Hurra, wir leben noch

Soweit zu den positiven Aspekten des Wochenendes

So humorlos sich eine 2:0 Auswärtsniederlage anhört, so humorlos war auch dessen Zustandekommen. Die unter Coach Prinzen neuformierte Nürnberger Mannschaft, bei der Chandler nach langer Verletzung sein Comeback feierte und auch Mak ein fast unverhoffter Startelf-Einsatz zuteil wurde, begann wie erwartet defensiv orientierter und konnte 20 Minuten Ball und Gegner weitgehend vom Tor fernhalten, erlag dann aber ihrem zweiten Problem: Der Schwäche bei gegnerischen Standards. Der nur 174 cm große Okazaki kam im Strafraum unbedrängt zum Kopfball und brachte Konzept und Trainer-Wechsel-Effekt ad hoc zum kollabieren. Danach beherrschte Mainz Spiel und Gegner eigentlich nach Belieben. Mainz gleich mit einigen guten Gelegenheiten zu erhöhen, doch es brauchte wieder eine Standardsituation, bei der nach einigen Wirrwarr und einem vollkommen missratenen Abwehrversuch der Ball zum auch noch blank stehenden Moritz kam, der in der 44. Minute keine Mühe mehr hatte den Ball zum vorentscheidenden 2:0 zu versenken. Halbzeit 2 hätte man dann getrost sich sparen können. Wohlwollend könnte man Drmic Kopfball in der 83. Minute als Chance durchgehen lassen – es war im Grunde die einzige des Clubs. Besser als der Sky-Moderator hätte man das Spiel nicht zusammenfassen können als er sagte: „Nürnberg spielte nicht schlecht, aber Mainz in allen Belangen überlegen.“

Nach dem Spiel dann Erklärungsbedarf, wo eigentlich schon alles gesagt war – sowohl verbal wie nonverbal durch die Leistung am Platz. Trotzdem bemüßigten sich Drmic und Schäfer zu öffentlichen Aussagen, die dann letztendlich vielleicht mehr als deutlich aufzeigten, dass der erhoffte Impuls durch den Trainerwechsel kein Zusammenschweißen sondern ein endgültiger Riss gewesen sein könnte, der quer durch die Mannschaft geht. Denn während Schäfer die Umstände beklagte, dass mit dem (verbliebenen) Kader eben kein Trainer der Welt viel mehr bewegen könne, machte Drmic aus seinem Herzen keine Mördergrube und ließ alle Welt wissen, was er von der Entlassung Verbeeks gehalten habe: Nämlich nichts. Sein öffentlichen Nachtrauern nach dem beurlaubten Niederländer mag erfrischend ehrlich sein, desillusionierte all die Zuhörer dann eben doch, die für die verbleibende Restchance noch ein gemeinsames Aufbäumen erhofft hatten. Schäfer und Drmic spiegeln allerdings in ihrer Gegensätzlichkeit auch ziemlich exakt die Stimmungen bei den Fans wieder.

Auch der „Boss“ selbst war dann noch gefragt und musste/durfte in der Samstagabend-Show Sky90 90 Minuten lang neben Moderator Wasserziehr, Club-Albtraum Jan Åge Fjørtoft und Marcel Reif Rede und Antwort stehen und sich vom Ex-Frankfurter auch noch orakeln lassen, dass er – ohne das irgendwie begründen zu können oder zu wollen – Braunschweig am Ende noch vor HSV und FCN sähe. Allerdings wusste man beim Norweger schon jeher nie wirklich, welche Rolle er bei Sky eigentlich ausfüllt, vielleicht eben genau den, als witziger „Farbtupfer“ im biederen Expertenkreis mal einen flotten Spruch oder kruden Außenseitertipp zum Besten geben. Bader, an dem der Abstiegskampf ganz augenscheinlich nicht spurlos vorbeigegangen ist, erläuterte die Frage der Fragen, die viele Clubfans derzeit bewegt, und kommt dabei zu einer Begründung, die sich die meisten dann schon so gedacht hatten, auch wenn man sie vielleicht nicht wahrhaben oder hören wollte. Hier ein Auszug:

Frage Patrick Wasserziehr (Sky90): „Wann haben Sie gemerkt, dass es mit Verbeek nicht weitergeht?“

