Gescheitertes Jugendkonzept?

Jetzt wird schon Galasek diskutiert. Wer braucht noch mehr Belege dafür, dass das Jugendkonzept Oennings gescheitert ist?! Haben wir überhaupt eines, wenn man die Spiele gegen HSV und BVB ansah kommen bei manchem Zweifel auf. Oder woran liegt es nun? Muss man das Konzept ändern? Doch wieder auf erfahrene Recken setzen frei nach Rehhagels Mantra: „Wenn das Schiff Schlagseite bekommt, müssen die Leichtmatrosen unter Deck und die Männer mit Bärten ans Steuer!“

Wer so argumentiert tut dem Bader/Oenning-Jugendkonzept zur Gänze unrecht, denn das ist begrifflich schon falsch, und dazu muss man nicht einmal auf den BVB verweisen, der uns mit einer noch jüngeren Mannschaft besiegte. Man ist auch – aber auch das wurde bereits oft genug betont – noch nicht mal die im Schnitt jüngste Mannschaft der Liga.

Das „Jugendkonzept“ ist nur deshalb „jugendlich“, weil man den Teil der Mannschaft noch um die Jugendlichen zu ergänzen hatte, die anderen beiden Mannschaftsteile hatte man ja schon. Wie ich das meine?!

MO erklärte sein Konzept doch schon vor der Saison, doch offenbar fehlte manchen der emotionale Drive in seiner Stimme, daher mein Versuch es in eigenen Worten zu wiederholen, so wie ich es verstand:

Eine moderne Mannschaft besteht laut MO aus drei Komponenten: Einem Teil „erfahrene Stammkräfte“, ein Teil „Spieler mit individuellen Qualitäten“ und ein Teil „Talent/Nachwuchs“.

Dieser Mix muss passen und wenn ein Teil zu schwach ist, muss man da nachjustieren – bei „Talent/Nachwuchs“ dann vorwiegend aus der eigenen Jugend, wenn das noch nicht soweit entwickelt ist, durch externe Zugänge. Genau das tat man im Übrigen mit Spielern wie Kaya, Gündogan oder Welnicki. Und genau an diesem fehlenden Unterbau arbeitet man aktuell mit großem Engagement, damit dieser Teil in Zukunft aus den eigenen Jugendabteilungen gespeist wird.

Was die Abteilung „Spieler mit individuellen Qualitäten“ angeht, so hatte man diese in Gygax, Broich, Mintal, Boakye, Diekmeier und auch Eigler (die individuelle Sortierung der einzelnen Spieler darf man gerne diskutieren) vermutet und mit Choupo-Moting auch nachgelegt. Dass diese Abteilung im Abstiegskampf nicht so zur Geltung kommt, ist leider häufig so, dass ihre Formkurven allerdings kollektiv so gemeinsam nach unten zeigen, mit einigen Ausschlägen, ein Grund für die aktuelle Lage. Unbestritten wird man wohl zugeben, dass alle schon Leistungen gezeigt haben in ihrer Karriere, die die Vermutung nahelegen, dass solche Qualitäten vorhanden sind. Dies könnte im Übrigen auch erklären, warum MO an Eigler so festhält. Er gehört unbestreitbar in diese Gruppe und aufgrund der Verletzungen von bspw. Boakye fehlen hier schlicht die Alternativen. Bunjaku hat bisweilen angedeutet, dass er sich hier positionieren will.

Die letzte Gruppe der „erfahrene Stammkräfte“ ist aber vielleicht der Schlüssel des aktuellen Club-Problem: Der Bereich Talent/Nachwuchs kann keine Problemlösung sein, sie sind zu führen und heranzuführen. Die „Kreativen“ und „Künstler“ können mal ein Spiel entscheiden, brauchen aber ein stabiles Umfeld. Wenn aber, wie aktuell, die Stammkräfte wie namentlich Schäfer und Wolf entweder außer Form sind oder/und durch Tätlichkeiten sich selbst aus dem Spiel nehmen, wenn Spieler wie Mnari nicht mehr in Schwung kommen und ein Charisteas – warum auch immer – mit der Teamführung nicht mehr zurecht kommt, dann knarzt die Karroserie, dann zwickt es im Getriebe. Dann nutzen auch keine Sportreifen was und da wirken das Auffahren von noch so großen Spoilern und das Einfüllen von Hochleistungsöl wie Hohn.

Gestern auf der Lesung von Christoph Biermann in der Brotfabrik/Frankfurt aus seinem Buch »Die Fußball-Matrix: Auf der Suche nach dem perfekten Spiel«, einem Buch, das sich vor allem um den Versuch dreht, das Fußballspiel statistisch-analytisch zu erfassen, wurde nochmal mit Zahlen unterfüttert, wie wichtig gerade das defensive Mittelfeld ist. Dies sowohl für den Spielaufbau wie für die Abwehr. Ein Ruf nach einem erfahrenen Recken hier, auch wenn der nicht Galasek mehr heißen muss (wenn er denn überhaupt noch könnte), ist daher nicht so ganz von der Hand zu weisen und hat mit „gescheiterten Jugendkonzept“ überhaupt nichts zu tun.

Das Buch klingt im Übrigen durchaus interessant und auch wenn man kein Freund von Zahlen und Statistiken ist, kriegt man doch einen Eindruck über den aktuellen Stand der Dinge. Eine Biermann-Anekdote im Laufe der Lesung drehte sich übrigens auch um den Club. Als er im Rahmen seiner Recherche mit einem anerkannten Wett-Experten sprach, der seine Erfolge am Wettmarkt im wesentlichen auf ein System aufbaut, dass sich auf dem Verhältnis von herausgespielten Chancen pro Spiel einer Mannschaft stützt, wurden zwei Mannschaften als Beispiele genannt (wohl aus der Saison 2007/08): Die Hertha und der Club. Die Hertha als geradezu unglaubliche Duselmeier, die eigentlich nie hätten so viele Punkte erzielen hätten dürfen, und der Club als geradezu statistisch unmöglicher Unglücksfall, auf die man eigentlich jederzeit hätte wetten dürfen, aber die auf geradezu unerklärliche Weise abstiegen. – Ich zuckte als Zuhörer nur mit den Achseln. So ist der Club eben, hätte ich dem Experten sagen können, auf’s Unmögliche hätte er da ruhig wetten können …

51 Gedanken zu „Gescheitertes Jugendkonzept?

  • Sehr treffender Artikel. Ich sehe das Problem auch weniger bei den jungen Spielern, als vielmehr bei den Erfahrenen, die von Mintal bis Wolf fast allesamt momentan weit unter ihren Möglichkeiten agieren.

