Goodbye Joe, welcome Julian

Was will man dem geschätzten Herrn Böller denn noch hinzufügen, zu seiner Laudatio »Club: Abschied von einem besonderen Spieler«? Eigentlich nur ein paar persönliche Zeilen.

Jawhar Mnari, den alle nur Joe nannten, kam als der Beckenbauer Tunesiens – und so süffisant-belustigt man das las, à la der bulgarische Hässler, türkische Pele oder jetzt ganz aktuell israelische Gattuso, so sehr hat man Mnari nie ausgelacht oder als zu leicht für den Titel empfunden. Joe war ein besonderer Spieler, seine Rolle vielleicht sogar zu lange in der Öffentlichkeit unterschätzt, bis es einfach nicht mehr reichte für die Stammelf.

Nach dem Pokalsieg stand eine Club-Legende namens Reinhold Hintermeier am Mikro vor dem Hauptmarkt und einer jubelnden Menge (Anm.: Die Übertragung wurde dann zugunsten einer Luchs-Dokumentation unterbrochen) und wollte unbedingt eines loswerden: Die tragende Rolle eines unscheinbaren Stars, eben Joe Mnari. Er war neben dem Ausnahmespieler Galasek eine der tragendenden Säulen eines FCN, den es davor Jahrzehnte nicht gegeben hatte und vielleicht auch auf Jahre nicht geben wird. Es waren nicht die Saenkos oder Vitteks, die für den Erfolg sorgten, die waren eher für die Highlights dar – es war dieses Duo Galasek/Mnari, dem man die Stabilität verdankte.

Mnari kam zuletzt nicht mehr zum Zug. Manche wunderten sich, manche redeten von andauernden Verletzungsproblemen, warum Joe an Spielern, mit ganz offensichtlichen Problemen konstant hohes Niveau anzubieten, wie ein Tavares oder Nordtveit, nicht mehr vorbeikam. Am Ende musste er vielleicht doch dem Alter und den Verletzungen Tribut zollen – doch viele weinen seinem taktischen Spielverständnis nach, das uns doch so abging zuletzt und nur mit Ottl wieder ein wenig zurückkehrte.

Eine Lichtgestalt wurde Mnari am Ende nicht, wie der Ruf ihm vorauseilte, als man ihn mit Beckenbauer verglich. Dazu reichte ein Erfolg wie der Pokalsieg nicht, auch wenn es für den FCN in dieser Dekade vielleicht so unglaublich außergewöhnlich war wie einst ein Weltmeistertitel gegen Holland. Doch der Absturz danach und der Zerfall der Mannschaft taugten nicht für Mythen- und Legendenbildung. Joe blieb dem Club trotzdem treu, weil es sein Naturell ist. Er bot sich an, er kämpfte sich durch seine Verletzungen und noch einmal zeigte er in der Aufstiegssaison, wie wichtig er auch am Platz sein kann.

Es ist noch zu früh für ihn, ganz aufzuhören. Noch einmal will er seine Stiefel Woche für Woche schnüren und einer Mannschaft zu Stabilität und Ordnung verhelfen. Es soll hier vor meiner Haustür sein, in Frankfurt, beim FSV. Ich glaube alle Clubfans wünschen ihm dafür den verdienten Erfolg und einen würdigen Ausklang einer vielleicht viel zu bescheidenen Karriere.

Doch die Uhr dreht sich weiter. Die News von Mnaris Wechsel ist fast für ein Online-Medium schon alt. Da heisst es schon, dass ein anderer mit Anfangsbuchstaben „J“ beim Club vor der Tür steht: Julian Schieber. Angeblich, so vermelden es die Gazetten, habe man sich mit dem VfB für den unisono als großes Sturmtalent geltende Julian Schieber geeinigt, um diesen für die Mission „Nicht-Abstieg“ zu gewinnen. Sicher sind solche Leih-Geschäfte ohne jede Kaufoption mit einer gewissen Wehmut zu kommentieren, sollte Schieber aber diese Qualitäten mitbringen, die man ihm nachsagt, wäre ein großer Schritt in Richtung Zuversicht auf eine ruhigere Saison als die letzte getan. Wir würden es uns alle wünschen.

