Die Club-Chronik für die KWs 4-5

Herzlich Willkommen zu unserer ersten Chronik des Jahres 2013! In dieser Folge sehen wir leider, dass der Club häufig nicht besonders gut aus der Winterpause gekommen ist.

 

Vor 30 Jahren am 22.1.1983:
Der Club verliert am 18. Spieltag der Bundesliga beim Hamburger SV mit 0:3.

Der Club hatte die Winterpause mit 16:18 Punkten auf Rang 9 verbracht, der HSV war „Herbstmeister“ und hatte in der Vorrunde keine einzige Niederlage hinnehmen müssen.

Die Aufstellungen:
Hamburg: Stein, Kaltz, D. Jakobs, Hieronymus, Groh, Wehmeyer, Rolff, Magath, Hartwig (70. Hansen), Milewski, Hrubesch (Trainer: Happel)
Club: Kargus, Weyerich, J. Täuber, Stocker, Schlegel, A. Reinhardt, Eder, H. Heidenreich (76. Trunk) , T. Brunner, Heck, Dreßel (Trainer: Klug)

Die Tore:
1:0 Hrubesch (32.)
2:0 Kaltz (38., EM)
3:0 Hieronymus (43.)

Zuschauer: 19.000
Schiedsrichter: Wolf-Dieter Ahlenfelder

Empfehlung und Wiedersehen:
Beim Club spielten zwei ehemalige HSV-Spieler: Rudi Kargus (1971 bis 1980) und Werner Dreßel (Saison 1980/81). Beim HSV spielte mit Felix Magath ein späterer Cheftrainer vom Club.

Der Clubfiel auf Rang 10 zurück. Hamburg sollte am Saisonende seinen Titel als Deutscher Meister verteidigen und den Europapokal der Landesmeister gewinnen.

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Vor 10 Jahren am 25.1.2003:
Der Club verliert am 18. Spieltag der Bundesliga beim VfL Bochum mit 1:2.

Der Club hatte die Winterpause auf Rang 12 verbracht (mit fünf Punkten Vorsprung) auf einen Abstiegsplatz und empfing zum Rückrundenauftakt den Tabellenachten aus Bochum.

Die Aufstellungen:
Bochum: van Duijnhoven, Meichelbeck, Colding, Kalla, Fahrenhorst, Oliseh, Freier, Schindzielorz, Wosz (85. Reis), Christiansen (81. Hashemian), Buckley (73. Fiel) (Trainer: Neururer)
Club: Kampa, Kos, Popovic, Nikl, Petkovic, Stehle, Jarolim, L. Müller, Junior (64. Krzynowek), Cacau, Ciric (Trainer: Augenthaler)

Die Tore:
0:1 Cacau (25.)
1:1 Christiansen (28.)
2:1 Freier (33.)

Zuschauer: 20.280

Laut kicker.de:
Spielnote 3; Chancenverhältnis 5:4
Schiedsrichter: Lutz Wagner (Note 3,5) – pfiff dem Club in der zweiten Halbzeit eine klare Tormöglichkeit zu Unrecht wegen Abseits ab, ansonsten eine souveräne Leistung.
Spieler des Spiels: Paul Freier – der Nationalspieler wirbelte auf der rechten Seite, bereitete etliche Angriffe vor, lief viel und traf zum entscheidenden 2:1.

Der Club konnte Platz 12 halten, Bochum verbesserte sich auf Rang 7.

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Vor 30 Jahren am 29.1.1983:
Der Club gewinnt am 19. Spieltag der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0.

Der Club empfing als Tabellenzehnter den Tabellen-13. aus Mönchengladbach.

Die Aufstellungen:
Club: Kargus, Weyerich, J. Täuber, Stocker, R. Schöll, A. Reinhardt, Eder, T. Schneider (46. H. Heidenreich), T. Brunner (87. Trunk), Botteron, Heck, Dreßel (Trainer: Klug)
M’gladbach: Sude, F. Schäffer, Ringels, Pickenecker, Veh, W. Schäfer, Schmider, Matthäus, Brandts, U. Rahn, Pinkall (Trainer: Heynckes)

Tor:
1:0 Heck (89.)

Zuschauer: 16.500
Schiedsrichter: Volker Huster

Keine Veränderungen in der Tabelle: Der Club blieb auf Rang 10 stehen, Gladbach auf Rang 13.

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Vor 10 Jahren am 1.2.2003:
Der Club verliert am 19. Spieltag der Bundesliga gegen Hansa Rostock mit 0:1.

Der Club empfing als Tabellenzwölfter den Tabellennachbarn aus Rostock, der einen Punkt weniger auf dem Konto hatte.

