Wenn Drei nicht reichen, dann eben 04

Vor dem letzten Spiel des 1. FC Nürnberg kippt die Stimmung der Clubfans von Frust auf Trotz. Der Vorbericht mit Interview: Torsten Wieland über seinen FC Schalke 04.

Je länger das Spiel vorbei war, desto mehr sackte die Enttäuschung beim Nürnberger Publikum und wich dem Ärger über die Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Dass der Club auch seinen Anteil am Spielverlauf hatte blieb dabei unbenommen und die Suche nach Spielern, die eine im Verbeekschen System herausgeschossene Führung dann auch über die Zeit bringen können, wird das Wintertransferfenster dominieren. Vor allem im defensiven Zentrum, lange Jahre das Herzstück des FCN, hat man die Schwachstelle ausgemacht, trotz redlichem Bemühen von Frantz und Co. die Lücken, respektive die Lücke zu stopfen, die der Belgier Simons hinterließ. Die Innenverteidiger Pogatetz wie Nilsson für sich genommen solide und bundesligatauglich, aber in der Summe wirken beide oft eher zu ähnlich als sich kongenial ergänzend. Beide sind erfahren, zweikampf- und kopfballstark, aber eben auch beide nicht mehr die schnellsten, zu positionsgebunden und für das Spielerprofil des spielaufbauenden Innenverteidigers im Verbeekschen System, der auch mal nach vorne geht um beim Gegner Unordnung zu bringen, dann auch zu wenig kreativ. Und davor ackert ein Frantz, mühte sich ein Stark oder versuchte sich ein Hasebe wie Feulner, jedoch alle ohne die Balance zu finden zwischen Absicherung und Einschaltung ins Aufbauspiel. Dabei wird gern vergessen, dass auch Simons diese Multifunktionsrolle nie übernehmen konnte und für ein System stand, von dem man weg wollte und zu dem man zwischenzeitlich auch gar nicht mehr zurück will, weil das ‚zurück‘ weder Gegenwart noch Zukunft verspricht.

Man hat für sich erkannt, dass der heutige Fußball nicht nur das Sammeln von Punkten bedeutet, sondern ein Gesamtkonstrukt ist, das vor allem über eine Komponente am Leben gehalten wird: Geld. Und dieses Geld sprudelt nicht mehr aus Gefälligkeiten von regionalen Großunternehmern oder der treuen Anhängerschaft, das Geld kommt über Platzierungen, Sponsoring, Medien und Merchandising. Ein Kreislauf, der auf Dauer nur zu befeuern ist, wenn man attraktiv ist. Attraktivität wiederum kommt von Erfolg, Erfolg aber bedingt gute Spieler, gute Spieler kommen aber nur wenn man sie gut bezahlt, sie Aussicht auf Erfolg haben und das angebotene Spielsystem den jungen Grazien auch opportun ist, sprich: attraktiv. Die „Mainzer Boygroup“ war nicht nur ein Marketing-Gag, es war ein gutes Konzept. Nicht ohne Risiko, aber mit viel Kalkül. Mit offensiven Angriffsfussball die Liga „rocken“ bescherte schnell viel Medienpräsenz, hohe Begehrlichkeit für Talente und daraus resultierte wiederum Interesse von Sponsoren und Medien, was die Mainzer noch attraktiver machte, was noch mehr … usw. Der Club aus Nürnberg will da aufspringen, hatte nur „Pleiten, Pech und Pannen“ zum Start – oder vielleicht eben auch nicht die richtigen Leute, um das Ganze ad hoc in Erfolg umzumünzen. Erst mühte sich Wiesinger/Reutershahn mit der „sanften Geburt“ des neuen Stils, das Ergebnis war eine Bruchlandung. Ein bisschen Revolution geht eben selten gut. Nun eben Verbeek – und der kann es, davon ist jeder überzeugt. Aber kann es auch seine Mannschaft? Vor allem: Kann sie es auch mit der Last dieses Saisonstarts am Buckel?

