Clubcast Folge 15 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

Folge 15 des FCN-Podcast von und mit Clubfans United

Heute mit den Themen: +++ Niederlage gegen Werder Bremen: Brotlose Kunst oder hartes Brot? +++ Trainer zufrieden: Gelobtes Verlieren? +++ Krankenakte: Aus dem Lazarett +++ BILDchen-gate: Grundkurs Social Media für Drmic und Gebhart +++ Orakel verrät: Das bringen die Wochen der Wahrheit +++ HSV: Warum der Dino besser liegt +++ Drmic: Aus der FCN-Transfergeschichte lernen +++ Fairness-Preis für Eckball vergeben +++ Die Max-Rubrik: Bayern, Sammer, DFB und andere unnötige Themen +++ Wünsche für die „Es wird eng-Wochen“ +++

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78 Gedanken zu „Clubcast Folge 15 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

  • Guter Podcast. Danke
    Das mit dem Eckball von Kyiotake wurde übrigens während des Spiels von den Fans ja gar nicht erfasst. Es war die Überzeugung, das lag am Schiedsrichter, daß der UNS die Ecke verwehrt. Insofern hat es in diesen Minuten nachdem dann auch noch der mögliche Elfer gegen Drmic nicht gegeben wurde eine ziemliche Wut auf die Schiedsrichter aufgebaut.
    Ist meiner Meinung nach ein Zusatzargument für den Videobeweis. Denn damit wird ein wenig mehr Objektivität bei solchen strittigen Entscheidungen erreicht, und man den Männern mit der Pfeife nicht mehr so leicht Parteilichkeit unterstellen. Würde denen meiner Meinung nach viel Druck nehmen.

  • Eine Sache.

    Klar macht Feulner solche Fehler wie Campana nicht.
    Das liegt daran, dass er derlei Pässe einfach nicht spielt. Er macht imn Schnitt 20 im Spiel, 3/4 davon ohne Raumgewinn.

    Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann.

    • p1ddly:
      Eine Sache.

      Klar macht Feulner solche Fehler wie Campana nicht.
      Das liegt daran, dass er derlei Pässe einfach nicht spielt. Er macht imn Schnitt 20 im Spiel, 3/4 davon ohne Raumgewinn.

      Ich finde nicht, dass man das vergleichen kann.

      D’accord. Sagten wir aber auch, wenn auch nicht im direkten Zusammenhang. Campana macht eben das Ungewöhnliche, das ist für den Gegner schwerer, aber wenn es schief geht auch für die eigene Mannschaft. Feulner und Hasebe – und darum ging es bei der Frage – hätten aber auch in der Situation nicht sowas versucht, das lehrt dann halt auch die Erfahrung. Querpass zentral Mittelfeld im 2. Viertel in der Vorwärtsbewegung – da müssen auch bei Campana zukünftig schon alle Warnlampen angehen. Seine Kreativität soll er behalten – aber lieber im 3. und 4. Viertel des Platzes.

      • Alexander Endl | Clubfans United

        Ich kann mich auch täuschen, aber mir kam es zumindest in der 1. HZ so vor, als ob Frantz immer vor Campaña war, was ich auch nicht so ganz verstanden habe. Ich hätte eher gedacht, dass Frantz die defensive 6 gibt und Campaña sich eher in die Offensive einschaltet. Aber gut, häufig genug waren alle außer unserem TW in des Gegeners Hälfte.

  • @Claus:

    Das mit Frantz und Campana habe ich auch so gesehen. Frantz war bei Ballbesitz offensiver als der Spanier, oft tauchte Frantz auch den Flügeln auf (besonders links), wo er zusammen mit den beiden Außenbahnspielern ein Dreieck bildete (so meine Wahrnehmung).

    • belschanov

      Da stellt sich also die Frage, warum Frantz als eingespielter 6er nicht weiter hinten bleibt.
      Oder war das die von Verbeek gelobte Antwort auf die unerwartete Bremer Raute?

  • Neuer Podcast schon am Montag. Na, dann hat mein „Anschiss“ letztens ja was gebracht. 😉

    Vielen Dank und weitermachen!

  • Mich kotzt diese Scheinheiligkeit von Hoeneß und seinen Anwälten ganz arg an. Wenn er wirklich ehrlich bereuen würde, würde er sich unabhängig vom Urteil bereit erklären, alle seine Steuerschulden zurückzuzahlen, auch die, die verjährt sind. Er würde den Erben seines „Freundes“ das Zockergeld zurückzahlen und er würde detailliert offenlegen, von wem er was und aus welchen Gründen erhalten hat.
    So geht es ihm doch nur um eines: möglichst billig aus der Nummer rauszukommen.

      • Alex,

        Selbst wenn er verurteilt werden würde, wäre doch der allgmeine Tenor „der arme Uli Hoeneß, so ein toller Mensch, der so vielen Menschen geholfen hat und jetzt vom Richter so hart bestraft wird“. Und es würde alles getan, um ihm möglichst bald Hafterleichterungen und Freigang zu ermöglichen.
        Von den Medien kommt doch kaum einer auf die Idee mal gegenzurechnen, wieviel Geld er hinterzogen hat und wieviel er für wohltätige Zwecke ausgegeben hat. Letztlich hat er sich zu Unrecht bereichert und dann noch in seiner Selbstherrlichkeit entschieden, wer seine Wohltätigkeit verdient.
        ich würde auch zu gern wissen, wie sehr der FC Bayern von der Unredlichkeit seines jahrelangen Managers profitiert hat. Aber auch das wird man nie erfahren.