Bild mit freundlicher Genehmigung © fcn.de

25 Gedanken zu „Goodbye Joe, welcome Julian

  • Ich schließe mich den Wünschen an Joe natürlich prinzipiell an, glaube aber, dass ein Verein, der gegen den Abstieg aus der 2. Liga spielen wird, nicht unbedingt das angemessene Umfeld für einen Spieler wie ihn ist. Ich habe schon nicht verstanden, wieso man Tomas nach dem Abstieg in die Wüste geschickt hat. Ich glaube, wir hätten an dem Duo Tomas/Joe noch in der abgelaufenen Saison Freude gehabt, zumal sich von den Jungen bis zum Bayern-Leihgeschäft ja niemand wirklich für deren Positionen aufgedrängt hat. Aber hätte. wäre, wenn, natürlich kann ich diese Behauptung nicht beweisen.
    Du kannst ja nächste Saison ab und an mal beim FSV vorbeischauen und berichten.

  • Mit Mnari verlässt ein Spieler den 1. FC Nürnberg, der in einigen Spielen seine außerordentliche Begabung zeigte, aber nie den Durchbruch schaffte, der seinem Talent entsprochen hätte. In den letzten beiden Jahren habe ich mich oft gefragt, warum er so wenig zum Einsatz kommt. Dass ein solcher Spieler in letzter Zeit auf der Bank (oder Tribüne) versauerte, ist eigentlich merkwürdig.

    Julian Schieber ist für mich ein unbeschriebenes Blatt. Ich hoffe, er kann die Vorschusslorbeeren bestätigen. Allerdings wird er nicht lange beim 1. FC Nürnberg spielen, wenn er das tut…

    • belschanov: aber nie den Durchbruch schaffte

      Kommt darauf an, was man erwartet. 88 spiele in 5 Jahren Club, dabei 3 Jahre Stamm in der BuLi sind so schlecht nicht für einen Tunesier. So viele haben das nicht geschafft sich in der BuLi durchzusetzen. Warum er dann plötzlich nur noch Auswechsel- und schließlich Ergänzungsspieler wurde, wissen wir leider alle nicht genau.

  • Mit Mnari verlässt ein Spieler den 1. FC Nürnberg, der sich im Gegensatz zu seinem zeitgleich mit ihm verpflichteten Landsmann Chedli zu Recht durchsetzte und die Position im defensiven Mittelfeld auf Jahre hinaus auf höchstem, in Nürnberg ungewohnten und von vielen konsequenterweise unverstandenen und unterschätztem Niveau interpretierte. Nach einer Kette von Verletzungen und seltsam andauernden chronischen Schmerzen kam er leider nicht mehr an den Spieler heran, der er selbst einmal war. Wie weit wir von dem Niveau des wunderbaren Mittelfeldduos Galasek/Mnari inzwischen entfernt sind, zeigt die Tatsache, dass man sich über einen Ottl freuen soll/muss, dessen Leistungen bisher in meinen Augen nicht einmal in Ansätzen an die beiden Großen des letzten Jahrzehnts erinnern. Dessen persönliche Ansprüche, wenn man der Presse glauben darf, aber weit über die beider Pokalsieger hinausgehen. Der Presse wird man in diesem Falle wohl auch glauben dürfen, denn Ottl lässt ja bekanntlich kein Mikrophon aus, um aus der Tiefe eigener und der Club-Befindlichkeit zu berichten, von der er ja so viel Ahnung hat. Auch in seiner Einstellung zur Presse ist mir Joe da um Längen sympathischer.

    Jedenfalls geht mit Joe wieder ein Spieler mehr, der mich als Fan über seine Person mit DEM erlebten Erfolg „meiner Fangeneration“ verband. Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder über Juwes kritische Bemerkungen zum Pokalsieg nachgedacht, der nichts zum nachhaltigen Erfolg des Vereins beigetragen habe. Je mehr ich darüber nachgedacht habe, um so mehr geriet ich in Wut angesichts eines derartigen Geschwätzes. Denn ich gehöre einer Fangeneration an, die als größten Erfolg der von ihr begleiteten Mannschaft vor 2007, man höre und staune, eine ganze Pokalfinalteilnahme verbuchen konnte, ein Spiel, in dem man dann auch nur 4:2 verloren hat. Nach 2:0 Halbzeitführung. Eine typische „Deppen“-Leistung halt. Ansonsten immer nur Erzählungen von Meisterschaften, die irgendwann mal in der gefühlten Prähistorie stattgefunden haben müssen. Wie sehr ich da nach einem wichtigen und in Deutschland anerkannten Erfolg dürstete, das ist mir erst in Berlin und in den Tagen danach klar geworden. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein ähnlicher Erfolg erst in der nächsten Fangeneration wieder stattfinden wird, das wird mir seitdem Jahr um Jahr erneut klar. Aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.