Jedenfalls nicht, wenn zum Unvermögen auch noch Benachteiligung dazukommt. Es ist schwer genug sich nach eigenem Versagen aus dem Dreck wieder hochzuziehen, richtig bitter wird es aber, wenn man es (fast) geschafft hat und dann von Dritten um die Mühe seiner Arbeit gebracht wurde. Das muss man erstmal verdauen. Aber der Club scheint da auf einem guten Weg, denn rund um den Valznerweiher weht der Wind „Trotz“ durch die Gassen. Vielleicht brauchte man so ein Erlebnis wie gegen Hannover 96 um endgültig nicht nur die Mannschaft zusammenzuschweißen, sondern auch die Fans und ihren Club – nach einigen Dissonanzen über das ganze Jahr – endlich wieder im Schulterschluss des Wir-Gefühl zu einen. Es ist immer leichter sich gegen Ungerechtigkeiten nach Außen gemeinsam zu stemmen, als im eigenen Haus nach Fehlern zu suchen. Nur nach Außen zu schauen wäre sicher fatal, aber wenn man Arbeit und Selbstkritik nicht vergisst, dann kann einem die starke Gemeinschaft dabei enorm helfen.

Interview mit Torsten Wieland vom Königsblog

koenigsblogVielleicht schon gegen Schalke? Oder anders: Wenn nicht gegen Schalke, wann dann? Es ist DAS Endspiel des FCN im Jahr 2013 – und das nicht im übertragenen Sinne, sondern wörtlich. Keines dieser huntertausenden „Endspielcharakter-Spiele“, es ist faktisch die letzte Chance das Jahr 2013 noch mit einem Erfolg zu beenden. Es ist DIE letzte Chance diese vermaledeite Serie von sieglosen Spielen zu stoppen. Nicht nur wegen der Statistik, vielmehr damit man diese Erblast nicht auch noch in den ohnehin schweren Kampf gegen den Abstieg in der Rückrunde mitzunehmen. Ein Sieg wäre die Chance aus Trotz Zuversicht zu machen, aus Durchhalteparolen Angriffslust, aus Strohhalmen Rettungsseile. Dass dabei die Schalker Freunde zu Gast sind, spielt da keine Rolle, wie auch damals es keine Rolle spielte, als der Club im letzten Heimspiel 2008 von Schalke in den Abstieg geschickt wurde. Die Fanfreundschaft findet nicht am Platz statt und Sentimentalitäten haben rund um das Spielgeschehen auch nix zu suchen. Die Fanfreundschaft ist etwas gewachsenes, etwas was über dem Tagesgeschäft steht, was manchem mehr, manchem weniger bedeutet, Liga-weit aber in der Form etwas einzigartiges sein dürfte. Das sieht auch unser heutige Interviewgast so, Torsten Wieland vom Königsblog. Wir sprachen mit ihm über ein (aus Sicht des FCN) entrücktes Schalke und die Sorgen der Bundesliga-Hautevolee, hörten die Worte eines Verteidigers des Fußball gegen düddelütü und vernahmen die trockene Erkenntnis, dass es nach der Winterpause ja auch noch Hoffnung gibt.

[Clubfans United] „Hallo Torsten, schön Dich wieder einmal bei uns begrüßen zu können. Es sind nun tatsächlich schon auf den Tag genau 2 Jahre und 1 Monat seit wir das letzte Interview mit dir hatten. Aber wenn man das Interview liest: Schalke mit den (Luxus-)Sorgen eines Champions League-Teilnehmers, der Club im Abstiegskampf und du sprachst von Sisyphus-Arbeit. Also im Grunde ist alles wie gehabt?“

[Königsblog] „Naja, die Situationen für Schalke waren und sind schon sehr verschieden. Damals war Huub Stevens gerade wieder neu auf Schalke, heute wähnt man Jens Keller eher am Ende seines Engagements. Entsprechend war die Stimmung damals besser. Damals gab es noch Raúl und es gab deutlich weniger verletzten Stammspieler auf Schalke. Und der Club hatte noch Dieter Hecking …“

[Clubfans United] Weißt du eigentlich noch wie sich Abstiegskampf anfühlt?

