Zwischen den Welten

  1. Bayern München 21 (14)
  2. 1. FC Nürnberg 9 (4)
  3. FC Schalke 04 7 (4)
  4. Hamburger SV 6 (3)
  5. Borussia Dortmund 6 (2)
  6. VfB Stuttgart 5 (3)
  7. Borussia Mönchengladbach 5 (3)
  8. Werder Bremen 4 (6)
  9. 1. FC Kaiserslautern 4 (2)
  10. 1. FC Köln 3 (4)
  11. VfB Leipzig 3 (1)
  12. SpVgg Fürth 3 (-)
  13. Dresdner SC 2 (2)
  14. Hannover 96 2 (1)
  15. Hertha BSC 2 (-)
  16. Berliner TuFC Viktoria 1889 2 (-)
  17. Eintracht Frankfurt 1 (4)
  18. TSV 1860 München 1 (2)

Freunde, was ist denn hier los? Der Club ist Zweiter!?! Vor Schalke! Vor dem HSV! Vor Borussia Dortmund, dem VfB Stuttgart und Werder!

Wahnsinn!

Erster sind die Bayern. Na klar, die Bayern. Die sind ja immer Erster. Zumindest meistens immer.

Aber was ist denn das? VfB Leipzig? SpVgg Fürth? Dresdner SC? Was haben denn die hier zu suchen? Und dann noch Berliner TuFC Viktoria 1889. Noch nie gehört!

Wo ist eigentlich Bayer Leverkusen? Und wo ist der VfL Wolfsburg? Hat jemand den deutschen Meister gesehen?

Nicht zu finden.

Komische Sache, was?

Nee. Gar nicht komisch! Jedenfalls nicht in dieser Tabelle.

Diese Tabelle zeigt die Top-18 der deutschen Fußballvereine in den seit 1903 unter dem Dach des DFB ausgetragenen Meisterschaftsrunden. Ausschlaggebend für die Platzierung ist die Anzahl der errungenen deutschen Meistertitel (die Zahl hinter dem Vereinsnamen). Bei Gleichstand entscheidet die Anzahl der errungenen Titel im DFB-Pokal (die eingeklammerte Zahl dahinter). Besteht auch da Gleichstand, ist entscheidend, welcher Verein zuletzt deutscher Meister war. So steht der VfB Stuttgart vor Borussia Mönchengladbach, weil die Schwaben 2007 das letzte Mal Meister waren und die Gladbacher 1977.

Der VfL Wolfsburg ist jetzt zum ersten Mal deutscher Meister. Pokalsieger war er noch nie. Deshalb erscheint er nicht in dieser Tabelle.

Im Gegensatz zum Berliner TuFC Viktoria 1889. Der war zweimal – 1908 und 1911 – deutscher Meister. Übrigens: Dieser Verein nennt sich heute Berliner FC Viktoria 1889 und spielt derzeit in der Berlin-Liga (sechste Liga).

Der 1. FC Nürnberg  war neunmal deutscher Meister und viermal Pokalsieger.

Klar: Die letzte Meisterschaft liegt schon 41 Jahre zurück und drei der vier Pokalsiege wurden 1962 und vorher errungen.

Trotzdem eine stattliche Bilanz. Eine Bilanz, die Tradition stiftet.

Der 1. FC Nürnberg ist ein Traditionsverein. Und weil der 1. FC Nürnberg ein Traditionsverein ist, sind viele Leute – auch solche, die mit dem Club nichts zu tun haben – der Ansicht, dass dieser Verein in die Bundesliga gehört.

Auch Alfred, der kein Club-Fan ist, sagt:

Da Glubb gheerd in die Bundesliecha.

Moment mal, kann man da einwenden, der Alfred zählt nicht. Der ist zwar kein Club-Fan, aber ein waschechter Franke, und da schlägt sein Herz (zumindest sein halbes) natürlich eher für den FCN als für Arminia Bielefeld oder den KSC. Und außerdem sagt Alfred das eh nur, weil er daran interessiert ist, dass belschanov ihn regelmäßig mit einer Blend 29 versorgt.

Aber da ist ja auch noch Thorsten. Ihr erinnert euch, das ist der aus Norddeutschland stammende Wolfsburg-Fan (klick), der seit dem 34. Spieltag der Saison 2008/09 seine seltsam aussehende VfL-Wolfsburg-Mütze (klick) kaum noch vom Kopf kriegt (und es wohl ganz gut verschmerzen kann, dass sein VfL in der oben präsentierten Tabelle nicht zu finden ist).

Der sagt – auch wenn es sich etwas anders anhört – das Gleiche wie Alfred:

Keine Frage, der Club gehört in die Bundeliga. (klick)

Was? Thorsten zählt auch nicht? Der sagt das nur, weil er es sich nicht mit seinen Tresenkameraden verscherzen will?

