Die Club-Chronik für die KW 43: Heute vor …

Gestern Stuttgart, morgen Aue, heute Chronik.

Vor 30 Jahren am 24.10.1981:
Der Club verliert am 11. Spieltag der Bundesliga bei Darmstadt 98 mit 1:2.

Situation vorher:
Der Club war nach dem zweiten Saisonsieg auf Rang 16 geklettert und musste im Abstiegsduell zum Tabellen-17. nach Darmstadt.

Die Aufstellungen:
Darmstadt: Rudolf, Zahn, W. Wagner, Beginski, Stetter (78. W. Weiss), Posniak, U. Hahn, Bernecker, Vorreiter (71. Jordens), Mattern, Cestonaro (Trainer: Olk)
Club: Hartmann, Weyerich, J. Täuber, Stocker, Eder, Schöll (21. Eggert), Lieberwirth, Hintermaier, H. Heidenreich, Heck, Dreßel (Trainer: Klug)

Die Tore:
1:0 U. Hahn (17.)
2:0 Mattern (23.)
2:1 Eggert (37.)

Zuschauer: 12.000
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Weyerich (15.)

Situation nachher:
Darmstadt verdrängte den Club von Rang 16, der wiederum mit 6:16 Punkten und 12:23 Toren neues Tabellenschlusslicht war. Im sechsten Auswärtsspiel gab es die fünfte Niederlage.

 

Vor 25 Jahren am 25.10.1986:
Der Club verliert in der 2. Runde des DFB-Pokals bei Bayer 05 Uerdingen mit 2:3.

Situation vorher:
Der Club war durch einen 8:2-Auswärtssieg bei FSV Frankfurt in die 2. Runde eingezogen.

Die Aufstellungen:
Uerdingen: Vollack, Wöhrlin, Herget (16. Klinger), Thommessen (56. Witeczek), W. Funkel, Bommer, Edvaldsson, F. Funkel, Bierhoff, Buttgereit, Kuntz, (Trainer: Feldkamp)
Club: Köpke, Giske, Reuter, T. Brunner, N. Wagner, Schwabl, Grahammer, Philipkowski, Lieberwirth (90. Stumptner), Eckstein (69. Wilbois), Güttler, (Trainer: Höher)

Die Tore:
0:1 Grahammer (9.)
1:1 Bierhoff (21.)
2:1 W. Funkel (58.)
2:2 Reuter (69.)
3:2 W. Funkel (76.)

Zuschauer: 7.300
Besonderheiten: rote Karte für Köpke (90.)
Bei Uerdingen spielten mit Bierhoff und Kuntz zwei Spieler, die zehn Jahre später Europameister werden sollten.

 

Vor 20 Jahren am 25.10.1991:
Der Club gewinnt am 15. Spieltag der Bundesliga gegen die SG Wattenscheid 09 mit 3:1.

Situation vorher:
Der Club lag mit fünf Siegen und fünf Niederlagen im Mittelfeld der 20er-Liga auf Rang 11, Wattenscheid reiste als Tabellen-16. an.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Zietsch, Kurz, Friedmann, Dittwar, M. Wagner, Oechler, Golke, Dorfner (66. U. Wolf), Zarate (78. Wück), Eckstein (Trainer: Entenmann)
Wattenscheid: Mai, Sobiech (66. Vossen), Moser, Greiser, Emmerling, Bach, Schupp, F. Hartmann, T. Fink, Buckmaier, Sane (Trainer: Bongartz)

Die Tore:
1:0 Eckstein (22.)
2:0 Zietsch (32.)
2:1 Sane (70.)
3:1 M. Wagner (82.)

Zuschauer: 30.000
Besonderheiten: gelb-rote Karte für Emmerling (88.)
Bei Wattenscheid spielte Souleyman Sane, der von 1988 bis 1990 für den Club in der Bundesliga gespielt hatte (57 Spiele, 12 Tore).

Situation nachher:
Der Club sprang auf Platz 7, Wattenscheid fiel auf Rang 18 zurück.

 

Vor 15 Jahren am 25.10.1996:
Der Club gewinnt am 12. Spieltag der Regionalliga Süd gegen den SC Neukirchen mit 1:0.

Situation vorher:
Der Club stand mit acht Siegen aus elf Spielen auf Rang 2 der Tabelle, Neukirchen reiste als Tabellenzwölfter an.

Die Aufstellungen:
unbekannt

Die Tore:
unbekannt

Zuschauer: 10.900

Situation nachher:
Mit dem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel rückte der Club bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer Greuther Fürth heran, der nur unentschieden spielte. Neukirchen fiel auf Rang 13.

 

Vor 10 Jahren am 28.10.2001:
Der Club verliert am 11. Spieltag der Bundesliga gegen Hertha BSC mit 1:3.

Situation vorher:
Der Club war Tabellenletzter, Berlin reiste als Tabellenachter an.