        • Beate60: ich würde auch zu gern wissen, wie sehr der FC Bayern von der Unredlichkeit seines jahrelangen Managers profitiert hat. Aber auch das wird man nie erfahren.

          Einen Gesamt-Zusammenhang will keiner herstellen. Irgendwo las ich, dass man auch fragen könnte, ob ein Zusammenhang zwischen dem Geld und dem Ausrüstervertrag mit adidas statt Nike bestehen würde. Oder ob das Spielgeld bei einem, dessen Leben der Verein ist, nicht auch doch das Spielgeld für selbigen war… Fragt keiner, weil keiner Interesse daran hat.

        • Beate60: Selbst wenn er verurteilt werden würde, wäre doch der allgmeine Tenor “der arme Uli Hoeneß, so ein toller Mensch, der so vielen Menschen geholfen hat und jetzt vom Richter so hart bestraft wird”.

          Mafiosi sind im Privatleben ja auch ganz liebevolle Familienmenschen 😎

  • „Guardiola: Gewinnen für Uli Hoeneß“

    Ist Uli H. denn krank? Oder wurde er Opfer? Oder steht er nicht wegen einer Straftat vor Gericht? Im privaten Rahmen ist es ja ok, wenn man auch dem Straftäter moralisch beisteht, aber das ganze Umfeld klingt ja so, als sei dem Uli ein Unglück zugestoßen.

    3 Mio. hinterzogen? 15 Mio? Vielleicht sogar 70 Mio.? Kein Problem in München. Oder wie es der Kaiser sagt: „Ich weiß, dass das keine Absicht war, Uli ist in diesen Dingen ein Schlamper. Ich kann nur hoffen, dass das Gericht sich von der menschlichen Seite zeigt, denn der Uli ist ein wunderbarer Mensch.“

    Der ‚wunderbare Mensch‘ hat sich nach unseren Gesetzen offenbar einer schweren Straftat schuldig gemacht, die mit dem härtesten geahndet wird, was wir in unserem Rechtssystem zulassen: Freiheitsentzug. Alles nur halb so wild, wenn man bisschen sozial engagiert war? Oder wie einer twitterte: Sollen jetzt Bankräuber vor dem Bruch kleinen Kindern ein Eis kaufen, damit sie Strafmilderung erwarten dürfen? – Mag Steuerhinterziehung für viele „moralisch“ nicht so schlimm sein (O-Ton Fans vor dem Gerichtsgebäude: Er hat ja doch keinen umgebracht!), so ist und bleibt es doch wichtig für unsere Gesellschaft, dass wir Straftäter nicht auch noch durch öffentliche Bagatellisierung unterstützen. Wie soll ich sonst von einem Einkommenssteuerzahler erwarten, dass er brav seine Steuererklärung ausfüllt? Es geht nicht darum den Promi nun an den Pranger zu stellen – aber bitte auch kein kollektives Mitleid für einen, der wissentlich Unrecht tat und das in einem gigantischen Ausmaß, auch wenn es für ihn selbst nur Spielgeld gewesen sein mag.

    //off topic

  • Daß der heute abend nach London reisen darf, irritiert mich auch.
    Nachdem jetzt offenbar klar ist, daß die das Erstellungsdatum seiner Unterlagen aktiv verändert haben, um zu vertuschen, daß er schon im Januar 2013 die nötigen Unterlagen hätte abgeben können, find ich ist bei grade mal 5 Mio EUR die Fluchtgefahr doch evident.

    • Beate60

      Wenn man Präsi vom FC Bauern ist, dann darf man das.
      Es ist ja nicht das erste mal, man kann sich also auf einen Präzedenzfall berufen.
      Ich habe einen mittelschweren Lachanfall bekommen, als ich zufällig beim zappen in „Günter Jauch“ reingeraten bin (Thema, logisch: Uli H.). Da sitzt tatsächlich mit Edi Stoiber ein ausgewiesener Fachmann des bayrischen Amigo-Systems („Das war vor meiner Zeit.“) in der Runde und dann stellt man ihm die falschen Fragen.
      Laut den anderen Experten soll der Richter aber ein harter Hund sein. Ich bin gespannt.

  • Ich glaub, daß da einige deshalb so hinter ihm stehen, weil sie ganz viel Angst haben, daß er sonst so manches erzählen würde, was die überhaupt nicht gerne an die Öffentlichkeit getragen haben wollen.

    • Beate60

      Das ist ja der Kern das bayrischen Amigo-Systems.
      Bruno Jonas hat es mal so schön auf den Punkt gebracht.
      „Wassd Du woos?“ „I kannt wos wissen.“

    • Beate60:
      Ich glaub, daß da einige deshalb so hinter ihm stehen, weil sie ganz viel Angst haben, daß er sonst so manches erzählen würde, was die überhaupt nicht gerne an die Öffentlichkeit getragen haben wollen.

      Ja, das glaub ich auch.

