Betreten verboten!

UPDATE 22.11.2012

Das Betretungsverbot für die Fürther Innenstadt für Clubfans am Samstag wurde vom Verwaltungsgericht Ansbach gekippt und ist somit nichtig. Eine Nürnberger Bürgerin hat erfolgreich dagegen geklagt. Mehr dazu bei den Nürnberger Nachrichten.

Fahndungserfolg der Fürther Polizei nach dem Derby: Vater und Sohn mit Freunden in Gewahrsam genommen, mitgeführtes Gefahrgut „2 Schal und Trikots“ nebst diverser weiterer Faninsignien (Schlüsselanhänger und FCN-Feuerzeug) sichergestellt. – Was wie ein Witz klingt, könnte am Samstag wahr werden, wenn man die amtliche Bekanntmachung des Rathaus Fürth für den kommenden Samstag konsequent umsetzt. Sogar Gewahrsamnahme wird angedroht, da es sich bei der oben beschriebenen Menschenansammlung mehrerer Väter (oder Mütter) mit ihren Söhnen (oder Töchtern) „optisch (zum Beispiel aufgrund der Kleidung, Mützen, Schals, Abzeichen etc.) oder akustisch (einzeln oder gemeinsam skandierte Parolen) erkennbar um Anhänger des 1. FC Nürnberg handelt, die in Gruppen von mehreren Personen (auch Kleingruppen) unterwegs“ sind. Und Zuwiderhandlungen können mit Platzverweis oder eben Gewahrsam geahndet werden. Da kann Mutti (oder Vati) ja mal in die Polizeistation fahren und mit dem Sharan die Bande abholen.

Als wäre die Diskussion um Gewalt im Fußball nicht schon leidig genug setzt die Stadt Fürth dem Ganzen mit dieser Anordnung die Krone auf. In Anbetracht möglicher Probleme in ihrer Jungfern-Bundesliga-Saison erklärte man aus dem Fürther Rauthaus heraus schlichtweg die ganze Fürther Innenstadt zur „Restricted Area“ und stellte das bürokratische Schild: „Clubfans müssen leider draussen bleiben!“ an die Stadtgrenzen.

Für Sicherheits-Bedenken hat man ja durchaus Verständnis, dafür haben die „Clubfans“ genug Beitrag geleistet durch Platzsturm nach dem Ausscheiden aus dem Pokal im verangangegen Dezember und den Vorfällen rund um die Fankneipe in Fürth vor wenigen Wochen. Doch was man sich hier im Rathaus hat einfallen lassen ist einer möglichen Eskalation der Gewalt mit einer Eskalation des Amtsschimmels präventiv zu begegnen. Erreichen wird man damit wohl genau das Gegenteil, was man damit bezwecken wollte. Man bietet jetzt nämlich jenen eine Plattform, die eine gesucht haben.

Auszug aus dem Amtsblatt Fürth

Bekanntmachung
An alle Fans des 1. FC Nürnberg, die am 24. November 2012 aus Anlass des Fußballspiels der SpVgg Greuther Fürth gegen den 1. FC Nürnberg den nachstehend definierten Bereich des Stadtgebietes Fürth
aufsuchen wollen:
Vollzug des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG);
Sicherheitsrechtliche Allgemeinverfügung aus Anlass des Heimspiels der SpVgg Greuther Fürth gegen den 1. FC Nürnberg in der Trolli Arena am 24. November 2012

Die Stadt Fürth erlässt folgende Allgemeinverfügung:
1. Vom 24. November 2012, 10 Uhr, bis 25. November 2012, 2 Uhr, ist allen Personen außerhalb von öffentlichen Verkehrsmitteln der Aufenthalt sowie das Betreten des Stadtgebiets Fürth innerhalb des in dem beigefügten Lageplan rot umrandeten Bereichs, der wie folgt begrenzt wird: „Grenze Nord“: Südlich der Kapellenstraße „Grenze Ost“: Henri-Dunant-Straße bis Höhe Mühlstraße, Mühlstraße, Königstraße, Königstraße bis Nürnberger Straße, Nürnberger Straße bis Jakobinenstraße, Jakobinenstraße „Grenze Süd“: Nördlich der Bahnlinie Nürnberg-Fürth zwischen Jakobinenstraße und Höhe Badstraße „Grenze West“: Badstraße, Weiherstraße, Uferstraße, Flutbrücke bis zur Kapellenstraße verboten, sofern
a) es sich optisch (zum Beispiel aufgrund der Kleidung, Mützen, Schals, Abzeichen etc.) oder akustisch (einzeln oder gemeinsam skandierte Parolen) erkennbar um Anhänger des 1. FC Nürnberg handelt, die in Gruppen von mehreren Personen (auch Kleingruppen) unterwegs sind,
b) es sich optisch bzw. akustisch erkennbar um Personen oder Personengruppen handelt, die aufwieglerischen Fangruppierungen (zum Beispiel den Ultras) des 1. FC Nürnberg zuzurechnen sind,
c) Anzeichen dafür erkennbar sind, dass sich Personen oder Personengruppen, die den Fans des 1. FC Nürnberg zuzuordnen sind, zu einer Marschformation zusammenschließen wollen, oder
d) Fans des 1. FC Nürnberg provokative oder aufwieglerische Bestrebungen erkennen lassen, und deshalb befürchtet werden muss, dass sich diese umgehend mit anderen Gruppen zusammenschließen und daraus resultierend exzessive Verhaltensweisen, Aggressionen oder gewalttätige Auseinandersetzungen begehen.
2. Die sofortige Vollziehbarkeit der Ziffer 1 wird nach § 80 Abs. 2 Nr.
4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) angeordnet.
3. Die Allgemeinverfügung gilt an dem auf die ortsübliche Bekanntmachung folgenden Tag als bekannt gemacht.

