Veganer im Steakhouse

Lars vom Blog Wolfsgeheul im Exklusiv-Interview

Am 30. Spieltag der Saison trifft der VfL Wolfsburg auf den 1. FC Nürnberg. Die einen haben Druck von oben, die anderen Druck von unten, beide können am Samstag eine Chance nutzen – oder auch eine verspielen. Entschieden wird hüben wir drüben nichts, aber viel Zeit für Entscheidungen gibt es nicht mehr, will man nicht vor Entscheidungen stehen. Der FCN hätte Wolfsburg und sich selbst einen Gefallen tun können, hätte man Borussia Mönchengladbach geschlagen, doch statt dessen hört man nun „Abstiegsglocken klingen„. Beiden Seiten gemein ist dagegen das Hadern mit Schiedsrichter – verbunden mit der Einsicht, dass man sich zuerst mal an „die eigene Nase fassen“ muss, was nicht daran hindert, dass man sich dabei an die „erste Doppelkornparty erinnert: da hab ich hinterher auch mehr gekotzt, als ich hätte trinken können.“ – Kater inklusive. Die Kombination aus eigenen Fehlern/Unvermögen mit Fehlentscheidungen/Benachteiligungen führt zwangsläufig zu einem bedenklichen Konglumerat aus Wut und Enttäuschung – beides entlädt sich sehr Zielgruppen-spezifisch: Die Wut kriegt jeder Externe ab, die Enttäuschung ist dem eigenen Fanumfeld vorbehalten. Also: Besser nicht ansprechen.

Angesprochen haben wir für ein Fan-Interview Lars vom Tumblr-Blog „Wolfsgeheul“, erreichbar unter der schnittigen Url bloglennynero.tumblr.com. Zwar ist Normen vom Wolfs-Blog immer ein gern gesehener Gast, aber auf Dauer ist ja auch mal schön ein neues Gesicht mal zu befragen – was in Wolfsburg zugegebenermaßen aber nicht so einfach zu finden ist. Aber wozu hat man die sozialen Medien. Bewusst verzichtet haben wir diesmal auf Fragen zu Wolfsburg und Volkswagen und die ganze Litanei an Vorbehalten – die sind hinreichend bekannt und ausgetauscht. Und zum Dank haben wir von Lars auch viel interessantere Dinge erfahren, bspw. warum ein schreibender Wolfsburg-Fan sowas wie ein Veganer im Steakhouse ist, oder ein Knoche für Hecking das Salz in der Suppe. Lars weiß um welche Vorzüge uns Reeperbahnbedienstete beneiden würden, was in der Bundesliga so rätselhaft wie die Karriere von Daniela Katzenberger ist und er rühmt unsere Pfeifen im Vergleich zu denen bei Hängematte Jerusalem gegen Barfuß Bethlehem. Und weil Lars auch noch Braunschweig, Freiburg und Stuttgart als Absteiger sieht, ist das Interview jetzt einfach zur Lesepflicht geworden.

wolfsgeheul

[Clubfans United] Hallo Lars. Manche Vereine erfordern ungewöhnliche Maßnahmen, um mal wieder auf interessante Interviewpartner zu stoßen. Bei Wolfsburg wollten wir nicht schon wieder das Wolfs-Blog behelligen, doch die Suche nach schreibenden Wob-Fans ist schwer. Daher fragten wir via Twitter und wurden an dich verwiesen. Internet ist toll, oder?

[Wolfsgeheul] Ja, in diesem Internetz darf man sogar als VfL Wolfsburg-Fan seine Meinung sagen und manchmal kriegt es sogar einer mit. Aber Spaß beiseite: Ich find’s klasse, dass Clubfans United über den Tellerrand schaut und mit Fans von anderen Vereine zum Austausch in Kontakt tritt. Mir ist auch aufgefallen, dass man als schreibender Wölfe-Fan ein wenig Exotenstatus hat. Hat so ein bisschen was von Veganer im Steakhouse. Insofern hat mich eure Anfrage überrascht, aber auch gefreut.

[Clubfans United] Du blogst bei Tumblr (bloglennynero.tumblr.com) – das ist international ja durchaus eine gängige Plattform, in Deutschland aber doch meist als kurzfristige Pinnwand für Bilder und für Aktionen missbraucht. Wie kamst du ausgerechnet auf Tumblr, was gefällt dir daran und überhaupt: Erzähl uns doch einfach über dich und dein Blog!