    Zu Joe bleibt zu sagen: er gehörte einer Mannschaft als Stammspieler und wesentlicher Leistungsträger an, die in ganz Deutschland auch wegen ihrer attraktiven Spielweise geachtet wurde. Respekt, Achtung – das löste der Club damals aus. Endlich einmal nicht Mitleid! Deshalb muss ich mich scharf gegen das Verdikt des von mir äußerst geschätzen belschanov wenden, Mnari habe nie den Durchbruch geschafft. Mit Jawhar Mnari geht einer, der in Nürnberg groß war. Ihm hat es der FSV Frankfurt zu verdanken, dass ich in der kommenden Saison sein Abschneiden mit Interesse verfolgen werde. Good bye Joe, alles erdenklich Gute Dir und Deiner ganzen Familie! Und vielen vielen Dank!!!!!!!!!

    • Hörnla:

      Deshalb muss ich mich scharf gegen das Verdikt des von mir äußerst geschätzen belschanov wenden, Mnari habe nie den Durchbruch geschafft.

      Ich habe nicht gesagt, „Mnari habe nie den Durchbruch geschafft“. Ich habe gesagt, dass er nicht den Durchbruch geschafft hat, der seinem Talent entsprochen hätte.

      • belschanov: Ich habe nicht gesagt, “Mnari habe nie den Durchbruch geschafft”. Ich habe gesagt, dass er nicht den Durchbruch geschafft hat, der seinem Talent entsprochen hätte.

        Du hast recht – und ich muss genauer lesen, sorry (eigentlich bemühe ich mich immer drum). Allerdings bin ich auch nicht deiner nun klargestellten Meinung, wie meinen Ausführungen zu entnehmen ist. 😉

  • Danke Hörnla. ich kann mich Deinen Ausführungen nur vollinhaltlich anschliessen!
    Ein extrem sympathischer Zeitgenosse verläßt uns da wieder mal.
    Laßt mich mal bitte schnell zum neuen „J“ kommen: hab ich da was verpasst? Was zeichnet diesen J.Schieber aus, daß der Club dafür (lt. heutigem Kicker) eine halbe Million Leihgebühr bezahlt?

    • Derbfuss: Laßt mich mal bitte schnell zum neuen “J” kommen: hab ich da was verpasst? Was zeichnet diesen J.Schieber aus, daß der Club dafür (lt. heutigem Kicker) eine halbe Million Leihgebühr bezahlt?

      Acht Vereine sollen angeblich an einer Leihe interessiert gewesen sein, so konnte man lesen – allein das sollte durchaus seinen Stellenwert zeigen. Er gibt von seiner Spielweise als „junger Gomez“ (wohlgemerkt aus seiner Stuttgarter Zeit) und man traut ihm zu in der Bundesliga sofort konkurrenzfähig zu sein. Unter Babbel hatte Schieber auch div. Einsätze, Gross setzte aber dann auf die namhafte Konkurrenz, die mit Cacau, Pogrebnyak oder Marica auch eine hohe Hürde ist. Dennoch schaffte er in 40 Einsätzen (von 3. Liga bis BuLi, darunter div. Ein- und Auswechslungen) beachtliche 13 Tore. Sein Marktwert wird jetzt schon auf 2 Mio. gehandelt, aber selbst wenn einer diese Summe bieten würde, würde Heldt ihn wohl kaum ziehen lassen.

