Clubcast Folge 14 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

Folge 14 des FCN-Podcast mit Clubfans United und Uli Digmayer (Nürnberger Zeitung)

Heute mit den Themen: +++ FC Augsburg: Sieg klingt einfach viel besser als Remis +++ Gebhart & Co.: Die nicht ganz einfachen Spieler beim FCN +++ Krankenakte: Patient stabil, aber noch lange nicht über dem Berg +++ Danke HSV, VfB, SGE, EBS, SVW und SCF, dass ihr alle noch da seid +++ Ausblick auf Braunschweig: Das erste Spiel als Favorit +++

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223 Gedanken zu „Clubcast Folge 14 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

  • Mal ganz Off Topic: Wenn jemand von Euch CeBIT Tickets braucht, kurze mail an mich

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    • Alex,

      Schon mal kurze Info: ich weiß nicht, ob ich samstag zu euch stoßen kann, weil ich mich am Samstag auf jeden Fall in die Schlange von dem UN-Container stell. Hab zusätzlich zu meinen eigenen Wünschen schon drei Aufträge mich um die Shirts zu bemühen.

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        • Alex,

          Nein, steht noch nicht auf der homepage des fcn. Aber ich werd dann möglichst bald da reingehen, sonst hat man ja doch wieder keine Chance auf die begehrten Shirts.

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  • Alexander ich glaub, daß du das bei Gebhart zu extrem siehst. Der war monatelangweg, war in der Vorbereitung zwar dabei, aber in keinem Testspiel und hat jetzt zweimal ein paar Minuten in den letzten drei Spielen gespielt. Daß der in Drucksituationen in alte Rollenmuster zurückfällt ist aus psychologischer Sicht vollkommen nachvollziehbar. Da ist noch kein Automatismus drin. Und im Spiel schießt das Adrenalin rein und dann…
    Sicher hat Uli recht, daß Frantz mit den Vorgaben von Verbeek leichter klarkommt (oder auch Hlousek) als ein Instinktfußballer wie Gebhart, der seine ersten erfolgreichen Schritte eben eher wegen seines Talents gemacht hat und nicht überwiegend wegen harter Arbeit.
    Und ich glaub auch nicht, daß Verbeek das nur für die Öffentlichkeit gesagt hat, daß er auch die Schuld bei sich sieht. Sondern daß er in der Hinsicht tatsächlich ein wenig zu sorglos war. Nachvollziehbar, weil er ja genügend andere Baustellen in der Wochen bearbeiten mußte (Angha einnorden, Campana vorbereiten, Mak und Gebhart, Drmic neue Anweisungen geben, Petrak neu einnorden, die übrigen Spieler auch nochmal so zu instruieren, daß sie deren Schwächen im Vergleich zu den Stammspielern kompensieren konnten).

    Und ich plädier dafür, daß Bader UNGLAUBLICHE Weitsicht hat. 😀
    Wobei ich in bezug auf Pinola mich unglaublich freu, wie toll er jetzt wieder spielt, aber ich denk, wenn Verbeek die Überzeugung kriegen sollte, daß Pogatetz für das gesamte System effektiver spielt, dann wird er ihn wechseln und sich keine Gedanken drum machen, wie das in der Öffentlichkeit vermittelbar ist oder nicht. Ich denk, daß das ihm in den Niederlanden die Probleme eingebracht hat, weil da Spieler unzufrieden wurden und die Verantwortlichen seine Entscheidungen in Frage gestellt haben. Wobei ich nicht glaube, daß Verbeek im Moment Pinola in Frage stellt.

    Das mit dem „Wir müssen einen Pflichtsieg einfahren gegen Braunschweig“ aktiviert in mir übrigens frühere Ängste sehr stark. Ich hoffe mal, meine Gefühle irren sich da genauso wie gegen Hertha. Aber da merk ich dann auch, daß meine neue Grundüberzeugung „Verbeek macht alles anders, alte Wahrheiten stimmen nicht mehr“ noch ziemlich schlecht verankert ist und alte Grundüberzeugungen „Immer wenn, dann …“ schnell wieder aktiviert werden.

    Ist euch eigentlich aufgefallen, daß die drei Trainingsspiele ziemlich ähnlich gelaufen sind wie dann die Pflichtspiele? Ich hätte mir natürlich gewünscht, daß das Dritte dem dritten in den Testspielen gleicht, aber vielleicht war das unser Glück, das nicht zu schaffen, sonst wären vielleicht wirklich manche abgehoben.

    Der heutige Podcast hat mir auch gut gefallen. Uli war eine Superergänzung. Danke.

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    • Beate60: Alexander ich glaub, daß du das bei Gebhart zu extrem siehst. Der war monatelangweg, war in der Vorbereitung zwar dabei, aber in keinem Testspiel und hat jetzt zweimal ein paar Minuten in den letzten drei Spielen gespielt. Daß der in Drucksituationen in alte Rollenmuster zurückfällt ist aus psychologischer Sicht vollkommen nachvollziehbar. Da ist noch kein Automatismus drin. Und im Spiel schießt das Adrenalin rein und dann…

      Ja. Nein. Weiß auch nicht.

      Ich seh es ja gar nicht extrem, ich wundere mich einfach nur. Das was du beschreibst würde ich ja problemlos gelten lassen – wenn wir nicht gerade von Handelnden reden, die nun seit 1994 am Platz stehen. Also irgendwie das ganze Leben.

      Wenn ich mir ansehe, wie bereits in der E-Jugend angefangen wird über Aufgaben und Laufwege und Anforderungen zu sprechen, wie muss das erst noch in D- bis A-Jugend sein. Und wenn ich seit 2005 in Auswahlmannschaften spiele, bekomme ich das sogar noch auf „höchster“ Ebene. Und es ist ja nun auch nicht so, dass es „mal“ passierte, dass der Spieler damit Probleme hat sich an Vorgaben zu halten… auf und vor allem neben dem Platz.

      Ich freu mich, wenn Timo die Kurve kriegt, ich mag sein Spiel, seine Emotion, seine Dynamik. Aber wie sagte schon einst die Pirelli-Werbung: „Power is nothing without control“. Ja, Kraft ist sogar gefährlich, wenn sie nicht kontrolliert werden kann, für sich und für andere.

      Daher muss man sich als Beobachter einfach selbst fragen: Ist ein Spieler in der Lage, sich selbst dem Ganzen unterzuordnen? Und wenn die Antwort ehrlich „Nein“ lauten muss. Dann muss man fragen: Ist er so(!) gut, dass es einem das Wert ist, das Ganze ihm unterzuordnen?

      Daher: Eigentlich war ich sogar sehr diplomatisch. 🙂

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      • Alexander Endl | Clubfans United,

        nochmal zu Gebhart: wenn diverse Spieler darauf hinweisen, daß es nicht leicht ist, das System Vebeek zu kapieren und zu verinnerlichen und wenn man bedenkt, daß die erste Stammelf am Anfang auch nicht gerade überzeugend aufgetreten ist, (zur Erinnerung, Verbeek hat sie nach Stuttgart gefragt, welche Spielweise ihnen besser gefiel, die sie in den ersten Minuten gezeigt haben oder die nach dem Gegentor), dann gesteh ich auch Gebhart ein gewisses Fremdeln am Anfang zu.

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      • Alexander Endl | Clubfans United: Daher: Eigentlich war ich sogar sehr diplomatisch

        Diese Kunst der Diplomatie beherrscht Du in Vollendung, lieber Alexander – im Gegensatz zu mir, der sich ja hier schon nach Gebharts Auftritt in Hoffenheim (und danach) sehr missfallend in dieser Personalie geäußert hat (und dafür einige verbale Prügel einstecken musste).
        Es ist ja vieles richtig von dem, was die Verteidiger Gebharts vorbringen, aber ich persönlich glaube nicht mehr daran dass er sein ausgeprägtes Ego dem Mannschaftsgefüge unterordnet, was ja auch bei seinen Stationen 1860 und VfB – unabhängig von den Verletzungen immer wieder Anlass zu Ärger gab. Ich will ja nicht ausschließen, dass ihm GV weitere Chancen (nach noch klareren Ansagen) gewährt, nach einem längeren Gespräch mit einem Freund, der seit vielen Jahren beruflich im Allgäu ist und TG auch von seinem dortigen Heimatverein (vor seinem Wechsel zu 60er-Jugend) her kennt, habe ich allerdings nur wenig Hoffnung, dass er ausgerechnet bei uns zum Teamplayer werden sollte – die Gründe dafür hier zu nennen, wäre aber weit mehr als undiplomatisch… aber natürlich würde auch ich mich freuen, wenn er doch noch die Kurve kriegt…

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  • Heute wäre mal wieder eine Entschuldigung für die Tonqualität angebracht. 😉
    Alexander und Uli hatten wahnsinnig viel Hall (liegt ja wohl an der Aufnahmeumgebung), Stefan zwar klar, aber sehr starke Schwankungen im Pegel, teilweise völlig weg.

    @Beate: Den Spruch von Martin Bader auf der JHV „wir leisten uns einfach den Luxus, einen Pinola zu behalten“ fand ich schon sehr grenzwertig und nicht sehr schmeichelhaft für den Angesprochenen, da war nix mit Weitsicht. Aber auch als Manager braucht man immer Glück, nicht nur beim Fußball.

    Und, ohne jede Diskussion, der Club ist Favorit am Samstag. Dass Braunschweigs Bester, Bellarabi, eine Gelbsperre absitzt, kommt auch noch ganz gelegen.

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    • Claus,

      war nicht ganz ernst gemeint, aber als kleine Bauchpinselung unseres Sportvorstands, der in dieser Saison wirklich einen schweren Job hat. Da sei ihm so eine glückliche Entscheidung auch mal als Absicht gegönnt. Für Fehlentscheidungen wird er ja auch immer verantwortlich gemacht und das Argument Pech gehabt nicht akzeptiert. 😀

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      • Beate60

        Ich habe Dich schon verstanden. Du warst einfach der Aufhänger um nochmal zu betonen, dass ich diesen Satz von Martin Bader in der JHV nicht sehr gelungen fand.

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  • Hi zusammen,

    klitzekleine Kritik.. Ihr müsst unbedingt an euerer Audioeinrichtung arbeiten.. Das hört sich so was von nach Polycom an… Hallt und regelt die Lautstärke rauf und runter, und scheppert…

    Kopfhörer sind manchmal besser…;-)
    LG Jürgen

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  • Mal ein Wort zur Technik.

    Ich verstehe kritische Anmerkungen zur Tonqualität und wir sind wohl unsere härtesten Kritiker in der Sache, haben uns aber für Pragmatismus entschieden.

    Wir spielen da im Grunde mit 10 Variablen, die jedesmal an einer Ecke wieder ein Problem ergeben. Die Aufnahmesituation ist ja nicht so, dass wir gemütlich in ein Tonstudio fahren und dann aufnehmen. Stefan ist in Nürnberg, ich bin in Frankfurt, wir müssen die Aufnahmen also „über das Internet“ machen und das hat bekanntlich so seine Tücken. Wir nehmen bspw. zweimal auf (zur Sicherheit), haben aber auf beiden Aufnahmen unterschiedliche Resultate, mit Stärken und Schwächen. Was wir während des Podcasts hören ist oft nicht das, was dann in der Aufnahme ist…

    Und wenn wir das mal durch Ausprobieren und Tüfteln halbwegs hinbekommen, kommt wieder was neues dazu. Wie hier bspw. Uli. Die Aufnahme einer Konferenz ist für die vorher eingesetzte Software nicht möglich gewesen. Den „Hall“ hab ich bspw. überhaupt nicht so gehört während der Aufnahme. Usw.

    Daher: Ich wünschte wir hätten Zeit und Mittel, das professioneller zu gestalten, aber kann nur um Geduld und Nachsicht bitten, weil das Ganze bei uns dann doch in der Priorität weiter hinten angesiedelt ist. Mir sind die Inhalte wichtig und die Regelmäßigkeit. Wenn darunter dann manchmal die Qualität leidet (gerade wenn ich das nicht mal kontrollieren kann, weil ich die Ergebnisse oft erst am Endprodukt feststellen muss), nehme ich das in Kauf. Zufrieden bin ich damit nicht. Aber ich versuch die Kröte zu schlucken, bevor ich vor lauter Perfektionismus etwas sein lasse.

    Soll keine Kritik an der Kritik sein, sondern der Versuch eines Einblick in mein Podcast-Gefühlsleben.

    😀

    Und P.S.: Hier liegt es nicht an der Hardware. Stefan und ich haben gute Internet-Leitungen und auch im Equipment gut nachgerüstet. Ich bspw. habe ein Sennheiser-Headset, das im Normalbetrieb exzellente Arbeit leistet. Aber eben über Internetübertragung via Skype auf Software so vielen Faktoren ausgesetzt wird, die man wohl nur durch Trial & Error in den Griff bekommt.

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  • Ich find das Technikproblem jetzt nicht so entscheidend, weil der Inhalt passt.

    Im übrigen hab ich eine Anregung für den Punktdruckmesser: Da auf die Verbeek´sche Zeitrechnung umstellen, würde deutlich machen, weshalb sich im Moment solche Zuversicht verbreitet:
    Wenn man von 38 Punkten als Gesamtsaisonziel mit allen Trainern ausgeht, kann man für Verbeek 32 Punkte anrechnen, die wir unter seiner Regie für 25 Spiele benötigen, d.h. ein Punkteschnitt von 1,28 pro Spiel. Davon hat er in den bisherigen 12 Spielen bislang 14 Punkte erreicht (1,167).
    D.h. wir liegen mit hochgerechnet 30 Punkten nach 25 Spielen unter Verbeek derzeit noch knapp unter dem anvisierten Ziel.
    Es heißt aber auch mit einem Sieg gegen Braunschweig wären wir bereits voll im Soll und könnten hochgerechnet auf 25 Spiele 32 Punkte erzielen.

    Ich finde, das spiegelt genau die momentane gute, hoffnungsvolle Stimmung im Umfeld wider.
    Und das ganz ohne abheben und irgendwelche fernen Ziele bemühen zu müssen.

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  • 20/40 ist eine Damage und Killrate von 0,5 😡 Das ist verbesserungsfähig 🙂

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  • Am entscheidensten ist doch der Punkteschnitt der Mitkonkurrenten,daraus liessen sich Rückschlüsse ziehen wieviel Punkte über dem Schnitt bedeutet.

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    • Christian-Berlin,

      Das kannst du ja unserem Punktezähler bei den 21 Spielen entnehmen. Die momentan hinter uns liegen, haben einen schlechteren Schnitt. Auch Bremen und Frankfurt sind noch leicht schlechter im Vergleich zu den Spielen unter Verbeek.
      Da am 9. Spieltag nur Freiburg und Braunschweig mit 1 oder 2 Punkten hinter uns lagen, Bremen und Stuttgart aber bspw. 6 Punkte mehr HSV 3 mehr, sind wir seitdem klar im Vorteil was die Punkteausbeute betrifft.

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  • Ihr versteht den Punktdruckmesser völlig falsch! :mrgreen:

    Hier spiegelt sich originär nicht die blanke Abstiegsgefahr wieder, sondern der Wohlfühlfaktor zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Bei uns ist das stets ausgegebene Ziel „Klassenerhalt“ und wird stets als Ziel mit „40 Punkten“ ausgegeben. In Hamburg wäre der PDM wahrscheinlich derzeit katastrophal nach unten gerichtet. Deren Zielvorgabe waren ja nicht 40 Punkte, sondern eher 50 Punkte (= internationales Geschäft). Während also wir dann mit 40 Punkten im „grünen Bereich“ (bei uns allerdings gelb) wären, wäre der HSV oder VfB wohl erst mit 50 im Soll. Bei den Bayern wäre Zielvorgabe vielleicht 90 Punkte (= sicher Meister und Konkurrenz gedemütigt), da wäre der Pfeil nach oben quasi nur noch Theorie. Und das passt auch so. Wenn Bayern Meister wird, ist man dort „zufrieden“, wenn der Club nicht absteigt, sind wir „zufrieden“. Nicht mehr, nicht weniger. Dafür steht unser kleiner Indikator.

    Und dass das gefühlte Zwischenhoch dem vielleicht nicht gerecht wird, ist sogar gut so! Denn da sieht man erst mal, dass aller temporärer Wohlfühlfaktor nichts bringt, solange man dem Gesamtziel nur wenig näher gekommen ist. Wir haben „Kurs: Abstiegsgefahr“ und da nutzt dir nix, dass der neue Coach ein gutes Gefühl vermittelt.

    Aber eins ist klar: Besser so wie andersrum. 😀

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  • Allerdings ist es gerade bei den „besonderen“ Spielern so, dass man ihnen ein Abweichen von der ausgegebenen Linie eher verzeiht und das oft schon von Jugend an.

    Der große Stilwechsel bei Bayern kam ja auch erst mit der Zeiten Meisterschaft von Dortmund und der Demütigung im Pokalendspiel. Davor hat man sich oft noch damit begnügt, dass man Verletzte hatte, dass eigene Spieler von einer Nationalmannschaftsmeisterschaft (war wohl die WM in Südafrika) geschwächt waren usw. Aber spätestens nach der 4. oder 5. Niederlage gegen Dortmund am Stück musste man erkennen, dass die bessere individuelle Klasse heute oft nicht hilft, gegen eine Mannschaft in der jeder weiß was er will und die 90 Minuten ihren Stil durchzieht.

    Genau das war ja auch die Idee von Verbeek, deshalb versucht Verbeek immer „sein Spiel“ durchzusetzen, egal ob eggen die Bayern oder gegen Braunschweig. Nur wenn man immer die gleiche Spielidee durchzieht, dann entstehen Automatismen, dann schlägt Organisation individuelle Klasse.

    Zurück zu Gebhardt, Spieler die eine höhere individuelle Klasse haben, lernen sehr lange, dass ihre individuelle Klasse hilft Siege zu erreichen, jetzt zu erkennen, dass man seine eigene Klasse zurückstellen muss und der Mannschaft unterordnen muss, das ist nicht einfach. Gerade ein Spieler wie Gebhardt, der auch im sonstigen Leben seine Emotionen nicht immer im Griff hat, der lange gelernt hat, dass seine emotionale Art zu spielen die „richtige“ ist, gerade für so einen Spieler ist es nicht einfach „rationaler“ zu spielen. Wenn er diesen Schritt aber schafft, dann kann er ein großer werden. Verletzungsfrei sollte er aber auch noch bleiben.

    Interessant an dem Podcast finde ich auch, dass langsam auch ein wenig Ernüchterung einsetzt, sprich man erwartet förmlich schon gute Spielkultur, eine Spielidee, eine gute taktische Ausrichtung. Mit jedem guten Spiel, mit jedem Sieg steigt sozusagen die Erwartungshaltung. Kann der Trainer und die Mannschaft dem gerecht werden? Insofern muss man schon fast froh sein, dass Braunschweig gegen den HSV gewonnen hat, sonst wären die Ansprüche noch unverhohlener auf Pflichtsieg gestellt. Dabei haben wir gerade mal 5 Punkte mehr als Braunschweig, so weit weg sind wir da noch gar nicht.

    Ich erinnere mich da auch an Mainz 2006/2007, die auch eine ganz schlechte Hinrunde hatten, dann richtig gut in die Rückrunde gestartet sind, sogar die Abstiegsränge verlassen konnten, am Ende der Rückrunde ging dann aber doch die Luft aus und man stieg ab. Genauso wenig wie man an Weihnachten schon abgestiegen ist, genauso wenig ist man im Februar gerettet. Jetzt müssen wir erst mal die guten Ansätze und die Erfolge bestätigen.

