Overpaced im Krampf-Derby

In einem Spiel, dass die Bezeichnung nicht verdient hat, trennten sich der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth in der Fürther Trolli-Arena Remis. Am Ende hieß es 0:0 – und das war noch harmlos ausgedrückt…

Der Sky-Reporter sprach am Ende von „Abnutzungskampf“ und hat damit wohl das wesentliche gesagt. Damit es einen Sieger hätte geben können, hätte einer der Protagonisten kapitulieren müssen, doch bevor es dazu kam pfiff Schiri Dr. Felix Brych nach nur 20 Sekunden Nachspielzeit frühzeitig ab. Nicht der einzige Pfiff an diesem Nachmittag, der sich wohl noch innerhalb der Regelparameter bewegte, aber deswegen noch lange nicht ‚richtig‘ war.

Das Spiel hätte auch ohne aufgestellte Tore kaum einen anderen Verlauf genommen. Chancen blieben nicht mal Mangelware, denn selbst diese Beschreibung würde noch zu viel versprechen. Eine echte Chance hatte Asamoah, doch der versemmelte diese allein vor Schäfer dem Spiel angemessen, indem er sich erst in ein Dribbling gegen den Keeper einlassen wollte und dann beim Elfer-Schinden versagte (34.). Nur eine Minute später dann sorgte Feulner im Verbund mit Schiri Brych für den endgültigen Abgesang der Hoffnung auf ein gutes Spiel. Feulner, der schon von Anpfiff weg wie aufgezogen wirkte, grätschte mit gestrecktem Bein im Mittelfeld und flog mit Glatt-Rot vom Platz. Sicher eine vertretbare Entscheidung, allerdings auch eine extrem harte, da Feulner zum Ball ging und nicht von hinten kam. Hecking reagierte und nahm mit Esswein eine Offensiv-Option vom Platz und brachte mit Balitsch den Spieler, der für Feulner aus der Startelf gefallen war. Mit erhitzten Gemütern, namentlich Polter, ging es in die Kabine.

In Unterzahl brachte Hecking Plattenhardt für Kiyotake für die zweite Halbzeit, auch um den oft überfordert wirkenden Pinola auf der Außenbahn zu entlasten, sendete damit aber eindeutige Signale. Das Spiel ab da endgültig kaum mehr ansehbar. Zwar gingen zunächst die Emotionen am Platz etwas runter, dafür aber passierte auch sonst herzlich wenig. Fürth wusste mit seiner nominellen Überlegenheit überhaupt nichts anzufangen, der Club begnügte sich mit der Verwaltung des Remis in Unterzahl. Der Schiri musste in dem von Nickligkeiten und Provokationen geprägten Spiel ein Einsehen haben und nahm Sararer mit Gelb-Rot aus dem Spiel. Für die Szene (ein angeblicher Ellbogenschlag) sicher vollkommen überzogen, da Sararer kurz davor Schäfer angespuckt hat immerhin moralisch ausgleichend gerecht. Wieder personell auf Augenhöhe war der Club bemüht das Spiel wieder an sich zu ziehen, konnte den Schalter aber nicht umlegen, was wohl auch am defensiv ausgerichteten Personal lag. Für den zwischenzeitlich verletzten Simons kam Cohen, was allerdings auch nicht dafür sprach, dass Hecking auf „Alles oder Nichts“ zu spielen gedachte.

So endete das 255. Derby mit einem 0:0 der trostlosen Art, auch wenn der Punkt dem Club gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg im Auswärtsspiel mehr bringt – zudem lange Zeit in Unterzahl. Umstrittene Szenen gab es genug, bemerkenswert dabei, dass der so penetrant in Richtung Fans gepredigte Respekt gerade mancher Spieler auf dem Platz vermissen ließ. Man wurde den Eindruck nicht los, dass hier beide Mannschaften in Sachen Motivation „overpaced“ hatten. Dass man spielerisch zwischen dem 17ten und 16ten keine Leckerbissen erwarten durfte, war klar, aber so wurde auch aus dem erwarteten Kampfspiel ein Krampfspiel ohne spielerische Linie und wenig Torchancen. Gerade Fürth muss sich in Überzahl in einem Heimspiel fragen lassen, gegen wen man denn sonst auf Sieg spielen will (und mit welchen Mitteln). Ob der Club allerdings auch mit 11 Mann mehr gebracht hätte, darf zumindest bezweifelt werden, denn das Spiel nach vorne war auch bei nominellem Gleichstand so gut wie nicht vorhanden.

Komplimente gab es daher am Ende dann ausgerechnet in Richtung der Fanlager, denn die haben (Stand nach Abpfiff) sich weit respektvoller und zivilisierter benommen als mancher Spieler am Platz.

124 Gedanken zu „Overpaced im Krampf-Derby

  • Das Spiel endete zwar Unentschieden 0:0 hatte heute aber einen klaren Verlierer und zwar den Zuschauer im Stadion und am Fernsehen. Was da teilweise fußballerisch geboten wurde, kann man mit Worten nicht beschreiben.

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    • xxandl:
      Hat Raphael Schäfer ein anderes Spiel gesehen? Wie kommt man nach diesem Spiel zu so einer Äußerung? http://bit.ly/TmHkHG

      Sowas kann sogar mich noch überraschen…

      Aber auch Büskens nach dem Spiel sah sein Team klar überlegen und hätte seiner Ansicht nach als verdienter Sieger vom Platz gehen müssen.

      Nennt sich wohl kollektive Verdrängung.

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      • Alexander | Clubfans United: Sowas kann sogar mich noch überraschen…

        Aber auch Büskens nach dem Spiel sah sein Team klar überlegen und hätte seiner Ansicht nach als verdienter Sieger vom Platz gehen müssen.

        Nennt sich wohl kollektive Verdrängung.

        Büskens hat das Spiel gegen die Bayern richtig analysiert und Feulner als Bindeglied zwischen defensiven und offensiven Mittelfeld aus dem Spiel nehmen lassen. So ging bei uns nichts nach vorne. Aber die Fürther waren ja überhaupt nix. Und Asamoah ein unsympathischer Stinkstiefel wie schon bei Schalke und Pauli. Einfach eine widerliche Schauspielerei!

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    • xxandl,

      unfassbar, ja! ich dachte ich hör‘ nicht recht.

      „Das Spiel hätte auch ohne aufgestellte Tore kaum einen anderen Verlauf genommen. Chancen blieben nicht mal Mangelware, denn selbst diese Beschreibung würde noch zu viel versprechen.“

      Genau so war es! Hier gesellt sich dann Mike Büskens zu den kuriosen Aussagen unseres Torwarts dazu – hat er doch nach Abpfiff gemeint, Fürth hätte den Sieg aufgrund der „deutlicheren und mehreren Torchancen“ verdient gehabt 😀

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  • @Xandl: Die Aussagen von Schaefer bestätigen mich in meiner Auffassung: Keine Macht den Drogen, auch nicht für Profikeeper….

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  • Kampf-Krampf, aber was habt ihr anderes erwartet? Ich fands OK, die Einstellung hat gestimmt und Fairness-Sieger sind wir allemal. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie sich von den Schmutzaktionen der Fädder nicht provozieren haben lassen. Bassd scho, aber manche sind halt nur glücklich, wenn sie mosern können….

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  • Zahlreiche Fürther Chancen hätte ich jetzt auch nicht gesehen. Gut, das Ding von Asamoah muss normal drinnen sein, keine Ahnung was den geritten hat. Ansonsten fallen mir noch die Hereingabe vor Sararers-Spuckattacke und zwei abgeblockte Schussversuche in Halbzeit zwei ein, aber als ernsthafte Torchance geht keine dieser Szenen durch.

    Unterm Strich waren die Fürther wohl minimal besser, aber etwas anderes als ein 0:0 hätte dieses „Spiel“ nicht verdient gehabt. Im Grunde müssen sich beide Mannschaften fragen wie man mit derartigen Leistungen mehr als Platz 16 erreichen will.

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  • Der Verlierer des Tages sind für mich die Nürnberger Nchrichten, die reißerisch versuchen, die friedlichen Fans als aggressiv und potentiell gewaltsuchend darzustellen. Zitate wie „11.38 Uhr: Die U-Bahn in Richtung Fürth hüpft. Die Stimmung ist aggressiv. (stw)“, „11.36 Uhr: Das Polizeiaufgebot oberhalb vom Schießanger ist riesig. Polizisten fragen unsere Mitarbeiter: „Seid ihr lebensmüde?“ Die Polizei scheint hochnervös zu sein. Von Fanseite ist alles friedlich.“ oder „12.10 Uhr: An der Ludwigsbrücke geht es in Begleitung der Polizei langsam weiter in Richtung Ikea. Hier ist die Stimmung jetzt aufgeheizt, aber ruhig. (stw)“ lassen mich an der journalistischen Kompetenz zweifeln und lassen mich ernsthaft über eine Kündigung der Abos und zukünftigen Kaufes der Bildzeitung nachdenken, um mehr Qualität zu erhalten.

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  • aus dem einen tag mehr an regeneration und dem belschanov’schen gesetz muss am mittwoch jetzt einfach mal kapital rausgeschlagen werden, dann geht man auch über dem strich in die winterpause!
    düsseldorf trifft auf den meister, und wir haben es selbst in der hand. also ganz schnell die medialen „derby-wochen“ hinter sich lassen und im pflichtprogramm ankommen!

    mei, ich bin nervöser als ich es vor der saison erwartet hatte…

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  • Ich habe den Eindruck, die Meisten haben heute das erste Mal ein richtiges Derby zwischen den beiden Mannschaften gesehen… 😉

    Es war ein Grottenkick! Aber in einem Derby zählen halt nun mal nur die Ergebnisse. Der Glubb ist 5 Punkte vor der Westvorstadt, also klar vorne. Die Westvorstadt hatte eine Chance, eine halbe Stunde in Überzahl gespielt. Während dieser Zeit ist dem Kleeblatt nix eingefallen. So versteh ich Raffa. Dass die Westvorstadt sich die Lunge aus dem Leib rannte, spuckte , kratzte und trotzdem nix zustande gebracht hat, kann ebenso von Seite der Westvorstädter zu dieser Aussage (als Postivum)führen. Den Mannschaften vorzuwerfen, KEINE Fehler machen zu wollen, ist unter den gegebenen Umständen unangebracht.

    Im Pokal haben sich sehr viele aufgeregt, dass der Glubb verloren hat. Da hat der Glubb besser gespielt. Ich frage jetzt wirklich ernsthaft: Ist jemandem lieber , besser zu spielen und zu verlieren? Oder ein Grottenspiel und wenigstens einen Punkt? In diesem Derby meine ich! Meine Antwort kenne ich.

    Wenn ich richtig guten Fussball sehen will, schaue ich Real, Barca oder Dortmund…. emotionslos!

    Meine Leidenschaft aber gehört dem Glubb. Deswegen kann ich mit dem Ergebnis leben. Und ich bin erleichtert….

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    • KUZ,

      Die in den 70ern waren noch besser. Gingen ja teilweise nicht mal über 90 Minuten:-)

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    • KUZ:

      Meine Leidenschaft … gehört dem Glubb. Deswegen kann ich mit dem Ergebnis leben. Und ich bin erleichtert….

      Ich gratuliere dir zu der Fähigkeit, dich aus „Leidenschaft“ damit zufrieden zu geben, dass die gegenwärtige FCN-Mannschaft in puncto Spielkultur an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten ist.

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      • belschanov: Ich gratuliere dir zu der Fähigkeit, dich aus “Leidenschaft” damit zufrieden zu geben, dass die gegenwärtige FCN-Mannschaft in puncto Spielkultur an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten ist.

        Sie ist! Allerdings nur vom Nachbarn…

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      • belschanov: Ich gratuliere dir zu der Fähigkeit, dich aus “Leidenschaft” damit zufrieden zu geben, dass die gegenwärtige FCN-Mannschaft in puncto Spielkultur an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten ist.

        He, Mr. b. – ich dachte, für Dich würden nur 3 Punkte zählen. Gut, die gab es nicht – aber hast Du nicht erst neulich xxandl kritisiert, weil der so etwas wie Spielkultur eingefordert hatte? Oder habe ich da etwas mißverstandent?

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        • BSE08:

          He, Mr. b. – ich dachte, für Dich würden nur 3 Punkte zählen. Gut, die gab es nicht – aber hast Du nicht erst neulich xxandl kritisiert, weil der so etwas wie Spielkultur eingefordert hatte? Oder habe ich da etwas mißverstanden?

          Worauf du konkret anspielst, weiß ich nicht, aber ich vermute mal, dass du die hier im Anschluss an das 4:4-Debakel der Nationalmannschaft gegen Schweden geführte Debatte meinst. Da habe ich ganz klar für das Primat des effektiven Ergebnisfußballs gegenüber einer Spielweise, die das landläufige Prädikat „attraktiv“ trägt, plädiert. Vielleicht besteht ja das „Missverständnis“ darin, dass du ein Ja zum Ergebnisfussball mit einer Absage an Spielkultur gleichsetzt. Ohne Spielkultur, womit ich fußballerische Basics wie Ballstoppen, Passgenauigkeit, einstudierte Laufwege, Herausarbeiten von Torchancen durch variables Spiel nach vorne (besonders bei Kontersituationen) usw. meine, wird auch eine auf Safety first getrimmte Mannschaft keinen Erfolg haben.

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          • belschanov: Worauf du konkret anspielst, weiß ich nicht, aber ich vermute mal, dass du die hier im Anschluss an das 4:4-Debakel der Nationalmannschaft gegen Schweden geführte Debatte meinst.

            Exaktemente.
            Ich meinte das: „Erst kommt das Fressen, dann die Ästhetik. Wer das nicht kapiert, soll ins Ballett gehen.“
            Ich wäre ja schon froh, wenn Basics wie Ballstoppen funktionieren würden. Ich würde das dann zwar noch nicht als Spielkultur bezeichnen wollen, aber beim Club darf man vermutlich nicht so strenge Maßstäbe anlegen.

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    • KUZ: Da hat der Glubb besser gespielt. Ich frage jetzt wirklich ernsthaft: Ist jemandem lieber , besser zu spielen und zu verlieren? Oder ein Grottenspiel und wenigstens einen Punkt? In diesem Derby meine ich! Meine Antwort kenne ich.

      Ich wähle die 3. Möglichkeit nämlich besser zu spielen und 1 bis 3 Punkte zu holen.

      KUZ: ch habe den Eindruck, die Meisten haben heute das erste Mal ein richtiges Derby zwischen den beiden Mannschaften gesehen… 😉

      Es war ein Grottenkick! Aber in einem Derby zählen halt nun mal nur die Ergebnisse. Der Glubb ist 5 Punkte vor der Westvorstadt, also klar vorne. Die Westvorstadt hatte eine Chance, eine halbe Stunde in Überzahl gespielt. Während dieser Zeit ist dem Kleeblatt nix eingefallen. So versteh ich Raffa. Dass die Westvorstadt sich die Lunge aus dem Leib rannte, spuckte , kratzte und trotzdem nix zustande gebracht hat, kann ebenso von Seite der Westvorstädter zu dieser Aussage (als Postivum)führen. Den Mannschaften vorzuwerfen, KEINE Fehler machen zu wollen, ist unter den gegebenen Umständen unangebracht.