      Ein Devisenterminmarkt-Junkie, der durchschnittlich 13 Transaktionen am Tag durchführt, dadurch Gewinne in astronomischer Höhe erzielt. Aber noch dermaßen aufgeräumt ist, die FC Bayern AG nach ganz oben zu führen? Superman ist ne Null dagegen.

      Märchenstunde.
      Da steckt mehr dahinter, da stimme ich @Beate zu.

  • Ich hoffe nur, dass der Wirbel um den ehemaligen Club-Spieler Uli Hoeneß sich nicht negativ auf die Psyche unserer Spieler auswirkt.

    • belschanov:
      …den ehemaligen Club-Spieler Uli Hoeneß…

      Dass man aber auch immer wieder daran erinnert wird. 👿
      Ich versuche das seit Jahrzehnten zu vergessen.

  • Die Mitteldeutsche Zeitung fasst es sehr gut zusammen:

    „Ich bin kein Sozialschmarotzer.“ Das ist eine kühne Behauptung. Einer, der 50 Millionen Euro Steuern zahlt und damit 18,5 Millionen weniger, als er zahlen müsste, einer, der fünf Millionen Euro spendet und damit 13,5 Millionen Euro der Beute für sich behält, darf durchaus als Sozialschmarotzer angesprochen werden. Es ist ein Rätsel, warum dieses Wort vorzugsweise dann verwendet wird, wenn es darum geht, die Schwarzarbeit eines Hartz-IV-Empfängers zu geißeln. Betrügt einer den Staat um die achtfache Summe dessen, was ein Akademiker zeit seines Lebens verdient, fühlt er sich durch den Begriff in seiner Ehre angetastet. Sozialschmarotzer? Wer, wenn nicht Ulrich Hoeneß.

    • Alex

      Man darf auch nicht vergessen, dass die genannten Summen sich nur auf den Zeitraum beziehen, der noch nicht verjährt ist. Da war noch einiges mehr, und das darf er behalten.

      • Claus,

        Ich finde es unglaublich. Da saß er jahrelang in Talkshows und hat (richtigerweise) gegen das Schmarotzertum in unserer Gesellschaft gewettert, vor und nach der Sendung war er aber mit der größte Lump.

        • Alex

          Also wenn ich die juristische Sachlage einigermaßen richtig verstanden habe, dann ist das Ding mit der Selbstanzeige völlig in die Hose gegangen, derweil man da auch die korrekten Summen hätte offenlegen müssen bzw. diese Unterlagen innerhalb einer gesetzten Frist hätte nachreichen müssen. Insofern war das Geständnis gestern ein Schuss ins eigene Bein, es sei denn, man will/muss noch Zeit gewinnen. Da stellt sich doch die Frage: wozu?
          Wenn er jetzt nicht einfährt, dann ist das ein mittelschwerer Justizskandal.

          Es ist doch auch mal schön, über etwas anderes als Fußball zu diskutieren. Dass es sich hierbei um einen Präsidenten eines hier extrem beliebten Vereins handelt, ist nur ein dummer Zufall. 😉
          Absolut göttlich wäre ja, wenn die FC Bayern München AG da noch mit reingezogen würde.

            • Alexander Endl | Clubfans United

              Und wo es hingegangen ist. Ein Teil der aufgelaufenen Steuerschulden kommt ja von zu Unrecht geltend gemachten Verlustvorträgen. Diese Verluste müssen ja auch irgendwo gelandet sein. Ich glaube, das ist derzeit nur die Spitze des Eisbergs an abenteuerlichen Finanztransaktionen.

              Ich sehe schon die Schlagzeile:
              „Steuerfandung durchsucht Büros der FC Bayern München AG!“
              Und danach geht’s zu Adidas und Audi.
              :mrgreen:

          • Claus: Es ist doch auch mal schön, über etwas anderes als Fußball zu diskutieren. Dass es sich hierbei um einen Präsidenten eines hier extrem beliebten Vereins handelt, ist nur ein dummer Zufall. 😉
            Absolut göttlich wäre ja, wenn die FC Bayern München AG da noch mit reingezogen würde.

            Jawoll! Lizenzentzug! Zwangsabstieg in die 4. Liga! :mrgreen:

            • Optimist: Jawoll! Lizenzentzug! Zwangsabstieg in die 4. Liga!

              Heute großer Bayern-Ausverkauf! Top-Spieler zum Schnäppchenpreis! Greifen Sie zu! :mrgreen:

  • Mittlerweile 23,7 Mio.
    Kann mal passieren. Is halt ein Schlamper, der Uli.

  • Ich frage mich beim Thema Hoeneß auch immer:

    Warum kann ein Manager von einem Sportverein innerhalb eines Jahres bis zu 120 MIO Verluste anhäufen kann, ohne dass das Konsequenzen hat? Welches Vermögen muss dem entgegenstehen? Oder stand das ominöse Festgeldkonto des Vereins dagegen?

    Wie kann ein Spielsüchtiger, so bezeichnet er sich ja selbst, gleichzeitig erfolgreich einen mittelständischen Wirtschaftsbetrieb aka FCB führen? Oder war er gar nicht spielsüchtig?

