Keine Reise wert – 26.11., Clubfans United in Mainz

Ja ich gebe zu ich habe mich auf das Spiel gefreut und ja ich gebe zu ich hatte mir etwas ausgerechnet. Nach zwei derben Niederlagen dachte ich will sich die Mannschaft rehabilitieren. Ich habe mich leider getäuscht. Aber von Anfang an.

Als es am Freitagnachmittag anfing zu schneien dachte ich, das hat gerade noch gefehlt. Da ich bis 19:00 Uhr im Laden bleiben musste, war der Zeitplan für die Anfahrt nach Mainz schon ein wenig auf Kante genäht, wenn man weiß was auf der A66 los sein kann. Da braucht es nicht auch noch Schnee und Eis auf der Strasse. Gegen 18:45 traf dann Alexander bei mir im Laden ein, das erste Mal dass wir uns persönlich sahen und für mich eine auf Anhieb sympathische Begegnung. Jetzt noch ein wenig den Laden zusammenräumen, noch zwei, drei Kisten ins Auto und dann abgeschlossen und los geht es.

Vielleicht hätten wir schon auf der Fahrt merken müssen, dass das heute nichts wird, das lief alles viel zu glatt, im positiven Sinn. Wenig Verkehr auf der A66, wir kommen super aus Frankfurt raus und sind schon kurz nach 19:30 Uhr am Bahnhof von Mainz Kastell. Kurze Zeit später stehen wir auf dem Brückenkopf an der Bushaltestelle und sofort sehe ich den ersten Clubfan, diesen erst einmal herzlich begrüßt, Alexander dachte schon ich kenne den persönlich , dabei habe ich mich einfach nur über einen Mit-Fan gefreut. Der Bus fährt bis fast zum Stadion hoch, so stehen wir gegen 20:00 Uhr auf dem Stadiongelände. Besser hätte dieser Part des Ausflugs gar nicht laufen können, damit war dann aber das positive des Abends auch schon vorbei.

Noch schnell eine Bratwurst und ein Bier besorgt, bei den niedrigen Temperaturen braucht der Körper Energie, da muss man vorsorgen. Dann ging es auf die Tribüne. Das Stadion war natürlich gegen einen Traditionsverein wie den FCN ausverkauft, zum Glück konnten wir vor dem freien Verkauf Karten über einen bekannten FSV-Anhänger und Vereinsmitglied Karten bekommen. Aber auch da war schon fast alles weg, bis auf Restkarten in den beiden Eck-Stahlrohr-Tribünen rechts und links der Haupttribüne, die nicht überdacht sind. Dass es hier kein Dach gibt merkte man den leicht mit Eis überzogenen Klappsitzen auch an. Sehr üppig war das Platzangebot auf der Tribüne auch nicht. Nun wir wollten ja ins Stadion und nicht auf dem Sofa das Spiel sehen, also nicht groß meckern.

Das Spiel begann und der Club zeigte gleich eine gesunde Aggressivität, ging relativ früh auf den ballführenden Mainzer Spieler drauf und unterband so das schnelle Mainzer Spiel von Anfang an. Das sah erst einmal recht gut aus und durch eine solche frühe Balleroberung kam Frantz schon in der 10. Minute zu einer sehr guten Chance, frei vor dem Torwart konnte er leider den Ball nicht gut genug platzieren, so konnte Wetklo klären. Leider schaffte es der Club im weiteren Spielverlauf nicht mehr gefährlich in den Strafraum, man versuchte es dann mit Fernschüssen, die einmal bei Schieber und einmal bei Gündogan durchaus gefährlich waren, aber etwas zählbares kam nicht heraus. Der weitere Verlauf ist schnell erzählt, zweimal Standards brachten unseren Club auf die Verliererstraße.

Was mir im Stadion auffiel. Wenn man ein Spiel vor Ort betrachtet, kann man manche Dinge beobachten, die einem im Fernsehen nicht so auffallen, auch deshalb sehe ich Fußballspiele gerne live im Stadion.