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  • Um den m.E. den noch vor Albert Camus größten Philosophen des Fußballs aus dem Gedächtnis zu ziteren:

    „Stars sind nicht wichtig, das Ensemble muss stimmen.“

    Aimé Jacquet

    Oennings und Baders Ensemble stimmt aber (längst) nicht (mehr), wenn man den Aufrührern und Aufrüttlern Wolf und Pinola, den „Stars“ beim Club, Glauben schenken darf.

    Ich denke es geht im Kern doch viel weniger um die Anteile in der Mannschaftsrezeptur als um das Gefüge, das was aus Trainern und Spielern eine Mannschaft, eine (eingeschworene) Einheit macht. Dass das Ensemble funktioniert hat bzw. funktionieren kann, braucht spätestens seit Wolfsburg nicht mehr bewiesen zu werden.
    Es hat aber nur selten richtig funktioniert und zuletzt immer weniger – seit Wolfsburg. Das und die Heimniederlage darauf scheinen mir der Knackpunkt zu sein.

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  • @Christian … aber auch das Ensemble besteht aus Elementen, da dreht man sich doch im Kreis wenn man das eine (die Teile) nicht als Ursache sieht, aber das Ganze. Was ist denn dann das Ganze? Wenn wir damit das Ergebnis meinen, ist klar, dass es nicht passt, aber die Analyse führt nun mal zwingend in die Bestandteile. Ob der Ansatz dabei stimmt, den ich beschreibe, kann man diskutieren, aber dann brauchen wir konkrete andere Ansätze.

    Dass gerade Wolf und Pinola hier auf die Pauke hauen, wundert vom Typus her nicht wirklich, aber gerade Wolf läuft seinen eigenen Ansprüchen ja hinterher. Dennoch sollte man ihren Versuch aufzurütteln vielleicht nicht immer nur als Beleg des Scheiterns interpretieren, sondern den Versuch eine Veränderung herbeizuführen.

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  • Alexander | Clubfans United: Also mir ist Messi & Co. lieber als eine in jeder Position ersetzbare Truppe von Namenlosen.

    Das Geniale am Fußball ist gerade, dass an einem dieser speziellen Tage die Truppe der Namenlosen das mit Stars gespickte Ensemble schlagen kann.

    Ansonsten erschließt sich mir nicht so ganz, was Namen wie „Messi & Co“ auf absehbare Zeit mit dem Thema Club zu tun haben könnten. 😉

    Wie im übrigen bereits andernorts richtig gescrieben wurde, stellt der Club keineswegs die jüngste Mannschaft der BuLi, also gehe man doch nicht länger den Medien auf den Leim, die griffige Aufmacher wie „Kinderriegel“ suchen. Das Problem ist, dass der Club auch für ein Talent nicht die erste Wahl ist und somit nicht diejenigen anzieht, die schon als junge Leute bereits Millionen kosten, die aber, mit etwas Glück, sofort eine Verstärkung darstellen. Aber auch das ist nichts Neues. Problematisch scheint mir, dass MO offenbar die allenthalben geäußerte Kritik beherzigt hat und nun auf eine enge Stammformation setzt, die die Breite des derzeit vorhandenen Kaders nicht nutzt und somit auch die bei jungen Leuten vorhersehbaren Formschwankungen nicht ausbügeln kann. Formschwankungen bzw. -tiefs, die wir derzeit auch und vor allem aber bei den Etablierten sehen. Was ist also los, dass bei einem 30er Kader ca. ein Drittel im Moment überhaupt keine Chance mehr auf einen Einsatz hat – und gerade das war ja eine Stärke von Oennings Arbeit: dass er auch den derzeit nicht zur ersten Garde Gehörenden Einsatzzeiten garantierte.

    Ob freilich im Hintergrund wirtschaftliche Zwänge drücken, die dem Trainer auferlegen, bestimmte teure Spieler möglichst wechselwillig zu kochen, um sie so von der Lohnliste zu katapultieren, das vermag man von außen nicht zu sagen.

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  • vor der saison habe ich bereits geschrieben, dass es nur mit jungen nicht gehen wird.

    ein risse spielt schon -zurecht- keine rolle mehr.
    frantz ist zu insatbil…mal gut…mal schlecht.
    diekmeier konnte seine leistung der ersten beiden spiele kaum wiederholen und ist defensiv zu anfällig.
    nordtveit ist auf der 6 teilweise eine katasrophe. ihn – das angepriesene „suptertalent“-hätte ich eh nicht geholt.

    gündogan zeigte anfangs starke ansätze und spielt seit langer zeit nicht mehr-warum?
    kaya und welnicki sind ergänzungsspieler.

    für das mittfeld sollte herr bader mal dietmar hamann anrufen…sollte er nicht zu uerdingen wechseln 🙂

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  • Gerade im Artikel „Auf Gedeih und Verderb“, habe ich ein ähnliches Fazit gezogen:

    „Unser Problem ist doch der erfahrene Stamm, warum können weder Wolf noch Mintal, noch Mnari, noch Gygax, noch Charisteas, noch Boakye ihre Leistung einigermaßen bringen? Und Schäfer ist sicher gut, aber mit seiner Aktion in Wolfsburg ist er stark mitverantwortlich für die letzten drei Niederlagen, oder der Ausraster von Wolf, warum hat gerade ein erfahrener Spieler seine Nerven nicht im Griff?“

    Wer Oenning Jugendwahn vorwirft argumentiert an der Realität doch komplett vorbei. Nie hat Oenning die jungen Spieler den älteren vorgezogen und natürlich hätte er auch gern eine oder zwei Verstärkungen im betsen Fußballalter verpflichtet. Nur die wirklichen Leistungsträger in dieser Altersklasse können wir uns doch gar nicht leisten und das zeigt sich doch fast schon exemplarisch am Charisteas-Transfer. Sicher ein ordentlicher Fußballer, der auch, wenn es einigermaßen „normal“ gelaufen wäre mit 7 bis 12 Toren/Saison das hätte bringen können, was man erwarten darf. Aber als teuerster Transfer der Clubgeschichte waren die Erwartungen bei uns an ihn riesig und hatten mit der Realität nichts mer zu tun. Nur ich fürchte, das wird bei allen Transfers in dieser Qualitätsklasse so sein. Die Fans denken, da muss es doch schon einen echten Kracher geben und sind dann enttäuscht wenn gerade mal gehobenes Mittelmaß geboten wird, obwohl realistischerweise gar nichts anderes zu bekommen ist.

