Mainz: Interesse an Marek Mintal

Klappe, die 28ste. Noch 7 mal vor einem Spieltag schlafen, dann ist schon wieder Sommerpause und man hat Gewissheit, was die nächste Saison bringt. Der Sonntag könnte da eine Richtung vorgeben.

Nein, es steht kein Schicksals- oder Endspiel auf dem Programm, nicht mal ein echtes „richtungsweisendes“ Spiel – im Prinzip geht es am Sonntag (warum eigentlich schon wieder Sonntag? Weil sich Mainz und Nürnberg unter der Woche so verausgabten?) einfach um 3 Punkte. Aber klar ist auch: Bei einem Sieg des 1. FC Nürnberg würde man auch letzte Zweifel vom Hof kehren und die Europapokal-Träume kaum mehr unter dem Deckel halten können. Klar ist aber auch: Zuletzt war es Mainz, die ähnlichen Träumereien ein jähes Ende bereitet hatten und statt dessen selbst das internationale Ticket schnappten – was ihnen dann aber ‚Gaz Metan Medias‘ bescherte (oder dem Club ersparte…).

Noch traut man nicht ganz dem „Frieden“ dieser Saison, dennoch denkt man so langsam doch so ein Stück weiter. Werden Wiesinger/Reutershahn bleiben dürfen? Vielleicht spricht dafür, viel ist aber auch noch nicht passiert – und das „neue Besen“ bisweilen erstmal besser kehren ist auch nicht ganz neu. Und natürlich geht der Blick auf den Kader für eine mögliche/wahrscheinliche nächste Bundesliga-Saison. Wird Pinola verlängern – oder ist für den Argentinier nach 6 Jahren Club Schluss, weil er auch in Anbetracht seiner schwankenden Leistungen vielleicht ein leistungsbezogenes Salär nicht akzeptieren mag? Pinola ist dann doch noch zu jung um schon einen verdienten Platz im Club-Altenteil angebotenen zu bekommen. Verträge von Klose, Plattenhardt und Esswein laufen 2014 aus und bei ihnen dürften – im Gegensatz zu den erfahrenen Spielern wie Schäfer oder Balitsch – die Überlegungen mit einem Jahr Restlaufzeit eine ordentliche Ablösesumme zu erzielen durchaus im Raum stehen, sollten sie eine Verlängerung der Verträge ablehnen. Auch Polter wird den Verein wohl mit Ablauf seiner Leihe verlassen – da sind wohl auch einfach Anspruch und Wirklichkeit sowohl beim Spieler selbst wie auch den aufgerufenen Transfermodalitäten zu weit auseinander.

Es beginnen also langsam aber sicher die Transfergerüchte wieder heißer zu laufen. Klose soll bei Basel und auch in Wolfsburg am Zettel stehen, einen Abnehmer für Esswein in der Rückrundenform müsste man wohl auch nicht lange suchen. Doch beide spielen in den Planungen des FCN eine große Rolle und würden wohl nur gegen ein ordentliches Schmerzensgeld wechseln dürfen. Und auch wenn das oft dann Floskeln sind, so dürfte die „Schmerzgrenze“ dann diesmal doch etwas höher liegen als die Jahre zuvor – denn den Luxus höher pokern zu dürfen hat man sich im wahrsten Sinne der Wortes verdient. Doch ‚Gemach, gemach!‘ – noch ist ja noch wirklich gar nichts entschieden, am Ende spielen wir noch Champions League. Und so sollte man sich nicht auf das boulevardeske Glatteis begeben und an nebulösen Spekulationen sich beteiligen wie bspw. das, dass ein gewisser Julian S. vor einer Rückkehr stünde. Nichts gegen Gerüchte an sich, weniger schön allerdings, wenn sie auf undichte Stellen im Aufsichtsrat zurückgeführt werden ‚könnten‘, was dem Club am Ende nur schadet und einmal ungern an alte Zeiten erinnert – ganz egal wie viel nun am Gerücht und an seiner Herleitung dran sein sollte. Daher: Einfach lächeln und winken und sich vor Augen führen, dass sich der Club in den letzten Jahren in Sachen Transfers verschwiegener als eine Schweizer Bank präsentierte und Transferangelegenheiten stets lange unter dem Deckel halten konnte. Ob Der neue Stürmerstar dann ein Julian S. wäre (was mehr als stark angezweifelt werden darf) oder ein in München ausgemusterter Mario G. oder doch einfach ein B. Rosinger, darüber machen wir uns dann im Sommer einen Kopf. Nur noch 7mal schlafen!

Interview mit Kigges

kigges-twitter1Wenn schon Transfergerücht, dann doch lieber eines mit verlässlicher Quelle: Mainz hat Interesse an Marek Mintal! Das sagt uns ein Insider aus Mainz, nämlich Michael Bopp vom Mainzer Fanmagazin kigges.de – allerdings mit Augenzwinkern und dem Zusatz „dem jungen“. Einen wie Mintal damals, das wäre einer, aber auch einer, den der Club gern wieder aus dem Hut zaubern würde. Einen feinen Menschen ganz ohne Allüren, einem tadellosen Sportler und gesegnet mit einem unglaublichen Torriecher. Doch leider sind solche Überraschungen eben nicht wirklich so einfach wiederholbar und man muss mit dem auskommen was man sich erarbeitet und erwirtschaftet. Und da sind Vereine wie Mainz und der Club durchaus ganz nah beieinander – mit Vorteil Mainz im Sinne eines neuen Stadions, auch wenn die Umsetzung desselben dann auch zeigt wie nah beieinander die Vor- und Nachteile solcher Entwicklungen dann manchmal liegen.

Wir sprachen mit Michael Bopp über Mainz und den Club, über den Werdegang so mancher Jugendkonzepte, über neue und alte Helden, über Licht und Schatten von Modernisierung und Professionalisierung, über Europa und den ganzen Rest.

[Clubfans United] Hallo Michael, schön dass das mit kigges.de diesmal geklappt hat. Wir kennen kigges.de vor allem über Twitter @kigges, wo ihr öfter von den Pressekonferenzen twittert. Was ist kigges.de? Wer macht da mit? Erklär uns doch die kigges-Welt!

[Kigges.de] „Also, Kigges entstand vor mittlerweile 13 Jahren, als die damalige 05-Homepage (ja, damals gab’s schon eine) zunächst immer schlechter wurde, ehe sie ganz abgeschaltet wurde. Ich war damals gerade als Volo damit beschäftigt, mir HTML anzueignen, und fand, dass es eine gute Idee sei, Arbeit und Spaß miteinander zu verknüpfen. Also schuf ich eine Website, wo man via (Parsimony)Forum über die 05er diskutieren konnte, schrieb Vor- und Nachberichte – und merkte ganz schnell, dass das verdammt viel Arbeit für einen alleine ist. Über die Jahre haben einige an der Seite mitgearbeitet (Danke an dieser Stelle an Ben, Markus, Roger und all die anderen, die ich jetzt sicher vergessen habe). Der Ausdruck „Kigges“ stammt übirgens aus dem Rheinhessischen und ist die umgangssprachliche Formulierung für Fußball bei uns („Treffe mehr uns zum Kigges?“).

Die „Kigges-Welt“ besteht vor allem (und immer noch) aus einem hoch frequentierten Forum. Leider sind die Zeiten, in denen sich die Poster auch aus dem richtigen Leben kannten, schon lange vorbei. Ich erinnere mich noch an legendäre Kigges-Treffs in einer Mainzer Kneipe, wo sogar Christian Heidel ab und an mal vorbeigeschaut hat. Das war allerdings, bevor der Verein so eine unglaubliche Entwicklung genommen hat. Heute ist – auch im Verhältnis der Verantwortlichen zu Kigges – alles sehr viel professioneller. Hat man früher noch problemlos Akkreditierungen für Spiele bekommen, geht das heute nicht mehr. Auch, dass wir eine Email von Christian Heidel persönlich bekommen, wo drinsteht, dass man soeben Benny Auer verpflichtet hat (lang, lang ist’s her), ist heute nicht mehr denkbar. Professionalisierung aller Orten eben. Mit dem Verein sind nun mal auch viele neue Fans dazugekommen, die im Internet diskutieren – und das oft auf einer Ebene, die mir als Betreiber längst nicht mehr so gefällt. Das Diskussionsniveau ist dementsprechend leider stark gesunken in den vergangenen Jahren.“

[Clubfans United] Die Saison ist doch irgendwie komisch. Sie ist irgendwie so langweilig was oben und unten angeht – dazwischen aber vollkommen verwirrend. Das Rhein-Main-Gebiet greift nach Europa, Bremen, Wolfsburg und Stuttgart müssen noch ein bisschen zittern – aber so ganz klar ist einem das ja nicht, denn mindestens bis Platz 11 ist eigentlich alles so dicht zusammen, dass sogar unser Club sich noch Hoffnungen machen dürfte, so rein tabellarisch mit nur vier Punkten Rückstand. Was ist da los in der Saison? Und wie wird das alles enden?

„Es zeigt sich wohl wieder mal, dass – abgesehen von den Bayern und mit Abstrichen Dortmund – jeder jeden schlagen kann. Und das kann man auch an der Tabelle ablesen. Die Punkteabstände sind so gering, dass es derzeit sogar möglich erscheint, dass ein Team, das jetzt noch auf Platz 11 oder 12 steht, am Ende in die Championsleague-Qualifikation einzieht. Ob das dem Verein dann so gut tun wird oder nicht? Keine Ahnung. Aber für die Spannung in der Liga ist es doch eigentlich ein Geschenk, gerade vor dem Hintergrund, dass Meisterschaft und Abstiegskampf doch eine ziemlich langweilige Angelegenheit geworden sind. Wie alles enden wird? Ich glaube, dass an den letzten Spieltagen sich die „Großkopferten“ doch wieder durchsetzen, dass Schalke 4. wird – und der HSV und Frankfurt als Überraschungsteam 5. und 6. – wo Mainz und Nürnberg landen? Zwischen 7 und 10 – und das wäre sicher für beide ein Erfolg.“

[Clubfans United] Die Medien haben in den letzten Jahren ja gern mal einen Helden gekürt – mal war es ein Favre, dann ein Tuchel oder zuletzt ein Streich. Mal war ein Slomka und das Hannoversche Modell im Fokus, dann wähnte man Stuttgart oder Hamburg auferstanden und wieder auf dem Weg nach oben. Die Zielgerade der Saison scheint aber alles ad absurdum zu führen – denn die Eintracht-Helden robben zuletzt nur noch der Ziellinie entgegen, Hamburg wird in München verdroschen und die hochgelobten Hannoveraner tingeln auf Platz 12 in der Mitte der Tabelle. Sollte man zukünftig nicht wieder etwas vorsichtiger sein mit der Kür seiner Helden?

