Ausgesprochen aussichtslos

Lizas Welt alias Alex Feuerherdt im Exclusiv-Interview vor dem Spiel des 1. FC Nürnberg gegen den FC Bayern München.

Da ist sie also wieder, die kleine große Bühne für den Club, das alljährliche Highlight im Rahmenkalender, der „Süd-Schlager“ (nicht zu verwechseln mit „Derby“), der Kräftevergleich mit dem Goliath, der entgegen Davids-Schleuder-Eskapaden leider gewohnt zuverlässig mit einem Biff Tannen-Schwinger endet. Nicht allen ist das so klar, Neuzugänge wie Drmic (will hinfahren „um Punkte mitzunehmen, sonst könnten wir auch gleich in Nürnberg bleiben und das Spiel absagen“) z.B., doch die alteingesessene Regionalgazette NN weiß es besser und kontert lakonisch: „Auch der 20-Jährige muss noch viel lernen, Zweckoptimismus scheint er bereits drauf zu haben.“ – In München was reißen, dieses Vorhaben endet meist mit den guten Vorsätzen bei Anpfiff. 2012 dauerte es 5 Minuten (Boateng), 2011 ganze 2 Minuten (Gomez), 2010 hielt man 10 Minuten (Gomez) die Partie offen und nur einst 2009 durfte man tatsächlich eine ganze Halbzeit hoffen (55. Olic) – das Ergebnis war trotzdem immer das gleiche: Nix. Meist hatte man den Eindruck, den Mannen in Rot-Schwarz rutschte schon beim Einlaufen das Herz in die Hose.

15:30 Uhr Zahnarzt

Spiele in München sind aber kein Zahnarzttermin, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. In Löchern wird trotzdem gebohrt und auf den Zahn gefühlt. Reden ist da das eine, gute Vorsätze das andere, aber nur wenn die Mannschaft des Club tatsächlich ihre Hausaufgaben gemacht hat und es schafft nicht schon wieder nach wenigen Minuten sich billigst auseinandernehmen zu lassen wie 2011, als nach 2 Minuten Badstuber lang und weit zu Schweinsteiger auf Außen, der in die Mitte auf den blank stehenden Gomez, dann wird man überhaupt von einem Fußballspiel mit Wettbewerbscharakter reden können. Die Chancen, dass es diesmal dazu kommt, sind allerdings realistisch betrachtet gleich Null. Das weiß auch Wiesinger. Die Abwehr derzeit beim Club noch nicht so sattelfest wie die letzten Jahre (was aber auch nichts nutzte), es fehlt noch an der ordnenden Hand im defensiven Mittelfeld und trotz der erzielten 4 Tore ist das Offensivspiel bisher meist auf Einzelaktionen und Zufällen gebaut. Und dennoch: „Manchmal schlägt der Schwächere den Stärkeren“ sagt Wiesinger (fcn.de) – und der muss es wissen, der spielte schon auf beiden Seiten als Aktiver. Warum das so ist, das konnte Wiesinger allerdings nicht schlüssig erklären. Dass es so ist, macht den Sport so reizvoll, auch für den Fan. Und so bleibt eben doch dieses Hoffen auf das Wunder, auch wenn es dafür am Ende auch nur einen oder drei Punkte gäbe. Die Hoffnung stirbt zuletzt – manchmal wenigstens nicht ganz so kurz nach Anpfiff.

Interview mit Lizas Welt

Im Interview begrüßen wir heute Alex Feuerherdt alias Lizas WeltAlex Feuerherdt, den viele wahrscheinlich eher als „Lizas Welt“ kennen oder aus „Collinas Erben“, dem Schiedsrichter-Podcast, der sich in kürzester Zeit große Anerkennung und Beliebtheit in der Szene erwerben konnte. In „Lizas Welt“ schreibt der bekennende Bayern-Fan über „Ansichten zu Politik & Fußball“ („Der Name des Blogs ist dabei eine kleine Hommage an den – inzwischen ehemaligen – Fußballprofi Bixente Lizarazu und seine dynamische Eleganz auf dem Spielfeld wie seine kosmopolitische Klugheit jenseits des Rasens.“ [aus der Website]). Alex Feuerherdt beweist nicht nur in „Collinas Erben„, dass man ganz im Geiste der Unparteiischen, die er dort vertritt, eine klare Linie haben und seine Ansichten konsequent vertreten kann, ohne dabei den sachlich-objektiven Blick zu verlieren – und er tut dies auch in Sachen Fußball und dem FC Bayern.

[Clubfans United] Hallo Alex, schön, dass wir Dich für ein Interview gewinnen konnten!

[Lizas Welt] „Schönen guten Tag zusammen! Und habt vielen Dank für die Einladung zum Gespräch.“

[Clubfans United] Du bist ja irgendwie ein Tausendsassa. Bloggst als Lizas Welt, bist dann noch Buchautor und -verleger, fester Bestandteil von Collinas Erben, Hobby-Schiedsrichter, Publizist und und und – kannst du uns “Alex Feuerherdt” erklären?

„Das sind auf jeden Fall wesentliche Bestandteile meines Lebens – teilweise beruflich, teilweise privat, teilweise beides –, das heißt: Dinge, die mir sehr wichtig sind, die mir viel Freude bereiten und für die ich deshalb gerne Zeit aufwende. Der Fußball, aktiv wie passiv, ist dabei eine echte Kontinuität – es gibt ja nicht viele Interessen, die man als Kind oder Jugendlicher schon hatte und mit 44 Jahren immer noch. Später kam dann auch das politische Interesse hinzu, und wenn man all das schließlich auch beruflich einigermaßen unter einen Hut bringen kann, ist das schon eine schöne Sache.“

[Clubfans United] Der Podcast “Collinas Erben” ist ja sehr populär und findet viel positives Echo. Wir selbst sind da auch Abonnenten. Warst du und Klaas überrascht, dass man mit dem Thema “Schiedsrichter” so viele Fans erreichen würde?

„Ja, definitiv. Als wir das Konzept für den Podcast entwickelt haben, ist uns zwar bewusst gewesen, dass das sozusagen Neuland im Neuland sein würde und vielleicht auch verwegen genug, um ein paar Freaks anzusprechen. Aber mit einer solch regen Resonanz und Verbreitung hatten wir nicht gerechnet. Anscheinend ist das Bedürfnis, die Fußballregeln im Allgemeinen und bestimmte Schiedsrichterentscheidungen im Besonderen erläutert zu bekommen – und darüber hinaus einen Einblick in die Pfeiferei zu erhalten –, doch recht groß. Inzwischen lebt der Podcast ja nicht zuletzt von den Diskussionsbeiträgen und Fragen der Hörer und Leser, das freut uns ganz besonders, weil da eine sehr lebendige Community entstanden ist. Und wenn sich dann noch Leute melden und sagen, ihr Verständnis für die Schiedsrichter habe dank „Collinas Erben“ deutlich zugenommen, sind wir froh und glücklich.“

[Clubfans United] ‘Immer nur’ mit dem Baziblogger, dessen Beiträge wir sehr schätzen, ist ja auch keine Lösung. Mit anderen Bayern-Bloggern haben wir dagegen leider so unsere Erfahrungen gemacht… Da dachten wir uns: Fragen wir mal einen ganz anderen. – Das Verhältnis zwischen Clubfans und Bayern-Fans ist generell ein wenig angespannt, sogar in der Blog- und Social Media-Szene, wo es ja sonst eher vereinsübergreifend kollegial zugeht. Empfindest du das auch so? Oder gilt eh immer: Die Bayern gegen den Rest der Welt?

