Spieler, schöne frische Spieler – jetzt zugreifen!

Noch bis 31.8. ist der Transfermarkt offen und im Umfeld wird es schon unruhig. Kein Wunder, nach der durchaus als „verpatzt“ zu beschreibenden Saisoneröffnung des Clubs, die zwar durchaus als Abstiegskandidat so einkalkuliert hat werden können, aber bei der man sich doch wenigstens ein klein wenig mehr erhoffte.

Die Niederlage gegen Schalke war schon ein Dämpfer, gerade weil es für Schalke ‚fast zu leicht war‘, auch wenn der Club wenigstens in Halbzeit 2 ja nicht so schlecht spielte und Schalke nur das nötigste zu Stande brachte. Gegen Frankfurt dann ein kleiner Lichtblick (wieder in Halbzeit 2), wobei man hier aber nicht so Recht wusste „bin ich so stark oder du zu schwach?“. Gegen Hannover schließlich kam zum Ergebnis-Frust noch die Spiel-Depression – die erwartungsfrohen Zuschauer, die sich ja schon mit kleinen Gesten wie dem Aufbäumen gegen Schalke oder Frankfurt oft begeistern und Mut machen lassen, fallen nun in ein Leistungsloch. Club as Club can …

Die Aufstiegseuphorie als Faustpfand ist dahin, da muss man kein Dauernörgler sein, und bei so manchem hoch gehandelten Talent beginnt man bereits statt auf deren Stärken vermehrt auf deren Schwächen zu schielen. Die große Sonntagsfrage (Transfermarkt schließt dann am Montag) wird sein: Ist mein Kader tauglich für die gesteckten Ziele?

Nun stellen wir uns wenigstens nicht allein solche Fragen, auch ambitioniertere Vereine, die für Torgarantien 30 Mio. ausgaben, sich die Garantie aber nicht mit einem Rücktrittsrecht haben versehen lassen, stehen vor der Frage: Ist mein Kader schon gewogen und für zu leicht befunden? Trainer Hans Meyer mahnte zwar immer, man könne eine Mannschaft erst nach 10 Spieltagen bewerten, doch – dummerweise – ist dann der Deckel schon zu. Es bleiben also nur die Eindrücke der Vorbereitung und eben jener ersten 3 bis maximal 4 Spieltage (ggf. plus DFB-Pokal-Auftritt und internationale Einsätze) um sich der Frage zu stellen: Wird es reichen?

Die Clubfans sind sich gewohnt einig und fordern jeden Tag was anderes – jedenfalls wenn man ‚repräsentativen‘ Stimmungsbildern glauben mag. Vor dem ersten Spieltag war alles noch auf gesichertes Mittelfeld bis vielleicht sogar einstellig gepolt, dann war der Nicht-Abstieg nach den ersten beiden Spieltagen noch wenigstens realistisch – heute, nach Hannover, ist man sicherer Absteiger, ohne Konzept und Spielaufbau, einem zu schwachem Trainer, zu unerfahrenen Talenten, überalterten Leistungsträgern und mindestens einen nicht „bundesligatauglichen“ Sturm.

Der Tenor: Herr Bader, pfeifen Sie mal ihren euphorischen Reif-Jünger Oenning zurück und treiben ihm die Jungspund-Flausen aus und holen Sie mal ein paar Granaten für den Abstiegs-Stellungskrieg. Wir brauchen einen Mann im Sturm, der sicher 15-20 Buden macht und das Zeug zum Volkshelden mitbringt – also bitte keine Söldner wieder anschleppen! Und wenn ein Spielmacher zu finden ist, auch mitnehmen!

Dazu wäre der geneigte Fan auch bereit durchaus auch ‚richtig Geld‘ in die Hand zu nehmen, so 1 bis 2 Mio. vielleicht, aber dann müsste es schon Garantien geben (siehe oben) und nicht wieder nur Hoffnungsträger, ausgemusterte Ex-Knipser von Bänken anderer oder gar Goalgetter aus niederen Ligen, wo man ja jetzt weiß, dass in Liga 1 ein anderer Wind weht. Ah ja, Leihe mit Kaufoption wäre noch toller, falls wir (siehe oben) doch ein Rücktrittsrecht bräuchten – nur so für den Fall.

Schon klar.

