Clubcast Folge 7 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

Folge 7 des FCN-Podcast von und mit Clubfans United

Heute mit den Themen: +++ Duell der Sieglosen: Und über Freiburg lacht wieder die Sonne +++ Die Aufständischen: Wenn eine Kurve zur Rede stellt. ohne reden zu wollen +++ Schäfer und seine Schäflein: Wenn der Häuptling unter Beschuss steht +++ Optimismus ist: Wenn die Nichtgewinner zu den Abosiegern fahren und gewinnen wollen

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115 Gedanken zu „Clubcast Folge 7 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

  • Dieses ominöse Video würde mich doch mal interessieren. Der Link zu Facebook, der hier schon mal irgendwo stand, funktionierte nicht mehr.

  • XXX

    Auch wenn ich eigentlich nicht mehr dazu beitragen möchte, daß dieser Schrott weiterverbreitet wird, aber hier ist der link nochmal.
    Ich hoffe daß das diesmal nur als link kommt und nicht wieder gleich Video ist.

    • Beate60:
      XXX

      Auch wenn ich eigentlich nicht mehr dazu beitragen möchte, daß dieser Schrott weiterverbreitet wird, aber hier ist der link nochmal.
      Ich hoffe daß das diesmal nur als link kommt und nicht wieder gleich Video ist.

      Nicht böse sein, Beate, aber wir haben uns entschlossen den Mist nicht weiter zu verbreiten über unsere Website. Rein aus Prinzip. 🙂

  • Auch hier nochmal: Ich habe irgendwo gehört, Stark wäre mit Adduktorenproblemen in der Kabine geblieben. In dem Fall ist der Halbzeitwechsel nicht taktischer Natur gewesen.

    • hoeschler:
      Auch hier nochmal: Ich habe irgendwo gehört, Stark wäre mit Adduktorenproblemen in der Kabine geblieben. In dem Fall ist der Halbzeitwechsel nicht taktischer Natur gewesen.

      Ok, danke für den Hinweis. Das haben wir wohl so alle beide nicht mitbekommen, weder Stefan vor Ort noch ich “im Studio” (aka Sky-Sessel).

  • OK, war ich zu spät. 😉
    Beide haben ja auch beim Training pausiert.

  • Diese Tamara disqualifiziert sich schon durch das, was sie da so auf ihrer Seite veröffentlicht. Und dass sie da in diesem Interview “ya basta” als löbliches Beispiel zitiert, spricht für sich selbst. Dass dieses Ultra-Propaganda-Blatt, in dem gegen einzelne Spieler Stimmung gemacht wird, im Stadion verkauft werden darf, ist eh ein Witz.

    • Hampelinho:
      Diese Tamara disqualifiziert sich schon durch das, was sie da so auf ihrer Seite veröffentlicht. Und dass sie da in diesem Interview “ya basta” als löbliches Beispiel zitiert, spricht für sich selbst. Dass dieses Ultra-Propaganda-Blatt, in dem gegen einzelne Spieler Stimmung gemacht wird, im Stadion verkauft werden darf, ist eh ein Witz.

      sie behauptet ja auch irgendwo, man hätte Schäfer seine bedauernden Worte in den Mund gelegt bzw. diktiert. Ihm glaube man ja sowieso kein Wort mehr…
      Sehr erwachsene Haltung…
      Ultra-verblendet und Ultra-voreingenommen, eine ganz gefährliche Mischung. Kein Wunder, dass man mit diesen Krawallbrüdern auf keinen grünen Zweig oder sonst einen Nenner kommt.

      P.S. mein offener Brief an die Ultras steht natürlich im anderen Fred (Aufstehen…)

  • Btw: Hat von Euch schon mal jemand versucht, einen Beitrag auf dem Ya Basta Blog zu schreiben? Eine Zensur findet nicht statt. 😉
    Das erinnert stark an… Halt, ich darf solche Vergleiche nicht mehr schreiben.

    • Claus,

      ich habe meinen offenen Brief an die Ultras (s. weiter oben) in die Kommentarfunktion unter diesen schwachsinnigen Artikel gestellt. Erschienen ist er natürlich nicht. Das sagt schon alles…

  • Ich habe mal spaßeshalber einen Kommentar bei der IGZ eingestellt. Mal schauen, ob die auch zensieren.

      • Alexander Endl | Clubfans United
        Davon bin ich mal ausgegangen und hatte auch Recht.
        Merkwürdigerweise habe ich auf dem Ya Basta Blog noch nie einen Kommentar gelesen. OK, so oft schaue ich da wirklich nicht rein (nur wenn hier verlinkt wird).

    • Claus,

      Von der IGZ kenn ich paar. Blockbuddies. Keine Ultras. Der Beitrag dort wurde nach meinen Infos vor der Veröffentlichung vom Bader quergelesen.

  • Viele “Fans”, besonders die Ultras, haben meiner Ansicht auch schlicht und einfach die Meinung, dass nicht sie dafür da wären, um die Mannschaft zu unterstützen, sondern anscheinend denken, die Spieler wären ihre Diener, deren Aufgabe ist, sie mit guten Spielen zu belustigen…

    Da herrscht offenbar ein sehr großes Missverständnis von Fanseite aus.

    Aber ist ja nur einer von so vielen Aspekten rund um große Teile der Fanszene, ganz besonders der Ultras, die einfach nur völlig paradox sind, um es mal noch harmlos auszudrücken…
    Kein Kommerz, aber Erstligafußball, und da natürlich auch nicht nur Abstiegskampf!
    Einen englischen Stadionnamen kritisieren, aber sich in bester neudeutscher Manier Supporters nennen!
    Und dann nicht mal kapieren, was “Supporten”, wie sie es ja noch ohrenkrebsmäßiger und noch eingedeutschter ausdrücken, überhaupt heißt…
    Man kann oft echt nur kotzen.

    Man muss sich mittlerweile wirklich fragen, ob die Ultras dem Verein noch was bringen, oder nicht mittlerweile mehr schaden als nützen.

  • Zu den Vorkommnissen in der Kurve eine erfrischende Aussage von Frau Wildermuth im VIP-Talk mit Markus Feulner: “ich glaube, in erster Linie ging es darum, Euch Mut zuzusprechen für die nächste Woche”.

    Und ich glaube, dass Schäfer ohne kräftigen Gegenwind nicht konstant Höchstleistungen abrufen kann. Die Ultras haben dies als Motivationsexperten natürlich erkannt und nehmen die verantwortungsvolle Aufgabe der Windmaschine gerne an.

    Was kommt als nächstes? Gertjan muss sich das UN-Logo als Tatoo stechen lassen? Was aus der Ultras-Ecke kommt ist ja noch lachhafter bzw. unerträglicher als Kom(m)a-Pöllath-Artikel.

    • Weikla: Zu den Vorkommnissen in der Kurve eine erfrischende Aussage von Frau Wildermuth im VIP-Talk mit Markus Feulner: “ich glaube, in erster Linie ging es darum, Euch Mut zuzusprechen für die nächste Woche”.

      In der Tat fand auch ich die fast schon euphemistische Darstellung der en passant nur erwähnten Vorkommnisse im VIP-Talk nahezu grandios, vor allem in Anbetracht der zeitlichen Nähe. Man hätte fast den Eindruck haben können, die Ultras hätten die Mannschaft zu sich gerufen um zusammen Kumbaya zu singen und den kleinen Rackern Mut zuzusprechen. :mrgreen:

      Feulner war auch herrlich, als er sich weigerte aus dem Lostopf eine der beiden Gewinnkarten zu ziehen, in Anbetracht dessen, das tatsächlich zwei im Stadion ein 0:3 “richtig” getippt hatten. Auch das Vorlesen des Gewinners lehnte Markus Feulner kategorisch ab.

  • Lustig an eurem Podcast: zu Beginn sagt ihr, man darf hier jetzt keinen Nebenschauplatz aufmachen und dann geht der halbe Podcast über das Fan-Thema! 🙂 Meiner Meinung nach zu Recht. Trotzdem wieder eine sehr gute Folge!

    • Joja:
      Lustig an eurem Podcast: zu Beginn sagt ihr, man darf hier jetzt keinen Nebenschauplatz aufmachen und dann geht der halbe Podcast über das Fan-Thema! :-)Meiner Meinung nach zu Recht. Trotzdem wieder eine sehr gute Folge!

      Seufz. Wir sind dann am Ende einfach auch nur Menschen. 😉

      Danke für das Lob!

  • Erstmal möchte ich euch ermutigen, ihr macht diese Seite hier nicht für die – mit Verlaub – Deppen, die sich, egal ob sie in der Kurve stehen oder auf der Haupttribüne sitzen, nicht im Griff haben. Es kann mir auch keiner erklären, dass für die der Fußball im Vordergrund steht…

    Zu Schäfer: Der spielt seit über einem Jahr auf einem wirklich guten Niveau, dem besten das er persönlich je hatte. Und dennoch wäre ich einer der ersten der es befürworten würde, wenn ab morgen Rakovsky im Tor steht. Wer modernen Fußball spielen will, braucht auch einen modernen Torhüter. Die personelle Situation die in der Innenverteidigung bejammert wird, verdanken wir ja dem Umstand, dass wir mit Schäfer im Tor den Typ “Abräumer im Strafraum” benötigen. Daher glaube ich, dass Schäfers Ende unter Verbeek schneller kommen könnte als das erwartet wird. Sorgen mache ich mir bei Rakovsky keine, wer als 18-Jähriger Ex-Schalker vor 80.000 in Dortmund eine derartig coole Partie runter spielt, ist in der Bundesliga angekommen.

    Die “Lieber die Klasse halten als gegen Fürth gewinnen” Aussage hat mich damals ebenfalls irsinnig aufgeregt, obwohl ich kein Franke bin und sogar gewisse Sympathien für die Fürther hege. In einem Jahr in dem die Fürther aber auch schon gar nichts reißen und als Tabellenletzter ins ausverkaufte Frankenstadion kommen, schaffen wir es uns wie im Jahr zuvor im Pokal erneut zu blamieren. Und obendrauf verlieren wir endgültig den Anschluss nach oben, in einem Jahr in dem dann Freiburg und Frankfurt in die EL kommen. Diese Aussage war ein “Chef, es ist 17Uhr, ich hab zwar noch nicht alle Anfragen erledigt, aber ich geh jetzt heim. Sei doch froh, dass ich morgen überhaupt wieder komme.”

