Aufstehen! Weitermachen!

Wir ersparen uns die ganze Chose in Sachen SC Freiburg und die Suche nach einer möglichst drastischen Formulierung für das, was heute passiert ist. Endstand 0:3.

Aufstehen, schütteln, weitermachen. Der Weg ist richtig, die beiden Spiele unter Verbeek haben gezeigt, wie der Club diese Saison bestehen kann und wie auch dieser FCN offensiven Fußball hinbekommt. Das Ergebnis ist ein Resultat einer Mischung aus Unvermögen und noch ein bisschen mehr. Freiburg macht aus drei Chancen drei Tore, der Club hat über 90 Minuten eine Unzahl an besten Gelegenheiten stehen lassen. Aber kein Grund höhere Mächte anzurufen, denn Fußball entscheidet sich an Toren und ‚Tore schießen‘ hat man nun eben 5 Jahre lang nicht geübt.

Natürlich spürt man die Angst vor einem Abstiegsrevival 2007/2008. Ein Jahr, in dem es genau wie in dieser Saison einfach nicht wollte, in dem es – wenn es mal gut lief! – meist Remis ausging, aber mehr gab es selten zu erben. Aber auch das muss jetzt aus den Klamotten, denn diesen Historien-Hokuspokus kann sich geben wer will. In dieser Saison hat man 10 Spiele lang nicht gewonnen, weil man keine Idee hatte wie man gewinnen kann. Jetzt hat man ein Spiel verloren, bei dem man ganz viele Ideen mitbrachte, und musste sich dem einzigen Gesetz des Fußballs beugen, das mehr mit logischer Konsequenz denn mit Hokuspokus zu tun hat: „Wenn du vorne die Dinger nicht machst, fängst du dir hinten einen“.

Was nehmen wir mit? Totale Frustration. Da spielt man endlich mal offensiven Fußball, schnürt die Freiburger in die eigene Hälfte, erarbeitet und erspielt sich Chancen, und wird dann so hart abgestraft für die eigene Unsicherheit vor dem Tor. Man hätte es den Jungs einfach so gegönnt, für diese Leistung belohnt zu werden, statt dessen bekommt man von der Realität eins „zwischen die Eier“. Und dann trifft man noch zweimal den Pfosten, bekommt mindestens „kleinlich“ ein Tor aberkannt und 1 Elfer nicht zugesprochen, der bei der ganzen Hand-Diskussion um „Vergößerung der Körperfläche“ blabla diese Saison schon 100 mal gegeben wurde. Aber so ist Fußball und es ist eben nicht ‚Fußball grotesk‘ oder ein „Treppenwitz“, wie das der Sky-Kommentator bezeichnete, sondern eben ein Lernprozess.

Aufstehen, Weitermachen! Nicht den Kopf in den Sand stecken. Natürlich wird man nun sich an den herausgespielten Chancen aufzurichten versuchen, das Spiel als solches zum Maßstab nehmen und nicht das Ergebnis. Und das muss auch so sein! Wir haben noch 23 Spieltage vor uns und keine dunklen Mächte entgegenstehen, sondern vor uns liegt harte Arbeit und der Kampf gegen eine Spieltag für Spieltag wachsende eigene Verzweiflung und Verunsicherung.

Die Mannschaft braucht jetzt ganz dringend unsere Unterstützung, unseren Glauben an sie und sie hat auch unsere Anerkennung verdient, dann man heute wirklich so viel richtig gemacht hat, außer eben ins Tor zu treffen. Und da leidet der Club als Mannschaft, als Verein und mit allen seinen Fans einfach zusammen. Und wir stehen hinter ihnen und wir stehen wieder auf!

276 Gedanken zu „Aufstehen! Weitermachen!

  • Super, Alexander! Und das so schnell nach einem solchen Spiel, wie es – ich grabsche doch mal in die Historie – zu einem solchen Zeitpunkt und auf diese Weise immer wieder gerne gegen Freiburg in die Hose geht.

    5 Jahre kein Torschusstrainig“, das wird auch noch weiter nachhängen und eine Zeit und bis zu einem Sieg dauern, bevor das mal fruchtet und der Club darin eine zumindest gewisse Verlässlichkeit entwickelt.

    Es war KEIN Katastrophenspiel, es war eine katastrophale Chancenverwertung.
    Dieser unterschied mag klein sein, aber mir macht er Hoffnung, dass Verbeek weiter an den richtigen Schrauben dreht und die Mannschaft „umerziehen“ kann, so dass es ganz am Ende doch noch reichen wird.

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  • So ist Fußball, ich bin noch immer fassungslos… Besser als Du kann man das alles nicht in Worte fassen, Alex. Jetzt heisst es zusammenstehen, denn: WIR SIND DER CLUB!!!!!

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  • machen wir weiter, noch ist nichts verloren. Aber langsam wird´s sehr eng.

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  • Also ich verzichte heute mal auf die Sportschau. Vielleicht wirds dann erträglicher. Seufz.

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  • …und trotz der gut gewählten Worte von Alexander, der Zweifel, dass der Kader nicht tauglich für die erste BuLi ist nagt…
    Was war da los ? – nur die schlechte Chancenverwertung reicht nicht aus als Erklärung für zwei Tore aus dem Nichts gegen eine Mannschaft in Unterzahl. Die Diskussion, ob nun das aberkannte Tor dann doch eins war, oder wir einen Elfer bekommen hätten müssen, kennen wir…alle gegen den Club, auch der Schiri. Bringt abe rletzten endes nix in Zeiten in denen auch Tore anerkannt werden, die übers Außennetz zustande gekommen sind.
    Für mich nehme ich mit: wir werden Geduld haben müssen, bis wir Ergebnisse sehen. Ob es dann noch reicht aus dem Tabellenkeller wieder rauszukommen und den anvisierten 12. Platz zu erreichen wird sich zeigen.
    Ich habe mir auf den 0:3 Schreck jetzt erstmal ein Bier aus dem Frankenland aufgemacht. Passender Name „Vierzehnheiligen Nothelfer“ der Brauerei Trunk. Wenns hilft, spende ich dem Gerdd mal eine Kiste.
    Gruß und irgendwie Weitermachen
    Michl

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  • Der Trainerwechsel hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht. Das letzte Heimspiel unter Wiesinger ging 0:5 aus, das erste Heimspiel unter Verbeek nur noch 0:3.

    Ein riesiger Fortschritt.

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  • Super geschrieben!
    @Töffi: so ein Quatsch, ich war heute auch frustriert, aber das war (auch schon in Stuttgart) eine ganz andere Mannschaft, ich glaube auch, ein bisschn Geduld brauchen wir noch….

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  • Jetzt müssten wir langsam alles an Kuriositäten, Pech, Unvermögen, etc. mitgenommen haben, mehr kann doch nicht mehr kommen!
    Die beste Saisonleistung über 90 (!) Minuten und 0:3 verloren, irgendwie schon fast pervers. Bin seit 4 Wochen rauchfrei, aber jetzt könnt ich ne Zigarettn‘ vertragen..
    Danke Alexander für Deinen positiven Bericht, das kann nur die Option sein. Hinsetzen und weinen gilt nicht.
    Alles für den Club!!

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  • na das ist doch typisch franken. in bremen wird die mannschaft 45 minuten nach abpfiff noch von enttäuschten fans gefeiert, um sie nicht weiter zu verunsichern, bei uns brüllen die enttäuschten fans ihren frust frei ins gesicht der mannschaft. trainerwechsel und an für sich verbessertes spiel wird ignoriert. glückwunsch.

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  • So viel Optimismus hier?
    Den hab ich leider gar nicht mehr. Vorletzter – und das auch nur wegen eines besseren Torverhältnisses.

    Ich bin echt niedergeschlagen.
    Aber vielleicht häufen sich ja die Muntermacher-Kommentare, die mich wieder aufrichten können.
    Allein, mit fehlt der Glaube.

    0:3 – was willst’n do nu soong?

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  • In dieser Saison hat man 10 Spiele lang nicht gewonnen, weil man keine Idee hatte, wie man gewinnen kann. Jetzt hat man ein Spiel verloren, bei dem man ganz viele Ideen mitbrachte…

    Treffend analysiert.

    Das war in der Tat das beste Spiel seit einer gefühlten Ewigkeit, aber irgendwie sollte es halt nicht sein.

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  • Danke, Alexander, Klasse Text – realistisch und motivierend zugleich.

    Erst war ich über die vergebenen Chancen (wann hatten wir zuletzt schon mal so viele) und das Ergebnis stocksauer.

    Jetzt sehe ich den spielerischen Fortschritt in nur zwei Spielen unter dem neuen Trainer.

    Also an alle: Des werd scho – mir ham no 23 Spiele vor uns. Bei allem Grant – Kopf hoch! Wir schaffen den Klassenerhalt.

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    • clubfanseit1965,
      Ich glaube diese sieglose Serie zerrt an den Nerven der Fans und Spieler. Bei jeder vergebenen Chance schwindet die Hoffnung auf ein gutes Ende. Hoffe aber das Verbeek bei seiner offensiven Aufstellung bleibt und vielleicht Ginczek sogar gegen Gladbach für Hlousek von Anfang an bringt.

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      • Harald:
        clubfanseit1965,
        Ich glaube diese sieglose Serie zerrt an den Nerven der Fans und Spieler. Bei jeder vergebenen Chance schwindet die Hoffnung auf ein gutes Ende. Hoffe aber das Verbeek bei seiner offensiven Aufstellung bleibt und vielleicht Ginczek sogar gegen Gladbach für Hlousek von Anfang an bringt.

        Bei mir zerrt’s auch, das kannst Du mir glauben.

        ABER: Es gibt mit Verbeek bereits nach zwei Spielen spürbare Verbesserungen im Spielerischen und im Offensivgeist. Wir müssen ihm und der Mannschaft noch ein wenig Zeit zugestehen, damit sie Neues einüben.

        FREILICH: Bei manchen Spielern frage ich mich, ob sie die Situation nicht verstehen oder es nervlich, spielerisch, kämpferisch einfach nicht können oder nicht wollen. Letztere würde ich sofort rausschmeißen, erstere aufbauen und durch andere ergänzen: Was ist eigentlich mit Rakovsky, Colak, Rosinger & Co? Die sollten jetzt mal eine Chance kriegen.

        Durch wenig zu begründen außer meinem in 48 Lust- und Leidjahren immer wieder geprüften und gestärkten Clubfangefühl: Wir schaffen den Klassenerhalt, das wird schon!

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  • Noch eine Frage: Also elf sieglose Spiele hintereinander zu Beginn einer Saison hat bislang wirklich noch keine Mannschaft geschafft? In den ganzen 50 Jahren Bundesliga?

    Dann mußte es ja so kommen. Der Club hat schließlich ein Abonnement auf sämtliche Minusrekorde. Es gibt glaube ich keinen, den wir nicht halten.
    Jetzt kanns nur noch bergauf gehen! Oder auch nicht.

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    • BSE08: Noch eine Frage: Also elf sieglose Spiele hintereinander zu Beginn einer Saison hat bislang wirklich noch keine Mannschaft geschafft? In den ganzen 50 Jahren Bundesliga?Dann mußte es ja so kommen. Der Club hat schließlich ein Abonnement auf sämtliche Minusrekorde. Es gibt glaube ich keinen, den wir nicht halten.Jetzt kanns nur noch bergauf gehen! Oder auch nicht.

      einer geht noch: eine ganze Saison ohne….

      Nein, ich spreche es nicht aus!

      Danke für die positive Stimmung, Alexander. Ich sehe auch eine positive Entwicklung unseres Spiels. Die Ergebnisse kommen dann schon.

      Und wenn sie uns noch so oft besiegen: am Ende stehen wir vor Freiburg. Ich hoffe nur, dass sie dann nicht letzter sind 😉

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  • BSE08,

    Ich glaube, dass der 1. FC Köln irgendwann mal erst im 13. oder 14. Saisonspiel erstmals gewonnen hat. War so in den 90er Jahren … bin mir aber nicht sicher.

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  • Ich bin auch noch traumstisiert, eben aus dem stadion zurück. Wir haben aber auch zu viele Ausfälle. Mak hat heut mehrfach dilettantisch in der Offensive den Ball vertändelt. Chandler würde bei mir schon lang nimmer spielen. Jede Flanke heute nix und defensiv total offen auf rechts. Auch Hlousek hat nach 2 spielen wieder abgebaut. Wo ist der erfrischenden Colak, der uns in FFM begeistert hat? Bei den Amas den siegtreffer erzielt hat? … ein Gärtner und ein Stepinski die in der Vorbereitung auffällig gespielt haben. Ich hoffe Gertjan stellt alles auf den Prüfstand….und Herr Schäfer, Selbstkritik nach so einem Patzer zusammen mit Pelle täte auch gut. Warum tut ihr das meinem FCN an?

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  • Auf dieser Seite ist ein Video reingestellt. Die Leute sind offenbar auch noch stolz drauf, wie sie Schäfer und andere Vereinsangestellte beleidigen und haben es deshalb gepostet.

    ### [Gelöscht von der Redaktion – aus Prinzip]

    Ich stell es hier rein, weil ich glaub, daß manche gar nicht kapieren, weshalb ich mich über manche Fans immer so aufrege. Und das sind nicht die Ultras.

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    • Beate60, ich kann niemand verübeln, wenn er nach dem Saisonverlauf das Kotzen kriegt. Da darf man auch nicht alles auf die Goldwaage legen. Ich bleib trotzdem dabei: Nach den Leistungen der letzten beiden Spielen sehe ich uns auf einem guten Weg.

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      • Alexander Endl | Clubfans United,

        Ich weiß jetzt nicht, weshalb sich Fans nach dem Spiel Beleidigungen gegenüber den Angestellten unseres Vereins leisten dürfen. Ich finde, ein gewisses Maß an Benehmen kann man auch von Fans erwarten.
        Es ist doch nicht so, daß das nur heute so ist. Das kannst du dir bei jedem Heimspiel anhören, während des gesamten Spiels. Fängt schon beim Warmmachen an. Ich hab das nur mal als Beispiel gepostet für etwas, was mir ein Spiel viel mehr verleidet als eine Mannschaft, die grad unglücklich verliert.
        Und man kriegt da auch mal sehr deutlich mit, daß Spieler, die grade ebenfalls eine Niederlage verarbeiten müssen, sich mit so nem Mist auch noch auseinandersetzen müssen. Wenn man meint, das gehöre eben dazu, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Spieler dann irgendwann eben nicht mehr für den Verein spielen, sondern nur noch für sich. Und dann eben auch gehen, wenn ein Verein wie Wolfsburg mit weniger nervigen Fans aber mehr Kohle lockt.

        Und wenn ich ehrlich bin: ich beneide Vereine wie Freiburg und Bremen um ihre Fans. Ich denk, grad heute hätte die Mannschaft auch mal einen Vertrauensbeweis gebraucht. Dann hätte ich auch weniger Bedenken, daß noch alles gut werden kann. Klar ist alles doof gelaufen, aber es waren zumindest Torchancen da. Im Vergleich zum Spiel gegen den HSV ein deutlicher Fortschritt.

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        • Beate60: Und wenn ich ehrlich bin: ich beneide Vereine wie Freiburg und Bremen um ihre Fans. Ich denk, grad heute hätte die Mannschaft auch mal einen Vertrauensbeweis gebraucht. Dann hätte ich auch weniger Bedenken, daß noch alles gut werden kann.

          Ich glaube es hilft auch nichts die rosarote Brille aufzusetzen. Bei so gut wie jedem Bundesligaverein würde das Umfeld ähnlich vielleicht sogar schlimmer reagieren. Auch in Bremen war letztes Jahr gewaltig Dampf im Kessel. Nur die Mannschaft kann das hinbiegen und nicht die bösen unruhigen Fans. Nur woher soll der Glaube an diese Mannschaft noch kommen?
          Es reicht nicht wenn sie schlecht spielt und es reicht genauso wenig wenn sie gut spielt.

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          • juwe: Ich glaube es hilft auch nichts die rosarote Brille aufzusetzen. Bei so gut wie jedem Bundesligaverein würde das Umfeld ähnlich vielleicht sogar schlimmer reagieren. Auch in Bremen war letztes Jahr gewaltig Dampf im Kessel. Nur die Mannschaft kann das hinbiegen und nicht die bösen unruhigen Fans. Nur woher soll der Glaube an diese Mannschaft noch kommen?
            Es reicht nicht wenn sie schlecht spielt und es reicht genauso wenig wenn sie gut spielt.

            Ich hab keine rosarote Brille gefordert, sondern mal ein wenig Vertrauensvorschuß. Und ich hab auch nicht von allen anderen Vereinen geschrieben, sondern von 2 löblichen Ausnahmen.
            Die Mannschaft hat seit nicht mal 2 Wochen einen neuen Trainer, hat dafür ganz guten Angriffsfußball gespielt. Also endlich mal das gezeigt, was all die, die gegen Wiesinger und früher gegen Hecking waren, gefordert haben.
            Natürlich wär es schöner gewesen, wenn einer der Torschüsse drin oder wenigstens das Tor von Pogatetz anerkannt worden wäre. Aber es kann auch passieren, daß es geht wie gestern.
            Freiburg hatte dasselbe eine Woche vorher erlebt, wo ein einziger Spieler verantwortlich war für die 3:0 Niederlage.
            Und Bremen machte das schon jahrelang durch. Und trotzdem haben die Fans in Bremen sich nicht immer wieder so aufgeführt wie diese Fans auf der Haupttribüne oder die Ultras.
            Wenn das jetzt das 11. Spiel gewesen wär unter Verbeek und alle 10 vorher solch Unvermögen vor dem Tor die Regel gewesen wär, könnte ich es ja nachvollziehen.
            Man sollte aber doch in der Lage sein, zu erkennen, daß dieser Trainer nichts zu tun hat mit der Serie an Unentschieden vor seiner Zeit und daß die Mannschaft gestern aus völlig anderen Gründen verloren hat als gegen den HSV. Das einzige, was ähnlich war, war meiner Meinung nach Pelles Patzer, der dann einfach dem ganzen Spielverlauf die Krone aufsetzt.
            Und wenn etwas neues entstehen soll, dann sollten auch Fans ein wenig Fingerspitzengefühl haben. Marek Mintal Gesänge helfen da meiner Meinung nach nicht. Sie bringen eher Marek in eine ziemlich beschissene Lage so zwischen allen Fronten.
            Wobei es schon irre ist, daß man da von Fronten sprechen kann, denn für mich ist nicht nachvollziehbar, wie man einen Spieler, der sich wirklich voll mit dem Verein identifiziert (der sogar Mitglied ist im Gegensatz zu wahrscheinlich vielen seiner Basher) und der bisher der beste Spieler in der Saison war und so manches Unentschieden gerettet hat, aus persönlicher Abneigung heraus so anfeinden kann.
            Und unser Trainer konnte innerhalb kürzester Zeit erleben wie Fans in Freiburg in einer ähnlichen Lage mit der Situation umgehen und wie unsere Fans drauf reagieren.
            Die Reaktion unserer Fans nach dem Spiel sowohl bei den Ultras als auch auf der Haupttribüne hat mit Sicherheit keinen Spieler motiviert, sich mehr reinzuhängen, sondern eher den eigenen Frust noch mal verstärkt. Und wenn man gefrustet ist und mit sich hadert, fällt es halt schwer das wegzuschieben und Leistung zu bringen.
            Und der nächste schlechte Pass wird die negativen Emotionen wieder hochholen. Und das trägt dann mit Sicherheit nicht dazu bei, daß der Spieler sich mehr konzentriert, sondern eher dazu, daß er verkrampft.
            Überleg doch mal: bringst du bessere Leistung, wenn du grade mal Frust schiebst und dann das Umfeld auch noch auf dir rumhackt? oder eher, wenn die dir signalisieren, „das war ein Versuch, der zwar schief gegangen ist, aber die Art, wie du es versucht hast, war schon ganz gut und hat mich überzeugt, daß du es schaffst, wenn du es nur weiter so intensiv dran arbeitest wie in der vergangenen Woche. Es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen“.
            Glaubst du wirklich, wenn Baumann keine Unterstützung, sondern Pfiffe nach seinem Spiel zu hören bekommen hätte, hätte er gestern dieselbe oder sogar noch bessere Leistung gebracht?
            Also nochmal. Ich fordere keine rosarote Brille und kein alles ist gut. Aber ein, „okay, das ist ein Neustart und der ist zwar unglücklich, aber letztlich doch ganz vielversprechend verlaufen, wenn man das Wie anschaut und nicht nur das nackte Ergebnis“.
            Irgendwo ist es doch absurd. Da hab ich jahrelang Hecking verteidigt, wenn ich geschrieben hab, mit seiner Art Fußball zu spielen, haben wir wenigstens die nötigen Punkte sicher.
            Und dann haben sich die Heckinggegner freuen dürfen, weil tatsächlich eine andere Spielphilosphie kommen soll. Und dann jammern sie gleich wieder, weil ihnen jetzt schön spielen ohne Ergebnis auch nicht gefällt. Aber nicht etwa nach 1 Jahr, sondern nach 1 Woche.

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            • Beate60: Ich hab keine rosarote Brille gefordert, sondern mal ein wenig Vertrauensvorschuß. Und ich hab auch nicht von allen anderen Vereinen geschrieben, sondern von 2 löblichen Ausnahmen.

              Zwei Ausnahmen die keine sind. Erinnerst Du Dich nicht, was letztes Jahr in Bremen los war, als es nicht lief, da gabs nach verlorenen Spielen ganu genauso Fan Tumulte! Man hat zwar Schaaf ein paar Krokodilstränen nachgeweint aber weghaben wollten man ihn dennoch auch seitens der Fans, weil der Umbruch gescheitert war.

              Freiburg letzte Saison zur Winterpause da wurde ebenso der Trainer rausgeworfen ein halbes Dutzend Spieler gleich hinterher auch von den Fans geforder!
              Also bitte rosarote Brille einfach ablegen…

              Ich bin absolut gegen persönliche Übergriffe weder verbal noch sonstwie, aber den Unmut kann ich verstehen, ich fand das gestern auch einfach zum KOTZEN, sorry, dafür aber ehrlich.

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              • juwe,
                Gegen Bremen waren Tumulte sicher nicht nach dem elften Spieltag und einem eigentlich guten Spiel. Und in Freiburg wurde auch von den Fans akzeptiert, daß der Trainer Streich auch absteigen kann.
                Und ich wiederhol es nochmal.
                Ich kann momentanen Frust unmittelbar nach den Toren verstehen,aber nicht daß man einen Schäfer ohne Grund so niedermacht von Fanseite her und auch nicht, daß man nicht in der Lage ist, den eigenen Frust so zu kanalisieren, daß ihn nicht die Spieler abkriegen, die doch wirklich eine gute Leistung gezeigt haben. So etwas ist kontraproduktiv und führt mittelfristig dazu, daß die Spieler immer schlechter werden.

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        • Beate60: Ich weiß jetzt nicht, weshalb sich Fans nach dem Spiel Beleidigungen gegenüber den Angestellten unseres Vereins leisten dürfen. Ich finde, ein gewisses Maß an Benehmen kann man auch von Fans erwarten.

          Da bin ich doch voll bei dir. Wollte nur nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. In der Sache sind wir uns einer Meinung.

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        • Beate60,

          Auf den Punkt gebracht liebe Beate! Ich möchte mir nicht vorstellen, was aus der Fankurve gekommen wäre, wenn unser Torhüter für 3 Tore verantwortlich gemacht werden hätte können. Nach dem Freiburgspiel Spiel hätte man die Manschaft und den Trainer aufbauen müssen. Die Fans hätten zeigen müssen, dass sie durchaus positive Veränderungen wahrgenommen haben. Ergebnis ist doch am Ende so eines Spieles nicht alles! Das ist Fußball! Unter Gertjan werden wir auch noch positive Ergebnisse einfahren. Alles braucht seine Zeit. Gott sei dank, reden wir hier nicht von DEN Fans, sondern von DENEN, die sich da so ungebührlich benehmen und die sind für mich nicht der Club. WIR SIND DER CLUB und ich bin überzeugt davon, dass wir mit Gertjan genau den richtigen Mann am richtigen Ort haben. Umso mehr erwarte ich, dass man als Fan jetzt endlich mal Ruhe bewahrt, vertraut und UNTERSTÜTZT – gerade jetzt, wo DAS gebraucht wird !!!

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  • Nächstes mal wird der Club um die Tabellenspitze spielen und sie haben die Chance, dieses zu schaffen, wenn sie so weitermachen. Voraussetzung ist natürlich, dass wir die Tabelle umdrehen. Es klingt hart, aber das sind die Fakten.

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    • Hans:
      Nächstes mal wird der Club um die Tabellenspitze spielen und sie haben die Chance, dieses zu schaffen, wenn sie so weitermachen. Voraussetzung ist natürlich, dass wir die Tabelle umdrehen. Es klingt hart, aber das sind die Fakten.

      Auch Polemik ist ein verständliches Ventil. Bringt einem aber auch weder weiter noch Befriedigung.

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  • Meine Ansicht war schon immer: „Wenn eine Mannschaft kämpft, alles gibt und dann trotzdem verliert, gibt es keinen Grund, gegen irgendjemand Kritik zu üben.
    Ob dies heute der Fall war, muss jeder Clubfan für sich entscheiden.“

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  • Welche 3 Mannschaften sollen bitte denn am Ende der Saison hinter uns stehen? Mir fällt bestenfalls eine ein. Einzige Hoffnunge die Saison ist noch lang, aber ich bin fassungslos, sehe aber die 2.Liga auf uns zu kommen. Wir können schlecht spielen, wir können gut spielen, aber es reicht einfach in beiden Fällen nicht aus! Die bisherige Saison Bilanz (in den letzten beiden Heimspielen 0:8 Tore!!! 11 Spiele ist man ohne Sieg) ist mit erbärmlich noch sehr wohlwollend beschrieben.

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    • juwe:
      Welche 3 Mannschaften sollen bitte denn am Ende der Saison hinter uns stehen? .

      Mainz oder Frankfurt, Bremen, Augsburg, Freiburg, Braunschweig, das sind meine Kandidaten, 13. oder 12. Platz, dafür reicht‘s auch in dieser Saison alle Mal.

      Was wir gerade erleben, ist der Zwang zur Demut und Abbitte. In der letzten Saison ritt zu vielen Clubfans der Übermutsteufel, als sie auf den Verein in der Nachbarstadt ihre ganze Häme ausgossen. Da wusste ich als erprobter Clubfan damals schon, das wird auf uns zurückfallen.

      Ausserdem müssen auch diejenigen unter den Fans, die lautstark und ausserordentlich unter dem Rumpelfußball der letzten Jahre litten, nun lernen, dass auch bei offensiverer Ausrichtung, die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Der Club wird sich Jahr für Jahr die Zugehörigkeit zur 1. Liga erarbeiten müssen. Von seinen neun Meisterschaften kann er sich nichts kaufen. Nicht einmal für ein Sternchen auf dem Trikot reichen die.

      Und wenn man weiß, dass auch in der 2. Liga Fußball gespielt wird, dann regt man sich über solche Augenblickssituationen nur noch ganz gemächlich auf. Dann weiß man, die Phase mit 5 Siegen in Folge und 11 ungeschlagenen Spielen folgt demnächst und wieder ist eine Saison in der 1. Liga gesichert. Aber eben wieder nur eine Saison mit der üblichen Sorge, in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden. So schaut’s aus für den allgemeinen Clubfan. Will er es anders haben, muss er ins Lager des RekordMeisters wechseln. Nur dort erhält er auf Jahre, Jahrzehnte hinaus eine Nichtabstiegsgarantie.

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      • razumichin: Mainz oder Frankfurt, Bremen, Augsburg, Freiburg, Braunschweig, das sind meine Kandidaten, 13. oder 12. Platz, dafür reicht‘s auch in dieser Saison alle Mal.

        Da wette ich dagegen, leider das wird purer Abstiegskampf bis zum letzen Tag, außer in der Winterpause schlagen ein paar neue Wunderspieler ein, nur Wunder gibt es leider keine. Ich tippe auf Platz 16-18 mit viel Glück Platz 16.

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  • In dem Beitrag fehlen zwei ganz entscheidende Worte, Verteidigung und Defensive. Erfolgreicher Offensivfussball braucht eben auch eine gute defensive Organisation und davon war auch in den letzten zwei Spielen viel zu wenig zu sehen.

    Ja, es gibt positive Aspekte, aber solang der Club in jedem Spiel Minimum ein Gegentor kassiert bzw. Riesenlücken dem Gegener anbietet, wird es nichts mit einem Sieg.

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    • Gerd:
      In dem Beitrag fehlen zwei ganz entscheidende Worte, Verteidigung und Defensive. Erfolgreicher Offensivfussball braucht eben auch eine gute defensive Organisation und davon war auch in den letzten zwei Spielen viel zu wenig zu sehen.

      Das sehe ich anders: In Stuttgart haben wir aus dem Spiel heraus sehr wenig zugelassen, da waren wir nur bei Standards extrem anfällig. Gestern fand Freiburg offensiv bis zum 0:1 überhaupt nicht statt. Beim Tor sah man natürlich nicht gut aus, allerdings war da auch eine Menge Zufall mit dabei, dass Pogatetz (?) den Ball so blöd mi dem Kopf ans lange Eck verlängert. Dann gibt es einen Sonntagsschuss und ein dämliches Missverständnis zwischen Nilsson und Schäfer. An der Abwehr lag das Resultat gestern nicht, sondern ausschließlich an der Chancenverwertung.

      Auch heute morgen sind da noch eine Menge widersprüchliche Gefühle in einem. Da ist dieser Versuch zu begreifen, was da gestern passiert ist. Warum – obwohl Spieler und Trainer immer wieder ausgetauscht werden – die Freiburger Jahr für Jahr vorbeikommen, den größten Rotz spielen und immer die Punkte mitnehmen. Dann ist da der Optimismus ob der Spielweise gestern. Die Hoffnung, dass die Punkte kommen werden, wenn man konsequent so weiterspielt. Der Gegner wird nicht immer Freiburg heißen.
      Auf der anderen Seite die Angst, dass Verbeek schlichtweg zu spät gekommen ist, dass es punktemäßig einfach schon zu eng ist (das Restprogramm mit Gladbach, Wolfsburg, Leverkusen und Schalke ist happig) und wie sehr der Spielverlauf gestern die eh schon angeknackste Psyche der Spieler beeinflusst.

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  • Das ist doch langsam der Grundig-Fluch!seit Umbenennung des Stadions gerade mal zwei Heimsiege-das kann nicht lange gut gehen-realistischerweise hat der Club derzeit nur noch ein Ziel- den Abstand bis zu Platz 12 nicht komplett abreißen zu lassen.

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  • @BSE:die Mannschaft mit der längsten sieglosen Serie ist immer noch Tasmania Berlin:31Spiele ohne Sieg-den Rekord holen wir nicht!

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  • Dieses Spiel ist erstmal ein Wirkungstreffer. Genau so wie die Fans nach dem Spiel Emotionen gezeigt haben wird die Mannschaft auch daran zu nagen haben. Da ist der Trainer gefordert. Schön, dass es viele gibt die positiv in die Saison sehen. Mir ist es wirklich vergangen. Es sind zwar noch 23 Spiele doch so langsam tickt die Uhr. Selbst den Erfahrensten hier ist klar, dass 7 Punkte nach Elf Spielen verdammt wenig ist. In den nächsten Wochen kann es schon deutlich in eine Richtung gehen. Jetzt gilts!

