Zufrieden verloren

Die Noten der Clubberer: FC Bayern München vs. 1. FC Nürnberg 2:0

Noten_2013Wenn dein Club mit 0:2 nahezu chancenlos vom Platz geschickt wird und trotzdem alle zufrieden sind, dann müssen das besondere Umstände sein. Zum Beispiel dann, wenn es weit schlimmer hätte kommen können, bspw. wenn ein unterklassiger Gegner in der Vorbereitung auf eine höherklassige Mannschaft trifft. Dann freut man sich über die gute Moral, das redliche Bemühen, die guten Ansätze und bedankt sich für die vielen Erfahrungen, die man sammeln konnte. Nun ist der 1. FC Nürnberg aber auf dem Papier nicht unterklassig und für die gesammelten Erfahrungswerte kann man sich im Liga-Betrieb für gewöhnlich wenig kaufen. 0 Punkte bleiben 0 Punkte.

Bleibt die Frage: Ist der FC Bayern wirklich so eine Klasse besser, dass man sich als krasser Außenseiter seinem Schicksal ergeben darf (19% Ballbesitz) ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben? Ja, man darf, man muss vielleicht sogar, denkt man an die Tordifferenz (9:2 HSV). Der FCB hat in der gesamten letzten Runde nur 1 Spiel zu Hause verloren (Bayer Leverkusen) und musste sich zweimal mit einem Remis zufrieden geben, darunter CL-Finalist Dortmund und Gladbach, die das „Kunststück“ allerdings nicht wiederholen konnten in der laufenden Spielzeit. 56:11 Tore am Ende, das sind 3,3 Tore im Schnitt im Netz des Gegners – da ist ein 0:2 tatsächlich schon sowas wie ein Erfolg, da schlicht „besser als die anderen“. Das die traurige Bilanz, wenn ein Gegner Mitte der 2. Halbzeit zwei aktuelle deutsche Nationalspieler einwechselt während ein 40-Mio-Einkauf nicht mal im Kader stand, das ist das resignierte Konstatieren einer längst vollzogenen krassen Klassengesellschaft mitten in der einst so stolzen, da stets spannenden Bundesliga. Heute ist die Liga genau so einseitig geworden wie die Primera Division, bei der außer Barca und Real keiner ernsthaft eine Chance hat oben mitzuspielen. Der Rest freut sich eben über ein tapferes 0:2.

Siehe auch: Bayerische Verhältnisse

Die Noten

Spieler des Spiels: Raphael Schäfer

Wenn bei 0:2 der Keeper der beste Mann war, ist das Spiel im Grunde schon erzählt. Schäfer hielt nicht nur, was schier unmöglich erschien, einen Elfmeter! Er parierte auch Chancen aus der Nahdistanz und 1-zu-1-Situationen bravourös. Wäre eigentlich so ein Spiel gewesen, bei dem man sagte: ‚Der hält heute alles!‘ Wäre dann nicht Ribery, Kandidat zum Fußballer Europas, vollkommen blank vor ihm aufgetaucht.

Das Spiel: 4

Wenn man im Boxsport über 12 Runden vom Schwergewichtsweltmeister wie einst bei Mike Tyson „auf die Fresse bekommt“ und sich am Ende freut, dann ’nur‘ nach Punkten verloren zu haben, dann mag das für Freunde des Sparrings eine schöne Sache sein, doch dem Sparringspartner sowie dessen Fans bleibt höchstens der kleine Stolz, eben nicht auf die Bretter gegangen zu sein und alles gegeben zu haben. So in der Art war es ja auch. Solche Spiele machen aber keinen Spaß und „befriedigend“ kann es schon ob des Ergebnisses nicht sein.

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Das FCN-Trainerteam: 3,5

Stellten im Grunde so auf, wie ein möglichst schmerzfreies Ergebnis bestmöglich zu erreichen wäre. Und hatte fast 70 Minuten sogar das kleine Wunder in den Händen. Die Mannschaft beraubte dem haushohen Favoriten die beste Waffe, indem es die Außen zumachte, schaffte es aber nicht den Ball für mehr Belastung wenigstens phasenweise zu behaupten. Es kam wie es irgendwann kommen musste. Nach dem Rückstand insoweit inkonsequent, als man mit den Einwechslungen die Strategie wechselte und beinahe dafür das „gute“ Ergebnis noch riskierte.

Der Schiedsrichter: 5

Auch auf die Gefahr hin, dass man des Schiri-Bashing bezichtigt wird, so bleibt auch im dritten Spiel der Saison für den Schiedsrichter nur ein „Mangelhaft“ auch bei sachlicher Bewertung übrig. Der Elfmeterpfiff war schlicht ein Witz, weil Robben offensichtlich den Ball mit der Hand spielte und statt Gelb gegen sich mit einem Elfmeter für sich belohnt wurde. Eine kapitale Fehlentscheidung. Und den bösen Tritt gegen Dabanli darf man auch bei einem Bayern-Spieler, die sonst gern mal jammernd durch die Gazetten reiten um das rohe Spiel aller Gegner zu kritisieren, mit Rot ahnden. Immerhin spielten beide Entscheidung nicht unmittelbar eine spielentscheidende Rolle, denn Schäfer hielt den Elfer und Dabanli konnte wenigstens weiterspielen.

Die Spieler

Bewertet man nun gegen einen „übermächtigen“ Gegner? Oder am Ende doch einfach nur nach Leistung im Vergleich zweier Bundesligisten? Irgendwas dazwischen. Unstrittig war Schäfer an dem Tag sensationell. Und die Defensive stand 70 Minuten bravourös, allerdings auch auf Kosten nahezu jeder eigenen Bemühungen im Spiel nach vorne. Daher meist „Ausreichend“, wenn man das ganze Spiel (trotz Niederlage) schon so bewerten will.