„Ob man’s glaubt oder nicht. Auch Wolfsburg-Fans lieben Fußball und ihren Verein. Ich hatte den Eindruck, dass wir in der Öffentlichkeit immer etwas zu schlecht wegkommen. Deswegen wollte ich nach jahrelangem Kampf auch mal meine Meinung kund tun. Ich lebe im Rheinland und da kriegt man jeden Montag Lack: Von Gladbachern, Schalkern, Dortmundern und sogar Kölnern, obwohl die ja eigentlich am wenigsten zu lästern haben in den letzten Jahren. Dieses Stahlbad war quasi die Geburtsstunde von Wolfsgeheul. Mir war aber wichtig, den Blog möglichst humorvoll und unterhaltend anzugehen. Für langweilige Spielberichte kann man den Kicker lesen. Das heißt, ich picke mir bestimmte Ereignisse aus der Liga heraus, in erster Linie natürlich vom VfL, aber auch den anderen Klubs und drehe das Ganze mit einem Augenzwinkern durch den „Fleisch-Wolf“. Mir haben schon einige Leute gesagt: „Mit Wolfsburg oder Fußball hab ich eigentlich nichts am Hut, aber das Wolfsgeheul lese ich jeden Montag und Freitag.“ Ein besseres Kompliment gibt’s ja fast nicht. Dass ich das auf Tumblr veröffentliche, hat eigentlich keinen besonderen Grund. WordPress fand ich nicht so gut und bei Tumblr ging alles mit einfachem Knopfdruck. Auch die App ist ganz passabel. Aber mein Herz hängt nicht unbedingt an dieser Plattform.“

[Clubfans United] Machen wir gleich den Schwenk zum Sport. Wir sind auf der Zielgeraden und die meisten kennen auch zwischenzeitlich ihre Ziele sehr genau. Bei uns heißt das: Überleben. Bei euch heißt das: Internationales Geschäft. Wer wird sein Ziel erreichen? Und welcher Verein der Bundesliga wird am Ende am meisten „heulen“?

„Okay, ich zahl gleich drei Euro ins Phrasenschwein: Es wird bis zum Ende spannend bleiben. Sowohl bei uns als auch bei euch. Zunächst möchte ich aber sagen, dass ich dem Club den Klassenerhalt gönnen würde. Und das ist jetzt keine billige Schleimerei. Ihr wart ja quasi schon tot. Dann kommt ein neuer Trainer und krempelt in einer schwierigen Situation euer Spielsystem um, weg vom Angsthasenfußball zu mehr Offensivkraft. Das ist absolut respektabel. Dazu habt ihr viele Dinger unglücklich verloren und ihr trefft öfter die Latte als ne Reeperbahnbedienstete. Das sind natürlich alles Gründe, warum man unten drin steht. Mit Drmic habt ihr aber einen großen Torjäger-Trumpf, den die anderen da unten nicht haben. Deshalb glaube ich, dass Nürnberg die Klasse doch hält. Was den VfL Wolfsburg angeht, bin ich eigentlich entspannt. Es wäre zwar schade, wenn es mit dem internationalen Wettbewerb nicht klappt, aber auch kein Weltuntergang. Andererseits musst du Mannschaften wie Mainz und Augsburg hinter dir lassen. Gegen Gladbach haben wir dann ein Endspiel am letzten Spieltag. Wenn es um Platz Vier ist: Super! Aber das ist Zugabe.“

[Clubfans United] Ihr habt nun Hecking fast 1 1/2 Jahre in Aktion erlebt. Was ist dein Fazit? Irgendwo hab ich gelesen, die Fußball-Fans halten ihn mehrheitlich für einen guten, aber keinen Top-Trainer?

„Ich bin von Hecking sowohl als Trainer als auch vom Typ her überzeugt. Ich weiß, es ist in Nürnberg nicht gern gesehen worden, dass wir Hecking und Klose verpflichtet haben. Aus unserer Sicht war es aber ein richtiger Schritt. Hecking tut dem VfL gut, weil Kontinuität reinkommt. Auch die sensationelle Weiterentwicklung von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs wie Arnold und Knoche geht voll auf seinen Deckel. Alles ungeheuer wichtig, um den „Imagefaktor“ zu erhöhen bzw. überhaupt eins zu entwickeln. Aber auch den Umgang mit den Stars wie Diego bis zum Wechsel, Naldo, Gustavo oder jetzt de Bruyne. Man hat das Gefühl, Hecking hat den Laden im Griff. Ich weiß, dass er einigen in Wolfsburg zu farblos daherkommt. Aber das sind die selben Leute, die von Wenger oder Dzeko träumen. Wir täten aber gut daran, unsere Ansprüche der Realität anzupassen. Erst mal die Leistung bringen und dann erst davon reden, dass wir oben mitspielen wollen. Hecking hat das mal so formuliert: „Weniger träumen, mehr arbeiten.“ Das hat mir gefallen.“

[Clubfans United] Hätte man mit den Transfers wie De Bruyne und Gustavo nicht mehr erwartet bzw. wäre internationales Geschäft in Anbetracht von Aufwand und Nutzen nicht das Minimum? Vgl. auch eine launige Statistik bei der taz