    Natürlich kann es auch die Glücksfälle geben, wie es Galasek bei uns war, ein Spieler der gern Richtung Heimat wollte, der in einem Alter war, wo der Verein bei dem er spielte nicht unbedingt den Vertrag verlängert und der dann eben doch noch richtig einschlägt. Es wäre aber vermessen so etwas zum Maßstab zu machen.

    Und deshalb die Idee, das was man extern holt eher bei jungen Talenten zu suchen, auch wenn diese vielleicht noch ein/zwei Jahre brauchen, aber dafür kann man diese selbst entwickeln, bzw. man kann auch Glück haben, dass ein Spieler dann bei einem genau den nächsten Schritt macht. Siehe Lahm, damals bei Stuttgart, oder Reinartz letztes Jahr bei uns.

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  • „vor der saison habe ich bereits geschrieben, dass es nur mit jungen nicht gehen wird.“

    @Manu, wann haben wir denn nur mit jungen Spielern gespielt? Bitte mit der Mär aufhören, dass wir nur auf junge Spieler setzen. Das stimmt so nicht. Hat Alexander oben doch klar gezeigt. Die eigenen Vorurteile werden nicht richtiger, wenn man sie tantramäßig wiederholt.

    @Hörnla
    Auch hier gibt es einige die Oenning immer noch zuviele Wechsel vorwerfen, denn dass er eine Stammformation hätte. Da sieht man mal wieder die unterschiedlichen Wahrnehmungen.

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  • Alexander | Clubfans United: @Christian … aber auch das Ensemble besteht aus Elementen, da dreht man sich doch im Kreis wenn man das eine (die Teile) nicht als Ursache sieht, aber das Ganze. Was ist denn dann das Ganze? Wenn wir damit das Ergebnis meinen, ist klar, dass es nicht passt, aber die Analyse führt nun mal zwingend in die Bestandteile. Ob der Ansatz dabei stimmt, den ich beschreibe, kann man diskutieren, aber dann brauchen wir konkrete andere Ansätze.

    Ich glaube wir denken und diskutieren da an einander vorbei. Womöglich, weil es mir nicht gelungen ist, meinen Gedanken auf den Punkt zu bringen.
    Ich will gar nicht die von Oenning genannten Mannschaftsteile (außer innerhalb der Aufstellung und Formation auf dem Platz sprich nach Angriff, Mittelfeld und Verteidigung) oder besser die Zusammensetzung des Kaders kritisieren, den ich mit 30 Mann aber für aufgebläht halte.
    Ich meine vielmehr auf die individuellen (nicht die privaten) Beziehungen zwischen den Spielern sowie deren mehr oder weniger starken und ausgeprägten Willen zu einem Miteinander auf dem Platz. Ich wollte und will eigentlich solche Begriffe wie „mit einander harmonieren“ vermeiden und lieber von „zusammen funktionieren“ sprechen. Eine Mannschaft ist dann doch ein sehr komplexes (weil menschliches) Gefüge. Und ich denke, da gilt es anzusetzen, den Spielern die (mittlerweile hemmende) Angst vor der Niederlage zu nehmen und wieder Freude am gemeinsamen und Zusammenspiel zu vermitteln, was Meyer damals wohl gut gelungen ist.
    Ich bin zwar Pädagoge, wenn man so will, aber kein gute Psychologe und will daher vorsichtig sein, was diesen Bereich angeht. Ich glaube aber, dass die Mannschaft nur über Spielfreude in eine Erfolgsspur finden kann. Ob Oenning – und das liegt allein an der derzeitigen, verfahrenen Situation, und keineswegs an seiner Befähigung als Coach und Trainer (die er nach wie vor für mich hat!) – noch etwas bewirken kann, weil er selbst Teil des gelähmten Gefüges ist, daran habe ich starke Zweifel. Aber das haben schon viele andere Trainer vor ihm erlebt und werden noch so viele erleben, nicht nur Babbel.
    Ich bin überzeugt, es kann fast nur noch ein Impuls(geber) von Außen etwas bewirken und die Mannschaft zu einem neuen Ensemble zusammenführen. Es braucht frischen Wind, für manche Spieler vielleicht das bitternötige Signal.

    Dass gerade Wolf und Pinola hier auf die Pauke hauen, wundert vom Typus her nicht wirklich, aber gerade Wolf läuft seinen eigenen Ansprüchen ja hinterher. Dennoch sollte man ihren Versuch aufzurütteln vielleicht nicht immer nur als Beleg des Scheiterns interpretieren, sondern den Versuch eine Veränderung herbeizuführen.

    Da gebe ich dir Recht. Wolf darf man ruhig in seiner Leistung kritisieren, aber nicht in seiner Absicht. Schon deshalb schließlich mich deiner Interpretation an.

    Et ceterum censo, freilich geben die herausragenden Typen eines Ensembles, um auch nochmals Messi zu nennen, dem ganzen Spiel die Würze! Jedes Stück braucht seine Helden. 😉

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  • Armin: Da sieht man mal wieder die unterschiedlichen Wahrnehmungen.