Glaube ich zwar nicht, denn Thorsten ist nicht der Typ, der sich anbiedert. Aber gut, dann zitiere ich eben Spreegraf. Der sagt Folgendes:

Der Club gehört als einer der großen deutschen Traditionsverein in die 1.Bundesliga!

Spreegraf ist absolut unverdächtig, denn er ist in keiner Weise auf mich angewiesen. Weder auf meine Zigaretten, noch auf meine Tresenkameradschaft. Ich bin Spreegraf noch nie begegnet. Alles, was ich über ihn weiß, ist, dass er in der Cottbusser Gegend lebt und der Meinung ist, „dass der Club als einer der großen deutschen Traditionsvereine in die 1. Bundesliga gehört“. Und das weiß ich nur, weil ich durch Zufall Spreegrafs User-Kommentar auf der Sportseite von Focus-online gelesen habe. (klick)

Als Club-Fan kann man da nur sagen: Bravo, Spreegraf. Genau so isses!

Der Club gehört in die Bundesliga…

…das sage ich auch oft. Und wenn jemand tatsächlich fragt: Warum eigentlich?, antworte ich:

Weil der Club ein Traditionsverein ist. Sogar einer der größten in Deutschland.

Reflexartig gebe ich diese Antwort. So wie man „Entschuldigung“ sagt, wenn man in der U-Bahn jemandem aus Versehen auf den Fuß tritt. So wie man etwas sagt, was man in einer bestimmten Situation halt so sagt.

Natürlich weiß ich, dass das mit dem Traditionsverein kein Argument ist. Dann dürften Reagenzglas-Kreationen wie Bayer Leverkusen und VW Wolfsburg ja nicht in der Bundesliga spielen. Und Hoffenheim schon gar nicht.

Wobei man auch da vorsichtig sein muss. Wenn Thorsten jemanden „Der VfL Wolfsburg ist kein Traditionsverein“ sagen hört, legt er reflexartig Widerspruch ein.

Ich glaube, ich werde in Zukunft ehrlicher sein. Ich werde weiterhin daran festhalten, dass der FCN in die Bundesliga gehört. Und ich werde das auch weiterhin offen sagen. Aber wenn mich jemand fragt: Warum eigentlich?, werde ich antworten:

Weil ich das so will.

Das ist zwar ehrlich, richtig weiter hilft es mir aber auch nicht. Entscheidend für die Ligazugehörigkeit eines Fußballvereins ist ja nicht, was der Fan will. Entscheidend ist, für welche Liga sich der Verein im sportlichen Wettbewerb qualifiziert, da kann man als Fan soviel wollen, wie man will. D. h.: Jeder Verein – egal ob Traditionsclub oder künstliches Konstrukt – gehört in die Liga, der er angehört. (Ich weiß, das sind Binsenweisheiten fürs DSF-Phrasenschwein. Das liegt aber nicht an mir, das liegt an der Einrichtung der Welt…)

Im Moment gibt’s für den Club-Fan ja keinen Grund zum Klagen. Der FCN ist back again in der Liga, in die er gehört. Nicht, weil ich das so will, sondern weil er sich in der Relegation gegen Energie Cottbus durchgesetzt hat. Ziemlich souverän sogar.

Ob diese Ankunft in der Bundesliga endlich der gewollte Dauerstopp ist?

Hans Böller von den Nürnberger Nachrichten schreibt, dass der 1. FC Nürnberg

es […] geschafft hat, sich da zu positionieren, wo etwa zwei Drittel aller Vereine der ersten und zweiten Liga stehen: Hinter den Branchengrößen, deren Vorsprung wächst, und in einer Gruppe ambitionierter Clubs, die, wenn es gut geht, relativ weit oben mitspielen können. Oder absteigen, wenn einiges schiefgeht. Nürnberg erlebte vor einem Jahr einen immer noch schwer erklärbaren sportlichen Abstieg, resultierend aus einer Summe von Faktoren, für deren Bewältigung die Substanz dann nicht mehr ausreichte. Aber der Club brach nicht völlig zusammen… (klick)

Die „Branchengrößen“, das sind die Vereine, die den harten Kern der Bundesliga bilden: Bayern München, VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart, Hertha BSC, HSV, Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayer Leverkusen, Werder Bremen und – mal sehen – 1899 Hoffenheim.