    Gerade im Sturm wird das extrem schwer werden, ich glaube zwar dass Ddmic sogar stärker als Ginczek in der Sturmmitte ist, aber die Qualität, die Ddmic auf rechts gezeigt hat zeigt aktuell kein anderer Spieler bei uns und die Kombination Ginczek + Ddmic war einfach richtig gut. Die beiden haben sich perfekt ergänzt, eine solche Kombination sehe ich jetzt nicht bei uns. Das kann man mal ein oder zwei Spiele ausgleichen, aber auf Dauer wird uns das noch sehr weh tun, wird uns Ginczek noch sehr fehlen.

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    • Armin,

      mal den Teufel nicht an die Wand. Im Jahr davor haben wir es auch geschafft und hatten am 21. Spieltag zwei Punkte weniger als heute.

      Aber erreicht haben wir tatsächlich noch gar nichts. In den letzten Jahren haben sich soviele Mannschaften noch aus dem Sumpf gezogen und wir haben nach 17 Spielen genau daraus unsere Hoffnung geschöpft. Die vier hinter uns werden das nun auch tun.

      Braunschweig sehe ich eigentlich schon als Pflichtsieg. In der Vorrunde hieß es auch gegen wen wir eigentlich gewinnen wollen, wenn nicht gegen Braunschweig. Da hat man auch Hertha, Freiburg oder Augsburg zum Pflichtprogramm für den Klassenerhalt gezählt. Hertha und Augsburg hat irgendwie geklappt, da darf es jetzt einfach nicht an Braunschweig scheitern.

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  • Die technischen Probleme bei der Aufnahme sind natürlich schade, aber der Uli hat dem ganzen echt gut getan.

    Zur Debatte Neuer/Schäfer/Adler möchte ich anmerken, dass Neuer in der Tat deutlich mehr Fehler als Schäfer macht, was aber daran liegt, dass er auch wesentlich mehr probiert. Neuer legt man die Bälle die er nicht erwischt dann zur Last, bei Schäfer kann man höchstens sagen „Wenn er rauskommt hätte er den haben können.“

    Bei Adler, der den Hamburgern definitiv das Spiel gekostet hat, muss man aber auf dessen Verletzung verweisen, der hat das erste Mal seit zwei Monaten gespielt und dürfte einfach noch nicht auf seinem alten Stand sein. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man ihn zu einem Comeback in diesem wichtigen Spiel gedrängt hat, weil in Hamburg ja schon eine „wenn Adler wieder dabei ist wird alles besser“-Stimmung vorlag.

    Warum wir momentan Spiele gewinnen die wir in der Hinrunde noch unentschieden gespielt hätten ist für mich relativ schnell beantwortet: Pinola. Eigentlich war ich mit Nilsson und Pogatetz ja zufrieden, aber jetzt sieht man, was ein Geschwindigkeitsplus in der Abwehr bewirken kann. Natürlich spielt auch Glück eine Rolle, aber wir haben drei der fünf Spiele mit Pinola in der IV zu Null gespielt – das ist uns in den 16 Spielen davor kein einziges Mal gelungen. Das ist der große Unterschied, für ein-zwei Tore waren wir auch in der Hinrunde immer gut.

    Zu Mak möchte ich noch sagen: Der hatte denkbar schlechte Voraussetzungen, weil Petrak und Feulner deutlich weniger vertikale Bälle spielen als Frantz und Hasebe. Mak ist aber dann gefährlich, wenn er geschickt wird, nicht dann, wenn er den Ball am Fuß hat. Ein schüchtern wirkender Angha, über dem vor allem in Hälfte eins wenig geloffen ist, hat ihm dabei sicher nicht geholfen. Allerdings dürfte er seine Defensive Aufgabe schon erfüllt haben, denn von Ostrzolek war offensiv erst etwas zu sehen als Gebhart am Platz stand. Ich rechne auch gegen Braunschweig mit Mak, Feulner auf rechts ist für mich erst eine Option wenn Hasebe wieder fit ist. Campana und Kiyotake in der Mitte kann man sich wohl nicht erlauben, die gehen – zumindest im Moment – nicht ausreichend mit nach hinten.

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    • Das mit den Torhütern ist ja dieses Dilemma, bleibt der Torhüter auf der Linie und ein Stürmer köpft ne Flanke aus 5 m rein, war der Torwart in der Regel chancenlos.

      Versucht er, die Flanke zu fangen (und bei modernen Torhütern sind nun mal so ziemlich alle Bälle in den 5m-Raum Torwartbälle), bekommt ihn aber nicht, und es fällt ein Tor, hat der Torwart gepatzt…

      Umgekehrt kratzt ein Torwart so nen Kopfball von der Linie, hat er ne Glanzparade hingelegt, fängt er die Flanke ab, hat er halt ne Flanke abgefangen…

      Da ist die Erfahrung meiner Ansicht nach auch sein sehr wichtiger Punkt, richtig zu beurteilen, wie man am besten reagiert. Gemäß dem Motte „gutes Urteilsvermögen kommt aus Erfahrung. Dummerweise kommt Erfahrung aus schlechtem Urteilsvermögen“

      Bei Schäfer ist es nun so, dass dieser meiner Meinung nach sehr gut einschätzen kann, wann er wie reagieren muss, um die besten Chancen zu haben, ein Tor zu verhindern. Vor allem eben entsprechend seine Fähigkeiten, er kann sich auch selbst sehr gut einschätzen. Dabei hat er sich auch wieder verbessert, finde ich, vor allem so vor zwei Jahren machte er da öfters mal einen unsichereren Eindruck.

      Als Fan mag diese Art zu spielen vielleicht nicht so gut wirken, da denkt man sich ja doch öfters, dass man nen Ball doch fangen anstatt wegfausten sollte. Da ist Rapha im Zweifelsfall eher auf Sicherheit bedacht.

      Hinsichtlich der IV: Ich muss ja sagen, dass ich mir von Pogatetz insgesamt mehr erwartet hätte, vor allem konstantere Leistungen. Aktuell sehe ich keine Gründe, an der IV mit Pino und Nilsson wieder etwas zu ändern.

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  • Ich glaube auch nicht, dass Pogatetz als Linksfuß unter Verbeek eine Chance hat Nilsson zu verdrängen. Vor dem Schalke-Spiel hat Verbeek ja erklärt, dass er Pinola auch deswegen den Vorzug vor Dabanli gegeben hat. Nilsson wird sich mittelfristig eher mit Petrak und Stark messen müssen, Pogatetz sehe ich vorerst auf der Bank. Ich hoffe er kommt mit dieser Rolle zurecht.

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  • Ich habe immernoch nicht kapiert, was Gebhart genau falsch gemacht hat und glaube tatsächlich, daß entweder die Idee von Verbeek nicht aufging oder er wirklich nicht verstanden hat was Verbeek wollte.

    Feulner hatte auffällig wenig Ballkontakte, Mak und Gebhart sehr viele. Deshalb vermute ich, Feulner sollte defensiver spielen um Petrak und Angha zu unterstützen, dann wollte man die Augsburger mit langen Bällen auf rechts überspielen und das hat nicht geklappt. Auch deshalb, weil Gebhart einfach dafür nicht an die richtige Stelle gelaufen ist. Es gab zwei drei Situationen, wo Petrak bzw. Pino genau in diese Richtung spielen wollten, aber niemand dort war. Dann gab es Kullerbälle zum Mittelkreis und den nächsten Augsburger Angriffsversuch.

    Das würde jedenfalls dazu passen, daß Gebhart im Interview sagt, er wäre vielleicht zu defensiv gewesen. Passiv träfe es besser. Entweder für den Konter anspielbar sein oder eben richtig mit hinten reingehen.

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    • Nick: Ich habe immernoch nicht kapiert, was Gebhart genau falsch gemacht hat und glaube tatsächlich, daß entweder die Idee von Verbeek nicht aufging oder er wirklich nicht verstanden hat was Verbeek wollte.

      Ja. So ging es mir auch. Ich kann da nur raten. Respektive rückschließen, dass offenbar das, was man sehen konnte, wohl falsch war. Es sah ja bemüht aus.

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    • Nick: Allerdings dürfte er seine Defensive Aufgabe schon erfüllt haben, denn von Ostrzolek war offensiv erst etwas zu sehen als Gebhart am Platz stand.

      Also ich fand es halt auffällig, daß ein Angriff nach dem anderen über Ostrzolek lief (Verteidiger!), der plötzlich jede Menge Platz hatte, als Gebhart auf dem Platz war, also über seine Seite, die den Club in starke Bedrängnis brachten. Das war vor seiner Einwechslung nicht der Fall.

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  • Nun vielleicht erleben wir es ja gegen Braunschweig, daß Gebhart dann wieder mitspielen darf und das tut, was Verbeek will. Können wir ja dann daran erkennen, daß er nicht so schnell ausgewechselt wird. Und dann können wir das, was er tat noch einmal mit dem vergleichen, was er in Braunschweig tut 😀

    Ich hab mich heute übrigens sehr gefreut, daß in den Nürnberger Zeitungen endlich mal die Leistung Hlouseks gewürdigt wird. Ihm haben wir doch tatsächlich 5 Punkte zu verdanken, wo er sehr entscheidend mitgewirkt hat (zwei Tore, die uns wenigstens einen Punkt gerettet haben und die drei aus Augsburg).
    Ich würde mir manchmal wünschen, daß es nicht so viele statistische Werte gibt, an denen dann Leistungen gemessen werden (Zweikampfquote), sondern daß das Auge der Fans mehr in der Hinsicht geschult wird, was der Spieler insgesamt durch seine Aktionen zur Zerstörung des Spiels des Gegners und zum eigenen Spielaufbau beiträgt. Und in den Kategorien ist Hlousek sicher immer einer derjenigen, die da einen großen Anteil wirksamer Effekte für sich reklamieren könnten, wenn er nicht so bescheiden wäre.

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  • Interessant fand ich auch im Abstiegsdossier bei Bundesliga.de, dass Streich sagte, es ist klar, dass Verbeek offensiv und technisch anspruchsvoll spielen lässt. Weil wir die Spieler dazu hätten, Nürnberg hätte herausragende Mittelfeldspieler.

    Das ist uns gar nicht so klar, meine ich.

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    • Armin,

      stimmt. Da herrscht bei vielen die Idee, der einzige, der da wirklich gut ist, sei Kyiotake.
      Ich frag mich manchmal, ob diejenigen, die öfter gefordert haben, sich endlich von den in ihren Augen nicht oder nicht mehr bundesligaspielfähigen Spielern wie (Frantz, Pinola, Schäfer, Chandler, Hlousek) zu trennen, da ihre eigenen Maßstäbe mittlerweile hinterfragt haben oder ob sie mehr der Überzeugung sind, daß die halt grade mal ein wenig Glück haben, aber im Grunde immer noch zu wenig können, um dauerhaft in der Bundesliga zu bestehen.

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      • Beate60: Ich frag mich manchmal, ob diejenigen, die öfter gefordert haben, sich endlich von den in ihren Augen nicht oder nicht mehr bundesligaspielfähigen Spielern wie (Frantz, Pinola, Schäfer, Chandler, Hlousek) zu trennen, da ihre eigenen Maßstäbe mittlerweile hinterfragt haben oder ob sie mehr der Überzeugung sind, daß die halt grade mal ein wenig Glück haben, aber im Grunde immer noch zu wenig können, um dauerhaft in der Bundesliga zu bestehen.

        Es hängt ja immer davon ab, was die Spieler auch auf dem Platz zeigen und da war in der Vergangenheit bis zum Jahreswechsel ja nicht viel erfreuliches zu sehen.

        Allerdings freut es mich sehr, daß der unauffällige Hlousek auch endlich einmal zeigen kann, wie wertvoll er sein kann. Diese Flanke auf Drmic war bzgl. Effet, Timing, Flugbahn halbscharf ein echter Traum, so kann man eine Hintermannschaft aushebeln und das muss man in Bedrängnis erstmal so hinbekommen. Ebenso freut es mich für Frantz, ich war zwar skeptisch ihn auf der 6 zu dauerhaft sehen, aber er hat mir mit seinem Einsatz und Dynamik immer gefallen und stand nie in Frage in meinen Augen.

        Tja und Pino das ist schon wie ein kleines Märchen der Publikumsliebling ist zurück auf neuer Position auf der er wahrlich aufblüht und das Woche für Woche bestätigt.

        Insgesammt muß man auch hinzufügen, wenn das Selbstvertreuen wieder da ist und man auch wieder gewinnt, sieht auch jeder wieder besser aus.

        Verbeek hat es aber zweifellos geschafft die vorhanden Spieler völlig vorurteilsfrei zu analysieren und Stärken bei ihnen entdeckt, die kein Trainer vorher so gesehen hat. Dafür ein Kompliment an Verbeek.

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        • juwe,

          freut mich sowas von dir zu lesen.

          Ich würde mir einfach wünschen, daß das manchen harten Kritikern die Augen öffnet und sie künftig ihre Kritik nur auf das aktuelle Geschehen beziehen und daraus nicht, wie so oft bisher geschehen, vernichtende Pauschalurteile ableiten.

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          • Beate60:
            juwe,

            freut mich sowas von dir zu lesen.

            Ich würde mir einfach wünschen, daß das manchen harten Kritikern die Augen öffnet und sie künftig ihre Kritik nur auf das aktuelle Geschehen beziehen und daraus nicht, wie so oft bisher geschehen, vernichtende Pauschalurteile ableiten.

            Ich kann nur bewerten, was ich sehe und das war nunmal lange leider sehr unerfreuliches. Es ist aber zum Glück so, daß sich Dinge endlich! besser entwickeln, seit Verbeek eine Wintervorbereitung mit der Mannschaft hatte und man jetzt auch eine Handschrift erkennt die defensiv und offensiv Sinn macht.

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        • juwe: Diese Flanke auf Drmic war bzgl. Effet, Timing, Flugbahn halbscharf ein echter Traum, so kann man eine Hintermannschaft aushebeln und das muss man in Bedrängnis erstmal so hinbekommen.

          Ich muss ja gestehen, dass ich mich in dem Moment wahnsinnig geärgert habe, weil Hlousek unendlich viel Platz hatte und deshalb nicht verstanden habe warum er aus dem Halbfeld flankt, wenn in der Mitte Drmic allein gegen Klavan und Callsen-Bracker steht, die beide einen Kopf größer sind als er.

          Für mich ist die Szene vor allem der Beweis dafür, dass Drmic in den nächsten Monaten auf jeden Fall als Mittelstürmer spielen muss, ich denke nicht, dass sich einer unser anderen Angreifer auf wenigen Metern derart vom Gegenspieler hätte lösen können.

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          • xxandl,

            Mich würde ja auch mal interessieren, wie sich Drmic und Ginczek zusammen als Doppelspitze in nem 4-4-2 machen würden…
            Wobei wir dafür halt auch ein passendes Mittelfeld bräuchten, das sehe ich momentan nicht so wirklich…

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            • Scramjet:
              xxandl,

              Mich würde ja auch mal interessieren, wie sich Drmic und Ginczek zusammen als Doppelspitze in nem 4-4-2 machen würden…
              Wobei wir dafür halt auch ein passendes Mittelfeld bräuchten, das sehe ich momentan nicht so wirklich…

              Ein 4-4-2 ist sehr riskant in der heutigen Zeit. Gibt ja drei Möglichkeiten das „klassisch“ zu interpretieren. Das 4-4-2 als Raute, wie das lange Werder gespielt hat, das 4-4-2 auf drei Linien (4-4-2 in Reinkultur) und ein 4-4-2 mit zwei 6ern. In der Raute hat man mit drei reinen Offensivspielern ein Problem für die defensive Stabilität (das hat wohl Schaaf in Bremen viel zu spät akzeptiert), zudem müssen die beiden zentralen Mittelfeldspieler in Personalunion die Seiten und die Mitte zumachen. Oder du lässt die Flügel einfach besetzt und der Außenverteidiger beackert die ganze Linie, während die beiden ZM das Zentrum dicht machen. Immer hat man in der Rückwärtsbewegung gegen ein 4-3-3 System dann außen oder in der Mitte zu wenig Präsenz. – Mit 2 Sechsern hast du ein großes Loch in der Mitte. Du bist auf das Flügelspiel allein angewiesen, weil dir zentral offensiv die Anspielstation fehlt. Und kippt der eine „9er“ da ab, statt die Doppelspitze zu bilden, haste ja im Grunde wieder ein 4-5-1. Zudem brauchste da enorm laufstarke und spielintelligente 6er, die auch immer genau wissen, wann sie nach vorne stoßen und wann sie zurück müssen. – Und alle auf den Linien ohne klassischen 6er ist für eine Mannschaft wie den Club Harakiri.

              Ich glaub, dass das 4-1-4-1 schon ein enormer Schritt in Richtung Offensivfußball war, gegenüber dem 4-5-1 der Vorgänger. Den zweiten 6er aufzulösen und quasi mit einem 6er, 8er und 10er zu agieren, ist viel flexibler. Wobei das auch unter Hecking situativ so gespielt wurde.

              Am Ende ist die Frage nicht das System, sondern die Aufgaben und die Spielertypen. Mit Feulner und Hasebe haben wir eben zwei gute 8er zur Verfügung, während Simons, Balitsch und Co. eher klassische reine 6er waren/sind (Scheibenwischer). Die Balance ist wichtig, wann der 8er sich zurückfallen lässt und wann er zum 10er aufschließt. Das muss gut abgestimmt sein, da sind zwei 6er natürlich einfacher und stabiler, dafür geht halt nach vorne dann wenig.

              Drmic ist im Grunde ja auch auf rechts eine zweite Spitze, der immer nach vorne schiebt. Und Verbeeks System kompensiert das durch einen defensiveren linken Flügel, indem der linke Innenverteidiger nach innen zieht und zusammen mit dem Linksverteidiger eine Dreierkette bildet, während der 6er notfalls die 4er-Kette ergänzt und der tiefer stehende linke Mittelfeldspieler zusammen mit dem 8er das Zentrum zuläuft.

              Witzigerweise sah das bei Hecking mitunter dann doch am Tableau nahezu identisch aus – was ich gerade gefunden habe:
              http://spielverlagerung.de/2011/08/07/hertha-bsc-berlin-1-fc-nurnberg-01/

              Hängt am Ende eben doch am Personal, weniger an der Formation, wie es am Ende ausgelebt wird.

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              • Alexander Endl | Clubfans United:
                Drmic ist im Grunde ja auch auf rechts eine zweite Spitze, der immer nach vorne schiebt.

                Eben. Wobei das alles derzeit rein akademisch ist, weil Ginni sehr schmerzlich fehlt.
                Im übrigen sollte man wirklich aufhören, in solch starren Systemen zu denken, gerade unter Verbeek. Wann sieht man denn auf dem Platz schon mal konkret ein 4-1-4-1?

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                • Claus: Wann sieht man denn schon mal konkret ein 4-1-4-1?

                  Ende März haben wir zwei Heimspiele gegen Frankfurt und Stuttgart innerhalb von drei Tagen, da siehst du dann ein 4-1, 4-1…. 😉

                  Drmic kann man hinstellen wo man will, solange man ihm offensiv seine Freiheiten lässt. In der Schweiz hat er ja meist als Linksaußen gespielt und auch seine Tore gemacht. Daher sehe ich die Formation auch recht flexibel, weil wir auf dem Feld sowieso asymmetrisch stehen. Wie man das dann nennen will, ist Geschmackssache.

