Mit Abstiegskampf in Richtung Europa

IMG_20130407_171300Der 1. FC Nürnberg baut seine mittlerweile unheimliche Heimserie aus und bleibt nicht nur gegen den FSV Mainz 05 ungeschlagen in der Rückrunde, man holt sogar einen Dreier.

Die Bemerkung des Sky-Moderators hätte kaum treffender sein können: Nürnberg „eckballt und freistoßt sich in Richtung“ Europa. Man kann sogar noch weitergehen: Der Club arbeitet sich mit konsequentem Abstiegskampf in die oberen Tabellenregionen. Doch bei Sky führt man weiter aus: Man müsse Nürnberg (trotz unbestritten absoluter Überlegenheit der Mainzer) ein Kompliment machen, denn man schätzt einfach absolut realistisch seine eigenes Leistungsvermögen ein – und das beinhaltet auch, dass man ein 0:0 als Option nimmt, wenn man merkt, dass man sein Spiel nicht durchbringt. Und dann sind ja noch die Standards, eine Nürnberger Waffe, die man immer noch im Köcher hat um Spiele zu drehen oder zu entscheiden. Heute gegen Mainz traf dies alles zu und langsam fragt man sich: Ist das noch Glück?

Glück war in jedem Fall, dass Pinola für sein Foul an Müller, das schließlich zum Elfmeter führte, nicht einmal Gelb sah. Glück war auch, dass Szalai den Elfmeter gegen Schäfer (der ja, wie neulich erst diskutiert, wahrlich kein Elferkiller ist) glatt neben das Tor setzte. Kein Glück war allerdings, dass Mainz aus seiner spielerischen Überlegenheit kaum Kapital schlagen konnte und auch kein Glück war eben, dass Nürnberg nach Standards zu Torchancen kommt. Und so endete ein Spiel mit 2:1 für Nürnberg, das Mainz in ihren Bestrebungen in Richtung internationale Plätze empflindlich dämpfte und den Club weiter von den Abstiegsplätzen weg führt. Man könnte sogar sagen: Mainz spielte wie eine Mannschaft, die weiß, wo sie hinwill, gegen einen FCN der spielte wie eine Mannschaft, die weiß, wo sie herkommt. Die Ironie an der Sache: Am Ende gewann der „Abstiegskampf“ gegen „Europapokalambitionen“ und nun stehen beide Teams 2 Plätze und 1 Punkt getrennt voneinander auf der Zielgerade der Saison – und keiner weiß, wo das noch hinführen wird.

Keine Sorge! Rund um den Club wird nun keine falsche Euphorie nach diesem Spiel im Speziellen und den Spielen der Rückrunde im Ganzen übermannen. Zu sehr ist offensichtlich, dass der Club nicht in der Lage ist ein Spiel zu beherrschen, es zu diktieren. Mainz spielte – angetreten wie Wolfsburg im 4-4-2 als Raute – den Club im wahrsten Sinne des Wortes „an die Wand“ und so standen teilweise die Spieler im nominell als 4-1-4-1 deklarierten System mit 4-5-1 mit zwei Riegeln vor dem eigenen Tor. Pressing? Fehlanzeige. Mainz spielte sich das Bällchen zu, kam gegen die aufopferungsvoll fightenden Clubberer zwar nicht zu großen Chancen, hätte dann aber die eine Chance, den Elfmeter, der dann gereicht hätte, um das Spiel – vielleicht gar in Überzahl – fast schon vorzuentscheiden. Aber! Und das ist eben die Qualität des Clubs, man ließ sich auch von Dominanz und Überlegenheit des Gegners nicht beirren, blieb bei seiner Linie und wartete auf seine Chancen, die Dank Kiyotake dann auch immer wieder per Standard serviert werden. Der Club ist in diesem Jahr 2013 unter Wiesinger/Reutershahn noch abgeklärter, noch unbequemer und Dank einer gehörigen Portion Realisimus, was eigene Stärken wie Schwächen anbelangt, noch stabiler geworden.

Fragen wir nochmal: Wohin wird das führen? Jedenfalls nicht mehr in Liga 2. Auch wenn das nun auf Platz 9/10 (je nach Ausgang von Hannover-Stuttgart) und 4 Punkte hinter Platz 6 und auch nur 7 hinter Platz 4(!!) nach übertriebenem Understatement klingt. Der Club spielt aber auch genau so, als wäre jeder einzelne Punkt wie Manna im Kampf gegen den Abstieg. Und der Club gut daran tut, dies nun auch nicht gerade jetzt zu ändern, denn es läuft ja! Der FCN ist sensationeller 4ter der Rückrundentabelle nach 11 Spielen(!) und sollte nun gerade nicht jetzt seine Linie verlassen, um zu versuchen mit den spielerisch reiferen Teams – wie eben Mainz 05 – zu „pinkeln“. Dass dies nächstes Jahr vielleicht ein anderer Anspruch sein darf, dann auch mit ein bisschen Taschengeld für Transferausgaben ausgestattet und einem Kiyotake, der dann sein Lehrjahr Bundesliga hinter sich hat, mag etwas anderes sein. Nun aber folgen wir wohl am besten den Worten meines Sohnes. Nach dem 1:0, das von mir bejubelt, aber eben auch mit „Vollkommen unverdient“ kommentiert wurde, meinte der: „Das ist mir sowas von egal!“

92 Gedanken zu „Mit Abstiegskampf in Richtung Europa

  • Richtig: kluger Sohn, auch wenn es schon wirklich schwer zu vertragen war heute.
    Aber gegen Tuchel kann man gar nicht unverdient genug gewinnen 😉

    0

    0
  • So nun bin ich wieder daheim und mein Tipp 2:1 ist aufgegangen
    die erste Halbzeit so lala und in der 2 wurde dann Fußball gespielt, Pekat stand heute neben sich es war nicht sein Tag. Danke an Pele Nilson für sein Doppelpack , es wäre ne 2:0 geworden wenn da nicht der Heber zum Ausgleich gekommen wäre, nun Abwischen und sich auf das nächste Spiel konzentrieren um eventuell 1 Punkt in München zu holen. Sebastian Polter ist dann gesperrt 5 Gelbe Karte http://www.fcn.de/news/artikel/stimmen-1-fc-nuernberg-mainz-05-michael-wiesinger-thomas-tuchel/

    0

    0
  • Wieso, frage ich, darf hier ein “ Gastkommentar“ , der ausgerechnet unmittelbar vor diesem richtungsweisenden Spiel die heimische Farben mit denen des heutigen Gegners betrogen hat, diese Analyse schreiben???? ( Alexander, das war jetzt meine Replik auf Deinen absolut geschmacklosen “ Abschiedskommentar“, bei dem ich nur auf den Kommentar von “ Gretel“ verweisen möchte ( liebe Grüße an Gretel, ich vermiss Dich dodaaaaal!!! ), dem ich nichts weiter hinzufügen brauch)…. 😉

    Da kommt dann sowas raus! Spielerische Überlegenheit der Mainzer. Wenn Ballbesitz bis maximal zur Mittellinie, sowie lieber nach hinten, risikolos spielen eine spielerische Überlegenheit darstellt, dann waren Deine “ neuen Lieblinge“ tatsächlich spielerisch überlegen. Wenn es schnell und interessant wurde, kam es vom Glubb. Was aber den Mainzer des öfteren mit unlauteren Mitteln zu stoppen gelang. Leider. Risokopässe von Mainz? Nichts.

    Dieses Spiel musste man von einem Platz hinter der Tore gesehen.“ Durchkomponierte Passstaffetten ohne Raumgewinn“ ( ich liebe diese Beschreibung). Das war das Spiel der Mainzer. Was kam von denen nach dem 2:1? Nix, gar nix mehr! Brotlose Kunst also…

    Von der Spielanlage war der Glubb besser. Tempiwechsel , wenn möglich.War leider nicht sehr häufig möglich. Einmal über links mit Esswein, ein zweitesmal über rechts, als Kiyo leider den Ball nicht richtig traf, nachdem er mit einem technischen Geniestreich vorher den Abwehrverbund der Mainzer auseinandergerissen hatte. So etwas sah ich von dem Karnevalsverein kein einziges Mal. Meist nur von links nach rechts verschieben…und wieder zurück. Zwei Schüsse aufs Tor. Das war alles.

    Der Taktikguru Tuchel ausgetrickst. Egal was der “ kleine“ Wiesinger vor der Kamera sagte, intern wird er sich zurecht eins Grinsen. Großes Kino! 🙂

    Natürlich hätte das Spiel mit dem Elfmeter kippen können ( und nun jammern die Mainzer über die nicht gegeben gelbe Karte) Nur, die gelbe Karte hätte gar nichts geändert.

    Übrigens, jeder, der heute einwerfen musste, war die ärmste Sau. Keiner, weder beim Glubb, noch bei Mainz, hatte wirklich einen vernünftigen Partner vor sich stehen….

    Aber es ist immer wieder schön zu hören, wie der Nachwuchs sich gegenüber den Vätern “ erwehren“ kann…. 😉

    Zumindest eine gute Erziehung Herr Endl und Herr Hecking… 😉

    0

    0
    • KUZ: Wenn es schnell und interessant wurde, kam es vom Glubb.

      Aha? Abgesehen von der einen Szene in Hälfte eins, die mit einem unglücklichen und überhasteten Abschluss von Kiyotake endet, könnte ich mich an keinen Spielzug erinnern der auch nur annähernd schnell gespielt worden wäre.

      Schnell und interessant wurde es eigentlich immer nur dann, wenn Nicolai Müller an den Ball kam. Der Elfmeter, der sein sicheres Tor verhinderte, war ja schon die dritte Szene von Müller in diesem Spiel, der hätte das heute alleine zu Gunsten der Mainzer entscheiden können.

      Ich glaube nicht, dass Wiesinger das Match heute so geplant hatte – der war heute nicht happy mit unserer Leistung.

