Man kennt sich vom Abstiegskampf

“Nürnberg hielt zwar gut mit, im Abschluss waren die Mainzer allerdings gnadenlos effektiv, schlugen immer dann zu, wenn es nötig war und hübschten ihre zuletzt schwache Heimbilanz wieder auf.” Das war der Tenor nach dem letzten Heimspiel (Quelle) in Mainz (damals noch im Bruchwegstadion, es war “Keine Reise wert“) am 14. Spieltag der Saison 2010/11 – und so richtig überraschen würde eine Parallele dann vielleicht auch nicht nach dem Spiel am Samstag, vor allem wegen Torgarant Zidan (wenn er denn spielen kann). Der Club – wir ziehen Parallelen – war nach dem Spieltag 10ter, Tabellenführer war damals Dortmund – noch eine Parallele – und Mainz – und da unterscheidet sich die Situation dann doch gewaltig – Tabellenzweiter (davon träumt Mainz wahrscheinlich heute noch). Und genau die letzte Sache könnte dann doch der maßgebliche Unterschied zu letzter Saison ausmachen.

Der Club kommt mit breiten Kreuz in das neue Eigenheim der Mainzer, die Coface-Arena. Vier Spiele ohne Niederlage, davon zuletzt drei Siege in Folge und nur 1 Gegentor. Der Club hat seine Erfolgsformel gefunden, die der Boulevard fast lyrisch auf den Punkt brachte: “Beim Club läuft‘s prima, weil der Club prima läuft” (Quelle) – oder eben etwas prosaischer ausgedrückt: “Wir stehen nicht so für Hurra-Fußball” (Raphael Schäfer, Quelle). Der Club hat seine Qualitäten verinnerlicht – und die heißen Laufen, Kämpfen, kompakt Stehen und bis zum Schluss auf den einen entscheidenden Fehler lauern und dann zuschlagen. So zuletzt gegen die hoch favorisierten Gladbacher, denen man fast 64% Ballgewinn zugestand, aber nur 8 Torschüsse, während man selbst aus seinen 36% Ballbesitz 15 Torschüsse und eben ein entscheidendes Tor resultieren ließ. Ein Zufall? Nicht wirklich: Gegen Bremen ließ man 62% den Gegner am Ball – und gewann auch 1:0. Auch gegen Mainz wird daher wohl das Spiel den Mainzern überlassen – und es wird an Mainz liegen, etwas daraus zu machen, oder eben in die Falle zu laufen. Auf Tuchels Taktik darf man gespannt sein – vielleicht hilft ja eben ein Geniestreich von Zidan, wenn er denn noch fit wird, oder es schlägt wieder mal die Stunde von Road Runner Esswein, der zuletzt den Matchwinner als Vollstrecker oder Vorbereiter respräsentierte.

Vor dem Hinspiel baten wir Jens vom 05er Fanblog zum Interview und ahnten da noch nicht, dass am Ende keiner so richtig singt und lacht (“Ein komisches Spiel“).

Aber es gibt noch ein weiteres Blog mit Mainzer-Fans – und das sogar tief aus dem Revier der Eintracht. Und so sprachen wir vor dem Rückspiel mit Peter Schmitt vom 05er Fan-Blog über klare Linien, alte Abstiegskampfbekannte, über Erwartetes, was unerwartet lange auf sich warten ließ, und das Bruchweggefühl.

[Clubfans United] Einen herzlichen Gruß nach Rheinland-Pfalz! Wie ist die Stimmung in der Landeshauptstadt?

Optimistisch und freudig. Es macht wieder richtig Spaß, unseren Jungs zuzuschauen, und auch die Ergebnisse stimmen ja wieder.

[Clubfans United] Gleich mal eine regionale Frage: 1. FC Kaiserslautern oder Eintracht Frankfurt, was ist für den Mainzer das eigentlich brisante “Derby”?

[05erBlog] *Eigentlich* das mit dem FCK. Kommt aus dem selben Bundesland und war jahrzehntelang der Vorzeigeklub, erhielt die meiste Aufmerksamkeit und bessere Förderung. Die Nummer eins in Rheinland-Pfalz, darum geht’s (wer’s wichtig findet). Viele Mainzer sind 1999 im Frankfurter Waldstadion gewesen, um die Eintracht gegen Kaiserslautern anzufeuern. Das hat mit einem 5:1 gegen den FCK ja auch funktioniert, genau wie der Klassenerhalt für die Eintracht. Nicht wenige Mainzer sind auch jahrelang nach Frankfurt gezogen, um mal Erstliga-Fußball zu sehen, denn dahin kann man ja auch einfach mit der S-Bahn fahren.
Ähnlich wie für viele FCK-Fans sind wir aber auch für eine Menge Frankfurter immer noch ein Emporkömmling, der “vorübergehend” in der ersten Liga spielt. Dort nagt’s derzeit am Selbstbewusstsein, dass wir ihnen in der medialen Aufmerksamkeit den Rang ablaufen. Das alles ist ein bisschen Fan-Kindergarten, aber gehört zu einer gesunden Konkurrenz dazu. Hauptsache, man haut sich nicht die Schädel ein, was jüngst leider häufiger vorkommt.

[Clubfans United] Mo Zidan zahlt gerade 6.000 Euro für einmal “Scheiß Kaiserslautern”. Ist das wirklich eine “Unsportlichkeit” oder mimen da die DFB-Sittenhüter übertrieben den Moralapostel? Im Sinne von: Lasst doch den Austausch solcher kleinen verbalen Nettigkeiten, das gehört halt dazu – wir haben andere Probleme!?

[05erBlog] Auch wenn’s “unsern” Mo getroffen hat – die zunehmende Verrohung und Brutalisierung von Auseinandersetzungen zwischen Fans (der Vorfall zwischen Köln-Fans und einem Bus aus Gladbach ist uns noch gut in Erinnerung) gebietet es, dass die Verantwortlichen bei DFL und DFB hier eine klare Linie fahren und entsprechend früh zumachen. Schmähungen des Gegners (und die sind unsportlich), die von Spielern unterstützt werden, können aus meiner Sicht nicht zugelassen werden.

[Clubfans United] Dein Blog kommt aus der Ecke von Oberursel, also eigentlich klassisches Eintracht-Revier. Wie kam das mit der Liebe zu den Mainzern?

[05erBlog] Smile – inzwischen bin ich gar nach Bad Vilbel gezogen, das liegt noch tiefer im Eintrachtrevier. Nein, ich bin in Mainz geboren, da aufgewachsen und noch dazu ziemlich nah am Stadion. In unserem Haus wohnten gar einige Spieler des damals noch zeitweise unterklassigen Vereins. Und überhaupt ist der eigene Verein immer da, wo man geboren ist und natürlich das Herz schlägt ;-)

[Clubfans United] Erzähl uns doch ein wenig über dein Blog, das wir erfreulich aktuell gefunden haben. Wer macht alles mit? Bestehen Kontakte zum anderen 05erBlog und zum Verein direkt?

[05erBlog] Ja, Kontakte zum anderen 05Blog bestehen – wir kommentieren ab und auch jeweils im anderen Blog und haben auch über Facebook und Twitter Kontakt. Im Blog gibt’s 24 registrierte Autoren, die ab und an mal was schreiben, aber der Hausherr, auch gerne mal als Blog-Wart bezeichnet, bin ich ;-)
Mir ist es wichtig, dass alles Wichtige, was rund um 05 passiert, sehr zeitnah im Blog steht. Das hängt natürlich auch mit meinem Job zusammen – ich arbeite bei einer Zeitung. Wenn es die Technik im Stadion zulässt (ööööööööde….), dann twittere ich auch gerne direkt von Spielen der 05er.

[Clubfans United] Du hast einen journalistischen Background – etwa gar einen Sportjournalistischen? Was ist der Unterschied zwischen Journalismus und Bloggen für Dich?

[05erBlog] Wie gesagt ist mir der Anspruch der Aktualität wichtig – ganz gleich, ob nach einem Spiel jetzt 100, 3 oder null Leser auf mein Blog zugreifen. Und ich will das alles sonst ganz unjournalistisch angehen: keine journal. Darstellungsformen (allenfalls in der Gestaltung), aus dem ganz persönlichen Blickwinkel oder fokussiert auf wenige Aspekte. Einen reinen sportjournalistischen Hintergrund habe ich nicht, allenfalls dass ich bis vor kurzem im Onlinesektor noch ein wenig sportjournalistisch aktiv war. Da gibt es Menschen, die das deutlich besser können als ich – aber ich habe auch nicht den Anspruch, das besser machen zu wollen.
Bloggen soll Unterhaltung und Information sein, und das auf einer sehr direkten, oft sogar privaten Schiene, wenn der Empfängerkreis klein ist. Ich bin froh, wenn ich alle journalistischen Formalitäten mal außer Acht lassen kann.
Im Blog will ich versuchen, weder besserwisserisch noch belehrend zu erscheinen, oder mit allzu plakativen Eye-Catchern oder provokanten Headlines Aufmerksamkeit zu bekommen. Bloggen ist ein Hobby. Beim Bloggen ist mir auch egal, wie viele jetzt genau mitlesen oder gar mitschreiben, und es sollen keine Einnahmen erzielt werden, nur um jemandem einen Dienst oder Gefallen zu tun.
Was mir natürlich nicht egal ist: Wenn Reaktionen ausbleiben. Dann muss ich mir Gedanken machen, wie ich “meine” Leser noch erreiche und zum Mitmachen animiere. Und hier schließt sich dann wieder der Kreis zum Journalismus, der heute keine Einbahnstraße mehr sein darf. Die User stehen im Mittelpunkt.

[Clubfans United] Kommen wir zum Sportlichen: Mainz galt letzte Saison erst als Überflieger, konnte die einsetzende Bruchlandung aber noch auf dem Europapokalplatz zum Stehen bringen – den man dann allerdings leichtfertig abschenkte. Dieses Jahr stottert der Motor aber von Beginn an gewaltig – dennoch redet keiner in den Medien groß von Krise (im Gegensatz zu Köln, Hertha oder Hamburg, auch wenn die alle im Bereich von 4 Punkten liegen). Hat Mainz denn eine Krise – oder ist man so ruhig, weil eigentlich diese Saison das “Normale” passiert?

[05erBlog] Es passiert das Erwartete. Unerwartet ist nur, dass es etwas länger dauerte, bis die neuen Spieler integriert waren, also Thomas Tuchels Philosophie verinnerlicht hatten. Das beginnt gerade zu greifen und ist schön zu sehen. Die Krise ist erst mal vorbei, selbst wenn wir jetzt gegen Nürnberg nichts oder wenig holen sollten. Wir haben aber zum Beispiel im Spiel gegen Dortmund gesehen, dass der Trainer seine Mittel hat – diverse Systeme mit den jeweils passenden Spielern –, um auf einen Gegner immer die passende Antwort zu finden.

[Clubfans United] Mit Zidan kam der verlorene Sohn nach Hause und trifft und trifft (5 Tore in 5 Spielen) – dennoch reichte es nur einmal zu einem Sieg (4:0 gegen Lautern). Hat man mit Mo das ‘falsche’ Problem gelöst? (Immerhin standen schon 7 nominelle Stürmer im Kader und als Mannschaft mit den siebtmeisten Toren bis 19. Spieltag lag es am Toreschießen ja nicht)

[05erBlog] Das glaube ich nicht, denn immerhin machen wir mal endlich Tore. Mo zieht seine Kollegen mit, übernimmt Verantwortung, die andere noch nicht so einfach zu übernehmen bereit sind. Und das war aus meiner Sicht genau das Richtige. Was IMO noch nicht so gut klappt, ist das Aufrechterhalten der vollen Konzentration bis zum Schluss und die komplette, konsequente Defensivleistung in allen Mannschaftsteilen, denn wir verlieren viel zu oft noch unsere Punkte gegen Ende eines Spiels.

[Clubfans United] Am Samstag gastiert der 1. FC Nürnberg in der neuen Coface-Arena. Wie fühlt sich das Stadion an? Ist man schon ganz “daheim”? Aachen und andere Teams hatten da ja so ihre Probleme mit dem “Heimvorteil” im neuen Heim.