„Der Ton ist manchmal etwas arg rüde, ja, und daran hat zweifellos auch der eine oder andere Bayern-Fan seinen Anteil. Ich bin darüber manchmal erstaunt, was daran liegen mag, dass ich im Rheinland aufgewachsen bin und lebe und die Rivalität zwischen Club- und Bayern-Fans daher nur selten direkt miterlebt habe. Deshalb hege ich eigentlich auch keinerlei Groll gegen euch. Früher in der Schule habe ich mich eher mit Köln-, und Gladbach-Fans herumgeärgert, später dann auch mit BVB-Anhängern. Die Bayern gegen den Rest der Welt? Na gut, da könnte man es ja mal mit Oliver Kahn halten, der fand, es gebe eigentlich nichts Schöneres… Aber im Ernst: Klar, der Verein polarisiert und will das ja auch, deshalb fliegen ihm eben nicht nur Sympathien zu. Solange die Abneigungen gewissermaßen fußballtypisch sind, finde ich das auch unproblematisch. Hässlich wird es dagegen, wenn sie weltanschaulich geprägt oder ressentimentgeladen sind, aber das ist aus meiner Sicht nichts, worin sich Club-Fans in besonderer Weise hervortäten.“

[Clubfans United] Du hast einmal den “Bayerndusel” thematisiert, der häufig dem FCB im negativen Kontext nachgesagt wird. Heute sagt man den Bayern vor allem eines nach, sich gerade am Zenit des Erfolges völlig dem Fußball-Kapitalismus zu ergeben, wie wir das auch im “The European” versucht haben einmal anzureißen. Uns würde interessieren: Sind das aus Deiner Sicht alles die Auswirkungen einer “typisch deutschen Neidkultur”?

„Ich würde es anders formulieren. Es gibt einen vulgären Antikapitalismus, der auch unter Fußballfans durchaus populär ist. Er hat mit einer Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse nichts zu tun, dafür aber oft genug umso mehr mit ressentimentgeladenen Attacken gegen Erscheinungsformen des Kapitalismus, die für dessen Wesen gehalten werden. Nehmen wir mal die Warenförmigkeit des Fußballs, die ja in den letzten 20, 25 Jahren deutlich zugenommen hat und als deren Haupttriebkraft gerne der FC Bayern gesehen wird: Die Gegner dieser Entwicklung thematisieren nicht das abstrakte, das objektive Kapitalverhältnis; vielmehr wird das Abstrakte konkretisiert und personalisiert im „Lackstiefelclub“ FC Bayern München, um es sodann austreiben zu können. Es ist letztlich das alte Lied des notwendig falschen Bewusstseins, das wohl das Gros derjenigen, die den FC Bayern nicht mögen, immer wieder anstimmt. So, wie außerhalb des Fußballs finstere Mächte für soziale Kälte, Verrohung, schlechtes Essen, Kulturlosigkeit, Zersetzung, Künstlichkeit und die grenzenlose Dominanz des Geldes verantwortlich sein müssen, wird auch die unvermeidliche Warenförmigkeit des Fußballs nicht selten auf eine gemeine Verschwörung sinistrer Gestalten heruntergebrochen, die Name und Anschrift haben müssen und deren Hauptsitz der beleidigte Fan in der Säbener Straße in München verortet. Man hasst den Klub letztlich, weil er erfolgreich ist und dieser Erfolg angeblich ausschließlich dem vielen Geld zu verdanken ist, das der Verein besitzt, zu dem er mühelos und ohne Arbeit gekommen zu sein scheint und das sich wie von selbst zu vermehren scheint, während andere Klubs darben und ständig um ihre Existenz kämpfen müssen. Man wirft dem FC Bayern vor, gewissermaßen ein Kunstprodukt zu sein und seine Erfolge bloß erkauft zu haben, statt sie zu erkämpfen, wie sich das gehört. Das meinte ich, als ich eben von den hässlichen, über den Fußball hinausreichenden, weltanschaulich geprägten Abneigungen gesprochen habe.“

[Clubfans United] Aus Münchner Fankreisen hört man derzeit Besorgnis erregende Nachrichten. Von einer geplanten Zerschlagung der Südkurve ist zu lesen, um eine neue, schöne, bunte (harmlose) Fanszene zu schaffen. Für Fans landauf landab ist das Szenario ein schwerer Schlag für die Fankultur. Wie sieht man das als Szene-Insider und Bayern-Fan?

„Vorab: Ein Szene-Insider bin ich eigentlich nicht, weil ich nicht in die organisierte Fanszene eingebunden bin und auch gar nicht sein will. Aber durch persönliche Kontakte, Berichte aus der Fanszene, eigene Recherchen und den Besuch von Spielen bekomme ich die Entwicklungen natürlich schon mit. Und diese Entwicklungen sollten eigentlich jeden aufschrecken, für den Fußball mehr ist als bloß eine Alternative zum Besuch von Musicals oder Freizeitparks. Schon die Fanbetreuung verdient ihren Namen nicht: Der FC Bayern hat 220.000 Mitglieder, außerdem sind 240.000 in Fanklubs organisiert. Und wie viele Mitarbeiter gibt es in der Fanabteilung des Vereins? Ganze fünf! Dazu kommt, dass als Vermittler zwischen Verein und Fans bisher bizarrerweise ein Antiterrorexperte tätig war, so, „als handle es sich bei der Südkurve um ein Rollfeld in Mogadischu“, wie es der Kollege Michael Wollny treffend formuliert hat. Anscheinend sind die Entscheidungsträger beim FC Bayern der Ansicht, dass es notfalls auch ohne die aktivsten und stimmgewaltigsten Fans geht. Dabei könnten sie sich damit perspektivisch sogar ein echtes Eigentor schießen, denn das „Erlebnis Arena“, mit dem der FC Bayern ja selbst wirbt, wird auf lange Sicht auch für die sogenannten Eventfans deutlich an Attraktivität verlieren, wenn im Stadion dauerhaft eine Totengräberstimmung herrscht. Und spätestens dann, wenn es sportlich mal nicht so läuft und niemand mehr da ist, der den unvermeidlichen Pfiffen etwas entgegensetzt, wird das Ganze auch Auswirkungen auf die Leistung der Mannschaft haben. Aber vielleicht kommt ja doch noch ein Umdenkprozess in Gang, zumindest schlägt Karl-Heinz Rummenigge im neuen „Bayern-Magazin“ ein paar versöhnliche Töne an: Für die Spiele in der Champions League und dem DFB-Pokal soll es nun doch wieder Auswärtsdauerkarten geben, und im Herbst wird wohl ein Testlauf stattfinden, was die freie Blockwahl in der Südkurve betrifft. Das ist zumindest ein erster kleiner Schritt, und ich hoffe inständig, dass man dabei nicht stehen bleibt.“

[Clubfans United] Uli Hoeneß hatte vor einem Jahr (zu Recht!) noch gesagt, dass es nicht im Interesse aller sein kann, wenn die Liga zu einseitig würde. Danach kaufte man Götze, umwarb Lewandowski und holte Thiago Alcantara. Kannst du uns die Rhetorik erklären?

