Gute Gründe, kein Mitglied des FCN zu sein

„Es gibt 1000 gute Gründe. Warum fällt uns jetzt auf einmal kein einziger mehr ein?“ sangen mal ‚Die toten Hosen‘ – Wie sieht es beim 1. FC Nürnberg aus? Welche Gründe fallen da einem gerade nicht ein, um Mitglied zu werden?

„Warum liegt der 1. FCN in der Mitglieder-Tabelle hinter Klubs wie Wolfsburg und Leverkusen?“ fragt der FCN ganz offiziell auf seiner Website und über die Social Media-Kanäle Facebook und Google+ und bittet um offenes Feedback:

„Welche Erklärung habt ihr dafür? Warum ist eine Mitgliedschaft beim 1. FC Nürnberg offenbar weniger attraktiv, als bei anderen Vereinen? Was muss der Club tun, um an Klubs wie Leverkusen und Wolfsburg vorbeizuziehen? Oder was machen andere Vereine besser? Gleichzeitig interessiert uns aber auch die Meinung derjenigen, die bereits Mitglied sind: Warum habt ihr euch zum Club bekannt und seid Mitglied geworden? Und was bedeutet euch eure Mitgliedschaft?“

Den letzten Teil der Frage haben wir hier für uns schon hinreichend beantwortet (Mitglieds-Nr. 29079) und bekennen uns ja offen dazu und fordern auf ‚Mitglied des 1. FC Nürnberg‚ zu werden. Aber der erste Teil ist ein guter Ansatz und wert als Anliegen des FCN hier auch noch einmal zu unterstützen. Die Erklärung, warum man trotz Zuneigung zum Club und obwohl man sich Clubfan nennt dazu steht:

„Warum ich kein Mitglied des FCN bin!“

Wir nehmen den Club die Intention ab, dass man das nicht für ein „fishing for compliments“ nachfragt, sondern weil man sich verbessern möchte, man die Gründe kennen lernen will. Gründe, die uns im Übrigen auch interessieren, wenn auch weniger im Vergleich mit Wolfsburg oder Leverkusen, aber doch im Vergleich bspw. zu Mönchengladbach (58.000), Fortuna Düsseldorf (21.000) oder dem 1. FC Köln (56.000). Traditionsvereine wie wir, die aber auf eine viel größere Mitgliederbasis blicken können, unabhängig davon, ob der sportliche Erfolg in den letzten Jahren treu war.

Ist es der jährliche Mitgliedsbeitrag? Aber auch in Köln zahlt ein erwachsener Vollzahler 92,00 Euro. Sind rund 4 Euro pro Monat für den Verein zu viel, während andere den gleichen Betrag problemlos pro Tag im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgehen lassen? – Oder sind es die Leistungen? Warum sind 30.000 in Fanclubs organisiert, wollen aber nicht Teil dessen werden, dessen Fans sie eigentlich sind, auch wenn die Diskussion um „kostenlose Fanclubmitgliedschaften“ bereits geführt wurde und wird. In einem OFCN organisiert kostet eine jährliche FCN-Vollmitgliedschaft nur noch 50 Euro pro Jahr.

Wir wollen es auch wissen und diskutieren: Was für Gründe gibt es, bei diesem Verein NICHT Mitglied zu sein. Und was könnte/müsste man verbessern, damit sich daran was ändert?

Sollte sich aus der Diskussion dann eine Essenz an konstruktiven Kritikpunkten/Verbesserungsvorschlägen ergeben, leiten wir die dann gerne an den FCN weiter. Oder tut es direkt beim FCN via Mail fanthema(at)fcn.de oder Facebook und Google+.

[Nachtrag] Der Versuch einer Zusammenfassung: Mitgliedschaft: Zwischen Herzensangelegenheit und Wertschätzung

121 Gedanken zu „Gute Gründe, kein Mitglied des FCN zu sein

  • Ok, dann mach ich den Anfang, obwohl ich ja mittlerweile Mitglied bin. Warum ich glaube, dass es so ist, dass der Club ein Missverhältnis zwischen Mitgliedszahlen und Fan-Basis hat? Historisch bedingt.

    Zu lange war der Verein und die Fans auf zwei Seiten gestanden und nur in der Sache vereint. Dort der Alleinherrscher, der Trainer einstellte und feuerte, Spieler transferierte, egal ob die Fans dabei auf die Barrikaden gingen. Ich hatte damals ja einen Artikel geschrieben zum Thema „Wir Fans sind der Club!„. Genau deshalb nervte es mich damals, dass man diesen Spruch für Marketing-Zwecke vereinnahmte, weil es dort den Verein gab und hier den Club.

    Erst mit Martin Bader kam eine radikale Veränderung in den Verein. Man stellte sich stabiler auf, wirtschaftete solide, präsentierte sich seriös, arbeitete an der Außendarstellung und reformierte den Verein auch zu mehr Offenheit und Einflussnahmemöglichkeiten seitens der Fans, wie in Sachen Aufsichtsrat zum Beispiel. Man geht auch über die Medien offen mit Fanbelangen um, erklärt das Thema zum wichtigen Bestandteil der Arbeit, nimmt die Fans wichtig.

    Das alles führt nun dazu, dass die Altlasten langsam abgetragen werden und wieder neues Vertrauen wächst. Das wird aber Zeit brauchen. Wer dagegen nur als „Schnäppchen-Jäger“ Preis und Leistungen vergleicht, ist vielleicht auch der Falsche. Für mich bedeuteten die Reformen, die Veränderung, dass ich jetzt dabei sein wollte, Teil sein wollte und auch mitmachen wollte – bei „meinem“ Verein, im wahrsten Sinne des Wortes.

    0

    0
    • Alexander | Clubfans United: Ok, dann mach ich den Anfang, obwohl ich ja mittlerweile Mitglied bin. Warum ich glaube, dass es so ist, dass der Club ein Missverhältnis zwischen Mitgliedszahlen und Fan-Basis hat? Historisch bedingt.

      Zu lange war der Verein und die Fans auf zwei Seiten gestanden und nur in der Sache vereint. Dort der Alleinherrscher, der Trainer einstellte und feuerte, Spieler transferierte, egal ob die Fans dabei auf die Barrikaden gingen. Ich hatte damals ja einen Artikel geschrieben zum Thema “Wir Fans sind der Club!“. Genau deshalb nervte es mich damals, dass man diesen Spruch für Marketing-Zwecke vereinnahmte, weil es dort den Verein gab und hier den Club.

      Erst mit Martin Bader kam eine radikale Veränderung in den Verein. Man stellte sich stabiler auf, wirtschaftete solide, präsentierte sich seriös, arbeitete an der Außendarstellung und reformierte den Verein auch zu mehr Offenheit und Einflussnahmemöglichkeiten seitens der Fans, wie in Sachen Aufsichtsrat zum Beispiel. Man geht auch über die Medien offen mit Fanbelangen um, erklärt das Thema zum wichtigen Bestandteil der Arbeit, nimmt die Fans wichtig.

      Das alles führt nun dazu, dass die Altlasten langsam abgetragen werden und wieder neues Vertrauen wächst. Das wird aber Zeit brauchen. Wer dagegen nur als “Schnäppchen-Jäger” Preis und Leistungen vergleicht, ist vielleicht auch der Falsche. Für mich bedeuteten die Reformen, die Veränderung, dass ich jetzt dabei sein wollte, Teil sein wollte und auch mitmachen wollte – bei “meinem” Verein, im wahrsten Sinne des Wortes.

      In einem Punkt möchte ich das relativieren. Man macht es sich zu leicht, wenn man das mangelnde Interesse an einer Mitgliedschaft in der heutigen Zeit den Verantwortlichen weit zurück in der Vergangenheit anlastet.
      Damals gab es auch viele andere Vereine die Personen- meist ‚der klassische Präsident‘ tendentiell autoritär geführt wurden, das war in der damaligen Zeit ein gewohntes Modell. Heute, wie wir alle wissen, werden Profivereine wie moderne Wirtschaftsunternehmen geführt und da darf man auch feststellen, daß Herr Bader jetzt meines Wissens schon seit 12 Jahren den Verein in allen wichtigen Belangen führt und ihn seitdem ununterbrochen konsolidiert.

      Dann würde ich die Ursachen doch eher im aktuellen Zeitraum suchen, was ist in dieser Zeit nicht optimal gelaufen, nicht! generell sondern in dieser ganz speziellen Problematik. Kaufmännisch redlich und seriös – keine Frage – aber optimal ist für mich die Außendarstellung und das Marketing des Vereins, wo es vielmehr um Emotionen als um kaufmännische Redlichkeit geht, nicht. Man verkauft letztlich Emotionen und ich denke es wäre müßig wieder auf die graue Maus zu verweisen. :-X … nach meiner Meinung kann man auch als FCN, nicht mit dem Kopf nach unten, sondern auch wieder selbstbewußter (nicht zu verwechseln mit überheblich) auftreten, auch in den Medien. Aber in Franken ist eben in den Köpfen wie eingemeiselt, setzt man sich höhere Ziele gehts sowieso nach hinten los. Mit all dem finde ich müsste man auch Marketing technisch einmal aufräumen und wieder mehr Energien in der Selbstdarstellung und auch Energien im Umfeld freisetzen. Das geht auch ohne überheblich zu wirken, weil ich schon wieder die warnenden Hinweise sehe… 😉 So wird als Identifikation auch eine Mitgliedschaft wieder interessanter als sie es jetzt scheinbar ist.

      0

      0
  • haha wollt ihr mir jetzt sagen anstatt zu rauchen soll ich mitglied werden? übertreibt mal nicht

    0

    0
    • Tobi: haha wollt ihr mir jetzt sagen anstatt zu rauchen soll ich mitglied werden? übertreibt mal nicht

      Wäre doch ein Deal: Ein rauchfreier Tag im Monat für den Club!

      Tut dem FCN und der Lunge gut. 😀

      Aber Spass beiseite – es sollte nur die Relation zeigen, was uns andere Dinge wert sind.

      0

      0
  • Für die „anderen“ Dinge bekomme ich aber unmittelbar etwas, beim Club zahle ich nur. Wenn man dann wie ich weit weg von Nürnberg wohnt stellt sich schon die Frage, warum Mitglied werden? Wirklich teilhaben am Vereinsleben kann ich doch wegen der Entfernung eher nicht, selbst eine Jahreshauptversammlung dürfte schwierig sein.

    Dazu kommt dann vielleicht auch noch die Frage, Fußballvereine generieren heute viel Geld, Werbung, Fernsehen etc., warum soll ich dann von meinem deutlich schmaleren Konto noch etwas in den Verein stecken?

    0

    0
  • Soll es sich hier jetzt eigentlich um die Fragestellung gehen, warum die Situation eben so ist, oder darum, dass es auch gute dafür Gründe gibt, kein Mitglied zu sein, bzw. keines werden zu wollen?
    Der Titel klingt für mich nach letzterem, aber da Artikel dann eher nach der ersten Frage.

    Neben den Ausführungen von Alexander sehe ich einen Grund auch schlicht und einfach in schlechtem Marketing, man hat schlicht verpennt, dafür schon früher Werbung zu machen. Wie groß der Einfluss davon ist, kann man ja sehr gut sehen, seit Start der Mitgliederkampagne vor knapp drei Jahren (war doch 2010 oder?) sind die Zahlen ja schon um etwa 65% gestiegen…

    Hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie die Entwicklung bei anderen Vereinen war, besonders denen mit sehr hohen Mitgliederzahlen?
    Besonders interessant wäre es nämlich, zu wissen, ob diese schon „immer“ so hoch waren, oder erst mit dem Boom der Bundesliga hinsichtlich der Zuschauer seit Ende der 90er Jahre zusammenfällt?

    0

    0
    • Scramjet: Soll es sich hier jetzt eigentlich um die Fragestellung gehen, warum die Situation eben so ist, oder darum, dass es auch gute dafür Gründe gibt, kein Mitglied zu sein, bzw. keines werden zu wollen?
      Der Titel klingt für mich nach letzterem, aber da Artikel dann eher nach der ersten Frage.

      Es soll absolut um die Frage gehen „Warum nicht“. Gut, dass du das noch mal herausstellst. Es bringt ja nix eine „Ja, aber“-Diskussion zu führen, sondern mal auf den Tisch zu legen, warum man nicht Mitglied ist – und was sich ändern müsste, damit es so ist.

      Den pekuniären Aspekt brachte ich im Artikel nur ein, weil ich den direkten Vergleich mit Wob und Lev wegen niedrigerer Beiträge schon paar mal las und ich daher den Vergleich suboptimal finde. Ich such mir meinen Verein ja nicht nach niedrigster Beitragshöhe aus. Aber im Grunde hast du Recht, es lenkt nur ab.

      0

      0
  • Warum nicht Mitglied?
    Ich persönlich hab mir diese Frage auch schon gestellt. Und ich möchte meinem Vorredner nicht widersprechen. Und ich bin bestimmt kein Pfennigfuchser.

    Es geht nicht nur „Ersparnisse“, sondern auch um Vorteile. Ich bin Glubberer, hab meine Dauerkarte. Warum sollte ich wirklich nochmal mehr zahlen?

    Es gibt auch Non-monetäre Vorteile die besser herausgearbeitet werden könnten.

    Man könnte z.b. als Mitglied zufahrt zu einem speziellen Parkplatzangebot haben. Oder ClubTV. Oder Interaktive Themen.

    Verbesserte Kartenversorgung auch für Auswärtsspiele… Zugang zu Sonderzügen zu Auswärtsspielen, etc. pp.

    Wenn ich aber alles auch als normaler Dauerkartenbesitzer auch bekomme und nur mehr zahle.. Was bringt es mir??

    Oder macht den Unterschied zwischen Mitgliedern und einfachen Dauerkartenbesitzern für Karten höher!

    Auf jeden Fall ist es uninteressant (zur Zeit) wegen eines Schals Mitglied zu werden.

    LG Jürgen

    0

    0
  • Mal zu den Vorteilen der Mitgliedschaft: Hier muss man schon sagen, dass man einiges verbessert hat.
    Das sind besonders das Vorkaufsrecht für Mitglieder (klar, DK-Besitzer haben da nichts davon), oder auch, dass man Rabatt auch im Online-Fanshop bekommt, früher war das nicht so.

    Die Ermäßigung für Eintrittskarten könnte in der Tat größer sein. Wobei es auch Vereine gibt, Gladbach z.B., wo es überhaupt keine Ermäßigung für Mitglieder gibt (die kostet da aber auch nur etwa die Hälfte).

    Ein Service, den man dort auch genießt, und den ich mir auch sehr wünschen würde, wäre, das Club-Magazin zu jedem Heimspiel kostenfrei zugeschickt zu bekommen.

    0

    0
    • Scramjet,

      man könnte wirklich mehr Anreize für eine Mitgliedschaft anbieten, genau wie von dir vorgeschlagen, z.b.das Club-Magazin kostenlos zusenden, mehr Rabatte beim Tibünen-Kartenkauf oder bei den Fan-Artikeln. Bin zwar auch seit kurzem Mitglied, würde aber verbesserte Vorteile sehr begrüßen. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

      0

      0
  • Vorneweg: ich bin über Clubfans-United Mitglied beim FCN.
    Die 50 Euro ist es mir im Jahr wert. Die 90 Euro für die reguläre Mitgliedschaft wären mir aber zu teuer, ganz ehrlich.

    Hier mal auf die Schnelle einige Gründe, die gegen eine Mitgliedschaft spricht und dazu führt, dass (wahrscheinlich nicht nur ich) man sich als Mitglied vom Verein manchmal schon verarscht vorgekommt.

    Beispiel 1: Kartenvorverkauf
    Hier hat man als Mitglied ja SOOO einen grossen Vorteil, oder? Nö, sage ich! Bei jeweils 4 Karten für Dauerkartenbesitzer UND Mitglieder kann es einem trotz stundenlangem Anstehen passieren, dass man leer ausgeht. Mir passiert beim Vorverkauf für das Pokalspiel FCN – Greuther Fürth, das wir dann ja leider daheim verloren haben. Zu allem Überfluss hat es der Verein nicht auf die Reihe gebracht genügend Kassen besetzen zu können.
    Anschliessend gab man sich von Vereinsseite über den Ansturm überrascht. Hallo gehts noch? Aufwachen!