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                • xxandl: Ende März haben wir zwei Heimspiele gegen Frankfurt und Stuttgart innerhalb von drei Tagen, da siehst du dann ein 4-1, 4-1….

                  Made my day 😀

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                • xxandl: Ende März haben wir zwei Heimspiele gegen Frankfurt und Stuttgart innerhalb von drei Tagen, da siehst du dann ein 4-1, 4-1….

                  Nix dagegen. Ärgert mich, dass ich da wohl keine Zeit habe, das Angebot mit den 2 Eintrittskarten im Paket ist gar nicht schlecht.

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                • Claus: Eben. Wobei das alles derzeit rein akademisch ist, weil Ginni sehr schmerzlich fehlt.
                  Im übrigen sollte man wirklich aufhören, in solch starren Systemen zu denken, gerade unter Verbeek. Wann sieht man denn auf dem Platz schon mal konkret ein 4-1-4-1?

                  Schon Hecking nervte dieses Denken. Mit Verweis auf den BVB sagte er auch: Ist das nun ein 4-5-1 oder ein 4-3-3? Beim BVB würde jeder sagen: 4-3-3! Dabei spielen die dort auch „nur“ mit Mittelfeldspielern und nicht mehr mit klassischen Außenstürmern a la Allan Simonsen.

                  Sogar Esswein und Mak waren im Grunde unter Wiesinger/Hecking immer als „zweite Spitze“ am Platz. Ist halt die Frage, was man draus macht.

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          • xxandl: Ich muss ja gestehen, dass ich mich in dem Moment wahnsinnig geärgert habe, weil Hlousek unendlich viel Platz hatte und deshalb nicht verstanden habe warum er aus dem Halbfeld flankt, wenn in der Mitte Drmic allein gegen Klavan und Callsen-Bracker steht, die beide einen Kopf größer sind als er.

            Da muß ich zustimmen, habe im ersten Moment auch nicht damit gerechnet, daß sich ausgerechnet Drmic der kleinste von den dreien durchsetzt, aber wie geschrieben, die Flanke kam auch zucker genau. Wäre Hlousek weiter bis zur Grundlinie durchgelaufen, hätten die Abwehrspieler noch einen Moment länger gehabt sich besser zu positionieren glaube ich.

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            • juwe,

              Die Defensive, die in der Winterpause sich eingeübt hat, bestand aus Nilsson, Pogatetz und Chandler.
              Ich bin mir sicher, daß wir auch damit gute Spiele abgeliefert hätten, womöglich sogar bessere. Sie waren eingespielt und sie wußten um die Laufwege auch des Mittelfelds. Auch dieses und die Offensive hat sich seit der Vorbereitung in der Winterpause wieder entscheidend verändert.
              Ich geh eigentlich davon aus, daß diese ursprünglich geplante Stammelf in den letzten Spielen deshalb eine eher bessere Leistung gebracht hätte.
              Daß das trotz der ganzen Umstellungen so gut lief, ist einerseits einem phänomenal spielenden Pinola zu verdanken, andererseits der gesamten Mannschaft, wo (mit Ausnahme von Mak und Gebhart im letzten Spiel) jeder für jeden gekämpft und gelaufen ist und sich so gut wie möglich bemüht hat, Verbeeks System zu spielen.

              Und meiner Meinung nach hat Alexander recht: daß durch diese Leistungen in den letzten 4 Spielen 9 und am Ende in der Vorrunde in 8 Spielen nur 5 Punkte rausgeholt wurden, war in beiden Fällen dem Zufall, Glück und Schiedsrichterfehlentscheidungen geschuldet.

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              • Armin: Und zum Thema eingespielte Abwehr ist oben auch alles geschrieben, eingespielt haben sich in der Winterpause Nilsson und Pogatetz und nicht Pinola. Allerdings ist auch richtig, dass in der Sommervorbereitung zwei ganz wichtige Transfers gefehlt haben, nämlich Hasebe und Drmic. Dazu kam, dass unser Spiel sich drastisch verändert hat, durch den Abgang von Simons, das muss sich eben erst mal einspielen, insofern war auch wieder zu erwarten, dass wir in der Rückrunde stärker sein werden als in der Hinrunde, ähnlich wie in den Jahren davor. Wahrscheinlich wäre das sogar unter Wiesinger so gewesen.

                Beate60: Und meiner Meinung nach hat Alexander recht: daß durch diese Leistungen in den letzten 4 Spielen 9 und am Ende in der Vorrunde in 8 Spielen nur 5 Punkte rausgeholt wurden, war in beiden Fällen dem Zufall, Glück und Schiedsrichterfehlentscheidungen geschuldet.

                Sehe ich nicht so, durch ein nahezu fehlerfreies Spiel im ersten Spiel gegen Hoffenheim wurde der Bock umgestoßen und eine Menge Selbstbewußtsein entstand. Das hatte alles wenig mit Schiedsrichterglück zu tun, sondern daß ( und nicht nur die Abwehr, die beginnt bekanntlich bereits vorne im Sturm) insgesamt das Team nochmal in der Winterpause Zeit hatte Verbeeks Vorstellungen zu verstehen und in Ruhe zu automatisieren, das ist so adhoc mitten in der Vorrunde nur sehr eingeschränkt möglich.

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    • Armin,

      Aus irgendeinem Grund macht es vielen Clubfans anscheinend großen Spaß, die eigenen Spieler sehr viel schlechter zu machen, als sie sind. Da wird regelmäßig fast die gesamte Mannschaft als nicht bundesligataugliche Rumpelfußballer bezeichnet, besonders schlimm ist da immer, was man an Kommentaren in NN/NZ lesen muss…

      Ärgert mich immer sehr und ist auch einfach irgendwie traurig. Bei anderen Vereinen gibt es das in der Form nicht.

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  • Ach, das mit dem Hall find ich net so schlimm. Stefan kommt nur etwas zu leise rüber, aber es geht doch auch nicht um Dolby Super Surround Sound, der voll professionell abgemischt ist sondern um den Inhalt.

    Der wirkliche Skandal und die unglaublich große Überraschung, daß einer der Gründer von Clubfans United noch ein Privatleben neben dem Blog führt (!) und deshalb das Augsburgspiel nicht live verfolgen konnte (!!), wird stark durch den Auftritt des Stargasts Uli Digmayer gemildert. 😀

    Meine persönliche Vermutung zu den Transfermarkt-Werten:
    Die nutzen für die Preisangaben wohl so 20 seitige Würfel, solche die auch bei Adventuregames Verwendung finden.
    Kiyos 8 Mio und Drmics 7 Mio muss man mal auch international einordnen:
    Ein Samuel Eto’o wird auf 9 Mio, Raffael von Gladbach liegt bei 8 Mio, Steven Gerrard bei 7,5 Mio und Lasogga auch bei 7 Mio € Transfermarktschätzwert.

    Da sind die beiden Glubberer aber in prominenter Umgebung angesiedelt. Das Wort „lächerlich“ drängt sich da schon wenigstens leicht in die Gehirnwindungen.

    Eine persönliche Abbitte muss ich noch bei Hlousek leisten, den wollte ich schon etwa zur Mitte der ersten Halbzeit in Augsburg ausgewechselt haben. Da hat GV glücklicherweise nicht auf mich gehört.

    GV hat dennoch mitgelesen und meine Empfehlung, daß der in Augsburg wieder lustlos-unpräzise Kiyotake ausgewechselt werden muß, befolgt. Den Eindruck, daß der Zeitpunkt an dem Kiyo wieder in das Phlegma verfällt, mit der Verletzung Hasebe was zu tun haben könnte, teile ich sehr.

    Nachdem das Plakat „Mintal ist unantastbar“ an Gültigkeit verloren hat, sollten die Fans dort in der Nordkurve gerne mal „Schäfer ist unantastbar“ fordern. Hätten wir einen noch besseren Torhüter, dann wäre er nicht mehr beim Glubb. Seine Routine, Erfahrung, Präsenz und sicherlich auch seine wichtige Rolle innerhalb des Mannschaftsgefüges ist wohl unverzichtbar und in Augsburg hat er uns wohl erneut zwei Punkte gerettet. Und das trotz seiner bekannten Schwächen in der Strafraumbeherrschung und bei hohen Bällen in den Strafraum.

    @Stefan: Kannst Du als technischer Blogchef nicht die Worte „EL“, „Euroleague“ oder „Europa League“ einfach automatisch durch einen sinnlosen Platzhalter ersetzen und die damit im Blog komplett verhindern? 😉

    Mit einer Mannschaft, bei der eine Vielzahl absoluter Leistungsträger und Stammspieler teilweise lange schwer verletzt ausfallen und die nach wie vor im tiefsten Abstiegskampf mit aber durchaus weitaus höherwertigeren Teams steckt, auch nur einen Gedanken an hochstehende Ziele zu verschwenden macht gar keinen Sinn.

    Die Tabellenstände des HSVs und des VfBs sind meiner Meinung nach aber das Endergebnis einer bereits über Jahre hinweg verfehlten Transferpolitik, von den unsinnigen Trainer-/Managerwechseln beim HSV mal ganz zu schweigen:
    Da wird einem Stieber, der ein Urstuttgarter ist und aus der eigenen Jugend stammt und noch dazu einen völligen Nachweis eines guten Bundesligastürmers beim Glubb erbracht hat, der Neueinkauf Ibisevic vor die Nase gesetzt. Jetzt spielt ein 17jähriger Stürmer, da der in Hannover aussortierte Abdellaoue nicht ankommt. Da muß ein Harnik, eher als Ersatzspieler eingekauft, Leistungsträger sein. Der Wechsel von Kvist erwies sich auch als Mißverständnis. Da wurde ein Camoranesi eingekauft und Spieler wie Tasci oder Okazaki verkauft.

    Vielleich weiß jemand hier, wohin das viele Geld des Khedira Transfers hingeflossen ist? In den Stadionumbau?

    Wenn man das mal so zusammenträgt: Da sind unsere verfehlten, nicht teuren Wintereinkäufe neulich überhaupt nicht der Rede wert!

    Ja, nun wird es wirklich problematisch: Wir sind im Spiel gegen Braunschweig Favorit. Immerhin ist mit Bellarabi einer der besten Braunschweiger wegen einer fünften gelben Karte gesperrt und auch der eigentlich gute Torwart Davari scheint angeschlagen. Das wiegt zwar kaum unsere Verletztenliste auf, hilft aber unserer Defensive doch etwas.
    Braunschweigs Haupttugend muß der Kampf sein, da wir wohl auch qualitativ wenigstens leicht überlegen sind. Und daß wir nun auch Kämpfen können, hat der Glubb unter GV auch desöfteren bereits bewiesen. Eine überaus bescheidene Leistung wie im Hinspiel können wir uns nicht mehr leisten. Es gilt das 1. belschanovsche Gesetz!

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  • Zitat Juwe:

    Ich kann nur bewerten, was ich sehe und das war nunmal lange leider sehr unerfreuliches. Es ist aber zum Glück so, daß sich Dinge endlich! besser entwickeln,

    Juwe ist das wirklich so? Oder liegt es schlicht daran, dass jetzt die Punkte da sind?

    Denn wenn Du Dir mal ein paar Spiele vor der Winterpause anschaust und dann die Spiele nach der Vorbereitung im Winter, dann sieht man keine echte Verbesserung, außer, dass man halt etwas mehr Glück hatte.

    Ich sehe es schon auch so, dass Fußball ein Ergebnisspiel ist, also ohne Punkte ist alles nichts, trotzdem darf man die Spieler und auch die Mannschaft und den Trainer eben nicht allein an den Ergebnissen messen. Für mich ist das gerade der Fehler, der sehr stark in Hamburg z.B. gemacht wird und was ich teilweise auch der Presse vorwerfe. Kaum holt man die Punkte tauchen plötzlich alle möglichen Spieler in der Elf des Tages auf etc. holt man die Punkte nicht, spielt aber teilweise besser liegen die Noten eine bis zwei Noten schlechter.

    Wenn man sich nur von Sieg und Niederlage leiten lässt macht man sich extrem tagesabhängig und damit manipulierbar. Das passiert leider viel zu häufig im Fußball.

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    • Armin: Juwe ist das wirklich so? Oder liegt es schlicht daran, dass jetzt die Punkte da sind?

      Denn wenn Du Dir mal ein paar Spiele vor der Winterpause anschaust und dann die Spiele nach der Vorbereitung im Winter, dann sieht man keine echte Verbesserung, außer, dass man halt etwas mehr Glück hatte.

      Dann sieht Du vielleicht nicht genau hin, dann würde dir nämlich auffallen, daß was ich an der neuen Offensive in der Hinrunde oft auch unter Verbeek bemängelt habe (speziell auch in Hannover, wir erinnern uns gell !!)
      mittlerweile ich betone zum 3. mal, nach einer Vorbereitung in der Winterpause, die Defensive sich auch wieder bundesligareif präsentiert, offensichtlich war die dafür nötige Zeit (zum 4. mal Winterpause) mit der Mannschaft zu arbeiten, besonders merkt man die Stabilität auch seitdem Pino schnell wendig, technisch gut die IVer Position hervorragend ausfüllt. Ich war noch nie ein Fan von Pogatetz. Seitdem gibt es für die Möglichkeiten die der FCN hat wenig auszusetzen, was sehr erfreulich ist. Daß dann auch endlich die notwendigen Punkte kommen ist ja eine Folge daraus.
      Endlich vorbei die Spiele, in der die Abwehr sich immer wieder zeitweise wie ein Hühnerhaufen präsentiert. (Hannover, Mainz jedesmal die letzten 20 min gibt auch viele andere Beispiele HSV Heimspiel usw.)
      Also sorry ich will hier niemanden eine Freude machen, bleibe auch bei meiner Kritik zum jeweiligen Spiel aus der Vorrunde. Nur mittlerweile greift eben vieles, was ich sehr erfreulich und positiv finde. Wie ich schon oft geschrieben habe, ich bewerte einfach den Status Quo, der sich nunmal sehr positiv entwickelt. Daß es dabei auch um Punkte geht ist doch trivial, muss man ja nicht noch dazuschreiben.

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      • juwe:
        mittlerweile ich betone zum 3. mal, nach einer Vorbereitung in der Winterpause, die Defensive sich auch wieder bundesligareif präsentiert, offensichtlich war die dafür nötige Zeit (zum 4. mal Winterpause) mit der Mannschaft zu arbeiten, besonders merkt man die Stabilität auch seitdem Pino schnell wendig, technisch gut die IVer Position hervorragend ausfüllt.

        Letzteres war der Schlüssel und das war schon vor der Winterpause.

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        • Claus: Letzteres war der Schlüssel und das war schon vor der Winterpause.

          1 Spiel vor der Winterpause, um genau zu sein und da wurde auch 0:0 gespielt. Da hat sich angedeutet, daß es auch dauerhaft eine gute Lösung wäre mit Pino, bis dahin war es ja nur vereinzelt eine Notlösung.

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          • juwe

            Nichtsdestotrotz hat sich in der Winterpause keine Verbesserung der Defensive ergeben, sondern durch die Verletzungen eine personelle Verschlechterung. Ich denke, dass Pino in der Rückrunde wieder auf der Bank gesessen hätte, wenn sich Pogerl nicht verletzt hätte. Wie Verbeek selbst sagte: Des einen Tod, des anderen Brot. Wobei das Brot uns allen derzeit ganz gut schmeckt, denke ich. Schade für Pogerl, gut für den Club, so hart das auch klingt.

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            • Claus:
              juwe

              Nichtsdestotrotz hat sich in der Winterpause keine Verbesserung der Defensive ergeben, sondern durch die Verletzungen eine personelle Verschlechterung. Ich denke, dass Pino in der Rückrunde wieder auf der Bank gesessen hätte, wenn sich Pogerl nicht verletzt hätte. Wie Verbeek selbst sagte: Des einen Tod, des anderen Brot. Wobei das Brot uns allen derzeit ganz gut schmeckt, denke ich. Schade für Pogerl, gut für den Club, so hart das auch klingt.

              Eine Mannschaft besteht ja nicht nur aus 11 Spieler die gerade auf dem Platz stehen, auch alle anderen im Kader müssen das System des Trainers verstehen, wenn, wie geschehen, einer oder mehrere ausfallen. Ich bin überzeugt, daß die Winterpause sehr gut getan hat Verbeeks Vorstellung einmal ohne Wettkampfdruck zu verinnerlichen. So sah auch der Auftritt gegen Hoffenheinm aus, alles war planvoller vor allem auch die Defensive, die kaum etwas zugelassen hat. Es zwar in dem einen Spiel gegen Schalke schon ordentlich aus, aber mit Schalke (zu dem Zeitpunkt) kam auch eine Null Bock Truppe ins Stadion, die nur irgendwie in die Winterpause kommen wollte…

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              • juwe:
                Es zwar in dem einen Spiel gegen Schalke schon ordentlich aus, aber mit Schalke (zu dem Zeitpunkt) kam auch eine Null Bock Truppe ins Stadion, die nur irgendwie in die Winterpause kommen wollte…

                Laut Jens Keller wollte man schon gewinnen und ich hatte auch den Eindruck, nur der Club hat nichts zugelassen. Aber das ist natürlich auch eine Frage der Wahrnehmung, sprich was man sehen will. Hätten die Schiris das hauchdünne Abseits übersehen (soll ja schon mal vorkommen), hätten alle wahrscheinlich ein tolles Spiel gesehen. So waren es ein paar weniger.

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              • juwe,

                Also den Zusammenhang zwischen dem Spielsystem und der Präzision im Abschluss, sowohl im eigenen wie auch dem des Gegners, den müsstest du mir mal erklären…

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                • Armin:Und in Hannover war es eben nicht die Abwehr, die den Sieg verloren hat, es war eine krasse Fehlentscheidung des Schiri, der ein klares Abseitstor gibt.

                  Ich will den Einfluss des Elfmeters nicht abstreiten, aber wenn wir ihnen nicht noch einen Freistoß in Tornähe geschenkt und die Zuordnung beim Freistoß vollkommen verloren hätten, wäre es immer noch ein 3:2 Sieg geworden. Der Ausgleich war selbstverschuldet – und in einem Spiel, in dem den Hannoveranern nicht viel eingefallen ist, auch völlig unnötig.

                  Scramjet:
                  Also den Zusammenhang zwischen dem Spielsystem und der Präzision im Abschluss, sowohl im eigenen wie auch dem des Gegners, den müsstest du mir mal erklären…

                  Da sehe ich schon einen Zusammenhang, es macht natürlich einen Unterschied wo und wie ich zum Abschluss komme. Wenn ich meine Stürmer in Positionen bringen kann die sie aus dem Training kennen, wird die Trefferquote deutlich höher sein, als wenn sie „zufällig“ zum Abschluss kommen. Unter Verbeek wirkt da schon vieles geplanter als in früheren Zeiten…

                  Ich kann auch der Theorie, dass es „Zufall“ sein soll, dass wir jetzt Ergebnisse holen nicht zustimmen. Hoffenheim und Augsburg hatten über 90 Minuten kaum eine zwingende Chance, Berlin nach 20 starken Minuten zu Beginn auch nicht und gegen die Bayern haben wir wohl mehr Großchancen ausgelassen als der FCB.

