Und täglich grüßt das Fehlertier – Noten gegen Frankfurt

Die Gegner des FCN brauchen momentan eigentlich gar nicht selbst Fußball spielen. Ihre bloße Anwesenheit genügt, um das Spiel zu gewinnen. Wie schon der MSV Duisburg im Pokal war auch der FSV Frankfurt ohne große Torchance gegen den FCN geblieben. Am Ende hat er das Spiel dennoch gewonnen. Das lag daran, dass die Gäste den einen Fehler in der Defensive – ausgerechnet durch Rakovsky – auszunutzen wussten – ausgerechnet in Form von Balitsch. Der FCN hingegen wusste auch seine Feldüberlegenheit nicht in Tore umzumünzen.

Valerien Ismael analysierte dies durchaus richtig, als er sagte, dass vor dem Tor der „letzte Pass“ und „die richtige Entscheidung“ fehlte. Seiner Behauptung, dass man „der Mannschaft keinen Vorwurf“ machen kann, lässt sich aber nur bedingt zustimmen. Schließlich war es jene Mannschaft, die eben jene falschen Entscheidungen traf, die in der Schlussphase in Hektik verfiel, die gegen eine sehr schwache Frankfurter Mannschaft kaum zu zwingenden Torchancen kam.

So lässt sich auch Ismaels Einschätzung, dass vieles im Spiel „inhaltlich gut“ war, so nicht teilen. Die Mannschaft mag insgesamt besser als gegen Fürth und Duisburg agiert haben, doch es war nicht allein der verschossene Elfmeter von Pinola, den Ismael und auch Timo Gebhart nach dem Spiel in den Mittelpunkt ihrer Analyse stellten, der das Spiel zu Ungunsten des Clubs entschied. Vielmehr fehlte es zuvorderst an offensiver Ordnung und durchdachtem Spielaufbau.

Erst nachgeordnet fehlt es an Ruhe und Abgeklärtheit vor eigenem wie fremdem Tor, an jenen „zwei, drei Prozent“, die Jürgen Mössmer nach dem Spiel als fehlend attestierte. Natürlich spielten angeschossene Gegner und „fehlende Coolness“ (Gebhart) eine gewisse Rolle, doch Pech allein war es nicht. Valerien Ismael ist nun früh gefordert, er muss das Team, das am Ende der Woche eine weitere Erneuerung erfahren haben wird, nun wieder aufrichten und ihm zusätzliche Ordnung verleihen. Schafft er das nicht, könnte sein Ausflug in den Profifußball schnell beendet sein.

Das Spiel: 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3,33)*
Ähnlich wie in Duisburg traf eine Mannschaft, die nicht wollte, auf eine die nicht so recht konnte. Allerdings war das Spiel etwas ansehnlicher, weil es weniger Fehlpässe gab und zumindest phasenweise der Hauch von Torgefahr entstand. Lebte natürlich auch von der Spannung, wenngleich man nie das Gefühl hatte, dass der FCN zwingend werden würde.

Schiri Dankert: 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3,33)
Brauchte Zeit, um ins Spiel zu kommen. Pfiff in beide Richtungen zu kleinlich, lag beim Elfmeter wahrscheinlich auch daneben, weil das Foul von Balitsch an Gebhart außerhalb des Strafraums war. Fand danach ins Spiel, lediglich die Einschätzung von taktischen Fouls gelang dem Rostoker bis zum Schluss nicht.

Trainer Ismael: 3 Notenpunkte (+5, numerisch: 4,67)
Beging zwei kapitale Fehler: Wusste zum einen entweder nicht, um Pinolas fatale Elfmeterbilanz oder verhindert nicht, dass er trotz dieser zum Strafstoß antrat. Dies ist mit gutem Willen noch mit „Führungsspieler muss man Verantwortung übernehmen lassen“ zu entschuldigen. Weniger zu entschuldigen ist, dass der Franzose zum anderen der Mannschaft kein Spielkonzept überantwortet, das die Probleme minimiert, die mit der fehlenden Eingespieltheit einhergehen. Stattdessen fehlt in Ismaels „Trapez 4-4-2“ ein Spieler in der Zentrale, der Bälle verteilt, das Spiel stabilisiert und lenkt. Stattdessen fördert das System Einzelaktionen, die wenig von Erfolg gekrönt waren. Stellte am Ende auf Dreierkette um, was gegen eine einzige Spitze sinnvoll war. Wechselte nachdem Gebhart die Luft ausging, aber von 3-5-2 auf 3-4-3, was wenig sinnvoll war. Versammelte die Mannschaft nach Schlusspfiff zu einer Art Stuhlkreis an der Mittellinie, was nach Grundkurs Trainer an der Volkshochschule aussah.

