NKD steigt aus

nkdDie Probleme des Textil-Discounters NKD geisterten bereits einige Zeit durch die Medien – nun wurde bekannt: NKD hat das Sponsoring beim 1. FC Nürnberg gekündigt. Im Jahr 2014 soll Schluss sein, das berichtete der Nordbayerische Kurier. Die 2012 geschlossene Kooperation sollte ursprünglich 4 Jahre laufen (fcn.de)

Der Club damit offenbar schon wieder auf der Suche nach einem Hauptsponsor, nachdem zuvor Areva vorzeitig ausgestiegen war.

62 Gedanken zu „NKD steigt aus

    • Schaumlõffel: Ich wäre für “Club Mate” als Nachfolger … http://www.clubmate.de/

      Zum einen glaube ich kaum, dass Club Mate die Kosten tragen könnte, die so ein Sponsoring mit sich bringen.

      Zum anderen steht auf deren Hp

      „Leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir mit CLUB-MATE keinerlei sponsorische Aktivitäten machen können.

      Folgende Gründe gibt es hierfür:

      Wir bekommen täglich mehrere Anfragen, welche nicht zu bewältigen sind. Schließlich sind wir ja kein Großkonzern, sondern ein mittelständisches Familienunternehmen.

      Da wir alle gleich behandeln möchten, ist es unmöglich alle zu berücksichtigen. Und weil wir niemanden benachteiligen wollen, ist die logische Schlußfolgerung keinerlei Projekt zu sponsoren. Oder wie würdet Ihr es finden wenn CLUB-MATE Projekt A unterstützt, Euer Projekt jedoch nicht?“

      Deckt sich ja dann wieder mit meinem ersten Punkt 😉

  • Ach Menno. Das ist so schade, muß einem bei einer genau gleichen NKD- Managementstrategie a la Schlecker ja aber auch überhaupt nicht verwundern.

    Das gibt wieder ein Theater, bis wir einen passenden Sponsor finden, wetten?
    Solche Firmen, die durch den folgenden Filter rieseln, sind sehr rar gesät, wenn es sie überhaupt geben sollte:

    a) genügend Kleingeld
    b) Interesse am Glubbsponsoring
    c) möglichst aus/in der Region
    d) eine absolut moralisch-blütenreine Weste haben (vgl. Kausalkette: NKD, Billigtextilien, Bangladesch und Co.; Areva, Atomkraft usw.)

    UND

    e) auch dem letzten Fan passen und genehm sind (vgl. Wiesenhof bei Werder)

    Nach wie vor verstehe ich nicht, daß gerade das Trikotsponsoring so schwierig ist. Das Trikot der Spieler ist meiner Meinung nach, doch das werbewirksamste Sponsoring überhaupt, prangt es doch von unzähligen Fotos, TV-Ausschnitten, Live-Übertragungen und und und. Das ist doch wohl VIEL werbewirksamer als der einzige, kurze Einleitungssatz in z.B. der Sportschau „In der Grundig Arena haben sich zum Heimspiel blafasel Zuschauer eingefunden“!? Stadionbezeichnungen finden doch im wirklichen Leben absolut keinen Widerhall im Gegensatz zum Schriftzug auf dem Trikot, der viel präsenter wirkt.

    Anderer Anssatz:
    Dürfte der Glubb umsonst „Clubfans-United“ als Werbung tragen? Oder sollten wir doch dann den obligatorischen € verlangen? 😀

    • Woschdsubbn,

      „Nach wie vor verstehe ich nicht, daß gerade das Trikotsponsoring so schwierig ist“

      Das ist m.E. auf diverse Gründe zurückzuführen:
      1. „the winner takes it all“ – im rat race will jeder bei den „Leadern“ werben – der Glubb ist vom Image wie hier schon diskutiert eine anthrazitgraue Maus
      2. International? Nix looooos
      3. Frangn – wirtschaftliche Diaspora in D.
      4. Werbung zum positiven Imagetransfer einer Marke – mit Antifussball und Mauern hat der Glubb da keine Chance
      5. uns fehlt halt auch mal ein „Sternchen“ wie Son/Vdv/Diouf – wer zahlt denn schon für Feulner & Co?
      6. Nicht mal 15.000 Mitglieder in der heutigen Zeit – zu wenig Potenziale…

      Und bei Wiesenhof hat ja auch VW eingegriffen – Werder hatte einen lukrativen Vertrag mit Peugeot und das den VWlern nicht gepasst – die Differenz Wiesenhof/Peugeot hat VW mit einigen neuen Verträgen ausgeglichen…:-(((

      • lugi: 3. Frangn – wirtschaftliche Diaspora in D.

        Agree..bis auf Punkt drei, wieso sollte Franken wirtschaftlich Diaspora sein??
        Jede Menge Potential da, nur ist eben das Interesse relativ gering wegen erwähnter anderer Punkte.
        Außerdem bleibt man Herr im eigenen Haus, Sportfive macht in meinen Augen keinen großen Sinn, aber das wurde hinlänglich diskutiert.

