Dem Spiel zuwenden

Man könnte sich langsam wieder dem Spiel zuwenden. Aber bis Sonntag ist auch noch eine Weile. Was hat uns die kurze (warum eigentlich?) Vorbereitung nun eigentlich gebracht?

Coach Hecking wollte also nicht mehr nach Belek, deswegen ging es für den 1. FC Nürnberg dieses Jahr ins spanische La Cala de Mijas. Aber weil da ja was war mit Hecking und dem FCN, durfte Hecking dann doch wieder ins ungeliebte Belek, denn dorthin ging sein neuer Herzensclub, der VfL Wolfsburg. Kleine Schadenfreuden rund um den Valznerweiher inklusive. Geleitet wurde die Club-Vorbereitung dann aber nicht von ‘einem’ neuen Coach, unser neuer Übungsleiter ist nämlich ein Duo, quasi eine gleichberechtigte Doppelspitze Wiesinger-Reutershahn mit 1a und 1b-Regelung. Wo genau die Unterschiede sind, wird man wohl eher in der Human-Ressource Bibel unter “political correctness” nachschlagen können, denn in der Praxis ist Wiesinger der Chef (Sprachrohr und finaler Entscheider) und Reutershahn der Co-Trainer – dass das heute anders (gleichberechtigter) gehandhabt wird als vor 20 Jahren, ist weder neu noch überraschend. Aber warum nicht den Zeitgeist huldigen.

Das Trainingslager brachte drei mehr oder minder aussagekräftige Testkicks gegen allesamt belgische Vertreter. Gegen den wohl namhaftesten Vertreter, dem FC Brügge, setzte es ein 4:3-Niederlage. Der Club musste gegen den Tabellenvierten der belgischen Jupiler League dabei anschaulich aufzeigen lassen, wie man einen 2:0-Rückstand in eine 2:4-Führung drehen kann. Besser sah das rein vom Ergebnis da schon gegen den sogar tabellarisch noch besser stehende (3. Platz) Sporting Lokeren aus (2:0 Sieg) und auch den RAEC Mons (7. Platz, Endergebnis 3:1). Den drei Spielen kann man leider keine wirkliche Indikatorwirkung für das Spiel gegen den HSV am Sonntag einräumen (die belgische Liga ist dazu auch nicht stark genug und wird derzeit einseitig vom RSC Anderlecht dominiert), aber doch einen gewissen Erkenntnisgewinn attestieren.

1. Wiesinger will nix verändern, aber alles besser machen … vor allem nach vorne. Quasi auch “mehr dem Spiel zuwenden”, statt nur dem Gegner. Aber wie schwer das ist, nach vorne etwas mehr am Rädchen zu drehen, das sah man gegen Brügge. Zwar gelangen viele Tore und man hatte auch viele Chancen, war aber hinten offen wie ein Scheunentor – und das auch in Bestbesetzung.

2. Der zweite Anzug sucht seine Chance. Das sah man im Spiel gegen Lokeren, das personell von den vermeintlichen “zweiten Wahl” und Nachwuchsspielern bestritten wurde. Eine engagierte Partie, bei der man aber wohl die Erkenntnisse des 1. Spiels berücksichtigte und das “Rädchen” wieder etwas zurückdrehte – und schon sah es auch fast wieder aus wie unter Hecking. Das sah man auch dann gegen Moans beim 3:1, wo man auch mit der ersten Garde am Ende den “Arbeitssieg” bemühte.

3. Vertrauen in das Personal ist gut. Macht aber Defizite nicht besser. Und so eiert (bitte die Formulierung nachsehen) man auch wenige Tage vor Rückrundenstart in Sachen Neuzugänge noch verbal zwischen Dementi und Andeutung. Grundsätzlich habe man ja keinen Bedarf, aber irgendwie dann doch, wenn sich was ergibt und wenn einer geht (wie Marcos Antonio, der darf, aber derzeit am Arbeitsamt unter “schwer vermittelbar” geführt werden dürfte) – oder und überhaupt eh nur, wenn es ein Vorgriff auf den Sommer wäre. Konkret bedeutet das wohl, dass man gern in der Innenverteidigung und im Sturm aktiv würde, weil Marcos Antonio besser heute als morgen gehen kann, da nie in Tritt kam (oder nie ankam), und Polter wohl gehen muss, weil die Leihe in Wolfsburg endet und er dann entweder zu gut ist, um gehalten zu werden, oder zu schlecht, um Ablöse und Gehalt zu rechtfertigen. Innenverteidigung dabei etwas dringlicher, bis Ende Januar wolle man dann wohl doch mal was tun – oder auch nicht, aber wohl doch. Der lange in den Gerüchten gehandelte Wolfsburger Madlung wird das allerdings wohl nicht – weil der wohl nach England schielt und weil den wohl auch nur Hecking wirklich wollte (und der hat ihn ja jetzt). Und wenn man sich im Transfermarkt so umsieht, dann ist der Club nicht der einzige auf Brautschau – und potentere Bewerber dominieren die Tanzfläche.

Am Sonntag ist in jedem Fall mal “Wahrheit ist am Platz” das Motto, da wird man sehen, ob Kader und Coaches gegen den HSV ihre Bundesligareife unter Beweis stellen können. Was dringend nötig wäre, denn 20 Punkte sind ja gut und schön, aber da der Hinrundenauftakt ja als schwer empfunden wurde, ist es der Rückrundenauftakt wohl auch. Eine Wiederholung der 7 Punkte aus 3 Spielen wünschenswert, aber wohl mehr als optimistisch. Und von hinten drängen Hoffenheim und Neuwolf Hecking, der sich mal ganz magathesk gleich mit einem Perisic das Leben aus der Volkswagenkasse versüßte.

