Mehr ist zur Zeit nicht drin

Der 1. FC Nürnberg trennt sich torlos 0:0 im Sonntagsspiel gegen den FC Augsburg – und das auch in der Höhe leistungsgerecht.

Wer auf den Befreiungsschlag nach 4 Niederlagen in Serie gewartet lag ebenso falsch wie die, die den Club auch gegen Augsburg schon haben untergehen sehen. Was in den 90 Minuten im Stadion Nürnberg folgte war dagegen ein Spiel wie es wahrscheinlich auch genau den beiden Mannschaften entsprach: Bemüht, aber ohne die nötigen Mittel. Warum manche Zuschauer im Choral ein „Wir wollen euch kämpfen sehen!“ in Richtung der Nürnberger Mannschaft anstimmten ist dagegen nur bedingt nachvollziehbar – eigentlich war es ja im Gegenteil so, dass man zur Genüge gekämpft hatte, nur gespielt hatte man zu wenig, auch weil der Gegner seinerseits es durch einfachste Mittel, laufen und kämpfen, dies zu verhindern wusste.

Das Spiel der ersten 45 Minuten stand unter dem Vorzeichen des „Fehler vermeiden“. Der Club tunlichst bemüht grobe Klopper diesmal auszulassen spielte vor allem Sicherheitsbälle, was bedeutete, dass die Innenverteidiger sich die Bälle zuschoben. Augsburg seinerseits stand tief, ging aber mit 4 Mann auf den Ballführenden (ohne dann aber bei Ballbesitz selbst entschieden nach vorne zu spielen). Da sich im Nürnberger Offensivspiel zudem zu wenig bewegte und im zentralen Mittelfeld Simons, Balitsch wie auch Kiyotake nicht als Anspielstation anbieten konnten, ging es ohne große Höhepunkte, nimmt man die wenigen Halbchancen noch heraus, in die Kabine.

In Halbzeit 2 stand plötzlich Rakovsky im Tor, Schäfer ließ sich bereits in Halbzeit 1 behandeln und konnte nicht weiterspielen. Der junge Keeper zeigte schnell, warum er als moderner Torwart von einigen favorisiert wird. Statt den Ball zu sichern und kurz zu spielen bemühte sich Rakovsky um eine schnelle Spieleröffnung – auch wenn er damit seine Mitspieler bisweilen zu überraschen schien. Ob es allein daran lag mag dahinstehen, die Partie nahm nach dem Wechsel jedenfalls schnell Fahrt auf und der Sicherheitsfußball der 1. Halbzeit schien passé. Und auch wenn daraus keine großen Chancen entstanden, so spürte man nun doch, dass beide Teams mit dem Remis nicht unbedingt zufrieden wären. Der Club nun engagierter nach vorne, aber gegen Mitte der zweiten 45 Minuten hatten dann die Augsburger zwei Großchancen – die erste ausgerechnet nach einem Patzer des jungen Keepers im Nürnberger Kasten, der fast unbedrängt den Ball fallen ließ und es im Anschluss zu einem Scheibenschießen der Fuggerstädter kam, bis endlich der Ball wieder beim Keeper landete. Man sah in dem Moment, dass auch ein hochtalentierter Nachwuchsspieler kein alleiniger Heilsbringer ist. Dass hier kein Rückstand die Folge war, war reines Unvermögen der Augsburger. Besser machte es Rakovsky dann Minuten später als er mit toller Parade einen Ball von der Linie kratzte. Das war es allerdings auch im Wesentlichen an Aufregungen.

Der Club bleibt damit gerade zu Hause und vor allem in seinen Offensivbemühungen eine Enttäuschung. Sicher sah man Engagement und Einsatz, allerdings auch meist nur bei Ballbesitz, während das so wichtige zeigen und anbieten und freilaufen mangelhaft blieb. Symptomatisch der Vergleich beim Pressing: Während Augsburg durchaus effektiv den Spielaufbau des Clubs so unterbinden konnte, stand auf der anderen Seite oft maximal 1-2 Spieler hierzu zur Verfügung. Lief Pekhart dann in Richtung Ballführenden, ggf. noch unterstützt von Gebhart, so hatte man problemlos 2-3 weitere Anspielmöglichkeiten um sich zu befreien – allerdings machte auch Augsburg herzlich wenig daraus. So ging ein Spiel zu Ende, bei dem man das Gefühl hatte, dass beide Teams durchaus bemüht waren, aber auch nicht über sich hinauskommen und unter dem Strich so bis Saisonende gegen den Abstieg spielen werden.

Ob der FCN mit dieser Mannschaft besser spielen kann ist offen. Die ersten (erfolgreichen) Begegnungen der Saison sind da auch kein Maßstab, denn offensiv sah das nicht viel besser aus, man hatte aber bessere Standards im Köcher. Doch die sind mittlerweile auch wirkungslos und Kiyotake scheint auch beim ruhenden Ball nun in eine Formkrise zu kommen. Es fehlt vom ersten Moment des Ballbesitz an die Idee und das Konzept, was man mit dem Ball nun anfangen könnte. Überraschungsmomente waren einzig von Gebhart zu erahnen. Ob Heckings Aussage, man müsse nur gut „gegen den Ball arbeiten, dann käme das spielerische schon von alleine“ Bestand hat, darf zumindest nach dem Spiel einmal skeptisch hinterfragt werden. Wenn zwei Mannschaften, die nur gut gegen den Ball arbeiten aufeinandertreffen, kommt ein Spiel wie dieses raus – nicht mehr, nicht weniger.

Nüchtern betrachtet muss man wohl konstatieren, dass die Qualität des Kaders eben doch in gewisser Weise dem Marktwert widerspiegelt, da steht man auch auf dem 15ten Tabellenplatz. So sehr man sich den Kader auch schönreden wollte, beim Club geht es „in Normalform“ eben darum Pünktchen um Pünktchen zu sammeln, um am Ende vor 2 (besser 3) Teams zu stehen. Und nur wenn die Spieler, denen man Talent auch zutraut, über ihren Schatten springen (wie bspw. Didavi im letzten Jahr) kann man sich ins Mittelfeld absetzen. Kommt aber Formkrisen von Stammkräften und Verletzungen hinzu, muss einen Angst und Bange werden.

Derzeit ist jedenfalls nicht mehr drin als ein enges Spiel gegen Augsburg, bei dem man nur mit Glück hätte gewinnen können, aber auch Augsburg einen dicken Torwartfehler brauchte für ihre beste Chance. Am Ende wird man froh sein, dass man Augsburg aktuell nicht auch noch an sich vorbeiziehen lassen musste.

Die Noten zum Spieltag, heute wieder von Stefan und Alexander gemeinsam uneuphorisch beschlossen. Wer anderer Meinung ist, hat unser Verständnis.

Raphael Schäfer Ohne Bewertung
Hielt was von Augsburg zu halten war in der ersten Halbzeit.
Timm Klose 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Defensiv gewohnt solide. Im Spielaufbau ohne Impulse, dazu braucht man aber auch Anspielstationen.
Patrick Rakovsky Ohne Bewertung
Machte das Spiel schnell, hatte eine Glanztat und verdarb sich die gute Note aber mit einem bösen Patzer.
Javier Horacio Pinola 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Verbessert zum letzten mal, was aber auch an schwachen Augsburgern lag. Teilweise übermotiviert.
Per Nilsson Per Nilsson 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Heute ohne Fehl und Tadel, aber auch ohne großes Lob.
Timothy Chandler 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Sucht vergebens seine Form, was er auch macht geht meistens schief.
Hanno Balitsch Ohne Bewertung
Engagiert, aber der Vize-Kapitän zieht da Spiel nicht an sich.
Timmy Simons 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Hängte sich rein, konnte aber ebenfalls keine Impulse setzen.
Hiroshi Kiyotake 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Konnte als Spielmacher keine Akzente setzen, forderte viel zu wenig den Ball und bei den Standards Heute mangelhaft.
Timo Gebhart 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Vom wollen eine 2, vom Ergebnis eine 4, macht zusammen eine 3.
Mike Frantz 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Wie immer, stets bemüht.
Tomas Pekhart 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Lebt als Stoßstürmer vom Zuspiel der Mannschaft, ohne zuspiele tut man sich in der Bewertung schwer.
Alexander Esswein Ohne Bewertung
Wirkungslos.
Sebastian Polter Ohne Bewertung
Versuchte zumindest etwas, aber leider ohne Erfolg.

Der Kommentar zum Spieltag: „Der Herbst kommt, die Trainer wackeln

64 Gedanken zu „Mehr ist zur Zeit nicht drin

  • Unsere Mannschaft ist nominell nicht schlechter als die Hälfte der anderen Bundesligateams, spielerisch stehen wir aber momentan nur mit Augsburg und Wolfsburg auf der selben Stufe, und das ist kein Kompliment.

    Frankfurt spielt ganz oben mit, Düsseldorf spielt mit einer komplett neu zusammengewürfelten Billig-Elf durchaus anständig mit und die Nachbarn haben am Freitag dreimal einen Rückstand ausgeglichen, das schaffen wir noch nicht mal in 34 Spielen…

    Wenn ich mir ansehe was unsere Spieler in ihren Nationalmannschaften leisten können, dann gehe ich stark davon aus, dass mehr in ihnen steckt als sie momentan zeigen und das schiebe ich in erster Linie auf unser starres System. Nachdem Hecking nichts anderes kann und wir ohnehin nicht die finanziellen Mittel haben den halben Kader auszutauschen ist es für mich an der Zeit Hecking auszutauschen.