Martin Bader: „Es ist ein Prozess. Natürlich hast du bei der Auswahl des Trainers eine Idee. Wir haben lange gesprochen mit ihm – und es ist keine einfache Situation für den 1. FC Nürnberg einen Trainer zu finden, weil wir auch nicht immer mit den großen sportlichen Zielen um uns werfen können. Aber wir haben das Gefühl gehabt, das passt ganz gut mit Gertjan Verbeek, weil er eine Idee hat Fußball spielen lassen zu wollen, die zu unserer Mannschaft passen könnte. Dann sind uns die Spieler weggebrochen und wir sind bei der Idee geblieben. Und am Ende ist es schon – so platt sich das anhört – ein Ergebnissport. Und wenn man sich nicht den veränderten Gegebenheiten anpasst – unterschiedliche Spiele, unterschiedliche Spieler – sondern letztendlich dann doch starr seinem Prinzip beibleibt, „wir wollen das mit der spielerischen Klasse lösen“, dann fängst du schon mal an eine Mannschaft auf der Strecke zu verlieren. Und das war so ein Prozess nach dem Wolfsburg-Spiel, wo die Mannschaft klar gesagt hat, wir möchten eigentlich gegen Leverkusen es anders spielen, weil uns fehlen die Leute, um diese Art durchzuspielen. Und es für andere Gegner deutlich leichter auszurechnen war, wie der 1. FC Nürnberg Fußball spielt. Und dann verlieren wir gegen Leverkusen wieder 4:1. Und dann war eigentlich klar, dass wir es entweder laufen lassen oder dass wir diesen Impuls noch einmal setzen müssen, um der Mannschaft vielleicht auch nochmal den Halt zu geben und zu sagen: wir können nochmal was korrigieren, denn wir haben noch 3 Spiele.“

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Die Stimmung rund um den FCN könnte derzeit trüber wohl kaum sein. Alle Optionen scheinen gezogen. Der Trainerwechsel-Impuls scheint schon verpufft, die Mannschaft in sich uneins, ein Rückkehrer konnte (wenig überraschend) auch kein Wunder bewirken und spielerisch scheint einfach nicht mehr drin zu sein, egal wer da das Kommandozepter schwingt. Der Unterschied zu Verbeek? „Von allem ein bisschen weniger“, so urteilt Tobias Escher, Mitbegründer von Spielverlagerung, bei 11Freunde, und macht die Niederlage in Mainz (u.a.) an „Verbeeks Erbe“ fest. Sein Fazit: „Verbeeks Fußball mag zu radikal gewesen sein – in dieser Partie waren die Nürnberg zu brav.“ Dass die dezente Verbeek-Kritik gerade aus der Ecke kommt, verwundert ein wenig, schließlich war gerade dort stets zu lesen, wie gut eigentlich das Verbeeksche System sei, nur eben nicht erfolgreich – dafür fand man aber immer plausible Gründe. Aber so ist es ja oft: Die Schulterklopfer von gestern sind eben auch die ersten Kritiker von heute. Ganz analytisch betrachtet.

Um die Situation überhaupt noch zu beschönigen reichen nun auch keine rosa Brillen mehr, aber vielleicht ein Blick auf die Tabelle: „Wir leben nämlich immer noch! Hurra!“ Das ist vielleicht die größte Überraschung nach so einer bisherigen Saison, auch wenn die Betonung fast nur noch auf „noch“ liegt. Aber dieses „noch“ hat durch die Niederlage des HSV in Augsburg eben mehr als nur theoretischen Charakter. Zwar darf man jetzt schon sagen, dass es nur „noch“ um die Relegation geht (bei 6 Punkten und 17 Toren Rückstand auf Stuttgart), diese Relegation zu erreichen aber in zwei Spielen auch ohne Wunder wirklich jederzeit möglich ist. Der HSV zeigt sich nämlich mindestens so angeschlagen wie der Club und man fühlt sich an die 15. Runde bei Rocky Balboa gegen Apollo Creed erinnert. Und auch wenn da noch Norwegens Außenseitertipp Braunschweig mitwirkt, so hat man doch eher immer noch den Eindruck, dass es einer der beiden schafft, da der Eintracht irgendwie generell der nötige Punch fehlt, um die Chance beim Schopf zu packen. Aber wer weiß…

Ein Sieg eines der drei Abstiegskandidaten könnte reichen. Ein Sieg, irgendwie ergaunert, geschenkt oder erzwungen. Ein einziger Sieg. Möglicherweise … Oder es kommt eben alles ganz anders. Fußball hat schon immer komische Geschichten geschrieben, wenn es auf die Zielgerade ging. Und irgendwie scheint die krudeste aller Möglichkeiten derzeit die logischte, weil eben typischste im Leben eines Clubfan: Die Relegation gegen Fürth. Die haben durch ihre Heimniederlage sich zumindest schon mal in Position gebracht. Der FCN könnte mit einem Heimsieg gegen Hannoveraner, die nach einer Grottensaison nun nichts mehr zu gewinnen oder verlieren haben, nachziehen. Und diesmal wäre man dem Schicksal nicht mal undankbar, wenn es wirklich dazu käme… Ob allerdings auch danach noch, das stünde nun auf einem anderen Blatt.

