Unsanfte Landung

Die Niederlage im Derby gegen die Bayern geht leider so in Ordnung. Man könnte jetzt argumentieren, dass der Schieber seine 100%ige hätte rein machen müssen, dann wäre es ein anderes Spiel geworden. Im Fußball gibts aber kein „hätte, wäre, wenn“. Schieber hat ihn nicht rein gemacht, der Club fängt mitten in seiner „Sturm und Drang“-Phase das entscheidende 2:0  – das Spiel war gelaufen.

Warum mussten wir eigentlich verlieren?

Die einfachste Antwort wäre: Weil es die Bayern waren. Das stimmt zu aller meist auch, aber irgendwie lag es gestern an etwas anderen. Ich weiß auch nicht, aber der Club ist gestern nicht so selbstbewusst auf dem Platz aufgetreten, wie wir es von ihm in letzter Zeit gewohnt waren. Mir ging gestern das WM-Halbfinale von diesem Jahr dabei nicht aus dem Kopf. Rieseneuphorie davor und dann Angst im Spiel. Natürlich kann man den Club nicht mit der Nationalmannschaft vergleichen, aber ich sehe doch schon einige Parallelen im Auftreten. Nichts war mehr von der Spielfreude zu sehen. Dabei sollte man den Bayern auch lassen, dass sie die Räume sehr gut zu gemacht haben. Es war schon bezeichnend, dass Schweinsteiger und Co. den Club bereits im Spielaufbau bei den Innenverteidigern gestört haben. Dadurch war kaum eine Anspielstation frei. Wolf musste meist selbst nach vorne laufen und seine Zuspiele kennen wir ja bereits 😉

Der Judth-Faktor

So sehr wir ihn hier auch in den letzten Wochen gelobt haben, da zähle ich mich auch mit dazu, umso sehr muss man ihn für die letzten Spiele auch kritisieren. Schon gegen Köln ist mir aufgefallen, dass fast alle Angriffe des Gegners immer über seine Abwehrseite laufen. Gegen die Bayern war es genauso. Man sehe einmal davon ab, dass Pranjic gestern einen Super-Tag erwischt hat, aber ein Teil hat auch Judth dazu begetragen.  In allen gefährlichen Angriffen wurde er einfach überlaufen, war er zu weit weg vom Gegner. Bezeichnend fand ich die Szene in der er versucht mitten auf dem Spielfeld ein Ball abzugrätschen – seine Seite war dann komplett frei. Ich weiß auch nicht, was er dort gesucht hatte.

Ich kann zwar seinen Einsatzwillen und sein Kampfgeist schätzen, außerdem gehöre ich nicht zu den Leuten die Spieler direkt so kritisieren, aber sollte er sich nicht in den nächsten Spielen fangen, muss man im Winter doch über eine stärkere Alternative für die Position suchen.

Abputzen, Aufstehen und weiter machen

Es war natürlich nie unser Anspruch in München zu gewinnen. Ich denke die Welle der Euphorie hat uns nur dahin getragen, dass wir dieser Niederlage jetzt doch ein wenig nachschauen. Vor dem Spiel haben wir die beste Hinrunde seid 20 Jahren gespielt standen 2 Punkte vor den Bayern. Und jetzt? Es ist Nichts passiert. Wir stehen einen Punkt hinter den Bayern – na und? Wir haben noch immer sensationelle 18 Punkte. Wir hatten nie das Ziel vor den Bayern zu stehen, wir haben auch absolut nicht das Personal dafür, ich denk das hat uns das Spiel gestern gezeigt. Was uns bleibt ist noch immer die hammer Hinrunde!

Daran muss sich die Mannschaft jetzt auch festhalten. Dieses Spiel muss einfach abgeharkt  werden. Nächste Woche kommt K’lautern zu uns nach Nürnberg. Hier gilt es den 5. Heimsieg in Folge einzufahren. Das ist ein Gegner, den wir schlagen können, ja sogar müssen.

Arroganz gewinnt

Mich ärgert nicht die Niederlage an sich – damit kann ich leben. Die Bayern waren einfach besser. Wen wunderts? Mann muss nur mal unseren Kaderwert grob mal 10 nehmen, dann hat man den der Bayern. Es ist schade, dass die Bayern gerade gegen uns wieder so in ihre Spur zurück finden. Aber ich denke das werden jetzt auch die anderen Vereine merken. Was ich nicht verstehen kann ist die Arroganz der Bayern nach dem Spiel. Zum einem die Szene mit Pinola. Ich denke das Vergehen von Pinola ist inzwischen durch Bildmaterial bestätigt worden und gehört auch auf schärfste kritisiert. Aber wie kann ich als Spieler/Manager ohne jegliche Beweise so in der Öffentlichkeit auftreten:

Naja wir können zwar Nichts beweisen, aber das ist Pinola, der ist für sowas bekannt, also hat er es gemacht. (kein wörtliches Zitat von Nerlinger und Schweinsteiger, nur Sinnwiedergabe)

Das hat doch absolut Nichts mit normalem Menschenverstand zu tun, sondern ist typisch Bayern. Ich könnt k… bei solchen Aussagen. Wie gesagt, dass es nun doch so war ist zwar bestätigt, rechtfertigt aber noch lange nicht solche Aussagen.

Genauso arrogant empfinde ich das Auftreten der Bayern-Fans in meinem Umfeld. Man hört immer nur, wie toll sie waren, wie sie es uns gezeigt haben und die restlichen dummen Witze über den Club. Es ist ja auch so super toll mit dem Kader gegen uns zu gewinnen. Gomez kam bei seiner Lobhudelei irgendwie ins stolpern:

Wir haben jetzt eine Riesenserie in den letzten drei Spielen gemacht, wir haben … ähm ja ähm.

Ihm ist dann wohl auch aufgefallen, dass seine Riesenserie wohl doch nur aus zwei Heimsiegen gegen kleinere Teams bestand.  Da haben wir schon 4 Heimsiege gegen bessere Gegner auf dem Konto.

Alles in allem ist jetzt die Fußballwelt wieder in Ordnung. Die Medien freuen sich, dass die Bayern wieder da sind. Dem Moderator von Sky hat sich gestern auch sichtlich für die Bayern gefreut. Die Bayern freuen sich, dass evtl. wieder ihr heißgeliebter Normalzustand eingetreten ist. Sie gewinnen einfach ohne viel zu tun, und sie stehen vor dem Club. Die Hackordnung ist wieder hergestellt.

58 Gedanken zu „Unsanfte Landung

  • Judt sah gestern einige Male nicht gut aus, aber, wie gesagt: er stand auch oft ohne Unterstützung gegen zwei Angreifer. Da hätte Hecking vom Spielfeldrand aus Anweisungen geben müssen.

