Fehlerhaft auf allen Seiten

Fehler über Fehler – bei allen (drei) beteiligten Parteien. Macht am Ende 2:2.

Der Club aus Nürnberg kann auch gegen den FC St. Pauli das Heimspiel nicht gewinnen und muss sich nun erstmal auf Mittelfeld der 2. Liga einrichten.

Bild: Alex B.
Bild: Alex B.
Nach nur wenigen Sekunden stand es schon 0:1, eine abgefälschte Flanke fiel am Fünfer vom Himmel und einer hielt die Rübe hin. Danach schwamm der Club um die Schwimmweltmeisterschaft, doch St. Pauli ließ fürderhin auch größte Luftlöcher ungenutzt, nicht einmal eine übersehene klare Abseitsposition mit anschließender 1 gegen 1 Situation konnte daran etwas ändern. Der Club erst nach einer Viertelstunde etwas besser im Spiel, doch es bedurfte eines Traumpasses auf Sylvestr durch einen St. Paulianer, der den Ausgleich ermöglichte. Und es hätte noch besser kommen können! Nur drei Minuten später zappelt der Ball im Netz, doch Sylvestr wird zurückgepfiffen – zu Unrecht, denn Abseits war hier ganz sicher nicht im Spiel.

Zur zweiten Halbzeit kommt Pinola für Celustka ins Spiel, doch sonst änderte sich wenig und vor allem die Fehler bleiben – auch beim Gespann rund um Bibiana Steinhaus, die wirkich keinen guten Tag erwischt hat. Auch nach einem klaren Foul an Schöpf im Strafraum folgt nicht der erwartete Pfiff und Elfmeter, dafür machte der FC St. Pauli das 1:2 nach einer viel zu lasch verteidigten Aktion. Im Folgenden der Club bemüht, aber ratlos, die besten Chancen hatten die Paulianer, die gleich reihenweise die dargebotenen Chancen ausließen. Und wenigstens das funktioniert auch mal zu Gunsten des Club: Wen der Gegner seine Chancen nicht nutzt zur Entscheidung, wird das bestraft. Sylvestr stellt mit dem 2:2 auf Remis in einem Spiel, das nur Verlierer hatte.

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Fazit: Das Remis ist natürlich zu wenig, aber nach dem Spielverlauf noch ein Geschenk des Himmels. Wer die „Schuldfrage“ stellt, wird sicher an der eigenen Nase anfangen müssen, auf beiden Seiten, aber die Nürnberger dürfen auch zu Recht mit der Schiedsrichterleistung hadern. Die wird zwar nicht die eigenen Fehler erklären, aber wenn man in der ersten Halbzeit das Spiel gedreht hätte (falscher Abseitspfiff) oder in Halbzeit 2 in Führung geht (Foul an Schöpf im Strafraum) läuft das Spiel sicher anders. Zudem kamen viele kleine (Fehl-)Entscheidungen zu Ungunsten des Clubs, die dem sowieso nicht sattelfesten Selbstbewusstsein sicher nicht gedient haben werden. Dennoch: Die vielen individuellen Fehler sind nicht zu erklären und gegen einen konsequenteren Gegner geht man hier auch mal mit 2:5 vom Platz. Man muss weiter Geduld mit dem Team haben und sich daran festhalten, dass die Mannschaft am Ende noch an sich geglaubt hat und das 2:2 machte. Alle anderen Gedanken müssen jetzt erstmal außen vor bleiben. Der nächste Gegner zählt.

54 Gedanken zu „Fehlerhaft auf allen Seiten

  • Das war ein geschenkter Punkt – Schirigespannfehler ändern daran nix. St.Pauli hätte aus seinen 6 hundertprozentigen Torchancen mehr machen müssen.

    So passt am Ende das Remis doch irgendwie. Aber Entwicklung ist da definitiv nicht zu sehen.

    Jetzt dürfen wir uns statt dessen die gleiche VI&MB-Leier anhören…

    Es ist nicht alles doof – aber verdammt nah dran !

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    • Teo:
      Das war ein geschenkter Punkt – Schirigespannfehler ändern daran nix. St.Pauli hätte aus seinen 6 hundertprozentigen Torchancen mehr machen müssen.

      So passt am Ende das Remis doch irgendwie. Aber Entwicklung ist da definitiv nicht zu sehen.

      Jetzt dürfen wir uns statt dessen die gleiche VI&MB-Leier anhören…

      Es ist nicht alles doof – aber verdammt nah dran !

      Du meinst wirklich, das Spiel wäre genauso gelaufen, wenn man in der 20. min in Führung gegangen wäre? Und kurz nach der Halbzeit das 3:1, oder zumindest zu dem Zeitpunkt dann in Führung gegangen wäre?

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      • Scramjet: Du meinst wirklich, das Spiel wäre genauso gelaufen, wenn man in der 20. min in Führung gegangen wäre?

        Natürlich wäre es das nicht. Die inferiore Schiedsrichterleistung hat uns den Sieg gekostet – verdient hätten wir uns den heute aber auch nicht.

        Die Chancenverwertung von Sankt Pauli war auch in der bisherigen Saison schon der Hauptgrund warum die da unten stehen, es verwundert mich also auch nicht, dass sie nicht in der Lage waren den Sieg nach hause zu fahren.

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        • xxandl,

          Ach gott, wenn es nach „verdient“ gehen würde, würden wir jetzt kaum in der 2. Liga kicken…

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          • Scramjet:
            xxandl,

            Ach gott, wenn es nach “verdient” gehen würde, würden wir jetzt kaum in der 2. Liga kicken…

            Wenn es nach „verdient“ gehen würde, würden wir nächstes Jahr auch nicht mehr in der 2. Liga kicken…;)

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    • Teo,
      nein, es war kein geschenkter Punkt.