Raphael Schäfer 14 Notenpunkte (1 numerisch: 1)
Hat sich einfach ein \"sehr gut\" trotz 0:2 verdient. Hielt alles, was zu halten war, und noch bisschen mehr.
Timothy Chandler 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
60 Minuten hielt der Doppelriegel, auch Dank der Unterstützung von Feulner auf seiner Seite. Dann nicht mehr Herr der Lage. Wohlwollend: Ein Aufwärtstrend.
Emanuel Pogatetz Ohne Bewertung
Rackerte und ging auch mal dazwischen. Bei 90 Minuten Dauerdruck wackelte dann auch die österreichische Eiche.
Per Nilsson Per Nilsson Ohne Bewertung
Bildete mit Pogatetz 35 Minuten ein solides Duo. Bekam unberechtigt einen Elfer gegen sich. Musste früh raus.
Javier Horacio Pinola Ohne Bewertung
Machte lange mit Plattenhardt seine Seite weitgehend dicht. Dann, alleingelassen gegen die Stars, überfordert.
Hanno Balitsch 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Rannte, kämpfte, biss sich rein. Am Ende sollte alles Bemühen nicht reichen.
Marvin Plattenhardt Ohne Bewertung
Ordentliche Defensivarbeit, nach seiner Auswechslung schwamm auch seine Seite gehörig.
Berkay Dabanli 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Musste früh für Nilsson rein, bekam einen fiesen Tritt aufs Knie, biss sich durch und machte seine Sache ordentlich.
Markus Feulner 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Warf sich wie immer rein, kittete die Risse im Verbund mit Chandler rechts. Nach 70 Minuten angeschlagen.
Niklas Stark 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Als die Bayern die Doppelaußen besetzt fanden kamen sie über die Mitte und machten viel Alarm. Niklas bliebt cool.
Mike Frantz 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
War kaum zu sehen.
Hiroshi Kiyotake 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Kam in eine bereits verlorene Partie und es zeigte sich, warum Wiesinger in dem Spiel einen Plattenhardt gebraucht hatte.
Josip Drmic 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Begann ordentlich, arbeitete auch nach hinten, doch konnte für keine Entlastung sorgen.
Daniel Ginczek 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Fulminanter Schuss ans Gebälk, doch sonst alleingelassen und wenig in Szene gesetzt. Arbeitete gewohnt viel.

54 Gedanken zu „Zufrieden verloren

  • Der Ausgang ist angemessen und erwartet soweit d’accord, aber mit so einem Spiel, in dem sich die eigene Mannschaft nur wie das Kaninchen vor der Schlange 90min lang im Bau versteckt aus Angst gefressen zu werden, bin ich nicht zufrieden. Wie soll die Taktik dann in der Rückrunde im Heimspiel aussehen? Man muß das Visier auch mal hochklappen..

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  • Ich denke, Freiburg gestern hat´s mal wieder gezeigt: man braucht Glück gegen die Bayern, daß sie nicht mit der Topmannschaft aufspielen und dann auch den Willen ein Tor zu machen und alle Mann, um Tore von ihnen zu verhindern. Ein Unentschieden ist dann momentan drin.
    Was da allerdings auch sehr interessant war, war ein Spielerkommentar, der darauf hingewiesen hat, daß eine Stärke der Freiburger ist, daß der Nachwuchs voll auf das System der ersten Mannschaft eingeschworen wird und daß sie deshalb schnell integrierbar sind. Würde mich mal interessieren wie das bei uns aussieht. Wurden da die Nachwuchsmannschaften auch so ausgebildet, daß sie wußten, was Hecking erwartet und wurde das dann verändert als WIesehahn kamen?

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  • Wer Ribery, Robben, Lahm und Mandzukic draußen lässt und einen Contento, Shaqiri und Pizzaro für derzeit gleichwertig hält… Das waren genau die, die uns am Ende am „wehsten“ getan haben über die 90 Minuten.

    Ich hab mir das Spiel angesehen und dachte mir: Normalerweise fängt so ein Team jetzt den Ausgleich. Mit ner B-Elf antreten, dann die Chancen nicht machen und am Ende eben eins kassieren. Bayern München ist im „normalen“ Leben angekommen – wenigstens die alten Fußballweisheiten finden auch in München noch Anwendung („Wenn du deine Buden nicht machst …“).

    Ich hab mich gefreut über die tapferen Freiburger. Die genau so tapfer und leidenschaftlich verteidigt haben wie unser Club. Sie hatten nur „das Glück“, dass die Münchner nicht aus einer ihrer vielen 100%igen das 0:2 gemacht haben. So blieb eben bis zum Schluss die kleine Restchance. Uns statt „Höfler“ hätte das beim Club auch genau so gut ein Drmic sein können, der dann eine Frantz-Flanke eindrückt.

    Freuen wir uns, dass die Liga nicht gleich total entschieden ist und nun die Münchner den verlorenen Punkten einige Zeit nachtrauern werden. Unsere Baustelle ist Augsburg.

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    • Alexander Endl | Clubfans United: Ich hab mich gefreut über die tapferen Freiburger.

      Wirst Du das immer noch tun, falls es am Saisonende gegen den Abstieg gehen und dieser eine Punkt für Freiburg und gegen den Club entscheiden sollte?

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      • Töffi: Wirst Du das immer noch tun, falls es am Saisonende gegen den Abstieg gehen und dieser eine Punkt für Freiburg und gegen den Club entscheiden sollte?

