Schamels Visionen und Antonios Geschichte

Alle Jahre wieder kommt die Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg. So auch in diesem Jahr und die Vorzeichen dafür konnten nach vier verlorenen Spielen und einem desolaten Auftritt auf wie neben dem Platz gegen den SC Freiburg schlechter nicht sein. Immerhin war die Mannschaft, zumindest der Teil, der nicht zu Nationalmannschaften berufen war, sowie das gesamte Trainerteam erschienen – und erntete für diesen Mut Applaus.

Schamels Visionen

Nach der obligatorischen Begrüßung durch den Aufsichtsratvorsitzenden Klaus Schramm bekam Aufsichtsratsmitglied Hanns-Thomas Schamel das Wort um seine „Vereinsvision“ zu präsentieren. „Als Erben der großen Club-Tradition sehen wir es als unseren Auftrag , den 1. FCN nachhaltig in der 1. Bundesliga zu etablieren und wieder zu einem der führenden Vereine in Deutschland zu machen“. Eine Botschaft die in der jüngsten Gegenwart zwar etwas schwierig zu vermitteln ist, die sich aber jeder Fan vom ganzen Herzen wünscht: Dass der 1. FC Nürnberg wieder einer der führenden Vereine, nicht nur in der Jugendarbeit, in Deutschland ist.  Des weiteren stellte Schamel sein Markenkonzept, das in der nächstens Jahreshauptversammlung in der Satzung verankert werden soll, vor. Dessen Ziel soll sein (u.a.), die strategische Ausrichtung des Vereins künftig weitgehend unabhängig von einzelnen Personen zu machen, um dadurch Kontinuität zu gewährleisten. Auch bei der Marke „Der Club“ will man ein Zeichen setzen und sich in der Positionierung verbessern, denn „Der Club“ ist eine ‚verdammt starke Marke‘, für die uns viele Großkonzerne beneiden würden – vergleichbar in etwa mit „VW – Das Auto“. Doch was bedeutet „Der Club“? „Der Club“ bedeutet nach Schamels Konzept „Fußballkultur seit 1900“, denn man war einer der ersten deutschen Fußballvereine jahrzehntelang Rekordmeister und ist bis heute noch (inoffizieller) Vize-Rekordmeister. Eine Anekdote mit viel Aussagekraft: Ende der 40iger Jahre bestritt der 1. FC Nürnberg in Barcelona ein Freundschaftsspiel und wurde hernach von der spanischen Presse als Pionier des schnellen Flachpass-Kombinationsspiels gefeiert. – Nun wissen wir also, wer an den vergangen drei Erfolgen der Spanier an Welt und Europameisterschaften (mit) Schuld halt. „Fußballkultur seit 1900“  soll aber mehr also nur ein Slogan sein.  „Fußballkultur seit 1900“ soll das Dach für eine einheitliche Führungs-, Spiel-, Mythen-, Nachwuchs-, Finanz, Wert- und Fankultur sein.

Auch die „Corporate Identity“ soll zukünftig fest in den Satzungen des Vereins verankert werden. Beispielsweise wurden in der Vergangenheit bei Logos oder Trikots immer wieder unterschiedliche Farben, Farbtöne und Kombinationen verwendet, so dass selbst in den eigenen Fanshops keine einheitliche Markenfarbe erkennbar war. Ein „Markenführungsausschuss“ beim 1. FC Nürnberg sichtete und filterte deshalb Dinge heraus, die aus der Historie für den 1. FC Nürnberg typisch sind und ihn eindeutig von anderen Vereinen unterscheiden und einzigartig machen. Schamel demonstrierte anschaulich anhand des Logos des FC Bayern München, wie sehr dessen Rotton auch schon mal dem Logo des 1. FC Nürnber geähnelt hatte. „Wir sind „Der Club“ und unterscheiden uns schon farblich durch das einzigartige, traditionelle „Club-Rot“!“. Dessen Farben wurden nun auf HKS16, RAL 3003 oder PANTONE 187 C bestimmt. Auch bei den Trikots soll es in Zukunft eine „Einheit“ geben. Kein Orange mehr, wie z.B. beim DFB-Pokal Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue in der vergangenen Saison. Die Traditionsfarben sind ein rotes Trikot mit schwarzen Hosen und roten Stutzen, während das Auswärtsoutfit entweder komplett in Weiß oder als zweiter Wechselsatz komplett in Schwarz, wie z.B. beim Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach, gehalten werden soll. Zum Abschluss präsentierte Schamel noch die Club-Formel, die bei der Mitgliederversammlung großen Zuspruch auslöste: „Als erster Rekordmeister prägt der ruhmreiche 1. FC Nürnberg nachhaltig die deutsche Fußballkultur und sorgt bis heute für Stolz und Anerkennung weit über das Frankenland hinaus“.

Sportlich

Wie schon im letzten Jahr ergriff auch diesmal Dieter Hecking wieder direkt das Wort und wandte sich an die Mitglieder. „Wir hatten in der letzten Wochen eine miserable Außendarstellung“ mahnte der Trainer selbstkritisch an, aber er sei weit davon entfernt nun alles negativ zu sehen. Die Herausforderung sei es die Negativserie zu beenden: „Wir haben noch 27 Spieltage – und ich glaube nicht, dass wir alle diese Spiele verlieren werden“. Des weiteren appellierte er an das Vertrauen der Fans, was in so einer Gemeinschaft von Fans, Mannschaft und auch im gesamten Verein, sehr wichtig sei. Die Pfiffe gegen Marcos Antonio beim letzten Heimspiel gegen VfB Stuttgart haben ihm doch sehr auf dem Magen geschlagen. Fußballspieler seien doch auch nur Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, betonte er, und er gab zu Bedenken, dass er sich nicht vorstellen könne, dass auch nur einer der im Saal Anwesenden je gern von 42.000 Zuschauern kollektiv ausgepfiffen werden möchte.

Finanzen

Wenn es schon sportlich aktuell nicht rund läuft, so doch wirtschaftlich. Der 1. FC Nürnberg konnte seine Zielsetzung sich mittelfristig wirtschaftlich zu konsolidieren, durch ein sehr gutes und positives  Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2011/12 deutlich übertreffen – und man wolle diese Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen. In Zahlen ist das ein Jahresüberschuss in Höhe von 4,0 Millionen Euro nach Steuern. Die Gesamterträge sind in der vergangenen Saison um 1,7 Mio. Euro (von 58,8 Mio. Euro auf 57,1 Mio.Euro) leicht gesunken, jedoch reduzierten sich die Aufwendungen um 1,4 Mio. Euro (von 54,5 Mio. Euro auf 53,1 Mio. Euro). Der Etat für den Lizenz-Bereich lag im Geschäftsjahr 2011/12 bei 20,5 Mio. Euro (Vorjahr 24,3 Mio. Euro). Der nicht durch Vereinsvermögen gedeckte Fehlbetrag wurde durch das sehr gute Betriebsergebnis um 63% wiederum deutlich reduziert. Zum Bilanzstichtag 30.06.2012 beläuft sich der Fehlbetrag auf 2,33 Mio. Euro (Vorjahr 6,36 Mio. Euro). Dem stehen ausreichend stille Reserven des 1. FCN gegenüber.

Heiß diskutiertes Thema: viagogo

Eigentlich war es nur eine Randnotiz, die Bekanntgabe eines weiterer Partner des FCN, in dem Fall im Ticketvertrieb, sorgt das Thema doch seit Bekanntgabe für Unruhe und wurde in der JHV zu dem wohl meistdiskutierten Thema. Um dabei den Überblick zu behalten und etwas zu verstehen, was die Kritiker bewegt, muss man wohl kurz etwas weiter ausholen. Mit viagogo holte sich der 1. FC Nürnberg einen Partner ins Haus, der sich exklusiv um die Zweitverwertung von Tickets für die Heimspiele des 1. FC Nürnberg kümmern soll (und darf).

So weit, so gut, doch genau hier fehlte für viele die  Transparenz, was denn der 1. FC Nürnberg und viagogo genau vereinbart haben. Über viagogo werden Tickets des FCN direkt veräußert, aber auch Privatverkäufe sind möglich. Der entsprechende Passus in „§ 14 Weiterverkauf von Tickets“der AGB untersagte bisher eine Weiterveräußerung von privat an privat jenseits des aufgedruckten Preises, doch dieser Paragraph wurde nun um den kleinen Zusatz “ außer dem lizenzierten Zweitmarkt-Ticketpartner“ erweitert. Dies stößt manchen als Doppelmoral auf, denn bisher war die Botschaft, dass solche Versteigerungen zum Schutz der Fans und der Preisstabilität kategorisch verfolgt würden – nun im Zuge der neuen Partnerschaft plötzlich erlaubt? So ganz genau schien dies niemand erklären zu können, jedenfalls nicht die genaue Ausgestaltung. Auch blieb bis zuletzt unklar, welche Karten nun vom FCN direkt, welche von Privat kommen. Offiziell gibt es die direkt vom 1. FC Nürnberg an viagogo ausgegebenen  Tickets nur für  Gegengerade, Südkurve und Haupttribüne und preislich maximal 100% „über Wert“. Doch mit Blick auf die live gehandelten Tickts liegt genau da der Hase im Pfeffer: Auf der Website von viagogo ist eben nicht transparent ersichtlich, welche Tickets nun direkt vom 1. FC Nürnberg kommen und welche Tickets von „privat“ dort angeboten werden – dann ohne die „100%“-Beschränkung.

Neben der moralischen Frage hat der Fan aber auch die Bedenken, dass nun gerade bei Spitzenspielen erst Recht keine Karten mehr im freien Verkauf zu ergattern sind, wenn nun auch noch ein Zweitverwerter mit im Spiel ist. Aber auch die Fanclubs (OFCN) beklagen, dass man erst gar nicht versucht hatte einen Weg „von Fan zu Fan“ zu suchen, wie das zum Teil schon gelebte Praxis sei, sondern sich lieber einem Vermarkter in die Arme warf.

Soweit die verständliche Kritik und die Bedenken. Bei einem Selbstversuch versuchten wir ein  Ticket für Block 8 Reihe 10 Platz 10 via viagogo zu verkaufen: Die Deckelung lag bei einem Ticketwert von 18 Euro bei maximal 45 Euro. Das sind mehr als 100%, aber immer noch besser als die Preise bei anderen Online-Auktionshäuser, wo bspw. im letzten Winter  Tickets für das DFB-Pokalspiel gegen Greuther Fürth mit über 300 Euro gehandelt wurden.

Sicher berechtigt gerade in Anbetracht der Rhetorik des „Preisschutzes“ kritische Stimmen für die neue Partnerschaft, unbenommen geben sie dem Verein zusammen mit seinem Partner in einem „grauen Markt“ aber auch eine gewisse Kontrolle zurück (und verbessert nebenbei noch die Einnahmesituation).
Der Vorstand hörte sich die Kritik an, die auch aus Teilen des Aufsichtsrates getragen wird, und will nun noch einmal, auch mit Blick auf die Praxis auf der Website von viagogo, die Kooperation auf den Prüfstand stellen.