      Es war ein 2:2 mit zwei eklatanten Fehlentscheidungen gegen den 1.FC Nürnberg. Nicht mehr und nicht weniger.

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  • Wie war das Herr Bader? Sofortiger Wiederaufstieg?
    Mit einer Rumpeltruppe aus der 3. Liga?
    Ich fühle mich total verarscht!
    Und dieses Lügengeschwätz von Bade, Ismael & Co kann ich nicht mehr hören!
    Der blanke Hohn!

    Von wegen Wiederaufstieg!
    Doch wohl eher Wiederabstieg!

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  • „Die vielen individuellen Fehler sind nicht zu erklären“

    Doch, es liegt vor allem an der mangelnden individuellen Klasse der Spieler! Zudem spielt der Club schneller nach Vorne, dass führt dann zu noch mehr Fehlern.

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  • Bihr, Celustka, Füllkrug, Mössmer, Koch mögen alle nett laufen und kämpfen, sind aber fußballerisch-technisch nur Regionalliga. Und somit zu viele in der Startelf. Über die AV kommt gar nichts nach vorne, aus dem DM auch nur lange Schläge oder Alibipässe. So hängt alles an Schöpf und Kopfballriese Sylvestr, weil Candeias nicht flanken kann und Füllkrug pro Spiel nur eine vernünftige Situation hat. Mit diesem Trainer – Spielsystem nach 3 Monaten: „aufgescheuchter Hühnerhaufen“ (defensiv) und „langes Holz und Vertrauen auf den lieben Gott“ (offensiv) – wird das ganz eng.
    Mit einem vernünftigen Trainer, der auch wieder die besten Spieler aufstellt, könnte man trotz mieser Personalpolitik im Sommer zumindest um Platz 3 spielen. Die 2. Liga dieses Jahr ist alles andere als stark.

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    • Hampelinho,

      Am Ende werden wir eine ähnliche Bilanz ziehen wie letzte Saison: wir werden wissen, daß es sehr wohl möglich gewesen wäre, sofort wieder aufzusteigen, wenn man einen Kader zusammengestellt hätte, der das hätte leisten können (was finanziell vermutlich möglich gewesen wäre) und einen Trainer gehabt hätten, der diesen Kader von Anfang an mitgeplant und seinen eigenen Spielideen entsprechend hätte zusammenstellen können.
      Aber wie sagt Bader so schön? Im Fußball ist nicht alles vorhersehbar. Und es hätte auch sein können, daß RB Leipzig, 1860 München, der FC St.Pauli, Greuther Fürth und der 1.FC Kaiserslautern solch starke Kader gehabt hätten, daß wir mit dem teuersten Kader, den wir uns hätten leisten können auch keine Chance gehabt hätten.
      So halten wir unsere Schulden wenigstens in einem Rahmen, der uns vielleicht eine Chance läßt die Lizenz auch in der nächsten Saison zu bekommen.

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    • Hampelinho,

      Also die Spieler beim Club musst Du mir jetzt aber mit Namen nennen, die das Wunder vollbringen sollen um Platz 3 mitzuspielen!!!!!!

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      • Harald:
        Hampelinho,

        Also die Spieler beim Club musst Du mir jetzt aber mit Namen nennen, die das Wunder vollbringen sollen um Platz 3 mitzuspielen!!!!!!

        Schon mal andere Zweitliga-Spiele in dieser Saison gesehen? Da braucht es kein Wunder, da braucht es nur eine konzentrierte Leistung mit möglichst wenig Eigenfehlern, die Gegner bieten alle etwas an. Und das war letztes Jahr nichts anderes, denn die Paderborner sind nicht aufgestiegen weil sie so einen genialen Kader hätten – haben sie auch immer noch nicht, die spielen einfach das was sie können und nehmen mit was ihnen angeboten wird.

        Das Problem sind nicht unsere Spieler, das Problem ist die Mannschaftsleistung.

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        • xxandl: Das Problem sind nicht unsere Spieler, das Problem ist die Mannschaftsleistung.

          Da beißt sich die Katze aber auch in den Schwanz, ohne gute Spieler, die auch zusammenpassen müssen, kann man auch keine gute Manschaftsleistung kreieren. Ich finde der Kader bzw. die Qualität der Spieler entspricht schon dem derzeitigen Tabellenplatz.

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          • Juwe: Da beißt sich die Katze aber auch in den Schwanz, ohne gute Spieler, die auch zusammenpassen müssen, kann man auch keine gute Manschaftsleistung kreieren. Ich finde der Kader bzw. die Qualität der Spieler entspricht schon dem derzeitigen Tabellenplatz.

            Unter der Woche DFB-Pokal geschaut? Sind Offenbach, Bielefeld und Magdeburg einfach besser besetzt als wir? Oder ist es vielleicht doch eher so, dass die Mannschaftsleistung nicht direkt von der Qualität der Spieler abhängt?

            Vielleicht sollten unser ecuadorianischer, tschechischer und norwegischer Nationalspieler auf dem Platz stehen und nicht auf der Bank sitzen. Dann müsste man evtl. auch nicht über nicht vorhandene Qualität jammern.

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          • Juwe: Ich finde der Kader bzw. die Qualität der Spieler entspricht schon dem derzeitigen Tabellenplatz.

            Der Qualität des Kaders würde aber auch der 5. und auch der 15. Platz entsprechen. Ich finde die Zweitligakader so derart gleichförmig, dass da eigentlich niemand herausragt. Die Ergebnisse zeigen das ja auch, der Club gewinnt gegen Lautern verliert aber gegen Frankfurt, die wiederum gegen Fürth gewinnen gegen die wiederum der Club verloren hat.