    Vielleicht könnte man Co Adriaanse aus dem Vorruhestand holen, der würde ansehnlichen Fußball spielen lassen und könnte nebenbei von Hans Meyer die Rosenzucht erklärt bekommen…

    PS: Ich bin kein Deutschlehrer, aber den Satz mit dem Marktwert würde ich mir nochmal Wort für Wort durchlesen. 😉

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    • xxandl,

      Eine Trainer-Entlassung wird nicht passieren, zu viele Leute im Verein sind (noch) zu 100% pro DH.
      Spielerisch geht mehr – weniger geht ja auch fast nicht mehr – mit dieser Mannschaft. Nur, und da muß ich xxandl Recht geben, hat da der Trainer die Hauptschuld nach den Umstellungen nach nur 1 schlechten Spiel und diese ganzen „erzieherischen“ Maßnahmen, die leider nicht ihre erhoffte Wirkung gezeigt haben. Aber da wurde ja schon(zu)viel dazu geschrieben. Ich glaube, dass es nur funktionieren kann, wenn der Trainer seinen Spielern vertraut bzw. umgekehrt wohl eher. Man hört bei den Spielern immer nur, wie gut sich alle verstehen, und wie sie sogar zusammen lachen können – aber keiner erwähnt in diesem Zusammenhang ihren Übungsleiter….
      Dein Vergleich mit Frankfurt und D`dorf kann ich so nicht nachvollziehen. War es noch letzte Saison die Borussia aus Gladbach, so ist es halt im Moment die Eintracht, die einen Lauf hat. Aber gerade die müssen es ja wissen, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
      Und Düsseldorf – gerade mal 2 (zwei) magere Pünktchen vor uns, Defensiv stark, aber nach vorne… auch nicht unbedingt besser als wir. Was uns zu denen wirklich fehlt, ist vielleicht eine gewisse Heimstärke. Vielleicht müssten die Shirts vom belschanovschen Gesetz einfach mal nicht mehr verkauft/getragen werden(sorry b.)

      P.S.: Für evtl. Rechtschreibfehler übernehme ich keine Gewähr und sind nicht beabsichtigt.

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  • Ein Großteil des heutigen schwachen Auftritts war der massiven Verunsicherung geschuldet. Das zu Null sollte helfen, dass es wieder besser wird.

    Was mir aber massiv aufgefallen ist, war die mangelnde Laufbereitschft in der Vorwärtsbewegung. Man hatte in der 2. Hälfte (als mir das auffliel) das Gefühl, dass sich alle nur verstecken, es gab keine Bewegung, keiner bot sich an. Ausnahme der Aktivposten Gebhardt, der wirklich was versuchte. Beleg hierfür ist auch, dass wir laut Tracking nicht nur lediglich durchschnittlich weit gelaufen sind, sondern auch deutlich weniger als die Augsburger – und das bei 60% Ballbesitz. Mag sein, dass dieses Verstecken auch von der Verunsicherung kommt, aber hier muss wieder mehr kommen. Denn ein Spielaufbau kann nur funktionieren, wenn es auch Anspielstationen gibt.

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  • Ich weiß, dass er im Moment noch Vertrauen genießt, aber der Spielplan spricht gegen ihn. Ich rechne damit, dass er spätestens nach dem Fürth-Spiel weg ist, weil wir bis dahin kaum punkten werden und im Derby nur noch der Sieg zählen wird. Sind die Fans einmal geschlossen gegen ihn, ist er nicht mehr zu halten.

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  • Hecking nun in Frage zu stellen liegt nahe, ist aber ungefähr so wie Klopp in Frage zu stellen. Wer Fußball als Tagesgeschäft sieht, der kommt da nicht umhin, wer sich nach Fußball sehnt mit Kontinuität, Menschlichkeit, Vertrauen und Dankbarkeit, wird damit Probleme haben. Hecking hat uns gerettet in schwieriger Lage und zweimal am Ende souverän in der Liga gehalten trotz immer wieder anderer Probleme. Das kann man als „Schnee von gestern“ sehen oder sagen, dass er es halt kann. Funkel hat man auch mal gefeuert, weil er „nur“ die Liga sichern kann, danach ging es für die Eintracht halt wie gewohnt rauf und runter, aktuell halt rauf. Ein Trainerwechsel würde das vielleicht auch bringen: Vielleicht rauf, vielleicht runter. Ich hab noch lange nicht genug von Hecking, ich will auch mehr Offensive, aber ich glaub dass er es kann.

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    • Alexander | Clubfans United,

      die Mannschaft hat seit Anfang der Saison bis auf die Partie gegen Dortmund ( taktisch kluges Verhalten ) in keinem Spiel s p i e l e r i s c h überzeugt und ist in den letzten 5 Begegnungen in allen Mannschaftsteilen weiter deutlich abgefallen : woher soll da die Hoffnung kommen, dass es mit DH besser wird?? Die Körpersprache des Teams sagt mir alles! Beste Dokumentation für diesen Negativtrend sind u.a. die Lustlosigkeit von Eßwein und das Leistungstief von Pinola seit Monaten!
      Ich denke, DH ist ( bei aller Wertschätzung in der Vergangenheit, für die wir uns jetzt nichts mehr kaufen können) intelligent genug, einzusehen,dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht und geht von sich aus. Besser für ihn, wenn Dankbarkeit für die früher geleistete Arbeit überwiegt, als dass nach einer weiteren Negativserie die Gesetze des Marktes greifen…
      Natürlich weiß ich das : auch ein neuer Trainer ist eine gewisse Wundertüte, aber wie lange sollen wir denn noch auf Besserung der Situation bzgl. Laufbereitschaft,Spieltaktik,Auflaufen mit breiter Brust usw. hoffen?? Die Pfiffe des Publikums helfen da aber auch nicht!! Es geht auch anders: Beispiel Düsseldorf beim 0:5!!! Bei unserem Anhang leider undenkbar!!

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  • DH ist der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga. Seine Entlassung zu fordern, ist als wollte man den Club in der zweiten Liga. Ich bin Überzeugt das wir die Kurve noch kriegen. Die Jungs müssen einfach nur mal wieder auf ihrem normalem Niveau spielen.

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  • Hecking ist jetzt seit 2006 in der Liga und hat es noch nie geschafft ein vernünftiges Offensivspiel aufzuziehen, warum sollte es ihm ausgerechnet jetzt gelingen? (bei uns 1,29:1,39 Tore im Schnitt, in Hannover 1,43:1,63) Er ist damals schon an den gleichen Kritikpunkten in Hannover gescheitert, persönliche Entwicklung kann ich bei Hecking keine erkennen.

    Dankbarkeit ist für mich im professionellen Fußball fehl am Platze, das sind inzwischen Unternehmen mit Umsätzen im mittleren zweistelligen Millionenbereich, da müssen die gleichen Maßstäbe angelegt werden wie in der Wirtschaft.

    Kontinuität ist zwar wünschenswert, allerdings würde ich der Kontinuität wegen keine Stagnation in der Entwicklung unseres Vereines riskieren.

    Vertrauen ist im Fußball ein zentrales Gut, aber ich habe im Moment nicht das Gefühl, dass die Mannschaft dem Trainer vertraut bzw. sein Vertrauen genießt. Auf dieser Ebene wäre das aber wichtiger, als zwischen Aufsichtsrat und Trainer…

    Ich habe Heckings Spielweise zähneknirschend akzeptiert, weil er uns damit im ersten Jahr die defensive Stabilität gegeben hat, die wir dringend benötigt haben, ich kann seit damals aber keine Weiterentwicklung erkennen obwohl er in den letzten beiden Jahren vermehrt die Möglichkeit hatte die Mannschaft nach seinen Wünschen zu gestalten. Heuer wurde personell der Fokus zur Gänze auf die Offensive gelegt und dementsprechend gilt es auch dort das Gezeigte zu bewerten. Hecking hat im Prinzip die stärkste Elf des letzten Jahres zur Verfügung, hat Kiyotake, Gebhart und Polter dazu bekommen, hatte die längste Vorbereitungszeit der Bundesligageschichte und unterm Strich sind wir offensiv derart hilflos, dass wir gegen Halvese aus dem Pokal fallen und gegen Augsburg glücklich 0:0 spielen.

    Ich will nicht mehr den Fernseher ausmachen müssen, wenn wir in Rückstand geraten, ich will einfach wieder eine Mannschaft sehen die Fußball spielt und dabei so wirkt als ob sie das gerne machen würde.

