Elf Fragezeichen

Manchmal liegen zwischen Glück und Scheiße nur neunzig Minuten. Diese Erfahrung machte Club-Trainer Dieter Hecking bei der 1:3-Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den VfL Wolfsburg. Vor dem Spiel hatte sich Hecking als

glücklichen Trainer

bezeichnet (klick). Weil sich das die ganze Saison über vollbesetzte Spielerlazarett endlich gelichtet hatte und er personell aus dem Vollen schöpfen konnte. Nach dem Spiel sagte Hecking (klick):

Wer sagt, dass wir scheiße gespielt haben, der hat Recht.

Ja, unsere Mannschaft hat gegen den VfL Wolfsburg scheiße gespielt. So richtig scheiße sogar. Wobei das Scheiße-Spielen dadurch bedingt war, dass die Einstellung der Spieler, ihre Bereitschaft zur taktischen Disziplin, ihre Bereitschaft zur konzentrierten Ausübung ihres Berufs

besch…

…eiden

war.

Ich weiß, dass eine solch drastische Spielerschelte nicht jedem gefällt. Ich weiß, dass es manche vorziehen, nach solchen Niederlagen darauf  hinzuweisen, dass der Gegner finanzkräftiger ist als der Club und demgemäß über die besseren Spieler verfügt, die dann halt, kein Wunder, den sich im Ergebnis spiegelnden Unterschied ausmachten. Ich weiß, dass es mancher für zu einfach hält, die Ursache für sportliches Versagen in der mangelnden bzw. – warum auch immer – blockierten Leistungsbereitschaft der auf dem Platz

STEHENDEN

Akteure zu sehen: Was soll man denn von unserer Mannschaft gegen diese Millionentruppe erwarten? Und wenn dann auch noch der Trainer den Spieler x auf der Position des Spielers y spielen lässt und den Spieler y auf der des Spielers x, kann sowieso nix Gscheits rauskommen! Von der katastrophalen Einkaufspolitik ganz zu schweigen! Man hätte den Dings holen sollen und nicht den Bums! Das hat man doch gestern wieder gesehen, dass der Bums ein Blinder ist! Den Dings hätte man kaufen müssen! Der hat erst gestern wieder zwei Tore gemacht!

Dass VW Wolfsburg auf dem Transfermarkt Möglichkeiten hat, von denen man in Nürnberg nur träumen kann, hat sich auch bis zu mir herumgesprochen. Und es mag auch sein, dass der Trainer die Aufstellung an der einen oder anderen Stelle anders hätte gestalten können. Und vielleicht hätte man ja tatsächlich den Dings kaufen sollen und nicht den Bums. Der entscheidende Punkt ist aber, dass unsere Mannschaft mit dem benefizspielhaften Auftreten des letzten Samstags auch gegen Mannschaften verloren hätte, deren Etat deutlich unter dem des 1. FC Nürnberg liegt.

Die Geschichte des Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg, der mit der bescheidenen Empfehlung von einem Sieg und zwei Unentschieden aus zwölf Auswärtsspielen nach Nürnberg gereist war (klick), ist schnell erzählt: Nach der sehenswert herausgespielten frühen 1:0-Führung (9. Minute) ließen die Spieler des 1. FC Nürnberg die Zügel schleifen…

…und so kamen die ihre Freiheiten nutzenden Gäste umgehend zum 1:1 (15. Minute) und zum 1:2 (24. Minute). Die durch die beiden Gegentore aus allen Träumen gerissenen Gastgeber kamen im weiteren Spielverlauf noch zu zwei hochkarätigen Ausgleichschancen, die der einmal mehr nicht überzeugende und vom VfB Stuttgart umworbene US-Nationalspieler Chandler (klick) versiebte (33. und 35. Minute). Nach dem von den Gästen im Zuge eines Einwurfs wie in einem Trainingsspielchen erzielten 1:3 (53. Minute) fiel den Gastgebern nichts mehr ein.

Das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg, in dem es für den 1. FC Nürnberg darum ging, mit einem Sieg den vielleicht entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt zu machen (klick), war ein Spiel, in dem die Mannschaft des 1. FC Nürnberg – so das Fazit von Club-Trainer Dieter Hecking – von der ersten Minute an nicht richtig da war (klick). Man habe, sagt Alexander Esswein, nach der 1:0-Führung aufgehört, Fußball zu spielen und sei nicht mehr in die Zweikämpfe gegangen (klick). Und Club-Torhüter Raphael Schäfer, bei dem sich die seinen Kritikern Munition liefernden Aktionen häufen, stellt fest: Wir haben heute überhaupt nicht umsetzen können, was wir uns vorgenommen hatten (klick).

Nach der 1:2-Niederlage in Mainz hatte Dieter Hecking gesagt: In den ersten zwanzig Minuten haben wir nur zum Teil auf dem Platz gestanden (klick). Eine Woche später ist seine Mannschaft von der ersten Minute an nicht da, geht nicht in die Zweikämpfe, kann nichts von dem, was sie sich vorgenommen hat, umsetzen. In einem Spiel, in dem es – ich sag’s nochmal – um Punkte für den Klassenerhalt ging, nicht etwa in einem Benefizspiel! Etwas anderes als

???????????

fällt mir dazu nicht ein.