    Beispiel 2: Trikot „Der Club“
    Hier auch wieder toller Vorteil als Mitglied? Wieder anstehen bei Wind und Wetter. Und tatsächlich ich hab eins bekommen. Aber die Freude währte nur einen Tag, denn dann gabs das Trikot bei Wöhrl etc.
    Alleinstellungsmerkmal als Mitglied? Leider nein.

    Beispiel 3: Ticketverkauf über Viagogo
    Hierzu muss ich nix mehr sagen, oder?

    Also manchmal habe ich den Eindruck die Verantwortlichen beim Club denken die Fans sind wichtig wenns um das Thema Traditionsverein etc. geht.
    Als Kunden sieht man den Fan manchmal anscheinend nicht und versucht ihm (bauernschlau) die eine oder andere Kröte unterzuschieben in der Hoffnung sie wird nicht als solche erkannt….

    Soviel mal auf die Schnelle…

    0

    0
  • In Bremen geht man bspw. einen ganz anderen Weg:

    Man unterscheidet dort zwischen einfachen Fördermitgliedern (ähnlich der Mitgliedschaft bei uns, auch bei 72 Euro/Jahr, allerdings ohne Stimmrecht) und Vollmitgliedern (144 Euro), dafür bekommt man 1 x 2 Sitzplatzfreikarten pro Saison und einige weitere interessante Angebote.

    www.werder.de/de/ue…tglied.php

    0

    0
  • Ich war seit den 80er Jahren Mitglied und habe diese nach der unsäglichen Hauptversammlung bei der Wahl von Haas gekündigt. Nach der Wandlung des Clubs zu einem Unternehmen mit professioneller Führung bin ich wieder eingetreten.

    0

    0
  • Also ich war bis zu der legendären Trikotaktion „Der Club“ über 10 Jahre Mitglied und diese Aktion war für mich der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.

    Ich fühlte mich mehr als verarscht, wohne über 250 km weg, habe im Fan-Shop Ludwigstraße angerufen, online war keins mehr verfügbar, aber im Laden waren noch 5 Stück in meiner Größe verfügbar. Man war dort nicht in der Lage mir ein Trikot bei Nennung der Kreditkartennummer das Trikot zu versenden. Ich sollte es abholen !!!

    Dann konnte man einen Tag später dieses „Exklusivtrikot“ an jeder Straßenecke kaufen.

    Generell haben auswärtige Fans schlechte Karten. Ruft man beim Club 10 x wegen der gleichen Sache an, hat man hinterher 15 verschiedene Aussagen.

    Beispiel gefällig?

    Relegationsspiel in Cottbus – Auswärtige müssen ihre Karten persönlich abholen – wie gesagt 250 km einfache Entfernung – wir haben uns dann in Cottbus im Nachbarblock welche besorgt – am Ende ging es dann doch übern Club und so hatten wir hinterher 8 Karten zuviel – Wir haben dann in Cottbus bei der Geschäftsstelle angerufen und erlebten dort einen tollen Service – wir wurden sogar zurückgerufen – man hat uns geholfen die doppelten Karten loszuwerden.

    Es gäbe noch genügend andere Beispiele…

    Ich bleibe weiterhin Fan des 1.FC Nürnberg, aber ein Fan der Verwaltung werde ich sicher NIE MEHR !!! Dazu brauche ich keinen Ausweis.

    0

    0
  • Ich bin vor ein paar Jahren Mitglied geworden, um das schöne warme Gefühl zu genießen, Mitglied zu sein. Die diversen Ermäßigungen etc sind nett (und auch richtig) aber für mich nicht ausschlaggebend. Was mich überglücklich gemacht hat, war damals als Mitglied eine Chance auf Pokalfinalkarten zu haben, die ich auch genutzt habe sodass ich 2007 den Sieg in Berlin im Stadion erleben durfte. Das konnte ich aber nicht ahnen, und darauf hätte ich auch nicht spekuliert, als ich den Mitgliedsantrag unterschrieb.

    Dieses schöne warme Gefühl konnte ich mir aber als armer Schüler/Student nicht leisten (wahrscheinlich weil ich da noch geraucht habe – ganz klar falsche Prioritätensetzung!).

    0

    0
  • Die Dauerkarte und die Mitgliedschaft in mittlerweile 3 FCN-Fanclubs kosten schon genug Geld, sehe hier auch keine Vorteile! Im Gegenteil, der Kundenservice und die Verwaltung des FCN sind weiterhin für mich ein NOGO um da Mitglied zu werden. Seit der Kungelei mit Viagogo ist ein weiterer Grund für mich hinzugekommen! Onlineverkauf und Service (z.B. Dauerkartenverkauf und Auswärtsfahrten) wurde bereits weiter oben angesprochen… Mich wundern die „mageren“ Mitgliederzahlen also nicht wirklich…

    0

    0
  • ausser dem hsv faellt mir spontan kein Verein ein,beiwelchem die Fans einen so Grossen Einfluss ausueben koennen.als clubberer in muenchen ist die Mitgliedschaft auch Verbundenheit mit der Heimat.vetguenstigungen nehme ich gerne mit,waren aber nicht die entscheidenden Faktoren.da zaehlt eben das gefuehl,Teil des Clubs zu sein.wobei ich nix dagegen haette an auswaertskarten leichter zu kommen (online geht ja nix).

    0

    0
  • naja, erst mal möchte ich Alexander wiedersprechen, mit bader wurde solider gewirtschaftet. tatsache ist, mit dem verkauf von Kiesi war der Club saniert und die sportlichen erfolge stellten sich ein. Nach der saison 2007/2008 hatten wir durch den Abstieg plötzlich 10 mil € schulden, trotz des verkaufs von leistungsträgern, die eine zweistellige millionensumme in die kasse spülten. Ich persönlich bin seit 1997 Mitglied, in der schwärzesten Stunde des clubs hatte ich mich entschlossen, mitglied zu werden. Ich denke, das das vertrauen weg ist beim Club, seit jahren verlassen auf grund der Schulden junge leistungsträger den verein, aber spielerisch wird die manschaft an qualität nicht besser. Nicht umsonst hat wiesinger das system von ede geyer übernommen, hinten dicht und vorne hilft der liebe gott. In Düsseldorf als gegenbeispiel wurde nach dem Aufstieg euphrie erzeugt, 20 000 neu Mitglieder waren die Folge. beim club dagegen gibt bader vor, tabellenplatz egal, hauptsache kein abstieg. Und wie schnell man auch in Nürnberg Euphorie erzeugen kann, sah man nach der verpflichtung der beiden japaner, beim letzteren verpuffte diese aber schnell wieder. das sind jetzt nur mal ein paar anmerkungen aus der Ferne betrachtet, vieles ist möglich, auch in nürnberg.

    0

    0
    • michael,

      also ich glaub jetzt nicht daß die Fortuna ein wesentlich höheres Saisonziel ausgegeben hat. Aber der Unterschied ist manchmal, daß die Fortunafans ihre Mannschaft euphorisch unterstützen auch wenn die klar verlieren (Spiel gegen Bayern), manche Glubberer dagegen schon bei den ersten Fehlpässen pfeifen. Dafür kann aber Bader nichts. Das liegt voll in der Verantwortung der einzelnen Fans.
      Zum Thema Mitgliedschaft: ich denke auch, wenn der Vorverkauf auf Mitglieder beschränkt würde, gäbe es mehr Mitglieder. Bader und co. sind da zu nett. Vielleicht sollte man auch das Auswärtskartenkontingent mehr unter Mitgliedern verteilen als in Fanclubs.
      Im übrigen hab ich mit dem Ticketservice beim FCN noch nie ein Problem gehabt. Im Gegenteil mir wurde sehr schnell geholfen als ich einen gehbehinderten Freund kurzfristig mitnehmen wollte. Und meine Karten hab ich online immer bekommen, wenn ich drauf geachtet hab, daß ich die gleich am Morgen besorg und das innerhalb von wenigen Minuten. Wenn man da selbst keine Zeit hat, kann man damit ja auch einen Freund beauftragen.
      Das wollte ich jetzt doch mal schreiben, weil hier für mein Gefühl viel zuviel über das ganz normale Phänomen Kartenkauf bei Großereignis gemeckert wird in der Form als so getan wird als sei das ein Problem exklusiv beim Club.

      0

      0
  • Der Hauptgrund ist mE dass beim Club kein Druck besteht, Mitglied zu werden, um Karten für ein Spiel zu bekommen. Mit einem reinen Fussballstadion wär vermutlich der Zuspruch im Stadion noch mal mehr Richtung Auslastung des Stadion. Zudem spielt der Club nun mal meist nicht oben mit, traurig, aber wahr, das ist auch ein Punkt. Zudem zahlt man den Beitrag ohne wirklich besondere Leistungen zu bekommen, ein paar Euro weniger für ne Eintrittskarte ist kein oder kaum ein Anreiz, für den Mitgliedsbeitrag können viele in Eintrittskarten mehr Spiele besuchen als sie das pro Saison wollen. Ich bin trotzdem Mitglied beim FCN, Ehrensache, montaliches Magazin mit Infos in und um den Verein ware evtl etwas das das Ganze attraktiver macht.

    0

    0
  • Neben Vielem oben Gesagtem hält mich meine Zeit als Volunteer ab, in der ich – bis auf zwei Getränke und ein Brötchen – umsonst fünf Stunden pro Spiel gearbeitet habe und – trotz angeblich so offenem Klima – mich mehrfach habe schwach von den Alteingessenen anreden lassen mußte, wenn ich – höflich – Anregungen zu einem besseren Umgang mit den Fans angebracht habe!

    0

    0
  • Ich bin seit 2002 FCN Mitglied und bekomme seit dem meine Dauerkarten vergünstigt.
    Das schönste war als mich wie bei „fonz“ der Club 2007 anschrieb und mich fragte ob ich Karten für´s Pokalfinale haben will.
    Klar wollte ich und die Abwicklung verlief ohne Probleme.
    Ich drücke mit meiner Mitgliedschaft die Verbundenheit zum Club aus.
    Sicher kostet das auch etwas, aber dafür kann ich sagen ich bin ein Teil dieses Vereins und das ist es mir wert.

    0

    0
  • Über dieses Thema kann man wirklich viel schreiben.

    Teil 1: Warum Mitglied: Idealismus & Verbundenheit

    Dem, was Alexander schreibt kann ich nur beipflichten. Mit Bader kam die Solidität zurück, Transparenz und zumindest ein ehrliches aufeinander Zubewegen.

    Den ersten Mitgliedsantrag hab ich in der Regionalligasaison ausgefüllt – bekundete Solidarität gepaart mit Idealismus. Nach dem brutalen und fahrlässigen Crash 1999 gab es in der zweiten Liga bei einem der vier folgenden Frankenderbys (ich weiß nicht mehr bei welchem) einen Vorfall, weshalb ich Kontakt zum Verein aufnahm – die Reaktion war, charmant ausgedrückt, unhöflich.
    Damit war das Thema Identifikation und Solidarität für mich erst mal erledigt und ich kündigte umgehend die Mitgliedschaft auf. Ernst genommen werden, geschweige denn auf Anfragen adäquat zu reagieren war damals die Sache der Verantwortlichen nicht.

    Seit 2009 bin ich Gast in diesem wunderbaren Blog und im Laufe der Zeit stellte sich das gleiche Gefühl ein, dass Alexander beschrieben hat: Ja, da bewegt sich wirklich was unter Bader. Soweit ihm und dem Verein das möglich ist, geht er auf die Fans zu und nimmt sie als das wahr, was sie sind: Unentbehrlich. So sinngemäß hat er auch mal den altbekannten Satz aufgegriffen: Spieler, Funktionäre, Trainer kommen und gehen. Der Fan bleibt.

    Auf Grundlage dieser Entwicklung habe ich Mitte 2010 meinen zweiten Antrag gestellt. Und ich bin zuversichtlich, dass die Mitgliedschaft mit mir alt werden wird.

    Kurz darauf begann der Club auch vermehrt um Mitglieder zu werben und ist meiner Ansicht nach auf einem guten Weg, mit einigen Ausreißern.

    0

    0
  • Hallo Zusammen,

    ich bin seit 33 Jahren Club-Fan und wohne … in Köln.
    Seit letztem Jahr bin ich Club-Mitglied. Es war mir eine Herzensangelegenheit, obwohl ich bei den angepriesenen Mitgliedsvorteilen keinen Mehrwert für mich sah und auch heute noch teilweise sehe.

    Was besser, aber als Mitglied noch nicht gut genug geworden ist, ist die Versorgung mit Auswärtskarten.

    Beispiele:
    Bei einem Heimspiel gegen Dortmund konnten nur Personen aus einem gewissen Postleitzahlgebiet Karten online erwerben. Köln lag da wohl schon zu nah an Dortmund.
    Teilweise (siehe gegen Schalke, Augsburg und aktuell Bayern) bekommt man die Karten nur im Service-Center am Stadion und in unseren Fan-Shops in der Ludwigstraße und am Valznerweiher. Ein Online-Verkauf findet nicht statt. Prima für einen wie mich, der 420km entfernt wohnt und insgesamt 840km fahren müßte, um Karten zu ergattern.
    Als Mitglied bin ich jetzt 2 x erfolgreich per eMail herangetreten, um trotzdem Karten zu erhalten. Vielen Dank dafür nochmals ans Service-Center.

    MEINE BESCHEIDENEN ANREGUNGEN:

    Vorab Online-Verkauf von Auswärtskarten für Mitglieder und Dauerkarteninhaber.

    Zeitnahe Infos über die besprochenen Inhalte und Ergebnisse der Mitglieder-Hauptversammlung.

    Ein exklusiver Mitgliederbereich auf www.fcn.de
    Über den Inhalt müßte man sich noch Gedanken machen.

    Kostenfreie Zusendung des Club-Magazins zu jedem Heimspiel (ein Arbeitskollege ist Bayern-Mitglied, der präsentiert mir stets das aktuelle Heft).

    Eine Frage: Gibt es zusätzlich zu der Newsletter, die ich vorher schon erhalten habe, eine tägliche Mitglieder-Newsletter ? Damit wird zumindest geworben.

    Kostenloser Zugang zum ClubTV. Ja für wen wird es denn produziert? Ich würde gern wissen, wieviele Teilnehmer angemeldet sind.
    Wer kein Mitglied ist, sollte für das ClubTV zahlen, wer Mitglied ist, der zahlt ja schon seinen Mitgliedsbeitrag.

    Mein Sohn ist bei Schalke Mitglied (ja ich gebe zu, ich habe ihn damals dahingeführt, da es doch sehr viel näher ist als Nürnberg und er so mehr Heimspiele sehen kann.)
    Dort ist auch der Beitrag für junge und ältere Erwachsene sehr viel geringer und er bekommt zu seinem Geburtstag immer Post von Schalke (mit einem 5 Euro-Gutschein). Da ist er immer sehr stolz drauf, das SCHALKE ihm „persönlich“ gratuliert. Ich weiß aber nicht, ob das minderjährige Mitglied beim Club nicht auch Post und Gutschein erhält. Bei den „doo.en Bayern bekommt auch das erwachsene Mitglied Post und 5 Euro-Gutschein. Als Club sollte man bedenken, dass der Einkauf dann ja auch höher als für 5 Euro ausfallen wird.

    Über die Beitragshöhe kann man diskutieren, wenn man die Vorteile in meiner Anregung hätte.
    95 Euro finde ich sehr hoch. Das wären in alten Zeiten fast 190 DM ohne große „Gegenleistungen“.
    Ich zahle als auswärtiger 60 Euro. Habe aber auch wenig von Vorkaufsrecht für Heimspiele und ermäßigter Tageskartenpreis oder gar Dauerkarte.
    Mein Sohn (12 Jahre)zahlt bis er 18 ist, nur 12 Euro Mitgliedsbeitrag, beim Club wären es 36 bzw. ab 14 Jahre 40 Euro. Auch schon das 3-fache und mehr.
    Bei Fortuna Düsseldorf hat man die Aufstiegs-Euphorie gemerkt. Da ist die Mitgliederzahl explodiert (Zuwachs viel höher, als unser Club Mitglieder hat). Wie nachhaltig es ist, muß man abwarten. Auch beim FC Köln können bei der Hauptversammlung langjährige Mitglieder nicht mehr geehrt werden, weil es zu viele Ehrungen wären.
    Wenn man Dauerkarteninhaber, Fan-Club-Mitglied, FCN-Mitglied und womöglich noch Nationalmannschaftsmitglied ist, dann läßt man schon viel Geld für Fußball in den Kassen. Da ist dann die Bratwurst und das Bier noch nicht enthalten.