      0

      0
  • Meine Hoffnung, dass Wiesenhahn nicht der Versuchung erliegen würden, Mainz zu Anfang des Spiels mit deren Mitteln schlagen zu wollen, zu überrennen also, sah ich bestätigt – wenn auch in weiten Passagen der 1. Halbzeit etwas sehr deutlich. Aber es war der Schlüssel, Mainz den Ball und viel Raum zu überlassen, denn die 05er sind keine Mannschaft, die gerne das Spiel macht. Zu ihren berüchtigten Überfällen kamen sie dadurch so gut wie gar nicht.

    Dass beim Club jetzt auch noch das Glück dazu kommt ist der Arbeit und den Fähigkeiten es Trainerteams geschuldet. Denn das hat einen sehr guten Blick, wer in dieser Mannschaft was kann.

    Wiesenhahn haben auch heute einen guten Job gemacht, die Spieler haben ihre Möglichkeiten mehr oder weniger abrufen können – und wir haben einen Dreier gegen Mainz geholt. Heyho!

    Ich hätte mir diesen Taktikleckerbissen gerne im Stadion angeschaut, denn vor der Glotze war mir klar, dass das, was ich da zu sehen kriege, nicht alles sein kann.

    Europa kann man als Geschenk aus dieser überraschenden Saison gerne mitnehmen. Muss aber nicht.
    Wichtig ist: Den Laden zusammenhalten, seriös und leidenschaftlich arbeiten. Bader dürfte die Vertragsmodalitäten für den Trainerstab schon in den Umschlag gesteckt haben.

    Der nächste Schritt kommt dann von alleine.

    0

    0
  • xxandl, ein Trainer sieht ein Spiel ziemlich sicher aus einer anderen Warte als wir Fans. Er sollte erkennen, was möglich ist, wie es möglich ist und wie Spieler im Spiel auf vorhanden Möglichkeiten reagieren. Und das war richtig gut. Natürlich wäre ein tolles Spiel ihm bestimmt auch lieber. Aber Mainz läßt bzw liess nicht spielen…

    Ich habe heute das Spiel mit einer anderen Einstellung gesehen. Aufgefallen sind mir 4 Spieler:Kiyotake und Esswein, bzw Baumgartlinger, sowie mit Abstrichen Ziemling von Mainzer Seite. Irgendwann habe ich mich gefragt, wer eigentlich der “ 27er “ der Mainzer ist, der häufig unglücklich aussah….

    0

    0
  • Übrigens, die A-Jugend hat heute den 3.Sieg gegen die Frankfurter Zwietracht gelandet und ist jetzt schon Vorletzter mit Anschluss an den Nichtabstiegsplatz ( 6 Punkte nur noch). Und am Mittwoch kommt die Nordtiroljugend zum Valze. Alle man hin…. 😉

    Und die B-Jugend hat das “ Vorspiel“ zum Derby mit der Westvortstadt ( dort) unentschieden gespielt. Damit weiter Tabellenführer mit einem Spiel weniger….

    0

    0
  • Fand heute Balitsch sehr stark. Pianola war völlig neben der Spur. Schäfer sah leider beim Tor unglücklich aus. Aber unsere Standards sind echt eine Waffe!
    Im gesamten hat die Mannschaft mal wieder extrem gut gegen den Ball gearbeitet! 3 weitere Punkte für eine sorgenfreie Saison 🙂

    0

    0
  • @Alexander:

    „Vollkommen unverdient“ ist nicht richtig. Richtig ist „gegen den Spielverlauf“. Was allerdings nichts an dem, was dein Sohn gesagt hat, ändert: „Das ist mir sowas von egal!“

    @xxandl:

    Habe das Spiel im Stadion gesehen und teile deine Einschätzung uneingeschränkt. Ob ich damit richtig liege, weiß ich nicht, denn KUZ sieht oft Dinge, die „man“ nicht sieht.

    @KUZ:

    Du weißt schon, wie’s gemeint ist…

    0

    0
    • belschanov: @Alexander:

      “Vollkommen unverdient” ist nicht richtig. Richtig ist “gegen den Spielverlauf”. Was allerdings nichts an dem, was dein Sohn gesagt hat, ändert: “Das ist mir sowas von egal!”

      @xxandl:

      Habe das Spiel im Stadion gesehen und teile deine Einschätzung uneingeschränkt. Ob ich damit richtig liege, weiß ich nicht, denn KUZ sieht oft Dinge, die “man” nicht sieht.

      @KUZ:

      Du weißt schon, wie’s gemeint ist…

      belschanov, Du weißt doch, ich habe von Fussball keine Ahnung. Aber davon sehr viel… 😉

      0

      0
    • belschanov: “Vollkommen unverdient” ist nicht richtig. Richtig ist “gegen den Spielverlauf”. Was allerdings nichts an dem, was dein Sohn gesagt hat, ändert: “Das ist mir sowas von egal!”

      Das ist richtig. Und in der Tat fand ich die Formulierung post ludus auch nicht korrekt, aber in dem Moment aus der Erregung geboren. „Unverdient“ wäre es, wenn man nicht dafür gearbeitet hätte, wenn also unverdient, dann höchstens in dem Sinne, dass Mainz weitaus mehr riskierte und an Angriffsbemühungen investierte. Aber der Sohn hatte trotzdem Recht.

      0

      0
  • Zwischen dem Wolfsburg-Kick und dem Heimspiel gegen Mainz lag für mich, von Sonntag bis Sonntag, eine Woche Urlaub.
    Dabei ertappte ich mich immer wieder mal beim Gedankenspiel mit Punkten, Tabellenplätzen und der Vorfreude auf das Spiel gegen den unangenehmen Rivalen Mainz 05.
    Wie so oft stand mit dem heutigen Spiel ein wegweisendes an.
    Zum einen ein „Sechspunktespiel“, bei dem die Möglichkeit bestand, aufzuschließen, etwas, was mit „Europa“ zu tun haben könnte, in den Bereich des Möglichen, Machbaren zu rücken. Dass das bei solchen Spielen bis heute in aller Regel in die Hose ging, weil der Club zu sicher war oder zu satt oder unkonzentriert, ist den meisten bewusst.Vielleicht, so hoffte ich inständig, spielt es Wiesinger bei der Motivation in die Karten, das es zum anderen EBEN gegen Mainz ging, eine Art vermeintlicher Angstgegner, gegen den man „offene Rechnungen“ leicht finden kann UND VOR ALLEM die Möglichkeit bestand, die Waage der Saisonbilanz ins Positive zu zwingen, mehr Siege als Niederlage waren mit einem Erfolg eine verlockende Aussicht.

    Nach dem Spiel ist mein Fazit:

    ES FÜHLT SICH WUNDERBAR AN, DIESE BEÄNGSTIGENDE EFFIZIENZ ZU ERLEBEN!
    Mainz war besser, der Club war erschreckend eiskalt!

    Das Gegentor war in meinen Augen allerdings kein Gemeinschaftsprodukt. Das geht zu mindestens 80% auf Schäfers Kappe. Bei doppeltem Geleit des ballführenden Gegenspielers darf er einfach nicht an die Strafraumgrenze rennen. Fehler. Punkt. Ich gehe davon aus, dass er das nur gemacht hat, um Mainz den Ehrentreffer zu ermöglichen. 🙂 Vielleicht kommentiert er das ja auch so ähnlich.

    0

    0
    • Teo: ein “Sechspunktespiel”, bei dem die Möglichkeit bestand, aufzuschließen, etwas, was mit “Europa” zu tun haben könnte, in den Bereich des Möglichen, Machbaren zu rücken. Dass das bei solchen Spielen bis heute in aller Regel in die Hose ging, weil der Club zu sicher war oder zu satt oder unkonzentriert, ist den meisten bewusst.

      auch ich hatte das befürchtet. Dass es diesmal anders war, spricht eindeutig für Wiesehahn!

      Dazu bleibt nur noch eines zu sagen: Bader raus!

      0

      0
  • Seltsam: die Überschrift auf sportal.de:
    „Der FC Bayern des kleinen Mannes“ wurde abgeändert in die Nr.2 hinter dem FC Bayern.
    Inhaltlich geht´s dann um das Spiel des Clubs gegen Mainz. Aber im Grunde fühl ich mich von beiden Überschriften beleidigt 🙂

    0

    0
    • Beate60: Seltsam: die Überschrift auf sportal.de:
      “Der FC Bayern des kleinen Mannes” wurde abgeändert in die Nr.2 hinter dem FC Bayern.
      Inhaltlich geht´s dann um das Spiel des Clubs gegen Mainz. Aber im Grunde fühl ich mich von beiden Überschriften beleidigt

      dann kommt es jetzt um so mehr darauf an, die einzige Mannschaft zu sein, die der Sensationsmeister nicht besiegen konnte 😉

      0

      0
  • Ich fühle mich heute an ein Spiel aus der Frühphase der Saison 06/07 (die Älteren werden sich erinnern 😉 ) erinnert, ein hässliches 1:0 gegen Gladbach. Auf meine „Enttäuschung“ entgegnete ein Freund (kein Clubfan), dass das der Unterschied zwischen einer Spitzenmannschaft und einer grauen Maus wäre: Solche Sch…spiele zu gewinnen.
    Alexanders Sohn hat vollkommen Recht, eine Diskussion ob verdient oder unverdient ist reine Zeitverschwendung.
    Wenn das so weitergeht, wird das noch was mit Europa, deswegen: Bader raus!

    0

    0
    • Claus,

      Ich verstehe nicht wie man „Bader raus fordern kann? Meines Erachten machen, Bader,Wiesinger,Reutershahn eine klasse Arbeit und wenn dann jetzt welche User hier wiedermal „Bader raus“fordern ist es für mich nicht nachvollziehbar oder sie haben keinen blassen Schimmer von der Bundesliga. Zum gestrigen Spiel kann ich nur sagen das Gegentor geht zu 100% auf die Kappe von Raphael Schäfer und Thomas Pekart war geistig nicht anwesend,er stand neben sich. Auch die Mannschaft hat die erste Halbzeit komplett verschlafen,erst in der 2 Hälfte kam Kampfgeist ein wenig auf danke Pelle Nilson für deine 2 Toren. Somit sind wir auf den 10 Tabellenplatz aufgestiegen das ist gut so. Am kommenden Samstag in München werden wir mit sehr viel Glück eventuell ein Unentschieden holen wenn Bayern München mit ihrer B-Elf antreten wird, die weiteren Punkte müssen wir gegen Fürth, Hoffenheim, Leverkusen, Düsseldorf und Bremen holen
      um auf den 6-8 Platz zu kommen. Den Europapokal ist nett und wenn wir es schaffen sollten dann können wir das Geld halt mitnehmen aber im ernst die Euroliga kommt für den Club 1-2 Jahre zu früh unsere Mannschaft ist leider noch nicht so gefestigt um da mit zu halten.

