Hat der FCN ein Schiri-Problem?

Sind wir schon soweit, dass wir den Fussball-Gott und seine Launen zitieren oder den allmächtigen DFB eine Verschwörung gegen den FCN oder wenigstens gegen pauschal gegen alle “Kleinen”, damit “die Großen” weiter ihrer Geschäfte nachgehen können, andichten? Wohl eher nein, soweit sind wir noch nicht, aber hinwegsehen kann man über diese zwischenzeitlich eklatante Ansammlung von Fehlentscheidungen der Unparteiischen gegen den Club auch nicht.

Es geht nun gar nicht um Szenen im Spielverlauf, nicht um Abseitsstellungen oder gegebene oder nicht gegebene Standardssituationen, es geht hier schlicht um das rudimentärste aller Fußballer-Angelegenheiten, die spätestens seit ’66 und das bewegte Bild alle beschäftigt: War es ein Tor oder kein Tor?

Wohl auch der kicker-Printausgabe scheint, wie uns Teo berichtet, die Sache eine Gegenüberstellung wert gewesen zu sein, zu auffällig dann doch, wenn einem Verein wie dem FCN, der als Aufsteiger per se mit Toren wohl eher nicht so reich gesegnet sein wird, sage uns schreibe 3 reguläre Tore in 12 Spielen aberkannt werden. Ich hoffe das ist nicht schon wieder irgendsoein Rekord, den man gar nicht haben wollte.

Mögen sich viele Fehlentscheidungen und auch nicht anerkannte Tore statistisch oft ausgleichen, wovon ja die Wahre Tabelle immer wieder hervorragend zu berichten weiß, so muss man doch hier sehen, dass alle drei Treffer nicht nur den Spielverlauf beeinflusst hätten, sondern wohl entschieden. Ein 2:1 gegen Frankfurter am 2. Spieltag kurz vor Schluss, denen man in der zweiten Hälfte den Schneid abgekauft hatte, hätte wohl den Sieg bedeutet, das 2:0 durch Bunjaku gegen Bremen hätte die Aussichten auf einen Sieg deutlich gegen desolate Bremer erhöht, so folgte dann nur noch 1 Treffer und Bremen konnte in der 2. Halbzeit den Rückstand wettmachen. Und nun der reguläre Treffer Kluges gegen Mainz kurz vor Schluß – summa summarum macht das in der Tat allein deswegen nicht nur wohlwollende 5 Punkte mehr und da hat man zwei weitere Szenen in entscheidenden Phasen gar nicht eingerechnet, wie das klare Foulspiel an Bunjaku gegen Hoffenheim, als es noch 0:0 stand und der Club das Spiel im Griff, oder als Charisteas beim Stande von 0:0 am Einschieben gegen Stuttgart nur noch vom falschen Abseitspfiff gehindert wurde – weitere Treffer fielen keine (und wären, wie man jetzt weiß, von Stuttgart in der aktuellen Form auch nicht zu erwarten gewesen…).

Wie gesagt: Auch andere Mannschaften haben mal mit Fehlentscheidungen zu leben, das ist klar, aber gerade diese 3-4 Szenen hätten diese Saison komplett kippen lassen bis dato. Übertrieben? Sicher nicht! Dies würde, wie auch Teo errechnete, Platz 12 mit 14 Punkten bedeuten – und damit fünf Punkte Vorsprung auf Stuttgart (dann 9 Punkte). Was dies bedeuten würde für eine so junge Mannschaft, für das Selbstvertrauen, für die Ruhe im Umfeld und in den Medien – mag man nur schwer einschätzen können. Es liegt aber auf der Hand, dass dies der ganzen Saison bisher einen ganz anderen Stempel gegeben hätte. Statt ewige Diskussion um Chancenverwertung befände man sich komfortabel im Mittelfeld und hätte sogar die hochgelobten Freiburger hinter sich gelassen.

Was hilft aber alles Jammern und Zetern. Und es ist auch bewusst, dass die Szene in Frankfurt sehr schwer zu beurteilen war. Aber die Entscheidungen bei den Spielen gegen Bremen und Mainz waren kapitale Schnitzer des Schiri-Gespanns, das muss man auch sagen dürfen und das darf einfach nicht so gepfiffen werden, da muss man sich nicht erst die Bilder mehrmals anschauen. Ein Handspiel auf Verdacht pfeifen ist schon wider das Gebot “im Zweifel für den Angeklagten”, vor allem wenn man es von der Position aus gar nicht sehen konnte. Und die Abseitsstellung Kluges in Mainz war gleich aus mehreren Gründen keine.