„Man muss dabei natürlich berücksichtigen, dass der FC Bayern nicht zuletzt seine internationale Konkurrenzfähigkeit im Auge hat, und da sind fähige, sportlich sinnvolle Verstärkungen zweifellos notwendig, schließlich schlafen Real Madrid, Manchester United oder Paris St. Germain nicht. Außerdem spült man durch einen Transfer wie den von Götze ja auch reichlich Geld in die Kassen der Konkurrenz, und es ist ja nicht so, dass etwa der BVB dafür bloß minderbegabten Ersatz verpflichtet hätte. Letztlich werden Spielzeiten wie die vergangene, in der am Ende 25 Punkte zwischen diesen beiden Klubs lagen, die absolute Ausnahme bleiben, da bin ich sicher. Und genauso sicher bin ich, dass der FC Bayern von Jahr zu Jahr neu abwägen wird, was zu tun ist, um einerseits international vorne dabei zu bleiben und andererseits auf der nationalen Ebene keine auf Dauer schädliche Langeweile ausbrechen zu lassen.“

[Clubfans United] Apropos Uli Hoeneß – schadet die Causa “Uli H.” dem FCB? Oder kann es ihm noch schaden?

„Dem FC Bayern als Klub scheint die Causa bislang nicht ernsthaft zu schaden, und ich denke, das wird auch so bleiben. Es sei denn, es stellte sich heraus, dass Uli Hoeneß entweder Klubgelder zum Zocken veruntreut oder das Vereinsvermögen auf unredliche Weise vermehrt hat. Danach sieht es derzeit aber nicht aus, wenn ich richtig informiert bin.“

[Clubfans United] Den “Bayern-Dusel” hatten wir schon angesprochen, einen gewissen Bayern-Bonus bei Schiedsrichter-Entscheidungen scheint es aber zu geben – bilden sich zumindest viele Fans ein. Einen Oliver Kahn bspw. stellte man einfach nicht vom Platz und der Schubser am Samstag gegen Meier hätte umgekehrt 100% zum Elfer und Rot geführt – sind sich die Eintracht-Fans zumindest sicher. Aus deiner Warte als Schiri und Bayern-Fan: Gibt es da vielleicht doch so einen kleinen “Unterschied”, wenn man die Bayern pfeift, vielleicht weil man sich des Medienechos bewusst ist? Ist man unvoreingenommen, wenn man weiß, eine falsche Entscheidung und dann heißt es: ‘Schiri xy hat den Bayern die Meisterschaft gekostet’?

„Ich halte diesen Bayern-Bonus für einen Mythos, zumal das Schiedsrichterwesen längst dermaßen professionalisiert ist, dass ein Referee, der – aus welchen Gründen auch immer – im Zweifelsfall zugunsten der Bayern pfeift, auch sich selbst schadet. Beim DFB ist man sehr darauf bedacht, dass die Unparteiischen möglichst nicht öffentlich ins Gerede kommen, da sind Debatten darüber, ob sie die Bayern bevorzugen – und sei es nur unbewusst –, ungefähr so willkommen wie Fußpilz. Gleichzeitig will man natürlich auch keine Schlagzeilen à la „Schiri kostet Bayern die Meisterschaft“ lesen. Aber deshalb werden zu Spielen mit Bayern-Beteiligung ja häufig die besten und erfahrensten Schiedsrichter entsandt, damit da möglichst gar keine unrühmlichen Diskussionen aufkommen, weder in die eine noch in die andere Richtung. Peter Gagelmann beispielsweise hat schon diverse Male die Duelle mit dem BVB gepfiffen, fast immer zur Zufriedenheit aller. Wenn der in Frankfurt kurz vor Schluss nicht auf Elfmeter für die Eintracht und Rot für Boateng entscheidet, dann deshalb, weil er die Situation regeltechnisch so eingeschätzt hat, und nicht, weil er keine Traute hatte. Auch wenn die Schiedsrichter längst nicht so viel verdienen wie die Fußballprofis, sind sie mittlerweile doch gut bezahlte, professionelle Hochleistungssportler. Denen unterlaufen natürlich Fehler, aber eine Voreingenommenheit schließe ich aus.“

[Clubfans United] Guido Winkmann stand im letzten Spiel schwer in der Kritik. Nicht nur die beiden entscheidenden Szenen (Rot, Elfmeter) sorgten für Unmut, sondern die vielen kleinen (Fehl-)Entscheidungen, die Hektik ins Spiel brachten und das Stadion kochen ließen. Merkt man das als Schiri, wenn die Stimmung zu kochen beginnt und man selbst als Verursacher gesehen wird? Und wie geht man damit um? Steuert man da gegen, stachelt einen das an oder frei dem Motto „Augen zu und durch“?

„Natürlich merkt man das als Schiedsrichter, aber es gehört – vor allem im bezahlten Fußball – zu diesem Amt, sich davon nicht irre machen zu lassen und Mechanismen zu entwickeln, um damit umzugehen. Extrem wichtig ist es, die Ruhe zu bewahren, die Konzentrationsfähigkeit aufrechtzuerhalten, sich nicht während des Spiels das Hirn über eine möglicherweise falsche Entscheidung zu zermartern, keine Selbstzweifel aufkommen zu lassen und in jeder Lage eine selbstbewusste Körpersprache an den Tag zu legen. Das sind Dinge, die man bis zu einem gewissen Grad trainieren kann, aber es ist auch wesentlich die Erfahrung, die einem Schiedsrichter dabei hilft, mit solchen Stresssituationen klarzukommen. Im Laufe der Zeit hat man alles irgendwann schon mal so oder so ähnlich erlebt und weiß dann auch, wie man sich verhalten muss, damit ein Spiel nicht eskaliert.“

[Clubfans United] Kommen wir zum Sport. Liege ich falsch, wenn ich sage: Die Bayern-Maschine läuft noch nicht rund. Im Gegenteil: Sie funktioniert nur, wenn man das alte Getriebe wieder anwirft, denn mit dem neuen droht der Kolbenfresser. – Habt ihr als Fans erwartet, dass Pep wirklich (wirklich) alles in Frage stellt – und macht das euch ein wenig Angst und Bange, weil in München Neues (Klinsmann lässt grüßen) am Ende immer schon gescheitert ist, wenn es nicht gleich Erfolg hatte?

„Man sagt ja gerne „never change a winning team“, aber ich glaube, dass es gerade nach einem Maximaltriumph wie dem Triple sinnvoll ist, Änderungen vorzunehmen. Zum einen, weil es neuer Reizpunkte bedarf – personell wie fußballerisch –, um einer gewissen Selbstzufriedenheit vorzubeugen, wie sie beispielsweise nach dem Gewinn von Meisterschaft und Champions League in der Saison 2000/01 Einzug gehalten hatte. Zum anderen, weil die Gegner irgendwann mal begreifen würden, wie man den Bayern-Code knackt, und dann ist es sinnvoll, in spielerischer und taktischer Hinsicht gewappnet, also möglichst schwer auszurechnen zu sein. Wenn man sich ein bisschen mit Pep Guardiolas Idee von Fußball beschäftigt hat, konnte man auch wissen, dass er es nicht bei ein paar kosmetischen Korrekturen im Team belassen würde, selbst wenn er sich in seiner Antrittsrede erst mal recht defensiv geäußert hat. Anders als Klinsmann scheint Guardiola die Mannschaft aber „mitzunehmen“. Man merkt ihr manchmal zwar an, dass sie noch ein bisschen unsicher ist und nicht immer so recht weiß, was zu tun ist, beispielsweise beim Gegenpressing und beim defensiven Umschaltspiel. Aber viele Spieler – etwa Bastian Schweinsteiger, Arjen Robben und Philipp Lahm – haben sich begeistert über den neuen Trainer, seine Ideen und seine Art der Kommunikation geäußert. Bis das alles einigermaßen reibungslos funktioniert, wird es sicherlich noch ein bisschen dauern. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass Guardiola und das Team gemeinsam Erfolg haben werden, und ich freue mich insbesondere auf Götze und Thiago.“

[Clubfans United] Pep Guardiola ist kein Kind von Traurigkeit, wenn es um Konsequenz geht. 2008 warf er absolute Topstars wie Eto’o, Ronaldinho und Deco kurzerhand aus dem Team. Man stelle sich nur mal vor, Guardiola erkläre Lahm, Schweinsteiger und Ribery für entbehrlich!? Wäre das überhaupt denkbar?