[05erBlog] Was meine Freunde und mich betrifft, so ist das Bruchweggefühl, das also aus dem alten Stadion, inzwischen nahezu komplett rübergewandert. Dazu hat auch Mo Zidan beigetragen, der ja gefühlsmäßig einen Teil der alten Spielstätte repräsentiert. Es macht richtig Spaß in der neuen Arena, vor allem wenn das Publikum intensiv nahezu jede Aktion unserer Nullfünfer akustisch begleitet. Spätestens nach dem 4:0-Sieg gegen den alten Rivalen FCK sollten viele Zweifler überzeugt sein, dass die neue Arena wirklich unser Zuhause ist.
Was (mich) stört, sind eher die umständlichen Wege zum neuen Stadion und die schlechte Parksituation.

[Clubfans United] Wie schätzt du den FCN generell ein? Immerhin verbindet die beiden Vereine ja derzeit eine Art Schicksalsgemeinschaft (Stichwort: Ständiger Neuaufbau).

[05erBlog] Leider kenne ich den Club nicht so gut, um mir ein tiefgründiges Urteil zu bilden. Aber es ist sehr erstaunlich, wie die Truppe um Dieter Hecking immer wieder heftig zurückkommt, wenn sie mal ein wenig in den Keller zu rutschen drohte. Das macht den FCN irgendwie unberechenbar. Den Weggang wichtiger Leistungsträger wie Schieber und Ekici konnten die Franken gut auffangen. Mit Alexander Esswein haben sie einen Goalgetter, der ja auch mal bei uns in den Fokus des Interesses gerückt war. Markus Feulner ist ja ein ehemaliger Nullfünfer, und ich freue mich für ihn, dass er im Gegensatz zu seiner Zeit beim BVB wieder regelmäßig zum Einsatz kommt. Als Außenvertediger macht er sich beim Club ja ganz gut. Und Hanno Balitsch war ja auch mal bei den Mainzern aktiv.

[Clubfans United] Verbindet dich mit dem FCN eine persönliche Anekdote?

[05erBlog] Nicht dass ich wüsste. Außer dass beide Vereine schon in der Zweiten Liga oft gegen den Abstieg gekämpft haben. Von daher kennt man sich.

[Clubfans United] Was beide Vereine unterscheidet ist die Art des Kampfes gegen den Sog nach unten. Mainz versucht es mit offenem Visier (35 Tore geschossen, dafür 38 gefangen), der Club mit den Tugenden des Abstiegskampfs, also hinten dicht und vorne Nadelstiche (23 Tore geschossen, 32 bekommen). Aktuell ist das Nürnberger System 4 Punkte erfolgreicher. Kann man für Mainz sagen: Lieber mit wehenden Fahnen untergehen als sich der Defensive verschreiben? Die Aussagen der Vereinsverantwortlichen (letztes Jahr) könnten darauf schließen lassen.

[05erBlog] Ach nee. Es kann ja nicht die Rede davon sein, dass wir mit wehenden Fahnen untergehen. Und das Defensivspiel beginnt bei den Mainzern schon ganz vorne. Da müssen alle Abläufe sitzen. Das läuft doch schon wesentlich besser als zu Beginn der Saison. Nein, mir ist da absolut nicht bange! Aktuell haben wir Platz 12. Und von den vier Punkten, die der FCN mehr hat, könnten wir ihm ja am Samstag schon mal drei wegnehmen ;-)

[Clubfans United] Was erwartet ihr für ein Spiel am Samstag?

[05erBlog] Es wird schwer. Der FCN steht defensiv sehr kompakt und schaltet recht gut um, bearbeitet den Gegner beharrlich. In Bremen hat das ja gut funktioniert, auch wenn’s doch ein wenig glücklich war. Aber das gehört dazu. Ich erwarte ein zähes Spiel mit wenig Toren. Nur wenn uns ein frühes Tor gelingen sollte, könnte das anders ausgehen. Im Heimspiel erwarte ich von unseren Jungs einfach mehr Kontinuität als beim Hinspiel in Nürnberg. Da waren wir früh weg, um wiederzukommen und dann doch zwei Punkte zu verschenken (3:3). Dieses Spiel ist symptomatisch für das Auf und Ab in der bisherigen Saison, in der wir viel zu oft noch das Heft aus der Hand geben.

[Clubfans United] Wer wird am Samstag die Nase vorn haben? Oder reicht ein Remis?

[05erBlog] Es muss mehr als ein Remis sein. Ich gehe von einem knappen Mainzer Sieg aus.

[Clubfans United] Fiktive Schlagzeile heute in einem Jahr: “Tuchels Matchplan als neuer Bayern-Coach geht voll auf – Mainzer Zidan führt Torschützenliste weiter an – Lautern gegen Eintracht vor Kellerduell der 2. Liga” – Was davon ist durchaus denkbar, was totaler Humbug?

[05erBlog] Sehr fiktiv ;-) Tuchel geht nicht zum FCB (das passt nicht, meine ich), die Eintracht und Lautern werden nicht in der zweiten Liga absteigen, schon mal deshalb, weil die Eintracht in der ersten Etage spielen wird, aber allenfalls wird Zidan irgendwo prominent auf der Torschützenliste stehen können.

[Clubfans United] Wir danken für das freundliche Interview und wünschen den Mainzern nach Samstag sportlich alles Gute!

[05erBlog] Danke – aber die Punkte bleiben bitteschön bei uns ;-)

Das Interview führte Alexander Endl (Clubfans United) mit Peter Schmitt (05er Fan-Blog) am 06./07.03.2012 via E-Mail.


Der Spieltags-Vorbericht wird unterstützt durch unseren Rückrunden-Sponsor DEFShop

71 Gedanken zu „Man kennt sich vom Abstiegskampf

  • 08.03.2012 um 11:02
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    Sehr gutes Interview! Nur schade, dass Peter nicht darauf hingewiesen wurde, dass sein und der Einsatz seiner 05er-Mitstreiter für die Eintracht 1999 zu einem der legendären Club-Desaster führte, die man als Clubfan wohl immer und ewig im Hirnkasten mit sich herumträgt. Dafür besaß 1999 eine ähnlich monumental depressive Wirkung wie der Meister-Abstieg 30 Jahre zuvor.

    Interessant ist Herrn Schmitts momentane Einschätzung des Clubs: “unberechenbar”. Das gefällt mir sehr gut. Aber er hat sicher recht, was einen möglichen Spielverlauf angeht; ein Rückstand wäre für den Club etwas “Neues” – jedenfalls in der 4 Spiele = 13 Punkte-Ära, die ja bislang “nur” funktionierte, weil hinten die Null stand.
    Ich möchte es zwar nicht erleben, doch ob der Trainer dafür einen griffigen Plan B ausgeheckt (sic!) haben wird, ist theoretisch schon spannend.

    Theoretisch.
    Sooo neugierig bin ich dann aber auch nicht. Der Effektivfussball á FCN 2012 darf ruhig noch eine ganze Weile andauern. Auch auf Kosten des “sympathisch-exzentrischen” Mo Zidan, dessen superpeinliche Unterwürfigkeitsgeste gegenüber “seinem Präsidenten” Mubarak mein Mitleid über den Abbruch seiner Torserie am Wochenende sowieso auf Grasnarbenniveau verbleiben lässt.

  • 08.03.2012 um 12:53
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    4 Spiele = 13 Punkte?

    😉

    • 08.03.2012 um 19:57
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      definitiv ein neuer Rekord, das macht uns so schnell niemand nach.

      Paule: 4 Spiele = 13 Punkte?

    • 09.03.2012 um 09:31
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      Paule: 4 Spiele = 13 Punkte?

      Hi,
      also ich bin guter Dinge, dass wir morgen auf jeden Fall 17:15 Uhr 1 Pkt. erreicht haben, wenn nicht sogar mehr 😉 ich werde mich morgen auf den Weg in die Coface Arena nach Mainz machen !!! AUF GEHT’S GLUBB…

      4 Spiele = 13 Pkt. ?!?!?!?!?! schafft man das neuerdings 🙂

  • 08.03.2012 um 15:49
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    Au weia, da war ich ja der Elefant im Porzellanladen, was 1999 angeht. Das war nicht meine Absicht! Wollte keinem FCN-Fan auf die Füße treten.

  • 08.03.2012 um 19:00
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    @Peter: Ich gehe mal davon aus, dass die Mainzer Fans nicht für die Höhe des Sieges verantwortlich gemacht werden können. 😉
    Unser Zorn traf damals die Spieler aus Kaiserslautern, die sich so abschlachten haben lassen. Der Geruch nach Wettbewerbsverzerrung hängt heute noch ein bisschenin der Luft.
    Und wenn der Baumann damals…
    Ach, lassen wir das.

  • 08.03.2012 um 20:03
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    ein unentschieden gegen mainz, die siege gegen gladbach und bremen und das 6-punkte spiel gegen köln – ganz klar 13 punkte aus 4 spielen… 😉

  • 08.03.2012 um 20:22
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    Sowas von off-topic:
    Ich habe ganz selten einen derart lächerlichen Elfer gesehen, wie eben für Twente. Gebt endlich den TV-Beweis frei. Was ne Frechheit. Und das schlimme ist, der Schiri hat nach bestem Gewissen entschieden.

    • 09.03.2012 um 09:36
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      Teo: Sowas von off-topic: Ich habe ganz selten einen derart lächerlichen Elfer gesehen, wie eben für Twente. Gebt endlich den TV-Beweis frei. Was ne Frechheit. Und das schlimme ist, der Schiri hat nach bestem Gewissen entschieden.

      ja, hab’s gestern auch live im TV gesehen. eine absolute Frechheit was die Schiris da gestern geboten haben…da hat ja keiner einen blassen Schimmer Ahnung gehabt. Wäre in solchen Situationen auch für den TV Beweis (!!!) – weil durch so ein Sch*** verliert man ungerecht Spiele und das darfs nicht mehr geben.

    • 10.03.2012 um 09:34
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      Teo: Ich habe ganz selten einen derart lächerlichen Elfer gesehen, wie eben für Twente.

      He, Teo – gab es schon mal: DFB-Pokalfinale 1982. Bayern gegen Club. Nach 71 Spielminuten steht es 2:2. Wolfgang Kraus legt einen 30m-Sprint hin, dringt in den Strafraum ein und fällt…über seine eigenen Füße! Pfiff, Elfmeter, 3:2. Die Entscheidung.
      Daß der Elfer ein Witz war, wurde damals von den Medien geflissentlich übergangen. Zumindest meiner Erinnerung nach. Wessen Erinnerung von den Honoratioren ist lebhafter als meine?

      • 10.03.2012 um 09:47
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        BSE08,

        Suche nach

        dfb pokal 1982 nürnberg

        in Youtube, da gibt es einen zweiteiligen Zusammenschnitt von Sport1, natürlich mit Pronordtirol-Kommentator wie üblich. Das 2:2 war ein Abstaubertor, mit etwas Glück hätten wir aber vorher ein 3:1 machen können. Und das 3:2 war eine Schwalbe, gibt sogar der einseitige Kommentator zu.

  • 09.03.2012 um 02:51
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    @xxandl:
    Jaaaa!!! SO funktioniert die Punkterechnerei?

    Ich darf so früh am Tag einfach nix mehr schreiben. Obwohl, jetzt ist ja auch schon wieder früh – oder doch noch spät? Egal. Ich riskier’s.

    Der nette Bruchwegpeter muss sich wirklich nichts vorwerfen. Wie schon erwähnt, Lautern hatte keine rechte Lust an jenem Samstagnachmittag im Mai. Und es wäre auch Wurscht gewesen, hätte nicht… aber lassen wir das.

    Ich hoffe jetzt, dass die Grippewelle in Mainz nicht plötzlich dazu führen wird, auch die 05er zu den “Unberechenbaren” hinzuzählen zu müssen; schon allein qua Aufstellung.

    Sorry nochmals allen für mein hochnotpeinliches Falschgerechne in der Früh, für das Xxandl jedoch eine sehr elegante Logik gefunden hat?. Merci dafür.