Vielleicht sollten die FCN-Verantwortlichen hier einfach auch mal so auf die Pauke hauen wie das eben die Großen tun, wenn ihnen denn mal solch “Unrecht” geschah und sie dann auf allen Frequenzen lautstark lospoltern und mit bebender Stimme darauf hinweisen, dass der Schiri ihnen durch seinen “Fehler” quasi die Zukunft verbaute und sie höchstpersönlich von den Geldtöpfen des internationalen Geschäfts abschnitt. – Aber spätestens nach dem dritten nun aberkannten Treffer mit echter -Punkt-Relevanz darf einem schon mal das Wehklagen erlaubt sein. Man will ja gar keine Übervorteilung, aber die Batzis haben ja oft genug vorgemacht, wie man so viel Wind erzeugen kann, dass schon gar keiner mehr eine rote Karte bspw. gegen Kahn ziehen traute – und er hätte es wirklich oft genug verdient gehabt. Sicher, was die machen ist auch oft übertrieben. Aber vielleicht erreicht man dann wenigstens, dass sie genau hinschauen und sich mal bewusst sind, was sie da verursachen so nur auf Verdacht, mehr wollen wir ja gar nicht.

30 Gedanken zu „Hat der FCN ein Schiri-Problem?

  • Jawohl!! Einfach mal das Maul aufreißen, wie es ein Herr Hoeneß ständig und oft unberechtigt macht. Bringt zwar nix, aber immer nur ducken haben wir auch nicht nötig

  • Reklamieren beim Schiri im Spiel bringt nichts, reklamieren beim DFB nachm Spiel auch nichts. Das funktioniert noch neddamol bei den bayern. Im übrigen verweise ich auf meine These, dass der Fussball wie die meisten Spiele einfach zu stark von unkontrollierbaren Variablen abhängt, als dass es irgendwie “fair” zugehen könnte. Wäre der Schiri zwei Centimeter weiter links gestanden, hätte er es vieleicht gesehen blablablubb…

    Also entweder damit abfinden, oder… Ja was?

  • Man sollte den Schiris nach dem Spiel ihre Fehler nochmal vor Augen führen.
    Der Videobeweis dannach würde zwar am Ergebnis des Spiels nichts mehr ändern, aber vielleicht würden sie das nächste mal dann anders entscheiden.
    Der Kicker z.B. könnte auch die Leistung der Schiris und seiner Assistenten benoten.

  • Derzeit hat der FCN eindeutig ein Schiri Problem 🙂 ohne wenn und aber. Machen kann man nix. Gebe den Vorrednern recht, vielleicht im Nachhinein mal ordentlich Krawall schlagen?

    Nur sollte der FCN in Wolfsburg klar 3:0 verlieren, höre ich jetzt schon die Spötter,
    ‘ das lag aber nicht am Schiri’

    daher, Mund abputzen bei allem Unmut und das Fußballspielen nicht vergessen 🙂 in Zukunft

  • @belschanov
    Na klasse wußte ich gar nicht, dann sollten sie einen der 3 mal Note 5 bekommt aber kein Bundesligaspiel mehr leiten lassen.

  • Der Club sollte es tunlichst vermeiden jetzt eine Schiedsrichterdiskussion vom Zaun zu brechen. Die Punkte sind unwiderruflich weg. Die entscheidene Szene dieses Spiel´s war nicht, das nicht gegebene Tor von Kluge, sondern die kläglich vergebene Chance von Bunjaku in der ersten Halbzeit. Auch beim Spiel gegen Bremen hatte Mintal einige hochkarätige Chancen das vorentscheidene 3:0 für den Club zu machen. Statt die Schiedsrichter jetzt für die wieder einmal verschlafene 1. Halbzeit und die schlechte Chancenauswertung verantwortlich zu machen , sollten die Club-Verantwortlichen lieber daran arbeiten diese abzustellen.