Quelle: Amtsblatt_21_12 (PDF)

Schon vor dem letzten Derby bemühte man sich um Deeskalation im Vorfeld und ermahnte auch die Medien eindringlich nicht zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen. Solche sinnfreien und im Ergebnis wohl kaum durchführbaren Erlasse machen aber genau das Gegenteil: Nicht nur, dass sie überregional Hohn und Spott über den Fürther „Schildbürgerstreich“ auslösen, und damit leider auch Franken und das fränkische Derby, wenn man jugendliche „Zigarettenbürschle“ provozieren will den zivilen Ungehorsam zu üben, dann hat sich mit solchen Ideen einen Namen gemacht.

Wie es besser gegangen wäre? Übergreifende, sachlich ungerechtfertigte und damit undifferenzierte Verbote haben noch nie eine Lösung gebracht. Es reizt nur die radikalen Kräfte und sorgt auch noch für Zustimmung im gemäßigten Umfeld, weil man mit dem Erlaß eine Angriffsfläche angeboten hat, bei der sich alle einig sind. Unstreitig ist es aller Anliegen, die Gewalt bereits im Vorfeld zu identifizieren und deeskalierend zu agieren, dazu muss man sich aber der radikalen Elemente zuwenden und die gemäßigten Gruppen, die – bei aller Rivalität – ein friedliches Fanfest im Rahmen eines Derbys feiern wollten, nicht unnötig behelligen.

Man kann nur hoffen und darauf hinwirken, dass gerade ob dieser Verfügung das Derby friedlich bleibt. Wir für unseren Teil können nur darauf einwirken und sehen im Dialog den richtigen Weg, daher wird es auch dieses Jahr wieder ein „Interview mit dem Gegner aus Fürth“ geben.

Bild (Teaser) von Juliamima&Grollog. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

58 Gedanken zu „Betreten verboten!

  • Oh je oh je. So eine übertriebene Maßnahme vor dem Spiel, dazu Verbot von Choreographien im Auswärtsblock. Man tritt dem Fans ganz schön auf den Schlips, und natürlich häuft sich schon der Ärger in der Fanszene. Die üblichen Verdächtigen werden sich provoziert fühlen, und meinen es sei an der zeit mal so richtig ein Zeichen zu setzen. Eskalation fast vorprogrammiert dieses Wochenende. Man kann nur hoffen dass der Club nicht verliert, sonst wirds leider hässliche Szenen geben. Sollte der Club verlieren, wirds vermutlich zwei Premieren geben: erstes fränkisches Derby in der Bundesliga, und erster Punktabzug wegen Fanverhalten (die Liga steht meiner Meinung nach kurz davor, dass beim nächsten größeren Fall anzuwenden, da sie aus Ihrer Sicht dem Gewalt- bzw. Pyroproblem nicht mehr beikommt).

    Das darf auf keinen Fall passieren, die Fans müssen sich diesmal 100 prozentig unter Kontrolle haben (Pyros nicht so schlimm) aber es darf zu keine Vorfällen kommen. Dahinter ist sogar das Ergebnis zweitrangig.

      • Johnny Vegas,
        Ich glaub, daß da beide Seiten UN94 und Greuther Fürth ihre Wahrheiten nicht ganz so darstellen, wie sie wirklich sind. Ich denke, daß Fürth entgegen der Behauptung, ein Fußballfest für beide Seiten zu wollen, sich nicht wirklich bereit gefunden hat, mit UN94 zu reden. Denn offenbar wäre es möglich gewesen, die Choreo auch auf einen Block zu beschränken statt sie kompromißlos zu verbieten.
        Alles in allem find ich einfach die Beschlüsse vollkommen überzogen und wenn man dann hinterher sagt, wir beschließen das zwar für alle Fans aber wir gehen davon aus, daß die Poilizei das nur bei den gewaltsuchenden Fans zur ANwendung bringen wird, dann ist das wiederum nur heuchlerisch. Denn was immer dann passiert, können die sagen, ich entweder haben die Nürnberger oder die Polizei Fehler gemacht, aber wir können unsere Hände in Unschuld waschen. Wenn ein Polizist überreagiert heißt es: Wir haben zwar Beschlüsse gefaßt die die Emotionen hochgetrieben haben, aber wir haben ja nie gewollt, daß unsere Beschlüsse auch wirklich in die Tat umgesetzt werden. Was ist denn das für eine Logik?Und wenn ein Clubfan aus der Rolle fällt, heißt es, da sieht man ja mal wie berechtigt unsere Beschlüsse waren.
        Ich verwehr mich einfach dagegen, daß ich mit Menschen in einen Topf geworfen werd, von denen ich immer schon sage, daß sie sich durch ihr Verhalten (Gewalt) von vornherein als Clubfan disqualifizieren, weil ein Fan den Verein unterstützt und nicht schadet.
        Und ich verwehr mich gegen diese Panikmache, die behauptet, daß Fußballspiele ach so gefährlich sind im Vergleich zu den übrigen Lebensbereichen und die Clubfans ja auch noch eine der gewaltbereitesten schlechthin. Dafür gibt es keine objektiven Belege.

