Die Club-Chronik für die KW 14

Die meiste Beachtung in unserem aktuellen Rückblick dürfte diesmal ein Spiel finden, das kurz vor dem Abbruch stand, dann aber doch mit einem „Dreier“ für den Club endete. Außerdem erfahren wir von zwei einmaligen Ereignissen.

 

Vor 20 Jahren am 3.4.1993:
Der Club verliert am 23. Spieltag der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 mit 1:4.

Der Club empfing als Tabellenelfter den Tabellen-13. aus Gelsenkirchen.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Zietsch, Kurz, T. Brunner, Bäurle (39. Licht), Schwabl, Oechler, Kramny (56. Rösler), Dorfner, Wück, Eckstein (Trainer: Entenmann)
Schalke: Gehrke, Güttler, Linke, Eigenrauch, Anderbrügge, Luginger, A. Müller, Büskens, Borodiuk, Sendscheid, Mihajlovic (69. Prus) (Trainer: Schulte)

Die Tore:
0:1 Anderbrügge (24.)
0:2 Mihajlovic (25.)
1:2 Dorfner (37.)
1:3 Borodiuk (76.)
1:4 Büskens (83.)

Zuschauer: 39.500
Schiedsrichter: Hans-Peter Best

Wiedersehen und Besonderheit:
Günter Güttler hatte von 1984 bis 1987 beim Club gespielt.
Sascha Licht machte an diesem Tag sein einziges Bundesligaspiel für den Club.

Der Club fiel auf Rang 13 zurück und wurde von Schalke überholt, die auf Platz 10 sprangen.

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Vor 5 Jahren am 5.4.2008:
Der Club gewinnt am 27. Spieltag der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt mit 3:1.

Der Club musste als Tabellenletzter mit drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer beim Tabellensiebten in Frankfurt antreten.

Die Aufstellungen:
Frankfurt: Nikolov, P. Ochs, Vasoski, Spycher, Russ, M. Fink, Köhler, Weissenberger (68. Mantzios), Caio (46. Toski), Fenin, Amanatidis (Trainer: Funkel)
Club: Blazek, Spiranovic, Pinola, Abardonado, Galasek, Misimovic, Kristiansen, Kluge, Charisteas, Saenko (70. Mintal), Vittek (82. Glauber) (Trainer: von Heesen)

Die Tore:
1:0 M. Fink (3.)
1:1 Charisteas (18.)
1:2 Vittek (49.)
1:3 Misimovic (83.)

Zuschauer: 51.500
Laut kicker.de:
Spielnote: 3 – hoher Unterhaltungswert dank vier Toren, aber wenig spielerische Klasse
Chancenverhältnis: 8:6
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Note 1) – erkannte auf dem Platz auch schwierige Szenen, wie die Abseitsstellung von Amanatidis (63.), bewies zudem bei der Reaktion auf die Auswüchse im Nürnberger Fan-Block Augenmaß und fand genau die richtige Linie, um das Spiel über die Bühne zu bringen.
Spieler des Spiels: Zvjezdan Misimovic – war an allen drei Club-Toren beteiligt: Das 1:1 bereitete er mustergültig vor, er schoss die Ecke vor dem 1:2, das 1:3 erzielte er selbst.

Besonderheit:
Schiedsrichter Gagelmann unterbrach nach einer halben Stunde für 21 Minuten das Spiel, weil vom Nürnberger Block Feuerwerkskörper auf das Spielfeld flogen.

Nach zwölf Spielen ohne Sieg konnte der Club mal wieder einen „Dreier“ feiern: der erste in der Rückrunde und der erste unter Thomas von Heesen. Der Club verbesserte sich auf Rang 17, Frankfurt fiel auf Platz 8 zurück.

Spielbericht bei Clubfans United: Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg 1:3 (vom 5.4.2008)

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Vor 10 Jahren am 5.4.2003:
Der Club spielt am 27. Spieltag der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 0:0.

Der Club empfing als Tabellen-16. den Tabellensechsten aus Gelsenkirchen.

Die Aufstellungen:
Club: Kampa, Kos, Nikl, Paßlack, A. Wolf, Jarolim, Michalke (66. Cacau), Larsen, L. Müller, Junior, Ciric (81. Krzynowek) (Trainer: Augenthaler)
Schalke: F. Rost, Rodriguez, Hajto, van Hoogdalem, Waldoch, Kmetsch, Böhme, Vermant, S. Pinto, Sand (57. Varela), Agali (Trainer: Wilmots)

Tore:

Zuschauer: 41.100
Laut kicker.de:
Spielnote 4; Chancenverhältnis 3:6
Schiedsrichter: Edgar Steinborn (Note 2) – agierte in der leicht zu leitenden Partie angenehm unauffällig und sicher, sieht man von wenigen kleinen Fehlern ab.

Spieler des Spiels: Darius Kampa – hielt mit fantastischen Reflexen auf der Linie Agali zwei Mal in Schach (35. und 46.) und dem Club so einen Punkt fest.

Empfehlung und Wiedersehen:
Bei Schalke spielten Tomasz Hajto, der in der Saison 2004/05 für den Club spielen sollte, und Jörg Böhme, der in der Saison 1994/95 für den Club gespielt hatte.

Der Club fiel auf Platz 17 zurück, Schalke blieb auf Rang 6.

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Vor 25 Jahren am 5.4.1988:
Der Club spielt bei einem Nachholspiel des 21. Spieltags der Bundesliga bei Borussia Dortmund 1:1.

