Kleeblattblog: Von uns gab es keine Aktionen

Nur noch zweimal schlafen, dann Derby! Und je näher das Ereignis rückt, desto mehr spürt man wie eine ganze Region in den Bann gezogen wird. Und für Spannung ist reichlich gesorgt, rein sportlich, denn für den 1. FC Nürnberg wie auch die SpyVgg Greuther Fürth geht es um evident wichtige Punkte gegen den Abstieg. Der Club mit Achtungserfolg aus dem bayerisch-fränkischen Vergleich herausgegangen trifft im Auswärtsspiel auf eine Fürther Mannschaft, die mit nur 7 Punkten nach 12 Spielen bereits das rettende Ufer aus den Augen zu verlieren droht. Pikanterweise: Das rettende Ufer (sprich: Nicht-Abstiegsplatz 15) ziert derzeit ausgerechnet der FCN. Für Fürth zählt nur ein Sieg, damit die schwarze Serie ohne Heimerfolg ein Ende hat und man nicht Gefahr läuft, das einzige Stadion der Liga zu sein, dass trotz Ligazugehörigkeit nie einen Bundesliga-Heimsieg gesehen hat. Ob allerdings die heute durchsickernde Information, dass man auf den geplanten Stadion-Neubau in Fürth nun verzichtet, damit zusammenhängt, damit man bis 2040 dafür Zeit hätte, ist höchst spekulativ…

Die ewige Rivalität der beiden Nachbarstädte bekommt ein neues Kapitel. Und in diesem 255. Derby steht im Prolog eine etwas kuriose Allgemeinverfügung des Rathaus Fürth, das sich zwar im Kern gegen mögliche Randalierer richtet (richten soll), in der Ausgestaltung aber dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit widerspricht indem es so weit formuliert, dass selbst beliebige Kleingruppen, so sie sich als Clubfans ‚outen‘ (verbal oder mit Fanschal), mit Platzverweis oder Gewahrsamnahme (zumindest theoretisch) rechnen müssen. Im Rathaus rudert man bereits zurück und will alles nicht so gemeint wissen, doch das Kind ist bereits im Brunnen, die Empörung groß und auch ein genüßliches Fressen für die überregionalen Medien, die den Franken an sich eh gern auf die Ebene der Schildbürger stellen (- wofür auch mancher Boulevard-Leitwolf sein Übriges tat).

„Wir halten also fest: Nürnberger zu sein ist am 24. November bis in den frühen Morgen des nächsten Tages hinein schwer. Vielleicht sollten sie alle zu Hause bleiben. Die Fürther Stadtoberen würden sich bestimmt freuen.“
WELT: Nürnberg-Fans sind in Fürth nicht willkommen

Dass die Vorgeschichte dieses Derbys schon historisch aufgeladen ist, ist hinreichend bekannt. Die aggressive Grundstimmung dürfte allerdings eher einen kleinen Teil der Fanszene betreffen. Man muss da durchaus unterscheiden zwischen gelebter sportlicher Rivalität und persönlicher Aggression. Zu einem Derby gehört von Schalke bis Dortmund, von Hamburg bis Bremen, von Frankfurt bis Offenbach und eben von Nürnberg bis Fürth eine gewisse Stichelei dazu. Die regionale Nähe, die oft vielfältigen Überschneidungen im Leben (wohnen hier, arbeiten dort) bieten genug Raum um Rivalitäten auszuleben und dabei der Sache auch das Salz an der Suppe zu geben. Doch die allerwenigstens kämen auch nur im entferntesten auf den Gedanken, deswegen dem anderen eine auf die Nuss zu geben, ihm das Auto zu verkratzen oder seinen Fanschal in der Kantine abzufackeln. Ein fränkisches Friedensfest mag zwar für manchen erstrebenswert erscheinen, doch der verkennt, dass Rivalität zum Sport gehört und Fußball auch was mit Kampf und Härte zu tun hat, auch wenn man das in München nicht so gern hört. Eine gewisse „Aufladung“ ist also durchaus willkommen und tut dem Club auch gut, die für ihr „ekliges“ Spiel leider bisweilen immer erst ein paar Minuten Anspannungsphase brauchen … Doch nach dem Schlußpfiff sollte das dann auch wieder ad acta sein und der Verlierer muss dann eben damit leben, die Häme der nächsten Wochen zu ertragen.

Thomas Schneider, Fanbeauftragter der DFL, äußerte einst im Gespräch, dass aus seiner langjährigen Erfahrung mit rivalisierenden Fangruppierungen immer ein Mittel zur Deeskalation führte: Reden. Wen man miteinander redet, man sich kennt, dann haut man sich eben nicht so schnell „auf’s Maul“ wie einem Unbekannten, vielleicht gar vermummten namenlosen Gegner in einer Gruppe. Und Reden ist unser Stichwort, denn reden wollten wir auch hier wieder mit dem Gegner und sind sehr froh, dass Andreas vom „Kleeblattblog“ sich die Zeit genommen hat, sich auch unbequemen Fragen zu stellen. Dass er dabei auch bei „Ursache und Wirkung“ die Finger bei uns in die Wunde legt, ist sein gutes Recht.