    Dass die Pressesprecherin beschimpft wird ist natürlich ebenfalls Irsinn, aber auch da muss ich anmerken: Mit den Verantwortlichen der Kommunikationspolitik beim Club hätte ich schon auch ein Hühnchen zu rupfen. Was da heuer über die diversen Kanäle abgefeuert wurde, war schon harter Tobak und nur noch mit Realitätsverweigerung zu erklären. Angesichts solcher Tendenzen im internationalen Fußball ( http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-stoke-staffordshire-24743660 ) halte ich schon für bedenklich wenn der Verein seine Möglichkeiten im Netz als Propaganda-Instrumente und nicht als Möglichkeit zur Interaktion versteht.

    • xxandl, was du sagst hat Hand und Fuß. Und in Sachen Verbeek und Schäfer halte ich keine Wette dagegen, oder sagen wir so: ich hab eher eine “Wette” (im Sinne von: denk an mich, wenn das wirklich so kommt) in deinem Sinne am Laufen…

    • xxandl,

      Ich hab dich jetzt so verstanden, daß man die Abwehr höher stellen kann, wenn man einen Torwart wie Baumann oder Neuer im Kasten hat, weil die quasi die Abwehr verstärken und daß es das dann einfacher macht, die Gegner vom Tor weg zu halten und der Rest der Mannschaft offensiver denken kann.
      Was ich dabei nicht verstehe ist, weshalb Schäfer das nicht können soll?
      Und meiner Meinung nach würde das Konzept zur Zeit eh nicht funktionieren, weil unsere IV dafür aus meiner Sicht zu langsam ist und damit zu leicht für den Gegner überspielbar. Und zum anderen müßte die Fehlpassquote sich im Vorfeld deutlich verringern, weil -wie man auch immer wieder sehen kann-, diese Fehlpässe dann auch einen Neuer oft gar nicht mehr gut aussehen lassen und eines der wenigen Gegentore verursachen.
      Zudem muß natürlich sicher gestellt sein, daß der Torwart das absolute Sagen hat in diesem Abwehrverbund. Das hat mich bei Adler beeindruckt, wie aktiv und lautstark der seine Vorderleute das gesamte Spiel über dirigiert hat.
      Wobei er dann halt auch sehr weit weg vom Tor war. Und bei unserm Glück führt das momentan dann wahrscheinlich dazu, daß irgendein Gegenspieler das grad wahrnimmt, keine Ahnung hat, wo er den Ball hinspielen soll, den Ball mal kurz in unsere Hälfte über den Torwart hinweg spielt und der Ball natürlich im Tor landet, während Rakovsky noch am Rand des 16er zum Tor eilt.
      Allerdings geb ich gerne zu, daß das absolute Laienmeinung ist und ich würde es begrüßen, wenn mir da einer der Experten (mein ich in dem Fall ernst nicht ironisch) erklären würde, weshalb ich mich da irre.
      Letztlich denk ich, wenn es so wäre, daß Verbeek tatsächlich in der Defensive ein anderes Konzept umsetzen will und wenn Schäfer dafür wirklich nicht der geeignete Torwart wäre, ist es auch für jeden nachvollziehbar (auch für Schäfer), wenn dann Rakovsky im Tor steht.
      Da muß man deshalb aber weder im Vorfeld Schäfer beleidigen noch ihm seine Leistungen für den Verein klein reden und auch nicht Rakovsky einfach mal so aus Prinzip fordern, wie manche das leider immer wieder tun.

      • Beate60 xxandl, das Mitspielen ist eigentlich nicht Schäfers Problem, das macht er eigentlich ganz gut, zumal er fußballerisch nicht der Schlechteste ist. Sein Manko ist eher die Strafraumbeherrschung in der Luft und das schnelle und gezielte Konter einleiten eben durch schnelles Abwerfen oder Abschlagen. Kann aber auch daran liegen, dass seine Mitspieler alle weglaufen, anstatt aufmerksam den Ball zu fordern. Man sieht ja immer wieder, dass er eigentlich will, vielleicht braucht er dazu auch einfach nur mehr Mut/Selbstvertrauen für diese Art Aktionen. Ich sehe jedenfalls nicht, warum Schäfer für die geänderte Ausrichtung nicht geeignet sein sollte.

    • xxandl:

      Zu Schäfer: Der spielt seit über einem Jahr auf einem wirklich guten Niveau, dem besten das er persönlich je hatte. Und dennoch wäre ich einer der ersten der es befürworten würde, wenn ab morgen Rakovsky im Tor steht. Wer modernen Fußball spielen will, braucht auch einen modernen Torhüter. Die personelle Situation die in der Innenverteidigung bejammert wird, verdanken wir ja dem Umstand, dass wir mit Schäfer im Tor den Typ “Abräumer im Strafraum” benötigen. Daher glaube ich, dass Schäfers Ende unter Verbeek schneller kommen könnte als das erwartet wird. Sorgen mache ich mir bei Rakovsky keine, wer als 18-Jähriger Ex-Schalker vor 80.000 in Dortmund eine derartig coole Partie runter spielt, ist in der Bundesliga angekommen.Nieder-Moos

      xxandl:

      Zu Schäfer: Der spielt seit über einem Jahr auf einem wirklich guten Niveau, dem besten das er persönlich je hatte. Und dennoch wäre ich einer der ersten der es befürworten würde, wenn ab morgen Rakovsky im Tor steht. Wer modernen Fußball spielen will, braucht auch einen modernen Torhüter. Die personelle Situation die in der Innenverteidigung bejammert wird, verdanken wir ja dem Umstand, dass wir mit Schäfer im Tor den Typ “Abräumer im Strafraum” benötigen. Daher glaube ich, dass Schäfers Ende unter Verbeek schneller kommen könnte als das erwartet wird. Sorgen mache ich mir bei Rakovsky keine, wer als 18-Jähriger Ex-Schalker vor 80.000 in Dortmund eine derartig coole Partie runter spielt, ist in der Bundesliga angekommen.

      Deiner sportlichen Einschätzung Schäfers stimme ich Dir voll zu, aber ich glaube nicht an einen Torwartwechsel vor der Winterpause.
      Diese Art von “Grausamkeit” begeht man doch direkt beim Amtsantritt und vor allem jetzt nicht, wo so eine Herausnahme Schäfers noch als Verbeugung vor den Ultras interpretiert werden könnte.
      Überhaupt ist schon auffällig wie zurückhaltend Verbeek im Bezug auf das Personal agiert …
      Die personellen Alternativen scheinen genau das nicht zu sein und bei der U23 hat sich ja schon deren ehemaliger Trainer geweigert zu bedienen.

    • xxandl:
      Wer modernen Fußball spielen will, braucht auch einen modernen Torhüter. Die personelle Situation die in der Innenverteidigung bejammert wird, verdanken wir ja dem Umstand, dass wir mit Schäfer im Tor den Typ “Abräumer im Strafraum” benötigen.

      Ich fürchte nur, wir machen damit eine Baustelle auf, die wir vielleicht besser vermeiden sollten. Zum spielenden Torwart gehören auch noch die passenden Verteidiger. Dann wird es langsam kompliziert. IV wachsen nicht auf Bäumen. Pogatetz und Nilsson sind objektiv guter Durchschnitt und wirkliche Verbesserung dürfte ziemlich ins Geld gehen.

      xxandl:
      Die “Lieber die Klasse halten als gegen Fürth gewinnen” Aussage hat mich damals ebenfalls irsinnig aufgeregt, obwohl ich kein Franke bin und sogar gewisse Sympathien für die Fürther hege.

      und

      xxandl:

      Mit den Verantwortlichen der Kommunikationspolitik beim Club hätte ich schon auch ein Hühnchen zu rupfen.

      gehört für mich irgendwie zusammen. Beim FCN sagt keiner was Falsches, aber keiner trifft wirklich den richtigen Ton. In Wirklichkeit sagen sie ja gar nichts. Es herrscht Mittelmäßigkeit wo man hinsieht, weil irgendwie die herausragende Figur fehlt. Bei den Offiziellen genauso wie in der Mannschaft.

      Mit herausragend meine ich jetzt nicht einen 100Mio. Einkauf, sondern “Typen”.

      Paradebeispiel für die Entwicklung war doch Wiesinger. Menschlich, sportlich, fachlich eine klare 1 mit Stern. Aber er ist – brutal augedrückt – ein Leisetreter und kommt rüber wie ein Oberprimaner. Genau diese Hausnummer ist auch die Pressesprecherin. Das ist auch eine ganz Nette und doof ist sie bestimmt auch nicht.

      Darum laufen doch die ganzen Streitereien in der unteren Schublade. Es ist nichts Greifbares da, aber irgendwas stimmt trotzdem nicht.

      Wie kommen die Fans überhaupt dazu, sogar die Pressesprecherin anzumachen?

      Weil es einfach nix gibt, das man thematisieren darf. Alles, was vielleich Anlaß gäbe, mal zu streiten, zu schimpfen oder was auch immer, wird unter dem Deckel gehalten. Es könnte ja Unruhe geben.

      Gebhardt ab nach Memmingen, Balitsch weg in die Zweite, nur ja keinen schlechten Eindruck machen.

      Und nun ist kein Platz mehr unter dem Deckel, man arbeitet sich am Torwart ab und der Eindruck ist ein noch viel schlechterer.

      Meiner Meinung nach hat man einen Mak zu seiner Nationalmannschaft fahren zu lassen und Gebhardt gehört nach Nürnberg in die Reha. Bei Balitsch habe ich null Plan, was wirklich passiert ist. Der restliche Kindergarten läßt mich aber eher vermuten, daß der auch zurück gehört.