                  „Er braucht nur das Tor treffen, dann ist er drin.“ philosophierte Markus Weinzierl nach dem Spiel angesichts der Hahn-Chance, und ja, man kann natürlich den Zufall verantwortlich machen, dass wir gewonnen haben. Es ist aber schon auch so, dass die Mannschaften, die wenig Chancen zulassen, auch weniger Tore bekommen werden. Und das gelingt uns derzeit besser als über weite Strecken der Hinrunde.

                  Ich bin hier als Kritiker bekannt, aber ich sehe derzeit eine Mannschaft die vieles richtig macht und der man Unrecht tut, wenn man die Ergebnisse auf Glück/Pech reduzieren würde.

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                • xxandl,

                  Meine Anmerkung bezog sich direkt auf Juwe’s Beitrag, dass die Vorbereitung und darin vollzogene Vertiefung des Verbeekschen Spielsystems ursächlich für die jetzt besseren Ergebnisse ist. Nicht den allgemeinen Vergleich zwischen dem Spielsystem von Verbeek und dem aus früheren Zeiten, dass es da himmelweite Unterschiede gibt, ist ja wohl klar. Hätte ich vielleicht trotzdem etwas genauer ausdrücken sollen.

                  Dass die Mannschaft derzeit sehr vieles richtig macht, steht außer Frage. Ich will auch ganz sicher nicht die Leistung der Mannschaft in irgendeiner Weise schmälern, die jüngsten Ergebnisse waren absolut verdient und man steht auch verdient da, wo man jetzt steht.

                  Die Frage ist halt einfach:
                  Hat man in der Vorrunde den sehr viel mehr falsch gemacht, bzw. macht man jetzt sehr viel mehr richtig, dass die damaligen sehr viel schlechteren Ergebnisse gerechtfertigt wären?

                  Meiner Ansicht nach nicht.
                  Weder schafft man es jetzt, sich mehr und hochkarätigere Chancen herauszuspielen, noch gelingt es, weniger gegnerische Torchancen zuzulassen. Teilweise ist es sogar das Gegenteil.

                  Es bleibt dabei die Frage, was man für sich persönlich als „richtig und falsch machen“ bezeichnet. Natürlich kann man das ganze lapidar darauf reduzieren, dass man sagt, man hat halt die jetzt die entscheidenden Tore gemacht und sich nicht noch den dämlichen Ausgleich eingefangen.

                  Mir ist das zu einfach.

                  Hat man z.B. im Spiel gegen Mainz mehr falsch gemacht als in dem gegen Augsburg? In dem gegen Schalke mehr falsch gemacht als in dem gegen Hoffenheim? In dem gegen Hannover mehr als in dem gegen Hertha?

                  Im Grunde ist man dann einfach bei dem Punkt was gefühlsmäßig als Ergebnis verdient ist. Wo man im Prinzip in die Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik kommt, man betrachtet sich die einzelnen Ereignisse in einem Spiel und leitet daraus eine Wahrscheinlichkeit ab, wie das Spiel ausgehen sollte.
                  Wenn das Resultat aber eben der unwahrscheinlichere Fall ist, dann erscheint einem das eben als Glück oder Pech, und wenn es dann noch eine Häufung von unwahrscheinlichen Einzelereignissen, als Strähne.

                  Beim Fußball wird das ganze halt dadurch erschwert, dass ein einziges Ereignis enormen Einfluss haben kann. Da reichen schon wenige unwahrscheinliche Fälle aus, um sehr großen Einfluss zu haben.

                  Wie man es nun titelt, ob als Zufall/Glück/Pech, oder sich einfach sagt, mal klappt es, mal halt nicht, muss jeder selber wissen. Ich sehe durchaus so, dass sich jetzt einfach mal wieder alles ausgleicht.
                  Vom Gefühl her hätten wir in Hannover gewinnen müssen, dafür in Berlin eben nicht. Ebenso hätten wir Mainz geschlagen, aber gegen Augsburg noch den Ausgleich kassiert. Und Schalke genauso besiegt wie Hoffenheim…

                  Im Grunde eh alles wurscht, wie sind in guter Verfassung, das Lazarett lichtet sich haben ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten vor uns und werden bei einem Sieg ganz sicher einen der vor uns liegenden Vereine überholen, vielleicht sogar beide, wenn die sich im direkten Duell so ein berühmtes „Unentschieden, das keinen so recht weiterbringt“ leisten. Und gleichzeitig den Abstand zu Abstiegsplätzen hoffentlich weiter ausbauen können.

                  Also, auf geht’s!

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                • Scramjet:

                  Die Frage ist halt einfach:
                  Hat man in der Vorrunde den sehr viel mehr falsch gemacht, bzw. macht man jetzt sehr viel mehr richtig, dass die damaligen sehr viel schlechteren Ergebnisse gerechtfertigt wären?

                  Nee, diese Frage würde ich auch klar verneinen.

                  Wengleich halt oftmals nur Nuancen ein Spiel entscheiden. Und diese Nuancen verbucht man nur dann für sich, wenn man mental und körperlich auf der Höhe ist. Das 3:3 in Hannover, dieses ängstliche und willenlose Verhalten beim finalen Freistoß, war ein mentaler Offenbarungseid. Schiri-Pech hin, Schiri-Pech her. In Augsburg waren wir indes hellwach bis zum Abpfiff und haben die Schlussoffensive des FCA unbeschadet überstanden.

                  Ich denke schon auch, dass die drei Wochen Vorbereitung sehr gut getan haben. Konditionell und auch mental. Dass die Jungs nach drei (nur scheinbar) bedeutungslosen Siegen in der Vorbereitung dann auch bei der Generalprobe gegen Hoffenheim geglänzt haben, war natürlich auch sehr wichtig. Aber großes Kompliment an Gertjan Verbeek und dessen Vorbereitung. Da wurde viel gearbeitet in nur drei Wochen.

                  Klar, in Berlin oder Augsburg haben wir nicht wirklich so toll gespielt wie einst in Gladbach. Das aber ist mMn nach durchaus dem Verletzungspech geschuldet.

                  Wir sind wieder da.
                  Ein Sieg gegen Braunschweig und wir sind sogar auf einem guten Weg.

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                • Scramjet: Die Frage ist halt einfach:
                  Hat man in der Vorrunde den sehr viel mehr falsch gemacht, bzw. macht man jetzt sehr viel mehr richtig, dass die damaligen sehr viel schlechteren Ergebnisse gerechtfertigt wären?

                  Genau. Darum geht es. Trifft Hahn ins Tor und gibt der Schiri Rot und Elfer in Berlin, wäre heute alle negativ. Das ist mir nämlich auch zu dünn. Klar kann man alles von hinten aufzäumen, sich das Ergebnis nehmen und danach genüsslich referieren, warum hier der falsche Pfiff „das Glück des Tüchtigen“ war, dass man „Chancen eben nie ganz ausschließen kann und auch der Gegner halt mal verschießt“, während man selbst auf einmal die eigene „Effizienz“ rühmt, nur weil bspw. Ginczeks Schuss diesmal vom Pfosten nicht ins Aus geht, sondern vor die Füße von Drmic hoppelt. Und dass Drmic den Ball gegen Augsburg super macht – keine Frage – aber dass er dann auch wirklich reingeht, das ist doch am Ende dann auch halt Fußball.

                  Entscheidend ist, was prognostiziert man nach vorne. Ich erinnere an meinen Artikel: „Weg alternativlos“
                  http://www.clubfans-united.de/2013/11/11/weg-alternativlos/
                  Schon damals fand ich, dass wir den richtigen Weg gegangen sind. Dabei blieb ich trotz fehlender Ergebnisse und dabei bleibe ich trotz der jetzigen Ergebnisse (aber eben nicht „wegen“).

                  20:14 Torschüsse gegen Freiburg, 19:12 Torschüsse gegen Gladbach, 16:21 gegen Hannover, 15:8 gegen Schalke.
                  Gegen die Hertha hatten wir im Hinspiel 11:12, im Rückspiel dann (auswärts) 11:13.
                  Gegen Hoffenheim jetzt 12:23 im Hinspiel vs. 16:12 im Rückspiel.
                  Und gegen Augsburg hatten wir im Hinspiel 7:24 vs. 11:18 im Rückspiel.
                  Alle Zahlen aus Sicht des FCN.

                  Wenn wir schon über mehr oder weniger zugelassene oder erspielte Chancen reden, dann lohnt ja mal der Blick auf die Statistiken. Und bitte nicht mit der „Qualität der Chancen“ nach Gutdünken argumentieren, allein die Hahn-Chance frei vor dem Tor ist eine, die man machen darf, ebenso wie Ramos, als der zweimal frei vor Schäfer stand etc.

                  Freiburg, Gladbach, Schalke – Hannover ließen wir tatsächlich einfach zu viel zu, Leverkusen lassen wir mal als Fahrkarte weg – das waren die drei besten Spiele meiner Meinung nach in der Ära Verbeek. Da erkannte man schon seine Ideen, es fehlten nur die Ergebnisse. Danach musste man einfach zu viel kompensieren rein personell, das fraß den Vorteil der Trainingszeit wieder auf. Dazu musste man zwei Spieler komplett neu wieder einbauen, Spieler umschulen oder ad hoc auf ein Level bringen, das man ihnen da noch nicht zumuten wollte eigentlich (inkl. der notwendigen Maßnahmen, um deren etwaige Fehler auszubügeln).

                  Daher: Ich bleibe dabei. Ergebnisse sind wichtig, da sie Selbstbewusstsein geben. Selbstbewusstsein allein ist aber nix wert, weil es genau so schnell vergehen kann wie es kam, wenn es nur aus Resultaten gezogen wurde, nicht aus einem grundlegenden Konzept. Verbeek hielt vom ersten Spiel an an seinem Konzept fest, weil er davon überzeugt war, auch ohne Ergebnisse. Und genau das ist mein Ansatz.

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                • Scramjet: Also den Zusammenhang zwischen dem Spielsystem und der Präzision im Abschluss, sowohl im eigenen wie auch dem des Gegners, den müsstest du mir mal erklären…

                  Der ist eigentlich recht simple zu erklären, das liegt wohl im mentalen Bereich, seitdem die Abwehr besser arbeitet, die Offensive hat auch in der Vorrunde schon gute Spiele gemacht, sich dadurch auch endlich Erfolgserlebnisse einstellen, wächst einfach das Selbstvertrauen und dann gehen auch knappe Bälle rein die vorher zurück ins Feld geprallt wären.

                  So gesehen hat ein System für das die Mannschaft durch die Winterpause mehr Zeit hatte es ohne Wettkampfdruck und Medienhype um eine historische Negativserie zu automatisieren und zu verinnerlichen, auch den Einfluss auf die bessere Abschlüsse.

                  Ich glaube jeder der einmal Mannschaftssport betrieben hat aktiv kennt das doch. Wenn man verunsichert ist, geht eben mehr knapp daneben. Ist jetzt kein Mysterium.

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    • juwe,
      Armin,

      ich glaube schon, dass sich da unsere Wahrnehmung doch ein wenig von den Ergebnissen beeinflussen lässt. Gibt der Schiri das Tor gegen uns in Berlin (was ja eines war resp. ein Elfmeter), gehen wir mit 2:2 vom Platz und schimpfen auf die Unfähigkeit einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Und auch in Augsburg sahen viele eine „Abwehrschlacht“ mit zumindest glücklichem Ausgang. Dass Hahn den Ball da vorbeijagt, ist ja keine Leistung unserer Abwehr.

      Ich sehe da insoweit natürlich auch eine Entwicklung durch die Wintervorbereitung, aber die wurde mindestens von den Verletzungen kompensiert. Strukturell sah ich das Spiel gegen Hannover und Schalke besser – was schlicht am vorhandenen Personal festzumachen ist. Dass wir kurz vor Schluss eine derart kapitale Fehlentscheidung gegen uns kriegen, dass Bälle jetzt vom Pfosten auf den Fuß des Stürmers fallen oder Drmic die einzig echte Chance des Spiels auch nutzt – das sind ja, wenn wir ehrlich sind, keine planbaren Situationen. Chancen verhindern und Chancen erarbeiten, ja, aber da war das Schalke-Spiel doch qualitativ besser als das gegen Augsburg. Und gegen Hoffenheim hätten wir uns über ein paar Buden auch nicht beschweren dürfen.

      Aber ich will mich nicht beschweren. Ich freu mich über die Punkte. Aber ich bleib auch dabei: Spielerisch-taktisch waren wir gegen Steaua vielleicht am Höhepunkt, danach haben die Verletzungen davon ne ganze Menge wieder aufgebraucht – wäre ja auch ein Wunder, wenn man fünf Stammspieler mal so einfach ersetzen kann. Und ich glaube, dass das Verbeek auch genau so sieht.

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  • Ich denke auch, dass diese festen taktischen Formationen nicht das abbilden was tatsächlich auf dem Spielfeld passiert. Teilweise ist es ja heute schon so, dass ein Trainer für jede Spielsituation eine eigene Formation hat. Ich denke das war auch das Problem von Gebhardt am Sonntag, dass er in Offensive und Defensive nicht gut genug umgeschaltet hat.

    Wenn ich die letzten Spiele richtig gesehen habe, setzen wir den linken AV des Gegners mit unserem rechten offensiven Mittelfeldspieler schon früh und weit in der Hälfte des Gegners unter Druck. Da kam glaube ich von Gebhardt zu wenig.

    Und gegenüber der „ähnlichen Taktik von Hecking vor 3 Jahren, stehen wir heute doch deutlich höher, was auch wieder teilweise eine andere Spielweise ergibt.

    Es wird auf jeden Fall spannend sein zu sehen, wie Verbeek die Mannschaft gegen einen Gegner wie Braunschweig einstellt, der eher tief stehen wird und unsere Räume vorne deutlich enger machen wird, als die bisherigen Gegner.

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    • Armin: Es wird auf jeden Fall spannend sein zu sehen, wie Verbeek die Mannschaft gegen einen Gegner wie Braunschweig einstellt, der eher tief stehen wird und unsere Räume vorne deutlich enger machen wird, als die bisherigen Gegner.

      Da hätte ich mir noch unter Hecking mehr Sorgen gemacht, da konnten wir regelmäßig nichts mit der Rolle anfangen zuhause das Spiel zu gestalten bzw. überhaupt ein Spiel zu machen, war ja mehr auf zerstören und vorne hilft irgendwann der Zufall ausgelegt.

      Unter Verbeek sind diese Anlagen mittlerweile vorhanden, trotzdem ich sehe Braunschweig als eine homogene, kampfstarke Truppe die auch ihre Qualität hat. Ich glaube da wird nichts einfacher als gegen Hertha, Hoffenheim oder Augsburg, die Frage ist eben ob uns das Quäntchen Glück, das man immer benötigt auch gewogen ist.

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  • ich glaube schon, dass sich da unsere Wahrnehmung doch ein wenig von den Ergebnissen beeinflussen lässt. Gibt der Schiri das Tor gegen uns in Berlin (was ja eines war resp. ein Elfmeter), gehen wir mit 2:2 vom Platz und schimpfen auf die Unfähigkeit einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Und auch in Augsburg sahen viele eine “Abwehrschlacht” mit zumindest glücklichem Ausgang. Dass Hahn den Ball da vorbeijagt, ist ja keine Leistung unserer Abwehr.

    Alexander
    Das ist genau das was ich meine. Verbeek sagt das ja selbst, dass man nur 80% planen und erarbeiten kann und genau die 20% Glück und Schiedsrichterentscheidungen gehen jetzt eben anders aus. In Berlin war es doch nicht die eingespielte Abwehr, die den Sieg gerettet hat. Hätte der Schiri auf rote Karte und Elfer entschieden, was wahrscheinlich richtiger gewesen wäre, dann geht das Spiel 2:2 aus, evtl fangen wir sogar noch ein Tor, weil einer weniger und die Nervosität zurück kommt.

    Und in Hannover war es eben nicht die Abwehr, die den Sieg verloren hat, es war eine krasse Fehlentscheidung des Schiri, der ein klares Abseitstor gibt.

    In beiden Fällen sind es nicht die 80% eigene Leistung die den Unterschied ausmachen, es sind die 20% Glück und Schiedsrichterentscheidungen die den Unterschied ausgemacht haben. Trotzdem nehmen wir die Spiele unterschiedlich wahr, der eine mehr, der andere weniger.

    Und zum Thema eingespielte Abwehr ist oben auch alles geschrieben, eingespielt haben sich in der Winterpause Nilsson und Pogatetz und nicht Pinola. Allerdings ist auch richtig, dass in der Sommervorbereitung zwei ganz wichtige Transfers gefehlt haben, nämlich Hasebe und Drmic. Dazu kam, dass unser Spiel sich drastisch verändert hat, durch den Abgang von Simons, das muss sich eben erst mal einspielen, insofern war auch wieder zu erwarten, dass wir in der Rückrunde stärker sein werden als in der Hinrunde, ähnlich wie in den Jahren davor. Wahrscheinlich wäre das sogar unter Wiesinger so gewesen.

    Damit will ich nicht sagen, dass sich unter Verbeek nicht vieles verbessert hätte, hat es, aber das ist eben nicht erst seit der Winterpause so, sondern eigentlich schon von Beginn an.

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    • Armin: Und in Hannover war es eben nicht die Abwehr, die den Sieg verloren hat, es war eine krasse Fehlentscheidung des Schiri, der ein klares Abseitstor gibt.

      Hast du in dem Spiel auch mal hingesehen, in welchem Zustand die Abwehr war in den letzten 15 Minuten? So etwas gab es seit der Winterpause nicht mehr. Das meine ich mit „hinsehen!“. Und die übrigen beiden Tore hat wohl auch der Schiri geschossen? Jede Mannschaft in der Bundesliga muss hin und wieder mit Fehlentscheidungen leben. 3 Tore hätten ausreichen müssen trotz… aber das hatten wir alles 🙂

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    • Alexander Endl | Clubfans United:
      Juwe, du überrascht mich immer wieder. Selbst im Moment des eigenen Eingeständnisses, haben noch alle anderen Unrecht. Chapeau!

      Ich habe nirgends ein Eingeständnis gemacht?! sondern festgestellt, daß sich seit der Winterpause viele Dinge zum Positiven entwickelt haben. Es gibt auch überhaupt nichts einzugestehen, die Vorrunde war mies, viele Spiele und meine zu dieser Zeit geäußerte Kritik nach wie vor gültig. Ich habe doch immer die miese Defensive kritisiert als alle schon Juhuu geschrien haben, wie toll die Offensive geworden ist, aber das eine ohne das andere funktioniert als Team eben nicht. Seit der Winterpause, hat die Mannschaft das System viel besser verinnerlicht. Defensive und Offensive greifen seitdem viel besser ineinander. Was hat das denn mit einem Eingeständnis zu tun? … echt lustig 🙂

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      • juwe: Ich habe doch immer die miese Defensive kritisiert als alle schon Juhuu geschrien haben, wie toll die Offensive geworden ist, aber das eine ohne das andere funktioniert als Team eben nicht. Seit der Winterpause, hat die Mannschaft das System viel besser verinnerlicht. Defensive und Offensive greifen seitdem viel besser ineinander. Was hat das denn mit einem Eingeständnis zu tun?

