Clubcast Folge 24 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

Herbst-Edition, die Trainer fallen – Folge 24 des FCN-Podcast von und mit Clubfans United

Florian, Stefan und Alexander heute mit den Themen: +++ Trainer: Stell Dir vor es ist Herbst und in Nürnberg wird kein Trainer entlassen +++ Kader: Falsch aufgestellt +++ Bader: Billig aus der Nummer gekommen? +++ Clubcast, der 1. FC Nürnberg Podcast nach dem Trainerwechsel

[soundcloud url=”https://api.soundcloud.com/tracks/177043254″ params=”color=ff5500&auto_play=false&hide_related=false&show_comments=true&show_user=true&show_reposts=false” width=”100%” height=”166″ iframe=”true” /]

Auch bei iTunes im kostenfreien Abonnement: Clubcast – Der 1. FC Nürnberg Podcast (Vorschau)

Hier zum Download: Clubfans United – Folge 24 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

Oder als RSS-Feed: feeds.feedburner.com/fcnclubcast

Im Podcast erwähnte Artikel und Fundstellen:

  • Clubfans United: René Weiler vorgestellt
  • Clubfans United: Der Fan als Verantwortlicher – Martin Bader und die Emotion
  • Die ZEIT (Hans Meyer im Interview, 2014, Print): “ZEIT: Und schuld ist immer der Trainer. – Meyer: Ich sehe es doch hier in Nürnberg. Da ist ein junger Mann, Valerien Ismael, der seine ersten Schritte macht. Er bleibt fair und sagt nicht, dass er eigentlich nicht die beste Truppe vorgefunden hat. Eine ganz schlimm zusammengestellte Mannschaft! Er schweigt – und wird rausgeworfen.”

Mit Dank an Konni für die Unterstützung beim Intro!

Voicebox des Clubfans United Podcast

0911 148 70 376

Anrufen und Mitmachen!


Theme “Over Easy” www.stockmusicboutique.com


Clubfans United unterstützen

 

[cupaypalbutton]

 Hinweis: Mit einer Spende (freiwillige, unentgeltliche Geld-Leistung) unterstützt man unsere Redaktionsarbeit oder tut uns einfach was Gutes. Eine Spendenbescheinigung kann nicht ausgestellt werden. Alternativ benennen wir natürlich auch gern eine Kontoverbindung. Jeder Spender (ab einer Mindesthöhe von lediglich 10 Euro) erhält den Clubfans United Supporter Status. Mehr dazu hier: Wie kann ich Supporter werden?

117 Gedanken zu „Clubcast Folge 24 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

  • 16.11.2014 um 12:30 Uhr
    Permalink

    Angeblich hat Aarau die Ablöse für außerhalb der Schweiz vor kurzem aufgehoben.Eine Tür, die sich plötzlich auftat???

  • 16.11.2014 um 14:44 Uhr
    Permalink

    Danke für den wie üblich, sehr unterhaltsamen Podcast. Aber ich muss Euch bzgl. des Konsens hier im Blog, der wenigstens halbseiden Pro Brader zu sein scheint, wiedersprechen:
    Ich bin eindeutig gegen Bader und das in allen Lebenslagen.

    • 16.11.2014 um 21:19 Uhr
      Permalink

      Woschdsubbn: Ich bin eindeutig gegen Bader und das in allen Lebenslagen.

      Wer ist dieser Bader, von dem du schreibst?

      Konfuzius sagt: “Ignorieren ist noch ein ZUVIEL an Aufmerksamkeit. Negieren ist Balsam für die Seele.”

      ?

  • 16.11.2014 um 14:57 Uhr
    Permalink

    Wo sagen wir im Podcast, dass es hier einen Konsens “Pro Bader” gibt? Wenn Du das am Ende meinst, da ist die Aussage, dass wir uns einen Erfolg des FCN wünschen. Mit dem Nachsatz (oder Nachgedanken), wenn das zur Folge hat, dass Bader noch 10-20 Jahre da ist, dann sei es so, weil Erfolg des Vereins über Personen geht.

    Im Übrigen wäre es auch noch ein allgemeiner Konsens, wenn nur Du widersprächest, bist aber nun wahrlich nicht der Einzige, der gegen Bader ist. 😉

  • 16.11.2014 um 16:06 Uhr
    Permalink

    Pro Bader, contra Bader…

    Heimspiele gehören gewonnen (© belschanow).

    Macht immer wieder Spaß, Euch zuzuhören. Ich war gestern übrigens Hörer 37.

  • 16.11.2014 um 17:31 Uhr
    Permalink

    Ein guter Podcast in sehr schwieriger Phase(mal wieder) zumal man Weiler, was ja eine entscheidende Weichenstellung ist als Fan oder Außenstehender überhaupt nicht einschätzen kann und zuletzt sich am Ende in der Essenz alles wieder auf die Ergebnisse auf dem Platz reduzieren wird. Ich persönlich hätte überhaupt keine Ahnung, was die nächsten Wochen auf uns zu kommt, aber das macht es sehr spannend.

  • 16.11.2014 um 18:14 Uhr
    Permalink

    Danke für den Podcast. Ich freue mich auch wieder auf die Zeit, in der wir wieder über Fußball und weniger über Personen reden… Als Tip für Ingolstadt hätte ich die Kollegen von “19erAlu” empfohlen, die schon lange über den FCI berichten und viel Fußballkultur pflegen.

  • 16.11.2014 um 21:20 Uhr
    Permalink

    @CU-Team:
    Danke für die Worte zum Sonntag!

  • 16.11.2014 um 21:53 Uhr
    Permalink

    War in den letzten Tagen jemand beim Training und kann uns von ersten Eindrücken berichten oder ist es dafür noch zu früh ?

