151 Gedanken zu „Klarer Auftrag

  • Colak hatte schon 2 Einsätze und hat bereits 2 Tore erzielt. Ich frage mich immer noch, wie man ihn verleihen konnte!

    Sogar Mak hat in 2 Spielen ein Tor gemacht! (War klar, dass er erst Tore schießt, wenn er nicht mehr beim Club ist)

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    • Klaus,

      Wenn das klar ist, dass diese Spieler erst Tore schießen, wenn sie von uns weg sind, dann bringt es doch auch nichts diese zu behalten. 😉

      Und sollte Colak seinen Torriecher über eine Saison halten können, kommt er besser zu uns zurück, hat den nächsten Schritt gemacht und wird dann auch bei uns erfolgreich sein. Sind wir ehrlich, Wertschätzung hat auch etwas mit dem Preis zu tun, an Leuten wie Sylvestre, Mlapa und Füllkrug wäre er diese Saison nicht vorbeigekommen, auch weil der Verein viel Geld für diese Spieler ausgegeben hat.

      Ja das ist vielleicht nicht ganz fair, aber es ist eine Tatsache. Gibt ein Verein, wie der FCN 1Mio oder mehr für einen Spieler aus, dann wird man es erst mal immer wieder mit diesem Spieler versuchen.

      Ein Mandzukic hat Bayern zu 2 Meisterschaften und dem CL-Sieg geschossen, trotzdem wäre er diese Saison erst mal nicht an Lewandowski vorbeigekommen. Man will doch, dass der neue Kauf einschlägt.

      Also die Leihe bei Colak war sicher der richtige Weg, da müssen wir jetzt nicht groß hinterherheulen und das ewige Nachkarten hilft doch auch nicht.

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  • Habe von Bulthuis und Koch noch nichts gesehen, was deren Einsatz in der Startelf rechtfertigen würde, im Gegenteil. Die Plätze würde bei mir ganz klar an Ramirez und Schöpf gehen. Einen Mehrwert von Pinola gegenüber Stark (oder ab Oktober Hovland) hat man in dieser Saison auch noch nicht gesehen. Und nachdem sich Schäfer gleich mal wieder mit einem verschuldeten Treffer zurückmeldet, würde ich auch dort zweimal überlegen ob man zurückwechseln sollte. (Vielleicht sollten wir Klewer aufstellen, nachdem wir in jedem Spiel einen Elfmeter verursachen…)

    A: Rakovsky – Celustka, Petrak, Stark, Ramirez – Mössmer – Candeias, Polak, Schöpf, Gebhart – Sylvestr

    B: Schäfer – Pachonik, Hovland, Pinola, Bulthuis – Özdemir – Mendler, Koch, Evseev, Füllkrug – Mlapa

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    • xxandl,

      bei der Aufstellung der ersten Elf verfuhr ich nach dem Motto „Never change a winning team“ – mit Ausnahme der Personalie Polak. Dass ich Koch gegenüber Schöpf vorziehe, ist eine reine Bauchsache.

      Warum Ismael Ramirez durch Bulthuis ersetzt hat, erschließt sich mir auch nicht so recht, aber ich vertraue da mal auf Erkenntnisse des Trainers.

      Pinola/Stark ist auch so eine Abwägungssache, ebenso wie Sylvestre/Mlapa.

      In Sachen Mössmer scheinen wir beide ja in positivem Sinne einer Meinung zu sein.

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      • belschanov,

        ich halte Schöpf für den deutlich besseren Fußballer (auch das Tor von Koch fällt nicht, wenn Schöpf nicht auf Doppelpass spielt und sich ins 1:1 im Strafraum traut) und wenn Polak endlich zurück ist, kann er endlich auf der 10 spielen, wo er hin gehört. Fürs laufen und kämpfen haben wir dann ja eh Mössmer und Polak im Team.

        Mössmer macht sich ganz gut, bis Hovland wieder fit ist hätte der bei mir einen Stammplatz – danach müsste man überlegen wie man Hovland, Petrak und Stark im Team unterbringt, und da wäre es naheliegend, dass einer davon die defensive 6 übernimmt.

        Sylvestr ist stärker im Abschluss und vor allem kommt man bei ihm nicht auf die Idee ihn hoch und weit anzuspielen, wie man es bei Mlapa offenbar versucht, wenn ich die Stimmen zu heutigen Spiel richtig deute…

        Von Ismael halte ich nach wie vor gar nichts.

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        • xxandl:
          belschanov,

          ich halte Schöpf für den deutlich besseren Fußballer (auch das Tor von Koch fällt nicht, wenn Schöpf nicht auf Doppelpass spielt und sich ins 1:1 im Strafraum traut) und wenn Polak endlich zurück ist, kann er endlich auf der 10 spielen, wo er hin gehört. Fürs laufen und kämpfen haben wir dann ja eh Mössmer und Polak im Team.

          Mössmer macht sich ganz gut, bis Hovland wieder fit ist hätte der bei mir einen Stammplatz – danach müsste man überlegen wie man Hovland, Petrak und Stark im Team unterbringt, und da wäre es naheliegend, dass einer davon die defensive 6 übernimmt.

          Sylvestr ist stärker im Abschluss und vor allem kommt man bei ihm nicht auf die Idee ihn hoch und weit anzuspielen, wie man es bei Mlapa offenbar versucht, wenn ich die Stimmen zu heutigen Spiel richtig deute…

          Von Ismael halte ich nach wie vor gar nichts.

          Da gebe ich dir völlig recht.

          Und weshalb Pino – als größter Unsicherheitsfaktor – in der Stamm spielen soll, erschließt sich mir auch nicht.

          Und bei Schäfer stimme ich dir auch zu. Gerade unsere erfahrensden Spieler (zusammen mit Pino) machen die meisten Fehler.

          Es wäre jetzt DIE Chance mit den jungen, weiter zu machen.
          Und Ramirez kämpft und rackert, wie ich es selten von einem Spieler gesehen habe. Der gehört auf alle Fälle in die Stammelf. Zu Plattenhardt ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

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      • belschanov: Warum Ismael Ramirez durch Bulthuis ersetzt hat, erschließt sich mir auch nicht so recht, aber ich vertraue da mal auf Erkenntnisse des Trainers.

        In beiden Spielen, in denen Bulthuis in der Startelf mitgewirkt fand ich ihn mit Abstand den schwächsten Defensivspieler (symptomathisch die Zweikampfverweigerung im Spiel gegen den FSV kurz vor der Pause), zudem kommt von ihm nach vorne praktisch gar nichts… vielleicht hat sein Einsatz auch mit der bezahlten Ablöse (so wie es Armin vermutet) zu tun, von dem was sportlich zu sehen ist, ist er jedenfalls kaum gerechtfertigt.
        Und Schöpf ist zweifellos mit Abstand der beste Fußballer im Kader. Ich bin da bei xxandl – der ist auf der sechs verschenkt und gehört auf die zehn, und mit ihm brauchen wir einfach noch Geduld bis er sich auch körperlich an die 2- Liga gewöhnt hat…

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    • xxandl: A: Rakovsky – Celustka, Petrak, Stark, Ramirez – Mössmer – Candeias, Polak, Schöpf, Gebhart – Sylvestr

      Das wäre derzeit auch meine erste Elf. Ich bin trotz des Sieges in Berlin weiterhin skeptisch und sehe diese Saison als Spielzeit, die einem Neuaufbau geschuldet ist. Aufstiegsambition vielleicht dann in der folgenden nächsten Saison. Sehe uns dieses Jahr zwischen den Plätzen 5-10. Bei dem großen Umbruch erreichen wir sicher erst zu spät die Homogenität und Automatismen die man dafür braucht.

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  • 60 Punkte = 20 Siege – 2 Siege -> Es fehlen noch 18 Siege.

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  • Mal ne Frage … Vor dem Spiel in Berlin herrschte hier doch eine fast unerträgliche Hysterie. Bader doof, Mannschaft doof, Trainer doof, Fürth toll. Ist Fußball wirklich so ein Tagesgeschäft?

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    • Alex:
      Mal ne Frage … Vor dem Spiel in Berlin herrschte hier doch eine fast unerträgliche Hysterie. Bader doof, Mannschaft doof, Trainer doof, Fürth toll. Ist Fußball wirklich so ein Tagesgeschäft?

      Das Schlüsselwort hast Du doch selbst schon gesagt: Hysterie!

      Tagesgeschäft ist vielleicht zu weit gehend, aber es ist halt kaum einer mehr bereit, Geduld aufzubringen, größere Zusammenhänge zu berücksichtigen, wenn es emotional wird 😉

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      • Optimist: Das Schlüsselwort hast Du doch selbst schon gesagt: Hysterie!

        Tagesgeschäft ist vielleicht zu weit gehend, aber es ist halt kaum einer mehr bereit, Geduld aufzubringen, größere Zusammenhänge zu berücksichtigen, wenn es emotional wird

        Letzte Saison in einem 1 Jahr lange dauernden Abstiegskampf haben uns andere Vereine beneidet, wie ruhig es vergleichsweise im FCN Umfeld geblieben.

        Nur alles hat eben auch einmal ein Ende, nach drei absoluten Katastrophenspiele in Folge eine Liga tiefer nachdem man gerade mal den Abstieg verdaut hatte.
        Alles völlig normal, daß sich die Gemüter erstmal beruhigen nach einem 4:0 Auswärtssieg, rationale Menschen fragen sich aber, ob das bei einer sinnvolleren Kaderplanung überhaupt wieder so weit hätte kommen müssen?
        Wir stehen erst am Anfang der Saison…die Hysterie vor dem Berlin Spiel war ein ein ganz einfaches .. es reicht jetzt

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        • Juwe: …die Hysterie vor dem Berlin Spiel war ein ein ganz simples .. es reicht jetzt.

          Da hast Du Recht! Allerdings waren meine Nerven eh schon zum zerreißen angespannt, ich glaube, im Alter stecke ich das nicht mehr so locker weg 🙂

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          • Alex: im Alter stecke ich das nicht mehr so locker weg 🙂

            Du steckst da gerade in in einer Zwischenphase… in zehn Jahren ist das wieder besser…zumindest meiner Erfahrung nach…

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              • Claus:
                Manni der Libero

                Genau. Alex soll erst mal in unser Alter kommen.

                Ich habe da schon den perfekten Plan. Als alter Grantler hänge ich jeden Tag am Vereinsgelände rum, kommentiere jede Aktion negativ und erzähle den anderen Anwesenden, dass es früher viel besser war und es eh nichts mehr wird mit dieser Mannschaft / Trainer / Manager / Verein 😀

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                • Alex

                  Perfekter Plan.
                  Dann kannst Du auch jedem erzählen, wie toll das damals noch war, als die Ultras noch richtig toll Stimmung gemacht haben im Stadion, mit Choreo und Pyro und so. 😉

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      • Optimist: Tagesgeschäft ist vielleicht zu weit gehend, aber es ist halt kaum einer mehr bereit, Geduld aufzubringen, größere Zusammenhänge zu berücksichtigen,

        Größere Zusammenhänge in einem Chaos, in dem nichtmal die Beteiligten selbst durchblicken?

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    • Alex:
      Mal ne Frage … Vor dem Spiel in Berlin herrschte hier doch eine fast unerträgliche Hysterie. Bader doof, Mannschaft doof, Trainer doof, Fürth toll. Ist Fußball wirklich so ein Tagesgeschäft?

      Es wurde ein qualitativ hochwertiger Außenbahnspieler geholt, es wurde ein stabiler Rechtsverteidiger geholt, Ismael ist endlich von seinem nicht funktionierendem 4-4-2 abgerückt und Schäfer stand nicht im Tor. Damit hat man vier der wesentlichsten Kritikpunkte abgehakt und zumindest in drei der Punkten zugegeben falsch gelegen zu haben (ohne das direkt zu kommunizieren.)

      Mit dem Sieg in Berlin (den wir eher den Berlinern zu verdanken haben als unserer Leistung) hat es also relativ wenig zu tun, dass jetzt weniger geschimpft wird. Die drei Punkte waren zwar wichtig, viel wichtiger ist aber die Einsicht der Verantwortlichen und die stattgefundenen Änderungen in der Transferpolitik und Aufstellung der Mannschaft. Auch wenn bei weitem noch nicht alles gut war was die Mannschaft gezeigt hat, hat man doch gesehen, dass diese Korrekturen mittelfristig ein erfolgreiches Arbeiten ermöglichen.

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  • Zum Thema Ramirez, ich kann mir vorstellen, dass Ismael mit seinem taktischen Verhalten nicht ganz zufrieden ist, gegen Aue war er zwar sicher der auffälligste Spieler, aber auch sehr häufig an Stellen zu sehen, die eher nicht sein Bereich sind, z.B. rechts vorne. Ich bin zwar auch der Meinung, dass Bulthuis kein großartiger Linksverteidiger ist, aber man hat ja auch bei der N11 gesehen, dass ein großer Spieler auf der Position Stabilität bringen kann. Immerhin er hält seine Position und gibt der Abwehr Kopfballstärke, die wir wegen Schäfer einfach benötigen.

    Insofern kann ich schon verstehen, dass man auf Ramirez in der jetzigen Situation, wo es darum geht defensive Stabilität zu gewinnen, verzichtet. Ich denke, wenn die Mannschaft in sich stabiler steht und Hovland zurück kommt und die Qualität in die Abwehr bringt, die wir uns erhoffen, dass Ramirez dann wieder eine Option wird.

    Im Mittelfeld würde ich aktuell ganz klar bei einem 4-2-3-1 bleiben. Sowohl Gebhart auf links als auch Candeias auf rechts sehe ich deutlich stärker in der Vorwärtsbewegung, beide Spieler können durch ihre Schnelligkeit und die technische Stärke 1:1 Situationen gewinnen und damit Gefahr schaffen. Gerade auch gegen eher defensiv stehende Mannschaften. Dazu kommt, dass ich sowohl Sylvestre als auch Mlapa stärker allein vorne drin sehe, als zu zweit. Da standen sie mir zu oft gegenseitig im Weg herum. Und zuletzt ist mit dem System das Lock hinter der Spitze deutlich besser ausgefüllt und Schöpf viel besser aufgehoben, als auf der 6.

    Die Frage bleibt, was macht man mit Pinola und Schäfer. Beide Spieler waren keine Korsettstangen sondern eher Unsicherheitsfaktoren. Die Mannschaft ist komplett neu, es gibt noch nicht viele Seilschaften, auch das kann dafür sprechen jetzt den Cut zu machen. Allerdings sehe ich Bulthuis, der dann wohl für Pinola spielen müsste, auch nicht als den großen Sicherheitsfaktor uns Leistungsträger.

    Wenn wir uns die aktuellen Testspiele ansehen, dann erkennen wir auch, dass Ismaels Wort vom Geburt einer Mannschaft vielleicht etwas zu hoch gegriffen war, bzw. dass das ganze sicher keine leichte Geburt sein wird und immer noch viel schief gehen kann, das Baby „Mannschaft“ dabei durchaus auch noch sterben kann.

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    • Armin,

      Die drei Gegentore gegen einen drittklassigen Gegner werden auch mir viel zu leicht hingenommen. Die auf fehlende Einstellung seitens des Trainerstabes zu schieben ist mir zu billig. Es bedarf einer genauen Analyse der Schwachpunkte und deren Abstellung unabhängig von Namen.

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    • Armin:
      Zum Thema Ramirez, ich kann mir vorstellen, dass Ismael mit seinem taktischen Verhalten nicht ganz zufrieden ist, gegen Aue war er zwar sicher der auffälligste Spieler, aber auch sehr häufig an Stellen zu sehen, die eher nicht sein Bereich sind, z.B. rechts vorne. Ich bin zwar auch der Meinung, dass Bulthuis kein großartiger Linksverteidiger ist, aber man hat ja auch bei der N11 gesehen, dass ein großer Spieler auf der Position Stabilität bringen kann. Immerhin er hält seine Position und gibt der Abwehr Kopfballstärke, die wir wegen Schäfer einfach benötigen.

      Wenn ich meinen Linksverteidiger nicht vorne rechts sehen will, dann sollte ich ihn keine Eckbälle und Freistöße von dort schießen lassen…

      In Punkte „wichtige Kopfbälle“ steht es übrigens 1:0 für Ramirez – der hat uns mit seiner Rettungstat auf der Linie schon einmal gerettet, von Bulthuis habe ich nur die Szene im Kopf in der er Balitsch völlig unbedrängt ins Tor köpfen lässt.

      Von seiner angeblichen Kopfballstärke habe ich bisher also nichts gemerkt, der irrt bei Ecken ähnlich durch den Strafraum wie Rakovsky selbst. Und das mit „Position halten“ kann nur ein übler Witz deinerseits gewesen sein, der war gegen Berlin überall zu finden nur nicht dort wo er sein sollte. Klärt Gebhart da nicht zweimal in höchsten Not, führen die Berliner und dann weiß ich auch wer die Partie gewinnt…

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  • Vor dem Spiel in Berlin herrschte hier doch eine fast unerträgliche Hysterie. Bader doof, Mannschaft doof, Trainer doof, Fürth toll. Ist Fußball wirklich so ein Tagesgeschäft?

    Alex, so groß ist der Unterschied bei mir nicht, zwischen jetzt und vor Berlin. Aber natürlich beruhigen die 3 Punkte die Aufgeregtheit der Debatte schon etwas. Dazu kommt auch noch, dass es von Seiten der Macher hier, ja auch ein paar Aufrufe gab nicht alle Argumente 100mal auszutauschen. Es bleiben natürlich weiterhin die Fragen, die sich auch schon vor Berlin gestellt haben.

    War es unbedingt notwendig mit den Transfers bis kurz vor Ende der Transferphase zu warten?

    Wie sah die Idee einer Mannschaft aus? Und war es für die sportliche Leitung wirklich nicht zu erkennen, dass Spieler wie Angha und Pekhart nicht gut genug sein werden?

    Warum wurde so lange auf den Trainer gewartet und dann ein Trainer geholt, der vielleicht Potential hat, aber doch nie im Profifußball gezeigt hat, ob er das kann.

    Hätte man einen Löw oder van Gaal geholt, dann könnte ich verstehen, dass man da lange warten muss, dass der noch sein Engagement beenden muss. Aber für einen Neuling? Hätte man da nicht noch einen Plan C haben müssen und lieber den Trainer sehr schnell nach der Saison verpflichten müssen um mit dem Trainer zusammen die Mannschaft zuusammenzustellen?

    Warum hat man, nachdem schnell klar wurde, dass die „Korsettstangen“ nicht zu halten waren, versäumt Erfahrung zu kaufen und ging mit einer so unerfahrenen Mannschaft in die Saison?

    Warum hat man trotz der erkennbaren Defizite der Mannschaft, trotz des Verlusts aller Korsettstangen das Ziel nicht umdefiniert? Warum hat man diese junge und unerfahrene Mannschaft so unter Druck gesetzt?

    Und warum hat die sportliche Leitung nie mit den Fans, den Mitgliedern kommuniziert? Warum erklärt man nicht was passiert, nimmt das Umfeld mit?

    Also die Fragen bleiben. Der Sieg hat aber etwas Ruhe rein gebracht, die aktuellen Testspielergebnisse machen aber auch nicht gerade Hoffnung, dass nun alles gut sei.

    Und am Ende, natürlich ist Profifußball in weiten Teilen ein Tagesgeschäft, zumindest was die Öffentlichkeit und die veröffentlichte Meinung angeht. Intern kann man sich davon etwas abkoppeln, wenn man sich über den Weg und das Ziel einig ist. Bremen war lange ein Beispiel dafür.

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    • Armin, und ich frage im Gegenzug, warum man nicht einfach mal akzeptieren kann, dass dieses ganze Geschäft ein dynamischer Prozess ist, wo man nicht immer voher wissen kann, wie sich alles entwickelt. Auch die zeitliche Entwicklung ist nicht immer steuerbar. Ich habe so das Gefühl, dass manche immer noch glauben, man müsste nur auf einen Knopf drücken, und alles funktioniert so, wie man es sich vorstellt. Ja, warum, warum nur wurde dieser Knopf nicht früher gedrückt?

      Kommunikation ist ein anderes Thema. So lange man in Verhandlungen steht, gibt es nichts zu kommentieren. Oder sollte man sagen, wir wollen Peki noch abgeben, wir trauen ihm nichts mehr zu, haben aber noch kein konkretes Angebot? Meldet Euch bitte, liebe Interessenten!

      Auf anderen Gebieten gibt es natürlich Defizite in der Kommunikation, aber was das Team betrifft, geht es in erster Linie um Verhandlungstaktiken.