Die Aufstellungen:
Club: Kampa, Kos, Wiblishauser, Nikl, Jarolim, Krzynowek, Stoilov (46. Möckel), Tavcar (70. Michalke), Junior, Frey, Gomis (Trainer: Augenthaler)
Berlin: Kiraly, van Burik, Simunic, Rehmer, Goor, Dardai, A. Schmidt, Tretschok (68. Beinlich), Maas, Marcelinho, Preetz (Trainer: Röber)

Die Tore:
0:1 Marcelinho (20.)
1:1 Wiblishauser (59.)
1:2 Goor (74.)
1:3 Marcelinho (90.+1)

Zuschauer: 24.700
Besonderheit:
Das 1:1 war das einzige Tor, das Frank Wiblishauser jemals für den Club in einem Pflichtspiel erzielt hat.

Situation nachher:
Der Club blieb mit 7 Punkten aus 11 Spielen auf Platz 18, Berlin konnte auch keinen Platz gutmachen.

 

Vor 5 Jahren am 28.10.2006:
Der Club spielt am 9. Spieltag der Bundesliga gegen Borussia Dortmund 1:1.

Situation vorher:
Der Club war noch unbesiegt und stand auf Rang 5 der Tabelle, Dortmund reiste als punktgleicher Tabellensiebter an.

Die Aufstellungen:
Club: Schäfer, Glauber, A. Wolf, Pinola (69. Gresko), D. Reinhardt, Galasek, Polak, Mnari, Schroth, Saenko (56. Mintal), Vittek (86. Kristiansen) (Trainer: Meyer)
Dormund: Weidenfelder, Amedick, Wörns, Dede, P. Degen, Kringe (69. Sahin), Tinga, Kruska (82. Ricken), Valdez, Frei (88. Tyrala), Smolarek (Trainer: van Marwijk)

Die Tore:
1:0 Mnari (59., EM)
1:1 Tinga (86.)

Zuschauer: 46.229

Situation nachher:
Durch das siebte Unentschieden im neuen Saisonspiel fiel der Club auf Rang 7 zurück, Dortmund fand sich auf Platz 9 wieder.

6 Gedanken zu „Die Club-Chronik für die KW 43: Heute vor …

  • Darmstadt 98 schaffte zweimal den Aufstieg in die BL…das war mit völlig entfallen. Dachte erst, das muß ein Irrtum sein. Aber langsam kommt so eine dunkle Erinnerung hoch.

  • BSE 08: Bei Wattenscheid spielte Souleyman Sane, der von 1988 bis 1990 für den Club in der Bundesliga gespielt hatte (57 Spiele, 12 Tore).

    Ich kann auf einem Strandbild (Kreta,1988) noch ein Kicker-Titelbild erkennen. Titel: Sane und Eckstein = Der schnellste Sturm der Bundesliga!

  • clubfan2006: Ich kann auf einem Strandbild (Kreta,1988) noch ein Kicker-Titelbild erkennen. Titel: Sane und Eckstein = Der schnellste Sturm der Bundesliga!

    Gegen Sane und Eckstein ist Esswein in VWburg ein Knipser. Sane und Eckstein sind in jedem Spiel mehrmals allein auf den Torwart zugestürmt…haben aber nur selten getroffen.. 😉

  • Und noch ein historischer Fakt: Am 30.Oktober 1963 wurde der erste Trainer der Bundesliga gefeuert. Es traf einen Meister – und Pokaltrainer: Herbert Widmeier vom…. GLUBB!!

    Widmeier war der Vater der jungen Wilden des Glubbs mit Strehl, Wenauer,Reisch… die Anfang der 60er Jahre Deutschland verzauberte. Blutjung gewann die Mannschaft 1961 überraschend mit 3:0 gegen Dortmund die Meisterschaft. Auch 1962 erreichten sie das Endspiel, wurden aber von ausgebufften Kölnern besiegt. Dagegen hielten sie sich im DFB Pokal schdlos und gewannen zum 3. Mal das Pokalendspiel. Beinahe hätte diese Mannschaft also ,als 2. Mannschaft, überhaupt das Double geschafft, was vorher nur Schalke 1938 gelang.
    Die erste Bundesligasaison begann für den Glubb eigentlich ganz gut. Nach 5 Spieltagen ( Ende September) lag der Glubb auf Platz 3. Aber die folgenden vier Spiele ( darunter 3 Heimspielen!) wurden teilweise desaströs verloren 0:5 bei 1860 oder 0:5 gegen Kaiserslautern. Bei der letzten Niederlage ( Kaiserslautern) brannten im Stadion sogar Clubfahnen! Dass in diesem Spiel vieles gegen den Glubb lief, interessierte niemanden. Hilpert hatte sich in der 9. min schon einen Leistenriss zugezogen und mußte vom Platz. Eine Einwechselung gab es damals noch nicht. Deshalb musste der Glubb mit 10 Mann die folgenden 80 min spielen. Ab der 75.min nur noch zu 9., da Reisch mit Nasenbeinbruch auch verletzt ausfiel. Da war der Endstand aber schon erreicht. Der Glubb war auf den 13. Platz zurückgefallen und zum ersten Mal überhaupt herrschte in Nürnberg Abstiegsangst…
    Nachfolger wurde ein Startrainer: Jenö Csaknady, ein Ungar, der vor allem auf die Defensive Wert legte. Er konnte den Glubb stabilisieren ,wurde aber am Ende der Saison wegen seiner unspektakulären Spielweise auch ersetzt.
    Kurioserweise wurde er ein Jahr später jedoch nochmals verpflichtet….