        • juwe,

          yepp, stimme dir zu, Franken könnte viel mehr Interesse anziehen, leider schaut ja ganz D. erstmal auf „Bayern“ als Bula und München als Zugpferd – Nürnberg kennen die Leute doch eher, weil lauter renommierte Firmen die Region verlassen haben. Im Grunde müsste man zwar weiter auf regionale/einheimische Talente setzen, aber finanziell wäre es vermutlich clever, wenn man einen vernünftig kickenden Asiaten (ex Japan) integrieren würde – bei Son gab es doch einige koreanische Marketing-/Sponsoring-Aktivitäten. Aber die Idee haben andere auch und ob man will o. nicht, der HAESVAU bspw. hat halt immer noch ein anderes Image als wir. Allerdings: so eine „herausragende“ Adresse wie Luxusklamottenproduzent NKd sollten wir alle mal wieder hinbekommen, wäre ja gelacht…

          • lugi: bspw. hat halt immer noch ein anderes Image als wir. Allerdings: so eine “herausragende” Adresse wie Luxusklamottenproduzent NKd sollten wir alle mal wieder hinbekommen, wäre ja gelacht…

            vielleicht wäre ja KiK die FCN Brust etwas wert, dann bliebe man immerhin im gleichen Marktsegment *g*

      • lugi: Woschdsubbn,

        Und bei Wiesenhof hat ja auch VW eingegriffen – Werder hatte einen lukrativen Vertrag mit Peugeot und das den VWlern nicht gepasst – die Differenz Wiesenhof/Peugeot hat VW mit einigen neuen Verträgen ausgeglichen…:-(((

        Echt? Ist mit völlig neu. Hast Du da Details?

        • Alex,

          Details findest du in zahlreichen Werder-Threads – zB. hier:

          http://worum.org/threads/5591-Werder-Sponsoren-allgemein/page10

          Auffällig bei Werder ist ja auch, dass der Allofs einfach mal ohne einen Cent Ablöse während der Saison nach VW wechselt, aus meiner Sicht ist die Krake VW inkl. ihrer Konzerntöchter auch einer der Gründe, warum sich „kleinere“ Vereine mit Sponsoren schwer tun – m.E. hat z.B. Peugeot überhaupt keine Chance als Hauptsponsor… Das engt den Markt zahlungswilliger und -kräftiger Sponsoren ziemlich ein. Und diese „Fussballmafia“ hat ja vermutlich auch den Transfermarkt in der Hand (s. Mandzukic/Gustavo etc.). Ob da wirklich noch Kohle fließt o. irgendwelche Verrechnungsposten gebildet werden…..:-))??

      • lugi: Woschdsubbn,

        “Nach wie vor verstehe ich nicht, daß gerade das Trikotsponsoring so schwierig ist”

        Das ist m.E. auf diverse Gründe zurückzuführen: 1. “the winner takes it all” – im rat race will jeder bei den “Leadern” werben – der Glubb ist vom Image wie hier schon diskutiert eine anthrazitgraue Maus 2. International? Nix looooos 3. Frangn – wirtschaftliche Diaspora in D. 4. Werbung zum positiven Imagetransfer einer Marke – mit Antifussball und Mauern hat der Glubb da keine Chance 5. uns fehlt halt auch mal ein “Sternchen” wie Son/Vdv/Diouf – wer zahlt denn schon für Feulner & Co? 6. Nicht mal 15.000 Mitglieder in der heutigen Zeit – zu wenig Potenziale…

        Und bei Wiesenhof hat ja auch VW eingegriffen – Werder hatte einen lukrativen Vertrag mit Peugeot und das den VWlern nicht gepasst – die Differenz Wiesenhof/Peugeot hat VW mit einigen neuen Verträgen ausgeglichen…:-(((

        Das ist, was die Punkte 4 bis 6 betrifft, falsch, da auch andere Vereine, die in unserer „Gewichtsklasse“ mitspielen, nicht oder nur unwesentlich mehr Geld als wir durch das Trikot-Sponsoring akquirieren. Der Wert einer Marke wird im Fußball nicht über Faktoren wie defensive Spielweise und auch nicht primär über einzelne (Deiner Meinung nach schlechte) Spieler gebildet. Freiburg liegt in diesem Bereich deutlich unter uns, während Vereine wie Gladbach und Hannover nicht weit entfernt sind.

        Ich war mit den 4 Millionen, die NKD gezahlt hat, eigentlich ganz zufrieden; die Summe deckte ja ziemlich genau die Transfers von Ginczek und Drmic ab.

        Das Segment, in dem wir den größten (finanziellen) Nachholbedarf haben, sind die Business-Seats und VIP-Logen sowie insgesamt Mittel, die wir aufgrund der im Vergleich zu fast allen Bundesligisten schwachen Einnahme- und Vermarktungskapazität unseres – schönen, aber wirtschaftlich nicht mehr zeitgemäßen – 90er-Jahre-Stadions nicht generieren können.

  • Da ist ja dann genug Zeit da, sich um einen neuen Sponsor zu kümmern. Ich kann es eh kaum verstehen, dass es nicht möglich ist, einen etwaqs zugkräftigeren Namen zu bekommen. Nun, Hauptsachen nicht so was wie Wiesenhof Hendl oder Allgäuer Latschenkiefer ..