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  • Ich glaube, dass diese Niederlage gegen Bayern zur rechten Zeit kam. Dies war für mich der sogenannte Schuß vor dem Bug und die Tatsache, dass die Bäume für den Club nicht in den Himmel wachsen. Die Bayern zeigten gestern von der ersten Minute an, dass Sie dieses Spiel gewinnen wollten. Die Schaltzentrale vom Club -Gündogan und Ekici- wurden sofort nach Ballbesitz attackiert. Schieber war über weite Strecken auf sich allein gestellt, machte aber seine Sache trotzdem gut.
    Über Judt hatte ich letzte Saison noch gesagt, er wäre ein guter 2. Liga Verteidiger, dafür muss ich heute noch Abbitte leisten. Judt war in den vergangenen Spielen immer einer der Besten und das er gerade gegen Bayern einen schlechten Tag erwischt hat, ist halt Pech. Der Club hat die
    Erwartungen aller in der bisherigen Saison übertroffen. Jetzt am Samstag ein Sieg gegen Kaiserslautern ist wichtiger als ein Sieg gegen Bayern die am Ende sowieso vor dem Club stehen.

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  • …um so ärgerlicher, das wir uns in dem Moment, wo es recht gut läuft, wieder durch Dummheit selbst schwächen. Es ehrt die Verantworlichen, im Nachhinein so offen mit dem Pinola-Vorfall umzugehen, aber aufgrund der eindeutigen Bilder ist das wohl auch Teil der Schadensbegrenzung.

    Warum lernen die Spieler einfach nicht, dass man nirgends auf dem Feld unbeobachtet ist und dass Unsportlichkeit wie der Name schon sagt einfach nicht zum Sport gehört?

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  • … außerdem gehöre ich nicht zu den Leuten die Spieler direkt so kritisieren, aber sollte er sich nicht in den nächsten Spielen fangen, muss man im Winter doch über eine stärkere Alternative für die Position suchen.

    Klassischer Stilmittel: Erst antäuschen („ich will keinen einzeln kritisieren“) und es dann doch tun. 😛

    Ich hab mich im ersten Moment nach und im Spiel auch zu Aussagen wie: „Siehste! Alles über rechts!“ hinreißen lassen – man sollte aber doch das Gesamtpaket in dieser Saison betrachten. Und Judt spielt darin eine passable bis sogar mehr als befriedigendere Rolle. Er hat Diekmeier sogar vergessen lassen, auch wenn Diekmeier vielleicht noch ganz viel Luft nach oben in seiner Karriere hat (mehr als Judt wahrscheinlich).

    Die Einzelkritiken sind z.T. berechtigt, auch Nilsson sah nicht immer gut aus, auch Schäfer kann beim 1. Elfer anders reingehen als mit Füßen voran, auch Schieber kann das Tor machen und auch Gündogan muss beim ersten Tor den davoneilenden Gegenspieler nicht andächtig nachsehen, wie auch Hegeler in manchen Situation der 1. Hz. nicht nachsetzte, sondern einfach austrabte. Aber weil das mal in einem Spiel so war, muss man ja nicht gleich den Stab brechen. Es sind z.T. junge Spieler oder Spieler, die gerade erst wieder zu alter Form finden. Da wird es noch mehr Auf und Ab geben, da müssen wir ja nicht gleich wieder nach Zukäufen rufen. Und gerade auf Rechts hatten wir schon einige durchprobiert, auch Reinhardt scheiterte dann zuletzt, wer erinnert sich noch an Jakobsen usw. usw.

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  • Danke Maxxx für Deinen guten Artikel.
    Ich war gestern live dabei und muß sagen die Bayern wollten das Spiel gestern mit aller Macht gewinnen.
    Während der Club wohl dachte erst mal die Null halten und dann schauen wir mal was geht.
    Ich will nicht sagen das die unseren die Hosen voll hatten, aber der absolute Siegeswille hat gestern gefehlt.

    Juri Judt hatte gestern wahrlich auch einen schlechten Tag erwischt, aber ich finde auch das er von seinen Mitspielern zu oft allein gelassen wurde.

    Leider habe ich gestern im Stadion die Szene die zum ersten Elfmeter für die Bayern geführt hat nicht richtig gesehen, war der Elfer wirklich berechtigt?

    Ich glaube auch wie Harald, dass die Niederlage gestern zur rechten Zeit kam, bevor wir Cluberer zu sehr abheben.

    Die Landung war unsanft keine Frage, aber noch stehen wir sehr gut da.
    Jetzt geht es gegen Lautern wieder um den Abstieg und nicht um die Uefa-Cup Plätze, ich denke das liegt uns besser.

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    • Bertl: Danke Maxxx für Deinen guten Artikel.

      Mach ich doch gerne 😉
      leider haben sich schon wieder so viele Rechtschreibfehler eingeschlichen, sagt zumindest meine Frau *g*
      Bin halt Mathematiker und keine Germanist, den Job hat jemand anderes hier 😉

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  • Der Artikel gefällt mir nicht, im Gegensatz zu den meisten anderen die häufig ausgezeichnet sind.
    Für mich erfasst er nicht das wesentliche des Spiels und der Bedeutung der Duelle mit den Bauern.
    Die Kritik an Judt ist überzogen, ihn als Hauptschuldigen/-unsicherheitsfaktor herauszuheben erschließt sich mir nicht – unsinnig hier den Stab brechen zu wollen. Zudem gefällt mir der Stil nicht: Erst antäuschen und dann doch den Stab (an-)brechen.

    Einzig die Einschätzung der Reaktion auf die Spuckattacke teile ich.

    Eine solche Aktion gehört bestraft.
    Einsicht und Entschuldigung Pinolas sollten mildernd wirken – und da die Spuckattacke (zu Pinolas unverdientem Glück) zumindest halb vorbeiging: Ein Spiel Sperre reicht.

    Schweinsteigers Ellenbogeneinsatz ist unschön aber wohl nicht strafwürdig/keine Tätlichkeit.

    Schweinsteigers Aussagen in den Medien sind sehr bedenklich und am Rande der Hetze – ca:
    „Das ist ja eh so einer und er hat ja auch schon einige Rote bekommen.“

    Ich schätze Schweinsteiger als ziemlich fairen Spieler, bei dem ich mich an keinen Platzverweis erinnere.
    Vielleicht sollte man ihm mal stecken, daß er das mit Pinola gemein hat, der meines Wissens nach in der Bundesliga noch nie Rot und noch nichtmal Gelb-Rot gesehen hat (auch wenn letzteres ein kleines Wunder darstellt und durch vorsorgliche Auswechslung ermöglicht wurde).

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  • Wir wissen alle, dass der Judt nur halb bundesligatauglich ist, da darf man sich nicht wundern, dass er dann so spielt, wie man es erwartet! Unvergessen bleibt, wie Judt letzte Saison dem Hunt von Bremen den Ausgleich zum 2 : 2 aufgelegt hat! Dem Judt darf man nicht boese sein, der kann es halt Net besser!

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  • Klassischer Fall von selektiver Wahrnehmung.

    Es sind womöglich die Bilder aus dem Stuttgart-Spiel, die Schweinsteiger ohne Kenntnis der Fakten zu dieser Aussage bewegt haben. Wenngleich Pinolas Magen-Stubser zurecht nicht als Tätlichkeit gewertet wurde, weil Cacau hollywoodreif das Opfer markierte.

    Was aber nichts an Schweinsteigers unfairer Aussage ändert. Vom „Kopf“ der Nationalmannschaft muss man ein bisschen mehr erwarten können als diese Art von Weinerlichkeit am Rockzipfel der Medien.