Hinter den Branchengrößen steht eine Gruppe von Vereinen, die darum kämpfen, in der Saison 2010/11 noch der Bundesliga anzugehören, oder darauf spekulieren, in dieser Saison wieder in der Bundesliga zu sein. Neben dem Club sind das die aktuellen Erstligisten Hannover 96, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, FSV Mainz 05, SC Freiburg sowie die Zweitligisten Arminia Bielefeld, KSC, Energie Cottbus, Alemannia Aachen, MSV Duisburg, 1. FC Kaiserslautern und vielleicht FC St. Pauli, 1860 München, Hansa Rostock. Zu nennen wäre noch die SpVgg Greuther Fürth, auf die allerdings „wieder in der Bundesliga“ nicht zutrifft…

Im Kreis dieser Mannschaften hat sich der 1. FC Nürnberg „positioniert“. Sein Standort liegt irgendwo im Grenzbereich zwischen der ersten und zweiten Liga. Aufgrund seiner großen Tradition und der hohen Popularität, die er nach wie vor genießt, „fühlt“ er sich als ein Verein, der in die erste Liga gehört. Richtig angekommen ist er dort allerdings schon lange nicht mehr.

Der Club schrieb Geschichte in einer Zeit, in der Fußball noch Sport war und kein Geschäft. Als der Fußball dann mehr und mehr zur Ware mutierte, verlor er den Anschluss, weil die Chefs von anderen Vereinen es verstanden, mit dieser Ware clever (oder zumindest cleverer) umzugehen. Dem Club blieb seine glanzvolle Vergangenheit, die Erfolge blieben aus. Er hatte es nicht verstanden, sich an die Bedingungen des Big Business anzupassen. So gesehen ist der 1. FC Nürnberg ein alter Dinosaurier.

Vor zwei Jahren, als der 1. FC Nürnberg mit dem Pokalsieg endlich wieder mal einen Titel feiern durfte und in den UEFA-Cup einzog, dachten wir, dass der Verein unseres Herzens wieder eine feste Größe in der Bundesliga ist. Prompt ging die Reise eine Liga nach unten.

Wenn der Club das erreichen will, was der Club-Fan will – dass er sich dauerhaft in der Bundesliga etabliert -, müsste er ein Spitzenverein, eine „Branchengröße“ werden. Der Weg zu diesem Ziel ist noch weit – wenn es denn überhaupt zu erreichen ist.

Sportdirektor Martin Bader, der nach Michael A. Roths Rückzug vom Präsidentenamt nun noch mehr Verantwortung trägt, als dies vorher schon der Fall war, äußerte sich in einem Interview mit den Nürnberger Nachrichten folgendermaßen zur Gesamtsituation des Clubs (klick):

[…] wir müssen […] bis 2010 die Satzungsänderung vorantreiben und das Nachwuchsleistungszentrum perfektionieren, den ganzen Club krisenfester machen. Die Rahmenbedingungen sind […] gut, aber nicht erstklassig.

Und weiter:

Wollen wir auf die Absteiger tippen? Man kommt auf die drei Aufsteiger, dann schon auf Vereine wie Bochum, Frankfurt, Hannover, Köln – die in vielen Bereichen strukturell besser aufgestellt sind als wir. Wir waren in unserer Historie ein Pendler zwischen den Ligen, und so demütig sind wir jetzt schon, dass wir sagen: Allein der Klassenverbleib ist im ersten Jahr das Ziel.

Dass der Club in der Gegenwart überhaupt ein „Pendler“ zwischen der ersten und zweiten Liga ist, ist zu einem großen Teil das Verdienst von Michael A. Roth. Als er den Club im Herbst 1994 zum zweiten Mal übernahm, stand der Verein unmittelbar vor dem finanziellen Kollaps. Roth hat den Verein vor dem Absturz ins Bodenlose bewahrt und in der Folgezeit so flott gemacht, dass er sich im Gebäude der deutschen Fußball-Ligen zwischen der höchsten und zweithöchsten Etage einpendelte.

Die neue Vereinsführung – gleich aus welchen Personen sie sich dann letztendlich zusammensetzt – steht vor der Aufgabe, die schon in Roths Amtszeit begonnene strukturelle Modernisierung und Professionalisierung des Vereins voranzutreiben und den Abstand zu den „Branchengrößen“, wenn nicht zu nivellieren, so doch entscheidend zu verkürzen.

Gelingt dies nicht, bleibt der 1. FC Nürnberg auf Dauer das, was er momentan ist: Ein Verein in einem Fahrstuhl, der mal nach oben, mal nach unten fährt. Ein Verein zwischen den Welten.

[Wer die in der Top-18-Tabelle angegebenen Zahlen der Meister- und Pokaltitel nachprüfen möchte, klicke hier und hier. Die Meister der DDR-Oberliga wurden nicht berücksichtigt.]

23 Gedanken zu „Zwischen den Welten

  • … zum Bericht:

    Wenn man die erste und zweite Liga zusammenwürfeln würde, dann wäre der Club, meiner Meinung nach, im goldenen Mittelfeld. Somit würde sich auch das häufige Pendeln zwischen den beiden Ligen erklären. Für die erste (noch immer) nicht gut genug, aber auch zu gut für die zweite Liga.
    Das Spektrum erstreckt sich allerdings nicht nur auf die sechs Mannschaften, sondern auf mindestens zehn. Der Club, und die üblichen Verdächtigen eben, die jedes Jahr Fahrstuhl fahren.