    Interessant dabei, gleichzeitig mit den Devisenspekulationen wurde auch die Arroganz-Arena in München gebaut? Ob es da für den einen oder anderen Auftrag ein Kick-Back gab, das man schön als Börsenspekulation tarnen konnte?

    Warum schenkt der Eigner und Vorstand eines der größten Sportartikelkonzerne seinem Geschäftspartner einfach mal so Geld in Millionenhöhe schenkt? Und der Empfänger schließt davor Ausrüsterverträge in Millionenhöhe ab und räumt dem Schenker eine Beteiligungen an seiner Firma ein. Hat aber alles nichts miteinander zu tun.

    Mich würden auch mal die Börsengeschäfte interessieren, da sitzen die Vorstandschefs mehrerer wichtiger Dax-Konzerne beim FCB im Aufsichtsrat und der Vorstand ist nach eigener Aussage spielsüchtig. Ob da nicht auch Insiderinformationen genutzt wurden?

    Für mich sind das alles ein wenig viele Fragen die nicht gestellt werden.

  • Klingt fast ein wenig wie ein Pokerspiel, der Prozeß. Am ersten Tag erhöht Hoeneß auf 18,5 MIO, am zweiten Tag noch einmal auf 23,7 MIO. Und wir haben noch 2 Tage …

    • Armin,

      Mio. san Mio.

      Vor allem frage ich mich, wieviel „Spielgeld“ braucht man, um einen Gewinn zu erzielen, auf den man mehr als 26 Mio. (neueste Hochrechnung) an Steuern hinterziehen kann.

      Das sind unglaubliche Beträge, um die es hier geht. Spielsucht?

  • Im Sternartikel gibt es auch ein interessantes Detail, da ist die Rede davon, dass das Konto umgeschrieben wurde, sprich, dass das Konto zuerst keiner Privatperson zuzuordnen war und erst später auf Hoeneß umgeschrieben wurde.

    Dann wird der ganze Sachverhalt auch endlich logisch. Sprich, der FCB hatte ein Konto in der Schweiz über das Spielerkäufe getätigt wurden und über das auch teilweise Einnahmen aus Sponsoringverträgen gelaufen sind. Diese Einnahmen wurden nicht in Deutschland versteuert, was dem FCB wäre es ans Licht gekommen die Gemeinnützigkeit gekostet hätte und mit allen Strafen wahrscheinlich auch die wirtschaftliche Solidität. Man bedenke, dass zu diesem Zeitpunkt Bayern noch nicht der strahlende Triple-Sieger war. Dazu kommt, dass Firmen wie VW, Allianz und Telekom mit einem solche Verein nicht mehr zusammenarbeiten könnten.

    Um zu verhindern, dass sein Lebenswerk der FCB in sich zusammenstürzt nimmt Hoeneß die ganze Sache auf sich persönlich, das würde auch zu 100% erklären, warum keiner der sauberen Vorstände wichtiger Dax-Konzerne etwas gegen Hoeneß sagt, dass keiner seinen Rücktritt fordert. Denn auch der Aufsichtsrat muss von diesem Konto gewusst haben.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es für Hoeneß so einfach sein soll, mal eben diese ganzen Millionenbeträge an den Staat zahlen zu können. Hat Hoeneß als Privatperson 40/50 MIO als Barvermögen oder in leicht veräußerbaren Wertpapieren?

    Dann wäre auch klar, warum Hoeneß unbedingt die Selbstanzeige machen musste, hätte man weiterermittelt, dann hätte man auf den ursprünglichen Eigner des Kontos den FCB kommen können.

    Dann wird auch klar, warum Hoeneß immer noch keine Belege und Kontoauszüge vorweisen kann, sondern nur neue Aufstellungen der Bank. Alle alten Belege würden auf den ursprünglichen Inhaber FCB hinweisen.

  • …sogar die Italiener haben das Denkmal Juve rausgeschmissen, warum also nicht die DFL?

  • Wenn Stoiber in der Jauch Diskussion zur Herkunft dieser Summen zum besten gibt, sie hätten beim FC Bayern genau hingesehen, an dem Verdacht „ist überhaupt nichts dran“, glaube ich eher die FCB Verantwortlichen bekommen schon einen steifen Hals nicht vom hin- sondern vom wegsehen. Für mich ist mittlerweile auch die wesentlich spannendere Frage woher solche Summen kommen (die Steuerschuld mal hochgerechnet) also mit Bratwürste verdient man die nicht und Dreyfuss wird sie auch nicht post mortem zur Verfügung gestellt haben.

  • Das Problem ist die engmaschige globale Verflechtung in der Finanzbranche, die es fast unmöglich macht, die Gelder zurückzuverfolgen. Zudem hackt eine Krähe der anderen nicht die Augen aus. Man kann nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft nicht von höheren Kreisen zurückgepfiffen wird, meines Erachtens haben sich allerdings die Verfilzungen zwischen Politik und Kapital in Bayern seit FJS eher verdichtet.

    • Alex:
      Das Problem ist die engmaschige globale Verflechtung in der Finanzbranche, die es fast unmöglich macht, die Gelder zurückzuverfolgen. Zudem hackt eine Krähe der anderen nicht die Augen aus. Man kann nur hoffen, dass die Staatsanwaltschaft nicht von höheren Kreisen zurückgepfiffen wird, meines Erachtens haben sich allerdings die Verfilzungen zwischen Politik und Kapital in Bayern seit FJS eher verdichtet.