      Im Pokal haben sich sehr viele aufgeregt, dass der Glubb verloren hat. Da hat der Glubb besser gespielt. Ich frage jetzt wirklich ernsthaft: Ist jemandem lieber , besser zu spielen und zu verlieren? Oder ein Grottenspiel und wenigstens einen Punkt? In diesem Derby meine ich! Meine Antwort kenne ich.

      Wenn ich richtig guten Fussball sehen will, schaue ich Real, Barca oder Dortmund…. emotionslos!

      Meine Leidenschaft aber gehört dem Glubb. Deswegen kann ich mit dem Ergebnis leben. Und ich bin erleichtert….

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  • Alex, von der Hektik des Spiels war ich wirklich an das Derby erinnert, das keine 90 min erlebte… 😉

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    • KUZ,

      Bin gespannt, ob Woschdsubbn bei seinem Nachbarn heute noch klingelt 🙂

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      • Alex:
        KUZ,

        Bin gespannt, ob Woschdsubbn bei seinem Nachbarn heute noch klingelt

        Wahrscheinlich klingelt eher der Nachbar bei Woschdsubbn…. irgendwohin muss der bestimmt bei seinem Frust… 😉

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  • B1 nannte es „den Franken-Classico“, welche unvergleichbare Anlehnung. Aber schmunzeln musste ich schon.

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  • Ich glaube in dem Leitartikel ist alles gesagt oder vielmehr geschrieben. Ich fand Platte gar nicht mal so schlecht, nicht nur seine Frisur, die exorbitant war, fein gedacht war ansich sein Hackentrick mit Hinterlaufen auf der linken Außenbahn, nur schade dass sein Mitspieler das Null gecheckt hat und einfach ohne Ball weiterrannte. Man hatte für einen Moment das Gefühl da versucht einer Fußball zu spielen und wie gesagt mit richtig toller Frisur 😉

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    • juwe,
      Die Frisur erinnerte mich an die Nester unserer Amseln im Garten. Im Finnegan’s wurde sie leidenschaftlich diskutiert.

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  • Bitte, was war denn das für ein Grottenkick!? Ein glückliches Ende für den Glubb. Ich habe mich in einer Fädder Kneipe bei ca 100 Leuten mit 5 Glubberern nicht unwohl gefühlt. Und die Kneipe war da neben der Citycenter Parkhauseinfahrt wahrscheinlich in der „No Go Zone“…

    Ein bekannter Hooligan von der Insel würde einfach sagen:
    „Much Ado about nothing.“

    Die interessanteste Frage: War Plattenhardt geschminkt oder nicht?

    @Alexander: Ein Vohddoh hab ich leider nur. Mehr gabs einfach nicht abzulichten. Es ist nichts passiert. Alles weitere dann mal in der Fremde bei Dir mit Lorenz und Co. 😉

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  • Krankmeldung:
    In einem Anfall von Optimismus und Größenwahn seit dem Bayern-Spiel habe ich im Kollegentipp auf einen Club-Sieg (4:2 im Ronhof) gewettet – und gedacht, da zeigen sie wieder mal, was sie spielerisch drauf haben, und lassen es so richtig rauschen. Aber es war ein Anfall, ich befinde mich inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung.

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  • Nach der Anspannung und der Vorfreude auf Weihnachten kam jetzt…ja, was eigentlich?
    Vielleicht passt das so:
    Statt der ersehnten Lok für die Minitrix oder endlich einer Carrera-Rennbahn war es nicht mal ein lumpiger Güterwaggon oder wenigstens ein neuer Wagen für die Bahn, nein, es waren dann nur Unterhosen, Feinrippunterhemden und Socken.
    Da kann sich nicht mal ein Sechsjähriger gscheid freuen. 🙁

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  • Carrera-Bahn war immer außer Reichweite, und über Märklin-Start-Set (mit Mini-Lok und zwaa Anhängerla) is‘ eh nie nausganger, außer amol die Kurven-Weichen und die grüne E-Lok… es Schönste wor hald immer der Vedes-Kadalooch midn Zeuch was mer eh ned grichd… hod mer hald dräumd… der Bulldogg mid’ra Schaufl… Seufz…

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    • Markazero:
      Carrera-Bahn war immer außer Reichweite, und über Märklin-Start-Set (mit Mini-Lok und zwaa Anhängerla) is’ eh nie nausganger, außer amol die Kurven-Weichen und die grüne E-Lok… es Schönste wor hald immer der Vedes-Kadalooch midn Zeuch was mer eh ned grichd… hod mer hald dräumd… der Bulldogg mid’ra Schaufl… Seufz…

      Da haben deine Eltern dich also von klein auf auf dein Dasein als Clubfan vorbereitet, damit du daran nicht zerbrichtst? 😀

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  • Das einzige als was dieses Derby der „ehemaligen“ ruhmreichen Clubs taugt ist, dass man es als Lehrfilm beim DFB nimmt wie man kein Fußball spielen sollte. Mit dieser Leistung treibt der Club seine Zuschauer in Scharren aus dem Stadion. Wenn wir mit viel Glück den 15ten Platz erreichen sollten, können wir diesen Umstand wie eine Meisterschaft feiern. Es bleibt dann aber noch abzuwarten, wieviel Zuschauer dann noch in das Stadion gehen, um sich solche Spiele des Club´s wie gestern noch anzutun.

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    • Harald,
      Sorry, aber das ist Blödsinn. Überleg mal wieviele sich immer noch im Stadion getummelt haben mit TvH. Und auch die Saison danach in der 2. Liga war gut besucht. Es ist einfach die Realität mit der wir Clubfans leben müssen. Die Ursachen dazu sind im letzten Jahrtausend zu suchen. Wobei ich Bader und Hecking abnehm, daß sie an einer besseren Zukunft arbeiten. Nur kann man so etwas halt nicht erzwingen. Wenn wir jetzt auf einmal jemand wie anno dazumal Mintal finden würden (der am Anfang ja auch nicht als Torphantom von den Fans wahrgenommen wurde), dann sähe unsere Zukunft schon wieder anders aus. Es gibt halt Basics; man muß erstmal hinten möglichst wenig zulassen. Und die Sicherheit kommt dann, wenn vorne auch mal etwas glückt. Hätte gestern auch passieren können. Dann wäre daraus auch ein anderes Spiel entstanden. War aber nicht so. Und nach dem Platzverweis haben die Jungs unter Hecking für mich die richtige Priorität gesetzt, auch wenn das Leiden für uns Fans bedeutet hat: sie haben alles getan, um kein Tor zu kassieren. Und das haben sie erfolgreich geschafft. Wenn Klose oder Pinola ein wenig mehr Glück gehabt hätten, hätte er am Ende auch zu einem Sieg gereicht. Dem war nicht so. Und jetzt müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Und ich bin das. Es ist mir lieber als wenn sie unbedingt hätten siegen wollen und wir als Verlierer vom Platz gegangen wären. Im übrigen erwarte ich von Hecking, daß genau das passiert, was uns in den letzten Jahren zu guten Tabellenplätzen am Schluß verholfen hat: daß es irgendwann so läuft, daß der eine oder andere (und davon gibt es dieses Jahr eine Menge Kandidaten wie Kyiotake, Gebhart, Polter, Balitsch, Feulner, Chandler, Esswein, Mendler, Hlousek, Korczowski, auch Mak und Pekhart) dieses Jahr nutzt um sich in den Vordergrund zu spielen und uns Fans dann die Highlights bei Heimspielen zu verschaffen, die uns den Mut und die Kraft geben, um den Club auch weiter zu unterstützen.

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      • Beate60,

        „Eine Realität, mit der wir Clubfans leben müssen“, als Clubfan muss man leidensfähig sein usw. Es sind immer die selben Phrasen, die nach solchen Spielen des Club´s wie gestern gedroschen werden. Wenn dieses Spiel das einzige in dieser Saison gewesen wäre, was grottenschlecht war, könnte ich solche Phrasen noch verstehen. Leider sind diese Spiele -wie gestern – leider fast zur „Realität“ des Club´s geworden.

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      • Beate60: Es ist einfach die Realität mit der wir Clubfans leben müssen.

        Stimmt. Aber es ist nicht die Realität in der wir Clubfans leben müssten und das macht Viele wütend. Ich habe kein Verständnis dafür, dass man gegen Fürth von Beginn an auf ein 0:0 spielt, bei dem der Katzenjammer dann groß ist, wenn sich Asamoah nicht um die Frühpension bewirbt sondern das 1:0 erzielt…

        Wenn du von den Basics sprichst, möchte ich noch ergänzend hinzufügen:
        – wer nicht aufs Tor schießt, wird kein Tor schießen
        – und Glück muss man sich erarbeiten.

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        • xxandl: Ich habe kein Verständnis dafür, dass man gegen Fürth von Beginn an auf ein 0:0 spielt

          Das ist doch Quatsch. Wozu dann Esswein für Gebhardt? Dass DH nach dem Platzverweis reagieren musste ist doch logisch und das hat er mMn richtig gemacht.

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          • Optimist: Das ist doch Quatsch. Wozu dann Esswein für Gebhardt? Dass DH nach dem Platzverweis reagieren musste ist doch logisch und das hat er mMn richtig gemacht.

            Wir haben die Fürther in den ersten 30 Minuten ja auch gewaltig an die Wand geklatscht. Aus dem Spiel heraus waren wir zwar nie in ihrem Strafraum und für einen Torschuss hat es nicht gereicht, aber wir haben ihnen klar gezeigt wer die #1 in Franken ist…

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            • xxandl,
              die Umsetzung steht auf einem anderen Blatt. Aber das Wollen sieht man an der Aufstellung. Du unterstellst ja nicht einmal gewollt zu haben!

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        • xxandl,

          Wenn im vergangenen Jahrtausend die Cluboberen nicht alles verzockt hätten mit falschen Entscheidungen und den Rest verschlafen, dann stünde der Club heute möglicherweise näher an den Bayern und wir könnten unsere Ansprüche höher stellen.
          Wenn es die Entwicklung nicht gegeben hätte, daß die Vereine, die spendable Sponsoren oder sonstige Geldgeber oder Besitzer haben, sich die guten Spieler zu horrenden Summen zusammenkaufen können und damit gleichzeitig die weniger reichen Vereine schwächen, dann könnte ich dein Argument nachvollziehen.
          So ärgert es mich, weil du damit die Arbeit, die Bader (und Hecking) in den vergangenen Jahren geleistet haben in keinster Weise bereit bist wert zu schätzen, sondern anknüpfst an Visionen eines Herrn Voack oder eines Herrn Schmelzer, die unseren Verein fast ruiniert hätten.
          Natürlich wünsch ich mir auch mal wieder goldene Zeiten, aber – wie du im übrigen sehr richtig schreibst – diese glücklichen Zeiten muß man sich erarbeiten. Und genau das geschieht in den vergangenen Jahren in einer Weise, die kurz- und mittelfristig Clubfans benötigt, die kompromißlos hinter ihrer Mannschaft stehen (solange die wirklich nicht absichtlich dem Verein schaden, sondern nur Fehler machen), um dann vielleicht langfristig mit viel Glück auch mal wieder dahin zu kommen, wo Dortmund momentan ist.

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          • Beate60:
            xxandl,

            Wenn im vergangenen Jahrtausend die Cluboberen nicht alles verzockt hätten mit falschen Entscheidungen und den Rest verschlafen, dann stünde der Club heute möglicherweise näher an den Bayern und wir könnten unsere Ansprüche höher stellen.
            Wenn es die Entwicklung nicht gegeben hätte, daß die Vereine, die spendable Sponsoren oder sonstige Geldgeber oder Besitzer haben, sich die guten Spieler zu horrenden Summen zusammenkaufen können und damit gleichzeitig die weniger reichen Vereine schwächen, dann könnte ich dein Argument nachvollziehen.
            So ärgert es mich, weil du damit die Arbeit, die Bader (und Hecking) in den vergangenen Jahren geleistet haben in keinster Weise bereit bist wert zu schätzen, sondern anknüpfst an Visionen eines Herrn Voack oder eines Herrn Schmelzer, die unseren Verein fast ruiniert hätten.
            Natürlich wünsch ich mir auch mal wieder goldene Zeiten, aber – wie du im übrigen sehr richtig schreibst – diese glücklichen Zeiten muß man sich erarbeiten. Und genau das geschieht in den vergangenen Jahren in einer Weise, die kurz- und mittelfristig Clubfans benötigt, die kompromißlos hinter ihrer Mannschaft stehen (solange die wirklich nicht absichtlich dem Verein schaden, sondern nur Fehler machen), um dann vielleicht langfristig mit viel Glück auch mal wieder dahin zu kommen, wo Dortmund momentan ist.

            So sieht´s mal aus.

            Es gab auch Zeiten, da hat man nach dem Aufwachen gezittert, ob es den damals hochverschuldeten Club überhaupt noch gibt.

            Dann gab es Zeiten, da hat man sich über einen Sieg über Egelsbach gefreut.

            Wiederum gab es aber auch Zeiten, da musste man sich die tränenden Augen reiben wegen der Schönheit unseres Spiels, welches mit einer Oldschool-Taktik (Libero) in Lautern begann und mit einem furiosen Pokalfinalsieg endete.

            Den Weg von Egelsbach nach Berlin möchte ich nicht missen.
            Ebenso wenig die letzten beiden Spielzeiten unter Dieter Hecking, in der Ertrag deutlich über Aufwand stand. Und dies ist anerkennenswert und verdient Respekt.

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          • Beate60: Wenn im vergangenen Jahrtausend die Cluboberen nicht alles verzockt hätten mit falschen Entscheidungen und den Rest verschlafen, dann stünde der Club heute möglicherweise näher an den Bayern und wir könnten unsere Ansprüche höher stellen.

            Laßt uns doch in der Gegenwart bleiben. Diese ollen Kamellen interessieren doch keinen. Ich würde gerne einfach mal wieder Fußball sehen vom Club. In dieser Saison spielen sie im großen und ganzen Fußball, wie man es von einem Absteiger erwartet, ich hoffe, daß sich hier irgendetwas verändert vor allem personell, in die jetztige Zusammensetzung habe ich das Vertrauen nicht mehr.

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    • Harald:
      Das einzige als was dieses Derby der “ehemaligen” ruhmreichen Clubs taugt ist, dass man es als Lehrfilm beim DFB nimmt wie man kein Fußball spielen sollte. Mit dieser Leistung treibt der Club seine Zuschauer in Scharren aus dem Stadion. Wenn wir mit viel Glück den 15ten Platz erreichen sollten, können wir diesen Umstand wie eine Meisterschaft feiern. Es bleibt dann aber noch abzuwarten, wieviel Zuschauer dann noch in das Stadion gehen, um sich solche Spiele des Club´s wie gestern noch anzutun.