    @Croaker: Auch ich sehe Hecking als Unterschied zwischen ersten und zweiter Liga… 😉

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    • xxandl,

      Nun kannst du ja nicht gerade sagen, daß die Weltwirtschaft mit ihren total aus den Fugen geratenen Finanzmärkten der moralische Standard sein sollte nach dem jedes Unternehmen streben sollte. Die Konsequenz ist was wir im Fußball leider auch haben: ein paar Reiche, eine ausgedünnte Mittelschicht und sehr viel Armut und Katastrophen, die u.a. Wetten auf Ernteausfälle zuläßt oder Abholzung der Regenwälder um Raps anzubauen mit dem dann Benzin hergestellt wird, während anderswo Menschen verhungern, so nicht geben würden. Nein so etwas werde ich im Fußball genauso wenig als unabänderbare Entwicklung akzeptieren wie in meinem sonstigen Leben. Und wenn ich deshalb ein blauäugiger Gutmensch bin, dann bin ich das eben. Und deshalb find ich es auch gut und richtig, daß Bader und co. versuchen aus unserem Club wieder ein Unternehmen zu machen, auf das man stolz sein kann, weil es Werte verkörpert, die gerade heutzutage wieder wichtig werden müssen.
      Im übrigen mal ein kleiner Exkurs: ich hab mich zu Beginn des Studiums (Anfang der 80er) mit Grausen vom Club abgewandt, ich hab einem Fußballfan gar nicht erzählen mögen, daß ich aus Nürnberg komm, weil ich dem Spott angesichts dessen was dort von der Vereinsspitze verbrochen wurde, kein Argument entgegensetzen konnte. Ich hab den Verein wiederentdeckt nicht im Jahr seines Pokalsieges (auch wenn die Feier am Hauptmarkt super war) sondern im Jahr danach als ich am letzten Spieltag den Abstieg im Stadion miterlebt hab. Und was mich bewogen hat, weiter ins Stadion zu gehen und sogar eine Dauerkarte zu kaufen, waren die Spieler Pinola, Mintal, Galasek, die mir gezeigt haben, daß es auch in diesem harten Profigeschäft noch Spieler mit Herz gibt, die wirklich in der Lage sind, sich mit dem Verein in dem sie spielen identifizieren. Und auch wenn die Jahre danach nicht eben rosig waren vom Spielertrag her, so bin ich doch gerne dabei geblieben auch weil es einen Herrn Bader gibt, der dem Verein Strukturen schafft, die ein Verein in der Bundesliga für mich haben sollte, weil es Möglichkeiten gibt als Vereinsmitglied beim Verein mitzureden … Klar träum ich auch davon, eines Tages noch einmal so eine Meisterschaft mitzuerleben wie 68, bewußter als damals, aber mit sehr viel Freude. Aber mir ist auch klar, daß in so einem Jahr schon sehr sehr viel zusammenkommen muß, daß das klappt und daß das am ehesten nach einer Weltmeisterschaft sein wird, wenn die Nationalspieler vielleicht wieder Motivationsprobleme haben werden 😀 .Aber bis dahin wünsch ich mir für unseren Verein nur eines: daß wir stabil in der ersten Liga bleiben. Und wenn Bader und Hecking das schaffen, dann bin ich mit ihrer Arbeit auch sehr zufrieden, denn die Konsolidierung, die sie anstreben, die braucht einfach Jahre kontinuierlicher Aufbauarbeit. Alle die jetzt schon mehr wollen haben meiner Meinung nach zwei Probleme: Ungeduld und Kleinmütigkeit.

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      • Beate60,

        Deinen moralischen Ansatz respektiere ich komplett,auch Deine Gesamtsicht des Wunsches einer „besseren Welt“,ebenso auch Deine Forderung nach Geduld und kontinuität von sportlicher Führung und Trainer.
        Was mich im wahrsten Wortsinn pessimistisch für die Zukunft macht ( nicht Ungeduld und Kleinmütigkeit ) sind die bereits seit Ende der vergangenen Rückrunde fehlenden Perspektiven einer spielerischen Entwicklung der Mannschaft, verbunden mit nimmermüder Laufbereitschaft,Kämpfen für den anderen,Auftreten mit breiter Brust,auch mal ein Spiel umdrehen (wollen!)…..all das muss ein Trainer mit seiner Mannschaft vermitteln!! Beteuerungen helfen nicht; ich will das mit jeder Faser auf dem Spielfeld sehen.Kann DH das wirklich noch??

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      • Beate60: Alle die jetzt schon mehr wollen haben meiner Meinung nach zwei Probleme: Ungeduld und Kleinmütigkeit.

        Ich glaube diese Behauptung ist bei der gegenwärtigen Situation haltlos. Es ist nicht kleinmütig unzufrieden zu sein, wenn eine Mannschaft 1 Punkt von 15 möglichen Punkten holt. Es ist auch nicht kleinmütig oder ungeduldig, wenn die Club Abwehr zur bestens Sendezeit Samstag abend als ‚Pleiten, Pech und Pann Trailer‘ in der Sportschau ausgestrahlt wird. Ebenso ist es nicht kleinmütig damit zu hadern, wenn die Mannschaft seit Wochen mehr oder weniger pomadigen Fußball zum wegsehen bietet. Ich glaube es ist eher unverantwortlich oder naiv, wenn man dann an ein weiter so und eine Selbstheilung glaubt…

        Wer hat denn nun eigentlich nach dem 3. Spieltag bei der Mannschaft den Stecker gezogen?

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  • Ich halte die Situation in die sich der FCN hineinbewegt für sehr gefährlich, manche Parallelen erinnern mich dann doch stark an 2008, als man lange Zeit alles für eine vorübergehende Schwächephase hielt und die Kaderqualität für viel zu gut.

    Wer spielt denn derzeit noch schlechter Fußball als wir?
    (Und das jetzt schon seit etlichen Spielen)
    Mir fällt ehrlich gesagt gar kein Verein ein. Evtl. Wolfsburg, aber wenn die bei der pecuniären Kaderqualität ins rollen kommen, sind die auch schnell ein paar Tabellenplätze nach oben weg. Ich denke es ist schon an der Zeit einmal jeden Stein umzudrehen, woran es dieses Jahr hakt, selbstkritisch und ohne Erbhöfe.

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  • Natürlich ist die Situation gefährlich, wir vergessen aber, dass sie das in jedem Jahr (seit Jahren, bis auf 2007 mit Abstrichen) war und ist und wir bspw. die letzten beiden Jahren mit Ruhe und Vertrauen gut gefahren sind. In 6 Jahren haben wir zwei Abstiege versucht mit Trainerwechsel zu verhindern und davon ging das einmal schief, das andere mal hieß die Lösung Hecking.

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  • Und noc ganz kurze Ergänzung: wohin schneller Erfolg führen kann, haben wir doch 2008 gesehen. Und jedes Jahr beweisen andere Mannschaften wieder, daß das wirklich die Gefahr ist.

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  • Liebe Beate, ich habe zwar auch ein clubzentriertes Weltbild, aber mit der Weltwirtschaft wollte ich ihn eigentlich nicht vergleichen, sondern mit einem Unternehmen dieser Größenordnung.

    Wenn wir von Dankbarkeit und Kontinuität sprechen: Hätten wir Oenning auch halten sollen? Wenn nein, warum sollte es nicht heute auch einen Trainer geben der deutlich mehr erreichen kann, so wie damals Hecking? Trainer nutzen sich ab, das ist kein Club-Phänomen.

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    • xxandl: Trainer nutzen sich ab, das ist kein Club-Phänomen.

      Das ist kein Phänomen, das ist eine These. Eine These ganz im Zeitgeist.

      Oenning als Vergleich taugt nicht, denn Oenning war offenbar ohne Peter Hermann nicht in der Lage die Mannschaft zu führen. Als Erfolg konnte er zwar den Aufstieg verbuchen, da aber a) mit Hermann und b) einem Kader, der die 2. Liga bei weitem an Qualität übertraf.

      Meyer feuerte man mit gleicher Begründung damals, bis heute bleibt zumindest fraglich, ob es nicht besser gewesen wäre den Trainer zu stärken und die Querulanten zu entfernen.

      Zurück zu dem „Trainer verbrauchen sich“. Auf welcher Basis soll das denn begründet sein? Weil das Verhältnis Trainer/Mannschaft sich abnutzt? Welche Mannschaft denn?

      Gegenüber dem 8. Spieltag 2010/2011 standen 4 gleiche Spieler am Platz
      http://fussballdaten.de/bundesliga/2011/8/stpauli-nuernberg/

      Gegenüber dem 8. Spieltag 2011/2012 standen 5 gleiche Spieler am Platz
      http://fussballdaten.de/bundesliga/2012/8/nuernberg-mainz/

      Die Mannschaft wurde mehrfach (nicht immer freiwillig) in nahezu allen Mannschaftsteilen verändert, auf den Kader bezogen fällt der Vergleich noch deutlicher aus. Was soll sich denn da abnutzen?

      Das einzige was sich abnutzt, wenn man mich fragt, ist das Verhältnis Trainer zu einigen Teilen des Umfelds, die halt ab und an mal gern wieder nen neuen Zampano sehen möchten, weil es ihnen vielleicht einfach alles zu langsam geht, weil sie die Art nicht mehr hören und sehen wollen (der Verkünder von – als Abstiegskandidat leider so zu erwartenden – ständiger eher negativer Botschaften ist nun mal nicht so beliebt auf Dauer).

      Mag das mit dem Abnutzen in der Tat ein Effekt gewesen sein, wenn eine Mannschaft über lange Zeit zusammen war und man für ein Ziel viele (auch faule) Kompromisse eingehen musste, aber doch nicht für eine so fluktuierende Mannschaft wie den Club. Hitzfeld ging damals vom BVB weg am Zenit seines Schaffens – später begründete er das u.a. damit, dass er zur Erreichung des Erfolgs manchem Spieler Dinge zugestehen musste, die er später nicht mehr zurücknehmen konnte, die aber nach dem Erreichen des Ziels hätten zum Wohle des Mannschaftsgefüges zurückgenommen werden müssen. Das kann dann nur ein neuer Mann, der sich nicht an sein Wort gebunden halten muss (wenn er ein Ehrenmann ist). Aber das ist alles doch nicht vergleichbar mit Hecking. Er hat schon gezeigt, dass er auch Pinola auf der Bank schmoren lassen kann, wenn er das für richtig hält und auch Schäfer sollte sich seines Postens nicht zu sicher sein, wenn Rakovsky einschlägt (dazu sollte er aber Patzer wie gestern unterlassen).