Wir dürfen gespannt sein. Aber hilft ja nix, geht ja immer weiter.

44 Gedanken zu „Dem Spiel zuwenden

  • Man tut sich-meine Meinung-doch wohl einen gefallen abzuwarten und nicht schon wieder Erwartungen an erfolgen oder Rückschlägen in den ersten Spielen festzumachen.das die neue Situation Zeit verdient sollte eben so sein weils eben nunmal so ist.wir sind der Club.alibis ala madlung oder schon jetzt

  • Zweifeln liegt wahrscheinlich in der Natur der Club Fans…den Kommentar kann man als warnend verstehen.schätze immer deine Einschätzungen sehr,finde wir sollten wie gesagt aber die Sache im Sinne des Fcn akzeptieren und unterstützen.es spricht doch wenig dagegen sich endlich zu etablieren

  • Ich dämpfe eher zu hohe Erwartungen. Erwartungen dahin gehend, dass der neue Besen nun auf einmal vorne besser kehrt und hinten alles bleibt wie es ist. Und ich hoffe, dass Wiesinger sich nicht von den (vielleicht auch eigenen) Erwartungen verführen lässt. Ich glaube durchaus, dass es besser gehen kann als unter Hecking, was das Offensivspiel angeht, aber auf dem Weg dorthin gibt es zwei Möglichkeiten: Alles auf eine Karte – das hieße gegen Hamburg offensiv ausgerichtet zu spielen und a la Brügge mit 4:3 siegen oder 3:4 verlieren, oder den Weg der kleinen Schritte zu gehen, das bedeutet erstmal so wie bisher weiterzumachen und nach und nach im Training sich neue Ideen zu erarbeiten.

    Am Sonntag sind wir schlauer um die Zeit.

  • Nachdem ich davon ausgehe, dass wir gegen Brügge Wiesingers vorläufige erste Elf gesehen haben, habe ich keine sonderlich hohen Erwartungen in punkto Spielkultur, denn Simons, Balitsch und Frantz sind schon ein deutliches Anzeichen dafür, dass es Wiesinger ähnlich konservativ anlegen wird wie Hecking.

    Gerade zum Rückrundenstart ist das aber durchaus legitim, da gilt es in erster Linie darum ein paar Punkte zu erkämpfen und den Leuten zu zeigen, dass der neue Besen solide kehren kann. Danach wünsche ich mir aber schon etwas mehr Mut, auch zur Jugend, und eine eigene Handschrift.

  • Also wenn man bei defensiver Ausrichtung vorne 3 Buden macht wie beim letzten Testspiel, dann schaue ich mir das gerne auch noch länger an. 😉

  • Ich sehe schon auch das Problem, dass sich mit dem vorhandenen Kader nicht sonderlich viel offensiver spielen lässt, ohne die defensive Stabilität zu gefährden, was ich an der mangelnden spielerischen Klasse in unserem DM festmache. Ich hatte mir zwar im Sommer hier erhofft, dass man von Balitsch mehr Impulse bekommen kann, aber diesbezüglich wurde ich doch ein bisschen enttäuscht…

    Andererseits hoffe ich doch auch, dass Wiesinger etwas variabler spielen wird, vor allem auch was taktische Umstellungen im Spiel betrifft…

    • Scramjet, der Schlüssel könnte Feulner sein. Wenn er das abruft, was man sich ja immer erhoffte, dann kann er der spielende 6er sein, der immer fehlte. Dann kannst du auch das 4-1-4-1 spielen und auch eine Raute, was mit Simons/Balitsch fast nicht denkbar ist als Solo-6.

      • Alexander | Clubfans United: der Schlüssel könnte Feulner sein. Wenn er das abruft, was man sich ja immer erhoffte, dann kann er der spielende 6er sein, der immer fehlte. Dann kannst du auch das 4-1-4-1 spielen und auch eine Raute, was mit Simons/Balitsch fast nicht denkbar ist als Solo-6.

        ja, man hat fast so den Eindruck, dass Feulner jetzt erst so richtig angekommen ist. Fehlende Spielpraxis scheint schwerwiegender zu sein, als angenommen. Und dass er zu Großem instande ist, hat er ja in Mainz schon hinlänglich bewiesen.

        Mir gefällt eigentlich die Idee eines 4-1-4-1 mit einer flachen Raute, in der ein echter 6er von einem 8er (Feulner) assistiert wird, dazu 2 Außenstürmer/OM (Kiyo, Mak, Esswein, Frantz, Mendler, wie auch immer) und ein 10er (Gebhardt), davor dann Peki. Defensiv wird dann eine Doppel-6 daraus und offensiv ist das Mittelfeld etwas tiefer gestaffelt.

  • So einen De Camargo sähe ich ja auch gern beim Club – wenn man ihn in Gladbach schon nicht mehr haben will. Aber ich fürchte, der ist nicht unsere Kragenweite. Auch wenn die ~ 4 Mio, die einst Gladbach zahlte, wohl kaum noch aufgerufen werden, wären Gehalt und Ablöse für den Club rekordverdächtig. Und das für einen 29jährigen?