        Ich glaub das ist sowas wie dieses rhetorische Fragending, oder? 😉

        Die Saison ist für mich noch viel zu jung um bereits direkte Konkurrenten dingfest zu machen. Vielleicht werden wir im Kampf um Platz 6 froh sein, dass der direkte Konkurrent aus München damals 2 Punkte liegen ließ? Zudem ist meine Abneigung gegen die Alleinherrschaft aus München zu ausgeprägt, um daraus nicht etwas Freude für den Punktgewinn des Underdog ableiten zu können.

        Aber klar: Wenn die Saison länger und die eigenen Bedürfnisse präsenter werden, dann sehe ich das dann auch mal anders.

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    • Alexander Endl | Clubfans United: Wer Ribery, Robben, Lahm und Mandzukic draußen lässt und einen Contento, Shaqiri und Pizzaro für derzeit gleichwertig hält… Das waren genau die, die uns am Ende am “wehsten” getan haben über die 90 Minuten.

      Ich hab mich gefreut über die tapferen Freiburger. Die genau so tapfer und leidenschaftlich verteidigt haben wie unser Club.

      nicht zu vergessen Alaba und Boateng. Gegen den hüftsteifen van Buyten hätte sich unsere Offensive zudem auch leichter getan.

      Und nein, mich freut das nicht! Das ist Wettbewerbsverzerrung, geboren aus der Arroganz der Bauern, die wohl glauben, Freiburg wäre Laufkundschaft, die man auch im 2. Anzug weghaut. Man baut dadurch einen unserer direkten Konkurrenten unnötig auf. Wäre mir wurscht, hätten sie sich das gegen Leverkusen oder Schalke geleistet, aber nicht gegen die potentiell untere Tabellenhälfte.

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    • Stefan – Clubfans United: Bayern übrigens mit einer B-Elf in einem Auswärtsspielt mit 74% Ballbesitz.

      Ich habe die Frage schon neulich mal an die Allgemeinheit gestellt und keine Antwort erhalten.
      Deswegen an Dich jetzt konkret:
      Woher hast Du diese Ballbesitzstatistik?
      Ich habe gelesen 31% für Freiburg, das würde dann 105% Prozent machen. Gut, diese Statistik kann naturgemäß nicht völlig exakt sein, da verschwinden 5% sicherlich im Grundrauschen.

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        • Stefan – Clubfans United

          Ah, besten Dank, das hat jetzt auch die Frage beantwortet wer diese Daten sammelt. Allerdings rückt opta die Daten nicht so wirklich an jeden heraus, wenn ich die Firmenphilosophie richtig verstanden habe. Von der Startseite aus habe ich es auch nicht geschafft, auf diese Spieldatenseite zu gelangen.
          Dann scheint meine Quelle (ARD-Text) einen anderen Datensammler zu haben.
          Prinzipiell sehe ich da sowieso im Sammeln dieser Ballbesitzdaten ein großes Problem. Wie macht man das überhaupt? Es müsste ja jemand mit der Stopuhr in der Hand das komplette Spiel 2x verfolgen. Und wenn ein Pass unterwegs ist, ist das dann Ballbesitz? Oder anders ausgedrückt: Wird die gesamte Spielzeit in Ballbesitz aufgeteilt? Wenn man jetzt die beiden Statistiken zum Bayernspiel vergleicht, dann liegt die Unsicherheit bei der Datenerhebung anscheinend eher bei 10%. Das könnte sich daraus erklären, dass man die gesamte Spielzeit aufteilt und der Einfach halt halber nur eine Mannschaft wirklich „misst“, die Zahl des Gegners ergibt sich dann durch die Differenz zur 100. Dann hinge das Ergebnis wohl stark davon ab, welche Mannschaft man „misst“.
          Das sollte man bei Diskussionen, bei denen man diese Zahlen heranzieht, mal berücksichtigen, und nicht gleich von Minusrekord schwadronieren.

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  • @Tödffi
    Genau deshalb nervt mich diese Hybris nämlich auch!

    Tja, dass Guardiola dieser dämliche Supercup wichtiger ist als die Liga… So viel Eitelkeit enttäuscht mich.
    Die Ballbesitzquote ohne eine entsprechende Anzahl Tore ist letztlich nicht mal mehr für die Staristik sexy. Umso mehr gönne ich den Bayern den Punktverlust, dem sie hoffentlich noch einige Zeit hinterherhecheln.

    Mal schauen, was Mourinho sich am Freitag einfallen lässt.

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    • Zuckerpass: Tja, dass Guardiola dieser dämliche Supercup wichtiger ist als die Liga… So viel Eitelkeit enttäuscht mich.

      da geht es schließlich gegen Intimfeind Mourinho, der einzige, der den selben Stellenwert hat. Natürlich ist das wichtiger als alles!

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  • Man könnte ja auch eine Wertschätzung für den Club seitens der Bayern draus machen,das gegen den Club nicht mit ner B-elf gespielt wurde.Allerdings glaube ich eher das sich darin zeigt wo bei den Bayern die Priorität liegt-internationale Titel,verknüpft mit einer Teilrevanche gegen Chelsea.
    Am Ende ist das ein Punkt für Freiburg bei dem keiner mehr sagt wie es ausgesehen hat-denn selbst gegen die B-Elf sah Freiburg nicht besser aus als der Club am Samstag.
    Ärgerlich bleibt trotzdem die Wettbewerbsverzerrung,die durch diesen Supercup hervor gerufen wurde.da kann man im Endeffekt Freiburg nur gratulieren zum Spiel im günstigen Moment.