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  • Der entscheidende Faktor für ein Spitzenteam der 1. Liga lautet seit einigen Jaheren schlicht Geld, und zwar viel Geld. Das hat der Club ja auch immer wieder zu spüren bekommen.
    Prägnantestes Beispiel in meiner Erinnerung:
    Das Team, das in der Saison 84/85 in der 2. Liga formiert wurde (Stichwort Oktoberrevolution) und sich beständig nach oben arbeitete.
    Als man dann 88 die Saison auf dem 5. Platz und damit vor den Bayern abschloss, zückten diese das dicke Scheckbuch und ein Stefan Reuter z. B. (aber nicht nur der) konnte sein Gehalt verzehnfachen.
    Wenn die Haupteinnahmequelle eines Vereins immer noch die Eintrittsgelder wären, stünde der Club mit seinen Zuschauerzahlen ziemlich gut da. Aber das reicht einfach schon lange nicht mehr aus.
    Vielleicht sollte der Club sich auch einen russischem Milliardär suchen?

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  • Ein Freund hat mir vor einiger Zeit mal gesagt: „Am besten wäre für den Club eigentlich eine Liga 1b. Da müsste man nicht monatelang um den Aufstieg oder den Klassenerhalt zittern.“

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  • Ja warum konnte der Club den Übergang vom reinen Sport zum großen Geschäft im Fußball so schlecht gestalten?

    Aus meiner Sicht kamen drei Dinge zusammen, einmal kaschierten die alten Erfolge, vielleicht am stärksten die Meisterschaft von 68, die Notwendigkeit von Reformen. Wie lange hat man in Nürnberg noch den „Rekordmeister“ raushängen lassen, als schon kaum noch aktueller sportlicher Erfolg sichtbar war. Diese Einstellung führte vielleicht auch dazu, dass der FCN heute einer der letzten Vereine ist, der noch nach alter Vereinsstruktur organisiert ist, wo überall sonst eher Wirtschaftsstrukturen herrschen. Und wie wir alle wissen, das Sein bestimmt auch das Bewußtsein.

    Dann hat der FCN die große Umwälzung im Fußball, die 70er leider in der Zweitklassigkeit verschlafen, was auch dazu führte, dass Nürnberg kein WM-Stadion zur WM 1974 bekam und hatte. Schaut Euch mal die großen Vereine an, die waren fast alle 74 dabei. Wie nach der WM 2006 boten aber auch die Stadien nach 1974 die Möglichkeit wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten, damals waren die Eintrittskarten ja noch viel wichtiger für den wirtschaftlichen Erfolg.

    Aber slbst das WM-Stadion 2006 war in Nürnberg eher halbherzig gebaut, was uns heute schon wieder wirtschaftlich hinter die besten Vereine zurückwirft. Uns fehlen die Businesslogen, mit denen man einerseits Geld verdienen kann, andererseits auch Menschen aus der Wirtschaft an den Verein binden kann. Was die Sponsorensuche auf allen Ebenen erleichtert.

    Außerdem hat man in Nürnberg selten daran gedacht die Infrastruktur den aktuellen Anforderungen anzupassen. Hier sehe ich immer noch das große Verdienst von Schmelzer, wenn auch sonst viel diskussionswürdiges in seiner Amtszeit passierte, aber er war der einzige Präsident, der die Rahmenbedingungen in Nürnberg verbesserte. Ohne den Ausbau des Valznerweihers damals, würden wir doch heute noch schlechter dastehen, als ohnehin schon.

    Wo man bei gut geführten Vereinen, wie Freiburg und Bremen immer auch Geld in Steine investiert hat, da hat man in Nürnberg nur in Beine investiert und das och nicht mal immer glücklich. Hätte man nur die Hälfte an Trainer entlassen, die man in den letzten 20 Jahren entlassen hat, wäre man vielleicht genauso oft abgestiegen, aber das jetzt geplante Jugenzentrum, die Funktionsräume und die Geschäftsstelle hätte man mit den gesparten Abfindungen locker finanzieren können.

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  • @Armin nur zur Ergänzung:
    Nürnberg hätte 74 ein WM-Stadion bekommen, trotz Zweitklassigkeit des Clubs. Die Eignerin des damals „Städtischen Stadion zu Nürnberg“, die Stadt Nürnberg, hätte einen Teil der Umbaukosten stemmen müssen und hätte dann noch ein mehrfaches an Zuschüssen bekommen, diese sah die Notwendigkeit aber nicht ein und/oder war mal wieder finanziell klamm. Aber ob ein WM-Stadion 74 den Club auf die Erfolgsspur gebracht hätte, wage ich zu bezweifeln. Immerhin wäre die maximale Zuschauerzahl deutlich reduziert worden.