    • Alexander | Clubfans United:
      Scramjet, der Schlüssel könnte Feulner sein. Wenn er das abruft, was man sich ja immer erhoffte, dann kann er der spielende 6er sein, der immer fehlte. Dann kannst du auch das 4-1-4-1 spielen und auch eine Raute, was mit Simons/Balitsch fast nicht denkbar ist als Solo-6.

      Sehe ich genauso, um kurzfristig Abhilfe zu schaffen die einzige Möglichkeit. Das hab ich schon seit Feulner einigermaßen in die Spur gefunden hat immer wieder mal an verschiedenen Stellen geschrieben, dass man die Kombi Simons/Feulner oder auch Balitsch/Feulner mal ausprobieren sollte… Dann könnte man mit Frantz, Esswein oder Mak noch einen weiteren “richtig” offensiven Spieler bringen, wobei ich aktuell nicht beurteilen kann, in welchem Zustand die Spieler sind (vor allem die letzten beiden).
      Naja, aber wenn man sowas als Kommentar zu nem NN-Artikel o.ä. schreibt, wird man eigentlich nur als absoluter Vollidiot ohne Ahnung von Fußball abgestempelt…

      Alexander | Clubfans United:
      So einen De Camargo sähe ich ja auch gern beim Club – wenn man ihn in Gladbach schon nicht mehr haben will. Aber ich fürchte, der ist nicht unsere Kragenweite. Auch wenn die ~ 4 Mio, die einst Gladbach zahlte, wohl kaum noch aufgerufen werden, wären Gehalt und Ablöse für den Club rekordverdächtig. Und das für einen 29jährigen?

      Ich verfolge Gladbach ziemlich genau, weil meine Frau Gladbach-Fan ist… Und ich muss sagen, dass mich De Camargo nicht überzeugt. Der hat es in mittlerweile drei Jahren bei Gladbach nie über den Status als “erste Alternative für den Sturm” herausgebracht (abgesehen von seinem ersten halben Jahr, nachdem er dann durch Hanke ersetzt wurde).
      Seine Torquote ist zwar gut, gerade als Joker auch einer, mit dem man mal noch ein Spiel rumreißen kann, aber keiner, dem ich die Rolle als Leistungsträger zutrauen würde (welche er in Anbetracht des finanziellen Aufwands, den man stemmen müsste, aber einnehmen müsste).

      Ein Gladbach-Spieler, den ich im Sommer sehr gerne bei uns gesehen hätte, anstelle von Antonio, wäre Brouwers gewesen…

  • Ja, von und nach Gladbach hatten wir schon früher desöfteren Personalwechsel: Peer Kluge – mit einer Fitness a la Simons ist er im Augenblick wohl der beste 6/8er in Liga 2 – kam damals ablösefrei aus Gladbach zu uns. Weshalb hatten wir den damals eigentlich abgegeben? Schlecht fand ich den nie. Im Gegenteil war er oftmals mit der einzige, der aufopferungsvoll gefightet hat.

    Dann noch den Nordtveit: Abgegeben an Gladbach und dort entwickelt er sich dann doch glatt zu einem der besten DMs der 1. Liga.

    Hm, Di Camargo? Ja, ein “Brecher” im Sturm würde uns sicher gut tun. Man vermisst den Schieber schon. Der schaffte es, den Ball auch mal gegen zwei Gegenspieler zu behaupten. Oder er wich auf die Flügel aus und machte so den Weg für nachsetzende OMs frei. Da sind unsere beiden Stürmer noch nicht soweit. Schade, schade, dass wir nicht schon einige Schritte weiter in der Entwicklung sind und solche Perlen mangels Geld dann wieder verlieren. Das Geld wäre vielleicht für einen Schieber gut gewesen. Aber wir haben es ja sowieso auch heute nicht für einen di Camargo.

    Verstehen konnte ich die Personalie Polter nicht unbedingt. Für mich ist er ein “Zwilling” von Peki. Ok, natürlich ein Ersatz, aber er bietet halt spielerisch nicht unbedingt eine Alternative. Auch wenn er einen beweglicheren Eindruck hinterlässt, als zweiter Stürmer wäre er mE eine Fehlbesetzung an der Seite eines schnellen, wendigen Ngankams z.b.

    Na, mal sehen, was bei dem “geeiere” über die Transfermarktaktivitäten unseres Ruhmreichen rauskommt.

    • Woschdsubbn: Ja, von und nach Gladbach hatten wir schon früher desöfteren Personalwechsel: Peer Kluge – mit einer Fitness a la Simons ist er im Augenblick wohl der beste 6/8er in Liga 2 – kam damals ablösefrei aus Gladbach zu uns. Weshalb hatten wir den damals eigentlich abgegeben? Schlecht fand ich den nie. Im Gegenteil war er oftmals mit der einzige, der aufopferungsvoll gefightet hat.

      Der wollte unbedingt auf Schalke.

      Woschdsubbn: Das Geld wäre vielleicht für einen Schieber gut gewesen. Aber wir haben es ja sowieso auch heute nicht für einen di Camargo.

      Bei Schieber ging es nie um Geld, weil Stuttgart damals überhaupt nicht mal verhandlungsbereit war. Als er sich dann nochmal verletzte und die Anfrage aus Dortmund kam, war das schon alles Schnee von gestern. Hecking hätte Schieber damals unbedingt gewollt, aber es gab nicht den Hauch einer Chance.