„Das erscheint so wenig denkbar wie seinerzeit bei Eto’o, Ronaldinho und Deco. Aber ich sehe auch keinen Grund, warum es so weit kommen sollte.“

[Clubfans United] In Nürnberg rechnet man sich in München genau genommen so viel aus: Nix. Alles andere als eine Klatsche wäre schon ein Erfolg. Ich denke, ihr seht das genau so. Macht so der Samstag eigentlich noch Spaß? Wir haben ja wenigstens noch den Hauch der Hoffnung auf eine Sensation (bis zum 0:2 …). Wie ist deine Einschätzung?

„Ganz ehrlich? Ich freue mich noch immer über jeden Erfolg so, wie ich es als Kind und als Jugendlicher getan habe. Und ich bin bei den Spielen immer noch genauso angespannt, auch wenn sich das seltsam anhören mag. Es ist zwar eine Plattitüde, aber jedes Fußballspiel beginnt nun mal mit einem 0:0, und ein Sieg ist nie gewiss – auch nicht gegen den Club, der gegen die Bayern in der vergangenen Saison als einer der ganz wenigen einen Punkt geholt hat, wenn auch nicht in München, sondern zu Hause.“

[Clubfans United] Du engagierst dich gegen Antisemitismus und Homophobie. Bei den 60ern kam es nun wieder zu rassistischen Äußerungen von der Tribüne. Die Reaktion danach erschien uns allerdings dann schon wieder fast als “too much” an Empörung. Wie geht man am besten mit solchen Themen um? Ist die Empörung gut und richtig? Oder täte eine sachlichere Behandlung solcher Einzelfälle gut, immerhin gilt 1860 nun nicht als bekannte Problemzone.

„Ich sag’s mal so: Ich war schon in den 1980er und 1990er Jahren im Stadion, und was sich da an Rassismus, Antisemitismus und Homophobie auf den Tribünen abgespielt hat – fast immer gänzlich unwidersprochen –, war dermaßen widerwärtig, dass es mir erst mal nicht „too much“ sein kann, wenn Menschen heute entschlossen dagegen vorgehen. Und schaut mal in die Dritte Liga und in die Regionalligen, da kommt es vor allem bei so manchem Ostklub weiterhin regelmäßig zu übelsten Vorfällen. Ein Zeichen, wie es zuletzt Ralph Gunesch gesetzt hat, signalisiert deshalb immer auch: Es ist noch lange nicht alles gut, es bleibt viel zu tun. Für das Thema Homophobie gilt das übrigens erst recht: Es gibt mittlerweile zwar deutlich weniger schwulenfeindliche Tiraden auf den Rängen als früher, aber ein offen schwul lebender Profi scheint nach wie vor undenkbar.“

[Clubfans United] Wir danken Dir für das Interview und hoffen du sieht den mitunter kritischen Unterton in den Fragen nach, denn das sind eben die Themen, die uns bewegen oder die wir mit den Bayern verbinden. Dir gehört aber das Schlusswort: Was würdest du den Clubfans gern sagen – oder dir für den Fußball generell wünschen?

„Love football, hate anti-Semitism, racism and homophobia. Und das gilt für alle.“

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Alex Feuerherdt [Lizas Welt] am 21./22.8.2013 via E-Mail.

76 Gedanken zu „Ausgesprochen aussichtslos

  • Dafür: „Und ich bin bei den Spielen immer noch genauso angespannt, auch wenn sich das seltsam anhören mag.“ scheint das reine Erfolgserlebnis allein Befriedigung genug zu verschaffen. Ginge mir wahrscheinlich genauso.

    Tatsächlich stehe ich praktisch in dem Augenblick von der Sportschau auf, wenn sie das Bayern-Spiel bringen. Meist spüle ich dann Geschirr, während das Spiel als Hintergrundgeräusch läuft. Ich kriege dann gerade mit, dass sie wieder ein paar Tore geschossen haben, das Endergebnis sagt mir dann meist erst die Tagesschau.

    Weiß auch nicht, aber es ist mir einfach zu einseitig und langweilig geworden.

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  • <blockquote Und ich bin bei den Spielen immer noch genauso angespannt, auch wenn sich das seltsam anhören mag.

    Ich bin da immer ein wenig hin und her gerissen, ich weiß was Leiden auch an Identifikation mit dem eigenen Verein schafft, wenn es nicht zu schlimm wird, dann kann es vielleicht auch zum Ende der Treue kommen, vielleicht? Trotzdem schlummert auch in mir noch immer so eine kleine Hoffnung, dass es mal eine Zeit gibt in der wir ähnlich erfolgreich wären wie heute die Bayern, wobei mir die Ergebnisse der Dortmunder die letzten 3 Jahre auch genügen würden, eine Saison wie die letzte der Bayern müsste es gar nicht sein. Ich würde mich denke ich auch jeden Spieltag aufs neue freuen, dass wir erfolgreich sind. Man sagt ja Erfolg macht sexy und vielleicht auch ein Stückchen abhängig, langweilig wird Erfolg wahrscheinlich wirklich nicht.

    Für alle anderen darum herum ist es natürlich ganz anders.

    Tatsächlich stehe ich praktisch in dem Augenblick von der Sportschau auf, wenn sie das Bayern-Spiel bringen. Meist spüle ich dann Geschirr, während das Spiel als Hintergrundgeräusch läuft. Ich kriege dann gerade mit, dass sie wieder ein paar Tore geschossen haben, das Endergebnis sagt mir dann meist erst die Tagesschau.

    Weiß auch nicht, aber es ist mir einfach zu einseitig und langweilig geworden.

    Denen geht es dann wie oben beschrieben.

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  • Ich mag ja eigentlich solche „aussichtslosen“ Spiele, weil ich die immer ganz ruhig und entspannt angehen kann. Man erwartet nichts und kann damit als Zuschauer nur gewinnen. Aber Drmic hat natürlich auch Recht. Wenn man auf den Platz geht und nicht den Willen hat, etwas mitzunehmen, kann man auch zuhause bleiben.
    Die Frage ist natürich: Warum tut man sich das immer wieder an?
    Ganz einfach: Es besteht ja immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es anders kommt als erwartet, auch wenn diese sehr klein ist. Aber wenn das Unerwartete eintrifft, ist es umso schöner, und da will man dann natürlich „dabeigewesen“ sein, ob im Stadion oder vor dem Fernseher.

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  • Ich finde es auch ausgesprochen legitim mit dem Anspruch hinzufahren, es wenigstens zu versuchen zu gewinnen. Allerdings muss dann auch am Platz ne andere Körpersprache gezeigt werden als bei den letzten Auftritten in München. Da waren die Sprüche die gleichen, raus kam ein blutleerer Auftritt, den nur die Bayern in Halbzeit 2 durch Zeitspiel zu unseren Gunsten im Rahmen beließen.