      0

      0
  • Unglaublich. Der Glubb spielt ein kurioses Spiel nach dem anderen. Auch das ist der Glubb 2013: Glücklich effektiv. Sogar SPON widmet Wiese einen Artikel und dem Glubb endlich auch Aufmerksamkeit, obwohl es natürlich doch in den gesamtmedialen Augen eher wenig sexy ist, sich in der Tabelle von Rang 15 auf 10 vorzuarbeiten.
    Wie Alexanders Überschrift es völlig korrekt in Worte fasst: Mit Abstiegskampf in Richtung Europa.
    Aber wir dürfen das schon auch. Es gab ganze Saisons mit guten Glubb-Mannschaften die ihren Gegner auf dem Papier und auch auf dem Platz häufig spielerisch überlegen waren und dennoch letztendlich zuviele Spieler verloren hatten und abstiegen.
    Nun sind wir regelrecht gnadenlos effektiv und gewinnen gegen viel besser fußballspielende Gegner.
    Aber: Lorenz hat recht. Der spielt ja auch selbst und kennt sich aus. 😀
    Unsere Trainerfüchse haben zur 2. HZ umgestellt und danach hatte Mainz weniger spielerisches Übergewicht. Neben den unglaublich guten Standards war das gestern die Hauptwaffe zum Sieg. Früher konnte der gegnerische Torwart bei einer Glubbecke mal schnell in die Kabine und sich einen Tee kochen. Diese Zeiten sind vorbei. Da kann man Wetklos Frust schon verstehen. Der Arme konnte ausser einem schönen Schuß des wieder sehr blassen Feulners und einer Kobfballrückgabe von Chandler ja nichts halten. Die beiden Standardtore waren ja fast nicht zu verteidigen.

    Ein herzliches Bader, Wiesehahn und Schäfer raus.

    P.S.: Ist Mak jetzt aus dem Kader geflogen? Keine RL, nicht mal auf der Bank und tm führt ihn auch nicht als verletzt. Oder war seine Grippe noch nicht vorbei. Weiß da jemand mehr?

    0

    0
    • Woschdsubbn: Unglaublich. Der Glubb spielt ein kurioses Spiel nach dem anderen.

      Ja. Es ist unglaublich, wieviel Glück man haben kann, wenn’s denn läuft. Obwohl ich seit dem Schalke-Spiel auf alles gefasst bin, kratze ich mich nur noch am Kopf.

      0

      0
      • BSE08: Ja. Es ist unglaublich, wieviel Glück man haben kann, wenn’s denn läuft. Obwohl ich seit dem Schalke-Spiel auf alles gefasst bin, kratze ich mich nur noch am Kopf.

        Wahre Worte, wahre Worte !!!

        Irgendwie wird einem bei diesem „Dusel“ langsam unheimlich zumute… denn bei allem Respekt für die Leitung unserer Mannschaft, die Heimspiele gegen Schalke und jetzt Mainz etc. können aber ganz leicht auch verloren gehen und dann steht man nicht so komfortabel da …. da sieht es in der Tabelle doch viel besser aus als es in der Realität wahrscheinlich ist. Und ja, da kommt der pessimistische Clubfan in mir hoch 🙂

        Bleibt also nur zu hoffen, dass dieser Lauf die Verantwortlichen in der Kaderplanung nicht wieder so blendet wie beim letzten Mal …
        denn ich bin mir nicht sicher ob sich der „Bayern“-Dusel auf Dauer in Nürnberg einrichten wird 😉

        0

        0
  • Eine Frage in die Runde: wie geht ein Achtung Ironie Smiley? Ich glaub, das ist manchmal nötig, um nicht manche total zu verwirren. 😀
    Optimist: ich nehm dir das dann persönlich übel, wenn der Club das Spiel gegen Bremen verliert, weil ich da erstmals einen jungen potentiellen Clubfan mit ins Stadion nehm. Obwohl … dann lernt er gleich mal wie das ist, den Club trotz Niederlage zu lieben 🙂

    0

    0
    • Beate60: Optimist: ich nehm dir das dann persönlich übel, wenn der Club das Spiel gegen Bremen verliert

      Es geht immerhin schon aufwärts: das letzte mal wars ein unentschieden, allerdings eines zum Grausen (Augsburg). Also Kopf hoch, in dieser Saison ist so vieles anders, da fällt auch endlich mein Fluch 😉

      0

      0
      • Optimist,

        Würde ich dir gönnen: ist doch viel schöner, unbeschwert ins Stadion gehen zu können. 🙂

        0

        0
  • @Rolligünni: Hey, das meinen Optimist, Claus und ich selbstverständlich immer komplett ironisch! Du darfst uns bei dieser Aussage nicht für voll nehmen! 😀

    Hat gestern bei Zeigler jemand dessen wunderbaren Kurzbericht aus dieser Stadt an der Isar gesehen? Die Meisterfeier der vier total euphorisierten Fans im Vergleich mit Dortmund? 😀

    0

    0
  • Kuzens These wurde übrigens gestern abend in Sport1 sehr gut demonstriert: der Ballbesitz der Mainzer reusltierte aus minutelangem Ballgeschiebe in der eigenen Hälfte und ihre Vorstöße wurden dann eben sehr oft abgefangen. Auch von Schäfer. Allein da wurden drei tolle Paraden gezeigt. Bei seinem Elfer wurde aufgezeigt, wie er indem er 1,34m aus dem Tor kam Szalai irritierte und außerdem auch noch die richtige Ecke wählte. Meine These: den hätte er gehabt 😀
    Im Endeffekt: lieber so ein Sieg und Mainz keines seiner Überfalltore ermöglichen.
    Woschdsubbn: wie lange warst du denn vor dem Stadion? Und warst du sehr enttäuscht, daß du das erste Tor der Mainzer trotzdem nicht verpasst hast? 🙂

    0

    0
    • Beate60:Woschdsubbn: wie lange warst du denn vor dem Stadion? Und warst du sehr enttäuscht, daß du das erste Tor der Mainzer trotzdem nicht verpasst hast?

      Hat doch nicht geklappt: Ich war sogar schon um kurz nach Drei drin, weil mich meine Frau zur U-Bahnstation nach Fädd reingefahren hat. Die blöden Sonntagsspiele sorgen ja dafür, dass man auch Probleme mit den feiertagsüblichen, viel längeren ÖPNV Anschluß-Verbindungen hat.

      Dennoch unglaublich dass die Mainzer jeweils in den ersten Minuten zu guten Chancen kamen: Sowohl nach dem Anpfiff als auch direkt nach der Pause. Wie kann das nur immer sein? Das muss sich doch herumgesprochen haben?

      0

      0
      • Woschdsubbn: Dennoch unglaublich dass die Mainzer jeweils in den ersten Minuten zu guten Chancen kamen: Sowohl nach dem Anpfiff als auch direkt nach der Pause. Wie kann das nur immer sein? Das muss sich doch herumgesprochen haben?

        Ist halt deren Stärke: den präzisen Pass und das schnelle Durchstarten. Ich denk, das war der Grund, daß eben unsere Jungs nicht so konsequent auf den Mann gingen, sondern lieber die Räume zugestellt haben. Wird in Mainz wohl ebenso intensiv geübt wie bei uns die Freistöße. … Diesmal mit dem glücklicheren Ausgang für uns.

        0

        0
  • Ja das Glück ist dem FCN derzeit gewogen, aber es ist ein gutes Beispiel dafür, daß man sich Glück verdienen kann wenn ich überlege, wie oft der Club scheinbar an die Wand gespielt wurde und jedesmal sogar bei Rückstand, ließ die Mannschaft sich nicht groß beeindrucken und kam zurück.

    Diese Geschlossenheit als Team ist schon eine Qualität, die den Tabellenplatz begründet, so gesehen ist das kein Zufall. Die Basis dafür legte Hecking, Wiesinger hat der Mannschaft dann noch gezeigt, wo das gegnerische Tor steht, vereinfacht formuliert. So gesehen hat Wiesinger genau das gemacht, was er vorher angekündigt hat, ..er will das Gute unter Hecking beibehalten und es nur noch besser machen. Anfangs hatte ich bei dem Buli Trainer Newbie noch leise Zweifel es besser zu machen als ein so erfahrener Trainer wie Hecking, aber besser kann man kaum Wort halten!

    0

    0
    • Juwe: Ja das Glück ist dem FCN derzeit gewogen, aber es ist ein gutes Beispiel dafür, daß man sich Glück verdienen kann wenn ich überlege, wie oft der Club scheinbar an die Wand gespielt wurde und jedesmal sogar bei Rückstand, ließ die Mannschaft sich nicht groß beeindrucken und kam zurück.

      So langsam (also nach 3 Jahren) fragt man sich ja schon, ob das Wort „Glück“ es treffend umschreibt. Dass es nicht sonderlich heroisch und attraktiv anmutet, das unbenommen, aber erfolgreich (im Rahmen des Möglichen) in jedem Falle. Im Prinzip spielen wir doch einen lupenreinen modernen Catenaccio im 4-5-1, wobei einzig der „Libero vor der Abwehr“ mal nach vorne, mal nach hinten rückt in einer der Viererketten.

      0

      0
      • Alexander | Clubfans United: So langsam (also nach 3 Jahren) fragt man sich ja schon, ob das Wort “Glück” es treffend umschreibt. Dass es nicht sonderlich heroisch und attraktiv anmutet, das unbenommen, aber erfolgreich (im Rahmen des Möglichen) in jedem Falle. Im Prinzip spielen wir doch einen lupenreinen modernen Catenaccio im 4-5-1, wobei einzig der “Libero vor der Abwehr” mal nach vorne, mal nach hinten rückt in einer der Viererketten.