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  • Ich gönne den Freiburgern den Punkt von Herzen.
    Es wird eher zwei Punkte sein, die am Ende den Bayern fehlen als dass es der goldene für die Freiburger ist.
    Ich glaube mich zu erinnern, dass wir in der Vergangenheit auch gegen das B-Team der Bayern chancenlos waren.
    Der Punkt ist:
    Wichtig ist unser Punktekonto und damit Augsburg.

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  • Ich denke auch, uns sollte nicht interessieren wieviel Punkte Freiburg wo holt. Für uns zählen die Punkte, die wir holen, wie immer 40+. Ich denke das können wir auch dieses Jahr schaffen und dann müssen wir auch nicht schauen, was Freiburg auf dem Konto hat. Für uns gibt es 34 Spiele in der Saison in denen wir punkten können, wenn wir es nicht tun, dann tut das manchmal weniger weh, wie am Samstag gegen in München und manchmal mehr, wie es das täte, wenn wir am Samstag gegen Augsburg nichts zählbares holen. Aber auch gegen Augsburg gibt es nur 3 Punkte und auch gegen Augsburg müssen die Punkte erst einmal erspielt und erkämpft werden. Es gibt keine Mannschaft gegen die wir die Punkte bekommen müssen, was wir erreichen müssen sind die 40+ Punkte am Ende der Saison. Ligafußball bedeutet eben nicht, das es Ausscheidungsspiele gibt, egal wie man spielt, man ist immer bis zum letzten Spieltag dabei und erst dann wird abgerechnet.

    Wir tuen weder uns noch der Mannschaft einen Gefallen, wenn wir vor oder nach einem einzelnen Spiel den Stab über den Spielern brechen, denn am nächsten Wochenende müssen wir mit genau den gleichen Spielern wieder weiterspielen.

    Klopp hat das in den beiden Meisterschaftsspielzeiten perfekt vorgemacht, immer nur ans nächste Spiel denken, was am Wochenende war ist nur insoweit wichtig, dass man aus Siegen Selbstvertrauen tanken kann und aus Fehlern lernen kann, alles andere zählt nicht. Es geht am Spieltag nicht darum ob man bundesligatauglich ist, es geht nur darum sein Bestes zu geben.

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    • Armin: Ich denke auch, uns sollte nicht interessieren wieviel Punkte Freiburg wo holt. Für uns zählen die Punkte, die wir holen, wie immer 40+.

      So denke ich auch. Wenn man jetzt schon bei jedem Pünktchen zittert, das die anderen holen, ist man ja bis Saisonende reif für einen Nervenzusammenbruch.

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  • Nachtrag: Jetzt habe ich es kapiert, jedenfalls auf bundesliga.de. Man zählt die Anzahl der Ballbesitze für beide Teams, die sich dann auf 100% addiern. Da wird’s natürlich noch haariger mit der Aussagekraft. Frage: Wie lange dauert ein durchschnittlicher Ballbesitz? Und was ist das überhaupt genau? Wenn ein Spieler mit dem Ball am Fuß von der Mittellinie bis zum gegnerischen Tor marschiert und auch noch einnetzt, wäre das ja wohl 1 Ballbesitz. Wird er dabei 2x gestört und muss sich jeweils den Ball zurückerobern, ergäben sich daraus 3:2 Ballbesitze? Wenn er 2x Doppelpass mit seinem Sturmkollegen spielt, sind das 5 Ballbesitze? Oder einer? Fragen über Fragen.
    Ich bleibe bei meinem vorherigen Schlusssatz.

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    • Claus,

      Und wenn eine Mannschaft den Ball in der Abwehr hin und her schiebt – oder den Ball aus dem Mittelfeld zurück in die Abwehr prallen lässt – weil sie keinen Plan hat wie sie den nächsten Angriff ausführen soll, da der Gegner einfach gut steht und verteidigt, dann ist das auch Ballbesitz. Und Pep steht da drauf 🙂

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      • Stefan – Clubfans United
        Genau das meine ich doch.
        Die zentrale Frage ist aber: Wieviele?
        Weil das geht ja dann entscheidend in die prozentuale Statistik ein. Ich fände es interessanter, wenn das Phänomen „Ballbesitz“ über die Zeit ermittelt würde (was ich eigentlich ürsprünglich dachte, ich hatte mich einfach noch nie damit beschäftigt, ein besserer Ausdruck wäre hierfür wohl „Ballkontrollzeit“), auch wenn die Aussagekraft dabei auch sehr zweifelhaft sein kann.

        Mir geht es ja nur darum:
        Unzweifelhaft geben diese Zahlen einen groben Eindruck darüber, „wieviel eine Mannschaft vom Spiel hat“.
        Man sollte aber mit Aussagen wie „allerdings stellen die 81 Prozent Ballbesitz für die Bayern den höchsten jemals in der Bundesliga gemessenen Wert dar“ sehr, sehr vorsichtig sein, insbesondere wenn andere Datensammler und -auswerter (opta) zu anderen Ergebnissen kommen. Und auch Aussagen wie „Freiburg hatte 7% mehr Ballbesitz gegen die Bayern als der Club“ (je nachdem, welche Datensammler man vergleicht, bei opta sind die Zahlen ja identisch) kann man getrost beiseite wischen, die Aussagekraft ist gleich Null.
        Es stellt sich nur noch die Frage: Woher bezieht der Kicker seine Daten?