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    • Bundestrainer: Vom “Kopf” der Nationalmannschaft muss man ein bisschen mehr erwarten können als diese Art von Weinerlichkeit am Rockzipfel der Medien.

      Das ist genau der Punkt, warum ich mich gestern Abend über Schweinsteigers Äußerungen so geärgert habe.
      (Schweinsteiger auf Sky: “(…) er ist ja eh schon ein bisschen bekannt, er hat ja öfter schon ‘ne rote Karte bekommen (…) da muss man auch ein bisschen den Kopf einschalten, aber anscheinend hat er den nicht.”)
      Damit befeuert er eine mediale Hetze.
      Die beiden haben das aber wohl inzwischen lt. Bader per Telefon aus der Welt geräumt, Pino hat sich entschuldigt, aber unterm Stirch bleibt die Enttäuschung über unserem „zumindest-in-die-Luft-Richtung-Schweinsteiger-Spucker“ Pino. Er bekommt eine interne Geldstrafe und den Club erwartet ein Jahr nach der ebenso dummen Schäfer-Aktion gegen Misimovic eine erneute vermeidbare Schwächung in vermutlich gleicher Größenordnung. Damals wie heute sollten wir aber tunlichst die Aufmerksamkeit schnell auf den nächsten Heimgegner Lautern legen…

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  • …damals ging das gründlich in die Hose, es war nur von Schäfer die Rede und am Ende stand ein negativer Lauf von 4 teilweise derben Pleiten in Folge mit der abschließenden Demission von Oenning.

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  • juri judt spielt bisher eine solide runde. gestern waren mit kroos und pranjic ständig zwei auf seiner seite und ekici hat kaum nach hinten gearbeitet. hätte schieber das 1:1 gemacht, wer weiß was dann gegangen wäre…wir haben zu recht verloren.

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  • Die Niederlage war deutlich und denke auch so in Ordnung. Hatte mir persönlich mehr erwartet vom Club dieses Jahr, aber so läufts manchmal eben.

    „Nächste Woche kommt K’lautern zu uns nach Nürnberg. Hier gilt es den 5. Heimsieg in Folge einzufahren. Das ist ein Gegner, den wir schlagen können, ja sogar müssen.“

    *hust* Ich drehe den Satz mal um, und sage daß wir bei einem Abstiegskonkurrenten punkten „müssen“.
    Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Am Samstag abend wissen wir mehr. Pinola wird ja dann wohl schon im Weihnachtsurlaub sein.

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    • Betzebub: Ich … sage daß wir bei einem Abstiegskonkurrenten punkten “müssen”.

      Da habe ich keine Einwände, denn ich sehe uns derzeit zum Glück nicht als Abstiegskonkurrent 🙂

      Nein, Spaß beiseite, ich denke mit einem Sieg gegen Bayern hätte uns vielleicht die nötige Konzentration auf das Spiel gegen K’lautern gefehlt. Diese Gefahr dürfte jetzt geringer sein, da der Schuss vor den Bug zur rechten Zeit gekommen ist. Und rein tabellarisch (nicht emotional) betrachtet, ist en Sieg gegen Lautern wichtiger als gegen Bayern, um nicht wieder ein Abstiegskonkurrent zu werden.

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  • Lieber ElectrixMaxxx,
    dein Artikel enthält viel Wahres, das ich auch so unterschreiben möchte, vor allem in Bezug auf die Einordnung des Bayern-Sieges. Allerdings fällt dieser Artikel in vielem derart ab gegenüber dem, was Du sonst so schreibst, dass ich mich bemüßigt fühle, hier einmal klar zu widersprechen und vom Standpunkt eines Journalisten aus zu ergänzen, dass ich derartige, von Dir gebrauchte rhetorische Techniken bisher leider nur von Politikern, Propagandisten, PRlern und Pseudo-Kommentatoren wie Hugo Müller-Vogg oder Franz-Josef Wagner (beide Blöd-Zeitung) kannte und es demzufolge bedenklich finde, Medienschelte zu betreiben, wenn man selbst dieselben Techniken verwendet und in meinen Augen allmählich eine fast unmerklich voranschreitende Vermischung Täter-Opfer betreibt, eine Erscheinung, die uns leider aus der Sphäre der Verbrechen (das Opfer hatte doch irgendwie auch Mitschuld/provoziert etc.) nur zu bekannt ist.

    Ich werde meine Meinung gleich zu belegen suchen, möchte aber vorher noch zur von Dir in einer von Alexander zu Recht kritisierten Weise ins Spiel gebrachten Causa Judt Stellung nehmen:

    1. Juri Judt im Spiel gegen die Bayern
    1.1. Judt wurde bereits in einer frühen Phase des Spiels der Schneid durch den mindestens zweimal knüppelhart, unfair und ungeahndet einsteigenden Toni Kroos abgekauft (einmal Tritt auf den Spann, einmal auf den Knöchel)
    1.2. Judt hatte es meist mit zwei Leuten zu tun, erfuhr aber kaum Entlastung durch Ekici, der zudem viel zu häufig rechts dadurch Raum aufmacht, dass er nach innen zieht. Auch ein Pinola wird ab und an überlaufen, kann sich aber darauf verlassen, dass z. B. ein Mike Frantz sofort hinten mit beeindruckendem Elan und nimmermüdem Einsatz aushilft und Druck auf den Gegner ausübt. Simons, als andere mögliche (Hilfs-)Alternative war durch den Sondereinsatzauftrag, Schweinsteiger aus dem Spiel zu nehmen, gebunden. Wenn man defensiv dieses in meinen Augen primär durch Ekici verursachte Loch dicht machen will, muss man in Extremfällen vielleicht sogar über Cohen von Anfang an nachdenken, der es in der Art eines Van Bommel unternehmen sollte, den Gegnern auf der rechten Seite des Clubs den Gang über die Mittellinie entsprechend zu „versüßen“, sprich, Worte Van Bommels, ihnen die Lust zu Vorstößen zu nehmen.

    2. Schweinsteiger vs. Pinola
    2.1. Die Emser Depesche des Clubfans:
    Das angebliche Zitat: „Naja wir können zwar Nichts beweisen, aber das ist Pinola, der ist für sowas bekannt, also hat er es gemacht. (kein wörtliches Zitat von Nerlinger und Schweinsteiger, nur Sinnwiedergabe)“

    Etwas verkürzen, sich schön absichern mit „nur Sinnwiedergabe“ und schon ist „typisch Bayern“ der perfide Giftsame ausgelegt, der auch in diversen Kommentaren, in denen Schweinsteiger nun inzwischen geradezu zum Urheber einer medialen Hetzkampagne gemacht wird, reiche Früchte trägt.

