Die Club-Chronik für die KW 39

In dieser Woche blicken wir auf sieben Spiele zurück, aus denen ein 3:3-Spektakel in Bochum herausragt. Übrigens hat der Club in über 1.000 Spielen in der Bundesliga nur 13 Mal 3:3 gespielt.

 

Vor 30 Jahren am 24.9.1982:
Der Club gewinnt am 7. Spieltag der Bundesliga gegen Borussia Dortmund mit 3:2.

Der Club empfing als Tabellenzwölfter den noch unbesiegten Tabellenvierten aus Dortmund

Die Aufstellungen:
Club: Kargus, Weyerich, J. Täuber, Stocker, A. Reinhardt, Eder, T. Schneider, H. Heidenreich (8. Schöll), Botteron, Heck, Dreßel (Trainer: Klug)
Dortmund: Immel, Rüssmann (14. Lusch), Loose, M. Koch, L. Huber, Tenhagen, Raducanu, Bönighausen, Zorc, Klotz, Burgsmüller (Trainer: Feldkamp)

Die Tore:
0:1 Heck (51., ET)
1:1 Dreßel (58.)
2:1 Heck (61.)
3:1 Heck (77.)
3:2 Burgsmüller (86.)

Zuschauer: 20.000
Schiedsrichter: Wilfried Heitmann

Empfehlung:
Bei Dortmund spielte Manfred Burgsmüller, der in der Saison danach (1983/84) für den Club in der 1. Bundesliga spielen sollte.

Nach dem dritten Saisonsieg konnte der Club auf Rang 9 klettern, Dortmund blieb trotz der ersten Saisonniederlage auf Platz 4.

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Vor 5 Jahren am 26.9.2007:
Der Club verliert am 7. Spieltag der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen mit 1:2.

Der Club empfing in einem Spieltag unter der Woche als Tabellen-16. den Tabellendritten aus Leverkusen.

Die Aufstellungen:
Club: Blazek, Beauchamp (63. R. Schmidt), Spiranovic, Pinola (71. Vidosic), D. Reinhardt, Galasek, Misimovic (63. Kennedy), Mintal, Kristiansen, Kluge, Charisteas (Trainer: Meyer)
Leverkusen: R. Adler, Haggui, M. Friedrich, Castro, Rolfes, Barnetta, Gresko (60. Sarpei), Vidal (86. Sinkiewicz), Gekas (79. Schwegler), Kießling, Barbarez (Trainer: Skibbe)

Die Tore:
0:1 Kießling (40.)
1:1 Mintal (73., EM)
1:2 Barnetta (76.)

Zuschauer: 40.458
Laut kicker.de:
Spielnote 3 (intensiv geführte, temporeiche Partie, die sich jedoch zumeist zwischen den Strafräumen abspielte); Chancenverhältnis 7:5
Spieler des Spiels: Tranquillo Barnetta – mit einem Traumpass zu Kießlings Führungstreffer, dazu als eiskalter Vollstrecker beim Siegtor der Leverkusener.
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Note 5,5)

Wiedersehen:
Bei Leverkusen spielten zwei ehemalige Club-Spieler: Stefan Kießling, der von 2001 bis 2006 in der 1. und 2. Bundesliga gespielt hatte, sowie Vratislav Gresko, der vor dieser Saison nach Leverkusen gewechselt war.

Der Club blieb weiterhin ohne einen Heimsieg und fiel auf den 17. Platz zurück, Leverkusen kletterte auf Rang 2.

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Vor 15 Jahren am 26.9.1997:
Der Club gewinnt am 8. Spieltag der 2. Bundesliga gegen die SpVgg Unterhaching mit 1:0.

Der Club empfing als Tabellenschlusslicht den Tabellenvierten aus Unterhaching.

Die Aufstellungen:
Club: C. Müller, U. Schneider, F. Baumann (76. Rahner), Bürger (90. Fiechter), Hassa, Wiesinger, T. Richter, Störzenhofecker (46. Smejkal), Ziemer, Falter (46. Driller), M. Kurth (Trainer: Magath)
Unterhaching: Wittmann, Strehmel, Bucher, Bergen, Tammen, S. Täuber, Radlspeck, Lust, M. Zimmermann (68. Gröber), Zeiler, Hartig (Trainer: Köstner)

Tor:
1:0 Wiesinger (83.)