      Mag man Gründe für einen Trainerwechsel finden, das „Abnutzen“ ist für mich keiner.

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  • So sehr ich mich auch bemühe, ich kann dem „gut, dass wir mal wieder zu Null gespielt haben“ irgendwie nicht viel positives abgewinnen, was hauptsächlich daran liegt, dass auch vorne die Null stand, und das völlig zurecht. Wenn man im Fußball keine Tore erzielt, wird es schwer, die nötigen Punkte gegen den Abstieg einzusammeln. Ob es doch an der Torhymne liegt, dass die Jungs zuhause einfach nicht treffen wollen?

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  • Seine Lieblinge spielen, der Rest wird beliebig und leistungsunabhängig durchgewürfelt, Heckings Aufstellungen haben in der Regel doch nur gemeinsam, dass am Ende 11 Mann auf dem Platz stehen. Dass er keine dreimal die selbe Elf bringen kann weil er zwanghaft den Oberlehrer spielen muss, ist jetzt nichts was ihm zu Gute zu halten wäre.

    Die Möglichkeit mehr Kontinuität und Stabilität in die Mannschaft zu bekommen hätte er zu jedem Zeitpunkt gehabt.

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  • @Beate

    wir alle hier stehen doch hinter dem Club, soviel Gemeinsamkeit sollten wir mal voraussetzen …

    nur die Einordnung der letzten Vorstellungen UNSERER Mannschaft fällt dann doch deutlich unterschiedlich aus.

    man kann wie einige hier auf folgenden Grundsatz vertrauen:
    „Werd schon wern sagt die Frau Kern weil bei der Frau Dorn usw..“

    damit verschliesst man meiner Meinung nach die Augen vor der Realität und die sieht – aus meinem Blickwinkel – folgendermassen aus:

    1. Neben einer in den letzten Spielen häufig komplett überforderten Defensive findet kein geordnetes Spiel nach vorne statt und selbst als geneigter Zuschauer hat man den Eindruck, dass die Mannschaft auch keinen Plan hat, dem sie zumindest versucht zu folgen.

    2. Ehemalige Leistungs- und Sympathieträger – hier seien Pinola und Chandler genannt – sind saisonübergreifend nur noch ein Schatten früherer Zeiten. Warum sie aber immer wieder auflaufen dürfen, scheint mir absolut nicht nachvollziehbar. Welche Signale sendet das z.B. an einen Plattenhardt?

    3. Man ging bei der Personalplanung in der Defensive bewusst Risiko – die Diskussion hierzu war ja ellenlang – und hat für offensive Spieler etwas Geld ausgegeben. In welches System passen z.B. unsere Stürmer? Kopfballstark sind Pekhard und Polter, aber mit dem Ball am Fuß? Bekommen sie verwertbare Bälle aus dem Mittelfeld, die sie mit ihren Mitteln verwerten können? –> System?

    4. Der Verein macht 4 Millionen Überschuss, die man auch stolz auf der JHV ausweist, aber in der Mannschaft fehlt es an allen Ecken? Spart man sich kaputt oder hat man die Mannschaft komplett überschätzt?

    5. Die Vorbereitungszeit war lange wie nie und trotzdem scheint es keine Automatismen zu geben, auf die die Mannschaft – trotz vollzähligem Kaders! Hecking hat alle Mann an Bord! – zurückgreifen kann.

    6. Motivation. Haben sich gestern wirlich alle zerissen? Welches Signal sendet hier z.B. die Vorstellung von Esswein? Damit kommt man zur Frage, ob wirklich alle in der Mannschaft am gleichen Strang ziehen und vor allem in welche Richtung? Gibt es hier Gruppenbildung? Berichte von notorischen Trainigskibitzen lassen selbiges vermuten.

    So leid es mir tut, aber wenn ich mir diese Aufzählung ansehe, dann komme ich nicht umhin, dass man den verantwortlichen Trainer und Sportvorstand hinterfragen muss!
    Denn eins ist uns ja wohl allen klar: Ein weiterer Abstieg zum jetztigen Zeitpunkt, wäre der Supergau!

    Diesen Supergau gilt es zu vermeiden und dass das alles andere als leicht wird, sollten selbst die größten Optimisten seit gestern kapiert haben.

    Vor diesem Hintergrund kann niemand sakrosant sein, kein Spieler und auch der Trainer nicht.

    Momentan weiß ich selber nicht ob ich pro oder contra DH bin. Die Zeichen stehen auf Sturm und mit Blick auf die kommenden Aufgaben
    Schalke, Wolfsburg, Mainz, Bayern, Fürth
    habe ich deutliche Zweifel, dass Hecking den Kahn wieder flott kriegt.

    Nur, wer wäre als Trainer eine Alternative? Spontan fällt mir keiner ein.

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  • Remember:
    Wir hatten auch starke Zweifel, ob wir überhaupt einen einzigen Punkt aus den ersten drei Spielen mitnehmen. Und dann waren es am Ende sogar sieben, durchweg gegen weitaus stärkere Teams und sogar gegen den Meister.
    Auf einmal waren wir die bundesweite Überraschungsmannschaft. Das hat doch gezeigt, dass die Mannschaft das kann. Sie hat sich nur selbst in einen Abwärtstrudel gespielt, aber ich sehe keinen Grund, weshalb sie da nicht wieder herausfinden sollte. Das gelang nun drei Jahre hintereinander unter DH, weshalb sollte das nicht wieder gelingen?
    Für Panik ist es jedenfalls viel zu früh.

    P.S.: Erst neulich hat ein anderes Ensemble sogar innerhalb von 90 Minuten zwei krasse, gegensätzliche Gesichter gezeigt….

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    • Woschdsubbn,

      zu den ersten drei Spielen: einigermaßen akzeptabel nur beim Remis gegen Dortmund, die beiden Auswärtssiege ohne
      spielerisch zu überzeugen aber mit viel Dusel: damals deshalb Überschätzung der Mannschaft!! Skeptische Stimmen ( Raffa) kamen deshalb selbst aus der Mannschaft!!

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    • Woschdsubbn: P.S.: Erst neulich hat ein anderes Ensemble sogar innerhalb von 90 Minuten zwei krasse, gegensätzliche Gesichter gezeigt….

      Aber davon zuerst 60 Minuten Traumfußball gezeigt. Wir zeigen momenten leider ausschließlich ein völlig anderes Gesicht. Daher ein Vergleich, der keiner ist.

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  • Natürlich sind da Ähnlichkeiten vorhanden.

    Hier: Vier Spiele guten Fußball auf Augenhöhe mit zum Großteil qualitativ weitaus besser besetzten Teams, jetzt vier Spiele schlechter bis mässiger Fußball. Quote 50:50

    Dort: 60 Minuten toller Fußball, 30 Minuten zum Vergessen. Quote 66:33

    Fazit: Im Fußball funktioniert nicht immer alles 100%ig toll und planbar und beim Glubb eh nie. Der Kreis ist rund.

    Genau deshalb ist das ganze für mich eine teilweise schon ans Hysterische grenzende Luftdiskussion.

    „Alles ist Mist“ stimmt eben nicht, weil das schwarz-weiss Denken nicht greifen kann. Das ist natürlich unbequem, aber doch normal.

    Zu den im Kontext immer geforderten „radikalen Massnahmen, am Besten jetzt sofort“…
    1. Warum?
    2. Wer?
    3. Wann?
    4. Wie?
    5. Mit wem?

    Ich sehe bisher nur immer Argumente, dass alles schlecht und warum alles schlecht ist. Wie man etwas verbessern kann oder wie die Situation geändert werden kann, habe ich aber noch keine gelesen.

    @bernd42: Das ist Deine Meinung. Meine nicht. Da spielt der Glubb ein Auftaktprogramm einfach hervorragend. Und hinterher wars nur Glück… solche Haltung finde ich irgendwie unfassbar. Aber da sind wir wieder beim schwarz-weiss Denken.

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  • @Woschdsubbn:

    In den ersten drei Spielen haben die Ergebnisse gepasst, „hervorragend“ gespielt hat die Mannschaft da auch nicht, schon da waren eklatante Schwächen im Aufbauspiel unverkennbar und wer das nicht gesehen hat, hatte die rosa Brille auf.

    Aber gut, betrachten wir die ersten drei Spiele als „hervorragend“. Dann stellt sich doch die Frage, warum dieser abrupte Leistungseinbruch (der in Wirklichkeit gar keiner ist, sondern die konsequente Fortsetzung des HSV-, BVB- und Gladbachspiels ohne Erfolg bei Standards). Und es stellt sich die Frage, warum die zu „hervorragendem“ Fußball fähige Mannschaft jetzt vier Spiele in Folge verloren hat und gegen Augsburg im eigenen Stadion mit einem nullnull gut bedient ist. Da kann man doch nicht sagen: Alles o.k., das wird schon wieder. Es ist doch klar, dass die miserablen Ergebnisse der letzten fünf Spiele nicht einfach Ausrutscher sind. Diese Mannschaft kann aufgrund der mangelnden Qualität der Spieler wahrscheinlich gar nicht besser spielen, als das gegen Augsburg der Fall war. Das scheint die Wahrheit zu sein. Die UNBEQUEME Wahrheit.

