Rote Karte für den Autor

Mit der Einwechslung von Eigler lag Hecking richtig, denn Eigler dankte seinem Trainer diese Maßnahme mit dem Tor zum 1:1. Dass Hecking mit der Einwechslung von Frantz falsch lag, kann man ihm nicht vorwerfen, denn er kann nichts dafür, dass Frantz dem Trainer diese Maßnahme damit dankte, in der 82. Spielminute aus einer seltsamen Laune heraus einen Foulelfmeter zu verursachen, für den sich der VfL Wolfsburg mit dem 2:1-Siegtreffer bedankte, einem Siegtreffer, mit dem die Wolfsburger kaum mehr gerechnet haben dürften.

Ob Hecking mit der Maßnahme, für den Angreifer Eigler, der sich beim Torschuss zum 1:1 eine hoffentlich nicht allzu schwerwiegende Verletzung zugezogen hatte, den defensiven Mittelfeldmann Kamavuaka einzuwechseln, richtig lag, ist fraglich. Statt einen zweiten Sechser aufs Feld zu schicken und von 4-4-2 auf 4-2-3-1 umzustellen, wäre es vielleicht besser gewesen, Cohen fürs offensive Mittelfeld zu bringen und Frantz oder Esswein in die Spitze neben Pekhart zu beordern, denn die nach der Halbzeit vollzogene Umstellung vom ursprünglichen 4-1-4-1 auf 4-4-2 hatte sich ja als wirkungsvoll erwiesen. Statt auf Ergebnishalten zu spielen, wäre eine Beibehaltung der offensiven Marschrichtung vielleicht der erfolgreichere Weg gewesen, denn die Wolfsburger Hintermannschaft erwies sich unter Druck als nicht besonders sattelfest. So aber verlagerte sich das Spielgeschehen wieder mehr in Richtung des Tors unserer Mannschaft und es kam zu dem Elfmeter, für den sich die Wolfsburger bei Frantz bedanken können. Bedanken können sich die Wolfsburger aber auch bei Esswein, der ein paar Minuten vor dem Elfmeter nach lobenswerter Balleroberung eine einem Elfmeter gleichkommende Torchance kläglich versimpelte.

Hätte Esswein diese Hundertprozentige nicht kläglich versimpelt, sondern den „Elfmeter“ verwandelt, hätte für mich kein Anlass bestanden, Heckings Einwechslung von Kamavuaka und die damit verbundene Umstellung von 4-4-2 auf 4-2-3-1 in Frage zu stellen. Aber so isses halt: Stimmt am Ende das Ergebnis, hat der Trainer Recht. Stimmt es nicht, kommen hinterher…

…die Klugscheißer.

Wenigstens hinterher so richtig klug scheißen – das ist nach dem 1:2 beim personell angeschlagenen und trotz der ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel (klick) eine armselige Leistung bietenden VfL Wolfsburg, über den Hecking, der alles andere ist als ein Klugscheißer, nach dem Spiel sagte (klick):

Wolfsburg war schlagbar, so leicht werden wir es in dieser Bundesligasaison nicht mehr haben,

das einzige Abführmittel für meine noch immer an der 1:1-Niederlage im Heimspiel gegen Werder Bremen (klick), dem 0:1 in Mönchengladbach (klick) und der in ihrer Form unsäglichen 3:3-Schlappe im Heimspiel gegen die Mainzelmänner (klick) herumverdauenden Gedärme. Da – und so viel Realitätssinn bin ich noch bereit, aufzubringen – klug zu scheißen zwar ein triftiger Ansporn sein mag, um zur Feder zu greifen und Dampf abzulassen (aber mal so richtig…), abgelassener Dampf aber eine zu dünne Grundlage ist für einen gehaltvollen Artikel, zeige ich mir selbst die rote Karte (Platzverweis…).

Ab jetzt gilt für mich auf unbestimmte Zeit folgende Vereinbarung:

Paragraph 1: Bedingung dafür, dass ich einen Artikel über ein Spiel des 1. FC Nürnberg schreibe, ist, dass der 1. FC Nürnberg das Spiel gewonnen hat.

Paragraph 2: Paragraph 1 gilt nur für den Fall, dass der 1. FC Nürnberg in der Tabelle der Fußball-Bundesliga (klick) auf Platz 16-x steht.

Das ist eine klare Vereinbarung: Ob ich mich in Form eines Artikels zu einem Spiel des 1. FC Nürnberg äußere, entscheidet ganz allein die Mannschaft, der ich fürs Erste zurufe (klick):

Macht euern Dreck alleene!