      Wenn das so weitergeht laufen wir Gefahr, daß das Gesamtkonzept kaputt geht. Die Gesamtsituation ist unbefriedigend, also kann es ja nur das Gesamtkonzept sein. Und da kein Spinner da ist, der wie vor Jahren mal Paul Gascoigne und Europacup verspricht, bleibt vielen einfach nur “Bader raus”.

      Bader braucht keine sportliche Unterstützung, der braucht einen, der den Fans und der Presse Futter gibt. Verbeek ist schon mal ein Guter für die Presse. Jetzt fehlt noch einer, der den Fans was bietet. Einer, bei dem es notfalls auch mal heißt “laß ihn reden”. Die Kombo Roth/Bader/Meyer ging genau in die Richtung. Der Club hat selten ein so positives Bild abgegeben wie zu der Zeit und das hatte wenig mit dem Pokalsieg zu tun. Theater gab es auch da, aber es kam sympathischer rüber…

  • ya basta legt nach. Unsäglich. Selbstherrlich. Erbärmlich. Narzistisch. Mit einem Wort: VERZICHTBAR!!!

    • Teo:
      ya basta legt nach. Unsäglich. Selbstherrlich. Erbärmlich. Narzistisch. Mit einem Wort: VERZICHTBAR!!!

      Hab mir das durchgelesen und bin da gar nicht so der Meinung. “Zurück zur Sachlichkeit” ist schon mal ein guter Titel. Dass man dabei bisschen auf dicke Hose macht und nicht klein beigibt ist geschenkt, insgesamt aber kommt schon auch durch, dass man den Konflikt nicht will. Dass man die bevorzugte Lösung “Schäfer muss weg” nicht durchkriegt, weiß man dort scheinbar ja auch, auch weil man selbst weiß, dass das in der breiten Fanbasis auch gar nicht “common sense” ist. Daher signalisiert man letztendlich Gesprächsbereitschaft und Schäfer wie der FCN sind gut beraten jegliche Eitelkeiten da beiseite zu lassen und diplomatisch vorzugehen. Sprich: Nicht “über die Presse” zur Kurve zu sprechen, sondern den Direktdialog zu suchen. Mag man die Aussagen Schäfers nach dem Derby bspw. sehen wie man mag, diplomatisch waren sie nicht. Inhaltlich mag man das teilen, man mag sogar Typen mit eigener Meinung schätzen an der Stelle, aber wer Harmonie sucht (und braucht), der muss eben manchmal auf die Lippen beißen und auch an die empfindliche Volksseele denken.

      In dem Sinne: Zeit für Sachlichkeit – das schon ein gutes Motto

      • Alexander Endl | Clubfans United: Hab mir das durchgelesen und bin da gar nicht so der Meinung. “Zurück zur Sachlichkeit” ist schon mal ein guter Titel. Dass man dabei bisschen auf dicke Hose macht und nicht klein beigibt ist geschenkt, insgesamt aber kommt schon auch durch, dass man den Konflikt nicht will. Dass man die bevorzugte Lösung “Schäfer muss weg” nicht durchkriegt, weiß man dort scheinbar ja auch, auch weil man selbst weiß, dass das in der breiten Fanbasis auch gar nicht “common sense” ist. Daher signalisiert man letztendlich Gesprächsbereitschaft und Schäfer wie der FCN sind gut beraten jegliche Eitelkeiten da beiseite zu lassen und diplomatisch vorzugehen. Sprich: Nicht “über die Presse” zur Kurve zu sprechen, sondern den Direktdialog zu suchen. Mag man die Aussagen Schäfers nach dem Derby bspw. sehen wie man mag, diplomatisch waren sie nicht. Inhaltlich mag man das teilen, man mag sogar Typen mit eigener Meinung schätzen an der Stelle, aber wer Harmonie sucht (und braucht), der muss eben manchmal auf die Lippen beißen und auch an die empfindliche Volksseele denken.

        In dem Sinne: Zeit für Sachlichkeit – das schon ein gutes Motto

        Dein Bestreben ist als Macher des einzigartigen Magazins CU nachvollziehbar. Ihr habt es im Podcast schon anklingen lassen und beim Überfliegen der Posts wiederholt sich Dein legitimes Anliegen auch: Befrieden. Zusammen überlegen, was man tun kann. Keine Gräben aufreißen. Usw.

        Und dennoch, und ich bin mir sicher, dass du damit gerechnet hast, muss ich Dich fragen: Das meinst Du doch nicht wirklich ernst, oder?

        Ich habe keine große Lust diesem Pamphlet zu viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
        Aber ich halte die Auseinandersetzung mit den Ultras für absolut notwendig. Sonst läufst Du mit Deinem Streben nach Harmonie nämlich Gefahr, alles hübsch ordentlich unter den Teppich zu kehren, was da nicht hingehört, weil der Gestank sich nämlich immer einen Weg sucht.
        Und weil es nicht sein kann, dass Dinge unwidersprochen bleiben nur des lieben Friedens Willen.

        Das Traktat im kommetierten Abriss:

        “Unser letz­ter Text sorg­te er­war­tungs­ge­mäß für reich­lich Dis­kus­sio­nen – sehr gut, man setzt sich mit dem Thema aus­ein­an­der!”

        Nein. Wir setzen uns mit dem sportlichen Problemen des Clubs auseinander und zur Zeit noch viel intensiver mit eurem fast menschenverachtenden, selbstgerechten Weltbild, also mit EUCH, NICHT aber mit eurem Thema. Nicht euer THEMA ist der Grund der Diskussion, sondern die Absurdität des Inhalts, die Abart und NoGo-Weise eurer Verbaldresche.

        “Aber un­ge­ach­tet des­sen wol­len ei­ni­ge un­se­re Zei­len so­wie­so nicht ver­ste­hen, weil sie aus der ak­ti­ven Szene kom­men…”
        “Man liest so­wie­so nur das, was man hören will.”

        Ah ja. Und für euch gilt dann wohl: Ihr hört nur, was ihr sehen wollt.
        Und ein Totschlagargument per excellence: Aktiv ist vermutlich nur, wer IMMER im Stadion ist, am besten unter eurer Flagge. Der Rest hat demnach in euren Augen keine Ahnung, ist nicht ernst zu nehmen, gehört nicht dazu, usw.?!
        Toleranz, Akzeptanz und Respekt sind ein wertvolles Gut. So gesehen muss man sich fragen, ob man auf eure Meinung überhaupt eingehen sollte. Wer in diesen elementaren Werten nur wenig abgewinnen kann oder will, mit dem lässt sich selten ein geeigneter Kompromiss finden. Der Name ULTRAS ist mit Sicherheit keine Zufallswahl.

        “Dass Schä­fer eine schwie­ri­ge Per­son ist, wird nie­mand be­strei­ten. Vor die­sem Hin­ter­grund und un­ge­ach­tet der sport­li­chen Leis­tun­gen/Ver­diens­te stellt sich eben auch die Frage, ob es nicht zum Wohle aller Be­tei­lig­ten das Beste wäre, wenn das Ka­pi­tel „Schä­fer und der FCN“ be­en­det wer­den würde. Das ist keine For­de­rung, es ist eine (!) nüch­ter­ne Ein­schät­zung des Ist-​Zu­stan­des und daher eine zwangs­läu­fi­ge Frage.”

        Dass die Ultras eine schwierige Bewegung ist, wird niemand bestreiten. Vor diesem Hintergrund und ungeachtet der Support-Leistungen/Verdienste stellt sich eben auch die Frage, ob es nicht zum Wohle aller Beteiligten das Beste wäre, wenn das Kapitel “Ultras Nürnberg und der FCN” beendet werden würde. Das ist keine Forderung, es ist eine (!) nüchterne Einschätzung des Ist-Zustandes und daher eine zwangsläufige Frage.

        Guten Abend!

        • Teo: Und dennoch, und ich bin mir sicher, dass du damit gerechnet hast, muss ich Dich fragen: Das meinst Du doch nicht wirklich ernst, oder?

          Ich habe keine große Lust diesem Pamphlet zu viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
          Aber ich halte die Auseinandersetzung mit den Ultras für absolut notwendig. Sonst läufst Du mit Deinem Streben nach Harmonie nämlich Gefahr, alles hübsch ordentlich unter den Teppich zu kehren, was da nicht hingehört, weil der Gestank sich nämlich immer einen Weg sucht.

          Vorweg: Danke für die Blumen. 🙂

          Glaub mir, es ist gar nicht so einfach, wem wir/ich mittlerweile alles ernst bleiben sollen, weil wir dies und jenes an Erwartungen geschürt haben und die nun erfüllen sollen. Die “Auseinandersetzung” mit den Ultras hab ich bisher nicht mal ansatzweise angegangen, weil ich vom Thema Ultras bis auf paar Publikationen keine Ahnung hab. Berührungspunkte waren bisher gut umschiffbar, aber ja! Ich bin interessiert mich damit auseinanderzusetzen, aber nicht auf der Ebene des kommentierens aus einer Beobachterperspektive, denn dazu ist die Szene viel zu komplex und zu verschlossen.

          Ich bin (wider erwarten) nicht harmoniesüchtig, aber ich strebe nach “United”, nach einem gemeinsamen Nenner. Aus zwei Gründen: Weil ich denke, dass es dazu gehört die Facetten eines Vereins und seines Fanumfelds kennen zu lernen und möglichst viel davon als das zu bewerten, was es ist: Eben Facetten meines Vereins. Und zweitens weil ich glaube, dass man damit seinem Verein am meisten “nutzt”, wenn man nach Außen ein positives Bild abgibt, signalisiert, dass die Fans bestrebt sind sich zumindest unter den Farben zu einen, sich als Ansprechpartner und auch(!) Vermittler anzubieten. Ich muss mich deswegen nicht verbiegen, nur weil ich nicht Meinung vor Konsens setze.

          Ich bin neugierig. Meine Neugier ist viel größer als meine Vorurteile und mein Bedürfnis “Recht zu haben”. Ich möchte lieber verstehen als mich durchzusetzen. Das mag manchem als “schwach” erscheinen, aber hey, ich bin da Überzeugungstäter – und ohne diesen Trieb könnten Stefan und ich das auch gar nicht machen über diese Jahre zwischenzeitlich.