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  • Die besten Fans der Liga? Vielleicht beim pöbeln, ansonsten halte ich einen Teil unserer Fans für maximal zweitklassig? Vielleicht sollte man darüber nachdenken, diese mal auszutauschen.

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    • Alex,

      stimme Dir ausdrücklich zu! Habe das schon wiederholt angemahnt: niemand wird durch niedermachen,auspfeifen und anpöbeln besser!! Das ist einfache angewandte Psychologie! Wie man es besser macht: siehe Fans von Lautern,Mainz und Freiburg! Letztere haben auch z.B. ihren Torwart trotz 3er Patzer nicht ausgepfiffen.Ergebnis: gestern gegen uns Weltklasse.Schulbeispiel,was nachhaltiger Rückhalt bringt.

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      • bernd42: niemand wird durch niedermachen,auspfeifen und anpöbeln besser!! Das ist einfache angewandte Psychologie! Wie man es besser macht: siehe Fans von Lautern,Mainz und Freiburg! Letztere haben auch z.B. ihren Torwart trotz 3er Patzer nicht ausgepfiffen.Ergebnis: gestern gegen uns Weltklasse.Schulbeispiel,was nachhaltiger Rückhalt bringt.

        Völlig richtig. Unsere tollen „Fans“ machen dafür lieber das Gegenteil und bringen so auch unseren Besten zum Wanken:

        nordbayern.de:
        Für kurzes Aufsehen sorgte dann Schäfer. Auch er wollte die verärgerten, aber zu keiner Zeit agressiven Fans sprechen. Doch die Fans wollten nicht und der Club-Keeper ging wieder in Richtung Katakomben. Auf seinem Weg dorthin feuerte er seine Kapitänsbinde auf den Rasen.

        Toll!

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      • bernd42,

        Es hat mich richtig traurig gestimmt, was gestern nach dem Spiel los war. Was konnte man der Mannschaft gestern denn vorwerfen? Spielerisch fand ich es absolut überzeugend, Baumann war unüberwindlich (da er von den Fans aufgemuntert und nicht niedergemacht wurde) und es gibt einfach Tage, in denen Du trotz bester Chancen fünf Stunden spielen kannst, ohne den Ball über die Linie zu bekommen.

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  • …die Armee hat leider auch schon das Stadion eingenommen 🙁

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  • Martin Bader ist heute um 11 Uhr auf sport1 in der Sendung „Der große FC Bayern und der Rest“ zu Gast.

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  • Wen es interessiert, ich habe gerade nachgeschaut: Der 1. FC Köln hat in der Saison 1991/92 erst am 14. Spieltag seinen ersten Saisonsieg feiern dürfen. Bis dahin hatte er elf (!!!) Unentschieden und zwei Niederlagen gehabt.

    Die Chancen für den Club, diesen Rekord zu brechen, standen noch nie so gut wie derzeit.

    Ach ja: Am Saisonende war Köln damals tatsächlich Tabellenvierter (!!!).

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    • Töffi:
      Wen es interessiert, ich habe gerade nachgeschaut: Der 1. FC Köln hat in der Saison 1991/92 erst am 14. Spieltag seinen ersten Saisonsieg feiern dürfen. Bis dahin hatte er elf (!!!) Unentschieden und zwei Niederlagen gehabt.

      Die Chancen für den Club, diesen Rekord zu brechen, standen noch nie so gut wie derzeit.

      Ach ja: Am Saisonende war Köln damals tatsächlich Tabellenvierter (!!!).

      Kleiner Nachtrag für die Jüngeren: Damals gab es noch keine Drei-Punkte Regel, d.h. der „Wert“ eines Unentschieden war ungleich höher als heute.

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      • Gerd: Kleiner Nachtrag für die Jüngeren: Damals gab es noch keine Drei-Punkte Regel, d.h. der “Wert” eines Unentschieden war ungleich höher als heute.

        Oh je…

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  • Leider ist es so, dass es unter den Clubfans nicht sehr wenige gibt, die sich mit dem Fußball als Spiel wenig bis gar nicht auseinandersetzen und dementsprechend ihr Wohl und Wehe gegenüber den Verantwortlichen ausschließlich vom Ergebnis abhängig machen.
    Ich war gestern natürlich auch…na ja, weniger enttäuscht als einfach schockiert und bin dann nach dem 3. Tor gegangen. Aber die Mannschaft anzupöbeln, weil der Ball nicht ins Tor wollte, zeugt von einem nicht allzu ausgeprägten Verstand.

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    • Hampelinho:
      Leider ist es so, dass es unter den Clubfans nicht sehr wenige gibt, die sich mit dem Fußball als Spiel wenig bis gar nicht auseinandersetzen und dementsprechend ihr Wohl und Wehe gegenüber den Verantwortlichen ausschließlich vom Ergebnis abhängig machen.

      Wenn von elf Punktspielen kein einziges gewonnen wird und sich im Pokal ein gegen den Abstieg spielender Zweitligist als eine Nummer zu groß erweist, sollte man es einem Fan schon zugestehen, dass er die Leistung seiner Mannschaft am Ergebnis misst.

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      • belschanov: Wenn von elf Punktspielen kein einziges gewonnen wird und sich im Pokal ein gegen den Abstieg spielender Zweitligist als eine Nummer zu groß erwies, sollte man es einem Fan schon zugestehen, dass er die Leistung seiner Mannschaft am Ergebnis misst.

        Bitte nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen. Beim ersten Heimspiel des neuen Trainers spielt doch die Pokalpleite überhaupt keine Rolle mehr. Zu beurteilen ist, was ER erreicht hat. Das ist zwar noch kein passendes Ergebnis, aber ein großer Fortschritt im Auftreten. Sich jetzt nach diesem Spiel im Stadion aufzuplustern, das für jeden, der gesunde Augen hat einfach nur bleed gloffn ist und den Spielverlauf auf den Kopf stellt, zeugt doch von grobem Unverständnis. Was erwarten die denn für Antworten? Gerade eben wurde reagiert und jetzt haben sie doch gerade erlebt, dass sich etwas ändert, entwickelt. Was gibts da zu fordern? Jetzt trefft aber mal das Tor! Ist doch hochgradig albern, v.a. zu diesem Zeitpunkt. Hätten wir noch Wiese, würde ich es verstehen, aber jetzt, nach 10 Tagen?

        Nein, Freunde, dafür fehlt mir jegliches Verständnis!

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        • Optimist:

          Bitte nicht immer Äpfel mit Birnen vergleichen. Beim ersten Heimspiel des neuen Trainers spielt doch die Pokalpleite überhaupt keine Rolle mehr. Zu beurteilen ist, was ER erreicht hat. Das ist zwar noch kein passendes Ergebnis, aber ein großer Fortschritt im Auftreten. Sich jetzt nach diesem Spiel im Stadion aufzuplustern, das für jeden, der gesunde Augen hat einfach nur bleed gloffn ist und den Spielverlauf auf den Kopf stellt, zeugt doch von grobem Unverständnis. Was erwarten die denn für Antworten? Gerade eben wurde reagiert und jetzt haben sie doch gerade erlebt, dass sich etwas ändert, entwickelt. Was gibts da zu fordern? Jetzt trefft aber mal das Tor! Ist doch hochgradig albern, v.a. zu diesem Zeitpunkt. Hätten wir noch Wiese, würde ich es verstehen, aber jetzt, nach 10 Tagen?

          Nein, Freunde, dafür fehlt mir jegliches Verständnis!

          Ich muss eingestehen, dass ich deinen Ausführungen nicht folgen kann. Ich weiß nicht, worauf du dich beziehst, wenn du mir nahelegst, nicht „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwelche Vergleiche angestellt zu haben. Ich habe nur gesagt, dass es legitim ist, wenn die Anhängerschaft von ihrer Mannschaft Punkte fordert – zumal dann, wenn diese zehnmal in Folge nicht gewonnen hat und bei einer erneuten Heimniederlage da steht, wo sie heute steht, nämlich auf einem direkten Abstiegsplatz. Wer da gerade Club-Trainer ist und wie lange er das schon ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

          Mit diesem Anliegen befinde ich mich übrigens in vollem Einklang mit Martin Bader, der bereits nach der Heimniederlage gegen den HSV sagte, dass jetzt so schnell wie möglich „Ergebnisse“ her müssen. Du siehst, meine Interessenslage scheint sich von der Interessenslage der Vereinsführung gar nicht so sehr zu unterscheiden.

          Ich spreche da allerdings nur für mich als FCN-Fan-Individuum und nicht für in irgendwelchen Fan-Clubs organisierten Anhängern, die sich als Gruppe definieren und sich, weil es offenbar für ihre Identität wichtig ist, bestimmten Gruppenritualen unterwerfen, wie z.B. die erfolgreichste deutsche Fußballmannschaft als „Bauern“ zu bezeichnen und Niederlagen gegen Augsburg, Hamburg, Mainz und Sandhausen aus irrationalen Gründen für weniger schlimm zu halten als eine Heimniederlage gegen Fürth und gerade dann – angeführt von irgendwelchen Fan-Club-Vorständen (jede Gruppe, die sich wichtig vorkommt, braucht ja einen Häuptling) – Erklärungen von den Spielern fordern.

          Habe gerade Bader auf Sport 1 gesehen. Bin irritiert darüber, dass, wie er sagte, das seit dem Fürth-Spiel angeknackste Verhältnis zu solchen sich als Repräsentaten des Vereins aufspielenden, in Gruppen organisierten Wichtigtuern ein ernsthaftes Problem des Vereins ist. Wenn sich ein Profiverein mit solchen selbsternanneten Vereinsvertretern arrangieren muss, kann ich nur sagen: Guud Nochd, Gaddndierla!

          Natürlich stehen die Spieler in der Verantwortung gegenüber der Anhängerschaft, die im Stadion, vor dem Fernseher und vorm Radio mit dem Club mitfiebert. Sie haben sich die Unterstützung und das Vertrauen der Anhänger durch gute Leistungen zu verdienen. Und wenn sie über einen langen Zeitraum keine Leistungen bringen, haben sie es auszuhalten, wenn sich Unmut regt und ihnen klar zu verstehen gegeben wird: So nicht, liebe Freunde! Und wenn ein Spieler das nicht aushält, soll er den Beruf wechseln.

          Es wird mir an diesem trüben Novembersonntag in diesem Blog allerdings zu viel über die Fans gesprochen. Man sollte lieber über FUSSBALL reden. Man sollte darüber reden, dass es ein Unding ist, wenn Mak sich im Strafraum des Gegners verzettelt, anstatt den Ball auf den völlig frei stehenden Hasebe abzulegen. Man sollte sich die Frage stellen, ob Kiyotake, der gestern eine Riesenchance zum 1:1 (oder 1:2?) versimpelte, für die Realität „Abstiegskampf in der Bundesliga“ geeignet ist. Man sollte auch fragen, warum Plattenhardt nicht postwendend ausgewechselt wurde, nachdem er kurz nach der Pause – möglicherweise in milanesischen Träumen versunken – die Spielidee des Fussballs in geradezu blasphemischer Weise verhöhnte. Und natürlich muss man die Frage stellen, ob die Leistungsstärke des Kaders von der sportlichen Leitung nicht fahrlässig überschätzt wurde. Ich bin nicht für die Ablösung von Martin Bader als Sportdirektor. Überhaupt nicht! Aber er muss sich schon die Frage stellen lassen, wie es zusammenpasst, das Ziel auszugeben, dass der FCN sich in der Bundesliga etabliert, und dem Spielerkader – wie sich mehr und mehr herauskristallisiert – nur mit viel Phantasie das Prädikat „bundesligatauglich“ verliehen werden kann.

          Der 1. FC Nürnberg muss ja nicht in der Bundesliga spielen. Wie mir hier in diesem Blog von einigen Kommentatoren mehrmals zu verstehen gegeben wurde, ist es anmaßend und von Arroganz zeugend, das vom 1. FC Nürnberg zu verlangen. Der Club kann auch sehr gut in der zweiten Liga spielen – und wenn’s auch dafür nicht reichen sollte noch weiter unten. In Münster, Emden, Erkenschwick und Cloppenburg wird ja auch Fußball gespielt. Vielleicht wäre es gesünder, wenn auch in der Chefetage des 1. FC Nürnberg endlich mal ein realistischeres, demütigeres Denken einkehren würde.

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          • belschanov sagt:
            Es wird mir an diesem trüben Novembersonntag in diesem Blog allerdings zu viel über die Fans gesprochen. Man sollte lieber über FUSSBALL reden. Man sollte darüber reden, dass es ein Unding ist, wenn Mak sich im Strafraum des Gegners verzettelt, anstatt den Ball auf den völlig frei stehenden Hasebe abzulegen. Man sollte sich die Frage stellen, ob Kiyotake, der gestern eine Riesenchance zum 1:1 (oder 1:2?) versimpelte, für die Realität “Abstiegskampf in der Bundesliga” geeignet ist. Man sollte auch fragen, warum Plattenhardt nicht postwendend ausgewechselt wurde, nachdem er kurz nach der Pause – möglicherweise in milanesischen Träumen versunken – die Spielidee des Fussballs in geradezu blasphemischer Weise verhöhnte. Und natürlich muss man die Frage stellen, ob die Leistungsstärke des Kaders von der sportlichen Leitung nicht fahrlässig überschätzt wurde. Ich bin nicht für die Ablösung von Martin Bader als Sportdirektor. Überhaupt nicht! Aber er muss sich schon die Frage stellen lassen, wie es zusammenpasst, das Ziel auszugeben, dass der FCN sich in der Bundesliga etabliert, und dem Spielerkader – wie sich mehr und mehr herauskristallisiert – nur mit viel Phantasie das Prädikat “bundesligatauglich” verliehen werden kann.
            Der 1. FC Nürnberg muss ja nicht in der Bundesliga spielen. Wie mir hier in diesem Blog von einigen Kommentatoren mehrmals zu verstehen gegeben wurde, ist es anmaßend und von Arroganz zeugend, das vom 1. FC Nürnberg zu verlangen. Der Club kann auch sehr gut in der zweiten Liga spielen – und wenn’s auch dafür nicht reichen sollte noch weiter unten. In Münster, Emden, Erkenschwick und Cloppenburg wird ja auch Fußball gespielt. Vielleicht wäre es gesünder, wenn auch in der Chefetage des 1. FC Nürnberg endlich mal ein realistischeres, demütigeres Denken einkehren würde.

            richtig!
            die fragen die sich stellen sind z.b.:
            -kann man mit einer solchen fehlpassquote im spiel nach vorne in Liga eins bestehen?
            -dito mit einer solchen chancenverwertung?
            -darf sich ein team im defensivspiel des bundesligaabstiegskampfs soviele individuelle fehler erlauben?
            – reicht die qualität des kaders, die grundsätzlich richtige spielidee von gv umzusetzen?
            nach momentanem stand lautet die antwort viermal nein. daran zu arbeiten ist ein hartes stück arbeit für gv.
            die Mannschaft, excoach wiesinger und das Management haben es in rekordverdächtiger kürze (gradmal über zehn spieltage!) geschafft, aus einer soliden mittelfeldtruppe der bundesliga einen fast schon sicher anmutenden absteiger zu formen und das ohne not.

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          • belschanov,

            Ich finde, Du sagst viel Richtiges. Ich finde aber auch, dass sich die Wut (wenn ich die Bilder verzerrter Gesichter und diverser Drohgebärden sehe, dann geht mir das über den Begriff „Ärger“ weit hinaus) gegen die völlig Falschen richtet.

            Denn:
            die, die auf dem Platz waren, haben – und das bestreiten ja nicht einmal viele Kritiker – alles versucht, was ihnen möglich war. Wenn ihnen nicht mehr möglich ist, dann ist das schade, dann muss man etwas übers Training zu verbessern suchen und in der Winterpause reagieren, aber dann kann man das den Spielern nicht vorwerfen. „Über-sich-hinauswachsen“ ist per definitionem eben nicht beständig möglich, sonst wäre das eben kein Hinauswachsen mehr.

            Was mich sehr stört: die, die in meinen Augen durch unprofessionelles Verhalten, Faulenzerei oder Undiszipliniertheit dem Verein in einer unbestrittenen Notlage nicht zur Verfügung stehen, sie werden immer mehr, stehen nicht auf dem Platz und werden so auch nicht angefeindet. Gleichwohl sind sie in meinen Augen auch und erheblich daran schuld, dass die Mannschaft dort steht, wo sie steht.

            Beispiele: ist ein Gebhart wirklich so verletzungsanfällig und, wenn ja, tut er dann alles dafür, dieser Veranlagung, für die er nichts kann, möglichst entgegenzuwirken, sprich: hat er einen professionellen Lebenswandel? Ich schaue mir da mal Leute an, die auch viel verletzt waren, wie ein Stranzl, die aber einiges dafür tun, um dem Privileg, Bundesliga zu spielen, gerecht zu werden. Oder auch Leute wie Simons, der in seinem Alter und bei seiner Spielbelastung nie längere Zeit verletzt war. Nur gute Gene? Wenn ja, dann habe ich erst recht die Pflicht, profihaft zu leben, wenn ich nicht über diese Gene verfüge. Also: nicht immer nur an die Fans appellieren, was sie für ihren Verein tun können – was tun teure Angestellte denn?

            Weitere Beispiele: Balitsch, Ildiz, Marcos Antonio oder auch Esswein – auch und gerade, wer verletzt ist, kann zeigen, wo er steht (Miki von Dortmund reiste auch mit Gipsfuß mit der Mannschaft mit und war dabei) und, sobald die Verletzungen überwunden sind, zeigen, dass er ein Profi ist und mit aller Gewalt Vergangenes Vergangenes sein lassen und (wieder) ins Team will. Insofern finde ich es schade, dass diejenigen hart angegangen werden, die sich wie Profis verhalten und, wie Nilsson, der ja auch oft verletzt war, offenbar einiges dafür tun, dass sie auf dem Platz stehen können, und andere entkommen all dem, indem sie sich gemütlich auf ihren Verträgen ausruhen und ihr Talent verkommen lassen. Gerade jetzt könnte uns ein fitter Gebhart sicherlich helfen – kommt der jemals wieder? Ich habe meine Zweifel. Leider kein Einzelfall. Unsere nie deklarierte Trainingsgruppe 2 wird jedenfalls immer größer…

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      • belschanov: Wenn von elf Punktspielen kein einziges gewonnen wird und sich im Pokal ein gegen den Abstieg spielender Zweitligist als eine Nummer zu groß erweist, sollte man es einem Fan schon zugestehen, dass er die Leistung seiner Mannschaft am Ergebnis misst.

        Dann hätten die tollen Fans nach Sandhausen, nach Augsburg, nach Braunschweig, nach Hamburg auf die Barrikaden gehen sollen, aber bitte nicht gestern, wo die Mannschaft sich wirklich zerrissen hat.

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  • @Alex, Tom, Claus, Manni der Libero und KUZ:

    Danke für den gestrigen kurzweiligen und fundierten „Clubfans-United“ Fussball-Tisch im LBP!

    Im Resultat sahen wir gestern trotz des bitteren 0:3 doch mehr Licht als Schatten und sind nach wie vor optimistisch.

    @Alex: das 30 Stunden Zeitfenster bis zum ersten Beitrag hast du nicht ganz eingehalten…

    @KUZ: soll ich Alexander das abfotografierte Foto vom MM zuschicken? Wenn ja mit welchem Vermerk? Allerdings ist die Qualität bei dem Licht in der Kneipe nicht die Beste, glaube ich.

    PS: Bomber Manolo war auch in the house!!

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    • Johnny Vegas,
      Nach dem haarsträubenden Schmarrn, den ich heute auf anderen Seiten lesen musste, konnte ich nicht anders als die selbstauferlegte 30 Stunden Regel zu brechen.

      Schön wars, sollten wir regelmäßiger machen. Wer ist noch alles in Gladbach? Ich bin mit Tom und Der Schwager vor Ort, ein zweites Frühstück im Uerigen am Samstag mittag wäre doch ein guter Anlaß für einen CU Stammtisch in Düsseldorf.

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      • Alex:
        Johnny Vegas,

        Ich bin mit Tom und Der Schwager vor Ort, ein zweites Frühstück im Uerigen am Samstag mittag wäre doch ein guter Anlaß für einen CU Stammtisch in Düsseldorf.

        Ich komme aus den Tiefen des Potts (Oberhausen) nach Mönchengladbach angereist. Da führt mich der Weg leider nicht über Ddorf.

        Aber vielleicht können wir uns ja im Stadion auf ein Bierchen treffen. Soweit ich weiß sitze ich mit meinem Gladbach-Kumpan auf der Hauptribühne in der Nähe der Presse…

        Wir können uns diesbezüglich ja nochmal zusammenfunken, was meinst?

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          • Alex:

            ok, dann kläre ich mal ab, wo genau wir sitzen und gebe dir dann Bescheid sobald ich mehr weiß.

            Wie schlägt sich den Meister Bader beim FCB TV?

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            • Johnny Vegas,

              kam noch nicht wirklich zu Wort. Er kommt jetzt nach der Werbung.

              Schlage einfach einen Treffpunkt vor, ich kenne mich etwas am Stadion aus. Oder wir treffen uns schon am Bahnhof.

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  • Generell muss man trotz der Ernüchterung festhalten:

    – wir haben einen neuen Trainer, der erkennbar frischen Wind in die Truppe gebracht hat und einen klaren Plan/ Ansprache an den Tag legt, Wunder konnte man in 1,5 Wo. nicht erwarten. Ich glaube und mag GV – coole Socke!
    – Spieler wie Platte/Hasebe/Poga/Kiyo haben gestern einen deutlichen Sprung in der Formkurve nach oben gemacht – für mich war platte der beste mit Ausnahme der Großchance, die er vergeigt hat
    – wir haben Ansätze von halbwegs guten offensivem Fussball gespielt, auch hier: das Defensivkonzept von DH kannst du nicht einfach abschalten…
    – trotz der Pleite: wir haben wieder gute Stürmer – solche Spiele gab es immer wieder bei allen Teams
    – wir haben einen Vollpfosten als neuen Coach vermieden
    -GV kann in der Winterpause den ein o. anderen sicher noch ersetzen, d.h. es besteht noch die Chance der Kaderadjustierung

    ok, es gibt auch einiges, was noch/nach wie vor nicht passt: bei Mak war es gestern wieder ein rückschlag und der Nillson steht immer wieder mal neben sich – vllt. sollte Angha/Pino mal in die IV rücken.

    Dennoch: wenn alle die Nerven bewahren, dann fahren wir noch genug PUnkte ein. Mit Gladbach/Wolfsburg kommen nun Gegner, die zwar saustark sind, aber uns traditonell eher liegen – ich hätte nix dagegen, wenn wir auch mal soviel Dusel/Weltklassetorwat wie der SCF bekämen…

    Ich bin mir ganz sicher: wir steigen nicht ab und werden Neunter. Warum? Weil wir Abstiegskampf können und Vereine wie Mainz/Frankfurt/Hoffe in der RR schon immer Muffensausen bekommen. Und wir werden auch mal wieder überraschend bei einem vermeintlich größeren Verein gewinnen – die Braunschweiger machen es ja vor!

    Im übrigen, habe ich erst mal Karten bestellt, endlich kann man mal wieder aus allen Kontingenten schöpfen….:-)) Ich bin so heiß auf den Club – jetzt erst recht!!! Am liebsten würde ich mitspielen, reicht aber wohl nur für die Alte Herren XI….:-))

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  • In der NN ist von „verärgerten, aber zu kleiner Zeit aggressiven Fans“ die Rede. Was es an Verärgerung nach einem solchen Spiel zu kritisieren gibt, verstehe ich nicht.

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      • Hannes: Dann les’ Dir mal den Beitrag der Ultras auf deren yabasta Blog durch

        Soso, die Kurve entscheidet also, wie sich ein Kapitän zu geben hat. Dieser Kindergarten sollte sich lieber mal selbst hinterfragen. Wenn das Scheiß Derby wichtiger sein soll, als die Ligazugehörigkeit, dann geht lieber wieder Fankneipen überfallen, als ins Stadion. Aber bitte nicht in unseren Farben, denn die haben Hohlbirnen nicht verdient. Die Kurve hat sich gefälligst hinter den gewählten Kapitän und die Mennschaft zu stellen. Wem das
        nicht passt, der soll zu Hause bleiben. Das wird dem Support gut tun, wenn alle wieder an
        einem Strang ziehen.

        Mann, regt mich das auf, dieses politisieren von Nichtigkeiten. Kinder, das ist ein Spiel! Da gehts nicht um Pseudo-Ehre, nur um Gewinnen, um Drinbleiben. Und den absoluten Leistungsträger zu demontieren hilft dabei mit Sicherheit nicht! Man merkt ihm ja bereits an, dass Euer Schwachsinn Wirkung zeigt!

        Kriegt euch mal wieder ein, zeigt Größe, nicht infantile Trotzigkeit!

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        • Optimist,

          Genau so isses!

          Was für ein polemischer Müll. Da wird ein Spieler – ein ganz gewöhnlicher Mensch – von 1500 „Fans“ in eine Situation getrieben, in der er nachweislich nicht einmal die Möglichkeit hat, heile wieder hinauszukommen, und dann nutzt man seine gezeigten Emotionen, um seinen Kopf zu fordern. Ja, diese drastische Formulierung passt hier. Was beschämenderes habe ich in meinen 20 Jahren als Clubfan noch nicht gelesen.

          Was kommt als nächstes? Forderung nach Vereinsaustritt? Und wenn wir soweit sind, jagen wir Raphael Schäfer und seine Familie durch die Innenstadt? Handy-Terror hatte es ja schon letzte Saison, wird also Zeit für neue Dimensionen (Für alle zum mitschreiben: ironischer Unterton).

          Ich hoffe, dass Raphael Schäfer sich nicht unterkriegen lässt und viel mehr noch, dass alle in der Nordkurve wieder zur Vernunft kommen.

          Das ist schon zu traurig um wahr zu sein!

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          • tomcat07,

            zumal es sich ja nicht um „Die Nordkurve“ handelt, sondern um einige hundert Idioten, die in Rapid Wien Schals rumlaufen, vom Spiel weder etwas verstehen noch es bewußt mitbekommen und sich durch ihr Verhalten glauben, einen Lebenszweck für ihr kümmerliches Dasein zu schaffen.

            Ich hoffe, der Verein greift endlich durch, Dortmund ist da ja ein den letzten Tagen ein gutes Vorbild gewesen.

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            • Alex,

              ja, da ist dann auch mit mir die Verallgemeinerung durchgegangen, danke für die Korrektur.

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            • Alex,

              Genau das ist es ja. Dem Spiel vom Sitzplatz konzentriert zu folgen, ist ja schon schwierig genug, aber dauersingend-hopsend Leistungen beurteilen zu wollen – das ist doch Blödsinn.

              Ansonsten muß ich mich noch einem Kommentar anschließen, warum wurde Plattenhardt nicht zeitnah ausgewechselt? Habe zum Glück nur die Zusammenfassung gesehen, aber in der war er (negativ) spielentscheidend.

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            • Zitat zu meinem Beitrag, ich paß mich bei der Blogtechnik dem Torhunger Plattenhardts an.

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          • tomcat07: Ich hoffe, dass Raphael Schäfer sich nicht unterkriegen lässt und viel mehr noch, dass alle in der Nordkurve wieder zur Vernunft kommen.

            Genau das hoffe ich ebenso, weil ich ihn symphatisch finde, wohlwissed daß er bei manch Fan spaltend wahrgenommen wird. Als ich mit Frau und meinem Little 3 Jahre auf dem Volksfest war, trafen wir auf Raphael Schäfer mit seinen Kindern beim Ponyreiten, auf meine Frage hin hat er ohne zögern ein Foto mit meiner Frau und meinem kleinen mitten auf dem Volksfest machen lassen, symphatisch freundlich und ich habe jetzt ein schönes Bild im Kasten. Meine Frau nicht so fußball affin ist jetzt Schäfer Fan und ihr Foto mit ihm auf Instagram ein Renner 🙂

            Als Torwart halte ich ihn ebenso für einen sehr guten, niemand spielt perfekt konstant durch eine Saison. Wir kommen da nur mit Schäfer und seiner Erfahrung wieder raus.

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        • Optimist: Soso, die Kurve entscheidet also, wie sich ein Kapitän zu geben hat. Dieser Kindergarten sollte sich lieber mal selbst hinterfragen. Wenn das Scheiß Derby wichtiger sein soll, als die Ligazugehörigkeit, dann geht lieber wieder Fankneipen überfallen, als ins Stadion. Aber bitte nicht in unseren Farben, denn die haben Hohlbirnen nicht verdient. Die Kurve hat sich gefälligst hinter den gewählten Kapitän und die Mennschaft zu stellen. Wem das
          nicht passt, der soll zu Hause bleiben. Das wird dem Support gut tun, wenn alle wieder an
          einem Strang ziehen.

          Mann, regt mich das auf, dieses politisieren von Nichtigkeiten. Kinder, das ist ein Spiel! Da gehts nicht um Pseudo-Ehre, nur um Gewinnen, um Drinbleiben. Und den absoluten Leistungsträger zu demontieren hilft dabei mit Sicherheit nicht! Man merkt ihm ja bereits an, dass Euer Schwachsinn Wirkung zeigt!

          Kriegt euch mal wieder ein, zeigt Größe, nicht infantile Trotzigkeit!

          Vor allem diese arrogante Anmaßung zu behaupten, dass man selbst für die gesamte Kurve spreche.

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          • Hampelinho: Vor allem diese arrogante Anmaßung zu behaupten, dass man selbst für die gesamte Kurve spreche.

            Yep 100% richtig!

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        • Optimist: Soso, die Kurve entscheidet also, wie sich ein Kapitän zu geben hat. Dieser Kindergarten sollte sich lieber mal selbst hinterfragen. Wenn das Scheiß Derby wichtiger sein soll, als die Ligazugehörigkeit, dann geht lieber wieder Fankneipen überfallen, als ins Stadion. Aber bitte nicht in unseren Farben, denn die haben Hohlbirnen nicht verdient. Die Kurve hat sich gefälligst hinter den gewählten Kapitän und die Mennschaft zu stellen. Wem das
          nicht passt, der soll zu Hause bleiben. Das wird dem Support gut tun, wenn alle wieder an
          einem Strang ziehen.

          Mann, regt mich das auf, dieses politisieren von Nichtigkeiten. Kinder, das ist ein Spiel! Da gehts nicht um Pseudo-Ehre, nur um Gewinnen, um Drinbleiben. Und den absoluten Leistungsträger zu demontieren hilft dabei mit Sicherheit nicht! Man merkt ihm ja bereits an, dass Euer Schwachsinn Wirkung zeigt!

          Kriegt euch mal wieder ein, zeigt Größe, nicht infantile Trotzigkeit!

          Wenn ich den Artikel auf YB so lese und das Geschwafel vom ‚hohen Ehrenamt‘ ist das eine Problematik und Gelaber, das uns in der jetzigen Situation am wenigstens hilft. Wer Ehrenämter diskutieren will soll sich einem Kaninchenzüchterverein oder so etwas anschließen.
          Mich interessiert vielmehr, wie wir da sportlich wieder herauskommen. Mangelnden Einsatz konnte man Schäfer noch nie vorwerfen!

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  • Es ist doch völlig normal, wenn man alle Jahre wieder die besten Spieler an andere Vereine abgibt und verliert, zwangsweise unten drin zu stehen. Das kann man vielleicht einmal oder höchstens zweimal machen, um es zu kompensieren, aber nicht alle Jahre, wie es beim Club der Fall ist. Die Spieler, die nachrückten, sind zwar nicht schlecht, aber es reicht halt doch nicht. Die Mannschaft bräuchte einen Spieler, wie Saenko, den wir nach Russland abgeben mussten. Spielt der eigentlich noch? Vielleicht könnte man ihn zurückholen.