    Mit Verlaub: ein jeder kann sich den Youtube-Mitschnitt der Sky-Runde ansehen, vor dessen Kommentierung ich noch anmerken möchte, dass ein Schweinsteiger gerade ein anstrengendes, hart umkämpftes, hochemotionales Spiel hinter sich hatte – wer jemals selbst auch nur ein hartes Spiel auf dem Platz bestritten hat, weiß, wie viel Adrenalin danach noch im Blut ist, so dass kein Wort auf die Goldwaage gelegt werden sollte. Schweinsteiger wurde mehrfach (!) vom Moderator immer wieder auf Pinola angesprochen, er antwortete mehrfach, wie ich fand überraschend ruhig und beherrscht. Was er sagte (kein Vorbild für Kinder, hat auf dem Platz nichts zu suchen) ist weder in Bezug auf den Inhalt noch auf die Form zu kritisieren. Dass er Pinola einen Tritt gegeben hätte, dass der aus dem Stadion fliegt, das sagte Beckenbauer – und der hatte keine 90 Minuten auf dem Platz in den Beinen, stattdessen Studioruhe und allenfalls Zuschaueradrenalin.

    Pharisäerhaft finde ich auch die Kritik an Schweinsteiger – als ob der ein wohl vorbereitetes Statement abgegeben hätte – der Pinola als Wiederholungstäter einstufte. Alexander, weder der Bayerntümelei noch des mangelnden Präsenthabens von einschlägigen Statistiken verdächtig, schrieb dazu: „Das argentinische Temperament kriegt man eben nicht raus… “ Also auch er zog den Wiederholungstäter in Betracht, da soll man dem Schweinsteiger bitteschön keinen Strick draus drehen, wenn er direkt nach dem Spiel mal grade nicht die Bundesligastatistik gecheckt hat und sich so ausdrückt, wie es ihm der Pressesprecher des FC Bayern bestimmt nicht ins Konsensblablastatement geschrieben hätte.

    Fazit: Fairplay, wenn alles gut läuft, ist leicht. Wahre Fairness zeigt sich aber erst dann, wenn es einem selbst wehe tut. Der Spieler Pinola hat sich, wie heute den Zeitungen zu entnehmen ist, bei Schweinsteiger entschuldigt, und das mit den Worten, dass er sich schäme. Schweinsteiger hat die Entschuldigung angenommen. Wir Fans sollten dahinter nicht zurückfallen. Verdrehungen, Geschmolle, eine unangemessene Stilisierung als ewiges Opfer bieten denjenigen, die dem Club und seinen Fans nicht so wohlgesinnt sind, nur willkommene Munition, deren Mütchen nicht zuletzt am Spieler Pinola gekühlt werden wird.

    Auch ich hatte genug Arroganz der Bayern-Fans zu ertragen. Aber nach dem Derby. Vorher genoss ich eine Woche, in der dieselben Fans Angst hatten. Nackte Angst, sonst nichts.

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    • Hörnla: Auch ich hatte genug Arroganz der Bayern-Fans zu ertragen. Aber nach dem Derby. Vorher genoss ich eine Woche, in der dieselben Fans Angst hatten. Nackte Angst, sonst nichts.

      Wir waren ja schon oft ein dankbarer Aufbaugegner für Krisenclubs. Da ist es eigentlich auch mal eine nette Randnotiz, dass wir das nun auch mal für die Bayern waren – auch wenn ich sie natürlich lieber aus ihrem schlauchbootartigen Stadion geschossen hätte, das so wirkt wie die Bayern selbst: irgendwie aufgeblasen…..

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  • @Hörnla – Danke für dein Feedback – Kritik, wenn konstruktiv wie von dir, ist immer willkommen.

    Zu Schweinsteiger will ich es aber doch nicht beim Wunsch nach „Gang nach Canossa“ belassen (wohl auch, weil ich andernorts was vom Wunsch nach drakonischen Strafen gegenüber Pinola las und Schweinsteiger quasi als sakrosankt erklärt wurde). Das Problem ist nur: Man kann die Sache nicht wirklich diskutieren, weil sie sofort emotional überlagert wird. Sofort wird der Generalverdacht des Ablenkens erhoben (oder eben der „schlechte Verlierer“). Ich versuch es trotzdem.

    Pinola hat gespuckt, das war eklig und ich finde das auch vollkommen angebracht sich dafür zu schämen. Punkt.

    Schweinsteiger hat Pinola vorher ins Gesicht mit dem Ellbogen geschlagen. Schweinsteiger hat bei der WM in ziemlich übler Weise Argentinien (fast schon) beleidigt und provoziert. Punkt. Und vor diesem Hintergrund stellt sich Schweinsteiger hin und erzählt folgendes:

    Bei „sky90“ wurde der Nationalspieler noch ausführlicher. „Der spuckt mich an. So etwas gehört sich nicht auf dem Platz. Dass mir einer auf den Kopf spuckt, habe ich noch nie erlebt. So etwas gehört sich nicht auf dem Platz. Er ist ja bekannt für so etwas – hat schon öfter eine Rote Karte bekommen. Er ist natürlich ein Argentinier, der sehr temperamentvoll ist. Das ist respektlos und hat nichts auf dem Platz zu tun. Wenn so etwas macht, ist kein Vorbild für Kinder.“
    Quelle: http://www.tz-online.de/sport/fc-bayern/schweinsteiger-pinola-bespuckt-1005798.html

    So. Und jetzt sag mir mal einer, dass Schweinsteiger hier den Moralapostel spielen darf. Das sind für mich in der Gesamtsicht schon grenzwertige Aussagen in punkto Argentinien und auch in punkto sportliche Fairness, denn es ist nachweislich, dass Pino noch gar nie gesperrt war mit Rot oder Gelb-Rot.

    Und DAS will ich auch nicht als Vorbild für Kinder sehen. Denn etwas zu behaupten, was ich nicht wirklich weiß und was dann einen anderen schaden kann, wird uns hier als Blogger klar als Abmahngrund ausgelegt. Und da war Herr Schweinsteiger schon geduscht und entspannt bei Sky90. Und Herr Schweinsteiger ist kein Anfänger, sonder Medien-geschult, der weiß, was er sagt…

    Leider nimmt einem keiner die natürliche Entrüstung ab, denn jeder sagt gleich: Klar, der Clubberer verteidigt nun den Pinola und will es schönreden oder ablenken. Aber ehrlich – ich bin von beidem in Sachen Fairness nicht gerade angetan. Pinolas Spucken ist für mich unterste Schublade, Schweinsteigers Verhalten aber mindestens bigott und seine Einstellung zu Argentinien also zu einem kompletten Land sollte er mal überdenken, als Repräsentant eines Nationalteams. Da sollte er in punkto „Respekt“ mal in sich gehen.

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    • Alexander | Clubfans United: seine Einstellung zu Argentinien also zu einem kompletten Land sollte er mal überdenken, als Repräsentant eines Nationalteams. Da sollte er in punkto “Respekt” mal in sich gehen.

      Das ist richtig – ich möchte auch nicht dahingehend missverstanden werden, dass ich Schweinsteigers Äußerungen besonders klug fand und sie in ein Erdkundebuch übernommen haben möchte. 😉 Ich habe schon anderweitig kundgetan, was ich von diesem „Er ist halt Argentinier“ halte.

