Die Club-Chronik für die KW 43

Nur viermal hat der Club in seiner Bundesligageschichte 5:0 gewonnen. In unserer aktuellen Chronikfolge blicken wir auf eines dieser Spiele zurück. Außerdem: eine Trainerentlassung vor genau 30 Jahren.

 

Vor 20 Jahren am 22.10.1993:
Der Club gewinnt am 13. Spieltag der Bundesliga gegen den VfB Leipzig mit 5:0.

Der Club empfing als Tabellen-15- den Aufsteiger und punkgleichen Tabellen-14. aus Leipzig.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Kurz (68. Friedmann), Kubik, T. Brunner (19. U. Wolf), Golke, Sutter, Schwabl, Oechler, Wiesinger, Zarate, Wück (Trainer: Entenmann)
Leipzig: Kischko, Gabriel, Edmond, Lindner, Liebers (68. Opoku), Hecking, Anders, Trommer, Heidrich, Weichert (46. F. Bittencourt), Rische (Trainer: Stange)

Die Tore:
1:0 Golke (9.)
2:0 Zarate (36.)
3:0 Wück (39.)
4:0 Sutter (65.)
5:0 Kubik (73.)

Andreas Köpke hält einen Foulelfmeter von Dirk Anders (22.).
Zuschauer: 30.000
Schiedsrichter: Michael Malbranc

Empfehlung und Besonderheit:
Beim Club machte Lubos Kubik sein allererstes Bundesligaspiel überhaupt. Bei Leipzig spielte Dieter Hecking, der von 2009 bis 2012 Club-Trainer sein sollte.

Nach dem vierten Saisonsieg konnte der Club Leipzig überholen und auf Platz 14 klettern, Leipzig fiel auf Rang 16 zurück. Die Zuschauer konnten zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, dass beide Mannschaften am Saisonende absteigen sollten.

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Vor 25 Jahren am 22.10.1988:
Der Club spielt am 11. Spieltag der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen 1:1.

Der Club lag auf Platz 16 und empfing den Tabellensechsten aus Leverkusen.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Metschies, Kuhn, H.-J. Heidenreich, Dusend, M. Wagner (74. M. Schneider), Schwabl, Philipkowski, T. Brunner, H.-J. Brunner, Stenzel (Trainer: Gerland)
Leverkusen: Vollborn, Seckler, Hörster, Rolff, K. Reinhardt, Hinterberger, Falkenmayer, Waas (82. K. Täuber), Schreier, Lesniak, Kastl (82. B.-K. Cha) (Trainer: Michels)

Die Tore:
0:1 Kastl (3.)
1:1 M. Wagner (21.)

Zuschauer: 15.000
Schiedsrichter: Wolfgang Mierswa

Wiedersehen und Empfehlung:
Klaus Täuber hat von 1976 bis 1980 beim Club gespielt.
Knut Reinhardt sollte von 1998 bis 2000 beim Club spielen.

Nach vier Niederlagen hintereinander konnte der Club mal wieder punkten, blieb aber auf Platz 16. Leverkusen fiel auf Rang 9 zurück.

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Vor 30 Jahren am 22.10.1983:
Der Club verliert am 11. Spieltag der Bundesliga gegen den 1. FC Köln mit 1:3.

Der Club empfing als Tabellen-13. den Tabellenzehnten aus Köln.

Die Aufstellungen:
Club: Kargus, J. Täuber, A. Reinhardt, Habiger, Eder, H. Heidenreich (68. Lottermann), Grahammer, T. Brunner, Trunk, Heck, Burgsmüller (Trainer: Klug)
Köln: Schumacher, Strack, Steiner, Prestin, Hönerbach, H. Zimmermann, Reif, Littbarski, Haas (71. Willmer), F. Hartmann, K. Allofs (16. Mennie) (Trainer: Löhr)

Die Tore:
0:1 K. Allofs (12.)
1:1 Heck (44.)
1:2 Hönerbach (67.)
1:3 Littbarski (83.)

Zuschauer: 20.000
Schiedsrichter: Volker Huster

Besonderheit:
Nach 74 Bundesligaspielen als Cheftrainer wurde Udo Klug entlassen. Seine Bilanz in jener Saison: vier Siege und sieben Niederlagen.

