Gut zu wissen, wo man herkommt

Remis (1:1) im richtungsweisenden Spiel zwischen VfB Stuttgart und dem 1. FC Nürnberg. Was so viel bedeutet wie …?

Viel wurde vor dem Spiel darüber gefachsimpelt, wie viel Auswirkung eine kurze Rekonvaleszenzzeit auf Spieler hat, um optimale Leistung zu bringen. Konkrete neue Erkenntnisse wird dieses Spiel für die wissenschaftliche Ausarbeitung nicht bringen. Der VfB begann sehr verhalten, wohlwollend wurde das als „ökonomisch“ bezeichnet, der Club tat auch kaum was konstruktives, wohlwollen kann man dann das als „ließ sich nicht locken“ beschreiben. Heraus kam ein Spiel, das mit den Ankündigungen vorher nicht viel gemein hatte. Sätze wie die von Wiesinger in der Pressekonferenz „Für uns gilt es: Man muss den Gegner erst mal soweit kriegen, dass er in die müde Phase kommt.“ schienen jedenfalls nicht an die Spieler weitergeleitet worden zu sein, denn es ergab sich ein müdes Gekicke, bei dem sich beide Teams auch an Unzulänglichkeiten überboten. Symbolisch bspw. als Harnik den Ball aus wenigen Metern sanft in Schäfers Arme löffelte und der dann abwartet bis alle vom VfB wieder nach zurück auf Position trabten, oder die 43te Minute als man in 1-2 Minute mit sechs Fehlpässen sich gegenseitig die Bälle zuspielte.

Die Pause nutzte vor allem Wiesinger um seine (etwas überraschende) Aufstellung zu korrigieren. Aufgrund des Ausfalls von Klose hatte man Simons in die Innenverteidigung zurückgezogen, Feulner ging auf die Simons Position, Kiyotake in die Mitte, Frantz auf Links und Kanazaki kam neu ins Team. Also wie an der Perlschnur zog sich Kloses Verletzung als Konsequenz durch das ganze Team, vielleicht auch ein Grund für die offensichtlichen Probleme im Spielaufbau, das in Frankfurt doch schon auf dem Weg der Genesung zu sein schien. Vor allem die rechte (Kanazaki-)Seite war immer wieder ein Einfalltor, weil die Abstimmung Kanazaki/Chandler in der Rückwärtsbewegung nicht passte. Entsprechend musste Mu sein Startelf-Debüt frühzeitig abbrechen und Frantz sollte rechts für Ruhe sorgen. Für den freigewordenen linken Platz blieben nach den Ausfällen von Mak und Hlousek kaum Alternativen, gut also, dass man den lange geschmähten Esswein wieder mal im Kader hatte. Und die (Positions-)Wechsel sorgten auch durchaus für neuen Schwung, doch dann zeigten die Schwaben, dass sie keineswegs übermüdet waren, auch wenn sie bisweilen einschläfernd spielten, sondern plötzlich ganz ausgeschlafen. Der Club mit Spielaufbau über Nilsson, Frantz bekommt unbedrängt den Ball und läuft unnötig in einen Zweikampf mit 2 VfB-Spielern, was zum Ballverlust führt. Der Ball kommt über Balitsch hinweg zu Harnik im Mittelfeld, der den Raum der aufgerückten Nürnberger nutzt und zum Strafraum zu ziehen. Simons will stören, sieht dabei aber so ähnlich aus wie Klose gegen Huszti letzte Woche und Harnik kommt zum Abschluss, den Schäfer mit dem Fuß pariert, leider zum blank stehenden Traoré – Pinolas Flugkopfballabwehrversuch misslingt. An der Stelle machte die Club-Defensive keine gute Figur, angefangen mit Frantz, der vollkommen unnötig im Mittelfeld ins Dribbling geht, Balitsch, der statt sofort den Rückraum zu übernehmen an der Mittellinie steht, Simons, der zu früh für einen IV den Gegner stellen will und nicht zuletzt Pinola, der einzieht, statt sich um seinen Gegenspieler auf der linken Verteidigerposition zu kümmern.

An der Stelle schenkte man als Clubfan wieder mal fast ab, so jedenfalls das Gros der aufgeschnappten Reaktionen. Doch quasi im Gegenzug hätte Esswein reparieren können. Sein Schuss wurde im Fallen von der Hand des Verteidigers auf Höhe der Grasnarbe geblockt – das Wort „Kann-Elfmeter“ ist jetzt schon großer Favorit zum „Unwort des Jahres“ am Valznerweiher – auch wenn das hier eigentlich ein „Muss-Elfmeter“ gewesen wäre. Die Spieler in Rot-Schwarz nun aber bemühter, auch wenn Pinolas Pässe nach vorne schon nahe der „experimentellen Physik“ anzusiedeln sind. Ibisevic ließ die Vorentscheidung liegen, dann kam (erneut) Feulners große Stunde. 77. Minute: Stuttgart im Angriff über rechts, doch Okazaki verhaspelt sich, Pinola nimmt dankbar an, über zwei Stationen geht es auf Kiyotake, der den mitlaufenden Chandler endlich mal in den Lauf spielte, der steckt durch auf den durchlaufenden Feulner und dass der den Ball technisch versiert mitnehmen kann und ein trockenes Pfund hat, hat sich wohl nicht bis nach Schwabenland durchgesprochen, 1:1.

Danach der Club bemüht nachzulegen und nun die „Phase“ des physischen Abbaus doch noch zu nutzen, ohne dabei aber Harakiri zu spielen. Und da auch Stuttgart nicht mehr alles riskierte, war am Ende ein Remis auch für alle Seiten wohl akzeptabel.

Wieder gepunktet, ein Tor (aus dem Spiel!) gemacht, den Abstand zum Relegationsplatz (zwar nicht ganz, aber fast) gehalten (jetzt 9 statt 10, da Augsburg gewann) und in Eichhörnchen-Manier robbt man sich dem Mindestziel Klassenerhalt erfolgreich entgegen. Damit muss man zufrieden sein, denn es ist gut zu wissen, wo man herkommt, was man für Mittel hat und man auch beachtet, dass man gerade seinen Chefcoach hat ziehen lassen müssen – und so eine Unruhe schon ganz anderen Mannschaften einen Knacks gegeben hat. Nur vom Meister geschlagen in der Rückrunde und das bei Gegnern, die allesamt europäisch spielen oder den Anspruch dazu formulieren. Das ist bundesligareif, auch wenn das spielerische Element das nicht immer attestiert – aber wann man danach ginge müsste Stuttgart auch mit ‚runter‘ – nebst vielen anderen…

Zufrieden also mit einem Punkt, weil man weiß, wo man herkommt, und was man daran hat. Jetzt müsste man nur noch wissen, wo man hin will. Und genau diesen Spagat bereitet dem Club offenbar große Probleme. Solange man sein Ziel gefährdet sieht, wenn Spiele anstehen, bei denen es ums Eingemachte geht, ist der Club in der Lage Kräfte zu mobilisieren und sich voll auf die Aufgabe zu fokussieren. Hat man aber die Chance auf ‚Mehr‘, verliert man sich zwischen versuchter spielerischer Leichtigkeit und vermeintlichem Selbstbewusstsein, was in Leichtsinn, Ungenauigkeiten und Nachlässigkeiten mündet. Sinnbildlich das Spiel in Stuttgart. Als man einen Punkt hatte, der den Status Quo manifestierte, fand man keine Balance zwischen Wollen, Können und Riskieren, als man dann zurück lag und der „Relvosprung“ schmolz (kurzzeitig war man 15ter mit ’nur noch‘ 8 Punkte Vorsprung) ging ein Ruck durchs Team und die (positive) „Besessenheit“ kam zurück, die dann auch reicht um etwas zu zwingen (siehe Hannover, siehe Stuttgart).

Ohne Frage: Das Team hat viel Potenzial und eine gute Moral. Will sie aber „mehr“, muss sie aus einer „Unbeugsam“-Mentalität eine „Sieger“-Mentalität entwickeln. Spieler wie Feulner könnten dann Leitfiguren werden, ein Kiyotake und auch Spieler wie Esswein, Mak oder Kanazaki Highlights setzen, ein Klose den Halt geben. Alle anderen Positionen sind aber vakant, zumindest perspektivisch, entweder weil es an Konstanz fehlt, man dem Alter geschuldet keine langfristige Perspektive mehr sehen kann oder man kritisch beäugen muss, ob das Talent und der Glaube an eine weitere Entwicklung ausreicht um weiter zu investieren – oder man in andere Talente aus dem ja zu Recht so hochgelobten Nachwuchsleistungszentrum setzt. Und dies ohne die Leistungen und den Anteil am aktuellen Erfolg der Aktiven zu schmälern. Sie haben uns bis hierher gebracht. Aber wer bringt uns weiter? (wenn man das will…)

67 Gedanken zu „Gut zu wissen, wo man herkommt

  • Die, die uns weiterbringen, sind momentan zu teuer oder anderweitig vergeben. Aber unter den Bedingungen dieser Saison ist das schon eine ganze Menge, was der aktuelle Kader bisher erreicht hat. Aber vielleicht gibt’s im NLZ ja doch junge Außenverteidiger, die auch offensiv einiges bringen können und auch Flanken gelernt haben. Ebenso bräuchten wir einen 6er, der mehr hinbringt als Fehlpässe und Fouls (wie Balitsch). Doch solche Leute kann man nicht schnitzen, geschenkt bekommt man sie leider auch nicht. Die „billigen“ sind ja schon da, da kann es Glücksgriffe geben, wie Feulner (der übrigens letzte Saison auch lange Zeit abgeschrieben war) oder Klose (bei dem war’s letzte Saison auch so!). Aber es gibt halt auch nicht so dolle, vorsichtig ausgedrückt!
    Also, wenn jemand bezahlbare Leute kennt, dann kann man von Höherem träumen. Ich bin nicht traurig, wenn es so kommt, aber momentan bin ich mit Jahren, die frühzeitig sorglos sind, schon recht zufrieden!

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  • Das ist schön analysiert,die Club Crux – wenn sie müssen geht es immer irgendwie,wenn sie ,nach oben könnten,können sie es irgendwie nicht.wenn man bedenkt wo man in dieser Saison ,mit einer miniserie von nur zwei Siegen in folge zum richtigen Zeitpunkt ,stehen könnte…
    Aber das ist ja nicht nur in dieser Saison so ,war in der letzten auch Sound in de davor auch schon.

