Lange Reden, kurzer Sinn

Um kurz nach drei Uhr Nachts verabschiedete der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Schramm die von in der Spitze 2016 übrig gebliebenen Mitglieder. Kommentar zur Jahreshauptversammlung 2014, die chaotisch begann und sachlich nüchtern endete.

Die Vorzeichen für die Jahreshauptversammlung hätten schlechter nicht sein können. Sportlich fast am Tabellenende der zweiten Liga angelangt, ein zerstrittener Aufsichtsrat, eine Opposition und das Bild eines Clubs der Selbstdarsteller. Ähnlich wie vor der Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni hatte man sich alles andere als sicher sein können, wie dieser Abend enden würde. Es schien zwischen „Kahlschlag mit der Sense“ und „Weiter So!“ alles möglich.

Am Ende blieb die Palastrevolution nicht nur aus, sie wurde schmetternd zurückgewiesen. Das klare Votum gegen Schamel und seine Mitstreiter zeigt, dass es einfach nicht reicht das Leitbild des 1. FC Nürnberg auf einen Flyer zu drucken und daraus ein „Programm“ aus Plattitüden wie „Einstudiertes attraktives Kombinationsspiel“ zu entwickeln. Die Chance die programmatischen Phrasen mit Leben zu erfüllen, vergaben alle vier Kandidaten des Teams „Pro Club 2020“ kläglich. Darüber hinaus gaben vor allem Schamels Mitstreiter ein jämmerliches Bild ab. Klaus Daedelow wurde von einem Mitglied durch wenige Interview-Zitate aus seiner Zeit als Chef der Stadionbetreibergesellschaft bloß gestellt. Klaus Kreutzer betonte seine guten Kontakte zu Politik und Wirtschaft, an sich nichts allzu Seltsames, allerdings begründete er sie aus seiner Zeit als Steuerfahnder heraus. Die Mehrheit der Anwesenden hatte dabei wahrscheinlich den Namen Hoeneß im Kopf. Michael Röhler schließlich erheiterte das Publikum dadurch, dass er bei seiner Rede auf und ab tigerte, dabei nur zu hören war, wenn seine Strecke ihn am Mikrophon vorbeiführte und dann Bader auch noch den Rauswurf von Hans Meyer vorwarf.

Ein schlagkräftiges und koordiniertes Team sieht anders aus. Das merkte man auch als Schamel seinem Teammitglied Kreutzer in Sachen Rechtsform des FCN widersprach. Kreutzer war noch gnadenlos und nahezu geschlossen vom Saal ausgebuht worden als er die Ausgliederung der Profiabteilung und ihre Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft gefordert hatte, Schamel betonte, dass er das nicht anstrebte. Der „Kren-König“ war sicherlich der am besten vorbereitete Teil des Oppositionsteams, doch immer, wenn es konkret hätte werden können, flüchtete er in Allgemeinplätze. Dies gipfelte in der Aussage „Der Club soll bis 2020 wieder ein führender Verein in der Bundesliga sein.“ Wie dieser Anflug von Größenwahn zu bewerktelligen sei, begründete Schamel immer wieder nur mit dem Verweis aufs Leitbild. Als er gebeten wurde die fünf „geheimen“ Unterstützer unter den Kandidaten zu nennen, blieb er stumm, wirkte dabei aber nicht wie jemand der die anderen schützen wollte, sondern wie ein Schulbub, der beim Flunkern erwischt worden war. Im Gesamtpaket zu wenig Substanz für einen Putschversuch.

Kein angenehmer Abend für Günther Koch

Das sahen auch die Mitglieder so: Kreutzer (122 Stimmen), Daedelow (87 Stimmen) und Röhler (25 Stimmen) fielen krachend durch. Schamel selbst schaffte es immerhin auf 440 Stimmen, was bedeutet, dass Schamel bei knapp 22% der Wählenden Zuspruch erhielt. Doch nicht nur die potentiellen Parteigänger Schamels, sondern auch der offene Unterstützer Günther Koch wurde metaphorisch geohrfeigt. Die Dringlichkeit des Antrags zur Abberufung von ihm wurde zwar abgelehnt, vielleicht auch weil ein Interview mit der BBC nach dem Champions-League Sieg der Bayern vor über einem Jahr nicht der Gradmesser sein kann, dennoch spricht das Ergebnis mit 830:940 Stimmen eine deutliche Sprache. Ein nicht zu unterschätzender Anteil der Mitglieder geht mit selbst inszenierten Pressekonferenzen, Rücktrittsforderungen an der Vorstand und Halbwahrheiten in Sachen Zutritt zu Krisensitzungen nicht konform. Wahrscheinlich wurde Koch sogar von der Ungeschickheit des Antragstellers gerettet, der zu sehr auf dem siebzehn Monate alten Video herumritt und zu wenig auf die Indiskretionen der letzten Woche Bezug nahm. Denn ein Video aus dem Mai 2013 begründet keine Dringlichkeit einer Sache, Aussagen vom vergangenen Donnerstag schon. Bei der Aussprache um den Antrag zeigte sich der Verein allerdings in Gänze von seiner schlechtesten Seite. Es war die Stunde der viel zitierten „Bierdimpfl“, in der Argumentationskette gegen Koch tauchten Banalitäten wie Unterstützung hinsichtlich Fürth bei der Relegation und Loben der Entwicklung des FC Augsburg auf. Leider war sich Koch nicht zu schade auf diese einzugehen und kokettierte damit, beim Franken-Derby trotz Verbots einen Club-Schal getragen zu haben.

Das Wahlergebnis an sich zeigte dann aber eben durchaus, dass die Mitglieder sich nicht zu leicht einfangen ließen. Mit Stefan Müller (1007 Stimmen), Dr. Thomas Grethlein (835 Stimmen), Mathias Zeck (704 Stimmen) als ordentliche Mitglieder für drei Jahre im ersten Wahlgang sowie Johannes Bisping (962 Stimmen) und Rainer Gömmel (734 Stimmen) als Ersatzmitglieder für zwei Jahre im zweiten Wahlgang wurden jene Kandidaten gewählt, die sich in ihren Reden für einen Ausgleich stark gemacht hatten, dafür, dass der FCN nicht in Lager gespalten werden sollte. Es waren jene Kandidaten, die mit Schuldzuweisungen und der Sicherheit alles besser machen zu können vorsichtig waren. Es waren auch diejenigen, die auf Frontalangriffe gegen den Vorstand verzichteten. Schamel nahm im Übrigen seine Niederlage laut eigenen Worten „sportlich“ und trat zur Wahl der Ersatzmitglieder erst gar nicht mehr an.

Sieht man sich die Stimmenanzahl an, dann kann man etwaige Verschwörungstheorien hinsichtlich der Lenkung der Aufsichtsratswahlen durch bestimmte Gruppen getrost ins Reich der Fabel verweisen. Von den viel beschworenen Ultras waren maximal 150 Vertreter im Saal, auch das Jubeln und Ausbuhen wurde – mit Ausnahme in der Frage der Rechtsform – nicht von dieser Gruppe initiiert. Auch sonst folgte das Verhalten während der Wahl keiner gesonderten Choreographie. Es ist richtig, dass es bisweilen arg polemisch und provinziell zuging. Das ist aber mehr der Struktur der Mitglieder geschuldet als einer klaren Blockbildung. Das Wahlergebnis zeigt vielmehr, dass die Mitglieder mehrheitlich einen Aufsichtsrat wünschen, der ökonomische Expertise in die Waagschale werfen kann. Seien es IHK-Kontakte (Bisping), Erfahrung als Personalchef und Aufsichtsrat (Grethlein), Kontakte durch die Tätigkeit als Motorsportvermarkter (Müller) oder Expertise als Sportökonom (Gömmel), es waren vor allem die wirtschaftlichen Faktoren, die ausschlaggebend waren. Hier lässt sich eine klare und logische Linie in den Entscheidungen der Mitglieder finden. Platz für Dolchstoßlegenden findet sich in dieser Linie nicht.