Man darf gespannt sein, welche Mittel Hecking einsetzen wird, um seine Mannschaft aus dem Frühlingsschlaf zu wecken. Er hat ja jetzt wieder personelle Alternativen. Ob er allerdings nach den nächsten beiden Spielen glücklicher sein wird als nach den Spielen gegen Mainz und Wolfsburg, ist fraglich, denn mit dem VfB Stuttgart (auswärts) und Bayern München (daheim) warten Mannschaften, gegen die auch ein 1. FC Nürnberg, der von der ersten Minute an da ist, in die Zweikämpfe geht und das, was er sich vorgenommen hat, umsetzt, nur mit viel Glück etwas ernten wird. Nicht auszuschließen, dass nach diesen Spielen am Valznerweiher, wo man sich nach den Siegen gegen Köln, Bremen und Mönchengladbach schon auf der sicheren Seite glaubte, die Kacke wieder am Dampfen ist.

Die mögliche Aufstellung des 1. FC Nürnberg

am 25. 3. 2012

SCHÄFER

FEULNER     MAROH     WOLLSCHEID     HLOUSEK

BALITSCH        SIMONS

EIGLER           DIDAVI           ESSWEIN

PEKHART

Spielbeginn:

15.30 Uhr

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick, klick, klick.]

58 Gedanken zu „Elf Fragezeichen

  • dito

    da fällt einem wirklich nur

    ????????????????????

    dazu ein….

    aber was solls wir liegen bestimmt nicht falsch, wenn wir davon ausgehen, dass das Spiel in Freiburg richtungsweisend wird.
    Und wenn die Mannschaft dann wieder pennt, ja was dann?

    ich verstehe nicht, dass man eigentlich immer drauf setzen kann, dass der Club alles dafür tut, dass die Gegner im Abstiegswahnsinn aufgebaut werden.

    Kopfschüttel.

  • Die Mannschaft scheint wirklich nur mit dem Rücken zur Wand in der Lage zu sein die volle Leistungsfähigkeit abzurufen. Sobald auch nur ein Fitzelchen Luft da ist und man durchatmen könnte, fehlen ihr die „Einstellung“, „Konzentration“ oder „Wachheit“ oder was auch immer.

    Ich bin wahrlich keiner, der etwas davon hält alles immer unter dem drohenden Zeigefinger zu sehen und denke auch immer, dass mal etwas Optimismus eher förderlich sei, statt zum Laissez-faire zu verleiten – die Mannschaft gibt sich aber wahrlich Mühe mich da Lügen zu strafen.

    Bin weiter überzeugt, sobald wir wieder richtig mit dem Rücken zur Wand stehen, werden wir wieder den FCN sehen, wie schon vor 1 1/2 Jahren gegen Hannover vor der Winterpause 2010/2011 oder eben Leverkusen im letzten Winter. Dieses „Spiel“ ist aber verdammt gefährlich und zudem unnötig wie ein Kropf.

    • Alexander | Clubfans United: Die Mannschaft scheint wirklich nur mit dem Rücken zur Wand in der Lage zu sein die volle Leistungsfähigkeit abzurufen. Sobald auch nur ein Fitzelchen Luft da ist und man durchatmen könnte, fehlen ihr die “Einstellung”, “Konzentration” oder “Wachheit” oder was auch immer.

      Ich will mich mal zum Advocatus Diaboli machen: Auch bei mir als Fan war gegen Wolfsburg die nachlassende totale Spannung zu spüren. Da kommt die auswärtsschwächste Mannschaft der Bundesliga gen Nürnberg, man hat letztens einige erfolgreiche Spiele abgeliefert, nach 10 Minuten führt man 1:0… – das versprach, ein richtig netter, vorfrühlingshafter Nachmittag zu werden. Irgendwie wurde dann sowohl von mir wie auch von meinem Umfeld der Ausgleich als ein ärgerlicher, aber nicht besonders Besorgnis erregender „Betriebsunfall“ aufgenommen, den man wohl postwendend korrigieren werde – und irgendwann war’s dann zu spät und von unserer Mannschaft kam auch gar nichts Substantielles mehr.
      Man muss das nicht entschuldigen (sind ja Profis usw. usf.), aber ich kann das Geschehen, wenn ich über mich selbst und meine Reaktionen reflektiere, irgendwie nachvollziehen, so ehrlich bin ich. Ging mir als Fan so, ging einigen wohl auch unbewusst auf dem Platz so. Ist in meinen Augen menschlich. Mehr will ich auch gar nicht dazu sagen.

      • Hörnla,

        Da ist auch was dran. Hier im Blog fing man ja postwendend nach dem Sieg über Gladbach an, die Choreographie des Punktdruckmessers zu diskutieren.

        Andererseits gabs ja schon in Mainz was auf den Deckel. Das hätte die Mannschaft dann doch zu mehr Ernsthaftigkeit animieren sollen.

        Es bleibt ein Rätsel raten.

  • Naja, im Prinzip stimmt das mit den ???????????
    Es ist einfach unerklärlich, und ich stimme der Analyse des Spiels auch voll zu.

    Aber mal nüchtern betrachtet: War es nicht klar, dass auch mal wieder ein Spiel kommt, das aus unerklärlichen Gründen einfach so beschissen läuft?
    Dass unsere Jungs beides „können“, also eben richtig gut ackern und damit auch Erfolg haben, genauso wie einfach nur komplett abzukacken, hat man diese Saison ja schon eindrucksvoll gesehen.

    Aber eben auch, dass sie es schaffen können, was zu reißen, auch gerade dann wenn keiner damit rechnet und viele der Mannschaft schon jegliches fußballerische Können sowie den Willen abgesprochen haben.

    Daher denke ich, dass man es auch diesmal wieder schafft, ich hoff natürlich, dass die Durststrecke jetzt nicht solange wird, dass man wieder in ernste Bedrängnis gerät. Auch wenn man dabei natürlich auch drauf hoffen muss, dass unsere nächsten Gegner eben auch mal ein unerklärlich schwaches Spiel abliefern, was beide Mannschaften diese Saison ja aber auch schon des öfteren gezeigt haben.