„Für die Medien gibt es grundsätzlich nur schwarz und weiß. Entweder alles total super – und ein Verein steht kurz vor der Selbstauflösung. Online- wie Print-Medien brauchen Geschichten und Gesichter – und wenn die von der Realität nicht geliefert werden, denken sie sich eben welche aus. Allein, was der Boulevard (BLÖD und Co.) Saison für Saison abziehen, lässt mich einen massiven Würgereiz empfinden. Da wünsche ich mir manchmal mehr Hans-Meyer-Mentalität bei den Trainern, Spielern und Verantwortlichen der Clubs. Die Schlagzeilenmacher und Dampfplauderer einfach mal auflaufen lassen. Leider machen viele dieses Spiel mit und liefern bereitwillig markige Sätze. Sich intensiver mit der Materie auseinanderzusetzen (vor allem in fußballtaktischer Hinsicht), dazu haben die wenigsten Schreiber überhaupt eine Ahnung. Lieber geht es um den eingestickten Schriftzug von VdV auf seinem Schuh, um Gina-Lisa im Hotel oder „Was macht Frau Ballack eigentlich?“. Ernsthafte Analysen oder tiefgründige Interviews – Fehlanzeige.

Fans gieren natürlich nach Helden – doch zumindest wir in Mainz haben oft ein gutes Gespür dafür, wer solche Huldigungen verdient. Bei uns wird selten der auf den Zaun gerufen, der das entscheidende Tor erzielt hat. Oft sind es die, die durch ihre großartige Leistung auf dem Platz, aber weniger durch spektakuläre Aktionen, auf sich aufmerksam gemacht haben. Nicht ohne Grund sind in Mainz vor allem Defensivspieler wie Elkin Soto und Nikolce Noveski echte Publikumslieblinge. Wobei bei beiden noch hinzu kommt, dass sie schon verdammt lange im Verein sind – ähnlich wie Javier Pinola beim Club beispielsweise.“

[Clubfans United] Mainz dagegen – das muss man auf sportlich fair anerkennen – hat sich in den letzten Jahren unter Tuchel und Heidel Respekt verschafft und absolut etabliert. Heidel und Tuchel, das steht für einen Mainzer Weg. Aber was genau ist dieser Weg? Die Bruchweg-Boys sind ja Geschichte und Mainz hat nun das höchste Durchschnittsalter der Liga. Es scheint, als sei das das Schicksal der meisten Mannschaften, die aus der Not heraus eine junge Mannschaft formten und dann zur Absicherung des erreichten sukzessive altern. Einst Stuttgart, nun Mainz, Hoffenheim oder auch unser Club – ist ein Jugendkonzept generell dem Verfall gewidmet?

„Einen „Mainzer Weg“ in dem Sinne gibt es eigentlich nicht. Aus den Mitteln das Beste machen, was einem zur Verfügung steht, wirtschaftlich seriös arbeiten, Spieler entwickeln – und dann unter Umständen gegen hohe Transfererlöse abgeben, das könnte man vielleicht als Mainzer Weg bezeichnen – wobei diese Strategie auf viele Vereine zutrifft. Ich denke, für viele junge Spieler sind Mainz, Freiburg oder Nürnberg die richtige Zwischenstation, um sich weiterzuentwickeln und dann gegebenenfalls zu einem „Großen“ zu wechseln. Einer von Thomas Tuchels Ansätzen ist es, Spieler besser zu machen, ohne das an die große Glocke zu hängen. Funktioniert das, haben alle etwas davon. Der Spieler kann sich für höhere Aufgaben interessant machen, der Verein im Zweifelsfall eine ordentliche Ablösesumme generieren – und das Team schneidet erfolgreich ab. Auf die Jugend zu setzen, kann nie eine alleinige Strategie sein, wenn sie nicht – wie im Fall Stuttgart damals – vollständig aus der Not geboren ist. Man braucht immer auch erfahrene Akteure, die die Jungen leiten und führen.

Dass die „Bruchwegboys“ schnell Geschichte sein würden, war damals eigentlich schnell klar. Schürrle stand bei Leverkusen schon unter Vertrag, Holtby musste nach der Saison zurück nach Schalke. Und hätte sich Szalai nicht so schwer verletzt, würde der heute wahrscheinlich auch schon woanders kicken. Vielleicht kann man das den „Fluch der guten Tat“ nennen.

Ob Jugendkonzepte generell dem Verfall gewidmet sind? Gut möglich. Denn: schlagen sich die Jungen gut, werden sie schnell mit Angeboten anderer Vereine gelockt. Sind sie schlecht, steigt der Verein schlimmstenfalls ab.

Zum hohen Durchschnittsalter der 05er sei übrigens noch gesagt, dass sich dies vor allem durch unsere „Altherren-Abwehr“ ergibt, die mit ihrer Erfahrung allerdings eine der besten der Bundesliga ist. Dazu haben wir im Mittelfeld und Angriff durchaus junge, entwicklungsfähige Spieler. Aber eben keine 20jährigen, die sowieso ganz schnell weggekauft werden.“

[Clubfans United] Heidel hat kürzlich Tuchel für „absolut unverkäuflich“ erklärt. Derartige Treuebekenntnisse kannten wir auch von Bader/Hecking – bis dann wie aus dem Nichts eine Ausstiegsklausel auftauchte – oder eben jemand mit dickem Scheckbuch wedelt. Traut ihr Tuchel wie Hecking eigentlich zu auch eine ganz große Mannschaft zu führen, statt nur beim „best of the rest“ eine gute Figur zu machen?

„Thomas Tuchel hat grundsätzlich alle Fähigkeiten, um eines Tages Bayern, Leverkusen, Schalke oder Dortmund zu trainieren. Ob er dort allerdings glücklich würde, weiß ich nicht. Tuchel ist Medienarbeit eigentlich ziemlich zuwider – und am liebsten würde er den Kontakt mit der Presse auf das Allernötigste beschränken. Aber gerade bei größeren Vereinen braucht man einen, der nicht nur ein guter Trainer ist, sondern im Zweifelsfall auch ein Medienprofi und Entertainer. In Mainz kann TT machen, was er will, er bekommt weitestgehend alle Wünsche erfüllt, muss sich nur mit Christian Heidel absprechen, hat ansonsten aber keinen wichtigtuerischen Vorstand oder schlaue Ex-Spieler, die ihm reinreden wollen. Deswegen hoffe ich persönlich, dass TT den 05ern noch sehr lange erhalten bleibt. Ich denke aber, dass er – ähnlich wie Jürgen Klopp – zu neugierig ist, um lebenslang nur in einem Verein zu arbeiten. Davon träumt man vielleicht als Fan.

Hecking hat in Hannover schon gezeigt, was er kann, nun wieder in Nürnberg – und ich „fürchte“, dass er Wolfsburg mittelfristig auch auf Erfolgskrus bringen wird – wenn der Verein ihm die Zeit gibt.“

[Clubfans United] Zurück zum Bruchweg? Oder: Ein Zwischenfazit mit dem neuen Stadion? Würdet ihr uns so einen zweckmäßigen Stadionneubau auf grüner Wiese empfehlen?

„Schwieriges Thema. Ich persönlich bin mit dem neuen Stadion auch nach knapp zwei Jahren noch nicht so richtig warm geworden. Der Bruchweg war im wahrsten Sinne des Wortes eine Bruchbude. Aber hier haben wir Tränen der Freude und Tränen der Trauer geweint, haben eine wahnsinnig intensive Ära erlebt, mit Abstiegskämpfen, Auf- und Abstiegen. Wir haben Jürgen Klopp kommen und gehen sehen. Jede Ecke dieses „Schmuckkästchens“, das es ja gar nicht ist, atmet 05-Geschichte.

Die Arena in den Bretzenheimer Feldern hat eine höhere Zuschauerkapazität, hat Logen, ist modern und funktional. Aber ich fühle mich immer noch wie bei einem Auswärtsspiel. Jedes Mal stehen andere Leute um einen herum, viele Fußballtouristen oder gar Gästefans finden sich plötzlich auf der Fantribüne wieder. Alles ist irgendwie kühler, weniger emotional, steril fast. Ob so eine Kiste mitten auf der Wiese der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich nicht. Für den Verein war es essentiell, sich zu vergrößern, um die Voraussetzungen zu schaffen, auch weiter erste Liga spielen zu können. Aber ich glaube, viele Fans wünschen sich den baufälligen, engen Käfig Bruchwegstadion zurück.“

[Clubfans United] Mainz wieder im Europapokal? Warum würde das diesmal alles besser werden als letztes mal? Und: Ist Europapokal für Teams wie Mainz, Freiburg, Frankfurt oder auch Nürnberg durch Doppelbelastung und nicht zuletzt den ganzen Trubel nicht mehr Risiko als Chance?

„Ich finde es immer lustig, wenn Vereine alles dafür tun, in den Europapokal einzuziehen – und dann über die Doppelt- und Dreifachbelastung zu jammern – wie das die Stuttgarter zuletzt getan haben. Wer darauf keinen Bock hat, soll sein Startrecht weitergeben, ist meine Meinung. Fluch oder Segen? Wer wirtschaftlich seriös arbeitet und kalkuliert, wer seinen Kader nicht für ein paar Europapokalspiele sinnlos aufbläht, um dann schon in der Quali auf die Nase zu fallen, der geht kein Risiko ein. Wer aber meint, nur weil er mal 5. oder 6. geworden ist, er könne jetzt mit den „großen Hunden pinkeln“ und mit den dicken Scheinen wedelt, der kann eigentlich nur verlieren. Wer eine Europapokal-Quali ordentlich angeht, der muss weder Doppelbelastung von sonstigen Trubel fürchten. Insofern denke ich nicht, dass da ein großes Risiko besteht. Die Frage ist immer: Was macht man daraus?“

[Clubfans United] Ivanschitz soll ablösefrei gehen, immerhin 3,5 Mio. schwer (Marktwert). Habt ihr es nun so dicke, so einen ziehen zu lassen? Und: würdet ihr bspw. ihn dem Club als Verstärkung empfehlen?