    Noch ein kurzes Wort zur im Interview kurz angesprochenen Begründung, wie und warum man diesen und keinen anderen Verein als Fan begleitet, in guten wie in schlechten Zeiten. Ohne die Chance zur Loslösung, auch wenn es einem schon lang zu blöd geworden ist. Aber die eigene Fanseele will sich einfach nicht mehr rausteißen lassen.
    Ist es die Geburtsstadt? Einfach der große Verein
    in der Nähe, oder gibt es andere emotionale Wurzeln, die jeden auf seine Art zum Club gebracht haben?
    Eine kleine Umfrage mit entsprechenden Kurzberichten aus den Biographien der Mitblogger fände ich spannend!

    Und jetzt noch zwei Zahlen zum Ende (auch wenn mein Hirn schon wieder im Sparmodus vor sich hin glimmt): 2:2.

    • 09.03.2012 um 13:09
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      berlinclub,

      zu Deiner Umfrage:

      Ich bin in Nürnberg geboren und aufgewachsen und habe ab meinem 8. Lebensjahr in Glaishammer gelebt (übrigens ganz in der Nähe der Schloßstraße, wo Max Morlock seine Jugend verbracht hat), ca. 15 Gehminuten vom Städtischen Stadion entfernt, noch weniger vom Trainingsgelände. Da hat man keine Chance. 😉
      Bei mir lief es also genau so wie beim gebürtigen Mainzer Peter.

  • 09.03.2012 um 12:12
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    Ich freue mich auch schon auf Samstag 15:30, endlich mal wieder ein Spiel des Clubs live im Stadion sehen. Als Diaspora-Fan hat man da ja nicht so oft die Möglichkeit. Mein Heimspiel in der Fremde (gegen die Zwietracht aus Frankfurt) musste dieses Jahr ja mangels Qualifikation der Eintracht zur Bundesliga ausfallen.

    Also geht es mal wieder nach Mainz, das erste Mal in das neue Stadion, bin mal gespannt wie sich das Stadion präsentiert. Und dann hoffe ich natürlich darauf, dass der Club auch Mainz mürbe verteidigt …

    und die Reise nach Mainz diesmal eine Reise wert ist, auch punktemäßig.

    • 09.03.2012 um 12:51
      Permalink

      Armin: Ich freue mich auch schon auf Samstag 15:30, endlich mal wieder ein Spiel des Clubs live im Stadion sehen. Als Diaspora-Fan hat man da ja nicht so oft die Möglichkeit. Mein Heimspiel in der Fremde (gegen die Zwietracht aus Frankfurt) musste dieses Jahr ja mangels Qualifikation der Eintracht zur Bundesliga ausfallen.

      Also geht es mal wieder nach Mainz, das erste Mal in das neue Stadion, bin mal gespannt wie sich das Stadion präsentiert. Und dann hoffe ich natürlich darauf, dass der Club auch Mainz mürbe verteidigt …

      und die Reise nach Mainz diesmal eine Reise wert ist, auch punktemäßig.

      Bin auch vor Ort! Aber werden wohl kaum zusammenkommen. Wink halt amol! 🙂

  • 09.03.2012 um 13:24
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    Hat jemand schon den neuen Beitrag über den Club auf kicker.de gelesen (“Hecking: So hat er es gepackt”)? Eine gute Analyse, wie ich finde.

    Wenn man das über die tolle Defensivarbeit so liest … darf man sich da eigentlich jetzt schon Sorgen machen über nächste Saison? Ohne Wollscheid, vielleicht auch ohne Maroh…

  • 09.03.2012 um 21:39
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    so wie sich maroh äußert, dürfte es ihm in erster linie wichtig sein zu spielen, und da sehe ich keine besseren vereine als den club, die ihm das bieten könnten. ich gehe also schon davon aus, dass maroh bleibt. klose haben wir zudem ja auch noch, der bewegt sich zumindest auf dem selben niveau wie maroh und sollte auch mit ihm ein passables abwehr-duo bilden können. mehr sorgen macht mir nilsson, der jetzt fast zwei jahre lang von einer verletzung zur nächsten läuft, und auf den man sich eigentlich nicht verlassen kann/darf. ich rechne also fast mit zwei verpflichtungen, es sei denn man sieht ballas bzw. korczowski schon als gut genug für die bundesliga an.

    defensiv mache ich mir aber keine sorgen, da hat hecking noch immer ordnung reinbekommen. offensiv sehe ich da fürs nächste jahr den deutlich größeren verbesserungsbedarf.

    was mich an der kicker-analsyse stört ist das “verletzungspech”. schäfer bzw. rakovsky und pinola haben die halbe hinrunde verpasst, ansonsten waren ausschließlich ersatzspieler verletzt. die schlechte phase in der hinrunde an zwei personalien festzumachen ist mir zu billig. da hat es viele vereine deutlich schlimmer erwischt.

    • 09.03.2012 um 22:35
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      xxandl: so wie sich maroh äußert, dürfte es ihm in erster linie wichtig sein zu spielen, und da sehe ich keine besseren vereine als den club, die ihm das bieten könnten. ich gehe also schon davon aus, dass maroh bleibt. klose haben wir zudem ja auch noch, der bewegt sich zumindest auf dem selben niveau wie maroh und sollte auch mit ihm ein passables abwehr-duo bilden können. mehr sorgen macht mir nilsson, der jetzt fast zwei jahre lang von einer verletzung zur nächsten läuft, und auf den man sich eigentlich nicht verlassen kann/darf. ich rechne also fast mit zwei verpflichtungen, es sei denn man sieht ballas bzw. korczowski schon als gut genug für die bundesliga an.

      defensiv mache ich mir aber keine sorgen, da hat hecking noch immer ordnung reinbekommen. offensiv sehe ich da fürs nächste jahr den deutlich größeren verbesserungsbedarf.

      was mich an der kicker-analsyse stört ist das “verletzungspech”. schäfer bzw. rakovsky und pinola haben die halbe hinrunde verpasst, ansonsten waren ausschließlich ersatzspieler verletzt. die schlechte phase in der hinrunde an zwei personalien festzumachen ist mir zu billig. da hat es viele vereine deutlich schlimmer erwischt.

      Stimme dir soweit zu. Außer beim Verletzungspech, das war wahrlich nicht so einfach, wie du es darstellst. Wir hatten das mal hier:

      http://www.clubfans-united.de/2012/01/07/der-naechste-bitte-nicht/

      Raphal Schäfer (6 Wochen Knie OP)
      Patrick Rakovsky (5 Wochen Fingerbruch)
      Omar González (offen, Kreuzbandriss)
      Per Nilsson (seit Saisonbeginn, Achillessehne)
      Timm Klose (offen, Muskelfaserriss)
      Javier Pinola (3 Wochen Muskelfaserriss, seit Dezember Schambeinentzündung)
      Juri Judt (offen, seit Dezember)
      Manuel Zeitz (2 Wochen Hüftprobleme)
      Mike Frantz (seit Saisonbeginn Zehenprobleme und div. Rückschläge)
      Róbert Mak (1 Woche Adduktorenprobleme)
      Christian Eigler (1 Woche Bänderriß, 2 Wochen Kapselriss)
      Bunjaku (diverse Probleme und Rückschläge seit Saisonbeginn)

      Gerade die Konstellation, dass Schäfer, Pinola und eben der designierte Abwehrchef Nilsson ausfielen ist für eine Mannschaft, die (wie man jetzt auch sieht) aus der Defensive kommt, nur schwer kompensierbar. Aber auch die Ausfälle von Eigler, Bunjaku und Frantz waren immer wieder Wirkungstreffer. Die waren alle eingeplant für den Kader, zumindest als Option – aber kaum war der eine aus der Reha (was dann ja auch wieder Zeit braucht), gab es die nächste Krankmeldung. Es dauerte einfach lange, bis Hecking – quasi wie eine OP am lebenden Objekt, denn der Spielbetrieb lief ja auf Touren – ein neues “Setup” fand. Heute sieht man, dass er die Stellschrauben richtig drehte, aber dennoch es seine Zeit brauchte. Und heute sieht man, wie wichtig es ist, einen Eigler und Bunjaku reinwerfen zu können – das sind eben die Asse im Ärmel, die Hecking vorher fehlten.

      Gejammert habe ich damals nicht, aber ich verstand auch nicht, wie vollkommen unbeirrt man einfach davon ausging, dass sowas halt vorkommt und es halt gehen MÜSSE, weil man nix an Ausreden hören wollte. Ich fand die Ruhe und die konstruktive Art von Hecking gut, der sich nicht beirren ließ und vor allem a) seine Linie nach innen und außen hielt und b) keine Bauernopfer suchte. Selbst ein Mak, den viele gern als solches sehen, saß Sonntag wieder auf der Bank und wird auch wieder seine Chance kriegen.

      Ehre wem Ehre gebührt. Mir war allerdings der kicker-Artikel bisschen zu früh für ne Laudatio, da wären mir die omniösen 37-40 Punkte im Sack abzuwarten lieber gewesen. Aber verdient hat er es, weil er nun zum dritten Mal (bei Amtsübernahme, sowie zweimal nach Schwächephasen diese und letzte Saison) immer wieder den Dreh zu finden scheint, wie man in der Bundesliga auch mit wenigen Mitteln zurecht kommen und überleben kann.

      Dann eben, wenn der kicker das schon macht, auch von mir: Chapeau, Dieter Hecking!

    • 10.03.2012 um 09:22
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      Also wenn ich Maroh wäre, würde ich die letzten Jahre vor dem inneren Auge Revue passieren und mir sehr gut überlegen ein anderes Angebot anzunehmen. Trotz bester Leistungen musste er sich jedesmal wieder erneut ganz hinten anstellen auch hinter Neuzugängen die bis dato gar nichts für den Club geleistet hatten.
      Ich persönlich hoffe dass er bleibt, wäre ich Maroh würde ich aber sicher wechseln sobald ein gutes Angebot kommt und ich persönlich könnts verstehen.

      xxandl: so wie sich maroh äußert, dürfte es ihm in erster linie wichtig sein zu spielen, und da sehe ich keine besseren vereine als den club, die ihm das bieten könnten

  • 09.03.2012 um 23:14
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    mit nilsson, bunjaku und frantz konnte man nie ernsthaft planen, die waren schon in der vorbereitung langzeitverletzt – und als stammspieler sehe ich auch keinen davon. wenn sie fit und in form sind, zwei faktoren die sich selten begegnen bei den dreien, haben sie zwar durchaus die qualität für die bundesliga, heben sich leistungsmäßig nicht von den anderen kaderalternativen hervor.

    ob ein judt oder ein zeitz ausfallen ist – hart gesagt – völlig egal, ob ein eigler oder ein mak ein-zwei wochen ausfallen unter dem strich genauso. sitzt halt ein anderer auf der bank.

    zu den assen von der bank: wichtig ist in erster linie dass er überhaupt wechselt, dass der das darf, scheint er ja teilweise zu vergessen…;) den namen messe ich keine all zu große bedeutung zu, ein frischer spieler kann immer neue impulse bringen. auch ein hegeler hat als joker schon scorer-punkte und die jungen (wießmeier/mendler) haben in der letzten saison auch schon gezeigt, dass sie was bringen können wenn man sie reinwirft. die erinnerung an eigler und bunjaku ist natürlich frisch, als joker-spezialisten habe ich sie aber nicht auf dem radar… (ich könnte statistiken rausholen, aber dann bekomme ich von juwe wieder eine auf den deckel… ;))

    • 10.03.2012 um 09:16
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      Alle drei waren aber schon Stammspieler gewesen mit durchaus guten bis zu sehr guten Leistungen, nichts ist so schnellebig wie das Fußballgeschäft und eine Kaderentwicklung. Das ist der stetige Wandel das verletzte zurückkommen und andere sich neu verletzen. Es wäre falsch solche Spieler abzuqualifizieren. Das gleiche gilt für Judt oder Zeitz und alle anderen genannten Namen. Und ja lass deine Statisticken ruhig stecken, das nachposaunen von irgendwelchen Zahlen ist kein eigenes Argument, da jeder Spieltag von neuem beginnt völlig unabhängig von Erhebungen, wir sind ja nicht bei der Volkszählung. Ein Trainer kann schon entscheiden auf wen er bauen kann, wenn er seine Spieler jeden Tag im Training sieht. Ansonsten könnte man ja Trainer abschaffen und nach Statistik aufstellen. Ein guter Trainer benötigt solche Statistiken überhaupt nicht. Das sind lediglich ABM Maßnahmen für das Umfeld und die Medien, die ja irgendwas zum schreiben brauchen.

      xxandl: mit nilsson, bunjaku und frantz konnte man nie ernsthaft planen, die waren schon in der vorbereitung langzeitverletzt – und als stammspieler sehe ich auch keinen davon.