    Ach ja, Podcast war wie immer hörenswert 😉

  • 16.11.2014 um 23:22 Uhr
    Permalink

    Danke der Dame und den beteiligten Herren für den aktuellen und wieder äußerst hörenswerten Podcast! Die aktuelle Lage, den bisherigen Saisonverlauf und die damit verbundenen Probleme umfassend auf den Punkt gebracht. Das sollten sich vielleicht auch MB und WW mal in Endlosschleife anhören…wenn schon nicht im Büro, dann auf dem Weg von und zur Arbeit, mit der sie den Verein ja “täglich voranbringen wollen” wie es Bader auf der JHV im allerschönsten Manager-Sprech formuliert hat…

    Hat man den Berg von Problemen noch mal in so geballter Form vor sich, erkennt man aufs Neue die Schwierigkeit der Aufgabe, vor der René Weiler steht…

    Auf erste Eindrücke oder Berichte vom Training wäre ich auch interessiert… oder findet alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt?

    • 17.11.2014 um 00:10 Uhr
      Permalink

      Manni der Libero: Schwierigkeit der Aufgabe, vor der René Weiler steht…

      Ich glaube alle Probleme würden klein, wenn Weiler einfach punktet, wenn man hier alles so verfolgt hat, haben wir ja einen tollen Kader, er muß den ja nur richtig einsetzen 🙂

      • 17.11.2014 um 09:49 Uhr
        Permalink

        juwe: Ich glaube alle Probleme würden klein, wenn Weiler einfach punktet

        Ich weiß, du hast es ironisch gemeint, aber genau das ja der Punkt. Manchmal decken Punkte auch Dinge nur zu, die man anpacken müsste. Manchmal erschweren sie sogar die Lage (Remember Wiesinger). Auch wenn es am Ende immer nur um Punkte geht.

        • 17.11.2014 um 16:06 Uhr
          Permalink

          Alexander Endl – Clubfans United: Ich weiß, du hast es ironisch gemeint, aber genau das ja der Punkt. Manchmal decken Punkte auch Dinge nur zu, die man anpacken müsste. Manchmal erschweren sie sogar die Lage (Remember Wiesinger). Auch wenn es am Ende immer nur um Punkte geht.

          Ja klingt etwas ironisch, ist aber gar nicht so gemeint, zumindest dieser Teil meines Beitrages.
          Fußball ist schon verrückt, hat man keine Punkte ist alles schlecht, hat man viele Punkte denkt keiner über Schwächen oder die Zukunft kritisch nach (dann wäre man schnell der Miesepeter). Es ist schon krass wie sich in der Essenz alles nur darauf reduziert, was vor und hinter dem ” : ” steht. So hatte ich das gemeint. Ironisch war nur der “gute Kader” gemeint, klar hat er Lichtblicke und Talente ist aber in der Tiefe qualitativ meiner Meinung nach nicht gut zusammengestellt. Das habe ich auch schon geäußert, bevor Meyer gleiches kundtat 😮

      • 17.11.2014 um 09:52 Uhr
        Permalink

        juwe: Ich glaube alle Probleme würden klein, wenn Weiler einfach punktet, wenn man hier alles so verfolgt hat, haben wir ja einen tollen Kader, er muß den ja nur richtig einsetzen

        Wenn es wirklich nur daran lag, dass VI die Spieler falsch einsetzte, dann muss es mit RW ja aufwärts gehen. Aber lag es nur an der Schwäche von VI? Ist unser Kader wirklich so gut wie manche hoffen?

        Macht euch ruhig einmal die Mühe und geht hier auf CFU unter “Spieler” den Kader Namen für Namen durch. Wo spielten diese letzte Saison (Verein, Liga), spielten sie überhaupt (regelmäßig, von Beginn an), mit welcher Leistung (persönlich und für die Mannschaft)?

        Ein Großteil des Kaders stammt aus der 4. Liga, der Jugend, war Einwechselspieler, kommt von Ersatzbänken verschiedener Ligen oder sind Spieler die bei ihren Vereinen aus Leistungsgründen keinen Vertrag mehr erhielten. Potential für den Klassenerhalt kann ich erkennen, d.h. gesichertes Mittelfeld, für mehr nicht. Aber nur, wenn RW es besser als VI macht.

  • 17.11.2014 um 13:09 Uhr
    Permalink

    Ich bin auch immer etwas verwundert, wenn hier geschrieben wird, dass unser Kader locker besser sei, als der vieler Mannschaften, die vor uns stehen. Da würde ich mich schon mal dafür interessieren, wie man zu dem Schluss kommt. Die reine Geldwerttabelle bei TM ist für mich nicht überzeugend, denn der Wert der Spieler stieg ja meist allein dadurch, dass wir viel Geld für ihn ausgegeben haben, siehe Bulthuis oder weil der Spieler zu uns einem Aufstiegsfavorit gekommen ist.

    Der Marktwert eines Kochs wurde ja auch nur dadurch höher, dass er zu uns kam und nicht weiter in Dresden gespielt hat. Aber ist der Spieler besser geworden, weil er jetzt bei uns spielt? Eher nicht, oder?

    Ich bin da eher bei block4, der oben ja auch schreibt, dass viele unserer Spieler eben nicht so großartig sind. Natürlich sind bei den jungen Talente dabei, zuvorderst natürlich Schöpf, aber auch bei diesem Spieler sehe ich nicht, dass er schon jetzt der großartige Zweitligaspieler wäre, zu dem er teilweise gemacht wird.

    Schäfer: Ein Torwart mit Verdiensten, der seine Stärken im 1:1 und auf der Linie hat, der aber Mängel in der Strafraumbeherrschung zeigt, der in dieser Saison auch echte Patzer zeigt, die Punkte kosten und von modernem Torwartspiel meilenweit entfernt ist. Ich denke Schäfer würde uns kaum ein Verein der ersten oder zweiten Liga abkaufen wollen.