„Um ehrlich zu sein: Nein. Ich bin ein Spät-Schalker. Ich habe mich in den 90er-Jahren zunächst heimlich in diesen Club verliebt und mich erst ab Anfang der 2000er-Jahre dazu bekannt. Eine längere Geschichte, die hier nun den Rahmen sprengen würde. Wenn Schalke in der jüngeren Vergangenheit in der Tabelle absackte, zuletzt war das unter Felix Magath der Fall, war das einigermaßen surreal, weil die Mannschaft doch stets ein gewisses Niveau hatte. Nein, so richtige Abstiegsangst kenn ich eigentlich nicht.“

[Clubfans United] Auf Schalke hat man mit Boateng einen echten Kracher geholt vor der Saison. Statt aber oben anzugreifen musste man zumindest vorläufig sogar Gladbach und Wolfsburg vorbeiziehen lassen. Schon ist wieder Trainerdiskussion im Haus und Schaaf wird gehandelt und Keller steht quasi wöchentlich vor der Demission. Was muss eigentlich passieren, damit Schalke zur Ruhe kommt? Quasi das Unmögliche? Also die Bayern hinter sich wissen? Immerhin seid ihr ja nun noch auf Schlagdistanz zu den CL-Plätzen und sogar zum BVB! Und in der CL sogar eine Runde weiter!

„Um auf Schalke zur Ruhe zu kommen, müsste der Druck weg sein, Erfolg haben zu müssen.

Schalkes Kredite und Schalkes Kader lassen sich auf Dauer nur finanzieren, wenn man regelmäßig international spielt – und eben eher Champions- als Europa-League. Deshalb wird dem kurzfristigen Erfolg alles untergeordnet. Eigentlich klappt das grandios, Schalke spielt tatsächlich regelmäßig international und stand in den letzten vier Jahren zweimal in Achtelfinale und einmal im Halbfinale der Champions League. Man könnte glatt zu dem Schluss kommen, eben weil dieser Club ständig unter Feuer steht, ist dieser relativ große Erfolg möglich. Aber das ist zynisch und grundsätzlich falsch, denn ständige Trainerentlassungen und ständige Kurswechsel sind teuer. Schalke ist da in einem Teufelskreis, der sich nicht einfach durchbrechen lässt. Denn riskiert man, dass der Erfolg längere Zeit ausbleibt, brechen die Einnahmen sofort weg, die Ausgaben wird man aber nicht ebenso schnell los und der Club steht vor dem finanziellen Aus.“

[Clubfans United] Immer wieder fällt auf, dass die Kommentatoren im TV davon reden „Das Schalker Publikum werde ja bekanntlich schnell unzufrieden“. Stimmt das denn eigentlich? Oder ist auf Schalke nicht vielmehr Umfeld und Medienszene, die schnell Unruhe reintragen.

„Das stimmt durchaus, und wenn im Stadion bei schwachem Spiel flott gepfiffen wird, kann man das meines Erachtens leider nicht den Medien in die Schuhe schieben. Aber Pfiffe sind natürlich ein Ausbruch von Emotionalität. Es ist unendlich schade, dass dem extrem emotionalen Publikum vom Trainer nicht Rechnung getragen wird. Ebenso schnell, wie die Fans aufgebracht sind, sind sie auch zu begeistern. Entsprechend müsste der Spielstil ausgelegt werden, um den Heimvorteil des vielleicht lautesten Stadion der Liga auch gefälligst zu nutzen. Stattdessen setzt Jens Keller immer wieder auf Spielformen mit viel langsamen Ballbesitz, Querpässen im Rückraum, „geduldigem Spiel“. Am Ende wundert er sich, weshalb die Zuschauer mit 80% Ballbesitz nicht zufrieden waren. Und ich wundere mich, dass er sich wundert.“

[Clubfans United] In der CL erzielte Matip das wohl krasseste Abseitstor seit langem. Ich bin aber bei dir, dass ich das Tor auch nicht als spielentscheidend erachtete. Anders war das beim Clubspiel in Hannover, als ein ähnlich krasses Abseits Hannover zurück ins Spiel brachte und zwei weitere, mindestens fragwürdige Entscheidungen, sogar zum Ausgleich führten. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat sich zwischenzeitlich dafür auch öffentlich quasi entschuldigt, aber dafür kann man sich auch nix kaufen. Kommt es uns nur so vor, oder sind zuletzt die Schiris gerade in Sachen „krasse Fehler“ (nicht gegebenes Tor in Hoffenheim, Kiesling-Tor, Matip-Abseits, Diouf-Abseits usw.) dieses Jahr besonders im Fokus? Kann man sich da einer technischen Unterstützung (und damit meine ich nicht nur Torkamera) überhaupt noch verweigern? Immerhin geht es da ja auch um Existenzen und wenn dank Smartphone und Großbildleinwand 50.000 im Stadion Sekunden später schon mehr wissen als der Schiri, dann ist das doch albern, oder?