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  • “Man muss dabei natürlich berücksichtigen, dass der FC Bayern nicht zuletzt seine internationale Konkurrenzfähigkeit im Auge hat, und da sind fähige, sportlich sinnvolle Verstärkungen zweifellos notwendig, schließlich schlafen Real Madrid, Manchester United oder Paris St. Germain nicht. Außerdem spült man durch einen Transfer wie den von Götze ja auch reichlich Geld in die Kassen der Konkurrenz, und es ist ja nicht so, dass etwa der BVB dafür bloß minderbegabten Ersatz verpflichtet hätte. Letztlich werden Spielzeiten wie die vergangene, in der am Ende 25 Punkte zwischen diesen beiden Klubs lagen, die absolute Ausnahme bleiben, da bin ich sicher. Und genauso sicher bin ich, dass der FC Bayern von Jahr zu Jahr neu abwägen wird, was zu tun ist, um einerseits international vorne dabei zu bleiben und andererseits auf der nationalen Ebene keine auf Dauer schädliche Langeweile ausbrechen zu lassen.”

    Bei der Antwort habe ich allerdings schon den Eindruck, dass da die rote Bayernbrille zu stark den wahren Eindruck trübt.

    Auf das Geld der Bayern für Götze hätte Dortmund ganz sicher gern verzichtet, genau wie wir damals gern auf das Geld für Reuter und Grahammer verzichtet hätten. Mit dem Geld bekommst Du doch nicht den genau passenden Ersatz und dann muss sich der Ersatz auch noch in die Mannschaft reinspielen, akklimatisieren, da ist eine Halbserie schnell herum. Von dem Geld hat der abgebende Verein nn wahrlich sportlich nicht viel. Wirtschaftlich kann es natürlich manchmal notwendig sein. Aber das ist etwas anderes.

    Und der Götze Transfer hatte mit internationaler Konkurrenzfähigkeit ganz sicher nur am Rande zu tun, da ging es ganz klar darum dem Herausforderer mal klar die Grenzen auf zu zeigen. Ist ja auch nachvollziehbar. Und die gemeinsame Erklärung mit Dortmund, dass man keine spanischen Verhältnisse wolle, war eben auch taktisch geschickt. Man lässt den Herausforderer kurz denken, dass man ihn auf Augenhöhe akzeptiert, um ihm danach unmissverständlich klar zu machen, dass man ihm deutlich überlegen ist.

    Wie gesagt, alles verständlich, wenn wir Nürnberger könnten würden wir vielleicht auch so handeln, aber eklig wird es, wenn man gleichzeitig nach außen immer wieder hohe Ziele und sein ach so soziales Gewissen herausstellt.

    Und eins ist doch auch klar, für das Geschäftsmodell sind CL-Siege das i-Tüpfelchen, entscheidend ist die nationale Dominanz, die Konkurrenzsituation mit Real, Barca, PSG, ManU und City mag das eigene Ego streicheln, wirtschaftlich entscheidend ist die Überlegenheit in Deutschland.

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    • Gutes Interview!

      Armin: Und der Götze Transfer hatte mit internationaler Konkurrenzfähigkeit ganz sicher nur am Rande zu tun, da ging es ganz klar darum dem Herausforderer mal klar die Grenzen auf zu zeigen. Ist ja auch nachvollziehbar. Und die gemeinsame Erklärung mit Dortmund, dass man keine spanischen Verhältnisse wolle, war eben auch taktisch geschickt. Man lässt den Herausforderer kurz denken, dass man ihn auf Augenhöhe akzeptiert, um ihm danach unmissverständlich klar zu machen, dass man ihm deutlich überlegen ist.

      Wie gesagt, alles verständlich, wenn wir Nürnberger könnten würden wir vielleicht auch so handeln

      in diesem Sinne: holen wir uns Daniel Baier als neuen 6er 😉

      Ach ja, wird Zeit, mal wieder was mitzunehmen. Wir haben keine Chance, nutzen wir sie!

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  • Na die Zeiten in denen der CLUB ALS FAVORIT nach München gefahren ist hab ich nicht mehr erlebt-einige Überraschungen dort allerdings schon.ich hoffe das die Körpersprache signalisiert das man es versucht-ob die Chancen wirklich so unterirdisch sind wie bei kicktipp mit 1:25 auf Auswärtssieg und 1:9,5 für Remis glaube ich jetzt mal nicht.in der Vergangenheit haben die Teams die gegen die Bayern mit erhobenen Haupt angetreten sind jedenfalls besser ausgesehen als die Hasenfüße -den Druck des gewinnen müssen’s haben sie zumindest schon mal nicht.

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    • Christian: -den Druck des gewinnen müssen’s haben sie zumindest schon mal nicht.

      Eben, hatten sie nie in den letzten Jahrzehnten. Deswegen verstehe ich auch diese Hasenfußauftritte nie. Man könnte es ja auch als ein Trainingsspiel auf allerhöchstem Niveau betrachten. Mindestens das erwarte ich, mit dem Einsatz, den man auch im Training zeigen muss, wenn man in die nächste Startelf will.
      In diesem Sinne: Auf geht’s, and remember 92.

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  • Ach ja, eine Frage hätte ich noch an den Schiedsrichter-Alex:
    Wenn die Bayern von den Schiris nie bevorzugt wurden, dann frage ich mich schon, warum z.B. die wohl absurdeste Fehlentscheidung der Bundesligageschichte (Phantomtor) ausgerechnet in München geschah. Als der Schiri dann erkannte, dass der Ball neben und nicht im Tor lag, wurde auch noch eine wilde Geschichte konstruiert, mit der man zu erklären versuchte, warum ein Ball, der ja klar im Tor war, plötzlich daneben liegen kann, anstatt zuzugeben, das man wohl offensichtlich falsch lag mit einer mehr als merkwürdigen Einschätzung.
    Bei meinem letzten Livespiel gegen die Bayern im März 2011 wurde auch unser Siegtreffer aberkannt, wegen angeblichem Stürmerfoul. Diese Meinung hatte der Schiri auch einigermaßen exklusiv.
    Aktuell hatten die Frankfurter darunter zu leiden. Tut mir leid, aber ich sehe da schon eine klare Tendenz: Im Zweifel für die Bayern, und nicht für den Stürmer.

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    • Claus, leider ist es eben genau dieses Gefühl, das man hat, vielleicht ist es aber auch natürlich vollkommen subjektiv und man bildet es sich nur ein, weil es eben die Bayern sind. Es ist nicht mal die Summe der Fehlentscheidungen, die man anprangern will, sondern eben die entscheidenden. Ein Kahn, der seinem eigenen Mitspieler beißt und kein Rot zeigt, oder im Kung-Fu heranfliegt – ohne Sanktion. Das Phantomtor, der angebliche Rückpass in Hamburg, der dann Gelsenkirchen zum „Meister der Herzen“ machte. In Frankfurt verhinderte ein entscheidender Pfiff kurz vor Schluss, dass man danach Guardiola und Co. den „Arbeitssieg“ attestierte, statt heute über eine Krise spricht (Gladbach war ja auch nicht propper). Kann man sich umgekehrt an solche Situationen erinnern? Wo Bayern wegen einer Fehlentscheidung oder zumindest einer höchst strittigen Entscheidung ein Titel abhanden kam oder ein wichtiges Spiel verloren ging? Im Champions-League-Finale FC Bayern München gegen Borussia Dortmund hätte wohl jeder keine Bedenken gehabt, den Ellbogenschlag Riberys mit Rot zu ahnden – da war der Ellbogen über seinem Kopf und mit Wucht in Richtung Gesicht. Ob die Münchner auch dann gewonnen hätten?