        • Beate60:

          ich hatte ja nur angemerkt, dass es eine Stellungnahme der SpVgg zu dem Thema „Choreoverbot“ gibt. Nicht mehr und nicht weniger.

          Das bei all diesem Derby-Ballyho weder die eine Seite (SpVgg) noch die andere Seite (UN94) die Wahrheit gepachtet hat und jeder die Realität in seine Richtung biegt, ist normal.

          Desweiteren halte ich die Verfügung der Stadt Fürth auch für überzogen und befürchte, dass dadurch die Emotionen bei manchen Menschen noch mehr angestachelt werden als sie es eh schon sind.

          Nichtsdestotrotz werde ich mit meiner Schafkopftruppe das Spiel GEMEINSAM verfolgen. Und hier sind 50% rot schwarz und die anderen 50% grün weiß. Der Ort ist allerdings jetzt wieder offen, da die Fürther Innenstadt jetzt ja wohl ausfällt 😉

          Und überhaupt, Begriffe wie Tod, Hass etc. im Zusammenhang mit einem Fussballspiel zu verwenden widert mich an. Hat mir schon im Spiel gegen die Bayern missfallen. Begriffe wie „Tod“ und „Hass“ so leichtfertig zu verwenden. Nein Danke!

          Zum anstehenden Derby…
          Die Lust an der Sensation treibt hier viele auf der einen wie der anderen Seite und ich denke die wenigsten dieser Protagonisten erkennen, dass sie von den Medien nur benutzt werden.

          Eine wirklich cooole Aktion der Nürnberg-Ultras wäre es, keinerlei Anlass zur Kritik zu geben und die Antwort (worauf eigentlich?) durch die Mannschaft geben zu lassen.

          Allein mir fehlt der Glaube und ich denke wir werden wieder mal in den Medien miterleben dürfen, dass einige wenige Chaoten diese Plattform für das Ausleben ihres Egos missbrauchen und das dann wieder auf alle „Clubfans“ zurückfällt.

          Letztlich sorgen diese Jungs dafür, dass es zu einer Verfügung wie jetzt in Fürth kommt.

          Ursache und Wirkung. Ganz einfach.

  • Wunderbar:
    „Kleingruppe mit Fanzeichen“ = die typische Familie die ins Stadion geht

  • So lächerlich der Beschluss an sich ist, so wenig muss man das jetzt auch überdramatisieren. Hier wird eben in unglücklichem Beamtendeutsch versucht zum Ausdruck zu bringen, dass man gegen sicherheitsgefährdende Aktionen vorgehen wird (warum man das auch immer ankündigen muss).

    Hier jetzt reininterpretieren zu wollen, dass auch der Familienvater mit seinem Kind sich plötzlich in Polizeigewahrsam wiederfinden könnte, ist vollkommener Blödsinn. Ich stimme dem Appell zu, nicht alles zu übertreiben, wünsche mir das aber auch hier im Blog.

    • Kugelblitz:

      Genau!

      Wie hat einst Bruno Labbadia so trefflich formuliert:
      „Das wird doch alles von den Medien hochsterilisiert!“

      🙂

      Also, chilled euer Leben, Leute!
      Relax, Hang Loose und Peace. 🙂

  • Naja Herr Kugelblitz, dann schau doch mal in den Pressespiegel rein, welches Aufsehen diese wie Du meinst „harmlose“ Maßnahme jetzt schon erregt.
    Vergleicht man die negativen Schlagzeilen mit dem Bemühen der Stadt Fürth mit einer Marketingkampagne das Ansehen zu erhöhen („Vision Fürth“, „Fürth führt…“ Plakate usw.ff.), dann dürfte das wohl ganz besonders kontraproduktiv werden.
    Und wie viele vorher schon meinten: Außer den normalen Fans erwischt dieses Verbot doch nicht die „Richtigen“ sondern stachelt im Gegenteil diese eher zu entsprechenden „Aktionen“ auf und an.

    Und vom rechtlichen Gesichtspunkt mal ganz abzusehen:
    Darf mir irgendwer denn irgendwann vorzuschreiben, was ich wo im öffentlichen Raum anziehe oder wo ich mich aufhalten darf?
    Das ist ein erheblicher Eingriff in die Grundrechte und eine Verordnung ist nichts anderes wie ein Kasperle dagegen. Meiner Meinung nach. Und sowas regt mich auf.
    Noch dazu, weil ich ja im politischen Asyl am Stadtrand von Fädd lebe und auch da meine Steuern zahle.

    Irgendwie habe ich mit zunehmenden Alter immer mehr das Gefühl, die Dummheit in unserem Lande ist auf dem unbegrenzten Vormarsch. Unglaublich das Ganze.