Maroh und die Innenverteidigung

Neverending Story: Die Personalie Dominik Maroh schlug ja direkt nach Ende der vergangen Saison bereits hohe Wellen. Auch wir bei Clubfans United versuchten mit der „Akte Maroh“ etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Die Informationslage war dünn. Einzig von Maroh (und nicht vom Verein selbst) geisterten Aussagen über einen nicht verlängerten Vertrag durch die Medien. Heute fühlen wir uns durch die Aussagen von Martin Bader  auf der JHV bestätigt in unseren Mutmaßungen: Man hatte Maroh bereits im Frühjahr 2012 ein Vertragsangebot unterbreitet, das er jedoch ausgeschlagen habe, da sich die Vorstellungen des slowenischen Nationalspielers mit den Vorstellungen des Vereins nicht deckten. Maroh wollte sportlich wie finanziell zu einem ‚Stammspieler‘ aufgewertet werden, während man beim Verein Maroh, wie auch seine anderen Kollegen auf dieser Position (oder eben aktuell mit Klose, Antonio, Nilsson und – mit Abstrichen – Korczowski), ’nur‘ einer von vier (gleichberechtigten) Innenverteidigern beim 1. FC Nürnberg gewesen wäre. Man habe sich damals die Entscheidung wahrlich nicht leicht gemacht, deswegen habe es sich ja auch so lange hingezogen, sich dann aber dafür entschieden Herrn Maroh ziehen zu lassen. Alternativen gab es auch nicht: Eine Auflösung der Verträge von Klose oder Nilsson wäre nicht in Frage gekommen, um das Problem zu lösen, und allein die beiden musste man berechtigte Hoffnungen auf Stammplätzen bieten. Das große Zerwürfnis blieb aber aus: Als Verein sei man mit Dominik Maroh nach wie vor im guten Kontakt und man wünsche ihm eine erfolgreiche Zeit beim 1. FC Köln.

Sehr kritisch ging man dagegen mit der negativen Stimmung rund um einen anderen Innenverteidiger zu Gericht: Die Verpflichtung von Marcos Antonio verteidigte Bader vehement. Marcos Antonio war kein Schnellschuss oder Notlösung, er wurde von Chefscout Christian Möckel kritisch über vier Monate intensiv gescoutet. Allein vier komplette Spiele, u.a. auch das Pokalendspiel zwischen Steaua und Rapid Bukarest und unzählige weitere Videos von Antonio, hat sich der ehemalige Clubstürmer angesehen. Zweimal war Möckel persönlich in Bukarest, um mit Marcos Antonio und seiner Familie zu sprechen, um ihn und sein Umfeld kennen zu lernen. Und schlussendlich hat man ihn auch nach Deutschland eingeladen, um mit ihm vor Ort intensiv gesprochen. Erst danach habe man sich für die Verpflichtung entschieden. Es gab also weder Versäumnisse und es gab auch „keinerlei Anzeichen, dass er möglicherweise solche Fehler, wie gegen Stuttgart, machen wird“, betonte Bader. Antonio sollte man also vielleicht trotz des grandios in den Sand gesetzten Starts, nicht gänzlich schon als Fehlkauf abschreiben. Möckel hat bisher immerhin hervorragende Arbeit geleistet.

 

66 Gedanken zu „Schamels Visionen und Antonios Geschichte

  • Ja wirklich hervorragende Zusammenfassung. Danke!
    Herrn Schamels Vision und Zielsetzung gefällt natürlich, ich hoffe nur, das insgesamt mehr dahinter steckt als Nostalgie und Wunschdenken, denn beides sind Eigenschaften, die beim Club seit je her vorhanden sind. Die Marke lässt sich m.M.n. nämlich nicht von den Menschen trennen, da ihr Erfolg zum Großteil vom Erfolg und vor allem der Spielweise der Mannschaft abhängt.
    Nicht umsonst war in den letzten Jahren die “Marke“ “Karnevalsverein“ erfolgreicher als die Marke “Der Club“. Die zehren heute noch von einem halben Jahr Bruchweg-Boys, auch wenn das langsam nachlässt. Und genauso bringt es der Marke auch nichts, dass man vor 72 Jahren mal der Inbegriff des damals modernen Fußballs war.

    Bei viagogo kann ich mal wieder nur den Kopf schütteln. Mit welcher Begründung will man das nun wieder rechtfertigen? Achja, mit keiner. Schon bezeichnend dass nicht einmal bei Bekanntgabe und auf der Jhv in Anwesenheit aller handelnden Personen Näheres zu den Beweggründen gesagt wird. Aber das Thema Kommunikation hatten wir in den letzten Tagen ja schon des Öfteren.
    Mir will auch nicht in den Kopf, in wie weit der Club hier mehr Kontrolle haben möchte. Mal abgesehen, dass ich eine Deckelung beim doppelten Preis unverschämt hoch finde, kann doch jemand der mehr möchte weiterhin die illegalen Kanäle nutzen. Wo also liegt der Vorteil, der den immensen Nachteil, dass zukünftig ein Kontingent an Karten nur noch zum doppelten Preis angeboten wird, aufhebt? Zumal der Mehrgewinn ja wohl kaum in der Vereinskasse landen wird.

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    • Kugelblitz,

      Dieses Thema Viagogo seh ich von zwei Seiten. Zum einen ist es einfach ein Unternehmen, das von der Abzocke lebt und Herr Woy ist da wohl ziemlich blauäugig drauf abgefahren, wieviel Geld die ihm geben für Plätze, die bei nicht so interessanten SPielen eh nicht verkauft werden. Zumindest hab ich ihn so verstanden, daß der Club Geld kriegt dafür egal ob die die Karten verkaufen oder nicht. Und daß die nicht verkauften Karten dann auch noch an den Verein zurückgegeben werden, das gibt meiner Meinung nach jedem die Chance dort nicht zu kaufen und die Karten an der Tageskasse zu erwerben.
      Im übrigen versteh ich aber auch die Aufregung nicht so ganz. Für mich wär das eine ganz einfache Rechnung: ich will oder kann nur zu bestimmten Spielen, wo die Karten weggehen wie die warmen Semmeln. Es gibt die Möglichkeit als Vereinsmitglied diese Karten in Ruhe in drei Tagen im Vorverkauf zu erwerben. Der Mitgliedsbeitrag kostet mich 50 EUR, wenn ich noch bei einem Fanclub bin. Dafür bekomm ich alle Karten in der Saison zu einem ermäßgten Preis, zudem noch weitere Extras und Getränk und Wiener auf der Mitgliedversammlung, auf der ich mich dann auch noch dafür einsetzen kann, daß z.B. solche Fehler wie der Vertrag wie der von viagogo entweder korrigiert oder zumindest nicht wieder gemacht werden. Karte für ein Bayernspiel auf der Gegengerade kostet vielleicht 50/60 EUR. 100% mehr also bei viagogo: Also geb ich das Geld dem Club statt viagogo und nur einen Teil dem Club, hab keinen Streß mehr beim Kartenkauf und kann mir nicht nur ein SPiel sondern gleich mehrere ansehen. ALso wer da trotzdem bei viagogo eine Karte oder sonstwie über den Schwarzmarkt teuer kauft, der ist doch wirklich selbst schuld. Deshalb hab ich auch nicht so ganz verstanden, weshalb soviele Vereinsmitglieder, die das Problem eh nicht haben mit viagogo sich da so aufregen. Und wenn man schaut, wo die Karten angeboten werden, Block 20, einer neben den Auswärtsfans in der Südkurve und einer, der wirklich oft leer ist auf der Haupttribüne, dann versteh ich die Aufregung noch weniger, weil die Karten da kaufen doch dann eh eher die Fans der Gegner und da auch noch die, die sich Sitzplätze leisten können. Und die können ruhig die Kohle abdrücken, wenn sie das Spiel sehen wollen.

      Was mich da mehr aufgeregt hat war, daß Woy ewig lange behauptet hat, der AUfsichtsrat sei vorab informiert worden. Entweder hat er da bewußt was Falsches gesagt oder ein Mitarbeiter hat die Info nicht weiter gegeben. Das zu klären find ich wirklich wichtig. Und ich hoffe, das tut der AUfsichtsrat auch.

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      • Beate60: Was mich da mehr aufgeregt hat war, daß Woy ewig lange behauptet hat, der AUfsichtsrat sei vorab informiert worden. Entweder hat er da bewußt was Falsches gesagt oder ein Mitarbeiter hat die Info nicht weiter gegeben. Das zu klären find ich wirklich wichtig. Und ich hoffe, das tut der AUfsichtsrat auch.

        Ich glaube er hat sich unglücklich ausgedrückt. Am Ende bestätigten ja die ARs, dass sie (nach Geschäftsordnung) informiert worden sind.

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      • Beate60: Dieses Thema Viagogo seh ich von zwei Seiten. Zum einen ist es einfach ein Unternehmen, das von der Abzocke lebt und Herr Woy ist da wohl ziemlich blauäugig drauf abgefahren, wieviel Geld die ihm geben für Plätze, die bei nicht so interessanten SPielen eh nicht verkauft werden. Zumindest hab ich ihn so verstanden, daß der Club Geld kriegt dafür egal ob die die Karten verkaufen oder nicht. Und daß die nicht verkauften Karten dann auch noch an den Verein zurückgegeben werden, das gibt meiner Meinung nach jedem die Chance dort nicht zu kaufen und die Karten an der Tageskasse zu erwerben.
        Im übrigen versteh ich aber auch die Aufregung nicht so ganz. Für mich wär das eine ganz einfache Rechnung: ich will oder kann nur zu bestimmten Spielen, wo die Karten weggehen wie die warmen Semmeln. Es gibt die Möglichkeit als Vereinsmitglied diese Karten in Ruhe in drei Tagen im Vorverkauf zu erwerben. Der Mitgliedsbeitrag kostet mich 50 EUR, wenn ich noch bei einem Fanclub bin. Dafür bekomm ich alle Karten in der Saison zu einem ermäßgten Preis

        ja, im Prinzip hast Du dann ja mit dem Mitgliedsbeitrag schon den Preisunterschied bezahlt, v.a. weil man ja selten allein geht und dann eh gleich mehr Tickets besorgt.

        Ich bin kein Vereinsmitglied, aber Probleme hab ich deswegen trotzdem nicht. Viagogo kommt nicht in Frage, ich werde nicht mehr bezahlen, als den Ticketwert (aber das muss ja jeder für sich selbst wissen). Ich geh eben nicht zu den Topspielen wie Bauern oder Greuther und für alles andere finde ich die Tickets auch so, wenn ich rechtzeitig dran bin. Ich bin ja nicht auf einen bestimmten Platz angewiesen, also was juckt mich das dann…..

        Und schließlich ist ja dann sogar ein Platz auf der Haupttribüne billiger als irgendwas auf Viagogo. Dann sitz ich halt da (wo fast immer noch Restplätze sind), wenn ich nix anderes finde, was solls…

        Nur zum Vergleich, ich hab ja schon einige Spiele in England gesehen. Dort kann man Tickets über solche Tickethändler für 300 – 600 Euro kaufen (bei Topspielen), aber auch die normalen Spiele kosten da schon mindestens 100 Euro. Das kam für mich auch nie in Frage, ich hab meine Tickets immer im Online-Shop direkt beim Verein gekauft, für 30 – 50 Pfund, je nach Spiel, das ging sogar aus Deutschland. Das extremste war Liverpool, da hatte ich Spitzenplätze (Gegengerade Mitte) für 44 Pfund, wärend bei den Händlern der Mindestpreis 380 Euro für irgendwelche Randplätze war. Da ist die Deckelung bei uns ja noch moderat.

        Was ich damit sagen will: Eigentlich ist doch niemand auf Viagogo angewiesen, wer dort Tickets kauft, ist selbst schuld oder will eben das Unmögliche, für das man sonst halt einen Tag lang Schlange steht. Aber wenn man das gegenrechnet ist es ja auch OK 😉

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  • Danke Stefan für den tollen Bericht von der JHV 🙂

    zum Thema viagogo fällt mir nur ein Wort ein: WUCHER !!
    und das sich „Der Club“ dafür hergibt: PFUI!!

    als Beispiel soll eine Karte im Block 31 im Heimspiel gegen die Bayern dienen, die auf viagogo zum Verkauf steht:

    Der offizielle Ticketpreis beläuft sich in diesem Topspiel auf 44 €. Der gleiche Platz kostet z.B im Spiel gegen Augsburg nur 23 €.

    –> hier hat man also schon mal einen Topspielzuschlag von schlappen 91,3 Prozent.

    soweit so gut.

    der Anbieter der Karte auf viagogo will jetzt dafür 70 €, liegt damit also dann noch unter diesen nebulösen 100 % Aufschlag.

    So und jetzt gehts los:

    Vom Verkäufer nimmt viagogo als Gebühr 10% des Ticketpreises und darauf noch die MwSt. Macht zusammen 8,33 €, der Verkäufer bekommt also 61,67 € für die Karte.