    Rakovsky: Ein junger Torwart, der durch die Jugendnationalmannschaften ging, der das moderne Torwartspiel kann, der aber auch Schwächen in der Strafraumbeherrschung zeigt und der auch nicht konstant auf einem Niveau spielt. Hier sehe ich zwar mehr Potential als bei Schäfer, aber wirklich besser ist er jetzt noch nicht. Laut Kicker-Tabelle ist er der schlechteste Torwart der Liga. Aktuell also sicher kein Spieler für eine Aufstiegsmannschaft.

    Celustka: Kommt aus der türkischen Liga, hat dort seinen Vertrag aufgelöst, die Interessenten standen trotzdem nicht Schlange. Zeigt zum Teil solide Leistung, ist in der zweitschlechtesten Abwehr der Liga kein Leistungsträger, eher Mitläufer. Für mich noch kein Zweitliganiveau.

    Stark: Talentierter Jugendspieler, der aber aktuell einen Routinier an seiner Seite bräuchte, der ihm hilft, kommt immer wieder zu spät, ist nicht dicht bei seinem Mann, immer wieder Schwächen in der Zuordnung. Noch kein Zweitliganiveau

    Petrak: Solide, meist nicht an den Gegentoren schuld. Ragt aber auch nicht sonderlich aus der zweitschlechtesten Abwehr der Liga heraus. Unteres Zweitliganiveau.

    Bihr: War immer wieder an Toren schuld, wirkt teilweise überfordert, schlechtes Stellungsspiel. Kein Zweitliganiveau.

    Mössmer: Mittelfeldkämpfer ohne großes Können im Spielaufbau, was auf seiner Position eigentlich notwendig wäre. Für mich aktuell solider Zweitligaspieler.

    Koch: Die Einstellung kann man ihm sicher nicht vorwerfen, aber oft fehlt es an taktischem Verständnis, tut für den Spielaufbau kaum etwas. Unterdurchschnittlicher Zweitligaspieler.

    Füllkrug: Arbeitet nach hinten oft zu wenig, dadurch ist der linke Abwehrspieler oft überfordert, zeigt immer wieder Durchsetzungsvermögen, siehe Leipzigspiel, braucht zu viele Chancen. Solider bis guter Zweitligaspieler, der aber noch viel Nachhilfe für die Position braucht (Defensivverhalten), wäre vielleicht besser auf seiner Stammposition im Sturm?

    Schöpf: War zu Beginn auf der 6 oder 8 komplett überfordert, wurde auf der 10 stärker, aber hat immer wieder Zeiten in denen er komplett abtaucht. Guter Zweitligaspieler mit Talent für mehr.

    Candeias: Hat einige Male gezeigt, dass er offensiv gefährlich sein kann, ist aber auch nicht sehr konstant, zeigt nach hinten ähnlich wie Füllkrug auf der anederen Seite Mängel. Guter Zweitligaspieler.

    Sylvestre: Wenn er ins Spiel eingebunden wird, zeigt er was er kann, ist aber eher Konterstürmer, was schwierig ist, weil viele Mannschaften bei uns eher defensiv stehen. Guter Zweitligaspieler mit Potential für die erste Liga

    Dahinter
    Polak: Bei weitem nicht der Führungsspieler, der er mit seinem Können und seiner Erfahrung sein müsste. Trifft für mich oft falsche Entscheidungen, kann das Spiel nicht lenken. Guter Zweitligaspieler, wegen seines Alters sehe ich eher kein Potential mehr für mehr.

    Hovland: Hat immer mal wieder gezeigt, dass er der Abwehr helfen kann, allerdings war er bisher nur Ersatz und hat sich da auch nicht gerade aufgedrängt und das bei der zweitschlechtesten Abwehr der Liga. Für mich nicht recht zu beurteilen.

    Pinola: Wie so oft in den letzten Jahren, will viel, ist engagiert, aber mit viel zu vielen individuellen Fehlern. Wenn man ihm beibringen könnte, dass er erst mal seinen Part sauber spielen soll und dann den anderen helfen oder nach vorne etwas zu tun, dann könnte er eine Alternative sein, aber die beste Zeit dürfte trotzdem bei ihm abgelaufen sein. Aktuell unterdurchschnittlich mit Potential zum guten Zweitligaspieler.

    Ramirez: Will viel, zeigt auch gute Ansätze, aber für mich taktisch auf dem Niveau von Gebhart. Viel zu eigensinnig und verlässt zu oft seine Position. Vielleicht wäre er sogar besser auf der vorderen linken Seite, da er durchaus Schnelligkeit und Zug zum Tor zeigt. Wegen der wenigen Einsätze schwer zu beurteilen, aber ein Konkurrent, der vorne steht hat ihn zu einem direkten Konkurrent um den Aufstieg ziehen lassen. Kann einem schon zu denken geben?

    Gebhart: Unzuverlässig, unprofessionell, fast immer verletzt. Nicht zweitligatauglich

    Mlapa: ich schreibe mal lieber nichts. Nicht zweitligatauglich.

    Ich verstehe nicht ganz, warum dieser Kader besser sein soll, als der der Konkurrenz?

    Natürlich kann das alles an Ismael gelegen haben, der den Spielern ihre Aufgabe nicht darlegen konnte und der diese immer auf der falschen Position eingesetzt hat. Das werden wir ja demnächst sehen. Wenn Weiler wirklich besser ist als Ismael? Das wissen wir ja auch noch nicht.

    • 17.11.2014 um 14:23 Uhr
      Permalink

      Armin Busch:

      Polak: Bei weitem nicht der Führungsspieler, der er mit seinem Können und seiner Erfahrung sein müsste. Trifft für mich oft falsche Entscheidungen, kann das Spiel nicht lenken. Guter Zweitligaspieler, wegen seines Alters sehe ich eher kein Potential mehr für mehr.

      Übertragen gesprochen nutzt das beste Lenkgetriebe nix wenn die Radaufhängung samt Spurstangen im Eimer ist.

      Ich erwarte in den nächsten Jahren eigentlich keine CL-Qualifikation, insofern taugt der Polak schon noch ne Weile. Wie war das nochmal mit Simons?