    Wer wird denn hier vor wem beschützt? Sollten wir nicht vor solchen handelnden „Amtspersonen“ zuvorderst beschützt werden!?

    • Woschdsubbn: Und vom rechtlichen Gesichtspunkt mal ganz abzusehen:
      Darf mir irgendwer denn irgendwann vorzuschreiben, was ich wo im öffentlichen Raum anziehe oder wo ich mich aufhalten darf?
      Das ist ein erheblicher Eingriff in die Grundrechte

      da es sich hierbei ja nicht um Statements gegen die FDGO handelt, meine ich, dass das rechtlich einfach nicht geht. Recht haste, wir sind eine Demokratie, keine Bananenrepublik!

  • @Kugelblitz:

    Hier geht es nicht darum, ob jetzt der Familienvater tatsächlich festgenommen wird oder nicht. Im Amtsblatt wird aber hierzu die Möglichkeit EXPLIZIT eingeräumt. Wenn das nicht gewünscht ist, wieso erlasse ich dann als Stadt Fürth so eine Verfügung??
    Gewalttätigen Rowdys kann ich auch mit den „üblichen“ Gesetzen begegnen, da schreitet die Polizei sowieso schon ein.
    Auch wenns platt klingt: Wehret den Anfängen!

  • Wer will denn schon nach Fürth? 😉
    Wen von euch trifft diese Verfügung wirklich?

    Eine Familie ist keine (Klein)gruppe, ich lese nichts von Einzelpersonen.

  • Na also Proteste helfen doch. Auf meine Mail an die Stadt Fürth bekam ich folgende Antwort von einer Frau Kramer

    „Für die Stadt Fürth darf ich auf die heute veröffentlichte Ergänzung zu der Amtlichen Bekanntmachung verweisen, die bedauerlicherweise zu Irritationen geführt hat. Ich füge Ihnen unsere Pressemitteilung unten stehend bei und hoffe, dass Sie Verständnis für diese Vorgehensweise haben.

    Die Stadt Fürth freut sich auf ein spannendes und faires Spiel beider Mannschaften und appelliert an beide Fanlager, ein gewaltfreies Fußballfest zu feiern. Es ist bekannt, dass das Spiel auf beiden Fanlager eine hochemotionale Wirkung hat. Bei früheren Begegnungen beider Mannschaften ist es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans und zu Angriffen gegen die Polizei gekommen.

    Als Bestandteil der Gewaltpräventionsmaßnahmen hat die Stadt Fürth nach 2009 deshalb erneut eine sicherheitsrechtliche Allgemeinverfügung erlassen, die sich selbstverständlich nur an diejenigen Fans des 1. FCN richtet, die sich nicht für ein friedliches Fußballspiel interessieren, sondern die Konfrontation suchen. Alle anderen Clubfans dürfen sich frei und ungehindert in Fürth bewegen und sind herzlich willkommen.

    Die Polizei wird die Sicherheitsmaßnahmen wie auch beim Derby 2009 in Fürth mit Augenmaß, aber konsequent durchsetzen. Die getroffenen Maßnahmen hält die Stadt im öffentlichen Interesse für leider unvermeidbar und bittet alle friedlichen Fans, und das ist bei beiden Fanlagern die überwiegende Mehrheit, um Verständnis.

    Nähere Einzelheiten wird die Polizei bei der morgigen Pressekonferenz bei der SpVgg Greuther Fürth mitteilen.“

    • Beate60,

      Wenn das wirklich so wäre, sollten sie Ihre Amtlichen Bekanntmachungen von Menschen schreiben lassen, die das auch können. Da hilft auch eine Presseerklärung nichts. Maßgeblich ist die veröffentliche Version. Erst nach deren Revidierung herrscht Rechtssicherheit für uns Glubberer.

  • Menschenskind, Freunde: die bösen Fürther! Verbot von FCN-Symbolen in der Fürther Innenstadt!

    Und ich dachte immer, in unserem Land herrscht Religionsfreiheit.

  • So einen Quatsch, anders kann ich es nicht bezeichnen, habe ich noch nie gehört oder gelesen, seit ich mich mit Fußball beschäftige und das ist sehr sehr lange 🙂 Ich weiß nicht mit wieviel Promille man auf eine solche Idee kommt. Wüßte es aber gerne.

  • Die Kiebitze haben ganze Arbeit geleistet 😀 Kein neues Stadion für Fürth. Ich hoffe mal, daß unsere Fans mit kreativer Unterstützung und unsere Mannschaft mit couragierter Leistung und schönen Toren, den Fürthern am Samstag die passenden Antworten für ihre lächerlichen Beschlüsse gibt.

  • Eine Lachnummer der Fürther Stadtverwaltung, nein besser ein Gesamtkunstwerk an Idiotismus: Jetzt wird versucht zurückzurudern, da die Ankündigung „missverständliche Interpretationen in der Öffentlichkeit“ hervorgerufen hat.
    Hm, Ausgrenzung einer speziellen Gruppe von Menschen. Wann hatten wir das historisch letztmals in Deutschland nochmal?

    • Woschdsubbn,

      Wenn man es ganz ernst nehmen würde, müßte sich eigentlich der DFB einschalten, um seinem Bekenntnis, sich gegen Diskriminierung zu engagieren, auch Taten folgen zu lassen.