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  • Wir haben nicht nur keine Spieler die uns weiter bringen, wir haben auch keine Spieler, die ein anderer Verein haben will, also aus der 1. Liga :-O
    Vorbei die Zeit der Gündogans, Wollscheids und Schiebers. Aber genau diese Perspektive, dass es nunmal diejenigen richten müssen, die da sind und die Erdung eine Mannschaft gänzlich ohne Stars zu haben macht den FCN vermutlich so kompakt und realistisch, daß es ohne harte Arbeit auf dem Platz nicht geht und das setzt die Truppe doch ganz gut um.

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  • Gute Analyse, das wird es wohl sein: Es reicht einfach nicht für mehr. Einen Gündogan, Ekici oder Didavi haben wir diese Saison nicht im Kader. Kiyo ist nach wie vor noch nicht richtig eingebunden. Teilweise zu genial für seine Mitspieler, auch auch manchmal zu schludrig. Er ist eher noch ein schlampiges Genie, das was werden kann. Heute hatte er auch wieder solche Momente, wo man die Zunge wegen seiner Ballbehandlung schnalzen lassen muss. Und dann kommt ein einfacher Ball auf wenige Meter nicht an.

    Es fehlt die Homogenität. Da ist zuviel Stückwerk und Zerissenes dabei.

    Aber wenigstens haben wir eine Mannschaft, die Moral zeigt und der man es auch anmerkt, dass die Chemie wohl stimmt.

    Nüchtern betrachtet hatten wir wirklich vielleicht zwei Torchancen und auch gegen Hannover waren es kaum mehr.

    Also hat die Mannschaft jetzt auch noch „Effektivität“ in den letzte beiden Spielen als Charakterzug entdeckt.
    Da kann Bankfurt von Glück sagen, die wären mit dem momentanen Glubb tatsächlich 3:0 daheim unterlegen.

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  • Mich irritiert, daß Korczowski bei Ausfällen in der IV keine Chance kriegt, sich zu zeigen. Beim Ausfall von Klose hätte ich da lieber experimentiert mit dem Jungen als Kanazaki schon einzusetzen. Simons ist (leider ohne Nachfolger in spe) momentan in seiner Rolle zu wichtig als daß er die erste Alternative sein sollte. Da Wiesinger Korczowski ja von Einsätzen aus der U23 kennt und offenbar Dabanli auch noch kein Vertrauen bekommt, frag ich mich langsam, ob das für uns noch zum Problem werden wird, wenn Klose oder Nilsson mal mehr als ein Spiel ausfallen sollten. Und fiebere langsam schon etwas unruhig dem Moment entgegen, wo wir sicher nicht einmal mehr auf den Relegationsplatz abrutschen können. Ich hoffe, daß am nächsten Samstag gegen Freiburg ein Sieg rauskommt. Denn so wie Augsburg sich berappelt hat, macht mir die Entwicklung Sorgen. Ich hoffe, die Jungs haben alle auf dem Schirm, daß die Relegation auch ein Risiko bedeutet. Die Äußerung von Balitsch in den vergangenen Tagen, wenn gegen Hannover 3 Punkte rausgesprungen wären, wäre der Abstieg nicht mehr zu befürchten (also die Idee mit 28 Punkten gäbe es nichts mehr zu befürchten) hat mich beim Lesen schon beunruhigt.

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    • Beate60: Mich irritiert, daß Korczowski bei Ausfällen in der IV keine Chance kriegt, sich zu zeigen. Beim Ausfall von Klose hätte ich da lieber experimentiert mit dem Jungen als Kanazaki schon einzusetzen. Simons ist (leider ohne Nachfolger in spe) momentan in seiner Rolle zu wichtig als daß er die erste Alternative sein sollte. Da Wiesinger Korczowski ja von Einsätzen aus der U23 kennt und offenbar Dabanli auch noch kein Vertrauen bekommt, frag ich mich langsam, ob das für uns noch zum Problem werden wird, wenn Klose oder Nilsson mal mehr als ein Spiel ausfallen sollten

      Lt. fcn.de hat der Nichtabstieg der U-19 oberste Priorität und Noah soll dabei helfen. Er spielt dort im Moment regelmäßig!
      Aber natürlich hätte auch ihn mal länger in der „Ersten“ gesehen – kommt aber ja vielleicht noch, wenn die Ziele erreicht sind.

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      • Beate60:
        Mich irritiert, daß Korczowski bei Ausfällen in der IV keine Chance kriegt, sich zu zeigen.

        Manni der Libero: Lt. fcn.de hat der Nichtabstieg der U-19 oberste Priorität und Noah soll dabei helfen. Er spielt dort im Moment regelmäßig!
        Aber natürlich hätte auch ihn mal länger in der “Ersten” gesehen – kommt aber ja vielleicht noch, wenn die Ziele erreicht sind.

        Also dass die U19 Priorität vor der Bundesliga haben soll kann ja nun wirklich nicht sein – das hat sicher so auch kein Verantwortlicher des Club gesagt.

        Der Grund, dass Korczowski nicht eingesetzt wird, ist, dass er schlicht noch nicht tauglich ist, ein ganzes Spiel als IV in der Buli zu bestreiten. Dass hat man beim Test gegen Jahn Regenburg gesehen, da hat er Fehler über Fehler gemacht.

        Er ist gerade erst 19 geworden, also mal langsam machen. Wir wollen ihn ja auch nicht verbrennen. Es ist ein Unterschied, ob du so jung als Offensivspieler zum Einsatz kommst oder als Innenverteidiger. Auf der IV-Position wechselt man auch nicht jemanden mal für 30 Minuten oder ähnlich ein.

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        • wandervogel: Also dass die U19 Priorität vor der Bundesliga haben soll kann ja nun wirklich nicht sein – das hat sicher so auch kein Verantwortlicher des Club gesagt.

          Die Aussage der Priorität bezieht sich natürlich nur auf den U-Bereich, das war von mir missverständlich formuliert. Die Priorität (im U-Bereich) haben nicht nur Zietsch und Nüssing, sondern auch Bader (auf fcn.de) so formuliert. In diesem Sinne sind ja auch die Winter-Zugänge für die U-19 zu verstehen. Angesichts des überragenden U-17 Jahrgangs wäre es perspektivisch mehr als ein Desaster wenn die U-19 absteigen würde.

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        • wandervogel,

          doch stimmt mit der U19. Und macht ja auch Sinn. Wenn die absteigen ist unser NLZ für junge talentierte Spieler uninteressanter.

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  • @ Alexander, schau Dir mal den ersten Satz im zweiten Absatz an, da stimmt was nicht.

    Auch wenn das Spiel für manche wie ein Rückfall wirkt, war es für mich trotzdem spielerisch deutlich besser als so mancher Auftritt unter Hecking. Man sollte nicht vergessen, woher wir kommen 😉

    Dass Korczowski nicht spielt, scheint allerdings DH zu bestätigen, der ja auch der Meinung war, dass er noch nicht so weit ist. Dass aber auch Dabanli kein Vertrauen bekam, liegt vielleicht eher daran, dass der Ausfall Kloses so kurzfristig war und Dabanli sich nicht einspielen konnte und vielleicht erst zu kurz dabei ist um spontan in die Startelf rutschen zu können. Ich hoffe, Klose fällt nicht länger aus, denn Simons fehlte schon sehr auf der 6, da waren einige Lücken.

    Spannend ohnehin, wie Chandler ersetzt wird, denn eigentlich haben wir keinen echten Ersatz. Ob Stark nach oben rutscht?

    Pino war zwar immer noch nicht der Alte, hat aber für mich seinen Aufwärtstrend bestätigt. Er hat auch schon deutlich schlechter gespielt. Gute Laufleistung (zweitbeste, glaube ich) und meiste Ballkontakte.

    Mu hat mich etwas enttäuscht. Wenn er in die Startelf will, muss er sich defensiv deutlich verbessern. Kommt noch. Esswein scheint auf einem guten Weg zu sein. Sein Auftritt macht wieder Hoffnung.

    Etwas, das ich vorher schon gesagt habe: ich finde, dass Peki besser in der Startelf aufgehoben ist, weil Polter besser als Joker ist. Auf mich wirkt Pekis Spiel etwas reifer, auch wenn Polter es gar nicht schlecht gemacht hat.

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  • Wenn ich an unseren Verein denke kocht schon seit Jahren der Zorn in mir hoch. Wenn es unserem Verein immer sehr dreckig ging, wurde auf die Jugend gesetzt. Was uns zugegebener Weise auch auf dornige Wege, aber doch zum Erfolg führte. Selbstverständlich muss man dabei Geduld zeigen was sich aber lohnt. Auf diese Art konnte sich der Club entschulden (geringe Lohnkosten, hohe Ablösen). In den letzten 2 Jahren muss man jedoch feststellen wir kippen wieder in das alte Schema. Altstars halten, kostenlos dazuholen usw.. Junge Spieler werden wenn überhaupt in der 2 HZ für 10 – 20 Minuten eingewechselt. Damit baut man diese nicht auf. Soll der Verein, der angeblich den Spieleretat nur durch Verkäufe ausgleichen kann, doch versuchen seine Altstars zu versilbern. Bin gespannt was dabei heraus kommt.
    Wir haben genügend junge, talentierte Spieler wie Rakovski, Plattenhardt, Korczowski, Hloussek, Mendler Mak die in Verbindung mit erfahrenen Spielern uns nach vorne bringen können. Man muss aber dafür etwas Mut aufbringen den hatte DH nicht und der fehlt augenscheinlich auf Wiesinger. Nur die letzten paar Minuten eingewechselt zu werden hilft keinem Jungtalent. Es ist aber für einen Trainer bequemer und einfacher auf altes und bekanntes zurück zu greifen. Das die Sache mit der Jugend klappt hat uns schon früher H. Weisweiler und jüngst Streich bewiesen.

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  • Der Club befindet sich momentan im Niemandsland der Tabelle, genauso spielt er leider auch. Mit einen scheinbaren sicheren Polster von 9 Punkten auf den Relegationsplatz und keinen erkennbaren Ambitionen nach oben. Ein Kiyotake im Mittelfeld reicht leider nicht, wenn man solche Nebenleute wie Frantz und Balitsch hat. Für Mu kam der Einsatz von Anfang an vielleicht noch etwas zu früh. Seit Wochen, wird die Auswechslung von Pino von einigen gefordert, die sollten lieber mal auf die andere Abwehrseite, sprich Chandler schauen. Die Leistung gestern ist mit der Schulnote „ungenügend“ zu bewerten. Dennoch glaube ich, dass der Club mit Wiesinger/Reutershahn auf einen guten Weg ist. Die Altlasten von Hecking wie der Spielaufbau/Balitsch hat das Duo Wiesinger/Reutershahn bis jetzt ganz gut kompensiert. Seien wir froh, dass der Club aus schlechten Spielen H96/VFB, zumindestens etwas zählbares mitnimmt.