      Dass wir uns auf eine empfindliche Sperre werden einstellen müssen, das lehrt uns, so glaube ich, der Fall Asamoah – Weidenfeller („Du schwarze Sau“). Asamoah hatte das direkt nach dem Spiel, geduscht und entspannt, noch mit einem Grinsen kommentiert und eher abgetan; am nächsten Tag hatte er aber eine ganz andere Sicht der Dinge bekommen. Weidenfeller wurde bekannterweise gesperrt – und zwar sicherlich nicht, weil irgendjemand Roman Weidenfeller für einen Nazi oder Rassisten hielte. Aber der DFB hat gezeigt, dass wir so etwas auf deutschen Fußballplätzen nicht wollen (derartige Sanktionen kann man, im Hinblick darauf, was auf italienischen Fußballplätzen los ist, durchaus rechtfertigen) – und ein ähnlicher Fall ist seitdem meines Wissens auch nicht wieder vorgekommen. Ich fürchte, wir werden uns im Falle Pinolas auf Ähnliches gefasst machen dürfen, denn der DFB wird auch hier ein prominentes Zeichen setzen, dass wir das auf deutschen Fußballplätzen nicht haben wollen.

      Sich mit dem billigen sensationsheischenden Gegeifere von Springer, Murdoch-Sky und Boulevard-Konsorten gemein zu machen und dagegen auch noch argumentieren zu wollen, das halte ich für vergebliche Liebesmüh und der Sache auch nicht wert. Hier sollen Emotionen geschürt werden, das werden sie auch, aber die Medien-Karawanen werden weiterziehen und die Hunde werden woanders bellen. Pinola wird bestraft werden, Pinola und Schweinsteiger werden in diesem Leben vielleicht auch keine Herzensfreunde mehr und Bieler wird einige Spiele zeigen können, was er drauf hat. Mit allem kann man leben.

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      • Hörnla: Pinola wird bestraft werden, Pinola und Schweinsteiger werden in diesem Leben vielleicht auch keine Herzensfreunde mehr und Bieler wird einige Spiele zeigen können, was er drauf hat. Mit allem kann man leben.

        So ist es.

        Hörnla: Dass wir uns auf eine empfindliche Sperre werden einstellen müssen, das lehrt uns, so glaube ich, der Fall Asamoah – Weidenfeller (“Du schwarze Sau”). Asamoah hatte das direkt nach dem Spiel, geduscht und entspannt, noch mit einem Grinsen kommentiert und eher abgetan; am nächsten Tag hatte er aber eine ganz andere Sicht der Dinge bekommen.

        Wobei ich nur anmerken will, dass Rassismus und Anspucken nicht zu vergleichen sind. Aber ich denke, das war so auch nicht gemeint – mehr als Vergleich für das zu erwartende Fanal des DFB für einen sauberen Sport. Dennoch gehe ich in dem Fall von 1-3 Spielen Sperre aus.

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        • Alexander | Clubfans United: Wobei ich nur anmerken will, dass Rassismus und Anspucken nicht zu vergleichen sind.

          Ganz meine Meinung. Aber meine Argumentation war ja gerade, dass, wenn ich die ersten Äußerungen damals recht rekapituliere, nicht einmal Asamoah als Betroffener in Weidenfeller einen Rassisten sah. Der DFB machte damals allerdings klar, dass es selbst in der größten Emotion Grenzen gibt. Darauf bezog sich mein Vergleich. Ich hoffe mit dir, dass es in drei Spielen abgetan ist (für jedes weniger mache ich ein Bierchen auf .-)) Vielleicht half Baders Auftreten mit Hinweis auf die empfindliche vereinsinterne Strafe…

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  • @Hörnla

    Deine Argumentation ist schlüssig und nachvollziehbar.
    Man sollte Schweinsteiger deswegen nicht ächten. Die Aussage kam, wie Du sagst, wenige Minuten nach Spielschluss, herausgekitzelt durch effektheischerische Medien.

    Bleibt aber trotzdem der „Tatbestand“, dass diese Aussage grundfalsch ist und einen verleumderischen Anstrich trägt. Dass Nerlinger auch noch in die gleiche Kerbe geschlagen hat und nicht seinen verständlicherweise emotionalisierten Spieler korrigiert hat, enttäuscht. Aber auch bei Nerlinger lässt sich für sein Handeln ein psychologischer Hintergrund finden, sprich den übergroßen Schatten von Uli Hoeneß. Er nutzt halt jede Chance, um zu geifern wie sein großer Meister.

    Ja: Dieses Was-wir-sagen-wird-schon-stimmen zeugt von Arroganz.

    Übrigens: Baders Handeln und Aussagen fand ich ziemlich gut. Nicht devot, aber trotzdem diplomatisch. Nicht aggressiv (wie Nerlinger), aber trotzdem bestimmt.

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    • Bundestrainer: Deine Argumentation ist schlüssig und nachvollziehbar.
      Man sollte Schweinsteiger deswegen nicht ächten. Die Aussage kam, wie Du sagst, wenige Minuten nach Spielschluss, herausgekitzelt durch effektheischerische Medien.

      Eben nicht. Schweinsteiger hat die Aussage frisch geduscht und sachlich vorgetragen mehrfach wiederholt.

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    • Bundestrainer: Übrigens: Baders Handeln und Aussagen fand ich ziemlich gut. Nicht devot, aber trotzdem diplomatisch. Nicht aggressiv (wie Nerlinger), aber trotzdem bestimmt.

      Das war gesten in Blickpunkt Sport – und da gefiel mir Herr Bader genau aus den Gründen auch ausgesprochen.

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      • Alexander | Clubfans United: Bundestrainer: Übrigens: Baders Handeln und Aussagen fand ich ziemlich gut. Nicht devot, aber trotzdem diplomatisch. Nicht aggressiv (wie Nerlinger), aber trotzdem bestimmt.

        Das war gesten in Blickpunkt Sport – und da gefiel mir Herr Bader genau aus den Gründen auch ausgesprochen.

        War aufgrund eurer Aussagen sehr gespannt und habe mir den Podcast angeguckt – nun stimme ich ins Lob mit ein. Bader hat ein heikles Thema wirklich sehr sehr souverän kommuniziert, nichts beschönigt aber auch den Spieler, wo die Anschuldigungen (immer der unfaire Pinola) nicht stimmten, gekonnt in Schutz genommen. Damit wurden sicherlich einige Sympathiepunkte (zurück-)gewonnen.

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    • Bundestrainer: Aber auch bei Nerlinger lässt sich für sein Handeln ein psychologischer Hintergrund finden, sprich den übergroßen Schatten von Uli Hoeneß. Er nutzt halt jede Chance, um zu geifern wie sein großer Meister.

      Das ist, wie ich finde, sehr genau beobachtet und treffend analysiert. Im Tagesgeschäft scheint ja – Stichwort Leihspieler – das Verhältnis auf Sportdirektorenebene nicht gar so vergiftet zu sein…

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  • @Alexander

    Ok, da hast Du sicherlich Recht.

    Allerdings war die Sache womöglich auch unter der Dusche bei den Spielern ein Thema nach dem Motto: Schweini, das würd‘ ich mir nicht gefallen lassen.