      Naja, das sehe ich nicht so. Die Zuschauer kommen ja zumindest zum großen Teil schon jetzt kaum um des „großen Sports“ Willen, sondern weil man in Nürnberg ein Gefühl der großen Familie hat, die halt zusammenhält. Daher ist man auch selten sauer nach Spielen wie gegen die Bayern (das war auch kein Leckerbissen), solange man das Gefühl hat, dass die Mannschaft alles gibt. Das hat sie gestern sicher auch, aber gegen so extrem schwache Fürther hätte man einfach auch einen Sieg erwartet – aber wie man sieht: ein Remis hat auch keine Tumulte verursacht. Verlieren, das wusste wohl auch Hecking, war allerdings verboten. Entsprechend sah das dann auch aus.

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      • Alexander: … aber gegen so extrem schwache Fürther hätte man einfach auch einen Sieg erwartet …

        Das gilt umgekehrt doch auch:
        Gegen einen so extrem schwachen Club hätten auch die Fürther gewinnen müssen.

        Ich denke mal, dass das Katzenjammer am Ronhof heute größer ist als am Valznerweiher.

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      • Alexander | Clubfans United: Daher ist man auch selten sauer nach Spielen wie gegen die Bayern (das war auch kein Leckerbissen)

        Gegen die Bayern war es auch eine andere Ausgangsposition, da war von vorneherein klar, dass man mit diesem Gegner nicht mit ’spielen‘ kann. So gesehen wenig vergleichbar. Die einzigen die mir noch gefallen haben waren Plattenhardt und Nilson. Platte war zwar nicht immer glücklich bei seinen Aktionen, aber der Junge hat versucht Fußball zu spielen. Stürmer haben wir scheinbar überhaupt keinen.

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  • Hallo beisammen,
    ich bin jetzt schon 50 Jahre Club-Fan, aber eine solch miserable Mannschaft hatte der Club noch nie. Was haben sich unsere Verantwortlichen da bloss gedacht? Seit 4 J. in der 1. BL, wirtschaftlich weitaus stärker als Fürth, Augsburg, Freiburg oder Düsseldorf und dann so eine Gurkentruppe. Bin gespannt was uns da noch erwartet bis Saisonende. Falls die Truppe absteigt gehen dann die leitenden Herren alle mit?

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  • Sehr guter und objektiver Kommentar.
    Ein Spiel auf erbärmlichsten Niveau (von beiden Seiten),
    daß in R.Schäfer und G.Asamoah zwei Akteure hatte, die an
    Unsportlichkeit (permanentes Reklamieren, Zeitspiel und Schwalbenmanie) wohl kaum zu übertreffen sind.
    In dem Sinne wirkte das „(Miss) Brauchen“ der kleinen Kinder mit ihren Anti-Gewaltpapptäfelchen gelinde gesagt äußerst deplaziert um nicht zu sagen peinlich.

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  • Beate60,

    Das nennt man dann wohl „schwarzrote Pädagogik“… Das Wohl des Kindes, arg um die Ecke gedacht. Jetzt erscheint meine Gelassenheit bei dem gruseligen Kick gestern in einem ganz anderen Licht!

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  • @Frank
    Ganz Deiner Meinung, Namensvetter, was Asamoah und (leider auch) Rapha an diesem Spieltag anbelangt.

    @Harald
    Dein Problem: Du liebst unseren Club (daher vollste Sympathie für Dich), solltest dazu aber auch in weniger guten Tagen stehen. So wie andere, die am Mittwoch wieder ins Stadion gehen und mithelfen, dass es wieder etwas geschmeidiger wird.

    @xxandl
    Ich kann Dein nimmermüdes Flehen nach der seligmachenden Sachertorte nicht immer nachvollziehen und finde dies zum Teil auch unrealistisch und, mit Verlaub, etwas undankbar bezüglich erbrachter Leistungen der letzten Jahre. Aber gestern war wirklich dermaßen Mürbegebäck angesagt, da hast Du völlig Recht.
    Verlierer ist die Fränkische Metzgerinnung, die versäumt hat, sich bei diesem Derby als Sponsor zu engagieren.

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  • xxandl,

    Für mittelfränkische Ohren klingt Original Unnafränggisch ja immer lustig, aber ein Würzburger hat es gestern schon bei der Mannschaftsaufstellung präzise auf den Punkt gebracht: „de Asamoah schießd ke Doä, da braauch mer ke Angsd hobb“! Zunächst auf 0-0 spielen war glaub schon richtig, dass es allerdings ein derart unansehnliches Geholze wurde… Bei der Zusammenfassung vom Dortmund-Spiel war ich nach dem Elend regelrecht verblüfft: „ach stimmt ja, SO sieht Bundesliga-Fussball aus: Zug zum Tor, Bock auf Spielen etc…“…

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  • Freiburg ist im Vergleich zu uns eine Kirchenmaus und die spielen mit einer jüngeren und billigeren Mannschaft erfolgreicheren und deutlich attraktiveren Fußball als wir. Das Ganze ist also keine Geldfrage, sondern eine der Spielphilosophie.

    Auch unter Meyer hatten wir anfangs keine großen Namen und haben anständigen Fußball gespielt. Davon sind wir mit besserem Kader heute weit weg.

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    • xxandl:
      Freiburg ist im Vergleich zu uns eine Kirchenmaus und die spielen mit einer jüngeren und billigeren Mannschaft erfolgreicheren und deutlich attraktiveren Fußball als wir. Das Ganze ist also keine Geldfrage, sondern eine der Spielphilosophie.

      Auch unter Meyer hatten wir anfangs keine großen Namen und haben anständigen Fußball gespielt. Davon sind wir mit besserem Kader heute weit weg.

      Ok, hab auch grad das Freiburg-Spiel gesehen.
      Hut ab. Toll, was dort geleistet wird.
      Lass uns dies doch einfach anerkennen.
      Ist ja nicht so, als hätte Freiburg nicht auch mal neidisch nach Nürnberg schauen können.

      Wir können aber auch ganz andere Quervergleiche ziehen.
      Zu Köln oder zu Hertha, wo in den letzten Jahren richtig Kohle verbrannt wurde.

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    • xxandl:
      Freiburg ist im Vergleich zu uns eine Kirchenmaus und die spielen mit einer jüngeren und billigeren Mannschaft erfolgreicheren und deutlich attraktiveren Fußball als wir. Das Ganze ist also keine Geldfrage, sondern eine der Spielphilosophie.

      Auch unter Meyer hatten wir anfangs keine großen Namen und haben anständigen Fußball gespielt. Davon sind wir mit besserem Kader heute weit weg.

      wie schreibt Spiegel Online gerade..
      „Riesenjubel in Freiburg: Der Sportclub hat das Derby gegen Stuttgart gewonnen – und wie!“

      Ich denke schon auch, dass xxandl hier einen wunden Punkt trifft! Warum gelingt es unserer Mannschaft in einem Spiel wie gestern nicht den Ball 4 oder gar 5 mal ohne Fehlpass zu spielen? Keine Ahnung?!

      Bei allem Verständis für das was z.B. Beate schreibt, aber hier liegt bei uns doch das Problem wohl eher in dem was und vielleicht auch wie es trainiert wird.

      Also gestern hat man als Clubfan bei einer gefühlten Fehlpassquote von 50% wieder eine megadickes Fell gebraucht…
      war eigentlich nicht zum Anschauen dieses Spiel…

      keine Ahnung, aber irgendwie komme ich von meiner – vielleicht übertriebenen – Erwartunsghaltung nicht runter und die beinhaltet, dass ich so ca. 1 Torschuss pro Spiel von unserer Mannschaft schon erwarte…

      Irgendwie kann es doch wohl nicht alles sein, einfach drauf zu hoffen, dass 2 oder besser 3 andere Mannschaften noch schlechter sind und bleiben, damit man die Lifa hält.

      Pinola wieder mit riesigen Problemen am Anfang und fast wieder mit dem alles entscheidenden Bock. Glück nur, dass Assa den Torschuss verweigert…
      Aber ansonsten von der Einstellung war Pino schon ein Vorbild… also bei der Bewertung, so es denn ein geben sollte eine 4 für ihn..

      naa, a Fussballschbill wor dess gessdern nedd, day hamm doch alle bloos umanannderbollzd!

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    • xxandl:
      Freiburg ist im Vergleich zu uns eine Kirchenmaus und die spielen mit einer jüngeren und billigeren Mannschaft erfolgreicheren und deutlich attraktiveren Fußball als wir. Das Ganze ist also keine Geldfrage, sondern eine der Spielphilosophie.

      Hmm, wieviel hat Freiburg für einen Cisse, Toplak erhalten? In den letzten beiden Jahren einen Transferüberschuss von ca 11.000.000… So stell ich mir Armut eigentlich nicht vor.

      Und an irgendwelche Altlasten der Freiburger kann ich mich eigentlich auch nicht erinnern.

      Dass Freiburg einen ansehnlichen Fussball spielt, mit vielen Spielern des eigenen Nachwuchs, muss ich voller Neid eingestehen. Allerdings waren die Freiburger uns Glubberern in den letzten Jahren im Nachwuchs um einiges voraus. Wenn ich sehe, dass sich unsere A-Jugend abgeschlagen am letzten Platz liegt und sehr große Probleme hat, die Klasse zu halten ( während die B-Jugend souverän die Tabelle anführt), ist der Vorsprung der Freiburger wohl erst in ein paar Jahren frühestens aufgeholt.

      Abgesehen davon hat sich Freiburg gegen den Glubb auch äußerst schwer getan, vernünftigen Fussball zu spielen. Und dass den Stuttgartern die Europacup Teilnahme langsam anzumerken ist ( wie auch Hannover oder MG), macht ein solches Spiel nicht unbedingt schwerer.

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  • Freiburg spielt im Moment wirklich gut, aber: sie sind 6 Punkte vor uns, lagen die letzten zwei Saisonen hinter uns. Und wie es am Ende ausgeht – who knows. Es gibt einen großen Unterschied: nach dem Aufstieg in der Saison 2008/09 hatten sie nicht die Vorgabe, drin bleiben zu müssen. Weshalb sie finanziell den Druck nicht hatten, weiß ich nicht, aber das hat in dem ersten BuliJahr schon eine Bedeutung gehabt.

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  • Das Derby gestern war spielerisch Murks, keine Frage.

    Was aber ist anständiger Fußball?

    Klar, der Sieg über S04 in der letzten Saison.
    Das schönste Spiel in der letzten Saison aus meiner Sicht aber war das 1:0 über das im letzten Jahr so erfrischend aufspielende Gladbach. Wir haben die Borussia Schritt für Schritt zermürbt, um dann zuzuschlagen, Bunjaku wars glaub ich. Dieses Spiel empfand ich als höchstanständig und hat mir Riesen-Spaß gemacht. Wie jüngst auch gegen Wolfsburg, was für mich in Sachen taktische Umsetzung großartig war und die strategischen Fähigkeiten unseres Trainers unterstrich.

    Logisch, Barca schau ich mir auch gerne an 😉

    Aber grundsätzlich ist es doch ziemlich subjektiv, was man als anständigen Fußball empfindet.

    Wie Nilsson gestern über weite Strecken verteidigte, fand ich anständig. Schönheit muss nicht immer schön dahergekommen. Für die eine oder andere Aktion hätte Nilsson in Glasgow stürmischen Applaus geernet, in München häts fast keiner registriert, weil sie alle an ihrem Handy rumnesteln und Robben knipsen. Was aus meiner Sicht unanständig ist vom Publikum.

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  • Mittwoch kommt der nächste Verzweifelte ins Stadion zu uns, nämlich die Hoffenheimer, wird sicher auch die reine Spielkultur das Match oder wird das die Fortsetzung Abnutzungskampf II, weil zwei gegen den Abstieg spielen und beide finden sie gehören da nicht hin? Also ich würde dann gerne ein besseres Spiel sehen, aber glaube irgendwie nicht so daran.

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    • Juwe:
      Mittwoch kommt der nächste Verzweifelte ins Stadion zu uns, nämlich die Hoffenheimer, wird sicher auch die reine Spielkultur das Match oder wird das die Fortsetzung Abnutzungskampf II, weil zwei gegen den Abstieg spielen und beide finden sie gehören da nicht hin? Also ich würde dann gerne ein besseres Spiel sehen, aber glaube irgendwie nicht so daran.

      Ich glaub das wird ein anderes Spiel, weil SAP trotz allem mehr auf Angriff als Verteidigung setzt. Wobei jetzt ohne Wiese haben die wohl wieder mehr Chancen, daß Tore vom Torwart verhindert werden. Hecking´s Kunst wird sein, vor der Abwehr die aufzustellen, die die Wahrscheinlichkeit auf Tore unsererseits erhöhen. Gestern meinte ein Kommentator bei einem der Sonntagsspiele: jetzt bringen sie statt einem Strafraumstürmer einen Stoßstürmer. Mal eine ganz doofe Frage: was sind eigentlich unsere Stürmer und könnten wir da auch alternativ aufstellen?

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      • Beate60: Mal eine ganz doofe Frage: was sind eigentlich unsere Stürmer und könnten wir da auch alternativ aufstellen?

        ich würde sagen „Stoßstürmer“. Alternative wäre Ngankam, der ein anderer Typ ist (nicht so groß und Kopfballorientiert). Unsere Stoßstürmer bringen halt nicht viel, wenn keine verwertbaren Flanken kommen. Vielleicht wäre ein mitspielender Bodenkämpfer mal einen Versuch wert…

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  • Gemeinerweise könnte man auch sagen,unsere Stürmer sind weder noch Stürmer …neulich wurde bei der spieltagsanalyse der Club für sein engmaschiges defensiv stehen gelobt.da sah man dann zwei Viererreihen und dazwischen Tommy Simons – gut dann bleibt fast keiner mehr für die Offensive .und mittlerweile glaube ich das alle so auf defensiv Aufgaben geeicht wurden,das beim umschalten in die Offensive ,die halbe Mannschaft darüber nachdenkt wie sie defensiv gleich wieder zu stehen hat.ergebnis:Null Offensive Durchschlagskraft .es erinnert so ein bisschen an vergangene Schalker Tage mit die Null muss stehen,allerdings abzüglich einer schlagkräftigen Offensive und einer sattelfesten Abwehr – wobei die Anzahl der kassierten Tore noch akzeptabel ist.die Zahl der erzielten ist es leider nicht

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  • Naja, wir mussten unsere offensive Zentrale abgeben und den wichtigsten Innenverteidiger ebenso. Und das jetzt eben schon zum zweiten Mal hintereinander. Das ist doch klar, dass es da vordergründig im ersten Teil der Saison wieder nur darum geht, hinten gut zu stehen und vorne hilft dann irgendwie der liebe Gott.