  • Die verpfiffenen Tore bzw. verlorenen Punkte bleiben summasumarum eine Hypothek für das Ziel’Klassenerhalt’. Um nicht weniger geht es, wenn der eine oder andere Schiri danebenliegt. Was mich vor allem im Heimspiel gegen Bremen verärgert hat, ist die schlichte Tatsache, dass das zurückliegende Bremen destruktiv war und für mehr Spielunterbrechungen gesorgt hat als der führende Club. Warum also sollte eine den Spielfluss häufiger (zer)störende Mannschaft mit Nachspielzeit belohnt werden, wenn sie zurückliegt. Fairness und Spielgerechtigkeit (was für ein philosophischer Begriff) muss das Augenmerk des Schiris gelten! Auch hat es mindestens eine Meisterschaft gegeben, die einer überaus unangemessenen Nachspielzeit zu verdanken, nein zu verschulden ist. Und was vermeintliche Abseitstreffer angeht, steht nicht irgendwo geschrieben: im Zweifelsfall für den Angreifer?
    Ich dachte immer, die 3-Punkte-Regel soll mehr Tore fördern, aber das gilt anscheinend nicht, wenn der Club spielt. So sieht’s aus.

    Mit “hypothetischen Fragen” à la “wahre Tabelle” mag ich mich im Sinne Tony Polsters nicht beschäftigen.

  • Ich sage ganz sicher nicht, dass unsere aktuelle Situation den Schiris geschuldet ist – also nicht allein – aber diese Szenen sind einfach sehr schädlich für uns gewesen ohne Wenn und Aber. All die anderen Aspekte haben wir schon diskutiert und der Punkt gehört einfach als ein Baustein mit dazu. Nochmal: Drei spielentscheidende Tore aberkannt zu bekommen – das kann man sich vielleicht im Mittelfeld der Liga ohne Ambitionen gefallen lassen. Würde das den Batzis passiert sein, würde es kein anderes Thema geben, da wette ich fast drauf.

  • @Harald
    Keine Frage die Chancenauswertung unserer Jungs ist nicht die beste, und das wir gegen Mainz die 1. Halbzeit verschlafen haben, hab ich selber auch nach dem Spiel geschrieben.
    Aber das wir wegen mehreren Fehlentscheidungen der Schiedsrichter um 5 Punkte gebracht wurden, muß schon auch mal gesagt werden dürfen.

  • Hängt halt auch mit dem Selbstbewusstsein zusammen. Die Gefahr besteht, dass eine Mannschaft, die eh nicht vor Selbstvertrauen strotzt, auf solche Schikane mit Verzweiflung und Apathie reagiert, eine Mannschaft die weiss was sie kann eher mit einer na-dann-holnwa-uns-die-Punkte eben-woanders-Einstellung.
    Insofern kann sich das beim Club auf die Psyche auswirken. Nach dem Motto: bringt ja eh alles nichts. Ich hoffe, dass die Enttäuschung in Wut und (positive) Aggressivität umschlägt. So Rocky-mäßig.

  • Ja, @Patrick, positive Aggressionen wären wirklich nicht schlecht. Wenn sie denn sowas können (ich könnts ned 😛 )

  • IRGENDEINE Aggressivität auf dem Platz wär schon viel. Vieleicht setzt diese Schiri-Behandlung ja wirklich irgendwas frei.
    Und zur Not müssense den Schiri halt auch mal umgrätschen.
    So als Revanchefoul 🙂

  • Harald: Der Club sollte es tunlichst vermeiden jetzt eine Schiedsrichterdiskussion vom Zaun zu brechen. Die Punkte sind unwiderruflich weg.

    es geht nicht um eine schiedsrichterdiskussion. das wurde hier oft genug herausgestellt. es geht um die tatsache, die du erkannt hast: die punkte sind unwiderruflich weg. aber wegducken ist doch das letzte, was zählt. so sollte der club tunlichst auch mal ein fass aufmachen. es geht hier nicht um platz 7 oder 11 sondern ums überleben in liga 1.

  • Alexander | Clubfans United: Würde das den Batzis passiert sein, würde es kein anderes Thema geben, da wette ich fast drauf.

    die quote für deine wette dürfte negativ sein. uli hoeneß würde für seinen verein den öffentlichen pranger wieder einführen. am ende würden die betroffenen schiris nicht mehr bei bayernspielen eingesetzt und jedem schiri (achtung, hypothese), der in den spielen nach der hoeneß-attacke eine partie mit bayern-beteiligung pfeift, würde im zweifelsfall der pfiff gegen bayern im halse stecken bleiben.