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      • Optimist,

        Entschuldigung, will niemanden beleidigen, aber selbst ein („Seh-Behinderter“) oder seriöser ein 17 jähriger Abiturient würde merken, wenn ein Verein mit den Möglichkeiten des 1. FC Nürnberg nicht mehr mit Vereinen mithält, die deutlich schlechtere Möglichkeiten haben(nicht nur finanziell!!!!) wie z.B. SC FREIBURG, wie z.B. FC AUGBSBURG, wie z.B. SC PADERBORN. UND WENN SEIT SAGE UND SCHREIBEN 6 JHAHREN NICHTS VORAN GEHT, WIE ES SEIT LANGEM MEIN FREUND JÜRGEN SAGT, DANN MACHT JEMAND FEHLER, DEUTLICHER GESAGT GANZ GROßE FEHLER. Jetzt kann wieder jemand sagen, Miesmacher oder Negativ-Denker, das sind dann Leute, die bei einem 9-maligen Rekordmeister mit den Leistungen der letzten Jahre zufrieden sind, es gibt aber viele Fans hier, die es ähnlich wie ich sehen, einige drücken es nicht so drastisch aus, denken aber im Grunde wohl ähnlich. Fussball soll Spaß machen, aber wenn man aus viel Möglichkeiten wenig oder sehr wenig macht,
        dann ist es nicht so toll.
        Bezeichnend ist schon, das sich hier ein Fan fast entschuldigen muß, dafür das er erfolgreichen und schönen Fussball sehen will, er sagt, „nennt mich von mir aus Erfolgsfan“, also man muß sich dafür doch nicht entschuldigen.
        Und ehrliche Aussagen und ehrliche offene Kritik ist allemal besser, als link zu sein, wer nicht Kritik verträgt, kann auch keine große Verantwortung tragen, es sollte natürlich in möglichst sachlichem Rahmen bleiben.
        Akzeptiere wenn Mehrheiten Vorstand bzw. Bader behalten, aber es sind trotzdem die letzten Jahre mäßig bzw. 2013/14 schlecht gelaufen. Und natürlich hast du diese Saison 2014/15 was die Mannschaft und den Trainer betrifft RECHT, denn man soll die Mannschaft unterstützen, die meisten sind erst kurz da, haben alle unsere Unterstützung verdient, da muß man als Fan voll dahinterstehen. Es geht um eine gute Saison und nicht um einzelne Leute.

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        • Armin, Du überzeichnest ein wenig, aber im Grunde will ich schon sagen, dass der Zeitpunkt einer Verpflichtung selten vom Management allein abhängt. Die Leistung des Managements ist auch, die Optionen aufzutun. Was davon dann realisierbar ist, unterliegt vielen Faktoren.

          Ich bin mir auch nicht sicher, ob Verlautbarungen wie“der Kader ist komplett“ nicht vor Allem taktisch getroffen werden. Wenn ich laut verkünde, ich suche jetzt noch verzweifelt nach Spielertyp x oder y, dann treibe ich doch nur die Preise in die Höhe. Ein anderer Teil ist sicher auch Austesten, wo noch Schwachstellen sind oder ob verschiedene Spieler halten, was man sich versprochen hat. Transparenz gegenüber den Fans wäre zwar nett, aber ich vermute eher kontraproduktiv.

          Ich sehe auch kein Problem im Austesten und Nachjustieren. So ist es mir lieber als ein blinder Kaufrausch Marke Magath.

          Ach ja, Trainersuche. Hätte jeweils die erste Option geklappt, wären wir weder nach Wiesehahn noch jetzt spät dran gewesen. Außerdem musste man doch vor der Verkündung von Ismael erst mal auf sein Relegationsendspiel warten. Ich denke, er war schon vorher in die Personalplanung eingebunden, Ablöseverhandlungen konnte man aber erst danach machen.

          Wir maßen uns in unserer Kritik meist zu viel Insiderwissen an. Ich gehe lieber davon aus, dass man in der Chefetage sehr wohl weiß, was man tut.

          alexander,

          Du hast recht, ich bin tatsächlich ein wenig sehbehindert, ich bewundere Deinen Scharfsinn. Trotzdem konnte ich erkennen, dass unser Misserfolg v.a. An einem absurd unglücklichen Saisonverlauf nebst Negativspierale mit Mannschaftszerwürfnis lag. Wenn Du nicht erkennen willst, dass wir zuvor praktisch 5 Jahre über unseren Möglichkeiten abgeschnitten haben und uns gleichzeitig konsolidiert haben, dann kannst Du gerne weiter glauben, dass nichts erreicht wurde. Keine Sorge, Freiburg, Mainz und Augsburg kommen auch wieder runter. Der Eine oder Andere vielleicht schon diese Saison….

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          • Optimist

            Ja, die hintere Tabellenregion in der 1. Liga gefällt mir derzeit eigentlich recht gut, auch wenn das nach 2 Spieltagen natürlich noch keine Aussagekraft hat. Aber beim HSV ist nach 1 Punkt aus 2 Spielen gegen Aufsteiger mindestens so gute Stimmung wie bei uns nach Frankfurt.

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          • Optimist,

            Du malst zu sehr schwarz-weiß. Es gibt doch wohl auch etwas zwischen „Der Kader ist komplett“ und „Ich suche verzweifelt“.

            Es gibt was zwischen der sparsamen Einkaufspolitik Baders (die sehr an Zocken erinnert) und dem Kaufrausch Magaths.

            Und du ignorierst, daß Bader z.B. die lange Suche nach Verbeek damit begründet hat, daß es diesmal passen sollte.

            Wieso waren er und Wolf jetzt so überzeugt von Ismael?

            Was war an den anderen Trainern schlechter? Ihre Gehaltsforderungen? Oder ihre Spielphilosophien?

            Weshalb sollte es nur Valerien sein?

            Weshalb hat Bader sich in unserer Situation ausgerechnet für die Risikovariante (junger unerfahrener Trainer, der auch erst kurz vor dem Trainingslager zu haben ist) entschieden, obwohl Bader am Anfang behauptet hat, er wolle einen verpflichten, der Zweitligaerfahrung hat?

            Selbst wenn all meine Sorgen der letzten Wochen unzutreffend sein sollten, selbst wenn wir den Aufstieg schaffen würden, dann ist es immer noch so, daß ich von Bader, Woy und dem Aufsichtsrat erwarte, daß sie ihre Kommunikation mit Vereinsmitgliedern hinterfragen.

            Denn diese Form des Heute so reden und morgen genau anders handeln, verleitet ganz extrem zu Spekulationen. Je nach Vertrauensgrad führen die zu deinen oder meinen Schlußfolgerungen. Wissen tun wir beide nichts.

            Auch da gibt es was zwischen dieser Form der Geheimhaltung, inklusive dem Nebelkerzen zünden (wenn deine Interpretation stimmt) und alles offenlegen. Es gibt Alternativen, die vertrauensbildender sein könnten.

            Sie arbeiten halt nun einmal in einem Verein e.V. Und deshalb sollten sie nicht hinterher so tun als würde das, was sie sagen und tun, bei den Vereinsmitgliedern nichts bewirken und den Mitgliedern ihre Reaktion vorwerfen.

            Selbst eine Regierung gibt Presseerklärungen raus und Regierungsmitglieder erklären öffentlich, welche Entscheidungen sie favorisieren und streiten sich auch mal öffentlich. Aber in unserem Verein soll so etwas nicht möglich sein?

            Ich hab manchmal das Gefühl, daß in unserem Verein manche der Überzeugung sind, die Arbeit des Aufsichtsrates des 1.FCN muß den gleichen Geheimhaltungspflichten unterliegen wie die eines Geheimdienstes und sei eben so staatstragend wie Geheimverhandlungen der Regierung.

            Wieso darf vom Aufsichtsrat überhaupt nichts nach draußen dringen? Wieso wird da nicht differenziert zwischen Themenbereichen? Und wenn was gesagt wird, wieso sind es z.T.auch noch offensichtliche Lügen (s. Schramm zur Harmonie im Aufsichtsrat). Wieso?

            Wie soll man da Vertrauen entwickeln und Zuversicht?

            Es ist normal, es ist menschlich, daß man, wenn man nichts weiß, sich von Stimmungen leiten läßt. Noch schlimmer: man wird anfällig für Manipulationen. Man kann nicht erkennen, was stimmt und was Lüge ist. Und man reagiert tatsächlich sehr sprunghaft auf die Augenblicksentwicklung. Und diese menschliche Reaktion wird noch einmal verstärkt, wenn man gar nicht mehr beurteilen kann, ob das, was gesagt wird, jetzt stimmt oder nur Taktik ist und hinterher was ganz anderes passiert.

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            • Beate60:
              Optimist,

              Du malst zu sehr schwarz-weiß. Es gibt doch wohl auch etwas zwischen “Der Kader ist komplett” und “Ich suche verzweifelt”.

              Es gibt was zwischen der sparsamen Einkaufspolitik Baders (die sehr an Zocken erinnert) und dem Kaufrausch Magaths.

              Und du ignorierst, daß Bader z.B. die lange Suche nach Verbeek damit begründet hat, daß es diesmal passen sollte.

              Wieso waren er und Wolf jetzt so überzeugt von Ismael?

              Was war an den anderen Trainern schlechter? Ihre Gehaltsforderungen? Oder ihre Spielphilosophien?

              Weshalb sollte es nur Valerien sein?

              Weshalb hat Bader sich in unserer Situation ausgerechnet für die Risikovariante (junger unerfahrener Trainer, der auch erst kurz vor dem Trainingslager zu haben ist) entschieden, obwohl Bader am Anfang behauptet hat, er wolle einen verpflichten, der Zweitligaerfahrung hat?

              Selbst wenn all meine Sorgen der letzten Wochen unzutreffend sein sollten, selbst wenn wir den Aufstieg schaffen würden, dann ist es immer noch so, daß ich von Bader, Woy und dem Aufsichtsrat erwarte, daß sie ihre Kommunikation mit Vereinsmitgliedern hinterfragen.

              Denn diese Form des Heute so reden und morgen genau anders handeln, verleitet ganz extrem zu Spekulationen. Je nach Vertrauensgrad führen die zu deinen oder meinen Schlußfolgerungen. Wissen tun wir beide nichts.

              Auch da gibt es was zwischen dieser Form der Geheimhaltung, inklusive dem Nebelkerzen zünden (wenn deine Interpretation stimmt) und alles offenlegen. Es gibt Alternativen, die vertrauensbildender sein könnten.

              Sie arbeiten halt nun einmal in einem Verein e.V. Und deshalb sollten sie nicht hinterher so tun als würde das, was sie sagen und tun, bei den Vereinsmitgliedern nichts bewirken und den Mitgliedern ihre Reaktion vorwerfen.

              Selbst eine Regierung gibt Presseerklärungen raus und Regierungsmitglieder erklären öffentlich, welche Entscheidungen sie favorisieren und streiten sich auch mal öffentlich. Aber in unserem Verein soll so etwas nicht möglich sein?

              Ich hab manchmal das Gefühl, daß in unserem Verein manche der Überzeugung sind, die Arbeit des Aufsichtsrates des 1.FCN muß den gleichen Geheimhaltungspflichten unterliegen wie die eines Geheimdienstes und sei eben so staatstragend wie Geheimverhandlungen der Regierung.

              Wieso darf vom Aufsichtsrat überhaupt nichts nach draußen dringen? Wieso wird da nicht differenziert zwischen Themenbereichen? Und wenn was gesagt wird, wieso sind es z.T.auch noch offensichtliche Lügen (s. Schramm zur Harmonie im Aufsichtsrat). Wieso?

              Wie soll man da Vertrauen entwickeln und Zuversicht?

              Es ist normal, es ist menschlich, daß man, wenn man nichts weiß, sich von Stimmungen leiten läßt. Noch schlimmer: man wird anfällig für Manipulationen. Man kann nicht erkennen, was stimmt und was Lüge ist. Und man reagiert tatsächlich sehr sprunghaft auf die Augenblicksentwicklung. Und diese menschliche Reaktion wird noch einmal verstärkt, wenn man gar nicht mehr beurteilen kann, ob das, was gesagt wird, jetzt stimmt oder nur Taktik ist und hinterher was ganz anderes passiert.

              Da stimme ich dir zu, natürlich sind Spieler Menschen, Entwicklung von Menschen bzw. neuen Spielern in neuem Umfeld nicht sicher vorhersehbar, aber man spürt schon ob hinter allem ein stimmiges Konezept ein Plan steht, der vom Alltagsgeschäft losgelöst ist. Da regiert mir einfach zu viel der Zufall Try&Error und es wirkt als fehle dieser Masterplan und man läßt sich nur vom Alltagsgeschäft treiben und verleiten.

              Einerseits beeindruckt mich die Beharrlichkeit von Martin Bader, mit der er sogar nach 3 Pleiten in Serie vor dem Mikrofon behauptet hat, es zähle nach wie vor nur der Aufstieg.
              Wenn man anderen immer erzählt, was gerade gut klingt, muß man sich am Ende daran auch messen lassen, sonst ist es in meinen Augen nicht authentisch und auch nicht wirklich seriös.
              Man muß nicht nur wollen, man muß auch es auch können.

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            • Beate60:
              Weshalb sollte es nur Valerien sein?

              Weshalb hat Bader sich in unserer Situation ausgerechnet für die Risikovariante (junger unerfahrener Trainer, der auch erst kurz vor dem Trainingslager zu haben ist) entschieden, obwohl Bader am Anfang behauptet hat, er wolle einen verpflichten, der Zweitligaerfahrung hat?

              Also bitte, Ismael war mindestens 2. Wahl, das sollte doch wohl bekannt sein.

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              • Claus: Also bitte, Ismael war mindestens 2. Wahl, das sollte doch wohl bekannt sein.

                Wer war dann erste Wahl? Doch wohl kaum Stanislawski? Wenn man den nicht verpflichtet, weil er seine langjährigen Cotrainer auch bei uns mitbringen will (was man vorher zumindest ahnen, wenn nicht wissen konnte), dann scheint mir das Interesse an ihm so groß nicht gewesen sein.

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            • Beate60, dein Text geht schon in die richtige Richtung und Du hast recht, wenn Du sagst, es gäbe mehr als nur schwarz oder weiß.

              Es wird mir aber zu viel nur schwarz gemalt, deshalb überzeichne ich gerne ein wenig, um auch die weiße Seite zur Diskussion zu stellen. Sicher gibt es Einiges, was man hätte besser machen können, aber bitte, wo gibt es ein perfektes Management? Vor Allem aber können wir kaum beurteilen, was auf Versäumnis beruht und was auf äußeren Zwängen.

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              • Optimist:
                Beate60, dein Text geht schon in die richtige Richtung und Du hast recht, wenn Du sagst, es gäbe mehr als nur schwarz oder weiß.

                Es wird mir aber zu viel nur schwarz gemalt, deshalb überzeichne ich gerne ein wenig, um auch die weiße Seite zur Diskussion zu stellen. Sicher gibt es Einiges, was man hätte besser machen können, aber bitte, wo gibt es ein perfektes Management? Vor Allem aber können wir kaum beurteilen, was auf Versäumnis beruht und was auf äußeren Zwängen.

                Würde mich dann aber schon interessieren, wie du wirklich denkst, wenn du nicht bewußt übertreibst.

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                • Beate60, ich versuche mal zu antworten. Nun, ich stehe schon eher auf der weißen Seite. Mir ist zwar bewusst, dass nicht alles toll ist, aber es halt schwierig, Fehler von widrigen Umständen zu unterscheiden. Dafür wissen wir einfach zu wenig Internas. Deshalb tendiere ich grundsätzlich zu „in dubio pro reo“. Ich bin grundsätzlich überzeugt, dass alles in besten Absichten geschieht. Klar passieren Fehler, aber dass es hier, wie manche denken, um Besitzstandswahrung gehen soll, finde ich z.B. absurd.

                  Und was die Kommunikation angeht: ich lege ohnehin nicht alles auf die Goldwaage. Fehleinschätzungen passieren eben, bewusste Falschinformationen kann ich jedenfalls nicht erkennen.

                  Ich finde vieles einfach nur übertrieben, deshalb reagiere ich gegen allzu heftige Kritik.

                  Hysterie stört mich, gesunde Skepsis ist OK.

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                • Optimist: ich lege ohnehin nicht alles auf die Goldwaage. Fehleinschätzungen passieren eben, bewusste Falschinformationen kann ich jedenfalls nicht erkennen.

                  Habe dir deine Lehrkräfte in der Schule auch gute Noten gegeben und es damit begründet..“bewußte Falschinformationen kann man in der Arbeit nicht erkennen!“

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                • Juwe,

                  nein, bei mir stand immer drauf: „ich verstehe zwar nicht, was er sagt, aber ich vertraue darauf, dass er das richtige meint“ 😉

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                • Beate60, Nachtrag.

                  Ich nehme durchaus nicht alles kritiklos hin, was geschieht. Auch ich habe den Kader als ungenügend eingeschätzt und Verstärkungen gefordert. Diese wurden dann aber auch umgesetzt mit C + C. Vielleicht trage ich meinen Nickname tatsächlich zurecht, ich glaube aber, mein Optimismus steht auf einem starken Fundament Realismus.

                  Aktuell finde ich, dass wir durchaus einen Kader haben, der das Zeug zum Aufstieg hat. Ich sehe keinen Konkurrenten, der deutlich besser aufgestellt ist. Entscheidend wird sein, ob es VI gelingt, die Rädchen ineinander greifen zu lassen und ob wir diese absurde Serie von Missgeschicken endlich ablegen können. Denn tatsächlich ist unsere Personaldecke etwas dünn. Eine Verletztenmisere wie letzte Saison werden wir nicht kompensieren können. Aber es stellt sich schon die Frage, ob man so etwas vorhersehen kann oder muss und ob man wirklich auch für derlei Unwahrscheinlichkeiten gerüstet sein muss, wenn hierbei die Gefahr besteht, die Balance im Kader zu gefährden. Na ja, den Einen oder anderen Backup würde ich schon noch gerne sehen.

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                • Das Problem im Moment dürfte sein, daß man nicht mal auf Ersatz
                  Optimist,

                  Das Problem im Moment dürfte sein, daß wir diese Saison nicht mal auf Backups aus der U21 zurückgreifen könnten, da die ja selbst um den Klassenerhalt kämpfen. Aktuell Platz 17.

                  Und eindeutig ja: wenn dieser Kader aufgrund von Verletzten weiter ausgedünnt und qualitativ geschwächt wird, dann war das vorhersehbar. Umgekehrt: falls das nicht passiert, haben wir verdammt viel Glück. Darauf setzen, daß man von Verletzenmiseren verschont bleibt, ist angesichts der Verletzungshäufigkeit im Fußball insgesamt ein Vabanquespiel und wäre nur gerechtfertigt, wenn wir uns anderes nicht leisten könnten. Was ja laut Vorstand nicht so ist.

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                • Beate60: Und eindeutig ja: wenn dieser Kader aufgrund von Verletzten weiter ausgedünnt und qualitativ geschwächt wird, dann war das vorhersehbar. Umgekehrt: falls das nicht passiert, haben wir verdammt viel Glück. Darauf setzen, daß man von Verletzenmiseren verschont bleibt, ist angesichts der Verletzungshäufigkeit im Fußball insgesamt ein Vabanquespiel und wäre nur gerechtfertigt, wenn wir uns anderes nicht leisten könnten. Was ja laut Vorstand nicht so ist.

                  ja, 3 – 4 Verletzte muss ein Kader kompensieren können, aber wenn es absurd wird und sich 6 – 7 verletzen, dann dürfte kaum ein Kader der ersten beiden Ligen groß genug sein, das ohne Qualitätsverlust abzufedern – auch die Bauern nicht.

                  Man war ja auch durchaus noch auf der Suche, aber es hat halt nicht gepasst. Ich nehme es MB und WW schon ab, wenn sie sagen, dass keiner zu haben war, der uns wirklich hilft. Ein Bank/Tribünen-Hybrid würde nichts nützen, dann könnte man auch gleich einen U21-Spieler nehmen. Bevor ich dann den Kader im Low-Level verbreitere, lass ich es lieber ganz bleiben. Ein möglicher Zugang muss zumindest eine Stammelf-Option sein, sonst ist es sinnlos. Wenn aber keiner dieser Güte zu bekommen war (es haben sich wohl auch Vereine gegen Wechsel gesperrt – vgl. Rosenthal und Mölders, falls die Gerüchte Substanz hatten) dann ist man halt machtlos. Mit Gewalt einen Möchtegern zu verpflichten, wie dieser Zec, der lieber arbeitslos ist, als auf sein CL-Gehalt zu verzichten, macht aber auch keinen Sinn. Jemand mit dieser Einstellung würde auch dem Kader nicht gut tun.