Schäfer hatte an diesem Tag wenig zu tun, konnte einmal sehr gut im 1 vs 1 gut klären, aber dass er da einer der besten in Deutschland ist wissen wir ja. Bei den Toren konnte er aus meiner Sicht wenig machen.
Wolf gewohnt bissig, aber leider manchmal auch ungestüm, die Attacke gegen Schürrle in der 2 Hz hätte auch mal wieder Elfmeter geben können. Dazu ist seine Spieleröffnung oft eher schwach, insbesondere wenn er mit dem Ball nach vorne stürmen will ist fast schon 100% klar, dass er den Ball verlieren wird. Dribbeln kann er einfach nicht. Defensiv im Großen und Ganzen solide, aber auch nicht der große Deckungsorganisator, der seinen Mitspielern echten halt geben kann. Zumindest gestern nicht.

Bei Maroh bemerkt man leider die lange Wettkampfpause, er steht oft nicht glücklich, entscheidet sich immer wieder falsch und wirkt einfach wenig souverän. Kann sein, dass er ein Spieler ist der spielen muss und das Vertrauen des Trainers braucht. Mir erscheint es so, dass er nicht die Chance die er durch die Verletzung von Nilsson hat nutzen kann. Schade.

Judt merkte man die Verletzungspause insbesondere in der zweiten Hälfte auch an, aber bei ihm merkt man eine sehr gute Entwicklung, dass wir hier aber keinen back-up haben ist schon ein Problem, wie man letzten Spieltag merkte.

Gestern eine große Schwachstelle war der linke AV, Bieler. Er war fast immer zu weit von seinem Mann weg, auch sehr häufig zu weit vorne bei eigenem Ballbesitz, dadurch konnten sich die Mainzer Offensivspieler oft in seinem Rücken sehr weit vorn platzieren. Auch Bieler merkt man an, dass die Abstimmung mit den Mitspielern nicht gut funktioniert.

Insgesamt muss man aber auch sagen, dass die Außenverteidiger oft von den offensiven Mittelfeldspielern im Stich gelassen werden. Rücken Sie, die AV, in die Mitte ein, weil sich die Viererkette zum ballführenden Gegner auf der anderen Seite orientiert, dann stehen die offensiven Außenspieler meist viel zu weit vorn, wodurch sich auf der dem Ball gegenüber liegenden Seite oft eine große Lücke auftut. Halten die offensiven Außen wie bei Mainz und auch letzte Woche bei Lautern die Position außen sind sie komplett frei, mit einem weiten Diagonalpass auf diese brennt es dann lichterloh in unserer Defensive. So gut mir die offensive Balleroberung bei Hegeler und Frantz gefällt, ihr Defensivverhalten ist in diesem Punkt verbesserungswürdig.

Simons hatte gestern leider wenig gute Szenen, auch seine Spieleröffnung war eher mangelhaft.

Eigler ist für mich kein Spieler, der sich selbst ins Spiel bringt, Eigler braucht die Ideen von anderen, die in einsetzen, steil schicken, frei spielen. Passiert das nicht fällt er nicht auf. So war es leider gestern.

Hegeler auch gestern gewohnt aktiv, zusammen mit Frantz gefiel er vor allem in den ersten 30 Minuten, als unser Pressing sehr gut funktionierte. Was aber auch, ähnlich wie bei Frantz, ein großes Manko war, nach der Balleroberung sind beide oft zu hektisch und/oder technisch zu schwach mit dem Ball etwas anzufangen, das nächste Anspiel ist oft ein Fehlpass oder sie bekommen den Ball erst gar nicht unter Kontrolle und der Gegner kann den Ball wieder abjagen. Dadurch verpuffen die eigentlich guten Bemühungen oft gleich wieder und der ganze Aufwand bringt zu wenig.

Ganz anders Gündogan, der gestern sicher auch nicht seinen besten Tag hatte, aber was der Junge mit dem Ball macht hat einfach Hand und Fuß. Da verspringt kaum mal ein Ball, er bleibt immer eng am Fuß und Gündogan weiß auch fast immer etwas kreatives zu machen. Gelegentlich sind seine Ideen so gut, dass unsere anderen Spieler diese nicht auch haben. Wenn der noch bessere Mitspieler hat, wird das vielleicht wirklich ein großer. Aber man sollte ihm schon noch ein wenig Zeit lassen.

