American Soccer und andere Taktikvarianten

Tiki-Taka ist ja auch eher so gestern.

Was genau spielt der FCN eigentlich für eine Taktik? Konfrontiert in den Champions League Halbfinale mit den vier derzeit vielleicht prägendsten Spielsystemen Europas, vielleicht sogar der Welt, und im Müßiggang einer angeblich ja gelaufenen Saison (Gespenster verboten!) könnte man sich das ja mal fragen. Also das Tiki-Taka von Barcelona ist ja angeblich entschlüsselt, was natürlich nicht ausschließt, dass 9 von 10 Mannschaften trotzdem unter die Räder kämen. Und auch Reals eher anachronistisches Heldensystem mit Spielmacher und Pistolero musste die Segel streichen. Verloren haben sie gegen zwei Bundesliga-Teams, die wiederum zwei unterschiedliche Systeme prägen: Die einen aus Süden, die durch einen 24er Kader schlicht zwei komplette Teams auf Top-Niveau in Reihen haben. München spielt Dominanz pur, Spielbeherrschung mit perfekten Strukturen und individueller Klasse und eiskalter Effizienz. Dortmund ein Spiel der spielerischen Leidenschaft, unglaublich intensivem Umkehrspiel und flammender Begeisterung von Tribüne bis Trainerbank. Und der Club?

Fourth Down, dann Punt oder Kick. Das ist ein Spielzug aus dem American Football und ganz ohne Häme erinnert die nordamerikanische Variante des Rugby ein klein wenig an den Stil des FCN – mit der Einschränkung, dass man nicht fliegend zwischen Offense und Defense im Spiel wechseln kann und sich daher für die Dauer-Defense-Variante entschieden hat. In vier ‚Downs‘ versucht man im American Football sich der gegnerischen Zone zu nähern, gelingt das nicht, versucht man im letztmöglichen Spielzug, dem 4rth Down, den Ball entweder per Kick zum Field Goal zu schießen, um damit wenigstens ein paar Spielpunkte zu sammeln, oder per Punt den Gegner in eine schlechte Position zu bringen, damit die ihren Offensivzug nicht erfolgreich gestalten können. Beim Club sieht das mitunter gar nicht so viel anders aus: Man kämpft sich bei Ballbesitz mitunter mühsam durchs Feld um irgendwie in eine Position zu kommen, wo unser Kicker Kiyotake den Ball zum Field Goal veredeln kann.

Schön ist das dann meist nicht, aber die latent über die Jahre angestaute Abstiegsangst und die durch die Taktik mit Glück, Fleiß und Geschick immer wieder erarbeiteten kleinen Punkte, die am Ende den Abstieg weit genug weg hält, kaschieren so manche spielerische Unzulänglichkeit. Erst jetzt, wenn es ‚eigentlich‘ um keine großen Sorgen mehr geht und man mal einfach zum Fußball-Gucken vorbeikommt, beginnt der Blick kritischer zu werden – vor allem wenn dazu auch noch die Ergebnisse fehlen. Es ist augenscheinlich und nur schwer wegzudiskutieren, dass der Club in Sachen Offensiv-Idee auch im vierten Jahr nach Wiederaufstieg keine große Entwicklung gemacht hat. Dies wird besonders deutlich, wenn der Club gezwungen ist ein Spiel zu machen. Solange man sich auf die Aufgaben gegen den Ball konzentrieren kann, ist das (bei voller Konzentration) eine Qualität, die mit einem „Field Goal“ regelmäßig mit Erfolg beschieden war. Für Offensivspieler ist das allerdings eine trockene Angelegenheit und nicht nur einem Kiyotake scheint man anzumerken, dass ihm die Lust an dieser Art Fußball von Spieltag zu Spieltag mehr abhanden zu kommen scheint.

Den Fokus auf die Offensivkräfte, so hört man es vom Valze, wolle man im nächsten Transferfenster setzen, das klingt naheliegend. Vielleicht liegt es aber auch gar nicht am Personal, denn schließlich hat man mit Esswein, Kiyotake, Polter, Mak, Gebhart, Mendler und Pekhart einen ganzen Sack voll großer Talente, doch will keiner so Recht in Schwung kommen – und das fast schon chronisch. Vielleicht fehlt es also gar nicht am Personal, vielleicht bräuchte man einfach eine Idee und den Mut und die Leidenschaft sie umzusetzen. Wiesinger war dazu angetreten an diesen „Stellschrauben“ zu drehen und dem Heckingschen Catenaccio eine Offensiv-Philosophie beizumischen, doch nach hoffnungsvollen Start, bei dem vor allem die Disziplin und eben die Ergebnisse stimmten, spricht man unter vorgehaltener Hand nun schon vom „verwässerten System Hecking“ – sprich: Vorne passiert genau so wenig wie immer aber hinten wackelt man jetzt auch. – Doch tut man Wiesinger damit Recht? Wiesinger musste den Kader weitgehend so übernehmen wie er war und er hatte nur eine kurze Vorbereitungsphase – keine große Zeit also für das Einschärfen einer eigenen Handschrift. Allerdings läuft die Saison nun auch schon wieder eine Weile und – Ergebnisse hin oder her – ist bis heute eine solche Offensiv-Idee nicht wirklich zu erkennen. Keine leichte Entscheidung also für Martin Bader, wenn er an die Zukunft denkt. Vertraut er darauf, dass Wiesinger/Reutershahn die Mannschaft entsprechend weiterentwickeln können? Oder holt man einen Übungsleiter, der neben des aufgrund des Kaders realistisch notwendigen Defensiv-Schwerpunkts eine solche Offensividee bereits als Repertoire unter Beweis gestellt hat? Einen wie Hub Stevens soll man ja schon mal gehandelt haben.

Vieles spricht derzeit dafür, dass man auf Kontinuität setzt und Wiesinger/Reutershahn die Gelegenheit gibt sich unter Beweis zu stellen. Allerdings wirkt dies bisher noch nicht wirklich zu 100% entschlossen. Gut denkbar, dass die letzten drei Spiele hier das Zünglein an der Waage spielen werden. Schafft es Wiesinger und sein Team nicht nur den fehlenden letzten Schritt zum amtlichen Klassenerhalt zu schaffen, sondern auch das Gefühl zu vermitteln, dass der 1. FC Nürnberg auf Sicht auch offensiv „kann“? Oder robbt man jetzt zur Zielgeraden und bekommt sein Saisonziel, weil die anderen zu schwach sind (oder zu spät aufgewacht)?