[Spielbericht: klick, klick, klick.]

 Titelbild:  Autor Steindy, Erste Liga: FC Admira Wacker Mödling gegen TSV Hartberg. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license.

24 Gedanken zu „Rote Karte für den Autor

  • Ich respektiere Deine Haltung, bin aber der Auffassung, dass „Fan“-sein Unsachlichkeit, Emotion und ggf. auch einen eruptiven Moment unbedachter verbaler Inkontinenz (die man, nach Reflexion darüber, gerne wieder zurücknehmen darf – sich den einen oder anderen Fehler einzugestehen ist beileibe keine Schande) impliziert.
    Als Autor eines solchen Blogs kannst Du von mir aus gerne selbigen als eine Art therapeutische Plattform für analytische Klugscheißereien und Kurzschlüsse gebrauchen, denn Deine Form der Auseinandersetzung blieb immer im Rahmen und trug oft genug (nein, eben nicht genug!) dazu bei, dass sich hier spannende meinungsfördernde Diskurse entwickelten.
    Also: Gib Dir einen Ruck, überwinde Deinen Fatalismus und stell Dich Deinem Fansein. Es müssen ja nicht immer die Tresengeschichtenperlen sein.
    Auch Rückzug kann einer dieser Fehler bzw. Fehleinschätzungen sein, die Du gerne wieder zurücknehmen darfst, ohne dass Du mit Häme überschüttet wirst.
    Los belschanov, stell Dich Deinen Dämonen 😉 Denn Du bist doch längst einer von uns!

    0

    0
  • … und bist Du mit Paragraph 2 „Platz 16-x“ sicher? Nicht Platz 16+x?

    0

    0
  • Das Spiel hat sehr deutlich die Grenzen der Einflussnahme eines Trainers und damit seine Abhängigkeit herausgestellt. Die überflüssige Niederlage, belschanov, hat der Qualität deiner Analyse aber keinen Abbruch getan. Und da du beim Dampfablassen überhaupt nicht dazu neigst, bestimmte Grenzen zu überschreiten, rufe ich dir aus der Klappergass zu: Lass es raus! Immer wieder. 🙂

    0

    0
  • Ich sag es nicht gerne. Aber die Tendenz, dass sachliche Kritik, Überlegungen, etc. mit verbalen Entgleisungen gleichgesetzt werden, mit wirklichem Dünnpfiff über einen Kamm geschert werden, ist nicht neu in unserem Blog. Wenn der schmale Grat zu einem “nicht erlaubt “ wird, wird dieser Blog reichlich ärmer. Meinungsvielfalt belebt, und ist keinesfalls anmaßend…
    …oder gar Klug scheißerei

    0

    0
  • @belschanov na,ich hoff jetzt mal,das du nach nächsten samstag wieder was schreiben kannst!

    0

    0
  • Sehe übrigens gerade, dass Hecking gar nicht die Möglichkeit hatte, Bunjaku einzuwechseln, weil der gar nicht im Kader war. Mit den Einwechslungen von Eigler und Frantz war das offensive Pulver verschossen. Dennoch wäre es meiner Meinung nach geboten gewesen, taktisch am 4-4-2 festzuhalten: Esswein oder Frantz in die Spitze neben Pekhart und vielleicht den auch im offensiven Mittelfeld einsetzbaren Cohen rein.

    (Tja, Klugscheißerei hat ihre Tücken…)

    0

    0
  • @belschanov: Welche Taktik ? Für mich hat der Club die letzten 3 Spiele keine Taktik mehr. Meistens sieht es so aus: Stephan wirft den Ball entweder zu Klose oder Wollscheid. Die schieben sich den Ball ein- oder zweimal quer zu, bevor ein gegnerischer Spieler sie angreift, spielen sie den Ball zurück zu Stephan und der schlägt den Ball dann lang nach vorne. Das Spiel nach vorne hat die Schnelligkeit einer Wanderdüne.

    0

    0
  • berlinclub:
    … und bist Du mit Paragraph 2 “Platz 16-x” sicher? Nicht Platz 16+x?

    Nein, 16-x ist schon mathematisch korrekt, wobei vermutlich noch die Bedingung x>=1 fehlt. Die Bedingung, dass x ein Element der natürlichen Zahlen ist, versteht sich ansonsten eigentlich von selbst. *Klugscheißermodus off*
    Ansonsten schließe ich mich den Wünschen von oliisoaho und Alexander an. Zum einen, weil ich mir sicher bin, dass sich belschanov an seine Vereinbarung hält, und das fände ich sehr schade (vielleicht könnte man bei Unentschieden einen Kompromiss finden?), zum anderen, weil der Club jetzt dringend einen 3er braucht, sonst wird der Pfeil oben rechts rot und zeigt in die falsche Richtung.