    So zum Abschluß:

    Martin Bader macht fast alles richtig.
    Auch ich möchte unseren Club weiter oben mitspielen sehen. Aber nicht um einen möglichen Harakiri-Preis.
    Der 1. FC Köln hat ein Riesenpotential (Fans, Mitglieder, Sponsoren) und ist aufgrund höherer Ansprüche in der Vergangenheit doch so klamm, das er womöglich sein Vereinsheim, das Verwaltungsgebäude und das Sportinternat verkaufen muß.
    Siehe: www.express.de/fc-ko…04524.html

    Auch Hertha, HSV haben Schulden ohne Ende. Wollen wir das ?
    Ich bin froh, wenn wir in 2 Jahren schuldenfrei sein sollten.

    Wo ich Kritik üben muß, ist der Deal mit ViaNOgo.
    Man selber darf überzählige Tickets nicht erhöht verticken (was ok ist)und ViaNOgo bekommt sogar vorab ein Kontigent, um sie teurer zu verkaufen.

    Was mich neben der geringen Mitgliederzahl nachdenklich macht:
    Das es so schwierig ist, einen Trikotsponsor der gutes Geld bezahlt, zu bekommen.
    Das es so schwierig ist, einen Namengeber für das Stadion zu bekommen und dann hat der Club nicht mal was davon.
    Das das Stadion so selten ausverkauft ist. Wo anders sind die Karten heiß begehrt. So muß es auch beim Club werden. Würde ich in Nürnberg wohnen, ich hätte 100% eine Dauerkarte (heul).

    Die Idee mit einem eigenen Stadion finde ich gut, da wir zur Zeit zu wenig Logen, dafür eine Laufbahn haben.
    Ohne Laufbahn kämen vielleicht auch mehr Zuschauer.

    Sollte man ein neues Stadion bauen, sollte es keine Laufbahn, mehr Logen, mehr Stehplätze und in zwei Ausbaustufen gebaut werden. In der 1. Ausbaustufe passen ca. 42.000 und in der 2. Ausbaustufe 55. – 60.000 Zuschauer. Durch die Verknappung macht man die Karten begehrter und im negativen Fall des geringen Interesses, würde es bei der 1. Stufe bleiben.

    So genug geschrieben.

    Ein gutes hat die geringe Mitgliederzahl. Man hat im Vorverkauf größere Chancen, eine Karte zu erhalten 😉

    Grüße aus Köln
    Frank

    0

    0
    • Frank,

      Frank hat schon vieles gesagt womit ich mich anschließen möchte. Seit 1999 lebe ich in Nürnberg. Seit 2000 bin ich Dauerkarten-Besitzer. Seit 2006 bin ich Mitglied und bezahle die volle Mitgliedschaft. Wie bei Frank war es für mich eine Herzensangelegenheit, da ich mich als Club-Fan sehr gerne identifizieren kann. Als Mitglied „gehöre“ ich zum Club und der Club „gehört“ mir auch ein wenig, aber geschäftlich ist diese Beziehung eine reine Katastophe.

      Das Thema „Karten“, egal ob es sich um das Vorverkaufsrecht handelt oder wie Mitglieder an die Karten kommen, ist ein Dauerbrenner und scheint seit fast zehn Jahre eine Nummer zu groß für die Verantwortlichen in der Geschäftsebene um in eine professionelle Art und Weise durchführen zu können.

      Ich kann eine Rat anbieten: Schauen Sie wie’s in England gemacht wird. Mein Junge ist Mitglied eines Vereins in London. Seine Mitgliedschaft kostet zirca 30 Euro. Dafür bekommt er jeden Monat mit der Post, kostenlos, das offizielle hoch-professionelle 80-seitige „Magazine“ (normaleweise 4 Euro) und alle drei Monate ein „Kids“-Heft. Dazu wird er per E-Mail regelmäßig benachrichtigt ab wann Karten bestellt werden dürfen. Egal was für ein Spiel (Liga-, Pokal-, International- oder Freundschaftsspiel) hat er Vorverkaufsrecht und darf alle Karten im Internet bestellen.

      Das ist nicht nur „Value-for-Money“ sondern kluge Vereinspolitik und seriöse Fanbetreuung. Unserem Club würde ich eine ähnliche Professionalität auch wünschen.

      0

      0
      • Liam,

        Ich kann das jetzt nicht nachvollziehen. Okay so wie ich es verstehe, sollten wir nur 3 Karten (statt 4 im Verein deines Sohns) kaufen, wenn wir schon eine Dauerkarte haben. Aber für diese 3 Karten haben alle Dauerkartenbesitzer und Clubmitglieder ein Vorkaufsrecht. Ich hab dabei auch noch nicht mitgekriegt, daß es danach keine Karten mehr gab als sie in den freien Verkauf gegangen sind. Ich fand deine Bezeichnung VorVERkaufsrecht, die sicher nur ein Versprecher war, schon sehr sinnig, denn ich fürchte, den hier würde genau das passieren, was bei dieser unseligen Clubshirtaktion im letzten Jahr passiert ist: einige würden ihre Mitgliedschaft dahingehend ausnutzen, daß sie sich die Karten organisieren und sie dann zu Wucherpreisen weiterverkaufen. Bei Auswärtsspielen wären solche „Fans“ gleich noch einmal katastrophaler, weil die Zahl der Karten da ja wirklich beschränkt ist. Insofern ist es vielleicht sogar sinnig, daß der Mitgliedsbeitrag doch wenigstens 98 EUR beträgt, weil so niemand auf die Idee kommen wird, nur wegen dreier zusätzlicher Karten beim Heimspiel Mitglied zu werden. Oder man darf eben maximal noch eine zusätzliche Karte kaufen, um solchen Geschäftemachern die Lust zu nehmen.
        Nein, so wie es jetzt organisiert ist, find ich es ganz gut (wenn diese Vianogoverbindung gekappt wird sogar perfekt): wir haben als Mitglieder zu Hause unser Vorkaufsrecht für drei Tage, können bei Auswärtsspielen zu Beginn der Saison unsere Wünsch per mail mitteilen und der Hauptanteil der AUswärtskarten geht an Fanclubmitglieder, bei denen man sicher sein kann, daß sie die Karten wirklich für sich nutzen und dann den Club auch toll supporten. In Zieten des Internet ist es doch ansonsten wirklich nicht schwer, selbst Karten in neutraleren Bereichen bei AUswärtsspielen zu besorgen, wenn ich dort wirklich hin will.
        Was ich an Stelle der Verantwortlichen wirklich überlegen würde ist, wie ich langjährige Dauerkartenbesitzer und aktive Fanclubmitglieder dafür gewinnen kann, auch Mitglied des Vereins zu werden, denn die sind ja wirklich Fans, die der Verein gerne haben würde.
        Und an die die immer nach einer Verienszeitung rufen: überlegt doch mal wieviel von den Exemplaren dann ungenutzt im ALtpapier landen würden. In Zeiten des Internets gibt es diese Zeitung dort doch sowieso zu lesen auf der Homepage. Und bei der Einladung zur MV gibt es doch immer ein ganz informatives Heft, das ich jedenfalls interessierter les als diese Stadionzeitung. Die ist ja ganz nett gemacht, aber brauchen tu ich sie nicht wirklich.
        ClubTV als Gutsl könnte man vielleicht ein Jahr umsonst anbieten.
        Und vielleicht könnte man sich den anderen Vereinen, die FCN heißen, ja wieder offizieller annähern und mit der Mitglidschaft im Fußballverein auch einen reduzierten Preis fürs Schwimmbad anbieten. Das fänd ich immer noch ganz reizvoll für den Sommer oder sich mit dem Hilton zusammentun und für Mitglieder einen Nachlaß auf die Massagen und Schwimmbadnutzung im dortigen SPA vereinbaren. DAS würde mir wirklich was an Mehrwert bringen. 😀
        Und last not least wär es super wenn solche Aktionen wie der Mitgliederschal oder das ClubT-Shirt dann so organisiert werden würden, daß wirklich nur Mitglieder davon profitieren.

        0

        0
  • Ich habe mir Jahre lange die Karten einfach über das Service-Center am Saisonbeginn für die Auswärtsspiele im Norden reserviert, was entweder per EMail oder telefonisch per Ortsvorwahl ging und nicht über eine kostenpflichtige Vorwahl und war sehr zufrieden damit weil es immer funktioniert hat.

    Dann gab es die Ansage vom Verein, dass das Service-Center nur noch DKler und Mitglieder bedient und die anderen Glubberer doch bitte über den VVK in Nürnberg sich mit Karten für Auswärtsspiele versorgen. Was etwas schwierig ist, wenn man mittlerweile in Norddeutschland wohnt.

    Man würde mich aber weiterhin betreuen, wenn ich Mitglied werde.

    Nein. So funktioniert das nicht. Mittlerweile versorge ich mich über den Heimverein und sitze quasi neutral unter den Heimfans, was manchmal auch zu Problemen führen kann. Erinnere mich noch die letzte Saison in Bremen und den Ausswärtssieg mit Tor durch Esswein, wo ich über fast die komplette Spielzeit über das Spiel von Hr. Marin geschimpft habe.

    Wenn ich Mitglied werden stellen sich für mich ein paar grundsätzliche Fragen.

    Dient die Anzahl von Mitgliedern nur als Penisvergleich für die Herren Funktionäre, getreu dem Motto wir sind aber mehr wie ihr.

    Hier für bin ich nicht zu haben.

    Oder aber geht es darum, dass die Anzahl an Mitgliedern erreicht wird, damit sich der Komplett-Verein alleine durch die Mitgliedsbeiträge trägt ohne das noch Gelder aus dem Geschäftsbereich Profifußball abgeführt wird, um die anderen Sparten zu unterstützen. Die Hertha hat übrigens die Anzahl von Mitgliedern erreicht.

    Dafür müssen Bader/Woy aber erstmal liefern, um mich zu bekommen. Der Geschäftsbereich Profifußball ermittelt den Finanzbedarf des Komplett-Vereins und gibt die Zielzahl an Mitgliedern aus, die wir erreichen müssen.

    Im zweiten Schritt kommt es dann dazu, dass man irgendwann auf den Trikotsponsor verzichtet, wenn man so viele Mitglieder hat, um den Komplett-Verein zu finanzieren und 30.000 mehr. Das wären dann 3 Mio € bei knapp 100 € Mitgliedsbeitrag. Also die Summe, die NKD aktuell zahlt. Dies aber bitte per Satzungsänderung festgeschrieben, um es nur sehr schwer wieder ändern kann.

    Also, warum packt man uns nicht auf der emotionalen Schiene, wenn man uns schon die Kohle aus der Tasche ziehen will.

    Um Glubberer zu sein brauchen wir keinen Mitgliedsausweis.

    0

    0
  • Teil 2: Was der Club besser machen kann
    Einige Punkte sind hier schon angeklungen.
    Sehr großes Verbesserungspotential hat der Club, wenn es darum geht, sich kein Eigentor zu schießen, das tun die Verantwortlichen nämlich ganz gerne mal. Da gilt dann der Satz: Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“…
    Was meine ich damit?
    Es müsste 2011 gewesen sein als mit der Mitgliedszeitschrift und dem Ausweis auch der „weiße Stuhlfauth“-Schal per Post bei allen Mitgliedern eintraf. Der Fan im Mitglied freute sich über das Begleitschreiben, in dem sinngemäß stand, dass der Schal streng limitiert nur für Mitglieder angefertigt wurde.
    2012 lief der Club im „Club“-Trikot auf und viele, sehr viele wollten diese wunderschöne Kombination aus „schönstes Trikot“ und der Marke „Club“ als Eigenwerbung haben. Man erhörte die Fans und das Trikot kam, limitiert, mit der Gewissheit, es wird nur für die Mitglieder reichen… (wenn überhaupt, weswegen manche sich wohl auch über Nacht vor den Fanshops warteten…)

    Im ersten Fall musste man sich sehr bald die Augen reiben, denn den Schal gab es zu kaufen. Er hing an der Wand, im Fanshop. Ohne das Begleitschreiben wäre es ein schönes Geschenk gewesen. Mit dem Schreiben entwertet sich die Geste im Moment der Erkenntnis: Nee, ne.
    Im zweiten Fall erhört der Club die Fans, legt die Trikots auf, der Hype beginnt, die FCN-Seite vermeldet den Ausverkauf, während man bei Wöhrl stressfrei zugreifen kann. Ohne Hype: Klasse, dass der Verein das macht. So, wie es dann lief, macht man sich keine Freunde UND VOR ALLEM:
    Es gibt erst recht keinen Grund, Mitglied zu werden, wenn man eh auch anders an die Trikots kommt.

    Wenn es Schals, Trikots nur für Mitglieder gibt, erhöht das den Anreiz für viele, weil es z.B. etwas besonderes ist, ein „Der Club“-Trikot zu haben. Das ist gelebte Verbundenheit zwischen Verein und Mitglied.

    0

    0
  • Ich bin zufällig hier gelandet. Aber in meiner Geburtsstadt Wolfsburg kostet ein Jahr Mitgliedschaft 30 Euro + 15 Euro einmalig. Dafür bekommt man:

    „Rabatt beim Kauf einer Dauerkarte
    Vorverkaufsrecht für Bundesliga-Heimspiele*
    Zehn Prozent Rabatt beim Kauf von Fanartikeln
    Wobbs sammeln – Prämien kassieren
    VfL-Profis hautnah bei exklusiven Veranstaltungen erleben
    Rabatte bei zahlreichen Partnerunternehmen
    Aktuelle Club-Infos im VfL-Newsletter
    Mitgliederbereich auf der VfL-Homepage
    Veranstaltungen und Aktionen mit dem WölfeClub Juniorteam und dem WölfeClub 55plus
    Für neue Mitglieder: Begrüßungsgeschenk mit zwei exklusiven Clubartikeln
    und vieles mehr“

    Für 2.50 mehr gibt es dann noch Gewinnspiele, Treffen mit Spielern etc.

    Um klar zu machen, Wolfsburg versucht so wohl ein positiveres Image in der Stadt zu bekommen und Geld ist für VW ja nun wirklich keine Sache ;-). Aber ich finde das man hier schon etwas für die Mitgliedschaft bekommt die auch nur 1/3 von der Club-Sache kostet.

    Abschließen noch: Ich bin kein VFL-Fan, aber Verwandte und Kollegen aus der alten Heimat sind allesamt Mitglieder.

    0

    0
  • Sehr viele empfinden genauso wie ich empfinde. Ich hoffe nur, dass diejenigen die sich hier sehr viel Mühe mit ihren Post geben dies auch den 1. FCN mitteilen. Weil hintenrum meckern können viele, man muss dem Club auch die Chance geben dies zu verbessern.

    0

    0
  • Es wurde ja nun schon mehrfach erwähnt und ich finde auch nicht, dass es etwas mit Pfennigfuchserei zu tun hat, wenn man genau hinsieht, welche Vorteile man durch eine Mitgliedschaft erhält. Und die sind beim Club nicht gerade reichlich.

    Mir persönlich würde tatsächlich schon ein kostenloses ClubTV locken, da ich das eh bereits beziehe, aber mit lächerlichen 6 Euro Ersparnis brauchen sie da gar nicht zu kommen. Auch das Club-Magazin wäre ein Mehrwert. Dazu (angekündigt) mehr Aktionen wie die mit der Sonderedition des Trikots (und zukünftig nicht mehr im Nachhinein durch allgemeine Freigabe entwerten).

    Kurz: Mehr Leistung fürs Geld. Das bisschen Geld, das ich monatlich zum Verschenken übrig habe, geht an Wohltätigkeitsorganisationen. Die brauchen das viel dringender als ein Bundesligaverein.