33 Gedanken zu „Hurra, wir leben noch

  • Hab ich doch glatt gelesen „Hurra, wir lieben noch“… Es ist doch eh eine kuriose Rekord-Saison, also warum nicht einfach noch den Titel „Nicht-Absteiger mit den am wenigsten je geholten Punkten“ mitnehmen?

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  • Keine Chancen -> keine Tore -> keine Siege -> kein Klassenerhalt.

    Ich würds mit 4 oder 5 6ern versuchen, damit wir uns am Ende der Saison damit trösten können, auch wirklich alles versucht zu haben (Umschüler, Alter Herr, Jungspund, 8er), um den als nicht nötig erachteten Transfer im defensiven Mittelfeld anderweitig zu kompensieren.

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    • p1ddly: Keine Chancen -> keine Tore -> keine Siege -> kein Klassenerhalt.

      Ja, das denke ich auch, dass es genau so passieren wird.
      Vielleicht überrascht uns aber auch der „Rodscha“ noch mit krassen Massnahmen: Den lustlosen Japaner endlich mehr als verdientermassen auf die Tribüne schicken (dort warte Claus und geigt ihm mal so richtig die Meinung in perfekten Japanisch), U19-Jugendspieler in die erste Mannschaft nehmen, mich als rechten Außenverteidiger aufstellen oder irgend etwas in der Art.

      Noch schlechter kann es doch schon lange nicht mehr werden!

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  • Seit 4 Spielen wartet ich eigentlich nur noch das man sich endlich sicher sein kann, dass man abgestiegen ist. Aber irgendwie will diese Jahr keiner so richtig nicht absteigen. In jeder anderen Saison wären wir unverdient schon längst abgestiegen, aber dieses Jahr werden wir wohl doch noch nicht verdient drin bleiben. Wenn es so sein soll werde ich dem Fußballgott ein Bayerntrikot opfern.

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    • chris:
      Kein Tor mehr = kein Punkt mehr = Direktabstieg.

      Nicht unbedingt… zweimal nullnull = zwei Punkte = Relegation (wenn die anderen beiden Schneckenrenner mitspielen). Wenn man sich die Aufstellung und Spielweise gegen Mainz so ansieht könnte das durchaus der Matchplan gewesen sein…

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  • Markazero:
    Stefan – Clubfans United,

    Aaah, war das ein Pfund damals, göins!!! RUMMS!!!

    Ich stand im Waldstadion direkt hinterm Bayerntor – ein Superding! Reini hätte geklont werden müssen – was der heute mit den flatterigen Kunstiffpillen anstellen würde…

    Der Roberto Carlos des Frankenlands!

    Ich bin dafür, Campaña wieder mit reinzunehmen, der könnte wenigstens einen Sonntagsschuss landen.

    Ich werde nur leider das Gefühl nicht los, dass diese Truppe vollständig in Auflösung begriffen ist. Deshalb würde sie in dieser mentalen Verfassung am Samstag auch gegen einen Viertligisten verlieren.

    Solange man die Köpfe nur abschraubt, um den Müll rauszukippen, dann aber ganz vergisst, die richtige Einstellung hineinzustopfen, bevor man sie wieder draufschraubt, traben die Spieler auch weiterhin nur mit Kopfattrappen auf dem Platz herum.

    Gwinnen kannst so jedenfalls nix.

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  • chris,

    Bitte nicht so defätistisch – diese letzte Chance muss genutzt werden!

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  • Der Verstand sagt:
    Kann nicht mehr klappen.
    Wieviele echte Torchancen hatten wir in Mainz? Eine, maximal zwei. Mut- und planlos, ähnlich wie die Fortuna zur gleichen Zeit im letzten Jahr. Neun Niederlagen aus zehn Spielen, das hängt in den weinroten Kleidern. Der HSV kann wenigstens noch Standards (Calhanoglu). Und Braunschweig kann Kampf.