    0

    0
  • belschanov: Mit den Einwechslungen von Eigler und Frantz war das offensive Pulver verschossen.

    Vor allem, da neben Bunjaku auch kein Mendler und kein Wießmeier im Kader standen, die ja auch noch etwas nach vorn hätten bewirken können.

    0

    0
  • Juwe:
    Das ist im Abwehrzentrumeinfach zu wenig Stabilität, von der Spieleröffnungganz zu schweigen. Maroh ist ja schon lange weg von der Stammformation, nur ich verstehe immer noch nicht warum der so fallen gelassen wurde.

    Marohs Problem war seine Schwäche bei Kopfbällen, und ich denke Dieter Hecking ist ein Trainer der schon immer großen Wert auf kopfballstarke Spieler und das Spiel über außen gelegt hat.

    Zum Artikel – ich finde nicht dass Kamavuaka zu bringen ein Fehler war, der Junge hat bei seinen Einwechslungen immer Dampf gemacht, und versucht immer einen sauberen und zielstrebigen Ball nach vorne zu spielen, war immer an der ein oder anderen der flüssigen Kombination beteiligt. Das war in den letzten Spielen von den anderen kaum zu sehen: Mak und Esswein rennen sich im Aufbauspiel zu oft fest, Hegeler pomadig und Feulner oft präsent aber kein Spielmacher und oft zu ungeanu. Somit finde ich drängt Kamavuaka sich als Alternative auf und wir werden ihn in Zukunft noch einige Freude an ihm haben. Zumal Cohen wirklich nur ohne Ball Angst und Schrecken verbreitet…

    0

    0
  • Ganz ehrlich, Freund belschanov, verstehen kann ich diese rote Karte nicht! Ist es eine Art “ Mid-Glubblove- Crises“, die einen Glubberer irgendwann mal zu befallen scheint? Den hatte ich nach der Abstiegssaison 2002/2003, nach dem Augenthaler Theater ( Rausschmissandrohung-( gekaufte(?) Sympathiekundgebung der Fans- Wechsel zum Mitabstiegskandidaten Leverkusen-letzter Spieltag eben gegen Leverkusen verloren) und anschliesenden obligatorischen Neuaufbau, wobei der Verein weder Geld noch Spieler noch eine Perspektive hatte. ( Zur Info, es kamen so unbekannte Slowaken wie Mintal oder Vittek als Hoffnungsträger)
    Nur, heute ist die Situation eine völlig andere. Weder abgestiegen , noch weniger „keine Perspektive“ usw…
    Ist es die Erkenntnis , dass im Fussball Geld doch Tore schiesst und gewinnen kann? Ein spielerisch schwaches, mit viel Geld zusammengekaufter Haufen gewinnt mit viel Routine und noch mehr Dusel gegen eine “ No Name“ Truppe. Der Elfmeter , der nach den augenblicklich geltenden Reg eln absolutberechtigt war , wäre zu meiner aktiven Zeit keiner gewesen. Und ist mit ganz viel Routine herausgeholt worden.Das kann passieren. Dass der letzte noch zu Verfügung stehende Routinier Eigler nach seinem Tor verletzt raus musste ( ohne diesen Wechsel hätte der Glubb nie verloren), ist Pech , passt aber in diese Saison. Verletzungen der Routiniers! Auch wenn für Dich diese Argumentation nicht zählt, das Spiel war ( leider) der Beweis…
    Wenn das der Grund sein sollte, müßtest Du Dich eigentlich dem ganzen “ Spiel“ abwenden…
    Die letzten 4 Spiele der Mannschaft kann ich als Grund auch nicht erkennen. Weder spielte sie ( bis auf MG) schlecht ( Bremen war eigentlich ein Spiel, das ich nie so erlebt habe, was Dominanz auf der einen Seite, Cattenaccio auf der anderen Seite zeigte…schon gar nicht vom Glubb!), Mainz….fehlende Routine und entsprechend keine Führung der jungen Spieler durch einen Leitwolf nach der Führung( ja, da hätte ein Andi Wolf Not getan…aber ist die Verletzung eines Nilsson wirklich so vorhersehbar gewesen??), und gegen Wolfsburg kein wirklich schlechtes Spiel… aber die Jungen haben es nicht verstanden, dass sie a) locker hätten gewinnen können b)nach dem verdienten Ausgleich mit jugendlichen Leichtsinn die vorher vorhandene Ordnung nicht aufgegeben dürfen.
    Das darf kein Grund Deiner eigenen roten Karte sein. Diese Jugend ist das Kapital des Vereins, der schon heute so gut dasteht, wie ich es noch NIE erlebt habe.Genau seit 1963!
    Dass ein Esswein seine Chancen nicht verwandelt hat, ist auf jeden Fall keine Ausnahme.Wenn ich daran erinnern darf, wieviel solcher Gelegenheiten Dein „Eckes“ zu Beginn seiner Laufbahn versemmelte ( ich hab ihn sogar damals darauf angesprochen, warum er denn immer flach schiesen würde anstatt zu lupfen). Damals rannten die Glubbstürmer in jedem Spiel mindestens drei Mal alleine aufs Tor… und vergeigten meist!
    Der spielerische Glanz des letzten Jahres durfte dieses Jahr auch nicht erwartet werden. Es wird eine enge Saison…und die wichtigen Hausaufgaben ( Sieg gegen Berlin und Augsburg) wurden gemacht. Gegen Hannover, Dortmund und Wolfsburg verliert nicht nur der Glubb. Und MG alleine seiner letzten Saison nach zu beurteilen, verbietet sich. Dieses Spielermaterial ist zu ähnlichem fähig wie Hannover 96, das inzwischen zumindest zur erweiterten Spitzengruppe zu zählen ist.
    Soweit schätze ich Deinen Realitätssinn doch ein, dass Du KEIN “ Erfolgsfan“ bist…
    Die einzige Erklärung für mich bleibt dann die Wiederholung des von mir sehr geschätzten KID aus der Klappergass, der ähnliches auch mal angekündigt hat ( zumindest hab ich das so in Erinnerung).Ich weiß aber nicht mehr , ob Kid, der sich nur leider einem völlig falschen Verein verbunden fühlt, sein Vorhaben durchsetzte bzw wann und ob es von Erfolg gekrönt war.
    Aber da sag ich nur:
    Repetenda non placuit…. 😉