            Daher geb ich xxandl auch recht, es ist keine Frage der Kaderqualität, ob man in dieser qualitativ echt nicht guten Zweiten Liga Dritter oder Dreizehnter wird.

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            • Florian Zenger: Der Qualität des Kaders würde aber auch der 5. und auch der 15. Platz entsprechen. Ich finde die Zweitligakader so derart gleichförmig, dass da eigentlich niemand herausragt. Die Ergebnisse zeigen das ja auch, der Club gewinnt gegen Lautern verliert aber gegen Frankfurt, die wiederum gegen Fürth gewinnen gegen die wiederum der Club verloren hat.

              Daher geb ich xxandl auch recht, es ist keine Frage der Kaderqualität, ob man in dieser qualitativ echt nicht guten Zweiten Liga Dritter oder Dreizehnter wird.

              Die Qualität eines Spieler oder im gesammten des Kaders definiert sich für mich nicht aus der Tagesform sondern aus der kompletten Performance über eine Saison. Daher haben singuläre Ereignisse wie ein Sieg über den Tabellen fünften und gleichzeitg eine Niederlage gegen den Tabellen 15. keine abschließende Aussagekraft. Es sind eben nicht alle gleich oder gar austauschbar, sondern es sind diejenigen die Guten, die über eine Saison betrachtet am meisten richtig bzw. am wenigsten schlecht machen. Da entstehen sehr wohl Unterschiede wenn man den Tabellen 5. mit dem Tabellen 15. vergleicht. Für mich steht unser Kader völlig zurecht da wo er steht, es sind ja nicht nur Systemfehler sondern auch so viele Stockfehler die einem guten Zweitligaspieler nicht in der Masse passieren dürfen. Das ist für mich Qualität oder eben keine. für mich zählt nicht welche Anlagen ein Spieler mitbbringt, wenn er sie nicht abruft.
              Sonst wäre Esswein ein Topspieler gewesen..war er aber bei uns nie.

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            • Florian Zenger: Der Qualität des Kaders würde aber auch der 5. und auch der 15. Platz entsprechen. Ich finde die Zweitligakader so derart gleichförmig, dass da eigentlich niemand herausragt. Die Ergebnisse zeigen das ja auch, der Club gewinnt gegen Lautern verliert aber gegen Frankfurt, die wiederum gegen Fürth gewinnen gegen die wiederum der Club verloren hat.

              Daher geb ich xxandl auch recht, es ist keine Frage der Kaderqualität, ob man in dieser qualitativ echt nicht guten Zweiten Liga Dritter oder Dreizehnter wird.

              Auch wenn es dir nicht gefällt: Es ist ein Nebenschauplatz, ob es nun an der nicht vorhandenen Kader- oder der von dir favorisierten Trainerqualität liegt.

              Außerdem billigst du mit deiner Aussage einen qualitativ ärmlichen Kader, nicht aber einen ebensolchen Trainer.

              Der Hauptschauplatz ist der Sportvorstand.
              Denn sollte der nicht in der Lage sein, die Mannschaft des Clubs dann aber so was von locker stark genug zusammen zu stellen, wenn die Qualität so schwach ist in Liga 2?

              Das wirklich TRAGISCHE ist doch:

              Die Mannschaft bringt’s nicht auf den Platz und schafft es nicht, die Fans zu begeistern.

              Der Trainer wirkt wie ein Greenhorn, der mit charmantem Zungenschlag die Routiniers aussortiert um sich Autorität zu verschaffen.

              Der Sportvorstand gefällt sich in der Rolle des Sonnenkönigs, der unfehlbar ist, denn: „Der Club bin ich!“

              Keiner der momentan Handelnden bringt den Club voran. Wollen sie auch alle das BESTE – das reicht nicht. DAS ist die eigentliche Tragik.

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              • Teo: Der Trainer wirkt wie ein Greenhorn, der mit charmantem Zungenschlag die Routiniers aussortiert um sich Autorität zu verschaffen.

                Das haben schon andere Trainer getan um sich Authorität zu verschaffen und Schäfer hat dem ja nicht gerade durch Leistung widersprochen. Pino hat sich ebensowenig mit Leistung gewehrt. für mich also nur folgerichtig.
                Ich gebe aber zu ich werde aus Ismael auch nicht recht schlau und weiß nicht, was ich davon halten soll. Die Degradierung der alten Recken war aber leistungsmäig nachvollziehbar nicht nur irgendein Aktionismus. Pino und Schäfer hätten bei mir seit dem Fürth Spiel schon mindestens eine Pause bekommen oder gar nicht mehr gespielt.
                Für mich also kein Aktionismus sondern überfällig, vielleicht hat er sich nur nicht früher getraut oder war es gar nicht gewünscht.

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      • Harald:
        Hampelinho,

        Also die Spieler beim Club musst Du mir jetzt aber mit Namen nennen, die das Wunder vollbringen sollen um Platz 3 mitzuspielen!!!!!!

        Rakovsky – Celustka, Stark, Hovland, Pinola – Petrak, Polak – Candeias, Schöpf, Ramirez – Sylvestr

        Ja, keine Übermannschaft. Aber dieses Personal würde – immer vorausgesetzt, sie hätte einen Trainer – für die Zweitligaspitzengruppe reichen. Individuell besser besetzt sind die Startformationen von Auditown, Düsseldorf oder Lautern nicht.