        Ich habe ja ausgeführt, dass man sich dieses Glück erarbeitet. Ich glaube der FCN ist die Mannschaft mit fast den meisten Pfostenschüssen auf das eigene Tor. Der Elfmeter gegen Mainz war auch ein Beispiel unter vielen, ohne gewisses Glück hat die beste Mannschaft Schwierigkeiten auf Dauer, außer vielleicht der FC Bayern in der momentanen Verfassung. Wir hatten auch schon Phasen, wo man das Gefühl hatte, alles läuft gegen uns..

        Zu diesem Glück zähle ich ebenso das Komplementär zum Verletzungspech, wir bleiben offensichtliich weitgehend davon verschont in dieser Saison, insbesondere bei unserem qualitativ recht engen Kader. Wer zb. hätte vor der Saison denm ewig verletzten Nilson solch eine Stabilität zugetraut alleine körperlich und weils körperlich gut läuft klappts auch wieder sportlich, das gilt aber für den gesammten Kader, auch hier haben wir diese Saison etwas mehr Glück als die Jahre davor.

        0

        0
        • Juwe: Zu diesem Glück zähle ich ebenso das Komplementär zum Verletzungspech, wir bleiben offensichtliich weitgehend davon verschont in dieser Saison, insbesondere bei unserem qualitativ recht engen Kader.

          Darüber dachte ich heute just auch mal länger nach, kam aber zu der Erkenntnis, dass wir da eigentlich weder jubeln noch klagen dürfen. Wir haben zwar nicht DIE Seuche,wie noch letzte Saison, müssen aber durchaus schmerzhafte Ausfälle beklagen. Gebhart z.B., der gerade drauf und dran war richtig durchzustarten fällt nun auf Monate aus, oder Hlousek, auf den ich wirklich viel setzte, ist auch diese Saison quasi komplett weg. Bei Marcos Antonio will man gar nicht mal drüber reden, Mendler quälte sich aber auch, Ildiz ist wieder verletzt trotz guter Ansätze.

          Vom „Verletzungsglück“ sind wir jedenfalls weit entfernt.

          0

          0
          • Alexander | Clubfans United: Gebhart z.B., der gerade drauf und dran war richtig durchzustarten fällt nun auf Monate aus,

            Lt. kicker von heute hat er übrigens mehrere Entzündungen an unterschiedlichen Stellen im Körper, und wir wohl noch einige Wochen fehlen…

            0

            0
          • Alexander | Clubfans United: Darüber dachte ich heute just auch mal länger nach, kam aber zu der Erkenntnis, dass wir da eigentlich weder jubeln noch klagen dürfen. Wir haben zwar nicht DIE Seuche,wie noch letzte Saison, müssen aber durchaus schmerzhafte Ausfälle beklagen. Gebhart z.B., der gerade drauf und dran war richtig durchzustarten fällt nun auf Monate aus, oder Hlousek, auf den ich wirklich viel setzte, ist auch diese Saison quasi komplett weg. Bei Marcos Antonio will man gar nicht mal drüber reden, Mendler quälte sich aber auch, Ildiz ist wieder verletzt trotz guter Ansätze.

            Vom “Verletzungsglück” sind wir jedenfalls weit entfernt.

            Hlousek und Gebhart vermisse ich ebenfalls. Aber Juwe hat Recht. Ich bin 1. heilfroh dass die Innenverteidigung weitestgehend hervorragend funktioniert und 2. keiner der beiden länger ausgefallen ist.

            Für mich eine Schlüsselkompenente dieser (vermeintlich aber wahrscheinlich) erfolgreichen Saison war die starke Innenverteidigung… Eigentlich fast erstaunlich, so ganz ohne Konkurrenzkampf, und eben auch ohne das sonst übliche Verletzungspech. Das war schon ein wenig hoch gepokert, man sollte die Innenverteidigung mMn nächste Saison ein bisschen breiter aufstellen.

            0

            0
          • Alexander | Clubfans United: Darüber dachte ich heute just auch mal länger nach, kam aber zu der Erkenntnis, dass wir da eigentlich weder jubeln noch klagen dürfen. Wir haben zwar nicht DIE Seuche,wie noch letzte Saison, müssen aber durchaus schmerzhafte Ausfälle beklagen. Gebhart z.B., der gerade drauf und dran war richtig durchzustarten fällt nun auf Monate aus, oder Hlousek, auf den ich wirklich viel setzte, ist auch diese Saison quasi komplett weg. Bei Marcos Antonio will man gar nicht mal drüber reden, Mendler quälte sich aber auch, Ildiz ist wieder verletzt trotz guter Ansätze.

            Also Hlousek und Marcos sind doch keine echten sportlichen Parameter, erster hat oder konnte sich ja noch nie fest in die Mannschaft spielen man kann sich schon kaum mehr an ihn erinnern, Marcos ich glaube da muss man nicht viel dazu sagen, ohne echten sportlichen Wert für den Kader. Das einzige, was schade ist mit auch aktuellem Bezug ist Gebhardt auf den Kader betrachtet eine sehr angenehm, niedrige Quote und so gesehen können wir diese Saison durchaus von Glück in dieser Hinsicht sprechen, weil wir von Hiobsbotschaften, dass wichtige Stammspieler lange ausfallen verschont bleiben wie zb. Klose, Nilson, Kiyotake, Schäfer, Esswein, Pekhart usw. … im Vergleich zu den letzten Jahren ist das durchaus ein glücklicher Verlauf.

            0

            0
  • Man muss die Sache mit dem Glück nun auch nicht überbewerten, ist ja jetzt nicht so, dass wir nur durch Glück da stehen, wo wir aktuell sind.
    Denn da muss man auch das zahlreiche Pech berücksichtigen, dass wir in vielen anderen Spielen hatten, wo wir überlegen waren, viele Torchancen hatten, aber es nicht geschafft haben, zu gewinnen, wie gegen Frankfurt, Hannover oder auch Wolfsburg war man die Mannschaft mit den insgesamt zahlreicheren Chancen, oder auch gegen Leverkusen in der Hinrunde…

    Komischerweise werden solche Fälle dann nie als Pech betrachtet (zu dem die jetzigen Fälle dann die ausgleichende Gerechtigkeit sind), sondern als eigenes Unvermögen. „Wenn man selbst beste Chancen nicht nutzt, dann ist man auch selber Schuld, blabla…“
    Aber ist halt immer so, auch die allgemeine Berichterstattung, man nehme nur mal aus dem kicker das Fazit zu unserem Spiel „äußerst glücklicher Erfolg“, im Vergleich zu demjenigen der Gladbacher gegen Fürth („quälte sich zum Sieg“). Wobei ich den Gladbacher Sieg noch deutlich glücklicher fand als unseren, die Fürther hatten da sehr viel mehr gute Chancen, als wir den Mainzern zugelassen haben. Dennoch ist es schlicht und einfach das Fazit, dass es Gladbach von sich aus geschafft hat zu gewinnen, und es somit verdient war, während es bei uns eben quasi geschenkt und dadurch unverdient war.

    Sicherlich hatten wir gerade gegen Mainz und Schalke kein Pech. Aber alles nur als Glück abzutun, da macht man sich dann auch zu klein. Man kann schließlich auch nicht erwarten, dass man so absolut gar nichts zulässt. Und gerade jetzt gegen Mainz hat man insgesamt nicht sehr viele Chancen zugelassen, am Anfang war man etwas schläfrig, aber mit zunehmenden Spielverlauf ist man immer stabiler geworden, und hat besonders in der Schlussphase nichts mehr anbrennen lassen. Habe ja letztens mal moniert, dass man meiner Ansicht nach in letzter Zeit zu viele gegnerische Chancen zulässt und teilweise nicht mehr giftig genug zu Werke geht, dass hat mir gestern wieder deutlich besser gefallen.

    Und dann kann man sich, gerade in der aktuellen Situation mit einem derartigen Lauf, auch ruhig mal hinstellen und sagen, dass es halt auch das Unvermögen der anderen war, dass man jetzt mal selber derjenige war, der abgezockt gespielt hat und den anderen eine Lehrstunde in Sachen Effizienz gegeben hat. Selber mussten wir uns das oft genug vorhalten lassen, jetzt sollten wir auch mal genug Selbstvertrauen haben, um uns nicht nur hinzustellen und zu sagen, „war aber riesiges Glück, völlig unverdient, aber Hauptsache drei Punkte…“

    0

    0
  • Die Statistik des Spiels ist hoch interessant. Im KICKER steht, dass der Glubb 113, 1 km Laufleistung hatte. Ich glaube, es war nur einmal weniger ( bei der Westvorstadt mit unter 100 km!)Normal sind beim Glubb ca 117 km. Mainz gar nur 111,9 km. Zweikämpfe gabs in dem Spiel insgesamt 136. Zum Vergleich Dü-Dorf allein hatte 140 Zweikämpfe zu bestreiten.

    Daraus ergibt sich für mich: Mainz hat eindeutig zu wenig investiert. Der Glubb hat sich a weng mehr angestrengt und deshalb verdient gewonnen, hat sich aus Zweikämpfen rausgehalten und die Konzentration auf die wichtigen Augegnblicke verlagert.

    Die meisten Ballkontakte des Spiels hatte Kirchhoff mit 122. Balitsch beim Glubb grad mal 67. Kirchhoff spielt bei Mainz den Simons, ist also ein defensiver Spieler. Hört sich für mich nicht gerade nach einem spirituellen Offensivfeuerwerk an, wogegen man vielleicht sogar sagen könnte, der Glubb praktiziert “ One-Touch“-Fussball bei einem Ballbesitz von grad mal 37%…. 😉

    Fast wie Barca, wenn der Ballbesitz dann noch auf 70% gesteigert werden kann…. 😉

    Der KICKER schreibt was von 7 Mainzer Chancen. Hmm, haben die überhaupt so häufig aufs Tor geschossen?? Beim Glubb stehen 3 Chancen. Tja , haben die dann Chandlers Kopfball ( okay, war eher ne Rückgabe), Kiyos Chance mit dürftigen Abschluss oder Feulners Kracher gewertet? Oder werden Tore gar nicht mitgezählt? Dafür wenn einer 5m übers Tor brettert?

    Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr raus ( auch wenn ich dafür nächste Woche büßen sollte). Aber diese Woche gönne ich mir sowas von…. 🙂

    0

    0
  • Glück…à la longe eher nicht.
    Nach den ersten beiden Spielen und dem grausamen Test gegen den Jahn hat Wiesinger ein unmissverständliches Zeichen gesetzt: es gibt keinen Stammplatz – für niemanden. Teambuilding, Abfordern von Einsatz und hoher Trainingsleistung plus Unterordnen in ein Gesamtkonzept, das insbesondere die möglichst konsequente Einhaltung der intelligenten taktischen Vorgaben beinhalten muss.
    Das haben die Spieler offensichtlich kapiert, so dass nicht „das Glück“ erarbeitet wird (kann man sowieso nicht, oder habt Ihr das in Eurem Leben schon mal hinbekommen?), sondern die Punkte.

    Wiesinger ist wahrlich klug genug um zu wissen, dass er das Team über seine Stärken definiert, sich zumeist gegen die Spielweise des Gegners ausrichtet und dem eigenen Spiel Sicherheit verleiht.
    Kio, Esswein und Feulner funktionieren als Umschaltpunkte für schnelle Gegenstöße. Und wenn das mal nicht klappt, so wie gestern eben nur in Ansätzen, hat die Mannschaft noch immer ihre exzellenten Standards.

    Das wird sicher trainiert, das gibt enormes Selbstvertrauen und bestraft jeden Gegner, der sich zu sicher oder überlegen fühlt. Wie sehr diesen das frustriert hat man gestern wunderbar beobachten können.

    Für mich ist es erstaunlich zu sehen, wie Wiesenhahn die Mannschaft in genau den richtigen kleinen Schritten dorthin geführt hat. Bei allem Respekt vor der unbenommen großen Leistung Heckings, aber dass eine solche Weiterentwicklung (ich meine KEINE Revolution, das ist ja das Geheimnis) unter ihm stattgefunden hätte, wage ich zu bezweifeln.

    So gesehen scheinen Wiesenhahn einfach den genaueren Blick auf die Spieler und deren Vermögen zu haben. Und taktisch fand ich den Club kaum erinnerlich dermaßen abgezockt wie jetzt.
    So gesehen ist es kein Glück, wenn in solchen Spielen wie gegen Mainz am Ende 3 Punkte aufs Konto eingehen. Auch die gegnerischen Mannschaften sind niemals perfekt und machen Fehler. Die aber kann man erspielen, erkämpfen und erzwingen.
    Und das wird von Woche zu Woche zumindest versucht. Chapeau!

    0

    0
    • Zuckerpass: Nach den ersten beiden Spielen und dem grausamen Test gegen den Jahn hat Wiesinger ein unmissverständliches Zeichen gesetzt: es gibt keinen Stammplatz – für niemanden. Teambuilding, Abfordern von Einsatz und hoher Trainingsleistung plus Unterordnen in ein Gesamtkonzept, das insbesondere die möglichst konsequente Einhaltung der intelligenten taktischen Vorgaben beinhalten muss.
      Das haben die Spieler offensichtlich kapiert, so dass nicht “das Glück” erarbeitet wird (kann man sowieso nicht, oder habt Ihr das in Eurem Leben schon mal hinbekommen?), sondern die Punkte.

      Ich glaube auch, dass er andere Werte vermittelt als DH. Er hat ja schon öfter formuliert, dass schon die Aufnahme in den 18er Kader etwas besonderes ist und dass es eine Ehre ist, für den Club spielen zu dürfen. Das ist etwas, das bei Wiese einfach glaubhaft rüberkommt, weil er nicht zuletzt durch seinen Stallgeruch diese Werte vorlebt. Hecking, dem Trainernomaden, der für die Karriere das Geschwätz von gestern schnell uninteressant findet, nimmt man das eben nicht ab und ich vermute, er versucht das auch nicht zu vermitteln. Da dürfte der Ansatz eher lauten: „macht Euch interessant für die große Karriere!“ (die dann anderswo stattfindet). So erzeugt man eben keine Identifikation und ich denke, man merkt, dass es jetzt eine gibt.

      0

      0
      • Optimist:

        Hmmm… meinst Du wirklich? Ich fürchte ja, dass Identifikation mit dem Verein fast ein bisschen hochgegriffen ist, denn wenn etwas Lukratives kommt, dann betrachten das Spieler und Berater primär nach Karriereaspekten. Aber wenn die beim Club gegeben sind, dann ist es ja gut.
        Ich denke, dass Wiesinger erst einmal tatsächlich einen Teamspirit implantiert hat. Die nächste Stufe ist dann der Verein – und die bringt er natürlich absolut glaubwürdig rüber. Ob das intern so funktioniert sei dahingestellt.
        Als „Außenminister“ klappt das jedenfalls, und da macht er einen wunderbar unaufgeregten Job.

        0

        0
        • zuckerpass: Ich fürchte ja, dass Identifikation mit dem Verein fast ein bisschen hochgegriffen ist, denn wenn etwas Lukratives kommt, dann betrachten das Spieler und Berater primär nach Karriereaspekten. Aber wenn die beim Club gegeben sind, dann ist es ja gut.

          das heißt ja nicht, dass man nicht den nächsten Schritt machen will, aber es steigert vielleicht auch schon die Leistungsbereitschaft beim aktuellen Arbeitgeber, wenn man ihn als etwas besonderes empfindet. Davon profitieren dann auch wieder beide Seiten. Vielleicht auch nur, um nicht ablösefrei gehen, sondern etwas zurückgeben zu wollen.

          0

          0
          • Optimist: das heißt ja nicht, dass man nicht den nächsten Schritt machen will, aber es steigert vielleicht auch schon die Leistungsbereitschaft beim aktuellen Arbeitgeber, wenn man ihn als etwas besonderes empfindet. Davon profitieren dann auch wieder beide Seiten. Vielleicht auch nur, um nicht ablösefrei gehen, sondern etwas zurückgeben zu wollen.

            Da hast Du Recht, das könnte sein. Auf alle Fälle ist es gut, sich das überhaupt mal von einem Trainer, der als Spieler erfolgreich beim selben Verein gearbeitet hatte, ins Gewissen reden zu lassen.

            Wenngleich ich immer leichte Verzweiflungsanfälle habe, warum bei Profifußballern Leistungsbereitschaft überhaupt ein Thema sein darf. Aber so ist es nun mal (siehe Trainingsleistungen Esswein, Kio, Mal und andere…).
            Umso wichtiger das konsequente Durchgreifen von Anfang an, was meiner Meinung nach auch zu einem mentalen Reinigungsprozess innerhalb der Mannschaft geführt hat: „Wenn Du nicht mit uns mitziehst, bist Du nicht nur raus, sondern Du gefährdest unser aller Erfolg – und beeinflusst damit auch die jeweilige Karriere. Nicht nur Deine eigene.“

            0

            0
  • Der Artikel auf SPON ist vielleicht auch so etwas wie ein erstes zartes Pflänzchen, dass der Club für Sponsoren mal wieder ein klein wenig interessanter werden könnte.
    Wiesinger ist mit seinem ruhigen, analytischen und sehr realistischen Auftreten um einiges sympathischer als Hecking. Predigten und Emotionen werden dorthin kanalisiert, wo sie hingehören: ins Internum. Hoffentlich bleiben sie auch dort und werden nicht frustgetwittert oder ins Fratzenbuch gepostet.
    Ich glaube, wenn ein Spieler so etwas jetzt noch machen würde wäre er raus. Nicht nur von oben verordnet, sondern vielleicht sogar mannschaftsintern bereinigt. Sonst gäb’s kein Team; das aber scheint mir inzwischen erkennbarer vorhanden zu sein.

    Vielleicht haben ja die Tourismusverbände von Mauritius, den Caymaninseln oder der Schweiz Interesse ?

    0

    0
  • Nun sind wir erst mal froh und dankbar für die 3 Punkte. Grundsätzlich ist unsere Spielweise jedoch nicht gerade eine Einladung an den Zuschauer. Zuhause 35 – 40 % Ballkontakte, dazu 1-2 Schüsse aufs gegnerische Tor in der 1.HZ ist für den durchschnittlichen Zuschauer kein Anlass öfters ins Stadion zu gehen. Die Zuschauerzahlen bestätigen dies ja auch. Unsere Spielweise muss einfach attraktiver werden. Dies ist mit eine Hauptaufgabe von Wiesinger/Reut..
    Dies soll jetzt keine bösartige Kritik sein oder was meint ihr dazu?

    0

    0
    • Erich,

      Glaube ich eher weniger, als die Tatsache, dass wir von unseren bisher 14 Heimspielen nur die Hälfte samstags gespielt haben. Dem gegenüber stehen 5! Sonntagspartien, 1x Freitag und 1x Mittwoch…
      Für Familien besonders ungünstig, aber auch für Fans mit längerer Anfahrt nicht unbedingt optimal..bei mir trifft dummerweise beides zu!

      0

      0
  • Erich,

    Kann Dich verstehen. Aber da ist halt auch das Problem „unter den gegebenen Umständen“ (sprich: finanzielle Möglichkeiten) sind fußballerische Feuerwerke schlecht möglich oder Selbstmord. Die Spielweise ist dem (mit-) geschuldet. Um so schöner ist doch, dass Büngdla eigfohrn wern! Ist mir jedenfalls lieber als Hurra-Harakiri.
    Allerdings war ich schon länger nicht im Stadion, bin diesbezüglich also nicht wirklich kompetent. Erinnere mich aber, dass Dusel-Siege sich immer grundsätzlich besser anfühlten als schön gespielte Niederlagen. Und, wie hier schon mehrfach angesprochen: so arg Dusel war es ja gar nicht, sondern taktisch sehr intelligent. So was hat ja eine ganz eigene Schönheit!

    0

    0
  • Sorry, aber ich finde es fast belustigend, wie dieses sehr schlechte Spiel des Club ob des Sieges schön geredet wird.