    Stehen und fallen wird das ganze trotzdem mit Einstellung der Mannschaft. Wir haben nur ne Chance, wenn wir wieder defensiv stabil stehen und aggressiv gegen den Ball arbeiten.

  • Jede Mannschaft hat ihre Höhen und Tiefen, außer vielleicht Dortmund, oder wie sonst soll denn Leverkusen das 0:3 gegen den Club seinen Fans verkaufen oder wie soll Werder Bremen die Heimniederlage gegen den Club seinen Fans erklären. Es gibt ja keine Laufkundschaft in der 1. Bundesliga, kein Grund wieder alles und jeden in Frage zu stellen oder sich selbst zu zerfleischen, während Fürth morgen im Halbfinale um den Deutschen Pokal gegen Borussia Dortmund spielt.

  • Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Samstag beschissen war.
    Ebensowenig ist abzustreiten, dass die Mannschaft nicht so wirkt, als sei sie ein wirkliches TEAM (s. Frei- od. Augsburg). Da fehlt es scheinbar innerhalb…woran auch immer. Wenn man es wüsste, wäre es nicht innerhalb.

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Mannschaft der 11 Fragezeichen uns Fans, dem Gegner und leider vermutlich auch sich selbst zuweilen rätselhaft erscheint. Stabil ist sie nicht – zum Glück besitzt sie aber auch nicht jene Form der Stabilität, über die K’lautern und die Trainerverschleißanlage Berlin verfügen.

    Frage: Hat jemand vor der Saison Stabilität erwartet? Ich nicht.
    Diese Erkenntnis hilft auch nichts, aber der Grad an Beunruhigung betreff Ligaerhalt ist noch nicht im Panikbereich.

    Habe heute mal alle Ergebnisse bis zum 34. Spieltag getippt und mich entschieden, dem Club nun doch eine düstere Konstanz zu unterstellen. Ergebnis: Platz 16, punktgleich mit dem 17.

    Das kommt davon, wenn so richtig scheiße gespielt wird. Dauerhaft.

    Und genau das ist wieder der Punkt, der mich eher beruhigt. Dauerhaftigkeit beim Club? Nö. Ein bis zwei positive Ausreißerchen würden folglich genügen, um sich noch über die Linie zu retten.

    Vielleicht beenden wir mal nicht nur Negativserien bei anderen Teams, sondern setzen sie in Gang oder erhalten sie aufrecht.
    Nur ganz ohne eine Unfähigkeitsattacke anderer Mannschaften könnte es gegen Ende der Runde tatsächlich nochmal heftig knirschen.

  • Die Analyse trifft absolut den Punkt! Ich verstehe nicht, wie eine Mannschaft, die nach Marktwert und Papierform maximal den Relegationsplatz belegt, überhaupt auf die Idee kommen kann, man könnte in irgendeinem Spiel mit weniger als Vollgas bestehen… Ist mir absolut ein Rätsel.

    Diese überheblichkeit bei vermeintlich leichteren Gegnern, wieder und wieder und wieder! Wann lernen sie endlich daraus, dass es so nicht geht, verstehe ich nicht! Aber ich denke, schon in Stuttgart wird was gehen, jetzt wo es wieder einen ordendlichen Schuss vor den Bug gab und man sich auf die alten Tugenden rückbesinnen wird….

    Nur die Aufstellung: ich sehe Eigler nicht in der Startelf. Entweder ist Pino schon so weit, dass Hlousek vorrückt und Esswein die Seite wechselt, oder es spielt eher Hegeler statt Eigler oder Chandler. Möglich wäre auch Bunjaku….

  • Esswein ist ansich ein klassischer Linksaußen, warum sollte er die Seite wechseln? Es macht ja wenig bis gar keinen Sinn wegen dem Konkurrenzkampf Hlousek-Pino ihm vorne seiner Stärken zu berauben.

    • Juwe,

      ich sehe nicht recht, warum Esswein als klassischer Linksaußen geführt wird. Nur weil er das bei uns derzeit spielt?

      Sein starker Fuß ist rechts, aber ich sehe ihn eher beidfüßig. Warum also sollte er auf rechts schwächer sein?

      • @Optimist:

        „Sein starker Fuß ist rechts.“

        Sehe ich genau so. Mein erstes Vorbild Erwin Kremers – das war ein klassischer Linksaußen!

      • Jeder Spieler hat eine Position, wo er seine Stärken am besten ausspielen kann. Hecking sieht ihn ja jeden Tag. Er wird überall als Linksaußen geführt auch in der U21.
        Ich halte gar nichts von Umstellungen, wo eine Umstellung drei weitere nach sich zieht. Eher könnte ich mir Hlousek als linken Halboder Mittelfeldspieler vorstellen und Pino, wenn er überhaupt wieder so weit ist, als LV. Das könnte eine starke linke Seite werden, falls Pino und Hlousek harmonieren, das kann man aber noch nicht beurteilen.

        Optimist: Juwe,ich sehe nicht recht, warum Esswein als klassischer Linksaußen geführt wird. Nur weil er das bei uns derzeit spielt?Sein starker Fuß ist rechts, aber ich sehe ihn eher beidfüßig. Warum also sollte er auf rechts schwächer sein?

      • Optimist: Juwe,

        ich sehe nicht recht, warum Esswein als klassischer Linksaußen geführt wird. Nur weil er das bei uns derzeit spielt?

        Sein starker Fuß ist rechts, aber ich sehe ihn eher beidfüßig. Warum also sollte er auf rechts schwächer sein?

