113 Gedanken zu „Zeugnistag Deutsche Fußball-Saison

  • Angemessen bewertet, Herr Klassenleiter.
    Hast Du am Ende das Zeugnis Deines Nachwuchses einer anderen Verwendung zugeführt?
    Wo muss ich unterschreiben?
    Wenn die Anzahl der Fehltage den Niederlagen der Saison entspricht, für was stehen die unentschuldigten Tage? Remis hat er 7mal gespielt, nicht 8mal 😉
    Sonst wären es am Ende nur 29 Punkte geworden und dann sähe das Zeugnis zumindest in puncto Versetzung eher sehr blau aus.

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    • Teo: Wenn die Anzahl der Fehltage den Niederlagen der Saison entspricht, für was stehen die unentschuldigten Tage?

      Das waren die 8 Niederlagen, die man nicht entschuldigen konnte… aber das ist natürlich subjektiv 😀

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      • Alexander | Clubfans United:
        Das waren die 8 Niederlagen, die man nicht entschuldigen konnte… aber das ist natürlich subjektiv

        Spannend! Welche?
        Hannover, Bochum, Freiburg die nicht zu entschuldigenden Heimpleiten.
        Mainz, Köln, Gladbach und Freiburg die Auswärtsniederlagen.
        Macht SIEBEN…
        …aber da war ja noch der sechste Spieltag an der Isar.

        d’accord 🙂

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  • So lange man noch in der Euphorie vom Sonntag steckt, denkt man sich:

    Mensch ist der Lehrer streng.

    Man fühlt sich wie in seinen eigenen Schulzeiten irgendwie falsch behandelt. Aber mit ein bissel Abstand kann man das Zeugniss unterschreiben.
    Wir dürfen jetzt nicht wieder von der Relegation ausgehend die Saison planen und denken, dass wir es so packen. Ich wäre dafür, dass Bader in diesem Sommer sein Urlaub streicht und persönlich nachsitzen darf. 😉

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    • ElectricMaxxx: So lange man noch in der Euphorie vom Sonntag steckt, denkt man sich:

      Mensch ist der Lehrer streng.

      Genau so ging mir das auch. Zuerst will man intuitiv alles positiver bewerten, weil man ja die solide Abwehr und die Souveränität des Augsburg Spiel so frisch im Kopf hat. Dann denkt man sich auch: Hey! Klassenziel erreicht! Aber dann denkt man an die Undiszipliniertheiten (Schäfer, Wolf), an die Kicks gegen Köln und Freiburg oder Hamburg, an das ganze Desaster der Hinrunde, die Depression im Abstiegssog wo man sich doch wenigstens Abstiegskampf erhofft hatte. Man denkt an den Kluge-Verkauf, an Harry, Mintal und dann sogar an den verschossenen Elfer von Bunjaku und die liegen gelassenen Chancen noch im Hinspiel gegen den FCA. Und dann … dann denkt man: Eigentlich müssten da noch mehr 5er stehen (mangelhaft), aber das kriegt man bei seinem Herzensverein einfach nicht aufs Papier. Deswegen dürfen echte Lehrer ja auch nicht befangen sein…

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  • „Stets bemüht, Bereitschaft zu versichern“ ist schon sehr hart formuliert. In einem Arbeitszeugnis wäre das ein deutliches „auf keinen Fall einstellen!“ :mrgreen:

    Die 5 in Neuzugänge I ist allein Choupo Moting zu verdanken, denn der Rest (Broich, Kaya, Welnicky) wären eine glatte 6. Auch Nordtveit, der insgesamt die Erwartungen auch nicht erfüllen konnte, verbessert da kaum. Schon erstaunlich, dass nach den guten Verpflichtungen Reinartz, Risse, Gündogan, Bunjaku in der nächsten Runde eigentlich gar kein Volltreffer (mit Abstrichen bei Chuopo, der aber zu lange gebraucht hat, um in die Mannschaft zu finden) dabei war….

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    • Optimist: Stets bemüht, Bereitschaft zu versichern” ist schon sehr hart formuliert.

      des bassd scho so… :mrgreen:

      das war wahrscheinlich nämlich auch das, was mich mit am meisten genervt hat: diese ständigen Versicherung, jetzt würde man Gas geben, endlich verstanden haben oder in der Bundesliga nun angekommen zu sein … um dann postwendend genau all das nicht am Platz zu zeigen. Allein „Freiburg“ hat mich fußballfantechnisch zu grauen Haaren gebracht.

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        • belschanov: … und das Spiel in Hamburg. Was war da eigentlich los?

          Das war auch furchtbar, aber bei Hamburg kann man wenigstens sagen, dass die normalerweise ne andere Klasse haben und da kann das mal schnell so gehen. Aber in Freiburg musste mehr kommen.

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          • Alexander | Clubfans United: bei Hamburg kann man wenigstens sagen, dass die normalerweise ne andere Klasse haben und da kann das mal schnell so gehen.

            …vor allem, wenn der Befreiungseffekt nach dem Abschied eines ungeliebten Trainers eintritt…

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    • Optimist: Schon erstaunlich, dass nach den guten Verpflichtungen Reinartz, Risse, Gündogan, Bunjaku in der nächsten Runde eigentlich gar kein Volltreffer (mit Abstrichen bei Chuopo, der aber zu lange gebraucht hat, um in die Mannschaft zu finden) dabei war….

      Ich denke, man sollte nicht vergessen, dass die ersteren mehr Zeit hatten, sich zu akklimatisieren – Reinartz ragt da als Volltreffer – und eben Ausnahmespieler – heraus, der Rest dagegen brauchte seine Zeit (siehe z. B. Bunjaku), aber das dürfte eigentlich auch der Normalfall sein. Schade wäre es zudem, wenn Spieler mit unbestreitbarem Potential wie Gündogan dieses nicht entwickeln könnten, weil sie statt behutsam aufgebaut zu werden, im Abstiegskampf verheizt werden. Leider vertragen sich Abstiegskampf und behutsamer Aufbau halt schlecht, vielleicht liegen darin Gründe dafür, dass der eine oder andere die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnte.

      Vom Trio Gündogan, Kaya und Tomasz Welnicki wurde vorher schon aus Bochum laut, dass allein Gündogan das Zeug dazu habe, sich in der BuLi durchzusetzen, wenn ich mich recht erinnere. Mir persönlich ist es ein Rätsel, warum es Kaya nicht geschafft hat. Immer wenn ich ihn in Testspielen gesehen habe, zeigte er sich trickreich, wendig und voller Einsatz – so wartete ich eigentlich ungeduldig auf die ersten Einsätze in der ersten Mannschaft. Hat aber offenbar nicht sollen sein. Was natürlich hinter den Kulissen und im Ligaalltag des „kleinen Club“ geschah, das entzieht sich meiner Kenntnis.

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  • @ Hörnla
    Stimmt schon, Gündogan, Bunjaku und auch Risse haben sich eigentlich erst in dieser Saison – also nach mind. einem halben Jahr beim Club – zu Stammspielern entwickelt. Und bei Risse stimmt das auch nur mit Vorbehalt, weil er nie wirklich gestzte Stammkraft war, sondern eher erste Option.

    Bei Kaya scheint das wohl eher ein charakterliches Problem gewesen zu sein. Talent allein genügt eben nicht.

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  • FREIBURG, immer wieder Freiburg.
    Ja, das war grausam. ICh weiß bis jetzt noch nicht, ob mir die Haare darüber grau wurden oder doch gleich ausgefallen sind…

    Mein persönlich brutalstes Spiel diese Saison war auch Freiburg, allerdings im Hinspiel.
    Ich war fassungslos ob der clubintern gestalteten Dramaturgie in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Freiburg, das dann sang-, klang- und wehrlos mit 0:1 vergeigt wurde.
    Da ging es nach dem tollen Auftritt in Wolfsburg NUR um Schäfer und die Rechtslage bzgl. der Sperre. Die Freiburger nahm man gar nicht mehr ernst. Warum auch. Sie hatten ja gerade 0:6 daheim gegen Werder verloren. DIESES Theater bringt mich jetzt noch an den Rand des Wahnsinns…

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    • Teo: FREIBURG, immer wieder Freiburg.Mein persönlich brutalstes Spiel diese Saison war auch Freiburg, allerdings im Hinspiel.

      Meiner Meinung nach war die grausamste Club-Vorstellung in dieser Saison das 0:4 in der Hinrunde in Dortmund gewesen. Der BVB hatte noch eine handvoll zusätzliche hundertprozentige Chancen, es hätte also auch 0:8 ausgehen können.
      Der schlimmste Moment war dabei, als Tausende Menschen auf der Südtribüne irgendwann in der zweiten Halbzeit weiße Taschentücher geschwenkt haben als Reaktion auf die „Leistung“ der Clubspieler…

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      • Töffi:
        Meiner Meinung nach war die grausamste Club-Vorstellung in dieser Saison das 0:4 in der Hinrunde in Dortmund gewesen.