    Vom Käufer will viagogo zum Ticketpreis nochmal – WAHNSINNIGE – 24,34 € für Gebühren, MwSt. und Versand. Den Käufer kostet die Karte also nun schlappe 94,34 €!!

    Halten wir fest:
    – der Käufer zahlt anstatt der nominalen 44 € jetzt mal eben 94,34 € und das sind eben mal 114,4% Aufschlag auf eine Karte auf der sowieso schon 91 § Topzuschlag sind.
    – viagogo kassiert vom Endpreis 33,27 € (8,33 + 24,94), das sind 35,3 %

    wenn das kein Wucher ist dann weiss ich auch nicht mehr.
    wenn sich dann Bader und Woy hinstellen und sagen, man beuge damit Internetabzocke vor, dann ist das doch lächerlich! da wird der Bock zum Gärtner gemacht.

    siehe dazu auch den Bericht unter
    http://glubb.blogspot.de/

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    • Johnny Vegas,

      Das mag ja so sein, daß das Wucher ist, nur hat das derjenige in Griff, der so eine Karte einfach nicht kauft. Das ist doch dasselbe wie bei ebay, wenn das Der CLUB-Trikot dort völlig überteuert verkauft wird. Niemand wird gezwungen da mitzumachen. Aber wenn man glaubt, man muß unbedingt eine Karte haben und wenn man den von mir aufgezeigten (in deinem Fall billigeren Weg) über die Vereinsmitgliedschaft nicht gehen will, kann ich wirklich keinen Grund sehen, weshalb mich das aufregen sollte.

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      • Beate60:

        deiner Argumentation kann ich leider in keinster Weise folgen. Warum?

        Weil eben Viagogo jetzt ein offizieller Partner vom 1.FCN ist, das macht den Unterschied!
        Damit legalisiert der Verein das Abzocken der Fans meiner Meinung nach, das ist das Problem.

        Es geht hier doch darum, wie sich der Verein positioniert und die Kooperation mit Viagogo entspricht nicht meinem Empfinden von begriffen wie „Tradition“, „Fanfreundlichkeit“ usw.

        Ne, jetzt wie du zu sagen „Wer bei Viagogo kauft, ist selbst schuld.“ erscheint mir etwas zu kurz gedacht.

        In der Hoffnung auf die schnelle Mark hat man hier von Vereinsseite wieder ein Stück Glaubwürdigkeit verspielt, meine Meinung.

        Auf der einen Seite wird um Mitglieder und Fans geworben und auf der anderen Seite steigt man mit dem Teufel ins Bett. Das geht doch nicht.

        Tut mir leid, aber ich als Fan (und FCN-Mitglied) komme mir durch ein solches Geschäftsgebahren schlichtweg verarscht vor.

        Bleibt nur zu hoffen, dass man möglichst schnell und günstig wieder aus dem Vertrag mit viagogo herauskommt und damit nicht zu viel Porzellan zerschlagen wird.

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        • Johnny Vegas: Weil eben Viagogo jetzt ein offizieller Partner vom 1.FCN ist, das macht den Unterschied!
          Damit legalisiert der Verein das Abzocken der Fans meiner Meinung nach, das ist das Problem.

          da hast Du natürlich recht…

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        • Johnny Vegas: Damit legalisiert der Verein das Abzocken der Fans meiner Meinung nach, das ist das Problem.

          Abzocken würde ja heißen das man erst nach dem Kauf weiss was es kostet oder ungeahnte Folgekosten entstehen würden.

          Daher sehe ich es ähnlich wie Beate oder Optimist. Wer sich dort eine teueres Ticket kauft ist selbst schuld. Und wenn man es mal wirklich objektiv sieht geht es nur um die ausverkauften Spiele gegen Fürth oder Bayern. Für alle andere Spiele bekommst man die Tickets an all den alteingesessenen Vorverkaufsstellen und ist ist keinster Weise gezwungen zu viagogo zu gehen.

          Mein Tipp, Mitglied werden und/oder sich vorzeitig um Tickets für die Spiele gegen Westvorstadt oder Nordtirol kümmern 🙂

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        • Johnny Vegas,

          hab ich doch geschrieben, daß ich das auch nicht toll finde. Und hoffe, daß der Aufsichtsrat das mit Herrn Woy klärt, daß bestimmte Dinge auch angesichts unseres neuen Konzeptes, wofür der Club stehen soll, künftig einfach nicht gehen. Und daß sie falls möglich diesen Zweijahresvertrag vorher kündigen, scheint ja durch das Engagement einiger Cluberer auf der MV jetzt auch im Bereich des möglichen.
          Aber verarscht komm ich mir durch „so ein Geschäftsgebaren“ wirklich nicht vor. Ich denke einfach, Herr Woy hat viagogo ähnlich wie zunächst Herr Schramm als einfach nicht so schlimm eingeschätzt und deshalb gedacht, wenn die uns Geld überlassen wollen, grade wo noch kein Trikotsponsorenvertrag abgeschlossen ist, weshalb sollen wir drauf verzichten. Daß du das so hoch hängst, nun ja, da sind wir einfach mal unterschiedlicher Meinung.
          Und es wird das immer geben, daß einige Vereinsmitglieder denken, das sei jetzt aber ein moralisch nicht einwandfreier Geldgeber: mir ging´s beim Trikotsponsor Areva so, dir eben bei viagogo. Ich hätte dem Verein auch bei Areva nicht so extreme Vorwürfe gemacht mit, der geht mit dem Teufel ins Bett. Es ist halt einfach Fakt, daß wir ohne Einnahmen von Geldgebern nicht auskommen. Und mir ist immer noch lieber, der Verein hat das Geld und kann dafür einen guten Spieler finanzieren oder das NLZ unterhalten als wir sind der moralisch einwandfreiste Verein der Liga und steigen deshalb ab. Kannst du mir jetzt vorwerfen, daß ich inkonsequent bin, aber ich denk, es gibt immer einen Graubereich, in dem man abwägt, was wichtiger ist: der Nutzen oder die Moral. Ich könnte auch gänzlich auf´s Auto verzichten, aber das würde bedeuten, daß ich auch auf etwas verzichten muß, was mir wichtiger ist als diese absolute politische Korrektheit bei dem Thema Umweltzerstörung. Und genauso gesteh ich den Verantwortlichen beim Verein zu, daß sie in ihrem Werteurteil nicht immer meinen Prinzipien folgen und dennoch Werte haben.
          Ist doch toll, daß es in unserem Verein möglich ist, daß man so etwas diskutieren und sogar korrigieren kann. Das ist wieder etwas, was es bei anderen Vereinen (Wolfsburg, Bayern, Hoffenheim) so mit Sicherheit nie geben wird.

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          • Beate60:

            ok, wir sind im Punnkt viagogo unterschiedlicher Meinung und da kommen wir wohl auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner …

            aber wir habens diskutiert 🙂

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  • Ach, ein Besuch in Fankneipen zu Spitzenspielen ist durchaus auch leicht den dortigen Aufpreis der Getränkepreise wert! Als ich letztes Jahr keine Dauerkarte hatte, ging ich wieder den üblichen Weg über das Onlinekaufportal mit Abholung oder per Postweg.
    Und für Spiele Unterwegs gibt es ja überaus nette Menschen hier in Deutschland verteilt, die einem auf Anfrage weitergeholfen haben / weiterhelfen können. 😉

    Deshalb lässt mich das Viadings auch völlig kalt.

    Dankestens für die Opferung Deiner Freizeit durch den Besuch der Vereinsversammlung und die Verfassung dieses tollen Artikels hier, Stefan!

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  • Was erwartet Hecking eigentlich? In Hannover zwei grobe Stockfehler, die zu direkten Torgeschenken führten und im nächsten Heimspiel gegen Stuttgart schon nach 24 Sekunden! gleich das nächste Geschenk in auffallender Lässigkeit, daß zum frühen Rückstand führte. Dann den Fans die Schuld zu geben, die Antonio verunsichern, halte ich für eine sehr merkwürdige, unrealistische Aussage. Da macht er es sich zu einfach. Typische UrsacheWirkung Umkehrung. Und wenn sie Maroh nicht wie einen Stammspieler bezahlen wollten, würde mich interessieren welches Gehalt denn Marcos Antonio hat.

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    • Juwe: Und wenn sie Maroh nicht wie einen Stammspieler bezahlen wollten, würde mich interessieren welches Gehalt denn Marcos Antonio hat.

      Maroh wollte sportlich wie finanziell eine Stammplatzgarantie und dies ließ sich nicht mit der Philiosophie des Vereins vereinbaren. Fängst Du einmal damit an wollen dann die anderen plötzlich auch. Von daher finde ich Entscheidung gegen Maroh immer noch korrekt.

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      • Stefan – Clubfans United: Maroh wollte sportlich wie finanziell eine Stammplatzgarantie

        Das mit einer Stammplatzgarantie ist doch ein gut befeuertes Medien Märchen, die gibt es noch nichtmal für Ronaldo bei Real Madrid. Sowas gibt es nirgends. Dazu würde ich gerne mal beide Seiten hören. Ich weine Maroh keine Träne nach, weil er ist weg aus basda. Was mir nur nicht gefällt ist es sich auf der anderen Seite mit merkwürdigen Halbwahrheiten aus der Affäre zu ziehen und auch sportlich betrachtet nicht die richtigen Schlüsse daraus gezogen zu haben. Einfach mal die Karten auf den Tisch legen oder Fehleinschättzungen zugeben, das fände ich ne ehrliche Art insbesondere der sportlichen Leitung.

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        • Juwe: Das mit einer Stammplatzgarantie ist doch ein gut befeuertes Medien Märchen, die gibt es noch nichtmal für Ronaldo bei Real Madrid. Sowas gibt es nirgends. Dazu würde ich gerne mal beide Seiten hören. Ich weine Maroh keine Träne nach, weil er ist weg aus basda. Was mir nur nicht gefällt ist es sich auf der anderen Seite mit merkwürdigen Halbwahrheiten aus der Affäre zu ziehen und auch sportlich betrachtet nicht die richtigen Schlüsse daraus gezogen zu haben. Einfach mal die Karten auf den Tisch legen oder Fehleinschättzungen zugeben, das fände ich ne ehrliche Art insbesondere der sportlichen Leitung.

          Juwe, sei mir nicht bös, aber bei Dir muss man immer einhaken, weil du quasi im Nebensatz immer was sagst, was so nicht stimmt oder einen falschen Eindruck hinterlässt. Die Sache mit der Stammplatz-Garantie ist keine Halbwahrheit, sondern wahrscheinlich des Pudels Kern. Und das ist nicht nur der Gesamtkontext aus allen Meldungen, die wir damals schon in der „Akte Maroh“ zusammenstellten, das ist auch die Aussage wieder in der JHV von Bader und das ist auch die Aussage von Maroh, zuletzt in einem Interview bei koeln.de: „Ich habe hier eine Stellung in der Mannschaft, die mir wichtig war. Ich bin ein gestandener Spieler, der die Jungen ein bisschen führt und für die anderen seinen Mann steht.“ http://www.koeln.de/koeln/sport/maroh_haben_uns_wieder_selbst_um_den_lohn_gebracht_647057.html (man könnte noch mehr solcher Aussagen unterschiedlicher Couleur herausziehen). Maroh wollte schlicht und ergreifend die Perspektive haben regelmäßig zu spielen (ob man das nun Stammplatzgarantie nennt oder auch nicht), und genau die konnte man ihm nicht zugestehen – das ist im Prinzip wahrscheinlich einfach nur zu ehrlich gewesen, andere versprechen das und lösen es dann einfach nicht ein.

          Warum kann man das nicht einfach so stehen lassen, ohne penetrant danach zu suchen oder zu unterstellen, dass ein großer verborgener Fehler hier wäre, den man vertuschen wolle. Fehler gibts genug, das war keiner.