        Immer eine Frage der Spielphilosophie. Messi ist Linksfuß und kommt meistens über rechts. Die Frage ist, was die Außenstürmer für Aufgaben haben. Sollen sie zur Grundlinie ziehen und dort flanken oder von außen rein ziehen und den Abschluss suchen? Wenn der Abschluss eine Option sein soll, dann nimmt man den starken Fuß auf die gegenüberliegende Seite, denn für das Einpassen von der Grundlinie reicht der schwächere.

        Ideal die Kombination eines von hinten anschiebenden LV, der dann hinten am LA vorbeiläuft und alle Optionen eröffnet: Flanke mit Links aus dem Halbfeld, zur Grundlinie von LA oder LV oder der LA zieht nach innen (wie einst Kristiansen) und sucht den Abschluss.

        Ungewöhnlich ist nur ein Rechtsfuß als LV. Zwar gelang Lahm so ein außergewöhnliches Tor bei der WM im Stile eines LA, aber in der Regel bevorzugt man doch den Linksfuß als LV.

        • Alexander | Clubfans United: Immer eine Frage der Spielphilosophie. Messi ist Linksfuß und kommt meistens über rechts.

          messi gibt so gut wie immer den zentralen stürmer, auf der rechten seite läuft er nur im absoluten notfall auf. aber er versucht in der tat immer den ball am linken fuss zu haben.

          ich denke esswein kann problemlos auf beiden seiten aufgestellt werden, getroffen hat er heuer schon mit beiden füssen, und wenn ich mir seine flanken ansehe, dann glaube ich, dass der linke fuss sogar der ist in dem er mehr gefühl/präzision hat. von links kommend ist er halt in den meisten fällen gezwungen den rechten fuss zu nehmen, falsche schlüsse würde ich daraus aber nicht ziehen.

        • Das sehe ich genauso ein Rechtsfuß als LA hat Vorteile im direkten Abschluß, ein LV allerdings braucht einen stärkeren linken Fuß, weil sie sehr viel Bälle die Linie entlangspielen nach der Ballerorberung und bleibe bei meiner Theorie
          Pino als LV, Hlousek im linken Halbfeld und Esswein noch weiter vorne als Stürmer, die drei könnten sich super gegenseitig unterstützen durch absichern, hinterlaufen usw. weil sie alle drei Qualitäten nach vorne und Pino und Hlousek auch nach hinten haben. Das könnte Esswein auch ein wenig den Rücken freihalten, Defensivarbeit ist jetzt nicht seine größte Stärke. Das könnte passen.

          Alexander | Clubfans United: Immer eine Frage der Spielphilosophie. Messi ist Linksfuß und kommt meistens über rechts. Die Frage ist, was die Außenstürmer für Aufgaben haben. Sollen sie zur Grundlinie ziehen und dort flanken oder von außen rein ziehen und den Abschluss suchen? Wenn der Abschluss eine Option sein soll, dann nimmt man den starken Fuß auf die gegenüberliegende Seite, denn für das Einpassen von der Grundlinie reicht der schwächere.Ideal die Kombination eines von hinten anschiebenden LV, der dann hinten am LA vorbeiläuft und alle Optionen eröffnet: Flanke mit Links aus dem Halbfeld, zur Grundlinie von LA oder LV oder der LA zieht nach innen (wie einst Kristiansen) und sucht den Abschluss.Ungewöhnlich ist nur ein Rechtsfuß als LV. Zwar gelang Lahm so ein außergewöhnliches Tor bei der WM im Stile eines LA, aber in der Regel bevorzugt man doch den Linksfuß als LV.

  • Fande am Samstag besonders die Leistung der Leitwölfe schlimm. Schäfer ist und bleibt einfach kein Bundesligatorwart.

  • vielleicht ist fussball „einfach“ so schön,weil es so kompliziert ist-
    vielleicht steht man als fan deshalb des öfteren vor elf?
    es ist eine mannschaftssportart,tagesform eines einzelnen können in der regel keine spiele entscheiden,aber manchmal schon-immer postiv als auch negativ.
    tagesform ab 3?-bis 5?spielern können das schon eher beeinflussen.
    man ist als fan ja auch oft überzeugt das es situationen geben müsse,die trainierbar sind-standarts z.b und sieht zuweilen fassungslos wie eben solche standarts reihenweise kläglichst vertan werden-oder reihenweise spiele gewinnen,innerhalb einer saison wechselnd manchmal.wurde da aufgehört das zu trainieren?
    wieviel glück trägt zum ergebnis bei?
    wieviel millimeter reichen am fuss/kopf aus um eine 100%tige zu versieben.lässt sich das trainieren?
    ist der Rasen hügelig,beeinflusst das positiv und oder negativ?
    stimmt es in der mannschaft?im verein?zuhause?das sollte doch kein Grund sein,das sind doch Profis!?
    Spielen immer die elf besten?oder doch „nur“ das beste gefüge?
    pfeift der schiri immer richtig?pfeift er tendenziell?haben spieler ein gespür dafür und verhalten sich entsprechend?
    für alle dieser fragen gibt es belegbare beispiele aus jedem fanleben und spielerleben,bin ich überzeugt von.
    mist noch mehr ?!

  • Wir brauchen noch mindestens 6 Punkte!

    D.h.
    – Auswärtssiege in Freiburg und Klabautern
    – Unentschieden gegen die Bauern, Schalke und den HSV und Heimsieg gegen Vizekusen
    usw.

    Meine Herren, haben wir ein doofes Restprogramm. Die Abstiegskandidaten Auswärts und die Euroleague/CL-Kandidaten daheim. Aber die Mannschaft wollte die vermeintlich einfacheren Spiele ja nicht gewinnen…bleibt nur SAPheim am vorletzten Spieltag oder vorher beim HSV daheim, dann geht es bei denen vielleicht nur noch um die goldene Ananas.