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  • Giovanni Trapattoni hat mal gesagt: Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner den Ball hat, stellt sich die Frage: Warum hat er den Ball?“ Und in der Statistik ist es wohl genau so. Einer muss den Ball haben. Hat ihn nicht der eine, muss ihn wohl der andere haben. 🙂

    Aber – nun sichtlich um Sachlichkeit bemüht –: Einen guten Einblick über den Stand der Dinge in Sachen „statistische Erfassung des Fußballs“ bietet Die Fußball-Matrix: Auf der Suche nach dem perfekten Spiel. Tatsächlich kommen diverse Methoden zum Einsatz, die es erlauben ein Fußball-Spiel entweder anhand installierter Systeme oder einem kompletten Stream aus einem bestimmten Winkel durch computerbasierte Auswertung zu analysieren und so Daten zu generieren.

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  • Ich gebe endgültig auf. Auf bundesliga.de stehen jetzt die Statistiken für das Freiburgspiel gestern. Nachdem ich jetzt weiß, dass die offiziellen Spieldaten der DFL von opta bezogen werden, hatte ich erwartet, dass bei Ballbesitz auf bundesliga.de dieselben Zahlen stehen wie auf der Webpage von opta. Mitnichten, 31,2% zu 26% für Freiburg.

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  • Claus,

    mal langsam. Wenn die Anzahl der Ballbesitze zählt, dann müssten beide Mannschaften am Spielende 50% besitzen. Denn nach jedem Angriff, egal wie lange er dauert und ob er erfolgreich war oder nicht, kommt automatisch die andere Mannschaft in Ballbesitz. Mal die eine, mal die andere, mal die eine, mal die andere. Immer abwechselnd. Macht am Ende Fifty-Fifty.

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  • @Florian: Da scheint dann noch jeder seinen eigenen Faktor dazuzurechnen. Da opta allerdings auch die Vereine mit seinen Daten beliefert, könnte es sein, dass da jeder Verein seine „eigenen“ bekommt, und die, die sie ins Netz stellen beziehen sie eben von unterschiedlichen Vereinen. 😉
    Dann ist die Genauigkeit, die man da teilweise vorgaukelt (31,2%, das ist dann wahrscheinlich der Mittelwert aller herausgegebenen Zahlen) ein schlechter Witz, vermutlich würde eine realistische Angabe lauten: Irgendwas zwischen 20% und 40%.

    @Töffi: So ist es aber, deswegen habe ich ja (vielleicht ein wenig zu implizit) die Frage gestellt: Was genau ist „1 Ballbesitz“?
    Solange die keiner beantworten kann braucht mir niemand mehr mit dieser komischen Statistik kommen. Auf der opta-Seite, die Stefan oben verlinkt hat, steht in Klammern (auf den prozentualen Ballbesitz bezogen): „Anteil Zuspiele“. Daraus würde dann aber entweder folgen:
    a) 1 Ballbesitz = 1 erfolgreicher Pass oder
    b) 1 Ballbesitz = 1 Pass (egal ob erfolgreich oder nicht)
    Weder a) noch b) passen (sic!) aber zu den Passquoten, die ja in derselben Statistik auftauchen.

    Btw: Ich muss, glaube ich, mal meinen ehemaligen Statistikprof zitieren, der uns als allerwichtigste Erkenntnis (seine eigene Einschätzung) mit auf den Weg gegeben hat:“Glauben Sie keiner Statistik, die Sie nicht selbst erstellt haben.“ Statt „erstellt“ wird auch gerne „gefälscht“ genommen, was allerdings falsch ist, denn er hat seinerzeit an einem schönen Beispiel gezeigt, wie man mit demselben Datenmaterial durch unterschiedliche statistische Aufarbeitung zwei völlig konträre Sachverhalte „beweisen“ kann.

    In diesem Sinne: Es lebe die Statistik.

    Und viel wichtiger: Am Ende ist das Ergebnis das einzige, was zählt, völlig statistikfrei.

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    • Claus,

      Also das mit gefälscht wird in D üblicherweise Herrn Churchill zugeschrieben, was aber vom ehemaligen Propaganda erfunden wurde. (Zu dem passt es auch besser).

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  • Ballbesitz.
    Fragt mich nicht nach Quellen, die habe ich nicht.
    Aber zum Thema Ballbesitz habe ich aus einer TV-Doku in Erinnerung behalten, dass die Zeit des Ballbesitzes via tracking entscheidendes Kriterium ist, nicht die Ballberührungen.
    Konkret: Vom Anstoß weg wird die Zeit der Mannschaft A zugeschrieben, die den Anstoß ausführt, bis der Gegner B in Ballkontakt kommt, usw.
    Das wird am Ende prozentual erfasst.

    Die Frage, die da für mich offen bleibt:
    Was wird da heraus gerechnet?
    Nur Spielunterbrechungen (Verletzung, Wechsel, etc.) oder auch die Zeit des „ruhenden“ Balles (Ball über die Torlinie bis Ecke oder Abstoß, etc.) oder ob diese Zeit der Mannschaft zugeschlagen wird, die die nächste Ballberührung hat (Abstoß, Einwurf).

    Am logischsten wäre, wenn beides herausgerechnet würde.

    Das ergäbe dann beispielhaft folgendes Ergebnis:

    Mannschaft A: 45 Minuten
    Mannschaft B: 25 Minuten
    Der Rest ruhender Ball.

    Ballbesitz: 64,3% – 35,7%

    Dass sich da natürlich eine große Diskrepanz zu der mehr als vereinfachten Ballkontakt-Zählung ergeben kann, liegt auf der Hand.