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          • Alexander | Clubfans United: Warum kann man das nicht einfach so stehen lassen, ohne penetrant danach zu suchen oder zu unterstellen, dass ein großer verborgener Fehler hier wäre, den man vertuschen wolle. Fehler gibts genug, das war keiner.

            Mir ist das auch egal, aber worum es mir noch vielmehr ging, und da gehört die Vorgeschichte Maroh nun mal im Zusammenhang dazu, alles aber so gut wie alles, was man an Maroh kritisierte, keine Perspektive, keine Spieleröffnung, nur grätschen jetzt wollte er auch zuviel Geld, wenn das so stimmen soll, nur mal angenommen, dann hat man aber in Folge alles restlos falsch gemacht. Wo ist denn die Perspektive eines, ich weiß es jetzt nicht genau und keine Lust herumzugoogeln, fast 30 jährigen Marcos Antonio und ist er denn billiger nachdem Maroh so viel Geld forderte. Mich würde tatsächlich das Salär einmal als Vergleich interessieren. Ist er größer, das geisterte ja auch ewig herum, große Kopfballstarke IV sollen es sein, mich wundert es nicht, wenn sich viele Fans wirklich veräppelt vorkommen und die Verantwortlichen sich in Scheinaussagen hin und herwinden („Wir haben uns etwas erhofft“…die Frage ist nur was) und einfach auch danach was die Innenverteidigung angeht so ziemlich alles falsch gemacht haben. Das wiegt ansich noch schwerer finde ich. Das man mit Maroh nicht klar kam, seis drum, aber die Folgen daraus .. sind noch katastrophaler. Eine Innenverteidigung, und das ist nicht mal ein Scherz die als Pleiten, Pech und Pannen Trailer in die Sportschau ausgestrahlt wird. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es das schon mal gab.
            Und die Herren Bader oder Hecking stellen sich vor die FCN Mitglieder und schieben mal wieder Maroh den schwarzen Peter zu, sorry aber das stinkt einfach und entbehrt jeder Selbstkritik.

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            • Juwe: Mir ist das auch egal, aber worum es mir noch vielmehr ging, und da gehört die Vorgeschichte Maroh nun mal im Zusammenhang dazu, alles aber so gut wie alles, was man an Maroh kritisierte, keine Perspektive, keine Spieleröffnung, nur grätschen jetzt wollte er auch zuviel Geld, wenn das so stimmen soll, nur mal angenommen,dann hat man aber in Folge alles restlos falsch gemacht. Wo ist denn die Perspektive eines, ich weiß es jetzt nicht genau und keine Lust herumzugoogeln, fast 30 jährigen Marcos Antonio und ist er denn billiger nachdem Maroh so viel Geld forderte. Mich würde tatsächlich das Salär einmal als Vergleich interessieren. Ist er größer, das geisterte ja auch ewig herum, große Kopfballstarke IV sollen es sein, mich wundert es nicht, wenn sich viele Fans wirklich veräppelt vorkommen und die Verantwortlichen sich in Scheinaussagen hin und herwinden (“Wir haben uns etwas erhofft”…die Frage ist nur was) und einfach auch danach was die Innenverteidigung angeht so ziemlich alles falsch gemacht haben. Das wiegt ansich noch schwerer finde ich. Das man mit Maroh nicht klar kam, seis drum, aber die Folgen daraus .. sind noch katastrophaler. Eine Innenverteidigung, und das ist nicht mal ein Scherz die als Pleiten, Pech und Pannen Trailer in die Sportschau ausgestrahlt wird. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es das schon mal gab.
              Und die Herren Bader oder Hecking stellen sich vor die FCN Mitglieder und schieben mal wieder Maroh den schwarzen Peter zu, sorry aber das stinkt einfach und entbehrt jeder Selbstkritik.

              Ganz einfach erklärt: Maroh hat den Vertrag nicht unterschrieben. Maroh wollte nicht. Man konnte Marohs Wünsche nicht erfüllen. Antonio wurde intensiv gescoutet, Möckel war mehrfach da, Hecking hat sich beschäftigt, man hat Gespräche geführt, man war überzeugt. Ja es ging schief. Erwarten konnte das keiner in der Art und Weise. (Abgesehen davon, dass ein gestandener Nilsson die gleichen Fehler machte). Steht aber auch alles im Artikel.

              Du gehst wirklich Null auf das ein, was man dir sachlich erwidert, erwartest aber sachliche Beachtung. Das ist viel verlangt auf Dauer.

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            • Juwe,

              Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß Antonio mehr kann als viele Fans ihm zutrauen. Wieso? Weil ich, was ich bisher von Möckel mitbekommen habe, denke, daß das ein sehr guter Scout ist. Weil ich zu Hecking so viel Vertrauen hab, daß ich denke, er hätte ihn nicht eingesetzt, wenn er nicht a) von den Videos und b) von seiner Trainingsleistung her den Eindruck gehabt hätte, er kann die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen.
              Ja es ist schief gegangen. Sein erstes Pflichtspiel fand mit einer Mannschaft statt in der fast alle neben sich standen. Selbst wenn er nicht Bundesliganiveau hätte, sorry ,mit Bukarest um den Pokal spielen, im der Europaligue spielen, Havelseniveau hatten seine Gegner doch mit Sicherheit. Insofern völlig unsinnig zu denken, er wäre da überfordert gewesen.
              Weshalb er nicht mehr gespielt hat, war mit Sicherheit, daß Hecking den Eindruck gewann, er muß sich mit seinen Teamkollegen noch besser absprechen können.
              Dann kam sein erster Bundesligaeinsatz nach katastrophalen Fehlern von Nilsson leistet er sich einen noch katastrophaleren Fehler. Shit happens. Ein Mitglied unseres Vereins (Hecking auch mit „würdet ihr wollen, daß euch 40000 auspfeifen weil ihr einen Fehler gemacht habt, iwe würde es euch dabei gehen?“)hat es auf der MV sehr gut dargestellt, was es bedeutet, wenn dann Fans pfeifen UND die Leute im Angriff die Hintermannschaft im Stich lassen. Ich bin sicher Hecking hat ihn rausgenommen nicht weil er dachte, der kann nichts, sondern weil er nach dem zweiten Fehlpaß wußte mit diesem Publikum wird das heute nichts mehr mit ihm. Die machen ihn gnadenlos fertig. Da war dann egal, daß er vorher ja auch einen Pass zu Klose gespielt hat, der eigentlich zum Ausgleich geführt hat.
              Sein Problem ist, daß viele schon vorher „wußten“ daß er ein Flop ist und daß er seinen Fehler zur absoluten Unzeit gemacht hat und daß dann da Fans hocken, die nicht denken okay das ist sein erstes Spiel, den müssen wir jetzt unterstützen, sondern daß die denken, die Chance nutzen wir, den pfeifen wir jetzt gnadenlos bei jedem Ballkontakt aus, dann sind wir ihn los. Verstehen muß man meiner Meinung nach so ein Verhalten von Fans meiner Meinung nach nicht.
              Aber unabhängig davon zu dem Thema IV hat sich Bader und auch Hecking auf der MV sehr ausführlich und offen geäußert: Beide und das gesamte Team waren überzeugt, daß Maroh nicht so stark ist wie viele Fans behaupten. Ihnen war durchaus klar, daß er bei den Fans aufgrund seiner Identifikation mit dem Verein ein gutes Standing hatte. Sie haben offenbar nicht nur auf Antonio als Alternative gesetzt, sondern einige Spieler gefragt, ihnen Angebote gemacht. Von denen wollte aber keiner. Mag sein, daß Antonio mehr im Plan war als Backup für den verletzten Nilsson, daß man an jemand anderes dachte als Wollscheidersatz. Nur man kann die Spieler halt nur mal nicht zwingen zum Club zu kommen, wenn es noch genügend finanzkräftigere ALternativen gibt, die vielleicht auch europäisch spielen. Und die Überlegung, dann eben noch einen erfahrenen SPieler zu holen und gleichzeitig den wechselwilligen Korzcowski find ich so falsch nicht. Und ich kann auch Baders Argument nachvollziehen, daß Noah wohl nicht gekommen wäre, wenn sie vier andere erfahrene IV verpflichtet hätten, weil er sich dann zu wenig Chancen ausgerechnet hätte, bald zu Einsatzzeiten zu kommen. Und das war wohl eindeutig sein Motiv von Schalke zum FCN zu wechseln. Wenn man überzeugt ist, er wird in dieser Saison seinen Durchbruch haben und Antonio kann neben Klose und Nilsson bis dahin spielen, was ist daran falsch? Bader hat zugegeben, daß keiner von den Verantwortlichen mit so einem katastrophalen Start von Antonio gerechnet hat. Wer hätte das, wenn er nicht zu der Fraktion der ewigen Schwarzseher zu rechnen wäre? Wer von den Schwarzsehern hätte gleichzeitig erwartet, daß Klose zu absoluter Hochform aufläuft? So wie die sich bei Klose heirrt haben, können sich andere doch bei Antonio irren, oder? Klar ist es für den Verein besser man irrt sich und es kommt was besseres raus als gedacht. Aber wäre nicht vielleicht manch einer da gewesen, der empfohlen hätte sich im Zweifel lieber von Klose als von Maroh zu trennen? Wenn ich mir Maroh in Köln anschau (was ich einige Male getan hab) und Klose bei uns, dann muß ich sagen, Klose überzeugt mich bislang in dieser Saison mehr.
              Bader hat auch darauf hingewiesen und das zu Recht, daß Klose und Nilsson bis zu Nilssons Patzern eine gute IV waren gegen gute Gegner.
              Und wenn du meinst, es sollten auch Fehler eingestanden werden: Hecking und Bader haben beide wiederholt gesagt: wir waren davon überzeugt, daß wir richtig liegen. Wir können uns auch täuschen. Menschen machen Fehler auch wir. Und noch einmal original Bader: Ihr wolltet wissen, weshalb wir so gehandelt und entschieden haben. Wir haben euch gesagt, was wir gedacht haben. Die Ergebnisse sind nicht da. Wir haben keine Argumente.
              Was genau willst du jetzt noch von ihnen hören?

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              • Beate60: Was genau willst du jetzt noch von ihnen hören?

                Zuerstmal nachdem sie es aktuell (Ende der Saison) nicht getan haben, brauchen sie sich auch jetzt nicht mehr negativ zu Maroh äußern, um von eigenen, aktuellen Problemen abzulenken. Die ‚der limtierte, anmaßende Maroh Märchenstunde‘ ist schon lange ausgelutscht und auch nicht belegbar.

                Mich würden nach wie vor interessieren, was sie sich denn ‚erhofft‘ habe,n in eine neue Saison zu gehen mit einem Klose, von dem niemand wußte, wie er mit dem erneuten Druck klar kommt (ok hat sich bislang sehr gut entwickelt) ein absolut verletzungsanfälligen Nilson (nach wie vor) dazu einem brasilianischen Wandervogel und Überraschungspaket aus der rumänischen Liga und einem jungen Spieler aus der Schalke Jugend der laut Hecking noch nicht so weit ist, dann wieder doch, dann wieder nicht, gespielt hat er auf jeden Fall noch nicht.

                Wie kann man so eine neue Saison planen? ..zu diesen Vorgängen hätte ich gerne einmal mehr erfahren (woran hakte es, seit fast 1 Jahr keinen gestandenen Bundesliga IVer zu verpflichten seit der Wollscheid Wechsel bekannt war?) und auch was man jetzt zu tun gedenkt oder in naher Zukunft. Die IVer bzw. Verteidigung sind die Lebensversicherung des FCN der letzten BuLi Jahre, war sie weitgehend intakt war auch immer mehr Sicherheit in Mittelfeld und im Spiel nach vorne vorhanden. Was man an der Krise in dem lezten Jahr sah, als die Abwehr mit Schäfer wieder sicherer wurde, verbesserte sich auch wieder das ganze Spiel, weil die ganze Mannschaft wieder mehr Sicherheit bekommt. Und hierzu wird immer nur dann etwas erklärt wenn das Kind tief im Brunnen ist und gerade dann braucht man auch nicht mehr das Maroh Märchen herauskramen, das ist in meinen Augen lächerlich und ohne Stil.