Interview mit dem Kleeblattblog

[Clubfans United] Hallo Andreas, danke für die Bereitschaft zum Interview vor dem Derby! Kribellt es schon in den Fingern?

[Kleeblattblog] „Sicher. Derbys hab ich zwar schon viele gesehen, aber dieses erste Erstligaderby, auch vor dem Hintergrund der derzeitigen sportlichen Situation beider Vereine, macht es noch interessanter. Es wird für beide Seiten ein Sechs-Punktespiel.“

[Clubfans United] Die amtliche Verfügung der Stadt Fürth, dass Clubfans sich am Samstag in der Innenstadt nicht als solche erkennbar machen dürfen, sorgte überregional für einiges Kopfschütteln. Wie seht ihr das als Kleeblatt-Fans? Hat man sich da einen Gefallen getan?

„Einzelpersonen sind von diesem Betretungsverbot gar nicht betroffen. Da ist nur die Rede von (Klein-)Gruppen. Auch der Weg ins Stadion ist sichergestellt, da auch in den Verkehrsmitteln die Beschränkung nicht greift. Die Fans, die zum Spiel wollen, werden also nicht daran gehindert das Stadion zu erreichen. Wer soll sich von Euch also gestört fühlen? Ich find’s in Ordnung. Und wer dennoch einen Schuldigen braucht: Wendet Euch an Eure Fans, die beim Pokalderby den Platz gestürmt haben oder die, die vor einigen Wochen nachts unsere Fankneipe überfallen haben. Aufgrund dieser Vorkommnisse wurden nunmal die Sicherheitsmaßnahmen zurecht erhöht. Ich denke, bei den vergangenen Derbys in Fürth hat man genug Entgegenkommen gezeigt, als man Euren Mob durch die Strassen hat ziehen lassen. Wenn man dennoch immer wieder so daneben greift, braucht man sich nicht wundern, wenn man auch mal einige Einschränkungen über sich ergehen lassen muss.“

[Clubfans United] Der Platzsturm nach dem letzten Derby löste einige Diskussionen aus, auch wenn faktisch gar nicht viel passiert ist außer ein paar Poser auf grünem Rasen. Weniger harmlos war da schon der Zwischenfall in der Fankneipe. Sind das nur ein paar Unbelehrbare, die ein Podium brauchen? Oder ist der Ton generell wieder rauher geworden?

„Das müsst ihr Euren Anhang fragen. Von uns gingen solche Aktionen bislang nicht aus. Aber beliebter gemacht bei unseren Fans haben Euch solche Aktionen sicher nicht.“

[Clubfans United] Gerade hatten wir es ja mit der Aktion “Ich fühle mich sicher”, wie sicher ist denn für dich ein Stadionbesuch im Allgemeinen und die Trolli-Arena im Speziellen?

„Also bei Heimspielen hatte ich noch nie Probleme. Egal in welcher Liga. Die Polizei sperrt ja bei besonders bedenklichen Spielen bei uns immer die Strasse komplett ab, so das sich die Fangruppen eigentlich nie über den Weg laufen. Und wenn doch, ist es meist auch egal. Die gegnerischen Fans werden bei uns in der Mehrzahl auch mit dem nötigen Respekt behandelt. Auswärts bin ich mittlerweile nach Vorkommnissen in Braunschweig und Aachen aber auch soweit, das ich nur noch „neutral“ außerhalb der Stadien rumlauf.“

[Clubfans United] Sportlich zahlt ihr ziemlich Lehrgeld in der ersten Liga. Zwar ist das rettende Ufer (in dem Fall leider wir) nicht unerreichbar, aber 7 Punkte aus 12 Spielen ist schlicht zu wenig. Da hilft auch manches Schulterklopfen der Gegner wenig. Ihr spielt zwar gut mit, aber die Punkte kriegen die anderen. Ist die Bundesliga für euch in dem Sinne eben doch ne “andere Liga”? Gut gespielt habt ihr ja auch in Liga 2, dort aber auch erfolgreich.

„Ich denke, man wächst mit den Aufgaben. Es ist bislang zu wenig, was von uns kam, aber man sieht auch Fortschritte im Spielaufbau und Abschluss. Wir rollen das Feld eben von hinten auf. Aber man muss auch realistisch bleiben. Wenn der Punkteabstand zum rettenden Ufer erstmal zu groß ist, wird es für uns als Neuling verdammt schwer, da wieder unten rauszukommen.“

[Clubfans United] Rein aus Neugier und nicht polemisch zu verstehen: Ihr habt einen Zuschauerdurchschnitt von unter 18.000 (Platz 18 in der Liga und fast 5000 hinter dem 17ten aus Freiburg), habt im Vorfeld der Liga euren besten Stürmer abgegeben und fast nix in den Kader investiert und auch auf Platz 17 scheint keiner große Probleme zu haben mit Trainer und Mannschaft. Wird denn ein Verbleib in der Liga seitens Verein und Umfeld überhaupt ernsthaft erwogen? Euphorie und Investitionswillen sieht irgendwie anders aus.