  • ich stimme hörnla zu 100% zu…
    und ich erinnere an das in meiner erinnerung beste 0:0 was ich in meinem leben mal live bestaunen durfte. nach 19 jahren ruhe.
    http://www.fcn.de/saison/2007-2008/club-spiele/uefa-cup-1-runde-hinspiel/spielbericht/
    das war ne taktische meisterleistung mit mnari und galasek…
    sah eher wie so ein gutes championsleaguespiel aus.
    bin irgendwie froh mich zur nächsten saison nicht auch noch von mintal verabschieden zu müssen.
    anyway, danke joe! die 6er position gewinnt halt meisterschaften und wenn alles richtig ist, bekommt es kaum einer mit.

  • Bekommt jetzt jeder Spieler einen eigenen Abschieds Thread, ich meine nur, bislang verlassen den FCN 9 Spieler (-:

    • Juwe: Bekommt jetzt jeder Spieler einen eigenen Abschieds Thread, ich meine nur, bislang verlassen den FCN 9 Spieler (-:

      Nein, nicht jeder. Wie auch nicht jeder ein Abschiedsspiel kriegt oder eine Verabschiedung in der Kurve mit Blümchen. 🙂

      Aber Mnari hat in Nürnberg eine sehr erfolgreiche (Kurz-)Ära mit geprägt und war auch menschlich stets ein Vorbild. So einen Spieler verabschieden wir dann hier auch gern mal persönlich.

  • Danke Alexander. Klingt freilich recht ansprechend. Dennoch sind ne halbe Mille Leihgebühr m.E. schon recht heftig?! Soweit ich weiß haben die Bauern für Ihre Beiden nix verlangt. Und die wären im „Verkaufspreis“ sicherlich auch nicht billiger. . (Zumindest Breno nicht)

    • Derbfuss: Danke Alexander. Klingt freilich recht ansprechend. Dennoch sind ne halbe Mille Leihgebühr m.E. schon recht heftig?! Soweit ich weiß haben die Bauern für Ihre Beiden nix verlangt. Und die wären im “Verkaufspreis” sicherlich auch nicht billiger. . (Zumindest Breno nicht)

      Der VfB sei am Ende noch weit entgegengekommen. Gut möglich, dass die 500k das Gesamtpaket sind, also die 300k Gehalt von ihm plus 200k Leihgebühr und das ist – sind wir doch mal ehrlich – für einen Spieler für ein Jahr Peanuts in dem Geschäft.

      • Alexander | Clubfans United:
        Der VfB sei am Ende noch weit entgegengekommen. Gut möglich, dass die 500k das Gesamtpaket sind, also die 300k Gehalt von ihm plus 200k Leihgebühr und das ist – sind wir doch mal ehrlich – für einen Spieler für ein Jahr Peanuts in dem Geschäft.

        Klar,- wenn diese Deine Vermutung stimmt, dann dürfts okay sein. Mal sehen, was er für diese Erdnüsse bringt. 😉

  • In der Zeitung mit den 4 Buschtaben spricht man von 100k Leihgebühr. das muss also das Gesamtpaket sein, das ggf. sogar hoch gegriffen ist. Den Schieber hatte ich schon seit der Relegation auf dem Radar, als Wunschverstärkung für den Sturm. Er hat mir bei seinen Einsätzen für Stuttgart gut gefallen, robust, dynamisch und durchsetzungsstark. Ich verspreche mir von ihm mehr als von Choupo, der auf mich immer ein wenig zu verspielt mit Hang zur Selbstverliebtheit gewirkt hat, dadurch zu viele leichte Ballverluste hatte.

    Abschließend noch: Danke Joe, genannt auch „Beckenbauer“ Tunesiens, der sich selbst nie ins Licht gestellt hat und auf seine Weise durch seinen edlen Charakter dennoch eine Lichtgestalt für unseren Club war!

  • ein baumann bei bremen oder jiri nemec und auch fabian ernst bei schalke. die waren keine lautsprecher ( ernst spielt ja bei besiktas, für ihn gilt das noch), die überzeugten durch arbeit und leistung auf dem platz. malocher eben und verdammt wichtig für vereine. mit ihnen steht und fällt vieles. joe hatte zudem spielverständnis und spielintelligenz, die mir momentan doch ein weing beim glubb abging. gut zuletzt hat es nicht mehr für den kader gereicht, sowohl bei oenning und hecking. vielleicht packt er es beim fsv nochmal. adieu!

    • Manu: ein baumann bei bremen oder jiri nemec und auch fabian ernst bei schalke. die waren keine lautsprecher

      Nicht zu vergessen: Marek Nikl bei uns.