    Setz mal die rosa Brille ab!

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  • Hallo,

    wir waren gestern mit 7 Personen im Station und alle waren der Meinung, dass es schlimmer nicht mehr geht. Was da ablief das war eine Frechheitheit. Wir haben pro Mann 39.-€ bezahlt. Für dieses viele Geld kann man auch einen Gegenwert erwarten, aber nicht so beim Club. Spielen wie ein sicherer Absteiger und Preise wie die ganz großen, die zeigen aber wenigstebns was für das viele, viele Geld. Was der Herr Esswein in der 2. Halbzeit, wo er eingewechselt wurde, gezeigt hat, grenzt an Arbeitsverweigerung. Wir saßen genau da wo sich der Herr bewegt hat oder besser geagt bewegen sollte. Wir sind alle so was von enttäuscht, da kann ich den Satz „Wenigstens einen Punkt geholt“, nicht mehr hören. Von uns geht so schnell keiner mehr ins Station. Viele von uns waren auch bei vielen Auswärtsspielen dabei. Aber jetzt ist Schluss, so etwas kann man sich nicht mehr bieten lassen. Das grenzt an Betrug an den zahlenden Zuschauern.
    Wir sind so was von enttäuscht.

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  • Vielleicht spielt die Mannschaft auch gegen den Trainer? Esswein, wurde ja öffentlich von ihm kritisiert. Dann spricht der Trainer nach dem Stuttgart Spiel (glaub ich)
    nicht mehr mit der Mannschaft. Und die Herren Mimosen resp. Spieler sind beleidigt und verweigern die Leistung-wenn das so wäre, sollten sie sich fragen, ob sie den richtigen Beruf haben – bei so einem Mords-Gehalt! Extrem ist es doch gerade bei WOB zu sehen; die verweigern sich so lange, bis der ungeliebte Trainer entlassen ist. In etwas abgeschwächter Form kommt es mir auch langsam beim Club so vor! Klar macht DH auch Fehler, aber welche Fehler machen die Spieler? Bevor der Trainer entlassen wird, sollte er schleunigst handeln und ein paar Möchtegern-Stars rausschmeissen (Esswein, Chandler, Pinola) und dafür ein paar Junge einbauen (Mendler, Plattenhardt, Korczowski, bald wieder Hlousek). DH muss nicht warten, bis er selbst dran ist!! Er sollte lieber mal die Knute rausholen, den trainingsfreien Montag streichen und den verhätschelten Stars Beine machen! Bevor es zu spät ist.

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    • Clubliebhaber,

      Du hast recht mit DH. Nur er muss jetzt endlich einmal handeln. Was mich so nervt ist, dass er immer wieder zaudert. Chandler seit Wochen ein Schatten seiner selbst und bei dem gestrigen Spiel mit Abstand schwächster Clubberer steht immer in der Anfangsformation. Im Spiel gestern bringt er nur einen Stürmer und das in einem Heimspiel gegen Augsburg. Cohen wird auf einmal durch Frantz ersetzt. Also bei aller Liebe aber die Leistung die Frantz bringt reicht nicht für die Bundesliga. Gebhart war wieder eine gute Entscheidung, da er auf jeden Fall das Spiel nach vorne belebt. Das Spiel von hinten heraus muss auf jeden Fall schneller werden. Das fängt bei Schäfer an und geht dann weiter mit den endlosen Querpässen. Rakovsky hat es gestern einmal vorgemacht wie er sofort den Ball abgeworfen hatte und der Ball schnell nach vorne gebracht wurde. Die Einwürfe werden, dass habe ich schon einmal gesagt, regelrecht zelebriert von Pino und Chandler. Anstatt das der Spieler der am nächsten zum Ball ist schnell einwirft wird immer gewartet bis die beiden oben genannten den Ball einwerfen. DH muss endlich handeln und wenn nötig jetzt auch einmal unbequeme Entscheidungen treffen. Es ist mir auch egal wenn der Club gegen S04 verlieren würde, aber DH muss jetzt endlich handeln. Ich will endlich wieder eine Clubelf sehen die sich zerreißt selbst wenn es wieder eine Niederlage setzen sollte. DH hat nichts mehr zur verlieren außer seinen guten Ruf und nach weiteren solchen Spielen wie die letzten 5 seinen Job.

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  • @belschanov: Sorry, dann addiere dazu „für Glubbverhältnisse“ hervorragende Ergebnisse. Und Nein, gerade jetzt braucht man jemanden, der durch die rosa Brille sieht. Ich lass die mal auf.

    Das Spiel „machen“ konnte der Glubb doch zu meinen Lebzeiten eigentlich kaum bis nie oder wenn, dann nur in wenigen Einzelspielen.

    Warum so ein Einbruch passiert? Diese Frage kann ich Dir auch nicht beantworten. Ich weiß nur, dass viel Geld und Aufwand in der Bundesliga ausgegeben wird, damit so etwas nicht passiert. Aber eben immer ohne Erfolgsgarantie. Oder umgekehrt: Kleine Vereine ohne Budget, bei denen es einfach mal funktioniert. Wie bei uns die letzten beiden Jahre. Oder bei denen „alles passt“: Eine gewollt geplante aber dann doch eher zufällige Ansammlung an „richtigen“ Spielern. Oder eine goldene Generation, die wir eigentlich jetzt in der N11 haben oder bekommen.

    Letztendlich können wir als Aussenstehende nur raten.
    Ich weiss nur, dass der Glubb es besser kann. Sowohl einzelne Spieler, die weit von ihrer Normalform sind, als auch das Kollektiv.

    Jetzt braucht der Patient einfach noch etwas Zeit und Ruhe und wir brauchen einfach noch etwas Geduld. Das sehe ich durch meine rosa Brille. Ich sehe da drei Spiele die ziemlich missraten und eines das wirklich schlecht war. Wir haben noch nicht mal ein Viertel der Saison vorbei.

    Ich vertraue auf DH.

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    • Woschdsubbn: Ich weiss nur, dass der Glubb es besser kann. Sowohl einzelne Spieler, die weit von ihrer Normalform sind, als auch das Kollektiv.

      Genau die Hauptfrage servierst du auf dem Silbertablett, warum zeigt sie es dann nicht, wenn es die Mannschaft deiner Meinung nach besser kann? Und die Mannschaft ist kein Patient, sie ist nicht krank! sondern müsste zu Beginn der Hinrunde zum jetzigen Zeitpunkt hellwach und topfit sein. Ich kann es mir auch nur so erklären, daß zumindest Teile der Mannschaft gegen den Trainer spielen, nachdem sie spüren, daß er wackelt.
      Die Angelegenheiten mit Mak und mit Esswein sprechen eigentlich Bände. Das hat es all die Jahre so offen nie gegeben.

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      • Juwe,

        Juwe, was soll ich jetzt darauf sagen?

        Ich versuche mich in Hobbypsychologie, gepaart mit meiner Lebenserfahrung.

        Ich wohne direkt benachbart zu einem offensiven Außenspieler der Westvorstadt in gleicher Lage und Alter und deshalb ziehe ich hier meine Parallelen, die aber schief bleiben müssen, da ich weder Esswein noch Mak persönlich kenne.

        Es könnte auch hier ein Problem bestehen zwischen zweifellos vorhandenem, vielleicht sogar großen Talent und dem Gefühl, es bereits geschafft zu haben (Nationalspieler) gepaart mit einer fehlenden Selbstreflektion, fehelnder Fähigkeit zur Selbstkritik und einer auch altersbedingt vorhandenen Unsicherheit mit deshalb wachsender Arroganz.

        Welche Möglichkeit hat man, mit solchen jungen Kerlen, deren Talent zu einem unglaublich hohen, vom normalen Lebenslauf wohl eher kaum erreichbaren Einkommen führt, umzugehen?

        a) Man gibt ihnen die Chance, immer wieder und immer wieder gepaart mit Einzelgesprächen (vgl. Trainer der Westvorstadt)

        b) Man versucht in ihren Schädeln mit Zuckerbrot und vielleicht auch härteren Mitteln etwas zu bewegen.

        c) Man degradiert sie.

        d) Was auch immer…. ich bin kein Pädagoge oder Trainer. Nur ein Fan mit Hang zur Mitteilung im Internet.

        Damit muss man umgehen können. Das konnte DH bisher sogar mehr als gut, wie er in der Vergangenheit bei den üblichgenannten Spielern gezeigt hat.

        Aber jetzt neu, damit wären wir wieder beim Patienten, auf einmal bleiben die Stützen der Mannschaft blass. Pino verkrampft bei seinem ewigen Bemühen, eine Verbesserung seiner Situation zu erreichen. Simons war für mich als Aussenstehender nie jemand, der in den Vordergrund drängt und hat im Augenblick ebenso zuviel mit sich selbst zu tun, wie auch Balitsch.

        Deshalb gelingt im Augenblick die Integration der neuen Spieler nicht. Es gibt eben einige Baustellen auf einmal. Das ist bedauerlich, aber ein Fakt. Die Jahre davor waren die Krisen durch gleichzeitige Verletzungen bedingt.
        Dieses Mal scheint das ganze für uns Aussenstehende eher nicht fassbar zu sein.

        Aber wie gesagt, in Hysterie samt „Trainer raus“, brauchen wir noch nicht zu verfallen.

        P.S.: ACHTUNG! Ein gewisser Fernsehsender aus Nordtirol hat aus Clubfans United zitiert, wie mir von gut unterrichteten Kreisen berichtet wurde!

