Überholspiele

Vor dem Spiel (klick)

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nach dem Spiel (klick)

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Vor dem Spiel (klick)

überholt
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nach dem Spiel (klick)

Vor dem Spiel…

…hatte der Club-Trainer gesagt (klick):

Ich bin kein Resultattrainer, sondern ein Trainer, der an Prozesse glaubt.

Nach dem Spiel…

sagte ein Club-Spieler (klick):

Jetzt wird es ein echter Kampf, jetzt zählt jeder Punkt.

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Vor dem Spiel (klick)

Überholverbot aufgehoben
Überholverbot aufgehoben

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[Zum Spiel FCN gegen HSV: klick, klick, klick, klick, klick, klick.]

89 Gedanken zu „Überholspiele

  • Wer ist wer auf dem letzten Foto bei den umgedrehten Pinchen?? Oder ist das eine Sache des Betrachters. Vielleicht auch nur was für Menschen mit dem siebten Sinn…

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                • Alexander Endl | Clubfans United

                  Welche Rücksicht auf welche Verluste?
                  Für Ginzcek, Chandler und Hasebe ist die Saison gelaufen, wir müssen also mit dem derzeitigen Kader + Pelle auskommen, wenn sich nicht nochmal jemand verletzt.
                  Im übrigen ist das vordringlichste Ziel der Klassenerhalt des 1. FC Nürnberg, dem hat sich alles andere unterzuordnen.

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                • Claus:
                  Alexander Endl | Clubfans United

                  Welche Rücksicht auf welche Verluste?
                  Für Ginzcek, Chandler und Hasebe ist die Saison gelaufen, wir müssen also mit dem derzeitigen Kader + Pelle auskommen, wenn sich nicht nochmal jemand verletzt.
                  Im übrigen ist das vordringlichste Ziel der Klassenerhalt des 1. FC Nürnberg, dem hat sich alles andere unterzuordnen.

                  Ok, wir haben das Wortspiel wohl aus den Augen verloren. Der „Anhänger“, der Ballast, der uns am überholen hindert, sind die Verletzten und die kann man nicht loswerden, die sind wie der Plattfuß rechts hinten, den wir mangels Reserverad nur mit Hilfsrad ersetzen konnten.

                  Es gibt also kein „Ohne Rücksicht auf Verluste“, denn die Verluste haben wir schon und die nehmen keine Rücksicht. Insoweit war das rhetorisch gemeint.

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                • Alexander Endl | Clubfans United: der Plattfuß rechts hinten, den wir mangels Reserverad nur mit Hilfsrad ersetzen konnten.

                  dieses Bild ist schonmal sehr treffend. Dazu kommt aber leider noch, dass wir ganz vorne ein Loch im Kühler haben, das wir nur notdürftig flicken konnten und dadurch nicht mit voller Leistung fahren können. Und zu allem Überfluss sind auch die Stoßdämpfer und die Kupplung beschädigt.

                  Sieht nach einer ziemlichen Schrottkarre aus. Zum Glück haben wir einen guten Fahrer, aber ob der mit dem Havariefahrzeug am Ziel ankommt, bevor die leistungsstärkeren Fahrzeuge, die unter stotterndem Motor leiden das schaffen oder gar die untermotorisierten, denen nichts weiter fehlt als ein paar PS, ist die große Frage. Der Fahrer wird wohl sehr geschickt lenken müssen und darf sich auch nicht durch fehlerhafte Verkehrskontrollen aufhalten lassen.

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                • Optimist: gar die untermotorisierten, denen nichts weiter fehlt als ein paar PS,

                  Das gilt ja so auch nicht mehr, wenn die Mofa-Fahrer jetzt schon Europa-Reisen planen können…

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  • Na bei Bildbeispieleins war der Abstand nach dem Spiel am größten,bei Beispiel 2schon kleiner und bei Beispiel drei DREHT sich das Ganze!
    Zuversicht von Belschanov-ohne groß Worte zu verlieren

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  • Viel mehr als diese drolligen Bildchen würde mich die Stimmung am Tresen in Bayreuth interessieren? Reichen da die Blends noch aus, oder steigt man langsam auf stärkeres Kraut um – oder hat das schon gemacht und ist deshalb in zu süßen Träumen gefangen…???

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  • Dazu passt ja auch das berümte Zitat von Michael A.:
    „Ich muss wohl nachts mit 100 Stundenkilometern durch Nürnbergs Altstadt fahren, um überhaupt mal zu Punkten zu kommen.“
    Wenn es hilft, ist es auch erlaubt.

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  • Zumindest sind die „Anhänger“, seitdem Sie ihre Liebe nicht bereuen , nicht mehr der Ballast.
    Die Eintracht ein zu schätzen und deren Motivation ist echt schwierig-auf der Bank ne lame duck,mit der El den Spass am Besonderen verloren und gefühlt aus dem gröbsten raus-zumindest würden wir doch gern deren Punktestand haben.Allerdings hatten die gegen Freiburg wohl sowas wie wir gegen Bremen-was das für deren Ausrichtung bei uns bedeutet kann ich schlecht einschätzen.

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  • Die Lösung: Verbeek, der alte Bastler baut die Schrottkarre so um, daß sie auf zwei Rädern von ihm ins Ziel gelenkt wird vor all den anderen.

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  • Wir sollten uns jetzt aber auch nicht darin übertreffen, den eigenen Kader schlechter und schlechter zu reden. Ich sehe auch, dass gerade die Langzeitverletzten uns sehr fehlen werden, dass die Ausfälle die Aufgabe Klassenerhalt sehr erschweren. Trotzdem freue ich mich immer darüber, dass Verbeek darauf hinweist, dass alle Spieler die bei uns sind Bundesliga spielen können.

    Vielleicht sollten wir gegen die Eintracht aber Pinola etwas nach vorn ziehen und zusammen mit Frantz eher eine Doppelsechs als eine 6 und 8 spielen lassen, dafür den alten Kämpfer Poga hinten rein stellen.

    Drmic würde ich mir wieder rechts außen wünschen und Pekhart vorne drin, damit wäre Mal leider raus Kino weiter zentral und Hlousek auf links.

    Hinten rechts würde ich eigentlich gern weiter Angha sehen, aber gerade jetzt wo es um so viel geht, könnte ein erfahrener Spieler da schon auch gut sein, dann wäre ich aber eher für Feulner als für Balitsch. Evtl. könnten sich auch Pinola und Feulner dann auf ihren Positionen abwechseln?

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    • Armin:
      Trotzdem freue ich mich immer darüber, dass Verbeek darauf hinweist, dass alle Spieler die bei uns sind Bundesliga spielen können.

      Na ja, was anderes als dieses Pfeifen im Walde bleibt ihm ja gar nicht übrig.

      Im nachhinein wäre es wohl doch besser gewesen, gegen die Bayern mit der A-Jugend aufzulaufen. Aber sowas hat wohl nur ein Armin Veh im Kreuz. Zu spät. Ich würde den Reliplatz mit Kusshand nehmen.

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      • BSE08: Na ja, was anderes als dieses Pfeifen im Walde bleibt ihm ja gar nicht übrig.
        […]
        Ich würde den Reliplatz mit Kusshand nehmen.

        Jep, sehe ich genauso. Außer Köln sind die Zweitligisten wirklich auch alle zurecht Zweitligisten. Und die Kölner werden wohl eher nicht den 3. Platz in der 2. BuLi einnehmen. Die anderen Mannschaften, sei es nun Paderborn, die Eiserne, der KSC usw. sind wohl alle eindeutig schlagbar. Hoffentlich bleibt die Westvorstadt weg vom 3. Platz…

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        • Woschdsubbn: Jep, sehe ich genauso. Außer Köln sind die Zweitligisten wirklich auch alle zurecht Zweitligisten. Und die Kölner werden wohl eher nicht den 3. Platz in der 2. BuLi einnehmen. Die anderen Mannschaften, sei es nun Paderborn, die Eiserne, der KSC usw. sind wohl alle eindeutig schlagbar. Hoffentlich bleibt die Westvorstadt weg vom 3. Platz…

          Die Reli gegen Fürth bleibt mein hartnäckigster Albtraum, seit etwa dem 6.Spieltag.
          Hoffe wir erreichen sie zumindest.