Schieber vorne immer unterwegs, auch er war in den ersten 30 Minuten richtig gut im Pressing und als vorderste Defensivkraft. Manchmal hätte er gestern vielleicht noch präsenter sein können und sein Freistoß in die Mauer war auch keine Offenbarung.

Die Einwechselspieler konnten leider nicht mehr viel bewegen.

Fazit: Auch gestern wäre locker ein Unentschieden drin gewesen, so stark war Mainz auch nicht, aber wenn man hinten zweimal bei Standards so unkonzentriert ist, dann ist es in der Bundesliga einfach schwer. Fehler werden auf diesem Niveau einfach bestraft.

Leider konnten Alexander und ich außer Erfahrung nichts aus Mainz mitbringen, aber es war trotzdem schön sich mit Alexander zusammen das Spiel zu besuchen. Ich hoffe wir können das nächstes Jahr wiederholen, vielleicht auch gegen die Eintracht.

10 Gedanken zu „Keine Reise wert – 26.11., Clubfans United in Mainz

  • Armin bat mich den Artikel noch zu ergänzen, aber ich habe eigentlich nicht mehr dazu zu sagen, habe dafür noch paar Bilder beigefügt. Gerade auf der einen Nahaufnahme sah man das Stellungsspiel kurz vor dem 1:0.

    Der Support der Clubfans war wie gewohnt beeindruckend. Bei dem Spielverlauf und den Temperaturen war das toll – es gab auch keine Pfiffe, aber Fangesänge bis zum Ende. Nur die Spruchbänder am Ende konnte ich nicht lesen. Irgendwas mit „Larissa?“, keine Ahnung.

    Ich muss sagen: Nach dem Spiel war ich nach der 2. Halbzeit depremierter als dann einen Tag danach, als ich mir die Bilder bei ClubTV noch mal in Ruhe ansah. Es war eben in der Tat einfach der Tick, der fehlt um in der Bundesliga bestehen zu können. Frantz macht die erste Chance nicht, Mainz schon – damit war eigentlich auch fast alles gesagt. Sogar Tuchel sagte deutlich, dass das Ergebnis eigentlich das Spiel nicht wiedergibt.

    Sicher ist man nun nach 3 Niederlagen gefrustet. Und man kann sich vielleicht auch auf 5 einstellen, denn die Trauben gegen Dortmund und Hoffenheim hängen hoch, gerade ohne Pinola (siehe oben). Hannover wird dann unser Endspiel, ob die Hinserie gut oder nur so halbwegs befriedigend war.

    Was man wohl als Erkenntnis mitnahm: Weder hat die Mannschaft vor München überragend gespielt noch jetzt unterirdisch – der Unterschied sind vielleicht ein paar Prozente, die eben mit Ausfällen wie bei uns in der Abwehr sehr schwer wiegen. Hecking wird wieder auf die Anfangstugenden der Saison zurückfinden müssen: Harte Arbeit in allen Mannschaftsteilen. Vielleicht hat man in manchen Köpfen schon zu früh auf das spielerische Element umgestellt, das muss wieder raus, denn das Spiel kommt von alleine wieder (dazu sind auch die Anlagen da), wenn die Arbeit wieder sitzt.

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  • @Armin:

    Schöner Bericht über ein trauriges Spiel.

    @Alexander:

    Ob die Niederlage auf das Fehlen von Hegeler und Pinola zurückzuführen ist, ist fraglich. Die Abwehr ließ „aus dem Spiel heraus“ ja kaum Chancen für die Mainzer zu. Das Abwehrverhalten „im Spiel“ war kompakt und effektiv. Das hob Ex-FCN-Trainer Wolf im Halbzeitinterview bei Sky ausdrücklich hervor. Es lag, wie schon in einigen Spielen zuvor, in denen Pinola und Nilsson spielten, am kreisklasenhaften Verhalten bei Standards. Die beiden ersten Tore dürfen doch gar nicht fallen. Da kann man sich doch die Reisekosten sparen, wenn man einem Gegner, den man über weite Strecken beherrscht, solche Geschenke macht.