  • DIE Chance für Schäffler, sich endlich in einem sinnvollen Projekt zu positionieren 😀

    Bei den Bauern nimmt die doch keiner wahr unter all den Mitläufern…

  • Bär-Tellsmann

    dann können wir wieder „Der Club“ draufmachen 😀

  • Das ist ja wieder primär ein Problem von Sport-Five.
    Und nächstes Jahr gibt es zu Beginn der Saison, wegen des großen Erfolges, erst mal wieder „Der Club“ reloaded. Und der Fan freut sich, weil er sich gleich wieder neue Trikots kaufen darf.
    Bei Firma aus der Region fällt mir noch Trolli ein.
    (duck und wech)

    • Alexander Endl | Clubfans United: Ich bin für die SIMBA DICKIE GROUP und will den Stier mit “BIG”-Schriftzug am Trikot. Das untermauert unseren neuen Anspruch und die Spieler kriegen statt Autos alle Bobbycars.

      Und dann weht die Clubfahne am Firmengelände

  • Wie wäre es mit dem frängischen Bleistift-Fabrikant Staedler, der Chef ist doch eh ein Clubberer?

  • Bronte gehört zur Brauerei Löscher und die sind in der Tat viel zu klein, um einige Millionen springen lassen zu können. Faber-Castell pfeift aus dem letzten Loch nachdem sogar Schwellenländer zunehmend Tablet-PCs statt Bleistifte schon in der Grundschule verwenden und technisches Zeichnen am PC gemacht wird. Schäffler wird wohl kein mehrfaches Sponsoring übernehmen.

    Bleiben eher solche Firmen wie Schwan, die mit ihren Kosmetikprodukten weltweit abräumen, oder wirklich Simba Dickie Group, die sind einer der weltgrößten Spielwarenhersteller, haben aber ein Manko: Deren Sitz ist die Westvorstadt.

    Mir fällt noch die Leoni ein: Die gehören zwar auch zur armen Spezies der Autozulieferfirmen, die hauptsächlich von den Herstellern ausgeraubt werden, sind aber noch groß genug und außerdem eine jahrhundertealte, original Nürnberger Firma. Und natürlich die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg oder wie wäre es mit der Datev, dem zweitgrößten deutschen Softwarehersteller? Die sind halt blöderweise eine eG und deshalb wird das wohl eher nix mit einem Sponsoring werden.

    Dann sind wir eben gespannt, was unser MB da wieder zaubern kann.

  • Areva ist doch nicht vorzeitig ausgestiegen, sondern hat einfach den Vertrag nicht verlängert, oder?

    • Scramjet,

      Nö, der Vertrag mit NKD läuft bis grundsätzlich 2016. Aber anscheinend gibt es ihn unter Wahrung bestimmter Fristen die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung zum Ende der Saison.

      • Wandervogel: Scramjet,

        Nö, der Vertrag mit NKD läuft bis grundsätzlich 2016. Aber anscheinend gibt es ihn unter Wahrung bestimmter Fristen die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung zum Ende der Saison.

        Ich habe von Areva gesprochen, nicht NKD.

        snowden: Nur unter vorgehaltener Hand und strengster Verschwiegenheit:

        Das “Max Morlock Stadion” wird Realität.

        Der Ausrüster wird gewechselt.

        Der CEO des Neuen Sponsor war Club Spieler.

        Die Katze setzt zum Sprung an…

        Hinter vorgehaltener Hand und unter strengster Verschwiegenheit Sachen öffentlich zu posten, is a bissl schizophren oder?
        Wenn ich nur dran denke, wieviele Insider-Infos es bei der letzten Sponsorensuche gab… Und am Ende wussten doch alle nur nen feuchten Kehricht…

        • Wenn ich nur dran denke, wieviele Insider-Infos es bei der letzten Sponsorensuche gab… Und am Ende wussten doch alle nur nen feuchten Kehricht…

          Feuchter Kehricht? Scramjet denkt offenbar, Hoffmann Entsorgung wird Club Sponsor! 😀

          btw.: Toller Freistoß von unserer U21 Hoffnung gestern im Länderspiel gegen Frankreich, leider nur 1cm an der Gambl vorbei und deshalb ans Lattenkreuz.

          Naja, ich denke das mit den VIP Logen usw hängt durchaus mit der wirtschaftlichen Lage in Franken zusammen: Alt eingesessene Millionäre, wie die Tucher-Familie zum Beispiel, treten dermassen fränkisch zurückhaltend auf, dass es nicht mal besonders bekannt ist, dass die so richtig viel Tinte haben. Ich weiß nicht, ob wir genügend Interessenten hätten, um diese tollen VIP Logen für fünf- oder gar sechstellige Summen pro Saison los zu bekommen.

          • Woschdsubbn: btw.: Toller Freistoß von unserer U21 Hoffnung gestern im Länderspiel gegen Frankreich, leider nur 1cm an der Gambl vorbei und deshalb ans Lattenkreuz.

            …Hauptsache ist doch, wenn er in der Liga trifft 😉

          • Woschdsubbn: Ich weiß nicht, ob wir genügend Interessenten hätten, um diese tollen VIP Logen für fünf- oder gar sechstellige Summen pro Saison los zu bekommen.

            Dafür müßte man das überhaupt erstmal versuchen..

          • Ich weiß nicht, ob wir genügend Interessenten hätten, um diese tollen VIP Logen für fünf- oder gar sechstellige Summen pro Saison los zu bekommen.