Der fünfte im Bunde, Matthias Zeck, war wahrscheinlich die überraschendste Wahl. Allein mit dem Recency-Effekt ist die Wahl des Letzten im Alphabet allerdings nicht zu erklären. Es war wahrscheinlich di Mischung aus Erfahrung als Vereinsboss in Bamberg und Betonung des Einenwollens des FCN, die überzeugte, eventuell auch die Tatsache, dass Zeck als „die andere Stimme Frankens“ ein Gegengewicht zu Günther Koch bilden könnte oder die sportliche Kompetenz (auf theoretisch-beobachtender Ebene). Klar ist jedoch auch ein reines „Weiter So!“ wurde von den Mitgliedern ebenso deutlich abgelehnt, das stellte die klare Abwahl von Klaus Schramm und Siegfried Schneider unter Beweis.

Ebenso zeigte dies sich beim Bericht von Martin Bader, der deutlich mehr Zwischenrufe und Unmutsbekundungen abbekam als in den vergangenen Jahren. Ein wenig deutete dies an, dass eine geordnete und planmäßigere Opposition eventuell durchaus Chancen gehabt hätte, auch wenn sich dies sicher nicht abschließend beurteilen lässt. Interessant war auch, dass Baders Rede inhaltlich viele der Vorwürfe der Schamel-Opposition aufgriff und zu widerlegen versuchte. Dies wirkte bisweilen äußerst befremdlich, weil dank einer Änderung der Tagesordnung die Wahlen zum Aufsichtsrat vor Baders Bericht vollzogen wurden und Schamel zu diesem Zeitpunkt schon gescheitert war. So wirkte seine rhetorisch wie gewohnt hervorragende Rede manchmal wie Schattenboxen gegen einen geschlagenen Gegner.

Wie Bader angekommen wäre, hätte er seine Rede nicht kurz nach Mitternacht gehalten, ist dagegen eine andere Frage. Es wären sicherlich noch mehr Mitglieder anwesend gewesen. Bereits der zweite Wahlgang hatte rund 800 Teilnehmer weniger gehabt. Es steht daher zu überlegen, ob eine insgesamt neun Stunden dauernde Veranstaltung wirklich an einem Wochentag abgehalten werden kann. Die Verlegung des Beginns auf den Vormittag eines spielfreien Samstags scheint wesentlich sinnvoller, auch im Sinne der Beteiligung möglichst vieler Mitglieder. Ein Vorhaben, an das sich der neue Aufsichtsratschef gerne wagen darf.

70 Gedanken zu „Lange Reden, kurzer Sinn

  • Ich entschuldige mich mal gleich für die dumme Frage, aber was ist eigentlich aus dem Antrag zur Briefwahl geworden? Hab ich den Punkt überlesen ?

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  • Der Antrag ist zurückgezogen worden. Es gab ganz am Ende einen Antrag, dass man zu dem Thema doch eine Mitgliederbefragung durchführen sollte, der ist aber abgewiesen worden.

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    • Florian Zenger:
      Der Antrag ist zurückgezogen worden. Es gab ganz am Ende einen Antrag, dass man zu dem Thema doch eine Mitgliederbefragung durchführen sollte, der ist aber abgewiesen worden.

      Danke für die Info, vielleicht ist es auch besser so. Wer weiß was bei so einer Briefwahl herausgekommen wäre.

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      • Holle,

        Na wär ja noch schöner,dann hätte ich ja bequem von der Couch aus wählen können-ohne hinfahren zu müssen,das geht ja wohl mal gar nicht!

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  • Unterm Strich sollte man nun eingestehen – unabhängig von der Personalie Bader, die ja nicht direkt zur Wahl stand – dass sich die Qualität des AR deutlich verbessert hat. So scheint es zumindest.

    Wenn man der NZ glauben darf, war sogar der Oberquerulant Kurzmann einigermaßen zufrieden, es heißt, er hätte seinen Antrag (3. Vorstand) auch deshalb zurückgezogen, weil ihm die AR Wahl zusagte.

    Wie auch immer, es scheint, dass die besten 5 Kandidaten Erfolg hatten. Die einzige Kontroverse könnte man jetzt führen, ob Schamel reingehört hätte, aber ich finde, er hat sich durch seine Luftnummer selbst disqualifiziert. Bemerkenswert auch, dass Schramm durchgefallen ist, der zuletzt auch keine gute Figur abgegeben hatte. Insofern wird es noch mal spannend, wer den Vorsitz übernimmt.

    Die Wahl ist durch, die Wogen geglättet, jetzt kann man sich endlich wieder auf Fußball konzentrieren. Das sollten auch alle Verschwörungstheoretiker annehmen und sich hinterfragen, ob diese Vorwürfe nicht haltlos sind. And now, enjoy the ride!

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    • Optimist: auch alle Verschwörungstheoretiker annehmen

      Das Substntiv „Verschwörungstheoretiker“ scheint mittlerweile zum inflationär gebrauchten, diffamierenden Schlagwort verkommen zu sein.

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    • Optimist

      Der Kurzmann wird mir auch immer sympathischer.
      Laut Woy hat dieser völlig unnötige Antrag von ihm dem Verein Mehrkosten von ca. €16.000.- beschert, weil er erst kurz vor Fristende einging. Offenbar ist diese Frist zu knapp bemessen, wodurch der Verein gezwungen ist, die Briefe an die Mitglieder schon vor Fristende abzuschicken. Man sollte daher bei der nächsten JHV einen Antrag auf Satzungsänderung einbringen, der den Termin für Anträge auf Satzungsänderung nach vorne verlegt, aber bitte nicht erst kurz vor knapp.

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  • Dank an alle, die so ausführlich berichtet haben und berichten und einem ein „als wäri dabei gwesn“-Gefühl vermitteln! Jetzt den Neuen einfach mal eine Chance geben, und vielleicht schaffe ich es ja am Freitag mal wieder nach Bochum.

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  • Gern geschehen. 🙂

    Muss sagen, dass es mir (trotz des einen oder anderen oder zahlreicheren Fremdschammoments) Spaß gemacht hat. Das war durchaus ein Erlebnis, auch wenn ich – im Gegensatz zu Stefan – nicht die volle Zeit ausgehalten habe.

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  • Eine bessere Beschreibung für Menschen, die trotz max. 150 anwesender Ultras davon sprechen, dass diese die Veranstaltung gelenkt hätten, gibt es halt leider nicht.

    Gestern hat sich (ob leider oder Gott sei Dank sei jedem selbst überlassen) eindrucksvoll gezeigt, dass Bader (warum auch immer, sei es wegen der schwachen Opposition, sei es wegen einer nicht ausreichenden Unzufriedenheit, sei es weil er ein guter Rhetoriker ist, etc.) eine strukturelle Mehrheit der Mitglieder hinter sich hat. Da irgendwelche Kollusion oder Absprachen zu sehen, ist – in unseren Augen – völlig an den Haaren herbeigezogen. Deshalb von mir auch die klare Positionierung in der Hinsicht.