Zuschauer: 15.600
Schiedsrichter: Florian Meyer

Empfehlung:
Bei Unterhaching spielte Stephan Täuber, der die folgenden zwei Saisons für den Club in der 1. und 2. Bundesliga spielen sollte.

Durch den zweiten Saisonsieg kletterte der Club auf Rang 16, Unterhaching fiel auf Platz 6 zurück.

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Vor 20 Jahren am 26.9.1992:
Der Club gewinnt am 8. Spieltag in der Bundesliga gegen Bayer Uerdingen mit 2:0.

Der Club empfing als Tabellenelfter den Aufsteiger und Tabellen-15. aus Krefeld.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Zietsch, Kurz, U. Wolf, T. Brunner, Olivares, Oechler, Dorfner, Bustos (70. Kramny), Eckstein, Rösler (59. Wück)  (Trainer: Entenmann)
Uerdingen: Dreher, Paßlack (22. Posch), Kutschera, Kranz, Gorlukowitsch, Rahner, Peschke, Krümpelmann (66. Laeßig), Bremser, Sassen, Jüptner (Trainer: Funkel)

Die Tore:
1:0 T. Brunner (62.)
2:0 Dorfner (85.)

Zuschauer: 24.200
Schiedsrichter: Manfred Harder

Wiedersehen und Empfehlung:
Beim Club spielte Rainer Zietsch, der von 1989 bis 1991 bei Uerdingen unter Vertrag gestanden war. Bei Uerdingen spielten zwei spätere Club-Spieler (Helmut Rahner: 1997 bis 1999; Stephan Paßlack: 2001 bis 2004) und mit Dirk Bremser der aktuelle Co-Trainer (seit 2010).

Durch den dritten Saisonsieg konnte der Club auf Rang 8 klettern, Uerdingen blieb auf Platz 15 – musste am Saisonende aber als Tabellenvorletzter absteigen.

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Vor 25 Jahren am 26.9.1987:
Der Club verliert am 10. Spieltag der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt mit 1:3.

Der Club musste als Tabellenfünfter zum Tabellen-15. nach Frankfurt reisen.

Die Aufstellungen:
Frankfurt: Gundelach, D. Roth, Körbel, Binz, Sievers, F. Schulz, A. Möller, Detari, Turowski, Smolarek (84. Friz), U. Müller (65. Heitkamp) (Trainer: Feldkamp)
Club: Köpke, Giske, Dusend, Dittwar, Schwabl, M. Schneider, Reuter, Grahammer, T. Brunner, Eckstein (61. Stenzel), Andersen (Trainer: Höher)

Die Tore:
1:0 Smolarek (26.)
1:1 Eckstein (31.)
2:1 F. Schulz (84.)
3:1 Binz (88.)

Zuschauer: 19.875
Schiedsrichter: Klaus Broska

Empfehlung:
Beim Club spielten drei Spieler, die später bei Frankfurt unter Vertrag stehen sollten: Andreas Köpke (1994 bis 1996), Dieter Eckstein (1988 bis 1990) und Jörn Andersen (ebenfalls 1988 bis 1990 und 1991 bis 1993).

Es war erst die zweite Saisonniederlage, die der Club hinnehmen musste. Er fiel auf Platz 6 zurück, Frankfurt kletterte auf Rang 12.

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Vor 5 Jahren am 29.9.2007:
Der Club spielt am 8. Spieltag der Bundesliga beim VfL Bochum 3:3.

Der Club musste als Tabellen-17. zum Tabellen-14. nach Bochum reisen.

Die Aufstellungen:
Bochum: Lastuvka, Concha, Maltritz, Bönig, Yahia, Dabrowski (69. Imhof), Zdebel, Ilicevic (79. Drsek), Bechmann (88. D. Fuchs), Sestak, Mieciel (Trainer: Koller)
Club: Blazek, A. Wolf, R. Schmidt, Spiranovic, D. Reinhardt, Galasek, Misimovic, Mintal (77. Vidosic), Kristiansen (71. Adler), Kluge, Saenko (71. Kennedy) (Trainer: Meyer)

Die Tore:
0:1 Kluge (40.)
1:1 Sestak (43.)
1:2 Kluge (60.)
2:2 Mieciel (62.)
3:2 Sestak (66.)
3:3 Misimovic (81.)