    Die sich mir sonst oft, aber in diesem Falle eher weniger erschließen:
    Torhüter: fix
    Viererkette Abwehr: fix, mit Judt als Ergänzung
    Sechs: seit Wochen Nordtveit
    Mittelfeld sonst: Kluge fix, frei sind die Positionen rechts und links
    Sturm: Bunjaku gesetzt, daneben spielt wohl der, mit dem Bunjaku am besten kann – in den Augen der sportlichen Leitung derzeit Eigler.
    Sprich: 9 Positionen von elfen in der Regel gesetzt – also wie man da nicht von einer Stammformation sprechen kann, die ja immer mit denselben Einwechslungen ergänzt wird, erschließt sich mir wahrlich nicht.

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  • also ich will den Nordtveit nicht mehr auf der 6 sehen und Judt ist keine Ergänzung sondern eine Zumutung!!!

    Das Problem ist das in unserem Kader wenigstens 50-60% der Spieler nicht über das geringste Bundesliganiveau verfügen. Dazu kommt noch das die wenigen „tauglichen“ Spieler wie Eigler, Wolf & Mintal völlig neben der Spuhr stehen. Das unter solchen Bedigungen ein Dickmeier, Maroh & Co. keine Leistungen bringen können ist nicht verwunderlich. Was soll man tun? Wenn möglich 2 „gute“ Spieler in der Winterpause holen die der Mannschaft etwas halt geben können. Gelingt dies nicht können wir uns auf Anstosszeiten von Sonntag 12 Uhr einstellen…

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  • @ Alexander:

    Ich meine auch, eine Schwachstelle dürfte das Vakuum im defensiven Mittelfeld darstellen. Da fehlen tatsächlich Antreiber und erfahrene Leitfiguren (für die Jüngeren) mit wie Galasek und vordem Cantaluppi und Larsen. Das waren enstprechende Typen, wobei Galasek sich nochmals durch ein hohes Spielverständnis auszeichnete. Ich sehe derzeit beim Club keinen, der diese Rolle ausfüllen könnte.

    Eine Schwäche in der Abwehr sehe ich bei Diekmeier, der zwar ob seiner Vorstöße gelobt wird, aber nach hinten wackelt. Wenn ich nicht irre, kam der HSV immer nur über seine Seite zum Torerfolg, nicht über Pinolas.

    Im Angriff fehlt es ebenso. Einen Typen der wie Schrot Bälle länger halten kann, sie durch Alleingang aber oft verspielt, hat man zwar mit Boakye, jedoch keinen quirligen Saenko oder durchsetzungsfähigen Vittek, die selbstverständlich auch ihre sensiblen oder komplizierten Seiten hatten.

    Am schlimmsten ist aber, dass ich aus Oennings Aufstellungen kein Gerüst herauslesen kann, dass mir stabil genug erscheint. ‚Gerüst‘ will ich hinsichtlich der Mannschaft anders als ‚Gefüge‘ verwenden: Gerüst sind für mich die tragenden Spieler auf bestimmten Positionen, Gefüge das, was die inndividuellen Verhältnisse innerhalb der Mannschaft ausmacht, auch die Rang- und Hackordnung meine ich hierbei.

    Auch wechselt man einen Mintal nicht einfach wie gegen gegen für irgendwelche Grünschnäbel aus. Was ist das für ein Signal an die Mannschaft

    Dahingehend vermisse ich etwas! Es sind nicht

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  • Ich sehe die Dinge ähnlich wie Christian. Die Ursache für die Misere liegt nicht so sehr an einzelnen Spieler (ob jung oder erfahren), sondern im nicht funktionierenden Mannschaftsgefüge. Die beiden letzten Spiele haben gezeigt, dass unsere Mannschaft auf dem Platz keine Einheit mehr bildet, sondern in ihre Einzelteile zerfallen ist. Den Grund für diese Selbstauflösung sehe ich im misslungenen Saisonstart: Heimniederlage zum Auftakt gegen Schalke und dann noch eine Heimniederlage gegen Hannover.

    Was unsere Spieler in dieser Saison viel zu selten erlebt haben, ist die Erfahrung, als Mannschaft stark zu sein. Sie hätte sich diese Erfahrung durch Siege in Frankfurt und Stuttgart sowie im Heimspiel gegen Bremen holen können/müssen. Wenn man auf jeden Punkt angewiesen ist, um die Klasse zu halten, und solche Spiele nicht gewinnt, ist das fatal. Die Spieler fragen sich, was für ein Spiel sie überhaupt noch gewinnen können, wenn nicht dieses. Effekt: Selbstzweifel statt Selbstvertrauen, Zweifel an der Funftionsfähigkeit der Mannschaft statt dem Gefühl, als intakte Gruppe gegen jeden Gegner erfolgreich bestehen zu können. Effekt: Mit-sich-selbst-Beschäftigtsein der einzelnen Spieler, Verkrampftheit und Niederlagen in Spielen, die man nicht verlieren darf. Am Ende geht dann auch noch das Vertrauen in den Trainer flöten. Man glaubt nicht mehr an das, was er der Mannschaft mit auf den Weg gibt, und agiert „disziplinlos“. Was dabei herauskommt, haben wir spätestens in den Spielen gegen Dortmund und Hamburg gesehen.

    Misserfolg bedingt Misserfolg.

    Wie das umgekehrt funktioniert, zeigt Mainz 05.

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  • Christian:

    Eine Schwäche in der Abwehr sehe ich bei Diekmeier, der zwar ob seiner Vorstöße gelobt wird, aber nach hinten wackelt.

    Was Diekmeier drauf hat, hat er zu Beginn der Saison eindrucksvoll gezeigt. Aber auch da hatte er die besten Szenen in der Offensive.

    Gegen Hamburg stand Diekmeier über die gesamte Spielzeit gegen Jansen auf verlorenem Posten. Vielleicht könnte man es ja mal mit Diekmeier auf der offensiven rechten Position versuchen.

    Allerdings: Wer soll dann rechter Verteidiger spielen?