    • 10.03.2012 um 09:27
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      xxandl: mit nilsson, bunjaku und frantz konnte man nie ernsthaft planen, die waren schon in der vorbereitung langzeitverletzt – und als stammspieler sehe ich auch keinen davon. wenn sie fit und in form sind, zwei faktoren die sich selten begegnen bei den dreien, haben sie zwar durchaus die qualität für die bundesliga, heben sich leistungsmäßig nicht von den anderen kaderalternativen hervor.

      ob ein judt oder ein zeitz ausfallen ist – hart gesagt – völlig egal, ob ein eigler oder ein mak ein-zwei wochen ausfallen unter dem strich genauso. sitzt halt ein anderer auf der bank.

      zu den assen von der bank: wichtig ist in erster linie dass er überhaupt wechselt, dass der das darf, scheint er ja teilweise zu vergessen…;) den namen messe ich keine all zu große bedeutung zu, ein frischer spieler kann immer neue impulse bringen. auch ein hegeler hat als joker schon scorer-punkte und die jungen (wießmeier/mendler) haben in der letzten saison auch schon gezeigt, dass sie was bringen können wenn man sie reinwirft. die erinnerung an eigler und bunjaku ist natürlich frisch, als joker-spezialisten habe ich sie aber nicht auf dem radar… (ich könnte statistiken rausholen, aber dann bekomme ich von juwe wieder eine auf den deckel… ;) )

      Ich kenn ja deinen Background nicht und wir hatten auch noch nicht das Vergnügen uns mal kennen zu lernen, aber wenn ich das immer so lese, dann hab ich immer zwei Eindrücke:

      a) wozu noch einen Trainer? wozu Training? wozu Scouting? wozu eine Vorbereitung? alles egal, man hat halt x Spieler mittlerer Art und Güte im Kader, die man halt möglichst positionsgerecht aufstellt und zwischen den Spieltagen auch zu Hause mit ein paar Basisübungen nebst gemeinsamen Spieleinheiten im Prinzip sich selbst überlassen könnte.

      Und b) Dass das Leben ein Fussball Manager Spiel ist (was ich im Übrigen selbst gern spiele und aktuell in den Tisch beißen könnte, weil meine Mannschaft – natürlich der Club – nach 2 CL-Endspiel-Teilnahmen aktuell eine Krise hat).

      Beiden ist gemein (und das ist bitte nicht als Provokation zu verstehen): Mit der Realität hat es nix zu tun.

      Ich bezweifle nicht deine Fähigkeit das Geschehen trefflich zu bewerten und auch in der Lage zu sein deine Argumente mit Fakten zu untermauern. Das ist absolut anerkennenswert und auch lesenswert bzw. ist in einer Diskussion eine solide Basis. Was ich aber anzweifle (was man bei mir auch darf, jeder darf das) ist die Fähigkeit daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Warum? Weil ich einmal behaupte, dass dir a) ein Trainerschein fehlt (auch wenn ich weiß, dass manche dem Irrglauben aufsitzen, ein paar Jahre aktiver Fußball würden dafür ausreichen) b) die Nähe zur Mannschaft fehlt (um interne Strukturen zu kennen, Persönlichkeiten, Mentalitäten und nicht zuletzt Dissonanzen) und c) Trainingseindrücke (die sich im Übrigen mit a) decken müssen, denn ein Trainer sollte ein Ziel haben und im Training mit b) und c) abgleichen, wer gewillt und in der Lage ist des Trainers “Matchplan” zu erfüllen).

      Worum es mir geht? Wir alle sind “Hobby-Bundestrainer” und wir alle haben Meinungen zu dem Geschehenen und Gesehenen und die idealen Vorstellungen für Trainer und Vorstand, wie das nächste Spiel gewonnen, die Finanzen saniert, die Zukunft glorreich gestaltet werden – aber bitte alle mit der gleichzeitig nötigen Demut aus dem Grund: Ahnung, echte Ahnung haben wir alle keine!
      Eben weil uns oben a) b) und c) fehlt. Und genau mit der Demut und dem Respekt (und fehlender ist nicht nur an der Verwendung von Schmähungen zu erkennen) sollten wir immer unsere eigene Meinung sehen und auch die Meinung der anderen bewerten.

      Dann wird alles gut und dann machen auch Diskussionen Spaß.

      • 10.03.2012 um 15:09
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        Alexander | Clubfans United: (was ich im Übrigen selbst gern spiele und aktuell in den Tisch beißen könnte, weil meine Mannschaft – natürlich der Club – nach 2 CL-Endspiel-Teilnahmen aktuell eine Krise hat).

        Bader….ääääääääähhhhh Alexander raus!!!!!! 😉

  • 10.03.2012 um 09:38
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    xxandl, da muss ich Widersprechen, möglicherweise hast Du von den von Dir kritisierten Spielern z.B. keinen live spielen sehen?

    – Wären die von Dir genannten Spieler in Normalform sind alle sichere Stammspieler auch in der 1. Bundesliga, natürlich je nach Gegner und Spieltaktik.

    o Mike Frantz ist unglaublich laufstark und dynamisch. Er kann sich auch gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und wäre als Flügelflitzer sicherlich mehr als eine Option, wenn er auch vielleicht nicht ganz so technisch versiert ist, wie Drinkbier, dann macht er dass locker durch seine kämpferische Einstellung mehr als wett. In der zweiten BuLi Saison damals war er durchweg Stammspieler und hat sich bis zur 70sten Minute meistens läuferisch derart verausgabt, dass er atemlos runter musste. Auf den lass ich gar nichts kommen, wenn er in Normalform wäre, ist er immer mehr als eine Option.

    o Albert Bunjaku hat für den Glubb in der Saison 2009/10 12 Tore geschossen (von insgesamt 32 Toren) und war damit maßgeblich daran beteiligt, dass wir es in die Relegation geschafft haben. Meistens stand er goldrichtig, d.h. er hat den berühmten “Torriecher” wie er doch auch gegen Gladbach erst im letzten Spiel gezeigt hat. Er ist vielseitig, vielleicht nicht besonders dribbelstark und nicht so körperlich dynamisch wie ein Pekhart, dennoch kann er die Tore auch mit dem Kopf, von der 16er Grenze aus oder auch aus dem Gewühl im Fünfmeterraum erzielen. In Normalform und je nach System sicherlich eine Verstärkung für die Startelf des Glubbs.

    o Pelle Nilsson ist ein schwedischer Nationalspieler, ein erfahrener Profi und ein ausgezeichneter Innenverteidiger. In der Saison 2010/11 hat er das doch gezeigt. Gegenüber Maroh hat er zum Beispiel den Vorteil, dass er auch ein ausgezeichneter Paßgeber auf die mittlere bis weite Distanz ist. Auch in seinem Fall muß man einfach konstatieren: In Normalform sicherlich eine Verstärkung für die Startelf des Glubbs.

    Was soll denn dieses Bashing von Glubbspielern bringen?!

    Gerade, wenn ein doch guter Spieler auch mal eine schlimme Zeit mit Verletzungen mitmacht, muss man den doch umso mehr unterstützen und nicht noch zusätzlich verunsichern. DAS sollte doch der Hauptunterschied zwischen sogenannten Fans einer Nordtiroler Mannschaft und uns Glubbfans sein. Wir haben einen anderen Anspruch.

    Gegenfrage: Hättest Du Didavi im Gladbachspiel auch beim Auswechseln ausgepfiffen?

    Es gibt komische Menschen.

    • 10.03.2012 um 14:19
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      @woschdsubbn: wo siehst du bashing? ich habe allen dreien bundesliga-niveau attestiert wenn die randfaktoren passen, was sie aber wie gesagt seit 1-2 jahren nicht machen.

      stammspieler sind für mich die elf, die sich in der vorbereitung aufdrängen und so in die saison starten, spieler die ein halbes jahr, jahr oder länger ausgefallen sind kann ich nicht als solche einrechnen, das wäre eine grob fahrlässige kaderzusammenstellung.

      nilsson sehe ich auch künftig nicht mehr als stammspieler an, weil man nicht alle zwei wochen die abwehr umstellen kann weil er wieder ein wewechen hat. (und die problematik ist nicht neu, das war in hoffenheim schon mit ein grund warum er auf der bank saß)

      bei bunjaku sehe ich es so: wenn er alte form erreichen sollte, muss man sich sicherlich eine systemumstellung überlegen und ihn bringen. in einem system mit einer spitze spielt er pekhart sicherlich nicht aus der mannschaft.

      frantz hat, wenn er in form kommt, sicherlich noch die besten karten, wenngleich ich nicht wüsste wen von der aktuellen besetzung er rausspielen könnte. dahinter kommt dann aber er.

      ich pfeife im übrigen keine spieler aus, das ist unproduktiv. ich würde mir aber wünschen, dass er nicht von beginn an aufgestellt wird, solange er das nicht durch leistung rechtfertigt. (wahrscheinlich gibts halt wieder die selbe klausel wie bei schieber, dass er mit jedem einsatz billiger wird)

      im übrigen ist der verletzte schweinsteiger gerade der einzige bayer der bejubelt wird, hier einen unterschied zum fcb auszumachen ist mutig…;)

      Juwe: Trotz bester Leistungen musste er sich jedesmal wieder erneut ganz hinten anstellen auch hinter Neuzugängen die bis dato gar nichts für den Club geleistet hatten.

      es kommt also nur auf das bisher geleistete an? das ist jetzt komisch, denn bei der mittelfelddiskussion erklärt ihr immer es käme nur auf die trainingsleistungen an… zudem war klose ja auch gut, bis zu dem zeitpunkt wo er der verpassten saison-vorbereitung tribut zollen musste. zweikampf- und kopfballwerte waren jedenfalls hervorragend, und auch offensiv war er – aus meiner subjektiven sicht – äußerst gefährlich, wenngleich die letzte präzesion fehlte.

      @alexander: stimmt alles, aber hier geht es großteils um ersatzspieler, und unterm strich darf es einfach nicht spielentscheiden sein, ob ich für 15min eigler, mak oder mendler bringe, egal wie der trainer zu ihnen steht. wenn die mannschaft funktioniert, kann sie ein, zwei spieler die qualitativ abfallen durchaus kompensieren. mit den a-jugendlichen von barca, die bayer leverkusen abschießen will ich uns nicht vergleichen, aber wenn ich ein paar jahre zurückdenke, hat da ein gut spielender club einen chunly pagenburg in ein sehr positives licht gerückt…

  • 10.03.2012 um 10:35
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    Hei was werden hier wieder alte Wunden aufgerissen. Ja, wenn der Schiri seine Brille aufgehabt hätte, oder wenn der Herbert Heidenreich ein bisschen weiter nach rechts…
    Da fällt mir ein, wenn der Jürgen Rinyo 69 gegen Dortmund…
    Ach, lassen wir das.
    Allerdings ist es auch immer wieder schön, Reini Hintermaiers Geschoss zu bewundern, ein Traumtor vor dem Herren.

  • 10.03.2012 um 10:35
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    Völlig d’accord, ich würde so unglaublich gerne mal wieder diese Power bei Frantz sehen mit denen er die Zuschauer schon begeistert hat und drück ihm die Daumen, dass er gesundheitlich wieder dort hin kommt! Ebenso ein Bunjaku der auch schon gezeigt hat, was er für Potential hat, beide wieder genesen, wäre ein absoluter Gewinn und Nilson bei aller Verletzzungsanfälligkeit mehr als eine Alternative.

  • 10.03.2012 um 15:19
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    Bin auch live dabei, als Frankfurter Exil-Glubberer! Wenn Raffa heute dicht haelt, dann gibts drei Punkte!!!!!!!

  • 10.03.2012 um 15:34
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    Das wusste doch irgendwie jeder, dass die Mainzer gleich Vollgas geben. Nur unsere Mannschaft wusste das nicht? 🙁
    Gleich 0:1 hinten, da geht dann die Defensivtaktik gleich nicht auf.

  • 10.03.2012 um 15:58
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    Auweiha 2:0 für Mainz. Da sieht heute garnicht gut aus!!