          • Alexander Endl | Clubfans United

            Wenn Du, und so verstehe ich Deinen Beitrag, Dich mit den Ultras wirklich auseinandersetzen willst, dann gibt es keine Alternative als da mitzumachen, fürchte ich. Ich fürchte aber auch, dass Dir das nicht gelingen wird, dazu bist Du leider (?) zu bekannt.
            Ich kann mich an einen Artikel erinnern, der auf einer Arbeit eines Soziologen beruhte, dem UN94 wohl als bisher einzigen Ausenstehenden tiefere Einblicke in ihre Organisation gewährten. Den Artikel finde ich leider nicht mehr, falls den mal wieder jemand findet, bitte Link posten.
            Für mich war der schon sehr erhellend, ließ er für mich eigentlich nur den Schluss zu, dass UN94 eigentlich ein Fall für Sektenbeauftragte wäre. Da war u. A. von Entfremdung von Familie und Freunden die Rede, die einzigen Sozialkontakte bestünden nur noch zur Gruppe, man bekäme auch sofort einen neuen “besten Freund” zugeteilt, der in der Nähe wohnt und sich um einen “kümmert”, und zwar nahezu rund um die Uhr. Mag sein, dass das für Leute mit zerrütteten Familienverhältnissen und kriminellen Freunden durchaus positiv sein kann. Aber ich frage mich, wie man in so einer abgeschlossenen Gruppe Sozialintelligenz lernen kann, wie es von einigen anderen schlauen Schreiberlingen schon mehrfach behauptet wurde. Mich erinnert das eher an zwei genauso straff organisierte (staatliche) Jugendorganisationen der Vergangenheit, denen man nicht unbedingt einen Beitrag zur Ausbildung von Sozialintelligenz nachsagt, oder eben noch viel mehr an Sekten wie Scientology, zumal auch ein dem Einkommen angepasster finanzieller Beitrag eingefordert wird. Dazu würde dann auch ein Weltbild passen, das keine anderen Meinungen zulässt, sowie die absolute Abschottung nach außen.

            • Claus: Wenn Du, und so verstehe ich Deinen Beitrag, Dich mit den Ultras wirklich auseinandersetzen willst, dann gibt es keine Alternative als da mitzumachen

              Denke schon, dass es da Alternativen gibt: Dialogbereitschaft. Und der Versuch nicht per se alles zu stigmatisieren, sondern dialektisch an die Sache ranzugehen. Aber das ist nun keine Richtungsentscheidung, wir sind am Dialog mit allen Fan-Gruppierungen des FCN interessiert. Auf Facebook bspw. haben wir alle auffindbaren OFCNs persönlich gegrüßt und damit Dialog angeboten.

            • Claus,

              natürlich sind junge Menschen, die (schon vorher)sozial Probleme haben, dann anfällig zu kritiklosen Mitläufern zu werden, wenn sie eine Gruppe welchen Inhalts auch immer finden, in der ihnen vermittelt wird “toll, daß es dicht gibt” und in der sich gekümmert wird. Das will ich als mich nicht ganz so schlau fühlender Schreiberling wie du mir zusprichst, doch nicht in Abrede stellen.

              Nur das kann man den Ultras doch nicht primär zum Vorwurf machen. Das ist doch das Problem in unserer Gesellschaft,

              daß sich um zu viele Jugendliche einfach nicht oder zu wenig gekümmert wird,
              daß sie von ihren Eltern nicht erzogen werden, sondern nur ernährt.
              daß viel zu oft pauschalisiert wird, statt auf den Einzelnen zu schauen.
              daß sich dann eben viele, die nur zu der Gruppe gehören, aber erstmal durchaus noch nicht von manchen Parolen überzeugt sind, auf einmal auch abgeurteilt sehen und deshalb immer mehr aufgesogen werden.

              Ich finde wichtig, daß junge Menschen lernen, daß es auch anders geht, daß man solidarisch sein kann, daß man zuverlässig sein kann, daß man gemeinsam was auf die Beine stellen kann.Und das lernen sie in sozial bedeutsamen Gruppen und eben auch bei UN.

              Ich denke nicht, daß alle, auch nicht alle führenden Köpfe in UN98, von vornherein so gepolt sind, daß sie sich nur abschotten wollen und eine Sekte sein wollen. Da steht und stand mit Sicherheit am Anfang ihrer Entstehungsgeschichte tatsächlich einfach nur, mehr Stimmung ins Stadion zu bringen angelehnt an stimmungsvolle Choreos aus Italien. Und da auch einen Gegenpol zu den Hooligans zu schaffen, die z.B. im Heiselstadion Tite produziert haben.

              Das war in dem einen Video das vor Monaten hier zu sehen war (und das ich auch nicht mehr finde) super herausgearbeitet, daß es von Polizei und Politik betrieben wurde, die Ultras immer mehr mit den Hooligans gleichzusetzen, weil die Hooligans verschwanden. Und daß dann Strafen für an sich harmlose Vergehen von Ultras oder auch mal von einem nichtorganisierten Fan (Werfen von einem Tetrapack) auf einmal so bewertet wurden als wären das schon Straftaten.

              Daß sich innerhalb von UN und manch anderen Organisationen auch Menschen tummeln, die andere Ziele verfolgen, z.B. eben im Grunde darin eine Chance sehen, ihre Neonaziziele zu vertreten oder Gewalt auszuleben: Ja, das mag so sein. Mir hat z.B. die Choreo zu Jenö Konrad und die lange anhaltende Einsicht von UN98 nach dem Unfall in Bochum auf Pyro zu verzichten, Hoffnung gemacht, daß da auch in verantwortlichen Positionen Menschen tätig sind, vor denen kein nicht nichtorganisierter Fußballfan Angst haben muß.

              Infiltrationsversuche finden im übrigen in vielen Vereinen und anderen sozialen Organisationen statt. Neonazis haben es einfach kapiert, daß ihre dumpfen Parolen an sich nicht mehr die Zugkraft haben und infiltrieren manche Gruppen, sehr zum Leidwesen derer in den Gruppen, die damit nichts am Hut haben. Das kann man bei Parteineugründungen auch immer wieder beobachten.

              Aber auch das ist in anderen Bereichen ein ähnliches Problem: ich fand es ziemlich schockierend von mehreren ehemaligen Mitarbeitern einer großen Möbelhauskette zu erfahren, daß sie dort von Scientologen geschult wurden und keine Chance hatten, weiter zu arbeiten, wenn sie das nicht mitmachen.

              Ich denke gerade aus der Erfahrung der Geschichte find ich den Ansatz von Alexander, erst mal verstehen zu wollen und nicht einfach nur Abgrenzung und Ablehnung zu zeigen, sehr wichtig.

              Diejenigen bei UN, die vielleicht wirklich ein Interesse haben, daß die komplette Gruppe sich abschottet und Argumenten nicht mehr zugänglich ist,werden im Endeffekt doch nur unterstützt in ihrem Ziel durch:
              – Politiker, die die Gruppe instrumentalieren, um eigene Machtansprüche durchsetzen zu können. Weil die, wenn UN98 kooperativ ist und eben nicht das Bild der Chaoten bedient, Probleme haben, martialische Aufmärsche von Polizei zu rechtfertigen und die Aushebelung von Grundrechten zu begründen.
              – Fans im Stadion, die einfach aus Prinzip nicht mitmachen, weil die Aktion ja von den Ultras initiiert ist
              – Fans, die nur weil sie ein paar Mal die Sicht versperrt kriegen von einer Fahne statt in Ruhe zu sagen, “bitte achtet mehr drauf” Bierbecher auf die Jungs werfen
              – Presseleuten, die schnell dabei sind, ein kleines Randgeschehen so aufzubauschen, daß die Vorurteile vieler bedient werden können.

              Das ist einfach immer wieder derselbe Fehler: durch Ablehnung und Verachtung wird keiner bereit sein, sich zu öffnen, sondern in seiner Trotzhaltung und Überzeugung bestärkt. Ich finde, Bader macht das sehr vorbildlich, daß er bemüht ist, deeskalierend zu handeln. Das spart am Ende unserem Verein viel Geld, weil es dann eben nicht zu weiteren Gewaltaktionen kommt.

              Und ganz ehrlich: Wenn die Menschen auf der Gegengerade oder auf der Haupttribüne das hinbekommen, auch mal positive Stimmung ins Stadion zu bekommen, bin ich die erste, die sich drüber freut. Aber bislang war es (zumindest seit dem letzten Abstieg) immer so, daß Stimmung nur dann entstanden ist, wenn, egal ob auf dem Platz gute oder schlechte Leistung gezeigt wurde, von den Ultras irgendein Gesang initiiert wurde, den die übrigen Fans aufgegriffen haben und der dann durchs ganze Stadion hallte.
              Und wenn du meinst, daß sich das ändert, sobald die Ultras aus dem Stadion entfernt sind, dann schau`s dir doch mal in Stadien, wo es kaum eine Ultrakultur gibt: die sind eher wenig gefüllt und die Gästefans machen da mehr Stimmung als die der Heimmannschaft.

              • Beate60

                Du hast mich scheinbar überhaupt nicht verstanden. Ich habe Ultras weder mit Neonazis noch mit Hooligans gleichgesetzt. Ich habe mich lediglich auf die Arbeit eines Soziologen bezogen, dem als Einzigen tiefere Einblicke in die Organisation und Abläufe bei UN94 gewährt wurden. Und eines der zentralen Ergebnisse war eine komplette Entfremdung der Neumitglieder vom vorherigen sozialen Umfeld, unabhängig davon, wie dieses ausgesehen hat, sichergestellt durch einen Aufpasser, der sofort zugeteilt wird, inkl. Vereinnahmung der kompletten Freizeit. Wenn das nicht schwer an eine Sekte erinnert, an was dann? Und solche Gruppierungen halte ich für gesellschaftlich bedenklich, völlig unabhängig vom Fußball und dem, was sie in den Stadien veranstalten. Im Stadion ist es mir mehr oder weniger scheißegal, was sie machen, sofern es keine Krawalle sind. Da nerven sie mich lediglich, aber ich kann ihnen aus dem Weg gehen.