                  Ich denke, am Verstärkenwollen hat es nicht gemangelt, nur am Können…

                  Man ist aber halt sehr schnell dabei, hier gleich wieder ein Versagen zu unterstellen oder den Mythos vom Sparnickel zu bemühen. Und so was ärgert mich.

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          • Optimist:

            alexander,

            Du hast recht, ich bin tatsächlich ein wenig sehbehindert, ich bewundere Deinen Scharfsinn.

            Mein aktuelles Brillengestell ist auch rot und schwarz. DAS VERFÄLSCHT WOHL MEINEN BLICK. 😉

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          • Optimist,

            Konsolidiert haben wir uns in der Tat, aber wie mein Freund Günter seit Jahren sagt: Auf Kosten des sportlichen Erfolgs… Das ist offensichtlich, das siehst du sicherlich auch. Im übrigen war das Wort sehbehindert nicht auf dich direkt gemünzt, sondern, weil z.B. Nürnberg und Schalke in etwa die gleichen Möglichkeiten haben, aber die Erfolge der beiden Vereine so weit auseinander liegen, daß ich die letzten Jahre dafür ein Fernglas benötigt hätte…! Oder siehst du das anders?
            Und die Aussagen des M.B., Nürnberg ist ein Ausbildungsverein?? Oder Nürnberg kann mit Mainz 05 nicht mithalten will keiner, und ich im speziellen mehr hören.
            Ansonsten versteh ich schon, was du sagen willst, als bescheidener Mensch ist es doch schon was über Freiburg, Mainz und Augsburg tabellenmäßig zu stehen!! Wirtschaftlich, Strukturell, Finanziell und vom Stadion sind wir ja deutlich vor diesen Klubs!!

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            • alexander:
              Optimist,
              weil z.B. Nürnberg und Schalke in etwa die gleichen Möglichkeiten haben

              ja ne, ist klar. Bist Du Ende der 80er in einer Zeitschleife gefangen?

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    • Armin,

      Ich bin auch kritisch, aber für den Pekhart, da können Bader u Wolf nachmeiner Meinung nichts dafür, Pekhart paßt halt nicht nach Nürnberg (er war ja immerhin Nationalspieler, so schlecht kann er da nicht sein). Und den Trainer früher zu suchen, das ist nachvollziehbar, aber für mich auch nicht direkt an Bader anzukreiden, denn zum einen hat man in der Abstiegssaison viele Trainer-Fehler gemacht ( u.a. 3 Trainer), da will man nicht zu schnell einen neuen Trainer holen, sondern erst mal gut auswählen und danach die Mannschaft! Das find ich schon ok so.
      Nur die Informationen, die kommen immer so scheibchenweise an die Öffentlichkeit, das fällt auf!
      Eher negativ fällt auf, das man jetzt (nach dem schwachen Start) nochmal Spieler geholt hat, und dann sagt: Wir wußten, das wir noch nachbessern müssen, das hätte man dann schon früher machen und planen können, oder??
      Und wenn man schon auf junge und preisgünstige Leute setzt, wie wär es dann mit dem Sohn von Andreas Köpke,
      PASCAL KÖPKE
      Der spielt in Unterhaching, ist ehrgeizig, zudem noch U-20 Nationalspieler und hat echtes Talent, und der Vater ist Clubberer.
      Dazu könnte man ja dann die beiden anderen U 20 (National)-Spieler aus Unterhaching verpflichten!
      Immerhin spielen dort 3 U 20 Nationalspieler, während Nürnberg froh wäre über 3 Nationalspieler.

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      • alexander,

        Pascal Köpke war beim Club und ist nach Unterhaching gewechselt, weil er hier keine Perspektive sah.

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  • Mal ne ganz verrückte Idee: Warum kann Pinola nicht weiter vorne spielen? In der Abwehr ist er ja wirklich immer ein Unsicherheitsfaktor und ein von ihm verursachter Elfmeter fast schon normal. Aber er ist einer der wenigen im Kader, der wenn er den Ball hat unglaublich clever und kaltschnäuzig spielen kann. Was wäre wenn er auf der Position wie letzte Saison Houlsek (schreibt sich wahrscheinlich anders) spielen würde? Oder haben wir vorne schon so viele überragende Spieler?

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      • Um einen Pass zu spielen muss er nicht schnell sein. Seine Pässe kommen meistens an – welche anderen Clubspieler schaffen das?
        Armin,

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        • Steel,

          laut Statistik: Polak, Mössmer, Sylvestr, Schöpf, Rakovksy und Gebhart. Candeias und Petrak in etwas gleich auf.

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  • Armin, und ich frage im Gegenzug, warum man nicht einfach mal akzeptieren kann, dass dieses ganze Geschäft ein dynamischer Prozess ist, wo man nicht immer voher wissen kann, wie sich alles entwickelt. Auch die zeitliche Entwicklung ist nicht immer steuerbar. Ich habe so das Gefühl, dass manche immer noch glauben, man müsste nur auf einen Knopf drücken, und alles funktioniert so, wie man es sich vorstellt. Ja, warum, warum nur wurde dieser Knopf nicht früher gedrückt?

    Ich hoffe die CU- Macher verzeihen, wenn ich mich jetzt wieder wiederhole. Aber ich antworte halt einfach auch gern, wenn ich angesprochen werde.

    Optimist, habe ich Dich jetzt richtig verstanden, dass das Management keine oder kaum Einflussmöglichkeit darauf hat, wann wir wen holen? Dass man im sportlichen Bereich leider nur wenig steuern kann? Man im Prinzip dem Schicksal ausgeliefert ist?

    Tja dann frage ich mich allerdings warum man dann soviel Geld dafür bekommt. Mal im Ernst, natürlich kann man als FCN nicht frei unter den besten Spielern wählen und manchmal muss man auch warten bis sich Optionen auftun, aber es sollte schon auch möglich sein, dass man bis zum Trainingsauftakt eine einigermaßen gute Mannschaft beisammen hat. Bzw. einen Trainer unter Vertrag nimmt, der einem bei der Kaderplanung weiterhilft.

    Es ist ja auch nicht so, dass wir zum ersten Mal erst weit nach Saisonstart Verstärkungen benötigen und jedes mal hat das dazu geführt, dass der Saisonstart holprig verlaufen ist. Drei mal Erstrundenaus im DFB-Pokal spricht doch Bände.

    Man sollte da langsam merken, dass das ein riskantes Spiel ist. Und dann jedes mal die Meldungen, dass man da noch etwas machen will, bzw. der Kader komplett sei und eine Woche später handelt man genau andersherum. Klar kann man alles taktisch genial nennen, oder wirr.

    xxandl hat ja einiges schon klar gestellt, natürlich wird es ruhiger, wenn einmal ein Sieg da ist und noch wichtiger, Dinge, die man kritisiert hat dann geändert werden. Wenn der Verein die Dinge ändert, die ich schlecht finde, warum soll ich dann noch kritisieren?

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  • Die defensive 6 wäre für Pino wirklich noch eine Option, aber da wären noch Petrak und Stark, die das auch können.
    Letzte Saison war doch Pino auf IV so etwas wie das Comeback der Saison, warum sollte uns unser Gaucho nicht nochmal überraschen? Ich verstehe auch nicht ganz, was jetzt mit ihm los ist, den IV hat er doch letzte Saison eine Liga höher ganz ordentlich gemacht. Irgendwer hat schon mal geschrieben, dass er wie in der letzten Zweitligasaison den Club alleine wieder nach oben bringen will und deswegen überdreht. Da ist sicher was dran. Mentaltrainer?

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  • Claus für die 6er Position haben wir auch noch Mössmer und Koch, ich denke nicht, dass Pino da spielen sollte. Ganz ehrlich, ich denke für Pino und Schäfer wird es wirklich langsam Zeit aufzuhören. War doch schön, dass er letzte Saison noch einmal Stammspieler wurde, aber besser wird er halt nicht mehr.

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    • Armin

      Es würde ja schon reichen, wenn er die Form der letzten Saison wieder zeigen kann, dann hilft er auch wieder auf IV. Zum Aufhören ist er einfach noch zu jung.

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  • Vor Allem aber können wir kaum beurteilen, was auf Versäumnis beruht und was auf äußeren Zwängen.

    Aber wäre das nicht Aufgabe des Aufsichtsrats und des Vorstands, das zu kommunizieren. Die Mainzer z.B. haben klar erklärt, dass die späten Verpflichtungen mit dem Theater um Tuchel zu tun hatten. Natürlich kann man nicht alles nach außen tragen, aber zwischen alles und nichts ist ein weites Feld. Dazu kommt die Frage, wenn ich etwas nicht öffentlich machen kann, will, warum erzähle ich dann öffentlich das Gegenteil?

    Es liegt aber natürlich viel auch an Ismael, der es in keiner PK schafft seine Ideen rüber zu bringen, dadurch entsteht öffentlich auch eine große Unsicherheit, man weiß nicht was passieren soll und dementsprechend wirkt jeder Fehler noch schlimmer.

    Ich bin gespannt wie es weitergeht, neue Spieler können ja jetzt nicht mehr kommen. Jetzt kommen noch 6 Spiele bis zum Zwischenzeugnis. Dann werden wir wissen ob das Ziel Aufstieg noch realistisch ist.

    Also 4 Siege aus den nächsten 6 Spielen sind der Auftrag.

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  • Der Start als Trainer in das Profigeschäft ging zwar in die Hose, aber zumindest zeigt sich Ismael lernfähig und nicht so stur, wie wir es partiell letzte Saison hatten (fängt mit V… an) und für mich das größte Drama Fürth, ich glaube kein Trainer egal wie erfahren, kann so etwas vorherahnen, daß sich schon in der 8. Minute der erfahrenste Spieler auf dem Platz den Ball selbst ins Netz wirft und nachdem man mit dem 1:2 wieder dran war , der nächste erfahrene Spieler so einen Bock schießt. Dann war es gegessen. Das kreide ich ihm gar nichtmal persönlich an. Er kam eben auch sehr spät nach Nürnberg, um den Kader mit zu planen.

    Seine Umstellungen in Berlin hingegen waren sinnvoll und die zwei Neuzugänge waren in der Kürze gut integriert. Bei der Trainerposition mache ich mir eigenlich am wenigsten Sorgen. Er kann aber auch nicht zaubern, man tut ihm keinen Gefallen den Aufstieg diese Saison mit dem Gerede seiner Vorgesetzten einzufordern, auch wenn er es als Angestellter brav wiederholt.

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  • Mit großem Vergnügen lese ich seit geraumer Zeit die hier veröffentlichte Vielfalt der Meinungen. Da ist aber auch alles dabei: Vermutungen, Behauptungen, Verleumdungen, Wahres und Unwahres, ja sogar Lyrik. Was mich interessieren würde, hat jemand von Euch schon mal in verantwortlicher Position in Gremien, wie Vorstand oder Aufsichtsrat(AR), oder gar als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft, eines Verbandes oder zumindest bei einem Kleintierzuchtverein gewirkt? Wohl kaum, sonst würden zumindest einige zwischen operativem Geschäft und den Aufgaben eines AR unterscheiden können. Bei einer GmbH gibt es die Satzung, in der sind explizit die Aufgabenbereiche abgegrenzt und geregelt, z.B. auch die durch den AR zustimmungspflichtigen Geschäfte. Der AR eines Wirtschaftsunternehmens-und der FCN ist eines-würde dabei nie die „interessierte Öffentlichkeit“ über Einzelheiten des operativen Geschäftes informieren, das wäre nur im Falle einer drohenden Insolvenz oder ähnlich gravierenden betrieblichen Belangen vorstellbar ( wie z.b. zuletzt beim Glubb das Ausscheiden zweier Mitglieder des AR).Soviel zur gewünschten Transparenz. Als langjähriger GF eines Sponsors des FCN und 27-jähriger Mitgliedschaft bei diesem hätte ich mich schön bedankt, wenn Tagesgeschäft und Geschäftspolitik des Vereins auf dem Marktplatz öffentlich diskutiert worden wären.Offensichtlich hat so mancher Probleme damit, dass Vereine im Lizenzfußball Wirtschaftsunternehmen in einer extremen Ausprägung des Kapitalismus sind.Wo gibt es das sonst noch, dass entgeltliche erworbene Spieler als immaterielle Vermögegensgegenstände in der Bilanz aktiviert und sogar abgeschrieben werden. Da unser Glubb, auch in der jüngeren Vergangenheit, häufig einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in der Jahresrechnung aufwies, also ein strikter Sparkurs unumgänglich war und ist, sind die Anmerkungen zum „Sparfuchs Bader“ einfach nur peinlich. Aber dies nur am Rande. Allein durch den Abstieg 2008 gingen die Einnahmen durch die Fernseh- und Hörfunkverwertung von von einem Jahr zum anderen von 24,3 auf 8,4 Mio. €, die gesamten Umsatzerlöse von 57,5 auf 33,9 Mio. € zurück. Dann noch die gesammelten Altlasten aus der Vergangenheit – ohne Transferüberschüsse für „Kies“, Gündogan, Wollscheid, Klose und zuletzt Drmic war das nicht zu stemmen. Investitionen in die Mannschaft beinhalten nicht nur 1 :1 die Aufrechnung von Transferüberschüssen und -ausgaben, sondern auch Gehälter und manches mehr. Lasst also Woy in Ruhe, oder wollte ihr die Zeiten von Schmelzer und Prof. Dr. Ingo Böbel zurück, da waren wir sportlich erolgreich aber auch pleite.
    Sorry, ein bisschen viel für den Anfang, aber es gäbe zu den wirtschaftlichen Belangen noch manch Interssantes zu erläutern. Keine Angst, bis bald!!!

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    • Mit großem Vergnügen lese ich seit geraumer Zeit die hier veröffentlichte Vielfalt der Meinungen. Da ist aber auch alles dabei: Vermutungen, Behauptungen, Verleumdungen, Wahres und Unwahres, ja sogar Lyrik. Was mich interessieren würde, hat jemand von Euch schon mal in verantwortlicher Position in Gremien, wie Vorstand oder Aufsichtsrat(AR), oder gar als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft, eines Verbandes oder zumindest bei einem Kleintierzuchtverein gewirkt? Wohl kaum, sonst würden zumindest einigezwischen operativem Geschäft und den Aufgaben eines AR unterscheiden können. Bei einer GmbH gibt es die Satzung, in der sind explizit die Aufgabenbereiche abgegrenzt und geregelt, z.B. auch die durch den AR zustimmungspflichtigen Geschäfte. Der AR eines Wirtschaftsunternehmens-und der FCN ist eines-würde dabei nie die “interessierte Öffentlichkeit” über Einzelheiten des operativen Geschäftes informieren, das wäre nur im Falle einer drohenden Insolvenz oder ähnlich gravierenden betrieblichen Belangen vorstellbar ( wie z.b. zuletzt beim Glubb das Ausscheiden zweier Mitglieder des AR).Soviel zur gewünschten Transparenz. Als langjähriger GF eines Sponsors des FCN und 27-jähriger Mitgliedschaft bei diesem hätte ich mich schön bedankt, wenn Tagesgeschäft und Geschäftspolitik des Vereins auf dem Marktplatz öffentlich diskutiert worden wären.Offensichtlich hat so mancher Probleme damit, dass Vereine im Lizenzfußball Wirtschaftsunternehmen in einer extremen Ausprägung des Kapitalismus sind.Wo gibt es das sonst noch, dass entgeltliche erworbene Spieler als immaterielle Vermögegensgegenstände in der Bilanz aktiviert und sogar abgeschrieben werden. Da unser Glubb, auch in der jüngeren Vergangenheit, häufig einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in der Jahresrechnung aufwies, also ein strikter Sparkurs unumgänglich war und ist, sind die Anmerkungen zum “Sparfuchs Bader” einfach nur peinlich. Aber dies nur am Rande. Allein durch den Abstieg 2008 gingen die Einnahmen durch die Fernseh- und Hörfunkverwertung von von einem Jahr zum anderen von 24,3 auf 8,4 Mio. €, die gesamten Umsatzerlöse von 57,5 auf 33,9 Mio. € zurück. Dann noch die gesammelten Altlasten aus der Vergangenheit – ohne Transferüberschüsse für “Kies”, Gündogan, Wollscheid, Klose und zuletzt Drmic war das nicht zu stemmen. Investitionen in die Mannschaft beinhalten nicht nur 1 :1 die Aufrechnung von Transferüberschüssen und -ausgaben, sondern auch Gehälter und manches mehr. Lasst also Woy in Ruhe, oder wollte ihr die Zeiten von Schmelzer und Prof. Dr. Ingo Böbel zurück, da waren wir sportlich erolgreich aber auch pleite.
      Sorry, ein bisschen viel für den Anfang, aber es gäbe zu den wirtschaftlichen Belangen noch manch Interssantes zu erläutern. Keine Angst, bis bald!!!

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      • sportler 07

        „Peinlich ist nicht eine kritische Anmerkung, sondern peinlich ist, das du dich hier aufspielst in einer Art „Oberlehrer“, mehr sag ich zu deinem Kommentar nicht! Ist besser, könnte noch sehr viel dazu sagen.

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      • sportler 07,

        Im übrigen wollen die von dir angesprochenen Leute einfach nur ein wenig mehr Ehrlichkeit (Offenheit) bzw. Transparenz, aber du begreifst vermutlich nicht, was ich damit meine….

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        • alexander:
          sportler 07,

          Im übrigen wollen die von dir angesprochenen Leute einfach nur ein wenig mehr Ehrlichkeit (Offenheit) bzw. Transparenz, aber du begreifst vermutlich nicht, was ich damit meine….

          ich begreife Deine Argumentation nicht. Mittlerweile kann man Deine Kommentare zumindest überfliegen, nachdem Du Deine Feststelltaste repariert hast.
          Bring mal konstruktive Kritik vor, als Leute hier anzugreifen und zu beleidigen.

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          • Alex,

            alexander,
            sportler07
            Im übrigen wollen die von dir angesprochenen Leute mehr Ehrlichkeit (Offenheit)….

            1) Hab dich nicht gemeint 2) wurde ich in einem vorherigen Beitrag angegriffen, darauf habe ich geantwortet
            3) Respekt, das der von mir daraufhin angegriffene (Sportler 07)nicht geantwortet hat. Das hat Niveau.
            Hab dich nicht mit meinem Kommentar angesprochen!
            Aber es gibt Leute, die müssen einfach ständig und überall ihren Senf dazugeben, akzeptier ich, ist ok.
            Auch wenn es sie eigentlich gar nichts angegangen ist.

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            • alexander, normalerweise redet man hier miteinander und nicht gegeneinander.
              Ein Streitgespräch ist auch dauernd möglich und wird auch durchgeführt, aber „angreifen“ oder „angehen“ sind hier zur Blogkultur völlig unpassende Begriffe.
              Wir sind hier alle miteinander Glubberer und keine politischen Gegner oder Feinde.
              Allgemein gehört die Akzeptanz anderer Meinungen für mich zum normalen Miteinander.

              Unpassend, das empfinde ich persönlich genauso auch beim Begriff „Scheißhausparolen“, belschanov.

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              • Woschdsubbn,

                ich nehme mir das Recht heraus, haltlose (und unpassende) Spekulationen mit dem auf sie passenden Ausdruck zu benennen, ändere aber gerne den von dir als unpassend kritisierten Ausdruck in „Latrinenparole“ um.

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              • Woschdsubbn,

                Find ich gut, was und wie du das sagst. Bin da deiner Meinung, nur es gibt es halt auch mal jemand der meint, wenn man einfach Sachverhalte kritisch sieht, das sie das ins persönliche ziehen (weil ev. ihr IQ zu gering ist um zu erkennen, das es nicht darum geht, gegen jemand zu schießen oder vom Amt zu kritisieren, sondern, es geht um generelle Problematiken oder sie haben andere Gründe, dann persönlich zu werden) und dann ärgert man sich und geht dann vielleicht im gleichen Ton vor,weil den anderen Ton versteht derjenige ja anscheinend nicht, sonst hätte er mich ja nicht so (dumm) attackiert. Das sind aber nur ganz wenige, die unter der Gürtellinie geschrieben haben.
                Und Diffamierung mag ich ebensowenig wie du! Und Wörter wie Scheißhausparolen ist auch unter der Gürtellinie! Sehe ich genauso wie du, aber danke für deinen sachlichen Kommentar, manchmal ist es auch einfach schwer (z,B. wenn man den letztjährigen Abstieg erlebt hat und dazu haben wir ja auch noch einige andere „Rekorde“ geschafft).Es ging halt einfach schon länger sportlich bergab, leider.
                Deshalb hatte ich auch Verständnis, wenn einige die sportliche Leitung in härteren Worten kritisieren, d.h. extremere Formulierungen verwendet haben, als ich es tun würde, aber wir Fans unter uns sollten uns nicht das Leben schwer machen, da gebe ich dir Recht!Auch wenn manchmal ein paar deutliche Worte auch reinigend sein können.
                Danke aber nochmals, in dir steckt ein netter und echter Clubberer!