Man mag die Polemik nachsehen, aber was man hier und da liest ist – sind wir ehrlich – unrealistisch. Aus den Gründen:

1. Der Transfermarkt ist überhitzt – Auch ein Gomez ist keine 30 Mio. wert und jeder der aus 16 Metern das freistehende Tor zweimal hintereinander trifft wird per Video der halben Welt vom Berater als die „Torgranate“ angepriesen

2. Goalgetter wachsen nicht auf Bäumen. Die, die regelmäßig treffen sind begehrt und damit entweder teuer oder langfristig gebunden, oder treffen deshalb, weil Spiel und Mannschaft akribisch darauf zugeschnitten ist, dass der Ball immer just da gen Boden sinkt, wo sich der Wunderstürmer gerade befindet und er eigentlich nur noch einnicken kann.

3. Es gibt keine unentdeckten Perlen mehr. Dazu ist das Scouting-System zu gut entwickelt und die omnipräsenten Berarter zu umtriebig.

Man muss sich – auch ohne Insider der Szene zu sein – klar machen, dass gerade im Angriff, also da, wo selbst Hinz und Kunz per Transfermarkt.de die Torquote per Mausklick vergleichen kann, ein Mann wie Bojan Krkic früh genug auf den entsprechenden Listen steht.

Ergo kann ein Stürmer für den Club nur einer sein, der

a) sich bei einem anderen Bundesliga-Verein auch nicht durchsetzen konnte und nun hofft beim Club Spielpraxis zu bekommen um (wieder?) erfolgreich zu sein oder endlich den Durchbruch zu schaffen

b) sich als Nachwuchsspieler nicht so aufdrängen konnte, dass er bei seinem Ausbildungsverein eine Option für die 1. Mannschaft ist

c) oder sich in einer niedrigeren oder ausländischen (und schwächer eingeschätzten) Liga zwar als Torjöger zeigte, aber die Top-Clubs aufgrund ihrer Beobachtungen nicht genug Fantasie entwickeln konnten, dass diese Qualität auch für die Bundesliga reichen könnte.

Wer also heute für den Club ‚den‘ Torjäger fordert, der sollte sich das mal in aller Gemütsruhe vor Augen führen. Dazu kommt im Übrigen noch, dass ein Spieler, so er denn überhaupt bezahlbar wäre oder die Voraussetzungen erfüllen könnte, dann auch noch wollen muss. Und der Club ist eben keine der besten Adressen und ein möglicher Bundesliga-Abstieg im Lebenslauf ist auch nicht jedermanns Sache.

Und bei allem Verständnis für die Sorgen der Fans muss auch gesagt werden, das bei Neuverpflichtungen auch etwas auf dem Spiel steht: „Vertrauen!“

Dass der Club Spieler wie Gündogan oder Diekmeier überhaupt verpflichten konnte, oder auch Leihen wie Nordtveit oder Reinartz/Risse zu Stande kamen, basiert auf Vertrauen. Vertrauen, das der Club sich in Bezug auf Talente aufgebaut hat, das unter anderem aber auch am Namen Oenning festgemacht wird. Spieler und Verantwortliche wie Berater (bei Leihgeschäften) sehen im Club einen Partner, der den Talenten auch die Chance gibt sich zu entwickeln und also auch zu spielen. Hinter arrivierten Bundesliga-Mittelmaß-Spielern auf Bank oder Tribüne sitzen können sie in der Regel auch (meist wahrscheinlich sogar besser bezahlt) bei anderen Vereinen.

Der Club – so stellt es sich dar – besetzt hier eine Nische, die ihm die Chance gibt die eine oder andere Perle zu entdecken. Unentdeckt deswegen, weil den Spielern zwar Talent unterstellt wird, sie aber erst Spielpraxis brauchen um sich zu entfalten (siehe Reinartz). Den anderen Weg, der über die Reservebänke anderer Bundesligisten ging, hat der Club ja nun wahrlich leidvoll durchprobiert in aller Tiefe und Breite. Es war der Ruf nach „jung, hungrig und möglichst mit regionaler Identifikation“ die auf breiten Schultern getragen wurde, nachdem TvH die – im Fanmund gern so gesehene – „Bielefelder Resterampe“ zum Club transferierte und man schon nach 2 Spieltagen in Liga 2 kapitulieren musste.