        Ich denke, da hat jeder so sein persönliches Desasterspiel. Gegen Dortmund „darf“ man verlieren. Sicher ist da immer noch die Frage nach dem WIE.
        Dass man aber, wie im Vorfeld gegen Freiburg („Augenhöhe“!), die Prioritäten derart verschiebt, dass man schon darauf warten kann, was passiert, das will mir einfach nicht in den Kopf. (womit der Zusammenhang mit den grauen Haaren oder dem Ausfallen dergleichen auch wiederhergestellt ist 😉 )

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      • Töffi: grausamste Club-Vorstellung in dieser Saison

        Das Hinspiel in Köln: gegen die heimschwachen Kölner, die gerade 7 Tore geschossen hatten so zu verlieren, war mehr als peinlich, das war inakzeptabel.

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        • Optimist:
          Das Hinspiel in Köln: gegen die heimschwachen Kölner, die gerade 7 Tore geschossen hatten so zu verlieren, war mehr als peinlich, das war inakzeptabel.

          Das Köln-Spiel war für mich fast ein Skandal. Ich sah das in einer Sportsbar. Ein Skandal, weil man da (nach meinem Empfinden) zumindest in Teilen der Mannschaft spätestens nach dem 0:1 eine Klatsche billigend in Kauf nahm, wahrscheinlich um MO loszuwerden. Das sowas überhaupt für einen Sportler in Betracht kommt, hat mich schockiert. Da gab es Spieler, die hatten nach dem Spiel noch blütenweiße Trikots wie aus der Wäsche – und das lag nicht am Schnee…

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          • Alexander | Clubfans United: Das Köln-Spiel war für mich fast ein Skandal

            Um so enttäuschender, weil wir alle ja eigentlich auf eine Reaktion nach der HSV-Klatsche gehofft hatten. Da hatte man ja zumindest eine Halbzeit lang noch ordentlich mitgespielt, bevor man auseinanderfiel. Und dann kam der Gipfel der Charakterlosigkeit statt eines Aufbäumens. Ich kann mich noch gut an den allgemeinen Tenor danach erinnern: „feuert die Mannschaft, nicht den Trainer!“

            Mittlerweile hört man ja so einiges und kann davon wenig glauben, aber das Verhältnis von MOe zur Mannschaft muss wohl komplett zerrüttet gewesen sein.

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  • Ich hätte mich bei der Abwehr zu einer 3- hinreißen lassen. Ich finde es erwähnenswert, dass der FCN aus einem Amateur, der für die Reservemannschaft geholt wurde, den Zweikampfsstärksten Abwehrspieler der Liga gemacht hat/wurde.

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    • Juwe: Ich hätte mich bei der Abwehr zu einer 3- hinreißen lassen. Ich finde es erwähnenswert, dass der FCN aus einem Amateur, der für die Reservemannschaft geholt wurde, den Zweikampfsstärksten Abwehrspieler der Liga gemacht hat/wurde.

      58 Gegentore – nur 4 Teams haben mehr Tore kassiert. Nack kicker-Noten ist der beste Nürnberger Abwehrspieler Maroh auf Platz 47 des Rankings, Pinola Platz 53, Diekmeier 62, Wolf 76 (wohlgemerkt: des Rankings aller Abwehrspieler, gesamt gewertet wurden: 77).

      Ist das für dich wirklich „befriedigend“?

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      • Alexander | Clubfans United: 58 Gegentore – nur 4 Teams haben mehr Tore kassiert. Nack kicker-Noten ist der beste Nürnberger Abwehrspieler Maroh auf Platz 47 des Rankings, Pinola Platz 53, Diekmeier 62, Wolf 76 (wohlgemerkt: des Rankings aller Abwehrspieler, gesamt gewertet wurden: 77).

        Hier muss ich aber mal einhaken, denn die kicker-Noten sind in dieser Saison – ich habe sie mir diesmal genauer angeguckt, da ich das Abschneiden einiger Bekannter beim Managerspiel verfolgte, die unglücklicherweise Mintal und Diekmeier gekauft hatten 😉 – für mich oft nicht nachvollziehbar. Beispiel: Diekmeiers Note gegen Bayern. Alle von mir gehörten Radiokommentatoren sprachen von einer überragenden Leistung des Rechtsverteidigers, Fernsehen dito. Zweikampfbilanz: 82 Prozent gewonnen, wenn ich mich nicht irre, jedenfalls bester Nürnberger an diesem Tag. kicker-Note: 5. Kommentar überflüssig (und das ist nur ein Beispiel, ich hätte da noch mehrere).

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        • Hörnla: Hier muss ich aber mal einhaken, denn die kicker-Noten sind in dieser Saison – ich habe sie mir diesmal genauer angeguckt, da ich das Abschneiden einiger Bekannter beim Managerspiel verfolgte, die unglücklicherweise Mintal und Diekmeier gekauft hatten 😉 – für mich oft nicht nachvollziehbar.

          Vollkommen d’accord. Es ist ja bekannt, dass kicker-Noten nicht immer der Realität entsprechen. Aber in der Summe (mag man auch über Einzelwertungen diskutieren) ist das schon ein Statement, das ja auch vom Gesamteregebnis (Niederlagen, Gegentore, Platzierung) unterstrichen wird. Befriedigend kann das nicht gewesen sein.

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  • Es war vieles GRAUSAM in dieser Saison. Es war einfach eine GRAUSAME Saison. Aber wenigstens eine mit einem glücklichen Ende.

    Ich bin froh, dass jetzt erst mal Pause ist…

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    • belschanov: Es war vieles GRAUSAM in dieser Saison. Es war einfach eine GRAUSAME Saison. Aber wenigstens eine mit einem glücklichen Ende.Ich bin froh, dass jetzt erst mal Pause ist…

      Seh ich im Übrigen ganz genauso.
      Das was da zum Teil veranstaltet wurde, ist einfach viel zu schwach gewesen, unmotiviert und unorganisiert.

      Manch Tage musste man sich fragen wer da auf dem Platz steht. Am Ende kann man als Glubbfan froh sein, das man die Saison selbst überlebt hat [und nicht an einem Herzkollaps verschieden ist] und der Club am Ende gezeigt hat, das er doch kann wenn er gewillt ist.
      Das der Gegner [Augsburg] zu schwach war, kann man nicht behaupten… hier hat der Glubb wirklich gezeigt was er kann… bleibt zu hoffen das das Zeugnis (was im übrigen eigentlich misserabel ist) Leistungsansporn genug ist.
      Im Übrigen haben wir die Fans vergessen…: 1- (wg. Bochum)

      mfg

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      • NargilemPoker: Im Übrigen haben wir die Fans vergessen…: 1- (wg. Bochum)

        Ne, die sind ja unten bei den Bemerkungen dabei. 🙂
        Ob sie allerdings eine 1- bekommen hätten? Gute Frage. Ganz ohne Zweifel haben wir/sind wir tolle Fans – aber ne 1? Da ist doch z.B. dieser durchaus umstrittene Dauersingsang, den nicht jeder mag. Dann gabs paar derbe und doofe Aussetzer (z.B. Bochum, das war ja keine Kleinigkeit!), dann darf man auch mal fragen, was dieses Dauer-Bashing im Web gegen Bader bringen soll. Ne, für ne 1 fehlt mir da was.

        Ne 1 für Leidensfähigkeit
        Ne 1 für Ausdauer
        Ne 1 für Zuschauerzuspruch

        aber sonst … da würde ich schon mal bei ner 3-4 einpegeln, so in bestimmten Nebengebieten, was die Gesamtnote drückt. Und die Sache mit Bochum darf man durchaus als „schlechtes Betragen mit Verweis“ verstehen.

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  • Mich würde auch das Zeugnis von Herrn Bader interessieren. Hat er doch „gute“und langfristige Verträge abgeschlossen. Mit einem gewissen Harry, mit Sport five, mit Herrn Broich, mit einem Trainer M. Oenning usw. Durch seine Arbeit hat der Club immer noch eine Menge Schulden auf dem Konto. Leute, es ist jetzt Zeit zur Abrechnung, auch mit einem Präsidenten namens Schäfer. Wenn nicht jetzt, wann dann…

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  • @ Alexander: Da stimme ich zu: Schmutzige Foren-Wäsche will ich hier nicht gewaschen sehen. Das sind wir unserem Niveau schuldig, haltlos in den Raum gestellte Behauptungen zu ignorieren.

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  • GRAUPENSAISON!!!

    Klassenerhalt durch Relegation- Schlussstrich!

    Aufarbeiten sollte es der trainierstab und die sportliche leitung.

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  • Vor der Saison hatte ich nichts anderes erwartet als Platz 16, während der Hinrunde und vor allem gegen deren Ende habe ich mich nur noch geschämt (aber trotzdem gehofft und mitgefiebert), und im Verlauf der Rückserie glaubte ich, diese Saison könne gegen Ende, wegen der Schwäche der anderen (H96, SCF), in ein noch recht ansprechendes Finale sichtbar oberhalb des Strichs münden.

    Aber ist ist halt der Glubbb, und so standen wir am Ende da, wo wir vor Beginn der Saison als Minimalziel auch stehen wollten. Übrigens, von nahezu allen so gesehen, die noch alle Latten am Zaun haben.