    Ich freue mich auch wie ein Kind über die drei Punkte, aber schlechtes Spiel bleibt schlechtes Spiel und klare Unterlegenheit bleibt klare Unterlegenheit.

    Umso mehr stimmt es mich optimistisch, dass unsere Spieler einen realistischen Blick auf die Leistung haben. Ich zitiere mal beispielhaft Alexander Esswein (auf ClubTV):

    „Ich tu mir zwar heute schwer, mich mit dem Sieg anzufreunden, weil wir in so vielen Bereichen schlechter waren als der Gegner, aber morgen interessiert das keinen mehr, wir haben gewonnen und sind sehr glücklich über die drei Punkte.“

    Amen

    0

    0
  • Haettn wir statt Schaefer einen Bundesligakeeper, dann wären wir jetzt mindestens auf Platz 5! Das 1:1 der Mainzer hat doch jedem gezeigt, welch kompetenten Keeper der Glubb zwischen den Pfosten hat……

    0

    0
  • Haetten wir statt Schaefer einen Bundesligakeeper, dann wären wir jetzt mindestens auf Platz 5! Das 1:1 der Mainzer hat doch jedem gezeigt, welch kompetenten Keeper der Glubb zwischen den Pfosten hat……

    0

    0
    • Glubbinho: Haetten wir statt Schaefer einen Bundesligakeeper, dann wären wir jetzt mindestens auf Platz 5! Das 1:1 der Mainzer hat doch jedem gezeigt, welch kompetenten Keeper der Glubb zwischen den Pfosten hat……

      ch sage euch das Patrick Rakowsky besser ist im Tor als Raphael Schäfer, dieser junge 19 Jährige Torhüter hat so viel Potenzial in sich ,da werden wir in den nächsten Jahren noch viel -freude haben. Aber Michael Wiesinger und Armin Reuterhahn müssen ihn die Chance geben im Tor zu stehen. Patrick Rakowsky ist ein junger ehrgeiziger U 21 Nationaltorhüter der wird noch besser als Manuel Neuer ist aber nicht so arrogant wie jener aktuelle Nationaltorhüter. Als 2 Torhüter würde ich Upoff nehmen er ist auch sehr gut. Ich hoffe mal das beide in der neuen Saison 2013/14 von anfang an ihre Chancen bekommen sollten,den Raphael Schäfer hat sein Zenit übersprungen

      0

      0
      • Klaus Günter Mattlat( Rolliguenny): ch sage euch das Patrick Rakowsky besser ist im Tor als Raphael Schäfer, dieser junge 19 Jährige Torhüter hat so viel Potenzial in sich ,da werden wir in den nächsten Jahren noch viel -freude haben.

        Ja Betonung auf ‚in den kommenden Jahren‘, derzeit bin ich froh mit Schäfer einen so erfahrenen und vor allem auch guten Torhüter zwischen den Pfosten zu sehen. Wir sehen doch an Adler und Neuer, daß es fehlerfreie Torhüter bei dem heutigen Spieltempo nirgendwo gibt. Dass es mit Schäfer in Stuttgart nichts wurde und er zurückkam ist einer der Glücksfälle schlechthin für den FCN in den letzten Jahren. Fast schon eine kleine Ära..

        0

        0
        • Juwe,

          womit wir wieder bei einem beliebten Diskussionsthema wären:
          Wäre der Club seinerzeit abgestiegen, wenn Schäfer geblieben wäre? Die Mehrheit meint nein.

          0

          0
          • Claus: Juwe,

            womit wir wieder bei einem beliebten Diskussionsthema wären: Wäre der Club seinerzeit abgestiegen, wenn Schäfer geblieben wäre? Die Mehrheit meint nein.

            So do I 🙂 … davon bin ich felsenfest überzeugt.

            0

            0
            • Juwe: So do I … davon bin ich felsenfest überzeugt.

              jep, diesem Club trete ich bei!

              0

              0
  • *gähn*

    der Teeblatt-Troll hat viele Namen…

    Worin liegt eigentlich der Reiz, sich immer wieder zum Affen zu machen?

    0

    0
    • Optimist: *gähn*

      der Teeblatt-Troll hat viele Namen…

      Worin liegt eigentlich der Reiz, sich immer wieder zum Affen zu machen?

      Ich glaub er macht das absichtlich. So wie im Mittelalter der Spaßmacher und Zeitvertreiber (soll nicht persönlich gemeint sein, nur eine Analogie zu einer historischen Figur), der den König beschimpfen darf und trotzdem alle ihren Spaß mit haben.

      0

      0
      • Alexander | Clubfans United: Ich glaub er macht das absichtlich. So wie im Mittelalter der Spaßmacher und Zeitvertreiber (soll nicht persönlich gemeint sein, nur eine Analogie zu einer historischen Figur), der den König beschimpfen darf und trotzdem alle ihren Spaß mit haben.

        AM Königshof haben sicher viele gelacht. Aber er kann es einfach nicht.

        Ich frag mich grad, ob was dran ist an den Wechselgerüchten von Mak nach Italien. Weiß jemand, weshalb er nicht im Kader war diese Woche? In Wolfsburg war er krank. Immer noch?

        0

        0
  • Manchen Kommentaren hier fehlt auch die notwendige Bundesligareife, das passt doch gut. 🙂

    0

    0
  • Cool Rolleygünney, schönen Gruß an den Manuel. Du kennst ihn ja anscheinend persönlich. Konntest Du ihn damals nicht vom Wechsel zum Glubb überzeugen oder gibt es einen anderen Vorfall, der Deine persönliche Behauptung stützt?

    0

    0
    • Woschdsubbn: Cool Rolleygünney, schönen Gruß an den Manuel. Du kennst ihn ja anscheinend persönlich. Konntest Du ihn damals nicht vom Wechsel zum Glubb überzeugen oder gibt es einen anderen Vorfall, der Deine persönliche Behauptung stützt?

      ich habe damals Kontakt zu seinen Vater gehabt und kannte Manuel Neuer schon wie er bei Schalke in der Jugend trainierte so viel dazu.

      0

      0
  • Das schöne am Fansein ist, dass man auch mal Meinungen einfach so, ohne diese mit Fakten zu belegen, raushauen kann. Wenn man einen Spieler nicht mag, dann schimpft man halt immer wieder auf ihn, diese Wiederholungen geben dann auch dem eigenen Leben etwas Konstanz.

    Natürlich gab es Erfolge mit jungen Keepern, wie Neuer, ter Stegen und Zieler, allerdings keiner von diesen blieb nach der ersten Saison konstant auf dem Niveau. Andere talentierte junge Torleute wie Ullreich oder Unnerstall schlitterten in veritable Krisen.

    Keiner hier hat Rakovsky länger in der Bundesliga erlebt, was er mal zeigen wird weiss keiner.

    Nicht vergessen sollte man aber bitte auch den Wert von Schäfer für das Team, eigentlich ist es eine Sauerei als Fan den eigenen Kapitän immer wieder zu dissen.

    Und zum Gegentor, unsere Verteidiger sind nicht die schnellsten, müller gehört zu den schnellsten Spielern, immerhin konnte ihn auch kein Gegenspieler vom Torschuss abhalten. Wenn Müller den Ball nicht hebt hat Schäfer alles richtig gemacht, so sah es blöd aus, so etwas passiert jedem Torwart mal.

    0

    0
    • Armin: Das schöne am Fansein ist, dass man auch mal Meinungen einfach so, ohne diese mit Fakten zu belegen, raushauen kann.

      Was mir dabei gerade so durch den Kopf geht: Kann man sich eigentlich auch Pech erarbeiten?

      Wenn das mit Glück möglich ist, sollte es doch auch anders herum gehen.
      Auf den Gedanken kam aber m.W. bislang noch keiner, als es mal nicht lief.

      0

      0
      • BSE08: Was mir dabei gerade so durch den Kopf geht: Kann man sich eigentlich auch Pech erarbeiten?

        Wenn das mit Glück möglich ist, sollte es doch auch anders herum gehen. Auf den Gedanken kam aber m.W. bislang noch keiner, als es mal nicht lief.

        „Erarbeiten“ ist vielleicht falsch ausgedrückt.
        Aber man hat doch stark den Eindruck, dass vieles davon abhängt, ob man einen Lauf hat, positiv wie negativ (und für den man natürlich auch zu einem beträchtlichen Teil durch die eigene Leistung verantwortlich ist).

        Es kommt ja nicht von irgendwoher, dass man Sachen sagt wie „die haben einfach einen Lauf, in der Form gelingt einfach alles“ aber eben auch „haste Schei*e am Fuß, haste Schei*e am Fuß“.

        Ich denke, es hat unterbewusst auch viel mit Selbstvertrauen bzw. dem Mangel desselben zu tun.

        Ironischerweise sind wir und unsere Nachbarn ja gerade beste Beispiele dafür.
        Wir haben halt einen Lauf, dann weiß man einfach, dass man es immer irgendwie schaffen kann, zu punkten. Dann lässt man sich auch durch einen frühen 2:0-Rückstand nicht aus dem Konzept bringen, da macht ein Timmy Simons auch mal ein Tor vom Typ „Tor des Monats“, den er unter anderen Bedingungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf die Tribüne geballert hätte. Dann kann man auch wenn der Gegner eigentlich das Spiel macht, und man selber kaum zu Chancen kommt, trotzdem die Ruhe und Konzentration bewahren und geduldig weiter seinen Weg gehen. Dann ist halt auch ein unnötiger Ausflug aus dem Tor nur der im Endeffekt unbedeutende, zwischenzeitliche Ausgleich.

        Aber wenn eh alles schlecht läuft, dann klappt halt nichts. Mit dem Gewissen, noch kein einziges Heimspiel gewonnen zu haben, da gibt auch eine Führung in der 2. Minute keine Sicherheit, dann schafft man es auch da nicht, das Spiel zu kontrollieren, und gibt es aus der Hand.
        Und dann schafft man es auch nicht, beste Chancen zu nutzen, wenn man selber überlegen ist, und vom Gegner absolut nichts kommt, aber wenn man eh schon weiß, dass man die Mannschaft mit der am Abstand schlechtesten Chancenverwertung ist, dann vergibt man halt auch weiterhin kläglich.
        Und dann kriegt man halt noch den Genickschuss, weil ein unnötiger Ausflug des Torhüters dann eben der entscheidende Gegentreffer ist und die nächste Niederlage besiegelt…

        0

        0
        • Scramjet: Ich denke, es hat unterbewusst auch viel mit Selbstvertrauen bzw. dem Mangel desselben zu tun.