Die Aufstellungen:
Club: Kampa, Kos, Popovic, Nikl, Stehle (64. Petkovic), Jarolim, Larsen, L. Müller, Junior (82. Todorovic), Belic (60. Krzynowek), Ciric (Trainer: Augenthaler)
Rostock: Schober, Jakobsson, Hill, Aduobe, R. Maul, Persson, Lantz, Wimmer, Wibran, Prica (89. di Salvo), Arvidsson (78. Hirsch) (Trainer: Veh)

Tor:
0:1 Prica (42.)

Zuschauer: 17.400

Laut kicker.de:
Spielnote 4,5; Chancenverhältnis 6:2
Schiedsrichter: Edgar Steinborn (Note 3) – leistete sich kleinere Fehler, das Tor kann man ihm aber nicht ankreiden: zwar stand Wibran im Abseits, da Arvidsson aber direkt auf Prica passte, ist es durchaus als passiv zu werten.
Spieler des Spiels: Mathias Schober – hatte nicht viel zu tun, war aber bei den wenigen gefährlichen Schüssen da. Das reichte, um Spieler dieses Spiels zu werden.

Der Club musste Rostock (jetzt Platz 11) an sich vorbeiziehen lassen und fand sich mit einem Punkt Vorsprung vor einem Abstiegsplatz auf Rang 16 wieder.

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Vor 5 Jahren am 2.2.2008:
Der Club verliert am 18. Spieltag der Bundesliga beim Karlsruher SC mit 0:2.

Der Club hatte die Winterpause mit zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf Platz 16 verbracht und musste zum Rückrundenauftakt beim Tabellensechsten in Karlsruhe antreten.

Die Aufstellungen:
Karlsruhe: Miller, Franz, Eggimann, Eichner, A. Görlitz, Aduobe, Mutzel, Hajnal (90 Staffeldt), Timm, Kennedy (84. Kapllani), Iashvili (88. Freis) (Trainer: Becker)
Club: Blazek, Glauber (75. N. Adler), A. Wolf, Pinola, D. Reinhardt, Galasek, Mintal (61. Beauchamp), Engelhardt, Charisteas, Kluge (25. R. Schmidt), Charisteas, Koller (Trainer: Meyer)

Die Tore:
1:0 Eichner (66.)
2:0 Kennedy (74.)

Gelb-Rote Karte für Andreas Wolf (57.)
Zuschauer: 29.670

Laut kicker.de:
Spielnote 3,5; Chancenverhältnis 9:5
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Note 3,5) – zückte in einem umkämpften aber weitgehend fairen Spiel zu Unrecht Gelb gegen Reinhardt (69.). Die zweite Gelbe gegen Wolf, die zum Platzverweis führte, war eine sehr harte Entscheidung.
Spieler des Spiels: Christian Eichner – der Linksverteidiger riegelte seine Seite ab, flitzte nach der Pause permanent die Linie rauf und runter und schoss ein schönes Tor.

Empfehlung, Wiedersehen, Besonderheit:
Beim Club spielte Marco Engelhardt, der früher (2001 bis 2004) und später (2009 bis 2011) bei Karlsruhe unter Vertrag stand.
Joshua Kennedy war erst wenige Tage vorher nach Karlsruhe gewechselt, nachdem er seit 2006 beim Club gespielt hatte.
Jan Koller machte an diesem Tag sein erstes Bundesligaspiel für den Club.

Nach der sechsten Auswärtsniederlage in Folge blieb der Club auf Rang 16, Karlsruhe blieb ebenfalls auf Platz 6. 

Spielbericht bei Clubfans United: Münchner Freiheit (vom 2.2.2008)

 

Ein Gedanke zu „Die Club-Chronik für die KWs 4-5

  • Beim 0:2 in Karlsruhe war ich dabei. Ein Mist, sogar ein ganz Großer. Gleich zum ersten Spiel nach der Winterpause hatte man ja noch Hoffnung, dass das mit HM noch was werden könnte. Und dann gleich so ein mieses Spiel. Und ausgerechnet Kennedy macht ein Tor gegen uns.

    Nach dem Spiel dann Freiheitsberaubung, obwohl ich mit meiner Frau privat anreiste (Auto am Meßplatz abgestellt und dann Straßenbahn zum Stadion) und – meinem langjährigen beruflichem Projektaufenthalt sei dank – mich gut in Karlsruhe auskenne, mussten wir mit eigens bereitgestellten Fan-Bussen, eskortiert von Borkenkäfern mit Blaulicht zum Hauptbahnhof Karlsruhe fahren.
    Toller Umweg, sponsored by BW-Innenministerium.

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