    0

    0
    • Kugelblitz,

      Ich denk, letzten Endes ist es einfach eine Frage des eigenen Selbstverständnisses. Wenn ich mich für einen Verein entscheide und von dem, was dieser Verein bietet profitieren will, dann ist es für mich normal, daß ich dort Mitglied werde. Ich kann in einem Gesangsverein auch nur mitsingen, wenn ich dort offiziell Mitglied bin. Ich kann in einer Partei auch nur Anträge einbringen, wenn ich dort Mitglied bin.
      Bei den jetzigen Fußballvereinen ist das Problem, daß normalerweise das „gemeine“ Vereinsmitglied aktiv am Fußballsport kaum partizipieren kann, es sei denn er ist ein Ausnahmetalent oder er entscheidet sich wie ein Wiesinger im Rahmen seines Berufes bei seiner alten „Firma“ eben auch Mitglied zu werden.
      Mir persönlich ging es so, daß ich als ich den Fußball wiederentdeckt habe, erst mal daran interessiert war, eine Chance auf eine Karte zu haben, wenn ich Lust hatte, ins Stadion zu gehen. Deshalb hab ich einen Mitgliedsantrag gestellt, weil das meine Chancen erhöht hat. Die Dauerkarte (da größere Investition) war für mich das Nachrangige, das dann für mich sinnvoll wurde als ich merkte, daß ich öfter als gedacht ins Stadion ging (trotz einer zu der Zeit katastrophalen Entwicklung, dem Abstieg). Und mir war es auch immer schon wichtig, das der 1.FCN ein Verein ist mit Mitgliedern, die mitbestimmen können. Und dafür muß man eben Mitglied sein. Ich finde es übrigens auch nicht ganz korrekt, wenn man meint, der Verein müsse an meiner Kritik interessiert sein, wenn ich kein Mitglied bin. Welche Firma läßt denn Außenstehende bei firmenpolitischen Entscheidungen mitreden?
      Und ja Alexander hat recht: wenn es mal ganz schlimm wird, kann ich mit Austritt drohen. Man kann allerdings auch konstruktiver rangehen bei dem Wunsch nach Veränderungen im eigenen Sinn und sich wie mittlerweile zwei in Fanclubs aktive Vereinsmitglieder auf der Mitgliederversammlung in den Aufsichtsrat wählen lassen. Und daß es diese demokratische Möglichkeit der Mitwirkung in unserem Verein gibt, läßt es mir auch sinnvoll erscheinen, Mitglied zu sein.
      Ja, es gab einige nervige Erlebnisse in letzter Zeit mit Fanschal, Trikot und Stadionhymne. Aber bei letzterer ist doch eines ganz offensichtlich geworden: Bader und die anderen Verantwortlichen korrigieren auch Entscheidungen, wenn die Mitglieder protestieren und sie gute Argumente bringen. Ich find es jedenfalls toll, daß meine Ohren nie mit dieser unsäglichen Tormusik gequält wurden, sondern, daß ich weiter vom Jubel der Nordkurve mit eingesogen werden konnte auf meinem Sitzplatz.
      Und ich bin sicher, daß die Verantwortlichen auch aus den anderen Erfahrungen mit dem Unmut der Fans bei künftigen Aktionen die richtigen Schlüsse ziehen werden.
      Ich fänd es jedenfalls klasse, wenn das Leitbild, das momentan für den FCN von Vorstandsmitgliedern ausgearbeitet wird, nicht nur eine Worthülse bleibt, sondern wenn Tradition und Mitbestimmung auch von den Mitgliedern gelebt wird.

      0

      0
      • Beate60,

        Wie gesagt: es geht um den persönlichen Mehrwert. Wenn das Vorkaufs- und das Mitbestimmungsrecht für dich Gründe für eine Mitgliedschaft sind, dann sei es dir gegönnt. Für mich wäre Ersteres interessant, aber nicht ausschlaggebend, auf Vereinssitzungen kann ich hingegen verzichten. Ich habe in meinem Leben viel Zeit damit verschwendet, Vereine mitzuorganisieren und meiner Erfahrung nach, sind Vereinssitzungen zu 90% Selbstprofilierungsplattformen. Das eigentlich Wichtige hätte man in einem Zehntel der Zeit besprechen und entscheiden können und was ich bisher so von den Sitzungen beim Club mitbekommen habe, ist es da nicht anders.

        Was aber deine Meinung angeht, dass der Verein deshalb nicht an meiner Kritik interessiert sein soll, muss ich doch sehr widersprechen. Jeder, der etwas verkaufen will, tut gut daran, sich die Kritik seiner Kunden sehr genau anzusehen. Denn genau die ist ein Hinweis darauf, wie ich zukünftig noch mehr verkaufen kann. Und da spielen auch produktferne Faktoren, wie das Image eine wichtige Rolle. Nicht umsonst geben viele Firmen eine menge Geld für PR-Beratung aus.

        0

        0
        • Kugelblitz,

          Touché.
          Allerdings find ich es schade, wenn man sich aus Vereinsarbeit zurückzieht, weil man soviel Zeit mit Diskussionen verschwendet. KLar prallen da viele Meinungen aufeinander und klar gibt es da immer Profilierungssüchtlinge, aber andererseits haben Vereine ja auch einen Inhalt, für den sie stehen. Und genauso wie ich Spaß dran habe mit anderen zu singen und froh bin, daß es dafür Menschen gibt, die dafür Vereine gegründet haben, in dem man willkommen ist, bin ich froh, daß es den 1.FCN gibt, der mir nicht immer Vergnügen aber doch immer die Möglichkeit bietet, mich mit einer Thematik auseinanderzusetzen, die mich interessiert. Und dafür nehm ich anstrengende Mitgliederversammlungen gern in Kauf.

          0

          0
  • Pingback:Interview mit Aufsichtsrat Chris Ehrenberg | Clubfans United

  • Um es mal knapp (und auch verallgemeinernd) zusammenzufassen, was ich jetzt so an Kommentaren gelesen habe:

    Für den Großteil der Clubfans ist anscheinend bezüglich der Mitgliedschaft entscheidend, ob sie dadurch genügend Vorteile für sich persönlich bekommen.
    Nur nachrangig, bzw. nur wenige, spielt die entscheidende Rolle, dass sie damit einfach ihren Verein unterstüzten und ihre Zugehörigkeit ausdrücken wollen.

    Meiner Ansicht nach spiegelt das auch etwas die fränkische Mentalität wider. Da denke ich, sieht es bei anderen Vereinen einfach von der Grundeinstellung vieler Fans her anders aus, wenn nicht die allererste Frage ist, was man dafür bekommt (wobei man durchaus sagen muss, dass diese Frage umso mehr gestellt wird, je höher der Beitrag ist).

    0

    0
  • Allein schon das Vergnügen, auf die Frage, ob ich mich für Fußball interessiere, das schmucke Plastik-Kärtchen rauszuholen und verdutzte Düsseldorfer Gesichter zu sehen, ist mir den Mitgliedsbeitrag wert.
    Die Frage nach irgendeinem Vorteil stellte sich nach dem in Oberhausen live erlebten Aufstieg mit Augenthaler überhaupt nicht. Es war eher das Gefühl, dass es an der Zeit ist, die Verbundenheit mit „meinem“ Verein auch offiziell zu dokumentieren. Ganz banal.
    2007 hätte ich den Vorteil der Mitgliedschaft gerne genutzt, bin aber in der Verlosung leider leer ausgegangen. Naja, am Brandenburger Tor war’s auch schön.

    0

    0
  • Interessante Diskussion bisher, ich gebe mein bisserle Senf dazu… Ich selbst bin seit Mai 1997 Mitglied beim Club; Anlass war Trotz – nach dem Abstiegstriple 1994-96, der Regionalliga-Tour über die Dörfer – ich hatte einfach bemerkt, daß ich eh nicht mehr vom depperten Glubb lassen kann und mich die mitleidigen Kommentare der Schalker Kumpels im UEFACup-Wahn und Häme der Bauern nur noch bestärkten. Persönlich sehe ich eine Mitgliedschaft als rein emotionale Entscheidung, aber als Dauerkarteninhaber und Mitglied den 26.05.2007 vor Ort erleben zu dürfen……. Ja, es braucht wohl monetäre und materielle Anreize, aber erinnert euch an Zuschauer- und Mitgliedszahlen vor dem Pokalsieg….Die Ären Roth/Schmelzer spuken immer noch in den Hinterköpfe; Martin Bader tut gut mit einer zurückhaltenden Führung. 35 Jahre Chaosclub verschwinden nicht einfach, aber sie verblassen allmählich. Auch wenn der Club ein guter Lehrmeister im Pessimismus ist, hier bin ich auch bei Mitgliedszahlen optimistisch. Grüße aus Unterfranken

    0

    0
  • Matze,

    Letztlich geht’s um Herzblut, oder? Völlig egal, was drumrum passiert. Da bin ich ganz bei Dir!

    0

    0
  • Was kann motivieren:
    Information: Club-Magazin, Club-TV, Newsletter,
    Extras: exklusive Mitgliederaktionen, besondere Souvenirs, Bevorzugung bei besonderen Anlässen: zB. Pokalfinale 😉
    Dazu evtl. die eine oder andere kleine finanzielle Vergünstigung.

    Aber dabei nicht die anderen Besucher und de DK-Besitzer verprellen, die sind auch wichtig, und gerade letztere fühlen sich, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, auch schon als halbe Mitglieder 😉

    Guter Service für den „normalen“ Kartenkäufer wäre auch sehr wichtig, und ist beim Club noch extrem ausbaufähig.

    0

    0
    • Alexander,

      Mir ist das immer noch unbegreiflich, weshalb jemand, der eine Dauerkarte kauft so Probleme hat Vereinsmitglied zu werden. Und offenbar haben ja 50% der Dauerkartenbesitzer dieses Problem. Insofern wär es schon wichtig für den Verein, die erst einmal ins Boot zu holen, denn die dürften ja auch „treue“ Fans sein.

      0

      0
      • Beate60: Alexander,

        Mir ist das immer noch unbegreiflich, weshalb jemand, der eine Dauerkarte kauft so Probleme hat Vereinsmitglied zu werden. Und offenbar haben ja 50% der Dauerkartenbesitzer dieses Problem. Insofern wär es schon wichtig für den Verein, die erst einmal ins Boot zu holen, denn die dürften ja auch “treue” Fans sein.

        Hallo Beate, du interpretierst das falsch. Ich denke nicht, dass die meisten DK-Besitzer ein PROBLEM damit haben (gut mancher mag auch ein Problem damit haben, haben hier ja auch einige geschrieben) , aber sie sehen vor allem bislang keinen großen SINN darin. Auch deshalb, weil sie sich als DK-Besitzer schon als mindestens halbes Mitglied fühlen.

        0

        0
        • Alexander,

          Wenn der Club konsequent wäre, würde er dafür sorgen, daß Dauerkartenbesitzer erkennen, daß der Besitz der Dauerkarte einen nicht zu einem Vereinsmitglied macht, nicht mal zu einem Halben. 😀
          Nur würde dann wohl ein Sturm der Entrüstung losgehen, wenn die Nichtmitglieder z.B. kein Vorkaufsrecht mehr hätten oder keinen Anspruch auf ihren Platz bei besonderen zusätzlichen Heimspielen oder (in guten Jahren) ihre Dauerkarte nur verlängern könnten, wenn nicht andere Vereinsmitglieder den Platz wollen.
          Ich frag mich, wer auf die Idee gekommen ist, Dauerkartenbesitzern die gleichen Rechte in dieser Hinsicht einzuräumen. War meiner Meinung nach ein schlechter Marketingstratege.

          0

          0
          • Beate60: Alexander,

            Wenn der Club konsequent wäre, würde er dafür sorgen, daß Dauerkartenbesitzer erkennen, daß der Besitz der Dauerkarte einen nicht zu einem Vereinsmitglied macht, nicht mal zu einem Halben. Nur würde dann wohl ein Sturm der Entrüstung losgehen,

            Hallo Beate,

            Einspruch. Der Protest wäre laut und berechtigt, wenn die treuen DK-Besitzer so vor den Kopf gestoßen würden, das wäre ein gewaltiges Marketing-Eigentor! Im Gegenteil muss die Mitgliedschaft zusätzlich aufgewertet werden.

            Aber sicher wären die DK-Besitzer eine wichtige Zielgruppe für Marketingmaßnahmen. In der Zeit in der ich eine DK hatte, habe ich aber nie etwas davon gemerkt, im Gegenteil: jeder Kontakt mit der Geschäftsstelle am Valznerweiher war abschreckend. Jetzt hat es sich sowieso erledigt, seit ich in Wien bin.

            0

            0
            • Alexander,

              Sag ich doch: weil früher irgendwie schlechtes Marketing gemacht wurde haben sich viele eine Dauerkarte zugelegt ohne auf die Idee zu kommen, daß ein Vereinsmitglied zu sein dazu gehört. Und dieser Fehler läßt sich jetzt leider nur mehr schwer korrigigieren, weil die Dauerkartenbesitzer denken: wozu soll ich noch mehr zahlen, wenn ich auch so alles haben kann. Und wären leider zurecht verärgert, wenn man an ihren Provilegien rumschhnippeln würde. Nur vom Prinzip her wäre es doch wirklich der richtige Ansatz gewesen zu sagen, Privilegien kriegen erstmal die Vereinsmitglieder egal ob sie über eine Dauerkarte verfügen. Und alle anderen werden nachrangig behandelt. Derselbe Irrsinn ist doch bei Fanclubs entstanden: daß einer erst in einern Fanclub geht und dann überzeugt werden muß, daß er, wenn er Clubfan ist doch bitte auch Vereinsmitglied werden soll. Und daß Fanclubs leichter an Auswärtskarten kommen als Vereinsmitglieder. Ja ich weiß, die machen ja auch den Support, aber normal wär es doch, wenn sie erst Vereinsmitglieder geworden wären und dann im Stadion auf ihren Fanclub gestoßen wären und der geworben hätte, wenn ihr Vereinsmitglieder seid bieten wir euch eine günstigere Fanclubmitgliedschaft. Schließlich werden Fanclubs ja auch irgendwie vom Verein gefördert oder? Ich denk mal, daß das für einen Schalker oder Fortunen anders ist. Daß die Reihenfolge dort die „Richtige“ ist.
              Ich weiß, das alles ist schon vor längerer Zeit schief gelaufen, aber es läßt sich jetzt halt schlecht korrigieren. Letztlich muß der Verein sich überlegen, wie wichtig ihm hohe Mitgliederzahlen für die Außenwirkung sind. Und wenn er zu dem Ergebnis kommt, daß das hilfreich ist, z.B. auch bei Sponsorengeldern, dann muß er halt in den sauerern Apfel beißen, die Mitgliedsbeiträge für alle halbieren und Willkommensgeschenke verteilen, die die „Halbmitglieder“ gierig machen „Ganzmitglieder“ zu werden. Anfang der Saison hat man ja gesehen, was da z.B. ganz spezielle Trikots für einen Reiz für viele darstellen.
              Also sollten die MArketingstrategen im Verein als Zielgruppe Nichtmitglieder mit Dauerkarte und/oder in Fanclubs anvisieren und sich um deren Gunst bemühen. Wie weiß ich aber auch nicht, weil die Mitgliedschaft erstmal Geld kostet, den Betroffenen ein Mitspracherecht im Verein offenbar egal ist und die wohl wertvollsten Vergünstigungen (einfacher an begehrte Karten zu kommen) bei ihnen ja schon gegeben ist.

              0

              0
              • Beate60: Sag ich doch: weil früher irgendwie schlechtes Marketing gemacht wurde haben sich viele eine Dauerkarte zugelegt ohne auf die Idee zu kommen, daß ein Vereinsmitglied zu sein dazu gehört. Und dieser Fehler läßt sich jetzt leider nur mehr schwer korrigigieren, weil die Dauerkartenbesitzer denken: wozu soll ich noch mehr zahlen, wenn ich auch so alles haben kann. Und wären leider zurecht verärgert, wenn man an ihren Provilegien rumschhnippeln würde.

                Es gibt da schon einen Weg.
                Der Club zeigt ja, dass er daran interessiert ist zu erfahren, was eine Mitgliedschaft aufwertet.
                Die Umsetzung ist ein erster Schritt. Die Ideensammlung hierfür ist in den Kommentaren schon recht groß und nicht nur rein monetär ausgerichtet.