    Warum also jetzt wieder die reflexhafte Dresche in Richtung Bader? Ich verstehe das nur sehr bedingt. Eigentlich kann es nur aus überzogenen Erwartungshaltungen resultieren. Ich bezweifle, dass Uli H., K. Allofs oder ein Schindelmeiser mit dem Budget, das hier zur Verfügung steht, deutlich besser agieren würden, als es beispielsweise vor der Rückrunde getan wurde, als Ottl und Breno ausgeliehen wurden. Ich bin sicher, dass mit einem gesunden Breno manche Spiele besser gelaufen wären.
    Man sollte die Kirche im Clubdorf lassen. Wir sind kein großer Verein, und auch Manager machen Fehler – auch die oben genannten.

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  • zum thema sportliche leitung und transfers:

    güngör kayas vertrag wurde bereits im april aufgelöst. der junge sollte profiluft schnappen und wurde hier von einigen angepriesen. keine minute bl hat er gespielt.

    ahmet kulabas, 22 jahre jung und 15 treffer in der regionalliga süd, wechselt von der II ablösefrei zu heidenheim. er hat hohen anteil am 2. platz der amas. dem hätte ich doch mal eine chance gegeben. solche sachen sind es, die mich persönlich an bader stören… da holt man leute-wie kaya zwar ablösefrei – und lässt eigene talente aus dem blick…

    gündogans echsle lag wohl an oenning. sondt wäre er wohl gar nicht gekommen bzw. die frage ist, ob bader den kannte. keine ahnung. ich habe manchmal den eindrück, dass unsere scoutingabteilung schläft…

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        • bzw. hätter auch kaum schießen können…
          geht ja jetzt nimmer.

          Manu: jo, habe ich überlesen.trotzdem hätte ich kulabas eine chance gegeben.
          weniger tore als harry(1 hat er naja…) und co kann er auch nicht schießen…

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    • Manu: ahmet kulabas, 22 jahre jung und 15 treffer in der regionalliga süd, wechselt von der II ablösefrei zu heidenheim. er hat hohen anteil am 2. platz der amas. dem hätte ich doch mal eine chance gegeben. solche sachen sind es, die mich persönlich an bader stören… da holt man leute-wie kaya zwar ablösefrei – und lässt eigene talente aus dem blick…

      Mich stört an Bader, dass man immer so lange auf dem Herrenklo warten muss im Stadion. Außerdem schmeckt mir der Senf nicht. Und bei den Hotdogs gibt es zu wenig Zwiebeln. Doofer Bader!!!

      Etwas ernster: mir muss man mal erklären, was Bader mit der Mannschaftsaufstellung der Ersten zu tun hat. Man muss wahrlich kein Freund Baders sein – aber langsam grenzt das Bemühen, mit dem hier der Manager für alles und jedes verantwortlich gemacht werden soll, was nicht läuft (die Wertentwicklung eines Diekmeier lässt man mal weg, um nur ein Beispiel zu nennen, so eine Rendite hätte auch manch anderer Manager gern), in meinen Augen an Fanatismus und Verblendung. Wozu haben wir eigentlich zwei Cotrainer, zwei Trainer bei der Zweiten und einen Cheftrainer, wenn der Manager auch noch die Mannschaft aufstellt? Ich bin ja durchaus auch der Meinung, dass aus dem Unterbau mehr kommen muss, zumal ja Verbesserungen erreicht wurden, aber das ist ja wohl Aufgabe der sportlichen Leitung. Mit etwas mehr Kontinuität auf diesem Posten könnte sich das vielleicht dereinst in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft verbessern, ja muss es sogar, wenn der Club sich mal Stück für Stück nach oben arbeiten will.

      Ansonsten hoffe ich nicht, dass Herr Bader seinem Lehrer, dem auch hier ab und an hochgelobten Hoeneß Dieter nacheifert, der (nicht nur) in meinen Augen wesentlich am Niedergang der Hertha beteiligt war, wie Thomas Berthold unlängst im kicker luzide analysiert hat. Nun werden natürlich Legenden gestrickt und schnell ist vergessen, dass dieser Supermanager einen Kurs fuhr, der die Leistungsfähigkeit immer bis zum äußersten ausreizte und dann in den Abgrund führen musste, als der unbedingt nötige sportliche Erfolg einmal ausblieb. Mir ist da ein Manager lieber, der keine derartige Hochrisikostrategie fährt und nachher die Sachen packt und in VW-Town mit Kohle um sich schmeißt, während anderswo die Dolchstoßlegende wieder aufgewärmt wird.

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      • Hörnla: Man muss wahrlich kein Freund Baders sein – aber langsam grenzt das Bemühen, mit dem hier der Manager für alles und jedes verantwortlich gemacht werden soll, was nicht läuft (die Wertentwicklung eines Diekmeier lässt man mal weg, um nur ein Beispiel zu nennen, so eine Rendite hätte auch manch anderer Manager gern), in meinen Augen an Fanatismus und Verblendung.

        Das allerdings scheint mir wirklich gar nicht so weit weg von der Realität zu sein. Mir kommt das sogar so vor, als ob das gezielt so gesteuert wird, denn wenn ich die immer gleichen Hasstiraden auf Bader so lese, sei es in Blogs, Foren oder den Kommentaren bei Online-Medien, so wiederholt sich Tonalität und Argumente bisweilen fast wie mit Copy & Paste. – Und es geht augenscheinlich ja nicht um Kurskorrektur, man will den Mann weg haben. Und diese Art der „Kritik“ nennt man auch gern Bashing oder gar Mobbing.

        Auch da nochmal betont und oft genug hier im Blog auch geschrieben formuliert: Ich bin wahrlich kein kritikloser Bader-Jünger. Und genau das ist ja der Punkt offenbar: Man begreift das wie eine Religion, wo man dem Guru folgt oder ihn versucht zu stürzen. – Es geht hier aber schlicht um einen leitenden Angestellten eines Fußball-Vereins, der auch Fehler macht und machen darf, wie wir das alle im Beruf machen. Bader ist nun wahrlich kein sturer Hund und hat oft genug Fehler zugegeben und Kurs korrigiert.

        Warum man den Mann so zwingend weg haben will und wen man sich dann da an seiner Position als zwingend und garantiert besser vorstellt, werden wohl nur die Initiatoren dieses Cyber-Mobbing wissen, wobei nicht wirklich verwundern würde, wenn sie nicht „zufällig“ genau wüssten, wenn sie gerne etablieren würden – ja vielleicht sogar sich selbst …

        Wie auch in anderem Zusammenhang schon mal gesagt: Leider neigt das Web und besonders das Social Web zu Mob-Bildung. Es muss nur einer laut genug trommeln, dann finden sich genug, die jede Ratio und Moral über Bord werfen und im Netz die Sau rauslassen und Begeisterung daran finden, Menschen wie Projekte zu zerstören.

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  • Nachdem bekannt wird zu welchen Konditionen Ribery bei FC Bayern verlängert, schlappe 10 Mio brutto im Jahr. Das könnte der FCN unter Umständen auch, wenn wir eine Sondergenehmigung bekämen mit 2 Mann zukünftig anzutreten. 🙂

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  • Harry soll ja nun auch endgültig gehen
    dann sparen wir uns immerhin 2,5 Mio im Jahr…

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  • Laut der Abendzeitung zieht es Mnari eventuell nach Fürth zum Unkraut.
    OHHH MEIN GOTT 😀

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  • Ich mag ja den Sport, aber die wirtschaftlichen Hintergründe in demselben sind in meinen Augen pervers. Wofür bekommt ein Spieler, Charisteas der nie sonderlich was leistet 1,7 Mio per anno und sitzt genehm seine 4 Jahre ab oder ein buckliger Franzose, der die meiste Zeit an Wehwehchen leidet 10 Mio per anno? Das kann man dem normalen Menschenverstand ansich nicht erklären.

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  • By the way: mich erstaunt immer wieder, wie genau manche Kommentatoren über die internen Entscheidungsstrukturen beim Club Bescheid wissen. Ich dagegen bescheide mich mit der naiven Ansicht, dass ich mir beispielsweise nicht vorstellen kann, dass sich ein Hans Meyer vom Manager Bader, den, wie ich mich erinnere, er mal auf einer PK öffentlich abgekanzelt hat, wie einen Schulbub (rund um die Abardonado-Verpflichtung), Spieler hätte vorsetzen lassen. Umgekehrt wird wohl ein Schuh draus.
    Baders Bilanz ist, wie ich finde, derzeit durchwachsen, wie im übrigen die der meisten BuLi-Manager, Tendenz leicht aufsteigend – das aber unter Vorbehalt, weil sich meiner Kenntnis entzieht, wer beim Club wobei reinredet (allerdings meine ich, in den letzten Jahren seit der Amtszeit Geenens doch eine Tendenz zur Professionalisierung auf allen Ebenen ausgemacht zu haben).

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    • Hörnla:

      … mich erstaunt immer wieder, wie genau manche Kommentatoren über die internen Entscheidungsstrukturen beim Club Bescheid wissen.