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    • Florian Zenger:
      Eine bessere Beschreibung für Menschen, die trotz max. 150 anwesender Ultras davon sprechen, dass diese die Veranstaltung gelenkt hätten, gibt es halt leider nicht.

      im Grunde war es doch ein einzelnes Menschlein, das diese Formulierung hier gebrauchte. Nicht nur deshalb birgt die Formulierung ein gewisses Aggressionspotenzial, wie auch der von mir zitierte Abschnitt.

      Von der reinen Wortbedeutung her könnte ich den auch als oberlehrerhaft bezeichnen. Die Frage ist halt, ob ich es wirklich sollte. Ich tue es bewusst nicht, weil der Begriff eben ein Stück zu weit geht und benehme mich dabei selbst schon wieder oberlehrerhaft.

      Ein Teufelskreis. 🙂

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      • Nick, ich finde, das Kind beim Namen zu nennen birgt weniger Aggressionspotential als wüste unterstellende Spekulationen 😉

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      • Nick: im Grunde war es doch ein einzelnes Menschlein, das diese Formulierung hier gebrauchte.

        Die Theorie, dass die Vereinsführung mit Hilfe von organisierten Gruppen die Veranstaltung lenkt, kam ja leider von mehr Leuten. Das hat sich vorgestern als unhaltbar rausgestellt. Was nicht heißt, dass der Kurs hinsichtlich der UN mir persönlich nicht manchmal zu konfliktscheu ist.

        Aber in Wirklichkeit sagen wir das natürlich nur so deutlich, weil der Verein uns drum gebeten hat, Leute, die auf die Wahrheit gekommen sind zu diskreditieren, damit sie sich in Ruhe weiterverschwören können. 😀

        Mit Ober-Lehrer kann ich leben, „Ober-“ bedeutet als Beamter ja schließlich ne Gehaltsstufe höher. 😛

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        • Florian Zenger: Die Theorie, dass die Vereinsführung mit Hilfe von organisierten Gruppen die Veranstaltung lenkt, kam ja leider von mehr Leuten. Das hat sich vorgestern als unhaltbar rausgestellt. Was nicht heißt, dass der Kurs hinsichtlich der UN mir persönlich nicht manchmal zu konfliktscheu ist.

          Aber in Wirklichkeit sagen wir das natürlich nur so deutlich, weil der Verein uns drum gebeten hat, Leute, die auf die Wahrheit gekommen sind zu diskreditieren, damit sie sich in Ruhe weiterverschwören können.

          Mit Ober-Lehrer kann ich leben, “Ober-” bedeutet als Beamter ja schließlich ne Gehaltsstufe höher.

          Ich glaube ja, in Wirklichkeit war es Erich von Däniken, der hier schrieb.

          Konfliktscheu? Ich denke eher nicht. Was mich extrem störte, war die bewußt ausgelöste Eskalation, ohne Alternative benennen zu können. Meiner Meinung nach ging es ihnen nur um die Macht, den Verein fuhren sie dafür bewußt gegen die Wand.

          Für wie blöd haben sie die Vereinsmitglieder gehalten? Eine Vision, die aber leider geheim ist? Unterstützer, die anonym bleiben wollen?

          Ich habe in den neuen AR Vertrauen, dass er das Vergangene sachlich analysiert und die richtigen Schlüsse für die strategische Justierung der Vereins zieht.

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          • Alex

            Florian meinte wohl eher den Kurs der Vereinsführung gegenüber UN, und der ist zweifelsohne zu konfliktscheu.

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            • Claus:
              Alex

              Florian meinte wohl eher den Kurs der Vereinsführung gegenüber UN, und der ist zweifelsohne zu konfliktscheu.

              Habe achon so verstanden. Bezog mich auf den allgemeinen Vorwurf, die Mitglieder bewahren lieber das Alte als sich auf neue Ideen einzulassen.

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        • Florian Zenger: Die Theorie, dass die Vereinsführung mit Hilfe von organisierten Gruppen die Veranstaltung lenkt, kam ja leider von mehr Leuten.

          falls ich da auch dazu gehören sollte: Ich bezweifle, dass diese Veranstaltung irgendeinen Einfluss auf den Verein hat. Die organisierten Fans dürften aber abseits dieser Veranstaltung sehr großen Einfluss auf den Verein haben, denn anders kann ich es mir nicht erklären, dass man Ismael vor dem Lautern-Spiel mit einem neuem Saisonziel in die PK schickt, das 1:1 dem entspricht was die Ultras bereits nach der „Trikotaktion“ auf dem yabasta-blog gefordert hatten, zum Teil sogar mit den selben Formulierungen.

          Nachdem diese Gruppe sich ja anmaßt darüber zu entscheiden wer es wert ist dieses Trikot zu tragen, hoffe ich nur, dass die Personalentscheidungen der letzten Woche nicht von ihnen veranlasst wurden.

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    • Florian Zenger: Eine bessere Beschreibung für Menschen, die trotz max. 150 anwesender Ultras davon sprechen, dass diese die Veranstaltung gelenkt hätten, gibt es halt leider nicht

      Florian, wen spricht du an?

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  • Was haben denn solche AR für Privilegien beim FCN ?
    Spiele kostenlos ?
    Vip und Essen und Trinken ?
    Privatparkplatz vorm Stadion ?
    Und vieles mehr ?
    Klärt mich doch bitte mal auf…..
    Danke

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  • Danke für den Bericht.

    Bin froh das es nicht zum großen Knall kam… typisch Fan hoffe ich dass alles gut wird.
    Die Rolle von WW würde mich dann aber fovh interesieren

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  • Das es für Bader nach allem zu keinen Konsequenzen führt, ist nach wie vor nicht zu fassen…

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    • Chlodwig:
      Das es für Bader nach allem zu keinen Konsequenzen führt, ist nach wie vor nicht zu fassen…

      Ja, das ist schon auch traurig, aber es ist halt einfach auch nicht die Aufgabe, einer Mitgliederversammlung!

      Siehe folgende Auszüge aus der Vereinssatzung:

      http://www.fcn.de/fileadmin/fcn/red/downloads/PDF-Dateien/Vereinssatzung.pdf

      xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
      Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
      a) Entgegennahme der Rechenschaftsberichte einschließlich
      des Finanzberichts des Vorstands;
      b) Entgegennahme des Berichts des Aufsichtsrats;
      c) Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats;
      d) Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats auf Vorschlag des
      Wahlausschusses;
      e) Vorbehaltlich des § 19 Abs. 4, die Wahl der Delegierten
      für die Delegiertenversammlung im Dachverein gemäß
      der Satzung des Dachvereins auf Vorschlag des Wahlausschusses;
      f) Wahl der Mitglieder des Wahlausschusses;
      g) Abberufung der Mitglieder des Aufsichtsrats und des
      Wahlausschusses sowie, vorbehaltlich des § 19 Abs. 4, der
      Delegierten zum Dachverein jeweils aus wichtigem Grund;
      h) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der außerordentlichen Beiträge auf Vorschlag des Aufsichtsrats;
      i) Erlass und Änderung der Beitragsordnung, der Ehrungsordnung, der Geschäftsordnung für die Mitgliederversammlung und der Wahlordnung;
      j)Satzungsänderungen;
      k)Auflösung des Vereins.
      XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
      Der Aufsichtsrat ist zuständig für:
      a) die Bestellung und die Abberufung von
      Vorstandmitgliedern
      XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

      Danke, daß ich bei der Live-Sendung „Jetz red i“ aus der Frankenhalle dabei sein durfte.