    Es ist Murmeltierzeit und die Lage ist doch genauso, wie vorher. Ich mache mir mal die Mühe machen und ziehe einen Vergleich des 13. Spieltags mit den Jahren zuvor:

    2012
    Platz 15, 13 Punkte, 10:18 Tore (-8); 5 Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz, 4 Punkte auf den Rang 9

    2011
    Platz 16, 12 Punkte, 13:24 Tore (-11); 1 Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz, 5 Punkte auf Rang 9

    2010
    Rang 10, 18 Punkte, 18:21 Tore (-3); 7 Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz, Punktgleich mit Rang 9

    2009 *NEUAUFSTIEG*
    Rang 14, 12 Punkte, 12:20 Tore (-8); 1 Punkt vor einem direkten Abstiegsplatz, 6 Punkte bis Rang 9

    Na, da schau her! Wir sind ja im Soll, wie ich schon dauernd sage. Natürlich war auch eine gute Saison 2010/11 dabei, aber damals hatten wir auch noch Ekici, Gündogan und Schieber im Kader. Und damals hat einfach viel mehr „gepasst“. Das war eine Ausnahmesaison und die schafft vielleicht dann auch mal Freiburg dieses Jahr. Natürlich ebenso ohne Garantie für die nächste Saison. Dort ist Caligiuri zum Beispiel im Augenblick wohl in der Form seines Lebens.

    Mühsam ernährt sich nicht nur das Eichhörnchen sondern auch das Murmeltier… erst Recht das mit einem rot-schwarzen Schal.

    Es dauert einfach, bis sich die Automatismen einstellen und das Zusammenspiel funktioniert. Bis dahin geniesst freilich die Defensive den Vorrang. Nur damit kann man Sicherheit und Stabilität ins Mannschaftsgefüge bringen. Die Offensive kommt danach.

    Bitte realisiert das endlich:
    Wir spielen nicht um einen Championsleage-Rang sondern gegen den Abstieg. <- PUNKT

    Und wenn man entgegen dem fränkischen Pessimismus seine Augen aufmacht, dann hat sich spielerisch meiner Meinung nach schon etwas verbessert. Ok, das Derby war grausig, aber wenn ich zum Beispiel die Ansätze aus dem Wolfsburg und Bauernspiel nehme, dann sehe ich da eine leichte Verbesserung zu den Spielen vorher. Die Einbindung von Gebhardt und Kiyotake zum Beispiel gelingt schon manchmal.

    Vertrauen und Geduld, meine Fanfreunde. Das brauchen wir einfach. Das ist mühsam und kostet Nerven, aber wir sind nicht aus Nordtirol…

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    • Woschdsubbn: Na, da schau her! Wir sind ja im Soll, wie ich schon dauernd sage. Natürlich war auch eine gute Saison 2010/11 dabei, aber damals hatten wir auch noch Ekici, Gündogan und Schieber im Kader. Und damals hat einfach viel mehr “gepasst”. Das war eine Ausnahmesaison und die schafft vielleicht dann auch mal Freiburg dieses Jahr. Natürlich ebenso ohne Garantie für die nächste Saison. Dort ist Caligiuri zum Beispiel im Augenblick wohl in der Form seines Lebens.

      Mühsam ernährt sich nicht nur das Eichhörnchen sondern auch das Murmeltier… erst Recht das mit einem rot-schwarzen Schal.

      das ist doch alles zweitrangig, Fans haben auch irgendwie ein Anrecht darauf ‚Fußball‘ zu sehen. Dazu gehören auch Torchancen und Schüsse aufs Tor und nicht zur Eckfahne. Warum soll ein Fan damit zufrieden sein 1 Punkt vor einem Abstiegsplatz zu stehen und das jedes Jahr wieder aufs neue, nach 4 Jahren Bundesliga kann man auch mal einen Fortschritt erwarten, dh. nicht jedesmal zur Halbzeitserie im Keller stehen und es wird auch nicht jedes Jahr in der Rückrunde gut gehen.
      Derzeit sieht man keine Entwicklung und das seit Monaten…wir gurken rum und ereifern uns im Spiel gegen den Ball als Nonplusultra, das kann es doch nicht sein. Nach einem der schlechtesten Spiele an die man sich erinnern kann diesem Krampf Derby kann man jeden Fan verstehen, der sich das anders vorstellt.

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      • Juwe: das ist doch alles zweitrangig, Fans haben auch irgendwie ein Anrecht darauf ‘Fußball’ zu sehen. Dazu gehören auch Torchancen und Schüsse aufs Tor und nicht zur Eckfahne. Warum soll ein Fan damit zufrieden sein 1 Punkt vor einem Abstiegsplatz zu stehen und das jedes Jahr wieder aufs neue, nach 4 Jahren Bundesliga kann man auch mal einen Fortschritt erwarten, dh. nicht jedesmal zur Halbzeitserie im Keller stehen und es wird auch nicht jedes Jahr in der Rückrunde gut gehen.
        Derzeit sieht man keine Entwicklung und das seit Monaten…wir gurken rum und ereifern uns im Spiel gegen den Ball als Nonplusultra, das kann es doch nicht sein. Nach einem der schlechtesten Spiele an die man sich erinnern kann diesem Krampf Derby kann man jeden Fan verstehen, der sich das anders vorstellt.

        Ein Fan hat eben keinen Anspruch, daß es positive Entwicklungen gibt. Warum wird ein Fan Fan eines Vereins? Weil eines Tages irgendetwas passiert, was ihn emotional an diesen bindet. Bei den Bayern, Hoffenheim, Wolfsburg wurden sicher viele Fans, weil sie von den Erfolgen dieser Mannschaft begeistert waren. Letztlich haben nur die Bayern gehalten, was sie versprochen haben und ich denk bei Wolfsburg und Hoffenheim bleiben nur ganz wenige Fans übrig, sollten die mal wieder absteigen. Bei anderen Vereinen wie Schalke, Gladbach, Fortuna, Köln oder eben beim Club spielt aber mit Sicherheit auch viel die Tradition eine Rolle. Und man bleibt aus irgendwelchen irrationalen Gründen Fan dieser Mannschaft auch wenn eine „katastrophale“ Entwicklung den Verein ganz nach untern führt. Wie sonst wäre erklärbar, wieviele Menschen Fans des Club oder der Fortuna bleiben auch nach einem Abstieg und wieviele sich noch als Fan bezeichnen auch wenn die Fortuna sogar die „Schmach“ ertragen mußte, daß Leverkusen(?) in ihrem Stadion gespielt hat? Und daß viele dann eben nicht einfach Leverkusen unterstützen, obwohl sie da evtl. wirklich besseren Fußball geboten bekommen hätten?
        Klar will jeder auch mal erleben, daß die eigene Mannschaft wie Phoenix aus der Asche sich erhebt und die schier übermächtigen Mannschaften besiegt und an die Spitze kommt. Aber ernsthaft erwarte ich weder daß das in absehbarer Zeit passiert noch daß das dann dauerhaft so bleibt.

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    • Woschdsubbn:Bitte realisiert das endlich:
      Wir spielen nicht um einen Championsleage-Rang sondern gegen den Abstieg. <- PUNKT

      Das ist vollkommen richtig, wir „spielen“ gegen den Abstieg, aber das müssten wir nicht und darum wird hier auch nicht mit Kritik zurückgehalten.

      Wie du sehr schön anführst, schießen wir weniger Tore als in der letzten Saison, obwohl wir 2,2mio Euro für neue, augenscheinlich talentiere, Offensivkräfte ausgegeben haben. Selbst mit einem unterirdisch spielenden Didavi haben wir also mehr Torgefahr ausgestrahlt.

      Wenn in der Defensive gespart wird um die Offensive namhaft zu verstärken und dann Spiele rauskommen wie das in Fürth, kann man nicht zufrieden sein. Zumal das keine Ausnahme, sonder die Regel ist.

      Dieter Hecking probiert gerade wie ein minderbemittelter Dreijähriger die quadratischen Förmchen in die runde Öffnung zu pressen, das funktioniert bekanntermaßen nicht. Wenn ich talentiere Offensivspieler im Kader habe, muss ich mein Spiel so anpassen, dass die sich halbwegs entfalten können.

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      • Ja, Optimist. So ist es.

        @Juwe: Natürlich darf man träumen, erwarten kann man das aber nicht. Und ein „Recht“ guten Fußball sehen zu dürfen, kauft man sich leider auch nicht per se mit der Eintrittskarte oder einem Bezahlfernseh-Abo. So funktioniert das leider nur mit anderen Gütern und Waren. Und nein, wir „gurken“ eben nicht seit „Monaten“ herum. Es gibt immer ein Tief und dann ein Hoch.

        @xxandl: Leider kommst Du ausschließlich und immer nur als notorischer Besserwisser daher. Natürlich war das Derby grausig, das habe ich ja auch so geschrieben und so gesehen. Kannst Du bitte versuchen, Deine Thesen wenigstens manchmal auch mit Fakten zu untermauern? Du gehst mit keinem Wort auf den „normalen“ Glubb-Trend ein, den meine kleine Erhebung stützt. Ich wehre mich dagegen „Alles Scheiße“ zu sehen. Das wäre es, wenn wir drei Spieltage vor Schluß (!) abgeschlagen auf einen direkten Abstiegsplatz stehen würden und wir zum Beispiel nicht lt. Kicker Urteil den zweitbesten Verteidiger der Liga stellen würden. Klose hat auch der dreijährige Förmchenspieler „entdeckt“.

        – Weshalb „müssten“ wir nicht gegen den Abstieg spielen? Ich bitte um Fakten, Fakten, Fakten dazu. Was weiss ein xxandl besser als ein DH oder ein MB? Welche Spieler wären besser gewesen? Wo wurden die finanziellen Mittel für einen hochqualitativen Kader vergraben der sofort einsetzbar ist?

        – Richtig, wir „schießen […] weniger Tore als in der letzten Saison, obwohl wir 2,2mio Euro für neue, augenscheinlich talentierte Offensivkräfte ausgegeben haben.“ Dafür bekommen wir aber auch weniger Tore. Und der Einbau neuer Spieler braucht Zeit (vgl. u.a. Didavi Beispiel).

        – Wann hat denn „Didavi“ unterirdisch gespielt in der Vorsaison? In welchen Spielen und warum? Warum wurde er dann auch erst in der Rückrunde gut?
        Darauf gebe ich dann mal selbst die Antwort:
        Wenn ich mich recht erinnere laborierte er in der Vorrunde lange Zeit an einer Verletzung herum. Ah ja: Von August 2011 bis November 2011 wegen einer Meniskusverletzung kam er gar nicht bzw. höchst sporadisch zum Einsatz. Das erste richtig gute Spiel war dann am 17. Spieltag beim 3:0 Sieg in Leverkusen. Aber auch danach waren seine Leistungen – typisch für ein junges Nachwuchstalent – mit viel Licht und Schatten. Erst ab dem 25. Spieltag platzte dann der Knoten erst richtig und bis zum Ende der Saison machte er dann seine letzten 8 Tore, viele Assists und Scorerpunkte.

        Zu Deinen weiteren, höchst polemischen Äußerungen spare ich mir jeden Kommentar.
        Ganz unwidersprochen wollte ich aber solche Worte nicht stehen lassen.

        P.S.: Sogar ein vierzig Millioneneinkauf woanders ist nicht einfach wie eine Lampe auf voller Leistung einschaltbar. Und dort sind diese Mittel vorhanden, die wir zweifelsohne noch immer nicht haben. Auch wenn wir das vierte Jahr hintereinander einen Überschuss erwirtschaftet haben.

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        • Woschdsubbn,

          Ich bezweifle, dass Klose auf dem Mist von Hecking gewachsen ist, unter dem hätte er nicht mal gespielt wenn sich Nilsson anfang der letzten Saison nicht wieder verletzt hätte. Wie groß die Rückendeckung seitens Hecking ist, kann man ja auch an Kloses Spielzeit in der Rückrunde sehen, wo er wieder mit vollen Kräften zur Verfügung gestanden wäre. (Vorallem wenn ohnehin nie geplant war, dass Maroh seine Rolle langfristig behält.)

          Wir müssten nicht gegen den Abstieg spielen, weil die Mannschaft nicht so schlecht ist, wie sie sich momentan präsentiert. Gerade die etablierteren sind doch alle relativ weit weg von ihrer Leistungsgrenze und die ‚jungen Wilden‘ haben jegliche Spielfreude eingebüßt. Die Mannschaft wirkt ja, als wenn sie die ganze Woche über keinen Ball zu sehen bekommen würde und samstags immer ganz überrascht ist, wie weit einem das lustige runde Ding vom Fuß springen kann. Und genau da muss man ansetzen, denn die Sorg, Schmids und Ginters der Freiburger sind qualitativ keinen Deut besser als unsere Jungs, spielen aber technisch und vom Spielverständnis her in einer komplett anderen Liga. Und das liegt daran, dass die einen Trainer haben, der sich nicht damit zufrieden gibt das Spiel des Gegners zu zerstören.

          Zum Thema „weniger Tore bekommen“: Die sechs Tore Differenz machen alleine die beiden Auswärtsspiele in Dortmund und in München aus, die uns heuer noch Beide bevorstehen. Wenn du dir ansiehst wann wir wo gegen wen gespielt haben, wirst du feststellen, dass sich da im Vergleich zum letzten Jahr nicht viel getan hat.

          Die Defensive war aber auch nie das Problem, das Problem ist, dass Hecking diese defensive Stabilität durch die Aufgabe der eigenen Offensive erkauft. Wir können ja noch nicht mal Kontern, uns bleiben einzig und allein die Standardsituationen und das ist für eine Bundesligamannschaft doch ein ziemliches Armutszeugnis. Bekanntlich wissen wir, dass wir uns spielerisch nicht mal von einem Viertligisten abheben können…

          Die Gründe warum Didavi zwei Drittel der Saison nicht gut (und danach nicht viel besser aber glücklicher) war, kenne ich auch, es ging mir nur darum die immer wiederkehrenden „aber letztes Jahr hatten wir ja noch Didavi“ Argumentation im Keim zu ersticken wenn es um die heurige Situation im Offensivspiel geht.

          Im übrigen bin ich der Meinung, dass uns Dieter Hecking schon in der Liga halten wird, aber nicht weil wir das momentan verdienen würden, sondern weil zwei andere Teams einfach noch schlechter sind. Eine Weiterentwicklung ist unter ihm allerdings nicht zu sehen und ist auch nicht mehr zu erwarten, daher ist für mich klar, dass man sich von Hecking trennen muss, wenn man jemals wieder mehr als gegen den Abstieg spielen möchte. Dass unsere Konkurrenten vergangener Jahre, wie Hannover und Gladbach uns immer weiter distanzieren und nun auch Freiburg solche Ansprüche anmeldet, sollte einem als aufmerksamen Fan nicht entgehen. Stagnation kannst du dir in der Bundesliga mittelfristig nicht leisten.