Interview mit Catenaccio

Dass Defensiv-Arbeit auch eine Kunstform sein kann, das zelebrierte man einst in Italien und prägte den echten Catenaccio – damals mit bisweilen großem Erfolg. Doch auch damals genoß diese Spielweise nur bei Taktikfanatikern große Anerkennung, dem Zuschauer war es ein Graus. Und mit zunehmender Medienaufmerksamkeit ist eben „Vollgas-Fußball“ auch ein Verkaufsargument für den Sponsor und den zahlenden Kunden aka Zuschauer. Solch attraktiven Offensiv-Fußball pflegt man seit Jahren in Leverkusen und hat sich dafür zwar nicht zwingend die Liebe zum Pillenclub in Deutschland erworben, aber doch wohlwollende Anerkennung auf breiter Front. Jens Peters ist Bayer-Fan und benannte sein Blog einst nach eben jenem „Catenaccio„. Wir sprachen mit ihm vor dem Spiel über den Schatten der Champions League, die Schaumkrone der amorphen Masse, ein Spiel in dem es „im Prinzip“ um nix mehr geht und die kommende Transferrunde – nur warum er sich ausgerechnet Catenaccio zum Motto machte, das fragen wir dann das nächste mal…

[Clubfans United] Hallo Jens, schön Dich wieder begrüßen zu können. Wie ist die Stimmung auf der Saisonzielgeraden in Leverkusen?

[Catenaccio] „Super. Es fehlt nur noch ein Sieg zur direkten Champions-League-Qualifikation. Platz 3 hinter den Über-Bayern und dem Doppel-Meister Dortmund ist absolut respektabel. „Best-of-the-rest“ quasi.“

[Clubfans United] Dein Fußball-Blog Catenaccio hat – und das soll wirklich keine Kritik sein – etwas an Aktualität eingebüßt und der letzte Beitrag beschäftigt sich ja auch eher mit einem, wenn auch wichtigen Randthema des Fußball. Bring uns doch mal auf den neuesten Stand in Sachen Catenaccio.

„Ach du darfst gerne Kritik äußern. Ich weiß ja selber, dass ich Catenaccio sträflich vernachlässige. Das ein oder andere Bayer-Thema würde ich gerne ausführlicher bearbeiten, letztlich fehlt aber die Zeit. Zeit, die ich zum Beispiel in Fokus Fußball stecke. Catenaccio wird aber wie gewohnt weiterlaufen und ich werde versuchen mal wieder häufiger was zu texten. Ich gelobe Besserung.“

[Clubfans United] Bayer spielt eigentlich eine formidable Saison, trotzdem – so jedenfalls kommt das bei uns an – spricht eigentlich keiner über Bayer, außer wenn es darum geht ob Schürrle auf die Insel wechselt. Wie lebt es sich so als Schaum auf der „grauen amorphen Masse“ (Jörg Wontorra) der Liga?

„Schaum auf der „grauen amorphen Masse“. Passt doch gut zu Bayer, oder? Im Ernst. Das war eine gute Saison. In der Hinrunde waren zwar viele Spiele dabei, in denen Bayer gar nicht so den großen Plan hatte, dafür unglaublich effizient gespielt hat. In der Rückrunde war dann wesentlich mehr Flexibilität im Spiel, jedoch hat öfter mal das entscheidende Körnchen gefehlt, dass man einen Sieg sichert und nicht doch noch den Ausgleich kassiert. Da sind doch einige unnötige Punkte auf der Strecke geblieben. Aber es ist müßig, jetzt über ein „was wäre wenn“ zu sprechen. Am Ende wird wohl Platz 3 stehen und das ist aller Ehren wert.“

[Clubfans United] Die Woche war natürlich geprägt von den spanisch-deutschen Duellen. Wie hast du das erlebt?

„Bis auf das Hinspiel der Bayern habe ich alle Spiele gesehen und muss sagen, dass das ganz große Klasse war. Die Dortmunder Niederlage am Dienstag war eigentlich unnötig, wenn ich da an die vergebenen Chancen von Lewandowski und Gündogan denke. Dann wäre man mit vier Siegen gegen Real Madrid und den FC Barcelona aus den Halbfinals gegangen. Das hätte vorher auch niemand gedacht. Großen Respekt muss man auch den Bayern zollen. Barcelona nicht den Hauch einer Chance zu lassen, ist außergewöhnlich. Das Finale verspricht jetzt natürlich auch nochmal eine Menge. Die Bayern wollen nach zwei verlorenen Finals endlich den Pott holen und Dortmund könnte diesen Plan durchkreuzen. Dann hat es immerhin Pep Guardiola in München nicht so schwer. Ich freue mich schon drauf.“

[Clubfans United] Leverkusen kann „im Prinzip“ der CL-Platz nicht mehr genommen werden, der Club kann „im Prinzip“ nicht mehr absteigen. Könnte ja „im Prinzip“ ein Sommerkick mit 1:1 werden. Oder hat man da noch Ambitionen – oder sieht man gar noch Gespenster (wie mancher Clubfan)?

„Ich hoffe immer darauf, dass die Teams auf dem Platz den Sieg wollen. So viel Ehrgeiz muss sein. Auch wenn die Champions League und die Liga gesichert ist. Für alles andere, habe ich wenig Verständnis.“

[Clubfans United] Mit den Götze Millionen und vielleicht den Schürrle Millionen am Markt, dazu ein paar weitere ausstehende Transferaktivitäten (wie Lewandowski) kann man ja von einem heißen Transferfenster ausgehen, das die ganze Liga durcheinanderwirbeln wird?

„Ich hab ein bisschen Sorge vor einem Dortmunder Ausverkauf und dass damit den Bayern ein wichtiger Kontrahent fehlt. Mal sehen. Selbst wenn jetzt große Millionenbeträge in die Kassen gespült werden, glaube ich nicht, dass die Bundesliga-Clubs unverhältnismäßig viel Geld für Neueinkäufe ausgeben werden. Eher wird man in Leverkusen und Dortmund mal eine Million an die Seite legen und einen hoffnungsvollen Nachwuchsspieler kaufen, aber deshalb muss die Transferperiode natürlich nicht langweilig werden.“

[Clubfans United] Wir danken für Dein Interview und wünschen Dir ein schönes Fußball-Erlebnis – vor allem für die Spiele nach Samstag!

[Catenaccio] „Danke ebenso!“

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Jens Peters [Catenaccio]

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55 Gedanken zu „American Soccer und andere Taktikvarianten

  • Die CL ist weit weg, aber nach Basel darf man gerne schauen – deren Personaletat ist nur rund 10 mio. Euro höher als unserer. Im internationalen Vergleich ist das ein kleiner Fisch… der aber gerne die Größeren frisst.

    Der Verweis darauf, dass die Mannschaft von Hecking zusammen gestellt wurde ist richtig. Dass Wiesinger daran aber nichts ändert, zeigt auch, dass Wiesinger es in 1,5 Jahren offenbar nicht geschafft hat einen Spieler aus der U23 an die erste Mannschaft heranzuführen. Sonst könnte es ja nicht so schwer sein, etwas Wettbewerb in den 18er Kader zu bringen, wie er so gerne betont.