Der Club fiel auf Rang 15 zurück, Köln verbesserte sich auf Platz 8.

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Vor 10 Jahren am 24.10.2003:
Der Club gewinnt am 10. Spieltag der 2. Bundesliga gegen Jahn Regensburg mit 3:2.

Der Club empfing als Tabellen-14. den punktgleichen Tabellen-15. und Aufsteiger aus Regensburg.

Die Aufstellungen:
Club: Schäfer, A. Wolf, Nikl, Stehle, Krzynowek (87. Paßlack), Mintal, Larsen, L. Müller, Kukielka, Ciric, Vittek (83. David) (Trainer: W. Wolf)
Regensburg: Martin, Binder (24. Tölcseres), Stieglmair, Kritzer, Keuler, Hutwelker (46. Chalbinski), Nsaliwa. Knackmuß, Sträßer, Straube, Morinas (74. Paulinho) (Trainer: Peter)

Die Tore:
1:0 Kukielka (34.)
2:0 Ciric (35.)
3:0 Ciric (59.)
3:1 Paulinho (78.)
3:2 Paulinho (84.)

Gelb-Rote Karte für Mariusz Kukielka (86.)
Zuschauer: 15.955
Schiedsrichter: Thorsten Schriever (Note 3,5) – lag bei den entscheidenden Szenen richtig, hatte mitunter aber Probleme beim Bewerten von Zweikämpfen wie bei der Vorteilsauslegung.

Besonderheit und Wiedersehen:
Mariusz Kukielka sollte in diesem Spiel das einzige Tor für den Club überhaupt erzielen.
Bei Regensburg spielten vier frühere Club-Spieler: Oliver Straube (1993 bis 1996), Carsten Keuler, Andras Tölcseres (jeweils Saison 1996/97) und Tamandani Nsaliwa (Saison 2000/01).

Durch den ersten Sieg nach acht sieglosen Spielen konnte der Club auf Platz 9 klettern, Regensburg blieb auf Rang 15.

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Vor 15 Jahren am 24.10.1998:
Der Club spielt am 9. Spieltag der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart 2:2.

Der Club empfing als Tabellenelfter den Tabellenneunten aus Stuttgart.

Die Aufstellungen:
Club: Hilfiker, Rahner, F. Baumann, Bürger (43. Polunin), S. Täuber (70. Molz), Wiesinger, T. Richter, Lösch, Störzenhofecker, Ciric (36 Skoog), Kuka (Trainer: Reimann)
Stuttgart: Ziegler, Berthold, Verlaat, M. Zeyer, Balakov, Thiam, Soldo, Lisztes (87. T. Schneider), Poschner (75. T. Rost), Bobic (67. Blessin), Akpoborie (Trainer: Schäfer)

Die Tore:
0:1 Akpoborie (25.)
0:2 Bobic (37.)
1:2 Kuka (53.)
2:2 S. Täuber (65.)

Gelb-Rote Karte für Thomas Schneider (90.)
Laut kicker.de:
Spielnote: 2
Chancenverhältnis: 11:6
Schiedsrichter: Hans-Jürgen Weber (Note 3) – anerkannte zu Recht Akpobories Treffer, da dieser den Ball unabsichtlich mit der Hand über die Linie bugsierte.
Spieler des Spiels: Armin Störzenhofecker – kämpferisch überzeugend, war mit beherzten Dribblings und gescheiten Pässen ein ständiger Unruheherd auf Stuttgarts linker Abwehrseite, bereitete zudem Kukas Tor vor.
Zuschauer: 44.000

Wiedersehen, Empfehlung und Besonderheiten:
Club-Spieler Thomas Richter hatte in der Jugend in Stuttgart gespielt, Pavel Kuka sollte in der darauffolgenden Saison nach Stuttgart wechseln.
Timo Rost dagegen war erst vor jener Saison nach Stuttgart gewechselt.
Stephan Täuber erzielte in diesem Spiel sein einziges Bundesligator überhaupt, Martin Molz machte hier sein einziges Bundesligaspiel überhaupt.

Beide Teams blieben auf ihren Plätzen, der Club wartete auch nach fünf Heimspielen auf den ersten Sieg.