      • 17.11.2014 um 16:41 Uhr
        Permalink

        Nick:

        Ich erwarte in den nächsten Jahren eigentlich keine CL-Qualifikation, insofern taugt der Polak schon noch ne Weile. Wie war das nochmal mit Simons?

        Ich habe ihm ja auch gute Zweitligatauglichkeit zugeschrieben und in einer funktionierenden Mannschaft, in der einige junge Spieler gern für Polak mitlaufen, kann er auch noch in Liga 1 funktionieren.

        Es mag sein, dass Polak die Aufgabe in Nürnberg etwas unterschätzt hat, aber auf dem Niveau von Simons sehe ich ihn aktuell bei weitem nicht. Aber natürlich war Simons auch nie verletzt, Polak dagegen in den letzten Jahren durchaus, nicht erst jetzt bei uns.

    • 17.11.2014 um 14:39 Uhr
      Permalink

      Armin Busch,
      letztendlich genau so wollte ich das auch schreiben, aber bei mir obsiegte die Bequemlichkeit. Stimme Dir bis auf Kleinigkeiten vollinhaltlich zu!

      Anfügen möchte ich noch die Namen Mendler, Özdemir, Pachonik, Teuchert. Sicherlich alle mit viel Entwicklungspotential, aber in dieser Saison noch keine Spieler für einen Angriff auf die Aufstiegsränge. Selbst für das Ziel Nichtabstieg sind sie wohl nur dann hilfreich, wenn sie in eine eingespielte, gut funtkitonierende Mannschaft eingefügt werden.

      • 17.11.2014 um 15:06 Uhr
        Permalink

        block4,

        Selbst für das Ziel Nichtabstieg sind sie wohl nur dann hilfreich, wenn sie in eine eingespielte, gut funtkitonierende Mannschaft eingefügt werden.

        Das ist unser Kernproblem. Die Mannschaft ist auf zu vielen (Schlüssel-) Positionen zu grün hinter den Ohren. Potenzial hin oder her, nach 90 Minuten wird gezählt und dabei ist egal wie gut der Einzelne in zwei Jahren sein könnte.

        Darauf hätte man durchaus vorher kommen können. Aber man rennt ja durch jede Tür, die irgendwo aufgeht, und hortet A-Jugendspieler mit Potenzial. So kommt es einem zumindest manchmal vor.

        Vielleicht bringt ja unser Neuer die Härte auf, ein paar von den 14 Mio. aus den Vorständen herauszupressen und kennt auch den einen oder anderen Kicker, der nicht erst in drei Jahren zweitligareif ist.

  • 17.11.2014 um 13:33 Uhr
    Permalink

    Da fällt mir doch spontan der Spruch ein :Fussball ist keine Mathematik…
    Guter Zweitligaspieler plus guter Zweitligaspieler ergibt noch lange nicht und vor allem nicht zwingend, zwei gut zusammenspielende Zweitligaspieler bzw. In der Summe elf Gute sind noch lange keine gute Mannschaft.Im umkehrschluss heißt das eben genauso 11 Namenlose können eine gute Mannschaft bilden.
    Manchmal kommt noch dazu das bestimmte Spieler auf der falschen Position eingesetzt werden-prominentes Beispiel Piszczek,bei Hertha durchschnittlicher Rechtsaußen ,bei Dortmund überdurchschnittlicher Rechtsverteidiger
    Ein Trainer kann durchaus mehr aus einem Kader herausholen als ein Anderer-zu was es dann reicht wird man sehen,eventuell verändern sich dann auch die Beurteilungen der einzelnen Spieler

    • 17.11.2014 um 13:57 Uhr
      Permalink

      Christian-Berlin: Manchmal kommt noch dazu das bestimmte Spieler auf der falschen Position eingesetzt werden-prominentes Beispiel Piszczek,bei Hertha durchschnittlicher Rechtsaußen ,bei Dortmund überdurchschnittlicher Rechtsverteidiger

      Ohne Zweifel kann man Spieler umschulen. Manchmal kommen sie erst durch die Umschulung zu voller Blüte. Aber die Regel ist es eben nicht sondern die Ausnahme. Hat eben meistens gute Gründe, warum die Jungs nach 14 Jahren Fußball-Jugend und diversen Trainern da oder dort als am besten eingestuft wurden und mit der Empfehlung dann bei der ersten Mannschaft anklopften. Manche Positionen sind dann auch näher als andere (IV/DM), und gerade die Außenverteidigerpositionen sind mit die schwierigsten und für Experimente oder Extravaganzen dort braucht man schon überragendes Personal im Kader (DFB-Jogi). Piszczek ist daher sicher ein Produkt des überragenden Auges von Klopp nebst kluger taktischer Einbindung.

    • 17.11.2014 um 16:31 Uhr
      Permalink

      Christian-Berlin,

      Natürlich hast Du Recht, dass ein guter Trainer aus einer Mannschaft mit durchschnittlichen Zweitligaprofis einen Aufsteiger machen kann. Es dürfte allerdings schwer werden, dies mit einem solchen Kader allein in der Rückrunde mit einem Rückstand von 10/12 Punkten zu schaffen.

      Und die beste Mannschaft besteht nicht zwangsläufig aus den 11 besten Spielern eines Teams, es kommt auch darauf an dass eine Mannschaft Balance, Ausgeglichenheit und Harmonie zeigt.

      Und zu guter Letzt, mein Urteil zu den einzelnen Spielern wird anders ausfallen, wenn Sie erfolgreicher sind, sprich Weiler hat schon eine Option mehr zu erreichen als Ismael. Ich kann mir schon vorstellen, dass man mit dem Kader mehr erreichen kann, als wir aktuell erreicht haben. Aber ich warne davor Wunder zu erwarten und ich sehe nicht, dass die Spieler alle viel besser wären und es nur einen Trainer braucht, der dies ans Tageslicht bringt.