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        • Woschdsubbn: Jep, sehe ich genauso. Außer Köln sind die Zweitligisten wirklich auch alle zurecht Zweitligisten. Und die Kölner werden wohl eher nicht den 3. Platz in der 2. BuLi einnehmen. Die anderen Mannschaften, sei es nun Paderborn, die Eiserne, der KSC usw. sind wohl alle eindeutig schlagbar. Hoffentlich bleibt die Westvorstadt weg vom 3. Platz…

          Gehts noch? Der Reli-Platz ist bestenfalls der Rettungsanker. Die Kusshand ist der Status Quo. Wenn wir schon eine Verschlechterung billigend in Kauf nehmen, können wir gleich gute Nacht sagen! Was ist denn das für ein Kampfgeist?

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          • Optimist: Der Reli-Platz ist bestenfalls der Rettungsanker.

            Sagen wir doch! Denn im schlechtesten Fall reicht natürlich nicht mal der! Besser ankern als absaufen!

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            • BSE08, aber dann nehme ich den doch nicht mit Kusshand, sondern mit Bauchgrimmen. Ich finde da schon einen Unterschied 😉

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              • Optimist:
                BSE08, aber dann nehme ich den doch nicht mit Kusshand, sondern mit Bauchgrimmen. Ich finde da schon einen Unterschied

                Bis nach dem Augsburg-Sieg habe ich genauso empfunden. Aber mittlerweile sieht es für mich ganz so aus, als ginge uns völlig die Puste aus.
                Beate60 hat vielleicht nur einen Scherz gemacht, aber ich persönlich bin jetzt mal so frei und oute mich: Ich befürchte einen völligen Zusammenbruch und erwarte die diesbezügliche Weichenstellung bereits im nächsten Spiel.
                Ich gehe mal davon aus, dass keiner der Spieler hier mitliest. Gleichzeitig soll dies mein letztes negatives Statement für diese Saison gewesen sein. Ich will ja grundsätzlich nicht dem Nocebo-Effekt unnötig Nahrung geben.

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  • 5 Wechsel personell oder positionsmässig,das sieht aber nach einer Totalüberholung aus,um im bild zu bleiben…
    Wenn die Eintracht will werden sie schon ein paar fragen stellen auf die erst einmal Antworten gefunden werden müssen.
    Meier ist sehr kopfballstark-wer gegen den?
    die Eintracht kommt auch eher über Außen-Doppelsechs bei uns?
    Werden sie es wieder so dominant versuchen wie gegen Freiburg oder eher a la Bremen?

    war das von rechts erzielte Tor von Drimic eigentlich ein Fingerzeig das er lieber Rechtsaußen spielen würde?

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  • Was ich nicht verstehe – aber scheinbar bin ich da ziemlich alleine – dass der Club seit einigen Spieltagen sich den Ball in der eigenen Hälfte minutenlang zuspielt (Barcelona für Arme?). Unzählige male auch zum Torwart zurück. Wenn es dann immer brenzliger wird, drischt Schäfer den Ball möglichst weit in die gegnerische Hälfte.

    Wenn man es sich nicht mehr zutraut mit Passspiel in die gegnerische Hälfte zu kombinieren, kann man den Ball doch gleich einfach nach vorne knallen und auf Ballzurückeroberung hoffen. Oder?

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    • Steel,

      ja, da hast Du recht. Ich hab mich das auch gefragt, was das bringen soll. Der HSV hat teilweise an unserem Strafraum gepresst. Da spiele ich doch nicht hinten rum und riskiere Kopf und Kragen! Wenn der Gegner eher passiv spielt und man uns die eigene Hälfte überlässt, mag das angehen, weil das Suchen von Lücken eben Zeit braucht, aber bei aktivem Pressing schau ich doch, dass die Kugel schnell da weg kommt. Die Gefahrenzone überspielen, auf die 2. Bälle gehen wäre doch viel sinnvoller. Wer vorne rumturnt, ist hinten offener, also suche ich dort die Balleroberungen. Situatives Eingehen auf die gegnerische Spielweise, da fehlt mir manchmal die Flexibilität.

      Oder ist das alles Quatsch?

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      • Optimist,

        Eigentlich ist doch die Verbeeksche Idee, dass man die erste Pressingreihe des Gegners überspielt, um dann im Mittelfeld Platz zu haben. Dann lassen sich auch anständige Angriffe aufziehen. Entweder mit schnellen Kombinationen im Mittelfeld oder mit Diagonalbällen aus der Abwehr. Also schon eher auf Ballbesitz ausgelegt, als auf zweite Bälle.

        Zumindest hatte ich so den Eindruck in den Spielen, in denen wir gut aussahen.

        Warum das nicht mehr funktioniert ist natürlich die große Frage. Hasebe ist da sicherlich ein Teil der Antwort. Nach meinem Geschmack versteckt sich Feulner immer viel zu sehr, fordert viel zu selten den Ball. Campaña wäre da wohl eher der richtige Mann.

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        • LipsiaGlubb, Ja, ich glaube das ist gut beobachtet. Mein Eindruck ist auch, dass es im MF zu wenig Anspielstationen gibt, es wird nicht genug freigelaufen. Wo sollen die armen IV hinspielen, wenn keiner da ist, also wieder quer oder zurück…

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    • Steel,

      Dieses minutenlange Zuspielen ist ein Überbleibsel der Ära Hecking/Wiesinger!!! Das ist das ganze Problem beim Club. Bis der Club den Ball nach vorne bringt hat sich jede Mannschaft gemütlich darauf eingestellt und somit erspielt sich der Club auch kaum Chancen im Spiel. Ich habe dies auch schon mehrfach gesagt, dass die spielerische Qualität gerade bei Spielern wie Nilsson, Angha, Frantz und Hlousek beschränkt ist. Das Problem ist dann noch wenn Spieler wie Kiyo und Drmic aus dem Spiel genommen werden, läuft spielerisch fast nichts beim Club. Ich möchte vor dem Frankfurt-Spiel nicht in der Haut von Verbeek stecken, denn ich schätze Frankfurt stärker ein als den HSV und Werder gegen die es 0 Punkte gab. Sollte es eine erneute Pleite geben befindet sich der Club wieder auf der Intensivstation!!!

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      • Harald:
        ,

        Dieses minutenlange Zuspielen ist ein Überbleibsel der Ära Hecking/Wiesinger!!!

        So ein totaler Nonsens. Wenn Du von Fußball keine Ahnung hast, solltest du besser schweigen.

        Unter Hecking haben wir primär gegen den Ball gespielt. Hatten wir den Ball, war die Aufgabe, das Spiel möglichst zügig ohne viel Stationen primär über die Außen zu eröffnen, um von dort eine Flanke zu bringen oder ein Foul zu ziehen. War das nicht möglich, wurde ein kopfballstarker Zentralspieler gesucht, den möglichst den Ball behaupten und ablegen sollte.
        Hohe Ballbesitzquoten hatten wir so gut wie nie.

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        • Hendrix,

          Wahrscheinlich hat du dann Tomaten auf den Augen gehabt, während vieler Spiele unter Hecking und Wiesinger. Denn an dieses Quergespiele von Klose mit Nilsson kann ich mich noch gut erinnern.

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          • Harald,

            Dass sich Innenverteidiger mal Bälle zuspielen ist nun wahrlich kein Wesensmerkmal eines Spielsystems.
            Wenn Du nichts Besseres beizutragen hast, solltest du dich lieber solch despektierlicher Kritik an erfolgreichen Trainern enthalten.

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  • …aber dann von der Mannschaft fordern, wenn wir das so vorleben? Ich bin entsetzt!

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  • Ich geb auf. Ich glaub nicht mehr an den Klassenerhalt. Wenn Spieler wie Feulner verletzt auflaufen (seit 2 Wochen ein angerissenes Band im Sprunggelenk), dann kann man von denen, auch wenn sie noch so motiviert sind, keine 100% Leistung erwarten. Ich nehm an, die Verletzung von Frantz ist auch nicht völlig ausgeheilt. Und ohne 100% haben wir in dieser Saison doch eh keine Chance mehr.

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    • Beate60:
      Ich geb auf. Ich glaub nicht mehr an den Klassenerhalt. Wenn Spieler wie Feulner verletzt auflaufen (seit 2 Wochen ein angerissenes Band im Sprunggelenk), dann kann man von denen, auch wenn sie noch so motiviert sind, keine 100% Leistung erwarten. Ich nehm an, die Verletzung von Frantz ist auch nicht völlig ausgeheilt. Und ohne 100% haben wir in dieser Saison doch eh keine Chance mehr.