            Nachdem man das über Steuer absetzen kann, dürfte das kein Problem werden. 😀

  • Franken Center Nürnberg als Trikotsponsor -als Abkürzung FCN auf der Brust-passt!

  • Hier dürfen sich die Anhänger der Langfriststrategie „Irgendwie drinbleiben ist ein Riesenerfolg“ (Armin?!) austoben.
    Kollateralschaden einer solchen Haltung, so nobel und edel sie sein mag, ist doch die Vermarktbarkeit des Vereins. Wenn jetzt schon die Ramschkette nicht mehr die Mitläuferattitüde stützen mag, was wird denn 2014 auf den Trikots stehen?
    Praktiker?

  • Der Club sollte mal beim Sponsor des Deutschen-Basketball-Quattrick-Meisters anfragen.
    Die Goldene Basketballzeit in Franken neigt sich mit dem neuen Privathobby von Uli H. bald zwangsläufig dem Ende entgegen – da macht es für die Fahrzeugteile GmbH mit einem weltweiten Umsatz von knapp 5 mrd.€ bald mehr Sinn, sich zwar mit dann ebenso bescheidenem Erfolg mit den GROßEN Fußball-Bayern zu messen, aber mit dem Wechsel deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit zu erreichen: Ich bin für BROSE auf den Trikots ab 2014!

  • Nur unter vorgehaltener Hand und strengster Verschwiegenheit:

    Das „Max Morlock Stadion“ wird Realität.

    Der Ausrüster wird gewechselt.

    Der CEO des Neuen Sponsor war Club Spieler.

    Die Katze setzt zum Sprung an…

  • Gerd

    Wo liest Du bei mir etwas von Langfriststrategie: Hauptsache drin bleiben?

    Das ist meine aktuelle Beschreibung der Situation und zu der stehe ich, alles andere sind Wolkenkuckucksheime. Wenn man Jahr für Jahr Geld aus Transfers einnimmt, einnehmen muss ist es so gut wie unmöglich die sportliche Substanz zu stärken, erst wenn wir mal über 3, 4 Jahre Saison für Saison ca. 5Mio in die Mannschaft stecken, wie z.B. Dortmund es gemacht, wohlgemerkt vor der Meisterschaft, dann können wir über neue Ziele sprechen.

    Natürlich freue ich mich ber eine Überraschungssaison wie 2010/11 mit Platz 6, aber erwarten sollte man das halt nicht. Siehe z.B. Frankfurt jetzt, ich fürchte denen fällt dieses Jahr die gesteigerte Erwartungshaltung gerade böse auf die Füße.

    Ich glaube auch nicht, dass man Firmen mit großen Worten dazu bringt beim Club als Hauptsponsor einzusteigen, es geht darum ein seriöser Partner zu sein, dafür haben wir schon viel gemacht, Finanzen stimmen, wir investieren in die Jugend mit NLZ und Partnerschaft mit Schulen. Jetzt geht es darum die Mitgliederzahl zu steigern, mit 15.000 sind wir kleiner als die TG Bornheim z.B.

    Wir brauchen sicher um die 50k Mitglieder um als großer Verein wahrgenommen zu werden.

    Warum macht man da z.B. Nicht mal eine Aktion mit Sky, als Mitglied Rabatt auf ein Club-Abo, ich könnte mir vorstellen, dass das interessant wäre, immerhin unser Einzugsgebiet ist groß, ins Stadion kann da nicht jeder jeden Spieltag fahren.

    Es geht alles nur in kleinen Schritten, wervom großen Sprung träumt fällt fast immer auf die Schnauze.

    • Armin: Warum macht man da z.B. Nicht mal eine Aktion mit Sky, als Mitglied Rabatt auf ein Club-Abo, ich könnte mir vorstellen, dass das interessant wäre, immerhin unser Einzugsgebiet ist groß, ins Stadion kann da nicht jeder jeden Spieltag fahren.

      Es geht alles nur in kleinen Schritten, wervom großen Sprung träumt fällt fast immer auf die Schnauze.

      Kaufmännisch gut, aber das Marketing halte ich für stark ausbaufähig und das beginnt klar bei der sportlichen Leitung. Ich finde der FCN hat mehr Aufmerksamkeit verdient landesweit, als es der Fall ist. Irgendwann sind wir 10 Jahre ununterbrochen in der 1. Liga, aber niemand nimmt uns wahr. Das mit den kleinen Schritten sind doch auch nur Worthülsen und klingt auch gleich nach Maus.

    • Armin:

      Warum macht man da z.B. Nicht mal eine Aktion mit Sky, als Mitglied Rabatt auf ein Club-Abo, ich könnte mir vorstellen, dass das interessant wäre, immerhin unser Einzugsgebiet ist groß, ins Stadion kann da nicht jeder jeden Spieltag fahren.

      Also meines Wissens gibts da doch, zumindest einen ähnlichen Versuch von Sky, soweit ich das allerdings überblicke mit nur äußerst mäßigem Erfolg.