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    • Hampelinho,

      einen ehemaligen Spieler, der in der Position eines Trainers (als solchen möchte ich ihn nicht bezeichnen)
      – Niederlagen ausschließlich den Spielern ankreidet
      – erfahrene Spieler nicht austellt
      – erfahrene Spieler mit eigener Meinung rasiert
      – Biehr Tauglichkeit unterstellt
      – in Mössmer und Koch eine taugliche Doppelsechs für uns sieht

      möchte ich hier nicht mehr sehen. Konsens mit den Jungs war heute, daß er spätestens nach der deutlichen Heimniederlage kurz vor Weihnachten weg sein wird. Meiner Meinung nach viel zu spät.

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  • Sehr schön, der drohende iPhone Entzug zeigt Wirkung. Meine Tochter jubelt für Dormund 😀

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  • Ich verstehe nicht, wie Ismael Bihr aufstellen kann, vor allem wenn er einen Topspieler wie Ramirez auf dieser Position hat und ihn auf der Bank schmoren lässt.
    Ich halte gar nichts von Ismael. Der soll wieder seine U23 bei VWburg trainieren. Da kann er meinetwegen auch Bihr mitnehmen.

    Ebenso lässt er Hovland auf der Bank und Stark und Petrak lassen die Gegenspieler ohe Gegenwehr durch.
    Unsere Abwehr ist löchriger als ein schweizer Käse!

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    • Klaus, Alex und xxandl

      Vielleicht haben die Fortunen doch Recht mit der Einschätzung von Ramirez und ihn deshalb verliehen? Es bedarf immer einiger Eigenschaften, um auf Dauer Bestand zu haben: Talent, Spielintelligenz, Kondition, Disziplin im Training und Disziplin und Mannschaftsdienlichkeit auf dem Platz.
      Vielleicht haben ja die nicht berücksichtigeten Spieler in der Gesamtheit der notwendigen Fähigkeiten einfach deshalb die schlechteren Chancen zu spielen? Was nützt ein talentierter Spieler, der sich nicht an die Anweisungen des Trainers hält, Mitspieler übersieht, zu langsam ist, …
      Aber das scheint bei vielen Clubfans vielleicht auch weil man das mit den Trainerentlassungen auch schon so lange gewöhnt ist und weil es ja danach manchmal aufwärts ging, irgendwie unvorstellbar, daß Trainer manchmal zurecht nicht die talentiertesten Spieler aufstellen, weil die in der Mannschaft noch weniger bringen als die anderen, die dann den Vorzug bekommen.

      Ich bin wirklich gespannt, wieviele Trainer wir diese Saison bekommen bis sich die Erkenntnis durchsetzt, daß es vielleicht doch an der Kaderzusammensetzung gelegen haben könnte.

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  • Es fehlt einfach an der Einstellung „wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“. Keiner rechnete damit, dass heute nicht gewonnen wird. Das 2:2 fühlt sich an wie eine Niederlage. Einfach frustrierend, wenns jetzt wieder so weitergeht. Mit dieser Einstellung gewinnt man gegen keinen Gegner, nicht mal gegen St-Pauli.

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  • Also was jetzt ?
    Haben wir einen unfähigen Trainer mit einer verunsicherten Mannschaft oder einen verunsicherten Trainer mit einer unfähigen Mannschaft oder einen verunsicherten Trainer mit einer verunsicherten Mannschaft oder gar einen unfähigen Trainer mit einer unfähigen Mannschaft ?

    Nur bei Bader scheinen die meisten hier doch gleicher Meinung zu sein.
    😉

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    • Holle:
      Also was jetzt ?
      Haben wir einen unfähigen Trainer mit einer verunsicherten Mannschaft oder einen verunsicherten Trainer mit einer unfähigen Mannschaft oder einen verunsicherten Trainer mit einer verunsicherten Mannschaft oder gar einen unfähigen Trainer mit einer unfähigen Mannschaft ?

      Nur bei Bader scheinen die meisten hier doch gleicher Meinung zu sein.

      Bzgl. Trainer und Spieler haben wir geballte Unerfahrenheit, die zur immer wieder aufblitzenden Verunsicherung führt. Unfähig das anzuerkennen sind dagegen so ziemlich alle Verantwortlichen.

      Unterm Strich bedeutet sowohl Unerfahrenheit als auch Unsicherheit einen gravierenden Mangel an Qualität was Kader und Trainer betrifft.

      Gäbe es einen erfahrenen Trainer, die Mannschaftsleistung könnte besser sein.
      Gäbe es technisch, kämpferisch und spielerisch versiertere Spieler, könnte der Trainer daran wachsen.

      So aber haben wir wenig bis nichts, was hoffen lässt, aber einen Sportdirektor, der sich für unersetzlich hält, obwohl er für über 90% der Konstellationen verantwortlich ist.

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  • Wenn man sich die Tabelle ansieht, sind das 3 Punkte vom Relegationsplatz entfernt nach 12 Spielen (was nach den Spielen morgen noch weniger sein kann, die letzten 4 in der Tabelle spielen alle erst Sonntag)
    Zudem steht da gemessen an der 2.Liga nicht nur Fallobst hinter uns (siehe FSV Frankfurt die gegen uns im eigenen Stadion gewonnen haben und 5:2 in Fürth)
    Wenn ich die letzten beiden Spiele so sehe, wir mir Angst und Bange wann der Abstiegskampf mit all seinen Begleiterscheinungen erneut beginnt für den Club und dann kommt wieder Baders Krisenmanagment zum tragen…:-(

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  • Seh ich – auch mit Blick auf die Tabelle – anders. Es sind nicht umsonst nur 9 Punkte vom einen Relegationsplatz auf den anderen, das spricht schon für eine sehr hohe Ausgeglichenheit der Liga. Daher besteht für mich rein nominell auch tatsächlich wenig Unterschied zwischen dem 5. und dem 15.