    Der Bauch sagt:
    Oftmals entscheiden nur Nuancen. Zweifelsohne können unsere Jungs mehr als zuletzt gezeigt. Aus dem Hintergrund müsste Kristiansen schießen.

    Das Herz sagt:
    Sorry, am Samstag hab ich schon was vor. Da geh ich zum Club. Jetzt erst recht. Wir brauchen am Samstag ein „ausverkauft“, vielleicht hilfts ja.

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  • Es ist doch gar nicht so lange her, als man gegen Stuttgart gewonnen hat. Diese Leistung muß doch abzurufen sein. Gegen Mainz haben wir doch eh immer unglücklich gespielt und gegen Leverkusen sowieso. Es ist schließlich ein Endspiel für den Club und der Gegner wird nicht alles geben, da er so gut wie gesichert ist. Die Chancen sind eigentlich recht gut.

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    • Hans: Åge Fjørtoft

      Genau das ist das Problem. Es ist das Endspiel aller Endspiele für den Club in dieser Saison, aber die Mannschaft kommt einfach nicht in den Endspielmodus.
      Sorry ich trau das auch dem ehemaligen Liechtensteiner U-21 Co-Trainer (bis 2013) Prinzen nicht zu.
      Kein Sarakasmus, ist einfach so.

      Den starken Worte vor Mainz „Wir geben Gas“ kam nur ein laues Lüftchen hinterher.

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      • juwe: Genau das ist das Problem. Es ist das Endspiel aller Endspiele für den Club in dieser Saison, aber die Mannschaft kommt einfach nicht in den Endspielmodus.
        Sorry ich trau das auch dem ehemaligen Liechtensteiner U-21 Co-Trainer (bis 2013) Prinzen nicht zu.
        Kein Sarakasmus, ist einfach so.

        Den starken Worte vor Mainz “Wir geben Gas” kam nur ein laues Lüftchen hinterher.

        Er hat nur von sich gesprochen. Ich hoffe wirklich sehr, daß trotz allem irgendwie der KLassenerhalt doch noch klappt. Und natürlich werd ich dafür die Mannschaft am Samstag anfeuern.
        Und genauso hoff ich, daß auch,wenn wir wieder verlieren sollten, die andern beiden es auch nicht besser machen und wir zumindest bis zum Schalkespiel immer noch die theoretische Chance haben.
        Aber wenn das gelingt, hoffe ich sehr, daß keiner im Verein (auch die „normalen“ Mitglieder nicht) zur Tagesordung übergeht und das Ganze sich nächstes Jahr einfach wiederholt.
        Ich denk, die Zeit ist einfach reif, daß eine Entscheidung gefällt wird, auch von der Basis her, welche Art Fußball wir sehen wollen. Und daß dann die Spieler und Trainer danach ausgesucht und in diese Richtung ausgebildet werden. Und daß das nicht mehr abhängig gemacht wird davon, welcher Trainer sich gerade findet, der überhaupt bereit ist beim Club zu arbeiten.
        Das fand ich übrigens die schlechteste Form der Eigenwerbung, daß Bader gestern immer wieder betont hat, wie schwer es ist,überhaupt einen Trainer für den Club zu finden.

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        • Beate60: Er hat nur von sich gesprochen. Ich hoffe wirklich sehr, daß trotz allem irgendwie der KLassenerhalt doch noch klappt. Und natürlich werd ich dafür die Mannschaft am Samstag anfeuern.
          Und genauso hoff ich, daß auch,wenn wir wieder verlieren sollten, die andern beiden es auch nicht besser machen und wir zumindest bis zum Schalkespiel immer noch die theoretische Chance haben.
          Aber wenn das gelingt, hoffe ich sehr, daß keiner im Verein (auch die “normalen” Mitglieder nicht) zur Tagesordung übergeht und das Ganze sich nächstes Jahr einfach wiederholt.
          Ich denk, die Zeit ist einfach reif, daß eine Entscheidung gefällt wird, auch von der Basis her, welche Art Fußball wir sehen wollen. Und daß dann die Spieler und Trainer danach ausgesucht und in diese Richtung ausgebildet werden. Und daß das nicht mehr abhängig gemacht wird davon, welcher Trainer sich gerade findet, der überhaupt bereit ist beim Club zu arbeiten.
          Das fand ich übrigens die schlechteste Form der Eigenwerbung, daß Bader gestern immer wieder betont hat, wie schwer es ist,überhaupt einen Trainer für den Club zu finden.