„Das wird auch auf Fanseite von uns diskutiert. Ich meine, man hat sich da zu blauäugig gegeben und darauf gehofft, das es eben so läuft wie immer. Mit wenig Mitteln viel erreichen. Das ging bislang schief. Dazu kommt noch, das unser Präsident das Transfergeschäft voll unter seine Regie hält und vor Saisonbeginn auf die Installierung eines richtigen Sportdirektors verzichtet hat. Daher ist ein Rachid Azzouzi, der über’s Hotelbuchen und Testspielvereinbaren wahrscheinlich bei uns nicht hinauskam, jetzt auch bei St. Pauli. So richtige Profistrukturen, die im
Fußball-Oberhaus gängig und wohl auch notwendig sind, fehlen bei uns bislang.“

[Clubfans United] Ihr habt jetzt ja schon ein Derby hinter euch. Wie schätzt ihr das Frankenderby im Vergleich zum Bayerisch-fränkischen Derby ein?

„Das Spiel gegen die Bayern war das erste Spiel in der ersten Liga überhaupt. Alles war neu, der Gegner, die Athmosphäre und selbst das Stadion nach dem Umbau. Man hat sich zwar schon etwas Zählbares erhofft gegen die Startruppe aus München, aber letztlich war man, trotz einiger guter Ansätze, spielerisch klar unterlegen. Die Punkte muss man als Aufsteiger gegen andere Gegner holen. Eben solche Gegner wie Nürnberg, die auch mit unten dabei sind und die bislang auch noch keine Bäume ausgerissen haben. Von daher hat das Spiel gegen Euch, egal ob das nun ein Derby ist oder nicht, eine ganz andere Qualität. Es ist nicht nur Schaulaufen wie vlt. gegen die Bayern, sondern da geht’s um was. Nicht nur um das Prestige in der Region, sondern auch um Bundesligapunkte.

[Clubfans United] Wie groß ist deine Rivalität eigentlich ausgeprägt? Wäre ein Klassenerhalt nur dann perfekt, wenn der Club absteigt? Oder: Wenn absteigen, dann lieber gemeinsam?

„Ich glaube, ich habe es letztes Jahr schon gesagt: Für mich zählt nur Fürth! Wenn wir am Ende die Klasse halten und ihr auch, soll es mir recht sein. Und wenn wir absteigen, würde mich ein möglicher Nürnberger Abstieg auch nicht glücklicher stimmen.“

[Clubfans United] Wir danken dir sehr für das Interview und wünschen uns allen ein packendes Derby, bei dem es vor allem friedlich bleibt. Was möchtest du zum Schluss allen auf den Weg geben?

„Nunja, das übliche: Auf ein gutes Spiel, den richtigen Sieger und eben ein friedliches Miteinander. Es wäre schade, wenn das traditionsreichste deutsche Fußball-Derby von einigen Unbelehrbaren, egal auf welcher Seite die stehen, für deren Zwecke missbraucht werden würde.“

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Andreas Ruemler [kleeblattblog.de] am 21.11.2012 via E-Mail.

59 Gedanken zu „Kleeblattblog: Von uns gab es keine Aktionen

  • Jaja, die armen, armen, unschuldigen, hochsympathischen Superfans vom familiären, Offensivfußball zelebrierenden einzigartigen und einzig wahren Traditionsverein mit dem größten Trainer aller Zeiten samt übersympathischen Spieler-Kumpel, der Synonym für Fairnis ist.
    *schnief*

    Wie konnte die Bundesliga nur 49 Jahre ohne überstehen?

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  • Mich kotzt es an wie dieser dumme Fusionsverein Beachtung erfährt! Selber immer von Tradition reden und bewahren, aber sobald ein tolles Superderby kommt drehen alle durch.
    Das ist kein Derby mehr gegen diesen Plastikverein, der 1996 seinen Namen und seitdem 3mal sein Wappen verändert hat.

    Hat der Hack ja sauber hinbekommen wenn nicht nur die eigenen sondern auch andere Fans sich mit solchen Fusionskonstruken zufrieden geben!

    Wacht halt endlich auf! Derby? Hatten wir letzten Samstag!

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  • kann Biertrinker nur Recht geben!!!!
    Füxxx bzw. *piep* (Anm. der Redaktion: schmutzige Wörter werden wie im TV wegge“piep“t) ist ja immer das Opfer und der sympathischste Verein – samt seiner RIESIGEN Anhänger(Fans?!?)schar – den es nach/mit dem Nordösterreichverein gibt!!!
    Wer solche schwachsinnigen Anordnungen für gut hält ist ja der Vorzeigeanhänger (möchte das Wort Fan nicht entwerten)
    Das Interview sagt alles über den Zwitterverein samt seinen Anhängern…

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  • Hallo,

    ich habe eine Frage!

    Bin seit März der größte Fan der Spvgg und wollte wissen ob es noch Karten für das Derby gibt?
    Leider hab ich keine Dauerkarte. Habe den Termin verpasst mir eine zu besorgen, da ich nicht mal wusste das es sowas gibt. Hab mich sonst nie dafür interessiert, ausser es war EM/WM.