Der Club musste als Tabellenfünfter zum Tabellen-14. nach Dortmund reisen.

Die Aufstellungen:
Dortmund: de Beer, Storck, Kleppinger, Hupe, Helmer, Zorc (79. Gerl), Raducanu, MacLeod, Lusch, Dickel (74. Simmes), Mill (Trainer: Saftig)
Club: Köpke, Giske, Dusend (46. N. Wagner), Dittwar (68. Stenzel), H.-J. Brunner, M. Schneider, Reuter, Philipkowski, Grahammer, T. Brunner, Andersen (Trainer: Höher)

Die Tore:
0:1 Andersen (57.)
1:1 Hupe (63.)

Zuschauer: 25.000
Schiedsrichter: Anton Matheis

Empfehlung:
Club-Spieler Stefan Reuter sollte von 1992 bis 2004 für Dortmund spielen.

Der Club konnte seinen 5. Platz festigen, Dortmund kletterte auf Rang 13.

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Vor 15 Jahren am 6.4.1998:
Der Club spielt am 25. Spieltag der 2. Bundesliga bei der SpVgg Unterhaching 2:2.

Der Club musste als Tabellenführer beim Tabellenachten in Unterhaching antreten.

Die Aufstellungen:
Unterhaching: Mai, Strehmel, Tammen, Hertl, S. Täuber, Radlspeck, Okoh (63. Ahanfouf), M. Zimmermann, Oberleitner (68. Garcia), J. Seitz (78. Keuler), Hartig (Trainer: Entenmann)
Club: Hilfiker, Rahner, U. Schneider, Bürger, Simunec, Wiesinger (46. Oechler), T. Richter, Störzenhofecker (79. Rost), Ziemer (60. Smejkal), M. Kurth, Ciric (Trainer: Magath)

Die Tore:
1:0 Oberleitner (33.)
1:1 Simunec (52.)
2:1 S. Täuber (75.)
2:2 Ciric (89.)

Zuschauer: 8.000
Schiedsrichter: Günther Frey

Empfehlung, Wiedersehen und Besonderheit:
Bei Unterhaching spielte mit Carsten Keuler ein Spieler, der in der vorherigen Saison beim Club gespielt hatte, und mit Stephan Täuber ein Spieler, der die folgenden zwei Saisons für den Club spielen sollte.
Unterhaching-Trainer Willi Entenmann war zu Saisonbeginn noch Club-Trainer gewesen, bevor er nach dem 5. Spieltag entlassen und durch Felix Magath ersetzt worden war.
Das Tor von Ivica Simunec war das einzige Tor, das er jemals für den Club erzielt hat.

Der Club konnte seine Tabellenführung verteidigen, Unterhaching blieb auf Rang 8.

 

7 Gedanken zu „Die Club-Chronik für die KW 14

  • Ich kann mich noch ganz gut an das Spiel gegen Schalke vor 20 Jahren erinnern. Eigentlich hätte ich das Spiel gar nicht besuchen können, denn es war geplant, am Abend vorher per Busreise nach Italien aufzubrechen. Doch der Bus kam nicht … und als es dann hieß, dass 24 Stunden später ein Ersatzbus zur Verfügung gestellt wird, habe ich spontan bechlossen, doch noch zum Club zu gehen.

    Und dann dieses Enttäuschung. Der Club war in diesem Spiel total chancenlos.

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  • @Töffi:

    Kann mich auch noch (un)gut an dieses Spiel erinnern. Hatte in dieser Saison eine Dauerkarte auf Block 2. Es war eine deprimierende Vorstellung unserer Mannschaft, durch die sie in höchste Abstiegsnot geriet. Ich weiß noch, dass ich beim Verlassen des Stadions ein ziemlich flaues Gefühl im Magen hatte…

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  • Witzig auch der Rückblick auf „Vor 5 Jahren am 5.4.2008“ gegen die Eintracht. Damals hätte man wohl auch nicht gedacht, dass heute die SGEler als Sinnbild für „Randalemeister“ gelten, während man damals entrüstet die Clubfans anprangerte.

    Dennoch: Das war damals (außer dem Ergebnis) eine ganz unschöne Erfahrung rund um das Spiel…

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    • Alexander | Clubfans United: Dennoch: Das war damals (außer dem Ergebnis) eine ganz unschöne Erfahrung rund um das Spiel…

      kann mich auch noch gut erinnern. Wie war das noch, hat sich dann nicht Herr ARO persönlich vor die Fans gestellt? Oder wars Bader?

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      • Optimist: kann mich auch noch gut erinnern. Wie war das noch, hat sich dann nicht Herr ARO persönlich vor die Fans gestellt? Oder wars Bader?

        Das war Michaela noch höchst persönlich. Damals war MaBa ja kaum an die frische Luft geschweige denn ein Mikro gelassen.

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        • Alexander, Optimist,

          soweit ich mich erinnern kann, stand ARO nicht allein vor dem Fanblock. Da war noch ein Kollege aus dem Club-Präsidium dabei, dessen Name ich vergessen habe. Er hatte so einen aufwändig zu pflegenden Schnurrbart.

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  • Als ich dann eine Woche später die Schlagzeile „Spielabbruch in Nürnberg“ (oder so ähnlich) gelesen habe, war zunächst der einzige GEdanke, jetzt haben es die Deppen also doch geschafft…

    Hat sich zum Glück ja dann doch als wetterbedingt erwiesen.

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