        Dann beleg doch deine Ansicht. Dann können wir auch besser diskutieren. Meistens, wenn ich mir diese Ausführungen erlauben darf, bis du ein Diskutant, der schlicht vom Ergebnis kommt und daraus rückschliesst. Gewinnt man, ist alles gut, verliert man, ist eben was falsch gelaufen. Aber im Sport ist das Ergebnis eben immer nur die halbe Wahrheit. Das ja wie auch deine Ansicht über die Vermarktung: Ergebnis ist „zu wenig Vermarktung“ – ergo: jemand hat was falsch gemacht. Der Fall: Alles gut gemacht, Ergebnisse kommen trotzdem nicht, scheint nicht in dein Weltbild zu passen. Und umgekehrt hat immer der Recht, der Erfolg hat? Jedenfalls ist es nicht mein Weltbild.

        Ich sehe keine wirkliche Bestätigung deiner These, dass (unter Verbeek!) nun im Vergleich der letzten Spiele vor der Winterpause und die ersten Spiele nach der Pause „die miese Defensive“ plötzlich gut und „Defensive und Offensive seitdem viel besser ineinander“ greifen würden. Wie gesagt: Wir vergleichen nur die Spiele unter Verbeek. Wir lassen nun auch nicht weniger Chancen zu als vor der Pause und haben auch nicht mehr Chancen selbst. Warum sind 15:8 Torchancen gegen Schalke schlechter als 11:18 gegen Augsburg? – Genau. Weil Drmic einmal ein Tor gemacht hat und gegen Schalke zwei gute Chancen liegen ließ, wie auch Kiyo, Ginczek, Hasebe und Nilsson (Latte). Während Schalke genau 8mal vors Tor kam im ganzen Spiel. Was? Wenn nicht ausschließlich das Ergebnis, kann da deine Argumentation denn stützen?

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            • Alexander Endl | Clubfans United

              Vor der Winterpause, Alexander, vor der Winterpause. Juwesche Clubzeitrechnung. 😉

              Diese Argumentationsmasche kennt man doch auch aus den Medien. Sehen wir gegen Bayern gut aus, waren die einfach schlecht. Mit diesem Trick kann man sich alles so hinbiegen, dass es ins eigene Weltbild passt.

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          • Claus:
            Alexander Endl | Clubfans United

            Hat er doch weiter oben schon geschrieben, weil Schalke keinen Bock hatte.
            Sinsheim war dann offensichtlich hoch motiviert.

            Ich habe geschrieben, daß die Defensive mit Pino gegen Schalke schon ordentlich war, gegen Schalker die auf dem Zahnfleisch in die Winterpause gekrochen sind. Was ist daran falsch?

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            • juwe:
              …gegen Schalker die auf dem Zahnfleisch in die Winterpause gekrochen sind. Was ist daran falsch?

              Woher weist Du das? Insiderwissen?
              Aber als Antwort auf Deine Frage: Genau das.
              Alexanders und meine These (und wir stehen da sicherlich nicht ganz alleine) ist, dass das Spiel gegen Schalke, die ganz klar stärker einzuschätzen sind als der Club, so ziemlich das beste Spiel der Saison war. Nur das Ergebnis hat leider nicht „gestimmt“, es hätte auch locker 4:0 ausgehen können.

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              • Claus: Woher weist Du das? Insiderwissen?

                Für Insiderwissen, bist eher du zuständig habe ich festgestellt.

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                • juwe

                  Was Du feststellst oder nicht geht mir mittlerweile am A… vorbei. Du kannst ja nicht mal Deine eigenen Argumente untermauern, sondern kommst mit so Totschlagargumenten wie „hatten keinen Bock“. Es macht beim besten Willen keinen Sinn, sich mit Dir weiter auseinanderzusetzen.

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                • Claus:
                  juwe

                  Was Du feststellst oder nicht geht mir mittlerweile am A… vorbei. Du kannst ja nicht mal Deine eigenen Argumente untermauern, sondern kommst mit so Totschlagargumenten wie “hatten keinen Bock”. Es macht beim besten Willen keinen Sinn, sich mit Dir weiter auseinanderzusetzen.

                  Ja für dich Schatzkästlein der Weisheit ist das unbegründet (schön dem Alexander nachzuplaudern gell 🙂

                  Ich habe es begründe und zwar zigfach, mehr geht leider nicht.

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        • Alexander Endl | Clubfans United: Dann beleg doch deine Ansicht. Dann können wir auch besser diskutieren. Meistens, wenn ich mir diese Ausführungen erlauben darf, bis du ein Diskutant, der schlicht vom Ergebnis kommt und daraus rückschliesst. Gewinnt man, ist alles gut, verliert man, ist eben was falsch gelaufen. Aber im Sport ist das Ergebnis eben immer nur die halbe Wahrheit. Das ja wie auch deine Ansicht über die Vermarktung: Ergebnis ist “zu wenig Vermarktung” – ergo: jemand hat was falsch gemacht. Der Fall: Alles gut gemacht, Ergebnisse kommen trotzdem nicht, scheint nicht in dein Weltbild zu passen. Und umgekehrt hat immer der Recht, der Erfolg hat? Jedenfalls ist es nicht mein Weltbild.

          Das versuchst du mir schon die ganze Zeit zu unterstellen, auch für dich zum gefühlt 10. mal, Abwehr und Angriff sind vielmehr eine Einheit seit der Winterpause, die Ergebnisse sind eine logische Folge daraus. Ich habe das nun schon zig mal begründet.

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          • juwe: Das versuchst du mir schon die ganze Zeit zu unterstellen, auch für dich zum gefühlt 10. mal, Abwehr und Angriff sind vielmehr eine Einheit seit der Winterpause, die Ergebnisse sind eine logische Folge daraus. Ich habe das nun schon zig mal begründet.

            Ich unterstelle es nicht, ich stelle es in den Raum. Und mir fehlen einfach nach wie vor die Begründungen, ich finde nix außer deine Verweise, dass du es schon oft genug begründet hättest, ich aber nicht wüsste wie und wo.

            Nochmal und auch mal mit Bitte darauf einzugehen. Man schreibt hier ja auch um der Diskussion willen und Futter einzustreuen, nicht weil ich per Zeile bezahlt werden. An welchen Zahlen kann man denn die Thesen festmachen? Und dass die Abwehr mit Angha nun stabiler wäre als mit Chandler ist eine mehr als steile These.

            Nein. Ich bin da bei Schäfer, wer heute behauptet, alles wäre nun super, verkennt die Realität. Die Mannschaft reißt sich den Arsch auf um etwas zu kompensieren, was man eigentlich mit 5 Ausfällen nicht kompensieren kann. Man hat jetzt das Glück, das man vorher nicht hatte. Daraus sich was abzuleiten heißt, man lügt sich selbst in die Hand. Denn nichts ist schlimmer als sich selbst auf die Schulter zu klopfen, wo man genau weiß, das geht muss besser gehen.

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            • Alexander Endl | Clubfans United: Nein. Ich bin da bei Schäfer, wer heute behauptet, alles wäre nun super, verkennt die Realität. Die Mannschaft reißt sich den Arsch auf um etwas zu kompensieren, was man eigentlich mit 5 Ausfällen nicht kompensieren kann. Man hat jetzt das Glück, das man vorher nicht hatte. Daraus sich was abzuleiten heißt, man lügt sich selbst in die Hand. Denn nichts ist schlimmer als sich selbst auf die Schulter zu klopfen, wo man genau weiß, das geht muss besser gehen.

              Ich habe geschrieben, daß die Mannschaft kompakter geworden ist, da die Defensive nicht mehr so abfällt und nie (zum 15. mal) , daß alles SUPER ist! Und ich habe mehr als oft geschrieben, daß die Rückrunde brutal hart wird, also ausgerechnet mir zu unterstellen, die Situation zu überschätzen ist sorry lachhaft.
              Ich werde das Gefühl nicht los einige projezieren den eigenen Unsinn auf mich, den ich nie geschrieben habe.

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              • juwe: Ich habe geschrieben, daß die Mannschaft kompakter geworden ist, da die Defensive nicht mehr so abfällt und nie (zum 15. mal) , daß alles SUPER ist!

                Mir ist es ein Anliegen sachlich zu bleiben. Nur darum geht es hier: Sachliche Diskussion.

                Und genau deshalb hak ich auch nochmal nach. Du belegst deine These mit einer Behauptung. Du sagst: Die Defensive sei besser, weil sie kompakter sei. Aber genau daran störe ich mich ja. Weil das keine Argumentation ist. Warum trifft Drmic heute? Weil der Ball im Netz ist. Das hatte ich schon mit Stefan vor der Pause: Man kann mir doch nicht ernsthaft erklären, dass ein Pfostenschuss, der reingeht, und ein Pfostenschuss, der rausgeht, irgendwas mit Qualität des Schusses oder des Schützen zu tun hat.

                Was bedeutet also „kompakter“? Woran lässt sich das belegen? Genau an dem Punkt steige ich ja aus und frage laufend nach. Was bedeutet „kompakter“?

                Nicht allgemein, das weiß ich, konkret – für den Club. Haben wir weniger Chancen zugelassen? Haben wir weniger hochkarätige zugelassen? Haben wir mehr Ballbesitz? Darum bitte ich doch nur. Denn mein subjektiver Eindruck ist eben ein anderer. Ich sah (ausgenommen Hannover, lassen wir das mal raus) den Club vor der Winterpause meist unglaublich kompakt. Gladbach, Freiburg, Schalke – standen doch alle vollkommen hilflos und auf verlorenen Posten. Wir haben nur die Chancen nicht genutzt und dann noch x mal Alu, Schiri erkennt Drmic Treffer ab (Gladbach) usw. Als wir dann aufmachten, weil wir trotz Feldüberlegenheit und bester Chancen in Rückstand gerieten, fingen wir viele Tore hinten raus.

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  • @xxandl und juwe auch wenn ich jetzt einige im Blog sehr nerve, weil ich in eine Diskussion wieder einsteig, aber so stehen lassen mag ich das auch heute noch nicht.
    xxandl: das Einzige „wenn“, bei dem ich noch bei dir bin, ist, daß die Zuordnung bei dem Freistoß dann nicht optimal war. Verschuldet war er durch eine falsche Entscheidung des Schiedsrichters. Und daß da unsere Spieler dann in diesen letzten Minuten teilweise etwas konfus wurden, sagt nichts über deren Abwehrleistung in den 90 Minuten davor aus. Da hat sie gereicht. Die Nerven haben bei manchen aber nicht nach einer erneuten Fehlentscheidung des Schiedsrichters in den letzten Minuten einer eh schon zu lang angesetzten Anchspielzeit gereicht.

    Juwe: in Berlin war das grad anders: wenn man diese seltsamen Regelungen der Fifa akzeptiert, dann war das nicht gegebene Tor der Berliner eine Fehlentscheidung. Und dann hätte es 2:2 gestanden. Und auch davor waren ein paar Bälle dabei, bei denen wir verdammt viel Glück hatten. Auch das war im übrigen ein Unterschied zu Hannover: so richtig zwingende Chancen hatten die in der Menge nicht.
    Aber ich versuch mich mal in deinem Denken: in Berlin war die Gesamtabwehrleistung vermutlich deshalb gut, weil wir ja trotz des Ausgleichs noch einen Elfmeter bekommen haben, den wir auch so bekommen hätten? Und ob wir 2:3 oder 1:3 gewinnen, ist dann auch wieder völlig irrelevant?
    Die Leistung war besser, weil wir so und so ein Tor weniger kassiert hätten?
    Nur versteh ich dann wieder nicht, weshalb das fälschlicherweise gegebene Tor in Hannover nicht zu ähnlichen Schlußfolgerungen führt? Selbst wenn wir beim Freistoß noch 3:1 geführt hätten und das 2:3 so gefallen wär, wie es gefallen ist, hätten wir mit dieser vogelwilden Abwehr damals trotzdem noch den Ausgleich erzielt, weil?

    Ich will damit keine Diskussion über die Leistung der Spieler lostreten. In Hannover und gegen Schalke stand eine ziemlich gut eingespielte Stammelf auf dem Platz. Der einzige bedeutende Wechsel war Pinola und der war gegen Schalke keine Schwächung, sondern ein mehr als gleichwertiger Ersatz.
    Und im Januar war genau diese Bedingung „gut eingespielt“ bislang nicht gegeben, weil immer wieder Schlüsselspieler für Verbeeks System ersetzt werden mußten. Ich geh davon aus, daß der Trainer so weiter arbeitet wie bisher und daß die jetzige Mannschaft sich deshalb auch immer besser einspielen kann. Wobei ich gespannt bin, welche Entscheidungen er bzgl. der Position von Kyiotake und Gebhart trifft. Ich rechne damit, daß gegen Braunschweig beide spielen.

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  • Man muss aufpassen bei solchen Diskussionen zur Untermauerung der Argumente in Schwarz/Weiß-Muster zu verfallen. Natürlich hat Verbeeks Arbeit seitdem viel gebracht, natürlich sind die Siege nicht heute glücklich und wären genau so letztes Jahr verloren gegangen. Natürlich haben die Maßnahmen Früchte getragen. Aber genau so wenig war vorher alles schlecht, nur weil die Ergebnisse nicht passten. Darum geht es mir. Wie xxandl auch sagt: Es geht darum wie viele Chancen man zulässt und wie viele Chancen man sich erarbeitet – und natürlich dann noch deren Güte. Im Dezember haben wir uns vorne mehr Chancen (teilweise auch besserer Güte) erspielt, dafür auch hinten mehr Chancen zugelassen. Ziel wäre, vorne wieder so gut zu sein und die Stabilität von heute bewahren. Dass wir so eine Stabilität hinten haben, ist sicher vor allem Schäfer und Pinola zu verdanken. Dass wir Chandler, Nilsson, Pogatetz, Hasebe und Frantz so kompensieren konnten, war aber so nicht zu erwarten. Hier spielen dann die Ergebnisse auch eine Rolle, weil Selbstbewusstsein eben seine Hauptnahrung aus Ergebnissen bezieht und Selbstbewusstsein im Sport durch nix zu kompensieren ist.

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        • Beate60,

          War heute im FanShop am Valznerweiher.

          Es gibt T-shirts mit dem motiv für 15,95.
          Kaffeetasse und Schal gab es auch, oder man kann sich ein Trikot mit dem Spruch beflocken lassen.

          Die Dame meinte, weitere Artikel werden sicherlich folgen….

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                • Beate60:
                  Alexander Endl | Clubfans United,

                  Schade, aber die Ultras haben doch klar kommuniziert, daß das Logo für alle Fanclubs freigegeben wird?

                  Das reicht denen aber nicht. Die wollen in solchen Fällen einen schriftlichen Nachweis, dass der Lizenzinhaber damit einverstanden ist. In dem Fall wäre das der 1. FC Nürnberg. Ich gehe zwar davon aus, dass der FCN diese Aktion mal „duldet“, aber man wird wohl kaum eine schriftliche Lizenz zur Nutzung des Logos bekommen. In dem Fall ist die Erklärung der Ultras rechtlich auch nicht erheblich – sie können dir zwar die Nutzung des Schriftzugs erlauben, aber nicht von Logo- oder Bildrechten Dritter.

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                • Alexander Endl | Clubfans United,

                  Aber der Lizenznehmer wären doch eigentlich die Ultras? Die haben das Logo entwickelt. Der FCN hat sich doch nur drangehängt. Kapier ich jetzt wirklich nicht.Aber wenn sich´s nicht ändern läßt … Dann muß ich halt doch früher ins Stadion, um vielleicht doch eines von diesen begehrten Shirts zu ergattern (leider dann ohne Verweis auf CU)

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                • Beate60,

                  Die Motive enthielten ja das Logo des FCN sowie zwei Bilder von Spielern. Darum geht es ja.

                  Sicher könnte man das ändern, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand (FCN oder Ultras) sich hinsetzen und eine rechtlich verbindliche Erklärung abgeben (vor allem die Ultras … ^höhöhö). Zudem ist die Frage (nur mal so weitergedacht, wenn man schon mal dabei ist) wer denn überhaupt in Sachen Ultras dafür zuständig wäre. Die Ultras sind ja keine Körperschaft, sondern eine heterogene Gruppe. Wer kann da überhaupt eine rechtlich wirksame „Einverständnis“ erklären? Am Ende ja doch nur der, der das Motiv wirklich selbst am Computer erstellt hat.

                  Aber wie gesagt: Wo kein Richter, da kein Henker. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bei dieser Aktion irgendwelche Rechtsbedenkenträger äußern würden. Nur unser Shirt-Shop ist da eben etwas genauer, weil die per se ja kommerzielle Verwertung regeln, auch wenn man hier „auch“ provisionsfrei einstellen kann.

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  • Ich will den Einfluss des Elfmeters nicht abstreiten, aber wenn wir ihnen nicht noch einen Freistoß in Tornähe geschenkt und die Zuordnung beim Freistoß vollkommen verloren hätten, wäre es immer noch ein 3:2 Sieg geworden. Der Ausgleich war selbstverschuldet – und in einem Spiel, in dem den Hannoveranern nicht viel eingefallen ist, auch völlig unnötig.

    Das war eben ähnlich wie in Berlin, als wir bei korrekter Schiedsrichterleistung Berlin noch einen Elfmeter geschenkt hätten, die Verteidigung vor dem Handspiel war ja auch eher vogelwild. Umgekehrt war der Freistosspfiff in Hannover eher umstritten als richtig.

    Mir geht es bei meiner Erklärung aber nicht darum zu zeigen, dass der aktuelle Erfolg nur Zufall sei, ganz und gar nicht. Ich kann nur nicht nachvollziehen, dass die bessere Spielanlage erst jetzt mit den positiven Resultaten daherkommt. Wir haben auch schon in der Hinrunde gute Spiele gezeigt, ja sogar unter Wiesinger z.B. Das Spiel gegen Dortmund.

    Ganz klar dann bar runter Verbeek, gegen Stuttgart hätten wir sehr gut gespielt, immerhin haben wir in Stuttgart gespielt als die ihren besten Lauf hatten. Gegen Gladbach, gegen Hannover, gegen Schalke, alles gute Spiele und viele Trainer oder professionelle Beobachter haben auch immer darauf hingewiesen, dass unsere Mannschaft besser ist, als der Tabellenstand war.

    Jetzt kommt zur guten Spielanlage halt noch Glück dazu und die richtigen Schiri-Entscheidungen und dann stimmen auch die Ergebnisse. Natürlich hat unser Erfolg viel mit dem guten Training und der guten Taktik des neuen Trainers zu tun? Ich habe doch auch immer geschrieben, dass Verbeek ein Glücksfall für uns ist. Ich weigere mich nur, dass man die Bewertung einzig an den Punkten fest macht. Gewinnen wir haben wir gut gespielt, bei Unentschieden war die Mannschaft schlecht, das ist viel zu eindimensional. Wir ernten eher jetzt den Erfolg, den wir in der Hinrunde schon durch einüben und Perfektionieren des Spielsystems gesät haben.

    Dass manche Aktion jetzt nicht so gut einstudiert wirkt hat natürlich mit den Ausfällen zu tun, dass wir die Ausfälle so gut kompensieren können, hat auch damit zutun, dass auch die Spieler hinten dran wissen was der Trainer von ihnen auf dem Feld verlangt und es hat mit dem Teamgeist zu tun. gerade gegen Augsburg hatte man den Eindruck, dass die Mannschaft zusammen versucht die Ausfälle zu kompensieren.

    Für den Teamgeist und für die Einstellung ist natürlich der Trainer maßgeblich verantwortlich, das sind die 80% die Verbeek immer anspricht und hier sind wir unter Verbeek nahezu perfekt, aber eben nicht erst seit der Winterpause.