      Woschdsubbn: Verstehen konnte ich die Personalie Polter nicht unbedingt. Für mich ist er ein “Zwilling” von Peki. Ok, natürlich ein Ersatz, aber er bietet halt spielerisch nicht unbedingt eine Alternative. Auch wenn er einen beweglicheren Eindruck hinterlässt, als zweiter Stürmer wäre er mE eine Fehlbesetzung an der Seite eines schnellen, wendigen Ngankams z.b.

      Das ja immer des Pudels Kern: Wenn du nicht gerade einen Magath-Kader hast, musst du wählen zwischen gleichen Typus Spieler oder unterschiedlichen. Nimmst du Spieler, die sich ähneln, kannst du ihn bei Ausfall nahtlos ersetzen. Sind sie unterschiedlich, dann kannst du zwar variieren, aber musst bei Ausfall auch gezwungenermaßen alles ändern. Ich denke die Idee mit P&P war schon ok, fehlt halt noch einer dazu.

  • Ah, Danke Alexander für Deine Ergänzungen. Stimmt, der Kluge wollte sich verbessern damals. Jetzt fällt es mir auch wieder ein.

    Ok, dann gibt das mit “P&P” natürlich Sinn, wenn man das so sieht.

    Zu Schieber+Stuttgart: Die machen ja auch einen alles anderen als guten und geplanten Eindruck mit ihrer Transferpolitik!

    Damals wollten die Schieber unbedingt zurückhaben. Dann haben die sich aber den Ibisevic zusätzlich geholt. Damit hatte Schieber dann mindestens Cacao, Harnik und Ibisevic vor der Nase und wollte damit natürlich wieder weg. Jetzt landet Cacao wohl gerade in der zweiten Reihe und nun müssen sie noch einen neuen Stürmer verpflichten.
    Und dabei kam Schieber aus der eigenen Jugend und ist durch und durch – aus Backnang stammend – ein Stuttgarter.

    Da muss man sich nicht wundern, wenn der Trainer verzweifelt und mit einer Verlängerung gezögert hat.

    Allgemein schaffen die es gefühlt gar nicht, ihre tolle Jugendarbeit in die erste Mannschaft zu transportieren. Jetzt wieder was mit “Glubb” 🙂 : Vor dem Glubb stellen ja die Stuttgarter das größte Gesamtkontingent an Jugendnationalspielern in Deutschland.
    Davon kommt bisher aber fast nichts in der ersten Mannschaft an.
    Eine schwache Vorstellung, zumal anscheinend das Geld auch im Ländle nach dem Stadionumbau nicht mehr so locker sitzt wie früher und mit Mercedes und der EnBW noch dazu zwei wichtige Sponsoren wirtschaftliche Probleme haben. Und jetzt suchen sie sich aktuell angeblich wieder einen neuen Stürmer…

    In diesem Rahmen sind solche Vorgänge wie um den Schieber nachgerade eine Antiwerbung in eigener Sache.

    Ok, natürlich sollte auch der Glubb hier weiter dranbleiben. Ich denke solche Ideen, wie gute Nachwuchsspieler wie Gärtner, Ittner und Stark ins Trainingslager mitzunehmen bzw. ihnen recht-/frühzeitig eine Vertragsverlängerung bzw. Aufnahme in der Profikader anzubieten sind eine gute Sache.
    Da muss der Verein einfach wirklich dranbleiben und Lippenbekenntnissen auch weiterhin Taten folgen lassen. Und wenn es nur Einwechslungen in der 85 Minute bei einer 2:0 Führung sein sollten. Das alles gibt ein Gesamtbild mit wichtiger Eigenwerbung für den Nachwuchs.

    • Woschdsubbn:
      Davon kommt bisher aber fast nichts in der ersten Mannschaft an.

      Welche der beiden Mannschaften meintest Du damit? 🙂
      Beim Club sieht es da auch nicht besonders rosig aus.
      Ich hoffe immer noch auf Julian Wießmeier in der nächsten Saison. Ich mag den Jungen einfach seit ich in Hannover seinen ersten BuLi-Auftritt live gesehen habe.

  • Ich weiß nicht, wie lange wir uns das noch antun werden, Fußballfans zu sein. Wenn jetzt Trainer verpflichtet werden, für ein Jahresgehalt, dass den Wert vieler Mannschaften in der Liga sicherlich übersteigt.

    Ok, es stellt sich natürlich die Frage, wieviel Trainer braucht man für ein Ensemble wie das aus Barcelona überhaupt, um erfolgreich zu sein. Vielleicht wenig? Oder doch gerade viel? Es wird sich zeigen.

    Die in der Bundesliga bewegten Geldbeträge nähern sich jedenfalls in großen Schritten denen in England, Italien oder Spanien.
    Das heisst, die Entwicklung der dortigen Vereine werden wir früher haben, als uns lieb sein wird: Zwei bis fünf Vereine sind Galaxien vom Rest der Liga entfernt. Die Geldkonzentration nimmt rasant zu.
    Und viel Glaskugel braucht man nicht: Der Glubb wird außen vor bleiben.
    Schade alles.

    • Woschdsubbn:
      Ich weiß nicht, wie lange wir uns das noch antun werden, Fußballfans zu sein. Wenn jetzt Trainer verpflichtet werden, für ein Jahresgehalt, dass den Wert vieler Mannschaften in der Liga sicherlich übersteigt.