    Das war gestern eine ganz traurige Geschichte. Tuchel lobte nach dem Spiel das Starke Nürnberger Deckungsverhalten, das es den Mainzern schwer machte, sich in der Offensive zu entfalten. Darauf sei man – so Tuchel – eingestellt gewesen. Man hätte gewusst, dass es notfalls eben über Standards gehen müsse und das war dann ja auch der Fall.

    Die Gegner wissen um das stümperhafte Verhalten des Clubs bei Ecken und Flanken-Freistößen und nutzen diese Schwäche gnadenlos aus. Immer wieder und immer wieder.

    Allgemeine Randbemerkung:

    Es stinkt mir, dass unsere Mannschaft aus diesem Grund so leicht zu besiegen ist, und ich verstehe nicht, dass dieser Mist nicht endlich abgestellt wird. Es stinkt mir, dass eine Mannschaft wie Mainz gegen den Club drei null gewinnen kann, ohne sich groß anstrengen zu müssen.

    Es ist wirklich absurd. Da wird von mehreren Fachleuten das gute Defensivspiel der Nürnberger gelobt und der Club verliert null zu drei. Eine Mannschaft, die trotz guter Defensivleistung null zu drei verliert, muss sich saudumm angestellt haben.

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  • @belschanow: Deinen“Randbemerkungen“ ist nichts hinzuzufügen. Dieselbe
    Gemütslage habe ich auch!

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  • mich nervt nicht das letzte Spiel, mich nerven die letzten drei Spiele und dass wir uns so langsam wieder in ein Loch sprich eine Negativ Serie hinein spielen. Man hat beim FCN nicht erst neuerdigns das Gefühl sondern schon ewig, sobald es mal ein bisschen gut läuft wars das erstmal und die letzten 5% Einsatz und Konzentration gehen dauerhaft flöten, die bei der Leistungsdichte es ausmachen ein Spiel zu verlieren. Eine typische FCN Krankheit, sobalds mal gut läuft.

    Und dann geht das so bis zur Rückrunde und dann macht sich wieder die nackte Angst breit und dann rennen sie auf einmal wieder hinterher und dann wird es um so schwerer. Ich meine wir stehen vor einer ganz gefärhlichen Saison, weil es keine Mannschaft gibt die als sicherer Absteiger auszumachen wäre. Dem FCN traue ich es locker zu sich da wieder fahrlässig hinein zu manövrieren.

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  • Ein Glück, daß Alexander neben dem belschanov auch noch den Armin eingestellt hat. Ich habe wieder etwas Urlaub vom Glubb gebraucht und nur im Videotext reingezappt. 1:0, irgendwann dann das fast schone erwartete 2:0 und dann ging der Vt nicht mehr.
    Bitte bei der ganzen Kritik auch mal die Offensive betrachten:
    Da fehlt es im Augenblick einfach an der notwendigen Kaltschnäuzigkeit.
    Schon gegen Klabautern hätte es 1:3 zur HZ stehen müssen. Auch gegen die Norditaliener wäre mit etwas mehr Chuzpe ein 1:1 Zwischenstand drin gewesen. Und jetzt wurden wieder einige „Schanxen“ in Reihe versemmelt.
    Wenn unsere Abwehr ihre Defizite hat, dann müsste halt einfach der Sturm vorne eins mehr reinmachen (5 Cent ins Phrasenschwein).
    Aber „einfach“ klappt gerade gar nichts.

    Ergo: Schauen wir mal, wie groß und wie sehr es den anderen gerade weh tut.
    1. Schalke: Großes *AUA* gegen den Gegner, den der Glubb erst richtig aufgebaut hat. International HUI, National pfui.
    2. DER Glatzbach: Erarbeitet sich sehr erfolgreich einen VORSPRUNG von einem Punkt nach unten.
    3. Morgen zwei wegweisende Begegnungen VON vier Teams, die bisher immer noch HINTER uns stehen.
    4. Ich tippe, daß Pauli 3:0 in Bremen gewinnt und Schaf damit nicht mehr haltbar ist. Kölle gewinnt 3:1 gegen VW.
    5. Damit bleibt der Glubb 10! Man glaubt es kaum nach 1:9 Toren und 0:9 Punkten… Mensch, IST der GUT am Anfang! 🙂

    P.S.: FAZIT – *AUA* HUI DER VORSPRUNG VON HINTER VW IST GUT!