    Zu sagen wer aufsteigt hat automatisch einen starken Kader und wer absteigt einen schwachen, ist mir persönlich zu einfach. Gerade in der Zweiten Liga ist die Leistungsdichte (auf überschaubarem Niveau) eben deutlich höher als in der Bundesliga und genau daher bedarf es eben entweder mannschaftlicher Geschlossenheit oder eines außergewöhnlich guten Trainers, der das beste aus dem Kader rausholt. (Beides fehlt uns momentan, so wie’s aussieht) Sonst hängt eben viel mehr von Tagesform ab und „singulären Ereignissen“.

    Ich bestreite gar nicht, dass der 11. Platz ungefähr das ist, was man erwarten kann, aber es für mich kein Automatismus, den man beim Blick auf den Kader erkennen kann. Weil so ca. auf den 11. Platz kann ich allein vom Blick auf den Kader her auch ca. 12 andere Mannschaften setzen.

    Problem bei den unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich des Kaders und des Trainers ist, dass es ja keine Möglichkeit gibt das zu überprüfen, ob der Kader mit einem anderen Trainer jetzt besser dastünde. Ich bin überzeugt, dass man mit anderer Ausrichtung und anderen Personalentscheidungen weiter oben stünde, kann das aber ebenso wenig beweisen wie jemand der sagt, dass es völlig egal ist, wer an der Seitenlinie steht.

    Teo: Außerdem billigst du mit deiner Aussage einen qualitativ ärmlichen Kader, nicht aber einen ebensolchen Trainer

    Ich billige weder das eine noch das andere, ich bin nur bei einem der beiden sicher, dass wir das momentan haben, beim anderen nicht. Wovon ich aber überzeugt bin, ist dass ein schlechter Kader mit einem guten Trainer mehr erreicht als ein schlechter Trainer mit einem schlechten Kader. 😉

    Für mich ist das, was auf dem Platz passiert, übrigens auch kein Nebenschauplatz, sondern das, weshalb ich zum Fußball geh und da ist es eben schon relevant, ob ich der Meinung bin, dass ein anderer Trainer mehr rausholen würde als der jetzige. Die Diskussion führe ich auch gerne, alles andere ermüdet mich (und zwar nicht, weil ich nicht letztlich sogar die Meinung teile, die da mitschwingt, sondern eher, weil das mich an „Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem“ erinnert, wobei es hier häufiger in Richtung „Es ist alles gesagt, nur heute noch nicht von jedem“ geht). Da fände ich ein „Ceterum censeo Baderum esse dimittendum“ am Ende von entsprechenden Beiträgen inzwischen sinnvoller.

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    • Florian Zenger,

      Das ist doch genau das Problem: die Kader der anderen Mannschaften sind so wenig überzeugend, daß es einfach unfassbar ist, daß es unseren Verantwortlichen nicht gelungen ist einen Kader zusammenzustellen, der besser ist als das Mittelmaß. Und daß man dazu auch noch einen unerfahrenen Trainer verpflichtet hat, der sich natürlich auch erst entwickeln muß und aus Fehlern lernen.
      Wir hätten in dieser Saison einen Trainer gebraucht, der weiß wie 2. Liga geht, der dafür einen guten Kader zusammenstellt, der sowohl mitspielen kann bei den besseren Mannschaften als auch ein Spiel dominieren bei den schlechteren Mannschaften.
      Wenn wir verloren hätten wie die Dortmunder ihre Spiele in der 1. Liga verloren haben (so daß man immer wußte, daß die die bessere oder bei starken Gegnern gleichwertige Mannschaft sind), hätte ich auch noch Hoffnung, daß wir aus dieser Krise rauskommen. Aber genau das ist bei uns eben nicht der Fall. Wir haben verloren, weil wir auch nicht besser oder schlechter waren.

      “Ceterum censeo Baderum esse dimittendum”

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    • Florian Zenger: Für mich ist das, was auf dem Platz passiert, übrigens auch kein Nebenschauplatz, sondern das, weshalb ich zum Fußball geh und da ist es eben schon relevant, ob ich der Meinung bin, dass ein anderer Trainer mehr rausholen würde als der jetzige

      Du weißt, das mit dem Schauplatz die Ursachenforschung gemeint war.

      Du legst deinen Schwerpunkt auf den Trainer.

      Ich dagegen sehe eine Tragik-Trias (Vorstand, Mannschaft, Trainer). Mannschaft und Trainer haben wir durch. Es wird Zeit für die Nummer 1.

      Und ich ermüde nicht an deiner Schwerpunkt-Ausrichtung. Es greift mir nur zu kurz.

      Und nur weil man es zur Zeit nicht ändern kann, besser zu schweigen, ist sich selbst ergeben entgegen der eigenen Überzeugung…

      CcBed!

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  • Wenn man sich das Verbeek-Zitat von den 100 und 90 Jahren mal ansieht und berücksichtigt, daß er unter nem Jahr hier war, ich dagegen seit 40 Jahren Glub Anhänger bin, dann bin ich eindeutig eine Leiche auf Urlaub.

