Die Club-Chronik für die KW 42

Mancher Clubfan wird sich in der aktuellen Folge der Club-Chronik verwundert die Augen reiben: „Wie bitte? Der Club hat tatsächlich mal gegen Freiburg gewonnen? Und gleich 3:0?“ Ja, so war es. Wir erinnern uns. 

 

Am 13. Oktober vor 30 Jahren (13.10.1984):
Der Club gewinnt am 10. Spieltag der 2. Bundesliga gegen Blau-Weiß 90 Berlin mit 2:1.

Der Club stand auf Rang 8 und empfing den Tabellen-18. aus Berlin.

Die Aufstellungen:
Club: Kargus, Weyerich, Horsmann, Bittorf. Nitsche, Dorfner, Reuter, Lieberwirth, Güttler, F. Klaus (48. Lottermann), Eckstein (82. Stenzel) (Trainer: Höher)
Berlin: Mager, Schreiner, M. Schmidt, J. Haller, B. Gerber, Brefort, H.-P. Stark, Bebensee, C. Müller (78. Schweger), Kirschbaum (73. Bunk), Gaedke (Trainer: Hoss)

Die Tore:
0:1 Gaedke (39.)
1:1 Bittorf (71.)
2:1 Lottermann (83., EM)

Rote Karte für Norbert Bebensee (90.)
Zuschauer: 11.800
Schiedsrichter: Gerd Zimmermann

Der Club konnte sich auf Rang 7 verbessern, Blau-Weiß 90 blieb 18.

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Am 14. Oktober vor 25 Jahren (14.10.1989):
Der Club spielt am 13. Spieltag der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt 1:1.

Der Club empfing als Tabellenfünfter den punktgleichen Tabellennachbarn aus Frankfurt.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Metschies, Kuhn, Dusend, Dittwar, M. Schneider, Hausmann, Drews, T. Brunner, Wirsching, Sane (Trainer: Gerland)
Frankfurt: Stein, Binz, Bindewald, Körbel, Bein, R. Weber (62. M. Klein), Studer, Falkenmayer, Andersen, Turowski (62. Sippel), Studer (Trainer: Berger)

Die Tore:
1:0 Wirsching (14.)
1:1 Andersen (75.)

Zuschauer: 32.00
Schiedsrichter: Wilfried Heitmann

Besonderheiten:
Jörn Andersen und Dieter Eckstein hatten beide von 1985 bis 1988 beim Club gespielt, Eckstein sollte erneut von 1991 bis 1993 beim Club spielen.

Beide Mannschaften konnten um einen Platz auf die Ränge 4 bzw. 5 klettern.

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Am 15. Oktober vor 20 Jahren (15.10.1994):
Der Club spielt am 9. Spieltag der 2. Bundesliga bei Fortuna Köln 1:1.

Der Club musste als Tabellensechster beim Tabellenachten in Köln antreten.

Die Aufstellungen:
F. Köln: Matysek, H.-J. Schneider, Radschuweit, Mink, Lottner, Hey (74. U. Fuchs), D. de Wit (38. Brandts), Akonnor, Zernicke, Lipinski, Präger (Trainer: Linßen)
Club: Bräutigam, Kubik, Friedmann, T. Brunner, Straube, Kramny, Golke, Wiesinger, Oechler (70. Zietsch), B. Gunnlaugsson (74. Bustos), A. Gunnlaugsson (Trainer: Zobel)

Die Tore:
0:1 Bustos (82.)
1:1 Lottner (87.)

Gelb-Rote Karte für Marco Zernicke (88.)
Zuschauer: 3.500
Schiedsrichter: Herbert Fandel

Besonderheit:
Adam Matysek sollte von 2005 bis zum Sommer 2014 Torwarttrainer beim Club sein.

Der Club fiel auf Rang 8 zurück, Fortuna Köln auf Rang 9.

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Am 16. Oktober vor 10 Jahren (16.10.2004):
Der Club gewinnt am 8. Spieltag der Bundesliga gegen den SC Freiburg mit 3:0.

Der Club empfing als Tabellenzwölfter den punktgleichen Tabellennachbarn (Platz 13) aus Freiburg.

Die Aufstellungen:
Club: R. Schäfer, Sv. Müller, Hajto, Nikl (48. D. Reinhardt), L. Müller, Cantaluppi, Banovic (78. Slovak), Larsen, Mintal, Schroth (87. Kießling), Vittek (Trainer: Wolf)
Freiburg: Golz, D. Schumann, Mohamad, Konde, B. Diarra, Antar (68. St. Müller), Riether, Sanou (84. Hollmann), Willi (46. Coulibaly), Kruppke, Dorn (Trainer: Finke)

Die Tore:
1:0 Mintal (26.)
2:0 Vittek (49.)
3:0 Schroth (56.)