„Thomas Tuchel hat es gegenüber den Medien erläutert, warum man sich dagegen entschieden hat, den Vertrag von Andreas Ivanschitz zu verlängern. Kurz und knapp meinte er, dass es keine billige Vertragsverlängerung geworden wäre. Und deshalb wäre es nur logisch gewesen, ihm für die kommenden zwei Jahre eine exponierte Rolle in der Mannschaft zuzuweisen, als Fixpunkt in der Offensive. Diese Rolle sah man in der Planung aber so nicht für ihn.

Andi ist sicher für viele Mannschaften eine Verstärkung in der Bundesliga, ich denke, alle außer den ganz großen Klubs hätten Verwendung für ihn. Dazu ist er ein feiner Kerl und echter Sportsmann. Ob er allerdings nach Nürnberg wechseln würde, wo er doch bei Spielen gegen den Club aufgrund EINES Vereinswechsels in der lange zurückliegenden Vergangenheit immer wieder auf das Übelste beschimpft und bepöbelt wurde, wage ich zu bezweifeln.

Was Andi fehlte – und was sich Tuchel auf dieser Offensivposition sicher noch mehr wünscht -, sind Torgefahr und Dynamik. Ich glaube, die 05er haben einfach andere, finanziell besser bezahlbare Optionen in der Hinterhand – und dazu auch den Plan, ein anderes System zu spielen, in dem es Andis Paraderolle als offensiver 10er nicht mehr gibt.“

[Clubfans United] Wie siehst du das Duell am Sonntag? Eine Begegnung auf Augenhöhe? Oder seht ihr eure Mainzer per se etwas stärker? Kurzum: Begegnen sich da ein Europapokalaspirant und ein designierter Abstiegskandidat oder schlicht zwei Teams aus der – wie Wontorra das formulierte – grauen amorphen Masse der Liga? Zwei Teams, die die Gunst der Stunde nutzen könnten um mal
wieder international zu spielen, bis sich die Finanzgrößen der Liga erholt haben?

„Wie schon gesagt: In der Liga kann eigentlich jeder jeden schlagen – und die aktuelle Tabelle hat dahingehend auch keine große Aussagekraft. Insofern denke ich, dass es ganz klar ein Duell auf Augenhöhe ist. Der Club ist heimstark, hat eine ordentliche Offensive und Defensive, eigentlich eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen, hungrigen Spielern. Am Sonntag wird vor allem die Effizienz entscheiden. Da haben sich die 05er zuletzt gegen Bremen nicht gerade mit Ruhm bekleckert – die Nürnberger hingegen nach einem 0:2 in Wolfsburg fast noch gewonnen. Das entsprechende Selbstvertrauen werden sie also haben.“

[Clubfans United] Gibt es eigentlich einen Spieler beim Club, auf den ihr ein Auge geworfen habt?

„Nürnberg lebt vor allem von einem starken Kollektiv – und das zeigt sich auch darin, dass es meiner Meinung nach nicht DEN EINEN überragenden Akteur gibt. Am interessantesten finde ich persönlich Hiroshi Kiyotake. Und wenn ich wählen könnte, hätte ich gerne den jungen Marek Mintal ;)“

[Clubfans United] Ihr seid zuletzt nicht gerade unser Lieblingsgegner – die letzten fünf Partien konnten wir nicht für uns entscheiden. Vor allem aber schmerzte, dass es oft genug Mainz war, die unsere Träume von höheren Zielen zerplatzen ließen. Eine Situation, die sich ja quasi analog 2011 wiederholen könnte – auch damals ließ Mainz mit einem 0:0 den letzten Funken Hoffnung auf Europapokal erlöschen. Wie seht ihr die Partie am Sonntag?

„Ich glaube nicht, dass am Sonntag eine Vorentscheidung fällt, was die Qualifikation für Europa anbetrifft. Auch danach gibt es noch jede Menge Punkte zu holen, dazu sind die Abstände in der Tabelle mehr als knapp. Am Ende gibt es wieder ein schiedlich-friedliches Unentschieden, es sei denn, irgendein vollblinder Schiri verpfeift das Spiel.“

[Clubfans United] Bevor wir zum Schluss kommen: Welches Thema beschäftigt euch derzeit rund um den Fußball am meisten?

„Da es sportlich ja eigentlich super läuft, gibt es andere Themen, die die Menschen bewegen. In Mainz gibt es eine wohl nie enden wollende Stimmungsdiskussion, die sich zuletzt wieder mal an der Tatsache entzündete, dass unsere Ultras eine neue Anlage kaufen wollen, um nicht nur die beiden zentralen Fanblöcke Q und R, sondern auch die Seitenblöcke P und S zu beschallen, damit mehr Fans mitbekommen, was der Capo vorsingt, damit mehr Leute mitsingen und mit anfeuern. Allerdings gibt es immer wieder Leute, die sich über das vermeintliche Stimmungsmonopol der Ultras aufregen, die fordern, man solle die Anlage ganz abschalten, weil es erst dann wieder möglich wäre, spielbezogene Anfeuerung zu bringen sowie kreative Gesänge anzustimmen. Die Behauptungen gehen soweit, dass es heißt, viele würden nicht mehr mitmachen, eben weil sie nicht bevormundet werden wollten. Das Ganze halte ich allerdings nur für einen Aufhänger für den in vielen Vereinen bestehenden Konflikt zwischen eher jungen Ultras oder ultraorientierten Fans und den „old-school“-Fans. Eine Lösung dieses Problems wird es wohl nie geben, auch wenn es von Ultra-Seite immer wieder und wieder Angebote zu Gesprächen gegeben hat – zuletzt auf den Mainzer Fantagen 2012.“

[Clubfans United] Wir bedanken uns für das Interview und wünschen uns allen ein gutes Spiel. Wenn du noch eine Anekdote zum Abschluss hast, dann her damit. Oder vielleicht ein Schlusswort über eure Sicht auf den FCN im Allgemeinen und die Clubfans im Besonderen?

„Mainz und Nürnberg sind, was die Perspektive angeht, mehr oder weniger auf Augenhöhe. Beide Teams haben sich in der Bundesliga etabliert – ohne dass man einen Abstieg zu 100 % ausschließen kann. Mainz hat derzeit den Vorteil, eines moderneren Stadions, dafür ist das gute alte Frankenstadion sicher das schönere und stimmungsvollere Stadion. Gleiches gilt sicher auch für die Fans. Während unsere Fangemeinde zwar weiter wächst, ist die Nürnberger deutlich größer, reisefreudiger und sehr viel stimmgewaltiger – allerdings auch etwas verrückter, was manche Aktion anbetrifft, die im oder neben dem Stadion so stattgefunden hat. Da kann man auf manches sicher neidisch sein, bei anderen Dingen bin ich froh, dass die Zahl der Bekloppten doch sehr überschaubar ist bei uns. Letztlich kann man aber anerkennen, dass beim Club gute Arbeit geleistet wird, dass man die plötzliche Demission von Hecking sehr gut überstanden hat. Martin Bader steht zwar nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit, ist aber in meinen Augen der wichtigste Mann, um den Club weiter in der Bundesliga zu halten.“

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Michael Bopp [Kigges.de] am 2.4./3.4.2013 via Email.

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85 Gedanken zu „Mainz: Interesse an Marek Mintal

  • Wie immer – prima Interview, sehr informativ und Unbekanntes zu Tage fördernd. Chapeau, Alexander und Michael!

    Ich fürchte, es wird am Sonntag einmal mehr ein Remis geben – und somit die Tendenz zur Richtungslosigkeit bestätigt. Aber ich gestehe es gerne: Ich genieße die Saison trotzdem – dass sie so entspannt verlaufen, war zu Beginn nicht absehbar…

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  • Schönes Interview. Immer wieder schön zu lesen. Ich spekuliere am Sonntag auf einen knappen Sieg für unseren FCN. Wir sind mal wieder gegen Mainz dran 😉 und Esswein muss gegen Noveski & Co. seine Schnelligkeit ausspielen 🙂

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  • Servus zusammen, Alexander ,wiedermal ein klasse Bericht von dir. Bei Eschwein und Klose würde ich so bald wie möglich einen neuen Vertrag vorlegen um beide für 1-2 Jahre an den Club binden,wie Pinola sich entscheiden wird wissen eventuell die Götter,nur darf er nicht bis zu letzten Minute damit warten,–endwerder er unterzeichnet den vorliegenden Leistungsbezogenen Vertrag oder er geht.Am Sonntag gegen die Mainzer tippe ich auf ein 2:0 für den Club,Raphael Schäfer möchte wieder eine „Weiße Weste“ haben und wenn wir so spielen wie in der 2 Halbzeit in Wolfsburg dann könnten wir 3 Punkte holen,den der Club spielt in der Rückrunde ein schwer durchschaubaren Gegner für alle in der 1 Liga. Wenn wir nächsten Samstag in München spielen könnten wir den Bayern das Leben schwer machen und mit Glück 1 Punkt holen

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  • Sehr guter Einleitungsartikel und schönes Interview, wie eigentlich immer. Ich wäre allerdings mit 1 Punkt nicht so wirklich zufrieden, gegen Mainz sind wir jetzt auch einfach mal mit einem Dreier dran!

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  • Da haben wir sie wieder, die typische Situation, in der wir aus der Pflicht die Kür machen können – und damit bisher immer zuverlässig und grandios scheitern.

    Ich baue darauf, dass Wiesehahn uns diesmal beweist, dass sich tatsächlich etwas zum Guten verändert hat und wir einen verdienten Dreier einfahren.

    Und um Rolligünni aufzugreifen: Ich hoffe, dass die Bauern dieses WE schon Meister werden und nach der Juve Feier die Zügel schleifen lassen!

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    • Optimist: Da haben wir sie wieder, die typische Situation, in der wir aus der Pflicht die Kür machen können – und damit bisher immer zuverlässig und grandios scheitern.