    Aber eines ist klar:
    Nicht wenige sehen im Abstieg 69 eine der Hauptursachen, dass der Club den Anschluss an die Spitze verpasst hat. Immerhin kamen in den ersten Zweitligajahren sehr häufig weniger als 10000 Zuschauer, erst recht, nachdem der direkte Wiederaufstieg verpasst wurde. Wenn man die Zuschauerzahlen der abgelaufenen Saison anschaut, kann man sich das heutzutage gar nicht mehr vorstellen.

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  • Die Hauptursache des Niedergangs liegt wohl noch weiter zurück. Als nämlich die Bundesliga beschlossen wurde, war der damalige Glubb-Vorstand GEGEN dessen Einführung. Daher waren auch die den Ansprüchen entsprechenden Ergenbnisse nicht so wie gedacht, da kleinkarriert gedacht wurde. Das letzte Meisterjahr war ja nur noch ein letztes Aufzucken, schliesslich war das Jahr zuvor nur mit Glück der Abstieg vermieden worden. Der folgende Größenwahn beschleunigte diesen Niedergang.

    Zu der WM 74 : Welcher Verein aus den 70ern, der eine Jahre andauernde Dominanz innehatte , hat sich denn ohne grossartige Probleme bis heute an der Spitze gehalten?? Nur die Lederhosen! Und das auf Grund der “ goldenen Generation“. Dazu noch einen entsprechenden Vorstand, ein GROßES Stadion und politische Unterstützung!! Wo steht Gladbach heute, wo Köln? Wo war der HSV , wo Hertha usw ??? Während der Glubb durch den Valznerweiher, für den er über Jahrzehnte jährlich Millionen DM Unterhalt zahlen mußte, gebunden war. Wohlgemerkt zu Zeiten, als es gerade mal einstellige Millionenetats gab!

    Wir haben einen Nachholbedarf, der endlich durch einen schuldenfreien ( ?) Zustand schrittweise aufgeholt werden kann und sollte. Konsolidierung in den nächsten Jahren, vielleicht kann der eine oder andere Pokalsieg erreicht werden…und dann…dann kann man mal von größerem träumen. Aber erst ist der Anschluss zu erreichen das Ziel. Wobei meine Erfahrung aber auch mir sagt: Mittelmass läßt die Zuschauerzahl sinken. 3 relativ ruhige Jahre und der Zuschauerdurchschnitt wird sich auf 30. 000 einpendeln….

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  • Ich kann mich leider nicht so sehr zur Vergangenheit äußern, denn zum einem war ich da noch nicht auf der Welt und zum anderen bin ein ein Zugereister. D.h. ich bin durch die Emotion, und das ist es was den Club ausmacht, blitzschnell zum Fan geworden, es hat mich einfach mitgerissen.
    Erst nachdem ich mittendrin war, sagt man mir, dass das mit dem Club wohl auch eine sehr schmerzliche Angelegenheit werden kann und vor allem in den letzten Jahren war. Ich wollte das nicht recht glauben und dann kam der Abstieg 2007/2008.
    Aber die Tendenz die ich halt in diesen Jahren gesehen habe zeigt steil nach oben. Man hat es einfach in der letzten Zweitligasaison gesehn, wie die Mannschaft sich entwickelt hat. Wenn wir nur so weiter machen können, wenn dem Verein und vor allem dem Trainer die Ruhe gelassen wird diesen Weg weiter zu beschreiten kann es nur nach oben gehen.
    Man muss nur mal bedenken wie viele Junge spieler gerade wieder verpflichtet wurden und sicher noch werden. Es ist völlig klar das man diese noch nicht in dieser Saison in der 1. Mannschaft integrieren kann, aber die wachsen und die gehören uns, im Gegensatz zum Fall Reinartz. Da sehe ich viel Potential und viel Platz nach oben.
    Wenn dann langsam der sportliche Erfolg weiter einsetzt kommt zwangsläufig auch der finanzielle dazu. Und hier sehe ich denn in den nächsten Jahren den Knackpunkt wo man nicht aufhören sollte, wo man nicht denken sollte hey wir haben jetzt 4 Mio mehr als wir brauchen, kaufen wir mal nen Koller oder so ein Müll, wir alle wissen wie sowas endet.
    Also einfach weiter so arbeiten wie jetzt angefangen, und dann kommen wir immer weiter voran.