  • Solange wir zwischen den Pfosten einen Torwart haben, der weder Ruhe noch Sicherheit ausstrahlt und sich als Leitwolf sieht, solange wird das nix mit Sicherheit in der Abwehr. Was sich der in wirklich fast jedem Spiel für Dinger leistet hat nix mit Bundesliga-Torwart zu tun!
    Faustabwehr ohne Grund sonstwohin, Abschläge ins aus, Stellungsfehler, sich bei jeder Berührung mit dem Gegner aufspielen wie a kleines Auto, das ist einfach lächerlich was der im Tor so abzieht. Vergleicht man das Torwartspiel mal mit den anderen jüngeren Bundesliga Torhütern gehört der einfach raus aus dem Kasten. Erfahrung mag er haben, aber mehr leider auch nicht mehr. Schaut mal im Training vorbei und schaut euch das Torwarttraining mal an, da stecken die jungen Talente den Schäfer aber mal schön in die Tasche. Der Schäfer ruht sich aus auf seiner Führungsspielerqualität die er sich selbst verpasst hat und der Hecking leider auch immernoch so sieht! Warum auch immer!

    Es ist Zeit für einen schon längst anstehenden Torwartwechsel!

    Das wären so meine 11?

    • Jürgen,

      Ich frage mich bei Schäfer, ob Hecking hier die Entscheidung allein trifft oder in weit er sich da auf Adam Matyseks Einschätzung verlässt.

      • Das ist doch der normalste Vorgang der Welt, daß Hecking sich Matyseks Meinung als Torwarttrainer anhört, er aber die letzte Entscheidung trifft. Wo soll denn da das Problem sein? außerdem sah man doch gegen Wolfsburg, daß die Mannschaft vor Schäfer es nicht umsetzen konnte, soll Schäfer die Tore vorne auch noch schießen oder das Spiel nach vorne ankurbeln? An dem Tag gab es einen verdienten Sieger ob mit oder ohne Schäfer.

        schorschvolkert: Ich frage mich bei Schäfer, ob Hecking hier die Entscheidung allein trifft oder in weit er sich da auf Adam Matyseks Einschätzung verlässt.

  • Momentan redet man zum Thema Neuzugänge über Usami und Petersen. Was haltet ihr von diesen anstrebenden Leihgeschäften ???

    Mein Wunschspieler Assani Lukimya (Fortuna Düsseldorf) als Wollscheid-Ersatz wechselt nun vermutlich zu 99% zum FC Köln 🙁
    http://bit.ly/GCHmoK

    Sehr ärgerlich das Köln hier den Zuschlag erhält und der FCN ihn vermutlich gar nicht im Blickfeld hatte, obwohl er nahezu perfekt in Heckings-Muster passt.

    Grüße

    • Usami halte ich für ein sehr gutes Leihgschäft und noch besser falls, wie geschrieben wird, eine Kaufoption mit dabei herumkommt. Ich habe ihn ein paar mal in Testspielen gesehen und so einen ballgewanden, wuseligen, wendigen Spieler mit Präzision habe ich selten gesehen, seine Aktionen hatten Hand und Fuß,er könnte unser Mittelfeld absolut beleben. Ich wäre davon begeistert hinsichtlich mehr Spielkultur. Habe mich sowieso gewundert, warum er bei Bayern keine echte Chance bekommt. In meinen Augen hat er sogar noch mehr Potential als Kagawa.

      Bluemerson: Momentan redet man zum Thema Neuzugänge über Usami und Petersen. Was haltet ihr von diesen anstrebenden Leihgeschäften ???

      • Juwe: Usami halte ich für ein sehr gutes Leihgschäft und noch besser falls, wie geschrieben wird, eine Kaufoption mit dabei herumkommt. Ich habe ihn ein paar mal in Testspielen gesehen und so einen ballgewanden, wuseligen, wendigen Spieler mit Präzision habe ich selten gesehen, seine Aktionen hatten Hand und Fuß,er könnte unser Mittelfeld absolut beleben. Ich wäre davon begeistert hinsichtlich mehr Spielkultur. Habe mich sowieso gewundert, warum er bei Bayern keine echte Chance bekommt. In meinen Augen hat er sogar noch mehr Potential als Kagawa.

        sehe das ähnlich wie du. Kann man nur hoffen, dass ihn uns kein englischer Club vor der Nase wegschnappt. Vorallem Offensiv brauchen wir mehr Präzision und vorallem Spielkultur. Momentan ist unser Offensivspiel doch sehr überschaubar, sollte es mal stattfinden. Petersen wäre glaubig auch nicht verkehrt, da auch nach Pekhart die Besetzung im Sturmzentrum qualitativ sehr dünn ist. Aber über den Wollscheid-Ersatz mache ich mir die größten Sorgen 🙁 Hoffe das wir da einen guten Fang machen oder evtl. ein Florian Ballas schon soweit ist, um in die Fußstapfen von Wolle zu treten. Das wäre mir persönlich natürlich am liebsten 😉

  • petersen und pekhart sind sich in meinen augen relativ ähnlich, nebeneinander macht das wenig sinn, an einer back-up rolle wird petersen (und auch die bayern) nicht interessiert sein, und pekhart für einen leihspieler auf die bank zu setzen wäre ein ökonomischer wahnsinn. wenn also keine kaufoption im raum steht, halte ich von einer petersen-leihe gar nichts, da würde ich es lieber sehen wenn ein günstiges backup für pekhart fix verpflichtet wird.

    usami hingegen kann alle drei offensiven mittelfeldpositionen einnehmen und genau dort fehlt es uns, diese leihe mit kaufoption begrüße ich sehr. juwe hat eh schon zu recht das böse p-wort in den mund genommen… 😉

    ich bin gespannt ob damit kiyotake vom tisch ist, oder ob wir da dennoch weiter dran sind. die beiden könnte ich mir auch in kombination sehr gut vorstellen, zudem würde ihnen die integration sicher leichter fallen.