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                • Juwe: Zuerstmal nachdem sie es aktuell (Ende der Saison) nicht getan haben, brauchen sie sich auch jetzt nicht mehr negativ zu Maroh äußern, um von eigenen, aktuellen Problemen abzulenken. Die ‘der limtierte, anmaßende Maroh Märchenstunde’ ist schon lange ausgelutscht und auch nicht belegbar.

                  jetzt nervt mich das schon langsam, ausgelutscht ist da ganz was anderes, mein lieber Mitkommentator!

                  Glaubst Du, MB und DH würden überhaupt auf dieses Thema kommen, wenn sie nicht permanent immer wieder darauf angesprochen würden? Irgendwann muss man auch mal Ruhe geben!

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                • Juwe: Zuerstmal nachdem sie es aktuell (Ende der Saison) nicht getan haben, brauchen sie sich auch jetzt nicht mehr negativ zu Maroh äußern, um von eigenen, aktuellen Problemen abzulenken. Die ‘der limtierte, anmaßende Maroh Märchenstunde’ ist schon lange ausgelutscht und auch nicht belegbar.

                  Kam das Thema nicht aus dem Auditorium und man wurde um Stellungnahme gebeten? Das hätte ich dann mal erleben wollen, wenn man a) nicht darauf eingegangen wäre („Jetzt wird totgeschwiegen!“) oder b) diplomatisch geantwortet wurde („Worthülsen, nur Blabla!“) oder c) wohlwollend a la toller Spieler, haben ihn ungern ziehen lassen („Jetzt sehen sie den Fehler ein!“). Ergo: Wer bis heute damit nicht seinen Frieden gemacht hat, der wird auch keinen mehr finden. ..

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                • Juwe: Wie kann man so eine neue Saison planen? ..zu diesen Vorgängen hätte ich gerne einmal mehr erfahren (woran hakte es, seit fast 1 Jahr keinen gestandenen Bundesliga IVer zu verpflichten seit der Wollscheid Wechsel bekannt war?) und auch was man jetzt zu tun gedenkt oder in naher Zukunft.

                  Ich bin da kein Mediziner und sehe die auch nicht täglich am Platz, aber die, die das tun, waren wohl überzeugt, dass es so gehen kann. Ich mach gar keinen Hehl daraus und ist hier ja auch zu Genüge nachzulesen, dass mir auch wohler gewesen wäre, wenn bspw. ein Pogatetz noch geklappt hätte. Aber das ist nun mal auch der Nürnberger Weg und das seit Jahren. Wir setzen nicht auf Namen und Marktwerte, sondern auf das Auge und die Erfahrung unserer Handelnden. Und bei Klose bspw. hatten sie bspw. 120% Recht. Klar hätte ‚ich‘ auch konservativer noch nachgelegt, aber wir sind auch nicht verantwortlich für das Gesamtkonstrukt. Wir fordern immer Entscheidungen, die auch mal nicht Mainstream sind und uns damit einen Schritt weiter bringen, aber sobald eine Maßnahme nicht greift oder es mal eng wird, kriegen wir nasse Füße? Ja, Status heute (= 4 verlorene Spiele) scheint die Rechnung nicht aufzugehen. Nun müssen die Handelnden zeigen, ob sie das Ruder rumkriegen, wieder in ruhigere Gewässer kommen. Wir tun gut daran ihnen da den Rücken zu stärken, statt im Boot zu sitzen und wechselweise Kapitän und Mannschaft anzuschreien „Wir gehen unter! Wir gehen unter! Du bist Schuld! Ich sagte es immer! Wir gehen unter!“ und vor lauter Panik das Boot zum Kentern zu bringen.

                  Lassen wir die Leute nun doch mal machen. Unterstützen wir sie – durch Vertrauen, durch Anfeuerung, durch Schulterklopfen und ‚Mut machen‘. Und im Winter wird sowieso noch mal Bilanz gezogen – dann besteht auch die Chance korrigierend einzugreifen, was Personal angeht. Und Dank unserer besonnenen Haushaltspolitik haben wir dazu auch endlich mal die Chance, statt unser Pulver schon verschossen zu haben.

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    • Juwe: Dann den Fans die Schuld zu geben, die Antonio verunsichern, halte ich für eine sehr merkwürdige, unrealistische Aussage. Da macht er es sich zu einfach. Typische UrsacheWirkung Umkehrung.

      Halt halt. Das ist doch so vollkommen falsch dargestellt. Die Kritik an den Fans fand im Rahmen eines umfangreichen Vortrags statt. Dabei war der eigene Verschuldensanteil von Trainer und Mannschaft im Vordergrund. Dass er dann am Ende auch die Fans mit ins Boot nimmt und sagt: Und übrigens, auch die Fans können uns helfen, indem sie das oder das nicht machen, halte ich für mehr als legitim.

      Allerdings auch kein Wunder, dass ich da gern mit einstimme, trifft es ja auch meine Meinung. Ich verstehe dieses Pfeifen schlicht einfach nicht. Ebensowenig wie die Erwartungshaltung, dieses Anspruchsdenken, dieses angebliche Recht auf Kritik. Wem der Club nicht passt, der hat doch das legitime Recht seinen Unmut durch Abwesenheit kund zu tun.

      Ich sehe da den entscheidenden Unterschied zwischen dem Besuch einer Show und dem Besuch eines Stadions: Bei einer Show will ich Leistung für Geld. Ins Stadion gehe ich um mit meiner Mannschaft zu leiden oder mich zu freuen. Ich ärgere mich über schlechte Spiele, aber daraus irgendeinen Anspruch abzuleiten? Ich versuche – und das merkt man vielleicht auch beim Schreiben – den Club möglichst zu unterstützen, zu erklären, negative Stimmungen abzubauen, das Außenbild zu verbessern, das Ansehen zu steigern. Warum? Weil ich ein totaler Fan dieses FCN bin, weil ich alles tun will, damit man vom Club gut redet. Gerade in schlechten Zeiten ist das schwieriger, als wenn es gut läuft.

      Wenn die eigenen Fans aber deine größten Kritiker sind und dich am meisten anfeinden, wenn du was falsch machst, dann hab ich eben das Ganze falsch verstanden.

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  • Stichwort viagogo – Ich bin da vollkommen pragmatisch: viagogo ist ein offizieller Partner des FCN. Bei viagogo kann man (legal) Tickets kaufen und verkaufen. Damit ist für mich die Plattform bis auf Widerruf vollkommen legitim.

    Geschmeckt hat mir an der Sache von Anfang an was ganz anderes nicht: die Rhetorik (in der ganzen Liga übrigens). Machte man lange Jagd auf die Plattformen, weil man angeblich die Kunden schützen wollte, ist nun – weil die Kohle stimmt – all das nun erlaubt.

    Die Aufregung an sich verstehe ich daher nur bedingt, zum Teil ist sie auch für sich wieder scheinheilig. Wie man normal zu Tickets kommt, haben u.a. Beate einfach beschrieben, niemand ist also dazu gezwungen. Dass man bei Events generell mal nicht an Karten kommt, das ist auch nix Neues, zu George Michael gibts halt auch nur x Karten. Dass es überhaupt nun eine Möglichkeit gibt Tickets legal online zu verkaufen, finde ich an sich gut, den Rest müssen die Partner eben noch besser regeln. Dass alle dabei verdienen wollen, ist aber auch logisch.

    Kurzum: Für mich eine nun legale Ticketverkaufsplattform, auf die wir auch verweisen werden. Wenn der FCN die Partnerschaft allerdings beendet, werden wir das eben auch wieder überdenken. Moralische Bedenken sind legitim, Abzocke finde ich aber da keine (wie Stefan gut beschrieb fehlt es da an jedem betrügerischen Handeln). Da steht ein Preis, den kann man doof finden, oder man kauft doch – freie Marktwirtschaft. Einzig über die Transparenz der Gebühren sollte man mal reden, aber das ist ne ganz andere Sache.

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    • Alexander | Clubfans United: Dass es überhaupt nun eine Möglichkeit gibt Tickets legal online zu verkaufen, finde ich an sich gut, den Rest müssen die Partner eben noch besser regeln. Dass alle dabei verdienen wollen, ist aber auch logisch.

      ich dachte, zum Ticketpreis durfte man schon immer verkaufen, sogar auf Ebay. Nur die Spekulanten hat man verfolgt, die höhere Preise erzielen wollten. Und da muss ich sagen, dann brauch ich keine Plattform, wenn ich so ein überzähliges Ticket zum Festpreis (Ticketwert + Versand und Ebay-Gebühren) verkaufen kann. Wenn man das klar definiert und Verstöße verfolgt, ist das wirklich Fanfreundlich. Es verdient halt keiner dran, aber es geht nicht zu Lasten der Fans….

      Alexander | Clubfans United: Kurzum: Für mich eine nun legale Ticketverkaufsplattform, auf die wir auch verweisen werden. Wenn der FCN die Partnerschaft allerdings beendet, werden wir das eben auch wieder überdenken. Moralische Bedenken sind legitim, Abzocke finde ich aber da keine (wie Stefan gut beschrieb fehlt es da an jedem betrügerischen Handeln). Da steht ein Preis, den kann man doof finden, oder man kauft doch – freie Marktwirtschaft. Einzig über die Transparenz der Gebühren sollte man mal reden, aber das ist ne ganz andere Sache.

      deswegen habe ich auf das England-Beispiel verwiesen: da ist es ungleich schwieriger, an Tickets zu kommen, trotzdem schafft man es, wenn man will. Folglich ist wirklich niemand gezwungen, bei viagogo zu kaufen, außer man sucht besondere Tickets, die es eben zufällig nur da gibt oder man kann mit dem Internet nicht umgehen und schafft es nicht, sie wo anders zu finden….

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  • Also die Argumentation, niemand sei gezwungen, dort zu kaufen ist mehr als scheinheilig. Was ist denn die Alternative? Mitglied werden, wie ihr schreibt oder ohne Karte auskommen müssen, zumindest bei Spitzenspielen.

    Denn mal ganz ehrlich. Wenn ich eine Karte für den doppelten Preis legal los bekomme, dann wär ich doch als Mitglied blöd, nicht jedesmal bei Bayern, Schalke oder Fürth mein 4-Karten-Kontingent auszuschöpfen und diese dann überteuert zu verkaufen, sofern kein Eigenbedarf. Es werden also noch weniger Karten in den freien Handel kommen, als dies eh schon der Fall ist.

    Als Fan, der in einer Saison nur zu 1 oder 2 Heimspielen geht und sich da logischerweise die Rosinen rauspickt, bleibt also nur, entweder in den sauren Apfel zu beißen und fast 100 Euro für eine sonst 24 Euro teure Karte zu zahlen oder Mitglied zu werden und so eben im Endeffekt ebenfalls fast 100 Euro für diese Karte zu zahlen (44 Euro Karte + 50 Euro Beitrag). Konsequenz: Ich lass mich schröpfen oder ich verzichte auf diese Highlights und gehe gegen Augsburg ins Stadion, bzw. lasse es ganz, weil dieses Spiel dann eben nicht ganz die Atmosphäre bietet, die mich als Gelegenheitsgeher ins Stadion lockt.

    Ich habe mich die letzten 4 Jahre jährlich um Karten gegen die Bayern und Schalke bemüht. 3 mal hat das insgesamt geklappt (2x Schalke, 1x Bayern). Alle drei Spiele waren echte Highlights, an die keins der Spiele gegen Dortmund, Hamburg oder Andere, die ich ebenfalls in der Zeit im Stadion gesehen habe herankam. Ich sehe keine Chance, dass ich dieses Jahr Karten zum Normalpreis (bzw. offiziellen Preis mit Aufschlag) bekommen werde. Oder jemals wieder, sollte der Vertrag Bestand haben.