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  • Ich glaube jetzt muss ich auch nochmal von der hier so bekannten Edith gebrauch machen:

    Mit dem Vergleich 4Mio/Koller meine ich natürlich nur einen allgemeinen Vergleich, ich weiß das er nen anderen Betrag gekostet hat.
    Ich wollte auch noch was zu den Zuschauerzahlen sagen: Wenn eine klare Linie zu erkennne ist wo es hingehen soll, die Mannschaft diese auch nach außen transportieren kann, also auch schönen Fussball spielt denke ich nicht das es nachlassen würde wenn man 1-3 Jahre im Mittelfeld versinkt. Gerade bei uns nicht wo sich durch sowas schnell wieder Emotionen aufbauen. Aber gerade wichtig ist hier die Linie vom Verein wo es auf Lange Sicht hingehen soll, weil nur schön Fussball spielen ohne jegliche Chance auf Verbesserung sehen wir bei unseren Nachbarn, und da lassen erst Recht die Zuschauer nach.
    Interessant bei diesem Artikel ist noch wenn man noch weiter nach oben schaut, so weit auch der unser Abstand zur Bundesligaspitze ist, umso weiter ist unser Bundesligaspitze von der europäischen Spitze entfernt. Aber das hat vll auch noch ein bissle damit zu tun das unser Fussball hier noch ein bisschen fürs Volk gemacht wird und wir z.B. für Dauerkarten soviel bezahlen wir Einzeltickets in England oder Spanien kosten.

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  • An alle Hoffenheim-Sympathisanten:

    Mit Red Bull Leipzig (und 1899) ist in Liga1 in absehbarer Zeit dann nur noch für 16 Traditionsvereine Platz.

    Ich arbeite selbst seit 15 Jahren in der Werbebranche und verstehe durchaus, dass die Buli nun wirklich keine Vereinsliga im klassischen Sinne mehr ist – aber das Engagement von Hopp & Mateschitz hat doch nun wirklich nichts von nachhaltigem und glaubwürdigem Sponsoring, da wird die Rechnung ohne die Fans gemacht.

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  • P.S.: wobei ich dem VfB Leipzig sehr wohl eine viel größere Tradition als „1899“ Hoffenheim zugestehe – dennoch, das was da in Leipzig nun beginnen wird, ist einfach unnatürlich.

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  • @ Stephan

    …unnatürlich wohl nicht mehr – eher ungewohnt, ungewollt. Und wohl eine aus natürlichem Sentiment gespeiste (nachvollziehbare) Reaktion der Ablehnung – nicht nur bei Dir
    .
    Ist doch irgendwie klar, dass diese Geschichten versucht werden; der Fußball ist wirtschaftlich viel zu interessant. Vielleicht erinnert man sich an die Kinowelt-Kölmel-Brüder, die Ende der 90er Jahre auf dem Höhepunkt der Neuen-Markt-Blase (als z.B. ein Unternehmen wie EM-TV mit Rechten an der Augsburger Puppenkiste, der Formel 1 und irgendwelchen Trickfilmen einen höheren Firmenwert darstellte als die Lufthansa!) plötzlich auf große Einkaufstour in Traditionvereinen unterwegs waren. Damals rechtlich alles noch etwas schwieriger als heute, auch mehr auf TV-Rechte beschränkt, aber vom Ansatz her war es schon eine Vorwegnahme dessen, was uns heute in Hoffenheim und jetzt auch in Leipzig ereilt. Und worin liegt denn der gravierende (!) Unterschied zu Bayer Leverkusen oder VW Wolfsburg?

    Fakt: Der Club wird’s (ohne Scheich) immer schwerer haben. Umso wichtiger, dass der Verein strukturell und personell der eingeschlagenen Linie, für die m.E. Martin Bader steht, folgt und sich weiter modernisiert. Jugendarbeit, Leistungszentrum, Geld in Steine. Das mag erstmal ein paar Jahre auf und ab bedeuten, wird sich aber a la longe ganz sicher auszahlen. Man schaue mal auf die aktualisierten Marktwerte der Junioren, die Bader und Oenning im Winter geholt haben (Beispiel Diekmeyer: gekauft für 200.000; Wert heute, nach eine halben!!! Saison: 1,2 Mio. Noch Fragen?).
    In Barcelona wird man sich über den Aktionismus eines Senor Perez auch ins Fäustchen lachen, denn Barca hat ein grandioses Jugendzentrum, hervorragende Jugendtrainer und eben eine homogene Mannschaft, deren Gros aus der eigenen Jugend kommt. Dafür hatten sie ein paar Jahre auch mal keinen Titel geholt – na und?

    Wir Fans werden es aushalten müssen, dass Vereine links und rechts an unserem vorbeiziehen werden, die heute noch keiner so richtig auf der Rechnung hat. Es kann für den Club nur den oben angerissenen Weg geben, und mit diesem Weg kann ich mich zumindest zu 100% identifizieren; diesen Weg stütze ich, auch wenn wir mal eine richtig miese Saison hinter uns bringen müssen, weil es einfach nicht läuft. Aber ich wäre verdammt froh, wenn der Club endlich mehr in die Zukunft investieren würde. Und Oenning scheint mir der perfekte Mann dafür zu sein. Lasst uns Geduld mit ihm, MB und dem Konzept der beiden haben! Sie haben es nach dieser Rückrunde nicht nur verdient – wir, der Glubb, haben eigentlich auch gar keine andere Chance.