      Ich vertrete die Hypothese, dass Hecking unbewußt dieses grandiose Scheitern, wenn man einmal von der Pflicht hin zur Kür kam, mit seinem überhöhten Sicherheitsdenken und Sicherheitsfußball befördert hat. Weil es vielleicht unterbewußt in den Köpfen der Spieler war, die Sicherheit sei ja nun vorhanden, wenn man aus den Abstiegssorgen heraus war und im Profifussball entscheiden, wie man weiß, oft wenige Prozentpunkte Willen oder nachlassen über Sieg oder Niederlage.
      Ich kann mir gut vorstellen, daß es unter Wiesinger besser laufen könnte im Saisonentspurt, wenn sich nicht alles nur um Sicherheit, sondern auch am Spiel nach vorne ausrichtet.

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    • Optimist: Da haben wir sie wieder, die typische Situation, in der wir aus der Pflicht die Kür machen können – und damit bisher immer zuverlässig und grandios scheitern.

      Ich baue darauf, dass Wiesehahn uns diesmal beweist, dass sich tatsächlich etwas zum Guten verändert hat und wir einen verdienten Dreier einfahren.

      Nach 27 Spieltagen 35 Punkte zu haben IST in meinen Augen schon Kür und keineswegs Pflicht. Von „grandios scheitern“ sind wir mMn weiter weg als Dortmund vom Titel, selbst wenn wir am Sonntag verlieren würden.

      Und wenn uns nun gegen Mainz die Tagesform, das Glück in entscheidenden Spielsituationen, der Schiedsrichter,..(und diese drei Dinge machen am Sonntag wohl >80% des Resultates aus), nicht gewogen sind, dann hat uns Wiesehahn nichts bewiesen und es hat sich nichts zum Guten geändert?
      Also „zum Guten“ der 5. Bundesligasaison in Folge, mit gleichzeitigem kompletten Schuldenabbau?

      Sorry Optimist, geht jetzt echt nicht gegen dich, aber ich verstehe manchmal wirklich die (Club Fan)-Welt nicht mehr.

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      • Norisfighter, Du überbewertest meine Wortwahl 😉

        Ich meine eine Situation wie damals, als wir gegen Frankfurt Tabellenführer hätten werden können. Einzelsituationen. Die Saison insgesamt ist natürlich – da hast Du recht – weit entfernt von Scheitern 😉

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        • Optimist: Norisfighter, Du überbewertest meine Wortwahl

          Ich meine eine Situation wie damals, als wir gegen Frankfurt Tabellenführer hätten werden können. Einzelsituationen. Die Saison insgesamt ist natürlich – da hast Du recht – weit entfernt von Scheitern

          Ja, ich habe da wohl auch etwas zu sehr aus der Emotion heraus geschrieben. Bei dir im speziellen hätte mir eh deutlich werden müssen, welche Intention dahinter war, denn du gehörst sicher nicht zu der Fraktion die ich eigentlich ansprechen wollte.

          Entschuldige hierfür.

          Einige andere dürfen sich aber durchaus angesprochen fühlen. 🙂

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          • Norisfighter, kein Problem, ich habe mich auch nicht angesprochen gefühlt und wollte nur klarstellen, wie ich das meinte.

            Man stelle sich vor, wir hätten damals gewonnen gegen Frankfurt: die wären jetzt vielleicht sogar mit im Abstiegskampf und wir wären ernster Euro-Kandidat. Ich glaube nämlich schon, dass das so ein „Lauf oder Loch“ Spiel war, wenn man die Ergebnisse danach betrachtet.

            Hätte hätte Fahrradkette.

            Gegen Mainz zählt kein Konjunktiv, da will ich großen Sport sehen! 😉

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  • “Für die Medien gibt es grundsätzlich nur schwarz und weiß. Entweder alles total super – und ein Verein steht kurz vor der Selbstauflösung. Online- wie Print-Medien brauchen Geschichten und Gesichter – und wenn die von der Realität nicht geliefert werden, denken sie sich eben welche aus. Allein, was der Boulevard (BLÖD und Co.) Saison für Saison abziehen, lässt mich einen massiven Würgereiz empfinden. Da wünsche ich mir manchmal mehr Hans-Meyer-Mentalität bei den Trainern, Spielern und Verantwortlichen der Clubs. Die Schlagzeilenmacher und Dampfplauderer einfach mal auflaufen lassen. Leider machen viele dieses Spiel mit und liefern bereitwillig markige Sätze. Sich intensiver mit der Materie auseinanderzusetzen (vor allem in fußballtaktischer Hinsicht), dazu haben die wenigsten Schreiber überhaupt eine Ahnung.

    Micheal Bopp

    Sehr wahre Worte, welche aber ebenso auf den großen Teil der Fans und im besonderen auf die im Net schreibenden Fans zutrifft. Sehr selten trifft man noch Leute ohne dieses naive schwarz/weiß-Denken, selbst hier auf der noch zur rühmlichen Ausnahme zählenden Seite ist dieses Denken doch ganz gut verbreitet.

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  • Mainz ist mir unsympathisch. Warum? Wegen Klopp und Tuchel. Solche notorisch schlechten Verlierer kann ich nicht ab.

    ABER…. Danke mal wieder für das Interview mit dem vermeintlichen „Feind“. Das relativiert dann eben doch einiges und verleiht dem „Gegner“ ein menschliches Antlitz. 😉
    Das ist ja auch die Intention dieser Webpräsenz, und ich weiß das sehr zu schätzen! Weiter so!

    Meine Prognose:
    Wir sind fast sicher… Ergo werden wir den entscheidenden Schritt wieder nicht machen. Bestenfalls ein Unentschieden.

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  • habe mich kurzfristig entschlossen doch am Sonntag mit meinem Enkelsohn ins Stadion zu gehen, dafür Montag in aller Frühe auf die Bahn, naja.
    Ich hoffe einfach dass unser Team diese Saison die Spannung halten kann. Auch ohne wirkliches Abstiegsgespenst im Rücken versuchen den Zuschauern was zu bieten und in der Liga möglichst weit zu kommen. Wenn es dann nicht klappt ist auch nicht schlimm, aber ein Sieg und wieder etwas mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung im Umfeld wäre doch toll.
    Mein Tip: 3:1

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  • Tolles Interview mit grandiosen Inhalten!

    Ja, ich verstehe Optimist schon und spreche das mit anderen Worten an, im Verständnis des doch eher mit leidvollen Erfahrungen ausgestatteten und deshalb natürlich zu Pessimismus neigenden Glubberers:

    Immer wenn es doch so richtig auf ein positives Ergebnis ankommt, neigt der Glubb einfach dazu, seine Fans zu enttäuschen.

    Dann noch den üblichen Eßlöffel fränkischen Kulturpessimismus dazu und wir sind alle wieder in der auch selbstschützenden Tendenz:
    „Schee wärs ja scho, wird obber eh widder nix wern!“

    Einer selbstbewussten Liste von:
    + Wir haben in der Rückrunde nur gegen den Meister verloren
    + Wir haben eine ausgesprochene Heimstärke
    + Wir haben bisher einen lückenlosen Kader (=keine Verletzten, die GROSSE Lücken hinterlassen; keine Gesperrten und insgesamt guten Ersatz auf der Bank)
    + Wir haben eine starke Defensive
    + Wir haben in der 2. HZ in VWburg richtig Fußball gespielt

    Steht halt immer gegenüber:
    – Wir sind der Glubb

    Das bedeutet gegen Mainz speziell z.B.: Obwohl man über deren frühzeitigen Sturmqualitäten Bescheid weiß und das auch vor dem Spiel nimmermüde diskutiert, erhält man dennoch immer gleich ein Gegentor in den ersten 10 Spielminuten.

    Ich hoffe auf einen Heimsieg, befürchte aber ein komisches 0:1: Natürlich nach einem frühen Gegentor bekommt der Glubb trotz bester Chancen a la Esswein in VWBurg keinen Ball ins Mainzer Tor (siehe Götze in Malaga).

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  • Vielleicht ist die Veränderung zum besseren ja das vermeiden von Fehlern ,die man schon gemacht hat…das Hinspiel reicht mit dem frühen Toren

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  • Mainz ist mir unsympathisch. Warum? Wegen Klopp und Tuchel. Solche notorisch schlechten Verlierer kann ich nicht ab.

    Solche Aussagen kann ich nur schwer verstehen, immerhin geht es um Profisport, „gute Verlierer“ zeigen da meist zu wenig Willen und Ehrgeiz. Dass ein Trainer nach einer Niederlage auch ein wenig gegen die Umstände schimpft gehört für mich dazu. Aber Sympathie und Antipathie sind halt eher persönliche Gefühle, was dem einen gefällt kann ein anderer nicht ab. Was mir aber an beiden Trainern fachlich gefällt, beide haben eine Idee vom Spiel ihrer jeweiligen Mannschaft, würde mich freuen, wenn man das bei Wiesinger auch einmal sagen kann.

    Da haben wir sie wieder, die typische Situation, in der wir aus der Pflicht die Kür machen können – und damit bisher immer zuverlässig und grandios scheitern.

    Wir sind fast sicher… Ergo werden wir den entscheidenden Schritt wieder nicht machen. Bestenfalls ein Unentschieden.

    Ja, ich verstehe Optimist schon und spreche das mit anderen Worten an, im Verständnis des doch eher mit leidvollen Erfahrungen ausgestatteten und deshalb natürlich zu Pessimismus neigenden Glubberers:

    Man kann es sich aber auch selbst schwer machen. Das Spiel gegen Mainz bedeutet sicher nicht Kür oder Pflicht, wenn wir verlieren dann scheitern wir nicht grandios und für Pessimismus gäbe es sogar nach einer Niederlage am Sonntag gegen Mainz keinen Grund.

    Wir haben diese Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht, diesmal mussten wir uns die Klasse, die notwendig ist um in der Liga zu bleiben nicht leihen. Das ist schon einmal eine großartige Entwicklung. Damit sind wir ein kleines Stück mehr Herr er eigenen Entwicklung.

    Wir haben eine unglaublich schwierige Situation in dieser Saison gemeistert, der überraschende Trainerwechsel mitten in der Saison konnte problemlos gemeistert werden. Ja vielleicht sogar in etwas positives verwandelt werden. Auch weil wir (unsere sportliche Leitung) eben genau wussten was wir wollen, keinen der üblichen Trainerverdächtigen, nein einen Mann, der unsere Spielphilosophie weiterführt, aber auch weiterentwickelt.