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  • @Optimist
    Ich hoffe, dass Du gemerkt hast, dass ich die Kritik am Verhalten einiger Fans nach dem Spiel teile, weil Du mich zitierst.
    Ich finde den Text der UN so was von daneben. Die sprechen von „den Fans“. Mich haben die ganz sicher nicht gemeint.

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    • Hannes,

      schon klar, das Zitat war nur der Aufhänger für meinen Kommentar, damit man weiß, worum es geht.

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  • Heute kann man die Kommentare wieder lesen, gestern war das Niveau unterirdisch!!!

    Ich bin der Meinung, dass dies gestern mit Abstand das beste Spiel des Clubs in dieser Saison war. Natürlich ist eine Mannschaft nach so einer langen Negativserie total verunsichert und ohne Selbstvertrauen. Aber spielerisch konnte man doch deutlich die Handschrift des neuen Trainers sehen. Wäre ein Tor für Nürnberg gefallen – ich glaube zum Beispiel, dass das „Tor“ von Pogatetz, wenn es Gomez oder Mandzukic geköpft hätte natürlich korrekt gewesen wäre – hätten wir ein ganz anderes Spiel gesehen und vermutlich hätten wir dann 3 Punkte und eitel Sonnenschein. Aber so ist es eben im Fußball.

    Ich kann mich gut an Spiele von Bayern erinnern, als noch Beckenbauer, Gerd Müller, etc., spielten, bei denen sie auch nicht gewannen, obwohl sie 90 Minuten lang auf ein Tor spielten und drückend überlegen waren.

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  • @Juwe

    Ein Foto mit Raphael Schäfer ist ja nun wirklich etwas, was noch die Enkel interessieren wird….Immerhin hast Du jetzt ein Foto mit dem schlechtesten deutschen Profikeeper bei Fernschüssen (ab 25m) sowie bei der Strafraumbeherrschung….Nur als Protestierer gegen gelbe Karten, da ist er spitze…Mit seinem Durchschnittswert von 6 km Laufleistung pro Spiel ist er der laufstärkste deutsche Keeper, aber nützen tut es nix, denn trotzdem ist das Clubtor eine Schießbude…siehe kassierte Tore…

    Als ich noch ein heißer Clubfan war, da ließ ich mich mal mit dem „Wettbetrüger“ Vlado Kasalo photographieren….aber stolz bin ich darauf heute nicht….Vielleicht noch ein Foto mit Michael Oenning gefällig… oder Thomas von Heesen…..und anderen vorzeitig geschassten „Leistungsträgern“.

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    • Wiesenhahn:
      @Juwe

      Ein Foto mit Raphael Schäfer ist ja nun wirklich etwas, was noch die Enkel interessieren wird….Immerhin hast Du jetzt ein Foto mit dem schlechtesten deutschen Profikeeper bei Fernschüssen (ab 25m) sowie bei der Strafraumbeherrschung….Nur als Protestierer gegen gelbe Karten, da ist er spitze…Mit seinem Durchschnittswert von 6 km Laufleistung pro Spiel ist er der laufstärkste deutsche Keeper, aber nützen tut es nix, denn trotzdem ist das Clubtor eine Schießbude…siehe kassierte Tore…

      Als ich noch ein heißer Clubfan war, da ließ ich mich mal mit dem “Wettbetrüger” Vlado Kasalo photographieren….aber stolz bin ich darauf heute nicht….Vielleicht noch ein Foto mit Michael Oenning gefällig… oder Thomas von Heesen…..und anderen vorzeitig geschassten “Leistungsträgern”.

      Michael Oenning hat auf seinem Gebiet riesen Stärken, wir könnten froh sein, wenn wir ihn für die Nachwuchsarbeit zur Verfügung hätten. Man hätte das sehen müssen, daß er nicht als Cheftrainer der BuLi Mannschaft seine Stärken hat. Ich finde ihn nach wie vor eine positive Erscheinung. Und mit Dir, will wohl niemand ein Foto?

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  • @Beat60

    Kannst Du mir mal erklären, was in dem Post von Dir gegenüber Schäfer (seitens des Fans) beleidigend war. Im Gegenteil: Schäfer wird für seine katastrophale Leistung sachlich kritisiert und fängt dann an, die zahlenden Zuschauer anzupöpeln. Ich bin mir sicher….das Publikum wird diesem Typen bei den nächsten Spielen die Antwort geben, die er verdient…Der hat in der Bundesliga nix zu suchen…weil er jedesmal so hält, wie Baumann gegen den HSV.

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    • Wiesenhahn:
      @Beat60
      Kannst Du mir mal erklären, was in dem Post von Dir gegenüber Schäfer (seitens des Fans) beleidigend war. Im Gegenteil: Schäfer wird für seine katastrophale Leistung sachlich kritisiert und fängt dann an, die zahlenden Zuschauer anzupöpeln. Ich bin mir sicher….das Publikum wird diesem Typen bei den nächsten Spielen die Antwort geben, die er verdient…Der hat in der Bundesliga nix zu suchen…weil er jedesmal so hält, wie Baumann gegen den HSV.

      Klar Fliegenfänger, Arbeitsverweigerung sehr sachlich. Aber wenn jemand schon das Spiel als katastrophale Leistung bezeichnet, dann kann man auch nichts anderes erwarten als daß der sowas sachlich findet und die Aussagenzu Frau Wildermuth wahrscheinlich auch..

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  • Korrektur: Freiburg Tumulte…meinte natürlich vorletzte Saison, kurz bevor Streich kam.

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    • juwe,
      Und vor allem haben die Freiburger ganz sicher nicht nach 2 Spielen unter dem neuen Trainer, in denen deutlich Verbesserungen zu sehen waren, sich aufgeführt als wäre der Gang in die 2. Liga schon beschlossene Sache, denn nur das würde aus meienr Sicht vergleichbare emotionale Reaktionen nachvollziehbar machen.
      Und noch ein Positivbeispiel: Augsburg mit 9 Punkten in der Rückrunde hat sich auch nicht unterkriegen lassen. Die Fans haben die Entscheidung an dem Trainer festzuhalten mitgetragen.

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      • Beate60:
        juwe,
        Und vor allem haben die Freiburger ganz sicher nicht nach 2 Spielen unter dem neuen Trainer, in denen deutlich Verbesserungen zu sehen waren, sich aufgeführt als wäre der Gang in die 2. Liga schon beschlossene Sache, denn nur das würde aus meienr Sicht vergleichbare emotionale Reaktionen nachvollziehbar machen.
        Und noch ein Positivbeispiel: Augsburg mit 9 Punkten in der Rückrunde hat sich auch nicht unterkriegen lassen. Die Fans haben die Entscheidung an dem Trainer festzuhalten mitgetragen.

        Man muß sich doch nichts vormachen oder sich etwas wünschen, was die angeblich haben wir aber nicht, die Mechanismen sind überall gleich, unterschiedlich sind nur die Ziele.
        Ganz abgesehen bin ich schon lange unzufrieden mit der Entwicklung als Gesammmtsituation. Erst jahrelang unappetitlicher Fußball und gerade so drin bleiben, weil Hecking zumindest das konnte und statt einem anstehenden Fortschritt kommt dann der totale Einbruch.

        Bin selbst gespannt ob und wann Verbeek der Mannschaft seine Inhalte vermitteln kann, bislang kann man das noch nicht beurteilen. Aber niemand im Umfeld kennt ihn gut und er nicht die Bundesliga aus der Innenansicht.
        DWeniger vertraue ich der Mannschaft, sie hat schon Wiesinger im Regen stehen lassen und jetzt erstmal Verbeek die Premiere verhagelt.
        Ich sehe eine Verbesserung nur in Neuzugängen, wobei natürlich auch die mit Augenmaß verpflichtet werden müssen, sonst hilfts ja wieder nichts.

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        • juwe,
          Nein eben nicht. Die Mechanismen sind nicht überall gleich. Wir können uns nicht wie Hoffenheim oder Wolfsburg auch während der Saison drei verschiedene Trainer leisten, wenn es uns nicht passt. Und andere Vereine wie Bremen oder Augsburg durchstehen auch mit ihrem Trainer schwere Zeiten.
          Und auch die Fans unterscheiden sich in der Frage wieviel Toleranz sie beispielsweise haben, wieviel Chaoten sich in ihren Reihen tummeln, wie häufig sie mit Pyro negativ auffallen oder wie lange sie die Mannschaft auch in Negativserien unterstützen oder ab wann sie dann anfangen, Randale zu machen. Ich sah mit Grausen wie die Hertha oder Stuttgart, wo Bobic und Preetz immer wieder mit denselben Mechanismen auf schlechte Phasen reagieren und denk dann an frühere Zeiten bei uns.
          Wie gesagt, der erste Frust bei allen drei Toren ist klar, aber auch als frustrierter Fan sollte man in der Lage sein zu sehen, daß die Mannschaft ganz anders gespielt hat, daß viel Pech dabei war und daß es nichts, aber auch gar nichts bringt, jetzt gegen den besten Mann dieser Saison so ein Fass aufzumachen, nur weil man so kindisch und nachtragend wegen den verlorenen Derbys ist und da einen völlig schuldlosen Sündenbock dafür ausgemacht hat.
          Und bin ehrlich gesagt baff erstaunt, mit welcher Engelsgeduld Bader und Schäfer versuchen, diese verirrten Schafe wieder in die Herde zurückzuholen.

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          • Beate60:
            Nein eben nicht. Die Mechanismen sind nicht überall gleich. Wir können uns nicht wie Hoffenheim oder Wolfsburg auch während der Saison drei verschiedene Trainer leisten, wenn es uns nicht passt. Und andere Vereine wie Bremen oder Augsburg durchstehen auch mit ihrem Trainer schwere Zeiten.

            Warum soll der FCN sich nicht drei Trainer in einer Saison leisten können? Als ob Hopp oder VW da nach Belieben Millionen nachschießen. Rangnick hat das Handtuch geworfen, weil Hopp eben genau das nicht getan hat und VW kann es als AG erst gar nicht.

            Mal grob überschlagen, was so ein Abstieg kostet?

            Ich mag das Gerede vom armen FCN einfach nicht mehr hören und wenn man genau hinschaut viele andere auch nicht. Bei jedem Konkurrenten in der Liga gibt es einen Grund, warum der Club eben schlechter dasteht.

            Gut, Bayern, Dortmund und vielleicht auch Leverkusen und Schalke sind finanziell wirklich zwei Schritte entfernt. Aber der Rest?

            Und womöglich noch Freiburg und Augsburg. Eine Studentenstadt und Münchens Schlafquartier hängen Nürnberg ab weil deren Riesenstadien keine Aschenbahn haben. Augsburg taugt übrigens auch nicht als Vergleich im Umgang mit den Trainern. Die haben in der Vorrunde der letzten Saison nicht annähernd so planlos gespielt wie der Club in den letzten 10 Spielen unter Wiesinger.

            Nach vier Jahren Abstiegskrampf und Niemandsland geprägt von Rumpelfußball stehen die Sponsoren einfach nicht Schlange. Bei dem Gegurke würde sich auch keiner beim Schampus-Schlürfen sehen lassen wollen, höchstens Lokalpolitiker im Wahlkampf. Der Rest fährt mit der S-Klasse 150km die A9 runter.

            Daß ein paar Vögel in der Kurve unzufrieden mit der Gesamtsituation sind und einen Film schieben, sollte uns nicht den Blick auf die Realität vernebeln. Nur weil die mit ihrer Analyse und dem Ziel ihrer Wut danebenliegen, ist noch lange nicht alles in Butter.

            Bader hat sich für meine Begriffe zu lange vom Versagen seiner Vorgänger und dem von ihnen hinterlassenen Scherbenhaufen bestimmen lassen, ein Stück zu viel gespart und die Ansprüche auch ein Stück zu weit runtergefahren. Der grundlegende Plan war und ist zwar gut, aber in Details nicht immer gut umgesetzt. Wenn es jetzt in Liga zwei geht, dann stehen wir wieder am Anfang. Das ist frustrierend und wird weder seiner Gesamt-Leistung gerecht, noch entspricht es dem Potenzial des Club.

            Wir sollten schauen, daß wir die gerade Durchgedrehten schnellstmöglich wieder ins Boot bekommen und die Gräben nicht vertiefen, indem wir auf sie einschlagen. Jede weitere Unruhe kann nur schaden.

            Die letzten beiden Spiele waren ein Lichtblick und wenn dann vielleicht noch der neue Trainer in der WP den einen oder anderen Landsmann aus dem Hut zaubert, der den Dispo nicht überstrapaziert, dann könnte die Saison noch halbwegs gut ausgehen. Wäre schade, wenn es daran scheitert, daß die Fans uneins sind.

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            • Nick:

              Wäre schade, wenn es [der Klassenerhalt] daran scheitert, daß die Fans uneins sind.

              Ich blick‘ da nicht durch!

              Was hat Uneinigkeit unter den Fans mit dem Erreichen von sportlichen Zielen zu tun?

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              • belschanov: Ich blick’ da nicht durch!

                Was hat Uneinigkeit unter den Fans mit dem Erreichen von sportlichen Zielen zu tun?

                Im Fußball ist der Zuschauer zum Glück noch ein wenig mehr als bloßer Geldlieferant. Die Stimmung auf den Rängen hat bis zu einem bestimmten Punkt durchaus Einfluß auf das Spielgeschehen. Im Negativen noch stärker als im Positiven.

                Wenn also im Block die Stimmung kippt, wird es psychologisch ganz schwer. Da spielen zwar Profis, aber eben doch Menschen…

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          • Beate60: Und bin ehrlich gesagt baff erstaunt, mit welcher Engelsgeduld Bader und Schäfer versuchen, diese verirrten Schafe wieder in die Herde zurückzuholen.

            Ja aber nichts wird wirklich besser sondern schlechter. Ich zweifle nicht an, daß die angesprochenen Verantwortlichen ihr bestes versuchen. Aber scheinbar reicht es nur zur grauen Maus, die alle paar Jahr das Image als Redkordabsteiger wieder aufblitzen läßt.

            Ich interesse mich für Sport, es ist wunderbar daß die Finanzen in Ordnung sind, soll es so sein.

            Nur was seit Jahren auf dem Platz herauskommt, wie ich oben schon schrieb mich interessiert der Sport, ist unterdurchschnittlich bis durchschnittlich und ab und zu mal ein Totalabsturz.

            Klar wir sind noch nicht abgestiegen in dieser Saison, führen uns aber sportlich bislang auf wie ein glasklarer Absteiger und brechen einen Negativrekord nach dem anderen.
            Ich habe dennoch Hoffnung in Verbeek, daß er es in den Griff bekommt, aber er ist für uns ein völlig unbeschriebenes Blatt, ich bin sehr gespannt, was wir die nächsten Wochen zu sehen bekommen.

            Die erste Emotion nach dem Freiburg Spiel, die uns seit Jahren auf der Nase herumtanzen ist verflogen, aber die Ratlosigkeit ist geblieben. Im übrigen in die Mannschaft in dieser Zusammenstellung habe ich definitiv kein Vertrauen mehr. Man verliert nicht mal einfach so zwei Heimspiele nacheinander mit zusammen 0:8 Toren, das ist nicht mit Pech erklärbar.

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  • Nur mal so ketzerisch in die Runde geworfen: Sollte es am Saisonende zu den Relegationsspielen Freiburg gegen Fürth kommen … für wen sollte man als Clubfan da die Daumen drücken?

    Schwierige Entscheidung? Vielleicht.
    Ich wüsste jedenfalls, zu wem ich halten würde.

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    • Töffi,

      Für mich gar nicht, da ich a) Anti-Fü bin, b) in der Freiburger Ecke geboren bin und c) es gestern nicht am SC lag, sondern an der Chancenverwertung und an „höheren Mächten“ (kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu)

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    • Töffi: Nur mal so ketzerisch in die Runde geworfen: Sollte es am Saisonende zu den Relegationsspielen Freiburg gegen Fürth kommen … für wen sollte man als Clubfan da die Daumen drücken?

      Einfacher wird die Entscheidung falls der Club gegen Fürth in die Relegation muß, ein durchaus denkbares Szenario. :-X
      nur so erreichen wir nichtmal die Reli

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  • Habe mich immernoch nicht beruhigt. Wie hier schon geschrieben finde ich das wir gestern die beste Saisonleistung gesehen haben. so viel Pech muss man erstmal in einem Spiel haben!
    Was ich nicht verstehe ist die Kritik an Schäfer. Dieser ist mit Ausnahme vom HSV Spiel der beste Spieler in dieser Saison.

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  • Schön, daß das mit den Bremer und Freiburger Fans mal jemand klargestellt hat.

    Ich finde das Fan-Bashing jedenfalls unangebracht.

    Bei keinem Verein herrscht eitel Sonnenschein, wenn jahrelang Fußball zum Abgewöhnen gespielt wird. Es sind ja beileibe nicht nur die letzten 11 Spiele, die Anlaß zur Klage geben.

    Den Club mit Freiburg zu vergleichen ist für mich ohnehin ein Witz. Wer sind wir denn und wer ist bitte Freiburg?

    Die sind von den Voraussetungen her beinahe genauso weit weg von uns wie wir von den Bayern. Warum sind die dann bitte unser Anspruch?

    Weil der Club vor 10 Jahren mal fast pleite war?

    Jetzt hört aber auf.

    Hier läuft doch seit Jahren einiges schief, Platz 10 hin oder her. Wann gab es das letzte Spiel, bei dem man mal richtig zufrieden nach hause ging? Das ist lange her. Eigentlich heißt es seit Jahren entweder „Hauptsache nicht verloren“ oder „egal, Hauptsache 3 Punkte“.

    Und dann auch noch das Theater bei den Derbies. Da kommt der kleine Nachbar als Zweitligist, kickt einen aus dem Pokal und keiner darf sich aufregen. Dann kommt der gleiche Nachbar, nimmt als ausgemachter Absteiger in der Liga die Punkte mit und wieder ist der Groll der Fans unangebracht.

    Nee, Freunde, so geht das doch nicht. Da muß man sich doch nicht wundern, wenn irgendwann zum ungünstigsten Zeitpunkt mal der Deckel hochgeht.

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  • Respekt vor diesem Mann, unserem Kapitän:

    http://www.fcn.de/news/artikel/ich-habe-ueberreagiert/

    Er lässt sich nicht auf das Niveau von Nürnbergs größtem Kindergarten herunter:

    http://yabasta.blogsport.de/2013/11/03/der-kapitaen-klatscht-aber-er-klatscht-nicht-mit-herz/

    Bedenklich, welchen Einfluss diese Gruppierung hat!
    Eine Gruppierung, die ihre propagierten Werte selbst mit Füßen tritt und sich gegenüber Mitmenschen unfassbar unverschämt verhält!

    Der Glubb braucht dringend eine neue Fankultur!
    Danke für dieses Forum hier, das einzige, welches fair und sachlich einwandfrei berichtet!

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  • Diese sieglose Serie zum Saisonauftakt hat mein Interesse geweckt. Ich habe mal nachgeschaut, wann es Vergleichbares zuletzt gegeben hat.

    In der Saison 2007/08 gelang Energie Cottbus am 12. Spieltag sein erster Sieg. Am Saisonende war Cottbus 14.

    In der Saison 1999/2000 gelang dem MSV Duisburg am 12. Spieltag sein erster Sieg. Am Saisonende war Duisburg 18.

    Auch 1994/95 startete Duisburg schwach und kam erst am 15. Spieltag zum ersten Sieg. Am Saisonende war Duisburg 17.

    Und, wie schon weiter oben erwähnt, gelang dem 1. FC Köln 1991/92 am 14. Spieltag der erste Sieg. Am Saisonende war Köln 4.

    Weiter zurück bin ich in der Bundesligageschichte nicht gegangen. Vielleicht findet sich in früheren Jahren eine noch längere Durststrecke zum Saisonauftakt.

    Der Club wäre nicht der Club, würde er sich nicht auch diesen Rekord sichern.

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  • Aufstehen! Weitermachen!
    Exakt die richtige Überschrift.

    Die Mannschaft hat es über 90(!) Minuten versucht. Die Mannschaft hat sehr viele Chancen erarbeitet. Die Mannschaft stand hinten bis zum 0:1 sehr gut, danach haben sie halt „aufgemacht“.. Ja mei, solche Spiele hat jeder schonmal gesehen.
    Hatte zudem noch Pech mit 2 Aluminium-Treffern sowie 2 entscheidenden Kann-Entscheidungen des Schiris gegen uns..

    Das ist mir allemal lieber als eine Art 8-1-1 (bzw. 4-1-4-1 wobei die erste 4 an der 16er Linie und die zweite 4 an der 20er Linie rumgurkte), was oft unter Hecking und auch Wiesinger praktiziert wurde.
    Vom Ergebnis abgesehen war das seit gefühlten Ewigkeiten das erste Spiel wo ich es bedauert habe vor dem Fernseher zu sein und nicht im Stadion, meist war es leider umgekehrt. Meine Mannschaft hat gefighted und hat versucht sich durch (halbwegs) kreatives und offensives Spiel ein Tor zu „erarbeiten“.
    Hat nicht geklappt… Scheiß drauf… dann halt beim nächsten Mal.
    Wenn meine Mannschaft es schafft sich in jedem Spiel so zu bemühen werden wir nicht absteigen!

    Noch 2 weitere Gedanken:

    1. Der Kommentar auf Ya Basta ist ja echt der Hammer.Wenn das tatsächlich die Grundstimmung bei „den“ Ultras widerspiegelt kann ich nur ein Fazit ziehen. „Mein“ Verein braucht und will Euch nicht.
    Persönlich kotzt Ihr mich schlichtweg nur an und habt den Bonus durch die Choreo für den jüdischen Trainer (sry, Name fällt mir grad nicht ein) schon längst wieder aufgebraucht.
    „Der Kapitän klatscht, aber er klatscht nicht mit Herz.“ Meine erste Asoziation ist eine Denuntiation im sogenannten 3. Reich weil der Hitlergruß „halbherzig“ ausgeführt wurde. Tut mir ja Leid, aber is so.
    Also mein Fazit zu FCN-Ultras: Bei mir persönlich habt Ihr den allerletzten Kredit verspielt. Hab einfach keinen Bock mehr auf EUren Scheiß. Mir reichts. Ihr seid im wahrsten Sinne des Wortes asozial.

    2. Könnte man Kiyo mal so ganz höflich beibringen dass man nicht unbedingt zwanghaft und sinnfrei immer versuchen muss gegen 2-3 Gegner zu dribbeln? Das war letzte Saison schon ätzend, aber diese Saison nervt mich dieses „ich muss unbedingt erstmal noch 2-3 Schlenzer machen bevor ich passen darf“ ungemein.

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    • troy_69:
      Aufstehen! Weitermachen!
      Exakt die richtige Überschrift.
      Die Mannschaft hat es über 90(!) Minuten versucht. Die Mannschaft hat sehr viele Chancen erarbeitet. Die Mannschaft stand hinten bis zum 0:1 sehr gut, danach haben sie halt “aufgemacht”.. Ja mei, solche Spiele hat jeder schonmal gesehen.
      Hatte zudem noch Pech mit 2 Aluminium-Treffern sowie 2 entscheidenden Kann-Entscheidungen des Schiris gegen uns..
      Das ist mir allemal lieber als eine Art8-1-1 (bzw. 4-1-4-1 wobei die erste 4 an der 16er Linie und die zweite 4 an der 20er Linie rumgurkte), was oft unter Hecking und auch Wiesinger praktiziert wurde.
      Vom Ergebnis abgesehen war das seit gefühlten Ewigkeiten das erste Spiel wo ich es bedauert habe vor dem Fernseher zu sein und nicht im Stadion, meist war es leider umgekehrt. Meine Mannschaft hat gefighted und hat versucht sich durch (halbwegs) kreatives und offensives Spiel ein Tor zu “erarbeiten”.
      Hat nicht geklappt… Scheiß drauf… dann halt beim nächsten Mal.
      Wenn meine Mannschaft es schafft sich in jedem Spiel so zu bemühen werden wir nicht absteigen!
      Noch 2 weitere Gedanken:
      1. Der Kommentar auf Ya Basta ist ja echt der Hammer.Wenn das tatsächlich die Grundstimmung bei “den” Ultras widerspiegelt kann ich nur ein Fazit ziehen. “Mein” Verein braucht und will Euch nicht.
      Persönlich kotzt Ihr mich schlichtweg nur an und habt den Bonus durch die Choreo für den jüdischen Trainer (sry, Name fällt mir grad nicht ein) schon längst wieder aufgebraucht.
      “Der Kapitän klatscht, aber er klatscht nicht mit Herz.” Meine erste Asoziation ist eine Denuntiation im sogenannten 3. Reich weil der Hitlergruß “halbherzig” ausgeführt wurde. Tut mir ja Leid, aber is so.
      Also mein Fazit zu FCN-Ultras: Bei mir persönlich habt Ihr den allerletzten Kredit verspielt. Hab einfach keinen Bock mehr auf EUren Scheiß. Mir reichts. Ihr seid im wahrsten Sinne des Wortes asozial.
      2. Könnte man Kiyo mal so ganz höflich beibringen dass man nicht unbedingt zwanghaft und sinnfrei immer versuchen muss gegen 2-3 Gegner zu dribbeln? Das war letzte Saison schon ätzend, aber diese Saison nervt mich dieses “ich muss unbedingt erstmal noch 2-3 Schlenzer machen bevor ich passen darf” ungemein.

      Unterschreibe ich! Was maßen sich diese intellektuell Minderbemittelten (anders kann man deren Pamphlete nicht deuten) an, über die „Gesinnung“ ihnen persönlich nicht bekannter Menschen zu urteilen!

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  • Aufstehen! Weitermachen!
    Exakt die richtige Überschrift.

    Die Mannschaft hat es über 90(!) Minuten versucht. Die Mannschaft hat sehr viele Chancen erarbeitet. Die Mannschaft stand hinten bis zum 0:1 sehr gut, danach haben sie halt „aufgemacht“.. Ja mei, solche Spiele hat jeder schonmal gesehen.
    Hatte zudem noch Pech mit 2 Aluminium-Treffern sowie 2 entscheidenden Kann-Entscheidungen des Schiris gegen uns..

    Das ist mir allemal lieber als eine Art 8-1-1 (bzw. 4-1-4-1 wobei die erste 4 an der 16er Linie und die zweite 4 an der 20er Linie rumgurkte), was oft unter Hecking und auch Wiesinger praktiziert wurde.
    Vom Ergebnis abgesehen war das seit gefühlten Ewigkeiten das erste Spiel wo ich es bedauert habe vor dem Fernseher zu sein und nicht im Stadion, meist war es leider umgekehrt. Meine Mannschaft hat gefighted und hat versucht sich durch (halbwegs) kreatives und offensives Spiel ein Tor zu „erarbeiten“.
    Hat nicht geklappt… Scheiß drauf… dann halt beim nächsten Mal.
    Wenn meine Mannschaft es schafft sich in jedem Spiel so zu bemühen werden wir nicht absteigen!

    Noch 2 weitere Gedanken:

    1. Der Kommentar auf Ya Basta ist ja echt der Hammer.Wenn das tatsächlich die Grundstimmung bei „den“ Ultras widerspiegelt kann ich nur ein Fazit ziehen. „Mein“ Verein braucht und will Euch nicht.
    Persönlich kotzt Ihr mich schlichtweg nur an und habt den Bonus durch die Choreo für den jüdischen Trainer (sry, Name fällt mir grad nicht ein) schon längst wieder aufgebraucht.
    „Der Kapitän klatscht, aber er klatscht nicht mit Herz.“ Meine erste Asoziation ist eine Denuntiation im sogenannten 3. Reich weil der Hitlergruß „halbherzig“ ausgeführt wurde. Tut mir ja Leid, aber is so.
    Also mein Fazit zu FCN-Ultras: Bei mir persönlich habt Ihr den allerletzten Kredit verspielt. Hab einfach keinen Bock mehr auf EUren Scheiß. Mir reichts. Ihr seid im wahrsten Sinne des Wortes asozial.

    2. Könnte man Kiyo mal so ganz höflich beibringen dass man nicht unbedingt zwanghaft und sinnfrei immer versuchen muss gegen 2-3 Gegner zu dribbeln? Das war letzte Saison schon ätzend, aber diese Saison nervt mich dieses „ich muss unbedingt erstmal noch 2-3 Schlenzer machen bevor ich passen darf“ ungemein.

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  • sry für doppelpost.. kann das leider nicht selber korrigieren. 🙂

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  • Der wichtigste Punkt, den zu vermitteln schwer fällt, ist nicht die offensive Ausrichtung der Mannschaft, sondern die defensive.

    Beim 0:1 sieht man nämlich das „alte“ Muster von Hecking und Wiesinger: Ballverlust und dann der Versuch, mit allen Leuten hinter den Ball zu kommen um dort den Raum zu verknappen. Das funktioniert in einer solchen Situation nun mal garnicht, da der Glubb keine Überzahl hatte, in der Rückwärtsbewegung war, nicht sortiert war und Freiburg den kompletten Raum nutzen konnte. Der Rest war eine einfache Übung.

    Viel wichtiger ist jedoch, wie der Glubb das defensiv vorher und auch hinterher gelöst hat. Starke Ballorientierung und sofortiges Pressing war die Devise. Und Freiburg ist (irgendwo auch als „dankbarer“ Gegner) über weiter Teile des Spiels überhaupt nicht damit klargekommen.

    Aus der doch häufig geführten Diskussion „Wenn wir die Offensive stärken – verlieren wir dadurch defensive Sicherheit?“ hat Verbeek die richtige Antwort gegeben: Natürlich nicht. Wir müssen uns defensiv nur völlig anders verhalten.

    Und nach einer Nacht drüber schlafen (ich war gestern richtig sauer) muss ich attestieren, dass der Trainer in 2 Wochen schon erhebliche Stellschrauben gedreht hat. Und er ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden, die da lautet das komplette Spiel völlig neu zu konzipieren.

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  • Kommentar NZ: Man benötigt schon viel Fantasie, um Schäfer die Identifikation mit jenem Verein abzusprechen, für den er seit über einer Dekade meist sehr verlässlich Bälle hält. Das eigentliche Problem ist vielmehr, dass der 34-jährige Routinier vor den selbsternannten Regenten auf den Rängen nicht devot kuscht, sondern – manchmal durchaus provokant – seine Meinung vertritt, Konflikte selten scheut und auch unpopuläre Wahrheiten anspricht.

    http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/kommentar-ein-kapitan-der-nicht-geliebt-wird-1.3257027

    Chapeau U. Digmayer! Genau so schauts aus!!!

    Die Typen, die in dem dort verlinkten Video ihre Pöbeleien gegen Schäfer abgeben (Idiot, Lutscher, Fliegenfänger) und auch noch der Pressesprecherin ihre Fähigkeiten absprechen, sollen doch einfach daheim bleiben! Sind das noch „Fans“ unseres Glubbs???

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  • Immer das Geschiss mit dem Derby- natürlich gewinnt man gern gegen den Nachbarn,aber mal ganz ehrlich,mir ist es letzlich egal gegen wen man die nötigen Punkte holt,Hauptsache man holt sie.aber selbst beim Traditionsverein Wob Hängen seit der Derbyniederlage gegen Braunschweig Transparente wie : ihr habt Schande über Stadt und Verein gebracht…
    Ziemlich komplexbehaftetes Verhalten .
    Im Endeffekt wird aber auch medial jedes Derby hochgejazzt und teilweise verkrampft versucht langweilige Spiele noch zum Derby zu erklären-kann mich an das „Baden-Derby“Hoffenheim Freiburg erinnern…Sprüche wie : ein Sieg hier wäre vielen Fans wichtiger als die Meisterschft etc….“verankern sich dann bei leichteren Gemütern zu Auswüchsen wie Anti-Fü etc.