      Ja ich kann mir auch gut vorstellen, daß der Hoeneß Prozess noch ungeahntes Potential birgt, bis von irgendwo oben eine Art Stoppschild kommt. So quasi, nun gebt ihm seine Strafe und laßt es darauf beruhen. Ich sehe das nicht mal als bayrisches Amigo Problem, sondern das funktioniert überall ähnlich. Der Arme Richter wird bei der Bewertung ja noch irre, wenn jeden Tag 5-10 Mio dazukommen. Der muß ja schließlich geschützt werden 😉

  • Mir ist auch völlig schleierhaft, warum in der Schweiz nicht ermittlet wird. Ich dachte, so sicher wäre dieses Land nicht mehr?
    Wenn da von einem Reporter der Verdacht kommt, da lagen 800 Mio. Fränkchli und die gehörtem einen „großen bayerischen Sport- und Fußballverein“ und die wurden 2009 auf eine Privatperson übertragen, dann muss man dem doch nachgehen. Immerhin hat der Reporter schon mal die richtige Bank benannt.
    Diese 800 Mio. Fränkchli sind ja wohl genau die Größenordnung, auf die man das legendäre „Festgeldkonto“ des FC Bayern so schätzen würde.

  • Und mit einem Nummernkonto in der Schweiz kann man als eingetragener Verein plötzlich Geschäfte machen, die einem vorher nicht möglich waren. Z.B. auch ein wenig an der Börse spekulieren, vielleicht hatte der eine oder andere im Vorstand ja mal einen guten Tipp? Und schon sind da ein paar neue Millionen um sich einen neuen Spieler zu holen.

    Bzw. man hat auch immer eine Option, wenn mal wieder ein Spielerberater einen Teil der Summen schwarz haben will. Alles gar kein Problem mehr.

    Aber mit so einer Selbstanzeige kann man doch wunderbar von der ganzen Geschichte ablenken. Glaubt doch keiner, dass sich eine Privatperson selbst anzeigt, wenn sie gar nichts gemacht hat. Wobei das mit gar nichts gemacht ja auch nicht stimmt, Hoeneß war ja Geschäftsführer bei den Bayern.

  • Nur falls einer die Quelle sucht:

    Uli Hoeneß hinterzog mindestens 18,5 Millionen Euro Steuern
    von BlaueS04Tante | #76
    13.33 Uhr sagt Helmut I., Steuerfahnder des Finanzamts München, aus. Er habe am 16.1. einen Anruf bekommen, Büttner habe Kontakt zu einem Journalisten. Ein großer bayerischer Verein habe ein Konto mit 800 Mio Franken. Das sei auf eine Privatperson übertragen worden, so Helmut I.

    Ist das das sagenumwobene Festgeldkonto?

    Uli Hoeneß hinterzog mindestens 18,5 Millionen Euro Steuern | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/panorama/uli-hoeness-hinterzog-mindestens-18-5-millionen-euro-steuern-id9098883.html#plx990638649

  • Es gab da mal einen geschäftstüchtigen Wildmooser junior, den die Bayern wegen Mauscheleien bei der Auftragsvergabe der Allianz ins Messer laufen ließen..
    Ihren Presi hingegen werden die Bayern bis zuletzt verteidigen, nur obs reicht? Da ist viel Sprengstoff drin. Man braucht gar nicht mal so viel Fantasie.

  • Das ist letztlich nur Spekulation. Aber bei mehreren 100 Millionen Euro kann ich mir einfach keine Version vorstellen, in der der Verein nicht mit drinhängt.

    • troy_69

      Edi Stoiber hat absolut glaubhaft versichert, dass dem nicht so wäre, bzw. hat er eigentlich nur versichert, dass der Uli den FC Bayern nicht beklaut hat. Und wenn man Edi Stoiber nicht mehr glauben kann, ja wem denn dann?
      Darüber hinausgehende Vorwürfe hätte er wahrscheinlich gar nicht verstanden.

  • Erinnere ich mich richtig, dass die Selbstanzeige von Hoeneß (und von vielen, vielen anderen) kam, nachdem absehbar war, dass der schwarz-gelbe (ich meine nicht den BVB) Entwurf für das Steuerabkommen mit der Schweiz im Bundesrat scheitern würde? Sprich: Wäre die Bundesregierung damit durchgekommen, dann wäre Friede, Freude, Eierkuchen und alles in Butter bzw. Bratwurst! An der ganzen Aufregung ist also wieder mal nur das linksgrüne Gutmenschentum schuld, das niemandem was gönnt ?!