          Zu deinem Martinez: Die Bayern können es sich leisten ihre Neuzugänge langsam heranzuführen, Martinez wäre aber schon längst auf einem anderen Niveau wenn er jedes Spiel über 90 Minuten gemacht hätte.

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          • xxandl: Ich bezweifle, dass Klose auf dem Mist von Hecking gewachsen ist, unter dem hätte er nicht mal gespielt wenn sich Nilsson anfang der letzten Saison nicht wieder verletzt hätte. Wie groß die Rückendeckung seitens Hecking ist, kann man ja auch an Kloses Spielzeit in der Rückrunde sehen, wo er wieder mit vollen Kräften zur Verfügung gestanden wäre. (Vorallem wenn ohnehin nie geplant war, dass Maroh seine Rolle langfristig behält.)

            Das stimmt so nicht. Wer die Geschichte um Klose aufmerksam verfolgt hat, der kann nicht umhin um über die Aussage zu stolpern. Als Klose schon für alle Welt durchgefallen war, hatte Hecking immer noch das Vertrauen in ihm. Hecking war es, der sich für Klose und gegen Maroh entschied und mit ihm in die Saison trotz aller Unkenrufe ging. Hecking war es auch, der vorschnelle Urteile a la „Nilsson/Antonio“ sind gesetzt widersprach und Klose immer mit in der Auswahl um den Stammplatz sah. Hecking war wahrscheinlich der einzige, der Klose nicht aufgegeben hatte. „Ich hatte nie das Gefühl, dass mich der Trainer hängen lässt.“ (Klose im Juli 2012; http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-sport/timm-klose-kampft-wieder-um-einen-stammplatz-1.2198714)

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          • xxandl:
            Woschdsubbn,

            Ich bezweifle, dass Klose auf dem Mist von Hecking gewachsen ist, unter dem hätte er nicht mal gespielt wenn sich Nilsson anfang der letzten Saison nicht wieder verletzt hätte. Wie groß die Rückendeckung seitens Hecking ist, kann man ja auch an Kloses Spielzeit in der Rückrunde sehen, wo er wieder mit vollen Kräften zur Verfügung gestanden wäre. (Vorallem wenn ohnehin nie geplant war, dass Maroh seine Rolle langfristig behält.)

            Wir müssten nicht gegen den Abstieg spielen, weil die Mannschaft nicht so schlecht ist, wie sie sich momentan präsentiert. Gerade die etablierteren sind doch alle relativ weit weg von ihrer Leistungsgrenze und die ‘jungen Wilden’ haben jegliche Spielfreude eingebüßt. Die Mannschaft wirkt ja, als wenn sie die ganze Woche über keinen Ball zu sehen bekommen würde und samstags immer ganz überrascht ist, wie weit einem das lustige runde Ding vom Fuß springen kann. Und genau da muss man ansetzen, denn die Sorg, Schmids und Ginters der Freiburger sind qualitativ keinen Deut besser als unsere Jungs, spielen aber technisch und vom Spielverständnis her in einer komplett anderen Liga. Und das liegt daran, dass die einen Trainer haben, der sich nicht damit zufrieden gibt das Spiel des Gegners zu zerstören.

            Zum Thema “weniger Tore bekommen”: Die sechs Tore Differenz machen alleine die beiden Auswärtsspiele in Dortmund und in München aus, die uns heuer noch Beide bevorstehen. Wenn du dir ansiehst wann wir wo gegen wen gespielt haben, wirst du feststellen, dass sich da im Vergleich zum letzten Jahr nicht viel getan hat.

            Die Defensive war aber auch nie das Problem, das Problem ist, dass Hecking diese defensive Stabilität durch die Aufgabe der eigenen Offensive erkauft. Wir können ja noch nicht mal Kontern, uns bleiben einzig und allein die Standardsituationen und das ist für eine Bundesligamannschaft doch ein ziemliches Armutszeugnis. Bekanntlich wissen wir, dass wir uns spielerisch nicht mal von einem Viertligisten abheben können…

            Die Gründe warum Didavi zwei Drittel der Saison nicht gut (und danach nicht viel besser aber glücklicher) war, kenne ich auch, es ging mir nur darum die immer wiederkehrenden “aber letztes Jahr hatten wir ja noch Didavi” Argumentation im Keim zu ersticken wenn es um die heurige Situation im Offensivspiel geht.

            Im übrigen bin ich der Meinung, dass uns Dieter Hecking schon in der Liga halten wird, aber nicht weil wir das momentan verdienen würden, sondern weil zwei andere Teams einfach noch schlechter sind. Eine Weiterentwicklung ist unter ihm allerdings nicht zu sehen und ist auch nicht mehr zu erwarten, daher ist für mich klar, dass man sich von Hecking trennen muss, wenn man jemals wieder mehr als gegen den Abstieg spielen möchte. Dass unsere Konkurrenten vergangener Jahre, wie Hannover und Gladbach uns immer weiter distanzieren und nun auch Freiburg solche Ansprüche anmeldet, sollte einem als aufmerksamen Fan nicht entgehen. Stagnation kannst du dir in der Bundesliga mittelfristig nicht leisten.

            Zu deinem Martinez: Die Bayern können es sich leisten ihre Neuzugänge langsam heranzuführen, Martinez wäre aber schon längst auf einem anderen Niveau wenn er jedes Spiel über 90 Minuten gemacht hätte.

            Du solltest Dich einfach auch mal darüber freuen, dass unser Club finanziell wieder in ruhigerem Fahrwasser ist, was zweifelsohne auch der Arbeit von Dieter Hecking zu verdanken ist.

            Mit Deiner Aussage, Klose sei nicht auf Heckings Mist gewachsen, machst Du Dich lächerlich. Und das weißt Du auch.

            Außerdem: Einen Trainer nur gebetsmühlenartig nach der spieltaktischen Tendenz zu beurteilen, ist infantile Förmchenspielerei. Es gibt so viele andere Dinge, die einen Trainer ausmachen wie Persönlichkeit, Außendarstellung des Vereins, strategisches Denken, Transferpolitik, Realismus, Mittragen und Mitgestalten der Vereinsphilosophie, Menschenführung, Teamfähigkeit usw.
            Unter dem Strich war Dieter Hecking in den letzten Jahren ein Glücksfall nach diesem ob der Gehälterstruktur garstigen Abstieg in 2008.

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          • xxandl,
            Klose hat es doch selbst gesagt, daß Hecking (und Schäfer) hinter ihm gestanden ist. Welches Interview weiß ich nicht mehr, aber es war am Anfang dieser Saison. Aber so etwas hast du wahrscheinlich überlesen oder überhört. 😀

            Übrigens im Jahr vor Didavi hatten wir Gündogan und Ekici und Schieber. Aber die haben wahrscheinlich auch nur gegen den ausdrücklichen Willen von Hecking spielen dürfen, oder?

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        • Woschdsubbn: @Juwe: Natürlich darf man träumen, erwarten kann man das aber nicht. Und ein “Recht” guten Fußball sehen zu dürfen, kauft man sich leider auch nicht per se mit der Eintrittskarte oder einem Bezahlfernseh-Abo. So funktioniert das leider nur mit anderen Gütern und Waren. Und nein, wir “gurken” eben nicht seit “Monaten” herum. Es gibt immer ein Tief und dann ein Hoch.

          Einen vernünftigen Fußball und zwar nicht nur gegen sondern vor allem ‚mit dem Ball‘ ist für mich kein Traum, sondern das sollte die Realität sein! Sonst wird es ein Albtraum…

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  • Wenn andere Vereine – und das ist wohl eine nicht geringe Anzahl – Murks bauen, muß man sich die nicht zum Vorbild nehmen.
    Es gibt genügend positive Beispiele, wo mit vergleichsweise
    wenig Geld doch was ganz Gescheites aus der Jugendarbeit bzw.Weiterbildung zustande gekommen ist. (Fürth)
    Ich habe mir bis vor kurzem Esswein, den ich für einen Top Einkauf halte, im Frankenstadion genauer angeschaut. Er hat häufig 2-3 Gegenspieler aussteigen lassen, ist fast bis zur Eckfahne durch und will flanken; bloß wo traben die Mitspieler rum? Gerade mal 2-3 Mann mal eben die Mittellinie überschritten.
    Da kann er ja gleich zum Schäfer zurück spielen und wenn dann ein talentierter Außen keine Lust mehr bezüglich
    des destruktiven und fast nur auf Gegentorverhinderung
    ausgerichteten Konzeptes eines Herrn Hecking hat, ist ihm
    dann gewiss nicht zu verübeln.

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  • Derartige Aussagen kann ich nicht ernstnehmen (dazu verfolge ich den Sport zu intensiv), welcher Spieler stellt sich schon hin und schadet sich nachhaltig in dem er frei von der Leber weg spricht und sich über seine Degradierung zur Nummer 4 beschwert?

    Klose wäre zur Verfügung gestanden, gespielt hat aber Maroh und am Ende der Saison auch noch Nilsson. Wenn Hecking wusste, dass er mit Maroh nicht weiter zusammenarbeiten wollte, warum hat er ihm dann den Vorzug gegenüber Klose gegeben. Und warum spielt am Saisonende Nilsson „um ihn für die nächste Saison zu testen“, Klose aber nicht? D.h. dass der ja ebenfalls in der Hackordnung vor Klose steht bzw. zumindest gestanden haben muss. So weit kann es mit dem Vertrauen in Kloses Fähigkeiten wahrlich nicht her sein, sonst hätte Hecking anders agiert.

    Hätte sich Marcos nicht beim Spiel gegen Halvese disqualifiziert, wäre ich mir nicht mal so sicher, ob Klose überhaupt gespielt hätte…

    Im übrigen schreibe ich Klose unserer Scouting-Abteilung zu, mit einem groß aufspielenden U21-Nationalspieler kann man nichts falsch machen, auch wenn er „nur“ Schweizer ist. Vorallem wenn er sogar eine Ausstiegsklausel fürs Ausland im Vertrag hat.

    Ich habe damals übrigens nie verstanden, wie man dem Einzigen, der sich eine Niederlage zu Herzen nimmt und dem es nicht scheißegal ist wenn er einen Bock schießt, die notwendige „Härte“ absprechen kann. Dass das ein klasse Spieler ist, war doch schon nach wenigen Spielen klar.

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  • xxandl, ich habe Deine Analysen zu Beginn immer gern gelesen, auch wenn sie mir immer deutlich zu negativ und tendenziös waren, so wirkten sie doch meist durchdacht. Was ich jetzt hier aber von Dir lese kann ich nicht nachvollziehen.

    Wie kommst Du den darauf, dass Hecking gegen Klose eingestellt sein könnte, bzw. dass Hecking nichts mit dem Transfer von Klose zu tun gehabt hätte? Also diese Behauptungen hast Du Dir doch schlicht aus den Rippen geschnitzt und fertig. Einfach mal schnell ein Gerücht in die Welt setzen, etwas wird dann schon hängen bleiben. Also das ist doch unter Deinem Niveau.

    Und warum hätte Hecking in der Rückrunde ohne Not eine funktionierende Innenverteidigung auseinanderreisen sollen?

    Und zum Thema, unsere Spieler könnten alle viel besser spielen, aber der Trainer lässt sie nicht. Für einen Verein, wie den unseren ist die Abwehr schlicht die Basis. Ohne stabile defensive ist der Ligaverbleib schlicht eine Illusion. Hecking mag kein Visionär sein, ich bin aber sehr froh, dass er es nicht ist, denn ich fürchte das wäre der Anfang vom Ende unserer Erstligazughörigkeit.

    Ich kann auch die Forderungen nach einer Entwicklung nur schwer nachvollziehen. Wir geben seit dem letzten Aufstieg Jahr für Jahr die besten Spieler ab, was auch nicht groß zu ändern ist. Wir brauchen den Transferüberschuss um unseren Etat zu decken. Wie soll ein Trainer da eine positive sportliche Entwicklung initiieren? Wenn er es schafft Jahr für Jahr den Ligaerhalt zu sichern ist das eine großartige Leistung.

    Richtig ist, dass wir dieses Jahr wirklich schlecht spielen, aber immerhin liegen wir beim Ertrag noch leidlich im Soll, wir stehen noch über dem Strich. Ich halte das einfach nicht für selbstverständlich.

    Ja Freiburg hat eine tolle Serie, ja Freiburg spielt im Moment schöneren Fußball. Aber Freiburg war trotzdem die letzten Jahre immer hinter uns, jetzt halt mal vor uns, das ist eine Momentaufnahme, deswegen kann man doch nicht sagen, die hätten eine deutlich positivere Entwicklung als wir.

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    • Armin:
      Und warum hätte Hecking in der Rückrunde ohne Not eine funktionierende Innenverteidigung auseinanderreisen sollen?

      Die Frage ist eher: Warum hat er einen Spieler spielen lassen von dessen Fähigkeiten er nicht überzeugt war, wenn eine Alternative vorhanden war? Für Nilsson musste Maroh dann ja ohnehin weichen, als dieser wieder fit war.

      Auch Plattenhardt hat sich vor der Winterpause nicht schlecht gemacht und bei dem hatte er kein Problem ihm einen Hlousek vor die Nase zu setzen, warum also an einem Spieler festhalten den er ihm Sommer gehen lässt wenn man damit denen auf die man bauen will die Spielpraxis nimmt?

      Für mich ist die ganze damalige Personalplanung mit einem großen Fragezeichen versehen.

      Freiburg unter Streich scheint mir im übrigen keine Momentaufnahme zu sein, die waren in der Rückrunde Siebter und sind jetzt Sechster, sollten sie sich wie Hannover, Mainz und Gladbach vor ihnen fürs internationale Geschäft qualifizieren können, machen auch die einen Sprung der es für uns auf Dauer schwer macht mithalten zu können.