Die Noten für die Spieler:

Patrick Rakovsky 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Machte eigentlich ein gutes Spiel. War anspielbar, spielte wie ein moderner Torwart spielen sollte. Flog aber beim 0:1 am Ball vorbei.
Cristian Ramírez Ohne Bewertung
Weniger als 20 Minuten gespielt, deshalb ohne Bewertung.
Tobias Pachonik 6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Ließ sich anfangs von Schembri mehrfach abkochen. Im Vorwärtsgang einige Sprints und Hereingaben, allerdings wenig ertragreich.
Javier Horacio Pinola 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Sorgte mit dem verschossenen Elfmeter für den ersten Wendepunkt in der Partie. Sollte das Spiel mit langen Bällen machen, das gelang kaum.
Dave Bulthuis 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Körperlich robust wie schon in Duisburg. Spielte aber zu oft Foul und seine Flanken gingen meist ins Nirgendwo
Timo Gebhart 9 Notenpunkte (3+ numerisch: 2.67)
Machte noch zu viel allein. war aber gefährlichster Club-Spieler, holte einen Elfer raus, schoss einen gefährlichen Freistoß.
Alessandro Schöpf 7 Notenpunkte (3- numerisch: 3.33)
Sehr bemüht, wollte das Spiel machen. Allein es fehlte an Anspielstationen.
Robert Koch 2 Notenpunkte (5 numerisch: 5)
Wirkte lange Zeit wie ein Fremdkörper im Spiel. Folgerichtig als erster ausgewechselt.
Jürgen Mössmer 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Defensiv stabil, passicher. Konnte aber nach vorne keine Akzente setzen.
Niklas Stark 8 Notenpunkte (3 numerisch: 3)
Verschoss keinen Elfmeter, verschuldete keinen Elfmeter. War sonst beschäftigungslos.
Niclas Füllkrug 4 Notenpunkte (4- numerisch: 4.33)
Wollte was bewegen, zog aber zu oft in die Mitte und kam so nicht ins Spiel.
Peniel Mlapa  6 Notenpunkte (4+ numerisch: 3.67)
Setzte sich einige Male gut durch. Hatte deshalb einige Halbchancen. Vergab diese aber kläglich.
Jakub Sylvestr 5 Notenpunkte (4 numerisch: 4)
Braucht mehr Platz, den hatte er nicht, beschränkte sich so auf Versuche den Ball zu erlangen. Gelang zu selten.
Tomas Pekhart Ohne Bewertung
Weniger als 20 Minuten gespielt, deshalb ohne Bewertung.

*Das Benoten obliegt mit Beginn der Saison 2014/15 einem, der das beruflich macht. Das heißt nicht, dass es unbedingt besser ist, was da passiert, aber zumindest Übung im Benoten ist vorhanden. Zur besseren Differenzierung wird ab dieser Saison das bayerische Oberstufensystem verwendet, das statt den klassischen Noten Notenpunkte vergibt. Das Maximum sind 15 Notenpunkte, eine Eins Plus, also rechnerisch so etwas wie 0,67. Alle klassischen Notenstufen von Eins bis Fünf haben drei Abstufungen, also Plus, normal und Minus, so ist zum Beispiel die Note Drei aufgeteilt in neun Notenpunkte (+3), acht Notenpunkte (glatte 3) und sieben Notenpunkte (3-). Die einzige Note, die ohne Tendenz – und hoffentlich möglichst selten – vergeben wird, ist die Note 6. Ungenügend ist immer einfach ungenügend. Für eine genaue Auflistung siehe auch Wikipedia.

14 Gedanken zu „Und täglich grüßt das Fehlertier – Noten gegen Frankfurt

  • Klingt für mich der nur den Spiel-Ticker kennt sehr fair.