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  • Generell verstehe ich was nicht: Laut kicker waren auf der Reservebank Rakovsky, Dabanli, Korczowski, Plattenhardt, Mendler. Wenn diese Spieler zum Aufgebot gehören, müssten sie doch auch spielfähig sein – vom Banksitzen und dem Sich-an-die-Atmosphäre-Gewöhnen allein hat noch keiner aktive Bundesligaerfahrung sammeln können. Wenn sie nicht passen und doch nicht so weit sind: Warum werden dann keine anderen berufen? Oder haben wir überhaupt keine Alternativen?

    Bin gespannt auf Eure Antwort.

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    • clubfanseit1965,
      zumindest die IV verstehe ich schon. Man wechselt einen IV im Spiel eigentlich nur, wenn was passiert. Für 90 Minuten traut man es den jungen anscheinend noch nicht zu, als Backup aber wohl schon.

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      • Optimist,

        Hallo Optimist. Musste schmunzeln als ich das mit deinem 17 jährigen Mischlungshund gelesen habe, der leider während eines Clubspiels gestorben ist. Habe auch einen Mischlungshund der jetzt mittlerweile auch das biblische Alter von 17 Jahren erreicht hat. Daher beobachte ich ihn jetzt ganz genau bei jedem Spiel unseres Club´s. Wahrscheinlich wurden unsere Hunde so alt weil sie genauso treu sind wie wir als Clubfans.

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    • clubfanseit1965: Oder haben wir überhaupt keine Alternativen?/P>

      Diesmal hatten wir wohl wirklich keine Alternativen mehr.
      Verletzt: Klose, Ildiz, Antonio
      Noch nicht wieder soweit: Gebhart, Hlousek
      Krank (oder verletzt?): Mak

      Der Rest (Ngankam, Stark) ist zu unerfahren. Und den Rest-Rest haben wir im Laufe der Saison abgegeben (Wießmeier, Kamavuaka, Klement, Cohen).

      Insofern waren die Aufstellung und das Nicht-Auswechseln schon okay.

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      • Töffi: Insofern waren die Aufstellung und das Nicht-Auswechseln schon okay.

        Die Aufstellung ist verständlich, dass das Auswechslkontingent nicht genutzt wurde nicht unbedingt. Wenn ich Plattenhardt und Mendler auf der Bank sitzen habe, habe ich sowohl eine Option zum Absichern des Ergebnisses als auch eine Option auf Sieg zu spielen. Beide auf der Bank zu lassen und Frantz 90 Minuten durchspielen zu lassen obwohl die Luft nur für 70 Minuten reicht, ist ein massiver Vertrauensentzug.

        Bei Wiesinger habe ich in der Tat das Gefühl, dass es sich um klein-Dieter-Hecking handelt. Nur nicht zu viel ändern und versuchen sich als 15. durch zu mogeln. Dass er es nach eineinhalb Jahren als Trainer der Reserve keinem einzigen seiner Spieler zutraut in der ersten Mannschaft zu spielen, ist eigentlich erschütternd. Im Grunde können wir die zweite Mannschaft auflassen, denn deren Zweck und Wiesingers Job wären es eigentlich gewesen diese jungen Spieler auf die Bundesliga vorzubereiten.

        Da lobe ich mir den Fürther Interims-Trainer, der spielt womöglich auch um die eigene Zukunft, hat aber kein Problem damit einem 18 jährigen Pledl und einem 19 jährigen Geis zum Bundesliga-Startelfdebüt zu verhelfen – und wird mit Leistung belohnt, auch wenn den Fürther in der aktuellen Situation ein 0:0 auch nur bedingt weiter hilft.

        mMn haben wir gerade das Problem, dass es momentan nicht wirklich gut läuft, aber immer noch gut genug um wirklich etwas daran zu ändern. Dass wir damit aber vor dem Problem stehen, dass wir in 1-2 Jahren einen radikalen Umbruch brauchen werden weil mehrere Stützen altersbedingt auf einmal rausfallen, scheint jetzt niemanden zu tangieren. Perspektivisch sind die meisten unserer Konkurrenten klüger aufgestellt als wir.

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        • xxandl:

          Da lobe ich mir den Fürther Interims-Trainer, der spielt womöglich auch um die eigene Zukunft, hat aber kein Problem damit einem 18 jährigen Pledl und einem 19 jährigen Geis zum Bundesliga-Startelfdebüt zu verhelfen – und wird mit Leistung belohnt, auch wenn den Fürther in der aktuellen Situation ein 0:0 auch nur bedingt weiter hilft.

          Der “ Übergangstrainer“ der Westvorstadt spielt mitnichten um seine Zukunft, da er erst seit Anfang des Jahres für die 2. Mannschaft geholt wurde ( wer weiß, wielange die Westvorstadt den angebaggert hat, um ihn , mehr oder weniger, aus einem laufenden Vertrag herausholen zu können- er hat Tage vorher seinen alten Vertrag mit Eltersdorf aufgelöst ,was dort für eine große Überraschung gesorgt hst, also ein “ kleiner“ Dieter Hecking!) und außerdem ist er gar nicht im Besitz einer Lizenz für die Bundesliga, also spätestens in 2 Wochen wieder bei deren 2.Mannschaft.

          Im Gegensatz dazu ist Wiesinger der offizielle Trainer. Bei ihm gehts eben um die Zukunft. Und sein Auftrag ist klar: Die Liga halten , bzw 20 Punkte holen! Und 6 Punkte sind ein ordentlicher Start. Gerettet ist der Glubb , Stand HEUTE , sicher noch nicht. Es geht um Punkte, Punkte Punkte! Und JEDER Punkt verbessert z.Z dieses Vorhaben.

          Als zum Ende der letzte Saison experimentiert wurde und daraufhin die Ergebnisse ( wegen der kurzfristigen Hoffnung einiger Fans auf den Europapokal) nicht so eintrafen wie erwartet, war das Geschrei einiger Fans auch gross. Insofern ist die Realitätsnähe der sportlichen Führung absolut gerechtfertigt.

          Wichtig ist das Endergebnis. Ein Punkt in Stuttgart ist in Ordnung ( siehe Hamburg, das bei 96 eingebrochen ist). Die Leistung war nicht gut, aber mit Hurra-Fussball absteigen gefällt bestimmt auch nicht denen , die jetzt maulen.

          Und wie es nächste Saison aussieht, kann mann noch nicht sagen. Da Dü-dorf wohl drin bleiben wird und mit Braunschweig eine Art “ Westvorstadt “ vielleicht aufsteigt, könnte auch das nächste Jahr leicht optimistisch angegangen werden. Jedes Jahr Bundesliga hilft dem Verein weiter, inzwischen können sogar schon Spieler verpflichtet werden, die eine gewisse Profi-Erfahrung haben.

          Im übrigen, wenn die nächsten 2 Spiele OHNE Niederlage absolviert werden, ist ein großer Schritt gemacht worden!

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          • Im übrigen, wenn die nächsten 2 Spiele OHNE Niederlage absolviert werden, ist ein großer Schritt gemacht worden!

            P.S. : Zwei Unentschieden sind dabei womöglich effektiver als ein Sieg gegen Freiburg mit anschliesender Niederlage in Augschburg, obwohl das 3 Punkte wären. So ist sie, die Fussball-Mathematik…

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          • KUZ:
            Im Gegensatz dazu ist Wiesinger der offizielle Trainer. Bei ihm gehts eben um die Zukunft. Und sein Auftrag ist klar: Die Liga halten , bzw 20 Punkte holen! Und 6 Punkte sind ein ordentlicher Start. Gerettet ist der Glubb , Stand HEUTE , sicher noch nicht. Es geht um Punkte, Punkte Punkte! Und JEDER Punkt verbessert z.Z dieses Vorhaben.

            Als zum Ende der letzte Saison experimentiert wurde und daraufhin die Ergebnisse ( wegen der kurzfristigen Hoffnung einiger Fans auf den Europapokal) nicht so eintrafen wie erwartet, war das Geschrei einiger Fans auch gross. Insofern ist die Realitätsnähe der sportlichen Führung absolut gerechtfertigt.

            Wichtig ist das Endergebnis. Ein Punkt in Stuttgart ist in Ordnung ( siehe Hamburg, das bei 96 eingebrochen ist). Die Leistung war nicht gut, aber mit Hurra-Fussball absteigen gefällt bestimmt auch nicht denen , die jetzt maulen.

            Hallo KUZ, in der Rückrunde haben wir „schon“ 7 Punkte.
            Den anderen Ausführungen stimme ich dir vollkommen zu.

            Außerdem möchte ich für unsere Mannschaft samt Trainergespann eine Lanze brechen.
            Wenn ich so manche Kritiken lese, dann können unsere Spieler ja rein gar nix.

            Aber hallo!!!!!

            Der Club steht bei den Gegentoren auf Platz 5.
            Der Club ist in der Saison die Mannschaft, der den Bayern den einzigen Auswärtspunkt abgetrotzt hat.
            Und schaut Euch mal Dortmund oder Leverkusen an, die schaffen es nicht, gegen Mannschaften, die weit hinter ihnen liegen, zu gewinnen.
            Was ist mit Bremen oder Hamburg los. Mal zaubern sie gegen die „großen“ und ein anders mal lassen sie sich abschlachten und vorführen.

            Eines sag ich ja schon immer: wenn alle unsere Spieler so Super spielen würden, wie von den „Kritikern“ gefordert, würden wir jedes Spiel gewinnen.
            Ja dann – da bin ich mir absolut sicher – könnten wir ganz oben mitspielen.;-)

            Gut zu wissen, wo man herkommt!

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            • Silberadler: Hallo KUZ, in der Rückrunde haben wir “schon” 7 Punkte.

              und damit übrigens genauso viele, wie mit Hecking zu dieser Zeit in der Hinrunde – ohne Schwächeperiode. Punkten wir gegen Freiburg, haben wir DH überholt. Das ist aller Ehren wert!