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  • @EM
    Ich bin mir nicht so sicher wie Du, dass es mit dem Club „nur“ bergauf gehen kann, wenn der jetzige Weg mit den jungen Spielern weiter gegangen wird. Ich bin schon zu lange Fan, als dass ich den Traum immer nur bergauf noch träumen könnte. Vielleicht sind es aber sogar diese Rückschläge, die unseren Verein so sympathisch, bzw. liebenswert machen? Beim Club geht es halt zu wie im „richtigen Leben“, mal hat man Glück, mal wird man für gute Arbeit belohnt, mal geht es nach hinten los, aber es bleibt immer spannend. Hat doch auch etwas ;-).

    Natürlich wird es immer schwerer für den Club, wenn nun Beispiele a la Hoffenheim, jetzt Leißzig und davor Leverkusen und Wolfsburg in Mode kommen. Damit sind quasi 4 Plätze im ersten Drittel der BuLi fest vergeben, dazu die Bauern, dann haben wir noch einen Verein der mit um die internationalen Plätze spielen darf, dazu wird wahrscheinlich einer der oben genannten fünf mal eine Schwächephase haben, siehe dieses Jahr die Levekusener, dann kann noch ein zweiter Traditionsverein dazukommen. Da stehen dann aber Namen wie Stuttgart, Hamburg, Schalke, Bremen, Dortmund noch weit vor dem Club. Schon schade wenn man das realistisch betrachtet, aber Fansein hat ja zum Glück nichts mit Realismus zu tun, hier geht es um Emotion und die kann man auch im Aufstiegskampf zur 1. Liga erleben, selbst in einem Mittelfeldspiel gegen Frankfurt.

    Ja es wird nicht einfach für den Club, aber auch ich sehe keinen anderen Weg als den aktuellen, eher auf junge Spieler setzen, die Infrastruktur weiter verbessern, interessant werden für junge Talente aus der Region, vielleicht sogar darüber hinaus und damit den Fans eine Perspektive bieten.

    Ich denke auch, dass wir mit Bader und Oenning da zwei gute vorne dran haben, wenn vielleicht noch ein Clubberer wie Reuter oder Köpke dazu kommt, wäre das auch kein Fehler.

    Wenn das transparent an die Fans weiter gegeben wird, wenn man zeigt wo die Reise hingehen soll und wenn die Mannschaft zumindest versucht leidenschaftlichen und „schönen“ Fußball zu zeigen, dann denke ich werden auch die Fans hinter dem Verein stehen und nicht weniger werden.

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  • Habe ja schon die ganze Zeit geschrieben das es nur so bergauf gehen kann.
    Aber was mich jetzt des öfteren beschäftigt: Fussball ist ein schnelllebiges Geschäft, wie schnell können Bader und Oenig bei Misserfolg fliegen, welche Richtung wird mit einem neuen Präsidenten kommen, wie lange stehen die Fans bei Misserfolg hinter der Mannschaft?
    Ich will absolut nichts schwarz malen, aber das wäre ja Fragen die aufkommen könnten. Leider haben wir als Fan dann auf die Politik des Vereins den wenigsten Einfluss. Wir, so kann ich das allen Kommentaren stehen alle hinter dem Weg Bader/Oening, aber wie sieht es in einem Jahr aus?

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  • Ich mache mal eine Liste mit herausragenden fränkischen Spielern auf, die keinen Anspruch auf Komplettheit besitzt. Gemeinsamkeit: Alle waren nie beim Glubb, obwohl sie doch aus der Region stammen:
    – Lothar Matthäus, Erlangen, ehem. Weltfußballer (ging von Herzogenaurach nach Gladbach 1984)
    – Roberto Hilpert, Forchheim, 8facher Nationalspieler (war bei der Westvorstadt, jetzt VfB)
    – Heiko Westermann, Alzenau, 12 facher Nationalspieler (war bei der Westvorstadt, jetzt Schalke)
    – Felix Magath, Aschaffenburg, 43facher Nationalspieler (ging von 2. Ligist Saarbrücken 1976 zum HSV)
    – Dietmar Beiersdorfer, Westvorstadt (ging von der Westvorstadt zum HSV)

    Meine Feststellungen/Behauptungen:

    1. Das Glubb-Scouting hat viele, lange Jahre nicht funktioniert. Ist auch bekannter Fakt unter einigen Jugendtrainern und Betreuern in den Amateurklassen von Vereinen, wo ich welche persönlich kenne, und bis heute angebl. kaum anders/geändert.