Jetzt wieder nach Notkäufen zu schreien würde eine Menge kaputt machen. Vor allem Vertrauen – nach innen und außen.

Objektiv gesehen gibt es aktuell auch gar keine andere Option als zu vertrauen. Erstens haben wir im aktuellen Transferpoker gar nicht die Mittel um mitzuspielen, zweitens haben wir nach drei Spieltagen und 1 Punkt endgültig die Phantasie bei Spielern verloren, es geht vielleicht doch gen Mittelfeld und höher. Wer jetzt kommt, der weiß: Da sind 6 Stürmer im Kader, es geht gegen den Abstieg, die Anspiele sind nicht immer gut und das Publikum wird dich auch gleich wieder fallen lassen, wenn du nicht vom ersten Spieltag an triffst wie der Bomber der Nation in seinen besten Tagen.

Ein bisschen mehr Vetrauen stünde dem Umfeld also doch ganz gut zu Gesicht. Wobei nicht vergessen werden darf: Nicht weil ein paar jetzt laut schreien, wäre das die Meinung der Basis. Leider bestimmen immer die, die am lautesten Krakelen das Stimmungsbild, der stumme Beobachter wird gar nicht wahr genommen. Daher sollten wir gemeinsam mit dafür sorgen, dass wir uns nicht am Hyperventilieren beteiligen, sondern MO und seinem Team Vertrauen weiter vorschießen. Und wie oben erläutert bleibt ja auch eigentlich gar keine Wahl.

Halten wir es daher doch einfach wie MaBa und MO: Der Mannschaft das Vertrauen aussprechen, aber wenn doch noch was ginge in punkto Verstärkung, kraftvoll zubeißen. In Anbetracht des für manchen Verein doch unbefriedigenden Starts könnte da noch einiges passieren am Transfermarkt, da steht dann auch schnell einer am Abstellgleis, den man dort so nicht vermuten konnte (siehe aktuell Real Madrid nach den Zukäufen, auch wenn die Spieler für uns allesamt mehr als eine Nummer zu groß sind). Und wer so lange die Füße still halten kann, hat dann vielleicht noch ein bisschen was an Spielgeld übrig.

44 Gedanken zu „Spieler, schöne frische Spieler – jetzt zugreifen!

  • Sehr guter Beitrag! Wie gesagt: Von 3 Spielen war eines katastrophal und die beiden anderen doch bis auf das Endergebnis einwandfrei! Mit einem Glubberer als Fußballgott hätten wir daheim unentschieden gegen Magath 04 und einen Auswärtssieg bei Bankfurt erspielt. Wir packen das, nur nicht wieder panisch werden und mal Vertrauen schenken und haben! Wenn sogar ich als nachgewiesener Berufspessimist noch keinerlei Panik verspüre, will das was heissen! 🙂

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  • Ich glaube, dass nur dann jemand kommt, wenn ein anderer den Platz frei macht. Und da sind Gygax und Perchtold in meinen Augen die Kandidaten Nr. 1 und Nr. 2.

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  • Alexander for Co-Trainer, Manager und Sportchef. Das hat wirklich alles Hand und Fuss. Und im übrigen: Cool bleiben, letzte Saison gings auch erst gegen Ende so richtig ab.
    Auch sehr schön: „Club as Club can“, das fasst die Gefühle, die ich Sonntag im Internetcafe in Marseille hatte wunderbar zusammen.

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  • Eigentlich nichts hinzuzufügen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die „Stimmungsbildner“ nicht nur in den eigenen Foren herumtreiben, sondern auch z.B. hier mitlesen, damit die Wahrnehmung nicht nur von den Panikschreiern geprägt wird.

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  • Guter Beitrag, man sollte nicht gleich nach drei Spieltagen alles in Frage stellen, es ist doch noch genug Zeit für eine positive Wende.

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  • alles schön, alles richtig.
    dennoch traut der erfahrene clubfan einem maba diesbezüglich keinen cm. die kollersche resterampe liegt gefährlich in der luft. da trau ich den beteuerungen anfangs der saison von maba nicht. es sei denn, mo beharrt darauf, dass es OHNE geht. damit macht er sich im fall der fälle streitbar.leider. sinnvoller wäre es wahrlich die entwicklung in der hinrunde abzuwarten und für die saison 2010/11 die fühler nach kompatiblen neuverpflichtungen ausschau zu halten.