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  • @ armin

    habe ja nicht gesagt, dass nur mit jungen gespielt wird.

    meinte mit meiner aussage auch die momentane situation. da fehlt eine hierarchie und spieler, an denen sich die jungen orientieren. wolf, pino,kluge, mnari und schäfer sind solche typen…momentan klappt es aber nicht.

    man darf halt nicht vergessen, dass ein maroh, frantz und auch ein diekmeier bis vor einigen monaten nur „unterklassig“ gespielt haben und nun stammkräfte in liga eins sind. das heißt jedoch nicht, dass sie es nicht können. erfahrung fehlt halt. die bekommt man aber nur durch praxis=spiele.
    alte haudegen sind halt abgebrühter.. deshalb meine aussage. bestes beispiel: hyppiä in leverkusen. aber so ein mann ist für den glubb nicht erschwinglich. einen hamann oder galasek auf der 6…das wäre was für die rückrunde…

    auf dem platz stehn ja de facto nicht nur junge. da hast du schon recht.

    bin trotzdem zuversichtlich, dass es langt für 15 oder 14.

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  • schlüsselposition ist die 6. nordtveit ist da zu unerfahren und noch nicht der richtige mann. ansätze hat er bereits manchmal gezeigt. erfahrung bekommt man nur durch spiele…zwickmühle: wenn er einschlägt, wäre er wieder bei arsene wenger.

    galasek in gladbach wurde ja angesprochen.

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  • 2 thesen:

    1.es fehlt bei den vereinsverantwortlichen eine führungsfigur. (nein, ich rufe nicht aro)

    2.es fehlt auf dem platz eine führungsfigur.

    zu 1:
    trainer MO ist medienprofi – genau das merkt man leider überhaupt nicht. bei seinem intellekt MUSS man mitspielen, darf man erwarten, dass er die medien instrumentalisieren kann. ein kurz-interview in der bild tut es da nicht.
    er hat in vielen punkten, aussagen recht. und es ist sachlich auch in ordnung. aber fußball lebt von emotionen, begeisterung, … da kommt kein funke hinüber zur mannschaft. ein bisschen daum wäre wünschenswert. ich befürchte allerdings, dass er bei diesem punkt stur bleibt…dabei geht es nicht um den zampano sondern um die 150% ausstrahlung auch über die medien: „das schaffen wir!“ (und nicht „wir wehren uns nicht, wenn…“, “ wir wollen…“, „soll ich sagen, wir sind besser?“ usw…)

    manager bader bereitet seinen großen coup vor: entweder er wird der neue starke mann beim club – oder er weiß, dass er einen „aufstieg“ hinbekommen könnte. allein die tatsache, dass er in hamburg ins gespräch gebracht wird, belegt das. er wird, so behaupte ich, abwarten und sehen, was sich entwickelt…

    präsi schäfer macht den job nur vorübergehend…

    d.h. wenn es dumm läuft ist die führungsriege des vereins möglicherweise binnen kürzester zeit weggefegt…

    zu 2:
    inklusive dem spiel gegen freiburg hat kluge zentral gespielt – und das gut. meiner ansicht nach ohne not musste er dann choupo-m. (!!!) und schließlich mintal weichen. das ergebnis: zweimal 0:4. natürlich will ich hier nicht behaupten, es wäre anders gekommen, wenn…
    ich verstehe es dennoch nicht. und der zweite leader darf zusehen oder bewegt sich auf einem schmalen grat der einsatzfreude(schäfer)…

    so geht es nach meinem empfinden zur zeit nicht um jugend ja oder nein, gescheitert oder nicht, sondern um klare strukturen, um hackordnungen auf und neben dem platz! und um die fähigkeit, der mannschaft das „an-sich-glauben“ wieder zu geben.

    sonst gilt die gleichung:
    (20)10 = 1999 – 1994 + 2008 – 2003

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  • bzgl. kluge ein kleiner nachtrag. nachfolgend die rangliste der club-spieler nach durschnittsnoten (kicker) der letzten sechs spiele geordnet (mindestens zwei benotete einsätze)

    schäfer 2,5

    stephan 3

    kluge 3,3

    bunjaku 3,8
    pinola 3,9
    frantz 4,0
    gygax 4,1
    maroh 4,2
    diekmeier 4,3
    choupo-m. 4,3

    mintal 4,5
    eigler 4,5
    wolf 4,6
    nordtveit 4,8
    judt 5,0

    zur erinnerung die letzten sechs spiele:
    fcn-bremen 2:2
    mainz-fcn 1:0
    wolfsburg-fcn 2:3
    fcn-freiburg 0:1
    dortmund-fcn 4:0
    fcn-hsv 0:4

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  • belschanov | Clubfans United: Was unsere Spieler in dieser Saison viel zu selten erlebt haben, ist die Erfahrung, als Mannschaft stark zu sein. Sie hätte sich diese Erfahrung durch Siege in Frankfurt und Stuttgart sowie im Heimspiel gegen Bremen holen können/müssen. Wenn man auf jeden Punkt angewiesen ist, um die Klasse zu halten, und solche Spiele nicht gewinnt, ist das fatal. Die Spieler fragen sich, was für ein Spiel sie überhaupt noch gewinnen können, wenn nicht dieses. Effekt: Selbstzweifel statt Selbstvertrauen, Zweifel an der Funftionsfähigkeit der Mannschaft statt dem Gefühl, als intakte Gruppe gegen jeden Gegner erfolgreich bestehen zu können. Effekt: Mit-sich-selbst-Beschäftigtsein der einzelnen Spieler, Verkrampftheit und Niederlagen in Spielen, die man nicht verlieren darf. Am Ende geht dann auch noch das Vertrauen in den Trainer flöten. Man glaubt nicht mehr an das, was er der Mannschaft mit auf den Weg gibt, und agiert “disziplinlos”.

    Dass es Trainern noch gelingen kann, eine solche Abwärtsspirale, wenn sie erst einmal eine Art Selbstläufer geworden ist, noch zu stoppen, etwas umzubiegen, das halte ich für etwa so schwer wie gegen Windmühlen anzureiten oder sich selbst am Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. In einem solchen Fall ist es schon vielen Trainern nicht gelungen, dem entgegenzuwirken, vielleicht aufgrund eigener Fehler, die nicht erkannt wurden. Die Trainer stecken dann genauso in bestimmten Handlungsmustern fest wie die Spieler. Vielleicht machen sie dann, auch um aus solchen Mustern, die einmal erfolgreiche waren, auszubrechen, Dinge, die ich als Laie kaum noch oder gar nicht mehr nachvollziehen kann. Besser vermag ich es derzeit nicht einzuschätzen, was seit dem Wolfsburg-Spiel passiert ist. Ich will aber trotzdem unterstellen, dass der Trainer sich einiges überlegt hat. Bei Oenning versteh ich manche Auswechslungen rein gar nicht, was aber auch schon bei Meyer zuletzt der Fall war.