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    • Rainer Wägner:
      Mit großem Vergnügen lese ich seit geraumer Zeit die hier veröffentlichte Vielfalt der Meinungen. Da ist aber auch alles dabei: Vermutungen, Behauptungen, Verleumdungen, Wahres und Unwahres, ja sogar Lyrik. Was mich interessieren würde, hat jemand von Euch schon mal in verantwortlicher Position in Gremien, wie Vorstand oder Aufsichtsrat(AR), oder gar als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft, eines Verbandes oder zumindest bei einem Kleintierzuchtverein gewirkt? Wohl kaum, sonst würden zumindest einigezwischen operativem Geschäft und den Aufgaben eines AR unterscheiden können. Bei einer GmbH gibt es die Satzung, in der sind explizit die Aufgabenbereiche abgegrenzt und geregelt, z.B. auch die durch den AR zustimmungspflichtigen Geschäfte. Der AR eines Wirtschaftsunternehmens-und der FCN ist eines-würde dabei nie die “interessierte Öffentlichkeit” über Einzelheiten des operativen Geschäftes informieren, das wäre nur im Falle einer drohenden Insolvenz oder ähnlich gravierenden betrieblichen Belangen vorstellbar ( wie z.b. zuletzt beim Glubb das Ausscheiden zweier Mitglieder des AR).Soviel zur gewünschten Transparenz. Als langjähriger GF eines Sponsors des FCN und 27-jähriger Mitgliedschaft bei diesem hätte ich mich schön bedankt, wenn Tagesgeschäft und Geschäftspolitik des Vereins auf dem Marktplatz öffentlich diskutiert worden wären.Offensichtlich hat so mancher Probleme damit, dass Vereine im Lizenzfußball Wirtschaftsunternehmen in einer extremen Ausprägung des Kapitalismus sind.Wo gibt es das sonst noch, dass entgeltliche erworbene Spieler als immaterielle Vermögegensgegenstände in der Bilanz aktiviert und sogar abgeschrieben werden. Da unser Glubb, auch in der jüngeren Vergangenheit, häufig einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in der Jahresrechnung aufwies, also ein strikter Sparkurs unumgänglich war und ist, sind die Anmerkungen zum “Sparfuchs Bader” einfach nur peinlich. Aber dies nur am Rande. Allein durch den Abstieg 2008 gingen die Einnahmen durch die Fernseh- und Hörfunkverwertung von von einem Jahr zum anderen von 24,3 auf 8,4 Mio. €, die gesamten Umsatzerlöse von 57,5 auf 33,9 Mio. € zurück. Dann noch die gesammelten Altlasten aus der Vergangenheit – ohne Transferüberschüsse für “Kies”, Gündogan, Wollscheid, Klose und zuletzt Drmic war das nicht zu stemmen. Investitionen in die Mannschaft beinhalten nicht nur 1 :1 die Aufrechnung von Transferüberschüssen und -ausgaben, sondern auch Gehälter und manches mehr. Lasst also Woy in Ruhe, oder wollte ihr die Zeiten von Schmelzer und Prof. Dr. Ingo Böbel zurück, da waren wir sportlich erolgreich aber auch pleite.
      Sorry, ein bisschen viel für den Anfang, aber es gäbe zu den wirtschaftlichen Belangen noch manch Interssantes zu erläutern. Keine Angst, bis bald!!!

      Dir sollte schon klar sein, daß es trotz allem ein Unterschied ist, daß unser Aufsichtsrat von Vereinsmitgliedern gewählt wird. Wir sind eben keine GmbH, sondern ein e.V.
      Ein gravierender Unterschied zu Wirtschaftsunternehmen oder?
      Und das ist das Problem. Einerseits ist unser Verein ein e.V., andererseits ein Wirtschaftsunternehmen. Das war von den Vätern der Satzung so gewollt.
      Ich nehm mal an, weil man sich damit ganz bewußt von anderen „Vereinen“ wie RB Leipzig und Hoffenheim abheben wollte.
      Letztere umgehen die Notwendigkeit, ihre Mitglieder zu informieren dadurch, daß sie ziemliche Hürden aufbauen, daß jemand dort Mitglied werden kann. Ich denke, die paar Mitglieder, die die haben, wissen aber sehr gut Bescheid, was in ihrem Verein wirklich passiert.
      Wir aber haben Interesse daran, daß die Mitgliederzahlen steigen. Wir haben mittlerweile ca. 15000 Mitglieder. Und die sind in einen Verein eingetreten, in dem steht: „Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung“.
      Das führt aber auch zu einem Spagat in bezug auf Notwendigkeit, manches nicht zu kommunizieren (weil es dem Verein schaden kann, wenn die Konkurrenten das erfahren) und die Mitglieder nicht zu sehr vom Wissen abzuschneiden.
      Es führt zu der Notwendigkeit, eine andere Art von Öffentlichkeitsarbeit zu leisten als in einem reinen Wirtschaftsunternehmen. Weil die Mitglieder eben bestimmte Rechte haben, die sie aber nur sinnvoll nutzen können, wenn sie aufgrund solider Informationen beurteilen können, worüber sie da grade entscheiden.

      Irgendwie hab ich langsam das Gefühl, in unserer Satzung wurden die Begriffe wild durcheinander gemischt. Was macht ein Aufsichtsrat in einem e.V.? Wieso ist der Vorstand nicht weisungsgebunden, obwohl wir ein e.V. sind? Weshalb werden praktisch alle Anträge, abgelehnt mit dem Hinweis, daß das ein Eingriff ins laufende Tagesgeschäft ist, wenn so etwas beschlossen wird und deshalb von der Mitgliederversammlung nicht beschlossen werden kann? Wohlgemerkt ich schriebe nicht von Anträgen, die schon bestimmte Vorschriften machen, sondern von solchen, durch die der Vorstand beauftragt werden soll, in dieser Richtung die Arbeit, die bislang nur unzulänglich geleistet wurde, zu verbessern. In denen zwar eine Arbeitsgruppe gefordert wird, die sich mit dem Thema (z.B. Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzt, die aber von Vorstand und Aufsichtsrat berufen werden kann.

      Was ich erlebe ist, daß man sich, wenn es um Ideale geht (Wir sind noch ein richtiger Verein, wir haben Tradition), dann wird hervorgehoben, daß wir ein e.V. sind.

      Wenn es aber darum geht, daß die Mitglieder auch das tun können, was Mitglieder in ihrem Verein eben tun: MITENTSCHEIDEN, dann wird das Argument, wir sind ein Wirtschaftsunternehmen hervorgeholt.

      Dann sollte man aber vielleicht auch mal ehrlich kommunizieren, daß diese ganze e.V.Sache nur ein Werbetrick ist und die Vereinsführung sich ansonsten in fast nichts unterscheidet von RBLeipzig und Hoffenheim außer: daß dort an der Spitze Leute stehen, die ihr eigenes Geld in ihren Verein pumpen (und um diese 50+Regel zu umgehen ihre vorgeschobenen Lakaien bezahlen), während wir dem Vorstand üppige Gehälter zahlen, aber nichts mitentscheiden können.

      Und zu deinem Argument, daß bei uns ja auch Gehälter gezahlt werden müssen: seh ich genauso. Ich bin aber nicht der Finanzvorstand unseres Vereins und habe auch nicht gesagt, daß die Transfereinnahmen voll in die Mannschaft reinvestiert werden.

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  • Eine durch die besondere Unterstützung des Gegners gewonnene Schwalbe macht noch keinen Sommer. Die größten Probleme (fehlende Qualität auf vielen Positionen, keine Laufwege, Eingespieltheit, unerfahrener Trainer, Stützen, die keine sind, mangelhaft agierende sportliche Vereinsführung) bleiben nach wie vor ungelöst und vorhanden.
    Ich warte zweifelnd ab, ob diese Mannschaft und dieser Verein eine Spitzenposition in der zweiten Liga einnehmen kann.
    Wenigstens 18 Siege verbleiben.
    Schauen wir mal, ob wir bis 30. September den selbst postulierten Ansprüchen schon etwas besser gerecht werden können.
    Um in die 1. Liga aufsteigen zu können bräuchte man eine entsprechende Konkurrenzfähigkeit.

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  • Ich glaub, ich sollte aufhören in Nürnberger Medien über den Verein zu lesen. Das hat mir schon wieder mal die Laune verhagelt.

    Da wird sich gerühmt daß man auf Millionen aus Freiburg für Stark verpflichtet hat und mit ihm verlängert hat. Wie lang wird er wohl zu halten sein, wenn er weiter Ersatzspieler bleibt? Wie sieht wohl seine Ausstiegsklausel aus?

    Selbst in NN und NZ wird nicht gerade euphorisch über die Mannschaftsleistung berichtet. Das Motivationsproblem scheint es auch in dieser Saison zu geben. Auch die Gedanken der neuen Spieler scheinen irgendwo anders zu sein. Wie individuelle Fehler abzustellen sind, darauf scheint auch Ismael keine Antwort zu finden.

    Und wenn ich lese, daß Polak unverzichtbar sei und daß er 4 Wochen nach seinem Rippenbruch wieder ohne seinen Carbonpanzer spielen will, dann frag ich mich, ob es immer so sein muß? Wieso kann er nicht zur Vorsicht eine Woche länger als nötig auf diesen Schutz bauen?

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    • Beate60,

      Meine Güte, Stark saß jetzt EIN Spiel auf der Bank…
      Muss man deswegen gleich wieder ein Fass aufmachen?

      Und wäre es besser gewesen, ihn sofort zu verscherbeln?
      Außerdem hat er lt. Wolf keine AK. Dass man ihn nicht halten kann, wenn wir nicht aufsteigen, ist eh völlig klar…

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  • Auch ich habe ja bereits mehrfach hier meinen Senf hinterlassen, dass ich den Kader für den proklamierten Aufstieg für letztlich zu schwach halte und MB mehr Qualität in der Breite hätte holen sollen. Dazu stehe ich auch nach C+C noch immer.

    Werde zu diesem Thema jedoch bis zur Winterpause (nächste Transferperiode) schweigen, denn dazu dürfte inzwischen alles mehrfach geschrieben worden sein. Weiteres lamentieren verbessert die Situation auch nicht mehr, ab sofort liegt´s an VI und der Mannschaft…

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    • block4:
      Auch ich habe ja bereits mehrfach hier meinen Senf hinterlassen, dass ich den Kader für den proklamierten Aufstieg für letztlich zu schwach halte und MB mehr Qualität in der Breite hätte holen sollen. Dazu stehe ich auch nach C+C noch immer.

      Werde zu diesem Thema jedoch bis zur Winterpause (nächste Transferperiode) schweigen, denn dazu dürfte inzwischen alles mehrfach geschrieben worden sein. Weiteres lamentieren verbessert die Situation auch nicht mehr, ab sofort liegt´s an VI und der Mannschaft…

      Vermeintlich „abgehalfterte“ alte Trainer, wie z.b. Funkel,Bruno L., Loddar sowieso u.a. waren dem Volk voriges Jahr nicht zu vermitteln, ein junger Wilder sollte es schon sein – Wiesinger war zu klein an Statur, zu schlicht von seinem Wesen, ganz einfach zu farblos für den gemeinen Fan. VI ist es jetzt und heute offensichtlich auch wieder nicht – nach gerademal vier Ligaspielen wird schon wieder der Daumen gesenkt. Das gleiche gilt für die Mannschaft: Die Protagonisten der Vorsaison wollte keiner mehr sehen, jung an Jahren und reich an Erfahrung sollten die neuen sein. 1:1 sollten Transfereinnahmen und -ausgaben verwendet werden. Investieren in die Mannschaft/Spielbetrieb beinhaltet aber mehr als nur einfaches Saldieren von zwei Beträgen. Das Gesamtpaket von Ablösen, Gehältern, Vertragslaufzeiten u.a. für den geamten Kader ist mit den geringeren Einnahmen der zweiten Liga ( Mindereinnahmen von mehr als 10 Mio.€ müssen alleine aus der Fernseh- und Hörfunkverwertung verkraftet werden)abzustimmen. Das geht im Normalfall nur durch Reduzierung der Kosten.Sparfuchs Bader lässt grüßen.

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      • sportler 07: Vermeintlich “abgehalfterte” alte Trainer, wie z.b. Funkel,Bruno L., Loddar sowieso u.a. waren dem Volk voriges Jahr nicht zu vermitteln, ein junger Wilder sollte es schon sein – Wiesinger war zu klein an Statur, zu schlicht von seinem Wesen, ganz einfach zu farblos für den gemeinen Fan. VI ist es jetzt und heute offensichtlich auch wieder nicht – nach gerademal vier Ligaspielen wird schon wieder der Daumen gesenkt. Das gleiche gilt für die Mannschaft: Die Protagonisten der Vorsaison wollte keiner mehr sehen, jung an Jahren und reich an Erfahrung sollten die neuen sein. 1:1 sollten Transfereinnahmen und -ausgaben verwendet werden. Investieren in die Mannschaft/Spielbetrieb beinhaltet aber mehr als nur einfaches Saldieren von zwei Beträgen. Das Gesamtpaket von Ablösen, Gehältern, Vertragslaufzeiten u.a. für den geamten Kader ist mit den geringeren Einnahmen der zweiten Liga ( Mindereinnahmen von mehr als 10 Mio.€ müssen alleine aus der Fernseh- und Hörfunkverwertung verkraftet werden)abzustimmen. Das geht im Normalfall nur durch Reduzierung der Kosten.Sparfuchs Bader lässt grüßen.

        Ein Sportvorstand sollte sich nicht von Meinungen beeinflussen lassen und danach die Trainer auswählen. Und er sollte sich auch bei Entlassungen nicht von Stimmungen im Umfeld beeinflussen lassen, sondern seine eigenen Kriterien haben, weshalb er an einem Trainer festhält oder nicht.
        Ich finde es auch nicht gut, daß Trainer schon nach einem ersten Tief wieder in Frage gestellt werden. Zumal die Trainer häufig das Problem hatten, daß der Kader nicht von ihnen zusammengestellt wurde.
        Und ich habe es bei Verbeek durchaus begrüßt und verstanden als Bader meinte, er habe sich deshalb soviel Zeit gelassen, weil der Trainer passen sollte. Nur er hat trotz der langen Suche nicht gepasst. Und im Moment wird auch schon wieder die Trainerwahl hinterfragt.
        Wenn ich dein Argument richtig verstanden habe, dann schreibst du, daß man schon deshalb nicht ale Transfererlöse reinvestieren kann, weil man damit rechnen muß, nicht nur den aktuell tätigen Trainer zu finanzieren, sondern auch die entlassenen oder freigestellten?
        Aber das kann man dann auch nicht Bader ankreiden, weil der ja trotz all der Zeit, die er sich bei der Trainersuche läßt, nicht vorhersehen kann, wie die Trainer mit der Mannschaft, auf die sie treffen, zusammenpasst?

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        • Beate60,

          so ist es, Beate! Dazu ist heute übrigens ein toller Kommentar von Böller in der NN.

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          • Alex,

            Ich finde nicht, daß Böller Recht hat. Und ich denke auch nicht, daß die Satzung in die von ihm offenbar favorisierte Richtung (Auslagerung) veränderbar ist.

            In unserem Verein ist es so, daß Satzungsänderungen tatsächlich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Daß 75% dafür stimmen müssen Und daß da aber diejenigen, die sich dem romantischen Vereinsgedanken verschrieben haben, mit Sicherheit mehr als 25% der anwesenden Vereinsmitglieder auf einer JHV stellen dürften. Solche Veränderungen sind also von ihnen leicht zu verhindern.

            D.h. die Vereinsführung sollte sich endlich damit abfinden, daß die Satzung ist wie sie ist und das Beste drauß machen. Sie war ja schließlich auch mitverantwortlich für die Satzung.

            Ich kann andererseits auch nicht nachvollziehen, was falsch dran ist, die Satzung so zu ändern, daß die Grundlagenarbeit (Spielkonzept entwickeln. Öffentlichkeitsarbeit den Erfordernissen eines Vereins e.V. anpassen, ein gutes Marketingkonzept entwickeln) vom Vorstand eingefordert werden kann und von der Mitgliederversammlung mitgetragen wird.

            Ich denke, daß Schamel nur das gewollt hat. Und da geb ich Bader den schwarzen Peter, daß er diese Arbeit einfach nicht zu leisten gewillt ist. Daß er offenbar nach wie vor überzeugt ist, daß seine Strategie (schaun mer mal was es an Spielern und Trainern günstig auf dem Markt gibt und ob die das dann zusammen hinbekommen), gut ist.

            Sollte ich ihm da Unrecht tun und seine Sparpolitik dadurch bedingt sein, daß der Aufsichtsrat jedes Risiko dadurch boykottiert, daß die Mehrheit des Aufsichtsrates darauf besteht, daß keine Schulden gemacht werden dürfen, dann sollte eben genau das auch einmal hinterfragt werden können von den Vereinsmitgliedern und ggfs. korrigiert. Dazu muß ich das aber wissen. Und ich weiß auch nicht, weshalb dieses Wissen den Mitgliedern vorenthalten werden muß, was durch dieses Wissen dem Verein für ein Schaden entstehen könnte.

            Ich kann ja verstehen, daß die leidvollen Zeiten aus der Voack/Schmelzer/Böbel Zeit da bei einigen Spuren hinterlassen haben. Aber auch da gibt es einfach etwas zwischen: absolutes finanzielles Harakiri und unserer jetzigen Sparpolitik.

            Müller und Schamel waren für mich auch durchaus kompetente Aufsichtsratsmitglieder. Auch Koch trau ich durchaus zu, daß er vor allem in Sachen Öffentlichkeitsarbeit gute Arbeit leisten könnte. Und auch ein Fanvertreter macht für mich in einem Aufsichtsrat eines Vereins e.V. durchaus Sinn. Aber offensichtlich ist es derzeit nicht möglich, so zusammenzuarbeiten, daß das Wohl des Vereins bei einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern im Vordergrund steht.
            Nochmal: ich kann nicht nachvollziehen, wieso es vereinsschädigend sein sollte, wenn ich weiß, was genau das Problem ist, das den Aufsichtsrat so handlungsunfähig macht.

            Und damit ich entscheiden kann, wen ich auf der nächsten JHV denen zur Seite stell, die jetzt noch drin sind, muß ich doch wissen, was genau denn die Konflikte sind, die eine konstruktive Zusammenarbeit in dem Gremium verhindern und wer geeignet ist unter den Kandidaten konstruktive Arbeit künftig zu gewährleisten.

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          • Alex: Dazu ist heute übrigens ein toller Kommentar von Böller in der NN.

            ich muss gestehen, der Kommentar bereitet mir ein wenig Unbehagen. Nicht des Kommentars wegen, sondern aufgrund der sich anbahnenden Möglichkeiten. Ich bin ein wenig in Sorge, dass wir uns mit dem Arsch wieder einreißen könnten, was so mühevoll aufgebaut wurde. Ich gestehe, ich traue der Schwarmintelligenz nicht allzu weit über den Weg. Sie ist mir im Grunde zu populistisch, zu anfällig für den größten Marktschreier.

            Vielleicht kommt das daher, dass ich Schwärme nicht für sonderlich intelligent halte; das hat was von Lemmingen 😉

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            • Optimist,

              Ich hoffe auf die Vernunft unserer Mitglieder wie bei der AMV.

              Bin jetzt drei Tage in Köln, darf ich mich nach der Rückkehr Optimist2 nennen, die stecken mich bestimmt wieder mit ihrem Optimismus an 😉

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              • Alex,

                klar darfst Du das, ich hab ja kein Markenrecht auf den Namen 😉 Willkommen im Club!

                Ja, die Kölner… schielen die schon wieder heimlich nach den Euroleague-Plätzen?