          Ist halt mal so, welcher Trainer der was Wert ist will denn bei einem unteren in der Abstiegsregion spielenden Verein wenn er bessere Perspektiven hat? Keiner, vor allem wenn wir einen solchen bekommen dann entweder weil er unentdeckt ist, also wirklich heiss sich zu beweisen oder er war wurde woanders gerade gefeuert. Siehe Hecking, und Verbeek zu dem letzteren und Wiesinger zu dem anderen. Uebrigens muss ich dir zustimmen was Campana angeht, ich dachte der waere vielleicht verletzt weil er gar nicht im Kader war aber anscheinend doch nicht.
          Ich frage mich wirklich wann die Verantwortlichen den Mack wegschicken, der bringt schon eine Ewigkeit keine Leistung und holt sich weiter sein Geld ab. Er waere der Erste der gehen muesste wenn Ich Sportdirektor waere.

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        • Beate60: Das fand ich übrigens die schlechteste Form der Eigenwerbung, daß Bader gestern immer wieder betont hat, wie schwer es ist,überhaupt einen Trainer für den Club zu finden.

          Der arme Herr Bader. Sagt er es diplomatisch, wirft man ihm Wischiwaschi vor, sagt er nix, bewirft man ihn wegen fehlender Kommunikation mit dem zahlenden Kunden oder wahlweise mündigen Mitglied, lügt er, ist er ein Heuchler, lässt er es durch andere sagen, manipuliert er, und sagt er schließlich die Wahrheit, schadet er damit seinen Verein.

          Oder wie der Frange sachd: Wies ders machst is verkehrd.

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          • Alexander Endl | Clubfans United: Der arme Herr Bader. Sagt er es diplomatisch, wirft man ihm Wischiwaschi vor, sagt er nix, bewirft man ihn wegen fehlender Kommunikation mit dem zahlenden Kunden oder wahlweise mündigen Mitglied, lügt er, ist er ein Heuchler, lässt er es durch andere sagen, manipuliert er, und sagt er schließlich die Wahrheit, schadet er damit seinen Verein.

            Oder wie der Frange sachd: Wies ders machst is verkehrd.

            Sehe ich nicht so, die Menschen honorieren durchaus eine offene ehrliche Art und Weise, auch wenn sie mal weh tut und haben Respekt vor Verantwortlich, die nicht nur rumeiern, sondern auch mal zu Fehlern stehen oder unangenehme Wahrheiten aussprechen, um es dann besser zu machen.
            Ich glaube dafür haben die meisten Menschen auch ein Gespühr, das man aber auch verspielen kann.

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    • Hans:
      Es ist doch gar nicht so lange her, als man gegen Stuttgart gewonnen hat. Diese Leistung muß doch abzurufen sein. Gegen Mainz haben wir doch eh immer unglücklich gespielt und gegen Leverkusen sowieso. Es ist schließlich ein Endspiel für den Club und der Gegner wird nicht alles geben, da er so gut wie gesichert ist. Die Chancen sind eigentlich recht gut.

      Ich erinnere mich an H96 vor allem, dass sie immer hoffnungslos unterlegen waren und mit den einzigen 2 Torschüssen trotzdem gewonnen haben. Es möge anders kommen!

      Entscheidend ist, dass das Auftreten wieder stimmt. Dann geht auch noch was. Gegen Mainz waren Ansätze da (vor den Gegentoren), aber es waren ja auch nur 3 Tage Zeit, eine neue Einstellung zu finden. Die Rückkehr in den Resignations-Modus kann ich nach dem 0:2 irgendwie verstehen, aber das darf jetzt nicht mehr passieren, egal wie das Spiel läuft.

      Wie hieß es?

      Niemals aufgeben, niemals kapitulieren!

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        • Alex:
          Optimist,

          mal was schönes. Auf ZDFKultur kommt Reportage über Nick Cave.

          und jetzt Söllner auf BR in Lebenslinien. Klasse Abend so ohne Fußball.