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        • Woschdsubbn: Aber wie gesagt, in Hysterie samt “Trainer raus”, brauchen wir noch nicht zu verfallen.

          Ich bin ebenso noch davon entfernt das naheliegendste Mittel zu fordern (als Fan), den Trainer zu entlassen, da ich auch keinen Trainer sehe oder weiß, von dem man annehmen kann, dass er es postwendend richten wird, auf der anderen Seite, einen Streich hatte vorher auch niemand gekannt und auf ihn hätte vorher vermutlich keiner einen Pfifferling gegeben. Was eben sehr schwer wiegt im Moment, so scheint es jedenfalls, dass Mannschaft und Trainer keine Einheit sind, dafür spricht auch, daß Hecking entgegen der ersten Gelassenheit bei Mak dann plötzlich doch hart durchgegriffen hat.
          Nur die Mannschaft kann man nicht entlassen.
          Ein grundsätzliches Problem, und ich glaube mal nicht daß in Schalke der große Umkehrschub kommt im Gegenteil, bestenfalls kommt man dort einigermaßen ungeschoren mit einer knappen Niederlage davon.
          Wie gesagt der Kasus Knaxus ist und bleibt ein scheinbar zerüttetes Trainer/Mannschaft Gebilde und das ist brandgefährlich wenn jeder in eine andere Richtung zieht.

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          • Juwe,

            Letzten Endes sind das doch bei uns alles nur Spekulationen wie zerrüttet oder nicht das Trainer-Spieler-Verhältnis ist. Glaubt ihr nicht, daß da die übrigen Verantwortlichen vor Ort schon sehr genau drauf schauen? Bader hat einmal einen Abstieg erlebt mit dem er vorher null,null gerechnet hat. Ich bin sicher, er hat daraus gelernt. D.h. wenn er wirklich Sorge hätte, daß da was ist, dann würde er reagieren. Und es sind ja noch einige andere vor Ort, die da sicher auch drauf schauen. Nicht zuletzt denk ich, daß ein Marek Mintal sicher abgeklärt hat, wo Mak im Moment steht und was los ist. Von außen werden wir das nie durchblicken. Letztlich bleiben zwei Wahlmöglichkeiten: den Verantwortlichen vertrauen oder selbst mehr Ahnung haben als die. Wäre ja bei letzterem vielleicht mal die Möglichkeit, dort einfach mal aufzulaufen und die eigenen Überlegungen mitzuteilen. Gesprächsbereitschaft scheint bei den Vorständen vorhanden. Schließlich hat der eine vehemente Kritiker von viagogo ja vor der MV auch schon einmal ausführlich mit Woy über das Thema geredet.

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            • Beate60:

              Wäre ja bei letzterem vielleicht mal die Möglichkeit, dort einfach mal aufzulaufen und die eigenen Überlegungen mitzuteilen. Gesprächsbereitschaft scheint bei den Vorständen vorhanden.

              Ja, das ist eine gute Idee. Allerdings sollten wir zunächst per Wahl eine Abordnung von geeigneten Gesandten aufstellen. Die Gesandten gehen dann zu Bader und Woy und fragen nach, ob das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft noch intakt ist. Lautet die Antwort „Ja“, ziehen die Gesandten beruhigt und voller Zuversicht wieder von dannen. Lautet die Antwort „Nein“, wird die Entlassung des Trainers beschlossen und darüber beraten, wer als Nachfolger in Frage kommt.

              Wir sehen: Die Lage ist weit davon entfernt, aussichtslos zu sein. Es gibt durchaus noch pragmatische Lösungswege. Letztlich liegt die Zukunft des Vereins in unseren Händen.

              Bringen wir uns ein!

              Gestalten wir mit!

              Dann wird alles gut.

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            • Beate60: Wäre ja bei letzterem vielleicht mal die Möglichkeit, dort einfach mal aufzulaufen und die eigenen Überlegungen mitzuteilen

              Vielleicht nicht die Art direkt, aber ich hätte schon gern öfter einen Eindruck vom Training, kann das aber von hier aus natürlich nicht machen.

              Haben wir einen Leser unter uns, der öfter mal als Kiebitz beim Training ist?

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            • Beate60: Letzten Endes sind das doch bei uns alles nur Spekulationen wie zerrüttet oder nicht das Trainer-Spieler-Verhältnis ist. Glaubt ihr nicht, daß da die übrigen Verantwortlichen vor Ort schon sehr genau drauf schauen?

              Man kann Leuten nicht in die Köpfe sehen, das würde vermutlich jeder Chef gerne können. Natürlich sind alles mehr oder minder Spekulationen, aber die Indizien waren so deutlich in der ganzen Amtszeit von Hecking nie vorhanden. Könnte aber sein, dass er seine ‚Bounty‘ wieder in den Griff bekommt, wer weiß..

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        • Woschdsubbn: P.S.: ACHTUNG! Ein gewisser Fernsehsender aus Nordtirol hat aus Clubfans United zitiert, wie mir von gut unterrichteten Kreisen berichtet wurde!

          in der Tat, Markus Othmer hat sich als CU-Leser geoutet. Herzlich willkommen, es darf ruhig ein bisschen mehr fränkische Identität im bösen Nordtirol zu spüren sein 😉

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  • Vieles, was ich da geschrieben sehe, kann ich nachvollziehen – gerade auch fast alles (Selbst-)kritische. Und stimme fast allem – außer beate – zu.
    Da kann man doch die ganze Lust verlieren. Und das ist es – die Lust am Fußball haben ganz viele verloren. Brennen oder faulen – das ist die einzige Alternative, die es auch im Fußball gibt. Und: wer nicht brennt , fault! So einfach ist das. Wenn ich einen jungen Spieler wie Mak, der jetzt mit einem längeren Vertrag salviert ist, zwischen den anderen Jungs im Schmollwinkel sitzen sehe, dann weiß ich, dass er seinen Zenith bereits überschritten hat. Von solchen Typen kommt nix mehr, weil in Ihnen nicht der Ehrgeiz brennt, etwas über sich selbst zu beweisen. Nahe dran scheint auch Esswein zu sein. Mak hatte die Möglichkeit, einiges von dem was in ihm steckte, in einem Umfeld aufblitzen zu lassen, dem Namen wie Gündokan, Ekici, Hegeler und Didavi Profil verliehen. Was nützt Essweins Schnelligkeit, wenn sie nicht benützt wird, um z.B. Konter wie mit einem Schneidbrenner in die gegnerische Hälfte zu treiben? Was nützt ein Schneidbrenner, wenn die anderen nicht mitkommen? Als Polter ins Spiel kam, war gleich mehr action in dem, was Angriffsspiel sein wollte. Wenn das Spiel nach vorne nicht über Schnelligkeit bei eigenem Ballbesitz aufgezogen werden kann, dann nützen weite Pässe schräg übers ganze Feld auch nix, wenn sie – wie in 80% der Fälle – bei einem schwachen Gegner landen. Bei einem starken Gegner sind das dann klare Kontertore!
    Plötzlich tauchen Theorien über Kommunikations- und Vibrationsprobleme zwischen Trainer und Spielern auf, über Gruppenbildung etc. Solche Gerüchte tauchen dann immer wieder auf – z.B. schon bei Mayer. Sowas verselbständigt sich zu einem Negativum. Dabei liegen solche „Probleme“ in der Struktur der Sache: damit ein gutes Team ein gutes Team bleibt, da gehört schon viel dazu – und die Kommunikation ist grundsätzlich immer labil, sonst bräuchte man sie nicht, um das Gefüge je neu zu stabilisieren. Wenn es zutrifft, dass Hecking „seine Lieblinge“ spielen läßt und andere benachteiligt, dann wäre das eine schlimme Sache… Eine Seuche, die sich langsam ins Bewußtsein einer Mannschaft hineinfräße … aber dann auch nicht mehr so leicht zu beseitigen ist. Hecking muss sich da kritisch selbst befragen, was da dran sen könnte, oder wo sein Handeln, von bestimmten Spielern in dieser Weise mißdeutet werden könnte. Sowas müßte er ausräumen. Das ist viel entscheidender als die unserer Verlogenheitskultur geschuldete Debatte, ob ein Trainer kritische Worte in der Öffentlichkeit oder nur hinter verschlossenen Türen äußern darf. Das schwappt aus dem Bereich des politischen Opportunismus, der Reklame- und Parteipropagandaregeln in dieses Feld herüber. Bei Kritik kommt es drauf an, sie auf ihre Berechtigung hin zu überprüfen und nicht darauf, ob sie von möglichst niemandem gehört wird. Im Zweifelsfall muß Kritik an jeder Front öffentlich geäußert werden. Wenn sie zutrifft, dann hat der Betroffene Anlass, sich vor der Öffentlich reinzuwaschen – wenn sie niemand hört, dann kann ihm das im Prinzip egal sein.