                Dieses: „et is no immer jot jejange“ fehlt uns Franken halt. Wir können nur „allmechdla naa“

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                • Optimist,

                  Also nach dem Saisonstart wär die Europaleague für den Effzeh doch eine herbe Enttäuschung 😉

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                • Optimist: Ja, die Kölner… schielen die schon wieder heimlich nach den Euroleague-Plätzen?

                  Dieses: “et is no immer jot jejange” fehlt uns Franken halt. Wir können nur “allmechdla naa”

                  Die Kölner können sogar noch mehr, zb. haben sie konsequent den Sportlichen Direktor ausgetauscht nach dem Abstieg.

                  Ach ja… und Maroh geholt der dem Club weiterhelfen wollte, aber für den spielerisch glänzenden CL Aspiranten FCN für zu limitiert betrachtet wurde. Wie konnte der in Köln nur Stammspieler werde, ich glaube natürlich weiterhin unserer sportlichen Leitung …alles richtig gemacht *ironieoff*

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                • Juwe,

                  Naja Maroh … wahrscheinlich hat er die zwei Jahre 2. Liga einfach noch gebraucht, um zum Stammspieler für einen Erstligaverein heranzureifen. :mrgreen:

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                • Beate60:
                  Juwe,

                  Naja Maroh … wahrscheinlich hat er die zwei Jahre 2. Liga einfach noch gebraucht, um zum Stammspieler für einen Erstligaverein heranzureifen.

                  Die Aussagen die man so querlas waren doch so überzeugt daß er einfach limitiert und doch nicht mehr entwicklungsfähig ist 🙂 In etwa die gleichen die jetzt erzählen .. ruhig et läuft, man muß nur das ganz Große hinter dem Ganzen sehen! 🙂

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                • Juwe: Die Aussagen die man so querlas waren doch so überzeugt daß er einfach limitiert und doch nicht mehr entwicklungsfähig ist In etwa die gleichen die jetzt erzählen .. ruhig et läuft, man muß nur das ganz Große hinter dem Ganzen sehen!

                  Ja, ich geb es zu, ich hätte es ihm nicht wirklich zugetraut, daß er sich zum Stammspieler in der 1. Liga mausert. Aber es freut mich für ihn. Und er wird wahrscheinlich auch sehr froh darüber sein, wie es für ihn gelaufen ist.
                  Wobei für mich das Fazit ist: ich hätte schon viel früher Baders Entscheidungen kritischer hinterfragen müssen. :mrgreen:

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                • Beate60: Naja Maroh … wahrscheinlich hat er die zwei Jahre 2. Liga einfach noch gebraucht, um zum Stammspieler für einen Erstligaverein heranzureifen. :mrgreen:

                  bei uns auf der Bank wäre er jedenfalls nicht gereift 😉

                  btw. noch ein Blick auf unsere Möchtegern-Bundesligastars in der Kickerbewertung:

                  Feulner und Hasebe am 2. Spieltag eine 3,5
                  Kiyo und Chandler eine 4
                  Platte nutzte das internationale Sprungbrett zu einem Kurzeinsatz (ohne Bewertung) und ebenso Frantz, der nicht mal 10 min durfte.
                  Drmic darf für 7 Mio die Bank wärmen.

                  Ach ja, Chandler „profitierte“ von der Verletzung von Valdez, ansonsten hätte er womöglich gar nicht oder zumindest deutlich weniger gespielt.

                  Ach ja, eine Liga tiefer: Peki muss sich noch an die Spielweise vom FCI gewöhnen, die sehr laufintensiv ist, sagt Hasenhüttl. Und ich dachte immer, Laufen wäre das einzige, was er gut kann…

                  Ach ja, mir fehlen unsere Weltstars!

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                • Optimist: bei uns auf der Bank wäre er jedenfalls nicht gereift

                  btw. noch ein Blick auf unsere Möchtegern-Bundesligastars in der Kickerbewertung:

                  Feulner und Hasebe am 2. Spieltag eine 3,5
                  Kiyo und Chandler eine 4
                  Platte nutzte das internationale Sprungbrett zu einem Kurzeinsatz (ohne Bewertung) und ebenso Frantz, der nicht mal 10 min durfte.
                  Drmic darf für 7 Mio die Bank wärmen.

                  Ach ja, Chandler “profitierte” von der Verletzung von Valdez, ansonsten hätte er womöglich gar nicht oder zumindest deutlich weniger gespielt.

                  Ach ja, eine Liga tiefer: Peki muss sich noch an die Spielweise vom FCI gewöhnen, die sehr laufintensiv ist, sagt Hasenhüttl. Und ich dachte immer, Laufen wäre das einzige, was er gut kann…

                  Ach ja, mir fehlen unsere Weltstars!

                  Wer hat die nur verpflichtet? und dann beleidigt verschenkt teilweise..

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                • Optimist:
                  Alex,

                  klar darfst Du das, ich hab ja kein Markenrecht auf den Namen Willkommen im Club!

                  Ja, die Kölner… schielen die schon wieder heimlich nach den Euroleague-Plätzen?

                  Dieses: “et is no immer jot jejange” fehlt uns Franken halt. Wir können nur “allmechdla naa”

                  Ich wusste es. Kaum das dritte Kölsch bestellt weiß ich alle Neuigkeiten vom Eff Cee. Es sind auch alle hier in der Kneipe überzeugt, dass sie nächstes Jahr international spielen und der Lukas heim kommt.

                  Dein Optimist2 😉

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  • Richtig ab jetzt liegt es an VI und der Mannschaft.
    Doch gerade bei VI habe ich doch mittlerweile große Bedenken ob er der Sache gewachsen ist. Was dieser Mann nach den Spielen so von sich gibt ist doch sehr gewöhnungsbedürfigt. Nach dem Berlin Spiel gleich von der Geburtsstunde einer Mannschft zu sprechen, sehr fraglich. Nach dem Fürth Spiel zu beklagen dass die jungen Spieler zu viele Fehler machen, obwohl doch jeder gesehen hat, dass die sogenannten alten die größten Böcke geschossen haben. Oder jetzt nach dem letzten Test wiederholt die fehlende Einstellung zu bemängeln, halte ich für sehr fraglich und wirkt auf mich wenig souverän.
    H. Ismael: Dass die Mannschaft mit der richtigen Einstellung auf den Platz geht ist einzig und alleine Ihr Job.
    Mir kommt es derzeit ehre so vor, dass die Mannschaft nicht weiß wie sich sich auf dem Platz verhalten soll. Es reicht im modernen Fußball eben nicht aus mit verbissenem Gesicht für dem Platz zu rennen. Es sollte schon irgendwie ein Plan dahinter stehen und den kann ich derzeit leider nicht erkennen.

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    • Gebt VI doch erstmal noch etwas Zeit, abgerechnet wird zur Winterpause. Dann kann MB zur Not mal wieder einen Trainer-Fehlgriff korrigieren.

      Wenn VI sich denn als Fehler heraus stellt, abwarten! Er hat nun wirklich einen schwierigen Job beim Club. Als Neuling der 2. Liga mit einem fast komplett neu zusammen gestellten Kader, nicht aber seinem Wunschkader. Mit vielen talentierten aber unerfahrenen Spielern, die den Sprung von der vierten in die 2. Liga verkraften, mit Ausländern die die Umstellung auf deutsche Verhältnisse stemmen müssen. Dazu mehrere Dauer-Verletzte und der Selbstmord im Derby. Das alles vor dem Hintergrund eines ohnehin bereits zutiefst enttäuschten Anhangs und einer nervösen Presse.

      Wann hatte ein Trainer in Nürnberg schon einen so harten Brocken zu schlucken? Und abgesehen davon, welcher Trainer hätte daran nicht zu knabbern gehabt?!

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  • Nachdem wir hier ja beim Thema „klarer Auftrag“ sind:

    Warum sind beim Punktdruckmesser als Saisonziel 60 Punkte ausgegeben? Um zumindest mit einiger Sicherheit den Relegationsplatz zu erreichen, ist das meiner Meinung nach zu wenig.
    65 sollten es schon mindestens sein.

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  • Ich finde es eigentlich auch niederschmetternd, wie schlecht unsere ehemaligen Spieler bisher in ihren neuen Bundesligavereinen abschneiden (vgl. BLÖD-Zeitungsartikel im Pressespiegel verbunden mit eigenen Anschauungen).

    Eigentlich dachte man ja schon, daß viel Pech beim Abstieg eine Rolle spielte. Nein, es ist einfach auch viel fehlende Qualität dabei gewesen.

    Wie auch jetzt wieder im Kader 2.0

    Meine Pro-Bader Haltung hat sich jetzt innerhalb eines Jahres jedenfalls in eine Gegen-Bader-Haltung verändert. Ich finde einfach viel zuviele „Gegen“ als „Pro“ Argumente. Bader war halt für die Entschuldung und das Schaffen moderner Strukturen gut, aber er verfehlte nun zum weiteren Male das Ziel „Etablierung in der Bundesliga“. Und sogar noch schlimmer… völlig mangelhafte Öffenlichkeitsarbeit, ebenso zum wiederholten Male.

    Soweit ich das aber weiß, kann eine Entlassung von Bader nur vom Aufsichtsrat ausgehen. Das heißt, die neu zu wählenden Aufsichtsräte werden von mir wohl hauptsächlich nach ihrere Haltung in dieser Sache gewählt werden. Wenigstens, wenn das irgendwie Möglich wäre.

    P.S.: Ich dachte, der Glubb müsste sparen. Weshalb wurde denn jetzt Andi Wolf angestellt und vor allem, wozu? „Irgendwas mit Nachwuchs“, na toll.
    Und die nächsten, die Festanstellungen finden werden sind dann Schäfer und Pino, gelle? Die machen dann „irgendwas mit Presse“, „irgendwas mit Marketing“ oder „irgendwas mit Scouting“.

    Mein Urlaub ist vorbei und ich mach jetzt wieder „irgendwas mit IT“….

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    • Woschdsubbn:
      Ich finde es eigentlich auch niederschmetternd, wie schlecht unsere ehemaligen Spieler bisher in ihren neuen Bundesligavereinen abschneiden (vgl. BLÖD-Zeitungsartikel im Pressespiegel verbunden mit eigenen Anschauungen).

      Eigentlich dachte man ja schon, daß viel Pech beim Abstieg eine Rolle spielte. Nein, es ist einfach auch viel fehlende Qualität dabei gewesen.

      Wie auch jetzt wieder im Kader 2.0

      Mein Urlaub ist vorbei und ich mach jetzt wieder “irgendwas mit IT”….

      Vorallem weil wir gebetsmühlenartig erzählt bekamen wie toll unser Kader doch sei und wir mit diesem in die 1.Liga gehörten.
      Dumm nur dass unser Kader, laut Medien und Mitbewerber, schon wieder potentiell zu den Aufsteigern gehört und wir das (noch) nicht glauben können.

      Zu PS, gut dass ich noch Urlaub habe, sonst müsste ich auch noch irgendwas machen 😀

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      • Holle: Vorallem weil wir gebetsmühlenartig erzählt bekamen wie toll unser Kader doch sei und wir mit diesem in die 1.Liga gehörten.
        Dumm nur dass unser Kader, laut Medien und Mitbewerber, schon wieder potentiell zu den Aufsteigern gehört und wir das (noch) nicht glauben können.

        Der Kader hat durchaus das Potential. Die entscheidende Frage ist, ob aus dem Kader auch eine Mannschaft wird, die das Potential auf den Rasen bringt.

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    • Armin,

      ich guck nicht erst seit gestern Fußballspiele, nenn es Erfahrung, eigene Einschätzung. Im Großen und Ganzen haben wir mMn durchgängig oberstes Zweitliganiveau, in Einzelfällen auch besser.

      Die Schwachstelle ist derzeit noch die linke Abwehrseite mit Pino, Bulthuis und Ramirez, da bin ich noch nicht so überzeugt. Auch auf der 10 haben wir keinen etablierten Spieler, der seine Leistungsfähigkeit schon nachgewiesen hätte. Aber Schöpf stand bei einigen Bundesligisten auf dem Zettel, dem traue ich eine deutliche Entwicklung nach der Akklimatisierungsphase zu. Er deutet sein Potential ja bereits an.

      Vielleicht wäre das für die erste Liga noch zu dünn, aber in der zweiten? Sag mir, wer einen deutlich besseren Kader hat, durchgängig homogen. Wenn Du 3 findest, gegen die wir nicht anstinken können, dann kannst Du mich vielleicht von Deiner Skepsis überzeugen 😉

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  • Claus,

    das wird wieder besser, wenn Polak spielt.
    Seit er Kapitän ist, überdreht Pino.
    Der ist sowas von angespannt konzentriert, dass er immer wieder mal Aussetzer produziert.

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  • Optimist: Der Kader hat durchaus das Potential. Die entscheidende Frage ist, ob aus dem Kader auch eine Mannschaft wird, die das Potential auf den Rasen bringt.

    die Frage ist auch:
    Haben sie auch das intrinsische Motivations-Teamplayer-Potential!?

    Einzelkämpfer mit exzellenten Fähigkeiten nutzen uns nix, wenn da kein Potential vorhanden ist.

    Aber eins ist sicher:
    Wenn es schief geht, hat VI es nicht fertig gebracht, eine Mannschaft zu formen.
    Dann liegt es bestimmt nicht an MBs Spielervorauswahl.

    Dumm nur, dass es im Ergebnis egal ist. Denn VI hat auch MB geholt…

    Hoffen wir einfach mal:

    Alles wird gut…

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  • Ergänzung:
    Aus meiner Sicht wären die Mitglieder viel weniger anfällig, Aufsichtsräten ihre Stimme zu geben, die nichts andereres versprechen als dem Vorstand auf die Füße zu treten, aber in Wahrheit keine Kompetenz für diesen Posten mitbringen, wenn die Informationspolitik des Vereins den Erfordernissen eines Vereins angepaßt würde. Also wenn sich die Vereinsverantwortlichen die Mühe machen würden, für die Öffentlichkeitsarbeit ein Konzept zu entwickeln, das sowohl den Interessen eines Vereins e.V. als auch den Wirtschaftsinteressen Rechnung trägt. Das das nicht leicht ist, ist mir klar. Aber nur wenn das gelingt, kann unser Verein den Anspruch haben, ein Gegenentwurf zu den von Geldgebern geführten Vereinen zu sein.
    Und nur dann wird es auch auf JHV´s möglich sein, daß Wahlen nicht ausschließlich von Stimmungen, sondern tatsächlich von rationalen Überlegungen bestimmt werden.

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  • Danke Beate60, daß Du das Dilemma, welches offensichtlich doch auch in der Struktur nach wie vor besteht und welches auch Böller in seinem Artikel thematisierst, noch weiter ausführst.
    Das bunte Vereinsheftchen, welches wir vor kurzem zugesandt bekamen, strotzt vor nebensächlichen Artikeln. Zur Sache erfährt man dagegen nichts.

    Toll, aber auch sehr traurig:
    Solche Erklärungen und Infos muß man sich von einer besser informierten Mitgliedskollegin über das beste Clubblog holen…

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      • Holle:aber mir macht das ein wenig Angst.

        Mir auch.

        Ich habe auch die sehr große Sorge, dass wir den ganzen Negativrekorden, die wir eh schon halten, noch die Krone aufsetzen und als Verein in die Geschichte eingehen, der von den eigenen zugrunde gerichtet wird.

        Ich sehe es in der Tat als große Gefahr, dass es eine reine Bader-raus-Fraktion schafft, in den AR gewählt zu werden, die aber ansonsten keinerlei Plan haben, wie es dann weitergehen soll, und auch nicht die nötige Kompetenz haben, um die Führungsriege anschließend neu aufzustellen.

        Dass es im AR zu wenig Kompetenz und, was wahrscheinlich noch viel wichtiger ist, Vernetzung und Beziehungen in die Fußballwelt gibt, um geeignete Nachfolger für unsere Vorstände zu finden. Das wäre ja dann noch viel schlimmer…

        Ich habe hinsichtlich der kommenden MV mehr Bauchschmerzen als bei der AMV im Juni…

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  • Nun der Vorstand Sport und der Trainer haben es doch in der Hand wie die Stimmung auf der MV sein wird. Wenn der Punktdruckmesser hier im Block in den grünen Bereich gewandert ist, dann wird die Stimmung sehr entspannt sein und der Vorstand wird auch nicht viel von den Mitgliedern zu befürchten haben.

    Sollte der Punktdruckmesser weiter im roten Bereich sein, dann ist es doch nur gerechtfertigt, dass es Gegenwind gibt. Ein Vorstand wird sehr gut bezahlt, dafür muss er Leistung bringen. Letzte Saison hat er das nicht geschafft, sicher auch auf Grund externer Dinge, Schirileistungen, Verletzungen, aber eben auch auf Grund eigener schlechter Perfomance, siehe dreimalige Trainerwahl während der Saison. Wenn die Leistung nicht stimmt steht natürlich auch eine Ablösung des Vorstands im Raum. Das ist keine Katastrophe, sondern auch in der freien Wirtschaft normal.

    Man soll jetzt also nicht den schwarzen Peter den Mitgliedern zuschieben, der Vorstand hat uns in die zweite Liga geführt, nicht die Mitglieder.

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  • btw.: Der einzige aktuelle Glubbspieler, der die Kriterien zur Monats-Bestenliste von liga2-online erfüllt („konstant gute Leistungen in allen Spielen des Monats“), ist Mighty Möss.

    Das gelang ihm nur, weil er die ersten Spiele nicht mit seinen neuen Glubbkameraden spielen musste…

    Da sind wir doch gespannt, ob eine qualitative und stabile Steigerung in allen Mannschaftsteilen und allen Spielbereichen mit dem vorhandenen Personal weiterhin möglich ist.

    Ich glaube nicht daran. Aber vielleicht werde ich etwas besseren belehrt?

    P.S.: Veh, der Frankfurt verlassen hat, um oben mitspielen zu können, wechselte zum VfB und spielt nun doch wieder um den Abstieg. 😀
    Vom HSV mal ganz zu schweigen.

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    • Woschdsubbn: btw.: Der einzige aktuelle Glubbspieler, der die Kriterien zur Monats-Bestenliste von liga2-online erfüllt (“konstant gute Leistungen in allen Spielen des Monats”), ist Mighty Möss.

      Soviel zum Thema Billiglösung, Alibiverpflichtung, Zweitliga-Mittelmaß und was es nicht sonst noch alles hieß in der Vorverurteilung des Transfers 😉

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  • Naja Maroh … wahrscheinlich hat er die zwei Jahre 2. Liga einfach noch gebraucht, um zum Stammspieler für einen Erstligaverein heranzureifen.

    Vor allem musste er wechseln, bei uns verbessert sich kein Spieler.

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    • Armin: Vor allem musste er wechseln, bei uns verbessert sich kein Spieler.

      auch hier das Bonmot zum Thema:

      Einziger Torschütze beim EM-Quali-Spiel der Slowakei zum 1:0 Sieg?

      Na, wer errät es?

      Genau, Robert Mak!

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    • Armin: bei uns verbessert sich kein Spieler.

      da muss ich aber dann doch einhaken, denn Wollscheid, Klose, Ekici und Schieber beweisen das Gegenteil, Die verschwanden erst mal in der Versenkung, nachdem sie bei uns weg sind…

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  • btw.: Der einzige aktuelle Glubbspieler, der die Kriterien zur Monats-Bestenliste von liga2-online erfüllt (“konstant gute Leistungen in allen Spielen des Monats”), ist Mighty Möss.

    Und zeigt, dass unsere Spieler vielleicht doch nicht so toll für Zweitligaverhältnisse sind, wie hier teilweise behautet wird. Ach stimmt, liegt ja nur daran, dass sie ihr großartiges Potential noch nicht zeigen können. Passiert aber sicher irgendwann.

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  • Immerhin sind die alle weiter bei Vereinen in der 1. Liga beschäftigt…

    Und Schieber sogar recht erfolgreich jetzt bei Hertha. Der kann einem echt leid tun: Im Heimatverein bekam er damals nach seinem Wechsel zurück gleich Ibisevic (ich glaube für 9 Mio €) vor die Nase gesetzt. Soviel dazu, daß Labbadia auf den Nachwuchs setzt…
    Bei Dortmund kam er natürlich nicht an der absoluten Weltklasse von Lewandowski vorbei.
    Jetzt klappts dafür in Berlin für ihn. Dieser Kauf wird sich für die leider rentieren. Der kann einfach alles: Kopfball, Schnelligkeit, Einmann-Sturm, Zweimann-Sturm, Dribbeln.