      @Teo: Schön, daß Du wieder gut heimgekommen bist! 🙂

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    • Chlodwig:
      Das es für Bader nach allem zu keinen Konsequenzen führt, ist nach wie vor nicht zu fassen…

      Das würde ich so nicht sagen. Ich glaube, der AR ist mündiger und kritischer geworden. Dass man Bader besser auf die Finger sehen will zeigt auch die Abwahl der zwei nibelungentreuen ex-Mitglieder Schramm und Schneider. Ich glaube, der ganz große Schnitt war gar nicht nötig, die Ertüchtigung des AR wird uns künftig helfen. Auch MB wirds da schwerer haben…

      Das gute an der Wahl ist, dass sie nicht durch Bader rein oder raus definiert wurde, sondern scheinbar tatsächlich durch Sachfragen und suggerierte Kompetenz. Ob es auch echte Kompetenz ist, wird sich zeigen….

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  • Der Club soll bis 2020 wieder eine Führungsposition in der 1. Liga einnehmen. Was soll denn da Größenwahn sein? Es muss eine Zielsetzung sein. Immer dieser Minimalismus beim Club. Wenn ich sage, bis 2020 müssen wir in der Championsleague spielen, dann ist das eher Größenwahn. Eine gute Mannschaft bis 2020 in der 1. Liga ist doch selbstverständlich und nicht übertrieben.

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    • Hans

      Was genau betrachtest Du als „Führungsposition in der 1. Liga“? Für mich ist das ganz klar CL-Teilnahme.

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      • Claus,

        Dazu zähle ich die Plätze 1-6, das erste Drittel der Liga. Der Club muss einfach den Anspruch haben, international zu spielen, das heisst zumindest der 6. Platz. Der Anspruch einer Fahrstuhlmannschaft ist da immer ein Misserfolg für einen Verein mit einer solchen Tradition. Wenn Fürth eine Fahrstuhlmannschaft wird, so ist das als Erfolg zu bewerten. Wolfsburg oder Leverkusen gehören für mich nicht dazu. Die sind nur künstlich erzeugte Vereine, die mit Lobbykonzernen finaziell aufgeputscht den anderen Vereinen die Plätze wegnehmen.

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        • Hans

          Von Platz 5 und 6 ist es nur ein Katzensprung nach 3 und 4, da sehe ich jetzt keinen allzugroßen substantiellen Unterschied. Bei Dir ist der Unterschied zwischen „Realismus“ und Größenwahn doch sehr eng gefasst. Wenn man die Worte „führende Position“ auf die Goldwaage legt, dann gibt es genaugenommen nur eine Platzierung, die in Frage käme.
          Nicht dass ich da etwas Prinzipielles dagegen hätte, aber Realismus sieht anders aus.

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          • Claus,

            Claus,

            Siehst Du, das ist der Minimalismus, mit dem viele Clubfans schon seit langer Zeit zufrieden sind. Das ist auch mit die Ursache, warum wir jetzt da stehen, wo wir jetzt sind. Das Ziel war immer, hauptsache nicht absteigen. Obwohl aber der 6. Platz realisierbar war. Vor 2 1/2 Jahren war der Klassenerhalt geschafft, trotzdem hatte man noch die Möglichkeit, diesen 6. Platz zu erreichen. Man hat die Zielsetztung darauf zu locker genommen und die Chance verschenkt. Ein Jahr später kam dann der freie Fall. Welcher Trainer und Spieler hat denn da Lust, hier einzusteigen? Wie wars damals mit Kaiserslautern. Die sind aufgestiegen und wurden im selben Jahr Deutscher Meister. Das zweite Beispiel ist Augsburg. Da ist ein echter Wille da und das Ziel ist der 6.Platz. Obwohl man das nicht öffentlich zugibt.

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  • Das Zitat lautet „führender Verein in der Bundesliga.“ Wie viele führende Vereine gibt’s denn in der Bundesliga? Bayern, Dortmund. Schalke? Leverkusen? Glauben, dass man als FCN in die Reihe eindringen kann, ist Größenwahn. Erst recht wenn man dann betont die Rechtsform nicht ändern zu wollen.

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    • Florian Zenger,

      Selbst mit einer geänderten Form-gegen die ich nicht grundsätzlich bin-ist dieser Anspruch ,naja, gewagt.Problem ist auch nicht das als Traum zu haben,als Ersatz für ein Programm ist es etwas wenig.
      Jeder Verein der kleineren Kategorie-also kein Bayern,Schalke,Leverkusen,Dortmund,Wolfsburg,Gladbach,Stuttgart,HSV- der in letzter Zeit hoch kam oder den Club überholt hat,hätte eine Strategie, oder ein Alleinstellungsmerkmal.Das was der Club seit längerem versucht ist das Nachmachen oder Nachholen von strukturellen Defiziten.
      Freiburg hätte in der Kombi Stöcker/Finke früh den Ausbildungsverein
      Mainz die Kombi Strunz und Haidel-gute politische Und mediale Kontakte plus Klopp
      Augsburg Präsi und gute Trainer
      Liste kann ergänzt werden
      Was alle eint ist das Selbstverständnis das es auch schief gehen kann,was bedauerlich wäre,aber kein Beinbruch-und nicht zur Ablösung der ursprünglichen Idee führen darf.

      Allein das ist beim Club schon mal anders-sportlicher Abstieg führt regelmäßig zu internen Verwerfungen.
      Kontinuierliche Arbeit findet deshalb nicht statt.Die sportliche Not führt regelmäßig zu Grundsatzdiskussionen und in Fragestellung der bereits geleisteten Arbeit

      Das beim Club noch nicht die Strategie gefunden wurde,das erfolgsversprechende Alleinstellungsmerkmal,die Idee, die unabhängig von finanzieller Unterlegenheit, das hat sicherlich viele Gründe-
      Einer ist der oben beschriebene,ein anderer ist sicherlich der Nachteil nicht schon längst ein solches gefunden zu haben und deshalb den ,von anderen gesetzten Trends,hinterher zu laufen

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    • Florian Zenger:
      Das Zitat lautet “führender Verein in der Bundesliga.” Wie viele führende Vereine gibt’s denn in der Bundesliga? Bayern, Dortmund. Schalke? Leverkusen? Glauben, dass man als FCN in die Reihe eindringen kann, ist Größenwahn. Erst recht wenn man dann betont die Rechtsform nicht ändern zu wollen.

      Noch dazu wenn man dieses Ziel nur auslobt, aber als einzigen „Plan“ hierzu sich immer wieder auf das Leitbild beruft. Im übrigen ist „Leitbild“ für mich jetzt schon das Glubb-Unwort des Jahres! 😉

      Vielen Dank nochmals für die hervorragende Berichterstattung, auch über Twitter! Normal wäre ich vor Ort gewesen, konnte aber wegen eines eingeklemmten Nervs leider nicht meine Couch verlassen…

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    • Florian Zenger:
      Das Zitat lautet “führender Verein in der Bundesliga.” Wie viele führende Vereine gibt’s denn in der Bundesliga? Bayern, Dortmund. Schalke? Leverkusen? Glauben, dass man als FCN in die Reihe eindringen kann, ist Größenwahn. Erst recht wenn man dann betont die Rechtsform nicht ändern zu wollen.

      Und deshalb vergleichen wir uns so gerne mit den erfolgreicheren „Fürthoiden“, die ihren Weg schon gegangen sind, wie Augsburg, Freiburg oder Mainz. Aber die Voraussetzungen sind doch ganz andere, dazu muss man sich nur mal die Titelliste auf dem Briefkopf solcher Vereine ansehen. Dem Club sitzt sein Stuhlfauth im Hinterkopf, und deshalb träumen doch alle davon, dass Jenö Konrad recht behält:
      „Der Club war der Erste und muss der Erste werden.“
      Deshalb werden wir nie Maiburg oder Freinz, und den Vergleich kann man sich schenken.