    Im Ernst: der Glub senkt zur Zeit mal wieder meine Lebenserwartung und meine Lebensqualität derartig, daß es auf keine Kuhhaut mehr geht!
    Das findet – auch – aber nicht nur auf dem Platz statt.
    25 Min vor Spielbeginn bin ich da; zur unmöglichen Spielansetzung um 13.00. An meinem Platz allerdings erst in der 7. Spielminute, da ich endlos in der Menge darauf harren muss wie ein Schwerverbrecher empfangen und gefilzt zu werden. Auf eine Art und Weise die dennoch so himmelschreiend sinn- und hilflos ist, daß ich mit entsprechender Überlegung und Energie bis zum heutigen Spieltag Böller im Kilogrammbereich ins Stadion hätte schaffen können.
    Man fühlt sich einfach nur schikaniert; was die grauhaarige Dame in den geschätzten späten 60ern neben mir empfindet will ich mir gar nich vorstellen.
    Mein Dank an die zündelnden Ultras, aber mehr noch an alle Funktionäre vom Glub über DFL bis DFB die glauben(?) mit diesem hahnebüchendem Unsinn etwas zu erreichen und mir bereits den Spieltag vor Anpfiff versauen.
    Eine besondere Wonne bietet der Anblick dreier von sieben Zugängen die geöffnet sind und vor dem inneren Auge mit der großspurigen Ankündigung auf der Glub HP verschmilzt, man unternehme ja alles um möglichst alle Zugänge zu öffnen.
    Wenn ich endlich meinen Platz einnehme seh ich das 0:1 auf der Tafel und werde vom Kumpel informiert, daß es eigentlich schon 3:0 für Pauli stehen müsste.
    Der nächste Schock erfolgt als ich etwas blondes, wohl weibliches über den Platz walzen sehe. Oh mein Gott, die Steinhaus. Als ob sie nicht als 4. Off. reichhaltigst bewiesen hätte, daß der Glub für sie ein rotes Tuch auf der Bühne ihrer Selbstdarstellung ist. Nun is klar: Wir werden heud ned gwinnen. Spontan prophezeie ich einen Platzverweis, möglicherweise nen Elfer gegen uns und mindestens einen ihrer obligatorischen Sonderberichte.
    Das Spielprinzip offenbart sich schnell als eine taktische Meisterleistung: hoch und weit auf unsere zwei Meter + Hühnen und Brecher Sylvestr und Schöpf.
    Bihr leuchtet selbst aus einer Abwehr die wiedereinmal einem furchtgeschütteltem Hühnerhaufen gleicht noch heraus. Uns Pinola und Ramirez mögen ja jederzeit für nen haarsträubenden Bock gut sein, aber der Mann ist einfach noch mit den Grundlagen des Spiels völlig überfordert. Das äussert ishc anscheinend in Unverzichtbarkeit, da er im halbzeitlichen Wechsel beidseitig dilletieren darf.
    Füllkrug führt dazu, daß ich mir die Unterlippe blutig kaue. In 99 von 100 Fällen zeigt sich, daß er mit Präzision, Konzentration und Spielverständnis derart auf Kriegsfuß steht, daß kein Waffenstillstand zu erwarten ist. Einziger Lichtblick des Trauerspiels, über das ich ansonsten den Mantel des Vergessens breiten möchte, ist Sylvestr, der aber auf Anspiele von Pauli angewiesen ist.
    Zur Pause schnell raus um zu immer noch exorbitanten Preisen ein Bier wenigstens etwas billiger zu schlürfen als das offenbar flüssige Gold, welches innen an lange Schlangen von ausgebildeten Zapfhahnprofis (bis zu einem Bier in zwei Minuten) ausgeschenkt wird.
    Dabei unterhalten sich schräg hinter mir zwei Ordner über ihr schweres Los und die renitenten Verbrecher-Säue (ehemals zahlende Kunden und Glubfans) und verkündet der eine dem anderen, daß er bei jeder Beschwerde EXTRA langsam kontrolliere, denn ER habe ja schließlich Zeit!
    Nachdem ich erfolgreich um Beherrschung gerungen habe und ihn daher nur anschnauze aber ihm nicht den Kopf abbeiße und an den Randstein spucke fühlt sich die Dauerkarte in meiner Hand so richtig warm und gut an …
    Leute ich will nimmer!

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  • Steinhaus sollte in der Frauenbundesliga pfeifen, da wird noch langsamer gespielt als in Nürnberg, da kann man mal wieder die Sinne schärfen.

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    • Jones:

      ich halte Schiedsrichterinnen bei Profispielen der Männer für eine Publicity-Masche. Oh Mann, was sind wir beim DFB doch ganz dolle für Emanzipation.

      Manchmal erinnert es fast an die Geschichte mit Birgit Prinz.

      Und bei dem was Steinhaus gestern abgeliefert hat könnte man dann fast zum Chauvi werden.

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  • „Trainer und Mannschaft haben wir durch“ klingt danach, dass man nur noch den Vorstand ausgwechseln muss und plötzlich ist Ismael ein besserer Trainer und die Spieler sind auch besser. Wenn’s so wäre, wäre es schön. Glaub aber nicht, dass das der Weg ist.

    Mag sein, dass ein Wechsel an der Vereinsspitze angebracht ist (es spricht einiges dafür), nur das ändert nichts dran, dass der Trainer mit der Aufgabe eine Mannschaft in der zweithöchsten deutschen Spielklasse mit so etwas wie einem Grundkonzept des Spielens auszustatten überfordert ist und das zu analysieren und anzuprangern ist letztlich das, was ich als meine Aufgabe ansehe als derjenige, der die Nachbetrachtung der Spiele macht.

    Das ist es, worüber ich auch gerne diskutiere, über die 763. Anmerkung hinsichtlich der Unfähigkeit des Vorstands dagegen nicht. Die Diskussion ist für mich „uninteressant“, weil da wirklich jeder schon mehrfach alles gesagt hat und keine wirklich neuen Argumente dazu kommen. Wenn’s um Spieler und Trainer geht, kommen dagegen nach jedem Spiel neue Eindrücke hinzu. Es geht mir mit meiner Ansicht nicht darum, dass es falsch wäre, die Ansicht, die so schön mit CcBed abgekürzt wurde, zu vertreten. Im Gegenteil. Es geht mir nur drum, dass man sie nicht breit treten und nach jedem Spiel (und vor allem unter jedem einzelnen Artikel) wieder ins Feld führen muss. Will sagen, es geht mir mehr um die Diskussionskultur hier als um die Sache als solche. Was den Rest angeht, verweise ich auf Alexanders Ausführungen unter dem Vorberichtsartikel.