„Solche Statistiken sind natürlich immer gut, um mal nen Schmunzler abzulassen. Mehr aber auch nicht. Das ist so eine Mischung aus „David-Goliath“-Romantik und einer typisch deutschen Eigenschaft: das Schnäppchenmachen. Wohl kaum eine andere Nation freut sich so, wenn sie in einem Supermarkt im Vergleich zu einem anderen 18 Cent beim Joghurt gespart hat. Und so ist das auch hier: Warum so viel Geld ausgeben, wenn man auch mit weniger erfolgreich spielen kann. Dabei wird gern vergessen, dass ein Club wie Augsburg nur mit viel Glück in den letzten Jahren überhaupt in der Liga geblieben ist und dieses Jahr einen unglaublichen Lauf hat. Ähnlich wie Freiburg letzte Saison. Du wirst aber für dauerhaften Erfolg nicht umhin kommen, Geld zu investieren. Zugegeben, uns hat das Geld nach der Meisterschaft auch nicht viel geholfen und warum das Ganze mehr schlecht als recht funktioniert hat, ist so rätselhaft wie die Karriere von Daniela Katzenberger. Natürlich würde ich mir wünschen, dass mal ein Spieler beim VfL von Beginn an einschlägt. de Bruyne braucht noch Zeit und hat seine Position noch nicht gefunden. Das war mir aber klar, wenn einer bei Chelsea nur auf der Bank saß. Er ist aber eine Verpflichtung für die Zukunft. Mit Gustavo bin ich eigentlich zufrieden. Der VfL ist das zweikampfstärkste Team der Liga. Das liegt auch an ihm. Er stopft viele Löcher, hat eine gute Laufleistung und schon vier Tore erzielt. Er muss aber noch mehr der Leader auf dem Platz sein.“

[Clubfans United] In den letzten Spielen geht es für den VfL gegen 4 Abstiegskandidaten. Da muss doch sogar noch der Angriff auf Platz 4 geplant sein. Für euch ein „dankbares“ Restprogramm? Wen schätzt du da am stärksten als Gegner ein? Und wer geht am Ende runter in Liga 2?

„Das Restprogramm ist in der Tat sehr interessant. Ich glaube, sowohl Gladbach als auch Leverkusen und wir spielen noch gegen fast alle da unten. Da geht’s ja für alle Beteiligten um sau viel. Wenn du die Chance auf Platz 4 hast, dann musst du es auch versuchen. Zumal ich finde, dass wir im Vergleich zu Gladbach und Leverkusen die bessere Mannschaft haben. Trotzdem ist das Restprogramm kein Selbstläufer. Wir haben uns immer schwer getan gegen Truppen, die hinten sehr dicht standen. Braunschweig, Augsburg, Mainz waren zum Teil schwerer zu schlucken als ne Bowlingkugel mit Senf. Für die Europaleague sollte es aber schon reichen, was seit fünf Jahren mal wieder ein Erfolg wäre. Ich glaube, es entscheidet sich für uns erst am letzten Spieltag gegen Gladbach, wohin die Reise geht. Das ist auch der stärkste Gegner. Da hatte ich eigentlich letzte Woche auch auf Schützenhilfe von euch gehofft. Aber ich hab ja gesehen, dass in dem Spiel die Schwalben wieder tief geflogen sind und mich mit euch geärgert. Vor der Saison habe ich Braunschweig und Freiburg als Absteiger getippt. Dabei bleibe ich. Stuttgart kommt in die Relegation.“

[Clubfans United] Hast Du zum „Club“ irgendein Verhältnis oder eine Anekdote auf Lager?

„Einer meiner besten Freunde, der beim VfL auch eine Dauerkarte hat, ist mit einem Teil seines Herzens Clubfan. Angeblich hat ihm mal als Kind ein Nürnberger auf einer Autobahnraststätte einen Fanschal geschenkt. Das hat ihn geprägt und er fiebert bei euren Spielen heute noch mit. Außer natürlich am Samstag. Da müssen die Punkte leider bei uns bleiben. Außerdem war ich vorletzte Saison zum ersten Mal beim Auswärtsspiel in Nürnberg. Bis auf das Stadion hat es mir gut gefallen. Die Laufbahn nimmt viel von der Stimmung weg. Dafür waren abends nette Franken in der Kneipe.“

[Clubfans United] Mal zum Ausklang noch eine ganz allgemeine Frage: Hört man die Experten, dann werden die Schiedsrichter quasi immer besser. Gefühlt beschwert sich jeden Spieltag mindestens in jedem zweiten Spiel einer über die Leistung der Schiris. Manche sehen die Kleinen benachteiligt, andere wittern einen Bayern-Bonus und nicht wenige wittern eine Tendenz, dem HSV doch ein wenig unter die Arme zu greifen – wenn möglich. Gleichzeitig wehrt man sich mit Händen und Füßen gegen technische Hilfsmittel. Alles dummes Geschwätz?