      … ich könnte mir auch „HoWe“ auf den Trikots stehend vorstellen, wäre zwar eine potente, ortsansässige Wurstfabrik mit europäischen Vertriebswegen, aber da werden sich wohl einige Fans mit dem Besitzer bzw. einem der Gründer nicht so ganz einverstanden erklären. Btw. die Bratwürste muss man ja nicht mögen oder essen … 😉

      Gerade lese ich in Twitter, dass sich Grundig stärker einbringen möchte …

      „Metropolregion Nürnberg“ könnte durch Trikotwerbung bestimmt auch mehr Aufmerksamkeit, als durch die Schilder an der Autobahn erreichen

    • Armin: Gerd

      Ich glaube auch nicht, dass man Firmen mit großen Worten dazu bringt beim Club als Hauptsponsor einzusteigen, es geht darum ein seriöser Partner zu sein …

      (…)

      Es geht alles nur in kleinen Schritten, wervom großen Sprung träumt fällt fast immer auf die Schnauze.

      Ersteinmal, mit den „kleinen“ Worten hat der Verein aber auch noch nie einen Sponsor-Coup gelandet, oder?

      Und die Seriösität, die hat uns ja zu top-seriösen Unternehmen wie Atomsau und Ramschwaren-auf-400Euro-Basis verholfen.
      Seriös war da garnix …

      Und überleg Dir mal Deine eigenen Schritte Metapher. Auch wenn Du nur kleine Schritte gehen willst, mußt Du damit mal anfangen, mußt Ambtionen entwickeln, mußt eben einen Schritt mehr wollen.
      Leider scheinst Du nicht in der Lage zu sein, zwischen Ambitionen und Größenwahn zu differenzieren, aber es gibt auch andere Ziele als die Meisterschaft für den Glub.
      „Immer drinbleiben“ ist kein Schritt, sondern Stillstand, auf zugegebenerweise höchstem Niveau.

      Bleibt die Ausgangsfrage: wie würdest du den Club vermarkten?
      „Besser als die zwei schlechtesten Weine seiner Preisklasse!“?
      Großartig!

  • Dafür müßte man das überhaupt erstmal versuchen..

    Juwe, was sollen wir denn da versuchen? Wir haben keine Business-Seats, wir haben keine VIP-Logen, wir haben eine große Haupttribüne mit einem VIP-Bereich dahinter. Für Firmen ist das eher uninteressant, dort kann man nämlich nicht unter sich bleiben. Wenn ich aber Kunden oder Mitarbeiter einlade, will ich nicht, dass da noch 1000 andere Leute um uns herum sind.

    Übrigens eine Weltfirma aus Franken hat auch eine Loge in München und nicht bei uns: KNAUF aus Iphofen.

    Im kicker gab es mal eine Übersicht über die Vermarktung des Stadions, außerhalb der Spieltag läuft das in Nürnberg schon sehr gut, allerdings hat der Club da wenig davon, da nicht Eigentümer des Stadions. An den Spieltagen dagegen erlösen wir trotz hoher Auslastung deutlich weniger als vergleichbare Vereine. Deshalb bohrt MB ja ständig das dicke Brett neues Stadion. Ich denke es führt kein Weg vorbei, ohne neues Stadion in den nächsten 10 Jahren können wir uns eine dauerhafte Teilnahme an der Bundesliga abschminken.

    Also meines Wissens gibts da doch, zumindest einen ähnlichen Versuch von Sky, soweit ich das allerdings überblicke mit nur äußerst mäßigem Erfolg.

    framuc, ich denke da auch eher an den Verein, warum bietet man Neumitgliedern nicht ein günstiges SKY-Abo an, das sollte man vom Sender zu guten Konditionen bekommen, die benötigen auch Abonnenten. Dazu ist eine Kooperation mit einem Medienunternehmen immer sinnvoll, so etwas wirkt sich heute auch auf die Berichterstattung aus.

    Und zum Thema Metropolregion, da gehört halt die Westvorstadt auch dazu und die hätten sicher ein Problem mit einem Sponsoring des FCN. Ich denke solche Dinge können wir vergessen, im politischen Bereich ist die Region einfach zu zersplittert, ein altes fränkisches Problem, die Kleinteiligkeit der Territorien.

    Das Stadion bleibt der Knackpunkt.

    • Armin: Wir haben keine Business-Seats, wir haben keine VIP-Logen, wir haben eine große Haupttribüne mit einem VIP-Bereich dahinter

      Das stimmt so einfach nicht… Woher nur immer das Gerücht kommt, es gibt keine Logen in Nürnberg…

      Das Grundig Stadion hat 20 VIP-Logen… Da können die Herren (und Damen) unter sich sein… die neue bsk Lounge sieht verdammt nach Business Seats aus… die anderen Lounges (Club-, Kulmbacher- und bisping/bisping) kann ich jetzt nicht konkret einschätzen…

      Im Vergleich bspwe zu Mainz (35+2 Logen) ist das viel weniger, aber mehr als nix, wie immer behauptet wird…

    • Armin:

      Übrigens eine Weltfirma aus Franken hat auch eine Loge in München und nicht bei uns: KNAUF aus Iphofen.