„Zunächst möchte ich bemerken, dass Joel Matip das Ding extrem cool verwandelt hat. Und ja, derart krasse Fehlentscheidungen sind schon blöd. Trotzdem bin ich sehr dagegen, mir das Spiel kaputt machen zu lassen.

Soll der Schiedsrichter tatsächlich jedes Mal an den Rand rennen und auf einen Monitor schauen, wenn sich eine Mannschaft benachteiligt fühlt? An der Anzeigetafel macht es dann düddelütü und mir wird die Videoentscheidung von Gazprom präsentiert? Und in einer heißen Schlussphase passiert das dann fünfmal? Das will ich nicht.

Für erst recht bekloppt halte ich Vorschläge, nach denen jede Mannschaft eine bestimmte Anzahl von Einsprüchen gut hat. Dann sind die verbraucht, Matip steht wieder 5 Meter abseits aller Welten und man ist wieder so wenig gewappnet wie aktuell.“

[Clubfans United] Die gesamte Vorrunde ohne Sieg, das ist ohne Gleichen. Nun soll es ausgerechnet gegen euch doch noch klappen. Aber bevor wir zum Spiel kommen. Mal Hand auf’s Herz: Was denkt man so aus der Ferne, wenn man sowas hört. Ist das Unvermögen, fehlende Qualität, Pech, Eigendynamik, „halt der Club“ – oder was auch immer?

„Wenn Du mit Eigendynamik meinst, dass solche dauerhaften Misserfolge zu einer Kopfsache auswachsen, dann wähle ich das aus Deinen Vorschlägen. Ich denke, irgendwann kommt man da an einen Punkt, wo die Mannschaft einen Psychiater braucht. Und das meine ich vollkommen ernst, meines Erachtens sollte zu jedem Trainerteam ein Mann gehören, der die Köpfe der Spieler trainiert. Und zwar nicht nur bei Bedarf, für einzelne, die befürchten, dass mit ihnen irgendwas nicht stimmt. Sondern regelmäßig, für den ganzen Kader. So wie alle regelmäßig trainieren die Beine zu verbessern, sollten sie auch trainieren die Gedanken zu verbessern.“

[Clubfans United] Du hast den Vergleich zwischen Club und Schalke damals als „Pause in dem ganzen lauten Palaver“ bezeichnet, vor allem auf den Rängen. Nun geht es am Samstag im „Top-Spiel“ diesmal vor allem für den Club um mehr als nur 3 Punkte gegen den Abstieg, es geht um den Glauben an dieses Team, den Trainer, an den Fußball und an die Zukunft des Vereins. Ohne jeden Sieg in die Winterpause zu gehen, das würde wahrscheinlich nicht nur Depressionen auslösen, egal wie weit das „rettende Ufer“ da noch weg ist. Glaubst du, dass die Schalker Fans das so am Schirm haben und ganz besonders sensibel damit umgehen – also bspw. ein weiteres Matip-Gedächtnis-Tor eher zurückhaltend feiern würden. Oder ist einem dann am Ende doch die Jacke einfach näher als die Hose und jeder seines Glückes Schmied.

„Nee, das glaube ich nicht. Nicht wegen Jacke, Hose oder Schmied, sondern weil ich denke, dass man in sowas ausgelassenem wie Torjubel derart viel Kontrolle nicht verlangen sollte. Profis können das natürlich, die jubeln heutzutage gegen Ex-Clubs ja nicht mehr oder vollziehen irgendwelche eingeübten Tanzeinlagen. Mich nervt das, weil es darstellt, wie sehr im Fußball nur noch dargestellt wird. Früher wurde gehüpft. Wenn Klinsmann ein Tor für den VfB Stuttgart schoss, riss er die Augen auf und die Arme hoch, rannte drauf los und schrie. Das war ausgelassene Freude. Dass ausgerechnet er als Diver in Tottenham ein berühmter Wegbereiter der inszenierten Torshow wurde, ist pure Ironie. Als Fan möchte ich jedenfalls bitte  ausgelassen jubeln dürfen, und man darf mir dann bitte trotzdem glauben, dass ich Schalke lieber gegen den Club als gegen Augsburg oder Braunschweig spielen sehe.“

[Clubfans United] Eure nächsten internationalen Aufgaben sind nicht gerade einfach. Real Madrid. Für Clubfans wäre der Gedanke daran, überhaupt mal wieder sich für so ein Spiel sportlich zu qualifizieren, ein Traum. Wie sieht das bei euch aus? Wäre euch Zenit lieber gewesen?