      • Hörnla:
        Nicht zu vergessen: Marek Nikl bei uns.

        da hast du recht. unser marek nikl. eine echte kante 🙂

  • Laut NZ waren es bei 31 Bundesligaeinsätzen von Julian Schieber, nur 3 Tore die er gemacht hat.
    Da war ja Dschubbo noch besser, auch wenn angeblich die halbe Liga an ihm dran war, so toll hört sich das nicht an.
    Danke Joe Mnari für die schöne Zeit mit Dir, wir werden Dich nie vergessen.

  • An Baders Stelle würde ich Markus Feulner schnappen. Der ist richtig stark, ist sogar ein Franke und Dortmund will ihn wieder abgeben.

  • Bester Hörnla, Du nimmst einem oftmals die Schreibarbeit ab ;-).

    Auch hier wieder, wenn es darum geht, einen Spieler wie Joe Mnari zu würdigen, seinen besonderen Stellenwert für das Clubspiel „seiner“ (guten) Jahre. Auch ich wünsche ihm eine erfolgreiche und verletzungsfreie Zeit in Frankfurt und noch viel Freude – denn die will er sicher haben, sonst wäre er nicht zu einem potentiellen Abstiegskandidaten der 2. Liga gegangen. Joe will wieder spielen, und mit seiner klugen und umsichtigen Spielweise wird er dem FSV sicher helfen können. Das würde mich sehr für ihn freuen!

    Julian Schieber hatte ich mir sehr für den eher trägen und unentschlossenen Clubsturm erhofft!
    Der Junge zögert nicht, alles ab 30 Meter vor dem Tor ist für ihn potentielle Abschusszone. Sein Zug zum Tor ähnelt tatsächlich dem „Stuttgarter Gomez“. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er in der nächsten Saison mit seinem Talent helfen kann, die hundsmiserable Chancenverwertung zu verbessern. Aber auch er befindet sich noch in der Entwicklung – eine Lebensversicherung gegen den Abstieg ist er daher nicht (das ist übrigens sowieso niemand, da haben wir als Clubfans ja so unsere Erfahrungen gemacht mit namhaften Spielern…)

    Trotzdem: Ein wirklich guter Griff, Herr Bader!

  • Ja des wegen auch. Zu Joe bleibt zu sagen: er gehörte einer Mannschaft als Stammspieler und wesentlicher Leistungsträger an, die in ganz Deutschland auch wegen ihrer attraktiven Spielweise geachtet wurde. Respekt, Achtung – das löste der Club damals aus. Endlich einmal nicht Mitleid! Deshalb muss ich mich scharf gegen das Verdikt des von mir äußerst geschätzen belschanov wenden, Mnari habe nie den Durchbruch geschafft. Mit Jawhar Mnari geht einer, der in Nürnberg groß war. Ihm hat es der FSV Frankfurt zu verdanken, dass ich in der kommenden Saison sein Abschneiden mit Interesse verfolgen werde. Good bye Joe, alles erdenklich Gute Dir und Deiner ganzen Familie! Und vielen vielen Dank!!!!!!!!!

  • Es gibt Spieler, die waren nie Lautsprecher.
    Es gibt Spieler, die standen nie im Rampenlicht.
    Es gibt Spieler, die haben sich nie beklagt.

    Und dennoch vergisst man sie nicht.

    Danke für alles, Joe Mnari.
    Danke für 2007.
    Habe eine gute Zeit in Frankfurt.

  • Mainz hat sich jetzt Holtby geschnappt. Zumindest auch nur ausgeliehen.
    Aber dass er ein guter ist, hat er ja schon gegen den Club bewiesen.
    Den hätte man auch holen können.

    Mintal wurde zum SPIELER DES JAHRZEHNTS in der Slowakei gewählt.
    Wenigstens dort weiß ma ihn zu schätzen.
    Beim Club muss er ja leider auf der Bank versauern.

  • @ Franke

    Holtby hat sich letzte Saison ja nicht mal in Bochum dauerhaft durchsetzen können… danke, dieses Kaliber haben wir zur Genüge, da lohnt sich die Leihe nicht, nur eine ablösefreie Verpflichtung.

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