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Vor 5 Jahren am 26.10.2008:
Der Club spielt am 9. Spieltag der 2. Bundesliga bei der TuS Koblenz 1:1.

Der Club musste als Tabellen-13. beim Tabellen-14. in Koblenz antreten.

Die Aufstellungen:
Koblenz: Yelldell, Wiblishauser (59. Lomic), Bajic, A. Richter, D.-R. Cha, Mavric, M. Hartmann, L. Bender (67. Fernandez), Kuqi, Krontiris, Taylor (59. Begeorgi) (Trainer: Rapolder)
Club: Schäfer, Goncalves, Spiranovic, Pinola, D. Reinhardt, Mintal (90. Breska), Perchtold, Engelhardt, Mnari, Eigler (85. Boakye), Charisteas (Trainer: Oenning)

Die Tore:
0:1 Engelhardt (2.)
1:1 Kuqi (83.)

Zuschauer: 9.513
Schiedsrichterin: Bibiana Steinhaus (Note 4) – übersah Kuqis Abseitsstellung beim Schuss von Krontiris vor dem Ausgleich, ansonsten fehlerfrei.
Spieler des Spiels: David Yelldell – starker Rückhalt, hielt sein Team mit der Parade gegen Engelhardt (54.) im Spiel.

Wiedersehen:
Bei Koblenz spielte Frank Wiblishauser, der von 2000 bis 2005 beim Club gespielt hatte.

Der Club konnte sich auf Platz 12 verbessern, Koblenz blieb auf Rang 14.

 

8 Gedanken zu „Die Club-Chronik für die KW 43

  • Ich glaube , beim Spiel gegen Regensburg gabs noch einen 4. Ex-Glubberer: Oliver Straube.

    Wenn nächste Woche das Bogalspiel bei den Nordtiroler stattgefunden haben sollte ( unter der Woche), war dieses Spiel gegen Regensburg der Tiefpunkt jener Saison. Und es wurde dem Glubb der Vorwurf gemacht, bei Spielertransfers gewaltig ins Klo gegriffen zu haben. Besonders einer wurde als absoluter Flop eingestuft…. 😉

    • KUZ: Ich glaube , beim Spiel gegen Regensburg gabs noch einen 4. Ex-Glubberer: Oliver Straube.

      Das ist richtig, der ist mir durchgerutscht.
      Scheint, als sei der Jahn irgendwie ein Farmteam vom Club gewesen …

  • Das waren noch Zeiten vor 20 Jahren!
    Da hatte der Club richtig gute Spieler in seinen Reihen…
    hmmmmmm… *inErinnerungenschwelgt*

  • Jaja, die Experten. Und sein Kumpel Robert war wahrscheinlich auch ein Fehleinkauf?
    Sorry für mein Unwissen, aber zu der Zeit war mir fast die Clubentziehung gelungen, da ich im Exil überhaupt keine Anbindung an irgendeine Fanszene mehr hatte. Ins Internet ging man noch per Modem, was längere Sitzungen ausschloss. Erst 2006 habe ich das „Frankenstüble“ inkl. Premierevertrag (das war nicht auf der offiziellen Premierekneipenliste verzeichnet) entdeckt, und ab da wurde es dann wieder richtig schlimm.

    • Claus: Jaja, die Experten. Und sein Kumpel Robert war wahrscheinlich auch ein Fehleinkauf?

      Der Robert hatte aber sowas wie “ Welpenschutz“. Schließlich stand in seiner Vita etwas von Vorvertrag mit Real Madrid. Das hatte Marek nicht , sondern nur Slowakei. Und in dieser Operettenliga kann ja jeder Torschützenkönig werden.Marek war viel zu langsam,irgendwie war ein kleiner “ Messi“ erwartet worden, aber doch kein Phantom. Damals muss dann auch die Zeit gewesen sein, als er eigentlich zurück wollte. Aber dann kam der Umschwung durch das Bogalspiel in Nordtirol, wo Vittek ein geiles Tor geschossen hat und die Nordtiroler nur durch einen „typischen“ Elfer in der 120. min gewinnen konnten. Danach gings bergauf, weil Marek ab da ein Tor nach dem anderen schoss…

  • OK, Marek Mintal, einer der größten Fehleinkäufe der Vereinsgeschichte. Ich werde es mir merken.

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