    Und auch wenn ich mich schon des Längeren mit dem Gedanken herumtrage, entgegen meiner Abneigung gegen Vereinsmitgliedschaften, beim Club mal eine Ausnahme zu machen, lasse ich mich noch lange nicht dazu erpressen.

    Solange ich an keine Karten herankomme, weil die Mitglieder eben selbst Bedarf haben, kann ich mich damit gut arrangieren, wenn dies aber nur der Fall ist, weil die Karten aus reiner Profitgier über andere, teurere Kanäle vertrieben werden, führt das langfristig dazu, dass ich mich ganz von dieser Geschäftemacherei distanziere und künftig eben auf Stadionbesuche verzichte.

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    • Kugelblitz: Also die Argumentation, niemand sei gezwungen, dort zu kaufen ist mehr als scheinheilig. Was ist denn die Alternative? Mitglied werden, wie ihr schreibt oder ohne Karte auskommen müssen, zumindest bei Spitzenspielen.

      Mitglied werden oder frühzeitig drum kümmern, ja. Wenn ich auf ein Metallica Konzert will brauch ich z.b. auch nicht erst 2-4 Wochen vor der Veranstaltung anfangen nach Tickets zu suchen. Und es geht ja bei dieser Diskussion wirklich nur um die Spiele gegen Fürth und Bayern. Für alle anderen bekommt man locker seine Karten, meist sogar noch am Spieltag.

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    • Kugelblitz: Denn mal ganz ehrlich. Wenn ich eine Karte für den doppelten Preis legal los bekomme, dann wär ich doch als Mitglied blöd, nicht jedesmal bei Bayern, Schalke oder Fürth mein 4-Karten-Kontingent auszuschöpfen und diese dann überteuert zu verkaufen, sofern kein Eigenbedarf. Es werden also noch weniger Karten in den freien Handel kommen, als dies eh schon der Fall ist.

      Dafür brauchst Du aber kein viagogo. Das kannst Du so oder so machen. Früher, oder auch jetzt noch, hat man sie spätestens vor dem Stadion verklopft bei ausverkauften Spielen – und da auch nicht unbedingt zum EK sondern teurer.

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  • Das war und ist aber illegal und bietet so zumindest schon eine gehörige Hürde, die nicht jeder zu überspringen bereit ist.

    Und das Argument, sich frühzeitig drum zu kümmern, zieht nicht, wenn die Karten schon weg sind, bevor sie in den freien Verkauf kommen.

    Und ja, es geht nur um 3 von 17 Spiele. Und nun? Ist es deswegen weniger verwerflich?

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  • Okay dann bin ich also doof, denn ich kauf tatsächlich nur zusätzliche tickets, wenn ich jemand hab.der mitwill. Das sind dann FCN-Fans, die weiter weg wohnen und deshalb nur selten kommen und nicht zwangsläufig zu Spitzenspielen. Alles andere find ich im übrigen unsolidarisch anderen Fans gegenüber. Ich würde auch nie für eine Karte ,die ich vor dem Stadion verkauf, weil mein Begleiter nicht kann mehr verlangen als sie mich gekostet hat. Warum? Weil ich mich am Club nicht bereichern will und weil der andere ebenfalls Fan des FCN ist und deshalb einer, der von mir nicht ausgebeutet wird.

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  • Das ehrt dich und es ist sicherlich überspitzt von mir, das allen zu unterstellen, aber die Situation, dass man als Ottonormalfan nur schwer an Karten für Spitzenspiele herankommt, ist bereits vorhanden und wird durch solche Geschichten deutlich verschärft. Denn auch wenn du so denkst, gibt es noch genug Leute, bei denen schnell verdiente 100 Euro eben keinerlei moralische Bedenken auslösen.

    PS: Und weil es bei dir so anklang, möchte ich nochmal unterstreichen, dass ich den Eigenbedarf explizit von jeglichem Vorwurf ausgeklammert habe. Und Freunde zu einem Spiel mitzunehmen fällt darunter.

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  • Ich find das Verhalten eines solchen Fans weit verwerflicher als Wos Vertrag mit viagogo, weil Woy von uns angestellt wurde mit der Vorgabe gut zu wirtschaften,d.h. Gewinne zu erzielen, der Fan denkt nur an sich

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  • Herr Woy gibt in diesem Fall den Rahmen vor. Was genau ist daran verwerflicher, wenn ich die mir von offizieller Seite bereit gestellten Kanäle nutze? Ich verzichte ja auch nicht auf eine Bonuszahlung meines Arbeitgebers nur weil ich selbst der Meinung bin, dass ich es noch besser hätte machen können.

    Und wer hier der Böse ist, ist vollkommen irrelevant. Herr Woy erlaubt etwas, dass wie es scheint viele als moralisch verwerflich empfinden. Muss man denn um jeden Preis, also auch den der eigenen moralischen Integrität die Wirtschaftlichkeit zum einzigen Prinzip seines Handelns erheben?

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    • Kugelblitz,

      für jemanden der, wie Du selbst sagtest, sich nur die Rosinen während der Saison rauspickt und bei den restlichen Spielen auf eine Unterstützung seines Vereins verzichtet weil es ihm nicht attraktiv genug ist, hab ich ehrlich gesagt wenig bis kein Verständniss oder Mitleid.

      Wer nur das Beste vom Besten haben will muss eben mehr zahlen. Egal ob bei viagogo, Topzuschlag oder muss sich eben mit teuren Restkarten zufrieden geben.

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  • Eine schöne Entscheidung ist die Festlegung des offiziellen Glubb-Rot. Insgeheim hoffe ich da schon lange drauf und hab mich geärgert, daß da bspw. Kaiserslautern und Hannover plötzlich weinrot daherkamen, der FCK sogar mit geändertem Wappen. Die o.g. Farbangaben sind leicht widersprüchlich und der Farbwert weicht auch vom fcn.de Logo ab. Bin gespannt auf die finale Präsentation der Farben.

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  • @Kugelblitz weit besser als gegen Schalke oderBayern fand ich letzte Saison die Stimmung im Spiel gegen Gladbach und das lag dran weil man auf einmal gespürt hat, heute geht noch was und dann auf einmal eine unglaubliche Atmosphäre war, wo Mannschaft und Fans sich gegenseitig gepusht haben. Sowas erlebt man nicht, wenn man nur zu Spielen von Spitzenmannschaften geht. Da ist es aufgrund der Stärke des Gegners sogar unwahrscheinlicher.

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  • Man liest, dass Hecking über das Comeback von Breno nachdenkt – vielleicht in der Winterpause (BILD). Im gleichen Artikel heißt es aber, dass Breno zu fast vier Jahren Haft verurteilt ist. Wird Breno auf Bewährung freigelassen, wenn er einen Vertrag beim Club bekommt?

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    • belschanov:
      Man liest, dass Hecking über das Comeback von Breno nachdenkt – vielleicht in der Winterpause (BILD). Im gleichen Artikel heißt es aber, dass Breno zu fast vier Jahren Haft verurteilt ist. Wird Breno auf Bewährung freigelassen, wenn er einen Vertrag beim Club bekommt?

      Laut WELT ONLINE steht jetzt der Revisionstermin für Breno vor dem Bundesgericht an. Dann kann er vielleicht zwei Jahre auf Bewährung zum Club 🙂

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  • Es geht hier in der Diskussion nicht darum, welche Vorlieben einzelne Fans haben oder ob diese objektiv gerechtfertigt sind, sondern lediglich, ob eine Kooperation mit viagogo gerechtfertigt ist oder vielmehr Abzocke dadurch begünstigt wird.

    @Anti-Schiri
    Dein Verständnis ist glücklicherweise nicht notwendig, um Eintrittskarten zu erwerben. Es gibt auch Leute, die sich einfach keine 17 Stadionbesuche leisten können und sich sehr genau überlegen müssen, wo und wie sie ihr Geld ausgeben.

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  • Stefan – Clubfans United,

    Hab’s auch grad gelesen. Fänd‘ ich klasse, wenn da was draus werden könnte. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er beim Club richtig gut gespielt und sich wohlgefühlt. Bzw. Ich erinnere mich genau: er war in der IV ne ziemliche Bank! Und könnte Marcos Antonio evtl. aufrichten. Wow – Optionen!

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  • Aber Achtung, Breno hat zwischen der Zeit beim Club und heute fast nicht gespielt und privat eine echte Katastrophe erlebt. Ich würde mal sagen ein Comeback von Breno bei uns ist eine ähnliche Wundertüte wie ein neuerlicher Einsatz von Marcos Antonio. Ich würde es Breno natürlich wünschen, dass er wieder die Kurve bekommt, sehe aber auch noch finanzielle Hürden, sollen wir den dann wieder von den Bayern ausleihen? Wie lange läuft eigentlich noch der Vertrag? Wenn wir ihn unter Vertrag nehmen würden, dann müsste er ja wohl deutliche Abschläge bei der Entlohnung machen.

    Klar kann alles sein, weil er froh ist wieder zu uns zu kommen, so ganz kann ich mir das aber auch nicht vorstellen.

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  • Ich glaub der Vertrag mit den Bayern ist ausgelaufen. Kann mir aber schwer vorstellen,dass Breno in Deutschland bleibt, falls er freikommt. Falls doch und falls er wirklich zum Club will und falls seine Verletzung mittlerweile auskuriert ist (da stand doch eine OP an?). Ihm eine Chance geben. Ja. Fänd ich echt super.

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  • Ich glaube Hecking ist schlau genug mit dieser merkwürdigen Breno Aussage, (schräg weil völlig ohne Realitätsgehalt) ein nettes Diskussionsthema zu eröffnen, das ein wenig von den derzeitigen Problemen ablenkt. An der Sache ist so viel reales dran, wie der Weihnachtsmann das Christkind ist.

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    • Juwe:
      Ich glaube Hecking ist schlau genug mit dieser merkwürdigen Breno Aussage, (schräg weil völlig ohne Realitätsgehalt) ein nettes Diskussionsthema zu eröffnen, das ein wenig von den derzeitigen Problemen ablenkt. An der Sache ist so viel reales dran, wie der Weihnachtsmann das Christkind ist.

      Und gleich noch dazu. Wenn du die zugrundeliegende Meldung gelesen hast, dann kannst du eigentlich diese absurde These gar nicht aufrechthalten, außer man will DH mit Vorsatz ans Bein pissen. Ich habe nun 5 Quellen gelesen und hab mich jedesmal gewundert, wie man nur auf die gesamte These überhaupt kommt, die sogar ein Gerücht auf tm daraus baute.

      Ausgangspunkt war ein Interview bei Yahoo! mit Hecking:
      http://de.eurosport.yahoo.com/news/hecking-vergessen-breno-101048912.html

      In diesem Interview wurde Hecking auf Breno angesprochen und dort erzählte er von seiner Einschätzung von ihm als Spieler und Mensch („Ein toller Mensch“).

      Dann auf die Frage „Würde Hecking Breno denn nach einer über dreijährigen Haftstrafe noch eine zweite Chance geben?“ sagte der „Man muss natürlich abwarten, wie sich das entwickelt. Ich kann nur so viel sagen, dass er bei uns nicht in Vergessenheit geraten ist.“

      Mehr ist nicht übermittelt. Aus diesem Satz machte man dann die Schlagzeilen:
      – Nach Haftstrafe: Hecking denkt an Breno
      – „Nicht in Vergessenheit geraten“: Breno-Comeback beim Club?
      – Nürnberg denkt über Verpflichtung von Breno nach
      – Comeback für Breno beim 1. FC Nürnberg?
      – Hecking denkt über Breno-Comeback nach

      Mal ehrlich, das ist doch nicht mehr als ein Witz, ein klassisches Medien-Thema für das Loch in der Länderspielpause. Aber dann daraus auch noch abzuleiten, Hecking hätte das auch noch „schlau“ platziert um von was abzulenken, das macht mich fast sprachlos. Das erinnert mich an die Anekdote von Hans Meyer, die ich gern wiedergebe und die seine besondere Beziehung zum Boulevard erklärte. Meyer wurde angesprochen: „Sie trainieren mit Benjamin Auer das größte Sturmtalent seit Uwe Seeler.“ Er erwiderte damals: „Benjamin Auer ist ein großes Talent, aber nur falsche Freunde vergleichen ihn mit Uwe Seeler.“ Und zwei Tage später stand als Skandal: „Meyer mobbt Auer!“

      Wenn man einen Menschen anpissen will und alles ins Negative verdrehen, dann ist das wirklich ganz ganz einfach. In dem Fall aber besonders bitter, denn Hecking wollte wohl einfach was Gutes über Breno sagen und ihm zeigen, dass es keinen Grund gibt, den Kopf hängen zu lassen und es Türen gibt, die offen sind. Ihm daraus nen Strick drehen zu wollen … sorry, da fehlt mir das Verständnis.