                Parallel ist eine Übergangslösung durchaus ein gangbarer Weg, aus diesem Dilemma heraus zu kommen.
                So könnte der Club ab der Saison 2014/ 15 NEUE Dauerkarten nur noch an Mitglieder vergeben. (Die Preisstruktur insgesamt etwas anheben, dafür die Mitgliedsrabatte erhöhen)
                Die Fans, die eine Dauerkarte besitzen, aber kein Mitglied sind, wird für z.B. 2 Saisons eine Art „Besitzstandswahrung“ eingeräumt. Anschließend gilt für sie dann das gleiche. Dauerkarte nur mit Mitgliedschaft. Wenn der Club es parallel schafft die Mitgliedschaft ideell und monetär (s.o. mehr Nachlass auf Dauerkarten bei Umlage auf Nichtmitglieder) aufzuwerten, wird das schnell akzeptiert. Schnell, zumindest für fränkische Verhältnisse – also nach einem kurzen Entrüstungssturm 😉

                0

                0
                • Teo,

                  Den Entrüstungssturm kann der Verein ja auffangen, indem er in diesen Jahren europäisch und um die Meisterschaft mitspielt 😀

                  0

                  0
  • Die fuchzig Euro zahle ich gerne, da gehe ich halt einmal weniger auf Piste und schon ist es wieder drin. Ein Grund nicht Mitlgied zu sein sind für mich (siehe das Titelfoto) die Mitgliedsausweise. Langweiliger gehts wirklich nicht mehr. Da sollte man sich ein Beispiel am FCB nehmen, jede Karte ein Sammlerstück (ja ja, es ist so!).

    0

    0
  • Na, mir ist es echt zu teuer bei gleichzeitigem Gefühl der Sinnlosigkeit.

    – Ich habe hauptsächlich wg. meiner Glubbleidenschaft Sky = 40€/Monat = 480€/Jahr, davon erhält der Glubb ja seinen Anteil.
    – Dauerkarte Gegengerade 480€/Jahr, auch davon bekommt der Glubb ja einen Anteil.
    SUMME = 960€/Jahr

    Das ClubTV werde ich kündigen/nicht mehr verlängern.
    Trotz Fanliebe habe ich wirklich das Gefühl, dass meine monetäre Unterstützung mehr als groß genug ist.

    Auch wenn das leider ja branchenüblich ist, bin ich dennoch nicht gewillt den Beitrag zur Mitfinanzierung von Raphas Lamborghini weiter zu erhöhen…

    0

    0
    • Woschdsubbn,
      Ist das jetzt dein Ernst: dir sind 2 !!! Euros mehr zuviel? Du kriegst ja dann deine Dauerkarte 10%günstiger und mußt als CU-Mitglied nur 50 EUR löhnen.

      0

      0
    • Woschdsubbn: Na, mir ist es echt zu teuer bei gleichzeitigem Gefühl der Sinnlosigkeit.

      – Ich habe hauptsächlich wg. meiner Glubbleidenschaft Sky = 40€/Monat = 480€/Jahr, davon erhält der Glubb ja seinen Anteil.- Dauerkarte Gegengerade 480€/Jahr, auch davon bekommt der Glubb ja einen Anteil.SUMME = 960€/Jahr

      Das ClubTV werde ich kündigen/nicht mehr verlängern.Trotz Fanliebe habe ich wirklich das Gefühl, dass meine monetäre Unterstützung mehr als groß genug ist.

      Auch wenn das leider ja branchenüblich ist, bin ich dennoch nicht gewillt den Beitrag zur Mitfinanzierung von Raphas Lamborghini weiter zu erhöhen…

      Rapha hat nur einen 911, Q7 und VW Bus. Sehe ihn oder seine Frau ja regelmäßig am KiGa, Schule oder diversen Kindergeburtstagen 🙂

      0

      0
  • Vorschlag für Anwerbung der nächsten 1000 Mitglieder: unter ihnen werden 10 Exklusivpakete verlost: 1 Trainingstag mit den Spielern inklusive selbstgekochtes Mittagessen der Spieler und: eine (sehr zu empfehlende !!!) Massage im Spa des Hiltons. Und die, die leer ausgegangen sind kriegen für die Massage wenigstens einen Gutschein von 10% 😀

    0

    0
    • www.nordbayern.d…inuten-zahlen-1.679764

      Wahrscheinlich hat er deshalb die hohe Mauer um sein Grundstück bauen lassen. auf der Straße den VW Bus, hinter der Mauer das Komplettprogramm an Sportwagen stehen 🙂

      0

      0
  • Super, danke Claus für Deine Recherche. Hat mich mein Gedächtnis also nicht betrogen.

    Zu den „rein monetären Gründen“ rechne ich dann noch meine Auswärtsfahrten, auch wenn diese nun schon länger her sind. Ich war live in Berlin zum DFB-Finale, Volos und Lissabon dabei und bin das 100%ig wieder, sollte es erneut soweit kommen!

    Seltener raffe ich mich mittlerweile – ich bin als Arbeitsnomade tätig und sowieso viel unterwegs – zu normalen Punktspiel/DFB-Auswärtsfahrten auf. Da standen in den letzten Jahren nur Karlsruhe, Lautern, Hamburg-St.Pauli, Stuttgart und Offenbach bisher auf der Liste.

    Ich war als Kumpel eines Glubbmitglieds einige Male in meiner Jugend beim Skifahren der Glubbskistaffel auf dem Hintertuxer Gletscher am Rande dabei. Zusätzlich war ich als Ehemann einer langjährigen Amateur-Vereinsvorständin ebenso langjähriges „Zwangsmitglied“ in einem anderen Verein.
    Das ganze drumherum machte mir nachgerade das „Vereinsleben“ seeeeeeeeehr madig. Dazu habe ich einfach keine Lust mehr!

    Neben „rein monetären Gründen“ sind es also fast durchweg negative Lebenserfahrungen mit dem was man gemeinhin „Vereinsleben“ nennt. Ich will in meiner Freizeit meine süddeutsche Ruhe…

    P.S.: Die „rein monetären Gründe“ nennt Ihr ja fast schon despektierlich, das finde ich fei nicht in Ordnung.

    0

    0
  • Ah, natürlich bin ich auch „ab und zu“-Einkäufer von diversen Glubb-Devolotionalien im Fan-Schobb, das hätt ich ganz vergessen. Das überteuerte Zeug kauft man ja auch irgendwie als Fan gerne zum Unterstützen des Vereins ein.
    Im Stadion wird auch manchmal ein Glühwein oder Bierchen gekauft, auch davon hat der Glubb ja seine Kreuzerchen. Die Brohdwerschd dagegen kann der Uli selber essen…
    Das Stadionheftchen wird auch manchmal gekauft und in die Büchse der Ultras auch immer mal ein Zwickl reingeworfen.

    @Beate: Von einem komplizierten Rabatt weiss ich nichts. Wenn ich Mitglied hier bin, dann bekomm ich da Rabatt und hier?
    Das scheint mir alles andere als:
    a) eine gelungene Preisfindung zu sein
    b) ein gute Informationspolitik zu sein

    Das erinnert an die Preisfindung diverser ÖPNV-Fahrkartenautomaten…

    0

    0
    • Woschdsubbn,

      also selbst ich (ich tu mir beim ÖPNV wirklich oft schwer)hab das alles mitgekriegt, daß man als Fanclubmitglied nur 50 EUR für die Vereinsmitgliedschaft zahlen muß. Für mich war es ein Anreiz bei CU Mitglied zu werden. Ich hab den Rabatt den mir der Verein auf meine schon bestehende Mitgliedschaft einräumte dankend angenommen und mich gefreut. So rum macht es für mich auch Sinn.
      Aber daß man auf Dauerkarten und Einzelkarten als Mitglied einen Nachlaß kriegt und bessere Chancen hat an Karten zu kommen, stand auch vorher schon auf der Homepage zu lesen, ist dann zusätzlich zu finden, wenn man übers Internet seine Karten kauft, und spätestens auf dem Mitgliedsantrag ganz klar zu erkennen, wenn man ihn sich wenigstens mal anschaut. Ich kann monetäre Gründe durchaus akzeptieren, vor allem bei Menschen, die knapp bei Kasse sind, aber für ein Mitglied, das eine Dauerkarte hat, in einem Fanclub organisiert ist, zu AUswärtsspielen fährt und sich ab und an mal in Fanshops irgendwas kauft, sind das doch wirklich allenfalls noch 1 bis 2 Euro im Monat (ich geh jatzt mal von Stehplatzkarten aus). Und da kann ich das Argument wirklich nicht mehr ernst nehmen, grade weil man ja sonst durchaus bereit ist viel Geld für den Besuch der Spiele in Kauf auszugeben und auch leidensfähig ist, weil man auch in schweren Zeiten dem Club treu geblieben ist als Fan.
      Okay außer, daß es natürlich eine komische Außenwirkung hat, wenn der FCN so wenig Mitglieder hat, weiß ich jetzt auch nicht welchen Vorteil der Verein von mehr Mitgliedern hat, aber ich finde, da sollten von beiden Seiten aus doch auch ein wenig die Verbundenheitsgefühle zum Tragen kommen, wie Markazero geschrieben hat, einfach mal demonstrativ die Mitgliedskarte zeigen, wenn der Club mal wieder von den Medien als graue amorphe Masse tituliert wurde ( 😀 ) Die Vereinsführung macht sich seit mehr als einem Jahr intensive Gedanken und macht das meiner Meinung nach auch gute Aktionen für die Mitgliederwerbung und irgendwie find ich es komisch, wenn da grad von Fans wie dir solche Kommentare kommen, du fändest eine Mitgliedschaft sinnfrei. Und das grade nachdem der Verein auf deine Klagen so prompt reagiert hat und dir im letzten Heimspiel doch wirklich ein spannendes Spiel mit guten Zuspielen geboten hat 😀

      0

      0
    • Woschdsubbn,

      Da muss ich Beate60 recht geben. Die Rabatte für Eintrittskarten und Fanartikel wurden doch sehr klar kommuniziert und auch hier immer wieder erwähnt. Genauso wie der Umstand, dass man als Fanclubmitglied nur 50 Eur zu zahlen hat.

      Bei den von dir beschriebenen Konsumgewohnheiten würdest du also mit einer Mitgliedschaft noch Geld sparen.

      0

      0
      • Kugelblitz: Woschdsubbn,
        Da muss ich Beate60 recht geben. Die Rabatte für Eintrittskarten und Fanartikel wurden doch sehr klar kommuniziert und auch hier immer wieder erwähnt. Genauso wie der Umstand, dass man als Fanclubmitglied nur 50 Eur zu zahlen hat.

        Bei den von dir beschriebenen Konsumgewohnheiten würdest du also mit einer Mitgliedschaft noch Geld sparen.

        Aha? Da kann ich mich nicht dran erinnern. Ging wohl im Spamfilter meines Hirns oder eventuell durch übermässigen Genuß fränkischen Landbieres verloren.
        Na dann, schauen wir mal.

        1. Anmeldeformular hier gaanz weit unten auf dieser Seite gefunden:

        2. Ausgefüllt und angemeldet, nun warten. Dumdidum.

        0

        0
  • Ich finde Geld spielt eine Rolle aber nicht die alleinige, jede Kaufentscheidung fällt nach Abwägung aller Gründe im Bauch, das Gefühl am Ende ist entscheidend.
    Ich würde eine Werbeagentur und zwar nicht irgendeine sondern eine gute beauftragen und ein mittelfristig bis langfristiges Marketingkonzept entwickeln und Mitgliedschaften wieder attraktiver darstellen einhergehend mit dem Gesammtbild des Vereins, am Ende wird es sich auch auszahlen, auf dem Weg dorthin wird es aber erstmal etwas kosten.

    0

    0
  • Kugelblitz: „Das bisschen Geld, das ich monatlich zum Verschenken übrig habe, geht an Wohltätigkeitsorganisationen. Die brauchen das viel dringender als ein Bundesligaverein.“

    Armin: „Dazu kommt dann vielleicht auch noch die Frage, Fußballvereine generieren heute viel Geld, Werbung, Fernsehen etc., warum soll ich dann von meinem deutlich schmaleren Konto noch etwas in den Verein stecken?“

    Ich mach es genau wie Kugelblitz und sehe die Sache genauso wie Armin.

    Außerdem wohne ich in Augsburg und verfolge den Club eh nur aus der Ferne.

    0

    0
    • BSE08,

      Naja auch die Frau Schaeffler sieht ja einen Sinn drin noch mehr Geld in einen Verein zu stecken, der im Geld nur so schwimmt. Und wenn ich mich als Fan eines Vereins sehe, dann ist das doch vollkommen logisch, daß ich da auch Mitglied werd? Ich kapier das einfach nicht. Da ticken wir offenbar völlig anders. Und kommen auch auf keinen gemeinsamen Nenner. Schade

      0

      0
      • Beate60,

        Ne, da kommen wohl wir nicht zusammen.

        Was hat Frau Schäffler mit mir zu tun? Sie schwimmt im Geld, aber ich leider nicht. Also mache ich es wie Kugelblitz. Außerdem zahle ich auch noch Vereinsbeiträge, aber da mache ich eben auch aktiv mit.

        Wenn ich Geld verschenke, dann an jemanden, wo es Sinn macht. Dazu gehört aber ein Profi-Fußballclub für mich ebenso wenig wie ein großer Firmenkonzern.

        Beate, Du bist ein echter „Club-Patriot“. Beim Wort Club denkst Du an das Club-Emblem, Schwarz-Rot, „Die Legende lebt“ – und nicht an Schäfers Lamborghini.
        Ich hab’s nicht so mit dem Patriotismus. Natürlich kann man da gut sein Geld reinstecken. Während WW I haben jede Menge Deutsche ein gut Teil ihres Geldes in Kriegsanleihen gesteckt. Von mir hätten die nichts gekriegt.

        0

        0
        • BSE08,

          find ich aber eine wüste Assoziation Clubanleihe vs Kriegsanleihe. Aber letzten Endes denk ich profitier ich von der Clubanleihe und investier in was Gutes: NLZ und Clubmuseum. Also da kann ich guten Gewissens schlafen. Mitgliedsbeitrag ist für mich mehr wie Steuern zahlen. Trägt dazu bei, daß die Infrastruktur finanzierbar ist,
          Ja für mich ist das schon so: wenn ich mich für etwas begeister, dann ganz. Das war bei der SPD letztlich genauso. SOlange ich da aktiv mitgemacht hab, war ich da auch Mitglied. Und für mich ist als Fan ins Stadion gehen auch eine Form des aktiv mitmachens Auch wenn man sicher mehr Zeit investieren könnte wie z.B. die Ultras und die regelmäßigen AUswärtsfahrer. Aber wer weiß, wenn ich mal Rentnerin bin …

          0

          0
          • Beate60,

            Ne, war gar keine Gedankenverbindung zur Club-Anleihe. Denn da profitierst Du ja tatsächlich finanziell. Es gibt also eine Gegenleistung.

            Bei Steuern kriege ich auch eine faire Gegenleistung.
            Ein Club-Mitgliedsbeitrag würde aber bei mir (s. weiter oben) auf eine reine Spende hinauslaufen (Und die ist auch nicht steuerlich absetzbar, weil der Club nicht gemeinnützig ist).

            Was ist die von Dir angesprochene Infrastruktur? Gibt es eine klare Trennung zu den Spielergehältern? Beim FC Augsburg fließt der Mitgliedsbeitrag angeblich ausschließlich in die Jugendarbeit (woran ich zweifle, weil sie das noch nie belegt haben, was auch die Presse monierte).

            Bei der SPD bist Du also nicht mehr Mitglied. Wieso nicht? Wäre doch ein Solidarbeitrag. Du wirst Dich ja wohl nach wie vor inhaltlich mir der Partei identifzieren!?

            Im Gegensatz zu Dir gehe ich doch gar nicht mehr aktiv ins Stadion, weil ich seit Jahren in Augsburg wohne. Und gehe ich doch mal, zahle ich dafür auch ordentlich Eintrittsgeld. Wo ist das Problem?