    2. Über die Jugendarbeit des Glubbs kann man sich schämen. Befragt man Jugendtrainer und -betreuer, dann werden Vereine wie Westvorstadt und Versandhaus und weitere durchaus VOR dem Glubb mit besserer und aufwändigerer Jugendarbeit genannt. Evtl. habe ich aber durch viele Kontakte in den Landkreis ein schiefes Bild?

    3. Veraltete Vereinsstrukturen: Das wird ja evtl. nächstes Jahr geändert? Da wird es Zeit, das endlich zu Professionalisieren.

    4. Ab und an findet auch der Glubb mal eine Perle (Kießling, aktuell Maroh oder einige aus der früheren UEFA-Mannschaft zu Zeiten von Eckes), trotzdem finde ich, muß es auf diesem Feld zu einer Verbesserung kommen, wie ja nun dieses „Leistungszentrum mit Internat“ geplant ist.

    Motto: Wenn wir selbst kein Geld und keinen Milliardär haben, schnitzen wir uns unsere Fußballstars einfach selbst. Das Hinterland wäre groß genug und die Faszination des Glubbs ist da ja auch unter den Kids und Jugendliche weit verbreitet.

    Schaunmermal, was der MB mit/ohne MO da noch bewegen kann.

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  • ElectricMaxxx | Clubfans United: Aber das hat vll auch noch ein bissle damit zu tun das unser Fussball hier noch ein bisschen fürs Volk gemacht wird und wir z.B. für Dauerkarten soviel bezahlen wir Einzeltickets in England oder Spanien kosten.

    Wohl wahr, hatte neulich einen Freund aus Liverpool zu Gast, der mir erzählte, dass die billigen Tickets etwa bei 50 Euro anfangen…. Da kriegen wir hier schon beste Haupttribühnenplätze dafür. Ist doch auch was Schönes!

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  • @ Woschdsubbn:
    Deine Liste kannst Du aber mindestens um Stefan Reuter (x-facher Nationalspieler) aus Nürnberg und Stefan Kießling (auch einige Nationalspiele, daher mindestens so hoch einzuordnen wie Roberto Hilbert) aus Bamberg erweitern. Die waren immerhin beim Club. Es ist ja nicht so, dass überhaupt niemand von Bedeutung bei uns war….

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  • Woschdsubbn: Motto: Wenn wir selbst kein Geld und keinen Milliardär haben, schnitzen wir uns unsere Fußballstars einfach selbst. Das Hinterland wäre groß genug und die Faszination des Glubbs ist da ja auch unter den Kids und Jugendliche weit verbreitet.

    Das kann ich auch so unterschreiben. Höre von vielen das der Club da in den letzten Jahren da völlig harmlos war, ich frag mich gerade wie Wolfi zum Club gefunden hat.
    Mir hat mal ein Freund gesagt: Die Metropolregion Nürnberg gehört zu den Regionen mit der größten Dichte an Fussball-Clubs in Deutschland. Da muss man doch soviele Fussballer gewinnen das man 2-3 Bundesligataugliche Mannschaften heraus bekommt. Ich denk mal der Pott hat eine ähnliche Dichte wie wir, und da streiten sich etliche Mannschaften um die Jungen Spieler, aber hier sind nur wir (Teeblätter zählen nicht, obwohl sie sich in Sachen Nachwuchs manchmal cleverer anstellen). Wie sieht denn generell da Scouting in der Region bei uns aus? Gibt es das überhaupt, bis auf die paar Jugend-Fussball-Camps, wo auch nur ausgewählte Eltern ihre Kids hinschicken können?

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  • @Optimist: das habe ich doch unter 4) geschrieben, da fehlen natürlich auch Andi Wolf oder Eckes oder wenn man nicht regional bleiben will natürlich auch Andi Köpke; Ich meine doch nicht, daß wir gar kein Talent bekommen. Ich behaupte aber, es könnten einfach mehr Talente sein. Nur wenn man die nicht entdeckt oder fördert, dann wirds einfach schwer bzw. man macht es sich unnötig schwer. Deshalb: Scouting verbessern und Jugendförderung auch. Da befindet sich der Glubb ja durchaus in schlechter Gesellschaft, wenn man bedenkt, dass der BVB z.B. erst zur WM2006 eine Jugendförderung begann oder der KSC seine Jugendfußballschule 2008 eröffnet hat.

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  • …ja, sorry, wer lesen kann ist klar im Vorteil 😉
    Wobei ein Vittek und ein Pinola und sogar ein Mintal vor der Zeit beim Club auch noch reichlich unbekannt waren und ggf. sogar als Nachwuchstalente durchgehen könnten. Vielleicht sollte man Wolfgang Wolf als Talentscout beschäftigen; er hat doch einige gute Treffer gelandet….

    Wobei das ja mit Scouting in Amateur- und Jugendligen auch wieder nix zu tun hatte. Da sind die wirklichen Rohdiamanten zu entdecken und da stimme ich voll und ganz zu, dass das ausgebaut werden muss.

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