      Mich auch.

      Manchmal komme ich mir sogar richtig ahnungslos vor.

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      • belschanov:
        Mich auch.Manchmal komme ich mir sogar richtig ahnungslos vor.

        So isses! Und erst recht, wenn dann Monate später irgendwo zu lesen ist: „….na ja,- das war ja schon lange bekannt.“ Dann frage ich mich oft, ob ich immer bloss die Bäcker-Blume gelesen hab.

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        • Derbfuss:
          So isses! Und erst recht, wenn dann Monate später irgendwo zu lesen ist: “….na ja,- das war ja schon lange bekannt.”Dann frage ich mich oft, ob ich immer bloss die Bäcker-Blume gelesen hab.

          Das Netz ist eben eine Gerüchteküche par excellence und sicher ist jedes Schnipsel Gerücht ob wahr oder falsch irgendwo zu lesen. Mal mit mehr, mal mit weniger Aufmerksamkeit bedacht. Dass dann am Ende es immer einen gab, der das schon irgendwo gelesen habe, ist eben so wie bei der Zeitung mit den vier Buchstaben: Wer nur genug behauptet, wird wohl auch irgendwann was Wahres dabei haben…

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  • Auch ein Herr Bader darf sich Kritik stellen, ohne dass diejenigen sogleich von einer treuen Jüngerschaft diffamiert werden. Für mich steht er auch nicht in Frage als Kaufmann und hervorragender Kommunikator, sondern auf der höchsten Ebene sportlicher Visionskraft. Ich habe aber damit meinen Frieden, solange ihm sportlich kompetente Leute wie Hecking zur Seite stehen und dieses Defizit kompensieren. Man darf schon fragen, wo denn der FCN „sportlich“ in den 6 Jahren seiner Tätigkeit, seines sportlichen Managments wirklich vorangekommen ist, nachhaltig. Dürfte sich um ein Nullsummenspiel handeln, wie betont, sportlich betrachtet!

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  • Aber die Sache mit der „diffamierenden treuen Jüngerschaft“ ist so für mich noch nicht festzustellen gewesen. Das stellt das bisschen auf den Kopf sogar. Ok, hier im Blog ist man eher pro Bader gewesen in der Gesamtschau, aber sicher auch nicht unkritisch und weit weg eben von „Jüngerschaft“. Allein als Bader Meyer rauswarf, hagelte es in Richtung MaBa auch hier massive Kritik, gerade was Stil und Zeitpunkt anging.

    Ich spiele ernsthaft schon länger mit dem Gedanken mich mal ernsthaft mit den Kritikpunkten an Bader auseinanderzusetzen. Habe dazu auch mal mit Max angefangen par Fakten (wie Transferbilanzen) aufzustellen. Aber ich weiß nicht, ob die Mühe lohnt. Ich glaube nämlich langsam nicht mehr, dass es überhaupt um Argumente geht.

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    • Alexander | Clubfans United: Ich glaube nämlich langsam nicht mehr, dass es überhaupt um Argumente geht.

      Ich auch nicht. Sobald man etwas differenzierter zu argumentieren versucht und die Bilanz als „durchwachsen“ einschätzt – das reicht schon, um sich gegen den Mainstream in diversen Foren (hier nicht, aber das ist ja eher die Ausnahme in der veröffentlichten Meinung) zu stellen – , wird man als „Jünger“ diffamiert – Kommentar überflüssig. Weitere Diskussionen auch!

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    • Alexander | Clubfans United: Ich spiele ernsthaft schon länger mit dem Gedanken mich mal ernsthaft mit den Kritikpunkten an Bader auseinanderzusetzen. Habe dazu auch mal mit Max angefangen par Fakten (wie Transferbilanzen) aufzustellen. Aber ich weiß nicht, ob die Mühe lohnt. Ich glaube nämlich langsam nicht mehr, dass es überhaupt um Argumente geht.

      Mag sein, aber nur mit Argumenten kann man nachhaltig dieses ständig nervende bashing ad absurdum führen. Ansonsten ist das auch nur wieder eine Behauptung eines „Jüngers“. Hier wäre aber auch ein Vergleich mit den allerorts als Super-Manager gepriesenen Fußballexperten mit Stallgeruch nicht schlecht (wenn ihr das nicht ohnehin vorhattet).

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      • s.u. wenns denn Argumente wären 🙂 mir erscheint das viel mehr als Selbstreflektion.

        …Was wäre denn in einem Wirtschaftsunternehmen der Fall, wenn der Top Mann/Konzernlenker mit stattlichem Gehalt 6 Jahre lediglich Nullwachstum erreicht und selbst kontinuierlich Personal austauscht, die er dann dafür verantwortlich macht!?

        dh. zum eigentlichen Thema warum ist und bleibt der FCN immer noch eine potentieller Fahrstuhlmannschaft und gern genommener Absteiger, statt mal einen Schritt zu machen sich klarer über dem Strich zu etablieren, denn das waren wir auch schon vor Bader. Sportlicher Fortschritt ..Null, faierweise will ich 2007 nicht verschweigen, dieses Jahr mit durchschnittlichem Personal, kann sich aber sowieso niemand wirklich erklären.

        <strongMag sein, aber nur mit Argumenten kann man nachhaltig dieses ständig nervende bashing ad absurdum führen.

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        • Juwe: faierweise will ich 2007 nicht verschweigen

          Wow, was für ein Zugeständnis. Der größte sportliche Erfolg, an den ich mich erinnern kann – und ich bin nicht erst seit gestern Anhänger dieses Vereins – den will man nicht ganz verschweigen. Fairerweise. Eine Zeit nicht ganz verschweigen, in der der FCN endlich mal für feinen Fußball bekannt war – und so auch in der Republik wahrgenommen wurde. Na da ist mir um die Diskussionskultur aber wirklich nicht mehr bange.

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          • Ja aber dieses Jahr 2007 hat leider auch gar nichts zu einer kontinuierlichen sportlichen Weiterentwicklung beigetragen. Daher ist es im Kontext Kontinuität nicht ausschlaggebend. Im Gegenteil…erinnere gerne an das Tschechen Pensionat, welches wir kurz danach erstmal wurden mit seinen Folgen.

            Abstieg, danach knapper Aufstieg, danach gerade noch drin geblieben. …Jährlich chronologisch. Aber das kann ja die kommenden 6 Jahre wohl so weitergehen. Es wird ja schon rein vorsorglich kommuniziert dass eh kein Geld da ist.

            Hörnla: Wow, was für ein Zugeständnis. Der größte sportliche Erfolg, an den ich mich erinnern kann – und ich bin nicht erst seit gestern Anhänger dieses Vereins – den will man nicht ganz verschweigen. Fairerweise. Eine Zeit nicht ganz verschweigen, in der der FCN endlich mal für feinen Fußball bekannt war – und so auch in der Republik wahrgenommen wurde. Na da ist mir um die Diskussionskultur aber wirklich nicht mehr bange.

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            • Juwe: Ja aber dieses Jahr 2007 hat leider auch gar nichts zu einer kontinuierlichen sportlichen Weiterentwicklung beigetragen.

              Ich gestehe und bekenne freimütig – weder ich noch irgendeiner meiner vielen Club-Fanfreunde hat das, was auf den Pokalsieg folgte, vorausgesehen. Galasek und Meyer hatten vor der Saison gewarnt, das ist richtig, und ich sah auch eine eher laue Saison voraus mit dem faszinierenden Flair von Ausflügen zu „Opakarl“ garniert – doch das, was folgte: wenn du, lieber Juwe, das von Anfang an so gesehen hast, gratuliere zum Sachverstand und/oder zu hellseherischen Fähigkeiten.

              Ich dagegen konsultierte während der Sommerpause mal die Kicker-Rangliste der Mittelfeldspieler, daran erinnere ich mich noch genau, und sah, dass mit Mnari, Galasek, Kluge und Misimovic vier der top 10 deutschen Mittelfeldspieler in der nächsten Saison beim Club spielen würden. An Abstieg dachte ich damals nicht.

              @berlinclub: klasse Beitrag, der die Perspektiven zurecht rückt. Ergänzung: auch in Hoffenheim wachsen die Bäume nicht in den Himmel, siehe die Statements von Hopp unlängst. Auch dort wurden Fehleinkäufe gemacht – siehe Zuculini, 4,5 Mio für 245 Minuten Gesamteinsatz (dagegen war Harri ja ein Spitzeneinkauf)
              Ein weiterer Fall, Zitat kicker-online: „Wellington. Üppige 4,5 Millionen Euro hatte die TSG 1899 Hoffenheim im Sommer nach Brasilien überwiesen. Der Ertrag bisher: 28 Spielminuten, verteilt auf drei Kurzeinsätze, kein Tor, kein Assist.“
              Mit Maicosuel ist man auch nicht zufrieden, wenn ich Hopp recht verstehe.
              Fazit: Fehler sind nicht Baders alleinige Domäne – und seine sind uns, vergleicht man das mit denjenigen von Managern anderer Vereine – nicht mal so besonders teuer gekommen.