                • Claus: Beate60
                  Du hast mich scheinbar überhaupt nicht verstanden. Ich habe Ultras weder mit Neonazis noch mit Hooligans gleichgesetzt. Ich habe mich lediglich auf die Arbeit eines Soziologen bezogen, dem als Einzigen tiefere Einblicke in die Organisation und Abläufe bei UN94 gewährt wurden. Und eines der zentralen Ergebnisse war eine komplette Entfremdung der Neumitglieder vom vorherigen sozialen Umfeld, unabhängig davon, wie dieses ausgesehen hat, sichergestellt durch einen Aufpasser, der sofort zugeteilt wird, inkl. Vereinnahmung der kompletten Freizeit. Wenn das nicht schwer an eine Sekte erinnert, an was dann? Und solche Gruppierungen halte ich für gesellschaftlich bedenklich, völlig unabhängig vom Fußball und dem, was sie in den Stadien veranstalten. Im Stadion ist es mir mehr oder weniger scheißegal, was sie machen, sofern es keine Krawalle sind. Da nerven sie mich lediglich, aber ich kann ihnen aus dem Weg gehen.

                  Nein ich hab dich schon verstanden.Ich weiss nicht was in dem Artikel steht, aber was du schreibst ist einfach komplett überzogen. Klar machen die in ihrer Freizeit oft wenig anderes, aber es ist halt auch sehr arbeitsintensiv solche Choreos anzufertigen. Und wenn man dann noch alle Auswärts fahrten mitmacht, bleibt wenig restliche Freizeit.Aber die gehen arbeiten, studieren, die haben sonstige Verpflichtungen. Die fallen doch nicht auf einmal weg. Da besteht schon noch ein grosser Unterschied zu Sekten. Kennst du das gar nicht, dass du dich mal zeitweise von allem anderen zurück ziehst und für ene Sache jede freie Minute zu opfern bereit bist? Und die Abschottung findet wegen die Reaktion der anderen statt. Das hab ich selbst erleben können in der Friedens
                  – oder AntiAKW-Bewegung, wenn man sich permanent dagegen verteidigen muss dass man kein Gewalttäter ist, obwhl man für dieselbe Sache kämpft wie manche gewaltbereiten Demonstranten

        • Teo,

          klasse Beitrag! Damit ist zu dem Thema meiner Meinung nach zunächst alles gesagt – unter den Tisch gekehrt ist es aber garantiert nicht!! Ich bin übrigens gespannt, wie “sachlich” sich die Ultras benehmen sollten, sollte Schäfer sich in Gladbach zwei einschenken und wir nur 2:2 spielen. (was nicht kommen wird! Auf Geht’s GLUBB!!!!)

          Na gut… ich hab das Gefühl, dass ich mich selbst schon in einer “Konzentrationsphase” zum nächsten Spiel befinde! 🙂 Von daher: ihr entschuldigt mich, ich trainiere bis Samstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit! 😉

  • 15,16 Punkte zur Winterpause?
    Das Kastanien-Orakel sagt folgende Ergebnisse für die Vorrunde voraus:
    BMG-FCN 1:1
    FCN-WOL 1:1
    LEV-FCN 2:0
    FCN-M05 2:1
    H96-FCN 2:3
    FCN-S04 1:2

  • Die Armee der Baader- und Schaefer-Gegner ist auf dem Vormarsch ….. Im Stadion und im “Neuland”! Der Untergang von Bader und Schaefer ist nur eine Frage der Zeit! Die Schaefer-Gegnerschaft macht die Ultras sympathisch, die haben Schaefer durchschaut …..

    • Glubbinho,

      bist dueigentlich der Typ, der dieses idiotische Video ins Netz gestellt hat? Würde zu dir passen.

      • Beate60:
        Glubbinho,

        bist dueigentlich der Typ, der dieses idiotische Video ins Netz gestellt hat? Würde zu dir passen.

        Nein Beate, das ist der , der füher ” heißer ” Glubbfan war und dann im Kindergarten-Fussball kein Glubberer sein durfte……

  • Teo,

    Der Tonfall dort erinnert an das Neue Deutschland. “Nach den Vorfällen vom Samstag wurde FDJ-Sekretär Schäfer zu einer Aussprache in die SED-Kreisleitung einbestellt. Nachdem er dort ausführlich Selbstkritik geübt hatte und aufgrund seiner Verdienste bei der Ernteschlacht 2007 wurde beschlossen, ihm eine letzte Bewährungs-Chance zu geben”.
    Irgendwie wedelt da doch der Schwanz mit dem Hund.
    Aber was will man von einer Gruppierung, die sich “Das Maß ist voll!” bzw. “Genug ist genug!” nennt, schon groß erwarten.

  • @Beate 60

    Ich glaube, so gentlemanlike wuerde ich mit Herrn Schaefer nicht umspringen, aber hinter der im Video geäußerten Kritik an dem postromanische Dekadenz praktizierenden Torwartdarsteller, der als schlechtester Fernschuss- und Strafraumbeherrschungskeeper viel Geld bekommt und dann auch noch unverschämt rechthaberisch ist, stehe ich zu 100%! Wer auf der Haupttribuene viel Geld bezahlt hat das Recht erworben, Schaefer einen arbeitsverweigernden Fliegenfaenger zu nennen! Ergo: Schäfer raus!

    • Glubbinho,

      Ich hoffe mal, daß Alexander so eine Meinung als Grund sieht, dich wie dieses Video für immer dauerhaft zu löschen.

    • Glubbinho:
      @Beate 60

      Ich glaube, so gentlemanlike wuerde ich mit Herrn Schaefer nicht umspringen, aber hinter der im Video geäußerten Kritik an dem postromanische Dekadenz praktizierenden Torwartdarsteller, der alsschlechtester Fernschuss- und Strafraumbeherrschungskeeper viel Geld bekommt und dann auch noch unverschämt rechthaberisch ist, stehe ich zu 100%! Wer auf der Haupttribuene viel Geld bezahlt hat das Recht erworben, Schaefer einen arbeitsverweigernden Fliegenfaenger zu nennen! Ergo: Schäfer raus!

      Aber wir reden hier schon immer noch von Menschlichkeit und zivilisiertem Umgang miteinander? Das zumindest dachte ich wäre die Grundlage unserer “Zivilisation”. Die Zeiten wo man in Arena-Kämpfen die Grundrechte außer Kraft setzte sind ja doch schon paar Tage vorbei.

      Mich stört nicht die Kritik, mich stört die Form. Ich kann sogar mit (verzeih, es ist wirklich so gemeint wie ich es schreibe) der Dauerkritik von Juwe gut leben, die mit meiner Sicht der Dinge oft so gar nicht überein kommt. Solange man dabei das Gefühl hat, es geht immer um Sport, Wirtschaft – um Themen eben und nicht um die Abneigung gegen eine Person, die dann nur mit Argumenten kaschiert wird.

      Und:

      Glubbinho: Wer auf der Haupttribuene viel Geld bezahlt hat das Recht erworben, Schaefer einen arbeitsverweigernden Fliegenfaenger zu nennen!

      Eben nicht. Die Leute sollten dann mal auf ihre Eintrittskarte gucken und schauen wo das steht. Ich weiß ja auch nicht in welcher Branche du so arbeitest – erwirbt ein Fahrgast mit Kauf des Bustickets das Recht den Busfahrer anzupöbeln, wenn er nicht so fährt, wie ihm das passt? Oder liegt es nur an der Höhe des Gehalts? Muss sich ein Banker kraft Einkommens gefallen lassen, dass verbrämte Sparer ihn in der Lobby anfeinden?

      Manche Spitzensportler vertrösten sich mit dem Gedanken, dass man das Gehalt auch als Schmerzensgeld für das Ganze sehen könnte, es darf aber nie im Umkehrschluss zur Rechtfertigung dienen, damit sei er nun enthoben von jedem Anstand, sobald er das Stadion betritt.

      Mag Fußball früher mal auch auf den Tribünen etwas derber gewesen sein, mag sich mancher auch nach diesen Zeiten zurücksehnen, zwischenzeitlich ist man in so einem Stadion aber eben längst nicht mehr “unter sich”, sondern hat normale Menschen und Kinder mit dabei und die Medien (und gerade auch die sozialen Medien) bringen alles auch nach außen und verbreiten es. Ist das die Art von Gesellschaft, der Art von Umgang, den wir uns wünschen? Den man sich selbst auch wünscht?

      Fußball ist Emotion, muss Emotion bleiben. Oder wie es auch mal in einem Protokoll einer Eintracht-JHV zu lesen war: “Pöbeln findet nach wie vor großen Anklang”. Aber wenn es um gezielte Anfeindungen gegen einzelne Spieler geht, wenn aus sportlichem Kommentar persönlich beleidigende Äußerungen werden, die nichts mit der Leistung an sich mehr zu tun haben, dann werden da Grenzen überschritten, die man nicht mehr tolerieren muss. Auch hier im Blog/Fanmagazin im Übrigen nicht.

      • Alexander Endl | Clubfans United: Mich stört nicht die Kritik, mich stört die Form. Ich kann sogar mit (verzeih, es ist wirklich so gemeint wie ich es schreibe) der Dauerkritik von Juwe gut leben, die mit meiner Sicht der Dinge oft so gar nicht überein kommt. Solange man dabei das Gefühl hat, es geht immer um Sport, Wirtschaft – um Themen eben und nicht um die Abneigung gegen eine Person, die dann nur mit Argumenten kaschiert wird.

        Ja trotz meiner Kritik, daß der FCN in meinen Augen sich in den letzten Jahren unter Wert entwickelt, bitte nicht zu verwechseln mit den Schäfer Kritikern,

        Ich bin ein absoluter und 100%iger Schäfer Supporter. Ich erinnere mich mit Grauen an die Zeit, als Schäfer vorübergehend nicht hier war. Schäfer mag hier und da von seiner Art her spalten, aber als Torwart können wir dankbar sein, ihn zu haben.