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      • xxandl,

        ich glaub du verrennst dich langsam. Findest du deine Behauptungen nicht langsam selbst abenteuerlich? Kann es nicht einfach sein, daß Klose genau die Zeit gebraucht hat, die Hecking ihm gegeben hat? Und daß er nachdem er wußte, daß Wollscheid wechseln will insgeheim schon auf Klose gesetzt hat und dann vermeiden wollte, daß er in der vergangenen Situation zu früh wieder spielt und ihm dann vielleicht genau das passiert, was Marcos ANtonio passiert ist? Ein Fehlpaß, der die Fans endgültig zu dem Urteil bringt, daß er nicht bundesligatauglich ist? War es nicht so, daß manche Fans befürchteten, daß Hecking einen großen Fehler begeht, in dieser Saison auf Klose und Nilsson zu bauen?
        Kann es nicht sein, daß Hecking in der Vorbereitung gesehen hat, daß Klose sein Leistungstief durchschritten hat? Woher weißt du, daß er vorher schon fit genug war? Daß er sogar die ganze Rückrunde hätte so gut spielen können wie diese Saison? Und woher nimmst du die Sicherheit zu behaupten, daß Klose lügt, wenn er im Interview sagt, Hecking und Schäfer hätten ihm geholfen? Hast du die Info von ihm oder behauptest du das einfach? Ich erlebe Klose nach wie vor als einen sehr identischen Typen, der eben wirklich sagt, was er denkt. Im Freiburgspiel konnte man das erleben als er sich über die andern Spieler aufgeregt hat. Wurde ihm damals von der Presse vorgeworfen. Wieso sollte er so etwas tun und bei Hecking lügen? Und das auch noch ohne Not? Wenn Hecking ihm nicht geholfen hätte, hätte er doch auch einfach nur sagen können, „meine Familie, Freundin … haben mir durch diese schwere Zeit geholfen.
        Hast du immer noch nicht kapiert, daß für Hecking das wichtigste überhaupt ist, daß der Club die Liga hält. Das mag manche nerven, die lieber experimentieren wollen mit anderen Spielern. Für Hecking heißt das eben kein unnötiges Risiko eingehen. Und für Hecking wäre es ein unnötiges Risiko gewesen, Maroh und Wollscheid auszuwechseln in einer Phase, wo die die Abwehr stabilisiert haben und der Klassenerhalt noch nicht sicher war. Und danach wollte er immer noch wenig Risiko fahren, aber testen, wie Nilsson nach seiner langen Verletzungspause spielt. Vielleicht war es ja sogar so, daß er sich bei Klose sicher war, daß er auf ihn bauen kann in der nächsten Saison und ihm deshalb einfach noch diese Zeit gegeben hat, psychisch stärker zu werden?

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        • Beate60, ich versuche es halbwegs der Reihe nach zu beantworten:
          Was heißt „insgeheim schon wusste“, der Wollscheid-Transfer war seit der Sommerpause klar. Und warum sollte man ihn dann nicht am Ende der Saison bringen wo es um nichts mehr ging, wenn man besorgt gewesen wäre, dass die Fans ihm nicht gut gesinnt gewesen wären? Ihn jetzt wo es sitzen muss zu bringen erhöht den Druck ja maximal. Der Fehler den die Fans gesehen haben war nicht auf Klose und Nilsson zu setzen, sondern NUR auf Klose und Nilsson zu setzen und keine gestandenen Alternativen zu haben wenn Nilsson mal wieder ausfällt. Wenn Klose fit genug war die Rückrunde über auf der Bank zu sitzen war er auch fit genug um zu spielen, denn einen Spieler den du nicht bringen könntest setzt du auch nicht auf die Bank. Klose hat letzte Saison in der Hinrunde genausogut gespielt wie heuer, nur ist das vielen nicht aufgefallen, weil sie es Wollscheid zugeschrieben haben. Diese Leistung hätte er in der Rückrunde wohl genauso bringen können, wenn er vorher und nachher dazu in der Lage war. Dass Klose lügt behaupte ich nicht, er gibt nur das typische Sportler-Interview das von ihm erwartet wird – taktisch klug eben. Für das kritisieren der Mitspieler ist er aber von Hecking kritisiert worden, von wegen „wir gewinnen und verlieren zusammen“.

          Hecking ist mitnichten der Grund warum der Club die Liga hält, er setzt sich qualitativ nicht von 20 anderen Trainern der ersten und zweiten Liga ab und deshalb trainiert er auch „nur“ den Club und eben keinen Verein wo sich die Anhängerschaft und Vereinsführung auch nur einen Hauch von Ambition offen zeigen traut.

          Maroh und Plattenhardt kamen ungefähr zur gleichen Zeit ins Team, Plattenhardt hat in dieser Zeit 4 Vorlagen geliefert und war praktisch für jeden Punktgewinn direkt mitverantwortlich, warum hatte Hecking kein Problem den wieder rauszunehmen wenn sich die Abwehr doch deiner Aussage nach stabilisiert hatte?

          Aber lassen wir das, wenn wir über seltsame Personalentscheidungen des D. Hecking sprechen, könnten wir Bücher füllen.

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          • xxandl,
            trotzdem du nicht mehr drüber reden willst, ich mag das so nicht stehen lassen, weil ich im gegensatz zu dir der Überzeugung bin, daß Hecking schon oft sehr viel Gespür hat, wo er einen Spieler schützen muß. Plattenhardt hat nach Heckings Meinung offenbar weniger zur Stabilität beitragen können als Hlousek. Deshalb hat er ihn ausgewechselt. So einfach kann das manchmal sein.
            Klose hatte eine Krise nachdem er bei der Qualifikation der Schweizer und beim nächsten Heimspiel bei uns, Tore mitverschuldet hatte. Interessant und etwas seltsam fand ich in dem Zusammenhang, daß Hecking erst als er Klose wieder in die Startelf nahm auf der Pressekonferenz ansprach, daß Klose den Rückpaß so nicht gespielt hätte, wenn Wollscheid nicht gerufen hätte. Aber ich denke, er hat das damals bewußt nicht getan, um einen Spieler wie Klose zu schützen. Jede weitere öffentliche Diskussion zu diesem Zeitpunkt wäre doch eine zusätzliche Belastung für ihn gewesen.
            Und meiner Meinung nach ist es auch ein Unterschied, wenn er einen Spieler auf die Bank setzt, weil er das Vertrauen hat, daß er ihn im Notfall einwechseln kann oder wenn er einen Spieler in der Startelf aufstellt, der bei den Fans umstritten ist. Ich finde da ist Marcos ANtonio der beste Beweis, wie manche Fans mit den eigenen Spielern umgehen. Und ich bin mir auch sicher, daß genau dieselben Fans mit Klose letzte Saison genauso umgegangen wären, wenn er noch einmal gespielt hätte und dann nochmal so etwas gebracht hätte wie es viele Verteidiger irgendwann immer mal tun.

            Und zu deinem Argument, Klopp habe Gündogan doch dann erst mehr gefördert, bei Hecking habe er nur Spielpraxis bekommen: in Dortmund sind auch die Spieler um Gündogan herum, die er braucht, um seine Stärken weiter zu entwickeln.

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    • Armin: Ja Freiburg hat eine tolle Serie, ja Freiburg spielt im Moment schöneren Fußball. Aber Freiburg war trotzdem die letzten Jahre immer hinter uns, jetzt halt mal vor uns, das ist eine Momentaufnahme, deswegen kann man doch nicht sagen, die hätten eine deutlich positivere Entwicklung als wir.

      Ich nehme mal Mainz mit zu Freiburg dazu, man kann schon manchmal beneidenswert dorthin blicken, gar nicht mal die Punkteausbeute, da fehlt am Ende meist nicht viel, aber wie dort Fußball gespielt wird, wenigstens das! Mainz macht das seit Jahren so, daß es Spaß macht zuzusehen…das fehlt mir einfach..Fußball! 😉

      Ich glaube übrigens auch, da bin ich xxandl’s Meinung unsere Mannschaft könnte es besser, obwohl wir Leute wie Didavi dieses Jahr leider nicht haben.

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  • Juwe, xxandl, tut mir leid ich halte das für ganz schön anmaßend zu sagen, unser Trainer würde die Spieler daran hindern ihre volle Leistung zu bringen.

    Da kann man doch Beispiele fast im Dutzend zeigen, die beweisen dass Hecking junge Spieler entwickeln kann:
    Gündogan, Ekici, Schieber, Hegeler, Wollscheid, Klose, Didavi … Da hat Hecking Werte im zweistelligen Millionenbereich geschaffen, von denen wir auch nicht zu knapp profitiert haben, sei es durch den sportlichen Erfolg, sei es durch Transfers.

    Ein Trainer leistet über mehr als drei Jahre gute Arbeit, woher kommt da die Überzeugung, dass er jetzt plötzlich nichts mehr kann?

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    • Armin,

      Deine genannten Spieler hat der Trainer tatsächlich weitergebracht, aber was ihm schon seit der vergangenen
      Rückrunde nicht mehr gelungen ist, der Mannschaft Spielkultur und Spielwitz beizubringen!! Deshalb macht es auch den meisten Clubfans keinen Spaß diesen mehr oder weniger erbärmlichen “ Versuchen“ der Spieler in diesem Sinne zuzuschauen. Auch in diesem Forum verkünden einige die Meinung, man müsse nur Geduld haben, den Trainer in Ruhe arbeiten lassen,dann werde es schon besser: wie lange noch? Offensive Chancen enstehen seit Monaten als Zufallsprodukte und sind nicht erzwungen oder gar herausgespielt!! Der momentane Höhepunkt war am Samstag der Grottenkick gegen die Greuther.Das finanziell gegen uns bescheidene Freiburg und Mainz ( etwa vergleichbar) machen uns vor, was Laufbereitschaft,flüssige Kombinationen usw. bedeuten!! Kann das unser Trainer vermitteln?? Das ist für mich die Gretchenfrage!!

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      • bernd42,
        In einem stimm ich dir zu, glaub sogar, daß man es noch radikaler sagen kann: solche Grottenkicks wie gegen Fürth machen mit Sicherheit keinem Fan Spaß. Aber auch nicht den Spielern, dem Trainerteam, der Vorstandschaft… solche Spiele machen niemandem Spaß.
        Aber was nicht stimmt ist, daß in den vergangenen Monaten gar nichts da war an Spielwitz oder Spielkultur. Es war immer mal wieder zu sehen. Deshalb sind ja auch viele überzeugt, daß unsere Mannschaft Potential hat, es nur viel zu selten abruft. Was auffällig war, war daß nachdem Hecking nach der Länderspielpause mal alle zusammen trainieren konnte, dann ging auch wieder mehr. Klar ist in erster Linie Taktik gefragt sowohl gegen solche Mannschaften wie Wolfsburg als auch gegen Bayern. Und klar würde auch ich mir oft wünschen, daß Pässe besser ankommen oder Torschüsse auch mal ins Tor gehen. Aber mal ganz ehrlich: was hindert einen Spieler an seinen technischen Fähigkeiten wie Torschuß auch mal außerhalb des Trainings zu feilen. Ich mein ich hab nie Fußball gespielt, aber was ich z.B. mitkrieg ist, daß Adidas immer wieder neue Bälle rausbringt, die technisch anspruchsvoller werden. Insofern scheint es mir doch nur logisch, daß man ganz intensiv mit dem Ball trainieren muß, um das richtige Gefühl für den Ball zu bekommen. Mir fiel auf, wie Reus nach einem Traumtor (war es gegen F…?) sagte, er habe das lange trainiert. Kann es nicht sein, daß tatsächlich einige von unseren Profis diese Einstellung nicht haben, daß sie zufrieden sind mit dem was sie schon mal gekonnt haben und vergessen, daß man auch immer weiter intensiv und sogar noch mehr trainieren muß, wenn man mal ein Ziel erreicht hat, um dieses Ziel wiederholen zu können? Wenn ein Skifahrer einen Lauf gewinnt und die Strecke kennt,sagt er ja auch nicht, die gewinn ich ab jetzt ohne Training. Und ich denke, man kann von einem gut bezahlten Profi auch ein wenig Eigenleistung erwarten, gerade in solchen Bereichen wo das richtige Ballgefühl gefordert ist.

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        • Beate60,

          genau da liegt ja der Hase begraben: ich gehe mal davon aus, dass DH die technischen Defizite mehrer Spieler sieht: warum stellt er diese dann nicht ab bzw. gibt ihnen konkrete Hinweise, wie und wie oft sie üben müssen? Genug Zeit war ja in der Vergangenheit. An diesem Punkt können wir u.a. Qualitätsunterschiede von Trainern ausmachen!!

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          • bernd42,

            woher weißt du denn, daß er das nicht tut? Die Frage ist halt auch, wie die Aufgaben dann erledigt werden.

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    • Armin: Juwe, xxandl, tut mir leid ich halte das für ganz schön anmaßend zu sagen, unser Trainer würde die Spieler daran hindern ihre volle Leistung zu bringen.

      Da kann man doch Beispiele fast im Dutzend zeigen, die beweisen dass Hecking junge Spieler entwickeln kann:
      Gündogan, Ekici, Schieber, Hegeler, Wollscheid, Klose, Didavi … Da hat Hecking Werte im zweistelligen Millionenbereich geschaffen, von denen wir auch nicht zu knapp profitiert haben, sei es durch den sportlichen Erfolg, sei es durch Transfers.

      Ein Trainer leistet über mehr als drei Jahre gute Arbeit, woher kommt da die Überzeugung, dass er jetzt plötzlich nichts mehr kann?

      Ich glaube du siehst das zu singulär. Es stellt sich nicht die Frage, dass es Hecking es plötzlich nicht mehr könne. Das ist vielschichter. Entwicklungen eines Teams, die Fluktuation jedes Jahr aufs neue (haben im übrigen fast alle Mitbewerber) da könne sich auch Dinge abgreifen und abschleifen,die Jahre zuvor noch funktioniert haben, man kann im neuen Personal danebenliegen, was ja auch schwer vorher einzsuchätzen ist wie es unter Druck und Wettbewerbsbedingungen funktioniert.

      Des weiteren gehört für mich die sportlich Leitung dazu, die den Kader mitentwickelt nicht zuletzt die Jugendarbeit, durch die besipielsweise Freiburg ja einige Trümpfe aus dem Ärmel zog die zudem günstig waren. Summa summarum es ist ein etwas vielschichtiges Paket, Recht hast du aber damit letzten Endes steht Hecking für all das in der Verantwortung gegenüber den Fans und den Medien.

      Also mit deiner Unterstellung warum Hecking es plötzlich nicht mehr könne, ist man weiter den je weg von einer Problemlösung.

      Wichtig ist aber der Ist-Zustand, wir stehen hauchdünn vor einem Abstiegsplatz und spielen schrecklichen Fußball, nicht erst seit Fürth. Mir persönlich geht es vor allem darum mal wieder Fußball zu sehen… und guten Sport zu sehen ist wie wir gesehen haben keine Frage des Geldbeutels.

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    • Armin:
      Juwe, xxandl, tut mir leid ich halte das für ganz schön anmaßend zu sagen, unser Trainer würde die Spieler daran hindern ihre volle Leistung zu bringen.

      Da kann man doch Beispiele fast im Dutzend zeigen, die beweisen dass Hecking junge Spieler entwickeln kann:
      Gündogan, Ekici, Schieber, Hegeler, Wollscheid, Klose, Didavi … Da hat Hecking Werte im zweistelligen Millionenbereich geschaffen, von denen wir auch nicht zu knapp profitiert haben, sei es durch den sportlichen Erfolg, sei es durch Transfers.

      Ein Trainer leistet über mehr als drei Jahre gute Arbeit, woher kommt da die Überzeugung, dass er jetzt plötzlich nichts mehr kann?