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              • Hörnla: dass mit Mnari, Galasek, Kluge und Misimovic vier der top 10 deutschen Mittelfeldspieler in der nächsten Saison beim Club spielen würden.

                Dazu Pinola, Wolf und Reinhardt in der Abwehr und ebenfalls in der Kicker Rangliste vertreten, dann mit Vittek und Saenko zwei der Top-Außenstürmer, in der Mitte „verstärkt“ durch den international erfahrenen Harry, Kopfballspezialist, das ganze ergänzt durch einen wiedergenesenen Torschützenkönig usw. und als Krönung dazu den besten deutschen Vereinstrainer…

                Ich sehe auf den ersten Blick, dass diese Mannschaftszusammenstellung gar nicht funktionieren kann und dem Abstieg geweiht ist. Wie konnte MB nur so verblendet sein?

                Für mich sah das nach UEFA-Cup Anwärter aus. 🙁

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          • Hörnla: Wow, was für ein Zugeständnis. Der größte sportliche Erfolg, an den ich mich erinnern kann – und ich bin nicht erst seit gestern Anhänger dieses Vereins – den will man nicht ganz verschweigen. Fairerweise. Eine Zeit nicht ganz verschweigen, in der der FCN endlich mal für feinen Fußball bekannt war – und so auch in der Republik wahrgenommen wurde. Na da ist mir um die Diskussionskultur aber wirklich nicht mehr bange.

            So isses!
            Uns geht es doch noch vergleichsweise (!) gut, wenn man die zur Verfügung stehenden Mittel, den Appeal des Vereins für andere Spieler („oh je, mit denen steige ich womöglich ab, da gehe ich doch lieber nach XYZ“) und das vorhandene Spielerpotential betrachtet, das sich nicht zu einem unwesentlichen Teil aus den ersten beiden Punkten addiert.

            Über Charisteas ist genug geschrieben worden, und dass es Hans Meyer war, der ihn holte – mit MB als Erfüllungsgehilfen zwischen dem Sonnenkönig und dem Supertrainer.

            Man betrachte die Möglichkeiten eines Hamburger SV. Würde die Führung des Clubs derart dilettieren, wären wir mit unseren Möglichkeiten längst auf dem Sprung in die 3. Liga. Und wenn Manager derart aus dem vollen schöpfen können wie in Hoffenheim, in Wolfsburg oder im Vergleich zum Club in Gladbach, Hannover (M. Kind) oder Köln ist der Klassenverbleib ohnehin kaum infrage gestellte Voraussetzung für eine Saisonplanung, deren integraler Bestandteil dann Ziele wie „einstelliger Tabellenplatz“ oder „internationales Geschäft avisieren“ sind.

            Dass es in der ersten Liga finanzielle Gefälle enormen Ausmaßes gibt, ist hinlänglich bekannt. Und dass sich der Club in der Senke dieses Gefälles befindet müsste doch eines der Fundamente über eine einigermaßen adäquate Diskussion über die Fähigkeiten des Managers sein. Und wie Hörnla richtig schrieb: Bader stellt die Mannschaft(en) nicht auf.

            Und noch mal: KEIN MANAGER der ersten Liga war und ist fehlerfrei. Man bedenke nur mal das Gekröse, was sich ein Verein wie Werder Bremen für die linke Außenverteidigerposition über die gesamte Saison geleistet hatte – das war eines CL-Qualifikanten absolut unwürdig. Und derlei Beispiele findet man in allen Vereinen.
            Vielleicht könnte man das mal bedenken, bevor man mit derben Worten über die vermeintliche Sinnesabstinenz eines Nürnberger Managers herzieht.

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        • Juwe: Was wäre denn in einem Wirtschaftsunternehmen der Fall, wenn der Top Mann/Konzernlenker mit stattlichem Gehalt 6 Jahre lediglich Nullwachstum erreicht und selbst kontinuierlich Personal austauscht, die er dann dafür verantwortlich macht!?

          Womit wir ad hoc 90% der Banken führungslos hätten, wie die gesamte Automobilindustrie und – ach ja – Deutschland und die EU dazu, denn Wachstum kann man das ja nicht nennen. Kein unsympathischer Vorschlag eigentlich, leider aber wohl nicht durchführbar.

          Sarkasmus mal außen vor. In der Theorie mag das stimmen, in der Praxis nicht, denn die Bundesliga und der gesamte Profibetrieb ist keine grüne Wiese in der die Träume nur vom Himmel begrenzt sind. Die Realität ist, dass es 18 freie Plätze in der obersten Spielklasse gibt, für die sich wahrscheinlich aktuell ca. 100 Vereine gern bewerben würden. Der FCN hat aktuell einen Platz, man darf das auch mal als Erfolg werten.

          Und ist man in Liga 1 gibt es weitere minimale Probleme zu lösen: „Die Anderen“. Und die Anderen versuchen im Prinzip auch das gleiche wie dein Verein und spielen dann auch noch gern mal gegen deinen Verein. Die unterstellte, aber natürlich nie bewiesene Behauptung, die Bayern hätten mindestens die 80er und 90er vor allem deswegen dominiert, weil sie in der Art ‚dafür Sorge trugen‘, dass sobald ein Spieler beim Gegner zu stark wurde (und damit den Bayern als Mannschaft eine Konkurrenz) man ihn kurzerhand abgeworben hat, mag man da mal einwerfen. Ob der Spieler dann auch immer bei den Bayern gebraucht wurde, ist nicht überliefert…

          Kurzum: 18 kleine Mannschaften wollen alle nach oben, plus je 2-3 neue zu Saisonbeginn. Die einen haben schon einen riesen Vorteil aus der Historie, die anderen bekommen es von Stadt oder Land in den Arsch geblasen, die anderen machen einen Haufen auf wirtschaftiche Risiken, die anderen verkaufen ihre Seele. Mit denen ringst du nun, als kleiner Manager, um die Plätze.

          Sorry, so richtig verstehe ich die Theorie dann einfach doch nicht.

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    • Alexander | Clubfans United: . Ich glaube nämlich langsam nicht mehr, dass es überhaupt um Argumente geht.

      Das ist der Punkt.
      Erstens sind die Argumente ausreichend ausgetauscht.
      Zweitens ist das Thema „Bader“ derart emotional überlagert, dass ein, wenngleich in Wortwahl und Inhalt abgewogener Kommentar „pro“ oder „contra“ gepostet wird, sofort ein Automatismus der Gegenposition in Gang kommt.

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  • Zum Internet:
    Ich habe das Gefühl, dass die Meinungsbildung der Fans durch die Internetszene zwar nach außen als eine Art Leitmeinung dargestellt wird, im Stadion nachgefragt, würde das ein ganz anderes Ergebnis ergeben.

    Wenn im AZ Forum 30 unzufriedene „Fans“ online protestieren, heißt das oft nicht, dass der ganze Familienblock in der Südkurve auch so denkt. Dann posten da im Forum noch ein paar Födder mit rein oder Bauern-Symphatisanten… und schon entsteht der Eindruck, das alle mit dem Glubb unzufrieden sind.

    Auf den Rängen sitzen da auch viele ältere Zuschauer oder Familien, die kein Internet verwenden, oder wo das Spiel einfach am Stammtisch in der Kneipe oder in der Betriebskantine bzw. im Altersheim diskutiert wird. Und denen dient der Sportjournalismus in Print und TV als Grundlage.

    Ich finde, Internet wird überbewertet. In der Presse schreiben einige wenige mit mehr oder weniger Talent zur Verantwortung. Im Internet schreiben ganz viele talentfreie und sind sich ihrer Verantwortung nicht bewußt, bzw. es ist ihnen hinterher peinlich, etwas geschrieben zu haben.

    Zu Bader:
    Baders Arbeit sollte man statt allein stehend einmal mit der Arbeit anderer Sportdirektoren bei anderen Vereinen vergleichen. Denke, da könnte man seine Bilanz eher objektiv bewerten.

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  • @ Juwe: Du kannst auch unter den zitierten Text schreiben, wenn Du deinen Corsor da hinklickst 😉

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  • Cursor: Klasse, schlaue Ratschläge geben, aber nicht schreiben können 😆

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  • @Pinola

    Ich stimme dir zu, möchte dich aber bitten, dich endlich zu entscheiden, ob du bleibst oder gehst…

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    • belschanov: @PinolaIch stimme dir zu, möchte dich aber bitten, dich endlich zu entscheiden, ob du bleibst oder gehst…

      Ich bleibe eventuell, oder auch nicht. Ich handle hier wie der Glubb die letzten beiden Spiezeiten: Immer erst im allerallerletzten Moment aus dem Quark kommen und dabei möglichst viele Leute nahe an den Nervenzusammenbruch bringen…

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    • belschanov: @PinolaIch stimme dir zu, möchte dich aber bitten, dich endlich zu entscheiden, ob du bleibst oder gehst…

      Jetzt wird es noch wahrscheinlicher, dass ich bleibe. Köln hat nämlich einen neuen Linksverteidiger aus Griechenland verpflichtet, die sind ja gerade billig. Und wenn denen ein Tzaziki wichtiger ist als der beste Außenstopper von Welt, bitte!