    Fun-Fact: Seit Wiesinger die Erste trainiert, hat die U23 bessere Leistungsdaten…

    Wiesinger: 1,68 Punkte/Spiel, 1,54:1,18 Tore (22 Spiele)
    Nüssing: 1,75 Punkte/Spiel, 1,91:0,92 Tore (12 Spiele)

    • xxandl: Fun-Fact: Seit Wiesinger die Erste trainiert, hat die U23 bessere Leistungsdaten…Wiesinger: 1,68 Punkte/Spiel, 1,54:1,18 Tore (22 Spiele)Nüssing: 1,75 Punkte/Spiel, 1,91:0,92 Tore (12 Spiele)

      Mit Statistiken kann man viel aussagen, je nachdem wie man sie liest und welchen Filter man anlegt.
      Wenn man die 10 Spiele gegenüber stellt gegen die Wiesinger und Nüssing haben spielen lassen, sind es unter Wiesinger 3 Tore weniger, aber 1 Punkt mehr und dabei auch ein Derbysieg.
      Aber Tore schießen halt immer noch die Spieler und es kommt eben auch drauf an, wie der Gegner gespielt hat.

    • Fun-Fact: Seit Wiesinger die Erste trainiert, hat die U23 bessere Leistungsdaten…

      Wiesinger: 1,68 Punkte/Spiel, 1,54:1,18 Tore (22 Spiele) Nüssing: 1,75 Punkte/Spiel, 1,91:0,92 Tore (12 Spiele)

      Wie Beate schon sagte, schöne selektive Statistikauswahl. Quasi gleiches Ergebnis gegen die gleichen Gegner, da Wiesinger aber das Derby gegen Fürth gewonnen hat und Nüssing verloren, ist Wiesinger viel besser. Schließlich ist das ja das „sportlich wichtigste Spiel“. 😀

      So mal kurz ernsthaft: Aus den Leistungen einer U23 was auf die Qualität des Trainer zu schließen ist zumindest gewagt, weil tendenziell keine Mannschaft derartig vielen Unwägbarkeiten und Wechseln unterliegt, wie die Zweitvertretung eines Bundesligisten.

      • Florian: … weil tendenziell keine Mannschaft derartig vielen Unwägbarkeiten und Wechseln unterliegt, wie die Zweitvertretung eines Bundesligisten.

        Absolute Zustimmung. In der bishergien Saison kamen in der U23 vom Club 4 Torhüter und 34 (!) Feldspieler zum Einsatz. Darunter waren 8 Spieler, die nur ein einziges Mal gespielt haben. Allein Sebastian Gärtner stand in jedem Spiel auf dem Platz. Die 57 erzielten Tore verteilen sich übrigens auf 19 (!) Spieler.

      • Florian: Wie Beate schon sagte, schöne selektive Statistikauswahl. Quasi gleiches Ergebnis gegen die gleichen Gegner, da Wiesinger aber das Derby gegen Fürth gewonnen hat und Nüssing verloren, ist Wiesinger viel besser. Schließlich ist das ja das “sportlich wichtigste Spiel”.

        So mal kurz ernsthaft: Aus den Leistungen einer U23 was auf die Qualität des Trainer zu schließen ist zumindest gewagt, weil tendenziell keine Mannschaft derartig vielen Unwägbarkeiten und Wechseln unterliegt, wie die Zweitvertretung eines Bundesligisten.

        Statistikauswahl ohne echte Aussagekraft, Wiesinger mußte bei der U23 erst ein Team formen durch die hohe Kaderfluktuation jede Saison mit logischerweise Anlaufschwierigkeiten, Nüssing konnte zum späteren Zeitpunkt ein bereits eingespieltes Team übernehmen.

  • Kurzes knackiges Interview, klar es fehlt auch hier ein wenig an Spannung, weil beide Mannschaften ihr Ziel offensichtlich auf der Haben Seite in den Köpfen bereits abgebucht haben. Das könnten aber auch gute Voraussetzungen für ein schönes Spiel am Samstag sein.
    Zuviel Druck hat schon so manches Spiel abgewürgt.

    Trotz der temporären Krise beim Club würde ich doch eine Lanze für Wiesinger brechen. Als es noch um etwas ging, als wir in der Winterpause auf einmal ohne Trainer da standen, hat Wiesinger übernommen und die Mannschaft ziemlich souverän aus dem akuten Bereich herausgeführt und dem FCN eine weitgehend sorgenfreie Rückrunde ermöglicht, was in 9 Spielen ohne Niederlage gipfelte.

    Die jetzige Krise würde ich eher an der Charakterfrage der Mannschaft und ihrer Spieler festmachen und nicht an Wiesingers Fähigkeiten. Diese Probleme, wenn es beim Club um nichts mehr ging, gab es nahezu schon unter allen Trainern.

    • Juwe: Kurzes knackiges Interview, klar es fehlt auch hier ein wenig an Spannung, weil beide Mannschaften ihr Ziel offensichtlich auf der Haben Seite in den Köpfen bereits abgebucht haben. Das könnten aber auch gute Voraussetzungen für ein schönes Spiel am Samstag sein. Zuviel Druck hat schon so manches Spiel abgewürgt.

      Trotz der temporären Krise beim Club würde ich doch eine Lanze für Wiesinger brechen. Als es noch um etwas ging, als wir in der Winterpause auf einmal ohne Trainer da standen, hat Wiesinger übernommen und die Mannschaft ziemlich souverän aus dem akuten Bereich herausgeführt und dem FCN eine weitgehend sorgenfreie Rückrunde ermöglicht, was in 9 Spielen ohne Niederlage gipfelte.

      Die jetzige Krise würde ich eher an der Charakterfrage der Mannschaft und ihrer Spieler festmachen und nicht an Wiesingers Fähigkeiten. Diese Probleme, wenn es beim Club um nichts mehr ging, gab es nahezu schon unter allen Trainern.

      ja, knapp aber auf dem Punkt. Leverkusen ist – obwohl Werksklub – schon eine andere Hausnummer als WOB oder HOP. Sie sind etabliert, spielen seit Jahren einen schönen attraktiven Fußball und haben eine sinnvolle Vereinspolitik, die eben nicht nur auf Geld um sich werfen beruht. Einzig nervt etwas, dass sie immer alle Talente abschöpfen, um sie dann „großzügig“ zu verleihen…

      Trotzdem ist es natürlich enttäuschend, wenn zum Auswärtsspiel gerade mal 500 Fans mitreisen. Sogar Fürth hatte mehr und die spielten in der 2. Liga noch vor 4.000 Heimfans.