      Solche Aussagen, oder auch so Sachen wie „es kann nur noch um den Relegationsplatz gehen“ oder sowas, kann ich einfach absolut überhaupt nicht nachvollziehen…

      Hallo, wir stehen immer noch auf einem Nichtabstiegsplatz!

      Wir haben jetzt zwei bittere Niederlagen hintereinander gegen direkte Konkurrenten einstecken müssen.

      Ja, und?

      Seid ihr wirklich alle so naiv zu glauben, dass keine derartigen Rückschläge mehr kommen werden?
      Dass man jedes dieser „dieses Spiel müssen wir gewinnen“-Spiele auch tatsächlich gewinnt bzw. alles verloren ist, wenn man es nicht tut?

      Klar ist die Lage alles andere als rosig, auch wegen der Personallage.

      Aber sich jetzt gleich selbst aufgeben, nachdem man gerade mal ZWEI Spiele versemmelt hat, aber noch ganze NEUN Spiele vor sich hat, in denen man mehr als genug Punkte holen kann, das kann ich einfach kein bisschen verstehen…

      Ich mein, was habt ihr (sorry für die Verallgemeinerung, betrifft natürlich nicht alle) denn erwartet?
      Dass wir munter weiter punkten, der Lauf vom Rückrundenstart einfach so anhält, und wir durch die restliche Saison spazieren ohne uns nochmal Sorgen um den Abstieg machen zu müssen?

      Wie gesagt, das ist schon reichlich naiv… Jedem hätte nach der Ausgangssituation für die Rückrunde klar sein müssen, dass es bis zum Ende nur um den Klassenerhalt gehen kann, nichts anderes.
      Allein dafür ist es schon nötig, dass wir eine für unsere Verhältnisse sehr gute Halbserie mit einer Ausbeute von 24 oder 25 Punkten spielen (mehr haben wir seit unserem Wiederaufstieg auch niemals geschafft).

      Und für dieses Ziel liegen wir doch voll im Soll.
      Der Trend ist halt mal wieder der Feind – 12 Punkte aus den ersten 5 Rückrundenspielen, gefolgt von 3 Niederlagen.
      Trotzdem sind es immer noch 12 Punkte aus 8 Spielen!

      Und hätte vor Rückrundenstart jemand prophezeit, dass wir Mitte der Rückrunde schon 12 Punkte geholt und auf einem Nichtabstiegsplatz stehen würden, wenn auch nur mit einem Vorsprung auf den Relegationsplatz, dann hätte das wahrscheinlich jeder unterschrieben.

      Also, etwas mehr Realismus bitte!

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      • Scramjet,

        richtig so, das stützt ja auch meine Kritik.

        Ach, noch was: wer hatte gleich die ganzen Smilies? Gebt doch bitte der Beate den Zwinkersmilie zurück, sonst glaubt man noch, sie meint das ernst!

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      • Scramjet:
        Ich mein, was habt ihr (sorry für die Verallgemeinerung, betrifft natürlich nicht alle) denn erwartet?
        Dass wir munter weiter punkten, der Lauf vom Rückrundenstart einfach so anhält, und wir durch die restliche Saison spazieren ohne uns nochmal Sorgen um den Abstieg machen zu müssen?

        Ich habe es zwar nicht erwartet, aber doch gehofft nach dem fulminanten Rückrundenstart, dass wir Ende März aus dem gröbsten raus sein könnten, da wir bis dahin ja wirklich gegen alle Abstiegskonkurrenten gespielt haben werden.
        Was ich ganz sicher nicht erwartet habe waren 0 Punkte gegen Bremen und Hamburg.
        Btw.: Bis auf 2 Ausnahmen müssen unsere Konkurrenten noch gegen die Bayern ran, und zwar nachdem diese ihre Meisterschaft aller Wahrscheinlichkeit nach schon längst eingetütet haben. Ich bin mal gespannt, ob die Bayern dann auch noch so motiviert sind wie derzeit und nicht doch ihren Fokus primär auf die CL richten. Aber wahrscheinlich wollen sie ja noch weitere Rekorde für die Ewigkeit aufstellen.

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        • Claus: Ich habe es zwar nicht erwartet, aber doch gehofft nach dem fulminanten Rückrundenstart, dass wir Ende März aus dem gröbsten raus sein könnten, da wir bis dahin ja wirklich gegen alle Abstiegskonkurrenten gespielt haben werden.

          Gehofft hatte ich das natürlich auch. Nach dem Braunschweig-Spiel hatten wir 4 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, wär natürlich super gewesen, diesen Vorsprung, bei dem man in jedes Spiel mit der angenehmen Gewissheit gehen kann, dass man unter keinen Umständen auf einen Abstiegsplatz abrutschen kann, für den restlichen Saisonverlauf zu haben.

          Aber ist sowas realistisch, kann man sowas erwarten? Nein, man kann es eben allenfalls erhoffen.
          Und zu hoffen, dass man Ende März schon aus dem gröbsten raus ist, das ist doch eine sehr sehr dünne Hoffnung, wenn man in der Vorrunde nur ELF Punkte geholt hat. Was nichts anderes heißt, als dass man aus den ersten 10 Rückrundenspielen 20 Punkte holen muss.

          Was ich ganz sicher nicht erwartet habe waren 0 Punkte gegen Bremen und Hamburg.

          Ich auch nicht.
          Aber hattest du erwartet, aus den Spielen gegen Hertha, Hoffenheim, Augsburg und Braunschweig 12 Punkte zu holen? Ich nicht.

          Und wenn man jetzt sagt, dass man aus den 6 Spielen gegen Hertha, Hoffenheim, Augsburg, Bremen, Hamburg und Braunschweig 12 Punkte geholt hat, ich glaube mit der Ausbeute kann man sehr zufrieden sein, weiß nicht, ob damit viele gerechnet hätten.

          Das Problem ist halt wie gesagt, dass man diesen Spielen gegen direkte Konkurrenten immer dieses „das muss man gewinnen“-Schild anhängt, sie gleichfalls als 6-Punkte-Spiele, wegweisende Spiele, Endspiele usw. bezeichnet.
          Denn woran kaum einer denkt:
          Genau das gleiche gilt auch für den Gegner.

          Trotzdem leiten die Fans die pure Erwartungshaltung ab, dass man eben unbedingt gewinnen MUSS. Das halte ich für äußerst naiv, so funktioniert es einfach nicht.

          Wir hatten ja letztens die Diskussion zum „6-Punkte-Spiel“, und dass der Vorteil ja eben darin besteht, dass man nicht nur drei Punkte gewinnen, sondern auch dem Gegner drei Punkte vorenthalten könne.
          Im Grunde ist es aber egal. Hätten wir gegen den HSV gewonnen, hätten wir ihn auf angenehme 6 Punkte distanziert, jetzt stehen sie punktgleich vor uns. Gewinnen wir gegen Frankfurt und der HSV verliert in Stuttgart, sieht es gleich wieder ganz anders aus. Umgekehrt hätte uns ein Sieg beim HSV überhaupt nichts geholfen, wenn wir dann gegen Frankfurt verlieren und der HSV in Stuttgart gewinnt. Das Ergebnis wäre das gleiche.

          Was ich damit sagen will:
          Es wird immer zu viel Bedeutung auf einzelne Partien gelegt. Es sind 34 Spieltage, jeder spielt zweimal gegen jeden anderen und in jedem dieser Spiele hat man die Möglichkeit, 3 Punkte zu holen. Und am zählt einfach nur, wie viele Punkte man geholt hat. Mehr nicht (gut, das Torverhältnis natürlich auch noch). Aber wann, wo und gegen wen wir die Punkte holen, ist vollkommen irrelevant.

          In der Hinsicht gehe ich mit Verbeek d’accord. Der hat vor dem Spiel gesagt, dass das Spiel in Hamburg nur eines von noch 10 verbleibenden Spielen ist, in denen man 3 Punkte holen kann.
          Es haben ihn zwar einige in Kommentaren für diese Aussage kritisiert, aber so ist es halt. Wenn wir am Ende absteigen, dann nicht, weil wir dieses eine Spiel gegen xy verloren haben, sondern weil wir in 34 Spielen nicht genug Punkte geholt haben.

          Wie ich in meinem vorigen Post ja auch schon gesagt habe, unser großer Feind ist der Trend. 4 Siege aus den 5 ersten Rückrundenspielen und dann drei Niederlagen… Klar sieht das nicht gut aus.

          Hätten wir in den ersten Spielen drei Punkte weniger geholt, dafür jetzt durch einen Auswärtssieg beim HSV den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz geschafft, würden alle jubeln und wären zuversichtlich, trotz gleicher Lage und weiterer Aussicht für die Restsaison.