      In Nürnberg kann man ja wenigstens U-Bahn fahren, ohne Angst vor einstürzenden Tunneln zu haben. In Köln eher nicht. Ein weiteres Argument.

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  • Was mich bei dem auch von Alexander konstatierten Bader-Bashing stört: es versperrt den Raum für eine ernsthafte Diskussion (potentiell) heikler Punkte. Da wären (nur so als Beispiele):
    – die veränderte Position des Managers – ist sie für den Verein von Vorteil? Mich auf die veröffentlichte Meinung stützend erschien mir Bader unter Hans Meyer doch eher ausführendes Organ zu sein. Zumal ein Übertrainer sich der bedingungslosen Unterstützung des Präsidenten erfreuen konnte. Das ändert sich ja wohl mit der Berufung Baders zum hauptamtlichen Vorstandsmitglied.
    – ich glaube dragotoschi hat hier mal einen Eindruck von der HV wiedergegeben, bei der sich der zuständige Mann Woy mit seinen Zahlen angeblich selbst nicht auskannte – wenn das stimmt, dann sind das die bedenklichen Dinge… – gibt es da ähnliche Erfahrungen/Eindrücke?

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  • Alexander | Clubfans United: Ich spiele ernsthaft schon länger mit dem Gedanken mich mal ernsthaft mit den Kritikpunkten an Bader auseinanderzusetzen. Habe dazu auch mal mit Max angefangen par Fakten (wie Transferbilanzen) aufzustellen. Aber ich weiß nicht, ob die Mühe lohnt. Ich glaube nämlich langsam nicht mehr, dass es überhaupt um Argumente geht.

    Also, ich für meinen Teil weiß nicht so recht, wie glücklich ich mit MaBa sein soll. Ob allerdings solche Fakten sehr aussagekräftig sind, naja, da habe ich eben so meine Zweifel. Denn: Was würde ich als sportliche Leitung unternehmen, wenn ein Hypersuperduperextraordinärgigantischer Spieler vom Trainer einfach nicht eingesetzt wird, insbesondere dann, wenn mir der kaufmännische Leitung auch noch die Story reinpresst? Oder was mache ich, wenn der Trainer einen ganz bestimmten Spieler unbedingt haben will (bspw. Harry)? Nur so als Beispiel – Stichwort Entscheidungsstrukturen.

    Was mich aber sehr nachdenklich gemacht hat war ein kurzes Gespräch mit einem Ex-Spieler vom Club (def. Mittelf., 1987 – 1992). Er meinte, Bader muss weg (und nicht nur der) und Marc Oechler steht die reinsten Kämpfe auf Führungsebene aus, bei denen dieser oft auf verlorenem Posten steht. Was da dran ist, kann ich nicht im entferntesten beurteilen, aber wie gesagt, nachdenklich macht mich das schon.

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    • Farbfilmvergesser: Er meinte, Bader muss weg (und nicht nur der) und Marc Oechler steht die reinsten Kämpfe auf Führungsebene aus, bei denen dieser oft auf verlorenem Posten steht. Was da dran ist, kann ich nicht im entferntesten beurteilen, aber wie gesagt, nachdenklich macht mich das schon.

      Das habe ich jetzt aus Deinem Satz nicht kapiert: Will Oechler den Bader unbedingt loswerden oder verteidigt Oechler den Bader gegen andere, die ihn loswerden wollen?

      Vielleicht kannst Du das nochmal kurz erklären… Danke!

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      • Töffi: Das habe ich jetzt aus Deinem Satz nicht kapiert: Will Oechler den Bader unbedingt loswerden oder verteidigt Oechler den Bader gegen andere, die ihn loswerden wollen?

        Sorry. Blöd von mir zitiert, weil kaum Zusammenhang.

        The whole Story: Ich bin in meiner Arbeit (Westvorstadt) als Clubfan bekannt. Am Rande eines Termins, den ein Ex-Club-Spielers in unserem Hause im Rahmen eines m.W. ehrenamtlichen Engagements bei uns hatte, wurde ich diesem (oder der mir) vorgestellt. Der Ex-Spieler wollte bei dem Treffen zuerst wissen, ob ich Mitglied bin. Erst danach erklärte mir der Ex-Spieler, „Bader muss weg“ (O-Ton). Und überhaupt, die alten Spieler werden ja alle schlecht behandelt und dürfen zum Beispiel bei einem Spiel nicht in den VIP-Bereich. Grundtenor: Keinen interessieren die alten Spieler (und das merken auch die aktuellen, bei entsprechenden Effekten auf deren Motivation). Auf meinen Einwand, Marc Oechler hätte doch bestimmt auch was zu sagen im Sinne von eine Stimme bei Abstimmungen, kam dann die Aussage über Marc Oechler. Aus diesem Gespräch heraus kann ich nix über das Verhältnis Oechler-Bader aussagen, nach den Worten des Ex-Spielers hat aber Marc Oechler einen sehr schweren Stand im Aufsichtsrat, was sich wiederum auch nur auf einen eingeschränkten Themenkreis beziehen könnte.

        Ich bitte, das alles aber mit Vorsicht zu genießen. Der Ex-Spieler ist mir erstmalig in den Dunstkreis geschlittert, und abgesehen vom Namen (und ein bisschen Spielweise) kenne ich ihn nicht im geringsten, kann also auch nicht beurteilen, a) wie ernst die Aussagen gemeint waren und ob es sich b) um eine vorübergehende Verstimmung aus gegebenenfalls aktuellem Anlass handelt oder eine Grundeinstellung. Intuitiv würde ich eher zweites vermuten, aber bitte (repeat)alles mit Vorsicht genießen(/repeat), ich kann z.B. persönliche Probleme zwischen Ex-Spieler und MaBa nicht ausschließen. Mir gab’s jedenfalls zu denken (vor allem die Emphase, mit der der Ex-Spieler Baders Verschwinden forderte).

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  • Also ich bin nicht für Bader weg, er kann einiges, was ich erwähnte vortrefflich gut. Außerdem sehe ich mit Hecking jetzt auch die sportliche Kompetenz, die ich mir erhofft habe. Mal sehen, evtl geht es nächstes Jahr mal einen Schritt nach vorne oder wer mag schon wieder in die Relegation? Nur wenn man jetzt schon wieder hört nachdem viele gute Leihspieler weiterziehen, wir haben kein Geld, ahnt man schon worauf man sich auch nächstes Jahr wieder einzustellen hat. Ich sehe die Entwicklung nicht so richtig…

    Mir scheint es so beim FCN: man weiß was man ist und will das irgendwie auch bleiben, die Fahrstuhlmannschaft. Ich finde das nicht befriedigend zumal es eben von einigen auch noch so verteidigt wird.

    Zu dem leidigen Thema „kein Geld“ aber ich mags gar nicht mehr schreiben, Gute Arbeit bringt immer sein eigenes Geld mit sich! …nur ob die Leistung dafür ausreicht?

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  • @Juwe
    Ich verstehe Deinen Frust bis zu einem gewissen Grad gut, ich würde mich auch freuen, wenn unser Club es schaffen würde sich dauerhaft in der 1. Liga zu etablieren, nur was heißt bitte dauerhaft etablieren? Hannover und Frankfurt, sind die schon dauerhaft etabliert? Oder Mönchengladbach? Alles Vereine, die nächstes Jahr auch wieder gut gegen den Abstieg spielen können, dabei aber deutlich besser mit Geld ausgestattet als unser Verein, sei es weil es einen Mäzen wie Kind gibt, sei es weil Stadt und Land mit eigenen Unternehmen massiv Geld in den Verein stecken wie bei Frankfurt, dazu eines der modernsten Stadien Deutschlands sehr günstig zur Verfügung gestellt bekommt oder Gladbach, die natürlich auch noch von den Erfolgen der 70er imagemäßig profitieren, an diese erinnern sich halt deutschlandweit mehr Menschen als an die große Zeit des Clubs in den 20ern.

    Dazu haben all diese Vereine viel früher begonnen in ihre Infrastruktur zu investieren, sprich in die Nachwuchsabteilung. Gerade wenn Du so darauf drängst, dass der Club endlich eine postive sportliche Entwicklung nehmen soll, dann solltest Du Bader unterstützen, er ist nämlich der erste der konsequent an der Entwicklung des Nachwuchsleistungszentrum festhält, egal wie der aktuelle sportliche Erfolg aussieht. Genau das ist es doch was sinnvoll ist. Natürlich kann man von grandiosen Fußballern für die erste Mannschaft träumen, aber wo sollen die herkommen?

    Wollten wir einen Spieler wie Ribery oder Robben, dann müssten wir geschätzt 50% bis 100% auf das Gehalt bei den Bayern drauflegen und das ist nicht nur bei diesen Spielern so, sprich es ist für uns einfach illusorisch zu glauben wir könnten etablierte, gute Erstligaspieler bekommen. Überlegt Euch doch schlicht mal, warum die zu uns kommen sollten?