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  • Und zeigt einmal mehr, dass es eben nicht nur individuelle Fehler sind, die zu Niederlagen führen, sondern eher eine Mischung aus falscher Aufstellung (Spieler werden nicht auf ihrer optimalen Position eingestzt) und zu wenig Qualität. Teil 1 zeigt die Probleme des Trainers, Teil 2 die der sportlichen Leitung, Bader und Wolf. Beide Teile zeigen sich aktuell nicht zweitligatauglich.

    Dazu kommt eine Kommunikation, die katastrophal ist, wie kann man diese Mannschaft weiter mit dem Ziel aufstieg antreten lassen, sowohl Bader, als auch Ismael müssten den Spielern diesen Druck nehmen. Natürlich will jeder beim Club wieder in die 1. Liga, aber Zielemüssen erreichbar sein, dieser Kader ist definitiv kein Kader für die ersten 2 Plätze.

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    • Armin,

      für mich ist Ismael das größte Problem. Der Kader ist zwar nicht gut zusammengestellt, aber so schlecht wie wir uns derzeit präsentieren, müsste man auch damit nicht auftreten. Dafür ist die individuelle Qualität im Vergleich zur Zweitligakonkurrenz immer noch zu hoch. Gerade in Spielen wie gegen Aue und Frankfurt.

      Aber wer in jedem Spiel die Besetzung (auch ohne Not) ändert, gleich mehrere Spieler auf Positionen einsetzt auf denen sie nicht zuhause sind und an einem System festhält, das weder funktioniert noch zur ausgerufenen Ausrichtung passt, schießt sich halt selbst ins Knie.

      Vor allem das Verhalten gegen den Ball schockiert mich – wie kann eine Mannschaft, die sich vorgenommen hat diese Liga zu dominieren (zumindest in einem Maße das zum Aufstieg reicht) im Jahr 2014 komplett auf Gegenpressing verzichten? Wenn der Gegner mit dem Ball durchs Mittelfeld läuft, interessiert das niemanden. Ich finde das hochgradig besorgniserregend.

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  • Für mich steht derzeit erstmal die Vereinsführung im Mittelpunkt ! Seit Heckings Weggang sind hier nur Fehlentscheidungen getroffen worden! Das fängt bei den Trainern an geht über die Neuzugänge weiter und hört mit dem Verhalten gewisser Fangruppen auf! Auch hier hat der Verein erst (Zuspät) Stellung bezogen ! Die derzeitige Repräsentation des Glubbs lässt in allen Bereichen zu wünschen übrig! Und die Frage aller Fragen ist was ist mit den 14 Mio Transferüberschuss? Aufs Festgeldkonto und in Liga 3 davon Spielergehälter zahlen ? Der Verein muss sich neu aufstellen und das auch im Aufsichtsrat ohne ein Mitglied das Rechtsanwalt ist und an den Gewalttätern von der BDA Kohle verdient!

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  • Nachdem ich die bisherigen drei Pflicht-Spiele nur im TV sehen konnte, war das Spiel gegen Frankfurt mein erster Live-Eindruck im Stadion. Und ich bin 34 Stunden nach dem Anpfiff immer noch erschüttert darüber, was uns Bader/Wolf hier als aufstiegstauglichen Kader verkaufen wollen. Und Florian, verzeih, Deine Notengebung ist gut gemeint, aber meinem Eindruck nach im Schnitt mindestens eine ganze Note zu gut. Allein wie man diesem beidseitigen Fehlpass-Festival eine 3- geben kann ist mir unerklärlich – allein der FSV-Keeper hat in HZ 2 vier Bälle am Stück (unabsichtlich!!!) ins aus gespielt…
    Bei uns verdient Bulthuis in meinen Augen allein wegen seiner konsequenten Verweigerung jeglicher Zweikämpfe (insbesondere kurz vor der Pause, als er dem Frankfurter den Weg direkt freiräumt) die Note 6, ebenso Koch, der gar nicht zu sehen war (hatte er überhaupt einen Ballkontakt), Mlapa war ebenfalls nicht befriedigend, sondern gerade noch mangelhaft (5-, und warum Gebhardt, der nur für sich und die Galerie, aber nicht für die Mannschaft spielt mit 9 Punkten der Beste gewesen sein soll, erschließt sich für mich erst recht nicht…
    Aber das größte Problem, und da folge ich xxandl, ist der Trainer, bzw. die Diskrepanz zwischen den Qualitäten der Spieler und den Positionen auf denen sie eingesetzt werden…sowie das völlige Fehlen eines Konzepts in Spielaufbau und Spielgestaltung… mir scheint, jeder macht was er will und allein wie die 15 oder 16 Ecken ausgeführt bzw. dem Gegner leichtfertig geschenkt wurden dokumentiert das offensichtlich Nicht-Zweitliga-Taugliche Übungsverhalten von Standard-Situationen… und das Allerschlimmste ist für mich, diese ins Auge springenden fußballerischen Problem durch spirituellen Hokus-Pokus wie einen Stuhlkreis nach dem Spiel lösen zu wollen … geht´s noch schlimmer… beim Club scheinbar immer…