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  • panik hab ich vorm abstieg keine!! vertrauen kann ich dem club aber auch nicht!! hab schon viel zu oft darauf vertraut!! das letzte mal beim abstieg 2008!! da hiess es auch immer „vertrauen vertrauen“ aber gekommen ist es wies fürn club üblich ist!!

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  • @ Alexander, auch wenn ich einige Nuancen anders sehe als Du und manche Kommentatoren: Deine Überlegungen finde ich genau richtig, besonders was Du zur Nischenpolitik des Vereins sagst. Und Dein Resümee ist sogar des sagenhaften Steins der Weisen wert: „Club as Club can“ – genau das ist es, deshalb sind wir ja auch Clubfans und hoffentlich möglichst viele sogar „united“.

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  • An Nedved habe ich heute auch gedacht, als ich nach der Arbeit mit der U-Bahn nach Hause fuhr. Der hat doch mal gesagt, dass er seine Karriere bei einem deutschen Verein in Tschechien-Nähe ausklingen lassen will.

    Wie alt ist der jetzt?

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  • nedved wird AM SONNTAG 37. am montag passt er dann bestimmt prima ins maba-beuteschema – zum club kann man schon mal gehen, wenn die AKTIVE laufbahn beendet ist. wann fährt der bus, alexander?

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  • Teo … der hat noch in der letzten Saison bei Juve (!) 32 Ligaspiele gemacht, dabei 7 Tore aus dem Mittelfeld gemacht und 6 vorbereitet.

    Der ist uns auch mit 40 noch eine Verstärkung und von dem könnten unsere Jungen unglaublich viel lernen.

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  • Wenn der Nedved mit’m Bus ghuld werd, nou douermi an di Schbridkosdn bedeilichn. Jou wergli.

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  • Bei Nedved bin ich schon sehr hin und hergerissen, sicher das war mal ein ganz großer und richtig, der hat tatsächlich letzte Saison noch gut bei Juve mitgehalten, aber trotzdem 37 Jahre! Vielleicht für ein Jahr, aber bringt es das? Ich weiß nicht?

    Dafür scheint Oenning jetzt gegen Stuttgart schon auf Catenaccio zu setzen, vielleicht braucht man da Nedved als Taktiktrainer ;-)?

    So soll es wohl am Samstag gehen:

    ————Schäfer————–
    Diekmeier—Wolf—Maroh—Pinola
    ——Nordtveit——-Bieler—–
    —Kluge—————-Broich—
    ———Mintal——————
    ——————Harry———-

    Ich finde die Idee mit der Doppelsechs nicht schlecht, Nordtveit und Bieler können ideal die Offensivvorstöße von Diekmeier und Pinola absichern. Ob davor unbedingt Klugeund Broich spielen müssen lasse ich mal offen.

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  • Alexander | Clubfans United: @Derbfuss … wennerobäscho bei die saudis is, brauchmer a wengerla fill sprid, wobei drundn solls ja billich sei, herd mer so

    Genau!! mit dem miedbrachdn sprid vo di Saudi’s
    kenndmer nu a gschefdler machn 😉

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  • Laut kicker.de von heute war Oenning am Mittwoch Abend auf Spielerbeobachtung:
    http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/513689/artikel_Bader-lobt-Oenning_-Er-wird-nie-panisch.html

    Da Co-Trainer Reutershahn beim Spiel Stuttgart gegen Temeschburg war (Beobachtung des nächsten Gegners), bleiben eigentlich nur zwei andere Spiele übrig, bei denen Oenning gewesen sein könnte: Piräus – Tiraspol und Nikosia – Kopenhagen.