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    • Florian Zenger: “Trainer und Mannschaft haben wir durch” klingt danach, dass man nur noch den Vorstand ausgwechseln muss und plötzlich ist Ismael ein besserer Trainer und die Spieler sind auch besser. Wenn’s so wäre, wäre es schön. Glaub aber nicht, dass das der Weg ist.

      Das klingt nur dann danach, wenn du oberflächlich liest. Da du das idR nicht tust, weißt Du, dass ich beklage, dass wir WIEDER in der Situation sind, alles auszutauschen. Und die Ursache hat nun mal einen Namen.

      Und:
      Ich habe weder direkten Einfluss auf die Einstellung oder Demission von Trainer, Spieler oder Vorstand.
      Das haben wir alle nicht.
      Wieso sollte man bzgl. Vorstand schweigen, wenn man über den Trainer reden darf?
      Und da genau da die Wurzel der WIEDERHOLTEN Fehler bzgl. Trainer und Spieler liegt ist es in meinen Augen völlig legitim, die überfällige Konsequenz zu WIEDERHOLEN.
      Und ich versteh das als allererstes als Appell an den neuen AUfsichtsrat, sich nach ALternativen für den Vorstand umzusehen.

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  • naja, Deiner Argumentation folgend, dürften wir nach dem Spieltag eigentlich nur noch über das Wetter reden. Im Grunde passiert auf dem Platz nämlich auch nichts, was in den letzten beiden Jahren nicht jedes WE zu bestaunen gewesen wäre und hundertmal durchgekaut wurde.

    Schiedsrichter treffen seltsame Entscheidungen, die Mannschaft macht komische Fehler, ist schwach in Zweikämpfen, der eine Torwart klebt auf der Linie, der andere macht die Torwartecke nicht richtig zu, der Trainer stellt falsch auf und/oder verfolgt die falsche Taktik…

    Nach vier Trainern und vier Transferperioden liegt verdammt nahe, die eigentliche Ursache eine Etage höher zu suchen.

    Der Unterschied zwischen einer Trainerdiskussion und der Diskussion um unser Duo Sparinale ist eigentlich nur, daß sich letztere einfach länger hinzieht. Ein Trainerwechsel garantiert genausowenig Besserung wie der Wechsel der Vorstände…

    Ich habe übrigens den Verdacht, daß Bader und sein Adlatus schon wieder zuviel mitquackern.

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  • Wenn man’s so sieht, dann braucht man eigentlich über Fußball gar nicht mehr reden, war ja alles schon mal da. Jedes Spiel ist für mich anders genug, um genug Material zu füllen und besprochen zu werden. Jedes Spiel hat ne eigene Geschichte und Faszination, ansonsten würden nicht über 35.000 Leute sich am Samstagmittag so n Grottenkick ansehen (auch wenn die Hoffnung wahrscheinlich ne andere war). Da ist für mich dann doch ein ganz erheblicher Unterschied.

    Nochmal, ich sag nicht, dass die Schlussfolgerung falsch ist, ich teile sie letztlich sogar in großen Teilen, ich muss sie nur nicht ständig hören, solang keine neuen Aspekte eingebracht werden, sondern nur alte ständig wiederholt werden.

    Richtig: Trainerwechsel garantiert keine Besserung. Trainer behalten garantiert aber für mich, dass sich nichts bessert.

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    • Florian Zenger,

      In der Hinsicht bin ich offenbar optimistischer als du. Denn ich kann mir trotz allem vorstellen, daß der Trainer der Mannschaft noch was beibringen kann, was über die Saison hin zu einem erkennbaren Spielsystem und besseren Spielansätzen führen wird.
      Ich kann mir auch vorstellen, daß gute Nachverpflichtungen in der Winterpause positve Spielansätze folgen lassen.
      Was ich mir momentan nicht vorstellen kann, ist, daß das für mehr als den Klassenerhalt reicht.
      Was ich mir auch nicht vorstellen kann ist, daß Bader und Wolf einen Trainer verpflichten werden, der es besser macht als Ismael und aus dem jetzigen Kader soviel mehr Leistung rausholt, daß man damit wieder zum Aufstiegsaspiranten werden oder auch nur stabilere Leistungen zeigen könnte, ohne daß man die Mannschaft erheblich qualitativ verstärkt.

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    • Florian Zenger:

      Richtig: Trainerwechsel garantiert keine Besserung. Trainer behalten garantiert aber für mich, dass sich nichts bessert.

      das ist irgendwie deckungsgleich mit meinen Gedanken zum Thema Vorstände 🙂

      Letztlich verstehe ich schon, was Du meinst. Ich fürchte nur, die Schleife wird nur enden wenn wir entweder aufsteigen oder Bader seinen Posten räumt. Insofern dürfte uns das noch eine ganze Weile verfolgen.

      Zum Thema Trainer fällt mir allerdings auf, daß man die Gründe für seine Entscheidungen durchaus nachvollziehen kann, genauso wie das ja für die Entscheidungen im Vorstand auch gilt.

      Er setzt vor dem Lautern Spiel konsequent auf die Jüngeren und ist damit ziemlich erfolgreich. Daß er in Darmstadt unverändert beginnt, ist dann nur logisch. Der Wunsch, den Spielern eine Möglichkeit zur Korrektur zu geben, ist auch nachvollziehbar. Schließlich kommt jede Veränderung in der Situation einer Schuldzuweisung gleich.

      Insofern torkelt der Verein von einer Falle in die nächste.