      Juwe, im Prinzip hast Du recht mit Wiesehahn, das Problem liegt bei der Mannschaft. Ich hatte mich zuvor aber mal kritisch geäußert, weil ich jetzt zumindest sehen will, dass Wiesehahn die Mannschaft zu einer positiven Reaktion provozieren kann – auch wenn es um nichts mehr geht. Denn wenn das ausbleibt, obwohl es Wiese in der Pressekonferenz ungewohnt leidenschaftlich gefordert hat, sehe ich einfach keine gute Prognose für die weitere Zukunft.

      Ich will Wiesehahn behalten, aber dazu muss auch die Mannschaft mithelfen. Sie muss zeigen, dass es ihr nicht am Allerwertesten vorbeigeht, was der Trainer fordert!

      Übrigens: beim „Kicker“ steht Stark wieder in der Startelf, als Doppel-6, dafür ist Chandler draußen. Peki ist wieder Solospitze (das allerdings ist kein Wunder, so wie sich Polter „aufgedrängt“ hat). Ist das realistisch? Eine Doppel-6 gegen Lev sieht grundsätzlich nicht so verkehrt aus….

  • Beim Vergleich mit dem American Football drängt sich aber eine frage auf- wer sind unsere wide Receiver ? Und wer Bittgeschön der quaterback?
    Pässe wie von Alaba quer übers Feld zu Robben ,das hatte was von American Football .bei uns sieht es eher nach Laufspiel in die schon gedeckte Lücke aus.
    Und für American Football ist eine sturmspitze so wie peckhart auch nicht geeignet

    • Christian,

      Pekhart ist doch ein toller Tight End. In der Endphase mancher Spiele haben wir uns auch schon mit Two Tight End Sets versucht, der Erfolg ist mangels QB aber überschaubar. Seit dem Abgang von Galasek ist diese Position unbesetzt.

      Unsere Wide Receiver sind dafür spitze, Esswein und Mak zieht es regelrecht Richtung Goal Line.

      Leider sind unsere Corner undersized und haben ein mangelhaftes Stellungsspiel, die sollten wir gegen einen Draft Pick tauschen… auch wenn vmtl. nur ein 6th rounder rausschaut.

      Wirklich schockierend ist aber die Positionierung unseres Nose Tackles, der auf der Goal Line steht und tatsächlich gerne mit der Nase voraus attackiert.

      Unterm Strich hat das ganze leider nicht mal College-Niveau.

      • xxandl: Christian,

        Pekhart ist doch ein toller Tight End. In der Endphase mancher Spiele haben wir uns auch schon mit Two Tight End Sets versucht, der Erfolg ist mangels QB aber überschaubar. Seit dem Abgang von Galasek ist diese Position unbesetzt.

        Unsere Wide Receiver sind dafür spitze, Esswein und Mak zieht es regelrecht Richtung Goal Line.

        Leider sind unsere Corner undersized und haben ein mangelhaftes Stellungsspiel, die sollten wir gegen einen Draft Pick tauschen… auch wenn vmtl. nur ein 6th rounder rausschaut.

        Wirklich schockierend ist aber die Positionierung unseres Nose Tackles, der auf der Goal Line steht und tatsächlich gerne mit der Nase voraus attackiert.

        Unterm Strich hat das ganze leider nicht mal College-Niveau.

        😀

    • Christian: Beim Vergleich mit dem American Football drängt sich aber eine frage auf- wer sind unsere wide Receiver ? Und wer Bittgeschön der quaterback?

      Da man im Fußball nicht laufend wechseln kann muss man eh komplett auf die Offense verzichten.

  • Die einen aus Süden, die durch einen 24er Kader schlicht zwei komplette Teams auf Top-Niveau in Reihen haben. München spielt Dominanz pur, Spielbeherrschung mit perfekten Strukturen und individueller Klasse und eiskalter Effizienz. Dortmund ein Spiel der spielerischen Leidenschaft, unglaublich intensivem Umkehrspiel und flammender Begeisterung von Tribüne bis Trainerbank.

    Den großen Unterschied zwischen Dortmund und Bayern sehe ich nicht mal im 24er Kader der Münchner, auf etwas niedrigerem Niveau hat das Dortmund auch versucht und wenn man sich die Doppel-6 anschaut hat Dortmund sogar vermutlich etwas mehr Klasse als Bayern. Und taktisch ist das ja auch kein Unterschied.

    Dass man einen 24er Kader fast ausschließlich mit Nationalspielern bei Laune halten kann, das ist das neue, was die Bayern dieses Jahr zeigen. Dies hat sicher mit den vielen Spielen und der Möglichkeit der Rotation zu tun. Es hat auch etwas mit dem neuen Sportdirektor zu tun, der aus meiner Sicht schon kleinste Egoismen unterdrückt, aber auch gleichzeitig größtes Lob ausschüttet, wenn sich ein Spieler mannschaftsdienlich zeigt. Der Hauptgrund dürfte aber tatsächlich im verlorenen Finale und den Umständen darum herum zu finden sein, die Pfiffe gegen Robben etc.

    In diesem Jahr wollten und konnten die Bayern Alles, aber auch wirklich Alles dem Erfolg unterordnen, zwei Jahre ohne jeden Titel, dazu ein Gegner, der nach der Meisterschaft noch das Double holt. Anfang des Jahres war wohl allen Bayern-Spielern klar, noch eine Saison ohne Titel würde auch dem eigenen Renommee schaden. Deshalb hat dann jeder Spieler das eigene Ego zurückgefahren. Ein Robben und ein Ribery arbeiten plötzlich nach hinten wie es bei den Dortmundern Großkreutz und Kuba vorgemacht haben, nur dass beide schon noch eine Klasse mehr an technischer Qualität zeigen. Oder ein Manzukic rackert ähnlich wie ein Lewandowski, nur die Torquote des Polen hat er nicht. Insofern schon auch nachvollziehbar, dass die Bayern Lewandowski holen wollen, Manzukic wäre dann 1 zu 1 Ersatz für Lewa.

    Klopp hat nach dem Pokalviertelfinale nicht umsonst gejammert, dass die Bayern sein System kopiert haben. Dies sehe ich auch als wirklich epochal an, die Bayern kopieren eine andere Mannschaft um erfolg zu haben. Früher hat es gelangt schlicht das meiste Geld zu haben, die besten Spieler zu kaufen, diesmal musste richtig Geld ausgegeben werden UND die Taktik des Gegners kopiert werden. Das war und ist neu.

    Insofern haben beide deutschen Halbfinalisten mit der Klopp-Taktik gegen ihre spanischen Gegner gewonnen. Auch das eine neue Entwicklung. Deutsche Mannschaften waren nie besser aufgrund der Taktik, vielleicht aufgrund der physischen Stärke, oft auch der mentalen Stärke, des Willens zu siegen, aber doch nicht aufgrund der Taktik.

    Real hat natürlich die besseren Einzelspieler als Dortmund, aber Real hatte nicht die gleiche Qualität in der Taktik, das ist ein Novum.