      Freilich ist dieser Traum im Moment kaum realisierbar. Zu festgefügte Verhältnisse, zu unprofessionelle und provinzielle Strukturen – so wird das nix. Aber das lässt sich mittel- bis langfristig ändern – man muss es nur wollen!
      Dann gibt es sicher noch Luft nach oben – wie weit, müsste man sehen. Vor 10 Jahren hätte man Dortmund auch nicht neben Bayern gesetzt und einen Punkt dahinter gemacht …

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    • Florian Zenger,

      Gerade deshalb, weil wir schon in einigen Bereichen „hinterhinken“, im wahrsten Sinne des Wortes, wäre es dringendst nötig, eine Kapitalgesellschaft zu bilden bzw. eine Ausgliederung der Fussballabteilung. Aber entweder sind die maßgebenden Leute in den Gremien zu bequem
      oder haben kein Interesse, aber nur durch diese Dinge werden wir wieder stark konkurrenzfähig auch mal zu den o.g. Vereinen). Das müßte jedem klar sein, wenn derzeit Vereine wie Paderborn, Heidenheim, Augsburg oder Freiburg uns überholten.
      Muß doch mal langsam jemand kapieren, auch wenn Franken ja meist etwas länger brauchen, als andere……..
      Oder mal als Zwischenetappe einen bekannten Sponsor an Land ziehen.
      Diese Möbelfirma mit den 11 festangestellten Mitarbeitern in der BRD, das ist doch lächerlich?!
      Leipzig kommt aus der dritten Liga und hat einen großen Investor und der 9-malige deutsche Meister gurkt im deutschen Profi-Fussball den ANDEREN HINTERHER.
      Immerhin gibt’s dann noch Beifall von den Mitgliedern auf der Jahresversammlung.

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  • xxandl, da bin ich ja sogar bei Dir, der Einfluss mancher Gruppen an sich ist höher als angemessen. Mir ging’s wirklich nur um JHV.

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  • xxandl, da bin ich ja sogar bei Dir, der Einfluss mancher Gruppen an sich ist höher als angemessen. Mir ging’s wirklich nur um JHV.

    Ach und das ist keine Verschwörungstheorie?

    Im übrigen muss man als straff organisierte Gruppe keinesfalls die Mehrheit in einer Versammlung stellen um maßgeblichen Einfluss auszuüben.

    Für mich ist es keine Verschwörungstheorie, wenn man schreibt, dass der Vorstand gemeinsame Sache mit den Ultras macht. Wenn ich mir allein die Reaktion auf die DLF-Strafe nach dem Derby ansehe. Da wird durch das Verhalten des Vereins die Strafe der DLF konterkariert, was sollen die Täter denn dann anderes denken, als dass sie mit ihren Aktionen nur den Willen des Vereins ausführen und dieser seinen eigentlichen Willen nur leider nicht artikulieren kann.

    Damit lädt man diese Täter förmlich ein genau das wieder zu tun und schadet damit dem Club, sowohl beim Image als auch finanziell.

    Genauso verwunderlich finde ich die Tatsache, dass ein Martin Bader sofort in die Kurve gelaufen kommt, wenn ein paar Ultras rufen wir haben die Schnauze voll. Umgekehrt ist aber weder ein MB noch ein WW da, wenn die Spieler gezwungen werden ihre Trikots abzugeben. Ob diese Demutsgeste vorher vielleicht sogar mit Bader abgesprochen war, als emotionales Entgegenkommen? Dafür spricht, dass Wolf die Spieler in Karlsruhe dezidiert in die Kurve getrieben hat.

    Tut mir leid, für mich sind das zu viele Indizien, als dass das alles nur Zufall sein kann. Ich finde unser Vorstand hat sich da auf eine unheilige Allianz eingelassen.

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  • Armin, das sind für mich zwei getrennte Vorgänge. Die JHV war definitiv nicht gesteuert. Die >150 Ultras saßen in ner Ecke haben auch nicht mehr oder weniger gebuht als die anderen (außer bei der Ausgliederung), haben auch nicht mehr oder weniger Fragen gestellt als die anderen und waren auch nicht diejenigen, die da negativ auffielen. Das ist einfach definitiv ins Reich der Fabel zu verweisen.

    Das andere ist die generelle Kooperation der Vereinsführung mit den organisierten Fans. Die seh ich durchaus auch kritisch, gerade weil ich da Sachen gehört hab (die ich noch recherchiere und verifizieren will, bevor ich sie veröffentliche).

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    • Florian Zenger: Armin, das sind für mich zwei getrennte Vorgänge. Die JHV war definitiv nicht gesteuert. Die >150 Ultras saßen in ner Ecke haben auch nicht mehr oder weniger gebuht als die anderen (außer bei der Ausgliederung), haben auch nicht mehr oder weniger Fragen gestellt als die anderen und waren auch nicht diejenigen, die da negativ auffielen..

      Sorry, da muss ich wiedersprechen, das wirklich peinliche „Schaalgate“ um GK und diese total bescheuerten „rethorischen“ (kindischen)Fragen im Stile eines Kreuzverhöres vor einem U.S. Gericht kamen fast ausschließlich aus der ULTRA Ecke.

      Mir sind die ULTRAS nach der Trikot-Aktion mittlerweile sehr unsymphatisch geworden. Man kann wirklich das Gefühl bekommen, dass ihnen der sportliche Erfolg relativ egal ist.

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      • <blockquote cite="comment-121194"

        Mir sind die ULTRAS nach der Trikot-Aktion mittlerweile sehr unsymphatisch geworden. Man kann wirklich das Gefühl bekommen, dass ihnen der sportliche Erfolg relativ egal ist.

        Das mit den Trikots ging ja gar nicht. Was ist eigentlich mit dem „Überfall“ auf den Journalisten?
        Ausserdem einen Günther Koch so zu behandeln und anzugreifen ist auch nur peinlich. Fremdschaemmoment oberster Güte.

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        • dday:

          Das mit den Trikots ging ja gar nicht. Was ist eigentlich mit dem “Überfall” auf den Journalisten?

          der ging auch gar nicht. 😉

          Vor 30 Jahren hätte man allerdings eher weniger von Raub als von Sachbeschädigung gesprochen. Denn den Halbstarken ging es ja offensichtlich nicht um eine Speicherkarte sondern darum, daß keine Fotos von ihnen veröffentlicht werden.

          Wenn man zuviel Super-RTL kuckt, dann weiß man halt, wie man sich da zu verhalten hat…

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        • dday:
          Ausserdem einen Günther Koch so zu behandeln und anzugreifen ist auch nur peinlich. Fremdschaemmoment oberster Güte.

          Wenn ich mich fremdschämen sollte dann höchstens wegen Koch!

          Der Bayernschal bei seinem Auftritt als „ugly german“ für die BBC mag Schnee von gestern, ne lässliche Sünde sein und die Angelegenheit provinziell und lächerlich. Nicht vergessen er ist der Auslöser …

          ABER das Kerbholz dieses Herren ist derart übervoll, daß kaum mehr Platz zum reinschnitzen bleibt.