          Ich kann auch keinen Negativtrend hinsichtlich unserer eigenen Leistung erkennen. Die sehe ich eigentlich schon die gesamte Rückrunde auf relativ konstantem Niveau. Ich will jetzt die Diskussion mit dem Vergleich zur Vorrunde und über Zufall/Glück/Pech nicht wieder aufbrechen.
          Aber auch in den erfolgreichen Spielen war es schon so, dass wir deutliche Probleme im Spiel nach vorne hatten, uns nicht mehr so viele Torchancen erspielen konnten und hinten anfällig für Großchancen des Gegners waren.
          Trotzdem hat man halt gewonnen, weil man selber seine Chancen genutzt und der Gegner seine vergeben hat.
          Jetzt hat es halt zweimal nicht geklappt.
          Ist halt so, wir sind ja nicht bei „wünsch dir was“.

          Und so wird es auch weitergehen.
          Ich wüsste nicht, was dafür sprechen würde (bzw. hätte dafür sprechen sollen), dass es einfach immer klappt und man laufend gewinnt.
          Aber genauso wüsste ich auch nicht, warum man jetzt prophezeien sollte, dass es so mit den negativen Ergebnissen weitergeht…

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          • Scramjet

            1. Seit dem Ausfall von Chandler und Ginczek hat sich die Anzahl der eigenen Torchancen enorm verringert.
            2. In den letzten beiden Spiele haben 2 Mitabstiegskonkurrenten gezeigt, wie man dem Club offensiv den Zahn nahezu völlig ziehen kann, die anderen werden das genau registriert haben.
            3. Du wirst doch wohl hoffentlich zustimmen, dass bei konstantem Leistungsniveau ein Sieg zuhause gegen einen Mitabstiegskonkurrenten deutlich wahrscheinlicher ist als Auswärtssiege in Gelsenkirchen, Mainz oder Wolfsburg.

            Ich will ja nicht partout schwarz malen, aber ich sehe da schon gewisse Anzeichen dafür, dass es derzeit bergab geht. Und angesichts der Kaliber, die ab April noch anstehen, ist es dringend notwendig, Ende März ein Polster auf die Abstiegsränge zu haben. Das ist theoretisch noch möglich, allerdings nur mit jetzt 3 Siegen in Folge. Der Club muss nämlich mindestens den bisherigen Punkteschnitt der Rückrunde (1,5 pro Spiel) bis Saisonende halten, sonst sieht es finster aus.
            Wenn die beiden jetzt folgenden Heimspiele verloren gehen (und auch 2 Unentschieden nützen uns eigentlich nicht viel), dann schwindet bei mir die Hoffnung auf Klassenerhalt jedenfalls massiv.

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            • Claus:
              Scramjet

              1. Seit dem Ausfall von Chandler und Ginczek hat sich die Anzahl der eigenen Torchancen enorm verringert.

              Ist schwierig zu sagen. Im Vergleich zum Hoffenheim-Spiel sicherlich, aber nicht gegenüber dem Hertha-Spiel.

              2. In den letzten beiden Spiele haben 2 Mitabstiegskonkurrenten gezeigt, wie man dem Club offensiv den Zahn nahezu völlig ziehen kann, die anderen werden das genau registriert haben.

              Das sehe ich anders, denn Bremen und der HSV sind mit grundverschiedenen Ausrichtungen gegen uns angetreten. Bremen hat gemauert, der HSV sein Heil in der Offensive gesucht. Es war aber nicht so, dass beide eine Art „Patentrezept“ präsentiert haben, wie man gegen uns spielen muss.

              Gerade das HSV-Spiel hat aber auch gezeigt, dass wir eben weiterhin in der Lage sind, uns hochkarätige Torchancen zu erspielen, wenn der Gegner selber den Vorwärtsgang einlegt. Dass man vor Probleme gestellt wird, wenn eine Mannschaft derart furios den Vorwärtsgang einlegt wie der HSV am Samstag, sollte nicht überraschen. Das ginge aber den meisten anderen Vereinen genauso.

              3. Du wirst doch wohl hoffentlich zustimmen, dass bei konstantem Leistungsniveau ein Sieg zuhause gegen einen Mitabstiegskonkurrenten deutlich wahrscheinlicher ist als Auswärtssiege in Gelsenkirchen, Mainz oder Wolfsburg.

              Sollte ich?
              Wolfsburg und Schalke sind natürlich qualitativ deutlich höher einzuschätzen als die Mitabstiegskandidaten. Aber diese beiden Mannschaften, dazu noch die Bayern, Bayer und der BVB, sind auch die einzigen, bei denen ich sagen würde, dass man deutlich schlechtere Chancen hat, als in einem Duell gegen einen Mitabstiegskandidaten.

              Ich zumindest wüsste keinen Grund, warum ein Auswärtsspiel in Mainz schwieriger zu gewinnen sein sollte als ein Heimspiel gegen Frankfurt oder Stuttgart, abgesehen vom Belschanovschen Gesetz?
              In Augsburg und Berlin haben wir schließlich auch gewonnen. Die stehen genauso gut da wie Mainz, und auch Hoffenheim kann man leider nicht als Abstiegskandidat bezeichnen.

              Da ist im Prinzip wieder der Punkt, den ich ausführlich zu erklären versucht habe. Nur weil ein anderer Verein schlecht dasteht und ebenso im Abstiegskampf steckt, macht es nicht leichter oder wahrscheinlicher, dass man gegen ihn gewinnt.
              Mainz, Hannover und Gladbach sehe ich nicht als schwierigere Gegner an als Freiburg, Stuttgart und Frankfurt.

              Ich will ja nicht partout schwarz malen, aber ich sehe da schon gewisse Anzeichen dafür, dass es derzeit bergab geht. Und angesichts der Kaliber, die ab April noch anstehen, ist es dringend notwendig, Ende März ein Polster auf die Abstiegsränge zu haben. Das ist theoretisch noch möglich, allerdings nur mit jetzt 3 Siegen in Folge. Der Club muss nämlich mindestens den bisherigen Punkteschnitt der Rückrunde (1,5 pro Spiel) bis Saisonende halten, sonst sieht es finster aus.
              Wenn die beiden jetzt folgenden Heimspiele verloren gehen (und auch 2 Unentschieden nützen uns eigentlich nicht viel), dann schwindet bei mir die Hoffnung auf Klassenerhalt jedenfalls massiv.

              Nochmal: Ich bestreite nirgendwo, dass die Lage nicht gut ist.

              Aber es ist eben noch lange nichts verloren. DAS ist der Punkt, den ich einfach nicht verstehen kann. So viele machen immer alles schlechter als es tatsächlich ist. Den Relegationsplatz nehm ich doch nicht mit Kusshand, wenn ich am 24. Spieltag am 15. Tabellenplatz stehe.

              Dieser übermäßige Pessimismus, das andauernde Schlechtreden bzw. vor allem, sich schlechter machen, als man tatsächlich ist, darum geht’s mir. Dass man der Mannschaft anscheinend einfach überhaupt nichts zutraut.

              Dein Gedankenspiel zeigt eigentlich perfekt, wie grotesk und paradox das ganze ist:
              Um bis Ende März dieses erwünschte Polster auf die Abstiegsplätze zu haben, müsste man einen Punkteschnitt haben, der sehr viel höher liegt, als derjenige, von dem man jetzt meint, dass man nicht in der Lage ist, zu schaffen?
              Weil man es nicht schafft, einen Schnitt von 2 Punkten pro Spiel einzufahren (der schlicht und einfach nötig wäre, um dieses Polster zu bekommen, man kann schließlich auch nicht erwarten, dass die Konkurrenz immer weiter verliert), soll man es nicht schaffen können, einen Schnitt von 1,5 Punkten über den Rest der Saison zu haben?!?
              Wir liegen doch bisher bei genau dem Schnitt von 1,5 Punkten.

              Und wie gesagt, ich sehe absolut nicht, dass die Gegner in der zweiten Hälfte der Rückrunde schwieriger sind.
              Wir hatten in den ersten 8 Spielen 2 Europapokalanwärter (Hertha, Augsburg), 2 Topclubs (Bayern, BVB), 3 direkte Konkurrenten (Braunschweig, Hamburg, Bremen) und einem aus dem Mittelfeldniemandsland (Hoffenheim).
              In den restlichen 9 Spielen haben wir nach aktuellem Stand wieder 2 Europapokalanwärter (Mainz, Gladbach), 3 direkte Konkurrenten (Frankfurt, Stuttgart, Freiburg), 1 ausm Niemandsland (Hannover), und dann halt einen Topclub mehr (Schalke, Leverkusen, Wolfsburg), wobei gegen die drei eher was zu holen ist als gegen die Bayern oder Dortmund.