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      • Nick:

        Ich fürchte nur, die Schleife wird nur enden wenn wir entweder aufsteigen oder Bader seinen Posten räumt. Insofern dürfte uns das noch eine ganze Weile verfolgen.

        CcBed wird auch noch ein 863. Mal und ein 963. Mal gesagt werden, da bin ich mir auch sicher, ja. 😛

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  • Find ich völlig okay, wenn man das so sieht, Beate. Ist ja nicht so, dass ich mir das nicht wünschen würde, dass Ismael per Learning by Doing an der Aufgabe derart wächst, dass er am Ende der Saison so wie gelernt hat, dass er 2015/16 dann aufsteigen kann (ob das dann bei geringeren finanziellen Möglichkeiten ausreichen würde, ist wieder was anderes). Ich seh nur einfach auf der Coachingebene wenig Entwicklung bei ihm, aber ausschließen, dass da sich was tut, kann ich natürlich nicht. Wenn man sich ansieht, wann wir erfolgreich waren, dann bin ich zusätzlich skeptisch, dass Ismael der richtige ist, weil es eben immer dann war, wenn es ein erfahrener, routinierter und etwas knorriger Trainer war.

    Was die Einschätzung des Saisonverlaufs angeht, bin ich bei Dir, recht weit weg von dem, wo wir jetzt stehen, werden wir nicht landen.

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      • belschanov: Bist du in der Trainerausbildung tätig?

        Ich muß zugeben übereugt mich Ismael bislang auch nicht, wie auch bei den Ergebnissen, aber ich tendiere immer noch dazu mit dem Kader, reißt auch ein anderer Trainer keine Bäume aus. Mit dem Kader würde kein Trainer der Welt aufsteigen. Da wir das aber nicht zu entscheiden haben, fügen wir uns in unser Schicksal und erleben den Club diese Saison im Bereich Mittelfeld – Abstiegszone. Mehr kommt dabei nicht heraus.

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  • Florian / Beate,

    VI macht seine Sache eigentlich nicht wirklich schlecht, angesichts des mäßigen Kaders, ich würde ihm eine Note zwischen 3- und 4 geben. Nicht schlecht ist aber nicht gut genug für einen künftigen Aufstieg. Sicherlich fehlt ihm die Abgeklärtheit des erfahrenen Trainers wie sie Hecking/Mayer ausstrahlten und besaßen. Dass er erst noch lernen muss und Fehler begeht, liegt in der Natur der Sache.

    Wenn also MB zur Rückrunde mit einem erheblich verstärkten Kader doch noch ernsthaft den sofortigen Wiederaufstieg anpeilt könnte es gut sein, dass dies mit einem anderen Trainer geschieht. Nur welche erfahrene geeignete Respektsperson wäre denn verfügbar?

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  • Nö, aber nur weil mein fußballerisches Eigenvermögen ne Katastrophe ist und das für nen Trainerschein leider Voraussetzung ist. 😉 Seh aber die Relevanz der Frage nicht wirklich, sonst dürften hier auch nur gelernte Sportökonomen über Herrn Bader herziehen.

    Ich kann das aber gern ausführen, was ich damit meine (nicht die Trainingsarbeit, weil in die hat man als Außenstehender zu wenig Einblick): Ich sehe in der Spielweise der Mannschaft keine Entwicklung. Seit Saisonbeginn ist das Offensivspiel ohne jegliche Struktur oder Idee, obwohl genau das der Mannschaftsteil ist wo unbestritten Qualität vorhanden ist. Die vorgegebene Marschroute ist äußerst simpel (langer Hafer, zweiten Ball erobern, Gottvertrauen). Es wird sich nicht auf unterschiedliche Gegner eingestellt (gegen Darmstadt hat man versucht so zu agieren wie gegen Leipzig, obwohl die Darmstädter wesentlich robuster sind körperlich, da fand aber keine Adaption der Strategie statt).

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  • Ich glaub ich bin aus mehreren Gründen etwas angenervt von der Bader-Diskussion. Das erste Grund betrifft längst nicht alle (hier sogar recht wenige), aber das wird ganz oft persönlich beleidigend, aber das ist jetzt eher ein generelles Problem.

    Drüber hinaus empfinde ich es so, dass (im Gegensatz zu Mannschaft und Trainer, wo jede Woche neuer Input kommt) einfach alles gesagt ist. Die Meinungen sind klar und ausgetauscht, eine stetes Wiederholen der selben Thesen und Ansichten tut einfach keiner Diskussion gut. Wieder und wieder (und zu jeder Zeit und Unzeit, bin mir sicher, dass wenn ich das von der Stadtreklame falsch aufgeklebte NLZ-Plakat posten würde auch jemand sagen würde, dass das nur wegen Bader passiert ist) das Gleiche zu hören, ist es, was mich ermüdet an der Debatte. (Noch schlimmer, wenn einfach gar kein Argument mehr kommt und nur noch ein kontextloses „Solange Bader da ist, wird das nichts“ abgesetzt wird, aber das ist hier Gott sei Dank auch die Ausnahme.)

    Ich seh da einfach keinen Nutzen mehr drin. Ich finde die Diskussion verliert durch die ständige Präsenz auch an Wichtigkeit und Relevanz, das ist kein „steter Tropfen höhlt den Stein“, sondern verkommt mehr oder minder zum Hintergrundgeräusch, das immer irgendwie da ist (fast n bisschen wie Tinnitus 😛 ).

    Aber natürlich bin ich keineswegs der Wächter der Diskussionskultur und der mit dem alleinigen Wissen und wer der Meinung ist, dass unter einen Artikel zum Tag des Butterbrotes „CcBed“ gehört, der soll das tun.

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