      Wieviel soll Guardiola denn bei den Bayern verdienen?

      • Scramjet: Wieviel soll Guardiola denn bei den Bayern verdienen?

        Es wird gemunkelt, dass folgende Gleichung hinkommt:
        1 x Guardiola = 3 x Diego

        adidas hat übrigens kräftig mitfinanziert, habe ich gehört. Das Festgeld der Bauern stammt sicherlich noch aus der Hochzinsphase und muss deshalb dann nicht so arg angefasst werden. Pepi wird dann als neue Galionsfigur auf dem Riesenplaket in Herzogenaurach hängen…

    • Alexander | Clubfans United:
      Jetzt wo die Bayern Guardiola haben, fehlt ihnen eigentlich nur noch ein Konzept, jahrzehntelange konsequente Jugendarbeit und Messi.

      Ich glaube nicht, dass er der richtige für die Bauern ist. Fatzke Mourinho würde besser passen. Schweini ist kein Xavi, Ribery ist kein Messi, Müller ist kein Iniesta, Gomez ist kein Fabregas, Mandzukic ist kein Villa. Da fehlen auf allen Positionen Welten, der Barca Stil passt nicht zu den Bauern, ich glaube auch nicht, dass die Spieler die technische Qualität dafür haben. Real Madrid passt da eher, also auch der Fatzke. Der würde auch menschlich perfekt zu den Bauern passen :mrgreen:

      Bin mal gespannt, was Guardiola daraus machen kann…..

  • Und Deutsch spricht er auch nicht, was ich für ein echtes Problem halte. Bin echt gespannt ob das gut geht.

    Für die Liga ist das aber schon ein Ausrufezeichen.

  • Der FCB hat mit Guardiola den Jackpot gezogen und die Krönung oben drauf gesetzt auf ein durchdachtes Konzept mit Sammer der in München ua. die Jugendarbeit neu konzeptionieren wird und mit der Verpflichtung von Martinez, scheinbar sitzt der Stachel Dortmund doch sehr tief 🙂 ..dennoch zu der Entwicklung kann man die Bauern sportliche eigentlich nur beglückwünschen, davon wird die ganze Liga profitieren. Aber ein Selbstläufer wird es nicht, dafür steckt der Teufel dann zu sehr im Detail und in der täglichen Arbeit in einem nicht unkomplizierten Verein. Auch bei den 17 anderen Vereinen aus der 1.Liga wird weiter Fußball gespielt.

  • Ich finde, Guardiola ist ein sehr guter und sehr sympathischer Trainer. Ich nehm mal an, er ist auch ehrgeizig und wenn er kommt verspricht er sich auch Erfolge mit den Bayern.
    Wenn das auf ein Konzept hinausläuft wie bei Barcelona wird er auch darauf bauen, die Jugend mittelfristig in die Mannschaft einzubauen. Ich denke, für Spieler wie Schweinsteiger und Lahm kommt er zu spät. Wenn das dann bei den Bayern nicht bedeutet, alle guten Jugendspieler schon vor dem ersten Profivertrag den anderen Vereinen zu Wuchersummen wegzuverpflichten, sondern auf die eigene Jugend zu setzen, ist das doch okay.
    Mal sehen, ob sie mit dieser sensationellen Trainerverpflichtung mehr Erfolg haben als mit denen von Klinsmann oder van Gaal. Meiner Meinung nach verkörpert Guardiola eine Symbiose von deren guten Seiten. Mal sehen, ob so ein Trainer auch an Bayernstrukturen scheitert.
    Daß die Bayern alles dafür tun, um die Meisterschaft jedes Jahr mitzuspielen und daß sie das Geld dazu haben, sich dafür die Spieler zu kaufen, wär auch ohne diesen Trainer klar. Insofern bleibt doch für die anderen Mannschaften erst mal alles beim Alten.
    Mir machen da Vereine wie Wolfsburg mehr Sorgen, die alle Preise für jeden Spieler in die Höhe treiben. Aber anscheinend ist dort durch Allofs und Hecking auch ein wenig Vernunft zurückgekehrt, wenn jetzt davon gesprochen wird, daß man diese Preistreiberei nicht fortsetzen will.
    Ich hoffe einfach, daß die “reichen” Vereine soviel Vernunft haben, zu wissen, was sie an den Vereinen in der Bundesliga haben und daß es auf Dauer für viele Zuschauer langweilig wird, den eigenen Verein gegen Übermannschaften verlieren zu sehen. Es wäre schade, wenn die Entwicklung darauf hinausläuft, daß in 10 Jahren nur noch Mannschaften reicher Männer gegeneinander antreten.
    Und ich hoffe, daß es in den nächsten Jahren nicht unrealistisch wird, mit einem Konzept wie dem Unseren eine kontinuierliche erfolgreiche Arbeit zu leisten und auch zum Erfolg zu kommen.