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              • Optimist,
                Dann können wir das Spiel gegen Freiburg ja mal als kleines Schicksalsspiel ansehen. 😀 Danach war im Kader unter Hecking die Stimmung erstmal dahin. Ich hoffe drauf, daß es diesmal der Start für eine positive Zeit ist, in der wir weiter zuverlässig punkten.
                Zu xxandl. Fürth hat nichts mehr zu verlieren. Deshalb leisten sie sich zwei Wochen mit einem Trainer ohne die Lizenz für die Bundesliga und versuchen auch mal mit den neuen Spielern Impulse zu setzen.
                So wie ich das Interview mit dem Geis(?) in LigaTotal verstanden hab, wurde der von Büskens aussortiert, weil es Querelen gab (vielleicht ala Mak aber ohne Twitter?) Da ist klar, daß der sich grade jetzt reinhängt und mit dem nötigen Talent auch Erfolg hat.
                Was mich gestern in Blickpunkt Sport wirklich als Fürthfan genervt hätte, war wie alle unisono davon sprachen, daß sie wieder Spaß haben, daß der Spaß wiederkommen muß … Der Moderator hat zurecht darauf hingewiesen, daß ihnen trotz Spaß der eine Punkt zu Hause auch nicht wirklich weiterhilft.
                Ich find´s wirklich typisch du, daß du dieses Beispiel als Argument anführst, daß man es besser machen kann als der Club.
                Schau dir mal die Tabelle an. Und dann siehst du, unser Verein steht wesentlich besser da. D.h. unsere Verantwortlichen haben es wesentlich besser gemacht und das obwohl wir vom Glück in dieser Saison nicht gerade begünstigt wurden.
                Und ich bin mir sicher, sobald Klassenerhalt uns keine Sorgen mehr macht in dieser Saison, dann werden Wiesehahn auch die Jungen zum Zug kommen lassen. Glaubst du die sind blöd? Die wissen auch, daß manche jetzigen Leistungsträger nicht mehr lange weiterhelfen werden. Aber grade in der jetzigen Phase durch Experimente mit jungen unerfahrenen Spielern Risiken einzugehen (bei denen Fehler zu erwarten sind, weil die Erfahrung fehlt), wäre Harakiri. Und ein Trainer, der das ohne Not macht, gehört entlassen. Mit Not wird das auch bei uns gemacht. Das hat z.B. einen Wollscheid oder einen Chandler zum ersten entscheidenden Schritt ihrer Karriere verholfen.

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  • So a Gschmarri, xxandl. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Aber Hauptsache ist doch wieder, dass in Deinem Beitrag ein Anti-Frantz Satz drin ist… 🙂

    Die Jugendeinsätze heute bei der Westvorstadt waren rein und zu 100%ig aus der Not geboren. Die stehen ja schon über dem Abgrund und MUSSTEN einfach mal etwas ganz anderes probieren. Ein richtiger Erfolg war es ja dennoch nicht. Ein 0:0 daheim ist nach dem bisherigen Saisonverlauf viel zu wenig, auch wenn es gegen einen vermeintlichen CL-Aspiranten mit viel Herz, aber – das wirst auch Du zugeben müssen – großteils ohne spielerisches Vermögen, hart erkämpft wurde.

    Beim Glubb braucht man nichts zu ändern, wenn man das Saisonziel denn erreicht, wenn es „einfach so“ weitergeht.
    Weshalb soll oder muss man also ein hohes Risiko eingehen? Nur mal „so“? Und Hand aufs Herz: Du glaubst doch nicht wirklich an eine spielerische Leistungsexplosion nur durch Einwechslung eines Platte oder eines Mendler. So oberspitzenmässig Supertoll haben die Beiden bei ihren bisherigen Auftritten nun doch beileibe auch nicht überzeugt!
    Und üblicherweise wärst Du sowieso wieder der erste, der es hinterher eh wieder besser gewusst hätte…

    Die Prämisse ist einfach falsch: Ich würde natürlich den Glubb auch viel lieber so spielen sehen, wie heute die beiden Borussias phasenweise Fußball gespielt haben. Das gibt aber die Mannschaft in dieser Saison nicht her.

    Mir gefällt das langsamere Tempo nicht, das seit der Übernahme von Wiesehahn gespielt wird. Aber vielleicht ist gerade dadurch die Effektivität gestiegen. Auch wenn man erwarten sollte, dass bei langsameren Spielaufbau eigentlich weniger Fehlpässe gespielt werden, so bilde ich mir ein, es sind mehr geworden.

    Am Samstag kommt Freiburg. Da werden wir dann sehen, ob die auch nur mit Wasser kochen oder welche Mittel die aufbieten, damit so häufig hinten die Null steht. Die Freiburger haben nach den Nordtirolern die zweitbeste Abwehr der ganzen Liga. Der Glubb steht auf Rang 5, was die Anzahl der Gegentore betrifft.
    Ich befürchte: Das wird wieder sicherlich grausig mit anzusehen sein und ein 0:0 geben.
    Nützt aber nix, wir sind draussen auf unserem Dauerkartenplatz.

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    • Woschdsubbn, er hätte problemlos auch mit (Kleine), Pekovic und Zillner in der Startelf anfangen können, denn die beiden Positionen galt es neu zu besetzen. Hat er aber nicht gemacht sondern den Jungen eine Chance gegeben. Und ich finde, dass sie sich nicht schlecht gemacht haben, dass sie Leverkusen an die Wand spielen kannst du von Fürth ja schlecht verlangen.

      Mike Frantz wird deswegen genannt, weil er normal spätestens zur 70. raus kommt und man in diesem Spiel auch gesehen hat warum. In Hälfte zwei war er bis auf die Vorlage zum Gegentor kaum zu sehen, in der Schlussphase war er immer meterweit vom Mann weg weil er einfach platt war. Und auch wenn Mendler und Plattenhardt (denen ich beiden mehr fußballerisches Talent attestiere als Frantz) keine Spieler sind die man unbedingt bringen muss, so können sie doch nicht schlechter sein als Frantz der nur mehr über den Platz hechelt.

      Ums spielerische ging es bei dieser Kritik jetzt gerade gar nicht, sondern viel mehr um die Tatsache, dass wir momentan von einem 36 jährigen abhängig sind, der in der Zentralen Achse mit weiteren vier Spielern +30 agiert und unsere Jugen offenbar alle so schlecht sind, dass sie sich nicht mal als Einwechselspieler eigenen. Was machen wir in 1-2 Jahren wenn diese Stützen wegfallen oder sich rapide verschlechtern? Besser werden unsere „Talente“ in 1-2 Jahren ohne Spielpraxis sicherlich nicht werden und das wir uns eine halbe Mannschaft aus erfahrenen Bundesligaspielern zusammen kaufen kann ich mir a) finanziell und b) unter Bader nicht vorstellen. Dementsprechend mache ich mir Sorgen was die perspektivische Kadergestaltung anbelangt.

      Über die Lizenz von Preis habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht, um seine Zukunft geht es aber trotzdem, denn der kann jetzt entweder aufzeigen und sich in Erinnerung rufen oder gewaltig abstinken und auf ewig im Nachwuchsbereich versumpern.

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      • xxandl: Ums spielerische ging es bei dieser Kritik jetzt gerade gar nicht, sondern viel mehr um die Tatsache, dass wir momentan von einem 36 jährigen abhängig sind, der in der Zentralen Achse mit weiteren vier Spielern +30 agiert und unsere Jugen offenbar alle so schlecht sind, dass sie sich nicht mal als Einwechselspieler eigenen. Was machen wir in 1-2 Jahren wenn diese Stützen wegfallen oder sich rapide verschlechtern? Besser werden unsere “Talente” in 1-2 Jahren ohne Spielpraxis sicherlich nicht werden und das wir uns eine halbe Mannschaft aus erfahrenen Bundesligaspielern zusammen kaufen kann ich mir a) finanziell und b) unter Bader nicht vorstellen. Dementsprechend mache ich mir Sorgen was die perspektivische Kadergestaltung anbelangt.

        das ist leicht zu widerlegen. Wir haben einen Ildiz langfristig verpflichtet, der für diese Rolle vorgesehen ist, wir haben Cohen (verliehen, um bei Spielpraxis zu bleiben), wir haben Zeitz verliehen (weiß grad nicht, ob er wieder kommt), wir haben Itter und Stark aus eigener Jugend, die 6er spielen können, Kamavuaka verliehen (spielt gerade IV in Regensburg, ist aber eigentlich ein 6er) wir haben noch Gärtner in der U23. Ich würde sagen, wir hatten dieses Jahr zu viele und wir haben auch nächste Saison wieder ein Überangebot an defensiven Mittelfeldspielern. Ich weiß gerade nicht, was Du beweisen willst…..

        Wenn das keine perspektivische Kadergestaltung ist…?

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      • xxandl: denn der kann jetzt entweder aufzeigen und sich in Erinnerung rufen oder gewaltig abstinken und auf ewig im Nachwuchsbereich versumpern

        … oder auf den Buchhalterposten in Hacks Teeladen zurückkehren, wovon er sich für die BuLi hat beurlauben lassen!!!

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  • Hurra! Ein echter Endl wurde auf einem Speicher entdeckt! Auf der rechten Seite ist das neue Werk des Künstlers zu bestaunen! 😀
    Der Titel des Gemäldes ist noch umstritten:
    – „Feulner macht den rein!“
    – „Siebenundsiebzig in Grau“
    – Japanisch-Amerikanisch-Fränkische Freundschaft
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  • Also irgendwelche Vergleiche mit Fürth finde ich allein aufgrund der völlig unterschiedlichen Situation nicht sehr sinnvoll.
    In deren Situation, die wir ja auch zu Genüge kennen, sind Punkte das einzige was zählt. Und da ist auch jedes Unentschieden, egal gegen wen und egal auf welche Art und Weise, einfach nur wieder zwei liegen gelassene Punkte. Der Rückstand der Fürther auf den Relegationsplatz hat sich ja auch weiter erhöht.

    Zu uns bleibt zu sagen:
    Haben am Samstag wieder sehr viel schlechter gespielt, als die drei Spiele davor. Ist nicht unbedingt verständlich, aber doch eigentlich normal, dass man mal wieder einen schlechten Auftritt hinlegt, kommt ja bei so ziemlich jeder Mannschaft vor.
    Soll keinerlei Entschuldigung für die Mannschaft sein, aber muss man auch nicht überbewerten.

    Insgesamt finde ich aber nicht, dass unter Wiesinger nun noch langsamer gespielt wird, als dies bei Hecking der Fall war.
    Vor allem sehe ich da den Unterschied, dass es aktuell eher der fehlenden spielerischen Qualität geschuldet ist, dass man es nicht schafft, das Spiel schnell zu gestalten. Bei Hecking hatte ich meistens den Eindruck, dass dies taktische Vorgabe ist (was bei den Spielern dann vermutlich auch noch etwas nachhängt).