    • Glubbinho:
      @Beate 60

      Ich glaube, so gentlemanlike wuerde ich mit Herrn Schaefer nicht umspringen, aber hinter der im Video geäußerten Kritik an dem postromanische Dekadenz praktizierenden Torwartdarsteller, der alsschlechtester Fernschuss- und Strafraumbeherrschungskeeper viel Geld bekommt und dann auch noch unverschämt rechthaberisch ist, stehe ich zu 100%! Wer auf der Haupttribuene viel Geld bezahlt hat das Recht erworben, Schaefer einen arbeitsverweigernden Fliegenfaenger zu nennen! Ergo: Schäfer raus!

      Wenn es um das unsägliche Haupttribünenvideo geht:

      Frage1:
      Warum kommst Du so spät?
      Antwort1:
      Weil ich Interviews geben musste.

      Frage2:
      Warum sprichst Du nicht zu den Fans?
      Antwort2:
      Weil Euer Chef gesagt hat, ich soll nichts mehr sagen.

      Das ist also unverschämt rechthaberisch?

      Nein, das ist einfach nur für Manche frustrierend, weil es nicht ins sorgfältig aufgebaute Feindbild passt.

      Es gibt eine Unzahl Profis, die nach so einem Spiel den Schwanz einziehen. Da heißt es dann “stand nicht für ein Interview zur Verfügung” und irgendein Spieler aus der zweiten Reihe muß es über sich ergehen lassen. Schäfer dagegen steckt seit Wochen die Kritik stellvertretend für die Mannschaft ein.

      Daß man in seiner Wut oder in der Enttäuschung mal Fliegenfänger reinruft, das ist normal. Damit können die alle auch umgehen. Aber jemandem derart persönlich zu kommen und ihn aus Prinzip niederzumachen, das geht ein großes Stück zu weit.

      Werfe ihm doch mal was Konkretes vor. Sag ihm doch, daß das 0:3 nicht passiert, wenn er dem Nilsson wie erwartet ein Stück weiter entgegengeht. Dann sagt er, hast ja recht, ich könnte mir auch in den Hintern beißen.

      Oder diskutiere doch mal mit ihm, warum er gefühlt so spät abspielt. Der hat monatelang keinen gefunden, den er anspielen kann. Am Samstag war genau das besser. Und weil er auch nicht fürchten musste, daß der Ball sofort wieder da ist, konnte er früher abspielen und hat es getan.

      Und was willst Du denn machen? Ein 20jähriges Torwart-Talent verbrennen?

      Das Theater passt wunderbar zu den Marek Mintal Rufen. Merkt Ihr denn nicht, daß Ihr damit dem armen Kerl keinen Gefallen tut?

      Reden könnte man in dem ganzen Zusammenhang höchstens darüber, ob es sich der Club nicht leisten könnte, mal einen Pressevertreter stehenzulassen und stattdessen den Kapitän zu den Fans zu schicken.

      Dafür müsste die ganze Aktion aber wenigstens im TV sympatisch rüberkommen. Und langsam verstehe ich, warum Bader genau daran seine Zweifel hat.

      Bis zum Punkt X war das Ganze noch verständlich und erträglich. Jetzt ist es mehr als unsympatisch.

  • @Alexander:

    Ich bin schon der Meinung, dass das Recht die Spieler bei Schlechtleistung entsprechend derb anzugehen dem Haupttribünen-Vollzahler zusteht! Es ist das Korrelat zur hemmungslosen Verklärung der Spieler bei entsprechend guten Leistungen! So wie der Torwart ein Keepergott sein kann ist er eben auch ein Keeperdepp! Die Chance, “straflos” zu pöbeln ist das Synallagma für das Eintrittsgeld! Ich würde sogar vermuten, dass sich das juristisch “gewohnheitsrechtlich durch die betroffenen(“Verkehrskreise”) herausgebildet hat, nur das Verbale ohne rassistische oder sonst massiv ehrverletzende Aussagen, wohlgemerkt!

    • Wiesenhahn:
      @Alexander:

      Ich bin schon der Meinung, dass das Recht die Spieler bei Schlechtleistung entsprechend derb anzugehen dem Haupttribünen-Vollzahler zusteht!

      Nur mal so zum besseren Verständnis.
      Haupttribünenvollzahler sind keine Vereinsmitglieder, sonst bekämen sie ja eine Ermäßigung?

      Und wieviel Geld genau muß man dann ausgeben, damit man jemand mit Schlechtleistung derb angehen darf? Nur die Logensitze oder generell ein Haupttribünensitz?

    • Wiesenhahn:
      @Alexander:

      Ich bin schon der Meinung, dass das Recht die Spieler bei Schlechtleistung entsprechend derb anzugehen dem Haupttribünen-Vollzahler zusteht! Es ist das Korrelat zur hemmungslosen Verklärung der Spieler bei entsprechend guten Leistungen! So wie der Torwart ein Keepergott sein kann ist er eben auch ein Keeperdepp! Die Chance, “straflos” zu pöbeln ist das Synallagma für das Eintrittsgeld! Ich würde sogar vermuten, dass sich das juristisch “gewohnheitsrechtlich durch die betroffenen(“Verkehrskreise”) herausgebildet hat, nur das Verbale ohne rassistische oder sonst massiv ehrverletzende Aussagen, wohlgemerkt!

      Interessante Frage. Wirklich.

      Mal ne Kurzrecherche:

      “Es kommt vor, dass Zuschauer die Fußballspieler der gegnerischen Mannschaft beleidigen. Wenn allerdings danach der eigene Verein dafür eine Strafe zahlen muss, so kann er das Geld von dem Rüpel zurück verlangen. Gerechtfertigt ist die Beleidigung auch dann nicht, wenn die Gegenspieler das Verhalten provoziert haben. Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Lingen vom 17. Februar 2010 (AZ: 4 C 1222/09) weist die Deutsche Anwaltauskunft hin.”
      http://www.juraforum.de/recht-gesetz/schadensersatz-wegen-beleidigung-im-fussballstadion-330034

      Die Frage der strafbewehrten Beleidigung ist allgemein heikel:

      “Zu Klarstellung: Höfliches Benehmen gegenüber dem Mitmenschen ist nicht gesetzesbestimmbar, noch kann ein Gesetz beispielsweise die Wertschätzung eines Nachbarn erzwingen – aber gerade deshalb soll mit Vorstehendem keiner zur Herabsetzung oder Missachtung beabsichtigten Rede oder Handlung ein Freibrief erteilt werden.”

      “Hat jedoch eine “Beleidigung” Tatsachenbehauptungen gegen den Angegriffenen zum Inhalt, die vom Angreifer nicht bewiesen werden können, so kann vom so Angegriffenen zu Recht eine Richtigstellung und/oder Unterlassung, sowie, wenn Schaden entstanden ist, ein Schadensersatz verlangt werden.”

      http://www.suendenregister.de/?cat=1

      Ohne jetzt zu tief in die juristische Recherche zu gehen: Aus der Nummer mit der Beleidigung kommt man nicht raus, auch wenn das ein Spieler oder Promi ist – eher im Gegenteil. In der Praxis spielt es allerdings selten eine Rolle, da es meist auch an der Identifikation des Beleidigenden mangelt (das Faß macht man ja im Stadion kaum auf). Wenn man aber sich selbst identifiziert und bspw. über Social Media die Beleidigung auch noch publiziert, sehe ich da durchaus Potenzial.

      Allerdings immer mit der Einschränkung, dass man den Tatbestand der Beleidigung auch erfüllt (also mehr als nur abschätzige Meinung, was bei Promis sicher auch noch etwas großzügiger ausgelegt werden dürfte).

      “Strafbar ist demnach die Kundgabe von Missachtung oder Nichtachtung gegenüber dem Beleidigten oder Dritten. Dabei ist der Sinn aufgrund der Begleitumstände und des gesamten Zusammenhangs, in dem die Kundgabe steht, zu bestimmen. Die Kundgabe muss ehrverletzend sein, was bei bloßen Unhöflichkeiten oder Taktlosigkeiten noch nicht der Fall ist. Der ethische oder soziale Wert des Beleidigten muss geringer dargestellt werden, als er tatsächlich ist”

      http://de.wikipedia.org/wiki/Beleidigung_(Deutschland)

  • Vielleicht bekamen wir jetzt die Quittung für die letztjährigen, glücklichen Heimsiege gegen Mainz (2:1 durch zwei Standards) und Schalke (3:0 weil Schalke nicht mal das leere Dorf): Beide Spiele waren eher sehr schmeichelhaft für den Glubb und hätten eher Heimniederlagen sein können oder, berücksichtigt man die jeweilige Spielstatistik, sein müssen.
    Also warten wir halt noch weiter darauf, daß Gertjan den Knoten platzen lässt. Kann unsere Rückrunde so gut sein, daß es noch für den Nichtabstieg reicht?
    P.S.: @Helmers-Bouh: Leider gehört die Brauerei Simon mittlerweile der Familie Laus, Eigentümer der Großbrauerei Kaiser Bräu Neuhaus.
    Das dunkle Eiszeit-Weizen aus der Kohlenmühle, NEA, den Ritter Bräu Weißen Franken aus Nennslingen oder auch das Lindenbräu Weizen aus Gräfenberg solltest Du mal probieren. Wenn es ein etwas leichteres Weizen sein soll, dann kann man auch dem Pfister Hefeweizen mit nur 4,6% mal eine Chance geben.
    Das hervorragende Bruckberger Weizen gibt es ja seit Helmuts Tod vor einigen Jahren leider nicht mehr.