    Seit 4 Jahren schaffen wir es kontinuierlich, dass unsere Spieler bei uns von Saison zu Saison besser werden, was sowohl gut für die sportliche Entwicklung ist, als auch irgendwann für unser Bankkonto.

    Das bedeutet leider noch lange nicht, dass es keine Rückschläge auf dem Weg uns in der Liga dauerhaft zu etablieren geben könnte, aber die Gefahr am Ende der Saison zu scheitern wird kleiner.

    Ich freue mich auf das Spiel zuhause gegen die Meenzer, auch wenn ich nicht ganz zuversichtlich bin, dass das Spiel positiv für uns ausgeht. Mainz liegt uns nicht so sehr, weil diese meist mit hohem Tempo ins Spiel gehen, in der ersten Viertelstunde versuchen einen Treffer zu landen. Wir bevorzugen es etwas langsamer ins Spiel zu kommen. Was aber positiv stimmt, zuletzt schaffen wir es häufiger auch nach Gegentreffer zurück zu kommen, was bedeuten könnte, dass uns ein früher Mainzer Treffer nicht gleich aus der Bahn wirft?

    Dass sowohl der Vertrag von Klose als auch der von Esswein 2014 ausläuft ist natürlich echt ein Problem, vor allem was Klose betrifft, wäre sein Abgang zum Sommer für uns ein echter Schlag, ich hoffe mal, dass das nicht so kommt und wir den Vertrag noch einmal verlängern können, vielleicht auch mit Festschreibung einer Ablöse.

    Aber bis zum Sommer ist noch lang hin, da kann noch viel passieren.

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    • Armin: Solche Aussagen kann ich nur schwer verstehen, immerhin geht es um Profisport, “gute Verlierer” zeigen da meist zu wenig Willen und Ehrgeiz. Dass ein Trainer nach einer Niederlage auch ein wenig gegen die Umstände schimpft gehört für mich dazu. Aber Sympathie und Antipathie sind halt eher persönliche Gefühle, was dem einen gefällt kann ein anderer nicht ab. Was mir aber an beiden Trainern fachlich gefällt, beide haben eine Idee vom Spiel ihrer jeweiligen Mannschaft, würde mich freuen, wenn man das bei Wiesinger auch einmal sagen kann.

      Das unterschreibe ich weitestgehend.
      Ein „guter“ Verlierer ist allerdings mMn nicht jemand der zuwenig Wille und Ehrgeiz zeigt, sondern jemand, der die Fehler zuerst bei sich selber sucht und die Leistung des Gegners anerkennt.

      Tuchel und insbesondere Klopp fallen mir in diesem Sinn nicht gerade häufig als „gute“ Verlierer auf. Kann und darf man ja anders sehen!

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      • troy_69: Tuchel und insbesondere Klopp fallen mir in diesem Sinn nicht gerade häufig als “gute” Verlierer auf. Kann und darf man ja anders sehen!

        Ich glaube in der Bundesliga ist die Qualität eines ‚guten Verlieres‘ nicht gerade die Schlüsselqualifikation, die verlangt wird. Ich habe auch noch keinen Trainer gesehen, der bei den Fans und Chefs super beliebt ist, weil er ein guter Verlierer ist. Darüber hinaus spricht zwar nichts dagegen, aber das sollte man nicht zu hoch hängen 🙂

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    • Armin: Wir haben eine unglaublich schwierige Situation in dieser Saison gemeistert, der überraschende Trainerwechsel mitten in der Saison konnte problemlos gemeistert werden. Ja vielleicht sogar in etwas positives verwandelt werden. Auch weil wir (unsere sportliche Leitung) eben genau wussten was wir wollen, keinen der üblichen Trainerverdächtigen, nein einen Mann, der unsere Spielphilosophie weiterführt, aber auch weiterentwickelt.
      Seit 4 Jahren schaffen wir es kontinuierlich, dass unsere Spieler bei uns von Saison zu Saison besser werden, was sowohl gut für die sportliche Entwicklung ist, als auch irgendwann für unser Bankkonto.

      Am 11.1.2013 schrieb ich: (…bin ich mit dem Auftritt der
      Mannschaftsführung und „Aller“ Spieler begeistert. Zudem
      finde ich, dass wir keinen neuen Spieler brauchen. Wiesinger muss nur
      das Potenzial herauskitzeln. Dann werden noch viele über den 1.FCN
      staunen. Ich wünsche ihm viel Erfolg auf dem Weg dorthin.)

      Am 5.4.2013 schrieb ich im „Mützenwurf am Ostersonntag“:
      (Und hier ist es wieder mal, das Phänomen des gefühlten Eindrucks.
      Denn die tatsächlichen Zahlen sagen etwas anderes.
      In der Vorrunde hat der Club ein Torverhältnis von 17:22 das entspricht einer Quote von 1:1,3
      In der Rückrude nach 10 Spielen hat der Club ein Torverhältnis von 14:12 und das entspricht einer Quote von 1,4 zu 1,2
      Oder täusche ich mich da?
      Das zeigt doch eindeutig, dass das Spiel offensiver geworden ist und die Abwehr sogar noch besser stand als in der Hinrunde.
      Was sagt Ihr dazu?)

      Freue mich wie ein kleines Kind auf die letzten 7 Spieltage 😉

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      • Silberadler: Am 11.1.2013 schrieb ich: (…bin ich mit dem Auftritt der Mannschaftsführung und “Aller” Spieler begeistert. Zudem finde ich, dass wir keinen neuen Spieler brauchen. Wiesinger muss nur das Potenzial herauskitzeln. Dann werden noch viele über den 1.FCN staunen. Ich wünsche ihm viel Erfolg auf dem Weg dorthin.)

        Am 5.4.2013 schrieb ich im “Mützenwurf am Ostersonntag”: (Und hier ist es wieder mal, das Phänomen des gefühlten Eindrucks. Denn die tatsächlichen Zahlen sagen etwas anderes. In der Vorrunde hat der Club ein Torverhältnis von 17:22 das entspricht einer Quote von 1:1,3 In der Rückrude nach 10 Spielen hat der Club ein Torverhältnis von 14:12 und das entspricht einer Quote von 1,4 zu 1,2 Oder täusche ich mich da? Das zeigt doch eindeutig, dass das Spiel offensiver geworden ist und die Abwehr sogar noch besser stand als in der Hinrunde. Was sagt Ihr dazu?)

        Und wenn jetzt der Club in einem einzigen Spiel, nämlich in dem gegen Schalke, verdientermaßen in der ersten Halbzeit (mind.) 3 Stück bekommen hätte, behaupte ich einfach mal das wir mit Sicherheit nicht trotzdem 6:3 gewonnen hätten.

        Wäre dann nach deiner Rechnung die dann resultierende Quote von 1:1,36 der völlig klare und unwiderlegbare Beweis erbracht das alles Käse ist?

        Fußball hat mit Glück zu tun.
        Sehr sehr viel hat in einem (einzigen) Spiel mit Glück zu tun. Wenn man das hat, kommt ein Stückchen Selbstvertauen im nächsten Spiel hinzu, evt. nochmal Glück und es summiert sich. Auf einmal hat man einen Lauf.
        Hat man einen positiven Lauf, wie wir gerade, dann ist mitnichten der neue Trainer oder der tolle Manager oder das neue Platzwart der Held, sondern es ist einfach Fußball.

        Ein Trainer, sei es wie bei uns Hecking oder Wiesehahn, hat niemals solch einen großen Einfluß auf Spielergebnisse wie viele meinen.

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  • Sergio Zarate ist am Sonntag im Stadion. Ob er grade einen Argentinier an den Club vermittelt?

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    • Beate60: Sergio Zarate ist am Sonntag im Stadion. Ob er grade einen Argentinier an den Club vermittelt?

      Oder vielleicht wird ein Argentinier AUS dem Club vermittelt? 😉

      So, ich versuch mal bei mir daheim bei der Regierung durchzusetzen, ob ich mir ab 18 Uhr nicht den Zweitligahammer Kaiserslautern gegen Köln anschauen darf.

      Irgendwie hänge ich Spielern wie Bunjaku und Maroh schon nach.
      Mit der Abgabe von Bunjaku haben wir uns der theoretischen Möglichkeit einer Doppelspitze beraubt. Ok, vielleicht wollte er auch noch nicht eine zweite Geige auf der Bank spielen.
      Polter oder Pekhart sind beide meiner Meinung nach nicht für einen Part in einer Doppelspitze geeignet. Außer Esswein haben wir da keinen echten Stürmer, der das spielen kann. Natürlich bleiben uns im Kader die Notnagel mit einem offensiven Mittelfeldspieler wie Frantz oder Mak als Stürmer. Wobei letzterer wohl langsam endgültig abzuschreiben ist? Könnte Gebhart das spielen?
      Egal, meiner Meinung nach haben wir da ein Stürmer-Loch im Kader oder vielleicht ist Rosinger bald schon so weit?

      Blöd, jetzt haben wir doch noch auch Ildiz wieder auf der Verletztenliste neben Gebhart und nach wie vor Hlousek.
      Ich bin ja gespannt, wie die Aufstellung aussehen wird. Dieses Mal traue ich mir keine Meinung dazu zu:

      Den Erfahrungen gegen Schalke in der 2. HZ mit Esswein bzw. dann wieder gegen Wolfsburg mit Pekhart in der 2. HZ stehen die unterschiedlichen Spielweisen der Mainzer gegenüber: Spielen die mit einem 4-2-3-1 wie vielleicht wir oder stellen die a la Wolfsburg unserer Schalker Aufstellung dann eine Doppelspitze gegenüber? Bisher haben sich unsere beiden Trainer aber als Taktikfüchse ausgewiesen und haben dann wenigstens ab der Pause auch immer passende Antworten finden können.

      Vielleicht schiessen wir ja wieder das erste Tor?

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      • Woschdsubbn: Mak als Stürmer. Wobei letzterer wohl langsam endgültig abzuschreiben ist?

        letzte Woche hatte er wegen Grippe gefehlt. Das sagt nix. Aber man wartet schon sehr lange auf den nächsten Schritt, ja….