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  • Ich bin hier mal auf xxandls Seite. Als „Experiment“ (Beate) würde ich die Idee, Frantz nach 70 Minuten rauszunehmen, gar nicht bezeichnen wollen. Beide Spieler auf der Bank haben doch schließlich schon BuLi-Erfahrung gesammelt.

    Und bei xxandls Frage, ob unsere jungen vielleicht zu schlecht sind, muss ich zwangsweise daran denken, dass in der Auflistung vom Optimisten ausgerechnet unser Wießmeier keine Erwähnung mehr findet. Weiß denn jemand von euch, wieso der Junge sich in Regensburg scheinbar überhaupt nicht durchsetzen kann? Opfer des Systems oder schafft er es tatsächlich nicht gegen die Konkurrenz? Da dachte ich, gerade die Erfahrung im Abstiegskampf der zweiten Liga bringt uns einen richtig guten OM zurück :-/

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  • Kleiner Nachtrag: meine Zustimmung für xxandl dahingehend, dass Frantz die Auswechslung nach 70 Minuten gut getan hätte. Und ein Mendler darf sich schon fragen, warum beim Stand von 0:1 nicht darauf gebaut wird, dass er noch einen Impuls geben kann.
    Auf die Debatte, ob nun die Verantwortlichen hier den Generationenwechsel verschlafen, hat das alles mMn nach keinen Einfluss. Da vertraue ich auf die gute Arbeit.

    @ Optimist: Und beim zweiten Lesen hab ich auch verstanden, dass du nur auf die 6er angespielt hast. Aber meine Frage zu Wießmeier bleibt dennoch.

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    • tomcat07: @ Optimist: Und beim zweiten Lesen hab ich auch verstanden, dass du nur auf die 6er angespielt hast. Aber meine Frage zu Wießmeier bleibt dennoch.

      genau, richtig erkannt. Wir haben auch noch Klement (verliehen), der aber auch eher offensiv ist. Allerdings glaube ich, der kann auch 8er, fehlt also eigentlich in der Liste.

      Wießmeier ist glaube ich nur noch Ergänzungsspieler. Offensichtlich lag DH doch richtig, ihm die etablierten Kräfte vorzuziehen, denn Bäume reißt er auch nicht aus. Ich hatte allerdings auch gehofft, er würde sich bei einem Zweitligist durchsetzen können.

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  • Klement wird von den Rostockern auch unisono als 10er gesehen, weil ihm im Defensiven Zweikampf (noch) die notwendige Härte sieht. Wießmeier hat in den Spielen die ich mit ihm gesehen habe ganz ordentlich gespielt, allerdings setzt man dort halt auch auf körperlich robuste Spieler und bringt die jungen, quirligen Typen wie Wießmeier und Djuricin erst wenn der Hut brennt und alles nach vorne werfen muss. Vom spielerischen Potential her müssten beide Stamm spielen.

    Aber davon abgesehen: Cohen, der sich nie aufdrängen konnte, Zeitz, der kaum spielt und Kamavuaka, der beim wahrscheinlichsten Absteiger verteidigt sollen Simons in naher Zukunft ersetzen können? Den Mann, den nicht mal Balitsch und Feulner ansatzweise ersetzen können wenn er im Mittelfeld fehlt? Naja…

    Dass mit Gärtner, Itter und Stark wieder talentiere Spieler im Nachwuchs warten ist richtig, aber wieso sollten die eine Chance bekommen? Inzwischen sind wir ja offensichtlich so weit, dass selbst eine Einwechslung von Plattenhardt (24 BL-Spiele) und Mendler (13 BL-Spiele, Fritz-Walter-Medaille) als nicht einzugehendes Risiko angesehen wird.

    Plattenhardt, Mendler und Wießmeier sind für mich die besten Beispiele: Es sieht defacto doch so aus, dass die heute keinen Schritt weiter sind als vor zwei Jahren, sondern einfach nur zwei Jahre älter sind. Da darf man sich eben schon Fragen, was bei uns falsch läuft, dass aus x-Jugendnationalspielern offenbar keine Spieler werden, die sich für die Bundesliga eigenen würden. Beim Übergang vom Jugend auf den Profibereich muss also irgendetwas falsch laufen. Und unser jetziger Trainer hatte nun mal in den letzten zwei Jahren die Aufgabe genau diese Spieler an die erste Mannschaft heran zu führen und kennt diese Spieler, daher finde ich es eben ernüchternd, dass selbst er keinem davon einen Einsatz zutraut.

    Fürth ist nicht das Vorbild, aber Geis und Pledl sind Beispiele für Spieler, die nun nicht unbedingt mehr versprechen als unsere Jugendnationalspieler, die aber problemlos in der Bundesliga mithalten können, wenn sie nur die Chance bekommen.

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  • Wir müssen aufpassen nicht immer in Extremen zu denken. Gestern war es noch der „Kinder-Riegel“ und der Nürnberger Jungbrunnen, heute klingen manche Kommentare so als wäre wir der 1. FC SOMA Nürnberg. Chandler ist 22, Klose, Peki, Mak, Kiyo und Mu kaum älter, Esswein und Polter spielen noch U21. Richtig ist, dass wir nach einem Schub junger nachrückender Spieler nun eine Phase haben, wo aus der eigenen U23 keiner nachrückte wie Wollscheid und Chandler. Aber viele der damals reingeworfenen Jungs (was laut Hecking nicht ganz freiwillig war und nicht jedem gut getan hat – mental) sind eben nun im Team oder gewinnbringend veräußert. Es ist ja nicht so, dass in der U23 jedes Jahr ein Schwung neuer Perlen an Land gespült wird.

    Man muss auch mal konstatieren: Es liegt doch nicht nur an den Trainern. Plattenhardt hat genug Chancen bisher liegen lassen, wie auch Esswein bspw.. Solche Chancen muss man sich dann auch wieder erarbeiten – sonst ist der Leistungsgedanke eine Farce. Zudem wollen wir doch alle, dass „etwas wächst“, starren aber dann jeden Tag auf den Acker und schimpfen nach drei Tagen, dass es doch keinen Sinn macht, man sieht ja nix.

    Ja, wir hatten „Glück“ mit Wolle und Illy. Und wir haben Hochtalentierte Spieler geliehen bekommen, wie Didavi, Ekici und Schieber, aber auch nur genau deswegen: Damit sie bei uns spielen und besser werden, von Verkauf wäre nie die Rede gewesen. Solche Top-Talente in der Leihe wollen wir ja alle nicht mehr, also müssen wir die mühsam ausbilden, die man käuflich bekommt – und das ist eben keiner, der schon seit der U16 ein Überflieger war. Ergo setzt man schon früher ein, baut im NLZ ganz unten auf und hofft, dass die Ernte mal aufgeht. Aber wir müssen dem Zeit geben. Es gab Zeiten, da wäre sowas ja noch nicht mal denkbar gewesen, dass wir beim Club serienweise U-Nationalspieler haben!

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    • Alexander | Clubfans United, die Frage ist aber doch: Was bringen mir serienweise U-Nationalspieler, wenn sich keiner davon für die Bundesliga empfehlen kann? Fakt ist doch, dass kein einziger aus dem eigenen Nachwuchs aktuell eine Chance hat.

      Das Hecking Zitat bzgl. der Freiwilligkeit ist doch genau der springende Punkt. Für die heurige Saison brauchen wir die Kaderalternativen ja gar nicht, es besteht weder personeller Zwang noch der Zwang Punkte gut zu machen. Hoffenheim, Fürth und Augsburg sind schwach genug, dass uns unser durschnittlicher Punkt pro Spiel auch den Klassenerhalt sichert. Dass wir eine zum Teil überalterte Mannschaft haben und eine Gruppe an Jugendspielern ohne jegliche Spielpraxis, wird erst mittelfristig zum Problem – oder wenn es zu Ausfällen kommt. Das wir zwei IV auf der Bank sitzen haben und trotzdem Simons nach hinten muss, ist doch schon ein alamierendes Signal… Lass mal mehr ausfallen, dann wirds spannend.

      Und es kann eben auch nicht sein, dass wir, wenn Mak, Gebhart und Ildiz ausfallen keinen mehr haben dem wir eine Einwechslung zutrauen.

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      • xxandl,

        Bei Wießmeier gehe ich konform, dass man ihm mehr Chancen hätte geben müssen letzte Saison.

        Und glaube sogar, dass es durchaus Phasen gab in dieser Saison, wo wir ihn gut hätten gebrauchen können, gerade auch aktuell.

        Bei den anderen beiden ernsthaften Kandidaten, also Platte und Mendler, liegt die Sache aber doch etwas anders. Gerade Mendler hat sich nach Leistungstief das gesamte letzte Jahr mit Verletzungen, davon eine sehr schwere, rumgeplagt. Auf welchem Stand er aktuell ist, kann ich nicht beurteilen.

        Bei Platte habe ich immer den Eindruck, dass er sich zu wenig aufdrängt. Und er hatte letztes Jahr die große Chance, als Pino lange Zeit ausfiel, und da muss man einfach sagen, dass er da überhaupt nichts draus gemacht hat und die Verpflichtung von Hlousek folgerichtig war. Natürlich kann man dennoch drüber streiten, dass man ihn mal bringen könnte, gerade das letzte Spiel hätte sich definitiv angeboten.

        Außerdem sollte man das Spiel der Fürther, bzw. die Aufstellung, auch nicht überbewerten. Da hat ein Interimstrainer mal zwei junge Spieler in die Startelf gesetzt, zumindest teilweise auch aus der Not geboren. Ist ja schön und gut. Muss aber absolut gar nichts heißen, weder, dass es für die Spieler, noch für den Verein dadurch in Zukunft besser laufen wird.

        Und es ist ja auch nicht so, als ob der Club der einzige Verein wär, bei dem große Talente aus der Jugend an die Tür klopfen, es aber dann sehr schwierig wird, diese auch zu einem festen Teil der Profimannschaft zu machen, gibt doch jede Menge große Talente, die aktuell irgendwo in der Warteschleife stehen. Andere haben auch zwei oder drei Anläufe gebraucht, und auch etliche es überhaupt nicht geschafft…

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        • Scramjet: Bei den anderen beiden ernsthaften Kandidaten, also Platte und Mendler, liegt die Sache aber doch etwas anders. Gerade Mendler hat sich nach Leistungstief das gesamte letzte Jahr mit Verletzungen, davon eine sehr schwere, rumgeplagt. Auf welchem Stand er aktuell ist, kann ich nicht beurteilen.