    🙂

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  • Ein Glück, daß Alexander neben dem belschanov auch noch den Armin eingestellt hat. Ich habe wieder etwas Urlaub vom Glubb gebraucht und nur im Videotext reingezappt. 1:0, irgendwann dann das fast schone erwartete 2:0 und dann ging der Vt nicht mehr.
    Bitte bei der ganzen Kritik auch mal die Offensive betrachten:
    Da fehlt es im Augenblick einfach an der notwendigen Kaltschnäuzigkeit.
    Schon gegen Klabautern hätte es 1:3 zur HZ stehen müssen. Auch gegen die Norditaliener wäre mit etwas mehr Chuzpe ein 1:1 Zwischenstand drin gewesen. Und jetzt wurden wieder einige „Schanxen“ in Reihe versemmelt.
    Wenn unsere Abwehr ihre Defizite hat, dann müsste halt einfach der Sturm vorne eins mehr reinmachen (5 Cent ins Phrasenschwein).
    Aber „einfach“ klappt gerade gar nichts.

    Ergo: Schauen wir mal, wie groß und wie sehr es den anderen gerade weh tut.
    1. Schalke: Großes *AUA* gegen den Gegner, den der Glubb erst richtig aufgebaut hat. International HUI, National pfui.
    2. DER Glatzbach: Erarbeitet sich sehr erfolgreich einen VORSPRUNG von einem Punkt nach unten.
    3. Morgen zwei wegweisende Begegnungen VON vier TEAMS, die bisher immer noch HINTER uns stehen.
    4. Ich tippe, daß Pauli 3:0 in Bremen gewinnt und Schaf damit nicht mehr haltbar ist. Kölle gewinnt 3:1 gegen VW.
    5. Damit bleibt der Glubb 10! Man glaubt es kaum nach 1:9 Toren und 0:9 Punkten… Mensch, IST der GUT am Anfang! 🙂

    P.S.: FAZIT – *AUA* HUI DER VORSPRUNG VON TEAMS HINTER VW IST GUT!

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    • Ja der Club ist vorne trotz eines nimmermüde ackernden Schieber einfach zu leicht auszurechnen. Alle Mannschaften bei denen es gut läuft haben wenigstens ein Stürmer Pärchen, bei denen mal der eine oder der andere trifft, auch im bezahlbaren Bereich. Bei Kaiserslautern sind das Lakic und Illicevic (im übrigen auch ein Ex-Fürther) bei Freiburg Cisse und Reisinger ( im übrigen Ex-Fürther) bei Mainz Schürrle, Szalai, Allagui (im übrigen Ex-Fürther) … beliebig bei anderen Vereinen fortsetzbar.

      Den Spieler Schieber in allen Ehren, er kann nichts dafür aber er hat ganz vorne keine echte Unterstützung, der auch mal ein Spiel mit drehen kann, Eigler würde ich als solche nicht bezeichnen, max. als Ergänzung aber nicht gleichwertig.

      Das fiel mir nur zum Thema Kaltschnäuzigkeit ein, wir haben die Qualität einfach nicht, wenn man den Angriff als Gesamtpaket sieht. Wenn sich bei anderen Vereinen ein Torjäger ein Päuschen nimmt, dann trifft eben der andere. Das fehlt uns einfach. Ich habe bewußt Vereine mit vergleichbarem Budget gewählt. So werde wir vermutlich nicht erfolgreich durch die Saison sprich Rückrunde kommen.