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      • Woschdsubbn,

        Bei Radio Gong hörte sich das eher so an als hätte Zarate einige Jungtalente im Angebot. Aber mal sehen.
        Daß Ildiz und Gebhart so gar nicht aus ihrer Verletzungsmisere rauskommen ist schon enttäuschend. Grade die zwei könnte ich mir bei den Derbys gut vorstellen. Aber vielleicht wird´s ja noch.
        Hlousek wünsch ich auch, daß er jetzt endlich mal wieder fit wird. Muß ganz schön viel Kraft kosten, sich immer wieder ranzukämpfen und dann wieder auszufallen.
        Schlimmstenfalls sind die drei unsere ersten „Neuzugänge“ in der nächsten Saison.
        Am Sonntag hoff ich mal auf viele Tore und mehr von unseren Jungs, aber so richtig dran glauben trau ich mich gar nicht. Irgendwie ist mir so eine Serie wie von Wiesehahn fast schon unheimlich 😀

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  • Wieder mal ein grandioses Interview, vielen Dank dafür.
    Jetzt noch ein Clubsieg für die Seele und das Wochenende ist perfekt. 😉

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  • Ach ja und laut AZ arbeiten Wiesehahn mit Pekhart um in ihm den Killerinstinkt zu wecken. Mal sehen, ob das am Sonntag schon Früchte trägt oder in München oder erst beim Derby … 🙂

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  • Sich selbst zitieren ist toll, ne Silberadler?
    Wie werden bitte die Lotto-Zahlen heute?

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  • Geht´s euch auch so? Ich fiebere dem Spiel morgen jetzt schon entgegen. Seit diesem Fauxpas von der Fortuna noch mehr. Wir haben das Glück in letzter Zeit ja auch ziemlich auf unserer Seite gehabt. Und meine Erfahrung bisher war: immer wenn man anfing von mehr zu träumen, gab es den Rückschritt. Ich drück Wiesehahn die Daumen, daß die Jungs diesmal weiter konzentriert bei der Sache sind, diese Hürde diesmal locker überspringen und Mainz ohne Punkte nach Hause schicken.

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  • Mann, das fängt ja doof an. Jetzt sind die überflüssigen schon fast an Augsburg dran, die gegen Dortmund wohl auch keinen Stich machen werden.

    Und ich mache mir ernste Sorgen, dass uns die Frankfurter den ersten Ausrutscher der Rückrunde von den Bauern wegschnappen.

    Ach so, wir spielen ja auch noch. Naja, Startaufstellung wie die 2.HZ gegen die Wölfe, also mit Peki, schätze ich.

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    • Optimist: Mann, das fängt ja doof an. Jetzt sind die überflüssigen schon fast an Augsburg dran, die gegen Dortmund wohl auch keinen Stich machen werden.

      Ich traue Hoffenheim sogar noch einen Nichtabstiegsplatz zu, die Relegation aber auf jeden Fall 🙂 Mir würde das Palaver direkt fehlen, dass Sie keine Tradition haben.

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      • Juwe: Ich traue Hoffenheim sogar noch einen Nichtabstiegsplatz zu, die Relegation aber auf jeden Fall Mir würde das Palaver direkt fehlen, dass Sie keine Tradition haben.

        da hast Du auch wieder recht, unsere Duelle würden mir dann fast fehlen 😉

        Duelle – Platz für echte Traditionsmannschaften???

        „abwäg“

        nö, dann doch lieber der Platz 😆

        Wir finden sicher auch was anderes zum duellieren 😉

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  • Gegen die Tuchl Elf aus Mainz können wir morgen 3 Punkte holen und werden dieses auch schaffen,bloß wo wird die Reise dann am letzten Spieltag hin gehen wenn wir einen einstelligen Tabellenplatz belegen werden wie es beispiel http://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-bundesliga-statistische-prognose-zum-saisonende-a-892553.html steht.Ich möchte nicht euphorisch klingen aber nach der Darstellung von Spiegel-online, könnte der Club am ende der Saison auf den 5-6 Platz stehen wenn alles klappen würde. Aber ehrlich gesagt käme die Euro-Liga ein bis 2 Jahre zu früh für diese Mannschaft,wenn man bedenkt das sie noch nicht richtig zusammen geschweißt ist spielerisch könnte es eventuell gehen aber dann brauchten wir eine Mannschaft und Spieler die kontinuierlich zusammen spielt,,wir wissen nicht ob Pinola unterzeichnet was mit Sebastian Polter wird und wie weit Klose den Schritt macht zu verlängern.
    Das gleiche ist mit Raphael Schäfer wie weit hält er noch seine Form und ist es nicht besser in der kommenden Saison 2013/14 mehr Patrick Rakowsky ins Tor zu stellen so wie den Rosinger einzubauen,kommt noch von Außen ein bis 2 Spieler hinzu ? Das sind dann die Fragen die ich stellen würde wenn wir es frühzeitig schaffen sollten um den Europokal zu spielen.
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  • …und der HSV blamiert sich gerade mit einer erbärmlichen Vorstellung, auch wenn es nur 0:1 ist…

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  • 1.FC Bayern +66 75 Punkte. Gratulation an Jupp Heynkes zu der 23.Meisterschaft schon am 28. Spieltag Er hat es geschafft und man sollte ihm Respekt zollen für diese Leistung. Vieleicht sind Sie nach dem Juwe Spiel geplättet das der Club dann in München eventuell 1 Punkt holen kann.

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  • Klaus Günter Mattlat( Rolliguenny),

    Bayern hin, Bayern her: Jupp Heynckes gönne ich das von Herzen. Die Gelassenheit, mit der er diese Mannschaft geformt hat: Chapeau! Genug der Sentimentalitäten: Morgen an Draier, Ende aus Äpfel!!!

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  • Kompliment an die Bayern, die offensichtlich gut investiert haben, deren Bogen haben die letzten zwei Jahre allerdings die Dortmunder gespannt, so daß redheat Hoeneß vor lauter Ärger die großen Geldpakete auf den Tisch packte. Dass Bayern mit Geldern von Adidas und Audi 40 Mio für einen einzigen durchschnittlichen Verteidiger bezahlt, der in seinem Land nichtmal Stammspieler in der Nationalelf ist, da regt sich komischerweise niemand drüber auf.

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    • Juwe,

      Wenn man sieht, wie oft die Deutscher Meister waren, fragt man sich schon, was das soll. Kann man sich da wirklich noch so freuen als Fan wie bei einem Verein, für den das das Highlight eines halben Jahrhunderts ist? Oder ist die Freude am Montag schon wieder vergangen? Das nächste Ziel ist wahrscheinlich schon am 18 Spieltag Deutscher Meister zu werden. Da dürften aber die anderen Vereine etwas dagegen haben.
      Letztlich haben sie sich diesen Titel wohl auch wieder einmal erkauft. Der Unterschied zu Hoffenheim oder Wolfsburg ist aber dennoch immer noch, daß sie auch viele Jugendspieler hervorgebracht haben, die eben auch an dem Erfolg beteiligt sind und daß sie zumindest 1969 wirklich nur durch gute Leistung Meister wurden. Irgendwann hat sich das dann wohl verselbständigt. Die Grundlagen dürfte Schwan gelegt haben, Hoenessche Kampfkäufe, mit der er die anderen Vereine bewußt geschwächt hat, haben dann ihre Position verfestigt. Sie haben es durch gutes Wirtschaften und gutes Marketing geschafft, daß ihre talentierten Spieler in der Regel nicht die Idee haben, daß sie ihren nächsten Entwicklungsschritt bei einem anderen Verein machen müssen – wohl auch weil sie ihnen soviel zahlen können, daß ein besseres Angebot dann schwer zu kriegen ist.
      Ich hoffe, wir schaffen es nächste Woche wieder ihnen mindestens einen Punkt abzutrotzen.

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  • Die Bundesliga bewegt sich in großen Schritten Richtung Formel 1: Der große Rennstall ist 1200 Millionen schwer und fährt mit den besten Fahrern das schnellste Auto mit der besten Ausstattung.

    Wie sollen da „Konkurrenten“ mit einem Budget von 5% bis unter 2% dieser enormen Summe denn auch noch annähernd mithalten können? Ok, das ist nicht deren Budgetbetrag, der liegt angeblich nur bei um 100 Mio. aber diese Begriffsfeinheiten können wir doch auch lassen: wenn diese gewaltige Summe dahinter steht, ist das Budget nur vordergründige Makulatur.

    Das Wort „Wettbewerbsverzerrung“ beinhaltet ja noch zuviel des Lobes.

    Sorry, aber mich interessieren die jetzt noch weniger als jemals zuvor. Und der maximal unsportlichen Glühbirne (denkt doch an die Pressekonferenz nach dem 1:0 Glubb-Heimsieg damals gegen Vizekusen) wünsche ich viel anderes.

    Die können gerne eine Liga mit den anderen 10 reichsten Vereinen der Welt bilden und die Liverechte meistbietend verkaufen.

    Es stellt sich nur die Frage, ob das jemanden auch nachhaltig interessiert, wenn zweiwöchentlich Barca, Juve oder Nordtirol gegen Real spielt. Muss das überhaupt noch in Stadien stattfinden oder reicht da dann nicht ein TV-Studio? Hat das dann noch mit Fußballkultur zu tun, wie wir das kennen und mit Herzblut unterstützen? Bleibt das dann ein Schlager oder wird das zur gewöhnlichen Gewohnheit und damit unattraktiv, weil Langweilig? Die Amis nennen sowas „vanilla“, wie das Eis und meinen damit oberlangweilig und ordinär.

    Mal sehen, ob das nicht auch schon in Nordtirol überlegt wird: Wo soll die Reise hingehen?