            0

            0
            • BSE08,
              Naja das Clubmuseum muß ja schließlich auch finanziert werden und die Jugendabteilungoder der Fanbeauftragte, die, die für den Kartenverkauf und die Mitgliederorganisation zustaändig sind …
              Ne ich hab irgendwann aufgehört, mich inhaltlich mit der SPD zu identifizieren und deshalb eben auch die KOnsequenzen gezogen und meine Mitgliedschaft gekündigt.
              Und nein, es ist kein Problem, wenn du das so machst wie du es machst, denn dann bist du ja kein Dauerkartenbesitzer und wohl auch kein aktives Fanclubmitglied, das regelmäßig bei den Spielen supportet. Und das sind die zwei Gruppen, bei denen ich nicht versteh, wieso manche mit der Vereinsmitgliedschaft so ein Problem haben.

              0

              0
              • Beate60: … dann bist du ja kein Dauerkartenbesitzer und wohl auch kein aktives Fanclubmitglied, das regelmäßig bei den Spielen supportet. Und das sind die zwei Gruppen, bei denen ich nicht versteh, wieso manche mit der Vereinsmitgliedschaft so ein Problem haben.

                Aber gerade diese Gruppen investieren bereits jede Menge Herzblut, Zeit und vor allem Geld!
                Die ganzen Auswärtsfahrten, die Choreographien!

                Die sollten eigentlich die Mitgliedschaft kostenlos kriegen!

                0

                0
                • BSE08: Aber gerade diese Gruppen investieren bereits jede Menge Herzblut, Zeit und vor allem Geld!Die ganzen Auswärtsfahrten, die Choreographien!Die sollten eigentlich die Mitgliedschaft kostenlos kriegen!

                  Ja könnte man überlegen bei den aktiven Fans, die soviel Zeit und auch Geld in die Choreos und den Support investieren, ihnen eine Mitgliedschaft quasi anzutragen oder das Engagement dem Mitgliedsbeitrag gleichsetzen.
                  Man könnte – wenn der Club noch der Depp früherer Jahre wäre – natürlich auf der MV bei einem erneuten Abstieg den Beschluss fassen, daß alle die weiter die Dauerkarte behalten und/oder auch tatsächlich hingehen zu Ehrenmitgliedern werden, die lebenslang umsonst Mitglieder sind :D. Aber da das nicht passiert muß sich Bader wohl etwas überlegen, wie er diese potentiellen und treuen Mitglieder anderweitig ins Boot bekommt.

                  0

                  0
                • Beate60: … dann bist du ja kein Dauerkartenbesitzer und wohl auch kein aktives Fanclubmitglied, das regelmäßig bei den Spielen supportet. Und das sind die zwei Gruppen, bei denen ich nicht versteh, wieso manche mit der Vereinsmitgliedschaft so ein Problem haben.

                  BSE08: Aber gerade diese Gruppen investieren bereits jede Menge Herzblut, Zeit und vor allem Geld! Die ganzen Auswärtsfahrten, die Choreographien!

                  Die sollten eigentlich die Mitgliedschaft kostenlos kriegen!

                  Ich denke genau dies ist ein großer Irrglaube:

                  „Diese Gruppen“, ich fasse sie einfach mal pauschal als „Ultra-Gruppierungen“ zusammen, weil die meisten Choreomacher/Auswärtsfahrer wohl in solchen Gruppen organisiert sind, haben in meinen Augen gar nicht das Hauptinteresse den 1.FCN zu „supporten“, sondern vielen geht es einzig und allein darum sich selbst zu feiern.
                  Sie wollen „cooler“ sein als die Ultras XY, sie wollen aufwendigere Choreos als der verhasste Nachbarverein inszenieren, sie wollen ganz einfach die härtesten „Zigarettenbürschla“ sein.

                  Achja, und sie wollen verbilligte Stadionkarten und mitnichten dem Verein, dem sie angeblich ja sooo nahe stehen, auch etwas geben ohne zu nehmen.

                  Will heißen: Viele dieser „Ultras“ stecken ihr Geld nicht in den Club, sondern in ihre eigene Belustigung.
                  Da ist keine Notwendigkeit und erst recht kein Idealismus für einen Mitgliedsbeitrag.

                  0

                  0
                • Norisfighter,
                  Ich finde das ist eine Unterstellung, die in ihrer Pauschalisierung so nicht stehen bleiben sollte. Ich denke, daß da viele dabei sind, die sich wirklich mit dem Verein auseinandersetzen. Wie kämen sie sonst dazu solch tolle Choreos zu machen wie die von Konrad Leno? Und abgesehen davon, ja: viele sind oft trotz Niederlage zufrieden, wenn ihr Support okay war. Aber das heißt doch nicht im Umkehrschluß, daß ihnen der Erfolg des Vereins egal ist, sondern deutet nur auf einen gesunden Realismus hin. Und entspricht doch einem olympischen Gedanken, den die Jugend der Welt verinnerlichen soll: dabei sein ist alles.

                  0

                  0
                • Norisfighter: “Diese Gruppen”, ich fasse sie einfach mal pauschal als “Ultra-Gruppierungen” zusammen, weil die meisten Choreomacher/Auswärtsfahrer wohl in solchen Gruppen organisiert sind, haben in meinen Augen gar nicht das Hauptinteresse den 1.FCN zu “supporten”, sondern vielen geht es einzig und allein darum sich selbst zu feiern.
                  Sie wollen “cooler” sein als die Ultras XY, sie wollen aufwendigere Choreos als der verhasste Nachbarverein inszenieren, sie wollen ganz einfach die härtesten “Zigarettenbürschla” sein.

                  Das sehe ich nicht so. Zumindest nicht in der Pauschalierung und dann auch Bewertung. Sicher gibt es viele, die den „Support“ als Selbstzweck feiern und mitunter wichtiger finden als das Spielgeschehen. Auch ist Support da sicher anders definiert als viele hier das sehen, sprich: spielsituationsabhängig. Dass sie nichts mit dem Verein am Hut haben stimmt nicht – ja im Gegenteil, ihnen ist der Verein (i.S.v. Historie, Tradition) wahrscheinlich wichtiger als das Tagesgeschäft. Gerade die Ultras (um das mal so zu verkürzen) treten gegenüber dem Verein für Dinge ein, die dem gewöhnlichen Fußball-Fan maximal als Randnotiz wert sind, wie Stehplätze, Fankultur, Bewahrung vor totaler Kommerzialisierung. Ich glaube sogar, dass Ultras, wären sie nicht von sich aus bisweilen sehr abgekapselt nach außen, prädestiniert wären sich im Verein zu engagieren, wenn sie sich da Entfaltungsfreiheit und Autonomie versprechen würden.

                  0

                  0
                • Beate60,

                  Alexander | Clubfans United,

                  Meine Meinung mag pauschal klingen, ich sprach aber von „den meisten“ Choreomachern/Auswärtsfahrern = Ultras und dort von „vielen“ die sich nur selbst feiern.
                  Und damit dürfte ich auch in der Summe auf die richtige Bezifferung, bzw. Motivation der Gemeinten kommen.

                  Und ja, die Choreo bezüglich Konrad Leno war wirklich eine anerkennenswerte, sehr gut gemachte Inszenierung.

                  Nur wieviele grenzwertige alá Shice Fürth etc. stehen dem gegenüber? Wieviele Aktionen dieser sogenannten Fans sind geradezu katastrophal bezüglich der Aussendarstellung des 1.FCN?
                  Und nein, gemeinte Aktionen haben sicher nicht alle „Ultras“ zu verantworten, aber sie nehmen dort ihren Ursprung und es wird nicht einmal offiziell davon Abstand genommen, geschweige denn verurteilt.

                  Ich gehe sogar noch weiter und behaupte wenn man diese Ultra-Gruppierungen, bzw. der böswillige Anteil dieser, aus dem Stadion entfernen würde, wäre die Aussendarstellung um ein vielfaches besser, was auf Sicht einen Zuwachs an Mitgliederzahlen bedeuten würde. Von potentiellen werbetechnischen Mehreinnahmen ganz zu schweigen.

                  0

                  0
                • Norisfighter,

                  Ich möchte im Grunde nicht drüber diskutieren, weil das Thema hatten wir schon und aus meiner Sicht sind, die du meinst wenige und möglicherweise nicht mal Ultras.
                  Aber trotzdem juckt mich die Frage: wieviele grenzwertige sind es denn konkret?

                  0

                  0
                • Beate60,

                  Aktuell fallen mir da ganz spontan mehrere Aktionen bezüglich Stadionnamen (sonst schießen wir euch zum Mond, etc.) und die immer wieder (mit Verlaub: dümmlichen!) Provokationen/Beleidigungen vs. Fürth und Bayern ein.

                  0

                  0
                • Norisfighter,

                  Das mit dem stadionnamen fand ich jetzt ganz witzig

                  und das andere verdient deine Bezeichnung katastrophale Außenwirkung mit Sicherheit auch nicht. halt Derbystimmung. Ich bin schon freudig gespannt auf die Derbychoreo
                  Aber wenn du meinst. Hat halt jeder seinen eigenen Geschmack

                  0

                  0
  • Also ihr habt ja schon mal fleissig weiterdiskutiert, aber ich will auch nochmal meinen Senf dazugeben. Bei Beate höre ich da eine gewisse Geringschätzung der DK-Besitzer. Ich denke aber die 20.000 DK-Besitzer sind für den Club wirtschaftlich wesentlich wichtiger als die Mitglieder. Wer das Spiel besucht sorgt erstens für die nötige Atmosphäre (und nein, das tun nicht nur die Stehplatzbesucher) und zweites für weiteren Umsatz, Zeitung, Bier, Bratwurst, und auch sonstige Clubsouvenirs. Das Mitglied, das daheim B1 hört, bringt dem Clum im Vergleich nur einen Bruchteil an Einnahmen. Daher ist eine gewisse „Kundenpflege“ für diesen Kreis sicher sehr angebracht.

    0

    0
    • Alexander: Das Mitglied, das daheim B1 hört, bringt dem Clum im Vergleich nur einen Bruchteil an Einnahmen. Daher ist eine gewisse “Kundenpflege” für diesen Kreis sicher sehr angebracht.

      Richtig. Aber sag nicht „Clum“.

      0

      0
      • BSE08: Richtig. Aber sag nicht “Clum”.

        Keine Sorge ich hab keinen Sprachfehler, das Wort „Glubb“ kommt mir nach 15 Jahren in Nürnberg fast astrein fränkisch über die Lippen. Aber manchmal ist der Daumen beim Tippen halt zu dick 😉

        Gruß

        Alexander

        0

        0
  • Schon interessant, die Diskussion hier. Ein Grund war aber noch nicht dabei: man ist ja nicht alleine Familie. Während ich das durchaus tun würde, stoße ich da bei der besseren Hälfte auf wenig Verständnis, auch wenn wir sonst schon gemeinsam zu den Spielen gehen oder daheim mitfiebern. Sie mag halt nicht irgendwo Mitglied sein… 😉

    Gerade für solche Szenarien bräuchte es mehr finanziellen Anreiz, damit Zweifler auch einen Nutzen sehen. Das mindeste wäre freies ClubTV und entsprechende Rabatte, dass der Beitrag auch für Gelegenheits-Stadion-Geher, sagen wir bei 4 Heimspielen, wieder rein kommt.

    0

    0
  • Vielleicht sollte der Verein erstmal seine Fans ernst nehmen und nicht nur als potentielle CashCows sehen. Erster Schritt wäre, die unsägliche Kooperation mit Viagogo und die damit verbundene Abzocke zu beenden. Danach müßte das Angebot attraktiver gestaltet werden. Einige Punkte wurden hier bereits angesprochen. Es kann z.B. nicht sein, das Karten für das Spiel in München nur im Fanshop selbst angeboten werden und Mitglieder die 150 km (z.B. in Hof) wohnen, einen Tag Urlaub nehmen müssen, nach Nürnberg gurken und wenn Sie Pech haben, trotzdem keine Karten bekommen. Hier könnte man z.B. ein exklusives Recht für Mitglieder einräumen, Auswärtskarten im Onlineshop zu erwerben. Organisatorisch wäre das leicht zu handeln. Dann müßte das Gesamtpaket aufgehübscht werden, wenn man die Zahlen signifikant steigern möchte (z.B. Club-TV und Stadionmagazin free, optisch verbesserter Ausweise, spezielle Sonderkollektion Shirt oder Jacke, Schal für Mitglieder, regelm. Tombola v. Devotionalien (z.B. Spieler Trikot, Spieler Treff usw.) Dazu kommt noch der ein oder andere Punkt der hier bereits angesprochen wurde. Eine Verlosung v. ein oder zwei Dauerkarten unter allen Neumitgliedern lockt niemand hinter den Ofen vor. Grundsätzlich muß der Service und die Kommunikation nach Außen weiter verbessert werden, außerdem erwarte ich mir bei Vorkomnissen wie in Frankfurt einen stärkeren Schulterschluß mit den Fans. Jenö Choreos kann jeder loben, aber gerade in kritischen Situationen sollte man sich das ein oder andere Mal vielleicht klarer (pro Fan) positionieren.

    0

    0
  • Ich bin seit den 60er Jahren (noch vor der letzten Meisterschaft) Anhänger der Fußballmannschaft des FCN. Der Mannschaft, nicht des Vereins. Klar, das lässt sich in der Realität nicht trennen. Gefühlt war es immer so. Über Jahrzehnte war die Profimannschaft, als Aushängeschild des Gesamtvereins, nur Mittel zum Zweck für die Selbstdarstellung von Präsidenten. Das hat sich in den letzten Jahren unter der unaufgeregten, zuverlässigen und stabilen Führung von Woy/Bader völlig verändert. Gefühlsmäßig kann ich mich heute mit dem Gesamtverein identifizieren. Das war für mich der Hauptgrund warum ich seit 2012 Mitglied geworden bin. Bleibt die Clubführung in dieser Spur, werden automatisch die Mitgliederzahlen steigen. Das wird natürlich eine ziemliche Zeitspanne dauern. Als Franke, oder Landsmann mit dem Franken ähnlichen Charakterzügen, springt man ja nicht gleich auf den nächstbesten Zug auf. Man lässt erst mal etliche passieren, um zu sehen, ob die auch in die richtige Richtung fahren, oder überhaupt ankommen. 
    Die Anzahl der o.g. potentiellen Neumitglieder wird vermutlich nicht hoch sein.

    Ich sehe zwei Möglichkeiten, wie der Club die Mitgliederanzahl erhöhen kann. Ich trenne es mal in Gefühl und Kalkül.
    Vom Gefühl her fehlen mir die Möglichkeiten mich mit dem Verein noch mehr zu identifizieren. Am Samstag (bitte nicht noch mehr Sonntage) kurz für 2-3 Stunden ins Stadion und dann zerstreut sich zwangsläufig die breite Masse der Anhänger ist mir zu wenig. Neben dem Spiel (ist natürlich die Hauptsache) im Stadion wenig geboten und nach dem Spiel möglichst schnell raus, damit Blöcke und Stadion leer werden. Wohin mit aufgestauten „Frustadrenalin“ nach Niederlagen, oder in der Nachspielzeit eingefangenem Ausgleich? Wohin mit dem „Lustadrenalin“ nach Clubsiegen oder dem geschafften Ausgleich in letzter Minute? Das was der Club mit der begrenzten Anzahl an Fans in den Lounges bereits richtig macht, sollte auf die breite Masse der Anhänger, die sich einen Loungeaufenthalt nicht leisten können oder wollen, ausgeweitet werden. Schafft im Stadion, oder Stadionnähe einen Treff für eine größere Zahl der Anhänger, die sich nach dem Spiel noch Lust, oder Frust aus der Seele reden wollen. Ein gutes Beispiel war die „Confed/WM2006“. Übertragt die Pressekonferenz, Spielerstimmen, Interviews aus den Lounges auf einen Großbildschirm in einem solchen Treff. Das Ereignis schlecht hin, wäre dann noch, wenn der eine oder andere Spieler vorbeischaut. Die Anhänger bleiben länger zusammen, die Identifikation wird größer und tiefer. Bei entsprechend gutem Bauchgefühl wird auch die Bereitschaft auf eine Mitgliedschaft steigen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, startet auf Schalke der Spieltag 4 Stunden vor und endet 3 Stunden nach dem Spiel. Es bleibt die Problematik Stadion(eigen) und der Sicherheit. Das lässt sich lösen, wenn man es wirklich will.