          Wenn er auf der Bank sitzt, nehme ich an, dass er fit ist und seine Trainingsleistungen die Kadernominierung rechtfertigen, alles andere wäre ja ein katastrophales Zeichen. Immerhin saß er auch schon auf der Bank als Ildiz und Mak fit waren. Nur um Esswein eines auszuwischen wird man Mendler wohl hoffentlich nicht auf die Bank setzen.

          Plattenhardt macht auch auf mich nicht den Eindruck als ob er mit letztem Willen dabei wäre. Aber im Endeffekt war es bei ihm doch immer egal wie er spielt, wenn Pinola fit ist, spielt Pinola. Ich denke irgendwann resigniert man da und findet sich mit der Rolle ab. Ich glaube auch nicht mehr, dass Plattenhardt wirklich die Lösung für die Zukunft ist, bis Pinola weg ist, ist Plattenhardt vmtl. auch längst weg.

          @Alexander: Die Polemik ist da jetzt aber auf beiden Seiten zu finden, denn vom Austauschen dreier Stammspieler habe ich ja nicht gesprochen. Ausgangspunkt war erst mal dass das Auswechselkontingent nicht genutzt wurde. Für die Aufstellung habe ich ja sogar Verständnis geäußert, auch wenn ich glaube, dass wir mit Simons im DM besser gestanden wären, einen Einsatz von Korczowski an der Seite von Nilsson hätte ich gut geheißen, auch wenn der natürlich mit einem gewissen Restrisiko verbunden gewesen wäre. Wann soll man denn einen IV ausprobieren, wenn nicht in Spielen in denen Bedarf an einem IV besteht?

          Ich bin auch nicht so naiv, dass ich sage jung ist besser, aber ich bezweifle doch, dass Korczowski so schlecht ist, dass es sinnvoller ist die halbe Mannschaft umzubauen als ihn spielen zu lassen.

          Zudem möchte ich nochmal betonen, dass vorallem die Aussichtslosigkeit der Spieler aus der eigenen Jugend bedenklich ist, das betrifft einen Korczowski ja noch nicht einmal.

          Zu den genannten Namen (Schwolow, Kolasinac, Bittencourt, Kittel) möchte ich sagen: Dass ein Torwart nicht zu Spielpraxis kommt ist unter der Saison wohl klar, Kolasinac und Bittencourt haben auf ihren Positionen mehrer Nationalspieler im Bereich Anfang bis Mitte Zwanzig vor ihnen, die tun sich selbstverständlich schwer. Kittel ist das beste Beispiel, denn der hat in etwa die Rolle die ein Mendler wohl gerade einnimmt. Wobei ich in Frankfurt nicht verstehe, warum sich der auch noch hinter einem Matmour anstellen muss…

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          • xxandl: @Alexander: Die Polemik ist da jetzt aber auf beiden Seiten zu finden, denn vom Austauschen dreier Stammspieler habe ich ja nicht gesprochen. Ausgangspunkt war erst mal dass das Auswechselkontingent nicht genutzt wurde. Für die Aufstellung habe ich ja sogar Verständnis geäußert, auch wenn ich glaube, dass wir mit Simons im DM besser gestanden wären, einen Einsatz von Korczowski an der Seite von Nilsson hätte ich gut geheißen, auch wenn der natürlich mit einem gewissen Restrisiko verbunden gewesen wäre. Wann soll man denn einen IV ausprobieren, wenn nicht in Spielen in denen Bedarf an einem IV besteht?

            Ich bin auch nicht so naiv, dass ich sage jung ist besser, aber ich bezweifle doch, dass Korczowski so schlecht ist, dass es sinnvoller ist die halbe Mannschaft umzubauen als ihn spielen zu lassen.

            Zudem möchte ich nochmal betonen, dass vorallem die Aussichtslosigkeit der Spieler aus der eigenen Jugend bedenklich ist, das betrifft einen Korczowski ja noch nicht einmal.

            Zu den genannten Namen (Schwolow, Kolasinac, Bittencourt, Kittel) möchte ich sagen: Dass ein Torwart nicht zu Spielpraxis kommt ist unter der Saison wohl klar, Kolasinac und Bittencourt haben auf ihren Positionen mehrer Nationalspieler im Bereich Anfang bis Mitte Zwanzig vor ihnen, die tun sich selbstverständlich schwer. Kittel ist das beste Beispiel, denn der hat in etwa die Rolle die ein Mendler wohl gerade einnimmt. Wobei ich in Frankfurt nicht verstehe, warum sich der auch noch hinter einem Matmour anstellen muss…

            Die Polemik bezog sich auf die Generalisierung. Wir reden von einer Auswechslung und einem A-Jugendlichen, leiten daraus aber eine ganze Nachwuchsarbeit ab. Was ich versuchte ist das Ganze aufzuzeigen und somit die Sache wieder ins Verhältnis zu rücken, dann können wir auch kritisch über die einzelnen Punkte reden, die sicher diskutabel sind. Zu Frantz-(Nicht)-Wechsel hab ich Claus gerade was geschrieben, Korczowski kann ich schlicht nicht beurteilen, da reicht mir die Mutmaßung es müsste doch reichen nicht aus für einen Bundesliga-Einsatz – gerade wenn ich eben einen Simons habe und zwei 6er, die sofort die Lücke schließen können. Aber mirwegen, darüber lässt sich streiten.

            Btw.: Die Beispiele waren bewusst quer Beet und durch die Bank. Aber um mal dein gewähltes Beispiel aufzugreifen: Kittel. Ich bekomm das ja in Frankfurt hautnah mit. Da ist die Fangemeinde übrigens genau so gespalten wie wir. Die einen fordern längst seinen Einsatz (von denen übrigens viele nicht mal von seinen Verletzungen wussten), die anderen schreiben ihn schon ab (ewiges Talent, Dauerverletzter).

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      • xxandl, ist mir zu polemisch formuliert. Erstens: Unsere aktuellen U-Nationalspieler spielen entweder laufend (Polter, Esswein) oder sind in jüngeren U-Teams von denen sogar aus der U20 nur die wenigstens bereits viel Spielpraxis in der 1. Liga haben auch in anderen Teams (Schwolow, Kolasinac, Bittencourt, Kittel – um nur quer Beet mal ein paar zu nennen). Ich kann also die Forderung einfach nicht verstehen. Korczowski ist U19(!) und damit in illustrer Gesellschaft von Spielern wie Weihrauch, Meffert oder Holzweiler, deren Name wohl kaum ein (normaler) Fußball-Fan kennt.

        Die Forderung „Lasst die Jungen spielen!“ gefällt mir doch auch! Aber die Praxis sieht doch so aus: Lass mal Wiesinger Simons, Pinola und Balitsch draußen und bring Korczowski, Gärtner und Plattenhardt gegen Stuttgart.
        Szenario 1: Sie gehen mit Mann und Maus unter, weil der Trainer halt doch Recht hatte, dass sie noch nicht so weit sind oder die „Alten“ wichtig für die Struktur sind. Dann höre ich jetzt schon die ersten, die die Jungs sofort abschreiben. Esswein ist für viele ja heute schon „durch“ und als „ewiges Talent“ abgeschrieben – mit 22!
        Szenario 2: Sie spielen ordentlich. Nun sitzen Simons, Balitsch und Pinola draußen. Wie lange? Auch gegen Freiburg? Was dann? Was, wenn gegen Freiburg einer von 3 schlecht spielt. Die Woche darauf dann mal der nächste der 3 oder alle drei. Dann die Routiniers als Backup? Und die Gegner werden sicher nicht zimperlich sein und ihr Glück extrem beim Nachwuchsmann gerade in der Abwehr versuchen.
        Szenario 3: Sie spielen auch nicht besser. Dann haste nix gewonnen und die Unruhe im Verein, die spätestens ab dem ersten Rückschlag eskaliert.

        Es gäbe nur eine Chance, dass das „Experiment“ gut ginge: Berauschender Erfolg. Sollte der nicht eintreten und es noch mal etwas enger werden, lesen wir überall, Wiesinger habe „ohne Not“ eine funktionierende Mannschaft kaputt gemacht, die interne Hierarchie beschädigt und Nachwuchsspieler verheizt. Käme man im worst case dann auf einen Relegationsplatz – wer solle dann spielen? Die geschassten Routiniers? Oder die verunsicherten Nachwuchsspieler?

        Hecking hatte damals ausführlich dargelegt, was daran für die Jungs nicht gut war. Es war der Weg zurück, der einigen sehr schwer fiel. Wer mal auf der Bank im Bundesliga-Spiel saß hat (auch nach schlechten Leistungen) Probleme wieder zurück zu müssen in die U23 oder gar A-Jugend. Es geht also nicht nur darum den Spielern „mal ne Chance zu geben“, sondern auch zu entscheiden, wer schon so weit ist eine gewisse Kontinuität leisten zu können und wem so eine Erfahrung auch psychisch gut tut.

        Wie gesagt: Die Kritik teile ich sogar, wenn man etwas mehr wieder auf die Jugend baue. Gerade die Verpflichtungen von Marco Antonio, Feulner und Balitsch waren im Einzelnen mehr oder minder verständlich (ich bin sogar ein Fan von Feulner!), in der Summe aber blockieren diese Spieler en bloc den Weg nach oben. Daher konsequent die Korrektur von Bader & Co. mit Dabanli einen jungen Spieler zu holen und nicht den nächsten „Mittelalten“, der im Grunde nur einen Platz blockierte – aber auch dafür wurde Bader kritisiert, nur am Rande.

        Die Strategie muss sein, die Spieler nicht um der Jugend willen aufzustellen, sondern weil sie sich aufdrängen und das Zeug dazu haben. Wenn Wiesinger diesen Eindruck nicht hat im Training, dann sollte man vielleicht die Spieler hinterfragen, ob bspw. ein Plattenhardt nicht längst mehr Gas geben müsste.

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        • Alexander | Clubfans United:
          Es gäbe nur eine Chance, dass das “Experiment” gut ginge: Berauschender Erfolg. Sollte der nicht eintreten und es noch mal etwas enger werden, lesen wir überall, Wiesinger habe “ohne Not” eine funktionierende Mannschaft kaputt gemacht, die interne Hierarchie beschädigt und Nachwuchsspieler verheizt. Käme man im worst case dann auf einen Relegationsplatz – wer solle dann spielen? Die geschassten Routiniers? Oder die verunsicherten Nachwuchsspieler?

          Genau hierin sehe ich den Knackpunkt.