      Ich würde es so sagen, die Mannschaft präsentiert sich als Abstiegskandidat unter Wert, aber als Aufstiegskandidat würde sie sich über Wert präsentieren, dafür hätte es einen Lauf zu Beginn der Saison gebraucht, der den einzelnen Spielern Selbstvertrauen gegeben hätte. War nicht so, jetzt dies zu schaffen ist ungleich schwerer.

  • 17.11.2014 um 16:19 Uhr
    Permalink

    Vielleicht bringt ja unser Neuer die Härte auf, ein paar von den 14 Mio. aus den Vorständen herauszupressen und kennt auch den einen oder anderen Kicker, der nicht erst in drei Jahren zweitligareif ist.

    Ich denke Bader kann es sich nicht mehr leisten den Geldbeutel geschlossen zu halten, was leider auch bedeuten kann, wenn Weiler nicht der Toptrainer ist, den wir jetzt brauchen, dass dann das schöne Geld mal wieder für nichts weg ist.

    Ich denke Weiler wird zum Winterstopp 3-4 teure Spieler bekommen. Mal sehen ob das reicht?

  • 17.11.2014 um 17:51 Uhr
    Permalink

    Armin Busch:
    Ich denke Weiler wird zum Winterstopp 3-4 teure Spieler bekommen.

    Auweh. Das berühmt-berüchtigte Clubscouting droht wieder!! Dabei ist doch Helloween schon vorbei.
    Hmmm, da wird dann Ebenezer Bader mit den Geistern des früheren Scoutings, des aktuellen Scoutings und des zukünftigen Scoutings zusammentreffen.
    Da werden sich viele Spielerberater jetzt schon vergnügt die Hände reiben…

    • 17.11.2014 um 18:01 Uhr
      Permalink

      Woschdsubbn,

      Man könnte doch all diejenigen nehmen, von denen man zu Saisonbeginn doch nicht überzeugt war, dann klappt das mit dem Aufstieg noch 😉

      • 17.11.2014 um 18:04 Uhr
        Permalink

        Alex:
        Woschdsubbn,

        Man könnte doch all diejenigen nehmen, von denen man zu Saisonbeginn doch nicht überzeugt war, dann klappt das mit dem Aufstieg noch ;-)

        Ach du meinst die, die wir wegen Deppensteuer-Aufschlag ablehnten und nun für Deppensteuer plus X zu uns lotsen? Wie einen Holzhauser?

        • 17.11.2014 um 18:06 Uhr
          Permalink

          Alexander Endl – Clubfans United: Ach du meinst die, die wir wegen Deppensteuer-Aufschlag ablehnten und nun für Deppensteuer plus X zu uns lotsen? Wie einen Holzhauser?

          Genau. Die 14 Mio müssen ja reinvestiert werden, sonst fallen noch Steuern an 😀

        • 17.11.2014 um 20:54 Uhr
          Permalink

          Alexander Endl – Clubfans United: Ach du meinst die, die wir wegen Deppensteuer-Aufschlag ablehnten und nun für Deppensteuer plus X zu uns lotsen? Wie einen Holzhauser?

          Ich so etwas eigentlich als krass vereinsschädigendes Verhalten (=sinnlose Vergeudung von Vereinsmitteln) nicht mit einem Vereins-Ausschluss verbunden? Da schau ich später gleich mal in die Satzung.

      • 17.11.2014 um 20:00 Uhr
        Permalink

        Alex:
        Woschdsubbn,

        Man könnte doch all diejenigen nehmen, von denen man zu Saisonbeginn doch nicht überzeugt war, dann klappt das mit dem Aufstieg noch

        Mak? ?

  • 17.11.2014 um 18:14 Uhr
    Permalink

    Mir fiel übrigens am Valznerweiher auf, dass es drei reservierte Parkplätze für den Vorstand am Funktionsgebäude gibt. Das nennt man mal langfristige Objektplanung.

  • 17.11.2014 um 18:23 Uhr
    Permalink

    Ich bin mal gespannt ob Weiler auch so lange braucht bis er seine Stammelf zusammen hat. Es bleiben ja noch 6 Spiele und damit Zeit für 6 Formationen 😡

  • 17.11.2014 um 18:37 Uhr
    Permalink

    Okay ?? : und x gibt also diesen Smily 😡 . Vielleicht sollte man irgendwo mal eine Beschreibung / Legende für Smilys veröffentlichen 😉

  • 17.11.2014 um 21:11 Uhr
    Permalink

    Da schau her:

    “§10 VERLUST DER MITGLIEDSCHAFT[…]
    Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,
    wenn es
    a)
    die ihm nach dieser Satzung obliegenden Verpflichtungen
    nachhaltig nicht erfüllt;
    […]
    c)
    den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen
    schwerwiegend verstoßen hat”

    Ҥ 24 VEREINSSCHIEDSGERICHT
    1. Das Vereinsschiedsgericht besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Der Vorsitzende muss die Befähigung zum Richteramt haben. Die Mitglieder des Vereinsschiedsgerichts dürfen weder dem Aufsichtsrat noch dem Vorstand, noch dem
    Wahlausschuss oder dem Vereinsbeirat angehören. Ihre Tätigkeit ist unabhängig und frei von Weisungen anderer Vereinsorgane. […]
    6. Das Vereinsschiedsgericht entscheidet ferner bei vereinsbezogenen persönlichen Differenzen und bei Vorwürfen wegen unsportlichen, unehrenhaften oder vereinsschädigenden Verhaltens oder wegen eines Verstoßes gegen satzungsmäßige oder gesetzliche Organpflichten zwischen Mitgliedern des
    Vorstands oder des Aufsichtsrats. Für sonstige Organstreitigkeiten und für Streitigkeiten über die Geschäftsordnung ist es
    nicht zuständig.”

    Mal sehen. Das doofe ist nur, ich könnte so einen Antrag wahrscheinlich erst nach den Winterpausenverfehlung… äääh verpflichtungen einreichen. Dann ist es ja zu spät. Mist.