  • Da stellt sich doch wirklich die – in Deutschland besonders brisante – Frage:

    SIND CLUB-FANS MENSCHEN ZWEITER KLASSE?

    Schade, dass angesichts dieses politischen Skandals das Sportliche in den Hintergrund tritt.

  • Ja, belschanov. Du kannst froh sein, dass Du das Ganze da aus der Höhe des Grünen Hügels und weiter Ferne betrachten kannst.
    Mir geht diese per se Kriminalisierung als Fußball-Fan auf den Senkel und dann noch von der Stadt in der ich wohne.

  • Mensch Leute, wer von Euch hat denn tatsächlich Lust, nach einem evtl. Clubsieg mit Fanschal in der Fürther City feiern zu gehen? Ich fasse das als etwas realitätsfernen Schildbürgerstreich (resp. Fürthverwalterstreich) auf. So ganz doof sind die jenseits der Westgrenze ja nicht, und es ist ihnen sicher hochnotpeinlich, wie das ganze jetzt jenseits ihrer Ostgrenze aufgenommen wird. Noch ist Zeit genug, sich wieder abzuregen, wünschenswert wäre es. Man wollte damit letzendlich nur einen dieser wohlbekannten „Hassmärsche durch Fürth“ vermeiden, die ich im übrigen auch nie toleriert habe.

  • Warum glauben Deutsche Politiker, dass man gesellschaftliche Entwicklungen allein mit dem Strafrecht verändern könnte? Richtig ist, Aktionen wie den Anti-Fü-Marsch und den Überfall auf die Fürther Fankneipe muss man unterbinden. Das hat wenig mit Fansein, viel mehr mit Lust an Provokation und Krawall zu tun. Solche Aktionen haben für mich auch wenig mit dem Ausleben einer Fan-„Kultur“ zu tun. Natürlich braucht es zur Unterbindung solcher Auswüchse auch Gesetze (oder Verordnungen) die der Polizei eine Handlungsoption geben.

    Zu allererst braucht es aber den Dialog mit den Fans, die auch keine Gewalt wollen, die sich auf die sportliche Rivalität eines fränkischen Derbys in der ersten Liga freuen. Warum kann man da im Vorfeld nicht auf die Fangruppierungen zugehen? Natürlich sollte man den Leuten klar machen, dass man nicht gewillt ist irgendetwas durchgehen zu lassen, dass sich das aber eben nicht gegen die Fans sondern nur gegen Gewalttäter wendet.

    Wir dürfen uns nichts vormachen, das Massenspektakel Bundesliga zieht auch Menschen an, die weniger den Fußball besuchen als viel mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen wollen, die auf sich auch mit dem Mittel der Provokation und der Gewalt aufmerksam machen wollen. Für manchen mag das Bundesligaspiel auch eine der wenigen Möglichkeiten sein, gesellschaftlich relevant aufzufallen. Natürlich haben wir heute das Problem, dass sich ganze Schichten ausgegrenzt und und wenig wertgeschätzt fühlen. Ein Bundesligaspiel kann solchen Menschen eine Bühne bieten, die gern genutzt wird.

    Bis zu einem gewissen Punkt ist das ja sogar sinnvoll, schließlich leben wir in einer freiheitlichen Demokratie, wo sich die Menschen ja einbringen sollen, auf sich aufmerksam machen sollen. Das Problem fängt da an, wo andere eingeschränkt werden, ja gar gefährdet werden. Dies kann und darf die Gesellschaft nicht tolerieren. Wenn man das kommuniziert und gleichzeitig den Fans klar macht, dass man sie sowohl als Fans, als auch als Menschen durchaus wertschätzt, dann besteht die Möglichkeit hier etwas zu verändern und wieder zum besseren zu ändern.

    Einfach mal so eine Verordnung rauszuhauen, die dann auch noch weit über das Ziel hinausschießt, das bringt nur eine weitere Zuspitzung des Problems. Die Stadt Fürth ist hier sicher weit über ein vernünftiges Maß hinausgeschossen, die pauschale Einschätzung von Fußballfans als Gewalttäter ist nicht hinnehmbar. Fürth sollte diese Verordnung zurücknehmen und auf Dialog, was nicht heißt alles zu akzeptieren, statt auf Konfrontation setzen.

    Es ist sehr schade, dass es den beiden Vereinen und den beiden Städten nicht gelungen ist das fränkische Derby als positiven sportlichen Wettkampf darzustellen, diese Möglichkeit zu nutzen, die Region, ja Franken im allgemeinen positiv darzustellen. Schade um eine vergebene Chance.

  • Meine Güte. Wenn man das hier so liest, ist ja beinahe der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Die bösen Fürther haben uns Nürnberger nicht lieb und verbieten uns, in ihre Stadt zu kommen. Und dann rudern sie jetzt auch noch zurück. Frechheit sowas.

    Hm… oder… oder KÖNNTE es vielleicht auch so sein, dass hier der Schorsch meinte, er müsse jetzt mal ein klares Zeichen gegen Gewalt setzen und gleich mal ne Presseerklärung rausgeben. Leider ist der Schorsch aber kein besonders geübter Pressetexter und verfasst bei dem Versuch, möglichst juristisch korrekt zu bleiben, einen Text, der leider auch komplett anders interpretiert werden kann. Darauf wird der Schorsch hingewiesen und er bittet den Peter das in einer Stellungnahme zu präzisieren.