    Bleibt noch die Rolle der Medien. Ich bin Sky-Verweigerer, höre und lese aber immer von diesem „Sky 90“. Dort, wo Hoeneß vor kurzem aus seinem Herzen eine Mördergrube gemacht hat. Ich habs, wie gesagt, nicht gesehen, insofern kann ich nur vermuten, mit welcher Interviewtechnik Schweini konfrontiert worden ist und finde die diesbezügliche Argumentation von @Hörnla plausibel.

    Aber zugegeben, alles nur Vermutungen meinerseits.

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    • Bundestrainer: Bleibt noch die Rolle der Medien. Ich bin Sky-Verweigerer, höre und lese aber immer von diesem “Sky 90″. Dort, wo Hoeneß vor kurzem aus seinem Herzen eine Mördergrube gemacht hat. Ich habs, wie gesagt, nicht gesehen, insofern kann ich nur vermuten, mit welcher Interviewtechnik Schweini konfrontiert worden ist und finde die diesbezügliche Argumentation von @Hörnla plausibel.

      http://www.sky.de/web/cms/de/sport-bundesliga-sky-mailin.jsp

      Hinsichtlich Bayern-Interviews wird ja geunkt, das Sky-Moderatoren keine Konfrontationstechniken lernen, sondern das Steigbügelhalten und Stichwortgeben.

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  • Hab gerade erst den Wortlaut des Hörwick-Pressetextes gelesen: „Pinola hat sich kleinlaut entschuldigt und Sebastian Schweinsteiger hat die Entschuldigung angenommen“.

    Dieses „Kleinlaut“ spart man sich in einem Pressetext. Dies ist schlicht und einfach wertend. Und überflüssig. Und arrogant.

    Es sind die „zinslosen Darlehen“ (damaliges Synonym von Hoeneß für die 10 Mio. Handgeld für Deisler). Es ist dieses rechthaberische Selbstverständnis. Es sind diese, diplomatisch augedrückt, ausgeprägten Marktführer-Marotten, warum man diesen Verein nicht mögen kann.

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    • Bundestrainer: Dieses “Kleinlaut” spart man sich in einem Pressetext. Dies ist schlicht und einfach wertend. Und überflüssig. Und arrogant.

      Unterschreibe ich vorbehaltlos. Aber das ist es genau, was ich kritisiere: wenn die Spieler, wie ich hoffe, das Ding unter sich schon ausgeräumt haben, muss man von außen wieder Öl ins Feuer gießen.
      By the way: ich muss mal den Othmer für seine ruhige und korrekte Weise loben, wie er das leidige Thema behandelt hat. Kein Vergleich zum Sky-„Experten“.

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  • Ist jemand aufgefallen, dass sich der Sky Reporter und Bauern-Hauskommentator Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar Prinz von Thurn und Taxis diesmal bei seiner Hofberichterstattung deutlich zugunsten des Glubb zurück gehalten hat? Als Maß sollten hierbei das letzte Schlauchbootspiel mit dem Choupo-Treffer und Fritzes Moderation damals gelten.

    Zumindest abseits des Spieles aber hat der FC Hollywood seinem Spitznamen alle Ehre gemacht. Die rechnen schon wieder fest mit dem Meistertitel, ich mit einer angemessenen Rache im Zieleinlauf beim Rück(Heim-)spiel im Frühling. Wäre schön, wenn man dann als Fan nicht wieder Häme der FCB-Symphatisanten ausgesetzt wäre.

    Ich finde es angenehm, dass hier Juri fair behandelt wird, er hat nun mal kürzere Beine als der Diekmeier und ist nicht so schnell, gibt sich aber nie mit Niederlagen zufrieden und steckt im Gegensatz zu Pino alles untadelig ein. In fünf Jahren wird er -wenn er durchhält- sicher dann mal als Glubb-Kämpferherz anerkannt. 🙂

    Was ich nicht richtig finde ist die Kritik an der Presse. Die machen ihren Job und würden andere Fragen stellen, wenn der Normalbürger nicht nach Schlagzeilen gieren würde. Als Sportprofi muß ich halt einfach den Mund halten, wenn ich mich nicht am anderen Tag über meine Aussagen ärgern will. Politiker lernen doch so etwas auch in kürzester Zeit.

    Hintern abwischen, nieder mit Lautern am Samstag, Bader raus, habe ich was vergessen?

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    • Pinola: Was ich nicht richtig finde ist die Kritik an der Presse.

      Was ich nicht richtig finde, ist von „der Presse“ zu sprechen – es gibt solche und solche. Diesen Unterschied halte ich für ganz wesentlich (gilt bekanntlich auch für Blogs und Foren ;-))
      Beispiel gefällig? Tun und Taugtnix (Proporz?)Schwelgen von Schieber: „Schauen Sie sich mal diesen Körper an. Und dabei so drahtig.“ Na da triefte die Kompetenz des Fachjournalisten nur so… 😉 Heftiges Augen- und Ohrenreiben allüberall… – so habe ich’s zumindest beobachtet…

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      • Hörnla:
        Was ich nicht richtig finde, ist von “der Presse” zu sprechen – es gibt solche und solche. Diesen Unterschied halte ich für ganz wesentlich (gilt bekanntlich auch für Blogs und Foren )
        Beispiel gefällig? Tun und Taugtnix (Proporz?)Schwelgen von Schieber: “Schauen Sie sich mal diesen Körper an. Und dabei so drahtig.” Na da triefte die Kompetenz des Fachjournalisten nur so… Heftiges Augen- und Ohrenreiben allüberall… – so habe ich’s zumindest beobachtet…

        Ja, mit „die Presse“ meine ich schon beide Extreme, also am einen Ende Boulevard und am anderen seriöse Berichterstattung. Jeder dieser beiden Flügel paßt sein schriftliches Niveau seinem Publikum an, genauso wie jeder Bäcker die Semmala so macht, wie es seine Kunden wollen. Wenn ich die Blöd nicht mag, kaufe ich sie mir nicht und amüsiere mich halt gelegentlich über die sms-Sprache auf dem Titel.

        Fritz von: Stimmt schon, selbst wenn er die Bauern-Salbaderei um die Hälfte zurück fährt, schlägt man sich als niveauvoller Fan trotzdem dauernd auf die Schenkel. Das besagte Spiel der letzten Saison war aber eindeutig der Knaller.

        Pinolama: Der Meyer würde sagen, wenn er Kaiser wäre: Ja gut der Pinola, so ist unser Robin Hood, dann machts halt der Bieler eine Zeitlang…

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        • Pinola: Pinolama: Der Meyer würde sagen, wenn er Kaiser wäre: Ja gut der Pinola, so ist unser Robin Hood, dann machts halt der Bieler eine Zeitlang…

          Meyer würde wohl sagen: Gehen Sie davon aus, dass wir auch nächste Woche mit einem Spieler auf seiner Position spielen werden.

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          • Alexander | Clubfans United: Pinolama

            ….eignet sich auch als offizielle Begrüßung bei der Mannschaftsvorstellung, wenn er dann Mitte Februar wieder spielen darf :mrgreen:

            „CHAAVIEEE – Pinolama, Pinolama, Pinolama!!!!“

            …schön, wenn wenigstens Galgenhumor zurückkommt….