      Es gibt so viele solcher Geschichten, vielleicht sind sie nur da, weil die Münchner eben oft im Fokus von solchen Spielen stehen, wo es um was geht. Allerdings sind eben (mir) weitaus mehr Entscheidungen präsent, die dann eben zum „Duselbayern“-Mythos führten, als beim Club, wo man schon vorher wusste, dass Winkmann so einen Zweikampf wie gegen Berlin garantiert gegen den Club pfeifen wird – nicht umsonst steht auf der anderen Seite der Mythos „Depp“, weil am Ende eben immer was schief geht…

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      • Alexander Endl | Clubfans United

        In einem Beispiel muss ich widersprechen: Der „angebliche Rückpass“ in Hamburg war ein Rückpass, kürzlich hat man es mal wieder gezeigt in einer „50 Jahre Bundesliga“-Doku, genau wie das Phantomtor. Ich weiß auch noch, dass ich damals stinksauer auf Schober war (böse Zungen behaupten, er wäre bestochen gewesen), weil er den Ball aufnahm anstatt in auf das Tribünendach zu befördern, was die einzig sinnvolle Aktion gewesen wäre, weil der Schiri dann vermutlich abgepfiffen hätte.

        Aber DAS Highlight ist und bleibt das Phantomtor, so etwas konnte wirklich nur in München passieren.

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        • Claus: Alexander Endl | Clubfans United

          „Der “angebliche Rückpass” in Hamburg war ein Rückpass…“

          Ich bin da immer noch anderer Ansicht. Das war ein Sprintduell, in welchem es für den Abwehrspieler nur darum ging, mit langem ausgefahrenem Bein den Ball vor dem Stürmer wegzuspitzeln. Was ihm ja auch gelang.
          Schober reagierte reflexartig – und warf sich instiktiv auf den Ball.

          Sein Instinkt sagte ihm wohl genau dasselbe was auch ich empfand: Das war kein klassischer Rückpass!

          Was Schober natürlich instinktiv nicht in Relation gezogen hatte war, dass eine Konzessionsentscheidung zugunsten der Bayern (aufgrund des zweifellos zu Unrecht nicht gegebenen Treffers von Jancker) regelrecht in der Luft lag.
          Merk hatte inzwischen natürlich mitbekommen, dass er (bzw. sein Linienrichter) da gepatzt hatte. Merk war den Bayern einfach noch was schuldig (Das Ganze auch noch drei Tage vor dem CL-Finale gegen Valencia. Nicht auszudenken: Die Bayern gehen psychisch angknackst da rein und verlieren das auch noch).

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    • Claus,

      oder man erinnere sich an Ballacks Kopfballtor, vor dem er gefühlt 2 m im Abseits stand (war allerdings ein Spiel in Nürnberg).

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  • @Alexander

    schon witzig, wie sich die Mär von der vermeintlichen Ribery-Tätlichkeit in CL-Finale fortpflanzt, die aber auch nicht wahrer wird, je öfter sie wiederholt wird. Riberys Foul (das fraglos eines war) geschah im unmittelbaren Kampf um Raum und Ball. Ribery wird gehalten (was der Schiri pfiff) und versucht sich nach hinten, wo er keine Augen hat, freizumachen. Von einer mit Rot zu ahndenden Tätlichkeit, zu der der Vorsatz notwendigerweise dazugehört, kann folglich keine Rede sein. Im Gegensatz übrigens zu Lewandowskis Tritt gegen Boateng im selben Spiel, der nach einer abgeschlossenen Aktion erfolgte. Aber, du sagst es selbst, so selektiv können Wahrnehmungen sein.

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    • wouters: Ribery wird gehalten (was der Schiri pfiff) und versucht sich nach hinten, wo er keine Augen hat, freizumachen.

      Nein, das hat Ribery auch nicht ahnen können, das der Gegenspieler ausgerechnet hinter ihm steht. 🙂

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    • wouters, naja, nicht witzig, aber nun mal Geschichte und daher Schnee von gestern. Aber ich behaupte mal, wenn das in einem normalen Spiel einem unbekannten Spieler „passiert“ und er Rot sieht heißt es: Da hat die Hand auch nichts verloren.

      Vor allem Ribery, der ja schon mal gern etwas die Beherrschung verliert…

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  • Ich wage mal zu prognostizieren, daß Pep zumindest in München nie aus dem Schatten der Erfolge von Heynckes heraustreten kann, sie werden immer über ihm liegen und in München gibt es zu viele die glauben, sie haben den Fußball mit erfunden (die Elefantenrunde). Sieht man ja schon daran, daß Hoeneß (und nicht nur ihm) es nicht paßt, daß Pep nur mit einer 6 spielen läßt und mit Mühe seine Freundlichkeit bewahrt ( ‚Pep Gaurdiola sei zu intelligent nur auf diese Lösung zu setzen‘) was der aber sehr wohl macht. Der Stolz eines Spaniers wie Guardiola wird sich mit der Münchner Art nicht sehr lange vertragen und irgendwann wird man sich auseinander loben.

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  • @wouters: Du zeigst genau diese selektive Wahrnehmung, wie sie auch bei den bekennenden Bayernfans auf wahretabelle so typisch ist. Alle anderen sagen Fehlentscheidung, nur die Bayernfans bleiben dabei, dass der Schiri richtig entschieden hat, im Zweifel ist das dann wieder eine Verschwörung aus Neid gegen die Bayern. Insofern seid Ihr auch ein Stück weit die falschen Ansprechpartner für eine solche Diskussion. Gerade Ribery ist eine der linkesten Bazillen in der Bundesliga: austeilen bis an die Schmerzgrenze, aber wenn er mal korrekt vom Ball getrennt wird gleich beim Schiri beschweren. Der müsste normalerweise in jedem Spiel mindestens eine Gelbe Karte bekommen.

    BtW: Django Azül, den ich sehr schätze (obwohl er bekennender Bayernfan ist), sagte gerade in der NDR-Talkshow, dass er natürlich morgen beim 1:1 gegen FC Nürnberg im Stadion ist. Daraufhin lachten alle im Studio, ich verstehe gar nicht warum. 😉
    Im übrigen teilt er auch meine Einschätzung, dass der Peppi nicht lange gegen die (ja, jetzt muss es endlich sein, ich habe mich lange genug zurückgehalten) Bauern-Führung durchhält. Weil alles andere als 4 Titel wird ja als Misserfolg gewertet.
    Und wenn er wieder das Triple holt (Originalzitat Django Azül):“Noja, des hod dä Andere ja ah scho gschafft.“

    Auf ein 1:1!

    Nochmal btW: auf wahretabelle stehen die Bauern derzeit mit 3 Punkten auf Platz 8.