  • 17.11.2014 um 21:58 Uhr
    Permalink

    Uiuiuiuiui!! Der aktuelle Kicker-Artikel geht aber ungewohnt scharf und eindeutig zu Werke!

    “Wo sein vor einer Woche entlassener Vorgänger Valerien Ismael der Mannschaft gerade in Länderspielwochen jede Menge Freizeit gewährte, was in der Nürnberger Führungsetage zuletzt für tiefes Stirnrunzeln gesorgt hatte, da hat Weiler in der Woche vor seinem ersten Zweitligaspiel in Deutschland stolze sieben Einheiten angesetzt.”

    “der unter Ismael auf plumpe Art und Weise ausgebootete langjährige Stammtorhüter Raphael Schäfer (35)”

    “Doch mit der Vorgabe, einen Generationswechsel im Kasten einzuleiten, ging schließlich schon Ismael zu Saisonbeginn ins Rennen – so ziemlich die einzige Aufgabe, die der 39-Jährige in seiner Amtszeit zur Zufriedenheit der Club-Führung erledigen konnte.”

    • 18.11.2014 um 00:21 Uhr
      Permalink

      Woschdsubbn,

      wenn man Böses denken wollte, dann könnte man beinahe meinen, der kicker wolle einer uns bekannten Person zur Seite springen.

      Am Ismael isser jedenfalls mid’m Naggerdn ins Gsichd ghubfd.

      • 18.11.2014 um 07:19 Uhr
        Permalink

        Nick:
        Woschdsubbn,

        wenn man Böses denken wollte, dann könnte man beinahe meinen, der kicker wolle einer uns bekannten Person zur Seite springen.

        Evtl. hat der Kicker-Reporter tiefere Einblicke ins Club-Intime als wir?!

        Wer mich eher verwundert, ist Rapha Schäfer. Dass er seinen Vertrag und eine eventuelle Abfindung nicht gefährden will, ist sehr verständlich. Aber solch vernünftige, ruhige öffentliche Aussagen pro Haupt-Konkurrent auf seiner Position, das ist völlig ungewohnt. Altersmilde? Oder will er gar RW beeindrucken? Dass hieße, dass er wirklich noch Chancen für seine Rückkehr ins Tor sieht. Oder was steckt dahinter?

        • 18.11.2014 um 08:29 Uhr
          Permalink

          block4: Evtl. hat der Kicker-Reporter tiefere Einblicke ins Club-Intime als wir?!

          Wer mich eher verwundert, ist Rapha Schäfer. Dass er seinen Vertrag und eine eventuelle Abfindung nicht gefährden will, ist sehr verständlich. Aber solch vernünftige, ruhige öffentliche Aussagen pro Haupt-Konkurrent auf seiner Position, das ist völlig ungewohnt. Altersmilde? Oder will er gar RW beeindrucken? Dass hieße, dass er wirklich noch Chancen für seine Rückkehr ins Tor sieht. Oder was steckt dahinter?

          Tip: Schäfer hat sich schon damit abgefunden. Sein Vertrag wird im Winter aufgelöst und Bader hat für ihn schon einen neuen verantwortunsvollen und gut dotierten Posten im Verein vorgesehen.

      • 18.11.2014 um 21:25 Uhr
        Permalink

        Nick:
        Woschdsubbn,

        wenn man Böses denken wollte, dann könnte man beinahe meinen, der kicker wolle einer uns bekannten Person zur Seite springen.

        Am Ismael isser jedenfalls mid’m Naggerdn ins Gsichd ghubfd.

        Dem Kaiser sein Sohn arbeitet beim Club im Marketing… unter Bader Buddy Rösler… noch Fragen?

        • 18.11.2014 um 21:45 Uhr
          Permalink

          Dem Kaiser sein Sohn arbeitet beim Club im Marketing… unter Bader Buddy Rösler… noch Fragen?

          Mal langsam: Der Artikel stammt nicht von Harald Kaiser, sondern von David Bernreuther und enthält genau die Informationen, die dem Rest der Medien auch zugetragen wurden (dass man in Nürnberg von Vereinsseite nach ner Entlassung oftmals von Vereinsseite sowas verlauten lässt, ist ja nicht Schuld der Medien; nicht darüber zu berichten, was die sagen, wäre aber fahrlässig, es wird ja auch nicht als Fakt berichtet, sondern als Meinung der Vereinsvertreter). Der Kicker hat am Donnerstag (in Form von Jean-Julien Beer) ganz massiv gegen Bader “geschossen” (z.B. Weiler sei Roulette). Christian Biechele hat schon am Montag voriger Woche Bader angezählt. Da findet also nachweislich keine Hofberichterstattung statt.

          Bei sonstigen Vermutungen, “Verschwörungstheorien” und Anschuldigungen wäre ich im öffentlichen Raum übrigens sehr vorsichtig.

          • 19.11.2014 um 07:49 Uhr
            Permalink

            Florian Zenger: Mal langsam: Der Kicker hat am Donnerstag (in Form von Jean-Julien Beer) ganz massiv gegen Bader “geschossen” (z.B. Weiler sei Roulette). Christian Biechele hat schon am Montag voriger Woche Bader angezählt. Da findet also nachweislich keine Hofberichterstattung statt.

            Dazu wurde im Montagskicker ein Leserbrief abgedruckt, der eindeutig gegen Bader feuert.

          • 19.11.2014 um 18:25 Uhr
            Permalink

            Florian Zenger: Mal langsam: Der Artikel stammt nicht von Harald Kaiser, sondern von David Bernreuther und enthält genau die Informationen, die dem Rest der Medien auch zugetragen wurden (dass man in Nürnberg von Vereinsseite nach ner Entlassung oftmals von Vereinsseite sowas verlauten lässt, ist ja nicht Schuld der Medien; nicht darüber zu berichten, was die sagen, wäre aber fahrlässig, es wird ja auch nicht als Fakt berichtet, sondern als Meinung der Vereinsvertreter). Der Kicker hat am Donnerstag (in Form von Jean-Julien Beer) ganz massiv gegen Bader “geschossen” (z.B. Weiler sei Roulette). Christian Biechele hat schon am Montag voriger Woche Bader angezählt. Da findet also nachweislich keine Hofberichterstattung statt.