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  • Sorry aber für mich sind Meinungen unsinnig, wir hätten jetzt lediglich mehr Schiedsrichterglück, daß wir in der Vorrunde nicht gehabt haben, wir waren schlecht in der Vorrunde und nichts anderes. Zwar funktionierte die Offensive immer besser, die Abwehr war teilweise nach wie vor eine Katastrophe. Mit dem Neuzugang Petrak sowie die Zeit in der Winterpause Verbeeks Vorstellungen zu verinnerlichen und in Ruhe zu automatisieren, wurde die Mannschaft kompakter, so daß wir jetzt enge Matches auch mal gewinnen können.

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  • Um die Debatte mal noch um Verbeeks Meinung, von gerade eben in der PK, zu ergänzen:

    „Die guten Ergebnisse jetzt haben mich weniger überrascht, als dass die guten Leistungen der Hinrunde nicht zum Sieg gereicht haben.“

    Ansonsten die wichtigsten Punkte:
    – Frantz wird Petrak ersetzen, wobei Verbeek Petraks Leistung nochmal deutlich gelobt hat
    – Campana musste gestern das Training abbrechen und ist für morgen fraglich
    – für Hasebe kommt die Partie zu früh

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    • xxandl,

      Danke! Werde ich mal in Ruhe und mit etwas mehr Zeit versuchen nachzuvollziehen.

      Verbeek jedenfalls machte heute in der Pk, wie auch von Scramjet schon zitiert, schon deutlich, dass er das Ende der Hinrunde mindestens auf dem Level gesehen hat. Das habe ihn jedenfalls mehr gewundert, dort nicht gewonnen zu haben trotz wirklich guter Spiele, als jetzt in der Rückrunde. Ich verbuche Gertjan daher jetzt mal in meinem Lager. 😀

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      • Alexander Endl | Clubfans United: xxandl,

        Danke! Werde ich mal in Ruhe und mit etwas mehr Zeit versuchen nachzuvollziehen.

        Xxandl hat das schön und ausführlicher erklärt, was man sogar ohne opta-Daten erkennen kann, wenn man die Spiele gesehen hat. Viel Spaß beim nachvollziehen 🙂

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        • juwe: Xxandl hat das schön und ausführlicher erklärt, was man sogar ohne opta-Daten erkennen kann, wenn man die Spiele gesehen hat. Viel Spaß beim nachvollziehen :-)

          Ich versuch es ja immer fast schon altväterlich – erkläre und recherchiere und belege und lasse mich trotzdem gern von Argumenten hinterfragen und auch überzeugen – aber manchmal geht selbst mir deine arrogante Art richtig auf die Nerven.

          xxandl hat wenigstens Argumente, über die man reden kann, du behauptest nur immer welche, oder mal welche gehabt zu haben, ohne sie belegen zu können. Und dann bist du ganz happy, wenn dir einer damit aushilft und du dich dann dranhängen kannst.

          Immer nur zu behaupten, man hätte Ahnung, reicht halt nicht, aber das brauch ich hier keinem erklären. Und Anerkennung kriegt man nicht auf eigene Anforderung, die muss man sich schon verdienen. Ich schätze hier sind nicht von ungefähr vor allem Clubfans, die eine fundierte Meinung haben – und deren Ansichten man alle ernst nehmen sollte und mit Respekt begegnen. Aber das scheint nicht jeder so zu verstehen.

          In dem Sinne: Nix für ungut. Ich hab es wirklich versucht, aber es bringt nix außer Ärger.

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          • Alexander Endl | Clubfans United: Ich versuch es ja immer fast schon altväterlich – erkläre und recherchiere und belege und lasse mich trotzdem gern von Argumenten hinterfragen und auch überzeugen – aber manchmal geht selbst mir deine arrogante Art richtig auf die Nerven.

            xxandl hat wenigstens Argumente, über die man reden kann, du behauptest nur immer welche, oder mal welche gehabt zu haben, ohne sie belegen zu können. Und dann bist du ganz happy, wenn dir einer damit aushilft und du dich dann dranhängen kannst.

            Immer nur zu behaupten, man hätte Ahnung, reicht halt nicht, aber das brauch ich hier keinem erklären. Und Anerkennung kriegt man nicht auf eigene Anforderung, die muss man sich schon verdienen. Ich schätze hier sind nicht von ungefähr vor allem Clubfans, die eine fundierte Meinung haben – und deren Ansichten man alle ernst nehmen sollte und mit Respekt begegnen. Aber das scheint nicht jeder so zu verstehen.

            In dem Sinne: Nix für ungut. Ich hab es wirklich versucht, aber es bringt nix außer Ärger.

            Kein Problem, ich habe auch auf ‚Like it‘ gedrückt.

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  • Die Anzahl an Abschlüssen/Chancen zu nennen sagt leider nicht viel aus – wer sich aber die Arbeit macht und sich mittels opta-Daten (z.B. über fourfourtwo) ansieht WO wir diese Abschlüsse zulassen, wird sehr schnell sehen was sich im Vergleich zur Vorrunde geändert hat: Wir lassen im 16er deutlich weniger zu. Nicht nur im Vergleich zu den Partien unter Wiesinger, sondern auch im Vergleich zu den ersten Partien unter Verbeek.

    Trotz hoch stehender Abwehr hat man es in den letzten Spielen kaum gesehen, dass ein Innenverteidiger in ein Laufduell mit einem gegnerischen Angreifer musste, was einerseits am guten Pressing und der guten Staffelung im Zentrum liegen dürfte und andererseits an der Geschwindigkeit und dem Stellungsspiel von Pinola.

    Was uns bisher auch zugute kommt: Die regelmäßigen Ballverluste von Kiyotake und Hlousek fanden großteils in Positionen statt aus denen der Gegner nicht all zu viel machen konnte. Zwar hatten wir gerade nach Hlousek-Ballverlusten gegen die Hertha wirklich auch Glück, aber die „direkt“ aufgelegten Gegentore die wir in der Hinrunde teilweise kassiert haben fehlen bisher. (Gott sei Dank.)

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  • Ich bin kein Trainer und vielleicht sind die Schlüsse die ich ziehe völlig falsch, aber ich hatte außer in den ersten 20 Minuten gegen die Hertha nie das Gefühl, dass es richtig „brennen“ würde. Selbst gegen die Bayern hatte ich nicht den Eindruck, dass uns die jetzt abschießen könnten. (Gut, vielleicht wollten sie das auch gar nicht.)

    Erklären tue ich es mir damit, dass die Gegner selten in die Bereiche kommen in denen sie überhaupt gefährlich werden könnten. Selbst der Schuss von Hahn kam ja fast von der Strafraumgrenze.

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  • aber ich hatte außer in den ersten 20 Minuten gegen die Hertha nie das Gefühl, dass es richtig “brennen” würde.

    Sorry xxandl, aber das ging mir ganz anders. Auch die letzten 20Minuten in Berlin hatte ich Angst um den Sieg, insbesondere vor dem vermeintlichen Handspiel von Petrak war ich extrem nervös und sagte mir nach dem Tor, „klar so musste es ja kommen“. Dann hatten wir Glück, dass der Schiri anders entscheidet und dann geht es wie so oft, im Gegenzug bekommen wir auch noch einen „Kann-Elfmeter“ und sind damit durch.

    Das hatte natürlich auch damit zu tun, dass die Berliner sicher noch nicht ganz konzentriert waren. Was ja auch kein Wunder ist, wenn man gerade geglaubt hat den Ausgleich zu markieren und dann nimmt einem der Schiri das Tor, bzw. den Elfer weg.

    Auch gegen Augsburg waren wir gegen Ende alles andere als souverän, so frei wie Hahn im 16er den Ball annehmen kann und dann aus der Drehung schießt, da hätte die IV viel enger dran sein müssen oder danach, als man in der Nähe des 16ers, frontal zum Tor, dumm fault und die Freistoßchance danach nicht von schlechten Eltern ist.

    Oder in der ersten Halbzeit, als Schäfer einmal einen scharfen Torschuss mehr nach vorn als zur Seite wegfaustet. Wenn da ein Augsburger steht muss er den Ball nur über den am Boden liegenden Schäfer lupfen.

    Natürlich sieht einiges nach der Pause auch besser aus, ich finde vor allem die Körpersprache der Spieler selbstbewusster, aber vielleicht täusche ich mich da auch, weil ich es sehen will und man als Mensch natürlich gern kausale Zusammenhänge erkennen will.

    Aber ich denke schon, dass die drei Siege in der Vorbereitung den Spielern ein wenig den Glauben zurückgegeben haben, dass man gewinnen kann. Die Gegner waren aus meiner Sicht auch perfekt ausgewählt, keiner sog. „Fallobst“ aber doch alle auch schlagbar. Dass sich dann Bremen gegen Steau auch noch fast blamiert, spielt uns natürlich auch in die Karten. Psychisch denke ich hat die Winterpause schon etwas gebracht, einmal der Cut nach all den sieglosen Spielen, dann die Vorbereitungsspiele die man gewinnt, die einem wieder den Glauben an einen Sieg zurückgeben. Das alles hilft natürlich.

    Der ist eigentlich recht simple zu erklären, das liegt wohl im mentalen Bereich, seitdem die Abwehr besser arbeitet, die Offensive hat auch in der Vorrunde schon gute Spiele gemacht, sich dadurch auch endlich Erfolgserlebnisse einstellen, wächst einfach das Selbstvertrauen und dann gehen auch knappe Bälle rein die vorher zurück ins Feld geprallt wären.

    Und hier sehe ich auch den Vorteil im mentalen Bereich, nicht weil die Abwehr besser arbeitet nutzen wir unsere Chancen besser, wir nutzen diese besser, weil die Stürmer wieder oder noch mehr daran glauben, dass sie treffen können.

    Übrigens Juwe, ich glaube Dir ist eines bei Verbeek nicht aufgefallen, in den letzten Minuten lässt Verbeek immer auf Sieg spielen, sprich, wenn wir hinten liegen, dann machen wir dann auf, deshalb auch die Idee mit der defensiven Dreierkette statt Viererkette um noch einen Spieler mehr in die Offensive zu bekommen. Verbeek ist es egal ob wir dann noch ein oder zwei Tore fangen. Wichtiger als eine Niederlage im Zaume zu halten ist ihm die Chance auf den Sieg.

    Sprich, wenn wir mal wieder hinten liegen und nur noch wenige Minuten zu spielen sind, dann werden wir wieder auf Sieg spielen und riskieren Tore zu bekommen.

    Im Moment ist das nicht so, nicht unbedingt weil die Abwehr so viel besser spielen würde als vor der Winterpause als viel mehr, weil eben die nicht planbaren 20% eher zu unseren Gunsten ausfallen.

    Verbeek hat aber natürlich recht damit, dass man es eben immer wieder versuchen muss das eigene Spiel durchzudrücken, dann hat man irgendwann auch das nötige Glück und jetzt nach einigen Siegen hat man eben das Selbstbewusstsein, auch da ist es logisch, dass dann alles ein klein wenig leichter fällt. Ich hatte aber mit Verbeek von Anfang an die Zuversicht, dass es so kommen wird, weil ich gesehen habe wie sich die Spielweise unter ihm verändert.

    Verbeek hat es ja auch in der PK klar ausgedrückt er hat sich eher vor der Winterpause gewundert, dass wir nicht gewinnen, als dass er sich jetzt wundert, dass wir gewinnen. Nichts anderes denke ich auch.

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    • Armin: Sorry xxandl, aber das ging mir ganz anders. Auch die letzten 20Minuten in Berlin hatte ich Angst um den Sieg, insbesondere vor dem vermeintlichen Handspiel von Petrak war ich extrem nervös und sagte mir nach dem Tor, “klar so musste es ja kommen”. Dann hatten wir Glück, dass der Schiri anders entscheidet und dann geht es wie so oft, im Gegenzug bekommen wir auch noch einen “Kann-Elfmeter” und sind damit durch.

      Berlin hatte in den letzten 25 Minuten einen Schuss und der ging neben das Tor. Ich habe mich über die Szene mit dem Nicht-Tor massiv geärgert, weil die aus dem Nichts kam. Der Elfer ist für mich unstrittig, der Berliner geht da nur in den Mann.

      Dass wir gegen Augsburg in der Szene mit Hahn nicht gut verteidigt haben ist richtig, da habe ja auch ich von Glück gesprochen. Unterm Strich ist es aber mehr als das, weil von Augsburg sonst nicht viel kam. Der Schuss den du ansprichst, war ein abgefälschter Freistoß aus 30 Metern, den kannst du de facto nicht verhindern. Die Parade von Schäfer war aber in der Tat suboptimal. Allerdings stehen wir auch bei Standards so hoch, dass wir es dem Gegner schwer machen in solchen Situationen an den Abpraller zu kommen ohne vorher Gefahr zu laufen Abseits zu stehen.

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      • xxandl,

        ich bin ja bereit, meine Überzeugung zu korrigieren,wenn Fakten etwas anderes belegen. Deshalb hab ich auch versucht, diese Daten zu finden, die du ALexander empfohlen hast. Aber ich muß leider eingestehen, ich bin zu doof dazu. Ich find unter fourfourtwo nichts zum 1.FCN.
        Deshalb meine Bitte an dich, da dir diese Zahlen ja offensichtlich zur Verfügung stehen und du anhand dieser Zahlen auch beurteilen kannst, ob die Defensive tatsächlich in den Hinrundenspielen schlechter war als jetzt: beantworte mit doch bitte ein paar Fragen dazu:
        War es tatsächlich so, daß die Gegner (Freiburg, Leverkusen, Gladbach, Hannover und Schalke) in den Spielen signifikant häufiger gefährlich im Strafraum schußbereit waren als jetzt in den drei Spielen, in denen wir bislang gewonnen haben?
        Kann man daraus definitiv schließen, daß unsere Defensive jetzt signifikant besser geworden ist, d.h. läßt sich belegen, daß dieser Unterschied auch nur deshalb so entstanden ist, weil unsere Defensive sich verbessert hat oder kann das auch am Offensivkonzept des Gegners oder an den jeweiligen spezifischen Fähigkeiten der gegnerischen Offensive liegen?
        Wenn es so war, wie Juwe behauptet, wenn so etwas durch Fakten belegbar ist und er in der Lage ist, das ohne diese Fakten intuitiv richtig zu erfassen oder dies anhand von Fernsehbildern zu analysieren, dann zieh ich wirklich meinem Hut vor ihm.

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        • Beate60:
          xxandl,

          ich bin ja bereit, meine Überzeugung zu korrigieren,wenn Fakten etwas anderes belegen. Deshalb hab ich auch versucht, diese Daten zu finden, die du ALexander empfohlen hast. Aber ich muß leider eingestehen, ich bin zu doof dazu. Ich find unter fourfourtwo nichts zum 1.FCN.
          Deshalb meine Bitte an dich, da dir diese Zahlen ja offensichtlich zur Verfügung stehen und du anhand dieser Zahlen auch beurteilen kannst, ob die Defensive tatsächlich in den Hinrundenspielen schlechter war als jetzt: beantworte mit doch bitte ein paar Fragen dazu:
          War es tatsächlich so, daß die Gegner (Freiburg, Leverkusen, Gladbach, Hannover und Schalke) in den Spielen signifikant häufiger gefährlich im Strafraum schußbereit waren als jetzt in den drei Spielen, in denen wir bislang gewonnen haben?
          Kann man daraus definitiv schließen, daß unsere Defensive jetzt signifikant besser geworden ist, d.h. läßt sich belegen, daß dieser Unterschied auch nur deshalb so entstanden ist, weil unsere Defensive sich verbessert hat oder kann das auch am Offensivkonzept des Gegners oder an den jeweiligen spezifischen Fähigkeiten der gegnerischen Offensive liegen?
          Wenn es so war, wie Juwe behauptet, wenn so etwas durch Fakten belegbar ist und er in der Lage ist, das ohne diese Fakten intuitiv richtig zu erfassen oder dies anhand von Fernsehbildern zu analysieren, dann zieh ich wirklich meinem Hut vor ihm.

          Den FCN hab ich dann schon gefunden, auch wenn das eine etwas „individuelle“ Nutzerführung ist, aber das im Detail zu vergleichen wird ne Doktorarbeit.

          http://www.fourfourtwo.com/statszone/22-2013/matches/699220/team-stats/684/0_SHOT_01#tabs-wrapper-anchor

          Für Hut ziehen bräuchte ich da allerdings schon mehr. Nur mal unterstellt, es wäre so, dann ersetzt instinktive Auffassungsgabe nicht die Argumentation – zumindest in einer Diskussionskultur. Als Trainer darf man sich das eher erlauben. Zumindest in Deutschland, sagt zumindest Verbeek. 😉

          Die Spieler wollen in Holland immer alles erklärt haben und fragen: “Warum?” Hier machen sie einfach, was man ihnen sagt.

          Gertjan Verbeek im Interview mit spiegel.de (02/2014)

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          • Alexander Endl | Clubfans United,

            wenn man etwas intuitiv richtig erfaßt, ist es einfach schwer das zu begründen. Und dann hat man natürlich das Problem zu wissen, ich hab recht, aber es für andere nicht nachvollziehbar zu machen.

            Im Moment bin ich aber in schon etwas banger Erwartung auf das Spiel, da sind solche logische Analysen eh nicht mehr möglich. 😀
            Wenn Verbeek es geschafft hat, die Mannschaft auch ohne direkten Abstiegsdruck gegen einen vermeintlich leichten Gegner so zu motivieren, daß sie so siegen wie gegen Hoffenheim, dann freu ich mich über meine gute Intuition, also darüber daß ich von Anfang an schon das Gefühl hatte, daß er genau der richtige Trainer für uns ist und das für möglichst lange Zeit. Wobei dieses Gefühl bei mir auch bliebe, wenn Braunschweig sich heute erfolgreich wehren sollte gegen den offensichtlich übermächtigen Gegner 😀

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            • Beate60,

              ein wirklich sehr interessanter Gedanke! Alle, die wir in der Vorrunde schon gute Spiele unter Verbeek gesehen haben, hatten einfach intuitiv bereits die guten Spielanlagen erkannt, die sich erst etwas später am Platz manifestierten!

              :mrgreen:

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              • Alexander Endl | Clubfans United:
                Beate60,

                ein wirklich sehr interessanter Gedanke! Alle, die wir in der Vorrunde schon gute Spiele unter Verbeek gesehen haben, hatten einfach intuitiv bereits die guten Spielanlagen erkannt, die sich erst etwas später am Platz manifestierten!

                Ich will mich jetzt ja nicht brüsten oder meiner fehlerhaften Arbeit ablenken, aber diese Intuition hatte ich tatsächlich schon vor dem ersten Spiel 😀

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                • Alexander Endl | Clubfans United: Ha! Ich wusste es schon, bevor Verbeek kam, dass ein Retter naht!

                  Das wußtest du doch gar nicht, das hast du doch nur gehofft, aber ICH hab gleich erkannt, daß Verbeek der Richtige ist. Und ich kann es auch begründen:
                  Ich hab mir ein Interview auf Niederländisch mit ihm angesehen, wo ich zu verstehen glaubte, daß er auf die Frage der Reprters, welche Pläne er jetzt habe, vor seinem Blockhaus sitzend antwortete „Ich habe den Plan, ein Blockhaus zu bauen“ und
                  weil ich natürlich sofort wußte, daß er in Wahrheit verliebt gemeint hatte und nicht verdept auf der ersten Pressekonferenz. 😀

                  So und jetzt weiter soviel Spaß wie möglich euch allen, die ihr an diesem SPiel nicht live teilhaben könnt.