  • Was vermutlich genau die Geschehnisse beschreibt, die sich seinerzeit in der Woche vor dem Phantom-Tor (und ich meine keins von Mintal) abgespielt haben. Dreistigkeit siegt eben, gerade wenn du zu den Großkopferten gehörst.
    Zumindest muss keine Verschwörungstheorie bemüht werden, denn unter Marketing-Aspekten dürfte der DFB immer noch lieber den Club als Bochum in der Liga haben. Obwohl, die haben doch auch Schiri-Pech gerade.
    Wie hat es der Kommentator von Berlin-Köln so treffend gesagt? Fussball im Abstiegskampf ist eben auch ungerecht.

  • Ihr habt alle miteinander Recht!

    Fazit: Man kann zwar nichts direkt gegen Fehlentscheidungen der Schieds- und Linienrichter tun, aber indirekt:

    (1) Vereinsseite: Sachlich, aber klar und konsequent protestieren. Das ist die fränkisch geschmeidigere Uli-Höneß-Methode mit der Folge, dass auf Dauer der DFB bei der Auswahl der Schiedsrichter für Clubspiele möglicherweise sensibler agiert und die “Pfeifen” unter den Pfeifenmännern gar nicht erst antreten lässt.

    (2) Spielerseite: Es in den Spielen gar nicht erst so weit kommen lassen, dass eine Fehlentscheidung auch gleichzeitig eine Entscheidung über das Ergebnis und damit über die Punkteverteilung ist. Das bedeutet, hinten komopakt stehen und sauber klären, das Spiel bestimmnen, viele Torchancen herausarbeiten und gelegentlich bitte auch mal treffen.

  • Ö kritisiert weiter sachlich und unaufgeregt und Bader fängt das poltern an. So ok. Wird aber beim FC VW eher noch nix bringen …..

  • Die gesamte Diskussion über Tor oder nicht Tor ist doch vollkommen überflüssig, Schnee von gestern. Weder beim DFB noch unter den Schiedsrichtern wird es jemanden geben, der darauf aus ist, dem Club absichtlich reguläre Tore aberkennen zu wollen.

    Vielleicht sollte man sich einmal die Frage stellen, weshalb von diesen Fehlentscheidungen meist nur die Clubs der unteren Tabellenhälfte betroffen sind. Diese Vereine sind zumeist objektiv mannschaftlich als auch individuell schwächer als Spitzenteams, daher wird schon von Seiten der Schiedsrichter viel eher ein Fehlverhalten bzw. nicht regelgerechtes Verhalten erwartet als bei Topteams.

    Nehmen wir einmal die Szene vom Wochenende: Bei dem Pass in den Strafraum standen zwei oder drei Mann von uns deutlich zu erkennen im Abseits rum, nur eben Kluge nicht. Die Mainzer hatten überdies vor Nordveits Pass fluchtartig den Gang nach vorne eingeschaltet und somit die Abseitsentscheidung ebenfalls mit provoziert (klasse gemacht, übrigens). Unsere Stürmer haben das leider nicht so schnell kapiert. Ergebnis: Der Abseitspfiff! Wäre dieses Tor, greifen wir mal hoch, von einem Messi erzielt worden, hätte es gegolten, denn ein Messi steht niemals abseits, der ist zu gut. Aber ein Kluge… Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu.

    Nun ja, man kann hier sicherlich noch weiter ausholen, aber lassen wir das. Diskutieren wir nicht über alte Kamellen und schauen wir lieber, dass unsere Jungs die Tore nicht erst unter Druck, sondern schon früher erzielen. Ich würde vorschlagen, die Angelegenheit mit einer alten Fussballerweisheit abzuschließen: “Benachteiligungen gleichen sich im Laufe der Saison wieder aus”

  • Harald: Der Club sollte es tunlichst vermeiden jetzt eine Schiedsrichterdiskussion vom Zaun zu brechen. Die Punkte sind unwiderruflich weg. Die entscheidene Szene dieses Spiel´s war nicht, das nicht gegebene Tor von Kluge, sondern die kläglich vergebene Chance von Bunjaku in der ersten Halbzeit. Auch beim Spiel gegen Bremen hatte Mintal einige hochkarätige Chancen das vorentscheidene 3:0 für den Club zu machen. Statt die Schiedsrichter jetzt für die wieder einmal verschlafene 1. Halbzeit und die schlechte Chancenauswertung verantwortlich zu machen , sollten die Club-Verantwortlichen lieber daran arbeiten diese abzustellen.