    PS: Hoffe der süße Schweini spielt irgendwann mal bei uns.

    Gruss

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    • Asa97:
      Hallo,

      ich habe eine Frage!

      Bin seit März der größte Fan der Spvgg und wollte wissen ob es noch Karten für das Derby gibt?
      Leider hab ich keine Dauerkarte. Habe den Termin verpasst mir eine zu besorgen, da ich nicht mal wusste das es sowas gibt. Hab mich sonst nie dafür interessiert, ausser es war EM/WM.

      PS: Hoffe der süße Schweini spielt irgendwann mal bei uns.

      Gruss

      Wie du dir denken kannst: Nein. Das Spiel war sofort ausverkauft. Mit etwas Glück vor das Stadion stellen und hoffen, sonst empfehle ich eine Fankneipe.

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  • Hallo Leute,

    welche Fankneipe könnt ihr denn in Nürnberg empfehlen?

    Gruß

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  • Ich bin erstaunt/entsetzt/fassungslos (bitte aussuchen), welche Leserschaft ein Interview mit einem Fürth-Fan auf dieser seriösen Plattform anzieht.

    Hätte ich nicht gedacht.

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    • Töffi,

      Wahrscheinlich ist ihr Stammforum mal wieder kaputt.
      Wundern tut es mich leider nicht. Viele definieren sich nicht über die Zuneigung zum eigenen Verein, sondern brauchen ein Ventil zum Frustabbau ihres sonst öden Lebens.

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  • Ich ergänze mal um meinen Lieblingsladen:
    Zum Bühler, Seeleinsbühlstraße 9
    Ein fränkisches Wirtshaus wie es sein soll, bei Clubspielen proppenvoll (rechtzeitig kommen!) und danach hat man es nicht so weit nach Fürth zum feiern. 😉

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    • Claus:
      Ich ergänze mal um meinen Lieblingsladen:
      Zum Bühler, Seeleinsbühlstraße 9
      Ein fränkisches Wirtshaus wie es sein soll, bei Clubspielen proppenvoll (rechtzeitig kommen!) und danach hat man es nicht so weit nach Fürth zum feiern.

      Gibts das „Bühler“ immer noch? Schön, da war ich früher, als ich noch in Nürnberg gewohnt habe, auch immer gern. Wobei ich zugeben muss, dass ich nicht bemerkt habe, dass dort auch Club-Spiele übertragen wurden. Allerdings ist das auch schon über 15 Jahre her, vielleicht war das damals ja noch nicht. Fußballübertragungen in Kneipen gibt es ja so häufig erst seit der WM 2006.

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  • @Armin: Ja, gibt es noch. Dieses Jahr hat zwar der Betreiber gewechselt, aber der neue Betreiber will es so weiterführen wie bisher. Nur hat er sich der Brauermafia gebeugt und schenkt jetzt (auch) Tucher aus. Der „alte“ Wirt hat an diese Brauerei einen jährlichen Obulus dafür entrichtet, KEIN Tucher ausschenken zu müssen. Clubspiele gab es schon vor 2006, aber seit wann weiß ich nicht mehr. Ich war bisher auch nur bei wenigen Auswärtsspielen dort. Wenn ich in der alten Heimat weile und der Club hat ein Heimspiel, ist relativ klar, wo ich dann bin.

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  • Gerade auf Facebook bei der NZ:

    Eilmeldung: Das Betretungsverbot für die Fürther Innenstadt für Clubfans am Samstag wurde vom Verwaltungsgericht Ansbach gekippt und ist somit nichtig. Eine Nürnberger Bürgerin hat erfolgreich dagegen geklagt.

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  • Ich glaube die Stadt Fürth hat gezeigt, dass sie im Gegensatz zum Verein Greuther Fürth, selbst nur Kreisklasse ist oder gar Thekenliga.

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  • Da muss man mal einschränken und wieder aufs Thema zurück kommen. Gar so friedlich freundlich, wie der Kleeblattblog seine Farben darstellt, sind die Fürther nun auch wieder nicht. Auch hier hört man immer wieder, dass Clubfans ihrer Fanschals oder sonstiger Utensilien beraubt wurden und auch im Stadion wird regelmäßig angestimmt: „Ihr seid Schei.., wie der FCN“, egal ob da gerade Derbystimmung ist oder nicht.

    Sicherlich sind das Einzelfälle, unterstützt durch entsprechend viel Bier, aber die Behauptung, von den Fürthern ginge überhaupt keine Aggression aus, kann man so auch nicht stehen lassen.