    • Betae60:
      Mir machen da Vereine wie Wolfsburg mehr Sorgen, die alle Preise für jeden Spieler in die Höhe treiben. Aber anscheinend ist dort durch Allofs und Hecking auch ein wenig Vernunft zurückgekehrt, wenn jetzt davon gesprochen wird, daß man diese Preistreiberei nicht fortsetzen will.
      Ich hoffe einfach, daß die “reichen” Vereine soviel Vernunft haben, zu wissen, was sie an den Vereinen in der Bundesliga haben und daß es auf Dauer für viele Zuschauer langweilig wird, den eigenen Verein gegen Übermannschaften verlieren zu sehen. Es wäre schade, wenn die Entwicklung darauf hinausläuft, daß in 10 Jahren nur noch Mannschaften reicher Männer gegeneinander antreten.
      Und ich hoffe, daß es in den nächsten Jahren nicht unrealistisch wird, mit einem Konzept wie dem Unseren eine kontinuierliche erfolgreiche Arbeit zu leisten und auch zum Erfolg zu kommen.

      Ich mach mir da wenig Hoffnungen.
      Was waren die ersten Amtshandlungen von Allofs? Einem Konkurrenten den Trainer wegkaufen, bzw. mit viel größerem Gehalt zu locken, und trotz übergroßem Kader, erstmal den mit sehr großem Abstand teuersten Transfer dieser Transferperiode zu tätigen (ich glaube nicht, dass irgendein anderer Interessent für einen Spieler, der 1,5 Jahre nur Reservist war, deutlich mehr als dessen ursprünglichen Einkaufspreis gezahlt hätte). Bevor man sich damit beschäftigt, endlich mal den Kader zu verschlanken, wird erstmal wieder eingekauft.

      Ich glaube nicht, dass für Allofs das Gehalt ein ausschlaggebender Punkt war, nach Wolfsburg zu wechseln, sondern dass er nicht mehr den Daumenschrauben unterliegt, die ihm der Werder-Aufsichtsrat angelegt hatte, und er jetzt doch erstmal genießt, finanziell aus dem vollen schöpfen zu können…

      Auch insgesamt wird es sicherlich so passieren, dass die Schere in der Liga auseinandergeht, was durch die neue Verteilung der Fernsehgelder auch verstärkt wird, und auch bei Sponsoren prestigeträchtigere Vereine immer größere Vorteile haben werden, gerade bei welchen, die ansonsten keinerlei Bezug zum Verein oder der Region haben, aber denen es alleine um den PR-Effekt geht (und die auch i.d.R. die finanzstärkeren Sponsoren sind).

    • Betae60: Mal sehen, ob sie mit dieser sensationellen Trainerverpflichtung mehr Erfolg haben als mit denen von Klinsmann oder van Gaal. Meiner Meinung nach verkörpert Guardiola eine Symbiose von deren guten Seiten.

      Zustimmung, bis auf den Unterton van Gaal sei bei Bayern gescheitert. Das sehe ich ganz und gar nicht so. Er hat den Bayern zum ersten mal seit langen Jahren einen unterscheidbaren, erfolgreichen und sogar attraktiven Spielstil verpasst. Das gab es unter Magath, Klinsmann und dem Hitzfeld Intermezzo sicherlich nicht. Auch wenn er dann entlassen wurde, sein Stil prägt das Bayernspiel noch heute, da Jupp Heinckes klug genug ist, auf der erfolgreichen Basis (Offensive, Kurzpasspiel) aufzubauen, ohne den Spieler dogmatisch jede Freiheit im Spiel zu rauben.

      Verdammt, FCB-arcelona und der gute Pep sind mir so sympathisch, ich hoffe das treibt mich zukünftig nicht in eine Fan-Persönlichkeitsspaltung..

    • Betae60: Ich finde, Guardiola ist ein sehr guter und sehr sympathischer Trainer. Ich nehm mal an, er ist auch ehrgeizig und wenn er kommt verspricht er sich auch Erfolge mit den Bayern.
      Wenn das auf ein Konzept hinausläuft wie bei Barcelona wird er auch darauf bauen, die Jugend mittelfristig in die Mannschaft einzubauen. Ich denke, für Spieler wie Schweinsteiger und Lahm kommt er zu spät. Wenn das dann bei den Bayern nicht bedeutet, alle guten Jugendspieler schon vor dem ersten Profivertrag den anderen Vereinen zu Wuchersummen wegzuverpflichten, sondern auf die eigene Jugend zu setzen, ist das doch okay.
      Mal sehen, ob sie mit dieser sensationellen Trainerverpflichtung mehr Erfolg haben als mit denen von Klinsmann oder van Gaal. Meiner Meinung nach verkörpert Guardiola eine Symbiose von deren guten Seiten. Mal sehen, ob so ein Trainer auch an Bayernstrukturen scheitert.

      Ja, da kann ich Dir zustimmen. Ich finde es eigentlich sogar mutig von Guardiola, denn jetzt muss er beweisen, dass er wirklich ein guter Trainer ist, dass er auch mit “minderwertigem Material” arbeiten und Erfolge feiern kann. Mit Barcelona (wage ich mal zu behaupten) würde jeder Trainer, der halbwegs sein Handwerk versteht, erfolgreich sein, das ist nicht sooo eine besondere Leistung.

      Naja, wir werden sehen. Eigentlich finde ich, würde er besser zu Dortmund passen, da sind die Spielertypen näher dran an Barca….