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  • Die Kritik an der Note fürs Spiel nehm ich an. Da war der Eindruck noch etwas zu sehr von der emotionalen Einbindung ins Spiel geprägt. Mit mehr Abstand würde ich da runtergehen, aber Noten gibt man manchmal halt im Moment, bzw. muss man, und nicht nach langer Reflexion.

    Fehlpassfestival möchte ich aber nur für die Frankfurter unterschreiben (der angesprochene Klandt hat eine Passquote von 22%, das ist für nen Defensivspieler ne absolute Katastrophe, beim Club stellt sich das anders dar, da liegt die Quote bei 80% das passt (zum Vergleich in der ersten Liga hatten an diesem Wochenende nur Bayern (85%), Gladbach (85%) Freiburg (83%), Stuttgart (82%) HSV (80%) und Hertha (80%) bei besseren oder ähnlichen Werten, Leverkusen (60%) und Dortmund (70%) hatten z.B. da katastrophale Werte). Problem war eher in meinen Augen, dass die Werte zu gut sind, weil da vor dem Tor zu wenig Risiko gespielt wird (oder im falschen Moment Risiko). Wenn man sich die Werte ansieht (Rakovsky 86%, Pinola 85%, Pachonik 66%, Bulthuis 50%, Gebhart 70%, Schöpf 81%, Stark 82%, Koch 68%, Mlapa 75%, Sylvestr 90%, Mössmer 90%, Ramirez 100%, Pekhart 100%, Füllkrug 61%), dann merkt man doch recht genau, wo das Spiel gehakt hat, nämlich auf den Außen.

    Kritik an Ismael findet sich ja bei mir auch zur Genüge. 😉

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    • Florian Zenger:
      Die Kritik an der Note fürs Spiel nehm ich an. Da war der Eindruck noch etwas zu sehr von der emotionalen Einbindung ins Spiel geprägt. Mit mehr Abstand würde ich da runtergehen, aber Noten gibt man manchmal halt im Moment, bzw. muss man, und nicht nach langer Reflexion.

      Fehlpassfestival möchte ich aber nur für die Frankfurter unterschreiben (der angesprochene Klandt hat eine Passquote von 22%, das ist für nen Defensivspieler ne absolute Katastrophe, beim Club stellt sich das anders dar, da liegt die Quote bei 80% das passt (zum Vergleich in der ersten Liga hatten an diesem Wochenende nur Bayern (85%), Gladbach (85%) Freiburg (83%), Stuttgart (82%) HSV (80%) und Hertha (80%) bei besseren oder ähnlichen Werten, Leverkusen (60%) und Dortmund (70%) hatten z.B. da katastrophale Werte).

      was soll die passquote, wenn 90% der bälle quer oder nach hinten gespielt werden. bis dann irgendein irssiniger hochrisikoball den angriff (wenn man das so nenne will…!) final abschloss.

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  • schließe mich manni an:
    mindestens eine note zu gut im schnitt: der bewerter kann nicht das gestopsel meinen, welches ich leider zu betrachten gezwungen war!

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  • Völlig d’accord. Genau das sag ich ja im Satz, nachdem das Zitat beendet ist. Es wird zu viel quer gespielt und in den falschen Momenten Risiko.

    Bei der Auflistung geht’s mir aber um das „Fehlpassfestival“, das ‚Manni der Libero‘ attestiert hat, das kann man für den FCN aus meiner Sicht so nicht unterschreiben.