      An Okotie bis er sich überhaupt einmal präsentieren kann und aus der österreichischen Liga kommend in der Bundesliga durchsetzen, glaube ich diese Saison nicht mehr. Alexander schrieb ja angeblich kursiert ein Gerücht dass man mit Prince Tagoe aus Hoffenheim verhandelt. Ich glaube wenn man hier und da auch mal in Führung ginge und die Qualität vorn hätte, würde auch so ein Spiel wie in Mainz anders verlaufen, nur die Spiele die wir bislang gewonnen haben, standen immer auf Messers Schneide sprich das gelingt nur, wenn ansonsten übehaupt kein Fehler in den Mannschaftsteilen mehr passiert, diese Erwartung ist einfach zu hoch. Man müßte hier und da vorne einmal mehr treffen, weil bis auf die Standarts stand der Verbund in Mainz gar nicht schlecht.

      Woschdsubbn: Ein Glück, daß Alexander neben dem belschanov auch noch den Armin eingestellt hat. Ich habe wieder etwas Urlaub vom Glubb gebraucht und nur im Videotext reingezappt. 1:0, irgendwann dann das fast schone erwartete 2:0 und dann ging der Vt nicht mehr.Bitte bei der ganzen Kritik auch mal die Offensive betrachten:Da fehlt es im Augenblick einfach an der notwendigen Kaltschnäuzigkeit.Schon gegen Klabautern hätte es 1:3 zur HZ stehen müssen. Auch gegen die Norditaliener wäre mit etwas mehr Chuzpe ein 1:1 Zwischenstand drin gewesen. Und jetzt wurden wieder einige “Schanxen” in Reihe versemmelt.Wenn unsere Abwehr ihre Defizite hat, dann müsste halt einfach der Sturm vorne eins mehr reinmachen (5 Cent ins Phrasenschwein).Aber “einfach” klappt gerade gar nichts.Ergo: Schauen wir mal, wie groß und wie sehr es den anderen gerade weh tut.1. Schalke: Großes *AUA* gegen den Gegner, den der Glubb erst richtig aufgebaut hat. International HUI, National pfui.2. DER Glatzbach: Erarbeitet sich sehr erfolgreich einen VORSPRUNG von einem Punkt nach unten.3. Morgen zwei wegweisende Begegnungen VON vier TEAMS, die bisher immer noch HINTER uns stehen.4. Ich tippe, daß Pauli 3:0 in Bremen gewinnt und Schaf damit nicht mehr haltbar ist. Kölle gewinnt 3:1 gegen VW.5. Damit bleibt der Glubb 10! Man glaubt es kaum nach 1:9 Toren und 0:9 Punkten… Mensch, IST der GUT am Anfang! P.S.: FAZIT – *AUA* HUI DER VORSPRUNG VON TEAMS HINTER VW IST GUT!

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  • Ich finde, auch der Club sollte jetzt langsam wieder aus seinem Winterschlaf erwachen. Der Club hat bis jetzt zwar keine schlechte Hinrunde gespielt, aber mir kommt es so vor, als ob sich der Club jetzt ein bisschen auf seinen Lorbeeren ausruht. Gerade der Club ist ja dafür bekannt, dass so ein Schlendrian auch zum Abstieg führen kann (als Meister und Pokalsieger eine Saison später abgestiegen). Das so genannte magische Dreieck vom Club Schieber, Gündogan und Ekici wird von den gegnerischen Mannschaften sofort versucht auszuschalten.
    Gelingt dies, ist die kreative Abteilung beim Club ausgeschaltet und der Club kann keinen Druck mehr nach vorne aufbauen. Durch die Ausfälle in der Abwehr beim Club wirkt sich dies gerade in den letzten 3 Spielen für den Club fatal aus, dazu kommt noch die eklatante Schwäche bei Standards der gegnerischen Mannschaft (Eckbälle!!!) und dadurch schmilzt der Vorsprung des Clubs dahin. Deshalb hoffen ich, dass die Verantwortlichen des Clubs, jetzt gegensteuern, damit es am Ende der Saison kein böses Erwachen gibt.