    Im Endeffekt dreht sich die Stimmung insgesamt aber ziemlich sicher nach ein paar Siegen

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    • Christian-Berlin:
      Immer das Geschiss mit dem Derby

      Ich frage mich seit Jahren, von welchem Derby da die Rede ist. Das Kleeblatt existiert seit 1996 nicht mehr und an eine besondere Rivalität mit einem mittelfränkischen Dorf kann ich mich wirklich nicht erinnern.

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  • Die sportliche Lage ist – O-Ton Bader – „prekär“. Auf deutsch heißt das: die Lage ist BESCHISSEN.

    Und in dieser BESCHISSENEN Lage steht über allem das Problem, dass „die Kurve“ den Mannschaftskapitän nicht liebt.

    Kann mir bitte mal jemand erklären, was hier los ist?

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  • Ich empfinde es einfach nur als schade, dass noch immer niemand die “ Arbeit “ von Herrn Bader betrachtet.
    Das ganze geht jetzt seit 5 Jahren so.
    Wo bitte ist ein geringer Fortschritt erkennbar?

    Long laif mai Glubb

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      • Alex,

        Die ersten 4 Jahre gingen Entscheidungen an ihm vorbei, das wissen auch sie. Zu dieser Zeit war er froh wenn er Hans Meyer mal ins Museum begleiten durfte, damit er überhaupt mal Erwähnung fand.

        Erst rückblicken lieber Alex, dann untertänigst verteidigend argumentieren !

        Long laif mai Glubb.

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          • Alex,

            Nicht schlimm Alex, hast eben noch keine 1000 Glubb Spiele auf dem Buckel.
            Ich sehe einfach bei Baders perfider Personalpolitik keine positive Entwicklung bei unserem Glubb.

            Long laif mai Glubb.

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            • Altglubberer,

              ich glaube, als Glubberer Jg 70, der 75 das erste Mal im Stadion war, kann ich das beurteilen.Divergierende Schlussfolgerungen sind doch das Salz in der Suppe für konstruktive Diskussionen!

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            • Altglubberer:
              Alex,

              Nicht schlimm Alex, hast eben noch keine 1000 Glubb Spiele auf dem Buckel.
              Ich sehe einfach bei Baders perfider Personalpolitik keine positive Entwicklung bei unserem Glubb.

              Long laif mai Glubb.

              Auch wenn ich mir 100 mal den gleichen Film ansehe werde ich deswegen auch nicht kraft dessen nun zum guten Regisseur, zum probaten Schauspieler und noch nicht mal zum Filmkritiker. Ich bin und bleibe Zuschauer und vielleicht – wenn es mir gefallen hat – zum Fan. Wenn man sich nen schlechten Film 100mal ansieht und immer noch nicht weiß, warum man sich das eigentlich antut, sollte man sich mal hinterfragen warum man das tat. In keinem Fall verschafft aber die bloße Anwesenheit eine fachliche Expertise, ob nun 1mal oder 1000mal als Beobachter – und da hilft es auch nix, wenn man mal in der Schule 3mal auf der Bühne stand.

              Im Fußball meinen aber alle, nur weil sie Woche für Woche im Stadion sitzen oder die Sportschau gucken, weil sie bis zur B-Jugend gekickt haben oder heute noch in der SOMA spielen, dass sie wüssten, warum eine Mannschaft funktioniert oder nicht, welcher Spieler die Qualität zum Bundesliga-Profi hat und wie Sponsoring aus Sicht der Sportökonomie verbessert werden könnte.

              Das macht den Fussball so schön, weil es so einfach ist drüber zu reden, so schön schlüssig und am Ende hat man ja irgendwie immer recht, wenn man nur genug „Bedenken“ rechtzeitig einstreut.

              Aber Qualität hat gerade im Fussball eben nicht nur der, der gerade Erfolg hat. Erfolgreiche Qualität erkennen ist einfach, Qualität zu erkennen, wo man keinen Erfolg hat, das ist die Kunst. Und dafür dann auch noch verantwortlich zu sein, die Herausforderung.

              Drüber reden können wir, eigene Meinungen haben dürfen wir, aber Respekt haben vor denen, die verantwortlich Handeln, das müssen wir. Und an letzterem fehlt es mir nicht erst zuletzt doch bisweilen ganz gewaltig von Menschen, die sich selbst Fans nennen, aber sich dann doch eher selbst so darstellen wie Anteilseigner eines Unternehmens, die ständig nur Renditen einfordern.

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    • Altglubberer,

      Wer nicht sieht, dass unter Martin Bader der Chaosverein und Fitnessgeräte-an-Schiri-Verteilclub zu einem seriös UND erfolgreich geführten Verein wurde, der gleichzeitig das negative Eigenkapital – im volksmund Schulden – nahezu gegen 0 geführt hat, dem kann ich leider nicht mehr folgen. Sollen Selbstdarsteller wie Schmelzer oder Voack wieder zurückkommen? Wie kann man es sich, ohne Einblick in die interne Vereinsarbeit zu haben, anmaßen, dies Arbeit zu kritisieren?

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      • shultzie,

        Der Franke war halt immer besonders schlau, siehe den erzwungenen Anschluß an Bayern wegen der Überschuldung.

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      • shultzie,

        “ erfolgreich geführten Verein „, wovon sprechen sie ? Ist für sie Schuldenabbau das Maß aller Dinge. Ich frage mich ob sie sportlichen Erfolg eigentlich möchten oder wirtschaftlichen Erfolg, so wie Herr Bader. Auf Dauer wird Herr Bader auf wirtschaftliche Erfolge nicht mehr verweisen können. Wie sollte er ach ? Wenn doch angeblich wirtschaftlicher Erfolg vorhanden ist, weshalb geht dann nicht ein geringer sportlicher Erfolg parallel einher ? Dickes Fragezeichen.

        Long laif mai Glubb.

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      • Alex:
        Altglubberer,

        ich glaube, als Glubberer Jg 70, der 75 das erste Mal im Stadion war, kann ich das beurteilen.Divergierende Schlussfolgerungen sind doch das Salz in der Suppe für konstruktive Diskussionen!

        shultzie: Wer nicht sieht, dass unter Martin Bader der Chaosverein und Fitnessgeräte-an-Schiri-Verteilclub zu einem seriös UND erfolgreich geführten Verein wurde, der gleichzeitig das negative Eigenkapital – im volksmund Schulden – nahezu gegen 0 geführt hat, dem kann ich leider nicht mehr folgen. Sollen Selbstdarsteller wie Schmelzer oder Voack wieder zurückkommen? Wie kann man es sich, ohne Einblick in die interne Vereinsarbeit zu haben, anmaßen, dies Arbeit zu kritisieren?

        Entschuldigung das ist keine echte Argumentation, es gibt auf dieser Welt nicht nur Roths oder Voacks als Alternativen, die wohl auch nicht mehr rüstig genug wären 🙂
        Die momentane finanzielle Situation ist ja gut und schön, aber wir sind doch nicht Fans der Deutschen Bank oder der Commerzbank beispielsweise, wo es um Finanzen geht, sondern von einem Sportverein, der in meinen Augen sportlich seit Jahren auch mit seinem Image und im Marketing unter seinen Möglichkeiten agiert.
        Im übrigen muß sich jeder Mensch Kritik stellen auch ein Herr Bader. Das ist ein völlig normaler, gewöhnlicher Vorgang. Ich persönlich sähe ihn, das ist kein Geheimnis, lieber als Finanzvorstand oder kaufm. Leiter.
        Jammern denn beispielsweise die Dortmunder herum, mit der Politik der kleinen Schritte und sind schon zufrieden nur drin zu bleiben, die erst vor wenigen Jahren finanziell noch viel übler dastanden als der FCN? Ich kann das Argument mit den Finanzen kaum mehr sehen und hören und das Gejammer, wie schlimm das doch alles mal war, das ist Vergangenheit, das ist kein Alibi für die beschi**ene sportliche Situation in der Gegenwart.

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        • juwe,
          Bader stellt sich der Kritik. Wo warst du denn auf der JHV?

          Du könntest dich auch der Kritik stellen bzw. deine Meinungen versuchen durchzusetzen. Wie? Stell dich einfach bei der nächsten JHV zur Wahl in den Aufsichtsrat. Manch andere Kandidaten haben sich da doch auch nur gestellt, weil sie geglaubt haben eine gute Alternative zu sein und weil sie mal Einblick in Strukturen und Finanzen bekommen wollten.
          Falls es dir entgangen ist, wir haben mit Woy einen Finanzvorstand. Der Posten ist also vergeben. Und Bader ist ein Sportvorstand, der nicht autokratisch herrscht, sondern Entscheidungen mit einem Mitarbeiterstab fällt, die auch fiel sportliche Kompetenz haben (Möckel, Mintal…) Und so jemand ist mir tausendmal lieber als ein Autokrat wie Magath, der da nur seine Vorstellungen umsetzen will.

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  • Und hier auch nochmal die Leistung unserer Mannschaft im Splitter auf Bundesliga.de

    „Toller Rückhalt: Oliver Baumann wehrte in Nürnberg zwölf Torschüsse ab, stellte damit einen neuen persönlichen Rekord und einen ligaweiten Saisonrekord auf – eine überragende Reaktion nach seinen Patzern am letzten Spieltag gegen den HSV.“

    Alle, die jetzt noch behaupten, die Mannschaftsleistung war Mangelhaft oder die Spieler können nur 2. Liga, haben keine Ahnung, sind blind oder wollen einfach nur blöd daherreden und Randale machen. Was sind das für Leute, die so hasserfüllt in laufende Kameras brüllen und ausschauen wie Affen.

    Oh, tut mir leid. Jetzt habe ich die Urwaldbewohner beleidigt. Das wollte ich nicht! 😉

    Ich möchte damit die Ultras nicht generell verurteilen, denn auch bei anderen Vereinen oder in anderen Lebensbereichen gibt es immer mal Vollpfosten.

    Genau so wie hier einige meinen, dass der Verein/die Mannschaft eine Garantie für Siege für den Eintrittspreis schuldet. Solche Fans ticken doch nicht richtig.

    Wenn ich Fan von z.B. einer Rockband, eines Filmstars oder sonst wen bin, dann bin ich Fan weil mir die Musikrichtung, die schauspielerische Klasse oder die Person zusagt.
    Aber auch da gibt es sicherlich Songs, Filme oder charakterliche Eigenschaften die mir nicht gefallen. Hab ich dann das Recht diese Leute öffentlich zu beschimpfen oder darf ich mein Eintrittsgeld zurückfordern?
    Oder ich mach eine Urlaubsreise, und das Land und die Leute gefallen mir nicht, dann fällt auch das unter mein persönliches von mir selbst gewähltes Risiko.

    Weshalb soll das beim Fußball anders sein?

    Als Fan bin ich Sympathisant und nicht Eigentümer des Vereins.

    Und wenn mir der Verein, die Spieler, das Management oder die anderen „zu braven Fans“ nicht mehr sympathisch sind, dann muss ich mir halt was anderes suchen.

    Ich sage nur: Sucht Euch ein anderes Hobby und geht halt woanders hin, vielleicht ein paar Kühe oder Schafe auf der Weide erschrecken.
    (Mit den furchterregenden Fratzen wie wir sie alle in den Aufzeichnungen sehen konnten ist dies sicherlich nicht schwer.)

    Ich will damit niemanden belehren. Die Betreffenden, dürfen das aber gerne als Empfehlung verstehen.

    Und ich glaube immer noch an den Klassenerhalt, denn was Verbeek in den letzten 10 Tagen geschafft hat, ist trotz der Niederlage fast schon sensationell.

    Mit dem neuen Spielwitz und neuen Ideen werden wir auch wieder Spiele gewinnen. Umso schöner, wenn dann niemand mehr damit rechnet.

    Es ist noch nichts verloren, die Mannschaften vor uns sind auch nur 3,5 oder 6 Punkte voraus.
    Das ist auf Sicht von noch 23 Spielen nicht viel.

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  • Fassungslos saß ich im Block 14 und sah den inoffiziellen Meister im fahrlässigen Auslassen von Großchancen.

    Sie wollten, sie konnten, aber sie trafen nicht…

    Noch fassungsloser sah ich nach dem Schlusspfiff den tobenden Kindergarten-Mob, der seinen Kindergarten-Cop auf einmal gar nicht mehr lieb hatte…

    Liebe FCN-Verantwortlichen:
    Weder haben es diese hasserfüllten, kreischenden Kindergarten-Bubis verdient, dass ihr auf deren endeffektiv selbstverachtendes Gekeife eingeht und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, noch solltet Ihr davon ausgehen, dass das auch nur ansatzweise einen repräsentativen Querschnitt der Clubfanseele darstellt.

    Liebe Kindergartenkinder:
    Ihr kommt mir vor wie ein Kleinkind, das von Papi „Lieblingsspieler“ und Mami „Club“ nicht bekommt, was es „haben will“! Als hätte man euch den Lolli nur hingehalten und absichtlich weggezogen…

    Wer sich so derart vergisst in Sachen Anstand, Mimik und Gestik, und dann schriftlich nachlegt (s. ya basta), der muss sich folgende rhetorische Frage in allen relevanten Sprachen beantworten lassen, weil er in den Augen der allergrößten Mehrheit der Clubfans kein Recht mehr hat, ERNST genommen zu werden:

    UND IHR WOLLT CLUBFANS SEIN ???

    näj – nej – no – nao – no – na – iié – ne – nie – nein – nie – ne

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  • Teo,

    Du sprichst mir aus der Seele! In Freiburg stehen ALLE Fans nach 3 Klopsen hinter Oliver Baumann und der zahlt es mit einer überragenden Leistung im nächsten Spiel zurück. Nur die Kindergartenkinder von UN sehen sich als Sonnenkönige und meinen, sie alleine seien das Vereinsheil. Denen geht es gar nicht um den FCN, sondern darum, sich selbst zu feiern mit Choreos. Auf diese Ultras kann ich getrost verzichten, die haben noch die Windeln vollgeschissen als ich schon im Stadion war, und die maßen sich nun an, mir vorschreiben zu wollen, welchen Spieler ich anfeuern darf oder welcher Spieler eine Kapitänsbinde tragen darf? Ohne Worte…

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  • Noch ein letztes Wort zu finanzieller Konsolidierung. Der neue Hypermoderne Trackt am Valznerweiher 200 sollte meiner Meinung nach umbenannt werden in Philipp Wollscheid Bau. Glückwunsch Herr Bader für so viel gekonnte Tatsachen Verschleierung.

    Long laif mai Glubb-

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  • Altglubberer,

    Tut mir leid, Du hast angeblich 1000 Spiele vom FCN gesehen? Dann muss doch aufgefallen sein, dass der FCN derzeit die 5. Saison am Stück in der BL spielt, erst einmal in der Geschichte war der Club länger zugehörig. Wir alle wollen sportlichen Erfolg! Aber man darf doch nicht so naiv sein zu glauben, dass man Martin Bader auswechselt und innerhalb einer Zeitspanne X regelmäßig um die Champions League Plätze mitspielt? Etwas mehr Bodenhaftung sollte man doch haben!

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    • shultzie,

      Ist das wirklich ihre ganze Zielsetzung, “ 5 Jahhre Bundesliga „. Sory das ist Armenhaus denken.

      Long laif mai Glubb.

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    • shultzie,

      Wie ich meinen fränkischen Dialekt dokumentiere sollte ihre Sorgr Nr. 17364 sein.

      Long laif mai Glugg.

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  • Supie Juwe, sie bringen es auf den Punkt.

    Altglubberer

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  • Schwierige Situation, schwierige Stimmungslage. Die Vorfälle zwischen Mannschaft und Kurve hat das nun ganz sicher nicht verbessert. Die Ruhe, die dem Club in den letzten Jahren auch die Kraft in solchen Situationen gab, ist dahin. Weiß nicht, ob es jetzt viel bringt die „Ich hab es ja immer gesagt Rhetorik“ der „Aber als es lief haben alle die Klappe gehalten“ sich andauernd wie beim Hornberger Schießen entgegenzuhalten.

    Klassische Gemengelage vor einem Abstieg. Wiesinger würde jetzt wohl sagen: Müssen den Bock umstoßen.

    Die Frage ist doch: Was bringt jetzt wirklich was? Und: Was kann man selbst dafür tun, damit es besser wird?

    Oder frei nach John F. Kennedy:

    „Frage nicht was dein Verein für dich tun kann, sondern was du für deinen Verein tun kannst!“

    Wer sich nur als zahlender Kunde fühlt und so behandelt werden will, der ist davon natürlich ausgenommen.

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  • Juwe, finde schon, dass shultzi Recht hat.
    Nimm doch mal das Beispiel FC, der aktuell mit 32 Mio verschuldet ist. Die haben finanziell null Spielraum, sind immer an der Grenze der Zahlungsunfähigkeit, allein sportlich läuft es derzeit und somit das Umfeld relativ zufrieden und ruhig ist.
    Deinen Vergleich mit dem BVB kann ich auch nicht verstehen, die haben schließlich alle 2 Wochen die Hütte mit 80000 Zuschauern voll, bei uns nicht mal die Hälfte!
    Und ich finde schon, dass Bader unser „Imageproblem“ längst erkannt hat und dem auch versucht entgegen zu wirken, öffentl. Wahrnehmung, Stadionbau, NLZ, Vereinsführung,…es wird ja auch nicht rumgejammert, dass hier alles mal so schlimm war, der Vergleich zeigt doch aber, dass es in die richtige Richtung geht!
    Funktioniert aber nur, wenn alle zu 100% hinter dem Club stehen und diese doch sehr brisante Situation durchstehen. Das sehe ich aktuell doch gefährdet, was für eine Wahrnehmung der Dinge verschiedene Gruppierungen und Einzelpersonen hier haben. Deshalb gilt für mich persönlich: nach Gladbach fahren und die Mannschaft unterstützen oder wie es Alexander in der Überschrift treffend formuliert hat.

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  • Die wirtschaftliche Situation ist natürlich wichtig, jedoch geht es hier um Fußball und da ist der sportliche Erfolg mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger.
    Auch bei den Münchnern gab es diese Zeit, als man nur auf das Wirtschaftliche schaute. Die Bayern standen wirtschaftlich gut da, haben aber damals den Platz in die Championsliga verpasst. Zu der Zeit haben sie sogar gegen den Club verloren. Jetzt hat Hoeneß die Sache gedreht und Geld in Spieler investiert. Geld, das mit den Erfolgen wieder mit Gewinn zurückgeflossen ist. Man kann zwar die finanziellen Möglichkeiten der Münchner nicht mit dem Club vergleichen, jedoch ist es nötig, auch Spieler zu kaufen oder zu halten, die etwas teuerer sind und im ersten Moment die wirtschaftliche Lage etwas enger macht. Längerfristig zahlt sich das aber aus. Das Risiko dabei ist allerdings, wenn man die falschen Spieler kauft, die diesen Preis gar nicht wert sind. Doch dazu ist ein professionelles Management da, um dies zu erkennen.

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    • Hans,

      aber genau dies wurde diese Saison doch getan. Bislang wurden über fünf Millionen Euro in die Mannschaft investiert.

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      • Alex,

        Nein, es wurde nicht wirklich investiert. Auch dieses Jahr hat der Club einen Transferüberschuß erzielt.

        Wobei ich jetzt nicht behaupten will, Klose gegen Pogatetz, Drmic, Hasebe und Ginczek seien ein schlechtes Geschäft gewesen. Das kann er schon, der Bader.

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        • Nick:
          Alex,

          Das kann er schon, der Bader.

          Genau! Die Qualität des Kaders wurde erhöht, dies kann man nicht an den Transfersummen festmachen (siehe Wolfsburg!).

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  • Aus meiner Sicht ziemlich skurrile Ergänzung zu dem Facebookmotzer über den ich mich so aufgeregt hab:
    Guido Seipelt von Radio Gong hat erzählt, daß „derselbe junge Mann nach dem 0:3 gerufen habe: „Schäfer ich will dein Shirt“. Tja da war wohl die Enttäuschung, daß er seinen Wunsch nicht erfüllt bekam der Auslöser für seine späteren Beschimpfungen.

    Alexander hatte recht. Sowas sollte ich wirklich nicht ernst nehmen.

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  • Ich bin ja Wohnortbedingt eher in anderen Stadien unterwegs als beim Club, deshalb kommt meine Anregung zur Stimmung im Stadion auch aus einer etwas anderen Ecke: bei Union Berlin wird die eigene Mannschaft Nie! Ausgepfiffen- egal wie sie spielt.
    Ich kann mich in diesem Zusammenhang auch noch an eine Aktion erinnern,bei der die Altfans sich gezwungen gefühlt haben ,dem Nachwuchs-nachdem Union zur Hippen Alternative zu Hertha geworden war kamen ein paar dazu die sich noch nicht so auskannten…- mal in die Gepflogenheiten ein zu weihen.da wurden das Spiel über Spruchbänder hochgehalten mit folgenden Texten:
    Das eigene Team wird niemals ausgepfiffen oder man verlässt das Stadion niemals vor Apfiff etc.
    Im Übrigen wird dort der Kapitän mit einem eigenen Lied besungen und nicht beschimpft.
    Support dieser Art würde ich mir beim Club auch wünschen- die Diskussion ob jetzt das Mögliche erreicht wird oder mehr drin ist ist davon ja nicht betroffen,die kann glaube ich immer geführt werden

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  • Tja Alex,
    und da stellt sich die entscheidende Frage. Hat das Management das Geld richtig angelegt oder waren die Spieler zu teuer? Diese Frage wird in den nächsten Spielen beantwortet werden, wenn der Trainer die Mannschaft nach seinen Vorstellungen umgebaut hat. Eine Mannschaft wie Wolfsburg beispielsweise wird einen Spieler nur abgeben, wenn sie meinen, er entspricht nicht ihren Anforderungen. Wenn er wirklich gut ist, geben sie ihn nicht her.
    Wo sind die Nachfolger von Gündogan, Ciric, Schieber, Saenco… Ein Management braucht ein Gespür und Fähigkeiten, solche Talente wieder neu zu finden. In Osteuropa, Asien oder Afrika gibt es Talente, die auch für kleines Geld nach Nürnberg kommen würden. Man muss sich natürlich auch die Mühe machen, um dort zu suchen. Wer hat damals Mintal, Vitec… aufgespürt und gefunden?

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  • So nach einigen Stunden Abstand mal folgender Gedanke.

    Ist die aktuelle Situation so schlecht, ausweglos, verworren und hoffnungslos wie es sich anfühlt?

    NEIN! Freiburg hat 1 Punkt mehr. Frankfurt hat 3 Punkte mehr.

    Hört man dort so ein Gejammer und Gezeter wie hier?
    In Braunschweig glaube sie dran obwohl sie die ganze Zeit letzter sind!

    Wer am Samstag im Stadion war und etwas anderes sagt als dass das beste Heimspiel der bisherigen Saison war, der hat in meinen Augen keine Ahnung.
    Freiburg ist halt Freiburg. Gegen die verlieren wir sowieso immer. So what!

    Mir geht diese Gezeter und Gejammer sowas von auf den Sack. Und die Suche nach dem Schuldigen führt wohin?
    Ins Nichts und kostet nur Nerven und Energie.

    Die Mannschaft hat gut gespielt und der neue Trainer in 10 Tagen mehr verändert als Hecking und Wiesinger in mehr als 4 Jahren.

    Und dann noch der Kindergarten in der Nordkurve.
    Ist keine weitere Zeile wert.
    Man kann Raphael Schäfer mögen oder nicht, aber ihm die Identifikation mit dem Verein abzusprechen ist lächerlich.

    Wie schreibt Alexander so richtig in der Überschrift.
    AUFSTEHEN! WEITERMACHEN!

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  • Wir alle sollten versuchen die Kirche im Dorf zu lassen.

    Der Niedergang war schon unter DH zu beobachten. Der in dieser Zeit gespielte Rumpelfussball war schon zeitweilig nicht auszuhalten. Aber es gelang ihm immer wieder die Klasse zu halten. Dies hat unsere Vereinsführung falsche Schlüsse ziehen lassen.

    Dazu kam ein permanenter Aderlass von jungen, gut einschlagenden Spielern. Diese konnten jedoch , im nachhinein betrachtet, nie vollwertig ersetzt werden.

    Dafür deckte man sich immer mehr mit Spielern ein die ihren Leistungszenith erreicht oder bereits überschritten hatten.

    Wiesinger gelang es nicht die Mannschaft entsprechend umzubauen um das Spiel nach vorne zu forcieren. Dies war sein Ende.

    GV ist der Dritte innerhalb eines Jahres, nach meiner Meinung auch der Richtige, der an der Mannschaft rumbastelt. Hoffentlich reicht ihm noch die Zeit um die Wende einzuleiten.

    Auch wenn ich wieder in diesem Forum Missfallen erregen werde kann ich unsere Vereinsführung nicht von Schuld freisprechen. Denn die Ein- u. Verkäufe werden ausschliesslich vom Vorstand gebilligt und getätigt.

    Was mir auch immer wieder zu denken gibt ist der gesamtrahmen des Vereins.
    Knapp 55 Mio. Umsatz, knapp 15.000 Mitglieder, Zuschauerschnitt unter 40.000 und dies in einer Stadt mit über 530000 Einwohnern. Bei der Art Fussball zu spielen ist vieles nicht verwunderlich.

    Aber in diesem Verein gehört noch vieles auf den Prüfstand nicht nur eine kleine ekelhaft pöbelnde Minderheit. Die es übrigend überall gibt.

    Vielleicht sollten wir auch unseren Dünkel auf andere Vereine etwas zurück schrauben.

    Nehmen wir Freiburg – abwertend Studentenstadt genannt – Umsatz 51 Mio., 8000 Mitglieder, 6 Mio. Gewinn, 22000 ZS.
    210000 EW.

    Auch dies hat eine Vereinsführung zu verantworten.

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    • Erich:

      Nehmen wir Freiburg – abwertend Studentenstadt genannt – Umsatz 51 Mio., 8000 Mitglieder, 6 Mio. Gewinn, 22000 ZS.
      210000 EW.

      Abwerten wollte ich Freiburg damit nicht (war da selber mal als Studi).

      Eher unterstreichen, daß dort nicht nur alles nichtmal halb so groß ist wie in N, sondern auch noch das Umfeld tendenziell weniger fußballaffin.

      Ähnliches gilt für Augsburg. Die sind natürlich nicht ausschließlich Schlafquartier, aber der Anteil derer, die sich nullkommanix für den lokalen Verein interessieren, dürfte fast noch höher sein als in FR. Und dann ist da auch noch der FCB eine halbe Stunde Bahnfahrt entfernt.

      Zum Haare raufen.

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  • „Wenn es schlecht läuft, können Fußballfans ihre Mannschaft unterstützen oder sie können ihren Frust ungehemmt die Profis spüren lassen. …“

    „Man fragt sich aber dennoch, ob die blanke Abneigung, die den Spielern und ihrem neuen Vorgesetzten aus verzerrten Grimassen entgegenschlug, nicht eher leistungshemmend wirken könnte. Unterstützung sieht jedenfalls anders aus.“

    Aus: „Fans, die so niemand braucht“
    http://www.fr-online.de/sport/1–fc-nuernberg-fans–die-so-niemand-braucht,1472784,24893478.html

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    • Alexander Endl | Clubfans United,

      Die Reaktion der `Fans‘ speist sich sicher auch aus anderen Quellen als aus der unmittelbaren Enttäuschung über die Spieler (also auch aus Frust am Arbeitsplatz, in der Beziehung, in der Gesellschaft). Daher natürlich unangemessen.
      Aber diesen Unterstützungsgedanken sollte man doch mal einer Revision unterziehen. Ich denke, der kommt noch aus einer Zeit als es diese mythischen `Elf Freunde‘ auf dem Platz gab, und nicht gut bezahlte Entertainer (was Fussball ja letztendlich ist – Unterhaltung, jedenfalls für den Zuschauer)

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    • Alexander Endl | Clubfans United: Fans, die so niemand braucht

      genau so isses!

      Wenn wir schon am Negativrekorde sammeln sind:

      wir sich wahrscheinlich auch ligaweit (weltweit?) der einzige Verein, bei dem die selbsternannte „Kurve“ den demokratisch gewählen Mannschaftskapitän niedermacht, anstatt ihn zu unterstützen.

      wir sind vielleicht auch der einzige Verein, bei dem sich 800 Spatzenhirne anmaßen, wichtiger als die Mannschaft zu sein.

      Ekelhaft ist das. Zum Fremdschämen. Diese „Fans“ sind eine Schande für den Verein. Sie habe auch inzwischen ein großes Medienecho erreicht und ziehen unser Image weiter in den Schmutz. Das ist vereinsschädigend! Eigentlich sollte das sanktioniert werden, auf den Mitschnitten kann man die größten Asozialen ja deutlich sehen.

      Nochmal zum Mitschreiben, liebe UN:

      Ihr wollt Fans unseres Glubb sein, haltet Euch sogar für die wahren Fans…

      Dann benehmt Euch gefälligst auch entsprechend. Unterstützt Eure Mannschaft bedingungslos, es ist Eure Mannschaft. Eure Mannschaft hat aus ihrer Mitte demokratisch den Kapitän gewählt, den sie für geeignet halten, die Mannschaft nach innen und außen zu vertreten. Wenn Eure Mannschaft einen Kapitän wählt, dann ist das auch Euer Kapitän. Akzeptiert das! Wenn Ihr gegen ihn seid, seid ihr auch gegen das Team, das ihn gewählt hat. Euer Benehmen schwächt die Mannschaft, gefährdet das Ziel Klassenerhalt!

      Zeigt Respekt! Unterstützt ihn genauso wie die restliche Mannschaft! Ihr wollt Supporters sein, das heißt Unterstützer. Erweist Euch eurem Anspruch würdig!

      …das man sowas überhaupt aussprechen muss – erbärmlich! Naja, schade um die Mühe, von den Pappnasen liest hier ja eh keiner mit, das hat ja Niveau (niwoo, für Euch).

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  • Fussball ist ein, prinzipiell recht einfaches, Spiel, welches Menschen bis in die untersten Bildungsstände begeistert. Entsprechend dem schulischen Grundsatz „Der Langsamste bestimmt das Tempo“ ist auch die mediale Berichterstattung zum Thema Fussball weitesgehend auf ein einfaches Verständnisniveau ausgerichtet. Aus letztgenanntem Grund wiederum fühlen sich auch Vertreter oder „Häuptlinge“ (sehr schön!) diverser Fanvereinigungen dazu berufen, Ihre Überzeugung von den wahren Gründe der aktuellen Situation kund zu tun. Wer etwas zu wissen glaubt, möchte die Welt auch darüber informieren.

    Man kann nun natürlich dazu übergehen, diese Kundgebungen zu verteufeln, zu sezieren, als Unsinn zu bezeichnen oder wie auch immer. Letztendlich hat es sich aber schon immer als sehr nützlich erwiesen, das Augenmerk auf die Zukunft zu richten und alles daran zu setzen, die richtigen zukünftigen Ergebnisse zu erzielen. Der Erfolg besänftigt die Massen in beinahe beunruhigender Weise. Es ist nachvollziehbar, dass besser geschulte Bildungsbürger das Verhalten und die Äußerungen gewisser Gruppen als „dumm“ und „asozial“ kategorisieren und mehr Intelligenz fordern. Wird es etwas bringen? Sicher nicht.