      Armin, du bringst mich auf die geniale Idee. KNAUF wäre der ideale Trikotsponsor!
      Wieso? Weil auch unser Youngster Stark aus Iphofen kommt. (Was glaubt Ihr weshalb Bader und Wiesenhahn ihn in die Profi-Mannschaft geholt haben?)
      Dann wäre noch der StadionBau, da könnte KNAUF sich doch sehr „Stark“ einbringen.
      Und dann könnte es nach einem zu Null Spiel lauten: „Der FCN hat heute in der Abwehr wieder Gips (Beton) angerührt.
      Solche oder ähnliche Werbesprüche, könnte KNAUF doch hervorragend vermarkten.
      Armin und Alex, nehmt doch mal Kontakt zu KNAUF auf oder gebt MB den Tipp.

      Das wärs doch oder?

  • Bzgl Sponsoring und wettbewerbsfähiges Stadion, was ist denn eigentlich mit der Nürnberger Versicherung, wenn man beispielsweise an die Partnerschaft Allianz-FC Bayern denkt, wäre erstes doch auch eine gute regionale Partnerschaft? Schmuckes Stadion und da der Name ‚Arena‘ hier in Nürnberg quasi vergeben ist, nennt man es halt Nürnberger Versicherung Collosseum oder so ähnlich 🙂

  • Meist steht ja gar nicht Nürnberger Versicherung bei denen drauf sondern nur groß „Nürnberger“, da könnte man ein

    Nürnberger
    Stadion

    draus machen. Und dann Vertrauen und Sicherheit im Zeichen des Stadions (statt Burg). Aber alles Träume, die Nürnberger Versicherung hat schon mehrfach abgewunken, Fußball passt nicht zum Sponsoring-Konzept. Wieder nichts.

  • Sponsoring ist kein Wunschkonzert…

    Ich glaub es ist eben nicht so einfach, wie man sich das so zusammenreimt. Man nehme einen potenten Partner aus der Region, schaut ob der Name gefällt (oder das Produkt), stellt in den Raum, dass 4-5 Mio. sicher verfügbar sind und schon ist alles angerührt und Bader ein Idiot, weil er doch das naheliegende nicht gebacken bekommt. So einfach ist es eben nicht.

    1. Ein Unternehmen muss werben wollen
    2. Ein Unternehmen muss die passende Werbestrategie verfolgen
    3. Die Gegenleistung muss stimmen

    Wenn ein Unternehmen nicht werben kann/will, weil es eben seinen Werbeetat anders einsetzt (oder keinen hat), hast du keine Chance nen Fuß rein zu bekommen.
    Selbst wenn ein Unternehmen entsprechend werben will, dann muss die Werbeplattform, das Sponsoring auch passen. Warum sollte bspw. ein Hersteller für Kühlschränke auf den Trikots eines isländischen Clubs werben. Zielgruppendefinition und Werbestrategie müssen also so passen, dass man den Fußball-Fan (in seiner breiten Streuung) als geeignetes Zielpublikum erreichen will. Viele setzen aber bei Werbung längst nicht mehr auf die Schrotflinten-Methode, sondern werben sehr gezielt auf ausgewählten Plattformen. Werbung um der Werbung willen ist einfach sowas von 90er, damit kriegt man keinen überzeugt.
    Du brauchst also ein solventes Unternehmen, das werben kann und werben will, den Fußball-Fan erreichen möchte und sich dabei auch noch bewusst ist, dass gerade im Fußball nicht nur Reichweite erreicht wird, sondern das auch emotional aufgeladen wird. Ich bspw. mochte Commodore als Marke bspw. deutlich weniger, als sie auf der Brust der Bayern erschienen.
    Passt auch das, muss deine Werbestrategie passen. Bei „easyCredit“ wollte die Teambank eben nicht ihre Marke selbst oder Norisbank bewerben, sondern ein Produkt – eben „easyCredit“. Produktwerbung auf Trikots ist aber nicht so wirklich effektiv. Meistens sind es doch die Bewerbung der Kernmarke, die auf Trikots kommt – doch nicht alle Unternehmen wollen eben die Kernmarke bewerben (Simba Dickie wird auch eher BIG bewerben oder das Bobby-Car als den Konzern).

    Und zu guter Letzt muss auch die Gegenleistung stimmen. Ein Unternehmen will was dafür haben, nicht nur die Gewissheit, dass man 1 Jahr lang im TV zu sehen ist und in den einschlägigen Gazetten, wo man letztendlich dann doch immer nur die gleichen (Fans) erreicht. Zu den Gegenleistungen gehören eben auch die Möglichkeit eigenen Geschäftspartner etwas zu bieten, was attraktiv ist. Konferenzen im Stadion, VIP-Plätze für Geschäftsfreunde, Meet&Greet mit Stars, Stars auf Firmenveranstaltungen etc. Hat der Verein keine Stars, keine Räume für Veranstaltungen und ist der gebotene Fußball eher grausig, dann klingt die Einladung an den Geschäftspartner „Abstiegskampf gegen Braunschweig“ eben deutlich unattraktiver wie „Spitzenspiel gegen Dortmund“.

    Das nur ein kurzer Abriß, worum es bei Werbung/Sponsoring geht. Gibt doch kaum noch ein Unternehmen, das Inhaber-geführt sich Sponsoring-Aktivitäten aus reiner Liebe zum Verein erlauben können, wie das der gute Michel noch machte. Heute sind alle rechenschaftspflichtig und müssen ihren Aktionären, Inhabern, Konzernen oder Anteilseigner belegen, warum die Millionen da gut angelegt sind, ob man dadurch mehr verkauft, bessere Geschäftsbeziehungen pflegen kann, den Markenwert steigern oder seine strategische Position im spezifischen Marktsegment verbessern konnte. Alles andere ist letztendlich Mäzenatentum, was in Sinsheim praktiziert wird und landauf landab argwöhnisch beäugt wird.