    Aber nein, das kann nicht sein. Mitarbeiter der Stadt machen keine Fehler und wenn, dann ist es eine gezielte Provokation! Jawohl, diskriminieren wollen die uns. Wahrscheinlich bauen die da auch gar kein neues Stadion, sondern ein Konzentrationslager für Clubanhänger. Genau!

    Zum Glück ist der Mensch nicht perfekt. So können wir unsere Empörung immer wieder trainieren.

    Wer tatsächlich der Meinung ist, die erste Presseerklärung hätte den Sinn gehabt, auch friedliche Anhänger zu drangsalieren und es sei nun lediglich durch die Proteste und den Gerichtsbeschluss nicht dazu gekommen, sollte sich echt mal überlegen, ob er noch einen ausreichenden Realitätssinn besitzt.

    • Kugelblitz: Zum Glück ist der Mensch nicht perfekt. So können wir unsere Empörung immer wieder trainieren.

      Wer tatsächlich der Meinung ist, die erste Presseerklärung hätte den Sinn gehabt, auch friedliche Anhänger zu drangsalieren und es sei nun lediglich durch die Proteste und den Gerichtsbeschluss nicht dazu gekommen, sollte sich echt mal überlegen, ob er noch einen ausreichenden Realitätssinn besitzt.

      Danke!
      Wobei das ganze Theater nicht entstanden wäre, wenn sie Punkt (a) weggelassen hätten.
      Dann wäre dem Verwaltungsgericht die Argumentation entzogen gewesen, das Ding zu kippen und und wir liefen jetzt nicht Gefahr uns für die möglichen „AntiFü“-Aufmärsche fremdschämen zu müssen. Wobei fremd hier fast zu fern klingt…

  • @Kugelblitz und Teo
    Ich geh davon aus, daß es am Samstag nichts geben wird wofür sich ein Clubfan schämen muß. Nachdem sich jetzt auch die Vernunft in Sachen Choreo durchgesetzt hat ist doch alles bereit für das Fußballfest. Manchmal lohnt es sich halt doch, sich gegen zuviel Restriktion zu wehren. Denkt doch nicht immer so negativ.

  • Ich denke nicht negativ.
    Ich halte dem Verfasser der Verfügung wie Kugelblitz lediglich ein “gut gemeint“ zugute. (Auch wenn es mit Punkt a recht dämlich formuliert war.) Denn auf was zielte diese Verfügung denn bei nüchterner Betrachtung?
    Eben.

    Das Derby gewinnt selbstredend der Club. 0-1. Schütze Pinola.
    Und am Mittwoch haben wir hoffentlich 18 Punkte!

    • Teo,

      Ich denke nach wie vor, wenn es um die Beschneidung von Grundrechten einzelner Gruppen geht, dann hat das dazu zu führen, daß man da eben nicht mit Verständnis a la gutgemeint aber schlecht formuliert drüber hinwewg geht. Und da geht es mir darum, den Anfängen zu wehren egal ob es um Fußball oder AntiAtomdemos oder Freidensdemos geht. Und da bin ich äußerst dünnhäutig und mißtrauisch. Denn die gewalttätigen Fußballfans kann man leicht dazu benutzen, Exempel zu statuieren, die dann bei Demonstrationen schnell auch übernommen werden. Ein demokratischer Rechtsstaat muß Freiheit und Gleichheit seiner Bürger über alles stellen. Und ich bin froh, daß das Verwaltungsgericht in Ansbach das genauso sieht.
      Man sollte auch endlich aufhören, Gruppen für das Fehlverhalten Einzelner verantwortlich zu machen und darauf dann Beschlüsse zu gründen. Es mag mühsam sein, diejenigen zu ermitteln, die tatsächlich keine Ahnung haben wie man sich als Bürger in einem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat benimmt. Und ich erwarte von jeder Gruppierung, die solche Menschen in ihren Reihen hat, daß sie da klare Ansagen machen und alles tut, um deren Ermittlung und Bestrafung nach geltendem Recht nicht zu behindern, sondern zu unterstützen. Aber wenn ich dann die Argumente les mit „die pinkeln an Hauswände“, „die demolieren Autos“ auf ihrem Weg zum Stadion als Argument les, wie schrecklich doch die Ultras sind, dann kann ich dem nur entgegenhalten: bei jedem Altstadtfest leide ich ganz persönlich drunter, daß manche Männer ihren Bierkonsum nicht unter Kontrolle haben und daß es ihnen zu teuer ist, dann in den gleich in unmittelbarer Nähe stehenden Toiletten ihre Notdurft zu verrichten, sondern es als Privileg ihrer Männlichkeit sehen, das an unserer Hauswand verrichten zu können. Jedesmal leide ich unter Besoffenen, die bis in die frühen Morgenstunden grölen, irgendwelche Müllcontainer umschmeißen oder eben auch mal schnell einen Autospiegel abbrechen. Soll ich daraus jetzt die Notwendigkeit ableiten, daß Männer generell vom Altstadtfest auszuschließen sind, weil sie es nur nutzen, um uns Anwohner in Angst und Schrecken zu versetzen?