              Wie gesagt, ich betone nochmal: Die aktuelle Situation ist NICHT GUT, ganz im Gegenteil. Sie ist aber eben nicht so aussichtslos, wie viele das hier darstellen.
              Dazu muss man auch noch sagen: Die Lage war die ganze Zeit über nicht besser. Auch wenn viele aufgrund des Zwischenhochs gemeint haben, man wäre schon aus dem Schneider.
              Es war aber halt schlicht und einfach nie was anderes zu erwarten, als dass man bis zum Ende zittern muss, weil man die Last der katastrophalen Vorrunde schlicht und einfach durch die gesamte Saison mitschleifen muss.

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              • Scramjet:
                Das sehe ich anders, denn Bremen und der HSV sind mit grundverschiedenen Ausrichtungen gegen uns angetreten. Bremen hat gemauert, der HSV sein Heil in der Offensive gesucht. Es war aber nicht so, dass beide eine Art “Patentrezept” präsentiert haben, wie man gegen uns spielen muss.

                Ich zumindest wüsste keinen Grund, warum ein Auswärtsspiel in Mainz schwieriger zu gewinnen sein sollte als ein Heimspiel gegen Frankfurt oder Stuttgart, abgesehen vom Belschanovschen Gesetz?

                Mainz, Hannover und Gladbach sehe ich nicht als schwierigere Gegner an als Freiburg, Stuttgart und Frankfurt.

                Dann erübrigt sich jede weitere Diskussion meinerseits.

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      • Scramjet: nicht nachvollziehen…

        Ich kann es durchaus nachvollziehen, die Lage ist alles andere als rosig. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass wir jetzt zwei wichtige Spiele verloren haben, das ist zu verkraften. Das Problem ist, dass wir eigentlich seit dem Bayernspiel unser Spiel überhaupt nicht mehr auf den Platz bringen, uns kaum mehr Chancen erarbeiten. Das ist das Bedenkliche, es schleicht sich die Befürchtung ein, dass seit dem Ausfall von Chandler und Ginzcek einfach ein Puzzleteil zuviel weggebrochen ist, und der Kader das einfach nicht mehr kompensieren kann, zumindest nicht mit der Spielweise die Verbeek vorschwebt und uns bis dahin so gut getan hat.

        Die Lage ist schwierig und guter Rat teuer. Eine Option wäre, jetzt als Notfallmaßnahme bis Saisonende wieder auf die defensive Spielweise umzustellen. Ob das aber mehr Erfolg verspricht ist fraglich, und würde an der Glaubwürdigkeit des Trainers kratzen.
        Es bleibt wahrscheinlich nichts anderes übrig als mit Feinjustierungen am selben Spielsystem weiter zu machen, zu hoffen dass einige der Ersatzspieler (Mak, Angha, Feulner, Balitsch, Pekhart) einen Leistungssprung machen. Irgendwie noch zwei, drei glückliche Siege durchwürgen, das sollte schon noch drin sein und hoffen dass es damit reicht, notfalls über die Relegation.

        Ich bin überzeugt, falls das klappt, werden wir nächstes Jahr weniger Verletzungspech vorausgesetzt, einen deutlichen Sprung in der Tabelle machen.

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      • Scramjet
        Also, etwas mehr Realismus bitte!

        Na, noch mehr Realismus, als die Feststellungen von BSE08 und mir geht doch nicht mehr.

        Ich fass das nochmal zusammen:

        1. Wir haben eine katastrophale Hinrunde ohne einen einzigen Sieg gespielt.
        2. Wir hatten drei Trainerwechsel in einer Saison.
        3. Wir haben fünf wichtige, verletzte Leistungsträger.
        4. Wir haben im Augenblick drei Niederlagen am Stück und auch die Spiele vorher, bis auf das Spiel gegen SAPHeim, wurden nicht überzeugend gewonnen
        5. Wir haben bisher gegen die direkten Abstiegs-Konkurrenten (Ausnahme Braunschweig) nicht gepunktet, also keine sogenannten „Bigpoints“ gemacht.

        Also: Was bitte ist denn so schlecht und verwerflich daran, Überlegungen darüber anzustellen, daß der Relegationsplatz nach so einer Seuchensaison gar nicht so schlecht wäre?

        Mehr Realismus geht doch gar nicht?

        P.S.: Laut Kicker-Bestenliste ist Schäfer Deutschlands Torwart Nr. 3 nach Fährmann und Leno und vor Neuer. 😀

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        • Woschdsubbn: Na, noch mehr Realismus, als die Feststellungen von BSE08 und mir geht doch nicht mehr.

          Ich fass das nochmal zusammen:

          1. Wir haben eine katastrophale Hinrunde ohne einen einzigen Sieg gespielt.
          2. Wir hatten drei Trainerwechsel in einer Saison.
          3. Wir haben fünf wichtige, verletzte Leistungsträger.
          4. Wir haben im Augenblick drei Niederlagen am Stück und auch die Spiele vorher, bis auf das Spiel gegen SAPHeim, wurden nicht überzeugend gewonnen
          5. Wir haben bisher gegen die direkten Abstiegs-Konkurrenten (Ausnahme Braunschweig) nicht gepunktet, also keine sogenannten “Bigpoints” gemacht.

          Also: Was bitte ist denn so schlecht und verwerflich daran, Überlegungen darüber anzustellen, daß der Relegationsplatz nach so einer Seuchensaison gar nicht so schlecht wäre?

          Mehr Realismus geht doch gar nicht?

          P.S.: Laut Kicker-Bestenliste ist Schäfer Deutschlands Torwart Nr. 3 nach Fährmann und Leno und vor Neuer.

          Man erntert dafür zwar keinen Applaus hier im Forum eher im Gegenteil, aber mir ist die Realität auch näher als unrealistisches Wunschdenken. Bei mir liegen allerdings Wunschdenken und Realität auf gleicher Höhe sprich den Relegationsplatz erreichen. Darauf hoffe ich inständig. Wäre ja auch nicht das schlimmste, wenn es am Ende gut ausgeht und damit haben wir ja Erfahrung.

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          • juwe: Man erntert dafür zwar keinen Applaus hier im Forum eher im Gegenteil, aber mir ist die Realität auch näher als unrealistisches Wunschdenken.

            Ich tue mir schwer mit „hier im Forum“ eine klare Vorstellung zu verbinden. Im Gegenteil empfinde ich die Diskussion (meist) wohltuend heterogen. Natürlich oft ein bisschen vom Erfolg/Misserfolg emotional getüncht, aber ein klares Forums-Votum (übrigens ist das hier kein Forum, wenn dann ein Blog) sehe ich nicht.

            Eher gibt es Fraktionen: die einen, die notorisch an den Untergang glauben und auch in Erfolgsphasen den mahnenden Finger heben, und die anderen, die nur ein kleines Stück vom Glück brauchen, um wieder genug Hoffnung für eine goldene Zukunft zu entwickeln, – aber es gibt eben letztendlich auch die große breite Mitte, die nach einer kleinen Siegesserie nicht gleich wieder von Europa träumen lassen will und die nach Tiefschlägen nicht gleich wieder die Abrißbirne fordert. Und letzteres nenne ich Realitätssinn. Wenn man diesem „Forum“ ein Image verpassen müsste, dann das Streben nach dem Realtitätssinn – und dazu gehört zu wissen, woher man kommt, was man hat und was möglich ist.

            Nur manchmal überrollen einen die Ereignisse, dann ist man froh wieder geerdet zu werden (in Euphorie wie Depression), oder man selbst nimmt die Rolle ein, eine überbordende Emotionen wieder zu nivellieren. Und ‚dafür‘ bekommt man dann hier (zumindest von mir) Applaus.

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            • Alexander Endl | Clubfans United: Ich tue mir schwer mit “hier im Forum” eine klare Vorstellung zu verbinden. Im Gegenteil empfinde ich die Diskussion (meist) wohltuend heterogen. Natürlich oft ein bisschen vom Erfolg/Misserfolg emotional getüncht, aber ein klares Forums-Votum (übrigens ist das hier kein Forum, wenn dann ein Blog) sehe ich nicht.