„Ich habe mir zuvor tatsächlich Real Madrid gewünscht. Zenit war für Schalke nicht in der Verlosung, neben Real wären noch Barca, Atletico Madrid, Manchester United oder Paris St. Germain möglich gewesen. Barcelona, Atletico und United durfte ich auf Schalke bereits live sehen. Bei der Frage ob Ronaldo oder Zlatan entschied ich mich für Raúl, der doch sehr wahrscheinlich vor Ort sein wird, wenn das irgend möglich ist, der dann vom ganzen Stadion gefeiert und zu einem guten Gefühl beitragen wird.

Und krasser Außenseiter ist Schalke eh gegen jeden dieser Clubs.“

[Clubfans United] Zum Abschluss dein Tipp für Spielverlauf und Ergebnis, vielleicht ein paar warme Worte für die Seele der Clubfans, vielleicht ein paar Ratschläge für die „Alles wird gut“-Strategie und nicht zuletzt vielleicht ein Wort zu irgendwas anderem, was dir auf der Seele brennt. Ist ja immerhin bald Weihnachten und zum Jahresende wird man ja auch gern mal sentimental.

„Ich nicht. Ich bin ja eher ein schreibender Knusselkopp, mit warmen Worten habe ich es nicht so und mit Vorhersagen erst recht nicht. Schalke kann in jedem Spiel von richtig gut bis sehr schlecht alles liefern. Das führt bei mir zu einer Haltung, bei der ich nur noch alles auf mich zukommen lasse, ohne noch viel zu rechnen oder auch nur zu hoffen. Nehmen wie es kommt. Das ist allerdings nicht das schlechteste, das kann ich Euch auch empfehlen. Objektiv betrachtet habt ihr einen neuen Trainer, der nach Weihnachten erstmals ohne Terminstress mit der Mannschaft arbeiten kann. Kann gutgehen. Sorry, aber optimistischer kriege ich’s nicht hin.“

[Clubfans United] Wir bedanken uns bei Dir, Torsten, für die Zeit und Mühe, und wünschen euch eine erfolgreiche Saison – zumindest wenn es nicht gegen uns geht. Schöne Vorweihnachtszeit allen Schalkern und uns allen ein gutes Spiel! Glück auf!

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Torsten Wieland [Koenigsblog.net] am 17./18.12.2013 via E-Mail.

22 Gedanken zu „Wenn Drei nicht reichen, dann eben 04

  • Pingback:Auswärts-Interview und eine Wahl

  • Wenn Drei nicht reichen, dann eben 04 ….

    Damit ist alles gesagt!
    Ich hoffe dass die Mannschaft spürt, dass große Teile der Anhängerschaft den „Jetzt erst recht“ Geist leben und sie mit einem Sieg in diesem Spiel alles in eine neue und bessere Richtung lenken können.

    Aber Schalke ist keine Gurkentruppe und wenn man auf das Heimspiel in der letzten Saison zurückblickt, dann muss man konstatiern, dass da sehr sehr viel Glück im Spiel war bei diesem Sieg.

    Nun hatten wir ja in den letzten Wochen sehr sehr sehr SEHR SEHR viel Pech und wer weiß vielleicht haben wir ja diesmal das Glück des Tüchtigen.

    Aber vielleicht reicht es schon das Glück in Form eines Schiedsrichter zu haben, der in den richtigen Momenten pfeift. Mehr können wir wohl langsam vom Fussballgott nicht mehr verlangen …

    „Der Club against all odds“ …
    Ich glaube dran!