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  • Pinola verspricht vollen Einsatz in der BILD und stellt 1 oder 3 Punkte nach 90 Minuten in Aussicht …..Wehe Wehe, wenn ich auf die Realität sehe und Pinola mal wieder die Gegentreffer zu verantworten hat ……

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    • Glubbinho: Pinola verspricht vollen Einsatz in der BILD und stellt 1 oder 3 Punkte nach 90 Minuten in Aussicht …..Wehe Wehe, wenn ich auf die Realität sehe und Pinola mal wieder die Gegentreffer zu verantworten hat ……

      Ich befürchte heute wieder eine große Präsenz in diesem Blogg dieses Schreiberlings…. ;-(

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  • Bind gspannt, ob das heute gut geht und zwar für die Fans. Irgendwie hab ich ein komisches Gefühl, wenn ich lese, daß von den 3000 zurückgegebenen Karten aus Nürnberg 2600 an Bayernfans verkauft wurden und dazwischen 400 Polizisten in Zivil als Puffer sitzen müssen. Ob das keine Bayernfans sind? Weil wenn doch, dann heißt das im Block wird gejubelt, wenn die Bayern ein Tor schießen. Und da wird sich dann so mancher provoziert und gedemütigt fühlen von unseren Fans. Und ich glaube nicht, daß diesmal die Logik heißt, dann muß man jubelnde Bayernfans aus dem Block entfernen, um schlimmeres zu verhüten.
    Irgendwo hab ich trotz allem die Hoffnung, daß die Rechnung der Bayern nicht aufgeht, weder darin unsere Fans wieder als Problemfans darstellen zu können noch in der Sicherheit ihres Sieges.

    Hab gestern abend Dortmund gegen Bremen gesehen. Ich find die Spielweise der Dortmunder begeisternd. Im Moment gibt es nochein paar Unsicherheiten, aber wenn die im September zu uns kommen, seh ich auch wenig Hoffnung für eine Wiederholung des Remis aus der vergangenen Saison. Beeindruckt war ich von Schmelzer. Ich find der hat sich gewaltig verbessert seit vergangener Saison. Und ich frag mich schon ein wenig wie Klopp das hinbekommt oder ob das wirklich nur am Spieler liegt, daß der halt konsequent an seinen Schwächen gearbeitet hat.

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  • Claus, noch als Ergänzung:

    Was bis heute keiner erwähnt (ist das außer mir keinem aufgefallen?)ist, dass beim anschließenden Freistosstor Schober von Salihamidzic klar gefoult wurde! Als Schober dem Ball entgegenstürzte, packte der ihn kurzerhand am Trikot, aber Schober riss sich los.

    Klar konnte Merk das unmöglich ahnden. Oliver K. hätte ihn vermutlich noch auf dem Platz gelyncht und Uli H. ihn anschließend zu Bratwurst verarbeitet!

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  • Wenn die auf Sky gemeldete Aufstellung stimmt, rührt Wiesinger ordentlich Beton an. Kiyotake und Mak raus, Plattenhardt und Chandler rein. Außneverteidigerpositionen doppelt besetzt…

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    • belschanov,

      Hab ich auch gerade mit Schrecken gelesen. Chandler in der momentanen Verfassung in der Startelf muss man nicht verstehen. Wer soll das Spiel nach vorne machen, wenn Kiyo und Mak auf der Bank sitzen. Bei der Aufstellung beschleicht mich ein ganz mulmiges Gefühl.

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      • Harald,
        Naja ein Kyio, der den Ball ständig verliert bzw. nach eigener Aussage keine Ahnung hat, wie er an den Ball kommen soll gegen die Bayern wär jetzt aber auch keine überzeugende Alternative.

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  • Ich finde die Idee hinter dieser Aufstellung interessant, immerhin haben wir es mit den besten Außenstürmern der Bundesliga zu tun. Ob das aufgeht ist wieder eine andere Sache….

    Man erkennt zumindest ein Konzept, denn Feulner und Platte haben ja auch offensive Qualitäten. Spieler, die schlecht defensiv arbeiten, wären gegen die Bauern Selbstmord.

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  • Die Schiris machen wieder genauso weiter wie im letzten Spiel und pfeifen wieder einen unberechtigten Elfer gegen den Club!

    Herr Bader, bitte einen offiziellen Beschwerdebrief schreiben! Wir unterschreiben alle!

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  • Die Schiris haben es auf Nürnberg abgesehen.
    Zum Glück ist das Unwahrscheinlichste überhaupt eingetreten und Rapha hat doch tatsächlich mal einen gehalten

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  • Komisch, man hört heute überhaupt nichts von den üblichen Verdächtigen.

    Heute bitte zwei gute Halbzeiten, dann ist alles möglich…

    Auf geht’s Club!

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  • Mandzukitsch ist echt ein Riesenarschloch. Kann mir keiner erzählen, dass das nicht vermeidbar war. Voll drauf, das ist Körperverletzung!

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    • Optimist: Mandzukitsch ist echt ein Riesenarschloch. Kann mir keiner erzählen, dass das nicht vermeidbar war. Voll drauf, das ist Körperverletzung!

      Zumal er aus Abseitsposition gestartet war…

      Ich denke Dabanli kann weiterspielen, bei Sky hörte man kurz vorm Halbzeitpfiff im Außenmikro, er soll langsam zur Mittellinie laufen – wenn ich es richtig verstanden habe.

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  • Dass ich das mal schreiben kann: Ein glückliches 0:0 zur HZ für die Batzis…. 😉

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  • Ich finde trotzdem, dass die Mannschaft zu tief steht, auch wenn man fast ausschließlich mit Abwehrspielern spielt.

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  • Super! Der Angriff sieht heute so aus:
    Ball blind und weit nach vorne zu Manuel Neuer, damit die Bauern wieder angreifen können

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  • Wir haben heute mehr Glück als Verstand.
    Das Glück wird heute für die ganze Saison aufgezehrt.

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  • … bloß weil er mal nen Elfer hält, ist er noch kein guter Keeper!

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  • … nicht unverdient, gegen Wiesenhahns Erfolgstruppe …. Und Pinola versprach, dass da was ginge …

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    • Glubbinho: … nicht unverdient, gegen Wiesenhahns Erfolgstruppe …. Und Pinola versprach, dass da was ginge …

      Glubbinho, pssst… mal ganz was im Vertrauen:
      Den Weihnachtsmann gibt es nicht wirklich! … auch wenn Dir das Pinola fest versprochen hat!

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  • Ein Kopfball vom 1,60m Kopfballrießen Ribery….

    War ja nur eine Frage der Zeit bis sie ein Tor bekommen…
    zumindest lässt man sich nicht abschlachten

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  • …. und Pinola war wieder am Bayerntor beteiligt, aber bei Wiesenhanhn hat er einen Stammplatz!

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  • Man sind die Bayern heute blind…
    Die müssten schon viel höher führen

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    • belschanov,

      Miserabel ist zu hart. Mit der Taktik war doch klar, daß man die Spielweise nur durchhält, solange man keinen Treffer kassiert bzw. selber in Führung geht.
      Ob das jetzt die richtige Entscheidung war, egal.

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    • belschanov,

      Ich glaube als miserabel kann man die 2. Hz. nicht bezeichnen. Der Riesenvorteil von Bayern ist halt, der riesengroße Fundus von überdurchschnittlichen Spielern. Der Club hat für seine Verhältnisse über 60 Minuten ein gutes Spiel gegen die Bayern gemacht. Wenn es bei den Bayern halt nicht läuft, wird von der Ersatzbank nachgebessert und ein Müller, Kroos und Shaqiri wird eingewechselt. Die letzten 20 Minuten fehlte halt die Kraft beim Club. Ich bin mir sicher, dass die Bayern auch dieses Jahr bei ihrem Durchmarsch in der Bundesliga, keiner aufhalten kann. Gegen Mannschaften wie Bayern, Dortmund oder Leverkusen, kann der Club nur versuchen, dass bestmöglichste rauszuholen ,so wie heute gegen Bayern.