  • Die Abneigung der Ultras gegen Schäfer erreicht ja langsam das Ausmaß dem sich Neuer bei Bayern zu stellen hatte.gab es da nicht auch noch so einen bescheuerten Verbotskatalog?Er darf sich der Kurve nicht nähern beim Sieg feiern etc.?
    Gebhardt wäre doch der ideale Ultras-Wunsch Kapitän -steht schon mal verletzungsbedingt mit in der Kurve…so a lieber Fanversteher…Also ich würde als Mannschaft auch nicht näher zur Kurve kommen,wenn mir bewusst ist das der von der Mannschaft gewählte Kapitän,dort ungewollt ist bzw. Schon zum Beenden des Verhältnisses Schäfer FCN aufgerufen wird.Ausserdem müsste sich jeder Spieler bewusst sein das er der Nächste sein könnte den diese Art der Ablehnung trifft.
    was für ein Scheiß

  • Again what learned. Wir (d.h. ich und offenbar auch viele hier) wollen also “unsere Zeilen sowieso nicht verstehen, weil sie aus der aktiven Szene kommen – und die werden von einigen pauschal als falsch und/oder dumm bezeichnet” (aus: Ihr wisst schon).
    Nunja, wenn dem so ist, könnte man sich ja auch mal darüber Gedanken machen, warum das so ist. Könnte man, wenn man wollte.
    Und “dass das Kapitel „Schäfer und der FCN“ beendet werden sollte” ist keine Forderung, sondern eine “nüchterne Einschätzung des Ist-Zustandes”. Das legt wer jetzt genau fest? Und aufgrund welcher Fakten?

    • Claus: Wir (d.h. ich und offenbar auch viele hier) wollen also “unsere Zeilen sowieso nicht verstehen, weil sie aus der aktiven Szene kommen – und die werden von einigen pauschal als falsch und/oder dumm bezeichnet” (aus: Ihr wisst schon).

      und das kommt ausgerechnet aus der Ecke, die – vertreten durch die “süße” Tamara – von sich gibt: “dem glauben wir sowieso kein Wort mehr.”

      Selbstreflektion ist nicht im System verankert.

      Claus: Und “dass das Kapitel „Schäfer und der FCN“ beendet werden sollte” ist keine Forderung, sondern eine “nüchterne Einschätzung des Ist-Zustandes”. Das legt wer jetzt genau fest? Und aufgrund welcher Fakten?

      das ist geradezu unglaublich anmaßend. Was glauben die, wer sie sind, dem Verein vorschreiben zu wollen, welche Spieler ihnen genehm sind? Nicht zu fassen!

      • Optimist:
        das ist geradezu unglaublich anmaßend. Was glauben die, wer sie sind, dem Verein vorschreiben zu wollen, welche Spieler ihnen genehm sind? Nicht zu fassen!

        Es ist die Beschreibung des Ist-Zustandes auf Seiten der Ultras zum Wohle des 1. FC Nürnberg.
        Genau das haben wir ja alle falsch verstanden,

        • Claus,

          ach so, ich hab das zwischen den Zeilen versteckte “die Vereinsführung sollte zum Wohle des 1.FCN alleine den Ultras überlassen werden” nicht gesehen. Mein Fehler :mrgreen:

  • Ich finde allerdings jetzt polarisiert ihr aich und blendet dabei aus, dass es genügend Nichtultras gibt, die glauben ähnliches zum Wohle des Vereins fordern zu können, z.b. die Baderrausfraktion.

    • Beate60:
      Ich finde allerdings jetzt polarisiert ihr aich und blendet dabei aus, dass es genügend Nichtultras gibt, die glauben ähnliches zum Wohle des Vereins fordern zu können, z.b. die Baderrausfraktion.

      Zudem muss man ja immer wieder sagen: Das unsägliche Video war NICHT von den Ultras, sondern eben von der Haupttribüne.

      Denke es bringt auch eh nix jetzt Grabenkämpfe anzuzetteln und Lager zu bilden. Statt uns in Grüppchen einzuteilen sollten wir gucken wie wir zur Verbesserung der Gesamtsituation beitragen können.

      • Alexander Endl | Clubfans United:
        Statt uns in Grüppchen einzuteilen sollten wir gucken wie wir zur Verbesserung der Gesamtsituation beitragen können.

        Du verlangst jetzt aber hoffentlich nicht von mir, ich soll den Dialog mit den Ultras suchen, oder?
        Bezeichnet finde ich, dass selbst Ultra-freundliche Leute zum Verhalten derselben vom Samstag und auch danach auf Distanz gehen (hier im Pressespiegel velinkt).
        Zur Verbesserung der Gesamtsituation des Vereines sind andere gefordert, sportlich z. B. die Spieler, da kann unsereins sowieso nicht mithelfen, außer vielleicht die regelmäßigen Stadiongänger durch akkustische Unterstützung. Und einer der stabilsten Leistungsträger der Mannschaft soll jetzt angeblich in den Augen einiger Leute nicht mehr tragbar sein, bzw. ist das schon länger nicht mehr? Wer polarisiert denn da?

        • Claus:

          Zur Verbesserung der Gesamtsituation des Vereines sind andere gefordert, sportlich … die Spieler…

          Genauso isses!

          Die Mannschaft soll mal drei, vier Spiele am Stück gewinnen, dann ist die Gesamtsituation verbessert.

  • Ich sehe schon, wir müssen doch noch belschanov ins Trainerteam bekommen.

  • Nick,

    Dein Kommentar war gut.

    Generell ereifert man sich hier um Kaisers Bart. Überall, ob Frankfurt, Kaiserslautern, Köln und auch in Freiburg werden ab einer bestimmten Tabellenlage gewisse Kräfte frei die man nicht so gerne sieht.
    Dies ist der Lauf der Welt und dies werdet auch ihr nicht ändern. Menschen die ihren Verein nur aus der Tunnelperspektive sehen gibt es überall.
    Obwohl ich mein Lebtag noch nie in einem Stadion gepfiffen oder unflätige Äußerungen von mir gegeben habe muss man gewisse Leute eben tolerieren. Übergeht sie einfach, liefert ihnen keine Schlagzeilen und alles ist halb so wild.

    • Erich: Obwohl ich mein Lebtag noch nie in einem Stadion gepfiffen oder unflätige Äußerungen von mir gegeben habe muss man gewisse Leute eben tolerieren.

      Echt?

      Also mir passiert das schon, allerdings nie gegen die eigene Mannschaft, sondern nur gegen Schiris mit Wahrnehmungsverzerrung oder grob unsportliche Gegenspieler, wie z.B. Schwalbenkönige und Schauspieler.

      Meine Frau kuckt mich dann immer ganz entgeistert an, wenn ich mal (eher wiederholt…) aus der Haut fahre – ich bin sonst der Ruhige in der Familie 😉

  • Wenn die Mannschaft es nicht von alleine schafft, ist ihr nicht zu helfen. (Mit Mannschaft meine ich Spieler und Trainerstab.)

  • Dann sparen wir auch ne ganze Menge. Stadion ist eh überbewertet, reicht ja dann auch ein Trainingsplatz und paar Kameras – Zuschauer vor Ort sind eh immer so undankbar und machen nur Ärger (Toiletten, Sicherheitspersonal und das ganze mit den Tickets nervt ja auch wie Hulle). Fällt mit guter Kameraführung wahrscheinlich nicht mal auf, dass da keiner außenrum sitzt. Und dann schneiden wir für die Zuschauer im Fernsehsessel bisschen positive und passgenaue Sounds rein, so wie in den Sitcoms …. “ooohhh” … “ahhh” … “TOOOOOOR” … Fertig ist der Lack.

  • Man könnte alternativ, wie in München schon mal im Feldversuch getestet, auf reines Eventpublikum setzen, dann sieht das auch noch folkloristisch schön aus mit den vollen Rängen. Aber in Nürnberg wird das nix werden, fürchte ich zumindest. – Denn mal im Ernst *zwinker* *zwinker*, wer will sich denn das Gegurke schon gegen Geld als “Event” antun (außer es kommt Dortmund und die Bayern oder so, dann muss man die aber eben auch mal spielen lassen und zu Toren kommen!).

  • Exklusivbericht vom „Friedensgipfel“:

    – Die Jugendgemeinschaft „Ultras“ fühlt sich von ihrem zuständigen Sozialarbeiter (Herr Schäfer mit Team) vernachlässigt, und fordert, dass diese(r) sich auch mal außerhalb der üblichen Arbeitszeiten im extra eingerichteten Jugendzentrum, namens „die Kurve“ , blicken lässt und auf seinem Privathandy 24/7 erreichbar ist.

    – Herr Schäfer entschuldigt sich dafür, dass er beim traditionsreichen wie brisanten Kickerturnier („Frankenderby“), ausgetragen mit Jugendlichen aus dem Jugendzentrum der Westvorstadt, das entscheidende Spiel mit seinem Praktikanten Hanno verlor. Und anschließend den Erfolg immerhin zweiter Sieger geworden zu sein mit den Worten „wer das Kickerturnier gewinnt ist doch letztlich egal! Wichtig ist es vor allem, den Jugendlichen eine Perspektive zu bieten!“ zu trocken und wenig feinfühlig kommentiert zu haben.

    – Ferner entschuldigt sich Herr Schäfer für die Vorkommnisse beim Besuch der „Tischkicker-Messe“ in Düsseldorf und gibt zu, dass „der Kauf des ganz billigen Schmieröls ein Fehler war“. Wie im Vorfeld von den Ultras berichtet macht dies beim Spielen in der „Kurve“ zwar „keinen Unterschied“, aber „das Gefühl mit dem Tisch vollends verschmelzen zu können ist seitdem irgendwie weg“.

    – Herr Schäfer bekräftigt nochmals, dass er den ehrwürdigen Raucherclub-Ausweis der „Kurve“ niemals mehr achtlos in eine Ecke werfen wird. Und, dass er sich mit seinem Bezirk und den Jugendlichen vollends identifiziert und nirgends lieber seine Arbeit verrichten möchte.

    – Die Stadtverwaltung (vertreten durch Herrn Bader), welche fortlaufend die Kosten für Sachbeschädigungen im Jugendzentrum “Kurve” übernimmt und für die „Ultras“ Sonderrechte bei Veranstaltungen gewährt, droht damit bei weiterem Aufbegehren, den Zugang zum Jugendzentrum zu beschränken oder dieses gar nach englischem Vorbild und ganz im Sinne der Landesregierung umzubauen!