    Jetzt zum Kalkül, dem finanziellen Aspekt einer Mitgliedschaft.
    Eine sehr große Anzahl von Clubanhängern spart sich die Eintrittskarten quasi vom Mund ab. Es bleibt für viele am Ende des Geldes immer noch zu viel Monat übrig. Da ist eine Mitgliedschaft, selbst wenn man noch so sehr möchte, nicht finanzierbar. Warum nicht ein Modell für eine Mitgliederbeitrag wählen, bei dem nach dem Erwerb von ermäßigten Eintrittskarten für z.B. 6, oder 9 Spiele der Mitgliedsbeitrag neutralisiert ist? Nach dem Erwerb von Karten für weitere Spiele theoretisch „Gewinn“ gemacht wird? Das hilft nicht denjenigen die es sich nicht leisten können, aber das lockt die, die zwar knapp bei Kasse sind, es sich aber trotzdem leisten wollen.

    Da fällt mir grade eine dritte Möglichkeit ein: Der Club wird nächstes Jahr Deutscher Meister  die Mitgliederanzahl schnellt dramatisch in die Höhe (träumen darf man ja…..)

    0

    0
  • Mal noch ein paar Anmerkungen zu den Ticketverkäufen:

    Dass es da durchaus noch Spielraum für Verbesserungen gibt, ist unbestritten.

    Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass da viele Leute extrem hohe Ansprüche stellen, deren Verwirklichung doch recht unrealistisch ist, weil rein rechnerisch nicht zu bewerkstelligen. Vor allem sind anscheinend viele der Meinung, dass man als Mitglied quasi einen Anspruch auf Karten haben sollte.

    Das ist aber halt rein rechnerisch in vielen Fällen schon mal unmöglich, bei Auswärtsspielen gibts niemals genug Karten um jedes einzelne Mitglied zu versorgen.
    Auch bei einem heimischen Derby gegen die Westvorstadt, da gibt es halt bei 50.000 Plätzen im Stadion, abzüglich 28.000 DK-Besitzern und 5.000 Gästefans nur noch 17.000 Karten im freien Verkauf.
    Dass man damit nicht alles Mitglieder versorgen und zufriedenstellen kann, ist doch absolut klar, und dieser Effekt wird auch immer stärker werden, wenn die Mitgliederzahl weiter steigt. Eine Beschränkung der maximalen Anzahl an Karten pro Mitglied würde an diesem Problem grundlegend auch nichts ändern. Und gerade bei den Vereinen, den man in Sachen Mitgliederzahl nacheifert, ist dieser Effekt noch sehr viel stärker (bei Gladbach z.B. musste man auch als Mitglied schon sehr schnell sein und auch dann noch viel Glück haben, um Karten für attraktive Europaleague-Begegnungen zu bekommen).

    Ich sehe relativ wenig, was man am Ticketing verbessern kann, und das sind auch keine Sachen, die speziell Mitglieder betreffen, sondern in erster Linie organisatorische Dinge, wie z.B. dass bei Spielen gegen Dortmund nur Leute aus den PLZ-Gebieten 8 und 9 Karten kriegen können. Auch finde ich die Versandkosten bei Online-Bestellungne zu hoch, und vermisse eine Möglichkeit, Tickets selber ausdrucken zu können.

    Aber großartige Verbesserungen für Mitglieder wüsste ich nicht. Ein Vorkaufsrecht für Heimspiele gibts ja schon. Bei Auswärtsspielen könnte man das sicherlich auch machen, aber hier kommt ein Punkt zum tragen, der in der Diskussion bisher noch nicht aufgetaucht ist, sicherlich aber auch bedacht werden sollte:

    Wieviele Vorteile sollte ein Mitglied gegenüber einem „gemeinen Fan“ überhaupt haben?
    Dies finde ich besonders im Zusammenhang mit Auswärtsfahrten wichtig, da hier ja auch immer ein Großteil der Karten über Vorbestellungen an Fanclubs und -organisationen gehen, soweit ich weiß. Dort sind aber auch viele Leute tätig, die keine Mitglieder sind, sich aber trotzdem sehr stark engagieren (und dabei bestimmt auch viele allein durch die Zeit, die sie aufbringen, sehr viel mehr in den Verein investieren, als jemand, der einmal im Jahr den Mitgliedsbeitrag überweist, dreimal ins Stadion geht und sich noch Gedanken drüber macht, ob sich der Beitrag auch rechnet). Sollten hier also Mitglieder nun exklusiv bevorzugt werden?

    Ich denke nicht. Vor allem muss man auch einfach pragmatisch sein, und den Status quo berücksichtigen, sonst hat man gleich wieder nen Mega Fanaufstand am Hals…

    0

    0
    • Stefan: Vielleicht sollte der Verein erstmal seine Fans ernst nehmen und nicht nur als potentielle CashCows sehen.

      100% Zustimmung!

      Hab ich weiter oben schon mal geschrieben.
      Fans und Mitglieder müssen seitens des Vereins endlich auch als Kunden wahrgenommen werden, die man nicht mal so mal so behandeln kann..

      Und für blöd verkaufen geht schon mal gar nicht (siehe viagogo, Trikot „Der Club“ etc. pp.)

      0

      0
    • Scramjet: Auch bei einem heimischen Derby gegen die Westvorstadt, da gibt es halt bei 50.000 Plätzen im Stadion, abzüglich 28.000 DK-Besitzern und 5.000 Gästefans nur noch 17.000 Karten im freien Verkauf.
      Dass man damit nicht alles Mitglieder versorgen und zufriedenstellen kann, ist doch absolut klar,

      aber genau darum geht es doch…
      wieso kann man denn dann als Mitglied gleich 4 der begehrten Tickets kaufen…?

      Die ersten freuen sich über jeweils 4 Karten und der Rest der Mitglieder schaut in die Röhre, das kann doch nicht sein…
      dann halt nur 2 oder gar 1 Ticket pro Mitglied und die Anzahl der zufriedenen Mitglieder verdoppelt bzw. vervierfacht sich…

      Gaaanz einfach oder?

      0

      0
  • Jetzt möcht ich doch auch meine 2 Cents hier dazu geben, nachdem ich lange erst mal darüber nachgedacht hab, WARUM ich eigentlich nicht längst Mitglied bei unserm Clubb bin.
    Und das, obwohl mich mein alter Herr bereits 1953 erstmals mit in den Zabo nahm. Ab 1958/59 habe ich dann viel von meinem kargen Taschengeld zum Zabo getragen. Ab ungefähr dieser Zeit habe ich dann selbst Fussball gespielt und musste natürlich auch bei meinem Verein Mitglied sein.Was mir in diesem Zusammenhang allerdings einfällt: Damals (also auch noch in den ganzen 60er Jahren)wäre es m.E niemand eingefallen beim Club einfach so Mitglied zu werden, wenn man nicht gleichzeitig in einer der vielen Sportabteilungen dort mitgewirkt hätte. Ich will sagen: der Gedanke, „ich bin FAN – ich will dort Mitglied sein“ wäre während meiner Jugend bis weit in die 70er Jahre hinein Niemand gekommen.
    Dreissig Jahre lang (zwischen 1960 und 1990) war ich REGELMÄSSIG bei mindestens 99% aller Heimspiele snwesend.Von 1972 bis 1990 prinzipiell zusammen mit meiner (fussballbegeisterten) Frau. 10 Jahre davon mit Dauerkarte. In den Zweitligajahren nach dem 1.Abstieg war ich bei fast jedem Auswärtsspiel in der näheren Umgebung, – also Hof,Bayreuth,Kassel,Augsburg,Darmstadt etc.) Ich will mit dieser (lückenhaften) Auflistung nur aufzeigen, warum ich immer glaubte, während dieser ganzen Zeit meinen Clubb genügend zu unterstützen. Denn was während dieser ganzen Zeit an Geld draufging, das hat ja weiter oben Woschdsubbn schon bestens ausführlich geschildert 😉

    Und um auf die heutige Zeit zu kommen: einen kleinen Verein, der ums Überleben kämpft (und davon haben wir in Nürnberg Einige) zu unterstützen, halte ich weiterhin für erstrebenswerter, als beitragszahlendes Mitglied beim 1.FCN zu werden.

    0

    0
    • Derbfuss: Damals (also auch noch in den ganzen 60er Jahren)wäre es m.E niemand eingefallen beim Club einfach so Mitglied zu werden, wenn man nicht gleichzeitig in einer der vielen Sportabteilungen dort mitgewirkt hätte. Ich will sagen: der Gedanke, “ich bin FAN – ich will dort Mitglied sein” wäre während meiner Jugend bis weit in die 70er Jahre hinein Niemand gekommen.

      Da hast Du vollkommen recht. Ich wurde auch nur als Aktiver ca 1973( allerdings nicht Fussballer, aber deswegen in diesem Verein!)Mitglied. Damals zählte der Glubb mit seinen ca. 5 000 Mitgliedern zu den größten Vereinen Deutschlands.

      Aus Protest bin ich dann in den 80ern ausgetreten, als es hiess , es gäbe eine einmalige Umlage für alle Mitglieder von DM 100. Dies hätte ich damals absolut nicht stemmen können. Mein Protest war aber eigentlich den diversen “ Sonnenkönigen“ im Präsidium geschuldet. War ich damals sauer über das Finanzgebaren der Präses….

      0

      0
    • Derbfuss,
      auf der Linie kann ich dir folgen. Natürlich ist das auch ein Beschluss gegen ein lebendiges Vereinsleben gewesen, daß die anderen Sportabteilungen ausgegliedert wurden. Ob man das wieder rückgängig machen könnte, d.h. daß dan ein Mitglied auch ohne Profiambitionen wieder Sport beim 1. FCN machen könnte so wie im PostSV? Ich fürchte allerdings nein.
      Aber das macht es mir jetzt verständlich woran es bei manchen möglicherweise hakt.

      0

      0
      • Beate60: Derbfuss, auf der Linie kann ich dir folgen. Natürlich ist das auch ein Beschluss gegen ein lebendiges Vereinsleben gewesen, daß die anderen Sportabteilungen ausgegliedert wurden. Ob man das wieder rückgängig machen könnte, d.h. daß dan ein Mitglied auch ohne Profiambitionen wieder Sport beim 1. FCN machen könnte so wie im PostSV? Ich fürchte allerdings nein. Aber das macht es mir jetzt verständlich woran es bei manchen möglicherweise hakt.

        da ist was dran: ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, in einem Verein Mitglied zu sein, in dem ich nicht aktiv Sport mache oder teilnehme. Das hatte ich bei anderen Vereinen in meiner Jugend zur Genüge und bin dort jetzt auch nicht mehr Mitglied

        0

        0
    • Derbfuss: Jetzt möcht ich doch auch meine 2 Cents hier dazu geben, nachdem ich lange erst mal darüber nachgedacht hab, WARUM ich eigentlich nicht längst Mitglied bei unserm Clubb bin. Und das, obwohl mich mein alter Herr bereits 1953 erstmals mit in den Zabo nahm. Ab 1958/59 habe ich dann viel von meinem kargen Taschengeld zum Zabo getragen. Ab ungefähr dieser Zeit habe ich dann selbst Fussball gespielt und musste natürlich auch bei meinem Verein Mitglied sein.Was mir in diesem Zusammenhang allerdings einfällt: Damals (also auch noch in den ganzen 60er Jahren)wäre es m.E niemand eingefallen beim Club einfach so Mitglied zu werden, wenn man nicht gleichzeitig in einer der vielen Sportabteilungen dort mitgewirkt hätte. Ich will sagen: der Gedanke, “ich bin FAN – ich will dort Mitglied sein” wäre während meiner Jugend bis weit in die 70er Jahre hinein Niemand gekommen. Dreissig Jahre lang (zwischen 1960 und 1990) war ich REGELMÄSSIG bei mindestens 99% aller Heimspiele snwesend.Von 1972 bis 1990 prinzipiell zusammen mit meiner (fussballbegeisterten) Frau. 10 Jahre davon mit Dauerkarte. In den Zweitligajahren nach dem 1.Abstieg war ich bei fast jedem Auswärtsspiel in der näheren Umgebung, – also Hof,Bayreuth,Kassel,Augsburg,Darmstadt etc.) Ich will mit dieser (lückenhaften) Auflistung nur aufzeigen, warum ich immer glaubte, während dieser ganzen Zeit meinen Clubb genügend zu unterstützen. Denn was während dieser ganzen Zeit an Geld draufging, das hat ja weiter oben Woschdsubbn schon bestens ausführlich geschildert

      Und um auf die heutige Zeit zu kommen: einen kleinen Verein, der ums Überleben kämpft (und davon haben wir in Nürnberg Einige) zu unterstützen, halte ich weiterhin für erstrebenswerter, als beitragszahlendes Mitglied beim 1.FCN zu werden.

      guter Beitrag.
      kann ich zu 100% nachvollziehen.

      0

      0
  • Naja, man muss schon auch einen Zusammenhang sehen zwischen:

    a) 150 Mio € Schulden = Schalke 04
    b) mind. 111.111 Vereinsmitglieder = Schalke 04

    Der Glubb hat gerade eben die 14.000 Mitgliedergrenze überschritten und will man wirklich und ernsthaft wenigstens an die Grenze zum Konzert der Branchengrößen kommen, dann hat man entweder einen Konzern wie VW oder Bayer hinter sich, einen Milliardär, ein Festgeldkonto oder man versucht eben, sich über viele einzelne Mosaiksteinchen heranzutasten.

    Denkt Euch doch nur mal die übliche Unternehmenspräsentation, aber dieses Mal eben als Glubb.ppt. Was kann man da zum Beispiel einem geneigten Sponsor in Istanbul, Shanghai oder Neumarkt inhaltlich in der Powerpoint präsentieren?

    Das Übliche, als da wären:
    – Tradition, 9facher Vizerekordmeister usw.ff.
    – Pokalsieg 2007
    – Goldprämiertes NLZ
    – x Jugendnationalspieler
    – ab 40.000 Zuschauer
    – Fanclubs in ganze Deutschland, Tausende Auswärtszuschauer mit unzähligen Dialekten im Fanblock (vgl. DFB Pokal-Auswärtsspiel in Offenbach)
    – Fanchoreos

    Tja und dann als dickes, schwarzes und leeres Loch:

    – das doch fußballunfreundliche Stadion gehört nicht dem Verein, also lieber nicht erwähnen
    – man hat weniger Mitglieder als die Turngemeinde Bornheim e.V. (24.000) oder der Postsportverein Nürnberg e.V. (15.000), siehe hier:
    de.wikipedia.org/wiki/…ortvereine

    Es liegt doch auf der Hand, dass alleine und nur die Mitgliederzahl als solches durchaus ein bedeutsames und wuchtiges Argument darstellt (vgl. Schalke 04 oben), wenn sie denn nur entsprechend bedeutsam wäre. Platz 21 in der Liste der mitgliederstärksten Vereine ist im Verhältnis zu den anderen, jetzt mittlerweile doch schon einschlagenden Argumenten in den Powerpointfolien auch besser zu verheimlichen.

    Die Mitgliederanzahl als solches sehe ich durchaus als eines der Mosaiksteinchen für eine bessere Glubb-Zukunft.

    P.S.: Club.tv hab ich heute zum November 2013 gekündigt. Dumdidum! 🙂

    0

    0
  • Ich hab jetzt mal geschaut: bei Fortuna und Schalke ist es so, daß es nach wie vor verschiedene Sportabteilungen gibt. Ich hatte das gar nicht so auf dem Schirm, weil ich den FCN im Grunde immer nur mit dem Fußball verbunden hab. Sportvereine gab es für mich andere. Insofern wüßte ich jetzt schon gern, wer das zu verantworten hatte und ob man sich damit bewußt aus dem Breitensport verabschiedet hat oder ob die anderen Abteilungen auch letztlich nur für talentierte Sportler offen waren. Und wann die Höhe der Mitgliedsbeiträge beschlossen wurde. Wenn man vorher damit für alle ABteilungen Teilnahmemöglichkeiten hatte, wär das natürlich ein massiver Wertverlust.
    Das mit dem Schwimmbad hat mich ja vor kurzem schon frustriert, daß ich da als Mitglied des Fußballvereins nicht verbilligt rein kann.
    Außerden find ich hat Woschdsubbn ein sehr gutes Argument für die Mitgliedschaft angeführt: die Außenwirkung. Und wenn ich das jetzt alles berücksichtige, dann denk ich mir, daß es vielleicht tatsächlich die sinnvollste Strategie wäre, den Beitrag ganz deutlich zu senken. Weil mehr Mitglieder ja auch mer Geld bringen nicht nur durch jeden Einzelnen, sondern weil man damit möglicherweise auch bei potentiellen Sponsoren punkten kann.