  • 10.03.2012 um 15:58
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    Beim 2 : 0 hat Raffa wieder seine alte Form aufblitzen lassen……

    • 10.03.2012 um 19:47
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      Wenn der sinnfreie Schmarrn wenigstens irgendwie diskutierbar wäre. Wie soll Schäfer den Ball rechtzeitig sehen, wenn drei Leute mit dem Haarschopf dran sind in der Flugbahn.

      JSchieber: Beim 2 : 0 hat Raffa wieder seine alte Form aufblitzen lassen……

  • 10.03.2012 um 16:23
    Permalink

    Das war heute eine Lehrstunde für den Club gegen Mainz in der 1. Halbzeit. Gegen den unbändigen Siegeswillen der Mainzer hatte der Club nichts entgegen zu setzen. Da muss sich der Club in der 2. Halbzeit schon gewaltig steigern um etwas zählbares mitzunehmen

  • 10.03.2012 um 16:33
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    Im Hinspiel hat Mainz einen 2-Tore-Rückstand gegen unsere Mannschaft aufgeholt. Heute steht sie in der Pflicht, sich zu revanchieren. Sie hat 45 Minuten Zeit…

  • 10.03.2012 um 16:40
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    Hilft der Kumpel Hopp seinen Nordtirolern? Das ist doch Nahe an der Lächerlichkeit!

  • 10.03.2012 um 16:56
    Permalink

    belschanov hat Recht: Die Mannschaft steht in der Pflicht zur Revanche. Und endlich hat’s jetzt mal nach einem Club-Rückstand bei den anderen gescheppert. Ein Törchen noch…

  • 10.03.2012 um 17:25
    Permalink

    Slapstick-Schaefer hätte fast noch das 3:1 Verursacht! Danke Raffa….

  • 10.03.2012 um 17:28
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    Warum immer den Anfang verschlafen und erst in der zweiten Halbzeit auf Touren kommen – was ist dahinter? Ich wünsche mir, dass der Club vom Anpfiff weg so richtig Druck macht, ohne dem Gegner ins Messer zu laufen.

    Im Gegensatz zu belschanov ist mein Sch-Wort “schade”. Denn in Mainz wäre heute was drin gewesen.

    • 10.03.2012 um 18:58
      Permalink

      clubfanseit1965:

      Im Gegensatz zu belschanov ist mein Sch-Wort “schade”. Denn in Mainz wäre heute was drin gewesen.

      Sag ich doch.

  • 10.03.2012 um 17:31
    Permalink

    @ JSchieber: Mich nervt schon die Niederlage, da brauche ich nicht noch Deine offensichtlich obligatorische Überdosis Anti-Raffain.

  • 10.03.2012 um 17:33
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    Also wenn ich die Begeisterung des Kommentator bei Liga Total einbezieh, haben unsere Jungs gut gekämpft. Nachdem sie in den Anfangsminuten kaum zum Atmen kamen, hätte ich das gar nicht mehr erwartet. Klingt vielleicht blöd, aber vielleicht ist die Niederlage Motivation in den nächsten Spielen auch wieder alles zu geben. Immerhin bin ich jetzt doch schon wieder ziemlich optimistisch, daß wir auch in der nächsten Saison wieder in der ersten Liga spielen.

  • 10.03.2012 um 17:40
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    Kaum verschämt nach oben geschielt – schon auf’n Sack gekricht… Naja, so is halt, so is ieberall… Aber wenn nachher Kagawa & Co ihre verdammte Pflicht erfüllen ist ja letztlich nix wirklich angebrannt, oder? Grauslich war wieder mal der Bauer bei mir im Hinterhof: rumgeplärrt als gäbs kein Morgen (hätte ich ja auch gern, wenn hätte wäre wenn…)…

  • 10.03.2012 um 17:50
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    @jschieber: das 2:0 würde ich ihm nicht ankreiden, diese bälle sind äußerst undankbar für torhüter, wenngleich er nicht absolut unhaltbar war. warum er am ende vorne herumturnt verstehe ich aber auch nicht, als großer fussballer hat er sich noch nie hervor getan. da wäre es wohl sinnvoller an der mittellinie den libero zu geben, dann hätte er die kugel zumindest noch ein letztes mal hoch nach vorne schlagen können.

    der spielverlauf war sicherlich unglücklich, wer aber in der ersten minute zweimal in die mitte klärt und mainz zum gegentor einlädt, darf sich nicht wundern, wenn die das auch annehmen. der rest der ersten halbzeit fällt vmtl. unter schockstarre.

    halbzeit zwei war gott sei dank engagierter, unterm strich aber viel zu harmlos. wir haben im gesamten spiel keinen schuss aufs gegnerische tor abgegeben, so kann man selbstverständlich nicht punkten wenn man zeitgleich hinten tore zulässt.

    ich denke nicht, dass man bunjaku in der aktuellen verfassung einen gefallen tut, wenn man ihn 90 minuten am platz lässt, der war in hälfte zwei kaum zu sehen.

    der sieg der mainzer war schlussendlich verdient, gegen wolfsburg gilt dafür dann wieder belschanovs gesetz…

  • 10.03.2012 um 17:52
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    @JSchieber:

    Mensch, gründe endlich deinen eigenen Anti-Schäfer-Blog und klink dich hier aus. Deine Kommentare sind einfach nicht mehr zu ertragen!

  • 10.03.2012 um 18:13
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    Der Club hat sich heute eindrucksvoll kämpferisch in der 2.Halbzeit zurückgemeldet und bis zur letzten Minute um den Ausgleich gekämpft. Leider hat man heute wieder das große Manko beim Club gesehen, spielerisch fehlt dem Club ein Mann wie früher Galasek oder letzte Saison Ekici/Gündogan, der den letzten finalen Pass spielen kann. Balitisch fehlt eindeutig noch die Spielpraxis um diese Position auszufüllen, dass hat man heute noch gesehen. Der Club muss trotzdem nur noch maximal 9 Punkte holen und da bin ich mir auch ganz sicher, dass das dem Club auch gelingen wird.

  • 10.03.2012 um 18:30
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    Vor dem heutigen Spiel hatte Mainz in dieser Saison bereits 10 Tore in den ersten 15 Minuten geschossen. Keine andere Mannschaft hatte mehr erzielt. Dass die Mainzer von Beginn an anrennen würden, war zu erwarten.

    Vor dem heutigen Spiel hatte Mainz in dieser Saison bereits 12 Tore in den letzten 15 Minuten bekommen. Keine andere Mannschaft hatte mehr kassiert. Dass die Mainzer also einbrechen würden, war zu erwarten.

    Fazit: Es kam, wie es kommen musste.

  • 10.03.2012 um 19:50
    Permalink

    Die Niederlage ist verschmerzbar, das der Club seine Big Points gemacht hat die letzten Wochen und das Aufbäumen gegen einen drohende Niederlage war deutlich sichtbar. Auch wenn es einen Obulus ins Phrasenschwein bedeutet, es hat in der 2. Halbzeit einfach das Quäntchen Glück gefehlt.

    • 10.03.2012 um 20:05
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      Juwe: es hat in der 2. Halbzeit einfach das Quäntchen Glück gefehlt.

      wetklo hatte keinen einzigen ball zu halten, da ist es dann im nachhinein schon etwas schwierig mit fehlendem glück zu argumentieren.

      mainz betreibt ein sehr aggressives und laufintensives spiel, zollt dem ganzen gegen ende hin aber immer tribut. mainz hat heuer schon einige spiele aus der hand gegeben, und das hätte auch heute wieder so sein können, allerdings waren wir dafür nicht zwingend, respektive gut, genug.

      ein echtes aufbäumen habe ich im übrigen nicht gesehen, erst durch das glückstor von didavi (eigentlich ein eigentor von kirchoff, denn der ball wäre nicht mal aufs tor gegangen) haben unsere etwas oberwasser gewonnen, wohl auch weil sich die mainzer gedacht haben “nicht schon wieder ein spiel verschenken”…

      • 10.03.2012 um 20:35
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        Ja dazu lass ich mich sogar überreden, es war eine verdiente knappe Niederlage. Kann man schon so sehen.

        Aber möchte nochmal auf Augsburg hinweisen, weil ich mich noch zu gut die ganze Woche nach dem Spiel an die Panikattacken einiger gut erinnere, auch Dortmund hat heute in Augsburg 0:0 gespielt.

        xxandl: wetklo hatte keinen einzigen ball zu halten, da ist es dann im nachhinein schon etwas schwierig mit fehlendem glück zu argumentieren.mainz betreibt ein sehr aggressives und laufintensives spiel, zollt dem ganzen gegen ende hin aber immer tribut. mainz hat heuer schon einige spiele aus der hand gegeben, und das hätte auch heute wieder so sein können, allerdings waren wir dafür nicht zwingend, respektive gut, genug.ein echtes aufbäumen habe ich im übrigen nicht gesehen, erst durch das glückstor von didavi (eigentlich ein eigentor von kirchoff, denn der ball wäre nicht mal aufs tor gegangen) haben unsere etwas oberwasser gewonnen, wohl auch weil sich die mainzer gedacht haben “nicht schon wieder ein spiel verschenken”…

  • 10.03.2012 um 20:42
    Permalink

    Off Topic, ich gönne es zwar den Augsburgern, weil sie Woche für Woche gut fighten, aber mich ärgert es schon gewaltig, dass Ihnen die Grosskotz Bayern in Blickpunkt Sport in Person Paul Breitner vor ca. 3 Wochen erst die die Bundesligatauglichkeit völlig abgesprochen haben und ausgerechnet diese (Bundesligauntauglichen?) Augsburger die Bayern zurück ins Titelrennen bringen.

  • 10.03.2012 um 21:31
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    ich hatte nach dem augsburg-spiel panik, keine frage, aber das lag weniger am ergebnis als viel mehr am gezeigten und vorallem der gewählten formation. da hatte ich das gefühl, dass schwere zeiten auf uns zu kommen, wenn heckings sturheit stärker wiegt als sportliche leistungsfähigkeit. in halbzeit zwei, nach personeller korrektur, sah man ja schon, dass augsburg an diesem tag ein durchaus schlagbarer gegner gewesen wäre.

    wobei man augsburg nicht klein reden sollte, die sind zwar qualitativ in teilen nur zweitklassig, kompensieren das aber als team sehr gut. da sind ja auch nur wenige neue dabei, der großteil ist die eingespielte zweitligamannschaft, die durch kampfstärke glänzt. sie haben gegen uns in beiden saisonspielen sehr anständig gespielt, und haben auch heute einen 90 minütigen kraftakt bewältigt. wie die heute konsequent kagawa aus dem spiel genommen haben, war schon beeindruckend – wenngleich dortmund als meisterschaftsanwärter auch darauf eine antwort finden sollte…

    dennoch stelle ich mir die frage, ob man mit einer ansammlung von 0:0 am saisonende die klasse halten kann – augsburg wird die antwort liefern.

  • 11.03.2012 um 08:07
    Permalink

    Meiner Meinung nach lag die vogelwilde Anfangsphase hauptsächlich in der mangelnden Erfahrung begründet. Vielleicht sollte das Trainerteam manchmal das, was die Gegner machen mehrins Spiel einbringen, diesmal also auf ein Geheimzeichen hin die Angreifer im Trainingsspiel veranlassen alles nach vorn zu werfen, die Verteidigung auf Teufel komm raus anzugreifen und dann aus allen Lagen aufs Tor zu schießen. So sahen die ersten Minuten für mich nämlich aus. Und daß das mit zunehmendem Spielverlauf den Mainzern immer weniger gelang, lag sicher auch daran, daß die Abwehr sich darauf eingestellt hat und offenbar Lösungen fand. Wir haben einfach viele unerfahrene Spieler und da ist es manchmal wichtiger, etwas nicht theoretisch anzusprechen, sondern die Erfahrung zu machen. Auch für die nächste Saison wär es daher mMn wichtig, Wege zu finden, bestimmte Spielweisen intensiv auf dem Trainingsplatz vorzubereiten. Wobe ich zugeben muß, daß ich nicht weiß, wie intensiv das Trainerteam das sowieso schon macht.