      Es fällt aber auch auf, dass ein Gündogan nach einem halben Jahr Klopp körperlich und takisch zwei Nummern gewachsen ist, aus dem Dortmunder Spiel nicht mehr wegzudenken ist und verdientermaßen ins Nationalteam berufen würde. Manchen Trainer gelingt es eben die individuellen Stärken herauszustreichen und dazu gehört Hecking mit Sicherheit nicht.

      Was er den genannten gegeben hat war Spielpraxis in der Bundesliga, in den meisten Fällen auch mangels Alternativen, aber spezifische Punkte wo man einen Trainingseffekt sehen würde fallen einem außer dem oft zitierten Kopfball-Pendel von Wollscheid keines ein.

      Talent + Spielpraxis = Wertzuwachs ist im übrigen keine überragend neue These.

      Dieter Hecking macht im übrigen genau das selbe seit 3 Jahren, da spricht keiner dagegen, nur bringt ein Trainer der mit Schweinsfußball eine Mannschaft irgendwie in der Liga halten will halt relativ wenig wenn die Ambitionen wachsen. Wer ewig Platz 15 halten will und den Anschluss zu den eigentlichen Konkurrenten (anhand der wirtschaftlichen Voraussetzungen) verliert, bekommt spätestens dann ein Problem, wenn Neuankömmlinge wie Red Bull Leipzig kommen, die die Möglichkeit haben sich dauerhaft in Liga 1 festzuspielen.

      Wer sich nicht weiterentwickelt hat mittelfristig keine Daseinsberechtigung in der Bundesliga.

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  • Ich fall echt vom Glauben ab, was ich hier lesen muss. Da trotzt man den Bauern auf Augenhöhe einen Punkt ab (wie viele Teams haben das geschafft?) und schafft es, ein hochaggressives Derby-Auswärtsspiel ohne Niederlage zu überstehen, und einige brechen hier tatsächlich eine Trainer-Diskussion vom Zaun! Gehts noch? Sind die noch bei Trost?

    Danke, Beate für Deinen psychologisch bereicherten Sachverstand, das ist wirklich wohltuend, Stimmen zu lesen, die wissen, worauf es wirklich ankommt. Wenn ich schönen Fußball sehen will, dann schau ich Premier League oder PSG. Aber der Club, an dem mein Herz hängt, muss v.a. in der BuLi bleiben. Wie, ist mir egal. Und da stimme ich auch Sübbla zu, mit seinem Jahresvergleich. Ja, wir liegen noch im Soll. Und wenn das nicht schön aussieht, was solls. Wir sind einfach noch nicht so weit, als dass Ambitionen wachsen könnten. Wer das denkt oder fordert ist ein Träumer. Wir sind noch mitten in der Konsolidierung, da heißt es nach unten Strampeln, damit man oben bleibt und sonst nix!

    Ich erwarte übrigens gegen Hoppenheim ein deutlich besseres Spiel, wenn unsere Jungs nach der verzehrenden Aggressivität noch mal die richtige Einstellung finden, denn zum Spiel gehören nunmal immer zwei. Und eine weniger aggressive und dafür um Mitspielen bemühte Mannschaft liegt uns einfach deutlich besser. Da können sogar wir bisweilen Fußball spielen, wie man auch schon sehen konnte.

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    • Optimist,

      ich bin einer derjenigen, die Du kritisierst. Natürlich habe ich mich über den Punkt gegen die Bayern gefreut und auch darüber, dass uns die Greuther nicht nach einem Sieg ( war durch den katastrophalen Pinola-Fehler möglich!) auf die Pelle gerückt sind.
      Was ich aber nicht verstehe: warum weist Du eine Trainerdiskussion empört zurück?? Das muss immer möglich sein ohne die Position von unverbesserlichen Ignoranten zugewiesen zu bekommen . Ich bleibe dabei: die Mannschaft kann s p i e l e r i s c h seit mindestens 6 Monaten ( also Mitte der vergangenen Rückrunde ) in keinster Weise überzeugen . Dass trotzdem auch noch eine gesunde Kampfkraft in die Wagschale geworfen wird ist eine Selbstverständlichkeit! Wer ist für diese Handschrift verantwortlich? Der Trainer!!

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      • bernd42,

        ich verstehe Deine Kritik durchaus, aber man darf halt nie vergessen, dass man einem Preisboxer nunmal kein Ballett lehren kann. Die Frage ist, würde die defensive Stabilität auch mit einem offensiveren Konzept funktionieren? Wäre die Passquote mit einem anderen Trainer besser? Haben wir nicht jedes Jahr das selbe Problem, bis sich die Mannschaft wieder findet? Vielmehr muss man doch die Leistung anerkennen, wie die Mannschaft immer wieder konkurrenzfähig ist, obwohl sie jedes Jahr ihrer Herzstücke beraubt wird. Und immer wieder gibt es Spiele, wo sie zeigen, dass sie spielen können, aber eben meist spät in der Vorrunde oder dann in der Rückrunde.

        Nein, da geh ich nicht mit. So lange die Mannschaft zeigt, dass sie mit Hecking kann und derart motiviert spielt wie gegen die Vorstädter, lasse ich mich auf keine Trainerdiskussion ein. Frankfurt schon vergessen? Funkel war nicht mehr „sexy“, man glaubte höhere Ambitionen haben zu können und schon folgte der Absturz. Wollen wir das ohne echte Not riskieren?

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        • Optimist:
          bernd42,

          Nein, da geh ich nicht mit. So lange die Mannschaft zeigt, dass sie mit Hecking kann und derart motiviert spielt wie gegen die Vorstädter, lasse ich mich auf keine Trainerdiskussion ein. Frankfurt schon vergessen? Funkel war nicht mehr “sexy”, man glaubte höhere Ambitionen haben zu können und schon folgte der Absturz. Wollen wir das ohne echte Not riskieren?

          Ein sympathischer Realist, der Optimist.
          Vollste Zustimmung.
          Und was letzten Endes „sexy“ ist, liegt im Auge des Betrachters, ist subjektiv.
          Ich finde es ziemlich „sexy“, was Hecking und Bader in den letzten Jahren mit den vorhandenen Mitteln angestellt haben. Auch vor dem Hintergrund, dass unser Club in früheren Jahren ziemlich „unsexy“ daherkam.

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    • Optimist: Ich fall echt vom Glauben ab, was ich hier lesen muss. Da trotzt man den Bauern auf Augenhöhe einen Punkt ab (wie viele Teams haben das geschafft?) und schafft es, ein hochaggressives Derby-Auswärtsspiel ohne Niederlage zu überstehen, und einige brechen hier tatsächlich eine Trainer-Diskussion vom Zaun! Gehts noch? Sind die noch bei Trost?

      Wir waren nicht auf Augenhöhe mit den Bayern, sondern es ist gelungen ihnen den Spaß am Fußballspielen zu nehmen. Das können wir ja scheinbar am besten 😉
      Ok gegen die Bayern lasse ich mir das Rezept eingehen alles andere wäre fatal, aber gegen Fürth? ..kein Fan des Sports ansich möchte sowas als Rezept über eine ganze Hinrunde sehen und die Welt sind 2 Punkte aus 2 Spielen zudem einmal gegen einen Abstiegskanditaten jetzt auch nicht.

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      • Juwe: Ok gegen die Bayern lasse ich mir das Rezept eingehen alles andere wäre fatal, aber gegen Fürth? ..kein Fan des Sports ansich möchte sowas als Rezept über eine ganze Hinrunde sehen und die Welt sind 2 Punkte aus 2 Spielen zudem einmal gegen einen Abstiegskanditaten jetzt auch nicht.

        Du vergisst dabei, wie Fürth das gespielt hat. Niemand ist eine Insel. Man kann das durchaus mit unserem Spiel gegen die Bauern vergleichen. Wenn die Bauern gegen uns nur ein Unentschieden geschafft haben, weil wir das Spiel kaputt gemacht haben, den Spaß verdorben haben, dann soll das uns gegen die Vorstädter auch recht sein. Bemerkenswert ist dabei nur das so unheimlich ungleiche Potential der Mannschaften. Warum sieht das keiner, dass das trotz des schrecklichen unsansehnlichen Spiels immernoch eine bemerkenswerte Leistung war? Ich würde mich wetten trauen, dass die Fürther, hätten sie mit dieser Intensität gespielt, fast jeden anderen Gegner geschlagen hätten.

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        • Optimist: Ich würde mich wetten trauen, dass die Fürther, hätten sie mit dieser Intensität gespielt, fast jeden anderen Gegner geschlagen hätten.

          Oha!
          Diese Wette würdest du verlieren, denke ich. Denn Fürth hat die Probleme doch auch ganz klar im Sturm. Kein Knipser weit und breit … Lass mal einen anderen an Asamoahs Stelle stehen … dann hat Pinola einen Assist mehr und unsere Mannschaft einen Punkt weniger auf dem Konto….

          Also, macht bitte die Grün-Weißen nicht stärker als sie waren. Damit würdest du den misserablen Eindruck, den unsere Mannschaft in Sachen offensives Spielsystem, Ballbehandlung und Zug zum Tor hinterlassen hat, nur übertünchen.

          Ein guter Freund von mir, seines Zeichens Vollblut-Kleeblattler, hat alle Heimspiele der Fürther in dieser Saison und einige Auswärtspiele seines Teams gesehen. Er war fassungslos wie schlecht der Club im Spiel nach vorne war. O-Ton „… der mit weitem Abstand schwächste Gegner in der bisherigen Saison“.

          Umso ärgerlicher für ihn, dass seine Truppe genausowenig Durchschlagskraft nach vorne hat.

          Also ich denke man muss formulieren, dass Fürth genauso schlecht wie der Club war. Die Schlagzeile der Bild „So nullen sich Fürth und Nürnberg in Liga 2“ ist meiner Meinung nach schon in Ordnung.

          Ich bin der Meinung, dass wir mit dem momentanen Offensivpersonal noch massive Probleme bekommen werden. Hier muss meiner Meinung nach in der Winterpause nachgebessert werden.

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          • Johnny Vegas: Also, macht bitte die Grün-Weißen nicht stärker als sie waren. Damit würdest du den misserablen Eindruck, den unsere Mannschaft in Sachen offensives Spielsystem, Ballbehandlung und Zug zum Tor hinterlassen hat, nur übertünchen.

            Ein guter Freund von mir, seines Zeichens Vollblut-Kleeblattler, hat alle Heimspiele der Fürther in dieser Saison und einige Auswärtspiele seines Teams gesehen. Er war fassungslos wie schlecht der Club im Spiel nach vorne war. O-Ton “… der mit weitem Abstand schwächste Gegner in der bisherigen Saison”.

            Umso ärgerlicher für ihn, dass seine Truppe genausowenig Durchschlagskraft nach vorne hat.

            Also ich denke man muss formulieren, dass Fürth genauso schlecht wie der Club war. Die Schlagzeile der Bild “So nullen sich Fürth und Nürnberg in Liga 2″ ist meiner Meinung nach schon in Ordnung.

            Ich bin der Meinung, dass wir mit dem momentanen Offensivpersonal noch massive Probleme bekommen werden. Hier muss meiner Meinung nach in der Winterpause nachgebessert werden.

            ich finde schon, dass es einen Unterschied gibt zwischen „schlecht“ und „schlecht anzusehen“. Wenn wir vielleicht wie der schwächste Gegner gewirkt haben, glaube ich dennoch, dass die anderen Gegner auch nicht derart vehement bekämpft wurden. Und das Fürth keine Durschlagskraft nach vorne hat – nunja, mehr als wir allemal. Prib und Stieber sind da durchaus torgefährliche Mittelfeldspieler, die wir komplett aus dem Spiel genommen haben, insbesondere Stieber, der zuletzt ja einen kleinen Lauf hatte.

            Ich will gar nichts übertünchen, ich will nur, dass man sieht, dass die eigene Leistung auch immer von der des Gegners abhängt und in diesem Lichte war das gar nicht so schlecht, wie es gemacht wird. Nur halt unansehnlich.

            Und ja, auch ich möchte in der Offensive nachbessern und noch einen Notfall-IV holen (was ist eigentlich mit dem Amerikaner, den wir nach 20 min kaputt gemacht haben?). Aber das ist ja alles schon in Planung, wie man hört.

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            • Optimist:

              …Und dass Fürth keine Durschlagskraft nach vorne hat – nunja, mehr als wir allemal…

              Wenn dem so ist, stellt sich die Frage, ob die Vereinsführung und die sportliche Leitung des FCN in der Saisonplanung nicht gewaltig daneben gelegen haben. Mit Fürth sollte der FCN in puncto Qualität der Spieler schon mithalten können.

              Das dürftige sportliche Erscheinungsbild unserer Mannschaft gibt eher Anlass zu kritischen Fragen als zu wohlwollenden Beschwichtigungen nach dem Motto: Die Fürther sind in der Offensive halt besser besetzt als wir. Bassd scho!

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              • belschanov,

                zumindest Gebhardt und Kiyo sollten mit Prib und Stieber schon mithalten können. Und ihren Esswein, der unter den Erwartungen spielt, haben sie mit Sararer auch. Auf dem Papier sind wir sicher nicht schlechter, aber es ist halt noch nicht genug dabei rumgekommen, warum auch immer. Aber auch ich fordere ja eine offensive Nachbesserung (s.o.), also nicht nur eitel Sonnenschein und tralala 😉

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  • Trainerdiskussionen gehören zum Fußball. Die beginnen im Prinzip mit der Verpflichtung. Manche Trainer kommen nie an, andere werden euphorisch empfangen und genau so fallengelassen, andere kommen mit kritischen Augen besehen und verdienen sich Respekt. Bei Hecking ist es einer der letzteren Fälle. Er hat sich Respekt verdient und bekommt den von mir auch in schwierigen Zeiten mit Rückendeckung ausgezahlt. Diskussionen müssen aber erlaubt sein (gerade auf Platz 15/16), man muss sich aber gegen Unterstellungen wehren. Hecking wird sich aber selbst fragen, warum das mit dem Offensivspiel nicht klappt und wie hoch sein Anteil daran ist.

    Im Prinzip gibt es immer diese Wege: (Weg 1) Die Spieler können den Schalter umlegen, (Weg 2) Der Trainer verändert was (Personal oder Taktik oder Training) oder (Weg 3) das Personal wird verändert. Es gibt zwar auch manchmal „Weg 4“: ‚die wundersame Selbstheilung‘ (kraft Erfolgserlebnissen), doch auf die kann und darf man auch nicht ewig warten. „Weg 5“ bezeichnet man dann als „Mechanismen der Branche“, d.h. der Übungsleiter wird ausgetauscht. Meist dann (im seriösen Umfeld), wenn Weg 1 nicht eintraf, der Trainer Weg 2 ablehnte (oder nix funktionierte), Weg 3 vom Trainer für unnötig befunden oder falsch interpretiert wird (oder der Verein eben nicht kann oder will) und an Weg 4 keiner mehr glaubt.