    Ekici hat durchgehend gesundheitliche Probleme im Hüft-/Rückenbereich. Damals hatten wir Glück und ihn fast ein ganzes Jahr eben einigermassen gesund zur Verfügung. Jetzt spielt er halt Süperlig in der Türkei.

    Klose ist Ergänzungsspieler in Wolfsburg bei einem Europaleague-Verein. Für den Betrag mussten wir den einfach abgeben. Ich denke, der kommt schon noch in die erste Reihe zurück.

    Wolle durfte immerhin nach seinem Wechsel nach Leverkusen quasi sofort an der A-Nationalelf schnuppern (eine bodenlose Frechheit gegenüber den 1.FCN und mit einer der vielen Gründe, weshalb mir die WM aber sowas von am Dings vorbei ging) und spielt jetzt halt für die Mainzer weiter 1. Bundesliga.

    „Versenkung“ finde ich etwas übertrieben. Das klingt so nach 2. Bundesliga… ah, da sind wir ja jetzt selbst drin.

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    • Woschdsubbn: “Versenkung” finde ich etwas übertrieben. Das klingt so nach 2. Bundesliga…

      na gut, aber zumindest erfolgte nach uns keine Steigerung mehr. Bei Wolle war es ein Strohfeuer und bei Schieber hat das jetzt wie lange gedauert?

      Wir erinnern uns, den wollten wir holen, bis die Hertha mit der 1. Liga winken konnte. So viel zum Thema Möglichkeiten auf dem Transfermarkt. Schade, war mein Wunschspieler für den Sturm….

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  • Ja, keine Ahnung, weshalb ausser der Hertha keiner der anderen Bundesligisten den Schieber wollte. Der führt mit Bellarabi gleich mal die Scorer Wertung mit 3 Toren und 1 Assist in zwei Spielen an.
    Und dann findet den doch ausgerechnet der Unsympath-Preetz… 🙁

    Mich würde interessieren, ob wir unter Bader jetzt nach der erneuten Geldvernichtung durch den zweiten Abstieg und dem erneuten Fehlschlag, sich in der Bundesliga zu etablieren, nicht langsam wieder in ein dickes Finanzminus rutschen.

    Wenn die Worte des o.a. Fachkundigen wahr wären, dann sind wir ja weit von einem dicken Transferplus weg.

    Das würde mE auch die Zurückhaltung bei den Neuverpflichtungen samt sicherlich günstigen Jungtrainer erklären.

    Ob man dazu etwas auf der HV erfährt?

    Ich habe jedenfalls gehörige Angst vor einer „60erisierung“ des Glubbs, also dem ewigen Verbleib in der zweiten Liga bei jedes Jahr hochfliegenden Träumen und Plänen bei gleichzeitigen Verlust aller dazu passenden Finanzierungsmöglichkeiten.

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    • Woschdsubbn: Ich habe jedenfalls gehörige Angst vor einer “60erisierung” des Glubbs

      Solange der Club wenigstens nicht dem Papst eine Mitgliedschaft unterjubeln möchte..unterscheiden wir uns noch von den 60ern :-/

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      • Juwe: Solange der Club wenigstens nicht dem Papst eine Mitgliedschaft unterjubeln möchte..unterscheiden wir uns noch von den 60ern :-/

        Ich würd sogar schreiben, solange unterscheiden wir uns noch positiv von denen.
        Aber vielleicht liegt das ja nur daran, daß wir in Nürnberg leben, einer protestantisch eingefärbten Gemeinde. Vielleicht war das auch der Fehler letztes Jahr? Vielleicht hätten wir und anstelle von Abstiegsgespenst und Clubhexe doch mehr Unterstützung bei denen holen sollen, die für Wundertaten ihre Menschen sogar heilig sprechen?
        Insofern werd ich mit der Wertung dann doch warten bis absehbar ist ob der Kontakt in den Vatikan den 60ern aus ihrer Misere raushilft, nachdem der Scheich schon nicht geholfen hat.

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    • Woschdsubbn:
      Ja, keine Ahnung, weshalb ausser der Hertha keiner der anderen Bundesligisten den Schieber wollte. Der führt mit Bellarabi gleich mal die Scorer Wertung mit 3 Toren und 1 Assist in zwei Spielen an.
      Und dann findet den doch ausgerechnet der Unsympath-Preetz…

      Mich würde interessieren, ob wir unter Bader jetzt nach der erneuten Geldvernichtung durch den zweiten Abstieg und dem erneuten Fehlschlag, sich in der Bundesliga zu etablieren, nicht langsam wieder in ein dickes Finanzminus rutschen.

      Wenn die Worte des o.a. Fachkundigen wahr wären, dann sind wir ja weit von einem dicken Transferplus weg.

      Das würde mE auch die Zurückhaltung bei den Neuverpflichtungen samt sicherlich günstigen Jungtrainer erklären.

      Ob man dazu etwas auf der HV erfährt?

      Ich habe jedenfalls gehörige Angst vor einer “60erisierung” des Glubbs,

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  • Einspruch Beate 60,
    die Hauptversammlung einer AG oder die Gesellschafterversammlung einer GmbH sind als Organe der Mitgliederversammlung bei einem eingetragenen Verein (e.V.) gleichzusetzen.Aktionäre und Gesellschafter bei Kapitalgesellschaften oder Mitglieder eines Vereins können dabei im Rahmen von Hauptversammlungen/Mitgliederversammlungen Anträge einbringen oder Forderungen stellen, die dann aber auch eine Mehrheit finden müssen. Natürlich haben Mehrheiteigner ( bei über 50 Prozent oder 75 Prozent Anteil am Kapital, d.h. bei sogenannter qualifizierter Mehrheit) die Gestaltungshoheit und können als „Alleinherrscher“ agieren. Details sind in der Satzung festgelegt oder werden duch das Aktienrecht, das GmbH-Gesetz oder das Vereinsrecht vorgegeben. Die Konglomerate aus Vereinen und angeschlossenen Kapitalgesellschaften, z.B. die Stadionbetreiber-Gesellschaften oder Marketingunternehmen im Lizenzfußball wurden aus steuerlichen und haftungsrechtlichen Gründen entwickelt. Das Vereinsrecht bietet dabei eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten, deshalb trennt man sich so ungern davon. Eigentlich passt das Gebilde nicht mehr in die Landschaft und man sollte sich auch beim Glubb über strukturelle Änderungen Gedanken machen. Übrigens sollten sich alle Vereinsmitglieder, auch beim FCN, über eventuelle Haftungsansprüche gegen sie im Falle der Zahlungsunfähigkeit informieren. Besteht für das einzelne Mitglied eventuell eine sogenannte Nachschusspflicht(schlagt nach in der Satzung)?
    Unsere derzeit ca.fünfzehntausend Mitglieder müssten dann nämlich die Verluste auffangen, die bei eventueller Zalungsunfähigkeit aufgelaufen sind. Es sei denn, man könnte Bader und Woy oder dem AR Versäumnisse, wie z.B. grob fahrlässiges oder gar vorsätzliches Verhalten in finanzieller Hinsicht nachweisen (z.b.Vermögensveruntreuung), dann wären diese zunächst in der Pflicht.Bei geringem oder gar negativem Eingkapital ist jeder seriöse Vorstand deshalb aber sowas von vorsichtig. Wisst Ihr jetzt warum es SPARFÜCHSE gibt? Das Vermögen von vielen Vereinen im Lizenzfußball ist sehr dürftig und besteht häufig weitgehend nur aus den bilanzierten „Spielern“(immaterielles Vermögen), und deren Werte sind wie alle wissen sehr schwankend. Ein früherer Verantwortlicher von Alemannia Aachen hat deshalb gerade ein ziemliches Problem. Nochmal, die Vereine im Lizenzfußball sind Unternehmen. Das einzelne Mitglied (Kapitaleigner!!!) hat dabei auf das operative Geschäft nur wenig Einfluss. Da ist zwischen dem Aktionär mit einer Aktie, dem GmbH-Gesellschafter mit einem Prozent Anteil am Stammkapital oder einem Vereinsmitglied kein Unterschied. Deren rechtliche Organe sind ausschließlich Haupt-, Gesellschafter- oder Mitgliederversammlung.
    So ist die Rechtslage, für Idealismus, die Wünsche und Sehnsüchte des Einzelnen ist da kein Platz, ob uns das gefällt oder auch nicht. Also weg mit den alten Zöpfen, vielleicht bekommt man dann einen AR, der diesen Namen auch verdient.

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    • sportler 07,

      Irgendwie reden wir aneinander vorbei.

      Ich hab doch nie behauptet, daß die Mitgliederversammlungen einer AG, einer GmbH oder eines Vereins sich voneinander unterscheiden. Sondern daß die Rechtsformen sich unterscheiden. Und daß es eben nicht üblich ist, in einem Verein einen Aufsichtsrat zu haben.

      Ich hab nur darauf hingewiesen, daß in einem Verein die Informationsbedürfnisse für Mitglieder größer sind, zumal dann, wenn die Mitgliederversammlung offiziell das oberste Organ des Vereins ist und den Aufsichtsrat wählen darf.

      Dir dürfte doch auch bekannt sein, daß Aufsichtsratsmitglieder in anderen Rechtsformen eben normalerweise nicht von der Mitgliederversammlung gewählt werden?

      Und auch weil, wie du ja zurecht schreibst, die Haftungsansprüche von Gläubigern in einer GmbH eben von vornherein wesentlich geringer sind als in einem Verein, sollten Mitgliedern eines Vereins eben die Fakten kennen, die zu Entscheidungen geführt haben, die unserem Verein Erfolg oder Mißerfolg gebracht haben. Und anhand dieser Fakten beurteilen können, ob jetzt gut gearbeitet wird oder schlecht.

      Es wäre mMn korrekt, wenn z.B. auf einer Mitgliederversammlung mitgeteilt wird, daß der Verein durchaus in gewissem Maß kreditwürdig ist, daß aber im Falle eines Scheiterns die Mitglieder in die Pflicht genommen werden können von den Gläubigern, weil zu wenig Sicherheiten vorhanden sind. Daß wir kein Stadion haben, das wir im Fall des Falles verpfänden könnten, dürfte doch wohl jeder wissen.

      Bei der Fananleihe ist es ja auch nichts anderes: Man profitiert als Zeichner davon, wenn alles gut läuft und kann, wenn alles schlecht läuft schlimmstenfalls die gesamten Einlagen verlieren. Trotzdem kamen da 6 Millionen zusammen.

      Weshalb sagt man uns nichts über mögliche Risiken? Und läßt uns mitentscheiden? Es ist unser Verein.

      Weshalb glaubt man, daß man uns Mitgliedern nicht sagen kann, daß ein Teil der Transfereinnahmen das Sicherheitspolster sein muß im Falle einer möglicherweise negativ verlaufenden Saison? Um eben uns Mitglieder nicht der Regreßpflicht auszusetzen? Was befürchtet man denn bei soviel Offenheit?

      Ich find es nicht korrekt, wenn durch Aussagen des Vorstands und des Aufsichtsrates der Eindruck erweckt wird als gehe es uns wirtschaftlich sehr gut und als könnten wir es uns deshalb leisten, die gesamten Transfereinnahmen in den Kader zu investieren.

      Und ich find es bedenklich, wenn dann hinterher gesagt wird, das sei alles gar nicht so gemeint gewesen, wie es von den Mitgliedern verstanden wurde.

      Dann soll man halt von anfang an so klar kommunizieren, daß nicht die absolute Mehrheit das, was man sagt, mißversteht.

      Wenn ich deine Ausführungen lese, dann komm ich noch stärker zu dem Eindruck, daß anstelle dieser offenen Informationspolitik viel zu viel schön geredet wird und eben dadurch bei den Fans Erwartungen völlig unnötigerweise überhöht werden.

      Das erzeugt dann eben die Unruhe, die wir jetzt immer wieder haben.

      Und ich find es wirklch schäbig, wenn dann diese Unruhe der Fans auch noch als Grund angeführt wird, daß die Mannschaft sich zu sehr unter Druck gesetzt fühlt und nicht die angekündigte Leistung bringt.

      Eine gute Öffentlichkeitsarbeit sieht für mich anders aus.

      Und der Verein könnte wenigstens jetzt vor der Wahl von 5 neuen Aufsichtsräten anfangen, seine Informationspolitik den Erfordernissen für eine vernünftige Wahlentscheidung der Mitgliederversammlung anzupassen.

      Denn wenn da 5 Leute reingewählt werden, die in Wahrheit was ganz anderes wollen als die Mitglieder glauben, dann kann das für unseren Verein wirklich fatale Folgen haben.

      Wenn ich die Aufsichtsratsmitglieder wählen oder wiederwählen soll, muß ich doch wissen, wie sie handeln/gehandelt haben und kann mich nicht nur deshalb für ein Aufsichtsratsmitglied entscheiden, weil der schon 30 Jahre Vereinsmitglied ist oder regelmäßig ins Stadion geht oder früher mal bei uns Fußball gespielt hat.

      Ich muß wissen, welche Vorstellungen er hat in bezug auf die Vereinsziele und welche Kompetenzen er hat, um mithelfen zu können, diese Ziele zu erreichen.

      Müller hat das z.B. bei der letzten Wahl gesagt: daß er eben aufgrund seiner Vita sowohl wirtschaftliche Kompetenz hat als auch im Fußball über Kontakte verfügt, mit denen er unserem Verein weiterhelfen kann. Umso bedauerlicher daß gerade er zurücktritt, weil er den Eindruck gewonnen hat, daß es ihm nicht möglich ist, seine Erfahrung und sein Wissen konstruktiv einzubringen.

      Von Schamel wußte man, daß er das Leitbild erarbeitet hat. Umso bedauerlicher, daß er u.a. zurückgetreten ist, weil er den Eindruck bekam, daß in bezug auf sein Leitbild Anspruch und Wirklichkeit im Verein zu sehr auseinanderklaffen.

      Um eine rationale Entscheidung bei der Wahl treffen zu können, muß ich wissen, weshalb ein Aufsichtsrat in einer Phase, in der der Verein sich sportlich nachweislich verschlechtert hat, trotzdem die Entscheidungen des Vorstands mitgetragen hat.

      Nur so kann ich doch beurteilen, ob er nicht einfach nur ein Abnicker war, ob es vielleicht gute Gründe gab, das alles zu unterstützen.

      Und ich kann auch nicht nachvollziehen, weshalb ich als Mitglied nicht wissen darf, wie ein Aufsichtsratsmitglied bei einem strittigen Thema abgestimmt hat.

      Und der Angst, daß Mitglieder nur aufgrund dieses Wissens dann einen wählen oder nicht, kann ganz leicht dadurch entgegengewirkt werden, daß derjenige seine Gründe öffenlegt, sodaß sie für seinen potentiellen Wähler nachvollziehbar werden.

      Ich fände es nämlich wirklich fatal, wenn ein Aufsichtsrat nur deshalb nicht wiedergewählt werden würde, weil der Wähler weiß, daß er gegen die Entlassung Baders gestimmt hat, ohne daß er die Gründe kennt, die den Kandidaten zu diesem Abstimmungsverhalten bewogen haben. Wenn derjenige ansonsten wirklich gute Arbeit geleistet hat im Aufsichtsrat. Aber genau das muß ich doch auch erfahren: was er dort getan hat oder nicht.

      Es könnte dafür gute Gründe für unpopuläre Entscheidungen geben, auch wenn ich sie erstmal nicht kenne. Wenn ich die Gründe aber nicht erfahre, bleibt mir doch nur übrig auf der Basis meines Nichtwissens zu entscheiden. Oder alles abzunicken, egal ob ich es jetzt gut finde oder nicht.

      Dieses Postulat, daß absolut nichts aus dem Aufsichtsrat nach außen dringen darf, hilft nur einem: demjenigen, der sich nicht in die Karten schauen lassen will und sich darin versteht, die öffentliche Meinung geschickt zu manipulieren.

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      • Beate60:

        Es wäre mMn korrekt, wenn z.B. auf einer Mitgliederversammlung mitgeteilt wird, daß der Verein durchaus in gewissem Maß kreditwürdig ist, daß aber im Falle eines Scheiterns die Mitglieder in die Pflicht genommen werden können von den Gläubigern…

        Auf der Basis von Scheißhausparolen sollte man nicht argumentieren.

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    • sportler 07:

      Übrigens sollten sich alle Vereinsmitglieder, auch beim FCN, über eventuelle Haftungsansprüche gegen sie im Falle der Zahlungsunfähigkeit informieren. Besteht für das einzelne Mitglied eventuell eine sogenannte Nachschusspflicht (schlagt nach in der Satzung)? Unsere derzeit ca.fünfzehntausend Mitglieder müssten dann nämlich die Verluste auffangen, die bei eventueller Zalungsunfähigkeit aufgelaufen sind.

      In der Satzung habe ich nichts über „Nachschusspflicht“ gefunden. Der – vielleicht mit der Absicht, Panik zu erzeugen – in die Welt gesetzte Hinweis darauf, dass Vereinsmitglieder des 1. FC Nürnberg bei einem Konkurs des Vereins haftbar gemacht werden, ist damit hinfällig. Dieser Hinweis ist nicht mehr als eine Scheißhausparole.

      Nicht hinfällig ist allerdings die Frage, ob man mit dem Status als e.V. im heutigen Spitzenfußball noch Erfolg haben kann. Mangels Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen kann ich auf diese Frage keine Antwort geben.

      P.S.: Dass in der Satzung auch von „Nachschusspflicht“ beim Elfmeter nicht die Rede ist, irritiert mich.

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  • Ergänzung/ Sorry Beate60,
    muss Dich noch korrigieren: Natürlich wird bei einer Kapitalgesellschaft, wie z.B. einer Aktiengesellschaft der Aufsichtsrat von der Hauptversammlung gewählt (geregelt im § 101 AktG). Bei der GmbH -als kleiner Kapitalgesellscchaft- ist meistens kein AR vorgesehen, kann aber per Satzung festgelegt werden. Auch hier erfolgt die Bestellung durch die Gesellschafterversammlung. Wo ist nun bitte der Unterschied zum FCN hinsichtlich Bestellung des AR, Bestimmung des Vorstandes, der Festlegung von Entscheidungsbefugnissen und der Kontrolle des Vorstandes? § 131 AktG regelt außerdem das Auskunftsrecht des Aktionärs. Danach ist jedem Aktionär auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemäßen Beurteilung der Tagesordnung eroderlich ist. Alles klar?

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    • sportler 07:
      Ergänzung/ Sorry Beate60,
      muss Dich noch korrigieren: Natürlich wird bei einer Kapitalgesellschaft, wie z.B. einer Aktiengesellschaft der Aufsichtsrat von der Hauptversammlung gewählt (geregelt im § 101 AktG). Bei der GmbH -als kleiner Kapitalgesellscchaft- ist meistens kein AR vorgesehen, kann aber per Satzung festgelegt werden. Auch hier erfolgt die Bestellung durch die Gesellschafterversammlung. Wo ist nun bitte der Unterschied zum FCN hinsichtlich Bestellung des AR, Bestimmung des Vorstandes, der Festlegung von Entscheidungsbefugnissen und der Kontrolle des Vorstandes? § 131 AktG regelt außerdem das Auskunftsrecht des Aktionärs. Danach ist jedem Aktionär auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemäßen Beurteilung der Tagesordnung eroderlich ist. Alles klar?

      Sorry hab ich auch erst nachträglich gelesen. Also soweit mir bekannt ist, können Aufsichtratsmitglieder auch berufen werden. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß bei der bisher einzigen Hauptversammlung der ich bei einer Aktiengesellschaft beigewohnt hab, die Aufsichtsratsmitglieder gewählt wurden. Und soweit ich weiß, ist das auch bei Bayern München nicht der Fall, daß die Vertreter von Telekom und den anderen Hauptgeldgebern von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
      Sollte ich hier falsch liegen, seh ich in einer größeren Offenheit in unserem Verein trotzdem keinen Fehler. Ich denk, daß das unserem Verein gut tun könnte.Und entspricht im übrigen meiner Meinung nach nur dem, was du als „Auskunft über Angelegneheiten der Gesellschaft soweit sie zur sachgemäßen Beurteilung der Tagesordnung erforderlich ist“, bezeichnest.