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  • in sachen „breno“, gut der junge war verletzt, hat aber bei uns gut gespielt, bei den „bayern“ kam er halt nur
    sporadisch drann, was dann der auslöser für seine tat war, wissen wir nicht. die verletzung alkohol, private probleme,
    aber unzweifelhat, kann der junge fußballspielen!!.
    und unser trainer würde den wieder hinbekommen.

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  • Eine Frage zur Meinungsbildung: Weiß jemand, wir hoch das Kartenkontingent ist, das viagogo erhält?

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    • Teo,

      Irgendjemand (ein viagogoGegner?) hat was von 2% der Karten gesagt. Offenbar der Block in der Südkurve fast komplett, dann Teile auf der Gegengeraden und der Haupttribüne. Alles aber ohne Gewähr, denn exakt erinnern kann ich mich da nicht mehr. Ist sicher auch schwer zu ermitteln, weil ja jetzt jeder Fan seine Karte auch über viagogo anbieten kann.
      Was ich auch etwas skeptisch sehe, weil Bader ja gemeint hat, sie würden darauf achten, daß über diesen Verkaufsweg keine Karten aus der Nordkurve verkauft werden, weil die sonst ja auch die gegnerischen Fans kaufen können. Das kann man ja bei Privatleuten nun nicht verhindern.

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  • Thema viagogo:

    es mag ja sein, dass die Tickets bei viagogo teuerer sind, als im freien Verkauf, es mag auch sein, dass der Club dort von vornherein Karten vermarkten läßt, welche der Verein nur schwer selbst absetzen kann (Südkurve, neben den Gästeplätzen).
    Was die Kritiker von viagogo aber nicht bedenken, ist die Tatsache, dass
    – bislang Tickets von Spitzenspielenauf dem Schwarzmarkt zu weitaus höheren Preisen vertickt worden sind,
    – dass bei ebay, auch Karten verkauft worden sind, welche gefälscht worden sind und gar keine Gültigkeit hatten
    – dass jetzt auch Besitzer von Dauerkarten, welche nicht unbedingt im näheren Umfeld von Nürnberg wohnen, die Möglichkeit haben, ihre Karte für einzelne Spiele weiterzugeben, ohne dass sie erst nach Nürnberg fahren müssen.
    Mir kommt es fast so vor, als würde die Vielzahl derer, welche jetzt gegen viagogo wettern, dies tun, weil
    a) die B*** dort auch ihre Karten verkaufen,
    b) selbst jetzt nicht mehr den großen Reibach auf dem Schwarzmarkt machen können.

    Ich finde die Möglichkeit über viagogo, die von mir nicht genutzten Karten zu verkaufen, komfortabel und als echte Bereicherung für die Dauerkartenbesitzer seitens des Vereins !

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    • FraMuc,

      Für den Weiterverkauf von nicht genutzten Dauerkartenplätzen in einem Spiel gäbe es mit Sicherheit auch andere Lösungen als viagogo, z.B.diese Tauschbörse die es offenbar über Facebook Fans für Fans gibt.

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      • Beate60:
        FraMuc,

        Für den Weiterverkauf von nicht genutzten Dauerkartenplätzen in einem Spiel gäbe es mit Sicherheit auch andere Lösungen als viagogo, z.B.diese Tauschbörse die es offenbar über Facebook Fans für Fans gibt.

        Das hab ich die letzten Jahre auch gedacht, versuch du mal ne Karte, wenn du nicht in oder um Nürnberg wohnst zu tauschen, die wollen alle dass du ihnen die Karte in oder um Nürnberg vorbei bringst, keiner wollte die bei mir in München abholen. Und per Post schicken ? Entweder es kam das Geld dafür dann nicht bei mir an, oder es wurde behauptet die Karte sei nie angekommen. Hör mir auf mit dem Scheiß.

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  • Für alle Preisjammerer:

    Schaut Euch doch bitte mal die Übersicht beim Uebersteiger Blog an (selber Googeln nach „2012_Dauerkartenpreise.pdf“). Dort seht Ihr, dass der Glubb die zweitgünstigsten Dauerkartenpreise der gesamten Bundesliga hat. Nur Wolfsburg ist billiger. Rechnet man die günstigste Kategorie Sitzplatz mit 240€, dann kommt man auf kaum über 14€/Heimspiel. Beim 150€ Stehplatz sind es dann um 8,80€/Spiel.

    Es gibt also mehr als genug Alternativen, wenn man es nicht schaffen sollte, an ein einzelnes Ticket zu kommen oder wenn man es sich nicht leisten kann.
    Und der Weg in die Sky-Kneipe oder zu einem Kumpel mit entsprechenden Anschluss ist ja auch noch da.

    Jammern über schwierig erhältliche Spitzenspiel-Tickets, die dann auch noch teuer sind, ist wie das Lamentieren darüber, dass es im Winter kalt wird. Zwar korrekt, aber nutzlos.

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    • FraMuc,
      a) Wenn du mit B*** Betrüger oder ähnliches meinst, dann ja, das ist durchaus ein Grund. Wieso sollte man eine Plattform, die derartiges Unterstützt zusammenarbeiten und das im Endeffekt selbst auch unterstützen?

      b) Lächerliches Argument. Mal abgesehen davon, dass es ein fadenscheiniger Versuch ist, Kritiker mundtot zu machen, beruht er außerdem auf dem Irrglauben, dass diese Kooperation auch nur im Entferntesten den Schwarzmarkt austrocknen könnte. Im Gegenteil, er wird teilweise legalisiert und befeuert. Wer allerdings noch mehr möchte und vorher vor illegalen Kanälen nicht zurückschreckte, wird dies jetzt auch nicht tun.

      Und wer jetzt sagt, das sei Schwarzmalerei, sollte sich mal durchlesen, mit welchen Argumenten Uli Hoeneß bekanntgegeben hat, weshalb die Bayern den Vertrag mit viagogo nicht verlängern. Da wird genau das beschrieben, wovor ich hier warne.

      Woschdsubbn,
      Ich verstehe deine Argumentation nicht. Wo ist die Alternative? Statt 100 EUR für das Spiel 240 EUR zahlen? Und dann Anderen den Platz wegnehmen, weil man es selbst nur zu den wenigsten Spielen ins Stadion schafft? Der Vorschlag grenzt schon an Zynismus.

      Und dein Vergleich hinkt gewaltig. Niemand „lamentiert“ über teure, schwer zu bekommende Tickets. Ich „lamentiere“ darüber, dass diese Tickets neben den Aufpreis noch einmal um 100% (+15% Käufergebühr) teurer werden und der „normale“ Fan dazu gezwungen wird, in die Röhre zu schauen oder sich über den Tisch ziehen zu lassen, obwohl er diese Tickets sehr wohl zum normalen Preis erstehen hätte können, wenn nicht tausende von Karten für den legalisierten Schwarzmarkt reserviert worden wären.

      Oder um bei deinem Vergleich zu bleiben. Ich beschwere mich nicht, dass der Winter kalt ist, ich beschwere mich, dass jemand bei dieser Kälte die Fenster eingeschlagen hat.

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  • Das „witzige“ ist ja – um das mal einzuwerfen -, dass es für mich wirklich Dinge gibt, die ich tatsächlich nicht gut fand in Sachen Kommunikation. Dazu gehört sicher auch die Art und Weise wie der viagogo-Deal gemacht wurde (hier hätte man mit klarem Konzept und Transparenz auch unliebsame Wahrheiten sicher verkaufen können), dazu gehört die Sache mit der Torhymne, dazu gehören die Aktion mit „Der Club“-Trikots, die man vorne limitierte und hinten im Modehaus von der Stange kaufen konnte (wenn das so stimmt) oder auch die Abmahnungen an eigene Fans, weil sie sich ein Fanshirt gebastelt haben, auch denen ein (unlizensiertes) FCN-Logo handgemalt zu sehen war.

    Aber weil ein Spieler geht, mit dem man sich nicht einig wird? Weil man sich nicht winselnd auf den Rücken wirft und die Fans unter Tränen um Verzeihung bittet bei einen sportlich/taktischen Fehler oder weil der erhoffte Transfer nicht gleich einschlägt? Das erwarte ich dann doch eher nicht. Was ich erwarte ist, dass man die Fans in Fanangelegenheiten ernst nimmt (und hier ist noch „Optimierungsbedarf“), dass man lieber ehrlich schweigt als verklausuliert was zu verpacken, was nicht zu verpacken geht.

    Und auch wenn ich nicht alles unterschreiben würde, dann finde ich das Interview hier bei YA BASTA! durchaus mit dem richtigen Fokus in Sachen Kritik (PDF):
    http://yabasta.blogsport.de/images/YBAusgabe32InterviewBAC.pdf

    Es sind manchmal eher die Kleinigkeiten, die es ausmachen und um die es am Ende eigentlich geht.

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  • Zum Thema viagogo kann ich nicht so viel sagen, habe mich mit der Plattform noch nicht beschäftigt, mir scheint es ist wie bei vielen Dingen im Profisport, es ist immer ein schmaler Grat zwischen optimaler Vermarktung und alles dem Kommerz opfern. Klar ist, wir brauchen Geld um in der Bundesliga mitmischen zu können, klar ist, wir liegen mit unserem Etat am unteren Ende der Liga, was normalerweise immer bedeutet, dass man irgendwann der faktischen Finanzkraft der anderen auch sportlich nachgeben muss und wieder mal absteigt. Das will kein Fan, denke ich mal, sprich, der Verein muss versuchen mehr Geld zu erwirtschaften, dass dies nicht ganz einfach ist sah man jetzt auch an der Suche nach einem Trikotsponsor und auch das Thema Stadion ist ja ein sehr zweischneidiges. Insofern liegt es für die Verantwortlichen nahe, auch andere Kanäle zu suchen um den Umsatz zu steigern. Das kann ich schon verstehen, dass solche Dinge dann immer für den einen oder anderen unangenehm sind, ein Gschmäckle haben ist auch klar. Diese Zwickmühle wird man wohl nie ganz vermeiden können. Was im vorliegenden Fall richtig und sinnvoll ist kann ich nicht sagen.

    Zum Thema Maroh, ich hoffe dies ist jetzt wirklich die letzte Runde, Bader und Hecking haben doch jetzt auf der JHV sehr offen geantwortet. Maroh wollte auch beim Geld einen Stammspielerstatus, ich denke Maroh hätte hier vielleicht unser Bastian Reinhard werden können, ein Spieler, der beim HSV in jede Saison als „Back-up“ gegangen ist, dann aber doch immer wieder Stammspieler wurde. Vielleicht hätte er dann mit 30 auch noch einen gut dotierten Vertrag bekommen, weil er eben über Jahre bewiesen hat, dass er wichtig ist. Diesen Weg, der natürlich auch ein Risiko für den Spieler darstellt und der natürlich auch bedeutet, dass man über eine längere Zeit auf Geld verzichtet, wollte er nicht gehen. Das ist sein gutes Recht und er hat eben woanders, jetzt Köln, sein Glück gesucht und es scheint so auch gefunden. Das ist doch ok. So etwas kennt man manchmal auch aus dem „normalen“ Leben, dass man seine Stammfirma verlassen muss um aufzurücken, weil man im alten Betrieb immer eher auf seinem alten Status bleibt.

    benso haben Hecking und Bader doch deutlich gemacht, dass man weiter im Kontakt ist, schauen wir mal, vielleicht kommt Maroh ja als Stamm-IV zurück, wenn Köln dieses und nächstes Jahr nicht aufsteigt? Klar hätte man auch direkt auf die sportliche Klasse Marohs setzen können, aber das hat man eben nicht und man hat das nicht getan, nachdem Maroh lange bei uns gespielt hat, die sportliche Leitung sich ein Urteil gebildet hat. Man hat das sicher nicht leichtfertig getan. Natürlich kann man dann sagen, das war falsch, aber man sollte nicht ständig anfangen und unlautere Motive unterstellen. Es gibt von Seiten des Vereins auch keine negativen Äußerungen zu Maroh und ich kann auch keine Märchen oder ähnliches erkennen, insofern finde ich solche Bemerkungen auch unangebracht.