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  • Habt ihr eigentlich mitgekriegt in Blickpunkt Sport, daß Klose nach dem Spiel den Schweini gegeben hat „Solche Spiele machen mir keinen Spaß, die spielen doch immer am Boden liegend …“ 😀

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  • Ich bin da voll und ganz bei Optimist. Das sollte auch der Tenor meines Kommentars unter „Purer Dreck“ sein.

    Und das man seit Mitte der letzten Rückrunde nicht mehr überzeugt hat kann ich nicht recht nachvollziehen. Nehmen wir die zwei Spiele zuhause gegen Schalke und in Kaiserslautern. Beide Spiele hab ich live miterlebt, gegen Schalke im Flimmerkasten und gegen Lautern war ich selbst vor Ort. Und ich fand beide Auftritte durchaus überzeugend!

    Ausserdem finde ich, dass wir auch gegen die Bayern nicht nur kämpfersich sondern auch teilweise spielerisch Gutes gezeigt haben. Man nehme den mustergültigen Konter kurz nach dem Ausgleich über, man beachte, Frantz und Pinola. Tja und dann haut Gebhardt über den Ball. Das war zwar ärgerlich aber doch auch nur allzu menschlich. Da hat er eine Durstsrecke beim VfB plus von ihm selbst wahrscheinlich garnicht so erwartete Startschwierigkeiten beim Club hinter sich und hat plötzlich den Siegtreffer gegen die Bayern auf dem Fuß…da kann man schonmal nervös werden. Und unsere Jungs sind eben (noch) keine Spieler internationaler Klasse von denen man sagen müsste:“Das darf einem solchen Spieler in keinem Fall passieren!“ Aber auch „Millionen-Stürmern“ soll es schonmal einen gegeben haben der im Nationaltrikot auf der Torlinie des Gegners sauber geklärt hat. 😛

    Wie gesagt, mir wäre es auch lieber gewesen wir hätten die Fürther gegen die Wand gespielt, aber erwarten konnten wir das doch nicht.

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    • Beate60,

      Eckes22,

      Ihr habt Euch sehr viel Mühe gemacht mit Euren Argumenten. Glaubt mir, ich freue mich mit der genannten Nachhaltigkeit von DH , wenn diese gelingt und Ihr Recht habt!! Das sage ich als leidgeprüfter jahrzehntelanger Glubbfan , der es immer bleiben wird, egal was passiert!!

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  • Letztlich werden hier Diskussionen geführt, weil unsere Spiele wirklich oft nicht schön anzusehen sind und weil in dieser Saison bislang extrem wenig Tore zu bejubeln waren.
    Wenn man aber mal drei Mannschaften mit unserer vergleicht, die meiner Meinung nach auf unserem Niveau liegen, dann muß man für die vergangenen drei Jahre feststellen, daß der Unterschied gar nicht so groß ist. Es geht drum hier ein,zwei Unentschieden mehr, dort ein, zwei Siege mehr und eine dieser 4 Mannschaften hat dann mal eine Hin- oder Rückrunde einen extremen Ausreißer nach unten oder oben, aber im Grunde sind wir immer ziemlich nah beeinander.
    Freiburg hat in dieser Saison aktuell zwei Siege mehr, Mainz zwei Siege mehr, dafür zwei Unentschieden weniger und Gladbach einen Sieg und ein Unetschieden weniger.
    Freiburg überstrahlt im Moment diese 4 Mannschaften mit 19 Toren und nur 14 Gegentore. Die drei anderen haben mehr Gegentore (Gladbach trotz TerStegen mit 24 die meisten), während wir grade mal auf mickrige 10 Tore kommen, bei 18 Gegentoren.
    Wenn man den 13. Spieltag anschaut, dann haben wir die letzten 6 Bundesligasaisonen bis zum 13. Spieltag tatsächlich mehr Tore geschossen, 14, 17, 16, 12, 18, 13. Unter Hecking aber tatsächlich einmal sogar 1 Tor mehr als 2006/07, aber nur 2006/07 mit 14 Gegentoren noch nie so wenig Gegentore kassiert 26, 14, 24, 20, 21, 24.
    Daraus kann man möglicherweise schließen, daß die Offensive in dieser Saison wirklich zugunsten der Defensive noch hintansteht.
    Und wir stehen tatsächlich mal wieder deutlich schlechter da als 04/05 (11.), 06/07 (9.), 10/11 (10.). Hecking steht immer noch einen Platz besser da als Meyer 07/08 (16) am 13. Spieltag.
    Aber Hecking hat es bislang genau wie Hans Meyer immer geschafft am Ende der Saison einen besseren Tabellenplatz zu erreichen.
    Und aus letzterer Aussage schließ ich, daß Hecking genau wie die Jahre davor daran arbeitet, die Mannschaft wieder zu verbessern.
    Man könnte natürlich auch ableiten, er ist diese Saison nur unwesentlich besser ist als Hans Meyer 07/08 und deshalb muß er genauso gehen wie Meyer damals. Allerdings war der damalige Trainerwechsel aus meiner Sicht nicht erfolgreich. Wenn das jemand anders sieht …
    Ich würde aus der damaligen Erfahrung eher schließen, daß man den anderen Weg gehen sollte und darauf vertrauen, daß der Trainer seine Arbeit wieder genauso gut macht wie in den vergangenen Jahren.
    Hans Meyer tut das übrigens, wenn man ihm glaubt, was er sagt und seine Aussagen gestern in Blickpunkt Sport nicht auch nur als höfliche Floskel versteht.

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  • Ach und ich hab noch etwas vergessen.
    Wenn ein Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht oder die Spieler nicht mehr erreicht, ist es doch gemeinhin so, dass es zwischen Mannschaft und Trainer einfach nicht mehr wirklich stimmt, oder!?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn dem so wäre, ein gesperrter Spieler auch noch Bock hätte das nächste Spiel zusammen mit den Fans im Block zu erleben! Da hätte man dann sicher andere Sorgen.

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  • Ich finde die Diskussionen beenden kann jetzt nur Hecking und die Mannschaft durch ein überzeugendes Spiel gegen Hoffenheim. Es ist an der Zeit wieder einmal guten Fußball zu sehen.

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    • Juwe:
      Ich finde die Diskussionen beenden kann jetzt nur Hecking und die Mannschaft durch ein überzeugendes Spiel gegen Hoffenheim. Es ist an der Zeit wieder einmal guten Fußball zu sehen.

      Stimmt. Das ist definitiv ein Schicksalsspiel. Wir können die Diskussion getrost bis morgen abend unterbrechen.

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      • BSE08: Stimmt. Das ist definitiv ein Schicksalsspiel. Wir können die Diskussion getrost bis morgen abend unterbrechen.

        🙂

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  • „Juwe:
    Ich finde die Diskussionen beenden kann jetzt nur Hecking und die Mannschaft durch ein überzeugendes Spiel gegen Hoffenheim. Es ist an der Zeit wieder einmal guten Fußball zu sehen“

    Ich verlange gar keinen guten Fußball morgen Abend. Mir reicht schon besserer Fußball als gegen Fürth und wenn das ergebnis noch passt bin ich rundum zufrieden.

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  • Und noch ein Nachtrag an diejenigen, die jedem, der sich zu den „Leistungen“ unserer Mannschaft kritisch äußert, entgegenschleudern, der FCN sei nicht Real oder Barcelona: Um gegen Fürth besser zu spielen als unsere Mannschaft am letztenn Samstag, muss man nicht Real oder Barcelona sein.

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    • belschanov:
      Und noch ein Nachtrag an diejenigen, die jedem, der sich zu den “Leistungen” unserer Mannschaft kritisch äußert, entgegenschleudern, der FCN sei nicht Real oder Barcelona: Um gegen Fürth besser zu spielen als unsere Mannschaft am letztenn Samstag, muss man nicht Real oder Barcelona sein.

      Niemand hat die Absicht die Leistung schön zu reden. Über schön saufen könnten wir allerdings reden.

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    • belschanov:
      Und noch ein Nachtrag an diejenigen, die jedem, der sich zu den “Leistungen” unserer Mannschaft kritisch äußert, entgegenschleudern, der FCN sei nicht Real oder Barcelona: Um gegen Fürth besser zu spielen als unsere Mannschaft am letztenn Samstag, muss man nicht Real oder Barcelona sein.

      Du übersiehst den DERBY Charakter des Spiels: Gegen keinen anderen Gegner spielt der Glubb so. 😉

      Laut Kicker hat der Glubb am Samstag nur etwa 98 km als Mannschaft zurückgelegt. Auch die Westvorstadt hat nur ca. 3KM mehr zurückgelegt, obwohl sie gute 30 min einen Mann mehr hatten. Normalerweise legt der Glubb ca 20km mehr zurück. Das bedeutet für mich eigentlich, dass viele Laufwege zugestellt waren.Hüben wie drüben.

      Es war ein einzigartiges Spiel mit einer ganz eigenen, einzigartigen Geschichte. Das kann nicht mit einem “ normalen“ Spiel verglichen werden. Auch ein Spiel Real- Barca, oder Inter- AC Mailand, selbst ManU- ManCity bedeutet nicht automatisch ein Leckerbissen ( oder Deutschland- Spanien oder Italien bzw Argentinien-Brasilien). Heißt das für Dich dann auch, dass die nicht besser spielen können?

      Für mich gilt das eigentlich dann nur in diesem Spiel…

      Deswegen sollte auf diesen Grottenkick nicht länger rumgeritten werden… 😉

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      • KUZ, das versuche ich hier die ganze Zeit zu verdeutlichen. Schade, dass es so wenige verstehen….

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  • Ich glaube der Club kann es morgen fast nicht richtig machen, wird es ein super Spiel heißt es, warum rufen sie das nicht immer ab, wird es wieder ein recht schlechtes Spiel haben es alle vorher gewußt :-X … einfach ist das alles nicht.

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  • Ach ja Hannover führt schon nach 4 min mit 1:0 gegen das Fürther Abwehr Bollwerk…

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    • Juwe:
      Ach ja Hannover führt schon nach 4 min mit 1:0 gegen das Fürther Abwehr Bollwerk…

      Das Tor hat mich an den Sololauf von Klose erinnert…nur mit dem Unterschied, dass sich alle Fürther auf Klose gestürtzt haben, während sie dem 96iger den Weg frei gemacht haben….is halt kein Derby! 😉

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      • KUZ,

        Der Unterschied ist eher, dass der Hannoveraner a) geschossen hat und b) da tatsächlich ein Teamkollege zum Abstauben bereit war, während Klose alleine auf weiter Flur war.

        Torschüsse machen Tore halt doch wahrscheinlicher.

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        • xxandl:
          KUZ,

          Der Unterschied ist eher, dass der Hannoveraner a) geschossen hat und b) da tatsächlich ein Teamkollege zum Abstauben bereit war, während Klose alleine auf weiter Flur war.

          Torschüsse machen Tore halt doch wahrscheinlicher.

          Der Hannoveraner konnte eben schießen, da ihm der Weg frei gemacht wurde…wenn es bei Klose zum Schuss hätte kommen können ( also sich die Westvorstädter ebenso zurückgezogen hätten) und es den Abstauber gegeben hätte , wäre Polter auch dagewesen…

          Wenn man etwas nicht sehen will, sieht man es auch net… 😉

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          • KUZ,
            und wenn man Dinge sehen kann, die nicht da sind, sollte man schleunigst zum Neurologen gehen. Oder zu RTL2, je nach Präferenz.

            Die Fürther konnten Klose mit drei Mann attackieren, weil da eben niemand war. Ya Konan hingegen hätte nochmal zurück zu Schlaudraff spielen können, zu Diouf querlegen oder selbst gehen und das hat gereicht um die Fürther Zuordnung komplett zu zerstören, nachdem sie beim vorhergegangenen Doppelpass schon nicht gut ausgesehen haben.

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            • xxandl:
              KUZ,
              und wenn man Dinge sehen kann, die nicht da sind, sollte man schleunigst zum Neurologen gehen. Oder zu RTL2, je nach Präferenz.

              Die Fürther konnten Klose mit drei Mann attackieren, weil da eben niemand war. Ya Konan hingegen hätte nochmal zurück zu Schlaudraff spielen können, zu Diouf querlegen oder selbst gehen und das hat gereicht um die Fürther Zuordnung komplett zu zerstören, nachdem sie beim vorhergegangenen Doppelpass schon nicht gut ausgesehen haben.

              “ Ich ärgere mich jetzt noch, weil ich Sebastian Polter im Augenwinkel gesehen habe.Spiele ich zu ihm, hat er freie Bahn.“

              Dies sagte Klose! ( siehe KICKER S.41)

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              • KUZ

                Kann schon sein, dass Klose die Situation so wahrgenommen hat, Fakt ist aber, dass Mavraj bei Polter bzw. zwischen Klose und Polter steht und sich erst zum Ball orientiert als Klose ihn sich zu weit vorlegt und er sich sicher sein kann den Ball zu gewinnen.

                Ein direkter Pass wäre also nicht möglich gewesen, er hätte maximal versuchen können Polter steil zu schicken, wobei das wohl eher ein Ball für Max Grün geworden wäre oder ihn hinter Mavraj zu spielen, den hätte Polter dann aber auch in den Rücken bekommen und den Angriff unterbrochen.

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        • Da sich Mavraj in Bewegung befand, hätte es ein Beinschuss vielleicht ( das ist absolut nicht ausgeschlossen) geschafft, Polter freizuspielen ,ohne Anspiel in den Rücken. Alles Theorie…

          Aber eigentlich reden wir darüber:

          xxandl:
          KUZ,

          Der Unterschied ist eher, dass der Hannoveraner …. b) da tatsächlich ein Teamkollege zum Abstauben bereit war, während Klose alleine auf weiter Flur war.

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    • Juwe:
      Ach ja Hannover führt schon nach 4 min mit 1:0 gegen das Fürther Abwehr Bollwerk…

      das bestätigt mich eher, als dass es mich widerlegt. War die einzige echte Chance in der 1. HZ dieser tollen Offensive…

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  • Für einen Beinschuss müsste man in Ballbesitz sein, was Klose zu dem Zeitpunkt nicht mehr war, weil er sich bei seinem Haken den Ball um einige Meter zu weit vorgelegt hat. Aber der Kerl ist Innenverteidiger, das kann man ihm nicht vorwerfen. Der Zeitpunkt zum Pass wäre vorher gewesen und da bot sich ihm das beschriebene Szenario. Womöglich wäre der Ball durchgekommen, weiß niemand, aber die Wahrscheinlichkeit spricht bei dieser Positionierung des Gegenspielers nicht dafür.

    Der zitierte Satz ist tatsächlich so nicht korrekt, beim ‚allein auf weiter Flur‘ bleibe ich, weil ich Polter für keine realistische Anspielstation halte, aber ja, für einen möglichen Abstauber wäre er wohl bereit gestanden.

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  • …und Fürth hat bei weitem nicht so aggressiv gespielt, wie gegen uns. War halt kein Derby….

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