    Schaun mer amal Werder an: die haben seit sehr langer Zeit einen (m.E. guten) Trainer, keinen Zauberer. Mit den verschiedenen Spielern zu arbeiten, sie gerecht zu behandeln, ihnen beizubringen, seine Entscheidungen im Sinne des Ganzen zu akzeptieren und auch einen hohen Anspruch durchzusetzen und ihnen v.a. die Lust am Fussballspiel, ihrer eigenen Leistung im Zusammenspiel mit den anderen zu steigern – sie dazu zu bringen, zu brennen für den nächsten Sieg, das muß ein Trainer jede Woche von neuem angreifen. Mit den ganz konkreten Spielern mit ihren jeweilig individuellen Motivationslagen und Ladehemmungen. Sowas geht nicht von heut auf morgen, wenn erst mal Sand im Getriebe ist. Ein (guter) Trainer braucht dafür auf jeden Fall Zeit. Obwohl ich in der Clubmannschaft bei vielen Spielern fußballerische Grundfähigkeiten vermisse, für die eigentlich der Trainer sorgen müßte, wie präzise, differenzierte Schußtechnik, schnelles Umschalten auf Kontern statt endloser Ballbesitz im Klein-Klein ohne Gefährung des gegnerischen Strafraums und Tors, bin ich dafür, ihm einfach die Sicherheit zu geben, dass er weiterarbeiten kann. Wenn die nächsten Gegner wieder spüren, dass es nicht angenehm ist, gegen den Club zu spielen und auch nicht einfach, gegen ihn zu siegen, dann wäre das momentan schon der erste Schritt. Unabhängig von den konkreten Ergebnissen.

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  • Hätte die Mannschaft statt der langen Vorbereitung einen 6 wöchigen Segeltörn ohne Ball gemacht, das Zusammenspiel könnte nicht schlechter sein.Vieleicht hat auch Mak nur getwittert was der Großteil der Mannschaft auch denkt. Der Club hat die zwei schnellsten Außen der Liga und der Trainer macht nichts daraus

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  • Harald,

    diese Beobachtungen stimmen mit meinen genau überein. Ich denke Hecking kann auch nix anderes erkennen, wenn er die Videoaufzeichnung des Spiels nochmal analysiert. Als Profi muß er jetzt die Konsequenzen ziehen und mit seiner Mannschaft eine gemeinsam akzeptierte Strategie entwickeln und einen Einsatzplan, in dem alle ihre evtl. auch nur befristeten Einsätze als sinnvoll und notwendig anerkennen, um sich dafür auf dem Platz zu zerreissen.

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  • Es ist doch leider in den letzten Jahren so gelaufen:
    – Vittek davongejagt
    – Polak davongejagt
    – Galasek Vertrag wurde nicht verlängert
    – Marek Mintal ( größtes Idol der letzten 40 Jahre)
    Vertrag nicht verlängert und nach ! Rostock! davongejagt

    Es wurde von DH oder MB von Vereinsseite nicht mal um Spieler wie Ekici, Gündogan, Schieber
    oder Didavi gekämpft um diese zu halten!

    Ja bilden die sich denn ein, wenn man als Unternehmen so eine Menschenführung hat, das sich das nicht mal rächt, sind die wirklich so blauäugig ?????

    Speziell vor Galasek ziehe ich meinen Hut- dieser hat nur bei Erlangen/Bruck einen Vertrag unterschrieben um seinem Club nahe zu sein, und um evtl helfen zu können wenn ein sechster benötigt wird ( vor 2 Jahren), er geht heute noch bei jedem Heimspiel auf die Haupttribüne, der Verein hat auf Ihn “ geschissen“.

    Wenn man über Jahre so eine Politik betreibt wie MB und DH geschieht es Ihnen vollkommen zu recht was momentan passier.

    Es wird langsam Zeit, das hier eine anständige Vereinsführung und Trainer herkommt, die nicht aus Berlin oder Hannover kommen.

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    • Eckes13:
      Es ist doch leider in den letzten Jahren so gelaufen:
      – Vittek davongejagt
      – Polak davongejagt
      – Galasek Vertrag wurde nicht verlängert
      – Marek Mintal ( größtes Idol der letzten 40 Jahre) Vertrag nicht verlängert und nach ! Rostock! davongejagt

      Es wurde von DH oder MB von Vereinsseite nicht mal um Spieler wie Ekici, Gündogan, Schieber
      oder Didavi gekämpft um diese zu halten!

      Das erlebte ich ein bisschen anders. Vittek wurde nicht davongejagd, er war notorisch verletzt und zudem schlicht zu teuer für Liga 2. Polak ließ man ziehen (allerdings für gutes Geld), weil es (siehe unten) an Galasek nicht vorbeikam (wie auch in seiner Nationalmannschaft damals) und nicht mehr die Geduld hatte zu warten. Mintal war – bei allem Respekt – schon 1 Jahr vor seinem Wechsel nach Rostock nur noch der Schatten eines Phantoms früherer Tage, was er in Rostock leider auch nochmal unter Beweis stellte – aber nun ist er wieder da und die Rolle so perfekt.

      Ekici hatten wir nicht mal nen Zugriff, der wurde von Bayern einfach zurückbeordert und postwendend für 5 Mio. nach Bremen transferiert, Schieber (das hat Hecking stets betont) hätte man gern behalten, da hat Stuttgart nicht mal mit sich reden lassen, was ähnlich war wie bei Didavi, um den man Monate gerungen hat und wo Stuttgart entgegen wohl bestehender Gesprächsabsprachen frühzeitig auf eine Rückkehr ohne Wenn und Aber bestand. Gündogan hätte man vielleicht noch ein Jahr behalten können, aber ob es das gebracht hätte? Schwierig zu sagen – so erzielte man wenigstens noch ein paar Millionen und machte sich bei jungen Spielern einen guten Ruf, was vielleicht mehr wiegt als einen solchen Spieler für ein Jahr zwanghaft zu halten und ihm dabei vielleicht die Chance seines Lebens zu verbauen zum Meister zu wechseln.

      Was bleibt ist Galasek. Das fand ich damals auch nicht in Ordnung, wie ein Recke wie er, der sich nicht zu schade gewesen wäre für Liga 2 hinauskomplimentiert wurde. Aber das war es auch schon aus der Aufzählung.

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  • Ja was soll man hier eigentlich schreiben, nach dem Spiel am Sonntag fehlen mir eigentlich immer noch die richtigen Worte. Aber einiges muss ich doch mal loswerden.Unser Rundenstart mit 7 Punkten konnte sich wirklich sehen lassen,allerdings hatten wir da auch den Vorteil das gerade diese Mannschaften noch nicht eingespielt waren.Und Trotzdem diese Punkte muss man erst mal machen .Das Frankfurt Spiel hake ich mal mit äusserst Unglücklich verloren ab,allerdings stimmte hier die Einstellung erst die letzten 25 Minuten.In Hannover kann man verlieren aber bitte nicht so , egal Fehler passieren im Fussball nun mal.Das man dann jedoch die Mannschaft nach diesem einen sehr schlechten Spiel komplett neu aufstellt ist für mich nicht nachvollziehbar.Ab hier ging das Konzept unseres Trainers nicht mehr auf.Die Spiele gegen den VFB und SCF brauche ich hier nicht zu nennen da hier ebenfalls alles wieder neu gemischt wurde.Die Nullnummer gegen Augsburg kann ich aus heutiger Sicht schon als Erfolg bezeichnen.Schließlich hätten wir hier eher verlieren als gewinnen können.So nun einmal zur Kritik an unseren Spielern (nicht D.H ).Pinola spielt wirklich nicht so wie wir es von ihm gewohnt sind , aber wem soll er bitte schön nach vorne schnell abspielen ?? Habe gegen Augsburg keinen Linksaussen gesehen . Timo Gebhard musste ja bereits auf höhe der Mittellinie nach innen ziehen weil er keine anspielstation hatte !! Und Esswein ?? Ich habe mich wirklich gefragt ob er weiss was er eigentlich (Linksaussen)spielen soll.Die Innen verteidigung stand ja einigermaßen .Nun zu rechts hinten ich weiß ja wirklich nicht was mit Chandler gerade los ist.Der schleicht über den Platz als wäre er auf Besuch ,er Erinnert mich gerade auch mit mit seiner Körpersprache an einen typischen Amerikanischen Comic-Star (Donald).Seine Pässe landen zu 80% beim Gegner.Geschweige dem von der Quote seiner Flanken , denke da kommen von 100 höchstens 4-6 da hin wo unser Kopfballstarker Mittelstürmer steht (die arme Sau ).Das Mittelfeld ist eine komplette Baustelle , allerdings sollten sich Spieler wie Balitsch Simmons auch wieder schnell fangen.Kyotake wurde zu schnell in den Fussball-Olymp befördert , gute Standarts reichen eben nicht.Ich finde einfach das über aussen viel zu wenig kommt was nützt mir ein großer Mittelstürmer wenn er keine Flanken bekommt.Dem Rest der Mannschaft gebe ich mal ein Stets – bemüht aber wirkungslos.Vielleicht liegen uns die nächsten Gegner da wieder etwas besser da wir hier nicht das Spiel selbst machen müssen,so wie in den ersten 3 Begegnungen.Ich hoffe mal das es besser wird ,einzig der Glaube daran fehlt mir gerade ein bisschen.Trotzdem sollte man nicht immer gleich alles in Frage Stellen ,lieber jetzt ein Tief als am Schluss. Richtig Rund über längere Zeit wird es bei diesem Verein wohl nie laufen , sonst wäre es wohl nicht unser “ Club „.
    Leiden gehört bei uns wohl dazu !!!

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  • Ich bin mir ziemlich sicher, daß es etwas gebracht hätte, Gündogan noch ein Jahr zu behalten.

    Wir sind doch in den letzten Jahren spielerisch ausgeblutet. Gündogan weg, Ekici weg, Didavi weg, sogar ein Hegeler war spielerisch noch um Klassen besser als unsere jetzigen Hackstöcke.