    Also, lass die Gedärmwinde weiter raus…ists Herzl gsund, der Hintern brummt….. sei ein Klugscheisser ( ein Titel, den ich Dir doch gerne streitig machen will…!!) 😉

    0

    0
  • KUZ, du meinst den Eintrag „Der letzte Pfeil im Köcher“ vom 11.3.2011. Der wurde so missverstanden, wie kaum ein anderer, den ich geschrieben habe. 🙂 Ich hätte es vielleicht aber wirklich so wie Herr Wieland machen sollen, dann würde ich jetzt möglicherweise nicht aus dem Unterhaus berichten müssen. 😉 Und belschanov: So lange du Zeit und Lust zum Schreiben hast, wünsche ich mir, dass du weiter machst. Gruß vom Kid, der dem Club wie immer die Daumen drückt.

    0

    0
  • @berlinclub:

    „Stell dich deinen Dämonen!“

    Die Teufel in mir tragen rote Hemden und schwarze Hosen. Kennst du einen guten Exorzisten?

    @Kid:

    Dich hier begrüßen zu dürfen, freut mich.

    Was ist schöner: In der zweiten Liga auf Aufstiegskurs oder in der ersten Liga in akuter Absturzgefahr?

    @Claus:

    Danke für deine arithmetische Unterstützung. Und: Ein Unentschieden bei Bayern München könnte mich schwach werden lassen…

    @bunteskanzler:

    Ich sage nichts gegen Kamavuaka. Ich frage nur, ob es nicht besser gewesen wäre, an der offensiven 4-4-2-Ausrichtung festzuhalten. Es war doch erkennbar, dass die Wolfsburger Abwehr alles andere als souverän war, wenn sie beschäftigt wurde.

    @KUZ:

    Angesichts deiner wohlwollend-welpenkraulenden Suada habe ich mich tatsächlich einen Augenblick lang bei dem Gedanken ertappt, meinen Groll zu zähmen. Und dabei dachte ich immer, ich sei nicht manipulierbar…

    Hast du wirklich mit Eckstein gesprochen? Was hat er gesagt?

    @alle:

    Danke für eure Kommentare!