    Martin Bader und die Mannschaft haben es eigentlich vollkommen richtig gemacht, nach dem Spiel den ruhigen Dialog mit den „Fans“ zu suchen. Hätten Sie es nicht getan, wären die Schmähungen noch viel schlimmer ausgefallen. Kapitän Schäfer hat sich vielleicht nicht ganz politisch korrekt verhalten, aber das werden wir alle verkraften.

    Kurzum, vielleicht wird schon nächsten Samstag wieder das Hosianna gesungen, das wäre toll, so ist Fussball, ein wunderbarer Blick in die Gesellschaft!

    Freuen wir uns auf eine schöne Woche!

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  • Schäfer bleibt Kapitän. Liest man.

    Bin verblüfft: Warum soll Schäfer nicht Kapitän bleiben?

    Es wird ein klärendes Gespräch mit den Chefs der Ultras geben.

    Warum eigentlich? Inwieweit ist der 1. FC Nürnberg den Chefs der Ultras gegenüber Rechenschaft schuldig?

    Der Verein bestimmt, wer Mannschaftskapitän ist. Etwas anderes gibt es doch nicht. Oder wird in Zukunft der Kapitän des 1. FC Nürnberg von den Ultras (bzw. den Chefs der Ultras) bestimmt? Und dann vielleicht auch noch die Mannschaftsaufstellung.

    Verlorene Schafe sollen in die Herde zurückgeholt werden, schreibt Beate.

    Verlorene Schafe?

    Ich kenne keine verlorenen Schafe. Ich kenne nur verlorene Punkte. Und genau die müssen zurückgeholt werden.

    Und zwar schleunigst!

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  • Die Reaktion der „Fans“ (waren das wirklich Fußballfans oder Leute die gerne am Wochenende im Stadion Ihre Aggression raus lassen wollen?) war völlig übertrieben und führte zu fremdscham bei mir.

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  • Mir wäre es auch lieber es würde mehr über die sportliche Leistung der Mannschaft statt über die Fans diskutiert, zudem verschafft man solchen Leute, die über das Ziel hinausschießen nur eine Bühne.

    In der Ursachenkette steht die Mannschaft ganz am Anfang, die Fans reagieren (wenn auch manchmal falsch) nur darauf und sind ja relativ hilflos, was sportlich passiert. Diskutieren wir doch lieber, wo man ursächlich die Hebel ansetzen kann.
    „Wir hatten viel Pech alles andere war schon ziemlich gut“, wird uns als Resumee direkt in Liga 2 führen.

    Ich befürchte (einen Vergleich hatten wir bereits im Pokal) wir kämen mit den dargebotenen Leistung seit 11 Spieltagen sogar in der 2.Liga in große Schwierigkeiten.

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  • juwe:
    Mir wäre es auch lieber es würde mehr über die sportliche Leistung der Mannschaft statt über die Fans diskutiert

    Über die sportliche Leistung ist eigentlich alles gesagt! Aufstehen! Weitermachen! Und: Tore schießen! Da bin ich eigentlich sehr zuversichtlich und stehe voll und ganz hinter dieser Mannschaft, ihrem Kapitän und ihrem Trainer!!

    Worüber noch nicht alles gesagt ist, das sind eben die Fans! Und die Vorkommnisse nun mit fehlender Intelligenz abzutun (s.o.) geht nicht! Ich denke, dass sind schon schlaue Menschen, die dort vorne dran stehen und sich um jeden Preis Einfluss verschaffen wollen. Und siehe da, sie haben ihn:

    belschanov:
    Es wird ein klärendes Gespräch mit den Chefs der Ultras geben.
    Warum eigentlich? Inwieweit ist der 1. FC Nürnberg den Chefs der Ultras gegenüber Rechenschaft schuldig?

    Der Verein reagiert nur noch auf diese Gruppe, die sich selbst gerne hinter der Bezeichnung „die Kurve“ versteckt und somit einen Schatten auf alle Fans wirft!

    Ich fordere, dass der Verein endlich ALLE Fans wahrnimmt, dass die Nordkurve endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und wieder ihr eigenes Ding macht anstatt den Ultras zu erliegen und ich hoffe, dass sich in Nürnberg eine alternative Bewegung bildet, die durch Offenheit, Fairness und (auch verbale!) Gewaltfreiheit glänzt. Bei „Clubfans gegen Gewalt“ hatte ich die Hoffnung – jeder weiß wie und von wem diese sabotiert wurde!

    In diesem Zusammenhang zu Bader: Er macht sich erfolgreich Gedanken dazu, was der Glubb darstellt und hat eine Vision! So eine Vision sollten wir Fans auch entwickeln und eine Vorstellung, wie Nürnberger Fankultur in Zukunft aussehen soll. So wie Samstag soll sie meiner Meinung nach nicht aussehen!

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    • Joja: In diesem Zusammenhang zu Bader: Er macht sich erfolgreich Gedanken dazu, was der Glubb darstellt und hat eine Vision!

      Und wie sieht diese Vision bitte aus?

      Erfolgreich ist sie derzeit ja nicht, unmodernstes Stadion der 1.Bundesliga (alle Ankündigungen ob oder wie ein neues Stadion werden soll, sind völlig nebulös und unkonkret), verhältnismäßig wenig Vereinsmitglieder (Kampagnen die regelmäßig erfolglos versanden), sportlich momentan katastrophal, Nachwuchsarbeit weit hinter den Erwartungen zurück, aber mit neuem JLZ.
      Bundesweites Image bei anderen Vereinen oder Fans, das eines permanenten Abstiegskanditaten, keiner traut dem FCN außerhalb des Vereins wirklich etwas zu.

      Ist das wohl die erfolgreiche Vision?

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  • So, nach 2x darüber schlafen auch von mir ein Kommentar.
    Zuerst das Positive: Das anschließende CU-Treffen ergab mit 6 Leuten einen neuen Rekord, sofern der auch zählt, wenn nicht alle gleichzeitig anwesend waren (der letzte kam erst, als die ersten schon gegangen waren). An dieser Stelle dann auch Grüße an Woschdsubbn, ich hoffe, Deiner Mutter geht es besser.
    Dass dann am Nebentisch auch noch der Bomber Manolo vom Glubbblog PLatz nahm, hat die Sache abgerundet (den wollte ich auch schon länger mal treffen).
    An dieser Stelle schon mal: Wiederholung nach dem Schalke-Spiel?

    Sehr angenehm war auch, dass alle Anwesenden der Meinung waren, dass der Club eigentlich ein gutes Spiel, wahrscheinlich sogar das beste dieser Saison abgeliefert hat. Allerdings will das Ergebnis nicht so recht dazu passen, und auch heute frage ich mich immer noch, wie das eigentlich zustande kommen konnte. Ganz nüchtern betrachtet gibt es einen Grund, an dem man das festmachen kann: Chancenverwertung. Verbeek hat mal sinngemäß gesagt: „Wenn man sich Chancen erarbeitet, dann schießt man auch Tore.“ Ganz so einfach scheint es wohl nicht zu sein, aber jetzt weiß man (und vor allem der Trainer) auch, wo man ansetzen muss. Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass unser Trainer das in den Griff bekommt.

    Zum Verhalten „der Kurve“ erübrigt sich eigentlich jeder weitere Kommentar, es wurde auch schon alles dazu geschrieben.

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    • Claus,

      Gute Idee mit dem Treffen. Wir könnten uns ja auch vor dem Spiel auf eine Brotzeit treffen, da sind wir wenigstens noch alle gut gelaunt 🙂

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      • Alex

        Vorher wird wahrscheinlich nicht gehen, weil ich da bei meiner Schwester zum Geburtstagskaffee sein muss. Ich habe aber schon eine Freigabe für das Spiel. 😉
        Der Bomber Manolo vom Glubblog ist übrigens der Meinung, er hätte den CU-Stammtisch entdeckt. Wäre vielleich gar keine schlechte Idee, es läge aber an Euch „Einheimischen“, so etwas zu etablieren, dann bräuchte man nicht immer vorher groß diskutieren sondern wüsste gleich, wo man hingehen kann: „Ganz hinten rechts am Fenster.“ 😉

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        • Claus,

          Gute Idee! Vielleicht könnte Stefan im wordpress Freitag vor dem Spiel eine Umfrage reinstellen, wer zum Stammtisch nach dem Spiel kommen würde, dann könnte man eine genügend große Anzahl an Plätzen reservieren.

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          • Alex

            Wenn einigermaßen Zuspruch wäre, könnte man im LBP eine Dauerreservierung immer 1h nach dem Spiel schalten, das machen andere auch. Es müssen ja nicht immer dieselben anwesend sein, genug Potential sollte es in Nürnberg und nähere Umgebung eigentlich geben.

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    • Claus,

      Mir geht es genauso wie Dir, Claus. Auch heute verstehe ich immer noch nicht, warum wir DIESES Spiel verloren haben… Zum Glück hat die wirklich ausgesprochen nette Runde mit Euch meine Traumatisierung verhindert… vor allem der Optumismus von Johnny Vegas war wirklich ansteckend… und das leckerer Landbier tat sein Übriges.
      Warum aber die selbsternannten Stimmführer der Kurve ausgerechnet auf die beste Saison-Leistung so bescheuert reagieren, ist mir noch rätselhafter. Mit Blödheit allein kann das doch nicht erklärt werden… alles andere ist hier bereits ausreichend deutlich gesagt worden…

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  • juwe,

    Das Martin Bader-Bashing nervt seit Monaten (Jahren?)! Das tut mir leid für dich, dass das deine Ansicht der Entwicklung des Glubbs der letzten Jahre ist. Meine sieht so aus (manches mehr oder weniger durch Bader bewirkt):

    Seit 5 Jahren Bundesliga!
    Nach 2003/2004 nur einmal 2. Liga!
    Pokalsieg 2007!
    Schulden auf 0!
    Frankenstadion zur WM 2006 modernisiert!
    Neues Stadion in Planung! (kannst Bader ja mal anschreiben ob er dir die Pläne offenlegt! 😉 Ich tippe momentan auf einen Umbau (a la Stuttgart?) zur EM2024)
    Neues Vereinsgebäude (u.a. mit NLZ, Presse, Museum, Büros etc.) am Valznerweiher!
    Mitgliederkampagne seit 2011: von 10000 auf knapp 15000. Geht immer besser!
    Bundesweites Image ist mir ziemlich egal! Wir sind der GLUBB!!! 🙂
    Das Design des Vereins ist dank Bader einheitlich, modern und wiedererkennbar!

    Glückwunsch Juwe, du hast es geschafft dass ich einen Kommentar nochmal extra zu Bader abgebe, obwohl er meiner Meinung nach momentan gar kein Thema sein darf! Er hat uns denke ich nun einen guten Trainer besorgt, dem ich zutraue sportlich das Ruder rumzureißen!

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    • Joja: Bundesweites Image ist mir ziemlich egal! Wir sind der GLUBB!!! 🙂
      Das Design des Vereins ist dank Bader einheitlich, modern und wiedererkennbar!

      Glückwunsch Juwe, du hast es geschafft dass ich einen Kommentar nochmal extra zu Bader abgebe, obwohl er meiner Meinung nach momentan gar kein Thema sein darf! Er hat uns denke ich nun einen guten Trainer besorgt, dem ich zutraue sportlich das Ruder rumzureißen!

      Der Begriff ‚Bader Bashing‘ ist eine der plumpesten Diffamierungen, wenn man sich sachlich zu diesem Thema äußert.
      Hätte Bader konkrete Pläne zum neuen Stadion, spräche nichts dagegen die Öffentlichkeit einmal davon zu informieren, also gehe ich davon aus, dass es dazu keine belastbaren Ergebnisse gibt. Aber wie du schreibst haben wir ja bis 2024 Zeit 🙂
      Mir geht es um das sportliche und nicht um Immobilien und Geldkonten. Wir sind kein Kaufmanns Verein, klar ist aber dass das ordentlich gemacht werden muß. Das muß in dieser Position auch selbstverständlich erwarten.

      Die sportliche Situation habe ich oben beschrieben und um die geht es einzig und alleine! Wir haben nicht nur in der Profi Mannschaft riesen Probleme (Kaderentwicklung) sondern auch im gesammten Unterbau dem Nachwuchsbereich, die Ansprüche klangen anders.

      Ja ich bin absolut der Meinung die sportliche Kompetenz in der sportlichen Leitung ist nicht so seit Jahren, daß wir uns wirklich einmal weiterentwickeln was auch mit einem besseren sportlichen Image einhergeht. Selbst Vereine wie Augsburg haben uns in fast allen Belangen überholt.

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  • Hervorragend, dass jetzt das angeblich so miese Stadion dafür herhalten muss, damit die alte Bader-Versager-Leier mal wieder angestimmt werden kann.

    Ich muss sagen: mir hat das Frankenstadion – und das ist für mich der einzige Name: ein Stadion für alle Franken – viele Jahre lang getaugt und mir klopft das Herz immer noch, wenn ich es betrete. Aus wirtschaftlichen Gründen (VIP-Plätze usw. usf.) gibt es sicherlich gute Argumente für einen Neu/Umbau. Interessanterweise wird aber zugleich und regelmäßig die vollständige Kommerzialisierung beklagt, wird beklagt, dass Stimmungstouristen ihre Lachskanapees hinter Glasscheiben hineinmampfen und selbst nix zur Stimmung beitragen, sich stattdessen nur an dem delektieren, was andere ihnen bieten. Es wird beklagt, dass man sich immer mehr von dem entferne, was Fußball eigentlich ausmacht, aber zugleich muss das, natürlich immer positiv besetzte Wort „Modernisierung“ ran, sonst kann man ja kein Fußballspiel mehr angucken. Mir wäre es lieber, der Verein hätte das Geld, zum Beispiel darauf verzichten zu können, einen dieser Kasperlesnamen fürs Stadion führen zu müssen, aber das ist leider Gottes nur Nostalgie. Zu der ich aber mit Freuden stehe und bei der ich mich wohler fühle als bei diesem Blut-und-Boden-Ehre-Unter-Stahlgewittern-Geschwätz, das man lesen muss, nur weil einer ein Stück Frotteestoff auf den Boden schmeißt.

    Aber nur zu: lasset uns baldmöglichst zu bauen beginnen und Steine wie Schulden turmhoch aufhäufen! Es gibt in meinen Augen auch ein leuchtendes Beispiel, wie segensreich sich ein neues, überall gelobtes Stadion, auf das Geschick eines Vereins auswirkt: 1860 München. Da hat man ja ganz ganz viel aus seinen Möglichkeiten gemacht und die Fansbasis dergestalt erweitert, dass gegen Dresden fast soviel Dresdener im Stadion waren wie Münchener. Ja, man muss das Rad nicht immer neu erfinden, sondern sollte endlich mal von den Erfolgreichen lernen… – Ismaik, kannst du nicht noch einen weiteren Stützpunkt in Deutschlands Süden gebrauchen?

    Kleiner seriöserer Abschluss, damit die Fakten nicht zu kurz kommen:
    Vor einigen Jahren schaffte der Club seinen Klassenerhalt nur mit Leihspielern. Inzwischen haben 12 Bundesligisten dieses Modell – ja, tatsächlich mit dem Hinweis auf Nürnberg, siehe „kicker“ letzte Woche – mehr oder weniger kopiert. Nürnberg dagegen gehören alle Spieler und der Verein kann damit an der erhofften Wertsteigerung voll partizipieren. Ein Modell, das andere nun kopieren, eine unbestreitbare Fortentwicklung – alles Fehlleistungen?

    Dass es ein Erfolgsmodell sein kann, mit dem man nach einiger Zeit auch ein großes Rad drehen kann, beweist der FC Porto, der genau dieses Modell – auf ganz anderem Niveau allerdings – fährt (siehe Bericht in der gestrigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung). Spieler kaufen, entwickeln, maximal verkaufen: in den letzten zehn Jahren damit sagenhafte über 380 Mio Transferüberschuss gemacht, dazu UEFA-Cup 2003, Champions league 2004 usw. gewonnen. Chapeau. Das ist eine Vision, aber das geht halt nicht in fünf Jahren BuLi.

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    • Hörnla: Es gibt in meinen Augen auch ein leuchtendes Beispiel, wie segensreich sich ein neues, überall gelobtes Stadion, auf das Geschick eines Vereins auswirkt: 1860 München

      Was soll denn das Beispiel für einen Sinn haben? selbst schuld, wenn man 1c Partner eines (wirtschaftlich) gefühlten Riesen FC Bayern ist bei solch einem Vorhaben ohne wirklich was zu sagen zu haben. Da bestehen überhaupt keine Parallelen zu unserer Situation.

      Aber machen wir doch aus dem FCN einen soliden Kaufmannsladen und nehmen das sportliche einfach nicht mehr so ernst, das läuft eh nicht gut.

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      • juwe: Was soll denn das Beispiel für einen Sinn haben?

        Beantworte ich gerne:
        ich sehe den 1860 München als in mehreren Punkten durchaus als vergleichbar mit dem Club:
        a) für einen Fußballmittelständler große und treue Fanbasis, nach langen Jahren der Misserfolge immer noch erhebliches Potential (mehr als Nürnberg)
        b) als man sich zum Stadionbau entschloss, lief alles gut: einige Zeit Bundesligazugehörigkeit mit stetiger Aufwärtsentwicklung, Teilnahme an europäischen Wettbewerben usw.. Grünwald schien zu klein, zu popelig, zu unmodern geworden – auch Derartiges kommt mir bekannt vor…
        c) eine an Misserfolgen wie Erfolgen reiche Geschichte
        Insofern kann es durchaus Erkenntnisgewinn bringen, wenn man sich anschaut, wie die Geschichte schließlich ausgegangen ist.

        juwe: 1c Partner eines (wirtschaftlich) gefühlten Riesen FC Bayern ist bei solch einem Vorhaben ohne wirklich was zu sagen zu haben

        Aha – und der sagenhaft reiche Club könnte also ein neues Stadion stemmen ohne potente Partner (mehr oder weniger) im Hintergrund. Bin gespannt, wie, das (bitte seriös durchkalkuliert!) gehen soll. Bitte bitte auch nicht immer nebulöse „Sponsoren“ ins Feld führen, die dann zwangsläufig kämen. Alle Unternehmen mit finanzieller Potenz (und auch solche ohne, siehe Schäffler) reihen sich lieber in München in die Sponsorenschlange ein als in Nürnberg Premiumsponsor zu werden. Das ist nun mal so und um das zu brechen, muss man über längere Zeit Erfolg haben – und/oder anderweitig ein positives Image kreieren, in dem sich Sponsoren sonnen (denn die wollen ja was für ihr Geld). Hilfreich sind da die Ereignisse vom Wochenende eher nicht, die auch in den meisten überregionalen Medien befremdet bis ablehnend kommentiert wurden. So schadet man als so genannter Fan langfristig dem eigenen Verein, das sei hier mal nur so am Rande bemerkt. Wie auch, dass in meinen Augen manche glauben, unser Manager hieße Midas und nicht Bader.

        juwe: Aber machen wir doch aus dem FCN einen soliden Kaufmannsladen und nehmen das sportliche einfach nicht mehr so ernst, das läuft eh nicht gut.

        Sehr schön – von jemandem, der sonst gleich und gerne mit schwerem Geschütz „plumpe Diffamierung“ zur Hand ist. Das ist wohl dann eine der „sachlichen“ Äußerungen.

        Ach ja: worin uns Augsburg inzwischen überholt haben soll, das möchte ich wirklich mal wissen. Ob dort auch vor jeder Saison gefordert wird, endlich mal den „Rumpelfußball“ aufzugeben, offensiver und attraktiver zu spielen, nach vorne zu preschen, oder ob man da realistisch sieht, welche Möglichkeiten ein Mittelständler nun mal hat und welche nicht? In der realen Welt käme auch niemand auf die Idee, permanent den Inhaber einer Dönerbude mit McDonalds zu vergleichen, im Fußball soll es aber funktionieren, nur weil, um im Bild zu bleiben, an einem glücklichen Tag mal ein Kunde nicht zu McDo, sondern in die Bude geht.

        Lange Rede, nur um zum Fazit zu kommen, das Alexander in seiner Artikelüberschrift unübertreffbar formuliert hat: „Aufstehen! Weitermachen!“

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        • Hörnla: Lange Rede, nur um zum Fazit zu kommen, das Alexander in seiner Artikelüberschrift unübertreffbar formuliert hat: “Aufstehen! Weitermachen!”

          (Zitieren) (Antworten)

          Eben finde ich auch, aber wenn man hier so liest haben wir scheinbar kein sportliches Problem sondern nur ein hausgemachtes mit den Ultras.

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        • Hörnla: juwe: Aber machen wir doch aus dem FCN einen soliden Kaufmannsladen und nehmen das sportliche einfach nicht mehr so ernst, das läuft eh nicht gut.

          Sehr schön – von jemandem, der sonst gleich und gerne mit schwerem Geschütz “plumpe Diffamierung” zur Hand ist. Das ist wohl dann eine der “sachlichen” Äußerungen.

          Weil es hier ganz offensichtlich ist, daß sobald an den werten Herr Baader nur ein Wort Kritik gerichtet sein könnte auch wenn es nur es nur den Anschein hat, mit der Keule ‚Bader Bashing‘ drauf gehauen wird. Das ist in meinen Augen Diffamierung kritischer Meinungen. Bader Bathing würde schon viel netter klingen..:-o

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          • juwe: Weil es hier ganz offensichtlich ist, daß sobald an den werten Herr Baader nur ein Wort Kritik gerichtet sein könnte auch wenn es nur es nur den Anschein hat, mit der Keule ‘Bader Bashing’ drauf gehauen wird. Das ist in meinen Augen Diffamierung kritischer Meinungen. Bader Bathing würde schon viel netter klingen..:-o

            Das sehe ich nicht so. Nur wenn halt immer die gleichen Kritikpunkte an Bader kommen und die gleichen Gegenargumente fallen, warum sollte das denn dann der Vorwurf des „Bader-Bashing“ sein? Das ne Diskussion, die hat sich in den Jahren kaum geändert und ist nur immer recht ruhig, solange es läuft – wie eben in den letzten 3 Jahren. Da gibt es weder Bader-Bashing noch Bader-Basher-Bashing, da gibts nur offenbar die, die finden seine Arbeit eben „Glas halb voll“ die anderen „Glas halb leer“, die einen finden es geht zu langsam, die anderen loben die besonnenen kleinen Schritte, die einen haben die finanziellen Desaster der jüngeren Vergangenheit noch vor Augen und predigen die Solidität, die anderen wollen mehr Mut und Investition. Jetzt sag mal einen, wer denn am Ende Recht hat? Das doch wie: Aktien oder Fonts? Kommt halt drauf an, auf welche man gesetzt hat. Und je mehr Risiko, desto mehr Gewinnchance. Kann gut gehen, muss nicht. Jeder wird einen finden, den man kennt, der damit groß gewonnen hat – oder sich vollkommen verzockt.

            Am Ende muss halt einer entscheiden und es auch verantworten. Und das ist nun mal Martin Bader aktuell – und zwar getragen von der demokratischen Mehrheit der Mitglieder. Das sollte man einfach auch im Kopf haben. Der Kurs ist offensichtlich der Wunsch der Mehrheit.

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            • Alexander Endl | Clubfans United: Das sehe ich nicht so. Nur wenn halt immer die gleichen Kritikpunkte an Bader kommen und die gleichen Gegenargumente fallen, warum sollte das denn dann der Vorwurf des “Bader-Bashing” sein? Das ne Diskussion, die hat sich in den Jahren kaum geändert und ist nur immer recht ruhig, solange es läuft – wie eben in den letzten 3 Jahren. Da gibt es weder Bader-Bashing noch Bader-Basher-Bashing, da gibts nur offenbar die, die finden seine Arbeit eben “Glas halb voll” die anderen “Glas halb leer”, die einen finden es geht zu langsam, die anderen loben die besonnenen kleinen Schritte, die einen haben die finanziellen Desaster der jüngeren Vergangenheit noch vor Augen und predigen die Solidität, die anderen wollen mehr Mut und Investition. Jetzt sag mal einen, wer denn am Ende Recht hat? Das doch wie: Aktien oder Fonts? Kommt halt drauf an, auf welche man gesetzt hat. Und je mehr Risiko, desto mehr Gewinnchance. Kann gut gehen, muss nicht. Jeder wird einen finden, den man kennt, der damit groß gewonnen hat – oder sich vollkommen verzockt.

              Am Ende muss halt einer entscheiden und es auch verantworten. Und das ist nun mal Martin Bader aktuell – und zwar getragen von der demokratischen Mehrheit der Mitglieder. Das sollte man einfach auch im Kopf haben. Der Kurs ist offensichtlich der Wunsch der Mehrheit.

              Ich halte Bader für einen guten, aber beim FCN fehlt es mir, daß die Leute auch vorwiegend in ihren Kernkompetenzen eingesetzt werden, dort wo sie dann auch überdurchschnittlich gut sein können. Bader, was er am besten kann Finanzen, Kaufmännische Belange, Verträge mit Spieler. Bei Oenning war es ähnlich, man hat das nicht realisiert, daß er ein Top Nachwuchstrainer ist aber kein Trainer einer 1. BuLi Mannschaft, man verbrennt dann Leute in Bereiche, wo sie einfach nicht ihre Stärken haben. Das ist aber nötig, um unter den besten 18 Vereinen unter Tausenden mithalten zu können.

              Mir fehlt am Valze einfach die sportliche Kompetenz ganz oben als Backup für einen Trainer.
              In meinen Augen kann das nur ein ehemaliger Profi sein als Sportdirektor, der weiß wie sich ein Spieler fühlt, Höhen und Tiefen, die Schmerzen nach dem Training nach einem harten Spiel, verschiedene Trainer in eigener Haut als Profi durchlebt hat und daher bei Neuverpflichtungen viel besser antizipieren kann, nennen wir es den 6.Sinn, wo Entwicklungen hingehen könnten.

              Ein Beispiel unter vielen, Bremen hat es trotz allen Schwierigkeiten die sie noch haben, auch die Bremer durchleben eine Entwicklung mit Eichin gut gelöst oder Augsburg mit Reuter, so etwas würde ich mir wünschen. Das ist auch mein Ansatzpunkt, wo ich mit Bader nicht zufrieden bin. Sportliche Kompetenz die für die besten 18 Vereine (oder sagen wir lieber, die besten 15 🙂 dauerhaft ausreicht.

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              • juwe: Mir fehlt am Valze einfach die sportliche Kompetenz ganz oben als Backup für einen Trainer.
                In meinen Augen kann das nur ein ehemaliger Profi sein als Sportdirektor, der weiß wie sich ein Spieler fühlt, Höhen und Tiefen, die Schmerzen nach dem Training nach einem harten Spiel, verschiedene Trainer in eigener Haut als Profi durchlebt hat und daher bei Neuverpflichtungen viel besser antizipieren kann, nennen wir es den 6.Sinn, wo Entwicklungen hingehen könnten.

                dafür hat er doch Leute wie Möckel. Er ist kein Autokrat, er arbeitet als Team, deshalb finde ich, da fehlt auch nix.

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    • Hörnla:
      Es gibt in meinen Augen auch ein leuchtendes Beispiel, wie segensreich sich ein neues, überall gelobtes Stadion, auf das Geschick eines Vereins auswirkt: 1860 München.

      Das ist ja kein Argument gegen ein neues Stadion an sich, sondern einfach nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass man sehr vorsichtig und sorgfältig planen muss, entsprechend dem eigenen Bedarf und den verfügbaren finanziellen Möglichkeiten.

      Und daraus abgeleitet zeigt es auch, frei von jeglicher Fan-Rivalität, dass der immer wieder in den Raum geworfene Vorschlage eines gemeinsamen Stadions für den Club und die Fürther schlicht und einfach falsch wäre.

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      • Scramjet: Das ist ja kein Argument gegen ein neues Stadion an sich, sondern einfach nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass man sehr vorsichtig und sorgfältig planen muss, entsprechend dem eigenen Bedarf und den verfügbaren finanziellen Möglichkeiten.

        Nichts Anderes will ich eigentlich sagen! Ich weiß auch, dass manches an der Diskussion ja auch ein wenig dem Henne/Ei-Problem ähnelt: muss man das Geld zuerst haben und kann sich dann das neue Stadion leisten oder baut man das neue Stadion und das Geld folgt hinterher.
        Ich will nur nicht, dass eine – im Moment, das muss ja nicht so bleiben! – zu große Nummer den Verein in unkalkulierbare Abhängigkeiten führt. Und das ist in meinen Augen unvermeidbar, denn der Club wird das Geld alleine nicht aufbringen können und dann kommt jemand und gibt es und der wird mitmischen wollen. Weiteres Beispiel gefällig (ist mir vorhin nicht eingefallen): das permanente Quergeschieße von Kühne beim HSV. Zeige mir mal jemanden den, der Geld, ja, der viel Geld gibt und damit zufrieden ist, gleichviel zu sagen zu haben wie ein X-beliebiger Fuzzi, der sich mal an einem lauen Samstag ne Karte gekauft hat oder der mal nen Mitgliedsantrag ausgefüllt hat.

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        • Hörnla:
          Scramjet,
          Als ich Baumanns Slapstick letzte Woche sah, wusste ich gleich: das ist ganz ganz schlecht für uns, denn zweimal hintereinander wird ein Baumann sich so etwas nicht erlauben. Warum nur, Baumann, warum hast du dir für diese Fehlleistungen nicht noch eine Woche Zeit gelassen? Warum nur ist keiner von den aktuellen Club-Gegnern Stoff für die wöchentliche Pleiten-Pech-Pannen-Parade? Meine (irrationale) Hoffung: das gleicht sich hoffentlich während der Saison aus.

          Jupp, da war mir auch klar, dass der alles wieder gut machen und über sich hinauswachsen und Spieler des

          Hörnla: Nichts Anderes will ich eigentlich sagen! Ich weiß auch, dass manches an der Diskussion ja auch ein wenig dem Henne/Ei-Problem ähnelt: muss man das Geld zuerst haben und kann sich dann das neue Stadion leisten oder baut man das neue Stadion und das Geld folgt hinterher.
          Ich will nur nicht, dass eine – im Moment, das muss ja nicht so bleiben! – zu große Nummer den Verein in unkalkulierbare Abhängigkeiten führt. Und das ist in meinen Augen unvermeidbar, denn der Club wird das Geld alleine nicht aufbringen können und dann kommt jemand und gibt es und der wird mitmischen wollen. Weiteres Beispiel gefällig (ist mir vorhin nicht eingefallen): das permanente Quergeschieße von Kühne beim HSV. Zeige mir mal jemanden den, der Geld, ja, der viel Geld gibt und damit zufrieden ist, gleichviel zu sagen zu haben wie ein X-beliebiger Fuzzi, der sich mal an einem lauen Samstag ne Karte gekauft hat oder der mal nen Mitgliedsantrag ausgefüllt hat.

          Ich glaube nicht, dass der Fall eines Mäzens wie Kühne irgendwie vergleichbar ist mit dem, was für das neue Stadion geplant ist.
          Hier verstehe ich es doch so, dass man nach einem strategischen Partner sucht, ähnlich wie eben ein Immobilienentwickler bzw. -finanzierer.