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      • Und noch eines: ja ich denke, du hast Recht mit der Feststellung, daß der Verein in unserer Fußballrealität kaum noch Überlebenschancen hat. Nur ich hab es schon weiter oben geschrieben: Satzungsänderungen und auch die Veränderung der Rechtsform können nur gelingen, wenn 75% der Mitglieder auf der JHV dem zustimmen.
        Und da bin ich Realist genug zu erkennen, daß es eine sehr große Gruppe von Vereinsmitgliedern gibt, die das nicht unterstützen würden.
        Die Satzung ist im übrigen auch von unserm jetzigen Vorstand miterarbeitet worden. Insofern sollte man davon ausgehen, daß die gewußt haben, was sie da erarbeitet haben.

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      • Beate60: Sorry hab ich auch erst nachträglich gelesen. Also soweit mir bekannt ist, können Aufsichtratsmitglieder auch berufen werden. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, daß bei der bisher einzigen Hauptversammlung der ich bei einer Aktiengesellschaft beigewohnt hab, die Aufsichtsratsmitglieder gewählt wurden. Und soweit ich weiß, ist das auch bei Bayern München nicht der Fall, daß die Vertreter von Telekom und den anderen Hauptgeldgebern von der Mitgliederversammlung gewählt werden.Sollte ich hier falsch liegen, seh ich in einer größeren Offenheit in unserem Verein trotzdem keinen Fehler. Ich denk, daß das unserem Verein gut tun könnte.Und entspricht im übrigen meiner Meinung nach nur dem, was du als “Auskunft über Angelegneheiten der Gesellschaft soweit sie zur sachgemäßen Beurteilung der Tagesordnung erforderlich ist”, bezeichnest.

        Vorsicht, hier muss man genau unterscheiden zwischen dem Aufsichtsrat eines Vereins, wie es bei uns der Fall ist, und demjenigen einer von einem Verein ausgelagerten Kapitalgesellschaft.

        Grundsätzlich ist es zwar schon so, dass Aufsichtsräte von den Gesellschaftern, Aktionären, Mitgliedern oder was auch immer (je nachdem, worum es sich handelt), gewählt werden müssen.

        Aber es geht ja nicht um den Verein FC Bayern, sondern um den Aufsichtsrat der FC Bayern AG. Und der wird von den Aktionären der AG bestimmt, nicht von den Mitgliedern des Vereins. Und die Aktionäre der AG sind ja nur der Verein FC Bayern plus eben Adidas, Audi, Telekom und wer sonst noch alles einen Anteil hat. Aber da der Verein ja die Mehrheit der Stimmenanteile hat (es aufgrund der 50+1-Regelung ja auch haben muss), erübrigt sich eine Wahl ja und der Verein kann die Aufsichtsräte bestimmen. Wobei dies dann auch wieder alleine der Vereinsführung obliegt, nicht den Mitgliedern des Vereins (keine Ahnung, was die beim FCB alles wählen dürfen).

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        • Scramjet,

          Danke für die Erläuterung. Nur das ist es ja, was ich ausdrücken will: Der Unterschied ist, daß bei uns der Aufsichtsrat ein Organ des Vereins ist. Und die Bestimmungen sind, daß nur Mitglied des Aufsichtsrates werden kann, wer schon 15 Monate Vereinsmitglied ist.

          Und ich geh mal davon aus, daß die Satzungsväter das mit Bedacht so wollten, weil es ihnen darum ging, daß dem Aufsichtsratsmitglied der Verein etwas bedeutet, sich auch inhaltlich damit identifiziert.

          So denn die Aktionäre einen Aufsichtsrat wählen, ist das eben oft so, daß da einzelne Aktionäre so viele Aktien halten, daß der einzelne Kleinaktionär mit seinen Stimmen bei solch einer Wahl kein Gewicht hat. Und im übrigen interessiert es die Aktionäre in der Regel hauptsächlich, ob die AG Gewinne ausschütten kann, finanziell Erfolg hat. Ob der einzelne Aufsichtsrat mit den Produkten der AG was anfangen kann oder ob er es selbst benutzt, dürfte dabei nicht wahlentscheidend sein.

          Bei der Wahl eines Aufsichtsrates in unserem Verein wird aber von nicht wenigen Kandidaten grad mit diesem eher nebensächlichen Aspekt um Stimmen geworben (ich bin schon xx Jahre Mitglied, im Stadion, mein Sohn kickt bei …, ich selbst hab mal gekickt…)

          Ich würde mir stattdessen mehr Inhalt bei der Vorstellung in bezug auf sportliche und wirtschaftliche Kompetenzen und Konnektions wünschen.

          Aber dazu gehört dann auch, daß ich spätestens bei der Wiederwahl erkennen muß, ob der Kandidat seine Versprechen eingelöst hat oder nur ein Abnicker und Dampfplauderer war.

          Und das kann ich nicht, wenn nichts über die Arbeit im Aufsichtsrat nach außen dringen darf und persönliche Stellungnahmen (wie z.B. von Koch nach dem Derby) schon als Verletzung seiner Aufsichtsratspflichten angesehen werden, weil ein Aufsichtsrat nur intern seine kritische Haltung darstellen soll und seine Meinung nicht nach außen tragen soll.

          Und es passieren solche Geschichten wie bei Stahlmann, daß ein Ereignis (Nichtexklusivübertragung des Clubspiels im Bierzelt und Rauswurf von Clubfans nach deren Protest) genutzt wird, um den Mitgliedern zu vermitteln, daß er unwürdig ist, im Aufsichtsrat zu sitzen. (Wobei ich fand, daß Stahlmann dann auf der JHV auch sehr dünnhäutig reagiert hat und damit Wasser auf die Mühlen seiner Kritiker gekippt hat)

          Unter solchen Aspekten ist es doch nachvollziehbar, daß die wenigen Vereinsmitglieder, die in unserem Aufsichtsrat die sportliche und wirtschaftliche Kompetenz erhöhen würden, gar nicht erst antreten.

          Und deshalb ist es fast schon unmöglich ist, daß der Aufsichtsrat eine wirkliche personelle Alternative zu Bader finden kann. Müller hatte die offenbar präsentiert, ist dann aber anscheinend mit seinem Vorschlag auch nicht durchgedrungen. So bleibt Bader alternativlos.

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          • Beate60,

            Im Endeffekt läuft es doch schlicht und einfach darauf hinaus, dass die aktuellen Vereinsstrukturen und Abläufe hinsichtlich der Besetzung der verschiedenen Organe nicht geeignet ist, um langfristig eine gute Vereinsführung zu garantieren.

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          • Beate60: alternativlos

            Kanzlerinnen-Worthülsen ausgerechnet aus Deinem Mund, werte Beate, ich bin erschüttert. Der Gebrauch der Sprache sagt viel mehr über das, was unser Denken beeinflusst, als wir uns selber eingestehen wollen. Und das ausgerechnet bei einem demokratisch-kritischen Geist wie Dir ebenfalls wahrnehmen zu müssen, kann ich nicht unkommentiert lassen – und sei es nur mit einem lapidaren „Alternativen gibt es immer – man muss sie nur zu denken wagen“: In diesem Sinne: Warum kandidierst Du nicht für den AR? Meine – und vermutlich – auch die Unterstützung anderer hier hättest Du. Ich habe mir für die JHV zwei Urlaubstage (Di+Mi) genommen und werde diesmal aus Würzburg anreisen. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel…

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            • Manni der Libero: Kanzlerinnen-Worthülsen ausgerechnet aus Deinem Mund, werte Beate, ich bin erschüttert. Der Gebrauch der Sprache sagt viel mehr über das, was unser Denken beeinflusst, als wir uns selber eingestehen wollen. Und das ausgerechnet bei einem demokratisch-kritischen Geist wie Dir ebenfalls wahrnehmen zu müssen, kann ich nicht unkommentiert lassen – und sei es nur mit einem lapidaren “Alternativen gibt es immer – man muss sie nur zu denken wagen”: In diesem Sinne: Warum kandidierst Du nicht für den AR? Meine – und vermutlich – auch die Unterstützung anderer hier hättest Du. Ich habe mir für die JHV zwei Urlaubstage (Di+Mi) genommen und werde diesmal aus Würzburg anreisen. Es steht einfach zu viel auf dem Spiel…

              Also wenn du das Wort allein nimmst, kannst du das mit Sicherheit so kommentieren. Für mich bezog sich das aber auf meine Sorge, daß wir schlimmstenfalls nach dem 30.9. keinen kompeteten Menschen im Aufsichtsrat haben, der die Arbeit unseres Vorstands vorurteilsfrei und unverblendet beurteilen wird bzw. daß die gewählten Leute einfach nicht die Kontakte haben, um im Fall des Falles einen wirklich kompetenten Menschen für den Vorstand zu finden, der das Metier beherrscht.

              Nun hat sich ja der Rainer Gömmel beworben, der von sich sagt, daß er genau über die Vernetzung verfügt, auf die ich hoffe. Und auf die ich auf der letzten JHV bei Manfred Müller gehofft habe. Letzterer hatte sie ja offenbar und konnte sich dann offenbar leider nicht durchsetzen. Ob Gömmel das besser könnte?

              Ich hab Gömmel vor 4 Jahren auf der JHV meine Stimme gegeben, weil ich den Eindruck hatte, daß er sich ernsthaft Gedanken macht, was man tun kann, um unseren Verein wirtschaftlich (marketingtechnisch) voranzubringen. Und ich war enttäuscht, daß er im Jahr drauf nicht mehr angetreten ist.

              Auch wenn ich bzgl. seiner Kontakte in die Fußballwelt etwas skeptisch bin,
              weil er Wirtschaftsgeschichte lehrt,
              meine Professoren von uns Diplomanden nicht wirklich was gelernt haben im Bereich Ökologie und Frieden, obwohl sie uns dazu Diplom- und Doktorarbeiten schreiben ließen
              und dieses Institut für Fußballmanagement hauptsächlich im Bereich Regionalfußball mit Veröffentlichungen aktiv zu sein scheint,
              scheint er mir doch ein Mensch, der zumindest im Bereich Marketing/Sponsoring Ideen einbringen könnte?
              Was wir ja auch nötig haben, um da endlich mal mehr Gelder zu akquirieren und nicht nur von Transfererlösen und Fernsehgeldern abhängig zu sein.

              Und er hat offenbar Kontakte im Bereich Sportmanagement. D.h. er dürfte schon in der Lage sein, Menschen zu kennen und anzusprechen, die in diesem Gebiet schon anderswo erfolgreich arbeiten?

              Mal sehen, wer sich sonst noch zur Wahl stellt.
              Ich hoffe, die sagen ähnlich viel schon im Vorfeld, daß man sich dann darüber informieren kann, um das Gesagte auch einzuschätzen. Und vielleicht auf Grund des eigenen Wissens dann auch schon vor den 3-Minuten-Vorstellungen schon weiß, wen man wählen will.

              Und ich hoffe, daß die Vereinsmitglieder, die am 30.9. kommen sich auch mehrheitlich die Mühe machen, sich selbst so gut wie möglich zu informieren und sich nicht nur auf die Empfehlung von wem auch immer zu verlassen. Das Internet bietet dafür schon einiges an Möglichkeiten. Man muß sich nicht nur auf Presseberichte verlassen oder auf die Aussagen eines Bekannten, von dem man nicht sicher weiß, ob und wenn ja, welche Interessen, der vertritt.

              Der Rest deines Kommentars in bezug auf meine Person kann nur ironisch gemeint sein. Sorry an alle hier im Blog. Ja es stimmt. Ich mach hier „Wahlkampf“. Aber nicht für eine Person. Mir geht es darum, daß unsere Vereinsmitglieder verstehen, daß sie gefragt sind, daß es wichtig ist zu kommen und noch wichtiger, sich vorab zu informieren und sich nicht von Stimmungen auf der JHV beeinflussen zu lassen. Es geht um unseren Verein.

              Und ich weiß, daß dieser Blog von vielen gelesen wird und hoffe, daß vielleicht einige auch aufgrund meiner Impulse dann zur JHV gehen und die besten Kandidaten wählen.

              Ich hoffe, es finden sich diesmal wirklich kompetente Kandidaten.
              Ich hoffe es treten mindestens 5 Menschen an, die nicht Eigeninteressen oder Machtgeilheit über das Wohl unseres Vereins stellen.
              Ich hoffe, die Mehrheit erkennt, welche 5 Menschen das sind.
              Ich hoffe, wenn es mehr als 5 gibt, auf die das zutrifft, dann fühlen sie sich nicht persönlich gekränkt, daß es nicht gleich geklappt hat und stellen sich im Jahr darauf nochmal zur Wahl.
              Ich hoffe, daß die Mehrheitsverhältnisse auf der JHV so sind, daß nicht irgendwelche Gruppen ihre Kandidaten aufgrund zahlenmäßiger Stärke durchputschen.
              Oder noch besser, daß alle Vereinsmitglieder am Ende dann das Wohl der Vereins über alles stellen und die Kandidaten wählen, die wirklich über die nötigen Kompetenzen verfügen.
              Die unser Verein jetzt ganz dringend braucht, um nicht weiter abzustürzen und sich sowohl sportlich als auch wirtschaftlich zu konsolidieren.

              Und ich hoffe mit dem neu zusammengestellten Aufsichtsrat wird in unserem Verein neben den nötigen sportlichen und wirtschaftlichen Weichenstellungen auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit deutlich nachgebessert.

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  • Wenn ich das hier so lese krieg ich direkt Angst bzw. muss an Groucho Marx denken: „Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt.“ – Mist, bin ich ja längst, und dann ausgerechnet beim einzigen „Club“… Nix für ungut 🙂

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  • Wow, sportler07. Das klingt alles sehr kompetent. Rechtsanwalt oder Steuerberater vom Beruf, wa?

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  • Hallo woschdsubbn: Kennt`st Du noch „Heiters Beruferaten mit Robert Lemke? Geh ich recht in der Annahme,dass..?“ Liegst gar nicht so sehr daneben.Aber Spaß beiseite, mir ist einfach nur daran gelegen, rechtliche und betriebswirtschaftliche Sachverhalte und daraus resultierende Zwänge aufzuzeigen. Nervt vielleicht, aber ohne geht halt nicht. Trotz zuletzt erheblicher Transfereinnahmen hat der Glubb immer noch kein nennenswertes Eigenkapital, im Gegenteil. Ich bin gespannt, wie und aus welchem Topf die die ca. 6 Mio. Anleihe (Fremdkapital) für das Verwaltungsgebäude am Valznerweiher zurückführen werden. Wahrscheinlich muss ich meinen Anteil spenden, auf die Zinsen hab ich schon verzichtet.
    Ein weiterer Sparkurs ist unerlässlich, einer Verschuldung sind nach den mir bekannten Zahlen ganz, ganz enge Grenzen gesetzt. Also bleibt nur die Hoffnung aufzusteigen, um wieder an die „Fleischtöpfe“ (Fernsehgelder) der ersten Liga zu kommen. Für die potenten Sponsoren sind wir doch seit 1969 uninteressant. Mit NKD, mister& lady, ARO usw.geht das nicht. Was macht der Neue gleich noch? Ich würde auch viel lieber mit Euch über Spielsyteme, Links- oder Rechtsfüßler oder flinke, filigrane Techniker wie Pekhart und die Strafraumbeherrschung von Rapha diskutieren. Manchmal glaube ich die Erde ist doch ein Scheibe und erst 6000 Jahre alt.

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  • Endl und Helmer, stelln se den sportler 07 doch bitte gleich bei CU mit ein!?

    Zu den üblichen Konditionen natürlich:
    – Absolut gar kein Gehalt oder Verdienst
    – Blut, Schweiß und Tränen umsonst
    – Ablieferung lesenswerter Artikel in feinsten Deutsch, natürlich passend und völlig zeitnah zu den Geschehnissen
    – Dauerberieslung und -rechtfertigung durch bleeds Gschmarri im Blog
    usw.ff.

    Ich finde das sehr wohltuend, endlich einmal Hintergrundmeinungen und -infos über das besprochene Themenfeld „Werdschafd und Recht“ zu erhalten. Mein Unterricht beim Dünzi ist einfach schon viel zu lange her. Und die kaufmännische Lehre war wohl nicht nachhaltig genug, ging meine Lehrfirma doch sehr bald völlig pleite und gehört jetzt zu einem dubiosen, türkischen Konzern.

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  • Ich finde es im übrigen etwas lächerlich, zu fordern, dass der Verein groß über die Satzung und etwaige gesetzlichen Regelungen informieren soll. Es ist doch so, wie bei fast jedem Vertrag, den man abschließt, dass man dabei gewisse Regelungen akzeptieren muss, seien es nun AGB oder eben die Satzung eines Vereins, bei dem ich Mitglied werden will.

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  • Es wäre eigentlich sauberer, auch eine Club-AG zu gründen, weil dann deutlich mehr gesetzliche Regelungen auch über die Informationspflichten greifen würden, darüberhinaus wäre der Club auch für Investoren interessant. Man könnte ja durchaus festlegen, dass die Mehrheit der Aktien bei Vereinsmitgliedern liegen muss. Natürlich wäre das auch kein 100%-Schutz gegen feindliche Übernahmen (ein potentieller Übernahmeinteressent könnte ja durchaus Vereinsmitglied werden), die Frage wäre aber, ab wann der Club für so einen Investor interessant wäre, und wieviele Altmitglieder bereit wären, ihre Anteile zu verkaufen. Im übrigen kann man bei einer Aktionärsversammlung sein Stimmrecht weitergeben, was ja auch schon von vielen gefordert wurde, und damit verhindern, dass Gruppierungen Mehrheiten bei der JHV organisieren.
    Ich beobachte jedenfalls gespannt, wie sich das neue Konstrukt an der Elbe bewährt, wenn der Erfolg ausbleibt, wobei da die Vereinsmitglieder auch nicht mehr allzuviel mitzubestimmen haben, wenn ich das richtig verstanden habe.

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    • Claus: Es wäre eigentlich sauberer, auch eine Club-AG zu gründen, weil dann deutlich mehr gesetzliche Regelungen auch über die Informationspflichten greifen würden

      Ich glaube wenn man die letzten Jahre ansieht würde die Club Aktie niemand als Wertanlage begreifen. Dann würde ein Abstieg doppelt teuer zu den entgangenen Einnahmen, wenn das Papier alle paar Jahre regelmäßig in den Keller rauscht.

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      • Juwe,

        Sehe ich ein bischen positiver, wie es (sie) sich entwickelt, das weiß doch momentan keiner und zur Dortmund-Aktie, die steht auch seit langem auf niedrigem bzw. war auf allerniedrigstem Niveau, und wo spielt Dortmund (Tabelle) in den letzten Jahren und wohl auch bald in dieser Saison!?
        Und es ist HIER DRINGEND NÖTIG, ÄNDERUNGEN VORANZUBRINGEN (ich meine positive Veränderungen).

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  • „Mitglieder eines e.V. schulden dem Verein nur die satzungsgemäß festgelegten Beiträge. Diese sind damit die entscheidende finanzielle Grundlage des e.V.. Für schuldrechtliche oder deliktische Forderungen gegen den Verein müssen die Mitglieder darüber hinaus mit ihrem Privatvermögen nicht einstehen, es bleibt beim Grundsatz der Vereinshaftung. Haftungsmasse für Gläubiger des e.V. ist allein das Vereinsvermögen. Ist dieses nicht auskömmlich, geht der Verein in Insolvenz.“ (MfG: RA/StB)

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    • Clubberer 2007:

      “Mitglieder eines e.V. schulden dem Verein nur die satzungsgemäß festgelegten Beiträge. Diese sind damit die entscheidende finanzielle Grundlage des e.V.. Für schuldrechtliche oder deliktische Forderungen gegen den Verein müssen die Mitglieder darüber hinaus mit ihrem Privatvermögen nicht einstehen, es bleibt beim Grundsatz der Vereinshaftung. Haftungsmasse für Gläubiger des e.V. ist allein das Vereinsvermögen. Ist dieses nicht auskömmlich, geht der Verein in Insolvenz.” (MfG: RA/StB)

      Sag‘ ich doch.

      Alles andere wäre in grotesker Weise aberwitzig. Immer schön den Beitrag zahlen und dann noch zur Kasse gebeten werden, wenn der Verein pleite ist. Auf diesen Gedanken muss man erst mal kommen.