„Ich halte es für einen Fehler, dass die Torlinientechnik nicht eingeführt wird. Unsere Welt ist ein digitales Dorf, aber Fußball spielen wir immer noch so, als ob der Neandertaler gerade lernt wie man Feuer macht. In unserem Spiel muss das Wichtigste geklärt sein, quasi der Sinn, warum man überhaupt spielt: Tor oder nicht Tor. Wenn ich noch einmal Wembley-Tor höre, muss ich glaube ich mein Klopapier-Abo verlängern. Da können einem die Schiris echt leid tun. Ja, es gibt wöchentlich Diskussionen: Phantomtor, meterweites Abseits, klare Elfer/Schwalben. Da hau ich im Wolfsgeheul ja auch gern in die Kerbe, obwohl ich selbst mal Schiri war. Aber insgesamt ist es wie mit vielem in Deutschland: Jammern auf hohem Niveau. Welche Probleme die anderen Länder mit der Qualität der Schiedsrichter haben, siehst du jede Woche in den internationalen Wettbewerben und bei Weltmeisterschaften ist es noch eklatanter, wenn einer sonst nur Hängematte Jerusalem gegen Barfuß Bethlehem pfeift. Insgesamt sind wir also in der Bundesliga noch gut bedient.“

[Clubfans United] Wir danken Dir für deine Zeit! Zum Schluss hast du noch mal das Wort und darfst loswerden, was du schon lange mal loswerden wolltest in Sachen Fußball oder allem drum herum!

„Erst mal hat es mich überrascht, dass ich gar nichts zu mangelnder Tradition, Söldnertruppen und Plastikklubs gefragt wurde. Also nutze ich das Ganze mal, um ein bisschen Werbung für den VfL Wolfsburg zu machen: Glaubt nicht immer alles, was euch die Bruchhagens und Watzkes der Liga so erzählen: Wir sind nicht der Tod der Bundesliga. Auch wenn wir natürlich nicht das Fanaufkommen haben (können) wie Nürnberg, Dortmund und Co. sind wir nicht mit weniger Herzblut bei der Sache. Wir erwarten auch gar nicht, dass man uns liebt. Allerdings möchten wir fair behandelt werden. Doch gerade in der öffentlichen Berichterstattung und Wahrnehmung ist das leider nicht der Fall. Was da an Unwahrheiten, Klischees und Blödsinn verbreitet wird, macht mich als Wolfsburg-Fan richtig sauer. Es gibt viele berechtigte Kritikpunkte: So gefällt mir zum Beispiel auch nicht, bei Auswärtsfahrten nur mit ein paar Hanseln im Block zu stehen. Aber da arbeiten wir dran. Genauso wie am Image und dem Wunsch erfolgreichen und guten Fußball zu spielen. Dazu muss jeder seinen Beitrag leisten, auch wir Fans. Ich schreibe zum Beispiel grad an einem Buch „111 Gründe, den VfL Wolfsburg zu lieben“ als Teil der bekannten Fußballliteratur-Reihe. Und mal sehen, vielleicht liest es ja sogar einer…“

Das Interview führte Alexander Endl [Clubfans United] mit Lars [Wolfsgeheul] am 09.04./10.04.2014 via E-Mail.

4 Gedanken zu „Veganer im Steakhouse

  • Wie meist ein lesenswertes Interview. Nur sollte man gerade in einem Clubblog darauf achten, den Fußball-Klub mit „K“ zu schreiben. Denn es gibt nur einen Club! 😉

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    • slothrop677:
      Wie meist ein lesenswertes Interview. Nur sollte man gerade in einem Clubblog darauf achten, den Fußball-Klub mit “K” zu schreiben. Denn es gibt nur einen Club! ;)

      Ne, das krieg ich nicht über die Tasten. Klub mit K geht gar nicht – egal ober „der Club“ oder irgendein anderer. 🙂

      Ich halte es da mit Hans Blickensdörfer:

      „Es gibt Clubs zu tausenden, aber nur einen,
      bei dem bei uns in Deutschland alles gesagt ist,
      wenn man Club sagt.“

      http://www.clubfans-united.de/zitate/32850/

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  • Im aktuellen „mobil“-Magazin der Bahn ist ein Vergleich der Städte FÜ, N und ER. In den Artikeln ist immer von einem „Klub“ die Rede. Einmal wurde ein „FCN“ erwähnt, da capierte ich dann, wass gemeint war 😁

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  • „Wolf“ Lars kommt ja ganz entspannt und sympathisch rüber. Habe mir seinen Blog mal angeguggt und er hat ne recht lockere Schreibe. Gefällt mir. Trotzdem wird er morgen hoffentlich nochmal so richtig „kotzen“. 😀

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