    Nur mittlerweile dürfte es dem geneigten Bundesliga-Beobachter aufgefallen sein, dass auch andere Teams aus Wolfsburg manchen Punkt entführen.

    @ Teo und Tobi:
    Judt ist eine Zumutung, mancher hat sich über seine 5. Gelbe gefreut. Hat blos nix gebracht. 🙁

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  • Oenning gibt Butter bei die Fische und äußert sich zur Kaderplanung:

    Bei der gründlichen Analyse des ersten Teils der Runde wird die löchrige Abwehr zweifellos das Hauptthema sein. «Wir müssen diesen Bereich verstärken», sagt er, «denn wir bekommen zu viele Gegentore durch die Mitte.» Kandidat Nummer eins ist der bei Hoffenheim unter Vertrag stehende schwedische Nationalspieler Per Nilsson (27). Aber auch ein treffsicherer Stürmer steht auf seinem Wunschzettel. In dieser Hinsicht befindet sich der Club in guter Gesellschaft mit einigen Konkurrenten, die ebenfalls ihre Fühler nach einem Torjäger ausgestreckt haben. Vergisst der Trainer die Problematik des wenig kreativen Mittelfelds, das Fehlen eines Organisators, der das Tempo variiert und die Angreifer in gute Schusspositionen bringt? Doch woher einen solchen nehmen, denn nicht stehlen? Oenning räumt das Fehlen eines Spielmachers ein und meint: «Wir müssen dieses Problem dadurch lösen, dass wir das Mittelfeld verdichten und die Räume eng machen.»

    Der Trainer ist keineswegs resistent gegen Kritik. Aber energisch bestreitet er die immer wieder kursierenden Behauptungen, er erreiche die Spieler nicht mehr. «Davon kann überhaupt keine Rede sein», wischt er sie vom Tisch. Ein Trainer muss schließlich damit leben, dass sich bei einem 28-köpfigen Kader beim einen oder anderen Reservisten Frust breit macht.

    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1141813&kat=32

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  • Tobi: also ich will den Nordtveit nicht mehr auf der 6 sehen und Judt ist keine Ergänzung sondern eine Zumutung!!!

    Warum wird auf Judt immer rumgehackt? Eines der besten Spiele hat der Club mit Judt als rechter Verteidiger gemacht: gegen Hertha! Vielleicht spielt er unattraktiv, aber scheinbar wohl effektiv.

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  • Zum Thema Jugend fällt mir noch etwas sehr suspektes ein:
    Seid heute Morgen ist der Name „Lodda“ wieder in den Medien als neuer Trainer beim FCN. Er ist zwar selbst nicht gerade jung, aber er steht auf Jugend, wenn man sich mal seine Freundinnen anschaut 😉

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  • Nachtrag:

    gerade Judt als Einwechsel-Option hätte vielleicht gegen Hamburg helfen können, wenn er frühzeitig den gegen Jansen chancenlosen Dieckmeier ersetzt hätte. Ging aber leider nicht (5. gelbe Karte), deshalb musste sich Dennis weiter vorführen lassen. Ich muss gestehen, ich hab ihn ehrlich vermisst!

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  • Das wäre absolut typisch, wenn der Lothar nach gefühlten 35 Absagen aus der Bundesliga ausgerechnet beim Club randürfte. Uns ist halt nix zu peinlich.

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  • Dass der Club jemanden wie Lodda holt, das will ich mal hoffnungsfroh in das Reich der urban legends verbannen. So dämlich kann einfach keiner sein, nicht mal der Glubb!
    Und dass Oenning sehr wohl seiner Aufgabe gewachsen ist, das zeigt die von Alexander verlinkte Kurzanalyse in der NZ. Ich unterschreibe seine Einlassungen zur Mannschaft komplett – nur bei den Fähigkeiten Eiglers mache ich Abstriche. Die Defensive sinnvoll und machbar zu verstärken, das scheint auch mir das Gebot der Situation zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass es der Mannschaft als Erfahrungswert durchaus helfen kann, wenn es dem Gegner bis zur 70. Minute mal nicht gelungen sein wird, ein Tor gegen den Club zu erzielen. Dann beginnt auch der Glaube an sich selbst wieder zu wachsen, dann dürfte man auch mal wieder daran denken, aus dieser gesichterten Defensive heraus ein Spiel vielleicht 1:0 zu gewinnen (siehe das Match gegen Gladbach – nur mit weniger Dusel, sondern mit mehr Festigkeit hinten).
    Okay, eine solche Taktikänderung wird keinen Schnöheitspreis erringen, aber Erfolge und zunehmende Sicherheit. Als erwünschter nebeneffekt könnte man damit auch noch die Debakel, die sich durch den in letzter Zeit beängstigenden Zusammenbruch des Teams auf dem Platz gehäuft haben, eindämmen. Aus Hilflosigkeit wird Zutrauen, und dieses wird die Individuen, die mit den weinroten Trikots auf dem Platz ihre Arbeit verrichten, zwangsläufig mehr zusammenschweißen, die Beine werden leichter, es werden auch wieder mit mehr Selbstverständlichkeit jene Meter gegangen werden, um einem anderen zur Hilfe zu kommen – auch wenn man ihn privat mit dem A… nicht anschauen würde. Aber darauf kommt es, wie hier richtig gesagt wurde, auch nicht an. Wir wollen ja keine Kaffeekränzchenmentalität sehen, sondern Sportler, die sich mental festigen und über den zunehmenden Erfolg (und dazu zähle ich auch knappe, hart umkämpfte, unglückliche Niederlagen, bei denen aber bis auf die Chancenverwertung alles gestimmt hat) Beine und Birne wieder freibekommen, um im letzten Saisondrittel endlich den Ballast des Versagens loszuwerden und individuell wie auch als Mannschaft mit vereinten Kräften die Leistungskurve nach oben gebogen kriegen.