  • Töffi,

    Hm, wenn man das so sieht, hast Du auch wieder recht. Wir tun uns leichter, wenn wir hinten drin stehen können und die andere Mannschaft spielen lassen. Meistens oder manchmal, ist die Frage… 😉
    Gegen Mainz oder VWBurg ging es in die Hose, gegen Gladbach und Bremen hat es geklappt.

  • Kiyotake und Usami das wäre natürlich mal ne Ansage für die fränkische Spielkultur ?⚽ damit wären wir was die Kreativität im Mittelfeld betrifft gut aufgestellt ??

    • Bluemerson: Kiyotake und Usami das wäre natürlich mal ne Ansage für die fränkische Spielkultur

      Sollte sich das mit Usami wirklich bewahrheiten, würde auch Baders jüngste kategorische Absage an die Gerüchte rund um den Wechsel von Aigner Sinn ergeben. Denn entweder Usami oder Aigner, schließlich spielen beide im offensiven rechten Mittelfeld. Und Usami ist da sicherlich die günstigere Lösung aus Club-Sicht.

      • Töffi: Sollte sich das mit Usami wirklich bewahrheiten, würde auch Baders jüngste kategorische Absage an die Gerüchte rund um den Wechsel von Aigner Sinn ergeben. Denn entweder Usami oder Aigner, schließlich spielen beide im offensiven rechten Mittelfeld. Und Usami ist da sicherlich die günstigere Lösung aus Club-Sicht.

        Zumal Aigner zur Eintracht nach Frankfurt geht… Wird gerade vermeldet. Da hat der Bader mal keinen Mist erzählt, da sieht man mal, was die Presse so zusammenfabuliert….

        • Optimist: Zumal Aigner zur Eintracht nach Frankfurt geht… Wird gerade vermeldet.

          Aigner nach Frankfurt? Ich meine mich erinnern zu können, dass er vor einigen Wochen in der Münchner Presse zitiert wurde mit „… Wechsel zu einem Erstligisten mit einem guten Namen…“ oder so ähhlich.

          • Fußballer nehmens mit solchen Aussagen nicht so genau… wie bei dem alltime Klassiker ‚Nach Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien‘ (Möller) irgendsowas hat dör Manager halt gelabert, weil Fußballer müssen sich ja auf Fußball konzentrieren.
            :-O

            Töffi: Wechsel zu einem Erstligisten mit einem guten Namen

    • Juwe: Gündogan, schöne Grüße aus Nürnberg an Fürth.

      ich kann mir nicht helfen, für mich ist das ein klares eigentor vom fürther torwart. halt doch weder klewer noch clever, sondern nur fürther… 😉

      ich bin mir sicher, dass der grün das ding um den pfosten gedreht hätte.

      • Der Torwart ist eben die ärmste Sau, er kann in der Situation gar nichts machen, wenn ihm im Flug und er war schnell da, der Ball vom Pfosten an den Rücken springt. Fürth hat super gespielt das muss man anerkennen, aber irgendwann ist eben auch die Portion Glück aufgebraucht, die man dazu benötigt. Ich glaube der Fehler war eher auf Büskens Seite mit dem Kopf schon im Elfmeterschießen zu sein und eine Mannschaft wie Dortmund bist zur letzten Sekunde versucht so ein Spiel doch noch zu entscheiden.

        xxandl: ich kann mir nicht helfen, für mich ist das ein klares eigentor vom fürther torwart. halt doch weder klewer noch clever, sondern nur fürther…

        ich bin mir sicher, dass der grün das ding um den pfosten gedreht hätte.

        • Juwe: Der Torwart ist eben die ärmste Sau, er kann in der Situation gar nichts machen, wenn ihm im Flug und er war schnell da, der Ball vom Pfosten an den Rücken springt. Fürth hat super gespielt das muss man anerkennen, aber irgendwann ist eben auch die Portion Glück aufgebraucht, die man dazu benötigt. Ich glaube der Fehler war eher auf Büskens Seite mit dem Kopf schon im Elfmeterschießen zu sein

          Das hatte schon was prophetisches: bei der Einwechslung von Gündogan dachte ich, es wäre schon eine gewisse Ironie, wenn ausgerechnet er als Ex-Clubberer das Spiel entscheidet und beim Hans-Meyer-Gedächtnis-Torwartwechsel dachte ich noch „wenn das mal nicht nach hinten losgeht“.

          Es kam, wie es kommen musste: Dortmund hat den Bayern-Dusel….

          Aber Hut ab vor der Leistung von Fürth! Ich hoffe, das gibt jetzt keinen Knacks und wir können uns auf Erstligaderbys freuen!

          • Agree…, bis auf den Umstand, ich freue mich nicht dringend auf Bundesliga Derbys gegen Fürth, sie können auch gerne in der 2. Liga bleiben, aber nach den mehrfachen Leistungen im Pokal, schwer vorstellbar. Ich befürchte sogar unter ihrem Präsidenten Hack, sie würden „sportlich“ nicht lange die Underdog Rolle spielen in der Region, so gesehen bräuchte der Club seine Ziele gar nicht korrigieren. Halte Hack einen der Präsidenten, die sportlich mit am meisten Ahnung haben. Nachdem es ja kaum eine Mannschaft gibt, die besser weiss, wie die 2. Liga funktioniert, werden sie unter Hack auch schnell verstehen, wie die 1. Bundesliga funktioniert.
            Daher könnte ich auf Fürth in der 1.Liga noch einige Zeit verzichten.