    Umso wichtiger ist das Leistungszentrum, andere „kleine“ Vereine und wir sind nichts anderes, sowohl was die sportliche als auch was die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit betrifft, haben diesen Schritt längst getan, unser Club leider noch nicht.

    Unter Bader ist es endlich gelungen im gesamten Verein professionelle Trainer zu haben, der Jugendbereich ist deutlich besser aufgestellt, wir spielen endlich wieder mit allen Jugendmannschaften erstklassig. Das war lange nicht der Fall, auch das ein Manko, das Bader erst einmal aufarbeiten musste.

    Es ist doch nicht so, dass Bader ein gut laufendes Unternehmen FCN vorgefunden hätte. Der Club war doch eher ein Gründerzeithaus mit schöner denkmalgeschützter Fassade, hinter derselben fast alles morsch war. Man musste Kernsanieren, das ist schlicht die Realität. Wer un ter diesen Umständen dauerhaften sportlichen Erfolg erwartet ist vielleicht schon ein wenig vermessen.

    Und zu den Ex-Spielern, wo waren denn die in den schlechten Zeiten? Welcher Spieler hat sich denn in den Dienst des Vereins gestellt und ganz ehrlich gefragt, welcher Spieler hätte es wirklichn verdient, dass ihn der Verein nachträglich hofiert? Gab es einen der freiwillig beim Club geblieben wäre, obwohl er deutlich besser dotierte Angebote hatte? Nur damit da kein Mißverständnis aufkommt, ich hätte es vielleicht auch nicht anders gemacht. Wenn ich wie Kuranyi 30 MIO netto für 4 Jahre geboten bekommenhätte, warum hätte ich da für ein Viertel bei Schalke bleiben sollen, nur wegen der CL-Teilnahme? Dass Schalke in den nächsten Jahren Titel holt ist sicher weniger wahrscheinlich als dass Dynamo Moskau Titel holt, also auch das mit dem Ruhm ist nicht gesichert.

    Also ich werfe das keinem Profi vor, wenn er das beste für die eigene wirtschaftliche Situation herausholt, aber bitte dann nicht hinterher kommen und unentgeldlich Freikarten für den VIP-Bereich wollen. Wenn ich so etwas höre, dann weiß ich warum Bader bei diesen Herrn auf Durchzug schaltet. Sorry wenn ich emotional reagiere, aber so etwas empfinde ich als ganz schön dreist.

    Gute Leute aus dem eigenen Verein für die Arbeit sichern ist sicher eine verdienstvolle Sache, nur welcher ehemlaige Clubspieler ist denn nach der Karriere wirklich erfogreich in Sachen Trainerjob und oder Managerjob? Ich sehe da keinen.

    Also bei solchen Vorwürfen, kann ich keine substantielle Kritik an Bader erkennen. Das hört sich eher nach ich hätt halt ach gern a schees Pösdle. Sorry aber so gut geht es uns nicht, als dass wir uns solche Leute halten könnten.

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    • Armin: Also ich werfe das keinem Profi vor, wenn er das beste für die eigene wirtschaftliche Situation herausholt, aber bitte dann nicht hinterher kommen und unentgeldlich Freikarten für den VIP-Bereich wollen. Wenn ich so etwas höre, dann weiß ich warum Bader bei diesen Herrn auf Durchzug schaltet. Sorry wenn ich emotional reagiere, aber so etwas empfinde ich als ganz schön dreist.

      Hatte ich mir auch im ersten Augenblick gedacht, hat er wohl an meiner Reaktion gemerkt und nachgeschoben, dass das nur ein Beispiel war. Wofür, kann ich nicht exakt sagen, aber der Mann ist derzeit EHRENAMTLICH unterwegs, da glaube ich nicht, ob’s wirklich um Vollfressen und Skyglotzen geht. Aber auch die vehemente Verteidigung MaBas setzt (wenn ich Dich richtig verstehe) unter anderem auf der Verteidigung des NLZ-Neubaus auf; weißt Du sicher, dass MaBa dahintersteckt und nicht andere? Und was die Karrieren nach dem Sportler-Dasein betrifft: Hatte Andi Köpke nicht die Zusage, später im Verein a Pösdle zu bekommen? Betrifft mit Sicherheit nicht MaBa, aber manchmal frage ich mich schon, was am Valznerweiher alles vor sich geht und wer dahintersteckt.

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    • Armin: nur welcher ehemlaige Clubspieler ist denn nach der Karriere wirklich erfogreich in Sachen Trainerjob und oder Managerjob? Ich sehe da keinen.

      Da gibt es schon ein paar, wenn auch nicht aus der unmittelbaren „Legende“ Kategorie: Marco Kurz ist als Zweitligameister aufgestiegen, Wiesinger hat den FCI in die 2. Liga geführt, Christian Wück ist in die 2. Liga aufgestiegen, Jörn Andersen war doch bei Mainz zunächst auch recht erfolgreich, Köpke ist National-Torwarttrainer…

      Da gibt es sicher noch mehr, die mir jetzt nicht einfallen.

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  • @Optimist, das sind aber alles eher Beispiele von Leuten, die im Zweiten bis Dritten Rang tätig waren, bzw. sind. Mal ganz ehrlich, von denen steht NOCH keiner für dauerhafte Zugehörigkeit zur ersten Liga.

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  • Na gut, einen hab ich noch: Der Über-Manager schlechthin war auch mal beim Club: Uli Hoeness 😉

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  • @Farbfilmvergesser
    Ich hatte schon auch den Eindruck, dass Oenning da auch sehr stark pro NLZ war, aber auch davot hat Bader die Kooperation mit den Schulen sehr gefördert, ist unter seiner Ägide Professionalisierung des Trainerstabs in den Jugendklassen vorangetrieben worden.

    Und außer Bader sehe ich keinen der immer wieder auf die Notwendigkeit des NLZ hinweißt.

    Er ist sicher nicht der einzige, aber ich würde schon sagen der wichtigste Promotor des NLZs.

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  • @Optimist
    Jetzt hast Du mich erwischt. Ich gebe zu es ist wirklich ein ein Riesenfehler von Bader, dass er diesen „Ehemaligen“ nicht in die sportliche Leitung mit einbinden konnte. Jetzt gebe ich es auch zu, Bader ist nicht gut genug, weil diese Personalie ja mehr als offensichtlich ist. 😉 (Vorsicht Ironie)

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  • Das NLZ wird die Grundlage für spätere Erfolge sein – müssen. Zu sehr haben sich die für einen Profiverein wirtschaftlich relevanten Parameter in eine solche Richtung verschoben. Beispiele gibt es genügend. Und daher halte ich es auch für richtig, vielversprechende und ambitionierte junge Spieler zu halten bzw. zu verpflichten. Nicht nur, um die Substanz des eigenen Teams hier und da etwas höher zu schrauben (siehe Gündogan, der bei allem, was er noch zu lernen hat, schon jetzt mit seiner feinen Technik und seinem Spielverständnis in diesen Bereichen aus der Mannschaft herausragt), sondern auch um den talentierten Jugendlichen aus dem fränkischen Raum zu signalisieren:
    Kommt zum Club, hier findet ihr nicht nur ein professionelles NLZ, sondern wir stehen, wie ihr an den anderen jungen Profis sehen könnt, für eine Durchlässigkeit nach oben in Richtung erste Mannschaft – wenn ihr hart an Euch arbeitet und genügend Talent mitbringt. Spielpraxis auf höchstem Niveau, ohne verheizt zu werden.
    Oder wenn Begehrlichkeiten großer Vereine entstehen und ihr unbedingt weg wollt, dann lassen wir Euch ziehen – gegen großes Geld natürlich (siehe Jansen, Marin, Podolski etc.).

    Wir Clubfans durchleben derzeit m.E. eine verdammt harte Zeit, denn es ist eine Zeit des Umbruchs. Doch ohne zukunftsträchtige Professionalisierungsmaßnahmen wie das NLZ hat der Club gar keine mehr. Dass eine solche Phase Rückschläge in sich birgt, ist auf Sicht für mich absolut hinnehmbar, solange der Verein den eingeschlagenen und von MB forcierten Weg der Vernunft beibehält. A la longe können wir ziemlich sicher sein, dass bessere Zeiten auf uns warten.

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  • Lassen wir mal die Trainer beiseite, es ging ja eigentlich primär um die Manager, und da fällt mir spontan nur ein Beispiel ein (außer Uli H. natürlich), das ein sehr schöner Kontrapunkt für ehemalige Spieler auf diesem Posten sind: Georg „Schorsch“ Volkert.
    Die nicht mehr ganz jungen werden sich noch an ihn erinnern. Stefan Reuter hat sich diesbezüglich auch noch nicht mit Ruhm bekleckert.

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  • Ich fand Dietmar Beiersdorfer eine sehr gutes Beispiel zudem ein Franke der im hohen Norden sehr, sehr gute Arbeit geleistet hat, nur der wäre auf deutsch gesagt schön blöd für einen Verein wie den FCN sein gut dotiertes Engagement bei Red Bull aufzugeben. Es gabe aber eine Phase, da war er vakant.

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  • Juwe: Es gabe aber eine Phase, da war er vakant.