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  • Ich hab wegen unseres angeblichen Ballbesitzminusrekords und den daraus resultierenden Diskussionen beim Freiburgspiel mal wirklich auf die Statistik bei Sky geachtet. Und da fiel mir u.a. auf: wenn Freiburg mal öfter den Ball erobert hatte und es Spielunterbrechungen gab wegen Einwurf, Auswechslung o.ä,, hat sich das positiv auf den Ballbesitz der Freiburger ausgewirkt, der Gesamtwert stieg dann beispielsweise von 24 auf 26% nach dem Messzeitraum, wobei ich nicht mitbekam in welchen Abständen das gemessen wurde, ich denk 5 oder 10 Minuten. Wenn die Bayern den Ball dann wieder ewig hin- und herspielten ohne aufs Tor zu gehen war´s wieder 25%.
    Also Fazit:
    Wenn Schäfer den Abstoß verzögert, wirkt sich das positiv auf den prozentualen Ballbesitz aus. Was ist euch jetzt lieber? Daß wir einen längeren Ballbesitz haben oder daß er schnell abspielt?
    Wenn einer unserer Spieler gefoult wird, verletzt liegen bleibt und wir danach einen Freistoß kriegen, hat das auch einen positiven Einfluß auf den Ballbesitz. Ich kann drauf verzichten.
    Ich denk mit Statistiken kann man sich jedes SPiel gut und schlechtreden. Letztlich bin ich dann doch dafür, daß man den subjektiven Eindruck nutzt, um zu bewerten, ob ein SPiel gut oder schlecht war.
    Wobei auch hier noch ein paar Faktoren, die Wahrnehmung verzerren können: was der Kommentator sagt, welche Spielausschnitte im Fernsehen gezeigt werden (auch wenn ein Tor in endlosen Wiederholungen während eines Spiels analysiert wird oder ein Abseits überprüft oder … sieht man natürlich nicht, was in der Zeit auf dem Platz passiert, verpasst vielleicht einen tollen Pass, eine Superballerboberung, einen grottigen Fehlpass. Und auch im Stadion hat man ja nicht alles im Blick und läßt sich oft auch von der Stimmung beeinflussen.
    Also viele Worte, kurzes Fazit: es wird nie objektiv rauszufinden sein, wie gut oder wie schlecht ein Spiel war und spätestens nach einer Woche sind meist eh nur noch die Punkte interessant, es sei denn es war ein besonderes Spiel oder es gab irgendwas Ungewöhnliches.

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    • Beate60: Wenn Schäfer den Abstoß verzögert, wirkt sich das positiv auf den prozentualen Ballbesitz aus. Was ist euch jetzt lieber? Daß wir einen längeren Ballbesitz haben oder daß er schnell abspielt?

      Mir ist es am liebsten, wenn der Club in Führung liegt und Pinola bei einem Einwurf gefühlte drei Minuten überlegt, was er tun soll.

      Ach, Moment … das macht er ja sowieso und immer.
      Wahrscheinlich braucht er die Zeit, um zu verschnaufen.

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    • Beate60:

      …es wird nie objektiv rauszufinden sein, wie gut oder wie schlecht ein Spiel war und spätestens nach einer Woche sind meist eh nur noch die Punkte interessant…

      Genauso isses!

      Entscheidend ist doch, dass die Freiburger einen Punkt gegen die Bayern geholt haben und der Club keinen. Und deswegen freuen wir uns mit den Freiburgen, dass ihnen das gelungen ist, was unsere Mannschaft nicht geschafft hat: den Bayern zwei Punkte abzunehmen!

      Alexander hat das in einem Kommentar zu einem anderen Artikel klargemacht: Freuen wir uns für die Freiburger!

      Es gibt immer noch zu viele Club-Fans, die sich zu viele Gedanken um den Club machen und zu wenige Gedanken darüber, wie Erfolge der Bayern verhindert werden können. Die immer noch nicht begriffen haben, dass wir mit den Freiburgern, Augsburgern, Braunschweigern, Mainzern und anderen Mannschaften, deren Ziel der Klassenerhalt ist, in einem Boot sitzen. Uns eint mit ihnen ein entscheidendes Ziel: Bayern darf nicht Meister werden!

      Deshalb: Seien wir solidarisch! Denken wir nicht in erster Linie an uns! Unser Klassenerhalt ist ein nachrangiges Ziel! Wenn wir absteigen, weil wir gegen Bayern München nicht gepunktet haben, und die Bayern nicht Meister werden, weil sie gegen Freiburg, Augsburg usw. nicht gewonnen haben, ist unser Saisonziel erreicht.

      Das ist die Botschaft dieser Woche und daran sollten wir alle immer denken!

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      • belschanov: Es gibt immer noch zu viele Club-Fans, die sich zu viele Gedanken um den Club machen und zu wenige Gedanken darüber, wie Erfolge der Bayern verhindert werden können. Die immer noch nicht begriffen haben, dass wir mit den Freiburgern, Augsburgern, Braunschweigern, Mainzern und anderen Mannschaften, deren Ziel der Klassenerhalt ist, in einem Boot sitzen. Uns eint mit ihnen ein entscheidendes Ziel: Bayern darf nicht Meister werden!

        Lieber belschanov, ich habe null Probleme damit, wenn ‚man‘ das anders als ich sieht und die gesamte Saison, vielleicht sogar sein ganzes Fanleben, stets aus dem Blickwinkel betrachtet, ob ein Ergebnis (auf anderen Plätzen) dem FCN nun vielleicht mittel- oder unmittelbar dienen oder schaden könnte. Wenn man so denkt und fühlt, dann ist das eben so und daher ist es dir (und jedem anderen) unbenommen. Punkt.