    Denn bei Arsenal – Celtic und Florenz – Lissabon wird er wohl kaum einen für den Club in Frage kommenden Spieler beobachtet haben…

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  • Hm, so ein 4-2-3-1 (oder 4-4-2) hat schon sein gutes bei unseren Kader:

    ————Schäfer————–
    Diekmeier—Wolf—Maroh—Pinola
    ——Nordtveit——-Bieler/Perchtold—–
    —Risse—————-Broich/Gygax—
    ———Mintal——————
    ——————Harry———-

    Würde aber dem Kluge mal eine Pause gönnen und Risse bringen. Evtl. Gygax, der sehr viele Asists in der 2ten Liga hatte, statt Broich auflaufen lassen. Risse kann wenigstens einigermassen Ecken schlagen. Was ist denn nun mit Perchtold? Der war doch wirklich einer der wenigen Aktivposten in der letzten Hinrunde!? Außerdem trifft der einen hohen Ball auch mal mit dem Kopf und ich schätze den besser als den Bieler ein.

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  • der Robben hätte lieber zu einer aufstrebenden Manschaft, wie dem Club kommen sollen! Der FCB kann jetzt in Zukunft den Gegner mit
    9 Spitzen einkesseln!

    Und wir beim FCN haben nur Stürmer, die zwar einen guten Eindruck machen, aber keine Tore.

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  • Der Kicker spekuliert so:

    R. Schäfer (1) – Diekmeier (2), A. Wolf (5), Maroh (6), Pinola (25) – Nordtveit (4) – Risse (12), Kluge (24), Mintal (11), Broich (26) – Charisteas (9)

    Sicher nicht das schlechteste, wobei ich Kluge mit Nordtveit (oder Mnari) als Doppel-6 besetzen würde. Ich glaube aber eher nicht, dass Risse für Gündogan in die Startaufstellung rückt. Ich würde vor einer Doppel-6 eine offensive 3er-Reihe mit Broich und Gündogan neben dem zentralen Mintal bringen, vielleicht auch mal Gygax probieren, der sich aufgrund seiner Erfahrung vermutlich nicht so schnell verunsichern lässt.

    Was ich bei Armin und Woschdsubbn nicht verstehe, ist die Nominierung von Bieler/Perchtold, die bislang ja nur auf der Tribüne waren…

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  • Juwe: der Robben hätte lieber zu einer aufstrebenden Manschaft, wie dem Club kommen sollen! Der FCB kann jetzt in Zukunft den Gegner mit 9 Spitzen einkesseln!Und wir beim FCN haben nur Stürmer, die zwar einen guten Eindruck machen, aber keine Tore.

    Stand heute:

    Sturm-Kapital FCB: 77 Mio.
    Sturm-Kapital FCN: 6 Mio.

    Tore FCB: 3
    Tore FCN: 2

    Kosten/Tor FCB: 26 Mio.
    Kosten/Tor FCN: 3 Mio.

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  • @ Alexander: rechne noch das offensive Mittelfeld und die verletzten und Bankdrücker mit rein, dann wirds noch lustiger….

    veranschlage dabei Ribery mit den ausgeschlagenen (!) 80 Millionen…..meiner Meinung nach eine Dummheit, die sich hoffentlich noch rächt!

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  • @Optimist

    Meine Idee bei Bieler und Nordtveit auf der Doppelsechs war, dass die beiden unsere offensiven AV gut abdecken könnten, da beide die jeweilige Position gut spielen können.

    Sprich bei einem Angriff über rechts kann Diekmeier marschieren, weil ihn Nordtveit absichert und bei einem Angriff über links kann Pinola mit vor, Bieler geht auf seine Position hinten. Für mich waren diese beiden Positionen unsere Schwachstellen in den letzten Spielen. Wenn die beiden AV mit vor gehen, dann steht die Abwehr nicht mehr sicher und ist mit einem schnellen Pass sofort ausgespielt.

    Die IV wurden zu leicht zu weit nach aussen gezogen.

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  • @ Armin

    Ja, ist nachvollziehbar. Allerdings kriegt das Kluge als giftiger Zweikämpfer sicherlich auch gut hin; ich denke nicht, dass man Aussenverteidiger zwangsläufig durch Aussenverteidiger absichern muss und ich zögere etwas, zu grundlegende Änderungen in die Aufstellung zu integrieren….

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  • Oh! Taktikbesprechung! 🙂
    Gleich mitmengen.

    Also ich sah folgendes Problem: Diekmeier war zu oft, Pinola zu selten auf der anderen Seite der Linie und Richtung Grundlinie unterwegs. Damit geriet unser Defensivverbund oft in Schieflage, weil Wolf raus musste um das Loch bei Diekmeier zu stopfen und dann der DM nicht wusste, ob er den OM nehmen soll oder den Platz Wolfs als IV einnehmen.