          Ich sehe genau drei Mannschaften, die in den letzten Jahren einen plötzlichen Umbruch zu jungen Spielern durchgezogen haben: Gladbach, Freiburg, und jetzt, für ein einziges Spiel, Fürth.
          Alle drei hatten davor keine funktionierende Mannschaft, zuckten zwar noch, aber waren von den meisten schon für tot erklärt worden (bei Fürth bleibt dies natürlich noch abzuwarten).
          Wäre es schiefgegangen, hätte sich da auch keiner mehr beschwert…

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        • Alexander | Clubfans United,

          Deine beiden Szenarien sind doch auch wieder Extremfälle, darum geht es doch gar nicht. Wenn aber ein Mike Frantz ab Mitte der 2. Hälfte völlig ausgepumpt über den Platz hechelt, was spricht dann dagegen, die eine Auswechslung, die man noch hat, zu vollziehen, und Mendler oder auch Plattenhardt (ich bin immer noch der Meinung, dass Marvin offensiv besser ist als defensiv) für Frantz zu bringen? So führt man doch den Nachwuchs an die 1. Liga heran, nicht indem man ihn in der Startelf bringt. Julian Wießmeier war da die große Ausnahme, aber da war es das letzte Saisonspiel, als es um nichts mehr ging, da kann man sich das natürlich trauen. Jetzt versauert er auf der Bank in der Oberpfalz und die Frage die sich stellt ist doch: Würde er uns derzeit auf der UNSERER Bank nicht mehr nützen? Meine Antwort darauf ist eindeutig: Ja!

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          • Claus: Deine beiden Szenarien sind doch auch wieder Extremfälle, darum geht es doch gar nicht.

            Stimmt. Drum hab ich noch ein Szenario 3 angehängt, kam wohl zu spät für deinen Kommentar.

            Claus: Wenn aber ein Mike Frantz ab Mitte der 2. Hälfte völlig ausgepumpt über den Platz hechelt, was spricht dann dagegen, die eine Auswechslung, die man noch hat, zu vollziehen, und Mendler oder auch Plattenhardt (ich bin immer noch der Meinung, dass Marvin offensiv besser ist als defensiv) für Frantz zu bringen?

            Ja. Wenn man es auf diese Aus-/Einwechslung reduziert und nicht deswegen gleich ein Faß aufmacht: Ja. Wobei Wiesinger sich an der Stelle, als das Spiel ja gerade zu kippen begann und der Club drauf und dran war es zu drehen dachte: 1. Warum was ändern und einen Bruch reinbringen und 2. Vielleicht muss ich noch taktisch wechseln, wenn ich in Führung gehe oder in Rückstand gerate.

            Claus: Julian Wießmeier war da die große Ausnahme, aber da war es das letzte Saisonspiel, als es um nichts mehr ging, da kann man sich das natürlich trauen. Jetzt versauert er auf der Bank in der Oberpfalz und die Frage die sich stellt ist doch: Würde er uns derzeit auf der UNSERER Bank nicht mehr nützen? Meine Antwort darauf ist eindeutig: ja!

            Soweit ich mich erinnere war Regensburg auch ein Wunsch von Wießmeier. Er wollte unbedingt Spielpraxis, die konnte man ihm in Nürnberg nicht versprechen und Jahn stellte ihm dies in Aussicht.

            „Wir hatten bei Regensburg das Gefühl, dass sie Julian die Spielpraxis geben werden, die er möchte und für seine Entwicklung auch braucht“, kommentierte Sport-Vorstand Martin Bader die Ausleihe des Club-Talents. (fcn.de)

            Zudem darf man auch kritisch hinterfragen: Wer in die Bundesliga will, muss sich bei einem Abstiegskandidaten der zweiten Liga so aufdrängen, dass man an ihm nicht vorbei kommt. Zumindest ab der Winterpause. Da gibt es für mich einfach keine Ausreden. Ich bin mir sicher, dass die Beteiligten auch so denken.

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            • Alexander | Clubfans United: Wobei Wiesinger sich an der Stelle, als das Spiel ja gerade zu kippen begann und der Club drauf und dran war es zu drehen dachte: 1. Warum was ändern und einen Bruch reinbringen und 2. Vielleicht muss ich noch taktisch wechseln, wenn ich in Führung gehe oder in Rückstand gerate.

              das dachte ich mir auch, ob er vielleicht Angst hatte, dass mit Mendler das Gleichgewicht verloren geht und die Defensive noch anfälliger wird. Beim Stand von 1:1 ein großes Risiko.

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  • Das Thema, dem Nachwuchs eine Chance ist ja immer wieder gern genommen. Auch unserem letzten Gegner wird das ja immer wieder gern vorgeworfen, dass er es zuletzt nicht mehr geschafft hat, trotz der vielleicht besten Jugendarbeit, junge Spieler an die erste Mannschaft heran zu führen.

    Übrigens eine Mannschaft wurde noch vergessen, die zuletzt stark auf junge Spieler gesetzt hat, der BVB. Aber auch da war die Jugendwelle der Situation geschuldet, dass man mit etablierten Kräften und geringen finanziellen Mitteln wenig Chance hatte nach vorn zu kommen. Spannend wird es sein zu sehen wie Dortmund darauf reagieren wird, relativ abgeschlagen hinter den Bayern herzuhinken und wahrscheinlich den Top-Torjäger an ebendiese Bayern zu verlieren. Wird man jetzt auch nach jungen Talenten suchen, auch wenn diese heute teurer ein dürfen als vor 2 bis 3 Jahren (siehe Reus), oder wird man so reagieren, dass man echte Stars holt? Geld wäre im Sommer sicher da.

    Aber es ist eben immer leichter junge, unbekannte Spieler zu holen, wenn man etwas zu gewinnen hat, wenn es eigentlich keine echte Alternative gibt. Wenn man die gestandenen Spieler aus den eigene Reihen verkauft hat und die Jugendspieler diese nicht verdrängen müssen, sollen. Da verlangt man von einem jungen Spieler nämlich sehr viel, ebenso vom Trainer, der junge Spieler muss nämlich nicht nur sportlich besser sein als der etablierte Spieler, er muss sich auch noch in der Team-Hierarchie durchsetzen, was vielleicht sogar noch schwerer ist.

    Dies macht es auch dem Trainer sehr schwer einen jungen Spieler durchzusetzen, ist doch eine der wichtigsten Aufgaben das Teambuilding.

    Allerdings hat das alles nichts damit zu tun, ob man in der 70. Minute Mendler gegen Frantz bringen kann oder sollte. Ich denke da war es eher so, dass Wiesinger gesehen hat, dass die Mannschaft stärker wird, sich gegen die Niederlage wehrt, in so eine Phase hinein zu wechseln ist nicht ungefährlich. Bringt er Mendler setzt er voll auf Offensive, so sicher war aber unser Spiel nicht, dass man das riskieren konnte. Bringt er Plattenhardt auf links offensiv, wirkt das eher so als wolle er das Ergebnis absichern, immerhin würden wir dann mit 2 LV spielen, auch wenn einer die offensivere Position besetzt.

    Und im Gegensatz zu uns hat Wiesinger halt auch noch die Eindrücke aus dem Training, vielleicht drängen sich die beiden genannten Spieler gar nicht so sehr auf, dass man sie unbedingt einsetzen müsste?

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    • Armin:
      Bringt er Plattenhardt auf links offensiv, wirkt das eher so als wolle er das Ergebnis absichern, immerhin würden wir dann mit 2 LV spielen, auch wenn einer die offensivere Position besetzt.

      Ich kann mich an ein Spiel in VW-Dorf erinnern, als Hecking Nilsson als 3. IV eingewechselt hat und dieser dann den Siegtreffer gemacht hat. Außerdem ist Plattenhardt offensiv stark, dazu hechelt Frantz weitestgehend ohne Ballkontakte über den Platz dem Gegner hinterher. Wo ist da ein Risiko?

      Armin:

      Und im Gegensatz zu uns hat Wiesinger halt auch noch die Eindrücke aus dem Training, vielleicht drängen sich die beiden genannten Spieler gar nicht so sehr auf, dass man sie unbedingt einsetzen müsste?

      Das ist natürlich möglich, aber dann zieht das Argument von xxandl.

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  • Nur mit konkreten Bezug auf einen möglichen Frantz-Mendler-Wechsel. Das Argument, der Wechsel sei in der Phase gefährlich gewesen, hakt in meinen Augen doch etwas.
    1. steht es 0:1 gegen uns, das schlimmste bei offensiverer Ausrichtung wäre das 0:2 gewesen
    2. wurde davor vom Trainer(Team) die Marschrichtung vorgegeben, dass man in Stuttgart antrete, um etwas mitzunehmen oder sogar zu gewinnen.
    3. Wiesingers Ansichten nach dem Spiel, mehr ging nicht, trägt doch ebenso dazu bei, dass er nicht das Gefühl gehabt haben kann, das die Elf noch was zustande bringt.

    Für mich bleibt also nur, dass Mendler auf der Bank saß, aber trotz Rückstand keine Option zu sein schien?

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  • Gerade bei Mendler frage ich mich doch sehr, wie es um seinen aktuellen Fitness-Zustand bestellt ist, und nicht einfach nur mangels gesunder Alternativen auf der Bank saß?

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    • Scramjet:
      Gerade bei Mendler frage ich mich doch sehr, wie es um seinen aktuellen Fitness-Zustand bestellt ist, und nicht einfach nur mangels gesunder Alternativen auf der Bank saß?

      Wie oben schon geschrieben: Wenn Mendler nicht soweit sein sollte, dann halte ich es für Irsinn Esswein wie im vorherigen Spiel auf die Tribüne zu schicken und Mendler im Kader zu haben. Mit Trainingsleistungen lässt sich das dann nämlich nicht rechtfertigen.

      Die Kadernominierung von Mendler sagt mir, dass von ihm Momentan mehr zu erwarten ist wie von allen anderen Offensivkräften der zweiten Mannschaft, aber offensichtlich reicht das immer noch nicht für die Bundesliga.

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      • xxandl: Wie oben schon geschrieben: Wenn Mendler nicht soweit sein sollte, dann halte ich es für Irsinn Esswein wie im vorherigen Spiel auf die Tribüne zu schicken und Mendler im Kader zu haben. Mit Trainingsleistungen lässt sich das dann nämlich nicht rechtfertigen.

        Die Kadernominierung von Mendler sagt mir, dass von ihm Momentan mehr zu erwarten ist wie von allen anderen Offensivkräften der zweiten Mannschaft, aber offensichtlich reicht das immer noch nicht für die Bundesliga.