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                • Beate60

                  Das sind die nächsten „Argumente“, gegen die man nicht ankommt: weibliche Intuition. Auch dagegen hilft übrigens keine Logik, noch weniger als gegen Aberglaube. 😉

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                • Beate60: Das wußtest du doch gar nicht, das hast du doch nur gehofft, aber ICH hab gleich erkannt, daß Verbeek der Richtige ist. Und ich kann es auch begründen:
                  Ich hab mir ein Interview auf Niederländisch mit ihm angesehen, wo ich zu verstehen glaubte, daß er auf die Frage der Reprters, welche Pläne er jetzt habe, vor seinem Blockhaus sitzend antwortete “Ich habe den Plan, ein Blockhaus zu bauen” und
                  weil ich natürlich sofort wußte, daß er in Wahrheit verliebt gemeint hatte und nicht verdept auf der ersten Pressekonferenz. :D

                  So und jetzt weiter soviel Spaß wie möglich euch allen, die ihr an diesem SPiel nicht live teilhaben könnt.

                  Und ich! ich! ich! hatte da schon die Analysen bei Spielverlagerung aus dem Jahr 2011 gekannt!

                  http://spielverlagerung.de/2011/08/26/das-moderne-system-az-alkmaar/

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                • Alexander Endl | Clubfans United: Und ich! ich! ich! hatte da schon die Analysen bei Spielverlagerung aus dem Jahr 2011 gekannt

                  Also dann warst Du es, der MB den entscheidenden Tipp gegeben hat…. Dass das Herren vom Boulevard noch nicht recherchiert hatten, grenzt ja an ein Wunder… Lass Dir das doch endlich mal mit einem Berater-Vertrag in der Scoutung-Abteilung vergolden…
                  P.S. Vielleicht liegt auch genau darin das Problem, dass er die Kurve HAT…da braucht er sie in der Tat nicht mehr zu kriegen…

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          • Alexander Endl | Clubfans United: Den FCN hab ich dann schon gefunden, auch wenn das eine etwas “individuelle” Nutzerführung ist, aber das im Detail zu vergleichen wird ne Doktorarbeit.

            Danke für den Einstieg, mir ging es ähnlich wie Beate.
            So schlimm war es eigentlich nicht, dass es dafür einen Dr. geben müsste.

            Wolfsburg: 10
            Leverkusen: 10
            Mainz: 10
            Hannover: 14
            Schalke: 4
            —————–
            Hoffenheim: 8
            Hertha: 7
            Bayern: 11
            Augsburg: 7

            Die Frage ist: Was sieht man jetzt darin?
            Dass es gegen Bayern und Hertha mehr Schüsse aus dem 16er-Bereich gegeben hat als gegen Schalke war mir schon klar, aber selbst gegen Hoffenheim war die Abwehr nicht so sattelfest. Und ob jetzt 7-8 oder 10 Schüsse aus diesem Bereich einen deutlichen Qualitätsunterschied der Abwehr zeigen lasse ich mal dahingestellt. Beim Hannoverspiel waren 11 dieser Versuche in der 2. HZ, 4 davon mit dem 2:3. Überraschend vielleicht, dass nach dieser Statistik das Spiel gegen Hoffenheim eines unserer schlechtesten der RR war.

            Fakt bleibt aber: Das defensiv beste Spiel war gegen Schalke. Aber die hatten ja keinen Bock.

            Wenn diese Zahl heute weiter zurückgeht, würde ich mal folgende These aufstellen:
            Der Haupteffekt der Defensivstabilität heißt Javier Horacio Pinola, der Anstieg nach der Winterpause ist dem weiteren Umbau (Petrak) geschuldet. Dass der Anstieg nicht deutlicher war liegt natürlich am Wintertrainingslager.
            Oder Braunschweig hatte keinen Bock.

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            • Claus: Fakt bleibt aber: Das defensiv beste Spiel war gegen Schalke. Aber die hatten ja keinen Bock.

              Mit keinem Bock meinte ich, mag überspitzt klingen, aber daß Schalke in der Phase (vor Weihnachten) aufgerieben war durch nicht enden wollende Trainerdiskussionen in allen Medien um Keller, man spekulierte nur noch wer der neue Trainer würde, relativ mäßigem Erfolg gemessen an ihren eigenen Ansprüchen und dann zu einer bis dahin sieglosen Mannschaft müssen, wo es eigentlich nichts zu gewinnen gibt, weil sowieso ein Sieg erwartet wird. Keine Voraussetzungen wo die eigene Mannschaft in Euphorie ausbricht und über sich hinauswächst.

              Man sehnte sich nach der Winterpause um sich selbst zu überprüfen und klar zu positionieren (zu Keller) und erstmal wieder Ruhe in den Laden zu bekommen, was ja auch gefruchtet hat. Nachdem man sich neu sortiert hat, läuft es ja deutlich besser nach der Winterpause.
              Zweifelslos hat es der Club aber zumindest defensiv auch gut gemacht gegen Schalke.

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    • Armin: Sorry xxandl, aber das ging mir ganz anders. Auch die letzten 20Minuten in Berlin hatte ich Angst um den Sieg, insbesondere vor dem vermeintlichen Handspiel von Petrak war ich extrem nervös und sagte mir nach dem Tor, “klar so musste es ja kommen”. Dann hatten wir Glück, dass der Schiri anders entscheidet und dann geht es wie so oft, im Gegenzug bekommen wir auch noch einen “Kann-Elfmeter” und sind damit durch.

      Da muss ich Dir auch widersprechen. Ich war im Stadion und hab die letzten Minuten fast schon entspannt erlebt. Selbst als es dieses Durcheinander gab mit dem Pfiff und der roten Karte, war ich fast überzeugt, dass Rafa den hält. Der Elfmeter war eindeutig, so diletantisch er auch verursacht wurde.

      Im übrigen ist es auch meine Meinung, dass die Spiele im Vergleich zum Ende der Vorrunde nicht mehr so spektakulär sind. Dafür erfogreicher. Aber auch wenn man die Spiele der Vorrunde ansieht, war im Nachhinein auch damals das defensive Verhalten schon deutlich besser als zuvor. Nur waren wir einfach gebrannte Kinder, weshalb jeder Gegenangriff mit Herzklopfen verfolgt wurde. Objektiv gesehen war relativ wenig Grund dafür.

      Insofern war das Spiel gegen Augsburg nur noch geil. Augsburgs einzig wirkliche Chance (!)war die von Hahn. Alles andere war eigentlich nur „spektakulär“ von Augsburg aber ungefährlich. Die Souveränität von Schäfer „zwang“ Hahn dazu , nicht nur aufs Tor , sondern gezielter zu schießen. Die anderen Paraden sahen vielleicht spektakulär aus, aber…. wir haben einen guten Torwart hinten drin stehen, der deutlch weniger Fehler macht als nahezu alle anderen Torhüter, weil er kein Selbstdarsteller ist! Er kann das Risiko besser einschätzen als die meisten seiner Zunft. Und er geht ganz wenig Risiko. Das allein macht die gesamte Abwehr deutlich stabiler. Dazu noch Pino…

      Trotzdem steigt wegen morgen eine gewisse Nervosität auf. Es ist spannend zu sehen, wie die Mannschaft mit dieser Situation umgeht. Deswegen hoffe ich, dass ein schnelles Tor für den Glubb fällt. Dann wird es wohl deutlich entspannter werden.

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    • Armin: Übrigens Juwe, ich glaube Dir ist eines bei Verbeek nicht aufgefallen, in den letzten Minuten lässt Verbeek immer auf Sieg spielen, sprich, wenn wir hinten liegen, dann machen wir dann auf, deshalb auch die Idee mit der defensiven Dreierkette statt Viererkette um noch einen Spieler mehr in die Offensive zu bekommen. Verbeek ist es egal ob wir dann noch ein oder zwei Tore fangen. Wichtiger als eine Niederlage im Zaume zu halten ist ihm die Chance auf den Sieg.

      Das muß man aber nicht tun, wenn man 15min vor Ende 3:1 führt.
      In einem Punkt gebe ich dir sogar recht, ich habe einige Wechsel von Verbeek nie verstanden. Besonders in Hannover, aber das wurde zur Genüge diskutiert, da hat eben jeder seine Meinung.

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  • Ich glaube, gerade das Augsburg-Spiel taugt ungefähr soviel zur Einschätzung der Lage wie das Bayern-Spiel. Nämlich überhaupt nicht.

    Nach den ersten beiden Spielen konnte man vielleicht sagen, daß wir in der Defensive immer noch um dämliche Gegentore betteln, dafür aber flüssiger kontern. Bei der auf 5 Positionen veränderten Mannschaft in Augsburg war dann von flüssigen Kontern auch nichts mehr zu sehen.

    Ich sehe den Sieg in Augsburg trotzdem noch immer mehr verdient als glücklich. Wäre Augsburg der Club und der hätte auf diese Weise zuhause verloren, dann würde hier der Baum brennen. 70 Minuten dem Gegner hinterherrennen und in die Hacken steigen reicht einfach nicht.

    Wenn man überhaupt etwas feststellen kann, dann daß die Mannschaft ruhiger geworden ist. Vieles wirkt nicht mehr so hastig. Das dürfte dann auch mit ein Grund dafür sein, daß auch mit weniger Chancen mehr Tore geschossen werden.

    Hoffen wir, daß Letzteres noch ein wenig anhält. 5 Siege plus 2 Unentschieden fehlen noch…

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    • Nick:
      5 Siege plus 2 Unentschieden fehlen noch…

      Mein Urin, gerührt mit dem Kot meiner Katze und geschüttelt mit dem Kaffeesatz der Hexe, die sich meine Nachbarin nennt, sagt mir absolut eindeutig, dass für den Klassenerhalt dieses Jahr weniger reichen werden als 37 Punkte.. 😉

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  • ein wirklich sehr interessanter Gedanke! Alle, die wir in der Vorrunde schon gute Spiele unter Verbeek gesehen haben, hatten einfach intuitiv bereits die guten Spielanlagen erkannt, die sich erst etwas später am Platz manifestierten!

    Na ja so intuitiv war das auch wieder nicht, schon im Spiel gegen Stuttgart konnte man die Spielidee von Verbeek erkennen, sprich wir standen höher und wollten auch selbst das Spiel machen. Hecking richtete sein Spiel extrem am Gegner aus, je nachdem ob der vermeintlich auf Augenhöhe ist oder darüber. Vielleicht ist Wiesinger auch etwas an dieser „Tradition“ gescheitert. Allerdings bin ich immer noch der Meinung, dass Wiesinger offensiver spielen lassen wollte aber nicht genau wusste wie. Reutershahn dürfte ihm da auch keine große Hilfe gewesen sein, dessen erfolgreichste Zeit war die mit Funkel in Frankfurt. Die Ära endete ja dann mit der Trennung, weil man in Frankfurt absolut keinen Bock mehr auf die defensive Spielweise dieses Duos hatte.

    Allerdings muss man auch sagen, dass der Traum von der offensiveren Spielweise dann nach einem Hoch in der Hinrunde unter Skibbe krachend scheiterte und am Ende auch noch die Peinlichkeit mit Daum dazu kam. Frankfurt hatte damals sicher keine schlechten Spieler und Skibbe ist vielleicht kein Wundertrainer, aber er war doch in Leverkusen und Dortmund erfolgreich, also sicher kein ganz schlechter.

    Auch daran sieht man wie schwierig eine solche Operation am „offenen Herzen“ ist, die Spielweise zu ändern. Eigentlich muss man sagen, das Scheitern Wiesingers war von Anfang an vorgezeichnet. Selbst ein van Gala scheiterte irgendwann in München, das Beharrungsverhalten in der Mannschaft und in der Vereinsführung ist doch immens.

    Zurück zu Verbeek, zu erkennen, dass er eine Idee vom Spiel hat und dass er diese der Mannschaft erklären kann, hat man von Anfang an gesehen. Was fast einem kleinen Wunder gleich kam ist die Tatsache, dass ihm die Mannschaft folgt, obwohl der richtige Erfolg ausblieb. Erfolge sind doch immer das beste Argument eines Trainers, wenn es ein Trainer schafft auch ohne richtigen Erfolg eine Mannschaft von sich zu überzeugen, dann muss das ein sehr guter „Fußball-Lehrer“ sein, aber auch ein sehr guter „Menschenfänger“. Sprich man konnte schon davon ausgehen, dass der Erfolg in der Rückrunde kommen musste. Allerdings blieb natürlich die große Frage langt der kommende Erfolg den Absturz in die zweite Liga zu verhindern? Dafür gab es natürlich keine Garantie.

    Trotzdem war es diese Gemengenlage, die auch dazu führte, dass es in Nürnberg so ruhig blieb, dass Öffentlichkeit und veröffentlichte Meinung so lange hinter Verbeeks Weg stand. (Natürlich auch jetzt noch steht, aber mit Erfolgen, wie aktuell ist das auch normal)

    Also die bessere Spielanlage in der Vorrunde zu erkennen war nicht schwer, da brauchte es keine große Intuition. Ob diese verbesserte Spielanlage auch genügt die Liga zu halten, darüber konnte man sich in der Vorrunde natürlich immer noch streiten, kann man auch jetzt noch, wir haben erst 20 Punkte, damit ist noch keiner in der Liga geblieben. Übrigens denke ich nicht, dass dieses Jahr so extrem wenige Punkte genügen um den 15. Platz zu erreichen, wie hier teilweise gepostet.

    Es ist doch jedes Jahr gleich, am Ende der Saison erreichen, die die hinten stehen sehr oft bessere Ergebnisse, weil sie gegen Mannschaften spielen bei denen es um nichts mehr geht. Könnte diesmal vielleicht wirklich anders sein, weil das obere Drittel um EL oder CL spielt und der ganze Rest spielt gegen den Abstieg, die „graue Masse“ scheint nicht recht vorhanden, wenn man evtl. von Hertha und Augsburg absieht. Ganz durch sind die aber auch noch nicht.

    Insofern könnte Stefan mit seiner Behauptung 32 Punkte reichen doch recht haben, ich glaube es noch nicht.

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  • Nachdem ich doch schon sehr aufs Spiel hinfiebere und mich ablenken wollte, hab ich mir wirklich mal die Mühe gemacht die Daten aus XXandls/Alexanders Link zu analysieren für die 7 Spiele in der Hinrunde und die 4 in der Rückrunde. Ich hab die Strafraumgrenze als Unterschied genommen, sonst wüßte ich nicht, wie man da unterscheiden soll, weil es ja innerhalb des Strafraums auch noch drauf ankäme, wie der Ball dorthin gekommen ist, wieviele Verteidiger noch da sind, wieviele Schüsse wirklich nur aufgrund des Unvermögens des Torschützen nicht im Tor gelandet sind.
    Dabei kamen folgende Torschußdaten der Gegner raus(der erste Wert ein Schuß innerhalb, der andere außerhalb der Strafraumgrenze und dann der Gesamtwert)
    Stuttgart 8:2=10
    Freiburg 7:6=13
    Wolfsburg 9:13=22
    Leverkusen 10:7=17
    Gladbach 7:5=12
    Hannover 11:7=19
    Schalke 4:4=8
    Hoffenheim 7:4=11
    Hertha 6:7=13
    München 11:8=19
    Augsburg 8:3=11

    D.h.: im Schnitt gab es in den Spielen der Hinrunde 8 Torschüsse pro Spiel von innerhalb der Strafraums und 6,2 von außerhalb.
    In der Hinrunde war das Verhältnis innen:gesamt 0,56 außen:gesamt 0,44

    In den ersten 4 Spielen der Rückrunde gab es innerhalb des Strafraums im Schnitt ebenfalls 8 Schüsse pro Spiel, 5,5 von außerhalb. Das Verhältnis lag bei 0,59 zu 0,41

    Wenn ich die Werte der von mir in der Hinrunde als gut empfundenen Spiele nehm (Gladbach, Hannover, Freiburg), gab es da von den Gegnern im Strafraum 25 Torschüsse, d.h. pro Spiel 8,3 und von außerhalb 18, d.h. 6 pro Spiel. Das Verhältnis lag bei 0,58 zu 0,42

    Wenn ich bei den Rückrundenspielen das Bayernspiel rausrechne, waren das 21 Torschüsse aus dem Strafraum d.h. 7 pro Spiel und von außerhalb 14, d.h. 4,6 pro Spiel. Das Verhältnis lag bei 0,6 zu 0,4

    Und daraus erkenn ich jetzt nach wie vor nicht wirklich, daß sich in der Defensive viel verändert hat im Strafraumbereich.
    Allenfalls, daß der Club ohne das Bayernspiel einfach insgesamt weniger Torschüsse zuläßt. Wobei dann Juwe recht hat, daß sich das eben seit der Winterpause noch weiter verbessert hat. Das mag aber auch daran liegen, daß unsere Spieler jetzt doch mehr Ballbesitz haben und sich im Passspiel verbessert haben. Und weniger Gefahr laufen, durch unnötige Ballverluste im Mittelfeld gefährliche Konter der Gegner zu riskieren.

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    • Beate60

      Jetzt müssen wir uns den Dr. teilen, wobei Du Dir deutlich mehr Arbeit gemacht hast. 😉
      Meine Werte sind übrigens deshalb von Deinen abweichend, weil ich die Option „aus dem Strafraumbereich“ genommen habe, und da werden vernünftigerweise auch die mitgezählt, die von knapp außerhalb kommen.

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      • Claus,

        wobei du dann mehr xxandl`s Anforderungskriterien erfüllt haben dürftest 😀
        Und ich hab Mainz vergessen.Und dann noch der Fehler bei Augsburg bin ich wohl durchgefallen

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        • Beate60

          So wird das nichts mit dem summa cum laude. 😉
          Viel Spaß nachher! Und auf eine Defensive wie gegen Schalke und eine Offensive wie gegen Hoffenheim! 😉
          Letztere war mit 16 Torschüssen, 7 on Target und 4 davon drin wahrlich nicht so schlecht.

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          • Claus,

            Danke ich hoff auch, daß die Statistik sich nach dem Spiel weiter verbessert, denn wenn deine Zahlen stimmen (was ich jetzt nicht nachgeprüft habe), dann hab ich mich ja deutlich in Richtung Juwe`s Argumentation geirrt mit 11 statt 3 Toren der Augsburger außerhalb des Strafraums. Und dann wär seine These ja fast schon widerlegt, oder bin ich jetzt total konfus?

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            • Beate60

              Nein. In Deiner Tabelle muss stehen:
              Augsburg 7:11=18
              Bei so einem Gewitter muss man beim Zählen schon voll konzentriert sein. Dass es so übel war, war mir jetzt vom Eindruck her auch nicht bewusst. Dass kann aber auch daher kommen, dass viele Schüsse deutlich daneben gingen oder geblockt wurden. Aber von den Zahlen her so schlecht wie gegen die Bayern, nur dass die Bayern mehr Schüsse aus dem Strafraum hatten.

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          • Claus:
            Beate60

            So wird das nichts mit dem summa cum laude. ;-)
            Viel Spaß nachher! Und auf eine Defensive wie gegen Schalke und eine Offensive wie gegen Hoffenheim! ;-)
            Letztere war mit 16 Torschüssen, 7 on Target und 4 davon drin wahrlich nicht so schlecht.