            Optimist: Das hatte schon was prophetisches: bei der Einwechslung von Gündogan dachte ich, es wäre schon eine gewisse Ironie, wenn ausgerechnet er als Ex-Clubberer das Spiel entscheidet und beim Hans-Meyer-Gedächtnis-Torwartwechsel dachte ich noch “wenn das mal nicht nach hinten losgeht”.
            Es kam, wie es kommen musste: Dortmund hat den Bayern-Dusel….
            Aber Hut ab vor der Leistung von Fürth! Ich hoffe, das gibt jetzt keinen Knacks und wir können uns auf Erstligaderbys freuen!

  • Der Fürther Biss ist absolut vorbildlich! Ich hatte mit meinem Kumpel gewettet, dass Büskens‘ Torwartwechsel ein Fehler ist.

    Danke Ilkay, Du hast als Ex-Clubberer den in der Verlängerung besseren Fürthern einen fast schon zu brutalen Stoß versetzt.
    Fehler von Messias Büskens!

  • Zurück zum Club:
    Die Vorarbeiten für die nächste (Erstliga!!!) Saison laufen, ich finde den Focus auf Usami goldrichtig. Und diesmal bitte bitte mit Kaufoption – falls es wirklich klappen sollte.

    Bei Pekhard stellt sich schlicht die Frage, ob er eine erste Lewandowski-hafte Saison spielt und kommendes Jahr ähnlich explodieren kann – ich schreibe „ähnlich“, also im Verhältnis Club-BVB zu sehen.
    Petersen war in Cottbus ein echter Goalgetter, aber ich bin eher gegen eine Leihe. Lieber weiter an einer passenden Mannschaft arbeiten, um Zukunftsfähigkeit aufzubauen, Spieler halten zu können und immer attraktiver für gute junge Spieler zu werden.

    • Jürgen,

      Kannst du mir dann mal aufzählen, welche Torwarte für dich Erstliagtorwarte sind? Und bitte mit Begründung!
      Zu Fürth: Ich hab mich gefreut, daß Ilkay diesen Matchpoint gemacht hat.
      Ich muß aber zugeben, die Fürther spielen gut. Und es wäre sicher reizvoll, wenn wir gegen sie in der ersten Liga zwei Spiele hätten. Vielleicht würde das auch die Führungsebene unseres Vereins motivieren, die Saisonziele höher zu setzen als „Klassenerhalt“.

  • Falls Fürth aufsteigt – wovon diese Saison mal wirklich auszugehen ist – hat der Club zwar zwei Derbys, aber keine Punkte.
    Wann gab es eigentlich den letzten Pflichtspielerfolg gegen die Trollis?

    Gestern sah man eindrucksvoll, dass die Pokalspielsiege in Hoffenheim und bei uns kein Zufall waren.

    Zur Torwartdiskussion:
    Bader soll eine Sondergenehmigung bei der DFL erwirken: 1 Feldspieler raus, dafür Schäfer auf der Linie und ein zweiter Torwart für hohe Bälle.

    • berlinclub: Falls Fürth aufsteigt – wovon diese Saison mal wirklich auszugehen ist

      Die Hoffnung stirbt zuletzt …

      berlinclub: Zur Torwartdiskussion:
      Bader soll eine Sondergenehmigung bei der DFL erwirken: 1 Feldspieler raus, dafür Schäfer auf der Linie und ein zweiter Torwart für hohe Bälle.

      So witzig es klingt: Brauchen wir gar nicht. Unser „zweiter Torwart“ heißt Innenverteidigung und die sind genau mit der Prämisse ausgesucht, dass sie groß und kopfballstark sind, um Raphas Schwäche zu kompensieren, während er die Schwäche am Boden oder in der Geschwindigkeit der großen Jungs mit 1:1-Spiel und Reflexen auf der Linie ausgleicht.

      Ein Abwehrverbund ist ein Konzept und unser Konzept ist derzeit ja gar nicht so schlecht, jedenfalls wird es für gewöhnlich außerhalb Frankens sehr gelobt. Eher unser Offensivkonzept ist ja verbesserungswürdig – oder wie Hecking sagte: Wir erobern ja die Bälle. Nur verlieren wir sie gleich wieder. …

    • berlinclub: Wann gab es eigentlich den letzten Pflichtspielerfolg gegen die Trollis?

      Ist gar nicht so lange her: Am 23. November 2008 beim 2:1 am 14. Spieltag in der 2. Liga (0:1 Reisinger, 1:1 Maroh, 2:1 Eigler mit dem legendären Bogen-Kunstschuss vom Strafraumeck).

      Im Rückspiel gab’s ein 1:1 in Fürth (0:1 Vidosic, 1:1 Reisinger). Und neulich das berühmte Pokalspiel.
      Mehr Duelle gab’s zuletzt nicht.

  • Töffi: Ist gar nicht so lange her: Am 23. November 2008 beim 2:1 am 14. Spieltag in der 2. Liga (0:1 Reisinger, 1:1 Maroh, 2:1 Eigler mit dem legendären Bogen-Kunstschuss vom Strafraumeck).

    Danke – hatte ich vergessen. Ich bin immer nur von Berlin zu Derbys gefahren, die der Club verloren hatte. Deswegen habe ich es auch sein gelassen (mein schlechtes Karma?). 2008 war ich nicht da. Gut so.