        Gegen Hannover stand Mendler doch gar nicht im Kader, Esswein dagegen schon.
        Dass Esswein gegen Dortmund und Gladbach nicht im Kader stand, war ja mehr ne Disziplinarmaßnahme.
        Und Mendler stand ansonsten nur gegen Gladbach auch im Aufgebot, und da auch da war es ja so, dass sonst keine anderen Alternativen mehr übrig waren (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

        Daher denke ich schon, dass dies auch eine Rolle spielen kann. Neben dem Fitness-Zustand kommt ja auch noch dazu, dass ein ohnehin noch recht unerfahrener Spieler seit über einem halben Jahr keine Spielpraxis mehr hatte…
        Da stellt sich für mich schon die Frage, ob man ihn aktuell als wirkliche Alternative oder doch eher als letzten Notnagel in den Kader holt, und ihn erstmal in der U23 erstmal wieder Spielpraxis holen lässt.

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  • Platte zu bringen wäre in Stuttgart keine Option gewesen, denn er wäre ja für links, wo erst Esswein eingewechselt wurde. Dann hätte man Esswein auf rechts schieben müssen und das wäre in dieser Phase wohl zu viel Änderung gewesen.

    Anders ist das mit Mendler, den ich persönlich eingewechselt hätte, aber ich vertraue auch darauf, dass Wiesehahn wusste, was er tut. Es ging ja auch gut, sofern man Ergebnis halten als Erfolg werten will.

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  • Oh!? Der Glubb hat einen jungen Kanadier, der in Florida für eine Uni-Mannschaft und für die kanadische U20 spielt, neu verpflichtet. Hmm, die Position „center back“ heisst dann wohl 6er?
    Also das Problem, dass Simons trotz unglaublicher Fitness doch irgendwann mal aufhören muss/kann/will, wird angegangen.

    Das ist doch toll. Hatten wir schon mal einen Kanadier?

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      • Scramjet: Centre back ist eher ein Innenverteidiger, soweit ich weiß.

        glaub ich auch, v.a. well er Teil einer „backline“ war (vermutlich 4er-Kette), die in 8 Spielen nur 1 Tor zugelassen hat (aus dem Gedächtnis). Klingt doch nicht schlecht!

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    • Woschdsubbn:
      Oh!? Der Glubb hat einen jungen Kanadier, der in Florida für eine Uni-Mannschaft und für die kanadische U20 spielt, neu verpflichtet. Hmm, die Position “center back” heisst dann wohl 6er?
      Also das Problem, dass Simons trotz unglaublicher Fitness doch irgendwann mal aufhören muss/kann/will, wird angegangen.

      Das ist doch toll. Hatten wir schon mal einen Kanadier?

      Übrigens spielte der schon in der U19 bei uns im letzten Spiel. Also eher keine „News“ mehr.

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    • Alexander | Clubfans United,

      Ist doch eine Ente. Was sollten wir mit ihm in der jetzigen Situation zumal er gehaltsmäßig sicher nicht ins Budget paßt?
      Da find ich den kanadischen Spielertransfer interessanter oder die Tatsache, daß die Politik was für die kleineren Vereine tun will. Letzteres macht Hoffnung, daß wir doch eines Tages mal wieder ruhmreiche Zeiten erleben können, weil wir uns unsere Spieler durch die Ausgleichszahlungen irgendwann wieder leisten können auch nachdem sie den Durchbruch bei uns geschafft haben.

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  • Selbstverständlich lässst auch ein junger Spieler mal die eine oder andere Chance links liegen, keine Frage. Nur – spielen nicht auch die „fertigen“ Spieler vielfach schlecht und dies nicht nur 1 Spiel sondern in Serie? Da ist mir ein Jungspunt mit Fehler aber mit Herz und Elan lieber als alte Routine mit wenig Einsatz. Nur wenn ein junger Spieler vertrauen spürt und nicht nur als Notnagel herhalten muss kann er frei aufspielen. Freiburg ist das beste Beispiel aber auch wie schon geschrieben Dortmund und Mainz.

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    • Erich,

      Kommt halt immer drauf an. Manchmal z.B. wenn es darum geht, Punkte über die Zeit zu retten, kann dann der junge Spieler einfach noch nicht clever genug sein. Hatten wir halt auch schon, daß dann deshalb, weil die weiter gespielt haben statt den Ball einfach zu halten es den Gegnern ermöglicht haben, noch ein spätes Tor zu schießen. Auch ältere Spieler können manchmal aufdrehen (Pino wie er mal in letzter Minute aufs Stuttgarter Tor zurannte und uns den Sieg schenkte, Eigler, der schnell genug reagiert hat um Kraft`s Fehler auszunutzen im Spiel gegen die Bayern)
      Das Blöde an der ganzen Sache ist, daß man keine Glaskugel befragen kann. Wenn es gut läuft hat der Trainer ein gutes Händchen beim AUswechseln gezeigt. Wenn es schlecht läuft, hat er schlecht gewechselt. Wenn man ehrlich ist, muß man zugeben, daß es immer anders hätte kommen können, wenn… Daß man aber auch nicht weiß, ob es dann nicht noch viel schlimmer gekommen wäre.
      Viel entscheidender find ich, daß der Trainer und die Spieler aus ihren Entscheidungen und Fehlentscheidungen die richtigen Schlüsse ziehen, um im nächsten Spiel wieder zu versuchen, das Glück auf ihre Seite zu zwingen.

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    • Erich,

      Wo setzt Mainz denn bitte auf junge Spieler? Kirchhoff ist da aktuell der einzige Leistungsträger, der noch ins Talentealter fällt.

      Die sind ein Beispiel für das genaue Gegenteil, dass man auch mit dem ältesten Kader der Liga und zahlreichen Leistungsträgern über oder um die 30 (Soto, Pospeck, Wetklo, Noveski, Svenson, Ivanschitz), und ansonsten vielen Mitt-Zwanzigern auch oben mitspielen kann.
      Aber die Zeiten der Bruchweg-Boys sind da schon lange vorbei, und mit der Ausnahme von Parker kommt da aus der Jugend auch nichts nach.

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  • Naja Scramjet, „nichts“ weiss ich nicht. Das kommt halt drauf an, welche Maßstäbe man ansetzt bzw. was „braucht“ man eigentlich?

    Das Ziel ist doch nicht „Ich muss immer alle meine Jugendfußballer in die erste Mannschaft bringen“.

    Das Ziel heisst doch „Ich will unter die ersten 10 Mannschaften in der BuLi kommen“. Und dann ist da die Nachwuchsförderung EIN wichtiges Mittel. Je weniger Geld der jeweilige Verein hat, desto wichtiger ist das wohl auch zum Erreichen des Gesamtziels.
    Aber man muss doch von vornherein nicht eine ganze Mannschaft, ausschliesslich und nur aus dem eigenen Nachwuchsbereich besetzen. Bei aller Liebe, wird das wohl nie und nirgends vorkommen können, einfach schon alleine aus dem Grund, weil nicht jeder Jahrgang eine gleich hohe Qualität auf allen Positionen besitzen kann.

    Das kann also dann durchaus heissen: Wow, die Mainzer setzten aus Ihrer eigenen Jugend bzw. dem NLZ einen Spieler fast als Stammspieler ein. Seht Euch den an, der ist beim Glubb in die Ux Nationalelf gekommen. usw.ff.

    Ich sehe als wichtigen Werbe-Nebeneffekt: Schaut her, bei uns hat es einer, zwei, drei, x in die Bundesliga geschafft. Kommt also zu uns in NLZ!
    Aber wie hoch da die Zahl sein muss, damit sich junge Talente im Zweifel für den Glubb entscheiden, das entzieht sich meiner Kenntnis. Ich denke, da wird dann auch noch wichtig sein, welche Auszeichnungsstufe Gold, Silber oder Bronze das NLZ hat. Dass die Ux Mannschaft Bundesliga spielt. Wie gut die Schulausbildung ist (vgl. bayerisches Abitur von Gündogan) und ähnliches mehr.

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  • Stevens zum Glubb? Na wieso auch nicht? Man wird doch noch anfragen dürfen: „Herr Stevens, könnten Sie sich das vorstellen? Und wenn ja, wieviel würden Sie kosten?“
    Wir haben da als Aussenstehende ja keinen Einblick. Vielleicht sagt ja auch Wiesehahn: „Ich mach das nur bis Saisonende. Das ist mir zu stressig. Ich mach lieber wieder U23-Trainer.“

    Stevens würde mir gefallen, aber ich vermute, der wäre dem Glubb zu teuer. Oder vielleicht hat man gerade deshalb zögerlich Geld in neue Spieler investiert, weil man sich das für einen „großen“ Trainer aufheben wollte? Man weiss es nicht.

    Vielleicht ist MB die Präsentation der Mannschaft bunter Wiesehahn bisher auch alles zu Heckinglike, wie das ja auch die NN titelt? Schaunmermal.

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  • Was soll denn an Stevens positiv sein? Nur weil er einen einigermaßen großen Namen hat? Weil er mal Jahrhunderttrainer auf Schalke war? Also ganz ehrlich, ich glaube nicht dass uns ein solch gestriger Trainer wirklich weiterhilft. Wenn wir das Geld der Bayern hätten, dann könnte ich mir einen erfahrenen Trainer vorstellen, aber Stevens ist für mich kein Trainer, der aus einer „günstigen“ Mannschaft mehr macht. Aber genau das brauchen wir.

    Ich frage mich manchmal warum solche „Stars“ heute immer noch von vielen gewünscht werden, obwohl doch fast jede Verpflichtung bei anderen Vereinen eher nach hinten los ging.

    Trotzdem denke auch ich, dass keine Hektik besteht bei der Weiterverpflichtung von Wiesehahn, beiden war klar, dass sie die Cahnce während der Rückrunde haben sich zu bewähren, beide sind auch im Falle der Nichtweiterbeschäftigung als Trainer der ersten Mannschaft an den Verein gebunden. Lasst die beiden doch einfach mal machen, kommen 20 Punkte am Ende raus, wäre das nicht schlecht aber für mich auch nicht 100% ein Muss für eine Weiterbeschäftigung, da müsste man einen echten positiven Trend bei der Spielweise der Mannschaft sehen. >25 Punkte würde 100% für die beiden sprechen, aber auch da würde ich mir eine positive Entwicklung bei der Spielweise wünschen, allerdings bei 25 Punkten aus der Rückrunde müsste das eigentlich auch der Fall sein.

    Bei weniger als 20 Punkten stellt sich ganz akut die Frage ob die beiden die richtigen sind.

    Ich denke wir tuen gut daran, im Moment den Ball flach zu halten und das Trainerteam machen zu lassen.

    Aber auf einen „alten Mann“ Stevens würde ich mich nicht freuen für die nächste Saison.

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