    Bei den Bayern kam noch dazu, dass sie Barca in einer echten Schwächephase erwischt haben, Barca musste schon zweimal einen Rückstand in der CL umbiegen, auch in der Liga läuft es seit Mitte Februar nicht mehr rund. Der Ausfall des Trainers war wohl doch schwerwiegender als gedacht. Auch eine Mannschaft mit solchen Weltklassespielern braucht halt einen Trainer, dass Villanova über 3 Monate weg von der Mannschaft war, merkte man immer mehr.

    Dann noch die Verletzung und Formschwäche von Messi, da war Barca nur noch halb so stark, wie gedacht. Das könnte vieleicht auch ein kleiner Vorteil für Dortmund im Finale sein, die Bayern könnten am Ende doch etwas überheblich werden, denken, dass sie die stärkste Mannschaft schon vor dem Finale ausgeschaltet haben. Die Aussage von Hoeneß, dass Dortmund die schwächste Mannschaft des Halbfinales wäre, ging ja auch schon in diese Richtung.

    Allerdings müsste Klopp irgendeine Überraschung in petto haben, denn mit der klassischen Dortmund-Taktik allein geht es dieses Jahr gegen die Bayern nicht mehr.

    Ich bin mal gespannt ob den Dortmundern ein Trick einfällt mit dem sie die Bayern überraschen können?

  • Ich vermute, dass Wiesenhahn weiterhin mit der Elf spielen lässt, die man gemeinhin als die „Erste“ bezeichnet – auch wenn diese elf Spieler in den letzten Partien scheinbar nicht so wahnsinnig viel Wert darauf gelegt haben, sich als Teil dessen zu profilieren.

    Die vereinzelten Rufe nach „jetzt lasst endlich mal die Jungen ran“ sind zwar verständlich – aber es geht auch um Wiesingers/Reutershahns Job. Abschenken ist nicht, die Jungen verbrennen verbietet sich erst recht.

    Und wie will Wiesinger dem Sportmanager besser verdeutlichen, dass man auf diversen Positionen Verstärkungen holen muss, als wenn er auf diesen Positionen immer wieder jene Spieler einsetzt, von denen man erwartet, dass sie es eigentlich – oder endlich – besser machen sollen.

    Es wird trainiert, es drängen sich Spieler auf, es fallen andere wiederum ab.
    Wiesenhahn braucht eigentlich die 40 Punkte, das war die Aussage, an der die beiden Trainer gemessen werden. Dass das ganze zu einem Schneckenrennen werden sollte war vor den letzten drei Spielen so nicht unbedingt zu erwarten.

    Wiesenhahn müssen sich medial offensiv zeigen, klare und allgemein nachvollziehbare Erwartungshaltungen an die Mannschaft formulieren, ohne sich von ihr abzugrenzen.

    Selbst wenn es dann am Ende auf 39 Punkte hinauslaufen sollte glaube ich, dass mit diesem Trainerduo weitergemacht werden wird (Außer es geschieht ein Wunder und Heynckes entdeckt seine Liebe für die schöne Kaiserburg).
    Dann aber sollten Wiesenhahn auch die Eier haben und mit Martin Bader offene Worte sprechen, was Verstärkungen angeht.

    Die wirtschaftliche Solidität halte ich nach wie vor für enorm wichtig, die sollte auch nicht groß in Frage gestellt werden.
    Dennoch, um endlich mal ein anderes Ziel als immer nur „wir kämpfen um den Klassenerhalt“ formulieren und auch von der Mannschaft einfordern zu können, bedarf es einer Umgestaltung der Mannschaft.

    Ich weiß, am Transfermarkt kann der Club weiß Gott keine großen Sprünge machen. Aber man müsste in der Sommerpause den Laden durchkärchern und wirklich ALLEN Spielern klarmachen, dass man etwas von ihnen erwartet, dass ohne eine individuelle Weiterentwicklung, ohne ein sichtbares Wollen, an sich zu arbeiten, sondern nur den Status Quo zu erhalten, Stammplätze in weite Ferne rücken. Dass ohne Rücksicht auf Namen, Verdienste und Ansehen aufgestellt, aber auch aussortiert wird. Dass sich ein Team herauskristallisieren kann, in dem jeder für den anderen spielt und kämpft.

    Vielleicht hilft’s ja was.

    Für morgen sehe ich jedenfalls kaum Land. Und diese Aussage bitte nicht gleich wieder mit fränkischem Pessimismus gleichsetzen.

  • 17: 25 Nichtabstiegsfeier.
    Die Frage ist nur: Gut gelaunt aus eigener Kraft oder verschämt, weil Frankfurt gepunktet hat…
    …auf geht’s!
    Nichts ist unmöglich außer dem Abstieg!

  • Gehts noch lustloser, Glubb? Hat die Nummer mit Esswein vorne zentral bisher auch nur einmal funktioniert?

    • Saison schon vorbei?,

      Meine Güte der Akku der armen Clubspieler ist doch leer. Es grenzt überhaupt an ein Wunder dass der Club 11 Spieler gefunden hat, deren Akku noch nicht leer ist. Die armen Spieler haben jetzt schon sage und schreibe 32 Spieltage hinter sich, wegen dieser kräftezerrenden Saison ist man deshalb gleich gegen Havelse in der 1 Runde im Pokal augeschieden. Das können einige Event-Fan´s natürlich nicht verstehen. Ich habe für diese armen Spieler vollsten Verständnis!!!!

  • Der Club scheint heute seiner vierten Niederlage in Folge entgegenzutaumeln – irgendwas stimmt doch nicht! So ein pomadiges desorientiertes Auftreten ist unzumutbar. Ich bin vom Club in 48 Jahren Sympathiebegleitung ja viel gewohnt, aber wenn die Mannschaft jetzt in der zweiten Halbzeit nicht aufwacht und endlich Vollgas gibt, werde ich richtig sauer.

  • Was ich nicht verstehen kann ist die fehlende Laufbereitschaft. Warum ist da keine Bewegung ohne Ball erkennbar? Das ist doch das Mindeste, um eine Anspielstation zu finden. Unsere Verteidiger sind die ärmsten Säue, die wissen ja gar nicht, wohin mit dem Ball….

  • …und wenn ich Esswein vorne rein stelle, dann muss ich hohes Pressing spielen und nicht tiefes Waiting. Ist doch sinnlos, für hohe Bälle brauche ich Peki.

  • Was machen denn die Hände da oben? -,-
    WIEDER die erste Hälfte komplett verschlafen und durch so eine dumme Aktion bekommt man nach einem guten Start in die zweite Hälfte dann das 2:0….
    Schade…
    Mir fällt gerade nur eines ein:
    ZUM GLÜCK WIRD DÜSSELDORF DAS SPIEL NICHT GEWINNEN UND WIR HABEN DEN KLASSENERHALT SICHER!
    DANKE UND AMEN….