Zuschauer: 21.006

Laut kicker.de:
Spielnote 3,5; Chancenverhältnis 6:2
Schiedsrichter: Jörg Keßler (Note 5) – sehr kleinlich, hätte vor dem 2:0 auf Foul von Vittek an Diarra entscheiden müssen; beim 3:0 Vittek im passiven Abseits zu sehen, war falsch.
Spieler des Spiels: Markus Schroth – unermüdlicher Arbeiter und Kämpfer, sehr gute Arbeit nach hinten, bereitete die 1:0-Führung vor und erzielte das 3:0 selbst.

Besonderheit:
Ivica Banovic sollte von 2007 bis 2010 in Freiburg spielen.

Durch den zweiten Saisonsieg konnte sich der Club auf Rang 11 verbessern, Freiburg fiel auf Rang 16 zurück.

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Am 17. Oktober vor 5 Jahren (17.10.2009):
Der Club gewinnt am 9. Spieltag der Bundesliga gegen Hertha BSC Berlin mit 3:0.

Kellerduell: Der Club empfing als Tabellenvorletzter den Tabellenletzten aus Berlin.

Die Aufstellungen:
Club: R. Schäfer, Judt, A. Wolf, Maroh, Pinola, Gygax, Kluge (67. Broich), Frantz (59. Risse), Mintal, Eigler, Bunjaku (80. Boakye) (Trainer: Oenning)
Berlin: Burchert, A. Friedrich, von Bergen, Janker, Stein, Cicero, Dardai, Raffael (46. Ramos), Ebert, Kacar (42. Cesar), Wichniarek (Trainer: Funkel)

Die Tore:
1:0 Gygax (18.)
2:0 Bunjaku (26.)
3:0 Bunjaku (60.)

Zuschauer: 38.094

Laut kicker.de:
Spielnote 3,5 wenn die Partie sehr einseitig war, so hatte sie doch dank des Clubs schwungvollen Angriffsfußball und Torraumszenen zu bieten.
Chancenverhältnis 8:1
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Note 1,5) – nahezu fehlerfrei, hatte die Partie souverän und wohltuend unaufgeregt im Griff.
Spieler des Spiels: Albert Bunjaku – trickreich und beweglich, war für Berlins Hintermannschaft nicht nur wegen seiner zwei Tore wie ein Stück Seife nicht zu fassen.

Besonderheiten:
Daniel Gygax sollte in seinem ersten Bundesligaspiel überhaupt gleich treffen. Es sollte aber sein einziges Bundesligator bleiben.
Peer Kluge sollte von 2012 bis 2014 in Berlin spielen.

Der Club konnte aufgrund des zweiten Saisonsiegs auf Rang 15 klettern, Berlin blieb Letzter.

Spielbericht bei Clubfans United: 1. FC Nürnberg – Hertha BSC Berlin 3:0

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Am 18. Oktober vor 15 Jahren (18.10.1999):
Der Club gewinnt am 8. Spieltag der 2. Bundesliga gegen den Karlsruher SC mit 4:3.

Der Club empfing als Tabellenfünfter den Tabellenneunten aus Karlsruhe.

Die Aufstellungen:
Club: Köpke, Nikl, Grasser (83. S. Täuber), van Eck, Krzynowek, Störzenhofecker, Leitl (46. Günther), Stoilov (46. Möckel), Beliakov, Hobsch, Feinbier (Trainer: Rausch)
Karlsruhe: Jentzsch (46. T. Walter), Grimm, Kritzer, Addo (82. Auer), M. Braun, M. Arnold, Sequeira, Bäumer, Pavlin, Krieg, Meissner (71. Molata) (Trainer: Buchwald)

Die Tore:
1:0 Hobsch (21.)
1:1 M. Braun (31.)
1:2 Krieg (41.)
2:2 Beliakov (51.)
3:2 Hobsch (73.)
3:3 Krieg (88., EM)
4:3 Hobsch (90., EM)

Zuschauer: 13.000
Schiedsrichter: Michael Weiner

Besonderheit:
In den mehr als 200 Club-Heimspielen in der 2. Bundesliga war das das einzige Spiel, das 4:3 endete.

Der Club konnte sich auf Platz 2 verbessern, Karlsruhe fiel zurück auf Rang 12.