          Das ist wie die berühmte Frage mit dem Huhn und dem Ei, was war zuerst da. Selbstvertrauen entwickelt sich ja erst durch Erfolgserlebnisse und welche Dynamik dauerhafter Misserfolg entwickeln kann sieht man ja auch an unserem Nachbarn, die ja durchaus bundesligatauglich gestartet sind. Selbst die würden das Tor wieder treffen, wenn sich die Verkrampfung wieder lockert, das geht aber leider nicht per Schalter den man umlegt.

          0

          0
          • Juwe: Das ist wie die berühmte Frage mit dem Huhn und dem Ei, was war zuerst da. Selbstvertrauen entwickelt sich ja erst durch Erfolgserlebnisse und welche Dynamik dauerhafter Misserfolg entwickeln kann sieht man ja auch an unserem Nachbarn, die ja durchaus bundesligatauglich gestartet sind. Selbst die würden das Tor wieder treffen, wenn sich die Verkrampfung wieder lockert, das geht aber leider nicht per Schalter den man umlegt.

            Naja, ganz pauschal kann man das nie sagen. Sicherlich kann man auch mal Glück haben ohne vorher irgendwas dafür getan zu haben.
            Aber man kann sich die Erfolgserlebnisse, die eben dann zu diesem Selbstvertrauen und „Glück des Tüchtigen“ zumindest zu einem großen Teil durchaus auch erarbeiten.
            Sehe ich gerade bei Anbeginn unserer Serie so, da hat man z.T. sehr viel investiert ohne den entsprechenden Ertrag zu bekommen (z.B. die Spiele gegen Frankfurt oder Hannover). Aber man hat es eben geschafft, daraus mitzunehmen, dass man bei der Überraschungsmannschaft der Vorrunde das Spiel dominieren kann, dass man durch großen Einsatz auch einen zweimaligen Rückstand ausgleichen kann… Dadurch erarbeitet man sich doch das Selbstvertrauen, dass man dann braucht, um zu wissen, dass auch wenn man mal schlecht spielt, man was reißen kann…

            0

            0
  • Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Schäfer. Aber, nach seinem Abgang nach Stuttgart, was sein Nachfolger sich alles leistete führte mit zum Abstieg. So viele Fehler wie der Tscheche sich in einer Saison erlaubte hat sich Schäfer seit seiner Rückkehr nicht genehmigt.

    0

    0
  • Heute liest man in den einschlägigen Medien, dass es beim HSV drunter und drüber geht. Schulden über Schulden etc.

    Dann stolpere ich über einen Artikel, der die finanzielle Lage des 1.FC Kaiserslautern näher beleuchtet. Ohne die direkten und indirekten Hilfen der – selbst vollkommen überschuldeten – Stadt ginge da wohl nicht viel auf dem Betze …
    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/1-fc-kaiserslautern-verbrennen-von-steuergeld-12141788.html

    Hoffentlich bleibt uns ähnlie Verhältnisse beim Club möglichst lange erspart …
    Aber wir bekämen im Gegensatz zum FCK unter diesen Umständen wohl gar keine Lizens und dürften in Liga 3 kicken….

    Was meint ihr dazu?

    0

    0
  • BSE08: Was mir dabei gerade so durch den Kopf geht: Kann man sich eigentlich auch Pech erarbeiten?

    Wenn das mit Glück möglich ist, sollte es doch auch anders herum gehen. Ansonsten hege ich den Verdacht, dass wir uns die Argumente situationsbedingt mehr oder weniger zurechtlegen.

    Klar: Schäfer kann beides. Szalai hat er mit seinen Schlange-Ka-LSD-Augen so irritiert, dass der einen Elfer weit vorbeischießt. Später dachte sich Schäfer, ich Lauf mal aus dem Tor, auch wenn ich die goldene Torwartregel, „wenn der TW rausgeht, muss er ihn auch haben“, damit unterlaufe – im doppelten Wortsinne?.

    Nee, ich bleibe dabei, es gibt eine taktische Weiterentwicklung, das ganze Auftreten wirkt zwar mitunter etwas deppert, siehe diverse erste Halbzeiten, doch dann findet sich die Mannschaft in den letzten Spielen IMMER (spätestens nach der Pause) und ist wenigstens dann in der Lage, das zu zeigen, was wir uns unter DH lange erhofft hatten: sie fightet und taktiert sich zurück ins Match und spielt dabei auf Torerfolg. Das ist es, was ich vom Team erwarte. Da ist’s mir letztlich wurscht, wie der Sieg oder der eine Punkt noch gerettet wird.

    Und Schäfer bleibt ein extrem wichtiger Faktor für die Mannschaft, auch wenn er hier und da Fehler macht.

    Mal sehen was hier los ist, wenn er am Samstag genauso chancenlos wie René Adler 9 Stück eingeschenkt bekäme. Das wird sicher lustig (zumal der Club seinerseits wenigstens 6 Stück machen wird, damit man den Bauern diese Saison zwei legendäre Spiele abverlangt hat).

    Gelle?

    0

    0
  • Armin:

    Natürlich gab es Erfolge mit jungen Keepern, wie Neuer, ter Stegen und Zieler, allerdings keiner von diesen blieb nach der ersten Saison konstant auf dem Niveau. Andere talentierte junge Torleute wie Ullreich oder Unnerstall schlitterten in veritable Krisen.

    Da geb ich Dir recht. Bezeichnet für die „überragende junge Torwartgilde“, dass Dir Leno komplett entfallen ist?.

    Schäfer ist so eine Art Weidenfeller mit wenigen, aber zumindest spektakulären Aussetzern.

    0

    0
  • Ich glaube das ist das große Geheimnis von Top-Trainern und auch die individuelle Klasse von Einzelspielern, von solchen „Zufälligkeiten“ wie Toren oder Punktgewinnen und daraus resultierenden Leistungsschwankungen sich zu emanzipieren. Eine Mannschaft als „Feuerwehrmann“ zu übernehmen und den neuen Schwung mitzunehmen, das schaffen noch zumindest einige, doch nach Rückschlägen immer wieder die Kurve zu kriegen, die richtigen „Hebel“ zu bedienen, das ist die große Kunst – und die durfte man Hecking auch zumindest in Nürnberg unterstellen. Auch bei Spielern ist es ein Zeichen von Reife und Klasse, wie bspw. ein Miro Klose, sich vollkommen unabhängig von Verletzungen, Zurücksetzungen oder Torflauten zu machen und einfach stoisch seine Leistung abzurufen und darauf zu vertrauen, dass die eigene Klasse gut genug ist auch wieder aus einem Tief rauszukommen.

    0

    0
  • Später dachte sich Schäfer, ich Lauf mal aus dem Tor, auch wenn ich die goldene Torwartregel, “wenn der TW rausgeht, muss er ihn auch haben”, damit unterlaufe – im doppelten Wortsinne?

    Dieser Satz, „wenn der Torwart rausgeht, muss er den Ball haben“ ist doch mit Verlaub unsinnig. Da kann ich doch auch sagen, wenn der Torwart ins 1 vs 1 geht muss er den Ball haben etc.

    Richtig ist, wenn der Torwart raus geht dann muss er es dem Schützen schwerer machen, als wenn er drin bleibt und das hat Schäfer in dieser Situation gemacht. Bleibt er nämlich hier drin, dann geht Müller im vollen Lauf auf ihn zu, ich sehe auch nicht, dass unsere Verteidiger ihn dann im Strafraum noch hätten stoppen können. Dafür istr Müller einfach zu schnell und dann kann er sich die Ecke aussuchen. Ob Schäfer dann auf der Linie oder kurz davor eine echte Chance gehabt hätte den Ball zu halten? Ich denke eher nicht. KLar dadurch, dass Müller alles richtig macht und den Ball hebt, sieht Schäfer nicht gut aus, aber so etwas passiert halt. Für mich auf alle Fälle kein Fehler des Torwarts.

    Was mir dabei gerade so durch den Kopf geht: Kann man sich eigentlich auch Pech erarbeiten?

    Natürlich kann man sich Pech erarbeiten, quasi im negativen Sinn erarbeiten, in dem man eben gerade nicht arbeitet. Der Torjäger, der nicht nach dem Training noch eine Stunde Torabschluss übt, der Mittelfeldspieler, der nicht für die Fitness Extrarunden läuft, der Spieler, der keine Massagen, Dehnübungen etc. macht, der erarbeitet sich im negativen Sinne dann Schluss endlich das Pech.

    Richtig ist aber auch, dass wie oben schon beschrieben, Glück und Pech auch ganz viel mit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu tun hat. Sprich, wenn es mal läuft, dann ergibt sich viel vonm selbst, der Topspieler verttraut aber nicht darauf, dass das so bleibt, sondern legt noch eine Schippe drauf, bei Erfolg fällt einem die Arbeit ja auch leichter und dann sind wir wieder beim "Erarbeiten des Glücks".

    0

    0
    • Armin: Richtig ist, wenn der Torwart raus geht dann muss er es dem Schützen schwerer machen, als wenn er drin bleibt und das hat Schäfer in dieser Situation gemacht. Bleibt er nämlich hier drin, dann geht Müller im vollen Lauf auf ihn zu, ich sehe auch nicht, dass unsere Verteidiger ihn dann im Strafraum noch hätten stoppen können. Dafür istr Müller einfach zu schnell und dann kann er sich die Ecke aussuchen. Ob Schäfer dann auf der Linie oder kurz davor eine echte Chance gehabt hätte den Ball zu halten? Ich denke eher nicht. KLar dadurch, dass Müller alles richtig macht und den Ball hebt, sieht Schäfer nicht gut aus, aber so etwas passiert halt. Für mich auf alle Fälle kein Fehler des Torwarts.