    Nun – unser aktueller Kader hat aber nicht die Klasse, um diese Dinge umzusetzen, das war auch von Beginn an klar; umso erstaunlicher, daß man (korrekte Pfeiferei vorausgesetzt) relativ gut dastünde. Insofern ist es umso schlimmer anzusehen, was uns da gerade widerfährt.
    Bremen rechne ich nicht, weil der Eckstoß vor dem 2:0 auch keiner war.
    In Frankfurt wurden uns 2 Punkte geklaut, in Mainz einer und die Spiele in Stuttgart, bzw. gegen Hoffenheim hätten zumindest einen anderen Verlauf genommen.
    Gehen wir mal von 3-5 Punkten aus, die uns “verpfiffen” wurden und das ist für einen Verein, der ums überleben kämpft, eine Menge Holz.
    Würden wir unsere Chancen jetzt noch eiskalt verwerten, wären wir ja kein Abstiegskandidat.
    Also, ein wenig poltern schadet nichts!

  • Baruse: Gehen wir mal von 3-5 Punkten aus, die uns “verpfiffen” wurden und das ist für einen Verein, der ums überleben kämpft, eine Menge Holz.

    Ich rechne nur 3 Punkte, weil nur diese sicher und nicht spekulativ sind. Aber Du hast recht, in der Abstiegssaison hätten 3 Punkte mehr den Unterschied gemacht…..

    Ich hoffe soweit kommts nicht und wir treten öfters so überzeugend auf, dass Wohl und Wehe nicht von einer einzelnen (Fehl-)Entscheidung abhängt.

  • klickere:
    Vielleicht sollte man sich einmal die Frage stellen, weshalb von diesen Fehlentscheidungen meist nur die Clubs der unteren Tabellenhälfte betroffen sind.
    […]
    “Benachteiligungen gleichen sich im Laufe der Saison wieder aus”

    widersprüchlicher geht es kaum…

    es sei denn, du bist der meinung, dass alle “großen” gleichermaßen übervorteilt werden und alle “kleinen” gleich viele fehlentscheidungen ertragen dürfen. das wäre aber noch abstruser.

  • Der Link von Alexander zur “wahren Tabelle” ist ja ganz interessant, kannte ich noch nicht. Wenn man sich die Abschlusstabellen der letzten 2 Spielzeiten anschaut, wären ausgerechnet die Bayern massiv benachteiligt worden. Komisch ist mir irgendwie gar nicht aufgefallen (ich schaue mir aber auch nicht so arg viele Bayernspiele an, höchstens 2 pro Saison 😉 ).
    Interessant ist noch, dass der Club 07/08 laut “wahrer Tabelle” 7 Punkte mehr gehabt hätte. Das gibt schon zu denken.

  • Entschuldigt bitte, es gehört sicher nicht hierher, aber soeben wird überall bekannt gegeben, dass

    Robert Enke tot ist!

    Ich denke, dass ganz Fußball-Deutschland fassungslos und geschockt über diese Nachricht ist. Ich bin jedenfalls richtig ge- und betroffen.

    Sollten sich Fans von Hannover 96 hierher verirren, dann möchte ich Euch eben sagen, dass es mir sehr sehr leid tut.
    Wir alle haben einen prima Torwart und einen sympathischen Menschen verloren.

  • eine idee von mir wäre auch im satdion wieder situationsorientierter auf das spielgeschehen einfluß zu nehmen. bei fehlentscheidungen gibt es kaum noch kollektive unmutsäußerungen. scheiß auf lautern doch kann ich mich noch erinnern, dass dort früher durch emotionalen fanunmut so mancher schiri in den letzten minuten in seinen entscheidungen beeinflußt wurde. ich respektiere die ultras und finde gut und wichtig was sie für unseren club machen, trotzdem wird meiner meinung nach von ihrer seite kein einfluß auf das spielgeschehen genommen. vielleicht würden auch wieder zuschauer im stadion die nicht bei den gängigen liedern mitsingen(z.B.Gegengerade)auch mehr einbezogen.
    also lasst uns heimspiele wieder zu heimspielen machen!
    alles für den club!

Kommentare sind geschlossen.