            Bei sonstigen Vermutungen, “Verschwörungstheorien” und Anschuldigungen wäre ich im öffentlichen Raum übrigens sehr vorsichtig.

            DER Artikel

            http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/615666/artikel_weiler-hofft-auf-ein-positives-resultat.html

            IST von KAISER!!!

            Und was heisst Verschwörungstheorien? Ist Fakt, dass Kaiser´s Sohn beim 1.FCN arbeitet…

        • 20.11.2014 um 10:15 Uhr
          Permalink

          Woschdsubbn,;: “Nick:

          wenn man Böses denken wollte, dann könnte man beinahe meinen, der kicker wolle einer uns bekannten Person zur Seite springen.

          Am Ismael isser jedenfalls mid’m Naggerdn ins Gsichd ghubfd.”

          @Florian

          um nichts anderes ging es. Nicht um die mögliche Weitergabe von internen Informationen.
          Sondern darum, dass Ismael nun durch den Kicker-Kaiser Artikel medial als der Sündenbock, Schuldige und Verantwortliche für die aktuelle Club-Krise ans Kreuz genagelt wird…

          Kein Wort der Kritik an der “schlimmen Kaderzusammenstellung” (Zitat Hans Meyer, Die Zeit, 2014) die Bader zu 90% zu verantworten hat.

          Und da ist meine Meinung, dass ein Herr Kaiser vom Kicker nicht mehr objektiv und unabhängig ist, wenn sein Sohn beim Club arbeitet und der Chef derjenige ist, der eigentlich zu kritisieren ist….

          Nicht mehr, nicht weniger…

          Dass die Hauptaussage oder sagen wir der Eindruck, den man durch den Artikel gewinnen kann, gewissen Personen in die Karten spielt, dürfte auch klar sein.

          Da sind mir dann ehrliche Worte von Bracke und Meyer doch lieber!

          • 20.11.2014 um 10:21 Uhr
            Permalink

            Glubberer_69: Da sind mir dann ehrliche Worte von Bracke und Meyer doch lieber!

            Wobei sich Hans Meyer sicher auch stets verbot, dass man seinen Kader im Nachhinein als grauenvoll zusammengestellt bezeichnete, auch wenn im Abstiegsjahr die Position des Innenverteidigers und die Neuzugänge im Sturm mehr als fragwürdig waren. Ich bin großer Hans Meyer-Fan, aber manchmal schießt er auch über das Ziel, in dem Fall seine eigenen Maxime, hinaus.

    • 18.11.2014 um 08:13 Uhr
      Permalink

      Woschdsubbn:
      Uiuiuiuiui!! Der aktuelle Kicker-Artikel geht aber ungewohnt scharf und eindeutig zu Werke!

      “Wo sein vor einer Woche entlassener Vorgänger Valerien Ismael der Mannschaft gerade in Länderspielwochen jede Menge Freizeit gewährte, was in der Nürnberger Führungsetage zuletzt für tiefes Stirnrunzeln gesorgt hatte, da hat Weiler in der Woche vor seinem ersten Zweitligaspiel in Deutschland stolze sieben Einheiten angesetzt.”

      “der unter Ismael auf plumpe Art und Weise ausgebootete langjährige Stammtorhüter Raphael Schäfer (35)”

      “Doch mit der Vorgabe, einen Generationswechsel im Kasten einzuleiten, ging schließlich schon Ismael zu Saisonbeginn ins Rennen – so ziemlich die einzige Aufgabe, die der 39-Jährige in seiner Amtszeit zur Zufriedenheit der Club-Führung erledigen konnte.”

      Den Kicker in dieser Phase als kritisch sehen, würde ich sehr bezweifeln. Der verbreitet die Versionen des Vorstands.
      Ist doch wieder genau derselbe Vorwurf, den man auch bei Verbeek angeführt hat: man habe nicht nachvollziehen können, weshalb er nach der Niederlage gegen Leverkusen ein paar freie Tage gewährt habe.
      Und genauso lächerlich wie damals ist man ansonsten verfahren. Denn man hat ja nicht etwa den Trainer dann sofort entlassen und die freien Tage gestrichen, sondern die Zeit genützt für die Entlassung und Trainerverpflichtung.
      Diesmal zugegebenermaßen mit einem, von dem man zumindest hoffen kann, daß er aus dem Kader noch ein wenig mehr rausholt. Wenigstens für ein, zwei Spiele. Wie das bei neuen Trainern ja oft der Fall ist.

      Im übrigen auch bei Verbeek war am Anfang die Trainingsfrequenz erhöht worden. Und später wurde ihm genau das zum Vorwurf gemacht: daß er die Spieler übertrainiert habe und damit Verletzungen provoziert.

      Da hat man jetzt also auch schon wieder eine Erklärung, wenn nach der Winterpause auf meinmal ein, zwei Stammspieler ausfallen und die ein, zwei Nachverpflichtungen sich letztlich als nicht ausreichend erweisen.

      Und noch eine Anmerkung zum Podcast: ich teile in keinster Weise eure optimistische Einschätzung bezgl. der Handlungswilligkeit des Aufsichtsrates. Grund: Wie Martin Bader gebührt auch Aufsichtsratsmitgliedern der Respekt, daß sie sich die Mühe machen, auf mails ausführlich zu antworten.

  • 18.11.2014 um 09:42 Uhr
    Permalink

    Beim Artikel im Kicker bin ich eher bei Beate, das bei uns schon übliche Nachtreten, gegen den alten Coach. Jedsemal tauchen eklatante fachliche Mängel und menschliche Schwächen genau nach der Entlassung in der Presse auf, so dass die Entlassung schon fast zwangsläufig erscheint, bzw. die sportliche Führung gar keine Alternative hatte.