          Er IST bekennender Bayern-Fan und reibt einem das auch als Repräsentant eines (des zweithöchsten?) Glub-Gremiums unter die Nase. Er wollte ein gemeinsames Stadion mit Fürth bauen, hat gar eine Fusion beider Vereine angeregt. Jahrelang hat er die Glub-Führung aus seinem Block heraus auf übelstem „Niveau“ attackiert und den Verein, Fans und einzelne Gruppierungen durch den Kakao getunkt.
          Vereinsschädigende Interviews, insbesondere aber nicht nur das kürzliche Parkplatzinterview/Pressekonferenz in eigener „Revoluzzersache“. Das Ereignis davor als Koch zwei Tage lang am Valznerweier in mitteilungsfreudigen Aktionismus verfiel war die Verbeek-Entlassung.
          Sein Abstecher in die Politik ist legendär: Das blaue vom Himmel versprechen und dann nicht mal das Mandat antreten. Im Aufsichtrat nahm er darauf Bezug und verkündete er habe seine Lektion gelernt, er sei gewählt und bleibe.
          Na ich bin mal böse und sehs andersrum: Wer seine Aufgaben in einem solchen Gremium interpretiert wie er (ich nenns mal jounalistisch/öffentlichkeits bezogen) und mit demokratischer Mehrheitsbeschaffung derart auf Kriegsfuß steht, daß er 2 zu 7 untergeht, der sollte seinen Hut nehmen und hat damals wohl richtig entschieden.
          Wenn er dann seine weitere konstruktive und loyale Mitarbeit verkündet um bald darauf … siehe Interviews oben …
          Eine ernsthafte Recherche könnte noch mehr bringen.

          Was muss man noch tun für die Vereinsschädigung?
          Eine Abberufung Kochs wäre nötig und überfällig – womöglich haben ihn tatsächlich Polemik und Ungeschick des Antrags gerettet.

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          • saebelbein: Womöglich haben ihn tatsächlich Polemik und Ungeschick des Antrags gerettet.

            Da geh ich sogar von aus. Die Bekanntgabe des Antrags ist noch fast geschlossen mit Jubel bedacht worden, sobald es dann an die Begründung ging wurde der Zuspruch sekündlich geringer. Das lag offensichtlich auch daran, dass viele der Wortmeldungen nicht verstanden haben (oder verstehen wollten), dass zunächst die Dringlichkeit festzustellen ist und da dann mit dem Video zu argumentieren, das 17 Monate alt ist, macht wenig bis keinen Sinn.

            Hätte man (zusätzlich rhetorisch geschickter als der Antragsteller) auf das Interview verwiesen, ihn dann auch noch gefragt, ob er denn wirklich ausgesperrt war (was er ja in der Aussprache um Schramm verneinte) und ihn damit der Lüge im Interview überführt, man hätte wahrscheinlich den Dringlichkeitsantrag durchgebracht.

            Ob man das jetzt dann gut gefunden hätte, ist noch mal ne andere Frage. 😉

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            • Florian Zenger,

              Jetzt mal ganz ehrlich – haben wir keine anderen Probleme?
              Macht sich eigentlich irgend jemand mal Gedanken wie so eine Aktion nach aussen wirkt?
              Es ist eine Frage der Art und Weise wie dieser Antrag vorgebracht wurde und das war unterirdisch.
              Das Gesamtbild, dass unter anderem durch Aktionen wie „Einem Jounalisten Notizen und Speicherkarte abnehmen“ „Trikots einkassieren“, „Pyro“, „Feuerlöscherwurf“… usw.entsteht ist extrem vereinsschädigend, sprich kostet Mitglieder, Geld und schreckt Sponsoren und Personal nachhaltig ab.

              Klar war das Verhalten von GK mehr als unglücklich, aber muss man das in dieser Form anlässlich einer JHV vor der versammelten Presse ausbreiten?

              Manchmal könnte man glauben in der Satzung steht:
              „Dass der Glub a Depp ist, ist als Claim der Marke FCN zu verstehen. Es ist daran zu arbeiten, dass dieses Image bundesweit durch Wort und Tat verfestigt wird“

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            • Florian Zenger: Hätte man (zusätzlich rhetorisch geschickter als der Antragsteller) auf das Interview verwiesen, ihn dann auch noch gefragt, ob er denn wirklich ausgesperrt war (was er ja in der Aussprache um Schramm verneinte) und ihn damit der Lüge im Interview überführt, man hätte wahrscheinlich den Dringlichkeitsantrag durchgebracht.

              LÜGE? Vorsicht!
              Wohl kaum.
              Hör’s Dir nochmal an…

              Er hat es von sich aus gerade gerückt – ver-rückt hat es samt Interpretation die Presse.

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  • Naja, ich hab mir nicht den „Ultra-Ausweis“ zeigen lassen. Aber sowohl die Kleidung als auch der Sitzplatz des/der Fragesteller im entsprechenden Block links auf der Tribüne waren schon eindeutig.

    Ich selbst war ca. 5 Meter entfernt gesessen und konnte sehen wo die Herren herkammen und wo sie wieder Platz genommen haben.

    Letztendlich habe ich natürlich keinen Berweis – wie sollte der auch aussehen.

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  • „Problem“ ist ja, dass wir beim Antragssteller die Persönlichkeitsrechte derart wahren müssen, dass wir Namen, etc. nicht nennen können. Aber, das darf ich denk ich sagen, den hätte ich jetzt ganz woanders verortet. Und bei „Schalgate“ ham sich alle net mit Ruhm bekleckert, das war keine einzelne Gruppe. Das war einfach Provinzposse vom Feinsten.

    Die Fragesteller kamen schon auch aus anderen Reihen und z.B. an der „Entzauberung“ Daedelows durch das „Kreuzverhör“ kann ich jetzt nichts negatives finden. Gab natürlich auch peinliche Fragen oder Aktionen wie die Profilneurotikergeschichte oder die Sache mit den Klugen Köpfen.

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    • Florian Zenger: Aber, das darf ich denk ich sagen, den hätte ich jetzt ganz woanders verortet

      Korrekt. (Beweisführung nicht möglich)

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  • Ich find die Frage, ob ein Aufsichtsrat, der (wahrscheinlich) gegen die Geschäftsordnung des Gremiums verstößt, indem er ohne Auftrag mit der Presse redet, in dem Interview anscheinend lügt und damit erhebliche Unruhe in den Verein trägt, muss sich den Gegenwind gefallen lassen. Darüber hätte man in meinen Augen zumindest diskutieren können, auch um an den Rest der Herren ein Zeichen zu senden: „Wenn ihr nach außen Chaos zeigt, dann greifen wir ein.“

    Was ich genauso sehe, ist die blöde Schal-Geschichte. Ganz ehrlich, das ist mir völlig egal. Die Zeit in der ich da dogmatisch war, ist lang vorbei. Ich geh inzwischen sogar mal nach Fürth, um mir n Spiel anzusehen (allerdings schrei ich net für Fürth, soweit geht’s net :D).

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    • Florian Zenger,

      Mir ist der Schal auch vollkommen egal, aber das was daraus Deutschlandweit in der überregionalen Presse gemacht wurde…inkl. der Schamel-Nummer und den anderen Vorfällen der letzten Wochen lässt unseren Verein natürlich extrem blöd dastehen.

      Wie ich bereits geschrieben hatte – für mich war die JHV und ihr Verlauf ein klares Zeichen. Diese Struktur macht so keinen Sinn mehr.

      Es ist einfach so enttäuschend zu sehen wie es ständig bergab geht, nicht nur sportlich. Dabei wollen wir doch alle nur endlich wieder Erfolge sehen. Mal in der BL im oberen Drittel mitspielen, im Pokal weiterkommen, zum Ende der Saison die Hoffnung hegen mal wieder auf europäischer Ebene spielen zu können/dürfen (wenn auch nur kurz).

      Aber so wie sich der Verein im Moment auf nahezu allen Ebenen darstellt wird man das wohl auf längere Zeit vergessen können.