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          • Scramjet: Jupp, da war mir auch klar, dass der alles wieder gut machen und über sich hinauswachsen und Spieler des

            Ich glaube nicht, dass der Fall eines Mäzens wie Kühne irgendwie vergleichbar ist mit dem, was für das neue Stadion geplant ist.
            Hier verstehe ich es doch so, dass man nach einem strategischen Partner sucht, ähnlich wie eben ein Immobilienentwickler bzw. -finanzierer.

            Perfekt wäre eine Nürnberger Versicherung Dingsbums. Aber da müssen wir erst auf einen Führungswechsel im Unternehmen warten.

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  • Danke Alexander für Deinen verständnisvollen Bericht. Eine Bemerkung darin erklärt zum Großteil die derzeitige Misere: Wenn man „5 Jahre das Toreschießen nicht geübt“ hat, so darf man sich nicht wundern, daß dies nicht auf Anhieb klappt! 20 Torschüsse ohne Zählbares sind genauso frustrierend wie diese drei unglücklichen Gegentore. Vorne und hinten war es individuelles Versagen unter dem Druck „siegen“ zu müssen! Doch in einer solchen Lage kommt dann zu allem Überfluß auch noch der schiedsrichterliche Ermessensspielraum zu Ungunsten des Clubs bei der „überempfindsamen“ Entscheidung von Gräfe hinzu, das Pogatetz-Kopfballtor wegen „Schubsens“ – vielleicht hat sich ja der Freiburger, als er merkte, daß er den Ball nicht mehr erreicht, ganz gerne hingeworfen! – nicht gelten läßt. In der momentanen psychischen Stresssituation war dies für mich spielentscheidend gewesen!
    Aber nun soll es so sein. Der Club ist an einem Tiefpunkt angelangt. Selbst wenn das nächste Spiel gegen den Tabellenvierten Borussia Mönchenbladbach auch noch verloren ginge, würde dies nicht mehr viel ändern; denn die Mannschaft ist, so eigenartig es klingen mag, schon einen Schritt in der richtigen Richtung vorangeschritten. Das Spiel gegen Freiburg war bereits von der Spielanlage besser als gegen Stuttgart. Deshalb muß man jetzt konsequent weitermachen, kein Wankelmütigwerden, die neue Linie weiterentwickeln und aus den Fehlern lernen. Daher kommt es auf die Fans an mit bedingungsloser Unterstützung beim Training und den Spielen. Die Mannschaft braucht kein Mitleid. sondern Ermutigung und Anerkennung für ihren schwierigen Weg. Unmutsäußerungen und vor allem Pfiffe sollten sich verbieten. Die Mannschaft und der Trainer Verbeek werden uns dafür mit Fortschritten und Punkten belohnen!
    Was die meisten sich gewünscht haben: Wir bekommen attraktiveres offensiveres Spiel zu sehen, für das wir erstmals nach drei Jahren auch das Personal haben, allerdings mit einem „Preis“, der ursprünglich so nicht vorgesehen war, nämlich dem Verlust an Defensivkraft durch den Abgang von Klose und Simons.
    Was das Offensivspiel anbetrifft sind wir auch Nachzügler der Liga. Nachdem man verstanden hat, daß Fußball von der Offensive lebt, wurde schon noch unter Wiesinger ein offensiveres Spiel angestrebt, da er wußte, daß Fußball ohne den Willen zum Tor seines Sinns beraubt ist!
    Nach dem Freiburgspiel las ich aus den Gesichtern der (besonneneren) Zuschauern weder wegen der gezeigten Leistung noch wegen der Vorgehensweise der Mannschaft Enttäuschung oder gar Hoffnungslosigkeit, sondern einfach Sprachlosigkeit wegen dieser im Fußball immer wieder sich ereignenden als ungerecht empfundenen Bestrafung durch eine unglückliche Niederlage!

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  • Bitter:
    Das Spiel an sich, so fies wie selten zuvor.
    Nicht immer gewinnt die bessere Mannschaft, nicht immer wird eine gute Leistung belohnt. Wie im richtigen Leben halt.
    Wir müssen dies akzeptieren. Ohne jetzt sogleich durchzudrehen.

    Noch bitterer:
    Die Stimmen einiger im Stadion. Da war von „Deppen“ oder „Blamage“ oder „Zweite Liga“ die Rede.
    Grundsätzlich muss daher die Frage erlaubt sein:
    Bringt uns Fatalismus in dieser Situation irgendwie weiter?
    Fahrt nach Gladbach, wenn Zeit vorhanden! Drückt daheim die Daumen! Unterstützt! Glaubt! Aber bitte nicht schon nach elf Spieltagen einen auf persönlich beleidigt machen. So weh die jüngste Niederlage auch tut.

    Am bittersten:
    Dieses gesinnungspolizeiliche Führungszeugnis für unseren Kapitän. Nicht zu fassen. Habe sowas in all den Jahren mit Regionalliga und sonstigen Kapriolen noch nicht erlebt. Wahnsinn. Ich hol mir mal ne Jacke jetzt, mich friert’s.
    Ich hoffe, Rapha zeigt weiterhin so starke Leistungen wie in den bisherigen Saisonspielen und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

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  • juwe,

    Ok den Begriff Bashing nehme ich zurück. Dann bezeichnen wir es halt wie Hörnla: „Bader-Versager-Leier“! Bader ist nun mal in erster Linie wirtschaftlich verantwortlich! Und das macht er gut, die Rahmenbedingungen für sportlichen Erfolg hat er deutlich verbessert! In früheren Jahren wurde das wirtschaftliche nicht so ernst genommen – lief es da sportlich wohl besser?

    Und sportlich wird die Mannschaft und der Trainer das Ruder herumreißen, da bin ich mir sicher! Aber auch nur mit Fans, die zu ihnen stehen. Dazu:

    H. Böller, Kommentar NN:Wer eine angebliche Liebe zum Spiel mit martialischem Auftreten ausdrückt, wird nicht glaubwürdiger – und konterkariert seine reklamierten Ideale. Liebe (zum Sport) gebietet Anstand im Umgang miteinander, soziale Kompetenz, Empathie. Liebe ist auch keine Frage von Leistung und Gegenleistung; wer nicht begreift, dass eine willige, engagierte Mannschaft verlieren kann, ohne deshalb versagt zu haben, versteht das Spiel nicht. Oder hat vergessen, dass es ein Spiel ist. Man konnte die Bilder vom Samstag erschreckend finden – oder einzelne Wortführer auf andere Weise so lächerlich wie manche der Business-Flegel in den Logen.

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    • Joja: Joja sagt:
      04.11.2013 um 14:58

      juwe,

      Ok den Begriff Bashing nehme ich zurück. Dann bezeichnen wir es halt wie Hörnla: “Bader-Versager-Leier”!

      Weil das immer wieder fällt diese Vorwürfe s.o. ernstnehmen kann man diese natürlich nicht, das disqualifiziert sich schon von selbst.

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  • Um mal noch zu den „höheren Mächten“ zurückzukommen…

    Also ich persönlich hadere ja schon sehr mit dem Schicksal.
    Kann man die schlechte Chancenverwertung wirklich immer einfach nur als Unvermögen abtun?
    Als meiner Meinung fehlt schon irgendwie sehr sehr oft das nötige Quäntchen Glück. Hat sich z.B. irgendwann in dieser Saison schon mal ein gegnerischer Torwart oder Verteidiger einen üblen Klops geleistet und uns damit zum Tore schießen bzw. gewinnen eingeladen? So wie Baumann letzte Woche den HSV? Sobiech am Samstag die Gladbacher?
    Kann mich nicht dran erinnern…
    Wir liefern gegen den BVB ein sehr gutes Spiel ab, ringen ihnen völlig verdient ein Unentschieden ab, werden dafür auch hoch gelobt…
    Gladbach spielt gegen den BVB scheiße, der BVB lässt eine Chance nach der anderen liegen und am Ende schenkt ihnen der Weidenfeller den Sieg…

    Es ist ja nicht nur, dass unsere eigenen Stürmer so viele gute Möglichkeiten vergeben, es ist auch so, dass die Gegner gegen uns diese Saison teilweise extrem effizient sind. So wie das 0:2 am Samstag, oder das 0:2 gegen Bremen… in 99% der Fälle hauen die solche Bälle doch aufs Tribünendach…
    Von zahlreichen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen ganz zu schweigen, da haben wir von Fehlentscheidungen für uns auch sehr viel weniger profitiert als wir unter welchen gelitten haben.

    Klar, insgesamt war die ganze Saison bisher wenig überzeugendes vom Club zu sehen. Aber es gibt doch zahlreiche andere Mannschaften, die auch nicht mehr geleistet haben aber trotzdem deutlich besser dastehen, weil sie eben in gewissen Situationen mal das nötige Glück hatten und einen dreckigen, unverdienten Sieg gelandet haben.

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    • Scramjet,
      Als ich Baumanns Slapstick letzte Woche sah, wusste ich gleich: das ist ganz ganz schlecht für uns, denn zweimal hintereinander wird ein Baumann sich so etwas nicht erlauben. Warum nur, Baumann, warum hast du dir für diese Fehlleistungen nicht noch eine Woche Zeit gelassen? Warum nur ist keiner von den aktuellen Club-Gegnern Stoff für die wöchentliche Pleiten-Pech-Pannen-Parade? Meine (irrationale) Hoffung: das gleicht sich hoffentlich während der Saison aus.

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  • Ich bin da ganz bei Hörnla:

    Das absurde Theater der sog. „Fans“ schadet dem Verein erheblich mehr, als ein 0:3, wenn dabei mit so viel Willen und Offensivgeist, mit soviel Herzblut gespielt wird.

    Das Umfeld, in dem Sponsoren gerne wahrgenommen werden, besteht nicht nur aus Erfolg, Modernität, Jugend. Es besteht im Fußballsport auch (!) aus dem, was die Fankultur repräsentiert, und die ist beim Club einfach nur erbärmlich.

    Aus dem Nähkästchen:
    Ein Automobilbauer, der nichts mit WOB zu tun hat, entschied sich bei der Neuausrichtung im Fußballsponsoring nicht für den Club, sondern für andere Vereine. Meine Nachfrage hierzu ergab Interessantes:

    – NICHT wegen des Managements, ganz im Gegenteil, Bader gilt als vorbildlicher Stratege und Leiter eines bis dahin lange als unseriös agierend geltenden Vereins;

    – SONDERN auch wegen einer „in der Außenwahrnehmung unangenehm und unsympathisch wirkenden Fanszene, die sehr auf sich selbst fixiert scheint, gelegentlich zu medial wirksamen Provokationen neigt und die das Spiel ihrer Mannschaft scheinbar nicht prioritär interessiert“.

    Das Bittere an dieser Argumentation: Ich hatte dem nur verdammt wenig entgegenzusetzen.
    Tradition ist interessant, aber nicht alles.
    Meine Sorge, die sich aus all den offenen Gesprächen mit Menschen aus den erweiterten Entscheidergremien diverser Firmen/Institutionen über das Thema FCN ergibt:
    ALLE fragen sich, wie lange sich Bader diesen Mist von den Fans noch gefallen lassen wird.
    Tenor: „Der macht beim FCN doch ’nen Superjob, das macht ihn natürlich für viele andere interessant. Wieso tut der sich das noch an?“

    Also, liebe Bader-über-die-Stränge-Kritisierer, es gibt vielleicht doch noch Hoffnung für Euch!
    Ich persönlich teile diese Hoffnung nicht, und ich frage mich:
    Muss nach diesem Spiel mit diesem absurden Ergebnis wirklich eine Infragestellung der Vereinsführung zwangsweise einhergehen? Ist das nicht vollkommen irrational – und zwar weit jenseits von emotionaler Irrationalität?

    Da kommt mir eine Passage aus „Roman mit Kokain“ des russischen Romanciers Mark Levi (geschrieben 1936) in den Sinn, in der er über Sportler räsoniert:

    „Man schreibt über diese Leute in Zeitungen, macht Fotos ihrer Gesichter (was hat das Gesicht damit zu tun), druckt sie in Zeitschriften – es scheint nicht viel zu fehlen, und sie werden der Stolz unserer Nation. Man kann noch verstehen, dass eine Nation stolz ist auf ihre Beethovens, Voltaires, Tolstois (obwohl, was hat das mit Nation zu tun), aber dass eine Nation stolz darauf ist, dass Ivan Zybulkin kräftigere Oberschenkel hat als Hans Müller – meine Herrschaften, scheint Ihnen nicht, dass derartiger Stolz weniger über die Kraft und Gesundheit eines Zybulkin aussagt als über die Schwäche und Krankheit einer Nation?“

    Die „Schwäche und Krankheit einer Nation“ ist das, woran mich dieser dämliche und jenen Verein, an dem seit 45 Jahren mein Herz hängt, leider schon wieder SCHÄDIGENDE Fanrabbatz erinnert.

    Ist der Club denn wirklich so abhängig von DENEN? Sind das wirklich die einzigen, die Stimmung machen (wobei ich Stimmung relativ finde, weil mich von Spielverlauf unabhängige Dauergesänge nerven und ich diese als Spieler nur sehr eingeschränkt als Anfeuerung wahrnehmen würde.
    Hat der Club keine andere Fanbasis, die sich gegen DIESE Fans wehren kann, die ein Heimspiel wieder zu einem solchen macht, indem sie die eigenen Spieler, die sich zerreißen, unterstützt, indem sie eigene Spieler, die dem Verein lange die Treue halten und leider auch was in der Birne haben, nicht gleich in Bausch und Bogen verdammen?

    Dieses ganze Drumherum ist das, was mir – außer dem Ergebnis – weh tut nach diesem Spiel.
    Auch dass Gertjan Verbeek schon so früh die hässliche Fratze des FCN-Umfelds erblicken musste.

    Und nein, merkwürdiger Mitforist Wiesenhahn: ich werde nicht von Bader bezahlt.

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    • zuckerpass:
      – SONDERN auch wegen einer “in der Außenwahrnehmung unangenehm und unsympathisch wirkenden Fanszene, die sehr auf sich selbst fixiert scheint, gelegentlich zu medial wirksamen Provokationen neigt und die das Spiel ihrer Mannschaft scheinbar nicht prioritär interessiert”.

      Damit sind unsere lieben Ultras ja auch sehr präzise beschrieben. Dass man damit potentielle Sponsoren abschreckt ist auch irgendwie nachvollziehbar, aber vielleicht ist es auch genau das, was die Ultras erreichen wollen (Stichwort: Kommerzialisierung).

      @Teo: Da bin ich ganz bei Dir. Mein Ärger über diesen Mist vom Samstag könnte noch dadurch gesteigert werden, dass man von Vereinsseite bei diesen „Fans“ zu Kreuze kriecht.
      Ich warte schon seit letzter Woche gespannt darauf, was sich der Herr Watzke für „seine“ Ultras ausgedacht hat. Alle Mann antreten zum Hinternversohlen? Passend wäre es.

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      • Claus: Ich warte schon seit letzter Woche gespannt darauf, was sich der Herr Watzke für “seine” Ultras ausgedacht hat. Alle Mann antreten zum Hinternversohlen? Passend wäre es.

        zumindest gabs erst mal ein Choreoverbot, was ich so gehört habe. Über sonstige Sanktionen weiß ich nichts.

        Mit dem selben „Recht“, mit dem die Ultras die Ablösung Schäfers fordern, kann man die Ablösung der Capos fordern, wenn sie so einen Mist unterstützen und/oder ihren Mob nicht im Griff haben. Geht auch ganz einfach: gebt ihnen einfach Stadionverbot auf Bewährung, bei der nächsten unangemessenen Aktion/Beleidigung die nicht das Werk eines Einzelnen ist: Abflug!

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        • Optimist: zumindest gabs erst mal ein Choreoverbot, was ich so gehört habe.

          Das ist doch ein Anfang, weil damit bricht ja schon ein wichtiger Eckpfeiler ihrer selbst definierten Daseinsberechtigung weg.

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    • zuckerpass:
      Ich bin da ganz bei Hörnla:

      – NICHT wegen des Managements, ganz im Gegenteil, Bader gilt als vorbildlicher Stratege und Leiter eines bis dahin lange als unseriös agierend geltenden Vereins;

      – SONDERN auch wegen einer “in der Außenwahrnehmung unangenehm und unsympathisch wirkenden Fanszene, die sehr auf sich selbst fixiert scheint, gelegentlich zu medial wirksamen Provokationen neigt und die das Spiel ihrer Mannschaft scheinbar nicht prioritär interessiert”.

      Tenor: “Der macht beim FCN doch ‘nen Superjob, das macht ihn natürlich für viele andere interessant. Wieso tut der sich das noch an?”

      Einen Superjob mach(t)en Hoeneß, das Team vom BVB und noch Rainer Calmund.

      Für Bader würde ich das Adjektiv gut wählen. Mit kleinen Einschränkungen sogar „sehr gut“.

      Die Einschränkung liegt darin, daß es Bader nicht schafft, daß die positive Grundidee samt ihrer langsam doch sichtbar werdenden Früchte auch positiv beim Umfeld ankommt.

      Ich sehe daher beim Management eine gewisse Mitverantwortung für die eigenartige Stimmung im Anhang.

      Die sorgt sorgt einerseits dafür, daß der Club sich vom Umsatz her eben nicht vom SCF absetzen kann, obwohl da alles nur halb so groß ist.

      Und andererseits gehört auch das zuweilen sehr eigenartige Gebaren einiger Fangruppen dazu.

      Die paar Leute sind nicht ausgetickt, weil das eine Spiel verloren ging oder sie den Schäfer nicht leiden können. Die sind in der Summe ausgeflippt und haben einfach ein Ventil gebraucht. Fünf Jahre lang Antifußballer, Derbyverlierer und Rekorabsteiger ohne ein einziges Highight tun einfach weh und irgendwann kann man die Beschwichtigungen nicht mehr hören.

      Es fehlt in der Riege der Verantwortlichen einer, der die Emotionen der Fans beeinflussen kann. Einer, der wie Hoeneß oder Watzke ganz gezielt und mit Verstand mal die Richtung bestimmt. Der auch mal vor einem Derby eine Spitze ablässt und im Falle einer Niederlage die richtigen Worte findet.

      Hoeneß hat eine Wutrede gehalten, als in München die Fans gepöbelt haben. Vielleicht sollte man sich in Nürnberg auch mal anschreien. Vielleicht sollte auch mal einer nur über den Schiedsrichter schimpfen. Mir scheint, ein Teil der Fans will einfach mal Emotion sehen.

      So einige dickbäuchige Mustergäste auf der Haupttribüne nehmen sich übrigens jeden Spieltag das Recht heraus, jeden beliebigen Spieler auf das Übelste zu beleidigen. Das sollte man bei aller Empörung auch nicht vergessen.

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      • Nick: Einen Superjob mach(t)en Hoeneß, das Team vom BVB und noch Rainer Calmund.

        Für Bader würde ich das Adjektiv gut wählen. Mit kleinen Einschränkungen sogar “sehr gut”.

        Die Einschränkung liegt darin, daß es Bader nicht schafft, daß die positive Grundidee samt ihrer langsam doch sichtbar werdenden Früchte auch positiv beim Umfeld ankommt.

        Ich sehe daher beim Management eine gewisse Mitverantwortung für die eigenartige Stimmung im Anhang.

        Da gebe ich Dir Recht!

        Die sorgt sorgt einerseits dafür, daß der Club sich vom Umsatz her eben nicht vom SCF absetzen kann, obwohl da alles nur halb so groß ist.

        Und andererseits gehört auch das zuweilen sehr eigenartige Gebaren einiger Fangruppen dazu.

        Die paar Leute sind nicht ausgetickt, weil das eine Spiel verloren ging oder sie den Schäfer nicht leiden können. Die sind in der Summe ausgeflippt und haben einfach ein Ventil gebraucht. Fünf Jahre lang Antifußballer, Derbyverlierer und Rekorabsteiger ohne ein einziges Highight tun einfach weh und irgendwann kann man die Beschwichtigungen nicht mehr hören.

        Da schwingt dennoch immer mit, dass diese Leute ein woher auch immer abgeleitetes Recht hätten, entsprechend ihrer Erwartungshaltung bedient zu werden. Highlights gab es sehr wohl auch, wenngleich viel weniger als bittere Momente und schlimme Niederlagen. Aber – hallo – wir reden hier vom Club!!!

        Es fehlt in der Riege der Verantwortlichen einer, der die Emotionen der Fans beeinflussen kann. Einer, der wie Hoeneß oder Watzke ganz gezielt und mit Verstand mal die Richtung bestimmt. Der auch mal vor einem Derby eine Spitze ablässt und im Falle einer Niederlage die richtigen Worte findet.

        Soll ich Dir was gestehen? Ich bin heilfroh, dass das keiner macht, denn die Blamage nach der Niederlage würde eine immense Häme entsprechend potenziert auf die Clubfans niederregnen lassen.
        Ist es denn nicht auch Verantwortung, so etwas genau deshalb gerade NICHT zu tun?

        Hoeneß hat eine Wutrede gehalten, als in München die Fans gepöbelt haben. Vielleicht sollte man sich in Nürnberg auch mal anschreien. Vielleicht sollte auch mal einer nur über den Schiedsrichter schimpfen. Mir scheint, ein Teil der Fans will einfach mal Emotion sehen.

        So einige dickbäuchige Mustergäste auf der Haupttribüne nehmen sich übrigens jeden Spieltag das Recht heraus, jeden beliebigen Spieler auf das Übelste zu beleidigen. Das sollte man bei aller Empörung auch nicht vergessen.

        Da hast Du verdammt Recht, und das ist auch nicht gerade hilfreich.

        Trotzdem, ich hätte da eine Idee, wie sich diese Fans ein Ventil verschaffen können:
        Sie sollen mal den ungeheuren Selbstversuch wagen und sich auf das konzentrieren, was auf dem Spielfeld abgeht. Darauf zu reagieren, dabei kann man wunderbar seine Emotionen ausleben. Man kann wütend sein, man kann sich lauthals über den Schiri aufregen, und man könnte sogar das eigene Team anfeuern, unterstützen – und zwar bedingungslos!

        Das setzt mehr Emotionen frei als dieser Ultragospel.

        DANN würden diese Typen auch mal checken, dass sie tatsächlich Macht haben können: nämlich jene, die eigene Mannschaft nach vorne zu treiben, ihr eine zweite Lunge zu verleihen, sie zu tragen und den Gegner damit zu beeindrucken, was für ein grandioses Publikum der Club hat. Und mitzuhelfen, dass alle fighten, dass sich niemand hängen oder einschüchtern lässt. Dann kann man nach einem Sieg auch gemeinsam zu Recht feiern.
        Aber diese Gebetsmühle knarzt vermutlich längst old fashioned…

        So dürfen sich die Spieler wenigstens auf eine Auswärtsfahrt zu einer heimpunktverlustfreien Mennschaft wie Gladbach freuen – da haben sie wenigstens halbwegs Ruhe vor den eigenen bekloppten Fans.

        Übrigens wäre eine Niederlage dort das Normalste der Welt.

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  • Zu meiner Fassungslosigkeit gesellt sich langsam, aber sicher nun auch Ratlosigkeit.
    Nicht sportlich – da scheint mir Verbeek die Hebel richtig anzusetzen.

    Wie kann es sein, dass in den Medien die Schlagzeile Einzug hält, Schäfer solle/ dürfe sein Kapitänsamt trotz seiner Entgleisungen behalten?
    Das ist infam.

    Liebe Verantwortlichen des FCN:
    Das bedarf einer geschlossenen Klarstellung, die an expliziter Deutlichkeit aber mal GAR NIX vermissen lässt.

    Raphael Schäfer ist bei aller berechtigter Kritik, die auch ich gelegentlich an ihm übe, DER ALLERLETZTE, der vor irgendjemand zu Kreuze kriechen muss. Ein MEHR an Identifikation, Einsatz und Loyalität bekommt man so schnell nicht wieder.

    BITTE RÜCKT DIESE SCHRÄGLAGE IN DER ÖFFENTLICHEN DARSTELLUNG GERADE ODER WIRKT IHR ENTGEGEN.

    Und macht euch nicht zu „Sklaven“ einer Handvoll cholerischer Querulanten mit Infantilitätsgehabe. Die haben eure Aufmerksamkeit größtenteils mit Füßen getreten.

    Bitte…
    Danke!!!

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    • Teo: Zu meiner Fassungslosigkeit gesellt sich langsam, aber sicher nun auch Ratlosigkeit.
      Nicht sportlich – da scheint mir Verbeek die Hebel richtig anzusetzen.

      Welche denn?
      bei einer Mannschaft die in einem Heimspiel gegen einen Abstiegskonkurrenten in Überzahl in der entscheidenden Phase nicht einen sondern zwei! Gegentreffer bekommt. Mich erinnert das alles an 2008, auf dem Papier keine schlechte Mannschaft doch sie hatte es einfach nicht im Rückrat, das gleiche Problem sehe ich beim jetzigen Kader ohne Fortune, ja mehr oder weniger hilflos.
      Da müßte in meinen Augen ein neuer Geist und Team Spirit hinein eine Mischung aus Nachwuchs (zb. Colak?) und neuen Kräften von außen. Ich glaube nur so kann man diese negative Energie, was oft eine erstaunliche Eigendynamik erreicht, durch eine neue positivere ersetzen.

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      • juwe

        Vielleicht wäre es möglich, dem neuen Trainer ein wenig mehr als 1,5 Wochen Zeit zu geben, seine Ideen beim Club umzusetzen? Zumal man nach den 1,5 Wochen bereits deutliche Verbesserungen sieht? Ginge das, bevor man den großen personellen Rundumschlag fordert?

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      • juwe: Welche denn?
        bei einer Mannschaft die in einem Heimspiel gegen einen Abstiegskonkurrenten in Überzahl in der entscheidenden Phase nicht einen sondern zwei! Gegentreffer bekommt. Mich erinnert das alles an 2008, auf dem Papier keine schlechte Mannschaft doch sie hatte es einfach nicht im Rückrat, das gleiche Problem sehe ich beim jetzigen Kader ohne Fortune, ja mehr oder weniger hilflos.
        Da müßte in meinen Augen ein neuer Geist und Team Spirit hinein eine Mischung aus Nachwuchs (zb. Colak?) und neuen Kräften von außen. Ich glaube nur so kann man diese negative Energie, was oft eine erstaunliche Eigendynamik erreicht, durch eine neue positivere ersetzen.

        Eigentlich muss nur ein neuer Geist in die Kurve. Der Rest wird schon.

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  • Warum haben eigentlich (fast) alle Berichterstatter vergessen zu erwähnen, was direkt nach dem Abpfiff passiert ist? Raphael Schäfer holte alle Spieler inklusive ausgewechselter und nicht eingesetzter Spieler zusammen, bildete einen Kreis, machte eine lange Ansprache und daraufhin sind alle Spieler in Richtung Fans und haben auch ihnen ihren Respekt gezollt (und übrigens auch viele Fans umgekehrt!). Die meisten Fans im Stadion haben nämlich eine klare Leistungssteigerung gesehen, wie die meisten hier auch! Und deswegen ist mir zwar schon etwas bang, aber ich habe auch Hoffnung, dass Verbeek das doch hinbekommt. Da sind doch einige versammelt, die was können. Dann können (hoffentlich) bald die Nerven der Innenverteidiger etwas entspannter sein, damit ihnen nicht nochmal so ein Klops passiert wie Nilsson beim 0:3. Warum sollte dem Club nicht annähernd das gelingen, was Augsburg letzte Saison geglückt ist?

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    • TomTeacher: Warum haben eigentlich (fast) alle Berichterstatter vergessen zu erwähnen, was direkt nach dem Abpfiff passiert ist?

      An dieser Stelle ist (was nicht allzuoft in diese Richtung geschieht) ein dickes Lob an den BR fällig. Das war gestern Abend (Blickpunkt) eine vorbildliche Aufarbeitung der Ereignisse.

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    • TomTeacher: daraufhin sind alle Spieler in Richtung Fans und haben auch ihnen ihren Respekt gezollt (und übrigens auch viele Fans umgekehrt!).

      Genau.
      DAS ist die Wahrheit! Von 15000 in der erweiterten Kurve haben über 90% respektvoll, wenn auch verhalten geklatscht. Einzelne Zwischenrufer wurden, soweit ich das mitbekommen habe, recht schnell SANFT zur Ordnung gerufen.

      AUCH in der Nordkurve herrschte direkt nach dem Abpfiff diese Haltung vor.

      Doch dann kochte ein Grüppchen sein Süppchen und stellt hier im Nachhinein alles auf den Kopf…

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  • Zu der Behauptung ein Autobauer der nichts mit Wob/VW zu tun hat,habe sich vom Club wegen der Ultras abgewendet-welcher Autobauer soll das sein- da fällt mir nur Alfa Romeo ein. Die sponsern Frankfurt den selbsternannten Randalemeister!
    Bei allem Ärger über Ultras man sollte nicht alles auf sie schieben, oder?

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    • Christian Berlin:
      Zu der Behauptung ein Autobauer der nichts mit Wob/VW zu tun hat,habe sich vom Club wegen der Ultras abgewendet-welcher Autobauer soll das sein- da fällt mir nur Alfa Romeo ein. Die sponsern Frankfurt den selbsternannten Randalemeister!
      Bei allem Ärger über Ultras man sollte nicht alles auf sie schieben, oder?

      Aus nachvollziehbaren Gründen wird dieser Autobauer nicht genannt, spekulieren kannst Du gerne.

      Wenn ich solche Argumente hier im Blog wiedergebe, dann tue ich das nicht, um gegen irgendjemanden zu hetzen oder einer bestimmten Gruppierung/Strömung die Schuld für was auch immer in die Schuhe zu schieben. Ich wollte lediglich an diesem Beispiel darlegen, dass das Verhalten der in der Öffentlichkeit (z.B. in den Medien – siehe auch FAZ.net von heute!) wahrgenommenen Nürnberger Fans durchaus Einfluss auf Entscheidungen hat, die dem Verein möglicherweise auch Schaden zufügen. Und das tun sie, verdammte Axt!

      Vielleicht war das ein Fehler und sonnenklar müsste auch sein, dass „die Fans“ nicht der ausschlaggebende Punkt für eine Entscheidung sind – aber sie sind sehr wohl Bestandteil einer Gesamtansicht unseres Vereins.

      Umso mehr ärgere ich mich, dass Bader vor genau diesen Leuten den Schwanz einzieht und mit Appellen („Wir brauchen Euch!“ – kotz!) und Entschuldigungen herumhantiert, anstatt diese Idioten zu isolieren und ihnen die kalte Schulter zu zeigen.

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      • zuckerpass,

        Meine erste Reaktion war ähnlich, aber mit etwas Abstand denke ich, so einfach kann man sich das auch nicht machen als Vereinsverantwortlicher. Zumindest nicht, wenn man Ruhe im Verein haben will.
        Und Ruhe und kompromißlose Unterstützung unserer Mannschaft in den nächsten Spielen scheint mir die einzig sinnvolle Lösung, um von den Abstiegsrängen wegzukommen.