  • Da hast du recht. Aber es wird vermutet, daß Merkel Hoeneß vorgewarnt haben könnte. D.h. immerhin wurde versucht, das Schlimmste zu verhindern.
    Aber je mehr ich darüber nachdenk, desto unsinniger wird das Ganze. Was sollte Uli Hoeneß veranlaßt haben, zusätzlich zu seinen Aktienspekulationen in Deutschland dann auch noch einmal welche in der Schweiz durchzuführen? Wenn man bedenkt, daß der Mann offenbar 10 Mio im Jahr verdient, weshalb läßt er sich dann 5 Mio von dem Adidaschef schenken und ihn für weitere 15 Mio bürgen? Wieso sollte er solche Aktiengeschäfte verheimlichen? Es waren doch ganz legale Geschäfte.
    Nein, je mehr ich nachdenk, desto logischer wird, daß diese Konten dem FCB weit mehr hätten nutzen können als ihm.
    Und das macht auch nachvollziehbar, weshalb da der Aufsichtsrat und Vorstand so hinter ihm stehen: er ist das Bauernopfer.
    Aber gebt euch bitte keinen Träumen hin: auch wenn der FCB in die 4. Liga absteigen müßte, würden die treuen Spieler da mit absteigen. Das haben doch die Aussagen der Spieler nach dem SPiel ganz deutlich gemacht. Der Bayernclan hält zusammen.

    • Beate60: Aber gebt euch bitte keinen Träumen hin: auch wenn der FCB in die 4. Liga absteigen müßte, würden die treuen Spieler da mit absteigen. Das haben doch die Aussagen der Spieler nach dem SPiel ganz deutlich gemacht. Der Bayernclan hält zusammen.

      schon, aber das Unternehmen wäre so teuer, dass die Übermacht ein wenig kleiner würde 😉

      • Optimist: schon, aber das Unternehmen wäre so teuer, dass die Übermacht ein wenig kleiner würde

        Wenn meine Theorie stimmt, müßte Hoeneß seinem Verein demnächst eine Riesensumme spenden, damit der Verein wenigstens wieder einen Teil seiner Gelder bekommt. Damit kann er dann den Durchmarsch aus Liga 4 wieder finanzieren.

      • Beate60

        Optimist,

        Das ist jetzt aber wirklich nicht Euer Ernst, oder?
        Ich spare mir jetzt die Auflistung aller Weltstars, die sicherlich niemals einen Abstieg mitmachen würden.
        Es kann natürlich auch sein, dass ich Euere Ironie übersehen habe. 😉

        Aber darum geht es auch gar nicht. Die mindeste Konsequenz wären drakonische Strafzahlungen sowohl an das Finanzamt als auch an den DFB, die das berühmte „Festgeldkonto“ deutlichst abschmelzen würden. Dazu könnte man die Bayern wegen Verstoßes gegen das Vereinsrecht z. B. noch für eine gewisse Zeit von den Fernsehgeldern abschneiden.
        Apropos „Festgeldkonto“: Wo ist es denn jetzt wohl hin? Da hatte man es gerade aufgespürt und dann ist es auch schon wieder weg.
        Noch so eine Kleinigkeit, die ich nicht verstehe: Der Herr H. hat erklärt, dass niemals Finanztransaktionen per Überweisung gelaufen sind, sondern er nur Barabhebungen getätigt hätte. Das glaube ich ihm voll und ganz, weil wie transferiert man denn Geld, wenn man geheimhalten will, wo es hingeht? Und niemanden interessiert es, wie hoch diese Barabhebungen waren?
        Jetzt soll u. U. doch noch morgen ein Urteil gesprochen werden, ohne dass die ganzen Kontounterlagen aufgearbeitet sind?
        Das riecht doch sehr nach Bauernopfer (ein schön doppeldeutiger Begriff in diesem Zusammenhang).

        • Claus,

          Wenn ich wüßte wie man einen smiley, der Ironie signalisiert macht, würde ich ihn ja einsetzen. Aber zum Glück hast du es erkannt.

          Es war nur meine Reaktion auf die mitleidstriefenden Spieleraussagen gestern abend.

          Ich vermute mal, daß der FCB drauf setzt, daß bei einer Privatperson kein öffentliches Interesse besteht (bestehen darf?), einzelne Kontobewegungen zu hinterfragen. Wenn Hoeneß sagt, er habe sich damit einen schönen Abend gegönnt, wenn er xxx abgehoben hat, wer will/kann das nachprüfen?
          Und so wie ich es verstanden habe, kann auch nicht mehr strafrechtlich relevant ermittelt werden bei der Frage, woher die Millionen nun wirklich kamen und weshalb. Weil das verjährt ist.
          Wär trotzdem mal interessant zu wissen, wer denn im fraglichen Zeitraum für die Finanzen zuständig war beim FCB. Das war ja sicher nicht hauptsächlich der Manager Uli Hoeneß.
          Hat man eigentlich zweifelsfrei nachgewiesen, daß er persönlich all diese Spekulationen in der Schweiz getätigt hat?
          Aber selbst wenn kann es ja immer noch so sein, daß für die Verwaltung des Kontos ein anderer zuständig war.
          Wobei es natürlich, falls es sich um ein Konto des FCB gehandelt haben sollte, mit dem z.B. Transfers noch ein wenig gestützt wurden an der Steuer vorbei (weil die Empfänger keine Steuern zahlen wollten), es von vornherein unmöglich war, diese Gelder irgendwie zu versteuern. Denn dann wären solche Zahlungen ja nicht mehr geheim gewesen.
          Irgendwie glaub ich nicht, daß Hoeneß 2002 wirklich so scheinheilig war, sondern daß er da einfach nur von sich als Privatperson gesprochen hat. Und wenn das so war, heißt das, die Konten haben ihm zu dem Zeitpunkt nicht gehört.