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  • … diese Fussballdarsteller in der Abwehr sind eine Schande! Magath wuerde ihnen das (Mineral-)Wasser streichen, aber bei Wiesenhahn gibt es als Belohnung nen freien Tag, wetten! Und Robben ist – im Gegensatz zu Pinola – jeden Cent Wert

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  • Was solls. Die Mannschaft hat 70 Minuten gute Leistung gezeigt. Ich hoffe, daß gegen AUgsburg die nötigen drei Punkte rausspringen.

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  • ganz neue Qualität der Bauern. Wenn einem sonst nix einfällt, tritt man halt den 2. IV kaputt, damit er weniger stört. Dann gehts wieder…

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    • Optimist:

      ganz neue Qualität der Bauern. Wenn einem sonst nix einfällt, tritt man halt den 2. IV kaputt, damit er weniger stört. Dann gehts wieder…

      War Dabanli „kaputt“?

      Warum hat er dann in der zweiten Halbzeit noch gespielt?

      Glaube auch nicht, dass das Foul an Dabanli eine vorsätzliche Körperverletzung war.

      Man sollte die Ursachen für diese Niederlage nicht den „bösen Bayern“ zuschieben, sondern in den Unzulänglichkeiten der eigenen Mannschaft sehen.

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      • belschanov: War Dabanli “kaputt”?
        Warum hat er dann in der zweiten Halbzeit noch gespielt?

        naja, sagen wir angeschlagen und dadurch nicht ganz so stark wie er sein könnte. Vielleicht ein Fehler von Wiesehahn, hier nicht gewechselt zu haben, aber wen? Ich hätte erwartet, dass er Frantz bringt und Stark zurückzieht…

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      • Man sollte die Ursachen für diese Niederlage nicht den “bösen Bayern” zuschieben, sondern in den Unzulänglichkeiten der eigenen Mannschaft sehen.

        Oder in der Qualität des Gegners. Allein für die 37 Götze-Millionen wird der gesamte Club-Kader mindestens 2 Saisons finanziert…
        Von daher, gut gemacht, ordentlich gekämpft – nächste Woche zählts.
        Die Niederlage bewirkt bei mir nur ein Schulterzucken, verschiedene Reaktionen hier jedoch Schüttelfrost.

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  • Kann mal jemand den Troll rausschmeissen?

    Erste 60 Minuten total ok, danach das Unvermeidliche. Damit kann ich leben. Nächster Samstag ist viel, viel wichtiger.

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  • Aber ich verstehe trotzdem nicht, weshalb die 10 großen Club-Abwehrspieler den Zwerg Ribery ein Kopfballtor machen lassen!! Das soll mir mal einer erklären!

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  • Hoffentlich sind unsere IVer nicht schwerer verletzt, nicht daß wir da jetzt doch wieder nachlegen müssen. Und wenn ich dran denk wie es bei den beiden letzten Spielen in München gelaufen ist, dann war das allemal ein Schritt in die richtige Richtung.

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  • Wenn’s gegen den FC Bayern geht, haben wir doch nur drei Möglichkeiten:
    1 eine Packung abholen
    2 ehrenhaft abschneiden
    3 für eine Überraschung sorgen

    Mir wäre heute Variante drei lieber gewesen, und im Stillen hatte ich gehofft, dass wir vor einer kompakten und kompromisslosen Abwehr versuchen, mit Kiyo, Feulner, Drmic und Ginczek vorne ein bisschen mitzuspielen – wer den Ball hat, kann keine Gegentore kassieren und vielleicht selber welche (warum nicht mehrere?) erzielen.

    Die Trainer haben sich für Variante 2 entschieden und mit der Aufstellung gar nicht so schlecht gelegen. Nur Kiyo statt Plattenhardt hätte ich mir ab der zweiten Halbzeit gewünscht. Dass Stark in der Allianz-Arena das ganze Spiel mitmachen und lernen durfte, wird ihn sicher aufbauen.

    Fazit: Etwas zu defensiv, dafür aber keine Packung und etwas Schonung fürs Torverhältnis, zwar nicht durchgehalten (wäre auch wahninnsschwer gewesen), aber einmal ein Lattenschuss fertiggebracht und einen Elfmeter gehalten, 0:2 mit einem Spielerwert von 45 Millionen gegenüber 480 Millionen der Supertriplebestemannschaftderwelt mit immer noch prallem Festgeldkonto – es gibt Schlimmeres.

    Club, war insgesamt ok heute, nächsten Samstag aber unbedingt drei Punkte gegen Augsburg.

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  • Zwei Tore gekriegt, obwohl es fünf oder sechs gewesen wären, wenn der Gegner sich vor dem Club-Tor nicht mehrmals blindgängerhaft angestellt hätte, und selbst nur einmal aufs Tor geschossen – in der Schlusssekunde, als die Sache schon längst gelaufen war: Wie soll man eine solche 2. Halbzeit nennen?

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  • Wenn man heute die „Ohrfeige“ von Salihovic gesehen hat, für die es Rot gab: das war weniger als die Hand im Gesicht von Pinola durch Baumjohann… Schiris….

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  • belschanov,

    Das ist doch treffend auf den Punkt gebracht: die völlig überbewerteten Bauern sind unfähig, die Gurkentruppe vom Glubb mit 5 oder 6 oder mehr zu versohlen! Leider konnte ich aufgrund anderer Verpflichtungen keine einzige Spielszene sehen, dachte aber bei „2-0“ und „Schäfer hält (unberechtigten) 11er“ einfach nur: glimpflich, däi braung schainds drodsdem a weng an Schiri-Schubser, Geld und dementsprechende Qualität ham’s eh… waddmer afn Droll… was, außer einer Sensation, bitte sehr, konnte man denn erwarten? Sollnse doch TripleQuadruple-Sonstwas-Sieger werden. Ich finde das 2-0 sehr (altmodisch) „ehrenhaft“.

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    • Markazero,

      Der Glubb ist bestimmt keine Gurkentruppe!! Im Vergleich mit den Bauern vielleicht schon, aber wer will diesen schon..Äpfel und Birnen.
      Die ersten 3 Spiele fand ich ok gegen Gegner, die in den Top 8 zu finden sind und einen guten Ball spielen. Ich bin überzeugt, dass der HIV gestern in München weitaus schlechter ausgesehen hätte..Gegen Augsburg sollten wir gewinnen, wenn alles „normal“ läuft und die Mannschaft das Positive aus den ersten Begegnungen mitnimmt. Wenn nicht, wird es auch weitergehen, die nächsten Gegener sind alle schlagbar, selbst den BVB zu Hause. Tipp: 16 Punkte aus den nächsten 8 Partien!

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  • Gegen Augsburg und in Braunschweig fordere ich sechs Punkte, mindestens!

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  • Gegen Stuttgart sind auch sechs Punkte Pflicht! Stuttgart, Braunschweig, HIV, Schalke und Augsburg jeweils sechs Punkte sind mehr als die halbe (Nichtabstiegs)Miete!

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    • Glubbinho: Gegen Stuttgart sind auch sechs Punkte Pflicht! Stuttgart, Braunschweig, HIV, Schalke und Augsburg jeweils sechs Punkte sind mehr als die halbe (Nichtabstiegs)Miete!

      Diese Milchmädchenrechnung ging in den vergangen 3 Jahren auch nicht auf, und trotzdem sind wir nicht abgestiegen sondern 2x 10ter und einmal 6ter geworden.

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