  • Und nun geht es in Aue im Pokal um den Einzug ins Achtelfinale.
    Für die Chronik ist vielleicht auch ein Rückblick auf die Saison 2003/04 interessant. Am 5.Spieltag der 2.Bundesliga (4.September 2003) kam es zum Duell
    AUE – FCN.
    Der Club stand vor dem Spiel mit 7 Punkten exakt punkt- und torgleich mit Cottbus auf Rang 3, Aue mit 3 Punkten auf dem Platz 17.
    Der Club wollte als Absteiger in dieser Saison den sofortigen Wiederaufstieg berkstelligen und Aue als Neuling die Klasse halten. Beide erreichten am Ende ihre Ziele – der Club stieg mit 61 Punkten als Erster auf (vor Bielefeld, 56 Punkte und Mainz, 54 Punkte) und Aue landete mit einer respektablen Saisonleistung und 48 Punkten (12 Siege, 12 Remis, 10 Niederlagen) auf Rang 8.

    AUE – FCN 3:3 (1:2)
    Die Aufstellung des Clubs anno 2003:
    Schäfer – Nikl, Stehle, PAULUS, Wolf – Larsen, Kukielka, Mintal – Krzynowek – Ciric, Vittek
    Trainer: Wolf
    Die Tore:
    0:1 Nikl (10.), 0:2 Krzynowek (13.), 1:2 (33.), 1:3 Krzynowek (58.), 2:3 (73.), 3:3 (77.,Foulelfmeter)

    Das BESONDERE an diesem Spiel waren die Debüts von VITTEK…
    …und von Thomas Paulus im Clubdress. Paulus führte sich nachhaltig ein: Er soll einem Gegenspieler kurz vor der Pause absichtlich auf den Allerwertesten getreten haben. Diese vermeintliche Unsportlichkeit wurde mit ROT geahndet…
    Zur Saison 2007/08 wechselte Paulus von Nürnberg nach Aue.
    Und jetzt im Pokal sieht man sich wieder.

  • Zum Pokalspiel fahre ich, weil ich den Pokalwettbewerb gerne verfolge und weil ich den Club wieder einmal siegen sehen möchte. Nun fahre ich schon mit etwas gedämpfter Erwartung nach Aue, weil, so konnte ich zunehmend häufig lesen, mit einem Sieg nicht unbedingt zu rechnen sei, geschweige denn von einer Favoritenstellung für den Ruhmreichen. Erklärungen, Gründe, vielleicht auch Alibis oder gestattende Aussagen stehen genügend zur Verfügung.

    Was also tun?
    Doch im WARMEN bleiben? Nicht in den kalten, vermutlich verregneten, da nicht überdachten Stehblock im Erzgebirge pilgern? Mitnichten…
    …denn, auch das habe ich registriert: Geld schießt doch Tore, und die Tabelle der ersten Liga sortiert sich hübsch danach.

    Hier ist also die Marktwert(gegenüber)(Auf)stellung:
    (Quelle: transfermarkt . de)

    AUE
    Männel (1.250.000€) – Müller (300.000€), Lachheb (1.250.000€), Paulus (1.000.000€), Klingbeil (750.000€) – Schröder (750.000€), Hensel (1.250.000€)- Schlitte (900.000€), Kempe (1.000.000€), Kocer (450.000€) – König (550.000€)

    Marktwert Startelf Aue: 9.450.000€

    FCN
    Stephan (350.000€) – Chandler (2.500.000€), Maroh (1.000.000€), Wollscheid (5.000.000€), Plattenhardt (500.000€) – Simons (2.250.000€), Cohen (3.000.000€) – Mak (1.750.000€), Hegeler (2.500.000€) – Esswein (1.750.000€), Pekhart (3.000.000€)

    Marktwert Startelf FCN: 23.600.000€

    Ich kann ganz entspannt nach Aue fahren, es kann nichts passieren – ganz im Gegenteil:

    Man sollte DH darauf hinweisen, dass die Marktwerttabelle es sogar erlauben würde noch ein paar Spieler zu schonen – oder noch besser: Die Aufstellung auf das NÖTIGSTE zu beschränken.

    WOLLSCHEID, COHEN, PEKHART.

    Macht 11 Millionen – knapp zwei mehr als Aue, das dürfte also für einen Arbeitssieg reichen. Ich bin beruhigt.
    (Ironie #aus#)

    Ich erwarte eine kämpferisch und spielerisch ansprechende Leistung. Gegen Aue gibt es nur ein erlaubtes Ergebnis: Spiel, Sieg und Achtelfinale für den Club.

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