    • 11.03.2012 um 10:34
      Permalink

      Beate60: Meiner Meinung nach lag die vogelwilde Anfangsphase hauptsächlich in der mangelnden Erfahrung begründet. Vielleicht sollte das Trainerteam manchmal das, was die Gegner machen mehrins Spiel einbringen, diesmal also auf ein Geheimzeichen hin die Angreifer im Trainingsspiel veranlassen alles nach vorn zu werfen, die Verteidigung auf Teufel komm raus anzugreifen und dann aus allen Lagen aufs Tor zu schießen. So sahen die ersten Minuten für mich nämlich aus. Und daß das mit zunehmendem Spielverlauf den Mainzern immer weniger gelang, lag sicher auch daran, daß die Abwehr sich darauf eingestellt hat und offenbar Lösungen fand. Wir haben einfach viele unerfahrene Spieler und da ist es manchmal wichtiger, etwas nicht theoretisch anzusprechen, sondern die Erfahrung zu machen. Auch für die nächste Saison wär es daher mMn wichtig, Wege zu finden, bestimmte Spielweisen intensiv auf dem Trainingsplatz vorzubereiten. Wobe ich zugeben muß, daß ich nicht weiß, wie intensiv das Trainerteam das sowieso schon macht.

      Also ich befürchte da entsteht ein falsches Bild, unsere Abwehr ist nicht unerfahren sondern der erfahrendste Mannschaftsteil mit Schäfer-Hlousek-Wollscheid-Maroh, Feulner und davor Simons + Balitsch. Also an einer ‘Unerfahrenheit’ lag es nicht.

      Eher an individuellen Fehlern und einer gewissen Schlafmützigkeit zu Beginn, davor sind ja weder jung noch alt gefeit. Man hatte so viele Möglichkeiten den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern und hat ihn jedesmal wieder dem Gegner in der Fuß gespielt, ja teilweise sogar als Kurzpaß. Für mich in der Phase einfach Unvermögen, weil man dachte man kann sich mit gepflegtem Kurpassspiel elegant befreien und Mainz hat diese Situation dann gekonnt ausgenützt. Vielleicht hat man zu Beginn eines Spiels auch noch Hemmungen den Ball gleich mal auf die Tribüne zu dreschen um die Drucksituation aufzulösen. Mehr als davor warnen oder darauf hinweisen kann Hecking auch nicht.

    • 11.03.2012 um 16:09
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      Beate60: Meiner Meinung nach lag die vogelwilde Anfangsphase hauptsächlich in der mangelnden Erfahrung begründet.

      Das wollte Hecking im Pressegespräch nach der Pressekonferenz ausdrücklich nicht gelten lassen.

      Hecking nach Pk: “Es war nicht ängstlich, auch nicht unerfahren, es war die Einstellung wie man auf Platz geht. Am Ende wäre noch ein Punkt drin gewesen, aber wenn man nur 70 Min. am Platz ist, auch nicht verdient. Einige Spieler waren wohl noch zwischen Nürnberg und Mainz”

      Er wirkte sichtlich angefressen, dass einige Spieler (die er nicht benannte) den Eindruck hinterließen, die positiven Ergebnisse der letzten Wochen wären der Anlass, es auch mal ruhiger angehen lassen zu können. Offenbar rehabilitierte sich das Team in den folgenden 70 Minuten beim Trainer, aber seinen Zorn ließ das nicht ganz verrauchen. Vielleicht hätte es der (zumindest mögliche) Ausgleich dann getan. Dass Hegeler raus musste zur Halbzeit könnte ein Indiz sein, wer gemeint war, Bunjaku nahm er ausdrücklich aus, den fand er in Halbzeit 1 noch den (im positiven Sinne) auffälligsten in der Offensive.

  • 11.03.2012 um 10:09
    Permalink

    So sah Peter , der aus Mainz, das Spiel
    ——–
    Furios angefangen und am Ende doch noch gezittert. Beinah hätten unsere Jungs schon mit dem ersten Angriff ihr erstes Tor gemacht, aber es dauerte nicht sehr lange, dann musste Nicolai Müller nur seine Knochen hinhalten.. Schließlich schaffte Mo Zidan im sechsten Spiel sein sechstes Tor und damit das frühe 2:0 unserer Mainzer. Schönes Spiel der Nullfünfer, bei dem Caligiuri seinen schnellen Gegenspieler Alex Esswein fast in Manndeckung nahm und Choupo genau wie Mo vorne wie hinten zu finden waren.

    Leider stellten unsere Jungs ihr furioses Angriffsspiel mehr und mehr ein. Der Club konnte sich sammeln und schaffte mit einem noch lax gedroschenen Weitschuss und dank Abfälschung durch Kirchhoff den Anschlusstreffer. Der FCN witterte seine Chance, baute gut Druck auf und schnürte uns extrem ein. Mit der Herausnahme von Zidan fehlte uns einer, der den Gegner sehr beschäftigte. Dann noch der unrühmliche Höhepunkt 7 Minuten vor Schluss: gelbrot für Szalai. Bin sehr im Zweifel, ob der Platzverweis gerechtfertigt war. Der Spieler hatte sich jedoch wiederholt provozieren lassen. Vielleicht hatte er sich beim Kontakt mit dem Keeper auch an seine Verletzungsszene in Lautern erinnert.

    Unrühmlich dann Schiri Kinhöfers Auftritt kurz vor Schluss, als Müller frei durch war und von Nürnbergs Torwart Schäfer gefoult wurde – ein klareres Foul gibt es nicht, wenn der letzte Mann seinen Gegenspieler derart attackiert.

    Mit einer glücklichen Abwehrleistung haben wir am Ende das 2:1 doch noch über die Zeit gebracht. Aber gezittert haben wir schon.

    ———————————————

    Vor allem den nötigen Platzverweis für Rafa finde ich interessant. Ist da einer der Schäferkritiker aus unserem Blogg etwa in Wirklichkeit ein Meeenzer????? 😉

    • 11.03.2012 um 10:44
      Permalink

      Peter: Unrühmlich dann Schiri Kinhöfers Auftritt kurz vor Schluss, als Müller frei durch war und von Nürnbergs Torwart Schäfer gefoult wurde – ein klareres Foul gibt es nicht, wenn der letzte Mann seinen Gegenspieler derart attackiert.

      Im Live-Bild auf Sky habe ich das als völlig normalen Zweikampf empfunden. Als dann aber die Wiederholung gezeigt wurde, habe ich schon ein bisschen gezuckt, denn es ist zu sehen, wie Schäfer mit seinem hohen Bein den Mainzer am Kopf berührt und ihn ins Straucheln bringt. War meiner Meinung nach an der Grenze zu einer Notbremse/einem Platzverweis.

      Naja, demnächst wird Schäfer sowieso gesperrt sein. (Wundert mich übrigens, dass sich hier noch keiner über Schäfers Verhalten vor seiner gelben Karte gestern aufregt.)

      • 11.03.2012 um 12:49
        Permalink

        Töffi: (Wundert mich übrigens, dass sich hier noch keiner über Schäfers Verhalten vor seiner gelben Karte gestern aufregt.)

        Ich fand die Aktion mit dem Koffer super, egal ob es dafür Gelb gab! Wenn der Schiri fünf mal sagt die Betreuer sollen den Platz verlassen und sie tun es nicht…. Und die Aktion kurz vor Ende fand ich jetzt nicht so dramatisch wie manch anderer.

  • 11.03.2012 um 12:14
    Permalink

    @Toeffi,

    Wer Augen hat zu sehen, dem fallen eben noch mehr Schaefer-Fehlgriffe auf, auch wenn es eben ein Mainzer ist, aber das spricht für die Berechtigung der Schäferkritik und gegen den Bashing-Vorwurf der Schäferjünger. Schließlich sind wir hier nicht bei Scientologie, wo Kritik an der Sektenführung und ihren Organen sanktioniert wird!

    Wenn man sich die ARD-Aufzeichnung ansieht, dann muss man Folgendes konstatieren:

    Beim 1:0 steht Schaefer sogar im kurzen Eck und schafft es (trotz der ihm angedichteten Stärke auf der Linie) nicht, Chuopos Schuss (der an den Pfosten geht) abzuwehren. Man muss Schaefer allerdings zugutehalten, dass es zu dieser Situation nur kommen konnte, weil mehrere Abwehrspieler vorher den Ball statt zu klären in Slapstick-Manier zu einem Mainzer gespielt haben!

    Beim 2:0 koennte ein Abwehrspieler den Freistoss rauskoepfen, aber wenn Schaefer den Fünfmeterraum beherrschen würde, dann hätte er den Freistoss von Zidan zumindest rausgefaustet (von Runterpfluecken will ich bei seiner Fuenfmeterraumbeherrschung gar nicht reden, denn das wäre für einen zweitklassigen Keeper wie Ihn ein Wunder – dann würde er auch mal in eine Elf des Tages kommen).

    Die Aktion vor der Gelben (Schaefer trägt den Erste-Hilfe-Koffer des Mainzers weg) war im Stadion kaum (und nur in der Sportsschau-Zusammenfassung) zu erkennen, war aber dennoch eine typische Schaefer-Unverschaemtheit nach dem Motto: Frechheit siegt und wurde zurecht mit Gelb geahndet.

    Ich bin übrigens nicht 100% davon überzeugt, dass Schaefer nicht doch an der Mainzer Schwalbe beteiligt war. Schließlich rutscht er in den Mainzer mit den Füssen voraus rein!

    Die letzte (Notbremsen-)Szene ist der Langsamkeit und fußballerischen Limitiertheit von Schaefer geschuldet, aber da mache ich ihm keinen Vorwurf, da er als Feldspieler nicht mal in der Altherrenmannschaft von Postbauer Heng eine Chance hätte. Auch in der Kreisliga Jurahöhe dürfte er uebrigens sein Gepöbel nicht ungestraft betreiben!

    Wird Zeit, dass Rakovski wieder einsatzfähig wird…

    • 11.03.2012 um 12:52
      Permalink

      JSchieber: Beim 2:0 koennte ein Abwehrspieler den Freistoss rauskoepfen, aber wenn Schaefer den Fünfmeterraum beherrschen würde, dann hätte er den Freistoss von Zidan zumindest rausgefaustet (von Runterpfluecken will ich bei seiner Fuenfmeterraumbeherrschung gar nicht reden, denn das wäre für einen zweitklassigen Keeper wie Ihn ein Wunder – dann würde er auch mal in eine Elf des Tages kommen).

      Wenn Du eine Spielsituation analysieren könntest dann würdest Du sehen das Schäfer bei 2:0 auf einen Kopfball von einem Mainzer spekuliert und nicht erwartet das gleich alle Spieler, egal ob Mainzer oder Clubberer, am Ball vorbeisegeln. Die Chance das der Ball an allen vorbei geht lag bei 10%, er hat sich für die 90% Variante entschieden.

      Langsam werde ich Müde….