              Eher gibt es Fraktionen: die einen, die notorisch an den Untergang glauben und auch in Erfolgsphasen den mahnenden Finger heben, und die anderen, die nur ein kleines Stück vom Glück brauchen, um wieder genug Hoffnung für eine goldene Zukunft zu entwickeln, – aber es gibt eben letztendlich auch die große breite Mitte, die nach einer kleinen Siegesserie nicht gleich wieder von Europa träumen lassen will und die nach Tiefschlägen nicht gleich wieder die Abrißbirne fordert. Und letzteres nenne ich Realitätssinn. Wenn man diesem “Forum” ein Image verpassen müsste, dann das Streben nach dem Realtitätssinn – und dazu gehört zu wissen, woher man kommt, was man hat und was möglich ist.

              Nur manchmal überrollen einen die Ereignisse, dann ist man froh wieder geerdet zu werden (in Euphorie wie Depression), oder man selbst nimmt die Rolle ein, eine überbordende Emotionen wieder zu nivellieren. Und ‘dafür’ bekommt man dann hier (zumindest von mir) Applaus.

              Mit den drei „Fraktionen“ hast du absolut recht. Nur ist es doch sehr …hmm.. „ermüdend“ das die Fraktion „Weltuntergang“ in einem solch penetrantem Ausmaß ihren immer und immer wieder kehrenden Beleidigungsmodus von sich gibt.
              -> Alles shice und ich wusste es schon immer!

              Die Frage ist nur warum tun sie das in einem Blog oder Forum?
              Warum nicht zuhause im Keller?
              Wollen sie damit die Mannschaft weiter destabilisieren, oder einfach nur (ihre) miese Laune an alle anderen Club-Fans weitergeben, um am Ende als evt. „Rechthaber“ sich dann auf die Schulter zu klopfen?
              Mit Sicherheit wollen sie dem Club nicht helfen, denn von einem „die sind eh zu schlecht für die Bundesliga und die Relegation wäre pures Glück“ ist noch kein Team der Welt besser geworden.

              Als Fan einer Mannschaft darf man sicherlich auch kritisieren, das ein oder andere hinterfragen, aber im Vordergrund steht doch IMMER die UNTERSTÜTZUNG der Mannschaft, nicht das zerfleischen selbiger.

              Keine Ahnung was in deren Köpfe ab geht. Aber am lautesten blöcken halt immer schon die Unbedarften.

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              • Norisfighter,

                ich unterstelle da niemand böse Absichten. Ich glaube es ist die Sorge um den Club, die eben manchen bewegt. Vielleicht will man einfach Widerspruch hören, vielleicht braucht man die Leute, die einem sagen, dass alles anders kommt als man befürchtet. Und mancher kann einfach damit besser leben lieber das Schlimme zu erwarten und dann positiv überrascht zu werden, als das Gute und dann mit der Enttäuschung zu leben. Und solange es nicht missionarisch und pathologisch wird, finde ich das alles ok.

                Und Sorgen machen wir uns ja alle – und manchmal tut es sogar gut, wenn man zu düstere Vorahnung liest und man dann für sich merkt, wie der Kampfesgeist erwacht und man „seinen“ FCN gegen Schwarzmaler verteidigt.

                Nur eins muss allen klar sein: Ob Optimist oder Pessimist, an der Situation wird sich nix ändern, nur weil wir an die Wende glauben oder düstere Vorahnungen haben. Klingt wie ne Binsenweisheit, aber beim weit verbreiteten Aberglauben im Sport sollte man das ab und an nochmal klarstellen. 😛

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          • juwe: Bei mir liegen allerdings Wunschdenken und Realität auf gleicher Höhe sprich den Relegationsplatz erreichen.

            Warum entspricht das nochmal der Realität, wenn man einen Platz schlechter als den derzeit belegten als Ziel, ja als Wunschraum ausgibt?

            Nach meinem Verständnis ist das erklärte Ziel, den Platz zu halten, der Wunschtraum, besser abzuschneiden (soll heißen: vor dem letzten Spieltag gerettet sein) und der Relegationsplatz folglich eine verpasste Zielerreichung mit Wiedergutmachungschance. Was soll das denn, ich sag doch nicht: naja, wir stehen noch ganz gut da, aber ich brauch so viel gar nicht.

            Los, raus aus der Depression! Unter jedem Trainer der letzten Jahre gab es eine Phase schlechter Ergebnisse. Immer ging es dann wieder aufwärts, Warum sollte es jetzt anders sein? Wer aufgibt hat schon verloren!

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            • Optimist:
              Wer aufgibt hat schon verloren!

              Das gilt in erster Linie für die Spieler, wir haben ja herzlich wenig Einfluss auf die Spiele.

              Ja, unter Hecking wurde gerne dann gewonnen, wenn man mit dem Rücken zur Wand stand. Hoffen wir mal, dass Verbeek das auch so hinbekommt.

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            • Optimist: Warum entspricht das nochmal der Realität, wenn man einen Platz schlechter als den derzeit belegten als Ziel, ja als Wunschraum ausgibt?

              Nach meinem Verständnis ist das erklärte Ziel, den Platz zu halten, der Wunschtraum, besser abzuschneiden (soll heißen: vor dem letzten Spieltag gerettet sein) und der Relegationsplatz folglich eine verpasste Zielerreichung mit Wiedergutmachungschance. Was soll das denn, ich sag doch nicht: naja, wir stehen noch ganz gut da, aber ich brauch so viel gar nicht.

              Los, raus aus der Depression! Unter jedem Trainer der letzten Jahre gab es eine Phase schlechter Ergebnisse. Immer ging es dann wieder aufwärts, Warum sollte es jetzt anders sein? Wer aufgibt hat schon verloren!

              Mich macht es überhaup nicht depressiv es möglichst nahe an der Realität einzuschätzen, täuschen kann ich mich natürlich, völlig klar, aber ich schätze Freiburg einen Tick stärker ein, weil Streich schon einige Jahre mehr Zeit hat seine Vorstellungen der Mannschaft zu implementieren, trotz Fluktuation finde ich sie dennoch homogener, glaube aber sie überholen uns noch, zumal sie uns daheim empfangen.

              Beim HSV wenn nur etwas Ruhe einkehrt, glaube ich hat die Mannschaft eine größere personelle Qualität, traue Slomka zu sie in die Spur zu bekommen, ich finde das kann man nicht mit seiner Trainer Station in Hannover vergleichen, als er Startschwierigkeiten hatte, weil er eine am Boden liegende Mannschaft nach dem Enke Selbstmord übernahm, so ein extremes Vorkommnis braucht einfach Zeit, da gibt es auch keine Maßnahmen aus dem Trainer Lehrbuch.

              Dann bleibt die Frage wer bleibt überhaupt hinter uns, Braunschweig, in dem Fall sehe ich uns vorne und erfahrener im Abstiegskampf.
              Suttgart? ..schwer einzuschätzen, was Stevens mit seiner Erfahrung und Autorität bewirken kann, aber wir sollten sowieso mindestens 2 Mannschaften hinter uns lassen. Hoffen wir mal, daß es neben Braunschweig noch Stuttgart ist, damit wir zumindest auf dem Reli Platz landen.
              So sieht einfach meine (realistische) Einschätzung
              aus, das ist es, was ich erwarte, über jeden Platz mehr freue ich mich dann wie Harry und täusche mich gerne 🙂

              Wen siehst du denn in der Endabrechnung hinter uns?

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              • juwe:
                Wen siehst du denn in der Endabrechnung hinter uns?

                Ich bleibe ja nicht gerne eine Antwort schuldig, aber hier….

                Ich gehe einfach davon aus, dass wir wieder eine 24 Pkt Rückrunde schaffen, wie immer. Ich bin sicher, damit reicht es. Wer dann hinter uns ist außer Braunschweig ist schwierig. Freiburg ist nicht tot zu kriegen, leider, aber diese Saison ist die Chance am größten. Stuttgart, hmm, was bewirkt Stevens? Mein Geheimfavorit ist allerdings Frankfurt, allerdings müssen wir den ersten Sargnagel erst mal einschlagen.

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  • nach der Niederlage gegen Hamburg war ich wirklich down und selbst meine Frau musste unter meiner miesen Stimmung leiden.
    Aber ich denke Optimist und Scramjet haben recht: jetzt erst recht. Die anderen Vereine unten haben auch Riesenprobleme mit Verletzten und vielleicht noch viel mehr finanziellen Druck im Fall der Fälle.
    Also werde ich am Sonntag und am Mittwoch doch ins Stadion gehen um nervenzerfetzenden Abstiegskampf zu sehen und unseren FCN zu unterstützen.