  • So so, der Würstel-Uli akzeptiert die Strafe und verzichtet auf Revision….

    Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Denn die „moralische Entscheidung, das Stellen der Verantwortung“ führt ja v.a. dazu, dass nicht noch ein Jahr lang weiter gegraben wird und dann die Verstrickung des FCB doch noch aufgedeckt wird. Um so mehr sieht das nach Bauernopfer aus, bzw. man opfert die Dame, um den König zu schützen. Zumal ich denke, dass er als Präsi ja auch bei Ungereimtheiten des FCB hätte gerade stehen müssen, er wäre ja ohnehin fällig gewesen…

  • Ich auch, nachdem die Staatsanwaltschaft mit immer neuen Summen überrumpelt wurde, würden sich doch neue Ermittlungen mit ausreichend Zeit lohnen. Ich gehöre zu denen, die glauben, da ist noch mehr im Hintergrund, Hoeneß hatte das doch nicht nötig in dem Ausmaß als Privatmann. Daher wohl lieber den Deckel drauf.

  • Falls die These von der Wahnsinnssumme 800 Mio stimmen sollte, kann diese nicht von UH selbst stammen. Soviel Kohle hat selbst er nicht.
    Diese Summen könnten nur in Verbindung mit Großkonzernen
    zusammen kommen. Dies wird sich jedoch, in der BRD, niemals aufklären lassen. Zuviel Mächtige würden sich schützend (unsichtbar) vor den Verein stellen. Auch wenn die Politiker jetzt offiziell auf Distanz gehen,sie haben vorher mit UH gesoffen und gefressen und werden dies auch in absehbarer Zukunft wieder tun.

    • Erich:
      Zuviel Mächtige würden sich schützend (unsichtbar) vor den Verein stellen.

      Ich formuliere es mal ganz böse. Hätte er anders gehandelt, würde er sich in einer Badewanne wiederfinden.

  • Die Staatsanwaltschaft ist in D weisungsgebunden, also wird sie sicher nicht in Revision gehen, da ist schon der heilige Stoiber vor.

    Und Hoeneß geht jetzt 1 Jahr in Haft, schreibt da seine Memoiren, dann Bewährung und in 2 Jahren wird er Ehrenpräsident des FCB.

  • Bis er wieder Reputation hat nach seinen so entbehrungsreichen Monaten in Haft, kann schön an seinem Heiligenschein rumgeputzt werden. Ich seh jetzt schon wie auf der MV sich alle tränenreich in die Arme fallen und ihm eine Stunde lang applaudieren, daß er dieses schwere Schicksal so tapfer ertragen hat. Und dann kommen die Spieler in einer Prozession und überreichen ihm die in der Zwischenzeit erworbenen Trophäen.

    Ich kann echt nicht verstehen, wieso die Staatsanwaltschaft nach dem Erhalt der neuen Unterlagen so wenig Ermittlungsbedarf sah und den Prozeß lieber zügig zu Ende gebracht hat. Oder besser gesagt, verstehen kann ich das nur, wenn die wußten, daß es von den Mächtigen im Bayernland nicht gewünscht ist, den FC Bayern zu hinterfragen.

    • Beate60: Ich kann echt nicht verstehen, wieso die Staatsanwaltschaft nach dem Erhalt der neuen Unterlagen so wenig Ermittlungsbedarf sah und den Prozeß lieber zügig zu Ende gebracht hat. Oder besser gesagt, verstehen kann ich das nur, wenn die wußten, daß es von den Mächtigen im Bayernland nicht gewünscht ist, den FC Bayern zu hinterfragen.

      da hat auch die FAZ einen guten Kommentar dazu geschrieben, mit dem Tenor „zu viele Fragen offen“. Weiß nicht, ob der online ist: „Bürger Hoeneß“

      • Optimist,

        Es interessieren sich nur keine offiziellen Stellen dafür. Ein Sternreporter hat gestern abend in einer Talkrunde erwähnt, daß vor der Selbstanzeige an drei andere Schweizer Banken Gelder überwiesen wurden. Daß man anfangs wegen der Höhe der Summe davon ausging, daß das Konto wohl einem Unternehmen gehört. Auch in der Talkrunde war es so: er hat es gesagt und dann wurde wieder über Hoeneß geredet.
        Ich persönlich bin der Meinung, daß Hoeneß ehrlicher war als die Medien es berichten. Er hat ja selbst gesagt, daß der FC Bayern sein Lebenswerk ist. Und das läßt er sich nicht kaputt machen. Auch wenn er dafür ins Gefängnis geht. Schämen sollten sich die anderen Verantwortlichen beim FC Bayern, die es zulassen, daß er dadurch seinen Ruf ramponiert.

        • Beate60,

          ja, ich bin auch sicher, dass er sich dem großen Ganzen opfert. Der Verzicht auf Revision macht ja nur Sinn, wenn er weiß, dass er keine Chance hat und weitere Enthüllungen befürchten muss. Wenn er die Chance hätte, unter die Straffreiheitsregel zu fallen ohne dadurch andere (v.a. den FCB) mit reinzuziehen, würde er das sicher versuchen.