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  • als ALternative zu den Lobhudeleien der Bayern in den Medien ein interessanter Beitrag von Sky über die Ultrabewegung

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  • Erst mal Glückwunsch an die Bayern zur DM 2013!
    Die Reise geht auf jeden Fall in die falsche Richtung, angestoßen von den Bauern. Aber aufhalten können selbst die das ganze nicht mehr. Und das nur, weil Chelsea bei den Bauern ein Trauma ausgelöst hat; man hat ihnen – insbesondere Hoeneß – den in der Hand haltenden Lolly einfach weggenommen und nun sind sie beleidigt und trotzig wie ein kleines Kind. So wurden/werden dann einfach alle Onkels und Tanten angerufen, die Knete haben – und schon kann der kleine Uli sich eine ganze Lollyfabrik kaufen…
    Kann mich Beate nur anschließen bezogen auf die Rekorde, die sie selbst wahrscheinlich nicht mehr knacken können, und über was kann sich der gemeine Bauernfan dann noch freuen??
    Irgendwie alles ein bisschen unheimlich…

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    • Gunner: Und das nur, weil Chelsea bei den Bauern ein Trauma ausgelöst hat

      Nicht Chelsea, sondern der BVB hat das Trauma ausgelöst an dem sie sogar am heutigen Tag noch knabbern werden. Ich hoffe nur, dass wir keinen spanischen Verhältnisse in der Bundesliga bekommen.

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      • Stefan – Clubfans United,

        Der Weg dahin ist nicht mehr weit.
        Ich find es jedenfalls komisch, wenn man die Bundesliga 7 Spiele vor Ende nur noch deshalb spannend findet, weil die Euroligueplätze noch verteilt werden im Mittelfeld und der Relegationsplatz. Wie schon geschrieben. So richtig drüber freuen könnte ich mich als Fan für so einen Titel nicht. Und wenn sie es schaffen sollten wirklich alle Spiele bis Saisonende zu gewinnen, wird doch ab nächstes Jahr jedes Unentschieden als Alarmzeichen und jede Niederlage von den Reportern als Beweis für den Untergang des FCB gehandelt. Aber ist deren Problem… Obwohl Woschdsubbn hat eigentlich recht: diese Übervereine sollten ihre eigene Europaligue haben. Meinetwegen könnten da dann die Werksclubs gleich dazu und der Rest spielt halt wieder unter sich. Ich glaub die Stadien wären bei letzteren trotzdem voll.
        Ich wünsch mir heute einen Dreier, erhoffe ein Unentschieden und wär bei einer Niederlage froh, wenn dafür in den nächsten beiden Spielen wenigstens 4 Punkte rausspringen würden. Lieber die Serie jetzt beenden und am Samstag neu starten. Würde die Meisterjubelarien in der Allianzanrena ein wenig zum verstummen bringen.

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  • Danke, Alexander, und Michael Bopp für das Klasse-Interview. sehr lesenswert!

    Wir sind an einem sehr angenehmen Punkt der Saison angelangt.

    Was die Bayern betrifft: Gratulation, sie haben sich die Meisterschaft diese Saison durch eine äußerst respektable Dauerleistung verdient. Ihnen wünsche ich noch den CL-Sieg. Auch, damit amal wieda a Ruah is, weil ich, am Alpenrand lebend, zu 90 Prozent von immer etwas zuviel strotzenden Bayernerfolgsfans umgeben bin, ein paar Sechzigern und BVB-lern, einem VfBler – und immerhin zwei CLUBFANS.

    Was uns betrifft: Morgen drei gerade gegen Mainz längst fällige Punkte, am nächsten Wochenende zumindest einen gegen die dann übermüdeten Bayern – so wäre die Bilanz noch besser als ohnehin. Wir können uns doch jetzt schon entspannt zurücklehnen für diese Saison und für die nächste träumen. Danke, Club.

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  • Es war für die Bauern bislang eine Saison, in der alles gepaßt hat, Ribery und Robben waren nicht so viel verletzt, wie die Jahre zuvor, besonders Ribery. Heynckes als Bayern Intimus, konnte erst im 2. Jahre sein Spielsystem sowie den Kader perfekt installieren. Investitionen in Spieler, die sich beinahe alle ausgezahlt haben. Dortmund hingegen schwächelte, weil sie jetzt auf einmal doch die Doppelbelastung in CL (wenn man dort überlebt) und in der BuLi zu spüren bekommen.
    Ich glaube aber mit Guardiola wird es auch wieder für die Bayern bei Null losgehen, wenn sich erst wieder neue Vorstellungen und Arbeitsweisen etablieren müssen oder vielleicht sogar unterschiedliche Vorstellungen aufeinander treffen.
    Nur diese Saison kann Heynckes mit der Mannschaft noch etwas hinlegen, was für Guardiola ein ganz schwerer Rucksack für die Zukunft werden könnte.

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  • Ich bin auch froh, dass die Nordtiroler ihre Meisterschaft jetzt schon eingetütet haben und nicht unsere Jungs nächstes WE die Statisten dazu spielen müssen. Und ich träume ein wenig wie Optimist, dass sie nächstes WE noch ein wenig verkatert sind.

    Die Idee mit der europäischen Superliga kam doch irgendwann schon mal auf, ich weiß nur nicht mehr von wem. War es Uli H. aus M.?

    Wenn ich Tuchel richtig verstanden habe, erwartet er heute ein eher hässliches Spiel. Es soll mir recht sein, wenn der Club die Punkte behält (siehe: 3. belschanovsches Gesetz).

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    • Claus: Und ich träume ein wenig wie Optimist, dass sie nächstes WE noch ein wenig verkatert sind.

      Daran habe ich auch schon gedacht. Die Bayern sind am nächsten Samstag vielleicht verkatert, vielleicht vom Spiel in Turin geplättet und vielleicht mental mit der Champions-League-Auslosung vom Tag vorher beschäftigt (Barca? Real? BVB?).

      Vielleicht.

      Vielleicht sind unsere Club-Spieler aber auch heute schon mit den Gedanken nicht ganz bei der Sache – angesichts der beiden kommenden Gegnern.

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  • Zur Einstimmung aufs heutige Spiel ein erfrischend optimistischer Blick auf den derzeitigen Club von den Kollegen aus England: http://1fcnuk.wordpress.com/ – das Wort „fränkischer Grundpessimismus“ist bei den Jungs ein Fremdwort. Vielleicht kann ich im Mai mit ihnen auf eine gelungene Saison anstoßen, zum Spiel in Düdo wollen sie jedenfalls kommen!

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  • Ist das alles so gewollt? Mit Glück nach der 1. HZ noch im Spiel und zu elft.

    In der zweiten Halbzeit will ich was anderes geboten bekommen als dieses Drittligagekicke!

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  • Immerhin hat Rapha nen Elfer, nun ja, „gehalten“ ? – aber stimmt: Da muss mehr kommen!

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  • Wie sagte Tuchel so treffend: „Das wird kein Leckerbissen“

    wie wahr!

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    • Zuckerpass: SCHÄFER!!!! Ich glaub es nicht!

      Quatsch, wo waren denn die IV? Wenn, dann kollektiv, vielleicht hätte man ihnen sagen sollen, dass man nach einer Führung nicht pennen darf?

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  • Naja, noch kann sich mein Tipp bei der Kollegenwette (2:1 für den Club) erfüllen…

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    • clubfanseit1954: Naja, noch kann sich mein Tipp bei der Kollegenwette (2:1 für den Club) erfüllen…

      ja, jetzt wach bleiben!

      Nilsson Doppelpack und unser Top-Torjäger!

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  • … sorry der Tippfehler „1954“, hab ich mich im Eifer doch glatt älter gemacht als ohnehin schon. Ja, 2:1 und jetzt bald abpfeifen…,

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  • Hobb etz!!! Komm mir am Radio vor wie im Stadion. Waidaa!!! Konzendrierd blaaim!!! Ääiii!!! Gädd wooos!!!

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  • @Zuckerpass: Es hat keinen Sinn, sich über Schaefer zu ärgern, da Mann es eh nicht ändern kann, es sei denn, man gibt im Stadion ein entsprechendes Missfallen zu Protokoll….Hier im Internet bringt es nix…

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    • Glubbinho,

      Man müsste eben mal der Nr. 2 eine Chance geben. Wie viele aktuelle Stammtorhüter in der 1. Liga sind so drangekommen und haben sich profiliert. Wie lange soll das so weitergehen?
      Aber wenigstens trotzdem Sieg. Abstieg verschoben auf die nächste Saison! 😉

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      • Wolferl,

        Immer wieder schön, wenn die Sky Experten ihre Wahrheiten verbreiten. Daheim ist es doch viel besser, als sich ein Spiel in dem kalten ungemütlichen Stadion anzugucken und live ihre Meinung zu bilden. Zig-fache Zeitlupen sind bestimmt toll und voll gemütlich.

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  • Glubbinho,

    Schäfer war der größte Missgriff in der Historie des Ruhmreichen. Eine einzige Peinlichkeit. Schlimm. Nix geleistet. Fehlgriff reiht sich an Fehlgriff. Totale Null. ?

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  • Super Ergebnis, das dazugehörige Spiel vergesse ich dafür recht schnell wieder… Beim Gegentor sieht die ganze Hintermannschaft, das inkludiert Schäfer, nicht gut aus.

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    • xxandl: Beim Gegentor sieht die ganze Hintermannschaft, das inkludiert Schäfer, nicht gut aus.

      Sag ich doch. Ich finde es einfach nur primitiv, wieder nur einen rauszugreifen 😉

      Freun wir uns lieber über 3 naja, geschenkte Punkte!

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    • xxandl: Super Ergebnis, das dazugehörige Spiel vergesse ich dafür recht schnell wieder… Beim Gegentor sieht die ganze Hintermannschaft, das inkludiert Schäfer, nicht gut aus.

      Super Ergebnis –> 1. Belschanovsche Gesetz
      dazugehöriges Spiel –> 3. Belschanovsche Gesetz –> muss also ein klasse Spiel gewesen sein 😉

      Spaß beiseite, hast natürlich Recht, dass das alles andere als eine überzeugende Leistung war…
      Aber solche Spiele muss man halt auch mal gewinnen, ist bei der Konkurrenz ja auch nicht anders (wie z.B. Gladbach gegen Fürth gestern).

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        • Wolferl: Scramjet,Ja richtig. Und Fürth wird auch noch mal Glück haben und gewinnen … (oh Gott!)

          na und wenn schon. Die geschundene Seele hätte es nötig. Wenn man schon um den Titel des schlechtesten Bundesligisten aller Zeiten kämpft, dann könnte man dann trotzdem wieder „das Maul aufreißen“. Wenn mans nötig hat…

          Absteigen werden sie trotzdem 😉

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  • Es ist alles eine einzige Katastrophe, Schäfer, Bader, Wiesinger, alle raus. Nur gewinnen kann nicht unser Anspruch sein, wir wollen Zauberfußball a la Barca sehen. So kann es einfach nicht weitergehen. Der Ruhmreiche ist der größte Verein Europas, wenn nicht der Welt, unser Etat sprengt alle Vorstellungen, wie kann es dann sein, dass Spieler wie Schäfer bei unsmitkicken dürfen?