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              • Alex: Der Bericht über Söllner war aber klasse! Die ersten Auswirkungen unseres neuen Heimatministeriums? ;). Ne im Ernst, unbedingt gucken! Eine Reise in die eigene Jugend

                Aber wie, zum Glück gibt es Youtube, Söllner kommt immer wieder mal auf die Playlist und wenns ganz bitter wird dann Ton Steine Scherben 🙂

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  • Diesmal werden sie kämpfen, denn sie wissen, dass es die letzte Chance ist. Wenn sie diesmal nicht kämpfen, dann stimmt etwas gewaltig bei einigen Spielern nicht. Das Stadion wird ziemlich ausverkauft, da viele befürchten, es könnte für lange Zeit das letzte Heimspiel in der 1. Liga sein. Die Stimmung dürfte also recht gut sein. Die Fans sind diesmal gefordert, alles zu geben. Der Hammer wäre natürlich, wenn der Club gewinnt und der HSV schlägt Bayern. Das wär der absolute Irrsinn. Aber daran darf man nicht denken, sonst kommts noch so.

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    • Hans: Diesmal werden sie kämpfen, denn sie wissen, dass es die letzte Chance ist. Wenn sie diesmal nicht kämpfen, dann stimmt etwas gewaltig bei einigen Spielern nicht

      Jetzt am Ende der Saison merken sie, daß sie kämpfen müssen!? Wäre wohl mehr als merkwürdig.

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  • Egal, ob der Rauswurf von Verbeek richtig oder falsch war, geht es jetzt darum, dass sich die Spieler and das gesamte Umfeld – inklusive die Fans – sich zusammenreissen und alles fuer den Klassenerhalt tun.

    Danach ist genug Zeit, ueber Bader zu diskutieren (wobei man bedenken sollte, dass der Verbeek erst herbeigeholt hat).

    Des „ich bereue diese Liebe nicht“-Gschmarri is ma etzad
    woschd (ich will damit sagen, es war ueberzogen). Haubdsach, mir holdn etz zum Glubb! Gorondierd is nix, oba schau mer mol wos dobei rauskummd.

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  • Im übrigen hoffe ich, daß Prinzen seinen Worten Taten folgen läßt. Nachvollziehbar war für mich nicht, daß er Mak in die Startelf nimmt und Campana direkt draußen läßt.
    Campana tut mir wirklich leid, weil er ein deja vu haben dürfte von Crystal Palace her. Da hängt er sich wirklich rein, versucht sich spielerisch zu verbessern, haut sich von der ersten Minute an rein auch bei Zweikämpfen. Und dann wird der Trainer gewechselt und er sitzt nicht mal mehr auf der Bank.
    Daß man es erst defensiver versuchen wollte okay. Aber daß man ihn nicht mal als Joker auf dem Plan hatte, z.B. auch mal anstelle von Kiyotake begreif ich nicht wirklich.

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  • Ich hab ein ganz schlechtes Gefühl. Schlimmer als damals, als Günther Koch sich vom „Abgrund“ meldete und vom “ FC Wackelknie“ sprach.

    Den FC Wackelknie werden wir auch am Samstag wieder erleben.

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  • Campaña als Joker für Kiyo ist wirklich ein guter Witz, fürwahr.
    Ich will am Samstag Campaña sehen und Kiyo bitte überhaupt nicht. Ich bekomme einen Anfall wenn der wieder aufläuft.

    Gab es eigenlich irgendeine Begründung für Campañas Streichung? Hat da überhaupt irgenein Reporter mal nachgefragt?

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  • Ich habe die letzten Wochen immer gedacht,wenn es Relegation wird dann kommt am Ende so ein Lauf dabei raus wie Gladbach den hatte oder Hannover nach überstandener Seuchensaison-die haben damals aber an ihren geholten Trainern festgehalten.Wir gehen so oder so in eine unbestimmte Zukunft-bis das sportliche Führungspersonal feststeht(ich formuliere bewusst so schwammig könnte ja auch sein das zwei Posten zu besetzen sind) vergeht wertvolle Zeit die nötige Transfers sicherlich nicht erleichtern werden.

    Für Samstag stehen die Vorzeichen nicht schlecht-der Gegner ist durch und nicht besonders auswärtsstark-und aus dem Hinspiel ist auch noch eine Rechnung offen.ja das Hinspiel einer der,wenn nicht der Knackpunkt der Saison…

    Aber ich kann es eh nicht mehr zählen,wie oft die Vorzeichen gut gestanden sind und es eh anders kam

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  • eine frage hätte ich noch : Kann mir irgendjemand erklären warum Kijotake bei jeder ecke von Platte mit Richtung Eckfahne läuft obwohl nie eine kurze ecke gespielt wird ??????????? Bin übrigens nicht der einzige dem das auffällt

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