          Dass er anfangs nicht genau wusste, wo die Belege sind spricht ja auch dafür, dass es nicht nur sein Geld ist, sondern dass er nur die Verantwortung dafür übernehmen wollte. Naja, Spekulatius 😀

  • …. und jetzt alle:

    „Uli heb die Seife auf,
    Uli heb die Seife auf,
    Uli heb die Seife

    AUF!“

    • belschanov:
      EIN INGO BÖBEL,

      ES GIBT NUR EIN INGO BÖBEL!

      EIN INGO BÖÖÖBEL,

      ES GIBT NUR EIN INGO BÖÖÖBEL!

      ich darf an dieser Stelle von der Club Homepage zitieren:

      „Die Skandale sind untrennbar mit einem Namen verbunden: Ingo Böbel. Der unter Schmelzer seit 1986 amtierende Schatzmeister machte aus dem Club einen Selbstbedienungsladen.

      Verfahren bei der Nürnberger Justiz

      Schwarze Kassen wurden geführt, Gelder an der Buchführung vorbei abgezweigt und aufwendige Spesen wie private Flugreisen nach Monte Carlo oder Venedig bezahlt. Die Staatsanwaltschaft ermittelte und verurteilte den Club-Schatzmeister, der einst in Saus und Braus lebte, schließlich im September 1994 wegen Veruntreuung von Vereinsgeldern in Höhe von 700.000 DM und wegen Steuerhinterziehung von 675.000 DM zu drei Jahren und sechs Monaten Haft.

      Im Zuge des Böbel-Verfahrens verhängte die Nürnberger Justiz insgesamt gegen 22 Personen strafrechtliche Sanktionen, darunter auch gegen die ehemaligen Präsidenten Schmelzer, Oberhof und Haas.“

      Quelle: http://www.fcn.de/club/historie/praesidenten/die-praesidenten-des-1-fc-nuernberg-10/

      wenn hier gleiches recht für alle gelten würde, dann müsste Hoeness umgerechnet für aufgepasst:

      (0,7 + 0,675) Mio DM /1,95583 Euro/ DM = 0,7 Mio Euro

      27,2/0,7 *3,5 Jahre = 136 Jahre !!!

      GENAU für 136 Jahre in Haft…
      aber mei die Bayern sind halt nicht der Club gell!

      Der Vorsitzende der Alpha Gruppe ist auch so ein Kamerad, ich darf zitieren:
      „Als Schmelzer abtrat, waren die Schulden auf 15,3 Mio. gestiegen, obwohl man die besten Spieler wie Eckstein, Reuter und Grahammer für teures Geld verkauft hatte.“

      Zeitgleich began der Stern von S. am Nürnberger Immobilienhimmel zu strahlen…

      man darf sich halt nicht erwischen lassen…

      Um im Jargon der Finanzbranche zu bleiben sind vor diesem Hintergrund und den Massen an ungeklärten Fragen die 3,5 Jahre Gefägnis für Hoeness was? PEANUTS 🙂

      Unser Verein steht dazu und veröffentlich das auf seiner Homepage!
      Bin mal gespannt ob der Stern des Südens ebensoviel Anstand hat.

      • Johnny Vegas

        Du darfst natürlich nicht vergessen, dass damals auch der Verein geschädigt wurde. Im jetzigen Fall ist der Verein offensichtlich der Nutznießer, das wirkt sich natürlich strafmildernd aus.

        Wo sind denn die ganzen „investigativen Journalisten“, die sich doch eigentlich mit Freude auf die offensichtlichen ungeklärten Fragen stürzen müssten? Die reiten alle die Mitleidsnummer mit dem armen Herrn Hoeneß. Dann wird auch noch mit der Kanzlerin gekungelt. Ich bekomme langsam Zustände, wenn ich daran denke, wieviel Zündstoff in der Geschichte liegt.
        Der FC Bayern meldet wegen Strafzahlungen im zweistelligen Millionenbereich Insolvenz an und Angie muss abdanken. Das wäre noch viel besser als Weihnachten und Ostern an einem Tag.

  • In der PK vor dem Hamburg-Spiel hat mich die Aussage von Veerbek total überrascht:
    Er sagte, dass er nichts von Motivation vor dem Spiel hält und auch die Spieler nicht motiviert.

    Da bin ich ganz anderer Meinung. Was nützt es denn, wenn man die 1. Halbzeit immer verpennt, wenn man nicht richtig motiviert ist und dann wieder einem Rückstand hinterherrennen muss?
    Kein Bundesliga-Club kann es sich leisten, eine Halbzeit herzuschenken.

    • Frank,
      Ich glaub, das hast du mißverstanden.Verbeek hat gesagt, ihm ist wichtig Spieler zu inspirieren. Verbeek will, daß die Spieler von sich aus gerne spielen wollen, motiviert sind.
      Motivation ist für ihn wahrscheinlich das, was man im Fitneßstudio hat, wo man z.B. Aerobic nur macht, wenn da einer ständig vorturnt, anfeuert…
      Und wenn du an die SPiele unter Verbeek denkst wirst du mit Ausnahme der 1. Halbzeit gegen Braunschweig und dem 1. gegen Stuttgart wohl keines finden, wo die Spieler nicht von Anfang an hellwach waren.

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