Zuschauer: 18.615

Laut kicker.de:
Spielnote 3 (offener Schlagabtausch und dramatische Torfolge nach mäßigem Beginn. Sehr intensives Kampfspiel, wenn auch mit technischen Unzulänglichkeiten); Chancenverhältnis 6:6
Spieler des Spiels: Peer Kluge – fing Dabrowskis Vorstöße ab, kurbelte an, mit gutem Auge und großem Aktionsradius, dazu noch zweifacher Torschütze.
Schiedsrichter: Herbert Fandel (Note 5)

Wiedersehen:
Zvjezdan Misimovic war erst vor der Saison von Bochum zum Club gewechselt.

Sowohl der Club als auch Bochum blieben auf ihren Tabellenplätzen 14 bzw. 17.

Spielbericht bei Clubfans United: “Die Moral stimmt” (vom 1.10.2007)

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Vor 10 Jahren am 29.9.2002:
Der Club gewinnt am 7. Spieltag der Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 1:0.

Der Club empfing als Tabellen-13. den noch sieglosen Tabellenletzten aus Kaiserslautern.

Die Aufstellungen:
Club: Kampa, Kos, Popovic, Petkovic, Sanneh, Jarolim, Frey (70. Nikl), Larsen, L. Müller, Cacau (30. David), Ciric (83. Driller) (Trainer: Augenthaler)
Kaiserslautern: G. Koch, Knavs, Hengen, H. Koch (78. Mifsud), Grammozis, Teber, Bjelica (65. T. Reuter), Riedl, Dominguez (54. Ratinha), Lokvenc, Klose (Trainer: Gerets) 

Tor:
1:0 Sanneh (69.)

Zuschauer: 30.200
Darius Kampa hält einen Foulelfmeter von Ratinha (86.).
Laut kicker.de:
Spielnote: 3,5; Chancenverhältnis: 7:1
Spieler des Spiels: Darius Kampa – 86 Minuten lang nicht geprüft. Doch als es darauf ankam, war Nürnbergs Schlussmann da und parierte Ratinhos Strafstoß.
Schiedsrichter: Florian Meyer (Note 2,5)

Durch den zweiten Sieg hintereinander kletterte der Club auf Platz 11, Kaiserslautern blieb Schlusslicht.

14 Gedanken zu „Die Club-Chronik für die KW 39

  • Beim 3:2 gegen Dortmund unter Flutlicht war ich auch mit dabei (mitten in der Nordkurve). Da war ich überhaupt noch relativ häufig drin. Aber da hatte ich auch noch mehr Haare.

    • BSE08: Beim 3:2 gegen Dortmund unter Flutlicht war ich auch mit dabei (mitten in der Nordkurve). Da war ich überhaupt noch relativ häufig drin. Aber da hatte ich auch noch mehr Haare.

      Aber das waren wenigstens noch Zeiten! Da ließ man sich nicht mal von einem Eigentor unterkriegen!

  • @Töffi:

    Danke für die Erinnerung an das Dortmund-Spiel im September 1982. Habe das Spiel zusammen mit meinem Vater von Block 9 aus gesehen. Flutlicht, laue Temperaturen und der Club hat das Spiel gedreht…Heimsieg!!!

  • Ich kann mich noch gut an das 2:0 gegen Bayer Uerdingen erinnern. Mit Uwe Rösler, der als Stürmer kein einziges Tor, zumindest in der Liga, für den FCN erzielte. Und Percy Olivares hat mir damals richtig gut gefallen, leider war er in der Winterpause schon wieder weg, aber das ist wieder eine andere Geschichte 🙂

  • “Club: Blazek, A. Wolf, R. Schmidt, Spiranovic, D. Reinhardt, Galasek, Misimovic, Mintal (77. Vidosic), Kristiansen (71. Adler), Kluge, Saenko (71. Kennedy) (Trainer: Meyer)”

    Wie konnte man eigentlich mit der Mannschaft absteigen?

    • Alexander | Clubfans United:

      “Club: Blazek, A. Wolf, R. Schmidt, Spiranovic, D. Reinhardt, Galasek, Misimovic, Mintal (77. Vidosic), Kristiansen (71. Adler), Kluge, Saenko (71. Kennedy) (Trainer: Meyer)”

      Wie konnte man eigentlich mit der Mannschaft absteigen?