        Vor einigen Monaten war mal ein sehr guter Bericht im Netz über die Ultrabewegung. Da wurde auch auf die positive Seite hingewiesen. Daß damit Jugendliche z.B. tatsächlich zu einer Gemeinschaftsarbeit angeregt werden und dafür viel Zeit opfern. Die erreichen wesentlich mehr Jugendliche als alle anderen Jugendorganisationen und öffentliche ANgebote wie Jugendzentrum. Wenn man da jetzt pauschal mit der Keule draufhaut und ausgrenz, dann sorgt man höchstens dafür, daß die wenigen auf einmal ganz viele finden, die sich mit ihnen solidarisieren und das kann nicht im Interesse des Vereins sein.
        Ich finde, daß das Problem bei den Ultras ist, daß sie nach außen auch interne Konflikte nie zugeben würden. Es ist sicher nicht grundlos, daß sich in Nürnberg noch eine zweite Ultragruppierung entwickelt hat.
        Aber durch dieses Schweigen nach außen, kommt halt auch sehr schnell die Meinung auf, daß der Großteil der Ultras so tickt wie die, deren Aggression uns am Wochenende geärgert hat oder die, die Pro Pyro sind und da auch immer was versuchen oder die, die auch gewalttätig geworden sind in den letzten Monaten.
        Auch wenn man diesen kleinen Filmausschnitt und die Rede Baders ansieht, kann man doch sehen, daß der Großteil dieser Fans nach Bader´s Rede geklatscht hat. Und daß nur ein Teil danach aufgrund dieser Kommunikationsprobleme zwischen den Fans in den Blöcken und dem, was diese Capos für richtig hielten, ausgetickt ist. Und man konnte auch sehen, daß Mintal das schnell wieder deeskalieren konnte.
        Ich denk, wenn mehr Dialog da ist von beiden Seiten, dann kann da auch wieder dieses unselige Feindbild Schäfer aus den Köpfen der Ultras gelöscht werden.

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  • Die Ultras könnten viel dafür tun, daß hier mal wieder eine Entspannung reinkommt:
    1. Auf Schäfers Dialogangebot eingehen und das was zwischen ihnen steht vorurteilsfrei klären
    2. Sich entschuldigen dafür, daß wegen der fehlenden Kommunikation zwischen ihren Capo´s und den übrigen Fans das Verhalten von Schäfer von denen vollkommen falsch interpretiert wurde. Und das mithin die Capos ausschließlich für die nachfolgenden Szenen und Diskussionen verantwortlich sind.
    3. Klarstellen, daß egal ob richtige oder falsche Interpretation ein Spieler des Vereins, den sie zu ünterstützen vorgeben, nicht beleidigt werden darf.
    4. Sich ganz klar von diesem unsäglichen Blogbeitrag in ya basta distanzieren.

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    • Beate60: Die Ultras könnten viel dafür tun, daß hier mal wieder eine Entspannung reinkommt:
      1. Auf Schäfers Dialogangebot eingehen und das was zwischen ihnen steht vorurteilsfrei klären
      2. Sich entschuldigen dafür, daß wegen der fehlenden Kommunikation zwischen ihren Capo´s und den übrigen Fans das Verhalten von Schäfer von denen vollkommen falsch interpretiert wurde. Und das mithin die Capos ausschließlich für die nachfolgenden Szenen und Diskussionen verantwortlich sind.
      3. Klarstellen, daß egal ob richtige oder falsche Interpretation ein Spieler des Vereins, den sie zu ünterstützen vorgeben, nicht beleidigt werden darf.
      4. Sich ganz klar von diesem unsäglichen Blogbeitrag in ya basta distanzieren.

      das wird leider nie passieren, weil sie das als Niederlage auslegen würden, obwohl es eigentlich Größe bewiese.

      Aber die Kinder sind ja so stolz auf ihr „never surrender“.

      Stolz und Ehre, nach Geld und Macht und Religion die Komponenten, die immer das größte Übel heraufbeschwören

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    • Beate60:
      Die Ultras könnten viel dafür tun, daß hier mal wieder eine Entspannung reinkommt:

      1. Auf Schäfers Dialogangebot eingehen und das, was zwischen ihnen steht, vorurteilsfrei klären…

      Machen wir jetzt Paartherapie?

      Sollte man nicht langsam mal das Thema wechseln?!

      Es geht darum, dass unsere Mannschaft jetzt endlich Punkte holt und nicht um die verletzte Seele von Wirrköpfen, die sich blöd aufführen, weil der Kapitän des FCN nicht dutzidutzi mit ihnen macht!

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      • belschanov,
        das eine schließt doch das andere nicht aus. Fußball wird in einem komplexen System gespielt und es sollte möglichst Ruhe auf allen Fronten sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Und wie oben zu Bernd geschrieben. Ich finde auch, daß es Zeit wird, alle Nebenkriegsschauplätze zu schließen und sich auf das wesentliche zu konzentrieren.

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        • Beate60:
          …es sollte möglichst Ruhe auf allen Fronten sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

          Genauso isses. Und deshalb wäre es wohl das Beste, wir halten jetzt mal alle unser Maul und warten auf Samstag.

          Fußballspiele werden auf dem Rasen entschieden und nicht durch Quasselei.

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          • belschanov: Genauso isses. Und deshalb wäre es wohl das Beste, wir halten jetzt mal alle unser Maul und warten auf Samstag.

            Fußballspiele werden auf dem Rasen entschieden und nicht durch Quasselei.

            Was unseren Handlungsradius in einem Fanmagazin mit Kommentarfunktion natürlich erheblich einschränkt.

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          • belschanov,

            Das Ausdrücken einer Meinung durch Reden oder Schreiben ist auch ein Mittel zum Ausdruck des eigentlich Unfassbaren. In Zeiten geringerer Bildung wurden solche Thematiken mit dem Knüppel besprochen. Insofern sollte man dem gemeinen Fan die Gelegenheit eröffnen, sich zu Wort zu melden.

            Dennoch stimme ich dir voll und ganz zu!

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  • Sind wir schon abgestiegen?? Man könnte es meinen…. Auf geht`s in die nächste Runde, Jeder gegen Jeden! Kommt mal wieder runter, wir haben saublöd verloren, und?? Die Mannschaft hat doch endlich mal über 90 Minuten gut gespielt, sich aber leider nicht belohnt. Was wäre denn, wenn wir in Gladbach gewinnen? Bader und Co. doch alles richtig gemacht… Bin langsam genervt von dieser negativen Stimmung.

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  • Meiner Meinung nach steht der Glubb am Scheideweg: schon in den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob der offensichtlich kompetente neue Trainer aus einer Mannschaft mit dem drittgeringsten Budget so viel herauskitzeln kann, dass die Qualität Bundesligaansprüchen genügt.Dass die Mannschaft die Ideen von GV umsetzen will hat sie in den beiden letzten Spielen bewiesen. Aber ist es nicht so,dass letzten Endes doch das Geld die Tore schießt?? ( ja, 3€ ins Phrasenschwein).Wenn das Team ( wider Erwarten !) die Kurve kriegt ,herrscht dann wieder Friede,Freude,Eierkuchen? Ich fürchte nein,denn die Substanz fehlt in allen Mannschaftsteilen.Das heißt,das Team zu bashen bringt dann garnichts, wenn die wollen,aber mangels Qualität nicht können.Ich fürchte, GV wird das mit seiner Erfahrung bald erkennen! Jetzt muss er natürlich Hoffnung und Durchsetzungswillen verbreiten.Was denn sonst? Die strukturellen Fehler liegen seit langem in der fehlenden sportlichen Kompetenz MB ( u.a. Simmons nicht adäquat ersetzt!), der zweifellos ein guter rechtschaffener Kaufmann ist und stolz ist auf seine erreichten Sparziele. Aber zu welchem Preis? Er war nie selbst aktiver Spitzenfußballer,um wirklich zu erkennen wo s p o r t l i c h Weichen gestellt werden müssen!!Da reicht auch ein Scout Möckel nicht aus!!Ihm muss dringend und schnellstens ein kompetenter sportlicher Leiter zur Seite gestellet werden! Wenn das nicht geändert wird,marschieren wir zielsicher in Richtung Liga 2 .

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    • bernd42: Er war nie selbst aktiver Spitzenfußballer,um wirklich zu erkennen wo s p o r t l i c h Weichen gestellt werden müssen!

      Wieso muss man eigentlich immer selbst Spitzenfussballer gewesen sein, um ein guter Manager zu sein? Keine Frage, dass man gut beraten ist, wenn man ehemalige Spitzensportler im Stab hat wie M,M&M (Möckel, Mintal, Matysek), aber die Befähigung zum fähigen Sportdirektor oder Manager sollten doch eher aus anderen Kompetenzen rühren, in Kombination mit der Fähigkeit sich beraten ‚zu lassen'(!) und eine Expertise sachlich einschätzen zu können. Klar gibt es Ausnahmen, wie bspw. Uli H. und Klaus A., aber auch ein Rainer Callmund war ganz exzellent in seinem Job (und der war kein Fußball-Profi meiner Kenntnis nach), auch Martin Kind oder Christian Heidel. Dass viele Manager ehemalige Fußballer sind liegt wohl eher an der natürlichen Affinität zum Berufsfeld, der berufsbedingten Ratlosigkeit nach Karriereende und der guten Kontakte, die man sich aufbauen konnte.

      Ich würde sogar sagen: Es ist leichter sich fehlende sportliche Kompetenz dazuzuholen, indem man sich ein gutes Beraterteam aufbaut, als fehlende Managementkompetenz. Und die Beispiele dafür, wie fatal das sein kann, kennen wir ja zu Genüge.

      Vielleicht täte eine Art „installierter Sportdirektor“ (zur Unterstützung von MB und als Puffer) dem FCN gut, das hab ich ja auch selbst schon oft genug mal laut angedacht (ohne mir eine abschließende Meinung gebildet zu haben), aber per se zu unterstellen, die sportliche Krise wäre Folge der fehlenden Kompetenz bei Martin Bader, kann ich nicht nachvollziehen. Das wird MB nicht gerecht, der nicht umsonst nun schon seit 1998 im Geschäft ist, aber auch nicht seinem Stab mit u.a. eben M,M&M plus Trainer und Aufsichtsrat.

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    • bernd42,

      Wie wäre es, erst einmal die nächsten Wochen abzuwarten und Daumen zu drücken, daß Verbeek mit den Jungs die Kurve kriegt? Optimalerweise bis zu den ersten Spielen nach der Winterpause?
      Bader hat es doch selbst gesagt vor der Trainerverpflichtung, diesmal muß es klappen, sonst … Und dann kann man solche Diskussionen auch führen. Aber immer in Vorgriff auf das zu erwartende Unheil schon vorab Personaldiskussionen zu führen, ist nichts anderes als die Autorität der handelnden Personen untergraben und weitere Unruhe in den Verein tragen. Zu einer Zeit wo nichts wichtiger ist als gemeinsam alles dafür zu tun, den Verein zu unterstützen. Und dazu gehört von Seiten der Fans den Trainern UND den Spielern einen Vertrauensvorschuß geben und nicht permanent ihre Qualität wissend in Frage zu stellen. Auch wenn man das vielleicht nur tut, um das eigene Ziel, Bader zu kritisieren weiter zu verfolgen.
      Aber auch wenn das dann zivilisiert hier im Blog passiert und sich gegen Bader und nicht gegen Schäfer richtet, es unterscheidet sich in der Wirkung doch in nichts von dem, was die Ultras nach dem Spiel getan haben: Nebenkriegsschauplätze eröffnen, wo es doch nur um eines gehen kann: daß die Mannschaft endlich wieder siegreich vom Platz geht.
      Auch bei einem Teil der Ultras war offenbar unter dem Eindruck der erneuten Niederlage ein reflexartiges Aufbegehren (wir wollen, daß die Verantwortlichen Stellung beziehen und uns deutlich machen, daß sie den Ernst der Lage erkannt haben) und es wurde vergessen, daß ja bereits 2 Wochen vorher die Konsequenz durch die Verpflichtung des neuen Trainers gezogen wurde. Und daß man jetzt dessen Arbeit bewerten muß und daß das, was vorher war nicht mehr zählt.
      Und daß die Verantwortlichen mit aller Kraft an der Rückkehr des Erfolgs arbeiten, sollte doch wohl niemand bezweifeln. Das kann man mitbekommen in den Trainings, in den Handlungen des neuen Trainergespanns und auf dem Platz, wo wir eine ganz anders aufspielende Mannschaft sehen konnten.
      Und auch in der momentanen Arbeit Baders. Zu seinem Aufgabengebiet gehört nämlich auch, Vertrauen wieder herzustellen. Und das tut er mit seiner Ansprache vor den Ultras genauso wie bei seinen Auftritten in den Medien. Und ich finde, er macht das gut. Selbst die Ultras schienen das zu finden, sonst hätten sie nach seiner Ansprache nicht Beifall geklatscht.
      Klar manchmal greift der Trainertausch besser und beschert dem Verein erst einmal ein paar Siege. Dieses Glück hatten wir am Samstag nicht, obwohl es sich die Spieler verdient gehabt hätten. Andererseits ist es doch vielleicht auch besser, daß nicht durch ein,zwei vielleicht auch glückliche Siege zu viele schon wieder denken, daß man jetzt wieder zur gemütlicheren Tagesordnung übergehen kann. Sondern daß man sehen muß, daß es nötig ist, weiter an den Schwächen in den Basics zu arbeiten und die Konzentration zu stärken.

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    • belschanov

      Weil er die Situation bzgl. des maximal möglichen Ergebnisses für seinen Verein entweder nicht vollumfänglich wahrgenommen oder falsch beurteilt hat.
      Ich bin mir sicher, der Trainer hat mit ihm genau diese Szene auch aufgearbeitet.
      Ob Mak das dann beim nächsten mal besser macht? Ich weiß es nicht, aber die Möglichkeit besteht. Wichtig ist, ob der Trainer glaubt, dass Mak das beim nächsten mal besser macht, und das werden die nächsten Startaufstellungen zeigen.

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      • Claus: Wichtig ist, ob der Trainer glaubt, dass Mak das beim nächsten mal besser macht, und das werden die nächsten Startaufstellungen zeigen.

        Naja, da erwarte ich eher andere Änderungen.

        Ich weiß nicht, wie Du das ermpfunden hast. Mein Kollege und Augenzeuge des Spiels meinte, Mak wäre noch einer der besseren gewesen, genervt habe ihn aber Kiyo, der nach Ballverlust stehenbleibt, keine Defensivarbeit machen will und kopflos gegen 3 Mann ins Dribbling rennt.

        Mein Vorschlag wäre, es mit Mak im Zentrum zu versuchen, Drmic wieder auf rechts zu ziehen und Ginczek vorne rein. Für Standards haben wir ja Platte, da kann Kiyo mal ne Denkpause bekommen.

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        • Optimist

          Damit triffst Du auch bei mir genau ins Schwarze. Es gibt durchaus Leute, die meinen, Mak ist ein 10er und kein Außen, ich bin in der Frage unentschlossen, Fakt ist, dass er auf der Position schon gespielt und keine schlechte Figur gemacht hat.

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  • Seltsam das hier eigentlich niemand über Verbeek und die Mannschaft, Spieler diskutiert. Fans beschäftige sich mit Fans, na toll.

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  • Ich bin froh, dass Verbeek einen erkennbaren Plan hat, dass die Richtung seines Plans stimmig ist und dass er noch Zeit hat, alle Spieler vor der Winterpause ausführlich zu begutachten.
    Er wird analysieren, was möglich ist, was ein Mal, ein Kiyotake, auch ein Esswein oder Nilsson realiter zu zeigen in der Lage ist, um dann hoffentlich die richtigen Schlüsse zu ziehen, so dass entsprechende Transfers – ich meine nicht ausschließlich Zugänge und ich beziehe mich auch nicht auf die genannten Spieler als potentielle Abgänge! – getätigt werden können.

    Für mich geht es eigentlich erst so richtig in der Rückrunde los.

    Über jeden noch bis dahin eingefahrenen Punkt freue ich mich.

    Der Tabellenplatz ist mir nicht egal, aber ich bewerte ihn als, wie es so schön heißt, „Momentaufnahme“, das heißt als Abbild des bisher Geleisteten.

    Ich appelliere an die Geduld aller, denn ich habe zum ersten Mal seit Hans Meyer den Eindruck, dass wir einen Trainer haben, der sich über die gewohnten Maßen reinhängt, der alles dafür gibt, erfolgreich und attraktiv spielen zu lassen und dessen Wirkungsgrad sich vermutlich erst Anfang 2014 entfalten wird.

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  • würde gerne nochmal was zur Art und Weise des Glubbspiels am Samstag loswerden.
    Ich möchste einfach daran erinnern (auch wenn der Vergleich vielleicht etwas hinkt) wie das Spiel unseres nächsten Gegners gegen die Dortmunder abgelaufen ist:
    Dortmund war die klar spielbestimmende Mannschaft, hatte Chancen im Überfluss, hatte gefühlte 90% Ballbesitz. Gladbach dagegen keine Chance (in allen Belangen!), nur um den 16er herumgestanden.
    Endergebnis?: 2:0 für Gladbach.
    Und seinen wir mal ehrlich, gegen Freiburg lief das bei uns ähnlich ab, mal von der Deutlichkeit der unterschiedlichen Werte abgesehen.
    Wenn sowas schon einem CL-Finalisten passiert, wieso sollte sowas beim Glubb nicht möglich sein?
    Dass dann solche Reaktionen kommen (wie in diesem peinlichen, unsäglichen Video von der Haupttribüne festgehalten) kann ich NullkommaNull nachvollziehen!
    Natürlich zählen Ergebnisse. Aber es kann mir keiner plausibel begründen wieso es nicht schon gegen die Elf vom Niederrhein anders laufen kann.
    OPTIMISMUS!!!

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  • Ich mag keine Sequels, auch die Aufführung von „Die Rückkehr der Zigarettenbürschla“ am Samstagabend im Nürnberger Stadion bestätigte meine Abneigung.

    Seltsam das hier eigentlich niemand über Verbeek und die Mannschaft, Spieler diskutiert. Fans beschäftige sich mit Fans, na toll.

    Das ist doch ganz einfach, die Mannschaft hat gut gespielt, der Trainer verändert die sportliche Leistung zum besseren, bleibt man bei der Realität gibt es wenig was man der Mannschaft und dem Trainer vorwerfen kann, außer natürlich das Ergebnis. Klar, Fußball ist ein Ergebnissport, Engagement und Anstrengung bringen es allein nicht, allerdings muss man beim Fußball eben auch feststellen, dass der Torerfolg ein sehr seltenes Ereignis ist. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich redlich bemüht und trotzdem keinen zählbaren Erfolg feiern kann. Ich finde es schade, dass in Nürnberg fast immer das negative gesucht wird, gewinnt die Mannschaft oder holt sie einen Punkt wird gejammert, dass die Spielkultur schwach wäre, dass keine Entwicklung da ist und der Torerfolg glücklich sei. Spielt die Mannschaft gut, zeigt sie eine positive sportliche Entwicklung zählt wieder allein das fehlende Ergebnis.

    Natürlich wäre auch ich glücklich, wenn wir Fußball zeigen würden wie aktuell die Dortmunder, Leidenschaft, technisches Können und zählbare Erfolge. Haben wir nicht, deshalb sehe ich aber noch lange nicht die Notwendigkeit alles schlecht zu machen.

    Natürlich ist die aktuelle sportliche Situation, insbesondere die Punktausbeute katastrophal, aber warum leiten manche Fans davon die Notwendigkeit ab, jetzt Punkte von der Mannschaft zu verlangen? Welche Funktion hat ein Fan, dass er Punkte fordern kann? Als Fan sollte man versuchen die Mannschaft zu unterstützen, dass sie Punkte holt, aber es verlangen? Empfinde ich als übertriebene, ja fast schon anmaßende Forderung.

    Mal ganz davon abgesehen, dass es gerade für eine verunsicherte Mannschaft sicher kontraproduktiv ist, wenn man sie nun unter Zugzwang setzt. Streich und Klopp haben aus meiner Sicht schon recht, wenn Sie sagen, mit Freude und Lust kann man Menschen viel besser zu Leistung animieren als mit Zwang. Vor allem wir Fans sollten nicht auch noch dazu beitragen, dass die Spieler verunsichert werden. Dieses Feld können wir getrost den Boulevardmedien überlassen.

    Zurück zur Überschrift, was ich gestern bei den Ultras auf Ya Basta gelesen habe empfinde ich als unglaublich anmaßend, sich selbst überschätzend. Fans können niemals entscheiden wer der Kapitän der Mannschaft ist, wo kommen wir denn da hin, wenn so etwas durchgehen würde. Dieser Beitrag zeigt mehr als deutlich, dass die Ultras sich selbst wichtiger nehmen als den Verein und die Mannschaft, mein spontaner Gedanke war die Kurve für das nächste Spiel zu sperren. Ich bewundere Bader, dass er bei solchen Beiträgen Ruhe bewahren kann und nicht den Konflikt eskalieren lässt.

    Das mindeste wäre, dass die Ultras sich für Ihr vorgehen öffentlich entschuldigen. Aber mir ist auch klar, dass das nicht passieren wird.

    So langsam werde ich noch zum Fan reiner Stehplatzstadien, ich hätte mir nie vorstellen können mal so zu denken.

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    • Armin:
      So langsam werde ich noch zum Fan reiner Stehplatzstadien, ich hätte mir nie vorstellen können mal so zu denken.

      Du meintest wahrscheinlich „Sitzplatzstadien“, oder?
      Die Ultras haben mir die Stehplätze schon lange verleidet. Sie sind der Hauptgrund, warum ich mir auch bei Auswärtsspielen ein Sitzplatzticket hole.

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    • Armin: Das ist doch ganz einfach, die Mannschaft hat gut gespielt, der Trainer verändert die sportliche Leistung zum besseren, bleibt man bei der Realität gibt es wenig was man der Mannschaft und dem Trainer vorwerfen kann, außer natürlich das Ergebnis. Klar, Fußball ist ein Ergebnissport

      Nichts ist in Ordnung und auch nichts wird zum besseren, zuhause gegen einen Abstiegskonkurrenten 0:3 zu verlieren, davon 2!!! Tore im eigenen Stadion in Überzahl zu bekommen, noch dazu gegen Freiburg, wobei doch jeder wissen sollte, worum es geht, wie kann man so einen erbärmliche Leistung nur irgendnwie schönreden? Ich glaube mit der Energie könnte man sogar das Regime in Nordkorea noch gutreden.

      Ich habe wenig von dem Spiel gesehen, weil meine Frau Geburtstag hatte, aber mir ist das völlig unerklärlich, ging doch angeblich gegen den HSV schon alles schief 0:5, jetzt ging noch gegen Freiburg alles schief 0:3…geht es so weiter, was muß sich ändern? Für mich ist das eine Verlierermannschaft und glasklarer Absteiger. Mir fehlen hier Analysen und Ideen aus dem Umfeld, was man besser machen kann? 2 Tore in Unterzahl, das gibts doch nirgendwo sonst, das ist lächerlich. Was geht bei uns in der Verteidigung alles schief und warum? ..aber nein wir reden hier ja nur über Ultras

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      • Ich habe wenig von dem Spiel gesehen…

        Dann solltest Du mit Deiner Einschätzung auch ein bisschen vorsichtiger sein. Das Spiel wurde im übrigen auch hier und im Parallelthread aufgearbeitet. Wenn wir mit 2:0 in die Pause gegangen wären (und das wäre möglich gewesen), dann wäre der 3er praktisch sicher gewesen. Das einzige Mango (um mit Christian Eigler zu sprechen) am Samstag war die Chancenverwertung, und die wird besser werden, da bin ich mir sicher.

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        • Claus: Dann solltest Du mit Deiner Einschätzung auch ein bisschen vorsichtiger sein. Das Spiel wurde im übrigen auch hier und im Parallelthread aufgearbeitet. Wenn wir mit 2:0 in die Pause gegangen wären (und das wäre möglich gewesen), dann wäre der 3er praktisch sicher gewesen. Das einzige Mango (um mit Christian Eigler zu sprechen) am Samstag war die Chancenverwertung, und die wird besser werden, da bin ich mir sicher.

          Mit dem „hätte, könnten, eigentlich sogar gut“ uä. mit der Logik sind wir 2008 abgestiegen.

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          • juwe: Mit dem “hätte, könnten, eigentlich sogar gut” uä. mit der Logik sind wir 2008 abgestiegen.

            Wenn man außer dem Ergebnis keine Erklärungen zulässt, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf, kann man sich das in der Tat sparen.

            Wir sind hier aber durchaus bemüht zwischen einer Niederlage und einer Niederlage sachlich zu differenzieren statt einfach auf Ergebnis und Tabelle zu gucken und sagen: Alles doof! Dann brauch ich mir auch das Spiel nicht angucken. Außer in der Aufzeichnung, aber nur wenn ich vorher weiß, dass mir das Ergebnis passt.

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            • Alexander Endl | Clubfans United: Wenn man außer dem Ergebnis keine Erklärungen zulässt, weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf, kann man sich das in der Tat sparen.

              Wir sind hier aber durchaus bemüht zwischen einer Niederlage und einer Niederlage sachlich zu differenzieren statt einfach auf Ergebnis und Tabelle zu gucken und sagen: Alles doof! Dann brauch ich mir auch das Spiel nicht angucken. Außer in der Aufzeichnung, aber nur wenn ich vorher weiß, dass mir das Ergebnis passt.

              Ich habe aber hier noch keine (differenzierte) Analyse gelesen die ein 0:5 und gleich im nächsten Heimspiel unter solchen Umständen ein 0:3 erklärt. Vielleicht kann man es differenzieren aber erklären kannst Du es auch nicht, wie du im Podcast selbst sagst, ..manchmal läfts halt einfach nicht.
              Das finde ich aber nicht befriedigend, wer aus unerklärlichen Gründen nie gewinnt, steigt halt ab soviel ist zumindest klar.

              Zu dem Umstand daß man vorne nicht trifft, kommt ja dazu wie können gleichzeitig hinten 3 Tore fallen davon sogar in Überzahl 2 Tore? So vieles kann da nicht gut gewesen sein, wenn man behauptet vieles war schon sehr gut angeblich. Es paßt dann nämlich hinten und vorne nicht. Ich gebe zu mir stinken diese Ergebnisse und ausgerechnet gegen Freiburg gewaltig, jedes Jahr grüßt wieder das Murmeltier.
              Lernt die Mannschaft daraus denn gar nichts oder muß erst wieder Freiburg vorbei kommen?

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              • juwe, so kann wirklich nur jemand über dieses Spiel sprechen, der es nicht gesehen hat. Man glaubts einfach nicht, wenn mans nicht sieht. Wenn mans sieht allerdings auch nicht….

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              • juwe: I
                Das finde ich aber nicht befriedigend, wer aus unerklärlichen Gründen nie gewinnt, steigt halt ab soviel ist zumindest klar.

                Eigentlich schreibst du doch die Erklärung selbst: je länger ein Team nicht gewinnt, desto mehr bestätigt sich eine Art selbsterfüllender Prophezeiung. Wir haben Spieler, keine Roboter. Unsere menschlichen Fussballspieler sind Niederlagen zwar gewohnt, aber anders als BAyern/BVB etc. nicht gewohnt, dass man mit Ruhe und Geduld irgendwann ein Tor schießen kann. Das hat keiner beim Club intus, geschweige denn trainiert. WIR haben Tore verhindert! Da fehlt doch jegliches Selbstvertrauen – zumal du ja als Profi auch noch sofort zum öffentlichen Deppen gemacht wirst (klar, dass muss er abkönnen – aber s. Schäfer, es menschelt halt auch da und das Hinterstübchen kann doch keiner ausschalten.)

                Eine weitere Erklärung ist doch hier auch schon zigfach diskutiert worden: aus einem rein defensiv denkenden Haufen über Nacht eine neue Tormaschine zu machen kann einfach nicht funktionieren. Und Tage wie diese hatten wir in 1000 Club-Spielen auch schon vor 30 Jahren zuhauf, da hat sich m.E. überhaupt nix geändert!

                Ich sehe das wie Uwe Wegmann: Heute hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.

                Ich bin mir ganz sicher, lieber juwe: wenn wir demnächst den 1. Dreier holen, sind alle Erklärungen dieser Welt sch..segal – wahrscheinlich hält Raffa Weltklasse, der Gegner verschießt drei unberechtigte Elfer und der Esswein spielt den Ball offensichtlich mit der Hand durch ein Loch im Außennetz ins Tor. Tatsachenentscheidung… In Braunschweig hat auch keiner geglaubt, dass die ein Spiel gewinnen können – jetzt sind schon 2.

                Jetzt erst recht!!

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      • juwe: Ich habe wenig von dem Spiel gesehen, weil meine Frau Geburtstag hatte, aber mir ist das völlig unerklärlich,

        Hättest du mal, dann würde es sich vielleicht erklären.

        Bundesliga.de titelt: »Starker Baumann sichert „grotesken“ Sieg«

        Und dazu ein paar Fakten:
        http://www.bundesliga.de/de/liga/matches/2013/index.php?bmi=145315&reiter=b&tag=11

        „Nürnberg gab so viele Torschüsse ab wie in keinem anderen Saisonspiel (20).

        Oliver Baumann wehrte zwölf Torschüsse ab, stellte damit einen neuen persönlichen Rekord und einen ligaweiten Saisonrekord auf.“

        Dazu 55% gewonnene Zweikämpfe, 57% Ballbesitz, 26:7 Flanken, mindestens 7-8 Großchancen und die Alu-Treffer 8 und 9 in dieser Saison.

        Das Ergebnis, so der Sky-Moderator, sei ein „Treppenwitz“.

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        • Alexander Endl | Clubfans United,
          Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass die Chancen (20 Torschüsse) nicht alle neben oder über das Tor geballert wurden. Denn mit seiner besten Saisonleistung ALLER Torhüter, hat Baumann 12 Torschüsse direkt abgewehrt.
          Eine Woche vorher machte er das schlechteste Spiel seiner Karriere (Hattrick aber umgekehrt) und ausgerechnet gegen den GLUBB der sein bestes Spiel (offensivem Feuerwerk) seit langem ablieferte, macht er sein bestes Spiel. Das ist schon verhext 🙁
          @belschanov, wie kannst du dann von „erbärmlicher Leistung“ sprechen ??? Und vor allem, wenn du selbst nicht dabei gewesen bist. Du bist nicht besser als der Mobb bei den Ultras.
          Einfach nur draufschlagen. Nach dem Motto: „Es wird schon nicht die Falschen treffen.“ Schäm dich!!!
          Die Gegentore sind ja nur deshalb gefallen, weil der GLUBB aufmachen musste. Der SC hatte dann natürlich Platz zum Kontern. Hätte sich der GLUBB ab der 2. Halbzeit dann hinten reinstellen sollen um das 0:0 zu halten?
          Weder der Trainer noch die Spieler konnten ahnen, dass Baumann so gut hält.
          Ich finde, unsere Jungs können Fußball, sonst hätten sie ja nicht so viele Chancen kreieren können.
          Und noch was: Den einzigen Torschuss den Baumann nicht pariert hat, war ein Tor für den GLUBB. Und dann gibt ihn der SR nicht.
          Alles in allem, war es einfach nur Pech,Pech und nochmals Pech.
          Ich würde mir wünschen, dass alle Fans vor Spielbeginn ein großes Dankeschön unseren Trainer Verbeek zurufen würden. Denn der hat es fertig gebracht, dass wir einen tollen Angriffsfußball sehen durften. Mit dem Ausgang konnte er nicht rechnen.

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          • Silberadler
            Das macht dann inklusive der beiden Alutreffer 15 Schüsse „on Target“, wie es auf Neudeutsch so schön heißt. Oder waren die von Baumann noch abgelenkt? Ich weiß es nicht mehr, glaube aber nicht.

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            • Claus:
              Silberadler
              Das macht dann inklusive der beiden Alutreffer 15 Schüsse “on Target”, wie es auf Neudeutsch so schön heißt. Oder waren die von Baumann noch abgelenkt? Ich weiß es nicht mehr, glaube aber nicht.

              der erste von Hasebe wäre rein, den hat Baumann an den Pfosten gelenkt. 🙁 Der von Nilsson war ohne Feindberührung, glaube ich.