    0

    0
  • @Claus: Danke für die Mathe-Nachhilfe! War noch nie mein Ding und ich ahnte bereits, dass ich besser die Finger von dieser Kommentierung hätte lassen sollen 😉

    @belschanov: vielleicht kannst du die großartige Hostienwurfmaschine von Boris Vian ausleihen und die rot-schwarzen Teufelchen damit beschießen.
    Am besten vorher noch leicht verständliche Slogans darauf prägen wie „bleibt beim 4-4-2“, „Lupfen“, „Coolness im Strafraum – im eigenen wie gegnerischen“, „schnell flach nach vorne“, „gegnerorientierte Abwehr“, „Medizinmänner überprüfen“, „Räume eng machen“ etc.
    Ab Platz 16 nachlegen mit den Standards: „Gras fressen“, „kratzen beißen treten“, „lieber Rot als tot“, „Rasen muss brennen“, „über Kampf zum Sieg“ (hier kann man auf den Begriff „Spiel“ durchaus verzichten), „in den Hintern treten“, „inneren Schweinehund überwinden“, „alle für einen – einer für alle“.
    Am Ende schließlich, bei 7 Punkten Rückstand auf Platz 16, den gesamten Hostienbestand ohne weitere Prägearbeiten volles Rohr draufhalten. Dann verschwinden sie endgültig.

    Doch Obacht: Damit ist Deine Clubseele unwiederbringlich atomisiert. Ein Zustand übrigens, den ich mir in den vergangenen Jahrzehnten selbst oftmals herbeigesehnt hatte…

    0

    0
  • @berlinclub: Gern geschehen.
    Ich habe übrigens meine Zweifel, ob den Rot-Schwarzen Teufelchen mit christlichen Mitteln beizukommen ist. Eigentlich hilft nur eine Eremitage, am besten irgendwo in den Outbacks von Australien oder auf einer einsamen Südseeinsel.

    0

    0
  • Claus: Eigentlich hilft nur eine Eremitage, am besten irgendwo in den Outbacks von Australien oder auf einer einsamen Südseeinsel.

    Das funktioniert leider nur für gescheiterte Clubspieler, nicht aber für am Scheitern verzweifelte Clubfans 😉

    0

    0
  • Optimist: Das funktioniert leider nur für gescheiterte Clubspieler, nicht aber für am Scheitern verzweifelte Clubfans.

    Hast Du da Erfahrung?

    0

    0
  • Claus,

    naja, ich versuche es manchmal mit einer griechischen Insel, klappt aber nicht 😉

    0

    0
  • Optimist,

    Minimum 5 Jahre ohne Internetzugang sind schon notwendig. Ein paar Wochen Urlaub reichen da nicht, das ist schon klar.

    0

    0
  • belschanov:
    @Kid: Was ist schöner: In der zweiten Liga auf Aufstiegskurs oder in der ersten Liga in akuter Absturzgefahr?

    Ich bin lieber in der 1., belschanov. Mit Absturzgefahr kenne ich mich außerdem seit 83/84 bestens aus. 😉 Die Übung macht den Meister. Meister? Ups, nein, leider nicht. Das blieb und bleibt mir verwehrt. Und die „Felge“ aus der 2. Liga würde ich mir nicht mal in die Gartenhütte hängen.

    Und der Club bleibt in der 1. Liga. Basta. 🙂

    0

    0
  • Und der Club bleibt in der 1. Liga. Basta.

    Wenn ein Frankfurter das sagen kann, sollte uns allen das auch gelingen. Man muss angesichts einer solchen Niederlage nicht jubilieren, es ist auch richtig die Fehler klar zu benennen, aber jetzt gleich alle Zuversicht fahren zu lassen ist nicht notwendig.

    Wir haben doch alle gesagt, dass es auch in dieser Saison nur gegen den Abstieg geht. Es war doch von Anfang an klar, dass es auch Schwächephasen geben wird, eine solche ist jetzt da, auch weil man eben noch keine so abgebrühten Stürmer hat, die ihre 100%igen Chancen fast immer rein machen. Ja es fehlt Erfahrung, es fehlt sicher auch noch Qualität, aber ich vertraue auch immer noch auf die Qualität der sportlichen Leitung, die Spieler dahin zu bringen, so weit zu entwickeln, dass ihnen solche Fehler immer weniger passieren.

    Auf gehts Club, auch gegen die Stuttgarter kann man gewinnen. Es bleibt beim belschanovschen Auftrag: Heimspiele gehören gewonnen, nächstes Wochenende ist ein Heimspiel!

    0

    0

Kommentare sind geschlossen.