  • Ich frage mich, ob es eventuell nicht so sein könnte, dass Vizekusen einfach BESSER ist????

    Vielleicht sind wir einfach noch nicht reif für die CHL?

    ( Ironie)

    • KUZ: Ich frage mich, ob es eventuell nicht so sein könnte, dass Vizekusen einfach BESSER ist????

      Klar sind die besser, aber das hindert doch bei uns keinen daran, sich wenigstens freizulaufen um überhaupt die Chance auf ein Abspiel zu bekommen. Immerhin wurde es in HZ2 besser, wenn auch nicht erfolgreicher.

      Die beste Nachricht des Tages: Wir sind definitiv auch rechnerisch gerettet, weil Düdo verloren hat.

      Die schlechteste Nachricht: wer hat denn diesen Schipplock freigelassen?

      Was solls, ein emotionsloser Spieltag, passend zur 1.HZ

      • Optimist: Klar sind die besser, aber das hindert doch bei uns keinen daran, sich wenigstens freizulaufen um überhaupt die Chance auf ein Abspiel zu bekommen. Immerhin wurde es in HZ2 besser, wenn auch nicht erfolgreicher.

        „Besser“ bedeutet doch auch, gegenerische Laufwege so zuzustellen, dass es nur wildes Hinundhergelaufe im Mittelfeld gibt. 😉

        Kiyo sollte man vorzeitig Urlaub gewähren, damit er sich mal richtig entspannen kann. Er traut sich ja gar nichts mehr zu.

        Platte hat weder die Grundschnelligkeit noch die Giftigkeit.

        Klose nur noch ein Schatten seiner Selbst. Ob das mit der Gehirnerschütterung zusammenhängt? Keinerlei Selbstvertrauen.

        Ich würde Mak eine weitere Chance gewähren. Ein kleiner Lichtblick?

        Mit 3x Frantz hätte das Spiel wohl besser ausgesehen. Zusammen mit Balitsch war er wohl der präsenteste Spieler!

        • KUZ,

          Mit 3xFrantz hätte das Spiel wohl besser ausgesehen. Der Witz ist gut, dass mus man Dir lassen !!! Aber zusammen mit Balitsch präsentester Spieler, soviel Sarkasmus hätte ich Dir gar nicht zugetraut.

          • Harald,

            Bis auf ein paar gute Ansätze, reinstes Unvermögen.
            Balitsch raus,Franz raus, Schäfer wegen Schlafmützigkeit auch raus.
            Ach was sag ich alle raus. Kein Pass kommt an, kein Spielverständnis, keine guten Laufwege, kein Freilaufen vorne. Die Einzigen die noch was gebracht haben, waren unsere jungen Spieler Stark und mit starken Abstrichen Platte, der heute auch nicht im Spiel war.

            Ich hoffe nur, dass jetzt die Nachwuchsspieler zum Zug kommen, die haben vielleicht noch Power und brauchen Spielpraxis für die nächste Saison.

        • KUZ: “Besser” bedeutet doch auch, gegenerische Laufwege so zuzustellen, dass es nur wildes Hinundhergelaufe im Mittelfeld gibt.

          …und es gibt nicht mal das. Wieder ist der Gegner mehr gelaufen als wir, obwohl er von seiner Spielanlage dazu prädestiniert ist UNS LAUFEN ZU LASSEN. Das kann ich nicht mehr mit mangelnder Klasse erklären, nur mit mangelnder Bereitschaft. Eines war immerhin charakteristisch unter Hecking: wir sind fast immer mehr gelaufen als der Gegner. Ohne diesen hohen Aufwand berauben wir uns selbst unserer Stärke, mit sichtbarem Resultat. qed

  • … die Handschrift von Wiesinger und Reutershahn wird immer deutlicher in diesem Spiel….Unbedingt sofort mit diesen Hochkarätern verlängern Herr Bader, sonst gehen die noch zu Real….

  • Andre,

    So was ähnliches wollte ich auch gerade schreiben, wusste aber nicht, wie ich den nötigen Sarkasmus einbauen könnte. Aber vielleicht ist er das ja: SUPER!!! NICHTABSTIEG!!! GEIL!!! GLUUBB!!! ?

  • Markazero,

    Du hast den Sarkasmus genau auf den Punkt gebracht 😀 , so sieht’s aus!

  • Wenn man beim FCN von Tradition spricht heißt das offensichtlich ‚Nichtabstieg ca. 40 Punkte‘ und dann fällt alles in sich zusammen, wie bei einem Luftballon aus dem man die Luft raus läßt. Ist das wohl unsere Tradition?

  • Die Luft ist raus….
    Die Saison ist für uns gelaufen…
    Danke Düsseldorf für den Klassenerhalt!!!!
    Der Club entscheidet also quasi den Abstiegskampf für die noch bedrohten Teams an den nächsten Spieltagen…
    Augsburg und Hoffenheim sollten Gas geben,denn für Düsseldorf und Bremen werden das bei uns schmackhafte,leicht zu holende Punkte!
    Wie Schäfer schon sagte:
    „Wir pfeifen aus dem letzten Loch“….und Düsseldorf und Bremen werden jetzt erst so richtig ums Überleben kämpfen!

  • Durchgewurscht`lt durch die Saison. Keine Entwicklung spürbar. Das spricht alles auch nicht für das Trainergespann, kein Ruck, keine Veränderung.

  • Ich bin einfach nur froh, dass ich jetzt nicht noch zwei Wochen lang bangen muss. Wenn ich mir vorstelle, dass der Club in dieser Verfassung noch in zwei entscheidende Spiele gegen direkte Konkurrenten gehen muss, hätte ich zwei Wochen lang unruhige Nächte vor mir.

  • Vor allem finde ich es beunruhigend, dass wir jetzt gefühlt 10 Spiele am Stück die erste Hälfte verpennt haben. Das muss man auch Wiesinger ankreiden.

    Balitsch sollte sich ernsthaft überlegen, seine Rentenpläne mit diesem Saisonende in Angriff zu nehmen, eventuell mit Frantz als Zivi.

    • Saison schon vorbei.,

      Balitsch mit Franz als Zivi – geile Idee. Ich kann aber nur darüber lachen, da der Klassenerhalt geschafft ist. Über die letzten Spiele möchte ich hier kein Wort mehr verlieren, peinlich! Und für nächste Woche in Deppendorf hab ich mir auch noch ne Karte geholt – Spitzensache…..zum Glück hat sich das mit Wiesehahn dann hoffentlich auch erledigt.