    0

    0
  • Eigentlich wollte ich ja noch was zusammenfassen und dem Club schicken, aber nach dem Artikel kann ich das glaub ich lassen:

    www.fcn.de/news/…-die-fans/

    vor allem dem Schlusssatz: „Lest zum Thema Mitgliedschaft beim Club auch den Text von Clubfans United.“

    Ihr wurdet also alle gelesen! Danke an den FCN für die Erwähnung!

    0

    0
  • Servus! Mt stolz Trag ich das Prädikat Club-Mitglied sein zu dürfen, und auch 95 Euro tun mir nicht richtig weh, auch wenn der Club kulant sein hätte können und Morde drei oder vier km auf die luftliniendistanz hätte schenken können.! Das einzige was mir dabei gefallen würde, wäre wie bereits von jemand geäußert ein gewissen Vorkaufsrecht auf Tickets für Auswärtsspiele zu genießen. Denn wie ein User (auf der fcn Homepage veröffentlicht) hat man bei wichtigen engen spielen oft das gefühlte nachsehen und wird gezwungen Mitglied eines Fanclubs odersupportersclub zu sein, worauf ich ehrlich gesagt kein Lust habe, weil ich gesehen habe wo Tickets für spiele landen, z.b. Bei den Bauern, landen die dann bei geschäftskollegen aber nicht bei den Mitgliederversammlung fanclubs( bestimmt nicht überall so) schöne österliche Grüße aus Theilenhofen im schönen altmühl-franken wies etz heißt! Alles ist ok, nur über das Vorkaufsrecht bei Auswärtsspielen sollten Verantwortlichen mal nachdenken.

    0

    0
  • Pati Theilenhofen,

    „Vorkaufsrecht bei Auswärtsspielen für Mitglieder“ ist ein sehr guter Gedanke – Gruß aus der rheinischen Club-Diaspora an der Düssel!

    0

    0
    • Markazero,

      Ich finde es interessant, dass diesem Vorkaufsrecht eine so hohe Bedeutung beigemessen wird. Wenn denn der Auswärtsblock immer brechend voll wäre könnte ich das besser nachvollziehen, aber trotz ohrenbetäubender „Heimspiel in XYZ, wir haben ein Heimspiel in XYZ“-Chöre sind da doch normalerweise noch Karten übrig?

      Lasse mich gerne korrigieren aber ich denke das trifft bestenfalls auf die klassischen Derbys (München, Fürth) zu und nicht auf Spiele in Rhein-Ruhr. Über den vielgescholtenen FCN-Kartenserice kann ich mich auch nicht beklagen, das hat bei mir (telefonisch) eigentlich immer ganz gut geklappt. Dass der Versand nur recht kurz vor dem Spiel erfolgt liegt wohl eher an der Bereitstellung der anderen Vereine. Super wäre natürlich eine Vorbestellungsmöglichkeit mit Kartengarantie schon zu Saisonbeginn.

      Mitgliedern und Dauerkartenbesitzern einen Vorteil zu verschaffen finde ich schon richtig; meine Frage ist, geht es ums Prinzip oder um die Abschaffung eines gefühlten oder tatsächlichen erfahrungsbasierten Notstands?

      0

      0
  • Fonz,

    Ein Notstand ist es tatsächlich nicht. Neikummer bin ich scho immer. Mir gefällt nur die Vorstellung, so VIP-mäßig umsorgt zu werden, wenn ich den Lamborghini in der Tiefgarage der Arena abgestellt habe 😊

    0

    0
  • Pingback:Mitgliedschaft beim 1. FCN: Das denken die Fans! - 1. FC Nürnberg

  • Schlage vor, die derzeit gewährten Vorteile einer Clubmitgliedschaft aufzulisten und den genannten positiven wie negativen Gründen einer Mitgliedschaft, die hier diskutiert werden, gegenüber zu stellen und dann diese Zusammenfassung Hern Bader und den Clubfans auf der Webseite zur Verfügung zu stellen!
    Für mich als „Herzens“-Clubmitglied seit der letzten Deutschen Meisterschaft war es erst nachdem feststand, daß die „Herrschaft der Präsidenten kraft persönlicher Finanzstärke oder Ego“ und damit verbunden diese unsägliche Grüppchenwirtschaft satzungsgemäß beendet wird, möglich ausgewiesenes Clubmitglied zu werden. Damit ist mein persönlich wichtigster Grund, Nichtmitglied zu sein, genannt. Der Club ist auf gutem Wege und für Verbesserungen, die vernünftig und machbar sind, sicherlich zugänglich und wir Mitglieder können Einfluß nehmen. Das ist für mich entscheidend!

    0

    0
  • Vielen genannten Aspekten kann ich nur beipflichten (auch die aktuellen Heimtrikots sind leider– in der Tradition des “Der Club”-Shirts nur über ebay zu bekommen (dort allerdings deutlich billiger – verstehe das wer wolle).

    Vergleicht man die diskutierten Vorteile mit denen, die der Münchner Mitgliedschafts-Rekordler anbietet(die Freunde der Stammestreue im Fußball mögen mir die Ketzerei nachsehen), so sind die gewährten Vorteile gar nicht so viel mehr als die, die hier diskutiert werden – aber handfest. Da gibt es einen persönlichen Schal, das Vereinsheft und ein Vorkaufsrecht für Heimspiele. Ein Vorkaufsrecht für Heimspiele hat angesichts der Auslastung der Arroganz-Arena sicher eine andere Relevanz als bei uns, aber der personalisierte Mitgliedsschal hat (gerade auch bei Jüngeren) durchaus eine Wirkung. Das stiftet eine symbolisch vermittelte “persönliche Beziehung”, und man kann seine Mitgliedschaft nach außen zeigen (ebenso wie bereits für das Magazin erwähnt).
    Doch vor allem zahlt man weniger, speziell für im Großraum Nürnberg ansässige Erwachsene und vor allem angesichts der Tatsache, dass man eben nicht einfach seine Jungs und Mädels dort zur Club-x-Jugend anmelden kann. Vielleicht sollte man einfach unterschiedliche Mitgliedschaften zu unterschiedlichen Preisen anbieten – z. B. “Fan-Mitgliedschaft” und “Aktiv-Mitgliedschaft”, evtl. mit Basistarif und zubuchbaren individuellen Packages. Für mich als fränkischen Exilanten ist der Club eine Verbindung in die Heimat, und ein “der Club unterstützt den Jugendfußball in der Region”-Paket würde ich gerne mitfinanzieren, ein Schal mit ihrem Namen wäre ein schönes Geschenk für meine Jungs, ein Rabatt fürs Clubbad bringt mir dagegen nix. Bei anderen sieht das sicher anders aus. Der Basisbeitrag bliebe dann beim Club selbst “zur freien Verfügung” hängen. In jedem Fall müsste sich der Vereinsbeitrag aber an den branchenüblichen Standards (30,- bis 60,- Euro)orientieren, sonst ist es nicht attraktiv. “Elastizität der Nachfrage” nennt man das wohl (um mit ein bisschen Bildungshuberei zu schließen).

    0

    0
  • In Wolfsburg ist es z.B. so, das der Vfl eine Kooperatin mit diversen Kliniken hat, in denen Neugeborenen(bzw. deren Eltern) eine kostenlose Mitgliedschaft für die ersten sechs Jahre angeboten wird. Zudem bekommt jeder „Neuzugang“ einen Vfl Strampler und einen Schnuller geschenkt. Kostet nix, also warum Nein sagen. Und ich sag mal, wenn ich mit einen Verein aufwachse… Kennen doch viele von uns selbst.
    Mit rot-schwarzem Gruß

    0

    0
  • Apropos Vorteile:

    Heute ist der letzte Tag, an dem Mitglieder für das letzte Saisonspiel

    FCN – Werder Bremen

    am Samstag, 18.5.

    Vorkaufsrecht genießen.

    Ab morgen beginnt der offizielle Vorverkauf.

    0

    0
  • @Beate: Ich schlage vor, Du beschäftigst Dich mal ein wenig mit „Deinem“ Verein.
    Ein guter Einstieg: de.wikipedia.org/wiki/FC_Nürnberg
    Die Trennung der Abteilungen erfolgte unter Michael A. 1995 aus finanziellen Gründen. Eigentlich sollten die anderen Abteilungen vor den finanziellen Risiken des Profifußballs geschützt werden (es sollte allgemein bekannt sein, dass es um den 1.FC Nürnberg damals finanziell eher schlecht bestellt war). Bei den Handball-Damen ging das erst unlängst bekanntlich nach hinten los, obwohl ich mir da schon ein Engagement des Fußballvereins gewünscht hätte, weil der Fehlbetrag im Vergleich zu den Summen im Profifußball eher geringfügig war. Damit sollte auch klar sein, warum man als „Clubmitglied“ nicht mehr kostenlos ins „Clubbad“ darf.
    Ein weiteres Argument für die Trennung von meiner Seite:
    Sieht man sich heutzutage die Mitgliederversammlungen des Fußballvereins an, müsste man für den Gesamtverein mit allen Unterabteilungen für eine MV eine Woche veranschlagen und das gesamte Messezentrum anmieten.

    0

    0
    • Claus,

      Danke für deine Info. Ich geb zu am Wochenende,war ein wenig zu faul selbst nachzulesen und hab gehofft, daß mir einer von euch gibt.

      Das mit dem Zeitaufwand bei MV´s laß ich mal so stehen auch wenn ich mich frag wie das Schalke oder Fortuna hinbekommen, wenn das so sein sollte.

      0

      0
    • de.wikipedia.org/wiki/FC_Nürnberg Die Trennung der Abteilungen erfolgte unter Michael A. 1995 aus finanziellen Gründen. Eigentlich sollten die anderen Abteilungen vor den finanziellen Risiken des Profifußballs geschützt werden (es sollte allgemein bekannt sein, dass es um den 1.FC Nürnberg damals finanziell eher schlecht bestellt war). Bei den Handball-Damen ging das erst unlängst bekanntlich nach hinten los, obwohl ich mir da schon ein Engagement des Fußballvereins gewünscht hätte, weil der Fehlbetrag im Vergleich zu den Summen im Profifußball eher geringfügig war. Damit sollte auch klar sein, warum man als “Clubmitglied” nicht mehr kostenlos ins “Clubbad” darf. Ein weiteres Argument für die Trennung von meiner Seite: Sieht man sich heutzutage die Mitgliederversammlungen des Fußballvereins an, müsste man für den Gesamtverein mit allen Unterabteilungen für eine MV eine Woche veranschlagen und das gesamte Messezentrum anmieten.

      Ja, aber da stellt sich dann die Frage: Sind die 14.000 Mitglieder dann NUR vom 1.FCN VfL e.V., also der Fußballabteilung, gezählt oder des gesamten Dachvereins? Das ist alles ganz schön kompliziert.

      P.S.: Mein letztes Dumdidum hat sich ausgezahlt. 😀 Danke Stefan+Alexander.

      0

      0
  • Eine Mitgliedschaft bringt zu wenig Vorteile !! Mehr Prozente im Online Shop. Mehr Öffentlichkeitsarbeit, wie Carmen es beschrieben hat mehr Fan Arbeit schon im Kindesalter. Evtl auch mal Baby Trikots verkaufen. Und der Preis von 95€ ist auch ziemlich hoch. Wir sind der Club !!!!!

    0

    0
  • Teo,

    Ich muss dich korrigieren. Zwischen den beiden Schale gibt es einen Unterschied. Auf dem limitierten Schal steht zusätzlich „wir sind der Club“. Ich habe beide Schale daheim.

    0

    0
  • ALs ich in Bamberg gelebt hab, fand ich es ziemlich irritierend, daß man dort in einen Verein eintreten mußte, um ein Freibad nutzen zu können. Irgendwie war mir das bis dahin nicht begegnet, ich kannte nur die städtischen Bäder aus Nürnberg. Interessanterweise les ich jetzt, daß der 1. FC Nürnberg Schwimmen der drittälteste noch bestehende Nürnberger Schwimmverein ist, d.h. es gibt hier noch mehr? Ich glaub ich sollte mir mal „meine“ Stadt genauer ansehen 😀

    0

    0
  • Also dass man als FCN-Mitglied nicht zwingend ins Vereinsbad darf, das halte ich für nicht wirklich überraschend. Wir sind hier auch in normalen Sportvereinen, bei denen man deswegen auch nicht an jeder Aktivität teilnehmen kann, da manche Bereiche (wie bspw. Kendo) eine andere Art der Mitgliedschaft Bedarf. Eine Art „Flatrate“ würde ja kaum einer zahlen wollen.

    0

    0
  • Und falls es jemand weiß: mich würde interessieren, wie das vor 1995 war, welche Vorteile damals ein Mitglied des 1. FCN hatte, wieviel die Mitgliedschaft damals gekostet hat, wieviele Mitglieder es gab und was die Mitgliedschaft unmittelbar nach der Umwandlung in einzelnen Verbände beim Fußballverein gekostet hat und wieviele Mitglieder am Anfang in diesen Verein mitgewechselt sind.

    0

    0
  • Ich kenne das von meinem alten Verein auch: Da wurde zusätzlich zum normalen Vereinsbeitrag ein sogenannter Abteilungsbeitrag erhoben, der unterschiedlich groß war: Der der Fußballabteilung war am höchsten, einfach weil da durch Platzmiete, -pflege usw. die meisten Kosten angefallen sind. Die Abteilungen waren insofern ähnlich autark gegenüber dem Gesamtverein. Das führte aber natürlich dann immer zu Grabenkämpfen und Eifersüchteleien z.b. zwischen der zweitgrößten Gymnastikabteilung und der größten Fußballabteilung, der Höhe der an den Gesamtverein abzuführenden Beträge usw.ff. ätzend, kann ich Euch sagen.

    0

    0
  • Apropos: Ich habe kein Bäihball. Wo darf ich den Vereinsbeitrag für den Umbau des CU-Polo-Clubhauses hinterlassen?

    0

    0
    • Woschdsubbn: Apropos: Ich habe kein Bäihball. Wo darf ich den Vereinsbeitrag für den Umbau des CU-Polo-Clubhauses hinterlassen?

      Müsste dir am Ende der letzten Mail mit verkündet worden sein. 🙂

      Wir sind gespannt und warten mit dem Grundstein dann noch …

      0

      0
  • Pingback:Mitgliedschaft: Zwischen Herzensangelegenheit und Wertschätzung | Clubfans United

  • Die Ultras sind sicher ein Kapitel für sich, und zahlenmäßig eine sehr kleine (wenn auch wichtige) Minderheit. Sicher nicht die wesentliche Zielgruppe, wenn es um eine Erhöhung der Mitgliedszahlen geht. Der „Normalfan“ hat entweder eine Dauerkarte oder kauft mehr oder weniger regelmäßig eine Karte, wenn er Zeit und Lust hat. Und er ist oft in Begleitung von Frau und Kind, oder nicht zu vergessen, „er“ ist weiblich und in Begleitung von Mann und Kind.

    Gängige und wie ich finde gute Praxis bei DK-Besitzern ist auch: 5 Mann + Frau kaufen sich 3 DKs, und wechseln sich ab. So sind die Plätze immer besetzt, trotz Urlaub, Krankheit, Schichtdienst, familiären Verpflichtungen …

    Hier steckt jedenfalls das Potential, das ich jetzt mal grob auf 50.000 bis 70.000 schätze (Zahl der Dauerkartenbesitzer mal 2 oder 3 ).

    0

    0

Kommentare sind geschlossen.