    Wenn man soviel spielerische Substanz verliert, ist die momentane Spielweise die logische Konsequenz.

    Und dann skandieren die Zuschauer im Stadion „Wir wollen Euch kämpfen sehen“. Kämpfen tun sie doch, nur das Fußball „Spielen“ können sie nicht.

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    • Thomas:
      Ich bin mir ziemlich sicher, daß es etwas gebracht hätte, Gündogan noch ein Jahr zu behalten.

      Wie bitte? Das wäre letzte Saison gewesen! Irgendwie kann ich mich gar nicht erinnern, dass wir ohne ihn abgestiegen sind.
      Fällt Dir nichts besseres ein als dieser Nonsens?

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      • wandervogel: Wie bitte? Das wäre letzte Saison gewesen! Irgendwie kann ich mich gar nicht erinnern, dass wir ohne ihn abgestiegen sind.
        Fällt Dir nichts besseres ein als dieser Nonsens?

        Das ist kein Nonsens. Es geht ja nicht allein um Gündogan. Es geht darum, daß wir fast alle kreativen Spieler in den letzten Jahren abgegeben haben.Was geblieben ist oder dazugeholt wurde, sind Spieler, die nicht nur Probleme mit dem Gegner, sondern allein schon mit dem Ball haben. Man kann ja schon froh sein, wenn manche den Ball überhaupt annehmen können und mehr als ein Querpaß oder ein sinnloser Steilpaß ins Niemandsland ist bei den meisten nicht drin.
        Wir sind spielerisch die schwächste Mannschaft der Liga. Hat man ja gegen Augsburg nochmal eindrucksvoll gesehen.

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  • So oder so. Hecking bleibt jetzt nur noch die Flucht nach vorne. Er muss jetzt endlich reagieren. Was hat er noch zu verlieren. Gegen SD04 seien wir doch ehrlich rechnet niemand mit einem Sieg und nur wenige mit einem Punkt. Er muss die Mannschaft umbauen. Er hat für mich zuviele Spieler des gleichen Typs in der Mannschaft. Gegen Augsburg z.B. im Mittelfeld: Frantz,Balitsch, Simons. Alle mehr oder weniger Zweikampfstark aber im schnellen Spiel nach vorne nicht zu gebrauchen. Er braucht Spieler die den Ball im Mittelfeld fordern, damit diese endlosen Querpässe endlich aufhören. Das Spiel von hinten raus muss schneller gemacht werden. Rakovsky hat das mit seinen schnellen Abwürfen, wie ich finde in der 2. HZ. schon ganz gut gemacht. Pekhart als einzige Spitze ist zu wenig, dass klappte zu Schieber´s Zeiten aber Pekhart ist halt kein Schieber. Meine Elf sehe daher wie folgt aus:

    Tor: Rakovsky

    Abwehr: Feulner. Klose, Nilsson, Pinola (Plattenhardt)

    Mittelfeld: Cohen, Gebhart, Mendler, Kiyotake

    Sturm: Polter, Pekhart

    Hecking muss jetzt unpopuläre Entscheidungen treffen, den ein weiter so wie in den letzten Wochen würde in einem Debakel am Samstag in Gelsenkirchen enden.

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    • Harald,

      Plattenhardt wird sicherlich bald zum Einsatz kommen (müssen), weil Pinola schon wieder bei vier gelben Karten steht (was auch für Balitsch gilt).

      Und Mendler? Ist der denn schon wieder gesund? Wenn ich mich richtig erinnere, hat er sich doch im August (oder so) einen Knorpelschaden (oder so) im Knie zugezogen.

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  • …aber er hat ausdrücklich „Clubfans United“ gesagt 😀

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  • Auweh, ich kann mich noch an einige wenig schmeichelhafte Kommentare zu MO hier erinnern. Nix für Ungut, Markus.
    Aber ich glaube, er liest hauptsächlich die Überschriften.

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  • Das Fandasein der Reporter ist immer sehr wechselhaft:

    Das eine Mal wird meistens selbstbetont, dass der Waldemar Hartmann ja gebürtiger Nürnberger ist, die KMH aus Erlangen stammt und der MO ja sogar in der Glubbjugend gespielt hat und deshalb alle miteinander selbstverständlich Glubbfans sind.
    Zur Anmoderation oder Kommentierung von entsprechenden Spielen aus dem benachbarten Nordtirol sind die Dame und die Herren natürlich entsprechend dann glühende Verehrer der dortigen Vertreter.

    Glaubwürdig ist anders oder muß man sich berufsbedingt dem Publikum anbiedern?

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    • Woschdsubbn:

      Glaubwürdig ist anders oder muß man sich berufsbedingt dem Publikum anbiedern?

      Wahrscheinlich gilt auch hier: „wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ o.ä.

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  • Der Sender wird ja sicherlich noch ein paar Redakteure beschäftigen, die dem Moderator hinarbeiten, Content und Anmoderationen liefern, wer weiß vielleicht ist er ja nur darauf gestoßen worden! Womöglich gibt es derzeit einen Praktikanten aus Nürnberg der herumrecherchiert 😉

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  • O-Ton Markus Othmer: “Der Club ist für mich die erste große Liebe.“
    Das sollte man einfach so stehen lassen können.

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  • Nicht lange her vor ca. einem halben Jahr hätte man hier im Forum glauben können niemand schaut Blickpunkt Sport, weils eh ein Nordtiroler Sender sei und dann noch der Verrat mit der Westvorstädter Aufstiegsfeier, was alle doof fanden. Aber so schnelllebig ist Fußball *g*…

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    • Juwe:
      Nicht lange her vor ca. einem halben Jahr hätte man hier im Forum glauben können niemand schaut Blickpunkt Sport, weils eh ein Nordtiroler Sender sei und dann noch der Verrat mit der Westvorstädter Aufstiegsfeier, was alle doof fanden. Aber so schnelllebig ist Fußball *g*…

      Hehe, könnte man fast meinen. Stimmt aber nicht. 😛

      Ich für meinen Teil hab seitdem kein Blickpunkt Sport mehr geguckt. Der Hinweis kam von woschdsubbn und Optimist und wie deren Anschauung damals zum Thema war, das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr – gibt ja keine Sippenhaft. 🙂

      Aber nichtsdestotrotz ist es eine schöne Geste von Herrn Othmer und ich bin der Meinung, dass man solche Gesten auch genau so positiv bewerten darf, wie man die andere Geste kritisierte. Das sind ja keine Glaubenskriege, das geht um die Sache. Also mir zumindest.

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    • Juwe:
      Nicht lange her vor ca. einem halben Jahr hätte man hier im Forum glauben können niemand schaut Blickpunkt Sport, weils eh ein Nordtiroler Sender sei und dann noch der Verrat mit der Westvorstädter Aufstiegsfeier, was alle doof fanden. Aber so schnelllebig ist Fußball *g*…

      Ich schwöre, ich konnte das durch meine rosa Brille wirklich gar nicht sehen! Ich habe das nur gehört! 😀

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  • Erst einmal ein ganz großes Lob an Stefan und Alexander zu dieser, meines Erachtens, sehr wichtigen Website, deren Link ich zufällig im Pressespiegel der offiziellen Vereinshomepage fand.

    Dort sieht man, dass tagesgleich nahezu alle Zeitungen über das gleiche Thema oder den selben Spieler berichten. Alles scheint gleichgeschaltet und der Eindruck entsteht, als wäre dies eine Art von umfassender Propaganda, bei der nur beide Parteien Nutznießer sind und der interessierte Fan mit zum Teil so banalen und naiv zuversichtlichen Aussagen gefüttert wird, welche ihm am bevorstehenden Wochenende wieder als endlos realitätsfremd erscheinen müssen.

    Alle Kommentare hier sind angenehm fair verfasst und ich persönlich kann alles Geschriebene nachvollziehen, da es immer mehrere berechtigte Meinungen zu dieser Misere gibt. Bitte bewahrt Euch diese wunderbare Achtung voreinander.
    Nachfolgend noch zwei Beispiele von diesem Pressegesülze:

    Dieter Hecking:
    „Das ist der beste Pinola aller Zeiten!“
    (Angesichts der letzten Spiele mache ich mir zutiefst Sorgen, falls mal tatsächlich der schlechteste auflaufen sollte. Er sah nicht mal die Mitspieler, die sich bei seinen sagenhaften Einwürfen anboten und verzögerte damit das Spiel ungemein)

    „Wir müssen mehr gegen den Ball arbeiten“
    (Dies praktizieren sie schon seit geraumer Zeit erfolgreich. Der Ball ist inzwischen ihr Feind geworden. Anscheinend wurde der jeweilige Gegener dabei übersehen)

    Und die inzwischen bundesweite Aussage von auch deutschen Spielern „Ich habe (—–) Vertrag bis …“ zeigt, wie doch der Fussball die Rechtschreibung verdummend beeinflusst. Stoppfehler nennen sich hockeymäßig seltsamerweise Stockfehler. Nur so nebenbei.

    Ich liebe diese Stadt, insbesondere den Club seit meiner Kindheit und ich hoffe, dass sich diese hochbezahlten Protagonisten endlich mal ins Zeug legen, um einen weiteren Albtraum zu verhindern. Leider sieht es im Augenblick nicht so aus. Aber ich lasse mich sehr gerne positiv überraschen, am besten gleich bei unseren sogenannten Freunden auf Schalke.

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