  • Das er nicht für lau arbeitet war mir schon klar, aber 25mio Euro kann ich nicht ganz glauben. Damit würde er ja selbst seinen ehemaligen Zögling mit der Wachstumsstörung deutlich überflügeln…

  • Ich habe keine Befürchtung, dass mich der Imagetransfer nachhaltig in meiner emotionalen Beziehung gen Süden beeinflusst. Ich konnte auch einen Pizarro nach dem Wechsel schlagartig nicht mehr leiden, wie einen Klinsmann, einen Klose und sogar einen Reuter, Sutter und Neuer nicht, dabei waren mir die vorher alle durchaus sympathisch. Komischerweise nur dem Wiesinger nahm ich das nicht übel, das war für mich damals eher so wie ein “Junge, du musst da jetzt hin, wir haben dich verkauft und brauchen das Geld” – und sowas kann man ja nicht übel nehmen. Und so schließt sich vielleicht auch der Kreis. 🙂

    • Alexander | Clubfans United:
      Ich habe keine Befürchtung, dass mich der Imagetransfer nachhaltig in meiner emotionalen Beziehung gen Süden beeinflusst. Ich konnte auch einen Pizarro nach dem Wechsel schlagartig nicht mehr leiden, wie einen Klinsmann, einen Klose und sogar einen Reuter, Sutter und Neuer nicht, dabei waren mir die vorher alle durchaus sympathisch. Komischerweise nur dem Wiesinger nahm ich das nicht übel, das war für mich damals eher so wie ein “Junge, du musst da jetzt hin, wir haben dich verkauft und brauchen das Geld” – und sowas kann man ja nicht übel nehmen. Und so schließt sich vielleicht auch der Kreis.

      Geht mir ähnlich.

      Ich sehe zudem nicht, inwiefern der Club und allgemein das Gros der Liga davon profitiert. Eher gibt es doch eine noch stärkere Fokussierung auf die Bayern (und vielleicht die wenigen Vereine, die irgendwie mit ihnen mithalten können), aber v.a. die kleinen Vereine geraten noch deutlicher in den Hintergrund…

  • xxandl: Etwas gesichertes und genaues werden wir wohl nie erfahren. Außer es gibt vielleicht irgendwann mal ein BauernLeaks oder AdidasLeaks.

    Und wer dachte denn vor dem VWBurgLeaks daran, dass der Diego soviel dort bekommt (ungleich verdient), sogar wenn er meistens nur lustlos über den Platz trabt, wie zum Beispiel im Spiel gegen uns. Ich persönlich war schon sehr überrascht und hätte wohl eher die Hälfte von den über 8 Mio. vermutet, die er ja jetzt nachweislich erhält.
    Naja, der Pep war ja weltweit umschwärmt. Ich denke schon, dass es sich da gut pokern lässt.

    Ansonsten denke ich, dass sich “langfristig”, “Aufbau” und “Nachwuchsarbeit” nicht besonders mit den Sphären vereinbaren lässt, in denen die Bauern schweben oder denken zu schweben.

    • Woschdsubbn: Ansonsten denke ich, dass sich “langfristig”, “Aufbau” und “Nachwuchsarbeit” nicht besonders mit den Sphären vereinbaren lässt, in denen die Bauern schweben oder denken zu schweben.

      und wie gesagt, ich bin überaus skeptisch. Pep hat bisher ausschließlich Barcelona trainiert, erst die zweite, danach Messi & Co. Die sind mit dem System aufgewachwsen, da muss man als Trainer nur das Vorhandene gut umsetzen. Aber er hat keinerlei Erfahrungen mit anderen Mannschaften. Und die Bauern? Der Erfolgsdruck ist enorm und er muss aus einer – fraglos ausgezeichneten – Bierzeltcombo ein Sinfonieorchester formen. Was ist mit Krisenmanagement? So was kennt der doch gar nicht…

      Ich bin echt gespannt, was in Barca gut war, muss bei den Bauern noch lange nicht klappen. Er muss beweisen, dass er tatsächlich ein großer Trainer ist und nicht nur das Glück hatte, die richtige Mannschaft zu haben. Vielleicht ist er aufgrund der Umstände bisher auch hoffnungslos überschätzt? Schau mer mol, nacherd seng mer scho….

      • Optimist Er muss beweisen, dass er tatsächlich ein großer Trainer ist und nicht nur das Glück hatte, die richtige Mannschaft zu haben. Vielleicht ist er aufgrund der Umstände bisher auch hoffnungslos überschätzt? Schau mer mol, nacherd seng mer scho….

        Das Gleiche galt doch auch für Jürgen Klopp, als er von Mainz nach Dortmund gegangen ist.

        • Töffi: Das Gleiche galt doch auch für Jürgen Klopp, als er von Mainz nach Dortmund gegangen ist.

          Das mag man gesagt haben, ja, die Ausgangslage ist aber wohl kaum zu vergleichen. Während Guardiola wohl weithin als der beste Trainer der Welt gesehen wird, kam Klopp aus der zweiten Liga.

          Bei Klopp hatte man die Hoffnung, dass er Dortmund nach Jahren des Mittelmaßes, nicht selten den Abstiegsregionen näher als dem internationalen Geschäft und zugleich wirtschaftlich am Boden, wieder an die Spitze heranführen kann. Dass es in diesem Maße eintritt hat sich wahrscheinlich kaum einer erträumt und vermutlich niemand als ernsthafte Erwartung formuliert. Und Klopp hat auch zwei Jahre gebraucht, um die Mannschaft so zu formen, und dabei waren viele Spieler, die erst unter ihm aus dem Jugendbereich kamen, und so quasi von Anfang an sein Spielsystem verinnerlicht haben.