  • Sponsoring ist kein Wunschkonzert…

    Hier muss ich Alexander voll zustimmen. Eine Firma ist in der Regel keine Heilsarmee. Im Klartext, sie erwartet eine reelle Gegenleistung für ihr Geld.
    Eine aufstrebende Firma oder auch marktbeherrschende Firma will sich mit etwas identifizieren das in ihren Augen mit dem gleichen Anspruch wie sie selbst einhergeht. D.h. Ehrgeiz, Zielstrebigkeit und daraus resultierenden Erfolg. Dies sind alles Dinge die wir nicht vorweisen können. Wenn zu Hause gegen die Bayern ein unentschieden als HIGHLIGHT empfunden wird, ansonsten aber dürftige Hausmannskost die Regel darstellt kann damit ein eingefleischter Clubberer leben, aber keine renommierte Firma. Die will ihrem Selbstverständnis entsprechend Erfolge sehen und die mit ihren Mitarbeitern und Geschäftsfreunden entsprechend feiern. Dies bedingt natürlich auch, keine Frage, entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten.
    Solange diese Möglichkeiten nicht gegeben sind, sagt Armin, müssen wir kleinere Brötchen backen. Da hat er auch recht. Ich frage mich nur wer ist schneller der Abstieg oder das neue Stadion?
    Denn eines muss jedem einleuchten wenn alle Grossklubs wie Hertha, Köln, 1860 usw. aufsteigen haben Vereine wie der heutige Club in der 1. Liga kaum noch eine Existenz.

    • Erich: Hier muss ich Alexander voll zustimmen. Eine Firma ist in der Regel keine Heilsarmee. Im Klartext, sie erwartet eine reelle Gegenleistung für ihr Geld.

      Ist das jetzt eine neue Erkenntnis?
      Selbstverständlich stehen Aufwand/Nutzen an aller erster Stelle, anders würde Sponsoring nicht funktionieren.
      Einfach gesagt, die allgegenwärtige Bundesliga ist eben ein excellentes Marketinginstrument den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens oder Produktes zu steigern. Nach dem Ziel strebt quasi jedes Unternehmen und Unternehmen gibt es im Ballungsraum N/Fü/Er auch genügend, aber vielleicht würden die gerne direkt mit dem Club verhandeln und nicht über einen Zwischenhändler und zudem vielleicht deckt sich die Unternehmensphilosophie einfach nicht mit der Club Philosophie der ‚kleinen Schritte‘ oder ‚bloß nicht absteigen‘ ..was ja im Kern vernünftig sein mag, aber marketingtechnisch holt man damit keine Maus hinter dem Ofen hervor. Das ist einfach unspannend.

    • Erich,

      würde mir einleuchten, wenn die Hertha, der FC und 1860 „Grossklubs“ wären…Hertha sehe ich da vielleicht noch gut aufgestellt, aber die anderen beiden sind doch dermaßen klamm! Und welcher Spieler mit Perspektive würde Köln oder 1860 dem Club vorziehen…mir fällt keiner ein.

  • Es gibt leider einige große fränkische Traditionsfirmen, welche die großen Summen lieber den Bauern zuschieben, (die schon gar nicht mehr wissen wohin damit)
    anstatt den Club zu fördern… das ist schon traurig

    • Frank: Es gibt leider einige große fränkische Traditionsfirmen, welche die großen Summen lieber den Bauern zuschieben, (die schon gar nicht mehr wissen wohin damit) anstatt den Club zu fördern… das ist schon traurig

      Jup und alle stammen aus Herzogenaurach! Diese Kleinstadt im Landkreis Erlangen-Hinterland sollten wir mit einem Bann belegen. 🙂 MAN ist ja leider schon lange nicht mehr „fränkisch“ genausowenig wie die von Schuckert einst vor dem totalen Ruin gerettete Fusionsfirma mit vielen Konzern-Business-Units in Erlangen und Forchheim.

      Ich denke aber dass die etwas größeren Vereine wie 1860 oder Köln auch zusehends Probleme bekommen werden, wenn die Bundesliga-Startplätze von den Kunstvereinen der Firmen Bayer, VW und Red Bull und wer da sonst noch nachfolgen wird, schon belegt sind. Es bleibt abzuwarten, wie lange dann noch gegen den in allen anderen europäischen Ligen bereits praktizierten Eigentumsverhältnissen in Deutschland standgehalten werden kann. Mich wundert es ja schon wirklich SEHR, dass die 1. Bundesliga immer noch so heisst und der Name noch nicht verkauft wurde.

      Wie würden wir uns eigentlich verhalten, wenn es uns wie den Citizens aus Manchester gehen würde? Würden sich die Fans da auch aufspalten und einen traditionellen Club als Gegenbewegung gründen?

      • Woschdsubbn: Wie würden wir uns eigentlich verhalten, wenn es uns wie den Citizens aus Manchester gehen würde? Würden sich die Fans da auch aufspalten und einen traditionellen Club als Gegenbewegung gründen?

        war das nicht United of Manchester?