    • 11.03.2012 um 14:26
      Permalink

      Ja deine persönliche Welt und Wahrnehmung ist voller Schäfer Fehlgriffe.
      Das ist dir ja förmlich ins Hirn eingebrannt. Du wirst doch nicht glauben, daß der von dir geforderte Rakovsky in seiner Jugend fehlerfrei spielen würde?
      siehe als Beispiel die deutlich höher als Schäfer eingestuften Leno in bei den letzten Spielen in Barcelona oder gestern in Wolfsburg, oder siehe letzte Woche den Nationaltorhüter Neuer beim Spiel in Leverkusen.
      Ich glaube so verblendete Leute wie du werden nie kapieren wie schnell und teilweise unvorhersehbar heutzutage Strafraumszenen ablaufen. Kein Torhüter kann rückwirkend in der Analyse fehlerfrei bleiben und wir haben für unsere Mittel beim FCN mit Schäfer einen sehr guten und erfahrenen Torhüter. Unsäglich das Geläster einfach…

      JSchieber: @Toeffi,Wer Augen hat zu sehen, dem fallen eben noch mehr Schaefer-Fehlgriffe auf, auch wenn es eben ein Mainzer ist, aber das spricht für die Berechtigung der Schäferkritik und gegen den Bashing-Vorwurf der Schäferjünger. Schließlich sind wir hier nicht bei Scientologie, wo Kritik an der Sektenführung und ihren Organen sanktioniert wird!Wenn man sich die ARD-Aufzeichnung ansieht, dann muss man Folgendes konstatieren:Beim 1:0 steht Schaefer sogar im kurzen Eck und schafft es (trotz der ihm angedichteten Stärke auf der Linie) nicht, Chuopos Schuss (der an den Pfosten geht) abzuwehren. Man muss Schaefer allerdings zugutehalten, dass es zu dieser Situation nur kommen konnte, weil mehrere Abwehrspieler vorher den Ball statt zu klären in Slapstick-Manier zu einem Mainzer gespielt haben!Beim 2:0 koennte ein Abwehrspieler den Freistoss rauskoepfen, aber wenn Schaefer den Fünfmeterraum beherrschen würde, dann hätte er den Freistoss von Zidan zumindest rausgefaustet (von Runterpfluecken will ich bei seiner Fuenfmeterraumbeherrschung gar nicht reden, denn das wäre für einen zweitklassigen Keeper wie Ihn ein Wunder – dann würde er auch mal in eine Elf des Tages kommen).Die Aktion vor der Gelben (Schaefer trägt den Erste-Hilfe-Koffer des Mainzers weg) war im Stadion kaum (und nur in der Sportsschau-Zusammenfassung) zu erkennen, war aber dennoch eine typische Schaefer-Unverschaemtheit nach dem Motto: Frechheit siegt und wurde zurecht mit Gelb geahndet.Ich bin übrigens nicht 100% davon überzeugt, dass Schaefer nicht doch an der Mainzer Schwalbe beteiligt war. Schließlich rutscht er in den Mainzer mit den Füssen voraus rein!Die letzte (Notbremsen-)Szene ist der Langsamkeit und fußballerischen Limitiertheit von Schaefer geschuldet, aber da mache ich ihm keinen Vorwurf, da er als Feldspieler nicht mal in der Altherrenmannschaft von Postbauer Heng eine Chance hätte. Auch in der Kreisliga Jurahöhe dürfte er uebrigens sein Gepöbel nicht ungestraft betreiben!Wird Zeit, dass Rakovski wieder einsatzfähig wird…

  • 11.03.2012 um 15:56
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    da haben wir den etablierten torhüter, der sich sportlich wenig zu schulden kommen lässt, auch wenn er nicht mehr ganz das niveau von früher hat. er hat enorme probleme in der strafraumbeherrschung, ist aber ein monster auf der linie und wird im kader als echts alpha-tierchen angesehen. teilweise übertreibt er es dabei, fällt durch übermäßige härte, tätlichkeiten und unmotiviertem rumlaufen im gegnerischen strafraum auf.

    sein konkurrent ist auch nicht unumstritten, macht genauso fehler, aufgrund seines modernen torwartspiels sogar manchmal fehler die so richtig dumm aussehen.

    das interessante an der konstellation ist, dass man diesen torhütern jetzt die namen “kahn und lehmann”, “schober und neuer” sowie auch “schäfer und rakovsky” geben könnte, und die geschichte würde trotzdem stimmen. und in jeder dieser geschichten, gab es viele, die torhüter nummer eins die stange hielten – die zeit hat immer dem trainer rechtgegeben der auf nummer zwei gesetzt hat. auch uns steht das noch bevor. die frage ist nicht ob, sondern wann.

  • 11.03.2012 um 16:18
    Permalink

    Ballannahme, -weitergabe, -behauptung usw. in der ersten halben Stunde wirklich katastrophal. Fast alle wirkten verunsichert – nix “Breite Brust”!
    Seltsam.
    Man fährt nach Mainz und weiß, wie dort Fußball gespielt wird – es ist immer Pressing, Schieben, Schnellsein, in die Spitze spielen, Überfälle. Immer!
    Und Hecking wird es der Mannschaft – natürlich – entsprechend eingetrichtert haben.

    Warum also stolperten die Clubspieler in der 1.HZ zum Teil wie bleibehängte Tiefseetaucher über den Rasen? In einer solchen Situation – die Mannschaft ist trotz der erwarteten Spielweise des Gegners anscheinend doch überfordert – darf Plan B für die ersten Minuten ruhig sein, den Ball volle Kost ins gegnerische Toraus oder auf die Tribüne zu hämmern. Hauptsache, der Gegner hat ihn (den Ball) nicht, dann kann er auch kein Tor schießen. Und man übersteht eine Drangphase, um sich langsam selbst irgendwie ins Spiel zu kämpfen.

    Beim 0:1 war Schäfer, der anzuerkennenderweise nicht mehr und nicht weniger als ein durchschnittlicher Erstligatorhüter ist, als ebensolcher für mich chancenlos, weil Chupo bei seinem Pfostenschuss den Ball 100% voll getroffen hatte. Mich bestürzte eher die orientierungslose “Vorbereitung” durch die Clubabwehr und das regungslose Staunen beim Hinterherschauen des Pfostenschusses, während die Mainzer Stürmer dem Ball wie beim irischen Hunderennen hinterherhecheln.

    Beim 0:2 schließe ich mich Stefan an. Man stelle sich vor, Schäfer hätte sich entsprechend der Flugrichtung des Zidan-Freistoßes ins lange Eck gestreckt, und der Ball wäre von Kirchhoff in die dann scheinbar unmotiviert verwaiste Mitte des Tores geköpfelt worden. Dieser blöde Schäfer… nicht mal mehr auf der Linie taugt er was (Ironie!!!).

    Diese komischen langen Bälle sind schon so oft auch an anderen Torhütern vorbei ins Netz geschlurft, weil vor den Augen des Keepers das Gerangel, Geschiebe und Gespringe für immensen Alarm und entsprechende Irritation sorgt. Man muss in Sekundenbruchteilen eine ganze Menge Entscheidungen treffen, die sich natürlich auch aus den Informationen speisen, die man visuell aufnimmt.

    Hätten wir eine Art von Spielmacher oder Knipser, hätte der Club das Spiel in der 2. Halbzeit nicht nur ausgleichen, sondern gewinnen müssen. Mainz war stehend k.o., stand schon vor Szalais Platzverweis (total berechtigt übrigens!!!) mit einem 9er-Riegel 25 Meter vor dem eigenen Tor.
    Kompliment hier an Hecking, der mit seinen offensiven Einwechslungen die gegnerischen Spieler und auch die Zuschauer immer nervöser gemacht hatte und eindeutig signalisierte: “Ihr seid nicht so stark, wir werden das Ding hier noch drehen!”

    Wie auch den Dortmundern in Augsburg fehlte ab der 65. Minute ein Spieler mit einem Geistesblitz bzw. mit dem schnellen und gewaltigen Torabschluss. Es strahlt – außer mit Abstrichen Esswein auf der linken Seite – kein Spieler wirklich Gefahr aus. Niemand, der zwei oder drei Verteidiger auf sich ziehen würde und somit Räume schafft.

    Ich war beeindruckt von der physischen und mentalen Leistung in der 2. Halbzeit. Die 1.HZ war so unterirdisch, das ist schon klasse, so aus der Kabine zu kommen – auch wenn die Mittel fehlen, etwas Zählbares mitzunehmen. Doch den Gegner auf dessen eigenem Platz mindestens in den letzten 20 Minuten dermaßen an die Wand zu drücken, diesen großen Willen zu zeigen und damit bei Mainz auch Wirkung zu erzielen, war für mich ein sehr gutes Zeichen. Da stand keine “Truppe” auf dem Platz, das sah für mich nach einer Mannschaft aus. Und das stimmt mich zuversichtlich, dass auch die weiteren Klassenerhaltspunkte noch eingefahren werden.
    Um mehr geht es nämlich nicht.

    Nochmal zu Schäfer:
    Dass er beim Standard am Schluss vorne war, fand ich absolut richtig. Er war mit zunehmender Spieldauer ohnehin immer präsenter, hat genervt, polarisiert, war kanariengelb (schwarz+gelb = Genie und Wahnsinn) und hat in der Situation für weitere 8% Unruhe bei den Mainzern gesorgt. Es geht dabei nicht darum, ob er ein “begnadeter Fußballer” ist oder nicht. Als Torwart muss er in solch einer Situation im gegnerischen Strafraum für maximale Irritation sorgen. Und sein sogenanntes Foul beim Zurücklaufen war keines, das hatte Kinhöfer richtig gesehen.

    Aber:
    Die Eisbox-Wegtragenummer von Schäfer war zwar emotional nachvollziehbar, aber trotzdem absolut kontraproduktiv. Kinhöfer war in dieser Situation den Mainzern gegenüber sekündlich immer negativer eingestellt, weil sie seine Anordnungen nicht befolgten und somit das Zeitschinden total offensichtlich war.

    Das ist der dämlichste Moment, um diese negative Aufmerksamkeit des Schiedsrichters vom Gegner wegzugrätschen und auf sich selbst zu ziehen. Aber das kennen wir ja von Schäfer: Sein Ungerechtigkeitsgefühl ist offenbar viel zu ausgeprägt, als dass er sich nicht immer wieder selbst zum Opfer davon machen würde.

    Pinola:
    Es tut mir leid, aber Hlousek war gestern für mich (mit Maroh) der beste Clubspieler.

    • 11.03.2012 um 16:51
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      berlinclub: Die 1.HZ war so unterirdisch, das ist schon klasse, so aus der Kabine zu kommen – auch wenn die Mittel fehlen, etwas Zählbares mitzunehmen.

      Man könnte meinen, Du redest vom Spiel in Hannover oder in Augsburg.

      Und täglich grüßt das Murmeltier.

    • 11.03.2012 um 18:41
      Permalink

      berlinclub: Ballannahme, -weitergabe, -behauptung usw. in der ersten halben Stunde wirklich katastrophal. Fast alle wirkten verunsichert – nix “Breite Brust”! Seltsam. Man fährt nach Mainz und weiß, wie dort Fußball gespielt wird – es ist immer Pressing, Schieben, Schnellsein, in die Spitze spielen, Überfälle. Immer! Und Hecking wird es der Mannschaft – natürlich – entsprechend eingetrichtert haben.

      Warum also stolperten die Clubspieler in der 1.HZ zum Teil wie bleibehängte Tiefseetaucher über den Rasen? In einer solchen Situation – die Mannschaft ist trotz der erwarteten Spielweise des Gegners anscheinend doch überfordert – darf Plan B für die ersten Minuten ruhig sein, den Ball volle Kost ins gegnerische Toraus oder auf die Tribüne zu hämmern. Hauptsache, der Gegner hat ihn (den Ball) nicht, dann kann er auch kein Tor schießen. Und man übersteht eine Drangphase, um sich langsam selbst irgendwie ins Spiel zu kämpfen.

      Beim 0:1 war Schäfer, der anzuerkennenderweise nicht mehr und nicht weniger als ein durchschnittlicher Erstligatorhüter ist, als ebensolcher für mich chancenlos, weil Chupo bei seinem Pfostenschuss den Ball 100% voll getroffen hatte. Mich bestürzte eher die orientierungslose “Vorbereitung” durch die Clubabwehr und das regungslose Staunen beim Hinterherschauen des Pfostenschusses, während die Mainzer Stürmer dem Ball wie beim irischen Hunderennen hinterherhecheln.

      Beim 0:2 schließe ich mich Stefan an. Man stelle sich vor, Schäfer hätte sich entsprechend der Flugrichtung des Zidan-Freistoßes ins lange Eck gestreckt, und der Ball wäre von Kirchhoff in die dann scheinbar unmotiviert verwaiste Mitte des Tores geköpfelt worden. Dieser blöde Schäfer… nicht mal mehr auf der Linie taugt er was (Ironie!!!).

      Diese komischen langen Bälle sind schon so oft auch an anderen Torhütern vorbei ins Netz geschlurft, weil vor den Augen des Keepers das Gerangel, Geschiebe und Gespringe für immensen Alarm und entsprechende Irritation sorgt. Man muss in Sekundenbruchteilen eine ganze Menge Entscheidungen treffen, die sich natürlich auch aus den Informationen speisen, die man visuell aufnimmt.

      Hätten wir eine Art von Spielmacher oder Knipser, hätte der Club das Spiel in der 2. Halbzeit nicht nur ausgleichen, sondern gewinnen müssen. Mainz war stehend k.o., stand schon vor Szalais Platzverweis (total berechtigt übrigens!!!) mit einem 9er-Riegel 25 Meter vor dem eigenen Tor. Kompliment hier an Hecking, der mit seinen offensiven Einwechslungen die gegnerischen Spieler und auch die Zuschauer immer nervöser gemacht hatte und eindeutig signalisierte: “Ihr seid nicht so stark, wir werden das Ding hier noch drehen!”