    Nur um das klarzustellen: ich toleriere Gewalt von keiner Seite und da gehört für mich auch schon eine Hassparole dazu, ebenso wie AntiFü oder besagtes „Ihr seid Scheiße…“. Auch Fürther sind Franken, das sollte uns näher sein als München oder Frankfurt oder wer weiß wer. Na gut, das ist nun wieder mein konzentrisches Sympathiemodell, das muss man nicht teilen 😉

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  • Von wegen, dass der Fürther Sportkamerad den Finger in unsere Wunde legt und auf den Nürnberger Mob zeigt. Ich kann die Fürther Sicht zumindest aufgrund mancher Übermachtdemonstrationen durchaus nachvollziehen, mehr aber auch nicht. Der Fürther Sportkamerad bietet aber auch keinen anderen, als den altbekannten Blick auf die vorzufindenden Verhältnisse. Mag das nicht seine Aufgabe sein … aber wer sonst, wenn nicht ein Blogger?
    Kurzum ein langweilig zu lesendes Interview, nichtssagend, schade.

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  • @Optimist: Nicht zu vergessen die beschädigten Autos mit Nürnberger Kennzeichen in der Fürther Innenstadt nach dem letzten Derby. Aber das waren bestimmt gewaltbereite Clubfans, die Ihrem Frust Ausdruck verleihen wollten und dafür extra nach Fürth rübergefahren sind, das ganze noch mit dem perfiden Hintergedanken, dass man dann die friedliebenden Fürthfans dafür verantwortlich macht.

    Aber wie schon erwähnt:
    Jetzt wird es Zeit, dass alle mal wieder ein bisschen ruhiger werden. UN94 schmiedet allerdings schon Pläne, was man am Samstag veranstalten will. Mir schwant nichts gutes.

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  • Gut. Ab und zu scheint dann doch etwas zu funktionieren in unserer schlingernden Bananenrepublik.

    Industriebier? Igitt. Wenn es kein Wiethaler mehr im Bühler gibt, dann gibt es eigentlich kaum mehr einen Grund, dahin zugehen. 😉 Billard machen wir auch nimmer und im Sommer fahr ich mittlerweile lieber in einen Keller statt in den lauschigen Bühler-Hinterhof.
    Ja, war früher gerne und häufig dort. So etwa von den Studienzeiten bis 2007 etwa. Dann hab ich den Beruf gewechselt und seitdem geh ich eher ins Schanzenbräu, muss ich sagen.

    @Aleksanda: Gibt es die Liste auch für Leute mit ohne Füßbuch? (Bin übrigens 2013 auch noch an Deiner Wohnstatt tätig)

    Wir sind gerade noch am Rätseln, wo wir hingehen. Das legendäre 3:0 gegen FC Nordtirol damals haben wir subberschee in der Cantina genossen. Das unschöne 0:1 eher auch unschön aber mit toller Sicht im Loom. Und in der 2. BuLi damals waren wir zum Auswärtsspiel im Frankenstadion, das war auch toll. Da waren im Frankenstadion mehr Besucher wie im Gummibärchenstadion. 😀

    Weiss jemand etwas von solchen „Sonderaktionen“?

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    • Woschdsubbn: @Aleksanda: Gibt es die Liste auch für Leute mit ohne Füßbuch? (Bin übrigens 2013 auch noch an Deiner Wohnstatt tätig)

      Um das anzusehen muss man da aber gar nicht Gesichtsbuch-Mitglied sein! Das ist alles öffentlich zugänglich dort.

      Fein, dann müssen wir das 2013 ja noch mal wiederholen. 🙂

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  • „Die Anordnung der Stadt Fürth sei unverhältnismäßig, hieß es in der Begründung. Die Allgemeinverfügung richte sich gegen einen unbestimmten Personenkreis und damit nicht explizit an gewaltbereite Fußballfans.“

    HA!

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  • Haette mich fast am Mittwoch eingeladen bei Dir, bin da aber leider in Dresden. 🙁
    Ok, dann schau ich nochmal drauf.

    So, nachdem jetzt des Gschmarri geklärt is, wie spielen wir denn?
    Ich vermute ein enges Spiel. Die Faedder sind offensivstark, das heisst wir bekommen mind. ein Tor eingeschenkt. Ich tippe auf ein 1:1, hoffe aber auf einen Auswaertssieg. Was meint Ihr?

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    • Woschdsubbn,

      1:1 wäre auch mein Tip. Ist ja auch Standard beim „Derby“ gegen den Verein nördlich der Endmoränen.

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  • Schade, ich hatte mich gerade auf dieses Interview gefreut. Es ist allerdings seltsam emotionslos. Und bei den Fanproblemen auf die 50- 100 Idioten in ror-schwarz zu verweisen…. naja…

    Zum Spiel selbst: Mich stimmt zuversichtlich, dass ich mich, der so ziemlich jedes Derby ( bei Punktspielen) sowohl hier als auch in “ Feindesland“ seit den 70ern miterlebt habe, eigentlich an keine Niederlage “ auswärts“ erinnern kann…außer dem Abbruchderdy…und das hätte der Glubb eh noch gewonnen…. 😉

    Gut in Erinnerung ist mir ein Derby, in dem der legendäre Horst Weyerich sein erstes Tor für den Glubb erzielte…ein strammer Schuss in die Gambel zum 2:0.
    Ich erinnere mich an ein geschmeidiges 4:o. Oder an ein Derby vor 28 000 Zuschauern , davon 20 000 aus Nürnberg. Generell waren immer weit mehr Glubberer als Fürther im alten Ronhof. Es ging gesittet zu, selbst beim Abbruchderby gingen die Zuschauer friedlich auseinander: Auf der einen Straßenseite die Rot-Schwarzen, auf der anderen die Grün-Weißen- allerdings mit herzhaften WiderWORTEN.