    Es ist ein harter Weg, darüber müssen wir uns alle im Klaren sein, und dieser Weg wird auch noch nicht unbedingt in Köln seinen Anfang finden können.
    Mich stimmt es aber zuversichtlich, dass Oenning die Signale erkannt hat und ofensichtlich im Verein mit Vorstand und sportlicher Leitung in der Winterpause auch personelle Gegenmaßnahmen ergreifen wird.
    Schließlich ist die Eigendynamik, mit der der Club ans Ende der Tabelle taumelt, durch die Pause jetzt mal zu stoppen. Man solle sich einfach einreden, es sei gar keine Winter,- sondern Länderspielpause. Denn danach hat der Club, wenn mich nicht alles täuscht, seine Siege in der Liga errungen.

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  • laut Kicker-online will Schalke 04 in der Winterpause Peer Kluge verpflichten. Dann können wir den Laden gleich dicht machen…

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  • Tobi: laut Kicker-online will Schalke 04 in der Winterpause Peer Kluge verpflichten. Dann können wir den Laden gleich dicht machen…

    Ich fürchte, dicht machen ohne Kluge wird eben schwierig … aber Spaß beiseite, wir haben das schon mal im Forum bisschen angerissen das Thema.
    http://clubfans-united.de/forum/viewtopic.php?t=203

    Wie auch das „andere“ mit dem Rekordnationalspieler, der laut Radio in Nürnberg in freier Wildbahm gesichtet worden sei …
    http://clubfans-united.de/forum/viewtopic.php?t=204

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  • Ich weiß nicht.
    Konzept Jugend – o.k. Konzept Alte – auch o.k. Konzept gemischt – auch o.k.

    Nur wenn die Jungen nicht bundesligatauglich sind und die Alten auch nicht, dann kann an den Konzepten auspacken, was man will – es reicht nicht.

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  • belschanov | Clubfans United:
    Was Diekmeier drauf hat, hat er zu Beginn der Saison eindrucksvoll gezeigt. Aber auch da hatte er die besten Szenen in der Offensive.Gegen Hamburg stand Diekmeier über die gesamte Spielzeit gegen Jansen auf verlorenem Posten. Vielleicht könnte man es ja mal mit Diekmeier auf der offensiven rechten Position versuchen.Allerdings: Wer soll dann rechter Verteidiger spielen?

    da gebe es schon einen, der zwar in der „Verbannung“ ist, aber seine Bundesligatauglichkeit schon unter Beweis gestellt hat und sogar bei uns noch unter Vertrag steht. Dominik Reinhardt. Könnte man mal darüber nachdenken.

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  • Sven: da gebe es schon einen, der zwar in der “Verbannung” ist, aber seine Bundesligatauglichkeit schon unter Beweis gestellt hat und sogar bei uns noch unter Vertrag steht. Dominik Reinhardt. Könnte man mal darüber nachdenken.

    stimme ich voll und ganz zu, da hat man jemanden, der mit dem FCN Deutscher Pokalsieger geworden ist, sich immer mit dem FCN identifiziert hat und eben erfahren ist und man leiht ihn vor der Saison aus. Auch wenn Diekmeier einen Moment an ihm vorbeizog, war doch klar, dass man in einer langen schweren Saison einen erfahrenen Dominik Reinhardt gut hätte gebrauchen können.

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  • Also Önning kann die Saison nicht retten, dafür fehlt ihm einfach die Erfahrung in der obersten Liga und auch die Klarheit und Konsequenz.
    Nur wer es denn könnte in der jetzigen Situation, da bin ich bedauerlicherweise ebenso überfragt. Der FCN wird wohl noch ein wenig weiter mit Oe wurschteln und dann wechseln, das sagt mir mein Bauchgefühl…das selten trügt.

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  • Reinhardt? Der war definitiv letztes Jahr in der zweiten Liga überfordert, war in der Rangfolge klar hinter Diekmeier und Judt. Ich fürchte, viele Spiele hätte er für uns nicht gemacht. Aber er sollte nach Augsbrug um Spielpraxis zu bekommen, die bekommt er, vielleicht sieht es nächste Saison schon wieder anders aus?

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  • @ Armin

    So schnell kanns gehen…
    Ich erinnere mich noch gut, wie fast alle darum gebettelt haben, Reinhard loszuwerden. Jetzt soll er also wieder der Heilsbringer sein. Nein, ich glaube, er wäre genauso mit untergegangen. Ein Anführer war er noch nie!

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  • Zumal Reinhardt auch offensiv seine Stärken hatte und defensiv seine Schwächen, genau wie DD also.

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  • Claus: Zumal Reinhardt auch offensiv seine Stärken hatte und defensiv seine Schwächen, genau wie DD also.

    Ich glaub da trügt dich deine Erinnerung. Bei Reinhardt war an der Mittellinie Schluß.

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  • Alexander | Clubfans United:
    Ich glaub da trügt dich deine Erinnerung. Bei Reinhardt war an der Mittellinie Schluß.

    Ich sehe deutlich einige erzielte Tore von Dominik vor mir. Und von der Mittellinie aus war das nicht 🙂

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  • Derbfuss:
    Ich sehe deutlich einige erzielte Tore von Dominik vor mir. Und von der Mittellinie aus war das nicht :-)

    Ja, schon klar. Aber die Entwicklung war in der Offensive rückläufig. Hatte er unter Meyer noch seine Stärken darin, ließ das immer mehr nach.

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  • @ Alexander
    na dann: Defensiv Schwächen und in der Offensive rückläufig: Der Mann muss her!

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  • Ich mochte Dominik Reinhard zwar gern, aber wenn er nach vorne lief und dann den Ball in die Mitte geflankt hatte, landete der in 99% der Fälle beim Gegner.