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  • Irgendwie bezweifle ich, dass der Club das Spiel mit elf Mann beenden wird. Ich erwarte, dass die Club-Spieler mit derart viel Schaum vor dem Mund ins Spiel gehen und reihenweise die Schalker umgrätschen werden. Weil die ganzen aufgestauchten Aggressionen aus Hannover ja irgendwie aus ihnen raus müssen.
    Und dann wird es Karten hageln.

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  • 0 4 wär bös! Au weia, so dünnhäutig is mer scho, dess mer Überschriften falsch liest… 04-00, etzerdla bassds. Ah, geht doch!

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  • Wünsche von mir:

    1. Ein faires Schiedsrichtergespann.
    2. Sollte 1. wie gewohnt nicht der Fall sein möge Herrn Merk bei der Verteidigung des Gespanns der Blitz treffen.
    3. Einen Sieg…. Egal wie dreckig… Egal wie unverdient… Von mir aus auch verdient… Nehm ich auch… Bitte Jungs, holt uns die ersten drei Punkte!!! Irgendwie!!

    Ich glaube an Verbeek und auch an die Mannschaft. Männer, Ihr packt das!!

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  • Pingback:Glubb-Blog Clubfans bei FCN-Auswärtsfahrten und Groundhopping - Aus Dilemma wird Trotz: Ich bereue diese Liebe nicht!

  • Die Halbzeitstände sind schon mal richtig übel, aber hoffentlich auch nochmal mehr Motivation für den ersten Dreier!

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  • Soso. Aber der Glubb rollt ja das Feld von hinten auf. Jetzt also der erste Sieg gegen einen Champions League Teilnehmer, der im Augenblick auf Rang 7 rangiert und dessen Mannschaft angeblich einen etwa 4 mal so hohen Marktwert hat, wie unsere Truppe.
    Und alle Spiele gegen Mannschaften auf unserer Augenhöhe gingen verloren.

    Vielleicht kommt heute abend also der Osterhase, das Christkind und der Weihnachtsmann auf einmal.

    Ich bewundere Euren Glauben.

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  • Freiburg führt gegen Hannover 2:0 und und Braunschweig führt auch 1:0 … na hoffentlich bleibt das nicht so

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  • Bremen führt auch, wenn das alles so bliebe (Freiburg, Braunschweig) hätten wir eine beachtliche Chance als Tabellenletzter zu überwintern.

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  • We go into the underwalk but with big breast. Again what learned. 🙂

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  • Wer 17x nicht gewinnt und 3:0 Fuehrungen hergibt ist zurecht Letzter! Heute können sie zeigen, ob sie nur im ankündigen Bundesligawuerdig sind! Mein Tip: 3:0 fuer Schalke, weil Frantz, Nilsson und Schaefer jeweils sich einen Bock leisten! Und wenn
    Pinola spielt, dann leistet sich der auch noch nen Bock und es endet 4:0 fuer Gazprom, leider!

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  • Wenn ich die letzten Einträge hier lese, frage ich mich: Warum überhaupt heute noch antreten??
    Wir sind immer noch nicht abgestiegen!!
    Jammern können wir immer noch genug, wenn’s sicher ist.

    Und so lange wir noch eine Chance (zumindest rechnerisch) haben, sollten wir an die Rettung glauben und die Mannschaft unterstützen …

    Wenn wir schon keine Hoffnung mehr haben, wer soll dann noch zur Mannschaft stehen ?? Dann lasst uns doch den Spielbetrieb gleich einstellen!

    Also: Hobb‘ etz Glubb, Auf geht’s !!!

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  • Freiburg, Bremen, Braunschweig, die Fans dieser Mannschaften bekamen zum Abschluss ein schönes Weihnachtsgeschenk. Jetzt sind die Clubfans dran. Was bekommen die? Ein Sieg würde zumindest den Anschluss an diese Mannschaften erhalten. Der Druck war wohl noch nie so hoch wie heute. Und dann noch das Abendspiel mit solchen Vorergebnissen vor Augen. Ist schon echt irre, dieses Jahr.

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  • …. man rumpelt sich in die zweite Liga … sieglos absteigen …. weil der gescheiterte BWL-Bachelor auf den Totalversager Wiesinger gebaut hat! Die Katastrophen-Kicker Schaefer, Frantz und Nilsson sollten sich schämen! Bader muss auch weg! Und jetzt wird Casablanca geputzt und das Quintubel geholt!

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