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  • Da steht 11 x „Club“ in Deinem Beitrag. *RESPEKT*
    Wer soll wo denn bitte „Gegensteuern“? Bader jemanden kaufen? Wen? Prince Tagoe, der sich in Hoffenheim nicht durchgesetzt hat? Keine Ahnung, aber gefühlt haben wir 20 Offensive gegen 6 Defensive im Kader, ohne das jetzt durchzuzählen, ist sicherlich ein Überhang im offensiven Bereicht festzustellen. Stand gerade sind wir immer noch 5 Punkte über unserem Saisonziel, also recht weit über dem „SOLL“. Also gilt, lt. Hitchikers Guide through the Bundesliga: „Don’t Panic!“

    Ich finde nicht, daß wir Offensiv-Verstärkung brauchen. Und Defensiv kann ich nicht beurteilen. Bis der Zukauf sich in der Viererkette zurechtfindet, ist auch wieder das Stammpersonal zurück.
    Warum nicht mal einen der Jungen aus der 2. Mannschaft bringen? Plattenhardt war doch gar net mal schlecht in der 2. HZ gegen Klabautern.

    Schieber steht freilich alleine vorne, das ist dem zu Saisonbeginn doch recht erfolgreichem Spielsystem geschuldet. Ich denke, da sollte man bei jetzt wechselndem Personal, nicht auch noch das drehen anfangen. Hoffentlich wird Okotie nicht zum Kennedy V2.0. Auf den haben wir ja auch einige Jährchen gewartet, der traf öfters gegen uns beim KSC als für den Glubb und jetzt spielt er irgendwo in der Nähe von Volker Finke.

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  • Liebe Leute, nicht nach einem, oder auch drei Spielen pauschale Kritik üben, genauso finde ich es nicht gut, einzelne Mannschaftsteile gegen andere ausspielen. Die Mannschaft hat als Team bisher eine erfolgreiche Hinrunde gespielt und die Mannschaft hat jetzt als Team drei Spiele verloren.

    Gerade bei den Standards sieht man, dass das Mannschaftsverhalten das Problem ist. Bei Standards gibt es normalerweise eine andere Zuordnung und die scheint aktuell nicht gut genug eingehalten zu werden. Es fehlt aber vielleicht auch einer hinten, der die überigen Spieler anleitet?

    Und es ist auch nicht so, dass sich die anderen Mannschaften auf das sog. magische Dreieck Ekici, Gündogan, Schieber eingestellt hätten. Gerade Gündogan war auch in Mainz derjenige der die meisten Angriffe initiert hatte.

    Richtig ist, dass unsere Außen zuwenig Torgefahr ausstrahlen, aber wen soll man da holen? In unserem Preisgefüge ist doch kaum etwas sicher besseres zu bekommen.

    Wir sollten da jetzt nicht nach Schnellschüssen rufen, wie so oft bringen die nicht wirklich weiter. Wir haben noch drei wichtige Spiele, da geht es um Punkte und nicht um Strategien.

    Ich halte auch die Aussage, dass die Spieler einige Prozent weniger leisten würden, weil sie denken, sie hätte schon etwas erreicht, nicht für zielführend. Tatsache ist doch dass man als Club in München verlieren kann, auch mit der besten Mannschaft. Und bei den beiden folgenden Spielen war weniger das Problem, dass die Spieler weniger leisten wollten, als dass einfach „schwächere“ Spieler auf dem Platz waren. Ein Bieler kann Pinola nicht wirklich ersetzen, und leider sieht es so aus, als ob er das nicht nur auf Dauer nicht kann, auch kurzfristig langt es da vielleicht nicht?

    Und bei Maroh scheint es leider auch so zu sein, dass er durch seine Zurückstufung nach dem Nilsson-Transfer Selbstbewußtsein und Klasse verloren hat. Für ihn muss jetzt die Devise sein, wieder Gas geben, ranarbeiten und es dem Trainer schwer machen an ihm vorbei zu kommen.

    Dass dann der eine oder andere junge Spieler nicht immer Topleistungen bringen kann, sondern, dass es da auch Leistungsschwankungen geben kann. Das ist doch alles nicht ungewöhnlich. Also bis zur Winterpause Ruhe bewahren, dann kann man bilanzieren und entscheiden ob man am Transfermarkt noch einmal nachlegen muss.

    Immerhin sollten wir im Auge haben, holen wir aus 3 Spielen noch 3 Punkte, dann war es eine positive Vorrunde und dann sollte man der Mannschaft auch für die Rückrunde vertrauen. Ich mag es nicht immer gleich nach neuen Leuten zu rufen.

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