    Vorverkauf gab es damals nicht. Man ging an die Tageskasse und gut war. Heute habe ich überhaupt keine Chance mehr für ein Derby in der Westvorstadt….

    In mir steigt eine Spannung auf, die ich schon lange hinter mir wähnte. Da kommt kein Bauernspiel ran….

    Ich wünsche mir, dass die Chaoten keinerlei Chance haben, dieses wunderbare Derby zu zerstören. Und ich wünsche mir, dass der Richtige gewinnt.Ach ja, der Richtige trägt schwarz-rot, auch wenn es diesmal schwarz oder weiß sein sollte…

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  • Wundersame Zufälle schwämmen mich am Samstag auf die Ferrther Haupttribühne. Soll ich Schal mitnehmen, oder komm ich da dann nicht rein ?

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  • aus der Zeit-online:

    Die Zwanziger Jahre kehren zurück. Keine Sorge, es geht nicht um ehemalige Fußballpräsidenten, sondern um Fußballnostalgie. Fürth gegen Nürnberg, das Frankenderby, ist das traditionsreichste des deutschen Fußballs. Beide waren damals die dominanten Vereine. Die Spielvereinigung Fürth wurde drei Mal Meister (1914, 1926, 1929), der „Glubb“ in dieser Zeit fünf Mal (1920-22, 1924, 1925). In zwei Spielen im Jahr 1924 bestand die Nationalelf nur aus Nürnbergern und Fürthern. Allerdings waren die Fraktionen verfeindet, sie reisten zwar im selben Zug, aber in getrennten Abteilen. Bei den Duellen gegeneinander gab es Zeitzeugen zufolge auf die „Soggen“ (fränggisch Socken). „Infolge eines von einem Fürther Spieler erhaltenen Schlages sah sich ein Nürnberger veranlasst, dem selben eine schallende Ohrfeige zu verabfolgen, die der Fürther Herr in gleicher, vielleicht noch kräftigerer Weise erwiderte. Der Schiedsrichter nahm dann pflichtschuldigst Veranlassung, den beiden Herren Gelegenheit zu geben, sich das Spiel von außen mit Muße anzusehen“, pikierte sich die Nürnberger Zeitung im Jahr 1927.

    Auch wenn sich beide Mannschaften am Samstag zum ersten Mal in der Bundesliga begegnen, hat das Derby der beiden Städte, die direkt aneinander grenzen, in der Gegenwart nichts an Brisanz verloren. In den Neunzigern kamen zu einem Drittligaspiel rund 45.000 Zuschauer. Im Vorjahr stürmten bei der Pokalniederlage die Nürnberger Zigarettenbürschle das Stadion. In diesem Jahr wollte die Stadt Fürth den FCN-Fans untersagen, am Spieltag die Fürther Innenstadt zu betreten, worin sie ein Gericht bremste. Franken, bügelt Eure Retro-Shirts! Der „Glassigo“ steht an.

    Schöner Exkurs nach 1927, man sieht es ist nicht alles schlimmer geworden, damals gab es auch schon handgreifliche Auseinandersetzungen, sogar auf dem Platz und „unsere“ Zigarettenbürschle sind auch drin. Irgendwo habe ich auch gelesen, die „Großmutter aller Derbies“, hat schon was das gute alte Frankenderby, der Städtekampf Nürnberg vs Fürth. Das Kribbeln ist da.

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    • Armin,

      Armin: Das Kribbeln ist da

      … ich spürs sogar bis Würzburg….???

      CLUB-Fan seit ich denken kann – da war mal ein 7:3 gegen Weinsteigers Vorgänger – in Langenzenn aufgewachsen, in Fürth auf die OB, zum studieren nach Wü und dort hängengeblieben, bin ich ja fast schon ein virtueller/ideller Gesamt-Franke, was immer das auch sein mag, – aber so richtig begreife ich diesen Hype jetzt nicht: Derby ja klar, aber hallo, aber es geht schon auch noch um Fussball…
      denn nach dem Kater am Sonntag wird es ja weitergehen (müssen)…

      Hier in Würzburg gehen CLUBBERER zum LOISL, eine urige Eckkneipe im Eisenbahnviertel Grombühl, wo der namengsgebende Wirt das Lokal in ein ausgesprochen symphathisches Devotionalen-Kleinod mit langjährigem und gleichermaßen sachkundigem wie begeisterungsfähigen Publikum verwandelt hat.

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  • Manni der Libero,

    Das scheint ja ne klasse Option in Bahnhofsnähe zu sein – riecht schwer nach Fahrt-Unterbrechung Ansbach (da kenn ich nix adäquates)-Düdo!