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  • Auch wenn ihr es nicht glaubt von mir, aber diese Information bzgl. der leichten Verletzung von Feulner, hat mir wirklich die Hoffnung auf ein glückliches Ende geraubt.
    Nicht weil wir die letzten Spiele verloren haben, sondern weil sich daraus für mich erklärt, weshalb da zumindest Feulner nicht 100% Leistung bringen konnte. Und weil ich schon länger vermute, daß auch bei Frantz so eine kleine Verletzung nicht völlig ausgeheilt sein könnte.
    Und irgendwann ist ein Kader wie der Unsrige bei der bisherigen Punkteausbeute dann halt leistungsmäßig ausgeblutet.
    Ich wünsch mir, daß ich Unrecht hab, mit meinem Schwarzsehen. Und daß unsere Mannschaft mich am Wochenende eines Besseren belehrt, aber …

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  • Wie schön. Hier gehts noch um Sport. Bei uns in Frankfurt zerlegen wir uns gerade wieder selbst mit vereinsinternen Querelen. Ihr dürft also mit Fug und Recht auf den treuen Nothelfer aus FFM zählen…. Einen schönen Gruß an Gevatter Belschanov

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    • HeinzGründel:
      Ihr dürft also mit Fug und Recht auf den treuen Nothelfer aus FFM zählen….

      Dann lasst aber den Worten bitteschön auch Taten folgen!

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  • Das tolle ist doch: Die Fan-Stimmung hat noch keinen absteigen lassen. Wenn es nämlich danach geht, dann überbieten sich derzeit mindestens 5-8 Fanlager an Drohkulissen und Abstiegsszenarien, bei denen man je nach Gusto mal den einen, mal dem anderen gegnerischen Verein eine Siegesserie zutraut, während der eigene Herzensverein natürlich das größte Potenzial hat alles noch zu verspielen und die Gegner aufzubauen. Und gewinnen die dann mal, wie wir zuletzt gegen Braunschweig oder der HSV gegen uns, dann kippt auch die Stimmung für kurze Zeit wieder.

    Wir erinnern uns: Nach den 4 Siegen mussten wir uns der Euphorie erwehren!

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  • Nürnberg sei die Mannschaft mit der besten Form, hat Dutt vor dem Spiel gegen Werder gesagt.
    Nürnberg sei die spielerisch stärkste Mannschaft im Abstiegskampf, hat Horst Heldt vor Wochen im „Doppelpass“ gesagt.
    Klopp lobte uns auch über den grünen Klee.
    Und alle haben uns für unser beherztes Auftreten gegen München auf die Schulter geklopft.

    Das Schlimme dabei: Unsere Jungs haben sich davon anscheinend einlullen lassen. Selbstzufriedenheit im Zuge positiver Berichterstattung und Wahrnehmung, kennen wir ja von unserer Mannschft. Denn Abstiegskampf geht schon ein bisschen anders als in Hamburg gezeigt. Haben auch einige Spieler in ihren Interviews nach dem Spiel durchklingen lassen (Frantz, Feulner). Es ist doch nicht so, dass Verbeek ihnen das Kämpfen verbieten würde…

    Ergo: Ich hoffe, dass die Jungs jetzt kapieren, was Sache ist. Kapieren sie’s nicht in den nächsten Tagen, gehen wir den Bach runter.

    Dass die Verletzungsseuche ein riesiger Rucksack ist, daran besteht kein Zweifel. Aber ich denke, unser Kader gibt noch genug Möglichkeiten her, um mehr Variabilität ins Spiel zu bringen. Das wiederum ist wiederum Sache von Verbeek.

    Aufgeben? Ich bitte Euch. Sollten wir diese seltsame Saison mit massenweise Schiri-Pech in der Hinrunde und jede Menge Verletzungspech in der Rückrunde überstehen, macht uns das nur stärker.

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  • Btw: Den anderen geht es offenbar auch nicht viel besser, ich meine da den Kommentar in der FR.
    „Ein Dreier gegen Freiburg – und die Eintracht hätte in aller Ruhe für eine neue Runde in der ersten Liga planen können.“
    In aller Ruhe für die 1. Liga planen? Mit 29 Punkten? Gerade in Frankfurt sollte man eigentlich vorsichtiger sein. Die Nervosität dort scheint jedenfalls massiv zu steigen, nun ist es am Club, das noch zu verschärfen. Auch weil ich auf einen Abstieg der Eintracht gewettet habe. 😉

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  • Immer wieder interessant zu lesen, wie gern der Mensch doch linear denkt, wenn wir drei Spiele am Stück verloren haben, dann können jetzt nur noch Niederlagen folgen. Genauso wie zu Beginn der Rückrunde natürlich nach den ersten Siegen dann nur noch Siege folgen sollten.

    Das größte Problem entsteht dann aber nach nicht erfüllten Hoffnungen und Prognosen, wenn also die schöne Hochrechnung vom Beginn der Rückrunde plötzlich nicht entriet, wir nicht Ende März schon gerettet sind, dabei hätte es doch genügt den Siegen gegen Hoffenheim, Berlin, Augsburg und Braunschweig jetzt weitere gegen Bremen, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und Freiburg folgen zu lassen, schon hätten wir nach 11 Spieltagen in der Rückrunde den Klassenerhalt sicher gehabt.

    Allerdings hätte man sich dann schon fragen können, warum wir nicht just auch diese Mannschaften in der Hinrunde schon geschlagen haben?

    Interessant finde ich auch, dass den Spielern nach einer Niederlage gern unterstellt wird, dass diese nicht gewinnen wollten, also der Wille gefehlt hätte. Warum sollte das so sein? Bundesligaprofis, die keine Lust auf Siege haben? Ein Trainer, der nicht die seiner Meinung nach beste Mannschaft aufstellt, der seine Mannschaft nicht akribisch einstellt um zu gewinnen? Warum sollte es so etwas geben?

    In uns schlummert, scheint es, immer noch der Glaube, dass wenn man sich etwas nur fest genug wünscht, dass dies dann auch eintritt. Natürlich haben wir Fehler gemacht gegen Bremen und gegen den HSV, natürlich haben wir nicht optimal gespielt, aber ist das nicht nachvollziehbar nach all den Verletzten? Das heißt ja nicht, dass wir jetzt gar nicht mehr gewinnen können. Ich denke schon, dass auch wieder eine Mannschaft auf uns treffen wird, die eine schlechtere Tagesform hat, die mehr Abschlusspech hat als wir.

    Der Fußball läuft eben nicht immer linear ab, auch wenn uns das die Bayern aktuell vormachen wollen. Man gewinnt nicht, weil man die letzten 3 Spiele gewonnen hat und verliert auch nicht, weil man die Spiele davor verloren hat.

    Natürlich gibt es so Dinge wie einen Lauf und auch eine negative Spirale, gerade bei einem Spiel, bei dem das Glück doch eine relativ große Rolle spielt, wie im Fußball macht Selbstbewusstsein manchmal den Unterschied aus und das ist natürlich ausgeprägter, wenn man die letzten Spiele gewonnen hat. Aber das hilft eben auch nicht immer, wie wir gegen Bremen gesehen haben. Vor dem Spiel hatten wir ja noch so etwas wie einen Lauf, gegen Bayern und in Dortmund darf man ja verlieren.

    Natürlich ist es richtig, dass wir immer weniger Chancen haben, die nötigen Punkte zu holen, natürlich wäre es super gewesen, wenn wir nach dem Stuttgartspiel schon die notwendigen 35 Punkte gehabt hätten und den Rest der Saison dann ganz entspannt hätten angehen können. Aber wäre das ein realistisches Szenario gewesen? Dass wir nach dieser Hinrunde ganz ohne Sieg, dann in der Rückrunde außer gegen Bayern und Dortmund jeden schlagen?

    Natürlich fehlt uns eine gewisse Klasse, teilweise auch Fortune, um höher in der Tabelle zu stehen, aber es ist eben auch nicht so, dass wir gar nicht mithalten können in der Liga. Wir hatten auch in der Hinrunde nur 6 Niederlagen.