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  • Was hat es denn mit den besagten 8 Spielen Sperre fuer „spucken“ im Amateurbereich auf sich? Ich konnte eine derartige Bestrafung fuer Spucken nirgendwo finden‘

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    • Heckimho: Was hat es denn mit den besagten 8 Spielen Sperre fuer “spucken” im Amateurbereich auf sich? Ich konnte eine derartige Bestrafung fuer Spucken nirgendwo finden’

      Mögliche Quelle:
      Kommentar von derheld1987 auf youtube, Pinola Video, Link: http://www.youtube.com/watch?v=jTbECyhb_Rs; Zitat:
      „Ohne irgendwie jetzt den Pinola zu beschimpfen, was er verdient hätte, bin ich mal nur gespannt, wie lange der DFB ihn sperrt. Bei spucken wurde ich schon sagen, mindestens 6 Spiele!!! Hatten einen ähnlichen Fall in der Bezirksliga und der Spieler bekam 9 Spiele!!!“

      Ich las Ähnliches aus unteren Klassen heute im Blätterwald – Quelle leider nicht notiert – wozu aber noch der Mannschaftsausschluss des betreffenden Spielers kam. Zumindest das wird uns erspart bleiben. 😉

      Ansonsten triefen die Youtube-Kommentare vor generellem Argentinien- und Argentinierhass, den ich mir überhaupt nicht erklären kann und den ich vorher für absolut unmöglich hielt. Auf derartigem Niveau ist eine Diskussion leider nicht möglich; sollen sie geifern, bis sie an ihrem eigenen Hass ersticken.

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  • Leider scheint der DFB in der Tat ein Exempel statuieren zu wollen:

    Der NürnbergerJavier Pinola muss sich nach seiner Spuck-Attacke auf Bastian Schweinsteiger im fränkisch-bayrischen Derby (3:0 für Bayern) auf eine lange Sperre einstellen. Trotz Pinolas Entschuldigung leitete der Kontrollausschuss des DFB Ermittlungen wegen „krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit“ ein. Damit muss der Argentinier auf eine Sperre von mindestens sechs Wochen einstellen.

    http://www.fussball.de/1-fc-nuernberg-fall-pinola-der-dfb-greift-hart-durch/id_43452036/index

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  • @ Alexander: Das gilt nur für unprovozierte Tätlichkeiten. Sollte der Kontrollausschuss das vorangegangene rüde Checken mit dem Ellenbogen (Absicht oder nicht lasse ich mal dahingestellt) außer acht lassen, dann wäre das eine grobe Benachteiligung für den Club. Aber eine Lobby hatten wir ja eh noch nie…

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  • Sch…! Ob da nicht noch Majestätsbeleidigung gegen den großen FC Bayern mitgewertet wird? Die UEFA hat sich in ähnlichen Fällen ja wesentlich gnädiger gezeigt.

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  • @Hörnla:
    Die Kritik an meiner Ausdrucks weise werde ich mir zu Herzen nehmen. Dessen bin ich mir schon bewusst, dass ich sicherlich nie so den Ton und den Ausdruck treffe wie es vll. angebracht wäre. Dafür fehlt mir einfach das Talent. Ich rede mich immer damit raus, dass ich halt Mathematiker bin – ich freue mich schon auf meine Zulassungsarbeit *bibber*

    Aber es ist immer noch meine Meinung, das solche Aussagen von Herrn Schweinsteiger und Nerlinger nicht gehen. Gerade die Argumentation, dass es noch so frisch nach dem Spiel war, hätte ihn davon abhalten müssen solche Verleumdungen (nichts anderes war es zu diesem Zeitpunkt) auszusprechen – genauso verhält es sich beim Sportdirektor.
    Ich habe diesen Teil des Textes schon in meinem Kopf gehabt, wo noch kein Videobeweis dazu im Netz war. Denn kurz nach dem Spiel gab es selbst auf SKY dazu noch keine Szene, in der man etwas erkennen konnte.

    Über die generelle Ausdrucksweise in meinem Text nehme ich mir gerade den Vergleich mit einem Politiker zu Herzen. Eigentlich tut das ganz schön weh, wo ich doch derzeit ziemlichen Unmut gegenüber Reden und Ausdrucksweisen von Politkern empfinde. 🙁
    Vielleicht hören wir von dir evtl. mal einen Text zum Thema: Ausdruck und Rhetorik in zivilisierten Blogs und Foren. Wäre eine guter Aufhänger für die Winterpause – Blogger gehen auf die Schulbank 😉

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  • Die einschlägige Presse druckt derzeit ja überall denselben Artikel.
    Überschrift: „Pinola am Pranger: Spucken «menschenverachtend»“
    Zitat von Ralf Woy: „Grobes Foulspiel ist schon schlimm genug. Aber spucken, das ist menschenverachtend!“ Also lieber Knochen kaputt treten? Vielleicht sollte der Finanzvorstand auch ab und zu mal nachdenken, bevor er einem Reporter was erzählt. Einen Gefallen hat er dem Club mit dieser Äußerung sicher nicht getan.

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    • Claus: Die einschlägige Presse druckt derzeit ja überall denselben Artikel.
      Überschrift: “Pinola am Pranger: Spucken «menschenverachtend»”
      Zitat von Ralf Woy: “Grobes Foulspiel ist schon schlimm genug. Aber spucken, das ist menschenverachtend!” Also lieber Knochen kaputt treten? Vielleicht sollte der Finanzvorstand auch ab und zu mal nachdenken, bevor er einem Reporter was erzählt. Einen Gefallen hat er dem Club mit dieser Äußerung sicher nicht getan.

      Das hab ich auch gelesen und konnte nicht glauben, dass das aus den eigenen Reihen kam. Unfassbar.

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      • Alexander | Clubfans United: Das hab ich auch gelesen und konnte nicht glauben, dass das aus den eigenen Reihen kam. Unfassbar.

        Oh ja, das ist devot ohne Ende. Da kuscht einer schon ordentlich.

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      • Alexander | Clubfans United: Das hab ich auch gelesen und konnte nicht glauben, dass das aus den eigenen Reihen kam. Unfassbar.

        Das ging mir anfangs genauso, als ich das las.
        Vielleicht ist das aber auch Taktik – der Verein zeigt in der Öffentlichkeit derartige Härte im Umgang mit dem Spieler, dass der DFB das bei seiner Strafzumessung berücksichtigt. Immerhin verdichten sich die Hinweise, dass es leider mit 1-3 Spielen Sperre nicht getan sein könnte.

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        • Hörnla: Vielleicht ist das aber auch Taktik – der Verein zeigt in der Öffentlichkeit derartige Härte im Umgang mit dem Spieler, dass der DFB das bei seiner Strafzumessung berücksichtigt.

          Allerdings eine seltsame Taktik, wenn man verbal eine Spuckattacke schlimmer einschätzt als ein gesundheitsgefährdendes Foulspiel. Ist ein bisschen verkehrte Welt, wenn ein gebrochenes Bein „besser“ sein soll als eine Beleidigung. Schäfers Tritt in Zwetschges Kronjuwelen war 4 Spiele wert – unprovoziert (wenigstens nicht beweisbar). Mehr darf eine Spuckattacke nach einem Ellenbogenschlag auch nicht „wert“ sein, sonst ist was faul…

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  • P.S.: Man stelle sich vor, Pino wäre Türke und Schweini hätte gesagt: „Er ist natürlich Türke…“.
    Da würde sich vermutlich die Bundeskanzlerin persönlich einschalten.