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  • Morgen steht beim Loisl auch ein Zelt. Es wird voll werden.
    Ist auch nicht zu weit vom Bahnhof.

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  • Wir starten in das Derby als 16. …
    Das muss sich schnell ändern.
    0:1. Derbysieg!

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    • Teo:
      Wir starten in das Derby als 16. …
      Das muss sich schnell ändern.
      0:1. Derbysieg!

      das kann auch ein gutes Vorzeichen sein: der Bedarf für das Besondere ist damit bereits gedeckt, denn auch für Düdorf war das der erste Heimsieg in der Bundesliga sein xy Jahren. Es ist also nicht mehr nötig, diese Nachricht für noch einen Verein an diesem Spieltag zu wiederholen!

      Derbyauswärtssieg!

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  • Morgen gehts nicht mehr ’nur‘ ums Derby, sondern um die eigene nackte Haut nach dem Sieg der Düsseldorfer heute.
    3 Abstiegsplätze gibt es in der Bundesliga. Zwei davon belegen wir und Fürth. Sauber sog i…das ist Frankenpower, man müsste nur die Tabelle umdrehen.

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  • Fürth hat keine Bulitaugliche Mannschaft! Und die Fuerther Stadtverwaltung ist Kreisklasse Bisloe!

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  • Ich spüre es- Sieg für’n Glubb mit 3 Toren Unterschied.

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  • Pinola ist in jedem Spiel fuer ein Gegentor gut, aber Asamoa nimmt keine Geschenke an! Hier spielen ohne Zweifel zwei Teams, deren Bulitauglichkeit anzweifeln muss! Nur Krampf und Fehlpaesse! Das Spiel ist sehr unansehnlich!

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  • Derby hin oder her aber das ist ein Fußballspiel zum weglaufen!!!!

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  • Bin ich froh, daß dieses Spiel vorbei ist. Und froh, daß wir wenigstens nicht verloren haben. Irgendwie hab ich ja kein Superspiel erwartet, aber daß wir froh sein müssen, daß der Asamoah noch doofer ist als Clubspieler beim Toreschiessen.
    Da kann man sich ja auf grausliches am Mittwoch „freuen“.

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  • Für die Standards und Fehlpässe gehört den Spielern eine Gardinenpredikt verpasst! Der Glubb steigt nur deswegen nicht ab, weil Fürth und Ausburg noch schlechter sind! Die Spieler heute sollten sich für ihre Leistung schaemen! man fragt sich, warum der Spielaufbau durch so viele Fehlpässe gegen den Giganten Fürth geprägt ist! Gaaaanz schwach heute!

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  • Wie üblich warte ich auf die Sportschau, aber nach den Kommentaren hier werden wohl die wenigen Ausschnitte die Novembertristesse nicht abmildern.

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  • dass die null hinten steht, war heute leider das einzig positive. ich weiß nicht wie es euch da geht, aber ich fand’s besonders deprimierend, dass beim stande von 10:10 nicht mehr sowas wie ein derby-feuer zu sehen war, kein den-hintern-aufreißen und kein wille, den fans unbedingt das eine tor zu schenken. ganz kurz mal ein flackern durch nilsson oder klose, aber sonst?

    da hätte doch mehr kommen müssen? oder bin ich plötzlich zu kritisch und die rote karte, die auswechslungen haben einfach nicht mehr ermöglicht?

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    • tomcat07,
      ich denk schon, daß am Ende viele zu platt waren. Und von daher wär es wohl eher ein Risiko gewesen, weil dann eben auch Konter schneller zum Erfolg hätten führen können.
      Ich war am Anfang enttäuscht, im Grunde von allen, ihre Leistung war im Vergleich zum Bayernspiel wieder deutlich schlechter. Ihre Unkonzentriertheiten und Fehlpässe haben schon ganz schön viel Gefahr gebracht. Sind die wirklich nervlich so wenig belastbar?
      Und bei Kiyotake hatte ich wohl recht. Für so ein Bolzspiel ist er nicht gemacht.
      Letztlich war ich aber am Ende nur froh, daß die Blamage vom Dezember nicht wiederholt wurde.

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      • Beate60,

        da magst Du recht haben, nur bedeutet das ja, dass die Angst einer Niederlage durch schnellen Konter größer war, als die vom Trainer ausgerufene Geilheit zu gewinnen.
        Wie das dann mit einem Kapitän Schäfer zusammenpasst, der nach dem Spiel meint, sagen zu können, Nürnberg hätte ganz klar seinen Anspruch als Nummer 1 der Region bestätigt, erschließt sich mir bei der Spielweise nicht ganz.
        Da passt dann auch der wie Du sagst extrem enttäuschende Anfang hin. Da dachte ich mir auch, die Fürther zeigen uns wie im Pokal wieder, wie man ein Derby gewinnt…

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  • Das Spiel hatte ich ziemlich genau so erwartet, insofern alles easy. Dank an Manni und Teo: der Loisl ist ne klasse Kneipe, sehr angenehme Atmosphäre!