      Müller hatte das Glück, dass der Ball ideal am Aufspringen war. Dadurch wird das Heben zum Kinderspiel. Wäre der Ball flach am Boden gewesen, hätte er das niemals hingekriegt und Schäfer hätte den Ball wohl im Verbund mit den Verteidigern bekommen. So gesehen war die Entscheidung nicht ganz falsch, aber die Umstände etwas unglücklich für einen Torwart. Auch das vorherzusehen, wäre vielleicht auch zu viel verlangt.

      0

      0
  • Wow, wir scheinen für nächstes Jahr einen Spieler zu bekommen, der schon Champions-League-Erfahrung hat.

    0

    0
  • Patrick Rakowsky ist ein junger ehrgeiziger U 21 Nationaltorhüter der wird noch besser als Manuel Neuer ist aber nicht so arrogant wie jener aktuelle Nationaltorhüter.

    Woher weisst Du, dass er mal besser wird als Neuer? Woran kann man das denn bitte erkennen? Und woran machst Du die Arroganz von Neuer fest, außer dass er in der „Arroganz-Arena“ spielt ;-)?

    Und glaubst Du wirklich Du tust Rakovsky einen Gefallen, wenn Du ihn hier so aufs Podest hebst? Die Erfahrung, dass man junge, talentierte Torleute auch verbrennen kann haben nicht zuletzt die Vorgänger von Neuer im Bayerntor erlebt. Auch diese wurden wahlweise von Hoeneß und van Gaal zu Topleuten erklärt, der Sturz danach war um so schlimmer. Ich glaube nicht, dass man jungen Spielern und den Torleuten einen Gefallen tut, wenn man sie schon vor dem dauerhaften Einsatz in der Liga auf so ein hohes Schild hebt.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn wir wirklich den Übergang von Schäfer zu Rakovsky irgendwann mal ohne Probleme hinbekommen, ich hoffe auch sehr, dass die bekannt kritischen Clubfans dann auch mal etwas großzügiger sind, wenn so ein junger Torwart zu Beginn auch mal den einen oder anderen Fehler macht, fürchte aber, dass gerade die die jetzt den Wechsel von Schäfer zu Rakovsky fordern, dann die ersten sind, die dem Neuen die Bundesligatauglichkeit absprechen, wenn er mal einen oder zwei grobe Fehler macht. Dass er die nicht m acht, würde heißen unmenschliches von ihm zu erwarten. Kein Mensch ist fehlerfrei.

    0

    0
    • Armin,

      die Arroganz von Neuer manifestiert sich in seiner Spielweise. Bei dem wundert man sich doch inzwischen nicht mal mehr, wenn er 10m hinter der Mittellinie mit dem Kopf klärt…

      Die Unterstellung, dass die, die Rakovsky fordern diesen nicht unterstützen würden halte ich für absurd.

      Über unseren ersten Neuzugang freue ich micht, junger Kerl, groß, dynamisch, kann alle defensiven Positionen spielen – der könnte uns noch viel Freude machen.

      0

      0
  • Ich finde ja ok, dass man darüber diskutiert ob das nun ein Fehler Schäfers war – aber mal im Ernst: Diskutieren wir auch so lange über einen Abspielfehler von Kiyotake im Spielaufbau? Oder die Dortmunder einen der Fehlschüsse von Götze gegen Malaga? Zum Fußball gehören Fehler, manche deutlicher, manche unwichtiger, manche folgenschwerer, manche heben sich durch anderer Fehler wieder auf – Fehlerfreiheit wird es nicht geben und allein die Diskussion (besonders penetrant bei Schiedsrichterentscheidungen und Abseits) führt dazu, dass das Gefühl aufkommt, dass dieser eine Moment quasi alles entscheiden würde. Dabei ist Fußball a) 90 Minuten und b) Mannschaftssport – und genau das macht ihn so faszinierend gegenüber Präzisionseinzelsportarten, bei denen ein „Null-Fehler“-Umlauf notwendig für den Sieg ist.

    Im Fußball, das predige ich immer meinen Sohn, geht es um das Team, die Mannschaft. Da hilft dir als Torwart nix, wenn du 5 unhaltbare rausgeholt hast, der 6te dann drin ist und vorne keiner eine Bude macht. Da bringt dir auch ein Messi nix, wenn kein Anspiel zu ihm kommt und hinten die Abwehr immer für ein halbes Dutzend gut ist.

    Schäfer ist ein wichtiger Teil der Mannschaft, hat eine tragende Rolle im Mannschaftsgefüge und in der Saison schon öfter in wichtigen Szenen der Mannschaft geholfen. Da diskutier ich doch nun nicht drüber, ob der eine Ball drin war wegen ihm. Mirwegen war es sein Fehler – oder auch nicht – so what?! Das Team, dessen Bestandteil Schäfer ist, spielt ne geile Saison und das allein zählt.

    0

    0
    • Alexander | Clubfans United,

      da haste auch wieder recht. Ich würde ja normal gar nicht drüber reden, wenn man nicht immer wieder verteidigen müsste. Ich kann einfach unfaire Aussagen so nicht stehen lassen 😉

      Gleichermaßen würde ich aber auch jeden anderen Spieler unseres Clubs gegen die Trolle in Schutz nehmen, manche triffts halt öfter.

      0

      0
    • Alexander | Clubfans United:
      Schäfer ist ein wichtiger Teil der Mannschaft, hat eine tragende Rolle im Mannschaftsgefüge und in der Saison schon öfter in wichtigen Szenen der Mannschaft geholfen. Da diskutier ich doch nun nicht drüber, ob der eine Ball drin war wegen ihm. Mirwegen war es sein Fehler – oder auch nicht – so what?! Das Team, dessen Bestandteil Schäfer ist, spielt ne geile Saison und das allein zählt.

      Dass der Glubb so eine Saison spielt, daran haben auch die Trainer sicherlich einen großen Anteil. Auf die schon gute Arbeit von DH setzt Wiesehahn noch was oben drauf. Die beiden haben es geschaft, die Torquote von DH zu drehen. So haben wir jetzt ein Torverhältnis von 1,4 : 1,2 pro Spiel unter MW.
      Dadurch, dass sie jeden Spieler besser machen – dazu gehört auch die psychische Verbesserung – holen sie heute die Punkte, die sie früher haben liegen lassen.

      Ich weiß, dass das nach 11 Spielen von Wiesehahn noch nicht so aussagekräftig ist, ich kann mich aber noch an Blogger erinnern, die nach dem 2. Spiel schon „Wiesinger raus“ gerufen haben.

      Ich bin aber nach wie vor überzeugt, dass die beiden auch künftig eine klasse Arbeit abliefern werden. Mir gefällt nämlich, wie sie sich in der Öffentlichkeit geben und wie sie der Region und dem Clubb verbunden sind. Und so was brauchen wir. Leute, die sich langfristig mit der Mannschaft und dem FCN identifizieren und an künftige gemeinsame Erfolge arbeiten und auch daran glauben.

      Macht weiter so Jungs. Ihr seid Spitze!

      Und nicht gleich verzagen, wenn es am Samstag bei der derzeitigen „Übermacht“ nicht zu einem Punkt reichen sollte.

      Ich würde mich am Samstag aber dennoch über folgende Schlagzeile am meisten freuen: „Der Glubb fügt dem neuen Deutschen Meister eine schmerzhafte Niederlage bei!“

      0

      0
  • Alexander:

    Wenn man nicht mal mehr diskutieren darf (motz, trotz, aufstampf)…

    Okay, beenden wir die Schäferei und tauschen uns zur Abwechslung doch mal wieder über Dominic Maroh und das Elend unserer katastrophalen Innenverteidigung aus. Fehlt Euch das nicht auch?

    Wie, habe ich da gerade laute Schreie vernommen? 😉

    0

    0
  • Ich wollte die Diskussion gar nicht beenden, ich wollte nur beitragen, dass ich sie an sich eben wenig zielführend finde, weil im Fußball eben laufend Fehler passieren – nur beim Torwart tut man so, als sei 0 Fehler das regelmäßige Ziel und -1 Fehler (= mindestens einen unhaltbaren rausholen) der Anspruch.

    0

    0
    • Alexander | Clubfans United: Ich wollte die Diskussion gar nicht beenden, ich wolltenur beitragen, dass ich sie an sich eben wenig zielführend finde, weil im Fußball eben laufend Fehler passieren – nur beim Torwart tut man so, als sei 0 Fehler das regelmäßige Ziel und -1 Fehler (= mindestens einen unhaltbaren rausholen) der Anspruch.

      Ich weiß, ich hatte Dich schon richtig verstanden und muss Dir in Deiner Betrachtungsweise der Torwartsache auch zustimmen.
      Das kindische Herumgetrotze sollte ironisch sein. Misslungen…sorry.

      0

      0
  • Sehe ich genauso, wir gewinnen als Team und wir verlieren als Team.
    Fehler hin oder her, wir haben dadurch nicht ein Pokalfinale verloren, sondern ein Bundesligaspiel trotz Fehler gewonnen.
    Oder vielleicht haben wir ja sogar wegen des Fehlers gewonnen, nach dem Motto alle für einen.
    Wer weiß das schon so genau? 😉

    0

    0
    • Beate60: wow !!!! Gratulation an Dortmund

      das sollte ein Motivations- und Lehrvideo werden zum Thema:

      „Niemals aufgeben! Es ist erst vorbei, wenn der Schiri abpfeift!“

      Respekt!

      0

      0
      • Optimist: das sollte ein Motivations- und Lehrvideo werden zum Thema:

        “Niemals aufgeben! Es ist erst vorbei, wenn der Schiri abpfeift!”

        Respekt!

        Oder:

        „Es ist vorbei wenn der Schiri nicht pfeift!“

        Nämlich erst 1 mal Abseits, dann 5 mal Abseits.

        Unglaublich wie blind man sein kann, wenn man selbst am TV, ohne jegliche Wiederholung, bei beiden Szenen sofort sah wie glasklar irregulär beide Tore waren.

        0

        0
  • Off Topic, zumindes fast: Geht heute jemand zur U19 im Derby gegen den FC Bayern am Valznerweiher?
    das kleine Derby quasi vor dem großen 😉

    0

    0

Kommentare sind geschlossen.