      Ansonsten hat Woschdsubbn recht: wir sollten uns nicht vom Hauptthema dieses Wochenendes ablenken lassen: das Derby, das erste Mal in der Bundesliga. Ich freu mich drauf und ich auch, daß Polter eine Chance verdient, da in der Startelf zu stehen und seinen Worten Taten folgen zu lassen.
      Und wenn ich die Mannschaftsaufstellung les, dann hab ich ein gutes Gefühl bis auf vielleicht Kyiotake. Ich befürchte, daß die Fürther ihm gegenüber ziemlich rustikal auftreten werden und ich hab etwas Sorge, daß er dadurch zur Schwachstelle werden könnte. Allerdings weiß ich auch nicht, ob es Sinn macht die ganze Mannschaft umzumodeln um eine Alternative (Cohen, Klement?) aufzustellen.

      • Beate60, im Prinzip hast du damit auch alles gesagt, was ich sagen würde. Es geht nicht um die Absicht, beim Erlass von Verfügungen geht es um die Rechtmäßigkeit der Verfügung selbst und da hat sich eben gezeigt, dass genau die Bedenken, die man schon beim ersten Lesen in Richtung Verhältnismäßigkeit einem ins Gesicht sprang, auch ein Gericht teilt. Die Stadt Fürth ist kein Kleingartenverein, die haben rechtliche Beratung, da kann man das erwarten. Mein eingangs skizziertes bewusst übertriebenes Beispiel sollte genau das zeigen: Diese Konstellation wäre eben denkbar und eine Regelung muss so ausgestaltet sein, dass sie hinreichend konkret ist. Das ist sie nicht, daher wurde sie kassiert.

        • Alexander | Clubfans United,

          Wir sollten hier 2 Aspekte der Geschichte trennen:

          1) Die Verfügung ist Käse, schlecht formuliert und wurde zurecht gekippt. Da stimme ich zu 100% zu.

          2) Die Verfügung wurde NICHT verfasst, um friedliche Clubfans zu drangsalieren. Das zu unterstellen ist genauso Käse und teil der künstlichen Verschärfungsmethodiken rund um dieses Derby.

          • Kugelblitz, aber genau das ist ja der Punkt. Weil es

            1) nur um die Verfügung ging
            und
            2) nie unterstellt wurde, dass das die Motivation gewesen sei.

            Nur eben weil die Verfügung 1) eben falsch formuliert war, gab es 2) die reine „Möglichkeit“ des Drangsalierens, weil sich ggf. Ordnungshüter mit Berufung auf eine (da noch legale) Verfügung anders verhalten könnten, als es die Macher meinten. Nur darauf zielte die Kritik.

            Im Folgeartikel hier im Fanmagazin haben wir das sogar noch mal expressis verbis so formuliert: „Und in diesem 255. Derby steht im Prolog eine etwas kuriose Allgemeinverfügung des Rathaus Fürth, das sich zwar im Kern gegen mögliche Randalierer richtet (richten soll), in der Ausgestaltung aber dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit widerspricht indem es so weit formuliert, dass selbst beliebige Kleingruppen, so sie sich als Clubfans ‘outen’ (verbal oder mit Fanschal), mit Platzverweis oder Gewahrsamnahme (zumindest theoretisch) rechnen müssen.“

            Daher verstehe ich ein wenig die Aufregung nicht. Stadt Fürth hat Mist gebaut, Aufregung berechtigt, Verfügung kassiert, Fürth Mist eingesehen. Thema eigentlich durch.

            • Alexander | Clubfans United,

              Nun ganz so differenziert hat es sich leider nicht angehört. Zumindest die „Anekdote“ mit dem Vater und Sohn in Gewahrsam ist mindestens überspitzend.

              Und die Folgekommentare von Clubfans als Menschen zweiter Klasse und Vergleichen mit Nazideutschland sind wahlweise lächerlich bis geschmacklos.

              Daher mein Aufruf (an alle) die Kirche im Dorf zu lassen. Nachdem sich mittlerweile aber die Gemüter wieder beruhigt zu haben scheinen, gebe ich dir recht, dass kein weiterer Diskussionsbedarf besteht.

              Mir schaudert nur davor, mir in den nächsten Jahren im Vorfeld weiterer Derbys noch anhören zu müssen, wie böse die Stadt Fürth doch damals beim Derby 2012 war.

              • Kugelblitz: Nun ganz so differenziert hat es sich leider nicht angehört. Zumindest die “Anekdote” mit dem Vater und Sohn in Gewahrsam ist mindestens überspitzend.

                Natürlich ist sie das, das war auch ihr Zweck. Man muss überspitzen um die Mängel aufzuzeigen, die diese Verfügung hatte.

                Kugelblitz: Und die Folgekommentare von Clubfans als Menschen zweiter Klasse und Vergleichen mit Nazideutschland sind wahlweise lächerlich bis geschmacklos.

                Da bin ich bei dir einer Meinung. Da hört auch bei mir der Humor auf, aber das ist eben Geschmackssache.