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  • Das war ein absolut authentisches Derby. So sahen auch früher teilweise Derbys in der Westvorstadt aus.Dreckig, Schauspielerei ohne Ende , Provokationen. Schöne Spiele sollte man unter solchen tabellarischen Vorraussetzungen nicht erwarten.

    Der Glubb hat den Kampf angenommen. Ganz wenig zugelassen. Gut soweit.

    Allerdings, welch ein Pyrrhuspunkt:Feulner gesperrt, Simons verletzt, evtl auch Balitsch.

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  • Fassen wir also zusammen. Wir haben heute
    a) ein hochklassiges Spiel gesehen,
    b) einen offenen Schlagabtausch,
    c) zwei Teams, die sich nicht wehtun wollten,
    d) massig Torchancen auf beiden Seiten,
    e) jede Menge flüssige Kombinationen,
    und
    f) zwei Mannschaften, die mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden.

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  • Eigentlich fühle ich mich schon etwas verscheißert, wenn im Derby von Beginn an auf ein 0:0 hingespielt wird und im ganzen Spiel kein Torschuss abgegeben wird. Nach der – nicht unberechtigten – roten Karte gegen Feulner hatte man dann endlich eine Entschuldigung sich komplett hinten rein zu stellen und auch die jämmerlichen Offensivbemühungen einzustellen.

    Zu SR Brych: Der war heute mindestens so schlecht wie das Spiel beider Mannschaften. Keinen Elfmeter zu geben war wohl richtig, beschweren hätten wir uns aber nicht können. Rot gegen Feulner kann man ebenfalls geben, allerdings fand ich es seltsam, dass er vorher am Brusttäschen rumfummelt und nach den Tumulten plötzlich ans Gesäß greift… da bleibt a Gschmäckla. Das Pekovic Chandler ordentlich ins Gesicht fasst, blieb unbeobachtet. Dafür bekommt dann Sararer eine gelb-rote Karte in einer Szene, in der er absolut nichts macht. Gegen Ende hin ist ihm die Partie dann vollends entglitten, Büskens Aufregung um die nicht vorhandene Nachspielzeit kann ich nachvollziehen, nach den ganzen Wechseln und Verletzungspausen wären da selbst fünf zusätzliche Minuten angemessen gewesen.

    Über Hecking habe ich schon alles gesagt, was es zu sagen gibt, mit „Fußball“ hat das aktuell nur noch am Rande zu tun…

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    • xxandl:
      Das Pekovic Chandler ordentlich ins Gesicht fasst, blieb unbeobachtet.

      Pardon, aber er fasste ihn ans Ohrläppchen.

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      • BSE08: Pardon, aber er fasste ihn ans Ohrläppchen.

        …und danach nochmal ins Gesicht, nach „geh doch weg“ -Manier. Sollte ne Untersuchung und Strafe nach sich ziehen.

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  • Ich habe selten so ein schlechtes Bundesligaspiel gesehen, also da muss ich lange überlegen, ob das überhaupt schon mal vorkam. Ok, die Null hinten ist akzeptabel, zumal über einige Zeit in Unterzahl aber gegen ebenso harmlose Offensichbemühungen des Gegners. Sorry aber fußballerisch war das heute Not gegen Elend, man kann es nicht anders ausdrücken. Spielerisch ist der Club in meinen Augen nicht bundesligareif, vielleicht ja bei dem bis zum erbrechen zitierten Spiel gegen den Ball, ich will aber Fußball sehen! Das Spiel war dem Anlass das erste Frankenderby in der 1.Liga seit ..schlagmichtot Jahren unwürdig. Ich kann mich nicht an eine einzige zwingende Torchance erinnern. Eventuell die von Assmoah als erst Klose stolpert, und dann hektisch Assamoah. Fußball zum wegsehen…

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  • Teo,

    Erst draußen links vom TV, dann drin an der Theke mit der Frau vom Cheffe Schnitt gsuffn. Und selbst?

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  • Teo,

    Wenn der Club spielt steigt der Konsum… der Herr mit dem Zigi-Etui, oder Umfeld? Hatte jedenfalls das schwarz-rote schweizer Curling-Käppi aufm Kopp und weiß jetzt, wo ich wieder Station mache, wenn sich’s ausgeht ?!

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    • Markazero,

      Ja, den Ascher haben wir uns geteilt.
      Ich musste nur bleifrei bleiben, hatte noch die Heimfahrt nach Coburg vor mir.
      Hatte gar nicht dran gedacht, dass Du evtl. kommen wolltest, erst als ich deinen Kommentar las „wie zu erwarten“, ist mir eingefallen, dass ich das doch am Samstag schon mal gehört habe.

      Ich fand, es war trotz allem ein amüsanter Nachmittag.
      Bis zum nächsten Mal, in Nürnberg, Würzburg, Coburg.

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  • Teo,

    Hatte Euch schon im CU-Verdacht… Der Oppa mit seinem Tippspiel-Mäpple und die Studis am Nachbartisch sahen irgendwie nicht danach aus. Ja, war echt lustig – das war das hier oft angesprochene „positive Umfeld“.
    Fortsetzung gerne – wo auch immer, wann auch immer!

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