      Vielleicht lag’s ja am Trainer…

    • Alexander | Clubfans United: “Club: Blazek, A. Wolf, R. Schmidt, Spiranovic, D. Reinhardt, Galasek, Misimovic, Mintal (77. Vidosic), Kristiansen (71. Adler), Kluge, Saenko (71. Kennedy) (Trainer: Meyer)”

      Wie konnte man eigentlich mit der Mannschaft absteigen?

      Naja, so pralle fand ich die Aufstellung jetzt nicht 🙂 Spiranovic und Schmidt in der Startelf. Bis auf Misimovic und Wolf (für den FCN) haben die allesamt nichts mehr großes gerissen, auch nach ihrer Zeit beim Club. Mintal ist natürlich unantastbar! 🙂

    • kausal war, weil wir zulange ohne Torwart spielen mußten. Sonst wäre das 2008 nicht passiert. Oder emotionalisierend formuliert, weil wir in jener Saison keinen Raphael Schäfer hatten. 🙂

      Alexander | Clubfans United: “Club: Blazek, A. Wolf, R. Schmidt, Spiranovic, D. Reinhardt, Galasek, Misimovic, Mintal (77. Vidosic), Kristiansen (71. Adler), Kluge, Saenko (71. Kennedy) (Trainer: Meyer)”

      Wie konnte man eigentlich mit der Mannschaft absteigen?

      • Juwe: kausal war, weil wir zulange ohne Torwart spielen mußten. Sonst wäre das 2008 nicht passiert. Oder emotionalisierend formuliert, weil wir in jener Saison keinen Raphael Schäfer hatten. 🙂

        da ist schon was dran. Weniger, weil der Blazek kein guter Torwart wäre, sondern weil einfach der Abwehrchef hinter der IV gefehlt hat. Diese Rolle konnte Blazek nicht ausfüllen, wodurch aus der zuvor mit besten Verteidigung der Liga eine der schlechtesten wurde.

        Auch wichtig ist die schwache Besetzung der Außenverteidiger: Pino war Langzeitverletzt, der damals gute Ersatz Gresko wurde vergrault und schon war da kein tauglicher LV mehr übrig. Auf RV war Reinhardt formschwach und der (eigentlich starke) Ersatzmann Jakobsson, der eigens dafür geholt wurde – war natürlich verletzt. dazu noch der Ausfall von Vittek die meiste Zeit…..

        Da muss ich Stefan schon recht geben, das was als Mannschaft noch übrig blieb, war so dolle nicht. Einfach ein zu großes Gefälle im Kader und dann zu viele tragende Säulen, die fehlten…Fertig ist das Desaster.

        Aber aus heutiger Sicht: Wer weiß, wofür es gut war….

  • mir war immer unerklärlich, warum H. Meyer den Schmidt (ich glaube er kam von Jena) spielen lies

  • Frage an alle Statistik-Spezialisten: mit 4-0 Toren am 5. ST auf Platz 4 (F95), vor dem amtierenden Meister – hat es so was je schon mal gegeben? Absurd. Das muss geändert werden: Huszti aus dem Spiel nehmen und präzise Kiyotake-Standards, dann geht was!

    • Markazero: Frage an alle Statistik-Spezialisten: mit 4-0 Toren am 5. ST auf Platz 4 (F95), vor dem amtierenden Meister – hat es so was je schon mal gegeben? Absurd. Das muss geändert werden: Huszti aus dem Spiel nehmen und präzise Kiyotake-Standards, dann geht was!

      Ganz nebenbei bemerkt. Willkommen in der 1. Bundesliga, Fürth. Da verliert man eben mal, vor eigenem Publikum, gegen den Mitaufsteiger aus Düsseldorf obwohl man die drei Punkte eigentlich für sich fest eingeplant hatte und sich als Favorit wähnte. Der Clubfan spricht da aus Erfahrung 🙂

      Aber wirklich peinlich ist wenn man in der ersten Liga sein Stadion mit 18.500 Plätzen nicht voll bekommt.

      • Stefan – Clubfans United:
        Aber wirklich peinlich ist wenn man in der ersten Liga sein Stadion mit 18.500 Plätzen nicht voll bekommt.

        Das ist gar nicht peinlich, sondern spricht für den Sachverstand des Fürther als sochem: Der fährt natürlich zum Club! Brauchst Dir ja bloß mal die vielen Fü-Kennzeichen auf den Parkplätzen angucken!

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