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  • (zum Vergleich in der ersten Liga hatten an diesem Wochenende nur Bayern (85%), Gladbach (85%) Freiburg (83%), Stuttgart (82%) HSV (80%) und Hertha (80%) bei besseren oder ähnlichen Werten, Leverkusen (60%) und Dortmund (70%) hatten z.B. da katastrophale Werte).

    Diese Werte zeigen für mich sehr gut das Manko von Statistiken im Fußball, vielleicht hatte Leverkusen eine schlechte Passquote, das Spiel der Mannschaft war grandios, natürlich hatte man auch Glück, vor allem am Schluss, aber die Mannschaft hat perfekt die Idee und Vorgabe des Trainers umgesetzt, die das Spiel des Gegners komplett unterbunden hat.

    Der Sinn des Fußballspiels ist eben nicht möglichst viel Pässe beim eigenen Mann anzubringen, oder Ballbesitz zu haben, der Sinn des Spiels sind Tore und wie man die erreichen will, das sollte man wissen.

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  • Bitte nicht das Zitat abschneiden. Das muss man in Gänze sehen, weil genau das sag ich ja danach auch. Also nicht im Bezug auf Leverkusen, sondern im Bezug auf den Club. Die Zahlen hab ich wirklich nur rausgeholt wegen des Begriffs „Fehlpassfestival“.

    Leverkusen hat einen Spielansatz, der nicht auf Ballbesitz oder Kontrolle über Passspiel aus ist, sondern auf Überfall und für Überfall muss man eben Risikopässe spielen, da hat man automatisch solche Werte (wobei mir 40% tatsächlich zu hoch wäre, selbst bei so nem Ansatz).

    Mein Problem für die Einordnung des Wertes ist, dass ich nicht erkennen kann, ob man da hin will. Ismael hat die 80% nach dem Spiel als positiv hervorgehoben, also nehme ich an, dass die Philosophie so aussieht, dass man mit Ballkontrolle und vielen Pässen operieren will. Allein davon zu sehen ist auf dem Platz nicht viel.

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    • Florian Zenger,

      Wenn man aus dem Spiel etwas positives mitnehmen will, dann die geringe Fehlpassquote. Was anschließend nach vorne passiert mit dem Ball hat meiner Meinung nach nichts mit Fehlpässen zu tun. Also da bin ich voll bei Florian.
      Was die neue Diva Gebhart (da ist die ehemalige Diva Kiyo nix dagegen) abgeliefert hat, da stimme ich dann wieder eher Manni zu.

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    • Florian Zenger: hab ich wirklich nur rausgeholt wegen des Begriffs “Fehlpassfestival”.

      Den Schuh ziehe ich mir gerne an, der Begriff „Fehlpass-Festival“ war nicht glücklich gewählt für den Sachvrhalt, den ich meinte, dass nämlich ein kontroliertes Offensivspiel mit erfolgreichen Pass-Sataffeten nach VORNE nicht zu sehen war, dass in die Pass-Statistiken die Rückpäse zum und das Quergeschiebe vor dem Torwart eingehen ist klar, verfälscht aber die Aussagekraft über die spielerische Qualität der Akteure…
      Über die weitere Nutzung meiner Dauerkarte werde ich nach den Heimspielen gegen Düsseldorf und Kaiserslautern befinden, und meine Entscheidung nicht nur an den Ergebnissen festmachen, sondern vor allem an der Art wie und mit welchem Konzept sich die Mannschaft in diesen Spielen präsentiert…

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  • Da bin ich ganz bei Dir. Das ist auch der Punkt, den ich zuvorderst kritisiere. Es fehlte mir die letzte Idee, Ballbesitz ist schön und gut, aber man kann auch Spiele mit 90% Ballbesitz verlieren, wenn man keine Idee hat, was man mit dem Ball macht.

    Deshalb bin ich auch bisher überhaupt nicht überzeugt von Ismael, weil mir eben fehlt, dass erkennbar ist, welche Idee er hat. Diagonalballspiel auf die Flügel? Schöpf als Kreativspieler? Koch und Gebhart als Dirbbelkünstler? Ballbesitzspiel? Konterspiel? Ich könnte nicht sagen, was die Idee ist, wo er hin will und deshalb bin ich sehr skeptisch.

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