      Wie auch den Dortmundern in Augsburg fehlte ab der 65. Minute ein Spieler mit einem Geistesblitz bzw. mit dem schnellen und gewaltigen Torabschluss. Es strahlt – außer mit Abstrichen Esswein auf der linken Seite – kein Spieler wirklich Gefahr aus. Niemand, der zwei oder drei Verteidiger auf sich ziehen würde und somit Räume schafft.

      Ich war beeindruckt von der physischen und mentalen Leistung in der 2. Halbzeit. Die 1.HZ war so unterirdisch, das ist schon klasse, so aus der Kabine zu kommen – auch wenn die Mittel fehlen, etwas Zählbares mitzunehmen. Doch den Gegner auf dessen eigenem Platz mindestens in den letzten 20 Minuten dermaßen an die Wand zu drücken, diesen großen Willen zu zeigen und damit bei Mainz auch Wirkung zu erzielen, war für mich ein sehr gutes Zeichen. Da stand keine “Truppe” auf dem Platz, das sah für mich nach einer Mannschaft aus. Und das stimmt mich zuversichtlich, dass auch die weiteren Klassenerhaltspunkte noch eingefahren werden. Um mehr geht es nämlich nicht.

      Nochmal zu Schäfer: Dass er beim Standard am Schluss vorne war, fand ich absolut richtig. Er war mit zunehmender Spieldauer ohnehin immer präsenter, hat genervt, polarisiert, war kanariengelb (schwarz+gelb = Genie und Wahnsinn) und hat in der Situation für weitere 8% Unruhe bei den Mainzern gesorgt. Es geht dabei nicht darum, ob er ein “begnadeter Fußballer” ist oder nicht. Als Torwart muss er in solch einer Situation im gegnerischen Strafraum für maximale Irritation sorgen. Und sein sogenanntes Foul beim Zurücklaufen war keines, das hatte Kinhöfer richtig gesehen.

      Aber: Die Eisbox-Wegtragenummer von Schäfer war zwar emotional nachvollziehbar, aber trotzdem absolut kontraproduktiv. Kinhöfer war in dieser Situation den Mainzern gegenüber sekündlich immer negativer eingestellt, weil sie seine Anordnungen nicht befolgten und somit das Zeitschinden total offensichtlich war.

      Das ist der dämlichste Moment, um diese negative Aufmerksamkeit des Schiedsrichters vom Gegner wegzugrätschen und auf sich selbst zu ziehen. Aber das kennen wir ja von Schäfer: Sein Ungerechtigkeitsgefühl ist offenbar viel zu ausgeprägt, als dass er sich nicht immer wieder selbst zum Opfer davon machen würde.

      Pinola: Es tut mir leid, aber Hlousek war gestern für mich (mit Maroh) der beste Clubspieler.

      Schöne Zusammenfassung des gestrigen Spiel’s. Ich geb dir hier zu 100% Recht. Ich war live im Stadion und die ersten Minuten waren für ein Clubberer echt schlimm 🙁 aber was dann in der 2. HZ gespielt wurde und damit auch Reaktion auf die schlechte 1. HZ gezeigt wurde, stimmt mich positiv. Hecking hat mit der Einwechslung von Didavi und der Umstellung des eigenen Spielverhaltens alles richtig gemacht. Im Großen und Ganzen wäre ein Punkt in Mainz auf jeden Fall drin gewesen, verschläft man die ersten 20min. nicht. Auch ein Pekhart hätte unserem Spiel gestern gut getan, weil Bunjaku ein anderer Spielertyp ist und man dies dann auch in der Sturm- und Drangphase gemerkt hat. Aber ich bin zuversichtlich das WIR nächste Woche gegen VW Wolfsburg den nächsten Dreier einfahren !!!

  • 11.03.2012 um 18:53
    Permalink

    Also man muss Mainz auch mal den Respekt zollen, daß sie es an diesem Tag einfach besser gemacht haben incl. Überfallkommando in der 1. Minute.
    Uns fehlen nicht die Mittel, siehe in Leverkusen oder in Bremen, oder gegen Köln oder Gladbach. Da haben die Mittel ja auch nicht gefehlt, warum sollten sie eine Woche später auf einmal fehlen.

    Es liegt nunmal auch am Gegner, an der Tagesform und was er zuläßt. Das Mainz sich gegen Ende in Unterzahl zurückzieht und 25m vor dem eigenen Tor nur noch verteidigt ist ja kein Zeichen von Schwäche, sondern das ist doch logisch und sie habens am Ende richtig gemacht. Woraus man hier ableiten kann der Club hätte das Spiel gewinnen müssen ist mir ein Rätsel.
    An diesem Tag war Mainz, die ja wieder enorm auf dem aufsteigenden Ast sind, eben besser. So einfach kann Fußball sein und Tuchels Matchplan hat eben an dem Tag besser funktioniert als der von Hecking 🙂 beides zwei richtig gute Trainer.

    • 11.03.2012 um 21:35
      Permalink

      Juwe: Also man muss Mainz auch mal den Respekt zollen, daß sie es an diesem Tag einfach besser gemacht haben incl. Überfallkommando in der 1. Minute. Uns fehlen nicht die Mittel, siehe in Leverkusen oder in Bremen, oder gegen Köln oder Gladbach. Da haben die Mittel ja auch nicht gefehlt, warum sollten sie eine Woche später auf einmal fehlen.

      Es liegt nunmal auch am Gegner, an der Tagesform und was er zuläßt. Das Mainz sich gegen Ende in Unterzahl zurückzieht und 25m vor dem eigenen Tor nur noch verteidigt ist ja kein Zeichen von Schwäche, sondern das ist doch logisch und sie habens am Ende richtig gemacht. Woraus man hier ableiten kann der Club hätte das Spiel gewinnen müssen ist mir ein Rätsel. An diesem Tag war Mainz, die ja wieder enorm auf dem aufsteigenden Ast sind, eben besser. So einfach kann Fußball sein und Tuchels Matchplan hat eben an dem Tag besser funktioniert als der von Hecking beides zwei richtig gute Trainer.

      Einspruch:
      Der Club hätte sehr wohl gewinnen können (nicht unbedingt müssen). Beispiel: Es ist in der 70. Minute egal, was in der ersten oder 20. Minute passiert ist. In der 70. zählt die 70. – und da waren die Mainzer kaum noch in der Lage, über die Mittellinie zu spielen. Wenn man also etwa 20 bis 25 Minuten das gegnerische Tor belagert und auch sieht, dass der Gegner heftig ins Wanken gerät, wieso hätte man dann nicht gewinnen können?

      Wieso waren die Mainzer denn so viel besser? Klar, am Anfang sehr deutlich, den Rest der 1. HZ auch. Aber danach?

      Die Taktik des Volloffensivfußballs geht eigentlich nur auf, wenn man Gegner wie den Club hat, die sich anfangs überrennen lassen und am Ende eben keine fußballerischen Mittel haben, um weitere Tore zu erzielen. Das war gestern für die Mainzer der Fall.
      Allerdings geht es eben nicht nur bis zur 65. Minute, sondern bis in die 90 + Nachspielzeit. Und wenn man – wie Mainz – körperlich in den letzten 20 Minuten so stark abbaut, dass dann die Konzentration wegsuppt und man nur noch unkoordinierte Zufallsoffensiven zustande bringt, hat das für mich nichts mit Qualität zu tun.

      Mainz hatte hinten heraus einfach nur Glück.
      Denn der Club hatte nicht das Mittel zum Torerfolg.

      Dieses Spiel ist NICHT mit den von Dir genanten anderen zu vergleichen; bei diesen lag der Club eben nicht mit einem oder sogar zwei Toren im Rückstand. Deshalb war es ja gestern so interessant, dieses Spiel zu beobachten, da der Verlauf nach diesem horrenden Beginn für die Mannschaft so ungewohnt war, im völligen Gegensatz zu den von Dir erwähnten Spielen. Da zeigte es sich, ob der Laden intakt ist oder nicht.

      Nochmal: Hecking hat der Mannschaft in der Pause etwas mit auf den Weg gegeben, dazu die offensichtliche physische Stärke. Es war klasse, das zu beobachten; eine Mannschaft, die sich an einem eher schlechten Tag mental aus dem Sumpf ziehen, ihre starke Physis doch noch auf dem Platz zeigen kann, letztlich aber doch kein Mittel findet, um vorne noch ein oder zwei Dinger zu machen.

      Deshalb sind es ja genau 8 Punkte zum nächstoberen und -unteren Strich.

      Es ist doch aber beruhigend, dass Hecking mit seinem Satz aus dem Oktober, man müsse sich eben “bis zur Winterpause irgendwie durchmogeln”, ausgesprochen richtig lag.

      • 11.03.2012 um 21:57
        Permalink

        So betrachtet hatte Dortmund also dann auch keine fußballerischen Mittel um in Augsburg ein Tor zu erzielen oder der FC Bayern in Freiburg, woran lags denn da, nur mal als Beispiel?

        Man muss es einfach auch mal anerkennen, wenn ein Gegner seine Führung oder wegen mir 1 Punkt wie Augsburg geschickt verteidigt, deswegen ist die andere Mannschaft doch nicht gleich limitiert in seinen Mitteln. Das hat etwas von Phrasen dreschen und trifft es in meinen Augen nicht.

        berlinclub: Die Taktik des Volloffensivfußballs geht eigentlich nur auf, wenn man Gegner wie den Club hat, die sich anfangs überrennen lassen und am Ende eben keine fußballerischen Mittel haben, um weitere Tore zu erzielen. Das war gestern für die Mainzer der Fall.

  • 12.03.2012 um 01:42
    Permalink

    @ Juwe

    Ja, denn wenn sie die in dem Fall, in jener ganz speziellen Spielphase geforderten fußballerischen Mittel gehabt hätten, dann wären logischerweise Tore gefallen.

    Der Begriff der “fußballerischen Mittel” bezieht sich hier ausschließlich auf die eigenen, in jenem Moment abzurufenden Fähigkeiten, Qualität in Tore umzumünzen. Das hat nichts mit mangelndem Respekt vor dem Gegner zu tun. Und auch nichts mit Phrasen, denn wenn du möchtest, kann ich “fußballerische Mittel” gerne umbenennen, damit es nicht so sehr nach peinlich imitiertem Reportersprech tönt.

    Mainz hatte schon lange vor dem Feldverweis nichts mehr zuzusetzen. Und wenn du das Bild noch vor Augen hast, dass eine Minute nach dem Schlusspfiff ein gutes Drittel der Mainzer Spieler weder zum Jubeln noch zum Interview unterwegs waren, weil sie noch japsend auf dem Rasen lagen, dann verstehst Du vielleicht, was ich meine.

    Es war einfach mehr drin. Trotz tollem Mainzer Start und grottiger erster Hälfte.
    Und das meine ich POSITIV – auch weil ich Respekt davor habe, wie sehr sich die Mainzer verausgabt haben. Sie mussten es, weil ihnen iim letzten Viertel die Mittel fehlten, den Belagerungsring vom Club länger als eine halbe Minute zu sprengen.

    Das alles hast du wohl etwas missverstanden, denn die beiden reklamierten Punkte, zu wenig Respekt vor der Leistung des Gegners bzw. limitierte Mittel seien gleichzusetzen mit einem prinzipiellen Mangel an Qualität sind Fehlannahmen.

    Und glaube bitte nicht ich würde mir nicht auch mal für den Club eine solche Riesenleistung wünschen, wie die Augsburger das gestern gegen Dortmund aus sich rausgerissen haben. Großartig! Die haben es verinnerlicht, wie Abstiegskampf geht.

    • 12.03.2012 um 03:07
      Permalink

      berlinclub,
      Was spricht dagegen, Hlousek vor Pinola und Esswein dafür auf rechts spielen zu lassen? Dass Hlousek stark war, muss ja nicht heißen, dass wir Pino nicht mehr brauchen….

      Bei Chandler kommt mir zur Zeit zu wenig Produktives rum. Vielleicht wäre das mal ein guter Wechsel. Esswein kann es sicherlch auch auf rechts….

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