    Es wird immer wieder Situationen geben, wo man einen Spieler ziehen lässt und der dann in einem anderen Verein richtig einschlägt, Fußball ist halt ein Mannschaftssport, da kommt so etwas vor und hat nicht automatisch etwas mit mangelndem Urteilsvermögen der sportlich Verantwortlichen zu tun.

    Zum Thema Marcos Antonio, man sollte mal die Rumänische Liga nicht so unterschätzen, die Ergebnisse in der Euro-League sind so schlecht nicht, mit etwas Glück hätte der schon auch ein nächster Galasek oder Simons sein können, oder mit weniger Glück ein solider Back-up für Nilsson und Klose, dass es nun in den ersten zwei Pflichtspielen so nach hinten los geht, das war dann halt Pech, aber dass jeder Transfer die Einschätzungen 100% erfüllt, bzw. gar noch übererfüllt, das klappt halt nicht immer. Es geht halt um Menschen, die nicht zu 100% einschätzbar sind. Ich denke in den letzten Jahren gab es bei uns keinen echten Flop bei den Transfers, als solchen würde ich Marcos Antonio auch noch nicht sehen, manche Spieler brauchen auch schon mal ein halbes oder gar ein Jahr um sich zu akklimatisieren, aber solche Flops kommen schon mal vor, auch bei echten Experten, man schaue mal nach Bremen oder zu den Bayern und die können ganz andere Summen investieren, was ja eigentlich die Fehler minimieren sollte.

    Wenn Hecking eines gezeigt hat, dass er mit Schwächephasen umgehen kann und dass er immer wieder die Mannschaft auf Kurs gebracht hat, ich denke das wird er auch jetzt wieder schaffen, ich hoffe und denke dass wir bis zum Winter unsere fast schon üblichen 16/18 Punkte holen und dann in der Rückrunde die restlichen Punkte, da dann besser eingespielt und die Neuzugänge noch besser integriert sind.

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    • Armin: ich hoffe und denke dass wir bis zum Winter unsere fast schon üblichen 16/18 Punkte holen und dann in der Rückrunde die restlichen Punkte, da dann besser eingespielt und die Neuzugänge noch besser integriert sind.

      das überzeugt mich nicht, die anderen Mannschaften sind dann ebenso noch besser eingespielt. Glaube daraus kann man kein Argument ableiten das Gewicht hat.
      Letztes Jahr fast um die gleiche Zeit gab es bessere Argumente mit einer Rückkehr der vielen Verletzten. Mir ist momentan nicht klar, wie man die Kluft zu anderen Mannschaften schließen möchte, nachdem man selbst gegen Freiburg nicht gleichwertig, sondern chancenlos war.
      Dazu hätte ich eben gerne etwas gehört, wo die Verantwortlichen die Probleme sehen und wie das Konzept aussieht aus der Krise herauszukommen. So etwas wie den Ansatz einer Analyse.

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  • Zitat aus meinem Kommentar „Kann das überhaupt gutgehen?“ vom letzten Jahr (14.10.2011):

    Wenn es jetzt vielleicht schwieriger läuft als erhofft, dann wird sich zeigen ob der Verein, ob die Fans wirklich den Weg mit den jungen Spielern gehen wollen, oder ob das Lippenbekenntnisse waren, als man damit mehr Erfolg hatte als davor. Jetzt wird sich zeigen ob der Verein diesen Weg wirklich mit Konsequenz gehen will und wird.

    Es hat sich gar nicht so viel verändert beim Club ;-).

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  • das überzeugt mich nicht, die anderen Mannschaften sind dann ebenso noch besser eingespielt. Glaube daraus kann man kein Argument ableiten das Gewicht hat.

    Die letzten Jahre ist es aber genauso gelaufen, warum soll es diesmal nicht auch so laufen?

    Letztes Jahr fast um die gleiche Zeit gab es bessere Argumente mit einer Rückkehr der vielen Verletzten. Mir ist momentan nicht klar, wie man die Kluft zu anderen Mannschaften schließen möchte, nachdem man selbst gegen Freiburg nicht gleichwertig, sondern chancenlos war.

    In dem die Mannschaft wieder zum geschlossenen Auftreten der ersten drei Spiele zurückkehrt, in dem wieder jeder für jeden spielt, man sich gegenseitig hilft, in dem unsere beiden Rohdiamanten für die offensive Außenbahn erkennen, dass sie keinen Zauberfußball zelebrieren müssen, sondern ihre taktische Aufgabe erfüllen, der Zauber kommt dann von ganz allein. Es gibt viele Stellschrauben an denen unser Trainer etwas machen kann und machen wird. Und das Argument Freiburg spricht doch für unsere Konstanz siehe letzte und vorletzte Saison ;-).

    Dazu hätte ich eben gerne etwas gehört, wo die Verantwortlichen die Probleme sehen und wie das Konzept aussieht aus der Krise herauszukommen. So etwas wie den Ansatz einer Analyse.

    Brauchen wir wirklich noch mehr Beschreibungen der Krise? Hecking hat doch schon alles gesagt, sowohl Chandler als auch Pinola bringen aktuell nicht ihr Leistungsvermögen auf den Rasen, die offensiven Außen wollen eher glänzen als den defensiven nach hinten helfen, ebenso wie die ganze Mannschaft zur Zeit nicht die Kompaktheit zeigt, die für unser Spiel notwendig ist.

    Vielleicht hat der eine oder andere den Eindruck zu Beginn der Saison bekommen, dass wir mit Kiyotake und den Standards immer ein Tor machen können, daher die Null hinten nicht unbedingt stehen muss um zu punkten? Der Grad zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit ist manchmal sehr schmal und gerade junge Spieler erkennen den Unterschied nicht so gleich.

    Aber jetzt immer wieder zu wiederholen, was alles schief läuft hilft nicht weiter, Selbstkritik ist sicher notwendig, aber doch nicht immer wieder, wichtig ist jetzt im Training zu arbeiten und die alten Stärken wieder zu automatisieren, der ganzen Gruppe klar zu machen.

    Hecking muss auch nicht den Fans ständig erklären was falsch läuft und Lösungen in die Öffentlichkeit zu pusten, seine Aufgabe ist die Arbeit mit dem Team. Wir Fans sollten uns nicht so wichtig nehmen, der Trainer und der Manager sind nicht hauptsächlich für uns da.

    Nachdem die erste Nationalmannschaftspause zum falschen Zeitpunkt kam, kann uns die aktuelle nur recht sein. Klar sind nicht alle Spieler in Nürnberg, dass man mit Ihnen arbeiten kann, der eine oder andere bekommt aber vielleicht auch seinen Kopf etwas frei bei den verschiedenen Nationalmannschaften. Vielleicht ist es auch gut mal nicht auf einander zu hocken, mal den einen oder anderen freien Tag zu haben und dann wenn nächste Woche wieder alle da sind mit neuem Elan an die Arbeit zu gehen.

    Ich will Ergebnisse sehen, das müssen nicht nur Punkte sein, auch die Art wie die Mannschaft auftritt, brauche keine weiteren Analysen.

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    • Beate60:
      Hab grad entdeckt, daß die Reden von Bader und Hecking im Frankenfernsehen zu sehen sind.
      Falls noch jemand Interesse hat:

      http://mediathek.franke…tv-vom-12_10_2012.html

      Danke Beate für diesen Link. Sehr beeindruckend, was Dieter Heckong gesagt hat. Meine Unterstützung hat er!

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  • Noch eine Bemerkung zu viagogo sei erlaubt.
    Ich hatte nach Bekanntgabe der Zusammenarbeit per Mail eine Anfrage an das Sercicecenter gestellt und folgende Antwort bekommen (Auszug):
    „Wir können über diese Ticket-Plattform sicherstellen, dass es sich um gültige Eintrittskarten handelt, welche zum Zutritt zu den jeweiligen Spielen garantiert berechtigen. Wir wollen damit eine Möglichkeit schaffen, auf legalem Wege ein Ticket unter seriösen Umständen weiterzuverkaufen. Gleichzeitig kann über Viagogo eine Dauerkarte, welche nicht genutzt werden kann und in der Vergangenheit verfallen ist, weitergegeben werden. Gerade bei ausverkauften Spielen wird damit die Stadionauslastung erhöht.“
    Klingt erst mal gut, mir stößt allerdings unangenehm auf, dass man bei viagogo bereits jetzt Eintrittskarten für alle Heimspiele bis zum Saisonende erwerben kann. Nach der Logik der letzten beiden zitierten Sätze können das dann eigentlich nur Dauerkarten sein. Nun fällt auf, dass es eine Häufung für bestimmte Blöcke/Sitzreihen gibt (Block 20, in den Reihen 13 und 14 je 6 Tickets, für alle Spiele). Das riecht eigentlich danach, dass ein Dauerkartengroßkunde da Geschäfte macht. Die andere Möglichkeit wäre, dass das zum Kontingent gehört, das der Club direkt an viagogo gibt. Aber warum werden dann die Karten schon für den Rest der Saison freigegeben? Das entspräche gewissermaßen einem Vorkaufsrecht für viagogo-Kunden, dass noch deutlich über das der Mitglieder hinausgeht. Dafür hätte ich gerne eine Erklärung gehört. Und Block 20 gehört ganz sicher nicht zu den „unattraktiven“ Blöcken.

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  • Abschliessend nochmal was zu viagogo von meiner Seite…

    auch die HSV Fans sind über die Liaison ihres Vereins mit dieser Firma scheinbar nicht so recht glücklich, siehe heutiger Artikel in der Bild:

    http://www.bild.de/sport/fussball/hsv/internetkarten-fan-abzocke-oder-super-service-26733258.bild.html

    Der HSV Supporters-Chef Ralf Bednarek wird mit folgenden Worten zitiert: „Viele Fans verstehen die Zusammenarbeit mit Viagogo als Kriegserklärung.“

    und weiter: „Aus unserer Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass der HSV einen Zweitmarkt schafft, der faktisch ein legalisierter Schwarzmarkt ist. Besonders ärgerlich ist, dass nun auch Dritte aus allen Bereichen des Stadions bei Viagogo privat gekaufte Karten zu überteuerten Preisen verkaufen können.“

    Diese Kritik deckt sich doch in weiten Teilen mit den weiter oben aufgeführten Argumenten in unserer diesbezüglich sehr lebhaften Diskussion 🙂

    Interessant ist allerdings der finanzielle Aspekt für den HSV… Zitat aus dem Artikel: „Der HSV kassiert für diesen Deal 800 000 Euro fix pro Saison und 85% vom Verkauf jeder Karte. Der Vertrag läuft über zwei Jahre, ist aber zum 31.7.2013 wieder kündbar.“

    Das ist schon ein Pfund! Das man da als Finanzvorstand schwer nein sagen kann, auch klar.

    Mich würden mal die entsprechenden Daten für unseren FCN interessieren. Weiß da jemand von euch nähere Details?

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  • Nein. Es werden keine Details bekannt gegeben. Man kann nur spekulieren…

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