          Guardiola hingegen muss eine Mannschaft aus gestandenen Topstars (so würde man sie wohl gemeinhin bezeichnen) nach seinen Vorstellungen umformen. Sicherlich kein leichtes Unterfangen. Ich denke schon, dass es schwieriger ist, erfahrene Profis auf ein neues Spielsystem zu trimmen als jungen Spieler eines beizubringen (nagelt mich darauf aber bitte nicht fest). Definitiv wird man ihm aber keine große Eingewöhnungszeit zugestehen, man erwartet sich von ihm sicherlich nicht weniger als eine sofortige Titelflut, noch dazu stärker im Rampenlicht als vermutlich je ein anderer Trainer in der Bundesliga vor ihm…

          • Scramjet: Guardiola hingegen muss eine Mannschaft aus gestandenen Topstars (so würde man sie wohl gemeinhin bezeichnen) nach seinen Vorstellungen umformen

            Und er scheut dabei keine Namen. Bei Barca warf er damals mal so eben einen Ronaldinho, einen Eto’o und einen Deco aus dem Team, weil sie ihm nicht ins Konzept passten. Wäre schon mal interessant wie man an der Säbener Straße reagiert wenn es hieße – rein willkürliche Beispiele – Schweinsteiger, Robben und Gomez, ihr könnt gehen.

            Wer sich die Mühe machen will, der kann sich mal die fantastische Auseinandersetzung mit Bayern unter Guardiola bei spielverlagerung.de geben. Episch lang, aber högscht interessant:
            http://spielverlagerung.de/2013/01/17/zukunftsausblick-die-bayern-unter-josep-guardiola/

            • Alexander | Clubfans United: Und er scheut dabei keine Namen. Bei Barca warf er damals mal so eben einen Ronaldinho, einen Eto’o und einen Deco aus dem Team, weil sie ihm nicht ins Konzept passten. Wäre schon mal interessant wie man an der Säbener Straße reagiert wenn es hieße – rein willkürliche Beispiele – Schweinsteiger, Robben und Gomez, ihr könnt gehen.

              Wer sich die Mühe machen will, der kann sich mal die fantastische Auseinandersetzung mit Bayern unter Guardiola bei spielverlagerung.de geben. Episch lang, aber högscht interessant:
              http://spielverlagerung…unter-josep-guardiola/

              Aber nur so kanns funktionieren, denke ich…

              Mal schauen, falls ich heute abend nicht schlafen kann, tu ich mir vielleicht den Artikel an 😉

  • Das Diego Großverdiener ist war schon klar als er von Juventus nach Wolfsburg wechselte. Die Turiner hatten schon ihre Gründe ihn für 11,5(!)Mio weniger abzugeben als sie ein Jahr davor noch für ihn bezahlt hatten…

    Wobei 8 Mio. für Diego noch eher gerechtfertigt erscheinen als 2-3 Mio. Euro für biedersten Bundesliga-Durchschnitt, der sich ja auch zu Hauf in Wolfsburg tummelt.

  • Ja, klar. Natürlich ist das alles reine Spekulation und “sagen hören”.

    Aber selbst wenn man überlegt, dass Diego ja keinesfalls Weltklasse ist und allenfalls mal europäische Spitzenklasse war, scheint die Formel “ab 20 Mio Gehalt” für “Bebb” doch umso realistischer als Einschätzung zu sein. Vermutlich wird der Verein davon ja direkt nur einen Bruchteil selbst tragen und den Rest tragen Sponsoren.
    Oder welcher Schätzmeinung bist Du?

    • Woschdsubbn:
      Ja, klar. Natürlich ist das alles reine Spekulation und “sagen hören”.

      Aber selbst wenn man überlegt, dass Diego ja keinesfalls Weltklasse ist und allenfalls mal europäische Spitzenklasse war, scheint die Formel “ab 20 Mio Gehalt” für “Bebb” doch umso realistischer als Einschätzung zu sein. Vermutlich wird der Verein davon ja direkt nur einen Bruchteil selbst tragen und den Rest tragen Sponsoren.
      Oder welcher Schätzmeinung bist Du?

      Naja, Mourinho wird mit 10 Mio. Euro Grundgehalt geschätzt, mit Werbeeinnahmen auf rund 15mio Euro. Damit hat er in Spanien doch deutlich besser verdient als Guardiola, der auf ein Grundgehalt von rund 7,5 Mio. Euro geschätzt wurde.

      Ich schätze Guardiola jetzt deutlich näher an Mourinhos 10 Mio. Euro als an den gemutmaßten 25 Mio. Euro – alleine schon aus dem Grund, weil sonst morgen Ribery und Robben vor der Tür stehen und das gleiche verlangen. Ein Trainer darf durchaus der Top-Verdiener sein, aber nicht mit +100%…

      • xxandl:

        …Mourinho wird mit 10 Mio. Euro Grundgehalt geschätzt, mit Werbeeinnahmen auf rund 15 Mio Euro…

        Wahnsinn! Der Mann verdient ja mehr als die Kanzlerin.

        Wahrscheinlich sogar mehr als ein Sparkassendirektor…

  • @Screamjet: Was ich sagen will … Wenn ein Trainer jahrelang erfolgreich gearbeitet hat und dann zu einer grundverschieden anderen Mannschaft wechselt, weiß man nie, was hinten rauskommt.

  • Das ist aber bei weitem nicht genug, um die Mehrkosten des Flughafenbaus in Berlin abzudecken. Da sollte noch nachgebessert werden.

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