        Wenn aber, wie aus deinen Zeilen zumindest interpretierbar, du von ‚dem‘ Clubfan eine solche Haltung quasi einforderst, dann hab ich ein Problem damit, denn jede Definition, wie ‚man‘ zu sein habe, in dem Fall ‚als Clubfan‘, ist mir schlicht zu wider.

        Ich hoffe du nimmst es mir ab, dass auch ich mich als Clubfan fühle, auch wenn mir in Anbetracht des möglicherweise am Ende ’schädlichen‘ Punktgewinns der Freiburger nicht sofort der Fußball-Abend verdorben war und ich aus meiner Abneigung gegen die Titel-Flatrate der Bayern kein Geheimnis mache. Ich möchte meinen (emotional-fußballerischen) Horizont nicht deshalb einengen, nur weil die hypothetische Möglichkeit besteht, dass mein Herzensverein nun eines Tages davon mittel- oder unmittelbar betroffen ist/sein könnte.

        Natürlich ist mein Blick im heißen Saisonfinale dann auch anders ausgerichtet, dann wenn konkrete Ergebnisse auf anderen Plätzen auch konkrete Auswirkung auf das Erreichen der Ziele des FCN haben. Aber doch bitte nicht am 4. Spieltag. Zudem verfolge ich primär den Anspruch: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied (solange nicht vorsätzliche Fremdschädigungsabsichten ins Spiel kommen).

        Ich fokussiere mich in meiner Eigenschaft als Clubfan zum aktuellen Zeitpunkt nahezu ausschließlich auf die Spiele mit direkter Beteiligung des FCN und erlaube es mir daher, auch wenn dies offenbar im Clubfan-Universum nicht konsensfähig zu sein scheint, mich auch anderen Vereinen vollkommen losgelöst von rot-schwarzen Interessen und rein meiner Zu- und Abneigungen unterworfen zuzuwenden.

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  • Neulich habe ich in der Zeitung gelesen, dass jeder zweite Deutsche keine Prozentrechnung hinbekommt. Das sind 90%!
    😀

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  • Das mit dem Ballbesitz ist auch so eine Philosophie-Sache. Guardiola schwört auf Ballbesitz, Slomka bspw. will zwischen Balleroberung und Abschluss am liebsten nur Sekunden wissen. Nur wenige Mannschaften schaffen es Ballbesitz mit Hochgeschwindigkeitsfussball zu verbinden – BVB z.B. in Top-Form, dann sieht das nicht so aus wie in Freiburg, wo sich die Münchner ermüdend lang die Pille zupassten, sondern wie ein Trommelfeuer.

    Beim Club ist das allerdings zumindest in München keine Philosophie gewesen … man bekam schlicht nicht den Ball und wenn man ihn hatte, verlor man ihn gleich wieder. Aber so in der Theorie …

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  • ach belschanov, schlägt Dir das marode Festspielhaus in Bayreuth so sehr auf den Magen? Oder liegt es an den nicht enden wollenden Geburtstagsfeierlichkeiten des GröKoaZ (Größten Komponisten aller Zeiten). Irgendwie kommst Du in letzter Zeit ein wenig arg misanthropisch daher.

    Alexander hat doch klar gesagt, dass er in dem Fall schlicht dem David den Daumen gehalten hat und sich mit diesem freut. Man muss doch nicht sein ganzes Universum auf den Club ausrichten, außerdem ist es unsportlich den anderen Mannschaften Niederlagen zu wünschen, außer gege einen selbst. Sei doch ein wenig stolz und selbstbewusst, der Club kann sich seine Punkte nur selbst holen, andere Spiele sind einfach nicht wichtig und Punkterechnerei kann man noch 5 Spieltage vor dem Ende der Saison beginnen, aber doch bitte nicht schon jetzt.

    Nächsten Samstag gegen Augsburg geht es für uns um Punkte, nicht am Dienstag bei Bayern vs. Freiburg. Wenn wir am Ende der Saison 70 Punkte haben, dann spielen wir CL, ganz egal was am 4. Spieltag Freiburg und die Bauern gemacht haben.

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    • Armin

      Beschwere Dich doch lieber bei den Bayern, dass sie so ein komisches Spiel wie morgen für viel wichtiger erachten als den Ligaalltag. Morgen gibt es nämlich viel mehr Geld zu verdienen (das brauchen die Bayern dringend) und der Peppi hat seinen Erzfeind vor der Flinte.

      Morgen darf ich aber schon die Daumen drücken, dass der Peppi mit seiner Truppe die Hucke vollbekommt, ja?

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      • Claus: die Bayern dringend) und der Peppi hat seinen Erzfeind vor der Flinte.

        und die Bayern ein Dèjavu mit dem ‚Finale dahoam‘ den geplatzten Traum im eigenen Stadion CL Sieger zu werden.

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  • Nein Töffi und Belschanov, ihr vergleicht dabei nicht korrekt. Das eine war ein Heimspiel, das andere ein Auswärtsspiel und wer welchen Punkten hinterhertrauert wird sich mit Sicherheit erst im Frühjahr nächsten Jahres erkennen lassen.

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  • Ich denke auch das Freiburgspiel der Bayern vorgestern kann man nicht als Messlatte anlegen, da hatte sich Pep schlicht und einfach verzockt, Dortmund wird es dankend annehmen, denen ich die Meisterschaft dieses Jahr wieder zutraue, weil das Pep System (wenn es in der BuLi überhaupt so funktioniert) wird Zeit benötigen.