  • Zur Jahresmitte war doch Bilanzstichtag. Kann mir jemand sagen wieviel Gewinn unser Verein in 2012/13 erwirtschaftet hat? Ich habe darüber bisher noch nichts gelesen oder habe ich das verschlafen?

    • Erich: Zur Jahresmitte war doch Bilanzstichtag. Kann mir jemand sagen wieviel Gewinn unser Verein in 2012/13 erwirtschaftet hat? Ich habe darüber bisher noch nichts gelesen oder habe ich das verschlafen?

      Da musst du bis zur Jahreshauptversammlung im Herbst warten.
      Zur Veröffentlichung eines Geschäftberichts ist der Club als e.V. ja nicht verpflichtet.

  • Hallo Gunner,

    zur Information Hertha BSC hat ca. 30000, Köln 54000 und 1860 21000 Mitglieder. Dazu kommt, daß Berlin, München und auch Köln wirtschaftlich stärker als Nürnberg eingeschätzt werden müssen.

  • Also ich weiß ja net, was alle immer mit den angeblichen unzähligen fränkischen Traditions-Großunternehmen haben…

    Ich sehe da nämlich nicht sonderlich viele…
    Das Problem von Nürnberg ist nämlich, dass es hier zwar viele große Vertretungen auch von großen Firmen gibt, aber kaum (noch) jemand großes hier seinen Hauptsitz oder im Fall von ausländischen Unternehmen seinen Deutschland/Europasitz hat.
    Siemens, MAN, Bosch sitzen alle woanders und haben sich zudem noch nie stark im Fußball engagiert.
    Die meisten großen Nürnberger Industriefirmen sind doch längst Geschichte und leben nur als Handelsmarken weiter, wie AEG oder Grundig, oder sind völlig verschwunden wie Quelle oder Triumph (also die ursprüngliche).

    Große Firmen, die ihren Sitz hier haben, sind in der Regel aufgrund ihrer Unternehmensphilosophie bzw. -struktur nicht für ein derartiges Engagement geeignet, dazu zähle ich z.B. die Nürnberger Versicherung, DATEV, GfK oder Diehl, oder ein Sponsoring würde werbetechnisch wenig bringen, wie bei vielen Zulieferbetrieben wie Leoni. Bei derartigen Unternehmen hat man in der Regel nur eine Chance, wenn dort Leute was zu sagen haben, die auch große Anteile besitzen und eine gewisse „Überzeugung“ haben. Bei einem Unternehmen wie Leoni, das sich komplett im Streubesitz befindet, hat man da kaum Chancen.

    Auch große öffentliche Unternehmen wie die n-ergie oder VAG, oder auch Sparkasse oder VR-Banken halte ich für ungeeignet. Gleiches gilt für unsere Sportartikelhersteller, bei denen ich nicht denke, dass sie das Hauptsponsoring bei einem Fußballclub übernehmen würden. Zumal adidas ja eh schon unser Ausrüster ist, da versteh ich auch net so ganz, warum sich so viele über deren Engagement bei den Bayern beschweren, bei Ausrüstern ist die Lage einfach nicht vergleichbar mit „normalem“ Sponsoring. Da stellt es einfach einen zentralen Bestandteil des Geschäfts dar.

    Und was sonst noch übrig bleibt, sind viele Firmen, die zwar bekannte Namen haben, aber trotzdem einfach zu klein sind, wie z.B. Staedtler. Kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Unternehmen dazu überreden lässt, ein Sponsoring zu betreiben, dass in der Höhe 2% des Umsatzes liegt oder noch mehr. Da muss es dann auch schon wieder ein Unternehmen mit einem fußballbegeisterten Inhaber sein…

    Da bleibt unterm Strich nicht viel übrig. Der einzige wirkliche Großkonzern, der infrage käme, wäre wohl Schaeffler, wohl halt die Frage ist, ob bei der guten Frau ein Umdenken einsetzen würde…

  • Hier hätte ich einen Sponsor „Toolcraft“ aus Georgensgmünd,aktueller Jahresumsatz 130.000000 €
    Die machen Spezialkabel für Flugzeuge und Weltraumtechnik.

    • Rolligünny: Hier hätte ich einen Sponsor “Toolcraft” aus Georgensgmünd,aktueller Jahresumsatz 130.000000 € Die machen Spezialkabel für Flugzeuge und Weltraumtechnik.

      Toolcraft in Georgensgmünd
      Toolcraft in Georgensgmünd hat sich darauf spezialisiert Präzisionsteile und Baugruppen in höchster Qualität herzustellen.
      Partner der Entwickler
      Als Partner der Entwickler und Konstrukteure aus den Bereichen Feinwerktechnik, Optik, Maschinenbau, Motorsport, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie dem Druckmaschinenbereich fertigen wir Präzisionsteile und Baugruppen.

    • Die machen Spezialkabel für Flugzeuge und Weltraumtechnik.

      Vor Areva hätt ich einfach gesagt „Was wollen die mit Sponsoring, die haben keine großen Endkunden, für die sie Werbung machen könnten.“ Nach Areva sag ich: „Brauchen die das Sponsoring aus Imagegründen?“ 😀

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