    Meine Idee für Stuttgart: 3 Innenverteidiger

    ———- Schäfer ————–
    — Maroh – Wolf – Nordtveit —
    Diekmeier ————- Pinola
    ———— Kluge —————
    – Broich – Mintal – Gündogan –
    ——– Charisteas ———-

    Dann hätte Diekmeier und Pinola endlich wieder die Lizenz für Vorstöße, Kluge hat die Fäden hinten in der Hand und räumt ab, und Broich und Gündogan suchen nach Ideen für Mintal oder Charisteas.

    Zudem wären dann die vier Offensiven Stuttgarter zugestellt (spielen in der Regel ja mit zwei offensiven Außen plus zwei Stürmer), hätten dann immer noch einen Mann in der IV als Springer frei und Kluge und Broich kümmern sich in der Rückwärtsbewegung um Khedira und Hitzlsperger bei deren Vorstöße.

    Taktisch ist die kicker-Aufstellung, liest man sich die nur bisschen anders geschrieben, ziemlich genau so, nur dass Risse für Gündogan orakelt wird.

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  • @ Alexander:
    ist aber auch nicht weit von einer Doppel-6 mit stark defensiver Interpretation des Nordtveit-Parts. Der sollte bei Bedarf die IV ergänzen und Kluge den OM abfangen. Damit sind wir uns doch im Grunde einig, wobei die 6er abhängig von der Spielsituation auch die Außen sichern können. Letztlich ist es egal, an welcher Stelle die 6er in die Abwehrkette rücken, solange die Löcher gestopft bleiben…

    3 IV finde ich recht befremdlich auf dem Taktiktisch….

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  • …es sei denn, Du willst den Begriff der „Halbverteidiger“ in die Fußballnomenklatur einführen, als sog. Alexander-Riegel 😉

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  • Armin: @Optimist Meine Idee bei Bieler und Nordtveit auf der Doppelsechs war, dass die beiden unsere offensiven AV gut abdecken könnten, da beide die jeweilige Position gut spielen können.(…)

    Alexander | Clubfans United:Innenverteidiger———-Schäfer ————–
    – Maroh – Wolf – Nordtveit –
    Diekmeier ————- Pinola
    ———— Kluge —————
    – Broich – Mintal – Gündogan –
    ——– Charisteas ———-

    Muss sagen, ich finde beide Ideen eigentlich sehr interessant, aber Alexanders wirkt mir defensiv bisschen sicherer aufgehoben.
    Denn 3 gestandene IVs die zumachen sind nicht so einfach zu umspielen, als ein diagonal verschobener IV der 2 Positionen decken muss/müsste, so dass der gegnerische „Todes“pass ohne Abseitsgefahr zum Kinderspiel wird.
    Deswegen würde ich mich freuen am Samstag sowas in der Richtung 3 IVs zu sehen, denn damit käme Stabilität rein und einer sichere Abwehr ist jetzt enorm von Bedeutung. Tore schießen die Stürmer dann wie im Training. Hoffentlich. 🙂

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  • Alexander | Clubfans United: Aber ich nenne ihn: Libero in der Abwehr!

    den Begriff gibts leider schon, das ist die berühmte „Meyers Opa Taktik“, als Galasek mal vor und mal hinter der Abwehr absicherte….

    Schade, so wirds nix mit dem Einzug in die Fußballgeschichte 😉

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  • Alexander

    Also einen Rückschritt in Richtung Libero halte ich nicht für gut, wir brauchen ja nicht dauerhaft fünf Leute hinten, außerdem halte ich Kluge als „Aufbauspieler“ auf der „6“ auch für verfehlt. Und dass der Kicker mit Risse orakelt, kann ich schon nachvollziehen, immerhin werden wir eher mit Kontern vor das Tor der Stuttgarter kommen, sprich wir brauchen schnelle Spieler.

    Ich denke für Gündogan wäre eine Pause auch mal ganz gut.

    Dann bleibe ich dabei:

    ————— Schäfer —————
    Diekmeier — Wolf — Maroh — Pinola
    ————–Nordtveit—————-
    Risse ——- Kluge ————Broich
    ——-Mintal————————-
    ———————Harry ———–

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