    😉

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    • Armin: Es ist alles eine einzige Katastrophe, Schäfer, Bader, Wiesinger, alle raus. Nur gewinnen kann nicht unser Anspruch sein, wir wollen Zauberfußball a la Barca sehen. So kann es einfach nicht weitergehen. Der Ruhmreiche ist der größte Verein Europas, wenn nicht der Welt, unser Etat sprengt alle Vorstellungen, wie kann es dann sein, dass Spieler wie Schäfer bei unsmitkicken dürfen?

      die Mannschaft ist ein Sauhaufen, wer hält eigentlich überhaupt noch seine Position, jetzt spielen die Innenverteidiger schon die falsche 9 und erzielen ständig Tore, was doch eigentlich die Stürmer machen müssten! So wird das nichts, das reicht höchsten für die Euroleagu 😉

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    • Armin: Es ist alles eine einzige Katastrophe, Schäfer, Bader, Wiesinger, alle raus. Nur gewinnen kann nicht unser Anspruch sein, wir wollen Zauberfußball a la Barca sehen. So kann es einfach nicht weitergehen. Der Ruhmreiche ist der größte Verein Europas, wenn nicht der Welt, unser Etat sprengt alle Vorstellungen, wie kann es dann sein, dass Spieler wie Schäfer bei unsmitkicken dürfen?

      Sorry,du kannst den Fußball den der Club zur Zeit spielt nicht mit Baca vergleichen,es sind Welten dazwischen, Raphael Schäfer hat halt den Fehler gemacht und zu weit draußen gestanden so konnte Mainz ausgleichen. Ich kann es leider nicht nach vollziehen wie man dann fordern kann Schäfer Bader,Wiesinger raus,ich gehe mal davon aus das du es in deiner Enttäuschung geschrieben hast, wie du siehst haben wir den 10 Platz erobert und wenn wir am letzten Spieltag auf den 8 oder neunten Platz stehen bin ich überzeugt das die meisten Fans darüber sehr glücklich werden,den für Europa ist der Club noch nicht soweit.

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  • Kann man eigentlich noch mehr Glück haben als unser Club heute? Wahnsinn, dass so ein Spiel gewonnen wird. Jedenfalls verbietet es sich, nach diesem Spiel über etwaige Europapokalträume zu sprechen.

    In der ersten Halbzeit war ich beeindruckt vom Kombinationsfußball der Mainzer und erschrocken über die Passivität der Club-Spieler.

    Dass sich alle darüber aufregen, dass Pinola keine gelbe Karte bekommen hat, kann ich nicht verstehen. Dass war doch nur ein kleiner Schubser, für den es irgendwo anders auf dem Spielfeld auch keine Verwarnung gibt.

    Und wenn wir schon bei der Kritik an Schäfer sind: Erneut hat er es nicht geschafft, einen Elfmeter zu halten.

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    • Markazero: Armin,Ein Spiel-Verbot wäre das Mindeste. Warum kapiert das keiner?

      Ja, und beim Schuss von Szalai nach rd. 20 min. steht er halt im Weg, das kann man ihm nicht anrechnen. Und nicht mal an dem schwach geschossenen Elfer war er dran! Echt peinlich!

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  • Wiesehahn frsutrieren langsam: was für eine Perfidie: die Clubberer in Freudentaumel versetzen, sie zu Europapokalgesängen zu motivieren. Und dann kommt das Derby gegen F…
    Und Nilsson ist ja so gemein: statt Peki endlich die Chance zu geben, macht der alle Tore. Und Esswein und Kyio sind auch überall zu finden statt auf den Ball zu warten 😀
    Im Ernst: irgendwie unheimlich wieviel Dusel mittlerweile beim Club ist. Irgendwie scheint das Sprichwort zu stimmen „das Glück ist mit den Tüchtigen“.

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  • Das Spiel war sicherlich nicht brillant, aber mein Höschen ist immer noch feucht 🙂

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  • Scramjet,

    natürlich, solche Spiele zu gewinnen zeichnet eine Mannschaft auch aus. (Gerade gegen den Tuchel find ich das sogar recht amüsant…;))

    Womit ich mir wieder schwer tue sind unsere Wechsel, warum wir nach dem 2:1 weiter mit Pekhart spielen obwohl nur noch gekontert wird verstehe ich nicht. Dafür nimmt er mit Kiyotake einen runter, der Gegenangriffe einleiten und für Entlastung sorgen kann. Ohne Gebhart, Ildiz und Mak (der perfekte Spieler für solche Situationen) ist unsere Bank gerade ziemlich mau…

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  • Gratulation an die Herren Wiesenhahn! Das war das Meisterstück der beiden.Taktisch gesehen erste Sahne.

    Ich meine das ganz im Ernst. Das Spiel habe ich heute tatsächlich aus taktischer Sicht gesehen. Die beiden unterschiedlichen Systheme beobachtet. Wie hatten das beide Trainer voher angekündigt? Das wird kein Leckerbissen! Und so kam es: Es war kein schönes “ Spiel“. Es war ein Positionsfight um jeden cm des Platzes. Der Kommentator des Spiels hat es treffend beschrieben: “ Das sind durchkomponierte Passstaffetten ohne Raumgewinn“. Die Mainzer versuchten die Schnittstelle zu finden, der Glubb, auch wenn es für die TV -Zuschauer anders ausgesehen haben möge, den direkten, schnellen Weg zum Tor, mit Mut zur Individualität.Die Abwehr musste zunächst sicher stehen. Und da entscheiden Kleinigkeiten. Standards oder kleinste Fehler z.B.Ein großer Fehler war das Ausgleichstor. Nach einem Standard für den Glubb war Klose noch in vorderster Front. Feulner holte sich den Ball an der Mittellinie. Anstatt aber nach hinten ( weiter) zu laufen , drehte sich Klose, der in der Nähe des Balles war, wieder Richtung gegnerischem Tor. Dann kam dieser seltsame Pass von Feulner auf Esswein, der den Konter einleitete und das einzige Mal in der Schnittstelle der unsortierten Abwehr ankam, während Klose und Pelle noch dabei waren , nach hinten zu laufen. Ich hatte heute das Glück , dass nahezu alle relevanten Szenen von mir im Stadion gut erkennbar waren.

    Ich sehe mir gerade die 2.HZ im TV an ( die erste war nicht weiter relevant). Wie sich der Ballitsch über das 2:1 gefreut hat. Sowas hab ich selten gesehen.. 🙂

    Dass die Standards des Glubbs eine Waffe sind, hat sich in diesem “ Infight“ voll ausgezahlt. Natürlich sind auf beiden Seiten einige,kleine Fehler gewesen. Eine Mannschaft wie Dortmund hätte diese wohl auch gnadenlos ausgenutzt. Aber wir trafen heute nur auf diese emotionslosen Mainzer. Nett im “ luftleeren“ Raum rumspielen und mal den Schnittstellenpass versuchen.Dagegen standen beim Glubb ein Esswein oder Kiyo, denen man ansah, dass sie was versuchen wollten, wenn man sie denn ließ.

    Zwei kleine Szenen noch, die dieses Spiel auch charakterisierten:

    -Pekhart wurde nach Kloses Verletzung am Kopf getroffen und blieb liegen, damit Klose wieder ins Spiel konnte.
    -90.Min Zweikampf zwischen Feulener und einem Mainzer. Feulner spielt den Ball, der Mainzer bleibt schreiend liegen. Freistoss für Mainz, obwohl kein Foul vorlag bzw von beiden gleich hart eingestiegen sind. Der Mainzer konnte nach dem Pfiff, der einen interessanten Angriff des Glubb unterbrach, sofort normal vorlaufen.

    Trotzdem war es ganz schön giftig irgendwie. Auch deswegen freue ich mich riesig über diesen Erfolg, der natürlich auch einiges an Glück beinhält wie den verschossenen Elfer. Aber das war auch einer gewissen Emotionslosigkeit der Mainzer geschuldet.

    Ich weiß, dass meine Begeisterung kaum jemand teilen wird. Aber so zufrieden wie heute , bin ich selten aus dem Stadion gegangen.

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    • KUZ, nein, ich kann Dir folgen. Habs zwar nur am TV gesehen (deshalb war der Sieg überhaupt nur möglich), aber ich fand auch, dass die Taktik richtig gut war. Auch wenn Wiese meinte, so defensiv war es nicht gewollt. Aber besonders nicht auf die Mainzer Anfangsviertelstunde hereinzufallen, war klasse!

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      • Optimist: KUZ, nein, ich kann Dir folgen. Habs zwar nur am TV gesehen (deshalb war der Sieg überhaupt nur möglich)….

        Treffe Dich dann im Stadion in 2 Wochen… 😉

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        • …manche Statements entfalten dann ihre ganz eigene Komik 😆

          KUZ: Treffe Dich dann im Stadion in 2 Wochen…

          nein, noch nicht. Ich versaue uns dann Europa. Hab gerade fürs Saisonfinale gebucht 😉

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          • Manchmal nützen noch nicht mal Grinsgesichter was. Jaja, der Franke und Ironie.

            Optimist: …

            nein, noch nicht. Ich versaue uns dann Europa. Hab gerade fürs Saisonfinale gebucht

            Da möchte ich aber auch drum gebeten haben, die Westvorstädter dürfen nicht noch einmal ihre Klappe aufreißen, das letzte mal hat mir gereicht.

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  • Möchte mich da KUZ anschließen und hab das auch probiert in meinem FaNo-Artikel so darzustellen, die Spielidee war absolut gut. Den Mainzern durch das tiefe Stehen die Räume wegzunehmen, in die ihre schnellen Stürmer reinstoßen können, war sinnvoll. Sie zu zwingen das Spiel zu machen und zu zwingen, den perfekten Schnittstellenpass zu spielen, ebenso.

    Nur nach vorne fand ich’s wenig überzeugend, aber dafür ham wir ja die Standards.

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