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  • clubberer 2007 schreibt:
    “Mitglieder eines e.V. schulden dem Verein nur die satzungsgemäß festgelegten Beiträge. Diese sind damit die entscheidende finanzielle Grundlage des e.V.. Für schuldrechtliche oder deliktische Forderungen gegen den Verein müssen die Mitglieder darüber hinaus mit ihrem Privatvermögen nicht einstehen, es bleibt beim Grundsatz der Vereinshaftung. Haftungsmasse für Gläubiger des e.V. ist allein das Vereinsvermögen. Ist dieses nicht auskömmlich, geht der Verein in Insolvenz.” (MfG: RA/StB)

    sportler 07 schreibt:
    Gestaltungsmöglichkeiten, deshalb trennt man sich so ungern davon. Eigentlich passt das Gebilde nicht mehr in die Landschaft und man sollte sich auch beim Glubb über strukturelle Änderungen Gedanken machen. Übrigens sollten sich alle Vereinsmitglieder, auch beim FCN, über eventuelle Haftungsansprüche gegen sie im Falle der Zahlungsunfähigkeit informieren. Besteht für das einzelne Mitglied eventuell eine sogenannte Nachschusspflicht(schlagt nach in der Satzung)?
    Unsere derzeit ca.fünfzehntausend Mitglieder müssten dann nämlich die Verluste auffangen, die bei eventueller Zalungsunfähigkeit aufgelaufen sind. Es sei denn, man könnte Bader und Woy oder dem AR Versäumnisse, wie z.B. grob fahrlässiges oder gar vorsätzliches Verhalten in finanzieller Hinsicht nachweisen (z.b.Vermögensveruntreuung), dann wären diese zunächst in der Pflicht.Bei geringem oder gar negativem Eingkapital ist jeder seriöse Vorstand deshalb aber sowas von vorsichtig. Wisst Ihr jetzt warum es SPARFÜCHSE gibt? Das Vermögen von vielen Vereinen im Lizenzfußball ist sehr dürftig und besteht häufig weitgehend nur aus den bilanzierten “Spielern”(immaterielles Vermögen), und deren Werte sind wie alle wissen sehr schwankend. Ein früherer Verantwortlicher von Alemannia Aachen hat deshalb gerade ein ziemliches Problem. Nochmal, die Vereine im Lizenzfußball sind Unternehmen. Das einzelne Mitglied (Kapitaleigner!!!) hat dabei auf das operative Geschäft nur wenig Einfluss. Da ist zwischen dem Aktionär mit einer Aktie, dem GmbH-Gesellschafter mit einem Prozent Anteil am Stammkapital oder einem Vereinsmitglied kein Unterschied. Deren rechtliche Organe sind ausschließlich Haupt-, Gesellschafter- oder Mitgliederversammlung.

    Da hat sich uns doch einer als wirtschaftlich sachverständig dargestellt und darauf hingewiesen, dass mit all den Amateuren unter den Mitgliedern im allgemeinen und unter den Aufsichtsratsmitgliedern im besonderen, mit dem Club in der freien Wirtschaft kein Staat zu machen wäre. Und kommen solche komplett falschen Statements raus. Da wird locker ein Verein wie eine Kapitalgesellschaft beschrieben und dann wird auch noch behauptet, dass Vereinsmitglieder Kapitaleigner wären, aber im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft auch noch mit ihrem Privatvermögen haften würden.

    Zitat Woschdsubbn:
    Ich finde das sehr wohltuend, endlich einmal Hintergrundmeinungen und -infos über das besprochene Themenfeld “Werdschafd und Recht” zu erhalten. Mein Unterricht beim Dünzi ist einfach schon viel zu lange her. Und die kaufmännische Lehre war wohl nicht nachhaltig genug, ging meine Lehrfirma doch sehr bald völlig pleite und gehört jetzt zu einem dubiosen, türkischen Konzern.

    Ich fürchte Du musst auch weiterhin mit dem rudimentären Wissen der hier schreibenden auskommen, die Statements von Sportler 07 kannst Du in der Pfeife rauchen.

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  • Btw. hätte sportler 07 auch selbst darauf kommen können, dass es keine Haftung der Vereinsmitglieder bei Insolvenz geben kann, in den letzten Jahren sind schließlich viele Vereine in die Insolvenz gegangen und nie wurde auf das Privatvermögen der Mitglieder zurückgegriffen.

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  • Danke woschdsubbn, bin gerührt, schluchz!
    Belschanow: Was habe ich eigentlich zur Haftungsfrage beim FCN gesagt oder umschrieben? Bei Vereinen greift die sogenannte Organhaftung (d.h. es trifft bei Fehlverhalten Bader und Woy) und leztendlich das gesamte Vermögen des Vereins, soweit vorhanden – aber in Ausnahmefällen – wenn auch selten – kann es durchaus eine Durchgriffshaftung in das Privatvermögen des einzelnen Mitgliedes geben (vgl.einschlägige Kommentierungen zu Haftungsfragen bei juristischen Personen).
    Keine Angst, ich laufe nicht ständig mit erhobenem Zeigefinger, sarkastisch und ein bisschen provokant bin ich leider schon. Aber ich habe in meiner langjährigen Berufspraxis schon soviel Kapital- und Personengesellschaften und auch einige Vereine pleite gehen sehen(menschliche Tragödien und Leidenschaften, Morde,Selbstmorde, das ganze Programm), dass ich bei der Vermögens- und Kapitalsituation unseres FCN schon sehr nachdenklich bin.
    Als Anmerkung hierzu: Am 01. April 2016 muss der FCN den Anleihebetrag von 6 Mio.€ an die Kapitalgeber zurückzahlen. Wenn wir in 2015/16 ein weiteres Jahr in der zweiten Liga verbringen, könnte das schon ein Problem werden, oder? Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir aus dem laufenden Geschäftsbetrieb so eine Summe generieren. Man hat doch bisher in jedem Jahr Zweitligazugehörigkeit in der Vergangenheit Verluste geschrieben. Interessant dabei ist, dass man in § 10 der Anleihebedingungen bereits vorgesorgt hat, da steht:
    „Der Emittent ( also der glubb, der sich das Geld geliehen hat) ist berechtigt, jederzeit ohne Zustimmung der Anleihegläubiger (diejenigen, die das Geld gaben)weitere Schuldverschreibungen mit gleicher Ausstattung in der Weise zu begeben, dass sie mit diesen Schuldverschreibungen eine einheitliche Anleihe bilden und ihren Gesamtbetrag erhöhen“.
    Zur Erklärung, das ist so ähnlich wie bei Griechenland: Die alten Schulden werden mit neuen Schulden bezahlt. Oder jeden früh steht ein Dummer auf, man muss ihn bloß finden.
    Eine weiters Schmankerl ist die Zusammenarbeit des FCN mit dem internationalen Bankhaus Bodensee AG (IBB), mit diesem hat man bereits am 02.08.2005 einen Vertrag auf unbestimmte Zeit über den Verkauf und die Abtretung von Forderungen aus Werbe- und Sponsoringvertägen geschlossen – nicht billig das Ganze. Aber fall`s es mal klemmt.
    Und wir regen uns auf, wenn der Pino a Kisten haut und der Schäfer gegen Most am Freitag mit einem sauberen Abwurf das dritte Gegntor einleitet.
    Demnächst schreib ich mals was Erbauliches aus der glorreichen Fan-Vergangenheit, das ist alles so staubtrocken. Nicht`s für ungut.

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  • Hallo Armin bleib gelassen, warum gleich so persönlich? Ich habe eine Frage (????…) zu einer möglichen Nachschusspflicht in der Satzung des FCN aufgeworfen. Nicht mehr und nicht weniger. Und eine Durchgriffshaftung gibt es in Ausnahmefällen nunmal auch. Die Gerichte sind heute immer mehr geneigt im Sinne des Gläubigerschutzes zu entscheiden. Früher ließ sich manches noch mit „Versehen“ entschuldigen (Fahrlässigkeit wurde meistens milde bestraft), heute wird vieles sofort als Insolvenzverschleppung gewertet – für alle, die hier ständig einer weiteren Verschuldung das Wort reden.

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    • sportler 07

      Die Durchgriffshaftung findet aber maximal dann Anwendung, wenn vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten in Geschäftsdingen eines Mitgliedes vorliegt, das solltest Du auch wissen. Welches Mitglied kann in die Geschäfte des Clubs eingreifen? Die Durchgriffshaftung träfe im Club-Fall Bader und Woy, maximal noch AR-Mitglieder. Selbst wenn in einer e.V.-Satzung eine Haftung der Mitglieder stünde, wäre es noch sehr fraglich, ob diese gültig ist.
      Insofern muss ich belschanov schon Recht geben.

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    • sportler 07,

      soviel gute Geschichten kannst du gar nicht zum Besten geben, wie nach deiner Geisterfahrt hier im Blog nötig wären…

      Dein Verweis auf eine „nur“ gestellte Frage ist recht billig, denn du hast damit sehr bewusst Stimmung und Meinung gemacht. Am Ende strebst du einen AR-Posten an?

      Gut, dass Belschanov des Kaisers neue Kleider erkannt hat, auch wenn die Wortwahl etwas hart war – im Kern hat er ins Schwarze getroffen.
      Das waren Parolen. Niveauvoll formulierte Stammtischparolen.

      So gesehen vielleicht sogar Stoff für Belschanovs Tresen Geschichten…

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  • Puh, Haupsache ich muss für nix haften… St. Florian grüßt… @belschanov: „Immer schön den Beitrag zahlen und dann noch zur Kasse gebeten werden, wenn der Verein pleite ist. Auf diesen Gedanken muss man erst mal kommen“ – Staaten und Städte kommen sehr gerne auf diesen Gedanken 😁. Jedenfalls herzlichen Dank, sportler 07! Solche Einblicke in die Realität sind nicht unbedingt „schön“, aber doch sehr hilfreich, um das, was passiert, zu verstehen (a weng). Einblicke in die glorreiche Vergangenheit werden natürlich auch gerne genommen. Töffi schrob über einen Sieg in Freiburg – so was gab’s mal?!? Boah, geil!!!

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  • Servus an alle,
    bevor ich mich mit einigen Erinnerungen an die gute, alte Zeit aus dem Forum verabschiede, möchte ich doch noch etwas zu meiner Person preisgeben: Ich gehe seit 46 Jahren zum Glubb und bin seit 27 Jahren Mitglied. Bis vor kurzem war ich Geschäftsführer bei einer mittelfränkischen Einrichtung mit 22000 Mitgliedern. Meine Dipl.-Arbeit in BWL habe ich 1979 über die „Betrieblichen Grundfunktionen der Vereine im Lizenzfußball“ geschrieben. Aufgrund der zunehmenden Kommerzialisierung im Fußball hat man bereits damals die Meinung vertreten, dass das Vereinsrecht nicht für solche „Wirtschaftsunternehmen“ angemessen ist. Vereine, wie das Vereinsrecht sie vorsah/vorsieht, waren bis dato i.d.R. nicht wirtschaftlich und ohne Gewinnerzielungsabsicht (§ 21 BGB). Die rechtliche Zulässigkeit dieser Konstruktionen wird stark angezweifelt und immer wieder in juristischen Fachzeitschriften, wie dem Gewerbearchiv, diskutiert, deshalb auch meine Spitze zur Haftungsproblematik.Insbesndere durch Finanzbehörden, Sozialversicherungsträger und Arbeitsgerichte wurde inhaltlich gegen das System geklagt. Erstaunlich, dass das solange hält. Politisch wurde das Ganze offensichtlich toleriert, da z.B. im Falle von Insolvenzen fast nur Banken als Gläubiger betroffen waren und die die Kommunen Ausfälle bei den Stadionmieten auch nicht groß thematisierten. Die Selbstreinigung des Fuballs ist zwischenzeitlich Realität, wie zahlreiche Umfirmierungen in Kapitalgesellschaften belegen. Das, was beim Glubb am 30.09. abläuft, ist bald nur noch Folklore. Wenn man nicht handelt, verliert man weiter an Boden und verpasst den Anschluss. Wenn ich mir den AR bei Bayern München anschaue, was da für Netzwerke gebildet werden. Und bei uns? Ich wollte mit meinen Beiträgen ein bisschen aufrütteln und durchaus kontroverse Diskussionen entfachen. Erinnerungen an längst vergangene Zeiten folgen.

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  • Und um meinen vorherigen Beitrag, nach der nachholenden Lektüre der Beiträge der letzten drei Tage, vielleicht nochmal auf eine etwas allgemeinere Ebene zu heben: Wir sind doch auch hier bei CU schon mittendrin im AR-Wahlkampf – jedenfalls deute ich die für mich vermeintlich solide daher kommenden, aber in ihrer Angst-machenden Suggestion reichlich aberwitzigen Beiträge von Sportler 07 in diese Richtung…

    Vielleicht sollten wir dieses Thema auch von „uns“ aus – keine Ahnung, ob es ein „CU-Wir“ überhaupt gibt (vermutlich eher nicht, was auch gut so ist), viel offensiver angehen und ähnlich wie es die IG Zukunft mit Gömmel gemacht hat, alle (ich weiß, eine Heiden-Arbeit) möglichen Kandidaten über ihre Absichten/Vorstellungen/Konzepte befragen…

    Mir jedenfalls wäre es ein Gräuel, mit einem von UN94 (bzw. dessen Vertretern, vor denen der Vorstand teilweise schon jetzt seinen Kotau macht) und anderen „Traditionalisten“ dominierten AR in die nach dem Abstieg zur Unzeit ökonomisch ohnehin fragile Zukunft zu gehen…

    Gefragt sind jetzt sportlicher UND ökonomischer Sachverstand… sonst werden wir über kurz oder lange ein fränkisches Remake von „1860“ oder Schlimmeres erleben … Es mag Leute geben, die das wollen… mir persönlich reicht eine einzige Regionalliga-Tour für den Rest meines Lebens…

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  • Erinnerungen eines Glubberers an vergangene Zeiten:
    Früher, d.h. nach dem Abstieg 1969 besuchten wir fast alle Auswärtsspiele des FCN.Das war immer sehr lustig.Wir dachten ja, das dauert nur ein Jahr. Der Glubb spielte damals in solchen Metropolen wie Bürstadt, Rüsselsheim, Darmstadt, Hof, Reutlingen, Regensburg oder Heilbronn. Die Anreise erfolgte meistens mit dem Zug, wenn die Metropole einen Bahnhof hatte. Und mit einem Sonderzug der Reichsbahn, weil uns die anderen Fahrgäste nicht mochten. Gefühlte drei- bis fünftausend Fans, damals meistens nur Männer, weil nur Männer Fuballspiele besuchten, waren unterwegs. Für uns war das sehr teuer: 8 DM für Eintrittskarte, Zugfahrt,eine halben Kasten Vollbier, so hieß das damals, und ein Lunchpaket mit jeder Menge Plastiktüten wegen des Brechreizes beim Zugfahren. Die Bevölkerung in den Spielorten war sehr gastfreundlich. Die Geschäftsleute ließen die Rollos herunter und betrachteten uns aus sicherem Abstand, sie nahmen sich wirklich viel Zeit. Der Verdienstausfall war ihnen egal.Wir wurden immer von netten Herren des Fremdenverkehrsvereins abgeholt, sie waren alle grün angezogen, und zum Sportplatz begleitet. Die Spielstätten hießen Grüne Au, Volkspark oder einfach Stadion. Die Städte waren sehr überschaubar, eine Kirche, um die Ecke die Sparkasse, drei bis vier Gaststätten und der Sportplatz. In die Kneipen mussten wir nur, wenn wir mussten. Die Vornehmeren von uns wollten aber nicht ständig aus der Flasche trinken – Dosen gab es noch nicht -und baten den Wirt höflich um ein Glas. Das wollte der nicht und wurde böse. Dieses Mißverständnis führte manchmal dazu, dasss diese Supporters dann ihre Flaschen ärgerlich auf den Boden warfen. Das gefiel wiederum den Herren vom Fremdenverkehrsverein nicht, und darum wurden auch sie böse. Die Gastfreundschaft war aber so überwältigend, dass unsere Ärgerlichen das Spiel sogar im Fremdenverkehrsverein mit anhören durften. Direkte Fernsehübertragungen gab es noch nicht.
    Besonders lustig war es immer in Heilbronn. Dort hatten die Herren vom Fremdenverkehrsvrein sogar Pferde, die in Stuttgart auch. Ich meine, ich hätte bei Stuttgart 21 mein Pferd wieder erkannt. Richtige Freilandhaltung von Pferden, damals schon. Ich hatte vorher noch kein Pferd mit Reiter gesehen, nur bei Bonanza, in schwarz weiß.Bei uns gab es ja schon seit 1835 die Eisenbahn und später Straßenbahn oder zumindest den Omnibus.Wir sollten hinter den Pferden herlaufen, was aber nicht ganz einfach war, weil auch die Pferde dauernd mussten und ebenfalls nicht in die Gaststätten durften. Selber reiten wollten wir nicht.Doch die Gastfreundschaft in Heilbronn war übewältigend. Die nannten ihren Fußballplatz sogar Franken-Stadion. Wir waren gerührt, das war schön und wir haben uns gfreut. Wir haben dort auch immer gewonnen und wollten trotz der Gastfreundschaft schnell wieder heim und fieberten schon der Zugfahrt entgegen. Heilbronn war damals in etwa so aufregend wie Gera nach der Wende. Die Heimfahrt dauerte meistens wesentlich länger, weil damals Züge der Reichsbahn noch auf offener Strecke anhalten durften. Man konnte, wenn man musste, einfach die Notbremse ziehen und 5000 Fans durften austreten. Dabei sangen wir immer, wer nicht hüpft das ist ein Fürther ja, ja, ja, und das immer wieder bis der Druck weg war. Meine Damen sie müssen sich das so vorstellen wie bei Karstadt am Samstag vor der Damentoilette, nur ohne Gesang.Überhaupt wurde viel gesungen, z.B. ein Lied vom Westerwald, wo der Wind so kalt ist (ich glaube nicht, dass einer von uns damals schon in dem Wald war), ode von der Nana. Das ging so „Nananana hey, hey, hey“ Ich hab lange nicht gewusst, dass Nana kein Mädchen ist. Oder „Tod und Hass dem FCB“, dabei waren wir alle Pazifisten. Wer die Notbremse zog, sollte sich später melden und bekam von der Reichsbahn ein Anerkennungsschreiben. Das war wahrscheinlich billiger als Toiletten im Zug. Weil jeder so ein Anerkennungschreiben wollte, musssten wir oft halten. Das war alles immer sehr lustig. Feuerwerk und Biertrinken waren übrigens erlaubt. Mein Freund, ein Rechtsanwalt, hat mich am Wochenende mit seinen/unseren Erinnerungen über die Auswärtsspiele von der Depression des Abstieges, vom 1:5 und von dem ganzen Elend befreit. Es geht immer weiter sagte er, und wir sind immer wieder aufgestanden. Und noch vieles mehr, was halt so alte Männer reden, die den Glubb mehr lieben als alles andere. Unsere Mädels dürfen das aber nicht lesen. Man sieht aber auch, dass aus Fast-Hooligans (nicht alles so ernst nehmen,ihr wisst schon, wen ich meine…)kluge Juristen, tüchtige Kaufleute, geschickte Handwerker, IT´ler usw. werden können. Ach, ich hätte noch soviel zu erzählen.

    Und tschüß, bin dann mal weg.
    P.S. Ich glaube, wir steigen wieder auf.

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  • Manni der Libero
    Kaum zu fassen, hast Du was genommen? Glaubst Du wirklich, dass ein vernunftbegabter Mensch sich den AR beim Glubb antut?

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  • @sportler07… Martin Bader zu Gast bei Podiumsdiskussion
    Der Vorstand Sport & Öffentlichkeitsarbeit des 1. FCN spricht am Donnerstag, 11.09.14, im Rahmen der Gesprächsreihe „Weißt du noch, damals…!?“ über die Finanzen beim Club.
    Foto: Sportfoto Zink

    Am Donnerstag, 11.09.14, ist Martin Bader, Vorstand Sport & Öffentlichkeitsarbeit beim 1. FC Nürnberg, bei einer Podiumsdiskussion zu Gast. Im Rahmen der Gesprächsreihe „Weißt du noch, damals…!?“ der Deutschen Akademie für Fußballkultur wird der Club-Vorstand über die finanziellen Herausforderungen des Vereins in der zweiten Liga sprechen.

    Trotz gesunkener TV- und Sponsorengelder, peilt der 1. FC Nürnberg den Wiederaufstieg an. Über Chancen und Risiken dieses Unterfangens spricht Martin Bader u.a. mit Gerd Schmelzer, Präsident beim Club von 1983-1991.

    Eintritt ist frei

    Beginn der von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur organisierten Veranstaltung im südpunkt (Pillenreutherstr. 147, 90459 Nürnberg) ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Buchen Sie ihr VIP-Ticket beim Club

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  • Baders Vision: ohnen neues Stadion bleibt uns nur der Sparkurs.

    ….um am Ende genau da zu landen, wo uns die Vision 2000 hingebracht hat?

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