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  • Aber dass „Schweini“ dem Pinola diverse rote Karten unterstellt hat, die es gar nicht gibt, das interessiert keinen? Das glaubt dann am Ende auch der DFB wenns um Sperren geht… „der hat ja eh schon rote Karten“ und keiner prüft es nach.

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  • Was kommt wohl als nächstes? Eine fristlose Kündigung für Pino? Wegen menschenverachtendem Verhalten auf dem Platz?

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  • Heuchler vor dem Herrn

    Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen, die Spukattake von Pinola war unsportlich und dumm. Sowohl eine Strafe durch den Verein als auch eine Strafe durch den DFB sind gerechtfertigt. Der Spieler hat sich hier definitiv daneben benommen.

    Aber: Die mediale Empörungsspirale wird hier mal wieder in unnötige Höhen getrieben, es ist die schon bekannte Hysterie und Überskandalisierung, die auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens zu beobachten ist. Es passiert etwas, alle stürzen sich in der medialen Öffentlichkeit drauf, jeder versucht den Skandal noch etwas in die Höhe zu treiben und wenn dann die Öffentlichkeit kurz vor dem Hyperventilieren ist, wendet man sich einem neuen Thema zu.

    Das hat aber mit seriöser Betrachtung gar nichts mehr zu tun. Hier hat ein Spieler den anderen Beleidigt, genau das ist eine Spukattacke und dies ist zu bestrafen. Dass teilweise auch aus den eigenen Reihen angeführt wird, ein derbes Foul wäre nicht so schlimm, halte ich gelinde gesagt für groben Schwachsinn. Im Prinzip ist ein absichtliches Foul Körperverletzung und die ist in unserem Rechtsverständnis immer noch schlimmer als eine Beleidigung.

    Ohne dass dies eine Entschuldigung für das Verhalten von Pinola sein soll, dass keiner die verbale Entgleisung von Schweinsteiger anspricht, der allen Argentiniern ein solches Verhalten unterstellt, was nichts anderes als Rassismus ist, finde ich mindestens genauso fragwürdig. Gerade als Nationalspieler sollte Schweinsteiger hier besonders acht geben, wie er selbst gesagt hat, ein Vorbild für „die Jugend“ ist er so auch nicht.

    Noch einmal, wenn Schweinsteiger sich nur über Pinola echauffieren würde, meinetwegen ihm persönlich auch den Charakter absprechen würde nach so einer Aktion, dann wäre das ok, ein ganzes Volk unter generalverdacht zu stellen ist nicht ok!

    Dazu noch die Verleumdung, dass Pinola sowieso schon mehrfach rot aus ähnlichen Gründen gesehen hätte, ist dann noch das i-Tüpfelchen.

    Nein fürmich ist das keine Bagatelle eines Nationalspielers.

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    • Armin: Nein für mich ist das keine Bagatelle eines Nationalspielers.

      Genauso denke ich auch!

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  • Bravo Armin, sehe ich auch so.
    Nur leider hat unser Club keine Lobby.
    Was Franz Beckenbauer bei SKY erzählt hätte, wenn das ganze andersrum gewesen wäre, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Bestimmt hätten die Medien Verständnis für Schweinsteiger gehabt, nachdem er ja vorher von Pino gefoult wurde.

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  • @Armin hat natürlich Recht.

    Wenngleich wir alle wissen, dass Schweinsteiger nicht unbedingt der Typ ist, der … hm, ich will nicht beleidigend werden … allzu weit über seinen eigenen Tellerrand hinausgucken kann. Irgendwie mildernde Umstände.

    Richtig schwach finde ich aber, dass sich „Manager“ Nerlinger auf das gleiche tiefe Niveau begibt. Und generell von keinem Münchener mal irgendwie etwas Beschwichtigendes und Vernünftiges gekommen ist.
    Und vor allem Richtigstellendes.

    Aber so sind sie halt, die Bayern. „Corporate Behaviour“.

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  • 1. Der Auftritt von Martin Bader in Blickpunkt Sport war für mich der Beweis, dass er DOCH heikle Situationen gut handeln kann. Absolut den richtigen Ton und die richtigen Worte gefunden.

    2. Heute wird Wolf in der SZ und in der Bild zitiert:
    «Spucken geht gar nicht. Aber was Schweinsteiger abzieht, genauso wenig»
    «er erzählt was von Vorbildern und Kindern. Und erwähnt mit keinem Wort, was das Ganze ausgelöst hat.»

    3. Ich bin enttäuscht von Pinolas Aussetzer.
    Falschaussagen und Beleidigungen wie die von Schweinsteiger gehören sich aber nicht. Weder ungeduscht noch frisch frisiert. Und ich finde es kein Nachtreten, Nichteinsehenwollen oder sonst irgendwie verwerflich, SONDERN absolut legitim, dass man den eigenen Spieler verteidigt, wenn er über Gebühr abgewatscht wird. Das droht mit der Meinungsmache von Nerlinger, Beckenbauer & Schweinsteiger in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit und ebenso mit der möglichen Nichtberücksichtigung von Schweinsteigers Check gegen Pinola seitens des DFB, den ich nicht gewillt bin zu verharmlosen. Klasse Andi Wolf!

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  • @ Teo: Volle Zustimmung, Andi Wolf hat damit bewiesen, ein würdiger Kapitän zu sein. Seine Aussagen, die meiner Meinung nach auch den richtigen Ton treffen, um einen Gegenentwurf zur Bayern-Verleumdung zu bilden, haben es auch in die maßgeblichen MeinungsBILDungsblätter geschafft und helfen vielleicht, dass der Gesamtzusammenhang bewertet wird und nicht nur die bloße Spuckerei. Schade, dass es nicht auch seine latent fremdenfeindliche Generalverurteilung „der Argentinier“ in die Top-Medien geschafft hat, gerade auch vor dem Hintergrund, was Schweini schon vor der WM diesbezüglich abgelassen hatte!

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  • Das Wolf-Zitat steht aber gerne zusammen mit dem mehr als bescheuerten Woy-Zitat. Man sollte dem Finanzvorstand nahelegen, sich in der Öffentlichkeit nur noch zu finanziellen Dinge zu äußern (da „das Management“ ja hier angeblich ab und zu mitliest), auch wenn er jetzt wie in der Zeitung mit den 4 Buchstaben eifrig rudert.
    Ich bleibe dabei: Das war ein richtiger Bärendienst, den er dem Club erwiesen hat.

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  • Jetzt hab ich glatt Pinolas Wortschöpfung dem Alex als Zitat untergeschoben….

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    • Optimist: Optimist sagt:

      17.11.2010 um 15:17  Optimist(Quote)

      Jetzt hab ich glatt Pinolas Wortschöpfung dem Alex als Zitat untergeschoben….

      Diese Wortschöpfung habe ich heute aber auch schon in einem Kommentar in dem Facebook-Auftrit des FCN gelesen.

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