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          • Silberadler:

            @belschanov, wie kannst du dann von “erbärmlicher Leistung” sprechen ??? Und vor allem, wenn du selbst nicht dabei gewesen bist. Du bist nicht besser als der Mobb bei den Ultras.
            Einfach nur draufschlagen. Nach dem Motto: “Es wird schon nicht die Falschen treffen.” Schäm dich!!!

            Wenn du mir sagst, wann und wo ich nach dem Freiburg-Spiel von „erbärmlicher Leistung“ gesprochen habe, zahle ich dir ein Bier. Und ich zahle dir noch eins, wenn du mir sagst, auf wen ich „draufgeschlagen“ habe.

            Zu deiner auf mich gerichteten Behauptung „Du bist nicht besser als der Mobb bei den Ultras“ fällt mir außer „Prost Mahlzeit“ nichts ein.

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              • Silberadler:
                belschanov,

                Hiermit möchte ich mich in aller Form bei dir entschuldigen.

                Es war Juwe, hier am 5.11. um 13:18 Uhr.

                Sorry

                Ja ich war wohl der richtige Adressat 🙂 Mir geht es nicht ums draufschlagen, sondern darum nüchtern die Realität zu sehen und die ist nicht schön, weil ich sehe uns sehr analog in eine Situation reinschlittern, die der 2008 ähnelt. Wir wären zu gut für einen Abstieg, wie schwer es dann wird wieder hinten raus zu kommen mit einer Mannschaft ohne Fortune, dann kommen plötzlich noch Verletzungen dazu, das übliche wenns eh nicht läuft, das kennen wir glaube ich alle noch gut. Ich halte es für fatal zu glauben es kriselt ein bisschen und am Ende wird in der Rückrunde wieder eine langweilige Saison daraus. Ich sehe uns derzeit als ganz klaren Abstiegskanditaten und das tut weh, aber lieber jetzt realisieren, als wenn es dann zu spät ist und eine so miese Vorrunde bislang ist ein riesen Rucksack voller Steine für die Rückrunde auch die anderen entwickeln sich weiter nicht nur der Club, weil er muß.

                Dazu kommt Ärger die Derbys gegen Fürth vergangene Saison, dazu die Spiele gegen Freiburg dieses und letztes Jahr, bei denen es dem Fan mittlerweile um mehr geht als nur um Punkte, hat man das Gefühl bei der Mannschaft wird das nicht so eng gesehen. Dazu dies Unfähigkeit im eigenen Stadion Spiele zu gestalten und zu gewinnen. Wer bitte kann dem etwas positives abgewinnen? Dann bin ich lieber für die Wahrheit, als für das schönreden.

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                • juwe:

                  Ich halte es für fatal zu glauben, es kriselt ein bisschen und am Ende wird in der Rückrunde wieder eine langweilige Saison daraus. Ich sehe uns derzeit als ganz klaren Abstiegskanditaten…

                  Genauso sehe ich’s auch.

                  Wie soll man die Dinge auch anders sehen, wenn von elf Punktspielen kein einziges gewonnen wird und dabei tüchtigst Aufbauhilfe für die Konkurrenten aus dem Süden der Tabelle geleistet wird? Eine Mannschaft, die Heimspiele gegen Augsburg, HSV und Freiburg verliert und auswärts keine Dreier holt (nicht einmal in Braunschweig) ist ein klarer Abstiegskandidat. Wer das anders sieht, hat Tomaten vor den Augen.

                  An dieser Sichtweise kann sich nur etwas ändern, wenn unsere Mannschaft endlich das tut, was Bader nach dem 0:5 gegen Hamburg gefordert hat: Ergebnisse (d.h. Punkte) einfahren!

                  Die Mannschaft hat am Samstag in Mönchengladbach die Gelegenheit, mit einem Sieg den ersten Schritt dazu zu tun, dass sie nicht mehr als klarer Abstiegskandidat gesehen werden muss.

                  Mehr gibt es im Moment nicht zu sagen.

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          • Silberadler:

            „Weder der Trainer noch die Spieler konnten ahnen, dass Baumann so gut hält.“

            „Mit dem Ausgang konnte er [der Trainer des 1. FC Nürnberg] nicht rechnen.“

            Ja, das sind tiefe Erkenntnisse.

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            • belschanov: Ja, das sind tiefe Erkenntnisse.

              Sorry, (sonst von mir sonst überaus geschätzter Kommentator und Autor) belschanov,
              das ist sehr unfair.
              1. Hätte Baumann die „Leistung“ von Hamburg nur eine Woche nach hinten verlegt, so hätten wohl die meisten (und auch zu Recht) – und da brauche ich keine Kaffeesatzleserei, da beziehe ich mich nur auf den überwiegenden Teil der Kommentare der Presse zu Freiburg-Spiel – von klarem „Aufwärtstrend“ etc. geschwärmt.
              2. Diese Erkenntnis ist auch nicht tiefer als diejenige, dass eine Mannschaft auf Platz 17 nach Spieltag 11 als ein Abstiegskandidat gesehen werden muss.

              Darüber hinaus: das Differenzieren nicht ganz aufgeben: das Spiel gegen den HSV und das gegen Freiburg sind nicht miteinander vergleichbar – auch wenn es beide Male deutliche Niederlagen gab.

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              • Hörnla

                Darüber hinaus: das Differenzieren nicht ganz aufgeben: das Spiel gegen den HSV und das gegen Freiburg sind nicht miteinander vergleichbar – auch wenn es beide Male deutliche Niederlagen gab.

                Bitte nicht die Realität aufgeben: Für beide Spiele gab es jeweils genau 0, in Worten null, Punkte.

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                • Gerd: Bitte nicht die Realität aufgeben: Für beide Spiele gab es jeweils genau 0, in Worten null, Punkte.

                  Und jetzt?
                  Aufgeben?

                  Tore und Punkte gibt’s nur wenn man sich reinhängt und Chancen erarbeitet… Genau das hat die Mannschaft gg Feiburg gemacht…. Gegen den HSV hat man sich keine zwingenden Chancen erarbeitet…

                  Bis zur Winterpause ist das der einzige Weg… Trainer ist schon gewechselt, andere Spieler kann man erst in der Winterpause holen…

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                • sneck:
                  Bis zur Winterpause ist das der einzige Weg… Trainer ist schon gewechselt, andere Spieler kann man erst in der Winterpause holen…

                  Oder man wird in der U23 fündig.

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                • sneck:

                  Tore und Punkte gibt’s nur wenn man sich reinhängt und Chancen erarbeitet…

                  Wo warst Du in den Hecking Jahren? Jedenfalls hast Du dann nicht dem FCN zugeschaut, denn dann wüßtest Du, daß man auch ohne überwiegenden Ballbesitz und deutliches Chancenplus ab und an mal ein Fußballspiel gewinnen kann.
                  So grottig der Hecking-Fussball auch war, eine Mannschaft wie der FCN am vergangen Wochenende wäre ein gefundenes Fressen für jede Hecking-Elf gewesen: einfach nur auf die Club-Fehler warten, vorne mit ein wenig Glück die wenigen Chancen nutzen und hinten selber relativ sicher stehen, das war das FCN (Erfolgs?)Rezept der vergangen Jahre; diesmal neu interpretiert von Freiburg.

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                • Gerd: Wo warst Du in den Hecking Jahren? Jedenfalls hast Du dann nicht dem FCN zugeschaut, denn dann wüßtest Du, daß man auch ohne überwiegenden Ballbesitz und deutliches Chancenplus ab und an mal ein Fußballspiel gewinnen kann.
                  So grottig der Hecking-Fussball auch war, eine Mannschaft wie der FCN am vergangen Wochenende wäre ein gefundenes Fressen für jede Hecking-Elf gewesen: einfach nur auf die Club-Fehler warten, vorne mit ein wenig Glück die wenigen Chancen nutzen und hinten selber relativ sicher stehen, das war das FCN (Erfolgs?)Rezept der vergangen Jahre; diesmal neu interpretiert von Freiburg.

                  OK, Du willst wieder zurück zu Hinten dicht und vorne auf eine Einzelaktion oder eine Standardsituation hoffen… da haben wir leider den falschen Trainer verpflichtet…

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                • sneck: OK, Du willst wieder zurück zu Hinten dicht und vorne auf eine Einzelaktion oder eine Standardsituation hoffen… da haben wir leider den falschen Trainer verpflichtet…

                  Wie kommst du zu dieser Einschätzung? Hat sich Verbeek dahingehend schon geäußert? Wenn du die Wertschätzung des „offensiveren Spiels“ meinst, dann hat sich Verbeek meines Wissens noch nicht auf konkrete Zeitlimits und darauf, ob das mit den vorhandenen Spielern machbar ist, festlegen lassen.
                  Im übrgen, das ganz am Rande, ist die Beschreibung des Heckingschen Ansatzes doch arg hölzern und wenig zutreffend.

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                • Hörnla: Wie kommst du zu dieser Einschätzung? Hat sich Verbeek dahingehend schon geäußert? Wenn du die Wertschätzung des “offensiveren Spiels” meinst, dann hat sich Verbeek meines Wissens noch nicht auf konkrete Zeitlimits und darauf, ob das mit den vorhandenen Spielern machbar ist, festlegen lassen.
                  Im übrgen, das ganz am Rande, ist die Beschreibung des Heckingschen Ansatzes doch arg hölzern und wenig zutreffend.

                  Ja, er hat sich dazu schon geäußert… Im Prinzip hat er das gesagt, was ich als erstes versucht habe zu sagen. Mehr Chancen erarbeiten, dann fallen auch Tore. Und wer Tore schiesst, bekommt auch Punkte.
                  Wohin er will hat man doch am Samstag gesehen, nur dass halt die Tore nicht gefallen sind.

                  Ja, die Beschreibung des Hecking’schen Erflogssystems war etwas überspitzt, das gebe ich gerne zu.

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                • sneck: OK, Du willst wieder zurück zu Hinten dicht und vorne auf eine Einzelaktion oder eine Standardsituation hoffen… da haben wir leider den falschen Trainer verpflichtet…

                  Ne, du willst nicht verstehen. Deine Aussage es gäbe nur einen Weg erfolgreich Fussball zu spielen war einfach Quatsch und Ballbesitz und Torschüsse sind kein Ersatz für erzielte Tore.
                  Diesselben Leute, die hier Hecking für seinen Ergebnisfussball gelobt haben, feiern jetzt Ballbesitz Statistiken …

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                • Gerd: Ne, du willst nicht verstehen. Deine Aussage es gäbe nur einen Weg erfolgreich Fussball zu spielen war einfach Quatsch und Ballbesitz und Torschüsse sind kein Ersatz für erzielte Tore.
                  Diesselben Leute, die hier Hecking für seinen Ergebnisfussball gelobt haben, feiern jetzt Ballbesitz Statistiken …

                  Jetzt legst Du mir aber einiges in den Mund…

                  Ich habe nur zwei Dinge gesagt:
                  1. Sich reinhängen <- systemunabhängig
                  2. Chancen erarbeiten <- ohne Chancen keine Tore, ohne Tore keine bzw. wenig Punkte

                  Macht man die Chancen nicht rein, da hast du völlig recht, gibt es auch keine Punkte. Nur gegen den HSV hatte man nicht mal nennenswerte Chancen.
                  Gegen Freiburg hatte man genug Chancen um mindestens 2:0 zu führen bis zum ersten Gegentreffer. Gehen wir gegen Freiburg in Führung, schießen die keine drei Tore mehr. Aber das ist hätte-hätte-Fahrradkette.

                  Der Punkt ist. Das Spiel gegen Freiburg hat einen Weg gezeigt, wie es gehen könnte. Das Spiel gg den HSV war ein Offenbarungseid.

                  Auch unter Hecking hat man sich Chancen erarbeitet.
                  Sonst wären die Jahre unter ihm nicht so erfolgreich gewesen.

                  Wir haben 7 Punkte aus 11 Spielen. Da braucht niemand drumherum zu reden, dass wir ein heißer Abstiegskanddat sind. Das ist meiner Meinung nach unstrittig.

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                • sneck: Bis zur Winterpause ist das der einzige Weg… Trainer ist schon gewechselt, andere Spieler kann man erst in der Winterpause holen…

                  Ich habe bei dem neuen Trainer da ein ganz gutes Gefühl. Man hört nicht viel von ihm – außer, dass er keine Zeit für ausufernde Interviews mit allen und jedem hat und dass er stattdessen lange Arbeitstage damit füllt, den Verein und seine Möglichkeiten bis ins letzte Fitzelchen genau kennen zu lernen. Unlängst in Bamberg unter der Woche abends beim Spiel der 2.ten die komplette sportliche Führung inklusive Vorstand und Konditionstrainer anwesend – das gefällt mir. Denn so stelle ich mir Professionalität vor, die sich auch in der von Hans Böller zitierten Äußerung auf die Frage nach Mut-/Perspektivlosigkeit oder so ähnlich „Was, jetzt schon?“ zeigt. Ich kann mir vorstellen, dass Verbeek dann, wenn er sich eine fundierte (!) Meinung gebildet hat, vor womöglich auch schwierigen Entscheidungen nicht zurückschreckt.
                  Weiterhin überzeugt auch seine frühe – und wie ich finde sehr treffende – Einschätzung der Lage: jetzt bis zur Winterpause ist harte Arbeit angesagt (ist auch die einzige Möglichkeit). Ziel: möglichst den Anschluss nicht zu verlieren. In der Winterpause muss man dann aufgrund der Erfahrungen sehen, wo man die Mannschaft verstärken muss.

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                • Gerd: Bitte nicht die Realität aufgeben: Für beide Spiele gab es jeweils genau 0, in Worten null, Punkte

                  Und? Was heißt das jetzt?
                  Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber wenn man dieser Einstellung konsequent folgt, dann braucht man überhaupt nicht mehr zu diskutieren, dann schaut man sich die Tabelle an und es hat sich. Dann braucht man auch keine Blogs mehr, kein Fanmagazin, keine „Wahre Tabelle“, keine Diskussion über Schiedsrichterentscheidungen usw. usf. Stattdessen Punktestand angeguckt und fertig. Die allein seelig machende Wahrheit liegt vor einem.

                  Im übrigen finde ich es sowohl gewagt als auch geradezu perfide, eine Kluft bzw. Front zwischen „Realisten“ und „Differenzierenden“ zu konstruieren und damit unterschwellig zu suggerieren, beide Standpunkte schlössen einander aus. Wer zu einem differenzierenden Blick nicht fähig ist, der kann nicht realistisch sein, im Gegenteil: der nimmt einen Aspekt heraus und definiert ihn (ohne es offen zu legen wohlgemerkt) als den einzig die Realität darstellenden bzw. abbildenden.

                  Danke übrigens für die „realistische“ Nachhilfe – ohne die Null ausgeschrieben und als Zahl hätte ich das Spiel gegen den HSV doch glatt mit drei (oder 3?) Punkten für den Club gewertet.

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                • Hörnla: Und? Was heißt das jetzt?

                  Das der Satz „… das Spiel gegen den HSV und das gegen Freiburg sind nicht miteinander vergleichbar …“ eine glatte Falschaussage ist. Vergleichbar sind beide auf jeden Fall, auch wenn man sie anders bewerten mag.

                  Danke übrigens für die “realistische” Nachhilfe – ohne die Null ausgeschrieben und als Zahl hätte ich das Spiel gegen den HSV doch glatt mit drei (oder 3?) Punkten für den Club gewertet.

                  Damit bist Du ja nicht allein hier, wobei die meisten das Ergebnis gegen Freiburg gerne geändert sehen würden. Ich warte noch auf die Forderung hier, beim DFB eine Wertung zugunsten des FCN zu beantragen, wegen des Ballbesitzes und weil ein Syk-Reporter was gesagt hat …

                  Und was die Aufgeben-Parolenschreier hier betrifft: Sich das vergangene Spiel schönzureden ist sicher ein ganz großer Schritt nach vorne!

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        • Alexander Endl | Clubfans United: Hättest du mal, dann würde es sich vielleicht erklären.

          Bundesliga.de titelt: »Starker Baumann sichert “grotesken” Sieg«

          Und dazu ein paar Fakten:
          http://www.bundesliga.d…8;reiter=b&tag=11

          “Nürnberg gab so viele Torschüsse ab wie in keinem anderen Saisonspiel (20).

          Oliver Baumann wehrte zwölf Torschüsse ab, stellte damit einen neuen persönlichen Rekord und einen ligaweiten Saisonrekord auf.”

          Dazu 55% gewonnene Zweikämpfe, 57% Ballbesitz, 26:7 Flanken, mindestens 7-8 Großchancen und die Alu-Treffer 8 und 9 in dieser Saison.

          Das Ergebnis, so der Sky-Moderator, sei ein “Treppenwitz”.

          Das stimmt dann noch bedenklicher, wenn man sogar so peinlich verliert, wenn die Mannschaft „gut“ spielt. Ich habe in meinem Leben noch nie ein Spiel verfolgt oder gesehen bei dem man in Überzahl in der entscheidenden Schlußphase! 2 Tore bekommt.

          Ich laste das nicht Verbeek an, er ist erst zu kurz da um seine Arbeit zu beurteilen, mir gefällt einfach die Mannschaft nicht und sei es die Mischung. Eine Mannschaft ohne Fortune.

          Mit einem Pogatez der sogar öffentlich abfällig in den Medien über sein Engagement beim Club spricht, statt seinen Mund zu halten und sich selbst erstmal zu überprüfen. Viel geholfen hat er uns noch nicht.

          Ich würde als Trainer richtig ausmisten und versuchen einen anderen Spirit in dieses Team zu bekommen. Lieber auf Spieler setzen die noch nicht so viele Lorbeeren geerntet haben in ihrer Karriere aber sich für so eine Chance zerreiße würden.

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        • Hannes,
          Da wollen sie wohl zurückrudern, aber bringen mich damit noch mehr gegen ihre Selbstherrlichkeit auf.

          …es hätte ihm nur so­wie­so kei­ner ge­glaubt…der in sei­nen letz­ten Jah­ren im of­fe­nen Kon­flikt mit der An­hä­ger­schaft in Un­gna­de ge­fal­len ist

          Die haben doch einen Dachschaden!

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      • juwe: … davon 2!!! Tore im eigenen Stadion in Überzahl zu bekommen, noch dazu gegen Freiburg, wobei doch jeder wissen sollte, worum es geht, wie kann man so einen erbärmliche Leistung nur irgendnwie schönreden?

        @juwe, ich finde Deine Beiträge oftmals gut, zum Beispiel zum Thema „Verstärkung für Martin Bader im sportlichen Kompetenzbereich“.
        Aber eine Vokabel wie „erbärmlich“ passt überhaupt nicht zur Leistung unserer Mannschaft. Ebenso ist es falsch, das 0:5 gegen den HSV auch nur annähernd in einen Kontext zu setzen mit dem 0:3 gegen Freiburg. Vom Ergebnis her, ja, leider, aber keineswegs vom Dargebotenen.
        Ich nehme an, Du hast in Ausschnitten die Gegentore gesehen. Über das 0:1, welches von einer wirklich sehr unglücklichen Kopfballabwehr von Pogatetz begünstigt wurde, kann man reden und hier wie da Fehler finden. Das 0:2 war ein Sonntagsschuss, fertig. Das 0:3 war der Depression geschuldet.

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  • Und das ewige Derby-Gejammere nervt mich auch, vielleicht sollte da der eine oder andere mal nach Frankfurt schauen, Pauli hat auch das Derby in der BuLi gewonnen und ist dann abgestiegen, wie Fürth auch.

    Da ist mir der Ausgang bei uns´viel lieber, Derby verloren aber in der Liga geblieben.

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    • Armin,

      Du meinst wohl Sitzplatzstadien, aber das würde das Problem auch nicht lösen, denn eines muß man auch feststellen: Pfiffe und Beschimpfungen gegen die eigene Mannschaft kommen während des Spiels im wesentlichen von der Haupttribüne und der Gegengerade, also von den Sitzplätzen.

      wobei ich trotzdem deiner Meinung bin in bezug auf die Selbstüberschätzung mancher Ultras.

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      • Beate60

        Die Ultras heben sich das eben bis nach dem Spiel auf, und dann kommt es komprimiert.

        Btw: Früher, als ja eh alles besser war, kamen auch sehr häufig Pfiffe und andere Unmutsäußerungen nach misslungenen Aktionen von den Rängen, und zwar von überall. Aber nach dem ersten Angriff danach, der dann zu einer Ecke führte, hallte ein „FCN,FCN,FCN“ von überall durchs Stadion. Das würde ich gerne mal wieder hören. OK, man könnte sagen, es wäre an den Geraden und der Südkurve, die Ultras da einfach mal zu überstimmen (nicht demokratisch, sondern akkustisch), aber ich habe den Eindruck, dass die meisten aufgegeben haben, den Ultras noch etwas entgegen setzen zu wollen.

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        • Claus,
          Siehst du und mein Eindruck ist, daß da viele gar kein Interesse haben zu supporten oder höchstens vielleicht noch die letzten 5 Minuten, wenn der Club vorne liegt und die Chance besteht, daß er wirklich siegreich vom Platz geht.
          Wenn ich mal grad aus der Emotion heraus noch ein paar Sekunden nach dem möglicherweise erfolgreichen und dann doch nicht erfolgreichen Abschluß stehen bleib und die Spieler weiter anfeuere, dann kommen sofort von meinen Hinterleuten Unmutsäußerungen, daß ich mich doch gefälligst hinsetzen soll, weil sie sonst nichts sehen können. Und das geht nicht nur mir so, sondern allen, die in meinem Block mal ein wenig mittun wollen.
          Sich anstecken lassen , selbst wenn es grade eine richtig gute Phase ist, ist so selten, daß es manchmal schon weh tut.
          Dasselbe nach der Clubhymne: Bloß nicht länger stehen bleiben, sonst verärgert man damit die Hinterleute.
          Oder wenn dieses Ritual anfängt, daß wirklich mal viele aufstehen, wenn die Ultras „Steht auf, wenn ihr Clubfans seid“ anstimmen, Dann stehen zwar viele auf, aber, daß die einmal weiter mitmachen? Null, auch da wird man angepflaumt, wenn man dann mal weiter mitsupporten will und sich deshalb nicht gleich wieder hinsetzt.
          Ich glaub nicht, daß das mit dem Support der Ultras zu tun hat, sondern mit der Bequemlichkeit der anderen. Denn auch wenn es sicher streckenweise manchmal ermüdend ist, was die Ultras so singen, manchmal sind da richtig gute Aufhänger dabei, nur keiner macht mit. Wenn dann höchstens weil viele denken, das reicht doch schon, wenn die Ultras supporten, wieso soll ich da noch mitmachen.
          Das höchste der Gefühle ist, wenn bei einer Ecke noch rhythmisch geklatscht oder beim Gegner gepfiffen wird.
          Und auch wenn in meinem Block mal einer ist, dessen Stimme kräftig genug ist, daß man mitbekommt, was er so an Anfeuerung versucht und wo man gut einsteigen könnte, kommt null von den übrigen.
          Ich erleb das in der Gegengerade. Meine zwei Erfahrungen auf der Haupttribüne sind noch grottiger. Außer Gemotze kam da aus meinem Umfeld gar nichts, noch nicht mal am Anfang. Da fiel man schon auf, wenn man bei der Hymne den Schal hochhielt.
          Klar ist es auch ein Problem, daß die Ultras manchmal etwas singen, was man einfach nicht versteht, aber alleiniger Grund ist das sicher nicht.

          Sorry belschanov, und co. Jetzt hab ich doch wieder über die Fans geschrieben. Aber ich bin einfach immer noch der romantischen Überzeugung, daß der Funke auch manchmal von den Rängen auf die SPieler überspringen könnte, um dann das nötige letzte Quäntchen Glück doch noch zu erwzingen.

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          • Beate60

            1. Ich bin der Meinung, dass man (Du weißt schon wer) den anderen eigenständigen Support sozusagen aberzogen hat, derweil man ja selber den Ton angeben will. Ich hatte selbst eine unangenehme Begegnung mit den selbsternannten einzig wahren Fans, als ich so um das Jahr 96 nach langer Zeit völlig blauäugig in die Nordkurve-Mitte (alter 4er) spazierte und mir „erklärt“ wurde, was ich zu tun hätte.
            2. Man muss auch wirklich nicht unbedingt aufstehen, diesen Unmut kann ich verstehen, man hat schließlich für Sitzplatz bezahlt. Mich nervt dieses Rumgehampel auch immer unsäglich.

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            • Claus,

              Und wie war das früher in den Zeiten wo noch die FCN Rufe durchs Stadion hallten? Sind die Fans dabei auch gesessen?

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              • Beate60,

                aus der Gegengerade kam noch nie viel Unterstützung. Ich hatte schon vor 30+ Jahren den Eindruck, daß viele nur hingehen, um nachher sagen zu können „hab doch gwusst, daß nix daung“.

                Ich verstehe da ohnehin einiges nicht. Die schauen einen an wie ein Eichhörnchen, nur weil man mal einen Elfer haben will, oder das nie und nimmer Abseits war. Objektiv muß man sein auf den Sitzplätzen. Wo haben die denn das her? Sollen zum Schach gehen.

                Zuschauer raus! 😉

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              • Beate60

                Gut, wenn man sich die Zuschauerzahlen von damals anschaut (20-30 Tsd), dann waren die meisten natürlich in den beiden Kurven, und das waren Stehplätze. Vielleicht sediert das Sitzen doch ein wenig. Ich kann mich aber an ein Spiel gegen die 60er erinnern, in dem über 60 Tsd. „reingepfercht“ wurden (mehr als erlaubt), da hallte das richtig, Ob die Geraden da standen kann ich Dir wirklich nicht mehr sagen, das hat mich auch nicht interessiert.

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  • Im Prinzip ist schon alles gesagt, aber da der Frust bei mir eher zunimmt als sich legt, muss ich meinen Senf halt auch noch beisteuern… Teil 1)

    Thema Schäfer/Beschimpfungen:

    Liebe Beschimpfer, Beleidiger und Fluchende,

    warum nur so viel Hass und Wut?! Da muss viel enttäuschte Liebe im Spiel sein, sonst wird man nicht soo emotional. Kann ich schon nachvollziehen. Wenn ich als Fan ohnmächtig mit ansehen muss, wie mein Club schon wieder nichts reisst und ich am Horzont die zweite Liga die Keule schwingen seh, da brodelt es in mir schon auch dermaßen heftig, Waaahnsinn.

    Aber, uns Menschen unterscheidet vom Tier auch, dass wir uns ein Stück weit auch beherrschen können. Und ein bisserl Erziehung hat doch auch jeder von uns mitbekommen (ansonsten haben eure Mütter versagt!). Darum habe ich auch absolut kein Verständnis, dass ihr einen Spieler aufs übelste (!) beschimpft, der sich wie kein zweiter im Team mit dem Club und der Region Franken identifiziert. Der lt. KICKER in dieser Saison Notenbester beim Club ist . Der Kapitän einer Mannschaft ist, die, zumindest für jeden minimal intelligenten Zuschauer erkennbar, ihr bestes gegeben hat. Das mag seit einiger Zeit nicht viel sein, aber von hängen lassen oder Leistungsverweigerung war definitiv NULL zu erkennen.

    Und nebenbei bemerkt, hat jeder Mensch grundsätzlich Respekt verdient und dass mit ihm anständig umgegangen wird. Bäcker, Fließbandarbeiter, Arbeitslose, Verkäufer… Und sogar Fußball-Profis. Oder wie behandelt ihr z.B. einen Maler, der beim Streichen euren Teppich und das Sofa versaut hat? Natürlich geigt ihr ihm die Meinung, klaro. Aber schreit ihr ihm auch die Top-Ten der Fäkal-Hitliste entgegen, beleidigt seine Mutter, Frau oder Kinder? Sicher nicht!

    Also denkt mal ausgiebig über euer Verhalten nach und wenn ihr genug Mut habt, entschuldigt euch bei unserem Club-Team und speziell bei Rapha Schäfer!
    Ansonsten: SCHÄMT EUCH!

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  • Mein Senf, Teil 2)

    Leistung der Mannschaft / Abstieg

    Ja, das Spiel unseres Clubs gegen die Freiburger sah ganz ordentlich aus, vor allem im Offensivbereich. Wenn noch die Abschlußschwäche behoben wird, die Verletzten zurück bzw. wieder in Form sind und das Glück zurückkehrt, geht´s aufwärts. Wirklich?

    Das sind mir ein bischen zu viele Wenns, zu viele Unwägbarkeiten. Tatsache ist, dass es derzeit nicht reicht und derzeit bereits die Punkte nicht geholt werden. Keiner kann garantieren, dass unsere Offensiven künftig häufiger treffen oder der Pelle wieder den Hrubesch gibt.

    Und Voraussetzung zum Punkte holen ist immer noch, dass gleichzeitig auch unsere Defensive endlich dicht hält. Und daran hakt es doch gewaltig, da reicht einfach die Qualität im gesamten Kader nicht! Sobald der Club eine offensivere Marschrichtung versucht, klingelt es hinten. 5x gegen verunsicherten Hamburger, jetzt 3x gegen momentan schwache Freibuger.

    Dazu noch das PfostenLattendrama (mangelnde Ziel-Qualität?), fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen, die vielen Verletzungen und zu allem Übel ausrastende „Fans“. Sowie ein Kader der in der Breite wie Spitze nicht ausreichende Bundesliga-Klasse zu habens scheint. Aus dem Nachwuchsbereich drängen auch kaum junge Spieler nach. Das sind schon eine Menge Baustellen, leck mich in de Täsch!

    Ohne mehrere Neuverpflichtungen in der Winterpause wird es nichts mehr werden. Diese neuen Spieler müssen aber sofortige echte Verstärkungen sein und die Bundesliga kennen, Deutsch beherrschen und nicht noch mit der Integration beschäftig sein. Viel Erfolg beim Finden, Herr Bader!

    Und sollte der Club doch absteigen (was der Fußballgott bitte unbedingt verhindern muss!!!), werden wir hinterher alle feststellen, dass sich das aber schon früh so abgezeichnet hat. Weil Abgänge von Leistungsträgern, Pech, Verletzte, Schiri-Pleiten, Streit…

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  • Die Fronten zwischen den „Realisten“ und den „Differenzierenden“ scheinen, mit Verlaub, dermaßen verhärtet, dass sich die Diskussion nur im Kreis dreht. Es wird Zeit, dass der nächste Spieltag kommt, wobei der natürlich nicht unbedingst ein Ende dieser Diskussion verspricht. Durch die sich anschließende Länderspielpause könnte dann ein neuer Rekord bzgl. Threadlänge aufgestellt werden. Es sei denn, der Club gewinnt am Samstag.

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    • Claus:
      Die Fronten zwischen den “Realisten” und den “Differenzierenden” scheinen, mit Verlaub, dermaßen verhärtet, dass sich die Diskussion nur im Kreis dreht. Es wird Zeit, dass der nächste Spieltag kommt, wobei der natürlich nicht unbedingst ein Ende dieser Diskussion verspricht. Durch die sich anschließende Länderspielpause könnte dann ein neuer Rekord bzgl. Threadlänge aufgestellt werden. Es sei denn, der Club gewinnt am Samstag.

      Ich sehne mich nach langweiligen zwei Wochen, wo ich nichts finde, worüber ich mich aufregen und schreiben könnte, weil alle sich einig sind: Superspiel und klasse herausgespielte Tore, die den ersten Clubsieg so richtig wertvoll erscheinen lassen.

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