                Was ich da einfach noch mal einwerfen muss: Die „Kirche im Dorf“ hätte man eben in Fürth lassen müssen, bevor man solche Verfügungen erlässt und damit Öl ins Feuer gießt. Nicht die Kritiker der Verfügung sind die Stänkerer, sondern die, die die Verfügung erließen. Wie mir auch jemand aus dem Polizeidienst sagte, sei man eh irritiert gewesen, denn so einer Verfügung hätte es überhaupt nicht benötigt, das wäre alles bereits von den Befugnissen der Polizei gedeckt gewesen. Bleibt dann also schon die Frage: Wozu hat man eine Verfügung erlassen, die zur Erfüllung der Aufgaben unnötig, im Inhalt übertrieben und in der Formulierung fast schon provokant verfasst ist? Die Frage sollten sich die Agierenden im Rathaus einmal fragen, wenn man über „Deeskalation“ im Vorfeld spricht.

  • Es gibt Leute, denen macht es halt nichts aus, wenn sumpfnasige Behörden an ihre Grundrechte gehen. Mir nicht. Das hatte für mich auch erst Entfernt etwas mit dem Glubb zu tun. Wie gesagt: Gut so.

    Jetzt endlich, endlich zur Hauptsache zurück: Zur Mutter aller Derbys (nicht „Derbies“ im Plural). Wie spielen wir denn jetzt?

    ———–Schäfer———–
    Chandler-Nilsson-Klose-Pinola
    ——-Balitsch-Simons——-
    ————Feulner———-
    –Kiyotake———–Frantz–
    ———–Polter————

    Polter scheint mir vielleicht doch einen Tick beweglicher zu sein, wie der gute Peckhart. Jetzt müsste man ihm nur noch das leichte Foulen abgewöhnen. Der Markus Feulner war als Balleroberer und auch Passgeber so richtig gut gegen die Nordtiroler. Frantz sehe ich als Kämpfer im Vorteil gegenüber dem Drinkbier.

  • Tja, Freunde, die Menschenrechte scheinen in unserem Land also doch noch etwas zu zählen. Atmen wir durch und stellen wir fest: Es herrscht Ordnung im Land.

  • So: Morgen gehen zwei Glubberer und zwei Fädder in eine Fädder Kneipe und schauen sich dort gemeinsam das Spiel an. Ich traue mich mit Fanschal und dem ÖPNV dahin und werde Euch darüber berichten, wenn es was zu berichten gibt.

  • Bei allem Gedöhns, die ein Derby so mit sich bringt, wird denn auch Fußball gespielt und wenn ja, wie?

  • Ich werde meinem 2jährigen das Gesicht rotschwarz anmalen (er wird zwar nicht verstehen warum, aber mei..) und dann gehen wir ins Cinecitta, finde das Angebot dort recht gut mit 3 Skype Leinwänden.

    • Juwe:
      Ich werde meinem 2jährigen das Gesicht rotschwarz anmalen (er wird zwar nicht verstehen warum, aber mei..) und dann gehen wir ins Cinecitta, finde das Angebot dort recht gut mit 3 Skype Leinwänden.

      Doof nachgefragt: Was sind Skype-Leinwände?

  • Kanns mir ja schon mal patentieren lassen, dann muss es ja nur noch gebaut werden:)

  • Es gibt anscheinend Menschen, denen machen Einschränkungen ihrer Persönlichkeitsrechte nichts aus. Das hat ja erstmal gar nichts mit den äußeren Umständen zu tun.
    Ich finde es aber seltsam, dass sich solche Leute über diejenige echauffieren, denen so etwas eben nicht egal ist.

    Zurück zum Thema:
    Ich bin aufgeregt wie als Sechsjähriger am Heiligabend. Hoffentlich legt uns unsere Mannschaft auch mindestens einen Punkt unter den Baum. Können wir dieses Mal auf eine aufbauende Form vom Vorspiel hoffen? Oder wird es doch wieder eher ein Formverlaufszickzack wie leider meistens in der Vorrunde.
    Jetzt stehen wir erstmals auf einem Abstiegsplatz. Ich will da weg! 🙁

  • Meine Glubb Klamotte heute:

    1. T-Shirt mit Aufdruck: Für die Einen ist es das Heimspiel des Jahrzehnts, für die Anderen nur ein zum Heimspiel gemachtes Auswärtsspiel

    2. Glubb-Trikot zum 253. Derby

    Ansonsten gehts mir wie Woschdsubbn: Aufgeregt wie ein Sechsjähriger an Heiligabend…

    • KUZ: Ansonsten gehts mir wie Woschdsubbn: Aufgeregt wie ein Sechsjähriger an Heiligabend…

      ja, das trifft es!

      oder:

      Fühlt sich an wie vor dem Pokalfinale – ein gutes Zeichen!

  • Wie ich schemenhaft durch die Milchglasscheibe der Wohnzimmertür erkennen kann, wird der Baum schon geschmückt…die Aufregung ist kaum mehr auszuhalten…

    In 1h 45min fahr ich los in Richtung Kneipe in der Nähe des Citycenters. 😀

  • Weihnachtslieder LP läuft… Ich zieh mich an. Clubschal um den Hals, los gehts in Richtung Innenstadt.

Kommentare sind geschlossen.