    – Die „Ultras“ demonstrieren daraufhin ihre Wertschätzung gegenüber der Stadtverwaltung und deren Angestellter durch Zustandsbeschreibungen, und stellen keinerlei direkt erkennbare Forderungen. Zudem zeigen sie wahre Größe und nehmen die Entschuldigung der Abgesandten der Stadt an und erklären “endlich hören uns die Erwachsen mal zu und verstehen unsere Sorgen und Nöte. Toll!”

    – Die Stadtverwaltung stellt aufgrund der positiven Ergebnisse der Zusammenkunft in Aussicht, dass der seit Monaten versprochene Dreipunkt-Billardtisch zeitnah aufgestellt wird. Dies soll anschließend im Jugendzentrum „Kurve“ ausgiebig und geschlossen gefeiert werden.

    – Zum Abschluss der Veranstaltung verständigen sich die Anwesenden auf einen monatlichen Bowlingabend, an dem künftig der “Kapitän des Herzens” spielerisch ermittelt werden soll.

  • Weikla,

    Und dann wird der Dreipunkt-Billard-Tisch geliefert und wer ist nicht da, weil er sich zu fein für die Feier dünkt? Woschdsubbn! Und Sozialarbeiter Rapha natürlich! Warum? Weil die am Norisring ne Privatwette am laufen haben, welche Zylinderkopf-Aufbohrung dem jeweiligen Lambo mehr Power bringt. Konflikte aus dem Nichts: Schäfer, der naive Totalversager, hätte wissen müssen, dass Herr Subbn ihn so oder so relativ brutal, aber gerade noch regelkonform, in der Schlusskehre ausbremsen würde. Des hom die im Juze immer gwissd, abber der Debb hod ned hörn mögen. Und jetz haben wir den Salat. Yo Basta!

  • Dortmund hat verloren. Das ist inakzeptabel. Klopp und der “Fliegenfänger” Weidenfeller sind nun zu hinterfragen. Wer in einem Heimspiel nicht gewinnt und trotz Feldüberlegenheit keine Tore macht und auch noch eines kassiert, der muss sich die Berechtigung international spielen zu dürfen absprechen lassen. Wir fordern nun einen Sieg ohne Wenn und Aber gegen Neapel.

    • Alexander Endl | Clubfans United,

      Und es stellt sich die Frage, ob zum Wohl des Vereins die Beziehung zu Grosskreutz nicht lieber beendet werden sollte. Unerträglich wie der die Kurve “klammert” und wiederholt mit Puderzucker bewirft…

    • Alexander Endl | Clubfans United:
      Dortmund hat verloren. Das ist inakzeptabel. Klopp und der “Fliegenfänger” Weidenfeller sind nun zu hinterfragen. Wer in einem Heimspiel nicht gewinnt und trotz Feldüberlegenheit keine Tore macht und auch noch eines kassiert, der muss sich die Berechtigung international spielen zu dürfen absprechen lassen. Wir fordern nun einen Sieg ohne Wenn und Aber gegen Neapel.

      Na ja nach 11 sieglosen CL Spielen würde das Umfeld das auch in Dortmund so sehen

      • juwe: Na ja nach 11 sieglosen CL Spielen würde das Umfeld das auch in Dortmund so sehen

        Bloß haben die keine 23 Spiele mehr Zeit

      • juwe: Na ja nach 11 sieglosen CL Spielen würde das Umfeld das auch in Dortmund so sehen

        Och, die Ansprüche wachsen ja mit. Oder wie Uli H. das so treffend sagte: “Die ganzen 36 Spiele nützen dir gar nichts, wenn du am Wochenende gegen Augsburg verlierst. Dann ist das alles für die Katz.”

        • Alexander Endl | Clubfans United: Och, die Ansprüche wachsen ja mit. Oder wie Uli H. das so treffend sagte: “Die ganzen 36 Spiele nützen dir gar nichts, wenn du am Wochenende gegen Augsburg verlierst. Dann ist das alles für die Katz.”

          Nicht unsere Baustelle, von dem Luxus sind wir hier beim FCN so weit entfernt wie von der Milchstraße

          Alexander Endl | Clubfans United: Och, die Ansprüche wachsen ja mit. Oder wie Uli H. das so treffend sagte: “Die ganzen 36 Spiele nützen dir gar nichts, wenn du am Wochenende gegen Augsburg verlierst. Dann ist das alles für die Katz.”

          Nicht unsere Baustelle, von diesem Luxus sind wir so weit entfernt wie von einem Paralleluniversum.

  • …. bei Weidenfeller und Hildebrandt habe ich mich heute dabei ertappt, dass ich denen das durchgehen ließ, was ich Herrn Schaefer negativ angelastet hätte….

    • Glubbinho:
      …. bei Weidenfeller und Hildebrandt habe ich mich heute dabei ertappt, dass ich denen das durchgehen ließ, was ich Herrn Schaefer negativ angelastet hätte….

      😉

    • Glubbinho:
      …. bei Weidenfeller und Hildebrandt habe ich mich heute dabei ertappt, dass ich denen das durchgehen ließ, was ich Herrn Schaefer negativ angelastet hätte….

      Respekt, daß Du das hier presigibst!

  • Alexander Endl | Clubfans United: Och, die Ansprüche wachsen ja mit. Oder wie Uli H. das so treffend sagte: “Die ganzen 36 Spiele nützen dir gar nichts, wenn du am Wochenende gegen Augsburg verlierst. Dann ist das alles für die Katz.”

    Erwischt 😉

  • Erst hakt es und man schreibt es zweimal, dann erscheint der Eintrag plötzlich doppelt? …

    Aber um nach vorne zu sehen, meine Hoffnung beruht auf Verbeek, wenn er die Zeit hatte seine Vorstellungen auch in der Mannschaft zu implementieren. Wahrlich kein einfacher Job für ihn. Bin sehr gespannt auf Gladbach, aber die Wunden gegen Freiburg, so blamabel (im Ergebnis) sind schwer zu heilen. Das unvorstellbare trat in dem Spiel ein.

  • Weil es hier vorhin um Dortmunder Support und Großkreutz ging: Zum Verständnis seiner Haltung, seine Kontakte zur Kurve und wie er dazu gekommen ist (jenseits der Klischees,die man auch oft liest) gibt es in der gestrigen SZ einen tollen Artikel von Freddie Röckinghaus. (habe es nur in der Print-Ausgabe gelesen und weiß nicht obs das auch online gibt). Mir ist schon kla, dass man die Dortmunder Verhältnisse nicht 1:1 auf Nürnberg übertragen kann. Dennoch möchte ich diesen Text – ganz im Sinne von “zurück zur Sachlichkeit” auch mal den Kapos von UN94 zur Lektüre empfehlen und natürlich auch unseren Spielern (egal ob sie jetzt das UN94-Lokal frequentieren oder nicht).
    Ausgrenzung, und da bin ich nahe bei Alexander und Beate60, ist sicher der verkehrte Weg. Genauso verkehrt ist es aber, von einer Gruppierung, die sich “Solidarität” auf die Fahnen schreibt, ein dermaßen unsolidarisches Verhalten gegenüber nahezu allen anderen Fans durchgehen zu lassen. Es ist in der Tat der schwierigere und vor allem zeitaufwendiger Weg, Verständnis für andere (auch abgeschottete) Positionen zu suchen und zu finden, aber drunter wird es nicht wohl gehen… und wenn allen Beteiligten klar würde, dass Solidarität keine Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiges Geben und Nehmen auf Augenhöhe wäre ja schon ein erster Schritt getan…

  • Ich finde wichtig, daß junge Menschen lernen, daß es auch anders geht, daß man solidarisch sein kann, daß man zuverlässig sein kann, daß man gemeinsam was auf die Beine stellen kann.Und das lernen sie in sozial bedeutsamen Gruppen und eben auch bei UN.

    Beate
    Lernt man das wirklich bei den Ultras? Oder lernt man da nicht eher “wir gegen den Rest”? Ich bin da eher bei Claus, Gruppen, die sich hermetisch gegen die Gesellschaft abschotten, die eine Parallelgesellschaft bilden sind mir suspekt, egal was da vielleicht auch an “Gutem” gemacht wird. Deshalb rufe ich nicht gleich nach Verboten, aber ich bin schon der Meinung, dass man da dauerhaft Kritik üben sollte und auch, dass man solche Gruppierungen beobachten sollte. Damit meine ausdrücklich nicht, dass man da geheimdienstlich dagegen vorgehen sollte.

    Richtig ist aber aus meiner Sicht auch, dass der Verein auch mit solchen Fans im Dialog bleiben sollte, insofern denke ich macht das Bader gut. Allerdings sehe ich nicht ein, dass es Sonderrechte gegeben kann, nach dem Motto wir organisieren unsere Kurve selbst. Ich denke der Verein kommt den Ultras schon sehr entgegen, dass sie eigene Bereiche haben, dass es Plätze für die Vorsänger gibt usw. Man muss aber auch immer aufpassen, dass man keine Fans 1. Klasse schafft.

    Diese Intention ist bei den Ultras leider sehr ausgeprägt, nach dem Motto, wir sind die “echten Fans”.

    Mir sind Fans, die ihr ganzes Leben dem Verein widmen eher suspekt als dass ich diese als Vorbilder empfinden könnte. Die Liebe zum Verein kann auch zur Ideologie verkommen, bei den Ultras sehe ich da schon einen großen Schritt in die Richtung.

    Natürlich passen solch pauschale Urteile nicht auf jeden einzelnen, aber die Ultras wollen ja gar nicht, dass man sie differenziert wahr nimmt.

    • Armin,

      aber findest du es nicht auch ein wenig widersprüchlich einerseits zu schreiben, ich mag mit denen nichts zu tun haben und teilweise auch bewusst Choreos zu sabotieren indem dann nicht mitgemacht wirdund ihnen andererseits Abschottung vorzuwerfen? Wieso wird das von manchen als Zumutung gesehen, mitzuhelfen, dass eine Choreo erfolgreich durchgefüht wird? Auch wenn einer das als Kinderkram ansieht, koennte er durch sein Mitwirken den Arbeitseinsatz doch respektieren. Genau wie ich fordere dass Ultras andere Fans und Spieler respektieren, sollte das meiner Meinung nach auch umgekehrt gelten.

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