      Was uns bleibt ist Ärger, Streit, beschissene Spiele, Zittern um den Klassenerhalt und die Tatsache das gute Spieler bei sich bietender Gelegenheit den Verein verlassen. Ohne fränkisches Gemüt kann man das gar nicht aushalten und bereits Kerner`s Nachbarn hatten damals eine Theraphie empfohlen (-;

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      • Frank:
        Wie ich bereits geschrieben hatte – für mich war die JHV und ihr Verlauf ein klares Zeichen. Diese Struktur macht so keinen Sinn mehr.

        Kommt drauf an, was Du mit Struktur meinst. Ne Ausgliederung und Umwandlung in ne Kapitalgesellschaft halte ich nicht unbedingt für nötig. Ne Satzungsänderung, die ne JHV weniger nach Kleingartenverein aussehen lässt, würd mir erstmal reichen.

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        • Ja, das wäre schonmal ein erster Schritt und ohne diesen brauchen wir über eine Ausgliederung auch gar nicht nachdenken. Ich bezweifle dass wir in der momentanen Verfassung einen Interessenten finden der sich über eine Bandenwerbung hinaus finanziell einbringen würde.

          Dabei wärs mir echt egal ob „Kolb`s Laugenbrezen“ oder „Lebkuchen Schmidt“ einsteigt, solange dabei am Ende wieder ein sportlicher Erfolg mit mehr Professionalität steht und man, wenn man sich als Clubberer outet, nicht mehr diese mitleidigen Blicke oder Hohn und Spott ertragen muss.

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  • Womöglich haben ihn tatsächlich Polemik und Ungeschick des Antrags gerettet.

    Das gleiche lässt sich umgekehrt auch über Bader sagen, Kochs Alleingänge und Schamels Ankündigung der Ausgliederung haben wohl dazu geführt, dass sich die Mehrheit wieder hinter Bader geschart hat. Aber das ist jetzt sowieso nur noch leeres Stroh gedroschen.

    Morgen geht es nach Bochum, da werden wir sehen wohin die Reise der Mannschaft geht, eine weitere Verbesserung der Spielanlage aus dem Kaiserslauternspiel und ähnliches Engagement oder Düsseldorf reloaded.

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  • Kommt drauf an, was Du mit Struktur meinst. Ne Ausgliederung und Umwandlung in ne Kapitalgesellschaft halte ich nicht unbedingt für nötig. Ne Satzungsänderung, die ne JHV weniger nach Kleingartenverein aussehen lässt, würd mir erstmal reichen.

    Da es für einen Verein gesetzliche Vorgaben bezüglich der Mitgliederversammlung gibt und unsere Mitglieder per se keine anderen sind als im Kleingartenverein, nur mehr, wird das ein Traum bleiben.

    Und es hilft auch nicht, dass wir mehr Geld bekommen. Machen wir uns nichts vor, wir benötigen jetzt die Ausgliederung der Profiabteilung, dass wir, wenn es uns mal sportlich besser geht einen Investor an den Verein binden können, der viel Geld mitbringt.

    Wenn man das machen will, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, dann bekommt man kein Geld, siehe 1860, die sich zum schlechtesten Zeitpunkt an den Investor verkaufen mussten.

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    • Armin,

      100% Zustimmung – da müssen jetzt die Weichen gestellt werden um in der Zukunft in der Lage zu sein, sich aus einer Position der Stärke heraus, einen Investoren suchen zu können.

      Aber wie soll man mit dem Anliegen – Ausgliederung – weiterkommen? Soweit ich weiß geht es ja nur über eine Abstimmung anl. einer HV und die notwendigen 2/3 Merheit ist dabei nicht zu erzielen.

      Gibt es noch andere Möglichkeiten?

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    • Armin, Schamel hat ja genau die Ausgliederung nicht angekündigt, sondern nur Kreutzer. Also Schamel und eines seiner Teammitglieder haben sich widersprochen in ner Kernfrage, auch das ist kein blendendes Bild gewesen. Aber dass Bader von der Schwäche der Gegner profitiert hat, ist – denk ich – kein Geheimnis.

      Armin: Da es für einen Verein gesetzliche Vorgaben bezüglich der Mitgliederversammlung gibt und unsere Mitglieder per se keine anderen sind als im Kleingartenverein, nur mehr, wird das ein Traum bleiben.

      Gibt schon Möglichkeiten, den Verein anders zu strukturieren. Wie viel Macht eine JHV haben muss, ist ja nicht gesetzlich geregelt, sondern AFAIK nur, dass es eine geben muss.

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  • Is missverständlich formuliert, sorry, der Konjunktiv im „Hätte“ bezieht sich drauf, dass man ihn bei Nachfrage der Lüge überführen hätte können, nicht, dass es schon passiert ist. Das ist einfach ne Vermutung meinerseits, dass man ihn da überführen hätte können. Passiert isses in der JHV nicht, das würd ich nicht behaupten, wenn ich das Interview nicht verbatim vor mir habe.

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    • Florian Zenger,

      ne, so mein ich das gar nicht. ICh war doch auch dort – und sooo spitzfindig…da reden wir ja alle bald nur noch im Konjunktiv.

      Er hat im Interview nichts davon gesagt, dass er nicht hinein durfte, NUR dass er sich wundert, dass er und auch die anderen nicht dabei sind. Da wirst du keinen Widerspruch entdecken. 🙂

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  • Ich wurde da auch stutzig: Bader erzählte etwas von 100 Mitarbeitern. Da hab ich gleich an den folgenden Vergleich denken müssen:

    Situation beim Glubb:
    100 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von etwa 50 Mio €.

    Ein Verein, der nicht und keinesfalls genannt werden darf (vgl. Harry Potter), der aber auf dem Schal von GüKo abgebildet war, aber selbstverständlich nur auf Befehl von BBC International getragen wurde („Again what learned“ meinte Loddar), erwirtschaftet mit 500 Mitarbeitern etwa 500 Mio € Umsatz.

    Fünf mal soviele Mitarbeiter erwirtschaften also einen zehnmal so hohen Umsatz oder laut Adam Riese (ein Franke!!!)
    Glubb: 500k €/Mitarbeiter
    Verein, der nicht genannt werden darf: 1.000k €/Mitarbeiter

    Was lernen wir daraus: Nix! Ist mir nur so aufgefallen. 🙂

    Das bringt mich aber zur typischen 3 Minuten Rede aus der Frankenhalle als die Sendung „Jetzt Red I“ neulich zu Besuch war:

    Ich bin Unternehmer aus der Region/Nürnberg und schon seit 100 Jahren Club-Mitglied. Wählt mich zum Aufsichtsrat, dann geht es dem Verein besser und es gibt keinen Streit mehr, weil ich alle Vereinsräume in beruhigenden Erdbraun streichen lassen werde.
    Um keinesfalls mit den Vereinen, die nicht genannt werden dürfen, in Verbindung gebracht zu werden, habe ich zum Beispiel aus allen meinen Büchern die Buchstaben B, C, F und Ü herausgeschnitten. Außerdem nehm ich mir George W. Bush als Vorbild uns lese gar keine Bücher mehr.
    Ich verspreche, die drei Jahre komplett durchzuhalten. Darauf gebe ich mein Ehrenwort, welches ja sogar über dem Gesetz und überhaupt allem angesiedelt ist (vgl. H.Kohl).