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  • Zwei Absätze im heutigen Kicker finde ich besonders interessant. 1.Was einen erneuten Taktikwechsel betrifft und 2….aber lest selbst:

    Zum Spiel in Köln am Sonntag:
    Die zwei Viererketten sollen eng zusammenstehen, die Variante 4-4-2 mit „flacher Vier“ bedeutet nach der Raute und dem folgenden 4-1-4-1 gegen den HSV einen erneuten
    Taktikwechsel. Spannend auch,ob Oenning auf Stimmen aus der Mannschaft hört, die zumindest
    eine teilweise Abkehr von seiner Philosophie fordern. Oenning sucht die Lösung stets im Spielerischen, der kämpferische Aspekt ist bei
    ihm eher sekundär. Schon einmal,nach dem 0:4 in Leverkusen, hörte Oenning auch auf die Mannschaft, es folgte ein 3:0 gegen Hertha.

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  • Oenning hat der Mannschaft schon in der II. Liga das kämpferische Element erfolgreich ausgeredet. Das ist aber das Handwerk, das man besonders in der Bundesliga I zuerst beherrschen muss, daraus folgt dann auch das spielerische Element. Das hat er bis heute nicht verinnerlicht. Das ist ihm zu trivial…und so tritt die Mannschaft auch auf blutleer. Es ist doch vermessen zu glauben mit der unerfahrenen Truppe in der Bundesliga spielerisch zu bestehen.

    In der II. Liga mit dem gut besetzten Kader geht das mit Ach und Krach noch gut. Aber in der 1. Liga ist Oe völlig überfordert und das schon mit den Basis Anforderungen.

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  • Derbfuss: Spannend auch,ob Oenning auf Stimmen aus der Mannschaft hört, die zumindest
    eine teilweise Abkehr von seiner Philosophie fordern. Oenning sucht die Lösung stets im Spielerischen, der kämpferische Aspekt ist bei
    ihm eher sekundär.

    Da geb ich dir Recht! Im Kämpferischen fehlt es, mit vor allem spielerischen Qualitäten kann der Club kaum die Klasse halten. Wenn Oenning was bewegen will, falls er überhaupt noch etwas bewegen kann, dann muss er da ansetzen. Da darf Pinola schonmal ran …

    Oder auch einfach nur mal Flanken schlagen lassen, den ganzen Tag lang! Manchmal ist’s ein Graus, wenn wie gegen den HSV nur ein einziger Eckstoß genau richtig kommt – freilich ohne Torerfolg.

    Will man beim Club Kluge abgeben? Soll das Vakuum im Mittelfeld noch größer werden?!

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  • Das Konzept des Clubs ist richtig. Die einzige Fehlbesetzung in diesem Konzept ist der Trainer. Gerade in den letzten drei Spielen hat man gemerkt, das die Leistung der jungen Spieler wie Diekmeier, Maroh, Choupo und Frantz
    stagniert oder schlechter geworden ist. Die sogenannten Leistungsträger wie Wolf oder Mintal befinden sich in einem absolutem Leistungstief. Gündogan, Risse oder Vidosic sind nur noch Ersatzspieler. Charisteas teilweise noch nicht mal im Kader, bei einem Spieler wie Eigler fehlen mir die Worte. Die einzigen Spieler die zur Zeit Bundesligaformat haben sind Pinola, Kluge, Schäfer und Bunjaku. Das ist die Handschrift von Oenning nach 16. Spielen. In Zahlen ausgedrückt 17. Platz und 12. Punkte. Der Club hätte meines Erachtens, nach dem Spiel gegen Dortmund, Oenning entlassen müssen. Selbst ein Sieg in Köln, würde das Problem nur in die Rückrunde verlagern. Der wichtige Neubeginn muss aber in der Winterpause stattfinden.

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  • Harald: Selbst ein Sieg in Köln, würde das Problem nur in die Rückrunde verlagern. Der wichtige Neubeginn muss aber in der Winterpause stattfinden.

    Diese Befürchtung hab ich auch. Sieg in K und dann zu Beginn der Rückrunde zwei Niederlagen … Aber ob man am Sonntag überhaupt einen Sieg erwarten darf, erhoffen kann?

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  • Noch zum Thema Stagnation der jungen Spieler:
    Laut FCN gehört auch Pascal Bieler noch zum Kader.
    Wann hat man dessen Namen das letzte mal in der Mannschaftsaufstellung gelesen?

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  • Das Konzept des Clubs auf junge Spieler zu setzen finde ich zu 100 % richtig. Die Idee/Forderung ist ja auch nicht neu, sie wurde leider weder unter W. noch unter M. umgesetzt.
    Erst unter Oe. fand diese Ausrichtung endlich eine Umsetzung. Ich bin sowohl Bader als auch Oenning dafür dankbar. Der Aufstieg in die 1. Buli ist mit großen Anlaufschwierigkeiten gelungen. Zum Schluß hat der Club recht stark aufgespielt, vor allem die Relegationspiele veranlassten mich von besseren Zeiten zu träumen. Leider kam dann alles anders als erwartet. Kein Heimsieg im 1. Spiel gegen Schalke, kein Auswärtssieg in Frankfurt und später die schmerzlichen Niederlagen in Leverkusen, Dortmund gegen Hamburg etc.
    Trotzdem glaube ich an die Mannschaft. Mit dem richtigen Spielkonzept, den erforderlichen Erfolgserlebnissen ist ein Verbleib in der 1. Buli möglich. Wir sind auch nicht schlechter als z. Z. die Hertha, Bochum, Köln, Hannover,
    Freiburg und manch andere Mannschaft. Ich habe
    großen Respekt vor Michael Oenning, aber wenn wir in Köln keine drei Punkte einfahren muß m. E. gehandelt werden. Ein erneuter Abstieg hätte wahrscheinlich den Abgang aller namhaften Leistungsträger zur Folge. Ob ein erneuter direkter Aufstieg unter diesn Vorausseztungen möglich ist, ist sehr sehr fraglich.
    An alle Club-Fans, die mörgen in Köln sind, gebt alles, unterstützt unseren Club in maximaler Lautstärke, ein Dreier muß unbedingt her, für den Trainer, die Mannschaft, den Club…, ich jedenfalls werde mein Bestes tun!

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