            Jedenfalls habt ihr beiden ne interessante Auswertung gemacht. Danke. Wobei man auch danach wahrscheinlich nur das daraus lesen kann, was man daraus lesen will – aber so sind nun mal Statistiken. 🙂

            Es ist ja auch nicht so, dass man nun den Beweis antreten wollte, dass vorher alles super war. Das meinte ich mit Schwarz-Weiß-Muster. Nur weil einer behauptet vorher sei die „miese Defensive“ gewesen, die heute so sattelfest ist, und man sagt: Naja, so war es ja nun auch nicht. Heißt das ja nicht im Umkehrschluss, dass man da keine Entwicklung gesehen hätte. Natürlich hat sich da Verbeeks Arbeit mit der Mannschaft bezahlt gemacht, natürlich merkt man dem Team an, dass sie nun taktisch weiter ist, natürlich tun da auch die Erfolgserlebnisse aus Liga und Vorbereitung ihr übriges. Nur wurde eben viel vom (möglichen) Effekt davon aufgefressen, dass man nicht auf seine besten Leute setzen kann und dauernd umstellen und improvisieren muss.

            Und daher könnte man aus der unklaren Daten-Lage auch genau so trefflich schließen: Da sich kein eindeutiges Bild ergibt, kann man eben auch keine These daraus ableiten. Und nix anderes wurde von hier auch gesagt: Vor der Pause wie danach gab es Verbesserungen, die mal dem einen mal dem anderen geschuldet waren. Die Ergebnisse daraus als zwingend abzuleiten halte ich dagegen nach wie vor genau so gewagt wie eine Prognose für die nächsten Spiele.

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            • Alexander Endl | Clubfans United: Die Ergebnisse daraus als zwingend abzuleiten halte ich dagegen nach wie vor genau so gewagt wie eine Prognose für die nächsten Spiele.

              Das ist aber genau der Witz bei wissenschaftlichen Arbeiten: Dass man Prognosen ableitet, die dann überprüft werden können und bei richtiger Vorraussage die These stützen.
              Wenn meine These stimmt, würde es in dieser seltsamen Statistik wieder eine Verschlechterung geben, wenn Pino ausfallen sollte (was hoffentlich nicht passiert), und Pogerl wieder auf IV kommt.

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    • Beate60

      Bei Augsburg hast Du die beiden Mannschaften verwechselt, das ist die Statistik vom Club. Augsburg hatte insgesamt 18 Torschüsse, 6 davon „on Target“, also genauso schlecht wie gegen die Bayern.

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  • Aber zum Glück hab ich ja die Erklräung schon vorab geliefert: mit zuviel Adrenalin kann man schlechter solche Statistiken bearbeiten 😀

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  • Übrigens bin ich mal sehr gespannt wie heute Abend dann die Meinungen gehen. These: Gewinnen wir, war es eine Fortsetzung der tollen Rückrunde, verlieren wir, war es ein Rückfall. Der tatsächliche Spielverlauf wird dann wieder mal dem ganzen hingebogen. Spielen wir viele Chancen raus, treffen aber nicht und verlieren, war Braunschweig einfach effizienter, spielen wir schlecht und gewinnen trotzdem, waren wir halt kaltschnäuzig. Kriegen wir viele Chancen gegen uns und gewinnen trotzdem, zeigte sich unsere Defensive sattelfest, verlieren wir aber, … usw. Das Ergebnis macht den Spin am Ende. Da bin ich mir sicher.

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      • Claus: Oder Braunschweig hatte halt keinen Bock.
        Mein absolutes Lieblings-”Argument”.

        Schön daß du dir etwas aus dem Zusammenhang herauspickst, daß dir so gut gefällt, ich kann dich aber beruhigen. Braunschweig wird heute sicherlich richtig Bock haben.

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  • ich kann dich aber beruhigen. Braunschweig wird heute sicherlich richtig Bock haben.

    Das beruhigt mich aber gar nicht.

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    • Armin

      Hey, Du warst doch DER Rückrundenoptimist. Jetzt bloß nicht in die Hose machen.

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  • Es ist ja auch nicht so, dass man nun den Beweis antreten wollte, dass vorher alles super war. Das meinte ich mit Schwarz-Weiß-Muster. Nur weil einer behauptet vorher sei die “miese Defensive” gewesen, die heute so sattelfest ist, und man sagt: Naja, so war es ja nun auch nicht. Heißt das ja nicht im Umkehrschluss, dass man da keine Entwicklung gesehen hätte. Natürlich hat sich da Verbeeks Arbeit mit der Mannschaft bezahlt gemacht, natürlich merkt man dem Team an, dass sie nun taktisch weiter ist, natürlich tun da auch die Erfolgserlebnisse aus Liga und Vorbereitung ihr übriges. Nur wurde eben viel vom (möglichen) Effekt davon aufgefressen, dass man nicht auf seine besten Leute setzen kann und dauernd umstellen und improvisieren muss.

    Jeder Mensch sucht nach Gründen warum bestimmte Dinge passieren, früher hat man gern die Sterne befragt, oder aus den Eingeweiden von Tieren gelesen um herauszufinden wie etwas passiert. Wenn dann zwei Dinge gleichzeitig passieren, dann ist der Mensch dazu geneigt, dass er eine kausale Korrelation herstellt. Dass zwei Dinge einfach zufällig gleichzeitig passieren wollen wir ungern wahrhaben. Wie wir Menschen den Zufall immer schon gern ausschließen wollten, sei es durch Magie oder durch die Herstellung von Kausalitäten.

    Deshalb finde ich es so genial, wenn Verbeek sagt, man kann halt nur 80% durch eigene Arbeit beeinflussen, das heißt ja nicht, dass man diese 80% deshalb nicht leisten soll, weil man die letzten 20% eben nicht beeinflussen kann.

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  • Ich war zwei Tage mit einer Bombenerkältung und Fieber krank im Bett gelegen, musste für heute sogar meine DK weitergeben und schaffe es nicht mal zum LOISL, sondern muss mal wieder mit „Heute in der Allianz-Arena“ vorlieb nehmen.

    Deshalb habe ich mir zur inhaltlichen Vorbereitung auf das Spiel (und zur Beschleunigung des Genesungsprozesses nach dem Motto: der CLUB hilft immer!) im Kompaktverfahren die Beiträge der letzten drei Tage angeschaut, und bin dabei zu dem vielleicht vom abklingenden Fieber beeinflussten Gedanken gekommen, ob es sein kann, dass das, was der Gebhart in der Mannschaft darstellt, der juwe hier im Blog darstellt – so rein kommunikationstechnisch gesehen…

    Fussball ist ein Spiel ist ein Spiel ist ein Spiel… und Statistiken der gleichermaßen berechtigte wie hilflose Versuch des Menschen, hoch-komplexe Abläufe in wissenschaftliche und damit nachvollziehbare und erklärbare Daten zu verwandeln… ob diese Daten dann auch Spielverlauf, Ergebnis und „Schönheit“ des Spiels erklären ist meist eine ganz andere Frage… insofern sollte man und frau es mit den statistischen Auswertungen und Vergleichen und deren Aussagekraft auch nicht übertreiben…
    Ich halte es da lieber mit dem 1. Belschanovschen Gesetz – besonders heute.

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    • Manni der Libero:
      …ob es sein kann, dass das, was der Gebhart in der Mannschaft darstellt, der juwe hier im Blog darstellt – so rein kommunikationstechnisch gesehen…

      Eine steile These. Kannst Du die belegen?
      Gute Besserung beim Clubspiel vor dem Fernseher!

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      • Claus: Eine steile These. Kannst Du die belegen?

        Steile Thesen verzichten in der Regel auf Begründungen. Sie sollen die Gesprächsteilnehmer aus der Reserve locken und die Diskussion forcieren… habe ich einstmals im Deutsch-LK gelernt…
        Danke für die Genesungswünsche – Salbei- und Pfefferminztee zum Fußball hatte ich auch schon Jahrzehnte nicht mehr…

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  • Hey, Du warst doch DER Rückrundenoptimist. Jetzt bloß nicht in die Hose machen.

    Warum WAR ich Rückrundenoptimist? Wenn dann bin ich es, nur eine Aussage, dass Braunschweig sehr engagiert sein wird, kann doch einen Clubfan nicht beruhigen. Gleichwohl habe ich natürlich auch keine Angst vor engagierten Braunschweigern. Wenn alles normal läuft schlagen wir die zuhause und holen den zwölften von 30 Rückrundenpunkten.

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    • Armin: Warum WAR ich Rückrundenoptimist?

      In der Hinrunde, habe ich vergessen dazu zu schreiben.

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  • Manni der Libero,

    Zum Glück hattest Du die Bombenerkältung nicht schon ein paar Wochen früher. Dass der Club da zur Besserung der Befindlichkeit beigetragen hätte bezweifle ich sehr…
    Aber jetzt gibt’s ja eine feine neue Medizin. Also: Immer brav zwei Halbzeiten „Verbeek“ einnehmen, dann wird schon wieder – gute Besserung!

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    • Markazero: Aber jetzt gibt’s ja eine feine neue Medizin. Also: Immer brav zwei Halbzeiten “Verbeek” einnehmen,

      Danke – hoffentlich reicht die Medizin auch für die nächsten Wochen…

      Immerhin: Gebhart (lt fcn.de) in der Startelf – hoffentlich haben sie gut und ausreichend kommuniziert, er und der Medizin-Mann…

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  • … und Pannen Pelle hat wieder mal ganze Arbeit geleistet! So ein unbedarfter Trottel, dieser Pannen-Schwede. Und Schäfer fängt Fliegen im Fünfer! Schäfer raus!

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    • Wiesenhahn:
      … und Pannen Pelle hat wieder mal ganze Arbeit geleistet! So ein unbedarfter Trottel, dieser Pannen-Schwede. Und Schäfer fängt Fliegen im Fünfer! Schäfer raus!

      Kannst du mir erklären, worin der Fehler von Nielsson lag? Ich habe nicht mal einen Kontakt gesehen, eher eine „Schutzschwalbe“.

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    • Wiesenhahn:
      … und Pannen Pelle hat wieder mal ganze Arbeit geleistet! So ein unbedarfter Trottel, dieser Pannen-Schwede. Und Schäfer fängt Fliegen im Fünfer! Schäfer raus!

      Boah, du bist echt der volle Durchblicker!!! Gratulation

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  • Da ist es wieder! Die Schiris verpfeiffen wieder die Partie!

    Die rote Karte ist ein Witz!

    Und dann fällt auch noch das Gegentor.

    Vielen Dank, Schiri!

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  • Ich hoffe, die Mannschaft wacht jetzt mal auf!
    Jetzt ist kämpfen und offensiv spielen angesagt!

    Was? Keine 2. rote Karte gegen uns?
    Was ist denn los, Schiri?

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  • Hat unsere Mannschaft nicht mitbekommen, wie gut Kumbela ist? Vielleicht hätten sie mal das Spiel der Braunschweiger gegen Hamburg anschauen sollen.

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  • …. Kein anderer Verein würde einem limitierten Kicker wie dem Saarländer Frantz eine Chance bieten! Frantz raus!

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  • Ich möchte echt wissen, wieviel Kohle der Schiri dafür bekommen hat!

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    • Frank:

      Ich möchte echt wissen, wieviel Kohle der Schiri dafür bekommen hat!

      Und wieviel hat Frantz für das Anspiel auf den Braunschweiger gekriegt?

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  • Die 2. Halbzeit muss gaaaaanz anders werden, sonst sieht’s düster aus.

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  • eigentlich wieder mal ein typisches Club Spiel. Du könntest den Befreiungsschlag schaffen und was ist dann……………..
    -Schiri
    -Pech
    -Konkurrenz gewinnt
    und man steckt wieder voll drin.

    Was ich nur nicht verstehe – da pfeifft ein junger Schiri so ein Spiel und die Arroganz kommt ihm aus den Ohren raus

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    • clubererhans,

      Also tut mir leid der Schiedsrichter kann für den schwachen und harmlosen Club am aller wenigsten. Was die Defensive sich heute zusammenspielt treibt einen die Zornesröte ins Gesicht. Läuferisch und kämpferisch ist Braunschweig in der 1Hz. eine Klasse besser als der Club.

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  • Au weia. Unschön auch die anderen Ergebnisse. Bittere Medizin. Wahrscheinlich hilft wirklich nur eine Radikalkur: ALLE RAUS!!! Schäfer, Frantz, Verbeek, Bader, Woy und all die anderen Totalversager!!! ?
    So, und jetzt wird bitte gedreht.

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    • Markazero:
      Au weia. Unschön auch die anderen Ergebnisse. Bittere Medizin. Wahrscheinlich hilft wirklich nur eine Radikalkur: ALLE RAUS!!! Schäfer, Frantz, Verbeek, Bader, Woy und all die anderen Totalversager!!! ?
      So, und jetzt wird bitte gedreht.

      SCHÄFER?
      Da muss einer nackt auf Knien zum Stadion kriechen und um Verzeihung bitten!!!

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  • Der Tabellenletzte war vom Anpfiff weg in allen Belangen überlegen.

    Was für eine grausam schwache Vorstellung unserer Mannschaft! So blöd wie unsere Mannschaft bei dem Eckball zum 0:1 muss man sich erstmal anstellen!

    Trotz der Unterzahl gilt: Verlieren verboten!

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  • @Kugelblitz

    Nilsson ist zu langsam und deswegen hat er sich beim Braunschweiger eingehakt (wie die Wiederholung zeigt!)

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    • Wiesenhahn,

      Also, hab mir die Wiederholung nun 3x angesehen. Beide hakeln ne ganze Weile, dann hört Nilsson auf und der Braunschweiger entscheidet sich sichtbar jetzt besser mal hinzufallen. Allerdings erst eine ganze Weile nach dem Hakeln. Somit für mich eine klare Schwalbe.

      Und jetzt wollt ich grad über den Club selbst schimpfen, da schießt Kio das 1:1!

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  • Oh Mann – unser Glubb!

    Jetzt bitte weiter so, nicht nachlassen, keinen Gegentreffer mehr und Drmic noch eins schießen lassen ;)))

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  • Das gibt es doch wohl nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Nehm mal einer den Schiri raus!
    Das war wieder nichts!

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    • Armin:
      Schäfer Fußballgott

      Warst schneller… Unglaublich, unser Torwart

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  • Der Club schreib heute wieder mal Geschichte in Sachen kuriose Spiele!

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  • Der Schiri versucht alles, Fußballgott Schäfer stemmt sich gegen die 13 Braunschweiger

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  • Bringt er jetzt auch nocht Pogatetz?
    Warum das denn?
    Und vor allem: für wen?

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  • Bei dem Schiri bekommt jeder einen Elfer!

    Das gibt es doch nicht!

    3 Elfer und alle 3 verschossen!

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  • Also diese Abwehr außer Pinola und Schäfer ist heute absolut unterirdisch schlecht. Kiyo verschießt Elfmeter. Absolut verrücktes Spiel!!!!

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  • Neue Taktik:

    In den 16er laufen und sich fallen lassen!

    UND dann den Elfer versenken.

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    • Armin:
      Warum schießt Drmic den Elfer nicht?

      Vielleicht gibt es ja noch ein paar Elfer in diesem Spiel

      Stimmt! Ich hätte es ihm zugetraut, dass er ihn eiskalt reinmacht. Und noch dazu zählt bei ihm jedes Tor in der Torjägerstatistik.
      Er hätte es verdient.

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    • Armin:
      Warum schießt Drmic den Elfer nicht?

      Armin,

      Weil Kyo der eingeteilte Schütze ist… In Berlin hat Drmic nur geschossen, weil Kyo schon draussen war…

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      • sneck: Armin,

        Weil Kyo der eingeteilte Schütze ist… In Berlin hat Drmic nur geschossen, weil Kyo schon draussen war…

        Dann sollte mal vielleicht mal Drmic als Schützen einteilen.

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      • sneck: Armin,

        Weil Kyo der eingeteilte Schütze ist… In Berlin hat Drmic nur geschossen, weil Kyo schon draussen war…

        War diesmal ein wenig unglücklich. Eigentlich wollte Verbeek schon wechseln, aber dann hat er doch noch Kyiotake den Elfer schießen lassen wollen.
        Unglücklich? Nein superkalliphragilistisch explialligorisch oder so ähnlich 😀 😀 😀 😀 😀

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    • Armin: Warum schießt Drmic den Elfer nicht?

      Womöglich hat Kiyo entgegen einer Absprache eigenmächtig/eigensinnig agiert – deshalb mit sofortiger Auswechslung bestraft???

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  • Welch eine geile Szene von Drmic!!

    Fallrückzieher als Steilpass auf Pino!

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    • belschanov: Freunde, wie geht’s euch!?

      Bin jetzt auf Kamillentee umgestiegen – einfach zu aufregend, selbst am Radio. Erneut ganz wichtiger Dreier – und wie hat Verbeek der Mannschaft eine solche Moral implementiert… sensationell, und immer ein anderer Spieler überrascht mit Glanztaten. Also, ich bereue diese Liebe nicht!

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    • belschanov:
      Freunde, wie geht’s euch!?

      Jetzt genial…

      Aber ich muss den aspruch aendern in…

      Diese Liebe bringt mich nochmal irgendwann um…

      Was für. Ein Herzkasperspiel!!! 🙂

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    • belschanov,

      Wenn das so weitergeht, muss der Text irgendwann geändert werden in „Ich überlebe diese Liebe nicht.“war das anstrengend ab Minute 46 bis zum Ende pures Adrenalin.Sitzen ging nicht owohl ichvollkommen ersxhoöpft war.Pinola und Schäfer sesensationell. 😀 😀

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  • Ein Waaaaahnsinnsspiel!!!!!!

    In der 1. Halbzeit eine unberechtigte rote Karte,
    die Mannschaft war grottenschlecht, Elfer bekommen,
    insgesamt 3 Elfer, alle 3 nicht verwandelt (neuer Rekord in der Bundesligageschichte) Schäfer hält in diesem Spiel soviel Elfer wie in seiner ganzen Laufbahn zuvor!
    Danach in der 2. Halbzeit mit Blitzstart. In Unterzahl das Spiel gedreht! Da bleibt einem die Luft weg!

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  • Ich hab des Spiel zwar nur im Live-Ticker verfolgt aber ich bin kaputt und brauch neue Nerven.

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  • Was ist denn mit Dortmund los??
    Die verlieren gegen den HSV 0:3 !!!!!!!

    Wie gibt es das denn?

    Was hat Slomka mit dieser verunsicherten Mannschaft angestellt?

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  • Mein „So, und jetzt wird bitte gedreht.“ zur Halbzeit war zwar echt ernst gemeint, aber dieser Blitzstart, diese Elfer, dieses ganze… Ding… und alles nur über WDR 2 und Ticker… die anderen Spiele… Liegt das am Alter, an dem, was dieser Club einem schon alles geboten hat, sprich „Erfahrung“, oder… ich wass aa ned, komischerweise war ich relativ entspannt… gelogen… bin fix und alle, mal wieder Geschichte geschrieben… ENIG, dieser Club!!!

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  • Ich habe gerade mal einen Blick auf die Rückrundentabelle geworfen. Und welcher Verein steht da auf Platz 3 (direkt hinter den Bayern) ?

    UNSER CLUB!!!

    Ahhh… tut das gut!

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  • Ein Wahnsinn! So was habe ich noch nicht erlebt, ich glaub, meine Haare sind heute ergraut…
    Wir sind der Club!

    Jetz erst mal 1 Schnäpsla und 3 Kippen gleichzeitig….

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