    Auf die nächste JHV nehm ich mir nen Kasten Bier mit. Ich hab mich da schon etwas ausgegrenzt gefühlt… 🙁

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    • Woschdsubbn,

      überragend! Endlich ein Kandidat, der nicht nur als Trainer, sondern auch als Manager und sich selbst kontrollierenden AR tätig wird. Meine Stimme hast Du. Aber hüte Dich! Eine vermummte Horde vermummter Zipfelklatscher will Dich niederbrüllen,da Du vorher nicht den Max ausgegraben und neben Dich gestellt hast.

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  • Naja, die Zusammenfassung hier ist ja mal nicht so der Hit. Das Beste dazu hat einer im glubbforum.de geschrieben! Hier C&P:

    Tim aus Buktu hat geschrieben:Teil 2: Ablauf & Fazit

    Für mich dieses Jahr eine der unterirdischsten JHV, die ich bisher gesehen habe!

    In meinen Augen ist der Verein ganz klar fertig.!
    Tot!
    Gespalten!
    Im Begriff, sich selbst abzuschaffen!

    Das Klima ist absolut vergiftet.

    Grundsätzlich gilt: Weiter so!
    Grenzenloser Hass gegenüber den Worten Kapital, Ausgliederung, Perspektive, Strukturen, Sponsoring, Business, Fürth und Bayern. Todesvokabeln.

    Umgang, beidseitig: Unterstes (Gossen)Niveau.
    Ob Bierdimpfl “ Hald dei Goschn, Depp“ oder UltraMob, die Grenzen des Anstands sind schon lange verloren gegangen.
    (Hab ich mich da eigentlich getäuscht, dieser Block hat sich auf der linken Seite positioniert, oder irre ich da?)

    Die Fragen waren teilweise an Peinlichkeit nicht zu überbieten!
    Stichwort Dringlichkeit:
    „Hab scho Schlochanfäll kapt wecherm Glubb, des kann i belegen, lachd ned“

    Stichwort Schamel:
    „Lottozahlen“ „TSV Baiersdorf“

    Stichwort Koch:
    Mit welchen hassverzogenen Fratzen, Mimik und Rhetorik da geschossen wurde „EF ZE BAIERN; FÄRD FÄRD FÄRD“ „UNSER RUHMRECIHER GLUBB“ usw. usw.
    Eine Schande, eine Posse, dieser Antrag, dieser Aufwand, dieses Szenario.
    Unwürdig, skurril, eine Vorführung eines Ehrenämtlers durch einen in meinen Augen völlig geistig Degenerierten.
    Bei allen Arguemten gegen Koch, diese Video-Posse ist geisteskrank!

    In meinen Augen geht mit diesem blinden Hass, dieser Anti-Haltung die in einer organisierten Haltung und Form sämtliche Normalos absolut abschreckt und jedwede Veränderung aus Prinzip ablehnt, der Verein vor die Hunde.

    Ich hatte einige gute Gespräche, auch passiver Natur, als Zuhörer.
    Da kam unisono von durchaus gesetzten Männern mittleren Alters, die eben nicht durch 7/8-Hose, Clubshirt über dem Ranzn, NB-Sneakers, Undercut und Stopfer-Jeans aufgefallen sind:

    – Der Verein wird immer unattraktiver in seiner Außendarstellung.
    – Schamel hatte angeblich so gut wie alles, was in der Region unternehmerisch erfolgreich ist, angefragt.
    – Niemand hat Interesse, sich diesem Mob zu stellen, sich beleidigen zu lassen und in eine pseudokapitalistische Ecke stellen zu lassen, sich niederbrüllen zu lassen.
    – Deckt sich übrigens auch mit einigen Aussagen von Bekannten, die durchaus gute Connections haben.
    —————————————–
    Der Verein hat diesbezüglich fertig!

    Außerdem sehr erschreckend, die massiven Unmutsbekundungen von ganz normalen Menschen, als sie aus der Halle gingen.
    Kündigungen der Mitgliedschaft und DKs sind der Anfang.

    Es gibt fast keinerlei Gemeinsamkeiten mehr unter den Fans, nicht mal den kleinsten Nenner.
    Ja, die naiven Dimpfl sind das Eine, die aggressiv auftretende Szene das Andere.

    Was vielleicht niemanden interessiert, es wurde ja auch schon im anderen Thread diskutiert, aber meine Meinung zu den Finanzen:
    Der Verein ist, sollte dieses Jahr kein Aufstieg kommen, am absoluten Ende.
    Nicht mehr konkurrenzfähig. In Sachen Spielertransfers, Trainer, Rücklagen.
    Aber gut, Hauptsache Tradition, Woys Zahlen passen schon.

    Zu Bader:
    – Rhetorisch und inhaltlich absolut schwach.
    – Erbärmliche Performance.

    Im Zentrum:
    Das Montagsspiel, dazu eine planvoll ausgewählte Truppe, und ein Organigramm sowie „klares Konzept“ und „Philosophie“.
    Eine abgelesen vorgetragene gelangweilte Rede mit einigen Plattitüden, zu diesem Zeitpunkt hatte er das Spiel ja längst gewonnen.

    In diesem Verein sind keinerlei Änderungen mehr zu erwarten!
    Vom Profi-Sport und dessen Mechanismen sind wir zunehmend weit entfernt!
    Der Verein wird für junge Fans, Sponsoren und Medien immer unwichtiger und uninteressanter.

    Ich werde nicht austreten und dem Mob das Feld überlassen, bin mir aber bewusst, dass diese Art des Vereinsleben und eine Dominierung von Hass, Ignoranz, Steinzeittraditionalismus und Dummheit dazu führen wird, das kompetente Menschen diesen Verein künftig immer mehr meiden werden.

    Vermutlich kehren die 70iger Jahre wieder zurück und die Ewiggestrigen feiern Bader dafür, dass die „selbstverständliche Zahlungsfähigkeit“ des Vereins garantiert ist.
    Aber auch das gilt wohl nicht mehr lang.

    Nun, Glückwunsch an die, die gewonnen haben oder sich gar als Sieger fühlen!

    In diesem Zustand ist der Verein als Verein ein Trümmerhaufen, sportlich und wirtschaftlich impotent und hat nicht einmal mehr das, wofür wir noch vor einigen Jahren beneidet wurden: Tolle Fans und Anhänger.

    Diejenigen, die populistisch permanent die Brauseclubs dieser Welt kritisieren tragen aktiv zu deren Erstarkung bei, weil sie mehr und mehr Verhindern, dass sich der 1. FC Nürnberg entsprechend gegen diese Auswüchse wappnen kann.

    Wer ernsthaft der Meinung ist, dass diese ohne professionelle Strukturen, Top-Mitarbeiter, einer Akzeptanz des Kommerzes und des Bundesligabusiness funktionieren wird, ist an Naivität und Dummheit nicht mehr zu überbieten.

    Ansonsten ist weitgehend alles gesagt, jedenfalls in diesem Forum.

    Ich muss betonen, die hier Anwesenden sind ja in der meistens artikulierten Form Quellen der Weisheit gegenüber dem, was man gestern hören konnte.

    Teilweise machten die pöbelnden Fragesteller ja den Eindruck geistig absolut retardiert zu sein.

    Stichwort: Profilneurotiker.
    Unglaublich, was sich da angemaßt wird, wie sich gestandene Persönlichkeiten wie der Rotz am Ärmel von dahergelaufenen, pöbelnden dummen Menschen behandeln lassen müssen!

    Dass solche Menschen den Verein in seinem Weiterkommen blockieren, und zudem das Wort Tradition für sich missbrauchen und die Deutungshoheit darüber gewonnen haben, ist gelinde gesagt zum Kotzen!

    Soviel zu einem absoluten Glanzstück des Vereinslebens der Clubfamilie!

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