    Alexander | Clubfans United: Die Hoffnung stirbt zuletzt …

    So witzig es klingt: Brauchen wir gar nicht. Unser “zweiter Torwart” heißt Innenverteidigung und die sind genau mit der Prämisse ausgesucht, dass sie groß und kopfballstark sind, um Raphas Schwäche zu kompensieren, während er die Schwäche am Boden oder in der Geschwindigkeit der großen Jungs mit 1:1-Spiel und Reflexen auf der Linie ausgleicht.

    Ein Abwehrverbund ist ein Konzept und unser Konzept ist derzeit ja gar nicht so schlecht, jedenfalls wird es für gewöhnlich außerhalb Frankens sehr gelobt. Eher unser Offensivkonzept ist ja verbesserungswürdig – oder wie Hecking sagte: Wir erobern ja die Bälle. Nur verlieren wir sie gleich wieder. …

    Trotzdem. Man muss schon zugeben, dass die Schäfer-Faustkünste etwas absurd sind. Da helfen auch die Langen hinten zu wenig.

    Die Vorwärtsbewegung wird dann hoffentlich nächstes Jahr mit Usami oder einem vergleichbaren Spieler besser.

    Falls wir die Klasse halten.

  • Ich war gestern bei den Trollies. Ich wollte, nachdem es im Februar in Nürnberg nich geklappt hatte, die Dortmunder live sehen.

    Das Spiel lebte in erster Linie von der Spannung. Die Torhüter mussten so gut wie kein einziges Mal eingreifen. Ich habe selbst nur einen einzigen Ball von Grün in Erinnerung. Deswegen frage ich:

    Was macht eigentlich ein gutes Spiel aus?

    Auch Dortmund tat sich schwer gegen die Westvorstadt. Die sind ein ganz unbequemer Gegner ebenso wie z.B. Augsburg, Freiburg oder Lautern- Inwiefern das Spiel der Westvorstadt über eine ganze Saison durchgezogen werden kann… Deswegen finde ich den Schritt des Glubbs, spielerische Elemente zu versuchen, gar nicht so schlecht. Auch wenn es dann und wann in einem Fiasko endet. Die 31 Punkte sind eine brauchbare Grundlage. Nicht mehr und nicht weniger.

    Interessant fand ich gestern:

    – Das friedliche Miteinander beider Fangruppen
    – Als der “ Klewer“-Effekt vollzogen war, glaubten nahezu alle Trollies an die Niederlage VOR dem Elfer-schiessen. Also ist die Westvorstadt mindestens ebenso skeptisch wie ein Glubberer.. 😉

    Und noch etwas ist mir aufgefallen, als ich bei einer Wiederholung im TV reinzappte:

    Die Perspektive im TV ist verändert!

    Ich sass ungefähr in Kopfhöhe der Spieler. Im TV sieht es , wegen der Werbung, wie 5m aus! Natürlich ist bisher nur wegen der Werbung… aber was kann dann durch die Technik noch alles verzerrt werden ( vor allem in Zukunft)?? . Deswegen bin ich inzwischen der Meinung, auf TV- Beweise zu verzichten.

    • KUZ:

      Die Perspektive im TV ist verändert!

      Ich sass ungefähr in Kopfhöhe der Spieler. Im TV sieht es , wegen der Werbung, wie 5m aus! Natürlich ist bisher nur wegen der Werbung… aber was kann dann durch die Technik noch alles verzerrt werden ( vor allem in Zukunft)?? . Deswegen bin ich inzwischen der Meinung, auf TV- Beweisezu verzichten.

      Hm – aber es stellt sich trotzdem die Frage, welches die objektiv bessere Perspektive darstellt. Vor allem, wenn es darum gehen sollte, über Abseits oder nicht, Ball im Tor oder doch nicht zu entscheiden.

      Ich würde da eher der Kamera als dem eigenen Auge vertrauen.

  • Und da denkt man doch immer, nur der Glubb kann ein Debb sein.
    Vielleicht muß man das ausweiten: Fränkische Profifußballvereine sind a Debb? In der 121sten Minute ein so blödes Tor zu kassieren, das hätte ich vor dem Spiel eigentlich nur uns zugetraut.

    So, jetzt Daumen für Glatzbach drücken. Nordtirol muß auch dieses Jahr auf einen Titel verzichten.

  • Ich fühle mich bestätigt, dass Raphael Schaefer sich wohl in der „Abendsonne“ seiner Keeperkarriere befindet! Damit habe ich mein Zuel erreicht und die Community furr Schaefers Schwächen sensibilisiert! Greetongs vom Greek-River!

    • Hier wird jeder Spieler diskutiert, mit seinen Schwächen und Stärken. Sensibilisiert klingt ja putzig, genervt trifft es besser.

      JSchieber: die Community furr Schaefers Schwächen sensibilisiert! Greetongs vom Greek-River!

  • Ich würde als Hilfsmittel einen Chip im Ball einsetzen, so daß der Ball, wenn er die Torlinie ausreichend überschritten hat, grün zu leuchten beginnt und Musik abspielt. Dann wäre das eine Problem schonmal gelöst und bei jeder Kameraeinstellung kann man überprüfen hat der Ball nun geleuchtet oder nicht 😮

    • Juwe: Ich würde als Hilfsmittel einen Chip im Ball einsetzen, so daß der Ball, wenn er die Torlinie ausreichend überschritten hat, grün zu leuchten beginnt und Musik abspielt. Dann wäre das eine Problem schonmal gelöst und bei jeder Kameraeinstellung kann man überprüfen hat der Ball nun geleuchtet oder nicht

      Da muss man gleich weiter denken: Die Musik und das Leuchten wird gleich als Werbeeinblendung genutzt: „Der Ball hinter der Torlinie wird präsentiert von Krombacher“ :mrgreen:

Kommentare sind geschlossen.