  • Sarkasmus wird dieser Saison und diesem Verein überhaupt nicht gerecht. Das Saisonziel erreicht, die Forderungen einiger Fans nach mehr überhaupt nicht angebracht. Die ( Geld)Schere zwischen unten und oben ist sehr groß geworden und wird sich weiter vergrößern. Die Leistungsgrenze einiger (oft geforderter) Spieler einfach limitiert. Wenn das bestimmte Fans nicht sehen wollen…..

    Der Glubb spielt auch in der nächsten Saison in der Bundesliga. Und das ist gut so!Und auch in der nächsten Saison ist das alleinige Ziel in Liga 1 zu verbleiben. Wie, ist mir persönlich völlig wurscht!Die Westvorstadt hat uns heute von dem Makel befreit, der letzte Verlierer gegen sie zu sein. Das ist auch net das Schlechteste.

    Es gab heute einiges zu erkennen….

    • KUZ,

      ist das Deine Perspektive für die neue Saison:weiter so,die Hauptsache wir bleiben drin?Die Zuschauerzahlen werden dann die Antwort geben!!!Die machen da nämlich nicht mit!! Ich hoffe, MB merkt das rechtzeitig!!!

      • bernd42: KUZ,

        ist das Deine Perspektive für die neue Saison:weiter so,die Hauptsache wir bleiben drin?Die Zuschauerzahlen werden dann die Antwort geben!!!Die machen da nämlich nicht mit!! Ich hoffe, MB merkt das rechtzeitig!!!

        Und was willste ändern? Mal schnell 10 Mio in die Mannschaft investieren, ohne die Gewissheit, dass es besser wird?

        Die Historie des Glubbs zeigt es doch, als nach Etablieren der Größenwahn Einzug hielt. Ein Burgsmüller, ein Abramczik sollten das internationale Geschäft und obere Tabellenhälfte sichern.Das Ergebnis: Die schlechteste Glubbmannschaft aller Zeiten!

        NEIN DANKE!

        • KUZ: Und was willste ändern? Mal schnell 10 Mio in die Mannschaft investieren, ohne die Gewissheit, dass es besser wird?

          Die Historie des Glubbs zeigt es doch, als nach Etablieren der Größenwahn Einzug hielt. Ein Burgsmüller, ein Abramczik sollten das internationale Geschäft und obere Tabellenhälfte sichern.Das Ergebnis: Die schlechteste Glubbmannschaft aller Zeiten!

          NEIN DANKE!

          Nachdem nur Argumente zu sehen sind, was nicht funktioniert, mach doch einfach mal einen Vorschlag wie es deiner Meinung nach besser wird? Immer diese uralt Beispiele als Alibi.

          • Juwe: Nachdem nur Argumente zu sehen sind, was nicht funktioniert, mach doch einfach mal einen Vorschlag wie es deiner Meinung nach besser wird? Immer diese uralt Beispiele als Alibi.

            Die Verantwortlichen, die auf jeden Fall mehr Fussballsachverstand haben als wir Fans,auf ihren Weg unterstützen.

            Wirtschaftlich den Verein weiter konsolidieren, punktuell den Kader verstärken und ergänzen. Mit Hlousek und Gebhart sind zwei potentielle Neue ja schon da. Vertrauen sollte inzwischen da sein. Warum muss eigentlich diese Forderung immer am Ende einer Saison erneuert werden? Sind wir bisher enttäuscht worden? Scheinbar, weil wir nach ca 26 Spieltagen das Hauptziel erreicht haben, dann die Minimalchance auf das internationale Geschäft nicht vollziehen bzw Leistungserwartungen einiger Fans nicht weiter erfüllt werden können und deswegen Kübel von Unflätigkeiten bzgl der kämpferischen und spielerischen Fähigkeiten über Mannschaft und Betreuerteam ausgeschüttet werden.

            Uraltbeispiele als Alibi? Ich erinnere nur an “ der Glubb is a ….“ . Warum wird das denn dann immer wieder herausgeholt? Wann war er das letzte Mal einer?

            Mein Vorschlag also lautet ganz einfach:

            Lasst das mal den Bader und Wiesenhahn machen!
            Denn die machen die besten Sachen…

            • KUZ: Mein Vorschlag also lautet ganz einfach:Lasst das mal den Bader und Wiesenhahn machen! Denn die machen die besten Sachen…

              Im Prinzip gebe ich Dir recht, aber wenn wir tatsächlich keinen Punkt mehr holen sollten, halte ich das schon für eine zu große Hypothek. Das wären dann 6 Niederlagen in Folge. Wollen wir darauf die neue Saison aufbauen?

              • Optimist: Im Prinzip gebe ich Dir recht, aber wenn wir tatsächlich keinen Punkt mehr holen sollten, halte ich das schon für eine zu große Hypothek. Das wären dann 6 Niederlagen in Folge. Wollen wir darauf die neue Saison aufbauen?

                Sehe ich ähnlich, glaube btw. auch nicht das wir gegen Düsseldorf oder Bremen punkten werden. Aber vielleicht hat ja diesmal der Gegner die Hosen voll vor dem drohenden Abstieg und es könnte etwas für uns gehn 🙂

    • KUZ: Der Glubb spielt auch in der nächsten Saison in der Bundesliga. Und das ist gut so!Und auch in der nächsten Saison ist das alleinige Ziel in Liga 1 zu verbleiben. Wie, ist mir persönlich völlig wurscht!Die Westvorstadt hat uns heute von dem Makel befreit, der letzte Verlierer gegen sie zu sein. Das ist auch net das Schlechteste.

      Es gab heute einiges zu erkennen….

      @KUZ: Natürlich kommt es drauf an, in der ersten Bundesliga dabei zu sein. Aber von Jahr zu Jahr nur um den Klassenerhalt zu zittern ist mir entschieden zu wenig. Es muss schrittweise eine starke Finanzbasis und konsequent eine ansprechende Spielkultur entwickelt werden, um in drei bis vier Jahren vorne und auch in der Europa League mitspielen zu können. Ein Traditionsclub ist keine graue Maus, sondern sollte an sich selbst auch höhere Ansprüche stellen, nur dann kann auch wirklich Erfolg wachsen.

      • clubfanseit1965: @KUZ: Natürlich kommt es drauf an, in der ersten Bundesliga dabei zu sein. Aber von Jahr zu Jahr nur um den Klassenerhalt zu zittern ist mir entschieden zu wenig. Es muss schrittweise eine starke Finanzbasis und konsequent eine ansprechende Spielkultur entwickelt werden, um in drei bis vier Jahren vorne und auch in der Europa League mitspielen zu können. Ein Traditionsclub ist keine graue Maus, sondern sollte an sich selbst auch höhere Ansprüche stellen, nur dann kann auch wirklich Erfolg wachsen.

        Genau SCHRITTWEISE. Du gibst ja auch 3-4 Jahre Laufzeit. Und nächste Saison?? 😉 Erstmal 40+….