    Vakant ist leider nicht gleichbedeutend mit bezahlbar. Das Gehaltsgefälle zwischen HSV und Club – auch in der Administration – schließt derlei Gedankenspiele von vorneherein aus.
    Sneijder und Robben waren bei Real auch „vakant“ – wie nachlässig vom Verein, da nicht zugegriffen zu haben! Und wie besoffen müssen Bader und Hecking eigentlich gewesen sein, den Sturmrentner Makaay nicht verpflichtet zu haben, obwohl fast alle nach einem Koller-haften Heilsbringer riefen! Mich ärgern solche Kommentare langsam.

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  • Also ich möchte zu Bedenken geben, der FCN hat die wenigsten Tore in der ganzen Liga geschossen, schlechter hätte es auch nicht mit dem „Sturmrentner“ Makaay laufen können 🙂 … ich fand die Personalie letztlich aber auch zu riskant.

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  • natürlich alle, die Kritik an Herrn MB äußern, sind Mobber, Basher und total emotional überlagert. Da fällt einem auch nichts mehr ein, wenn man das alles mal so querliest. *g* entbehrt jeder Diskussionsgrundlage

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  • Da braucht man nicht von Emotionen sprechen. denn man sieht in allen Bereichen wohin ein Management führt dass von der Materie keine Ahnung hat – egal ob in der Industrie, in der Politik oder im Sport. Und diese fachliche (sportliche) Kompetenz spreche ich einem MB absolut ab. Da helfen die besten Trainer, Berater und Spieler nichts. Wenn man dann auch noch ein „Sparbrot“ von Präsidenten hat (Risikoscheu, weltfremd und in den 50-ern sitzengelieben) geht’s nicht weiter.
    Man braucht beim Club endlich eine professionelle, wirtschaftlich und technisch kompetente Führung (da scheidet dann auch ein Hr. Oechler aus, ..) die auf lange Sicht auch mal gewillt sind mit moderatem Risiko zu investieren.
    Sehe ich aber nicht – das Verhalten am Transfermarkt zeigt es schon und deshlab werden wir wieder bestefalls 15-ter, …

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          • Juwe:
            quod erat dilettantum

            Das , Juwe, überrascht mich jetzt doch, dass Du in der VERGANGENHEIT schreibst… 😉

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          • Juwe:
            quod erat dilettantum

            q.e.d. bezog sich auf PEWE
            Und es war eine etwas abgeänderte Form:

            quod errat demonstrator =
            womit sich der Beweisführende irrt.

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  • Als Club Fenn fällt mir lt. ansich nur ein Statement ein!

    Eu fortes ! Pejoraqui passi mecum saepe viri. Nunc vinum pellite curas.

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    • Juwe:

      Eu fortes ! Pejoraqui passi mecum saepe viri. Nunc vinum pellite curas.

      Ich war mal ziemlich gut in Latein, aber dafür reicht’s bei mir nicht mehr. Besonders der zweite Satz ist mir ein Rätsel.

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  • Treue Gefährten! Mit mir bitterer Schickungen Dulder! Nun lasset Wein die Sorgen vertreiben.

    (Besonders die bitteren Schickungen ist man ja als Clubfan gewohnt!)

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  • Zu 2007: Ich war damals genau wie Juwe auch von Beginn an auf Abstiegskampf eingestellt und die Auftaktniederlage gegen den KSC gab dann ja auch schon den Kurs vor. Man darf nicht vergessen, dass die Pokalsiegermannschaft nur ein gutes Jahr vorher noch voll im Sumpf steckte.

    Mal ehrlich: Deutschland ist im Eishockey unter den letzten vier – aber glaubt deshalb ein Mensch, wir gehören damit jetzt zur Weltspitze?
    Beim Club glaubten das damals offenbar schon viele.

    Ich weiß auch nicht, ob man Bader nun allein den Schuldenstand vorwerfen kann. Er hat sich halt auch blenden lassen. Fakt scheint, daß der Club viel Geld in eine Mannschaft gepumpt hat, die nach dem Pokalsieg erheblich überbewertet wurde. Harry bildet dabei einen besonders krassen Fall – der größte Fehleinkauf in der Clubgeschichte wurde auch noch mit einem hochdotierten Vierjahresvertrag ausgestattet.

    Es wurde schon Kritik am ganzen System unter Patriarch Roth geübt und da würde ich mich anschließen. Es lag zuviel Macht in den Händen weniger – und damit war auch die Gefahr von groben Fehlern sehr groß.

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  • Mal kurz was anderes. Wer hat den Bayern eigentlich eingeredet, dass auf einmal ganz Deutschland hinter ihnen stünde? Die führen sich ja auf wie eine inoffizielle Nationalmannschaft und schreiben offene Briefe, in denen sie sich beim ganzen Land für die Untertützung bedanken.

    Höhepunkt war ja wohl die Formulierung

    „Wir wissen und fühlen, dass uns Millionen von Fußballfans zuhause in Deutschland gedanklich begleiten. Die Bayern-Fans, aber auch viele Fußballfreunde, die uns sonst vielleicht eher neutral sehen“

    klar, neutral, so kann man absolute Antipathie natürlich auch ausdrücken..

    Sogar bei den 11Freunden empfindet man anscheinend einen Schulterschluss von Bayern-Fans und Bayern-Gegnern:

    „Weite Teile der deutschen Bevölkerung wünschen sich Louis van Gaal zum Vater, Thomas Müller zum Bruder und Uli Hoeneß zur Oma, man hat diese Mannschaft gern, weil sie sich geöffnet hat wie einst TV-Familie Brinkmann: Verletztlich ist sie, und doch erfolgreich, sie war so tief unten, dass sie Mitleidsgefühle geweckt hat, aus denen der alte Hass nicht neu entstehen konnte, sondern wiederum Empathie auch im Sieg.

    Alte Fans natürlich, aber auch Agnostiker und ehemalige Hasser drücken die Daumen:“

    Sag mal spinn´ ich? Sind denn über Nacht alle verrückt geworden? Oder hab ich was verpasst? Geht es um diesen bescheuerten vierten CL-Platz? Das war mal der Landesmeister-Pokal, sollen denn da irgendwann Hoffenheim und Hannover mitspielen? Das ist doch absoluter Quatsch. Oder geht es um eine neue Möchtegern-Patriotismuswelle?

    Neenee, die Sympathie, die sich die Bayern gerne mit attraktivem Fussball erspielt hätten, speist sich allein aus ihrer alten Hybris. Ergo: Daumen runter und Mageninhalt hoch.

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  • Früher hab ich die Bayern absolut gehasst! Was hab ich mich gefreut, als sie in den Achtzigern von den Engländern reihenweise eine geklatscht gekriegt haben (das Beste war das 2:3 in Aberdeen, gut, hier warens mal Schotten).
    Das hat sich aber gelegt. Sie sind vollkommen verdient Deutscher Meister geworden und Werder haben sie auch komplett entsorgt. Ich ärger mich da nicht mehr.

    Andererseits heißt das aber nicht, daß ich ihnen jetzt großartig die Daumen drücke. Wer heute abend gewinnt, ist mir vollkommen wurscht. Wenn sie besser sind und gewinnen – gut. Wenn aber Inter gewinnt – auch gut. Ich will nur ein ordentliches Spiel sehen und nicht so einen grauenhaft Krampf wie vor zehn Jahren gegen Valencia – eines der schlechtesten Endspiele aller Zeiten.

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  • Klar sind sie verdient Meister geworden, deswegen war das dieses Jahr auch erträglicher als sonst.

    Aber reicht das um sich einzureden, alles was sich für Fussball interessiert stünde hinter ihnen? Das ist wieder die typische Bayern-Anmaßung, mit der sie mit dem Hintern einreissen, was sie (eventuell, darüber liesse sich streiten) mit den Händen an vermeintlicher Sympathie aufgebaut haben, so nach dem Motto „Danke Deutschland, und jetzt holen wir euch die CL“.

    Aber darauf kann zumindest ich gut verzichten.

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  • Na vielleicht fällt ein Championsleague Platz mehr ab für die Bundesliga und somit auch für den FCN :-))

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    • Juwe: Na vielleicht fällt ein Championsleague Platz mehr ab für die Bundesliga und somit auch für den FCN )

      Guter Plan – Es wird wieder mal Zeit: Wir stürmen Platz sechs! Wobei…
      …das wäre ja NUR ein Platz im Cup der Verlierer 😉

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  • Dachte mir im ersten Moment, der Milito, das wäre doch auch einer für den Club (ein Jahr auf Leihbasis mit Kaufoption für 500.000€), aber dann habe ich bei Wikipedia festgestellt, dass der Inter auch schon 22 Mio gekostet hat und als argentinischer Nationaspieler im WM-Aufgebot der Gauchos steht….also unbezahlbar…

    Trotzdem: Schade um den 4. Championsleagueplatz, der allerdings übernächstes Jahr kommt und dann reicht auch Paltz 7 für den Europapogaaaal und nach dem Club-Leid der letzten Jahre wäre jetzt wieder mal Erfolg angesagt!

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