    Diese ganze Ballbesitz und Dominanz Philosophie gab es zwar schon immer irgendwie, aber richtig verbalisiert bzw thematisiert finde ich wurde es von Louis van Gaal. Seitdem redete plötzlich alles von Dominanz. (= Ballbesitz)
    und da bin ich bei Alexander, da gibt es Unterschiede mir gefällt Dominanz á la Dortmund auch besser die Ballbesitz auch in Geschwindigkeit und in die Tiefe umsetzen.

    Die Dominanz der Bayern erinnert oftmals an ein bayrisches Wirtshaus wo sich die Dorfgrößen breit machen und die Beine lang machen Mir san mia.

    Ohne Ribrob sind die Bayern sowieso weitgehend zahnlos, egal welches System Pep thematisiert. Ohne die beiden hat jede Mannschaft eine Chance gegen die Bayern.

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  • Mich ärgert es vor allem, dass die Bauern gegen uns in Bestbesetzung auflaufen – und wir somit nicht den Hauch einer Chance haben – und gegen den direkten Konkurrenten in ihrer grenzenlosen Arroganz mit einer B-Mannschaft, die ja dann auch nicht wirklich eingespielt ist, und somit wahllos Punkte verschenken.

    Diese Wettbewerbsverzerrung ist das, was mich ärgert. Hätten die Freiburger einen Punkt gegen eine Formation wie in unserem Spiel geholt, wäre das in Ordnung und hätte diebische Freude erzeugt – und Respekt gegenüber der Leistung. Aber so hat das ein „Gschmäckle“ und das freut mich eben nicht.

    Und nein, ich kann trotzdem kein Ergebnis unvoreingenommen genießen, wenn es einen Einfluss auf unsere Tabellensituation hat. Unser Vorteil steht an erster Stelle, erst dann zählen Präferenzen. Das hat etwas vom lachenden und weinenden Auge 😉

    Aber das soll jeder halten, wie er will….

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    • Optimist,

      Jein 🙂 Es war wohl der bayrische Miasanmia-Hochmut. Die dachten eben, sie schlagen Freiburg auch mit ihrer B-Elf mal so im vorbeigehen. Gut, hätte fast funktioniert, aber eben nur fast.

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  • Ich sag’s ja nur ungern, aber diejenigen, die sich hier über das „wettbewerbsverzerrende“ rotieren der Bayern aufregen, sollten sich mal deren Aufstellung am 17. November 2012, drei Tage vor ihrem Champions League Spiel in Valencia ansehen. Kann mich nicht erinnern damals Gejammere aus Augsburg, Fürth etc gehört zu haben. Manchmal meint’s der Spielplan eben gut mit einem und hilft, ein Highlight zu setzen.

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  • Die Sache ist doch die:
    Solange der Club die anvisierten 40 (+X) Punkte holt (und ich gehe bis dato noch davon aus, dass das klappt), ist es scheißegal, gegen wen die Konkurrenz punktet, Dann dürfen das sehr gerne auch die Bayern sein, gerade wenn diese meinen, dass man mit einer B-Elf so nebenbei einen 3er einfährt.
    Sollte es gegen Ende der Saison eng werden (in welche Richtung auch immer), sieht das natürlich ein wenig anders aus, wie Alexander auch schon ausgeführt hat.

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    • Claus: Sollte es gegen Ende der Saison eng werden (in welche Richtung auch immer), sieht das natürlich ein wenig anders aus, wie Alexander auch schon ausgeführt hat.

      Das Problem dabei ist nur: die ganze Saison zählt (Phrasenschwein), und wenn es am Ende eng wird, dann kann das auch der Punktverlust am 2. Spieltag sein, der uns gerettet hätte. Deshalb kann ich auch nicht sagen, mich interessiert das erst, wenn es eng wird…

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      • Optimist

        Solange man es noch selbst in der Hand hat, sein Ziel zu erreichen (und das ist naturgemäß am Anfang der Saison der Fall), sollte man sich nicht zu sehr den Kopf über die Punktgewinne der vermeintlichen Konkurrenz zerbrechen. Glaubst Du wirklich, dieser eine Punkt gegen die Bayern sichert Freiburg am Ende den Klassenerhalt? Sicher, möglich ist alles, aber wie wahrscheinlich?
        Und falls jetzt kommt: Remember 99
        Klar war ich seinerzeit sauer, dass sich Kaiserslautern so hat abschießen lassen, aber noch viel mehr darüber, dass der Club es nicht selbst geschafft hat, diesen einen Punkt noch zu holen. Keinesfalls war ich sauer darüber, dass Frankfurt irgendwann in der Saison den einen oder anderen glücklichen Punkt geholt hat, der sicherlich dabei war.

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        • Claus,

          ich wollte das ja nur mal gesagt haben. Klar hast Du recht.

          Einen Kopf mach ich mir auch nicht, aber trotzdem freue ich mich über jeden Punktverlust der Konkurrenz (das sind bis Platz 5 alle, das macht die Sache dann wieder schwierig 😆 ) aber daher freue ich mich auch am Meisten über die Unentschieden der anderen (außer gegen die Bauern oder Doofmund, da muss verloren werden).

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          • Optimist: das sind bis Platz 5 alle, das macht die Sache dann wieder schwierig

            In der Tat, und da sind am Anfang der Saison auch immer noch Vereine, die da nicht wirklich hingehören.
            Ich sehe es einfach so: Dieser eine Punkt vom Dienstag tut den Bayern viel mehr weh als er er den Freiburgern hilft, deswegen hat es mich auch gefreut. Sollte es tatsächlich so kommen, dass wir am Ende der Saison absteigen, weil wir einen Punkt weniger haben als die Freiburger, dann könnt Ihr mich gerne maßregeln. Ich wage aber die Prognose, dass es nicht so sein wird. 😉

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