  • Die Leverkusener haben das ganze Spiel über nicht den Eindruck gemacht als müssen sie an ihre Leistungsgrenze gehen und dennoch haben sie das Geschehen stets beherrscht. Das 0:2 ist schmeichelhaft, auch wenn man nach Wiesingers Interview nach dem Spiel glauben muss, dass Leverkusen sehr glücklich gewonnen habe…

    Es fasziniert mich, wie wir 70 Minuten lang Flanken in den Strafraum schlagen, bis dann der Spieler eingewechselt wird für den sie gedacht waren – danach kommt keine Flanke mehr.

    Selbst als Kiyotake-Fan muss ich sagen: Bitte nehmt in aus der Startelf. Entweder ist der absolut überspielt, nicht fit oder hat einfach keine Lust. Der Kiyotake der in London für Japan gespielt hat, war unglaublich giftig in der Defensivbewegung, hat gegrätscht und gekämpft, der aktuelle Kiyotake ist sich sogar für ein taktisches Foul zu schade, fürs Nachlaufen sowieso. Die Standards soll Plattenhardt übernehmen, der hat sich heute mMn sehr anständig verkauft.

    Zu Wiesinger/Reuterhahn: Ob verlängert wird oder nicht entscheidet sich hoffentlich erst nach den nächsten beiden Spielen, wenn die auch verloren werden, kann man einfach nicht verlängern. Der Rucksack einer derartigen Niederlagenserie bringt sie in der nächsten Saison sofort zu Fall, wenn der Start nicht gelingen sollte. Daher: +40 Punkte oder ein neues Trainergespann.

    • xxandl: Es fasziniert mich, wie wir 70 Minuten lang Flanken in den Strafraum schlagen, bis dann der Spieler eingewechselt wird für den sie gedacht waren – danach kommt keine Flanke mehr.

      Das hat mich schon nach 15 Minuten (und jetzt noch die ganze Heimfahrt nach Würzburg)aufgeregt: Hat es denn den beiden Flankengebern Mak und Esswein, und einmal war es (8-10. Min.) auch Frantz, keiner gesagt, dass heute kein Mittelstürmer in der Startformation ist? Und wenn es einer gesagt hat, haben sie es akustisch nicht verstanden, nicht kapiert oder bei Spielbeginn schon wieder vergessen? Fragen über Fragen?

      Klar freue ich mich auf die fünfte BuLi-Saison in Folge – Glückwunsch allen Verantwortlichen und Beteiligten dafür. Doch bei allen Erklärungsversuchen – die für mich mehr Rechtfertigungsversuche sind – für die aktuelle Niederlagenserie, gibt es doch Tendenzen, die mehr Diskussionsstoff bieten würden. Ich nenne nur mal vier:
      – wir haben nicht nur vier Spiele in Folge verloren, sondern (nach dem Ostersonntagsschuss von Simmons in WOB) auch in fünf Spielen in Folge kein Tor aus dem Spiel heraus erzielt.
      – wir können nicht kontern – selbst im heimischen Stadion werden erfolgversprechende Situationen entweder frühzeitig abgebrochen oder wahlweise überhastet/dilettantisch verschenkt.
      – wir haben nach wie vor keine spielerischen Mittel gegen lauf- und kampfstarke Mannschaften unseres „Kalibers“ (ich nenne mal nur die Spiele gegen den aktuellen 17. und 18. der Tabelle, oder auch gegen Mainz)
      – warum lässt sich an der Tatsache, dass wir regelmäßig, gefühlt seit mindestens zehn, real vielleicht seit sieben Spielen, die erste Hälfte nicht nur nicht präsent sind, sondern sie wirklich abschenken, nichts ändern. Ist dass vom Fußballgott so gewollt? Oder gar ein spezifisches CLUB-Gen?

      Das wären doch mal Themen, die diskutiert werden sollten, ob mit Wiesehahn oder mit welchen anderen Trainern wir in die nächste Saison gehen wollen.

      Auch beim heutigen Spiel kann man der Mannschaft Engagement und Bemühen nicht absprechen. Leidenschaft oder der unbedingte Wille, das Glück/den Sieg zu erzwingen schaut allerdings anders aus, lag zumindest für wenige Momente vor dem entscheidenden Elfmetertor von Kiess in der Luft. Ganz schlimm wieder mal die Einwürfe – die ärmste Sau war immer der, der werfen musste – weil oftmals keiner den Ball wollte.

      Und natürlich ist Leverkusen eine Nummer zu groß, doch auch heute wäre wieder mal mehr drin gewesen – und das ist es was mir weh tut, diese Leichtfertigkeit, , Zielstrebigkeit, mangelnde Kaltschnäuzigkeit, Cleverness vor dem Tor und vor allem Handlungs- und Gedankenschnelligkeit. Einfach nur schade den Saisonausklang – ich nenne das jetzt bewusst so – dermaßen unprofessionell zu versemmeln.

  • KUZ,

    Da gebe ich Dir durchaus Recht. Sachlich-nüchtern ist es grandios, dass der Klassenerhalt jetzt schon in trockenen Tüchern ist! Es ist halt schade, dass immer genau in dem Moment, wo realistisch a weng mehr drin zu sein scheint, die Luft raus geht.
    Ansonsten verabschiede ich mich jetzt für die nächste Zeit, weil das Gelübde gilt: im Falle des sicheren Nicht-Abstiegs bin ich für die nächste Zeit Fortune. Sogar der WDR-Reporter im Radio meinte heute, dass der 1. FC Nürnberg in dieser Form sogar für Düsseldorf schlagbar sei. Und das hoffe ich jetzt inständig! Tschö – bis die Tage!

  • Keine Leidenschaft, kein letzter Einsatz, kein Siegen wollen. Ich gehe gegen Bremen nicht mehr raus. Das hat die Mannschaft nicht verdient. Mein Akku ist auch leer.

    • Woschdsubbn: Keine Leidenschaft, kein letzter Einsatz, kein Siegen wollen. Ich gehe gegen Bremen nicht mehr raus.

      dabei würdest Du genau das dort sehen können – von den Bremern. Um ehrlich zu sein, wenn die Bremer den Sieg gegen uns noch brauchen sollten, um drin zu bleiben, dann will ich gar nicht gewinnen. Aber ich bin ja draußen, also ist Bremen eh gerettet 😉

  • Woschdsubbn,

    ich glaube, es wird (wenn vielleicht auch nur mit Kurzeinsatz) Pinolas ABSCHIEDSspiel. 8 Jahre vs. 4 Niederlagen – da siegt Pino klar. Überleg es dir nochmal.

  • Clubfans sind, das zeigt sich heute wieder, äußertest leidensfähig! Ich bewundere diejenigen, die auch gegen Bremen rausgehen oder gar nach Düsseldorf fahren……

  • …um das klarzustellen: ich möchte die 40+ Punkte und Wiesehahn behalten. Das ist die erste Option.

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