    Aber ohne Sieg war es eben auch klar, dass wir in der Rückrunde nur auf Sieg spielen können, es nützt uns einfach zu wenig, wenn wir erst mal auf Ball sichern und die Null muss hinten stehen spielen, nochmal 11 Unentschieden hätten uns eben nicht geholfen. Und wenn man mit unserer Klasse, noch dazu mit all den verletzten Stammspielern auf Sieg spielt, dann kann das auch mal in die Hose gehen, ja muss das relativ oft in die Hose gehen, aber trotzdem kann es am Ende zum Klassenerhalt langen. Unsere Gegner werden ja nun auch nicht alles gewinnen.

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    • Armin,

      na prima. Jetzt schreibst du einen Teil dessen, was ich für morgen schon im Artikel drin hab. Glaubt mir jetzt ja keiner mehr, dass wir das unabhängig voneinander geschrieben haben. Könnte ich aber beweisen! 🙂

      Genau so isses, Armin!

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    • Armin:
      Natürlich ist es richtig, dass wir immer weniger Chancen haben, die nötigen Punkte zu holen, natürlich wäre es super gewesen, wenn wir nach dem Stuttgartspiel schon die notwendigen 35 Punkte gehabt hätten und den Rest der Saison dann ganz entspannt hätten angehen können. Aber wäre das ein realistisches Szenario gewesen? Dass wir nach dieser Hinrunde ganz ohne Sieg, dann in der Rückrunde außer gegen Bayern und Dortmund jeden schlagen?

      Gegenfrage:
      Mal angenommen, die nächsten 3 Spiele gehen in die Hose. Wäre es dann nach Deiner Einschätzung ein realistisches Szenario, dass man von den verbleibenden 6 Spielen 4 gewinnt?

      Zusatzfrage:
      Gegen wen hattest Du denn Deine 10 Siege eingeplant?

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      • Claus,

        Ich habe keine Siege gegen irgendeinen Gegner geplant. Wie sollte ich das planen? Ich habe keinen Einfluss auf Training und Aufstellung. Ich war mir aber sicher, dass wir in der Rückrunde Siege holen werden, die 30 Punkte waren keine Weissagung, könnte ich so etwas würde ich keine Weine verkaufen, sondern damit mein Geld verdienen. Ich denke das wäre lukrativer.

        Aber zurück zu unserem Club, natürlich ist es wichtig die nötigen Punkte so schnell wie möglich zu holen, natürlich sind die nächsten Spiele sehr wichtig, wenn wir jetzt eine kleine Niederlagenserie bekommen, dann kommt sicher auch bei uns richtig Unruhe rein. Aber wir sollten jetzt eben nicht schon prophylaktisch schwarz sehen und depressiv sein. Wir stehen über dem Strich, wir haben in der Rückrunde gezeigt, dass wir Spiele gewinnen können, das wird wieder passieren.

        Es wird aber bis zum Ende eine schwere Rückrunde werden, bzw. bleiben. Ich glaube aber auch nicht, dass sich Hamburg, Freiburg, Stuttgart oder gar Braunschweig vorzeitig nach oben absetzen werden.

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  • Es sind noch neun Spiele, d.h. unsere Mannschaft kann noch 27 Punkte holen. Das wären dann 39 Punkte in der Rückrunde und insgesamt 50. Fürs internationale Geschäft würde das nicht reichen, aber immerhin für einen respektablen Platz in der vorderen Tabellenhälfte.

    Mit 39 Rückrundenpunkten läge unsere Mannschaft 9 Punkte über den von Armin für die Rückrunde vorhergesagten 30 Punkten. Um Armins Prognose zu erfüllen, muss unsere Mannschaft nur noch 18 Punkte holen, d.h. sie braucht nur sechs der neun ausstehenden Spiele zu gewinnen.

    So ist die Lage.

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    • belschanov,

      Versteh nicht ganz, was genau willst Du uns damit sagen.

      Ich brauch weder 39 Punkte in der Rückrunde noch 30. Für was soll das gut sein?

      30 + x als Gesamtpunktzahl ist die Devise. Wie groß x ist, hängt vor allem von den nächsten drei Spielen ab und wieviel 3er wir unseren direkten Konkurrenten da selbst zugestehen gönnen.

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      • Hendrix,

        ich will damit sagen, dass angesichts der Tatsache, dass unsere Mannschaft noch 27 Punkte holen kann, Armins Prognose, dass sie in der Rückrunde 30 Punkte macht, mit sechs Siegen aus den restlichen neun Spielen erfüllt ist.

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  • So sieht einfach meine (realistische) Einschätzung

    Das kann man sicher so sehen, ich weiß zwar nicht warum Freiburg jetzt zum Ende der Saison so viel besser werden soll, aber man kann sicher dieser Meinung sein. Allerdings verstehe ich das Wort „realistisch“ in dem Zusammenhang nicht. Sag einfach, dass das Deine subjektive Meinung ist, dann passt es.

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    • Aktuelles Problem: Feulner scheint verletzt zu sein. Hat wohl mit Innenbandanriss gespielt.

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      • Hendrix:
        Aktuelles Problem: Feulner scheint verletzt zu sein. Hat wohl mit Innenbandanriss gespielt.

        Sieht wohl doch nicht so schlecht aus. Habe gestern mal beim Training vorbeigeschaut. Feulner hat voll mittrainiert und ich hatte nicht den Eindruck dass er irgendwie eingeschränkt ist. Im Trainingsspielchen hat ihn Verbeek dann auch auf der RV Position spielen lassen (vielleicht ein Plan B statt Angha?)
        Wie wir wissen wechselt unser Trainer nicht so gerne, wenn aber Feulner auf RV dann Campana ins MF und vielleicht lieber einen kopfballstärkeren IV (Poga) gegen die Eintracht.
        Vielleicht so:
        Schäfer
        Feulner Poga Pino Platte
        Franz Petrak
        Campana Kyo Luschek
        Drmic

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        • Josch:

          Vielleicht so:
          Schäfer
          Feulner Poga Pino Platte
          Franz Petrak
          Campana Kyo Luschek
          Drmic

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    • Armin: Das kann man sicher so sehen, ich weiß zwar nicht warum Freiburg jetzt zum Ende der Saison so viel besser werden soll, aber man kann sicher dieser Meinung sein. Allerdings verstehe ich das Wort “realistisch” in dem Zusammenhang nicht. Sag einfach, dass das Deine subjektive Meinung ist, dann passt es.

      Zwischen Freiburg und uns sehe ich nicht viel, aber wir haben sie eben in einem Auswärtsspiel, obwohl es Zeit würde ihnen auch mal weh zu tun. :-X
      Hoffnung habe ich auch immer 😉

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  • @Armin: Um das ganze noch zu ergänzen, besser gesagt zu verdeutlichen, könnte es auch noch locker passieren, dass wir in der Rückrunde mehr Spiele verlieren wie in der Vorrunde – und dabei aber doppelt so viele Punkte holen! Auch gut…
    Deinem Artikel oben kann ich so ziemlich zustimmen, gut so.

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  • Hab grad gelesen, daß morgen ab 14.30 die Aktion „Ich bereue diese Liebe nicht“ eine Unterstützungsaktion am Trainingsgelände plant. Find ich super.

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    • belschanov:
      Leider bringen rührselige Liebkosungsaktionen kein Punkte.

      Zumindest schaden sie wohl nicht. Im Gegensatz zu notorischen Unmutsäußerungen wie in Dortmund im Spiel gegen Zenit. Vielleicht ein schönes Beispiel, wo ein Teil der Fans sich in Liebesbekundungen übte, der andere Teil in Kritik. Bisher denke ich haben die Liebesbekundungen à la „Ich bereue diese Liebe nicht“ jedenfalls mehr gebracht als die sonst üblichen Nürnberger Dauerschwarzmalereien. Der positive Trend nach der Winterpause wird u.a. auch der positiven Stimmung bei den Fans zugeschrieben, und das aus durchaus berufenem Munde, Woy gab aktuell zu Protokoll, dass die Faninitiative bei Sponsoren hervorragend angekommen sein und man nun in der Lage wäre sogar mit 3-4 potenziellen Kandidaten verhandeln zu können.

      Liebkosungsaktionen bringen sicher nicht direkt Punkte, können aber positive Effekte haben. Von Dauernörgeleien sind mir solche jedenfalls nicht bekannt. Aber vielleicht auch Typfrage – vielleicht braucht es mancher einfach härter um Leistung zu bringen.

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  • Na wenn’s Sponsoren bringt, soll’s mir recht sein (wobei ich mich wundere, was bei der Sponsorensuche alles zu berücksichtigen ist).

    Hoffentlich wirkt sich die Liebkosungsaktion auf die Leistung der Mannschaft besser aus, als es beim Bremen-Spiel der Fall war.

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