    Das ist nicht nur schlechter Stil, das ist auch immer eine wunderbare Entschuldigung für den sportlichen Leiter. Wobei ich mich immer frage, ob denn die sportliche Leitung nicht mit dem Trainer kommuniziert und mit ihm über die Probleme redet um eine gemeinsame Lösung zu finden?

    Ich finde es auf alle Fälle nicht schön und es steigert mit Sicherheit nicht die Attraktivität unseres Vereins, wenn jeder Trainer erst mal eine mitbekommt, wenn er entlassen wird.

    Zu Schäfer finde ich die Aussagen auch interessant, vor der Saison war immer von einem offenen und fairen Zweikampf die Rede, nun steht im Kicker, dass Ismael die Aufgabe hatte hier den Generationswechsel zu vollziehen. Beides gleichzeitig geht aber nicht. Vielleicht sind die ruhigen Aussagen von Schäfer schlicht darin begründet, dass man (bzw. Weiler) jetzt ehrlich mit ihm kommuniziert hat. Wenn man Schäfe sagt, dass man im Tor den Generationswechsel als notwendig empfindet, wird dieser vielleicht nicht laut hurra schreien, dafür will er sicher zu gern selbst spielen, aber Schäfer ist doch nicht blöd, mit einer klaren Aussage kann er leben.

    Hätte man ihm vor der Aison klar gesagt, dass im Laufe der Saison der Wechsel kommen soll und dass er mitverantwortlich für den Wechsel ist, dann hätten wir das ganze Schauspiel mit Degradierung etc. sicher nicht erleben müssen.

    Aber alle haben sich vor der Saison vor diesem Gespräch gedrückt. Bei Ismael kann ich das noch verstehen, der ist ganz neu in Nürnberg und will sicher nicht am ersten Tag gleich den Konfilkt mit dem wichtigsten Stammspieler suchen. Aber was für ein Spiel spielen Bader und Wolf, die immer vom sportlichen Zweikampf reden, obwohl etwas ganz anderes geplant ist?

    Auch die Kommunikation nach außen war hier mal wieder eine Katastrophe.

    Ich hoffe nur Weiler erkennt schnell die Fallstricke im Verein und emanzipiert sich früh genug, dafür wäre natürlich ein vertrauensvolles Verhältnis zum Aufsichtsrat nötig. Ich bin nicht sicher ob das für den Trainer neben der sportlchen Leitung möglich ist?

    • 18.11.2014 um 10:26 Uhr
      Permalink

      Armin,

      Man hat das mit Sicherheit so auch nicht vorgehabt. Wieso hätte man denn dann Schäfers Vertrag noch mal um ein Jahr verlängern sollen. Jedem, der irgendwas von Psychologie versteht und das sollte jemand, der für Personalentscheidungen zuständig ist, schon auch, muß klar sein, daß ein langjähriger Führungsspieler sich nach seiner besten Leistung seit langem, nicht einfach als Nummer 3 im Hintergrund hält. Schließlich gibt es auch andere Torwärter(?), die im für Fußballer “hohem Alter” immer noch Leistung bringen.

      • 18.11.2014 um 12:34 Uhr
        Permalink

        Beate60,

        Was meinst Du mit hat man so nicht vorgehabt? Den Generationswechsel im Tor?

        Da bin ich nicht so sicher. Eigentlich war doch jetzt der richtige Zeitpunkt, auch die Verlängerung mit Schäfer halte ich nicht für einen Fehler in diesem Zusammenhang. Schäfer hätte sofort wieder einspringen können, wenn es Rakovsky nicht packt, was ja auch schon vorgekommen ist. Sprich man hätte sofort wieder einen erfahrenen Erstligatorwart in der Hinterhand, wenn Rakovsky an der Aufgabe scheitert oder sich verletzt.

        Insofern scheint mir der Wunsch zum Generationswechsel schon da gewesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich keiner getraut hat das in die Mannschaft zu kommunizieren und noch wichtiger, das mit Schäfer sauber zu kommunizieren. Aber ich gebe zu, das sind natürlich meinerseits auch wieder nur Spekulationen. Interessant finde ich aber schon, dass nun auch bei Weiler Rakovsky die Nummer 1 bleiben soll und Schäfer das nun unterstützen will.

        Klingt für mich man hat die Karten auf den Tisch gelegt und endlich mal Klartext geredet.

      • 18.11.2014 um 12:34 Uhr
        Permalink

        Beate60,

        Was meinst Du mit hat man so nicht vorgehabt? Den Generationswechsel im Tor?

        Da bin ich nicht so sicher. Eigentlich war doch jetzt der richtige Zeitpunkt, auch die Verlängerung mit Schäfer halte ich nicht für einen Fehler in diesem Zusammenhang. Schäfer hätte sofort wieder einspringen können, wenn es Rakovsky nicht packt, was ja auch schon vorgekommen ist. Sprich man hätte sofort wieder einen erfahrenen Erstligatorwart in der Hinterhand, wenn Rakovsky an der Aufgabe scheitert oder sich verletzt.

        Insofern scheint mir der Wunsch zum Generationswechsel schon da gewesen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich keiner getraut hat das in die Mannschaft zu kommunizieren und noch wichtiger, das mit Schäfer sauber zu kommunizieren. Aber ich gebe zu, das sind natürlich meinerseits auch wieder nur Spekulationen. Interessant finde ich aber schon, dass nun auch bei Weiler Rakovsky die Nummer 1 bleiben soll und Schäfer das nun unterstützen will.

        Klingt für mich man hat die Karten auf den Tisch gelegt und endlich mal Klartext geredet.

  • 18.11.2014 um 09:54 Uhr
    Permalink

    Beate,

    das könnte doch passen. Rapha als der von Martin Driller vorgeschlagene Club-Sammer. Ehrgeiz und den Mut zu nerven besitzt er, das fachliche Können traue ich ihm auch zu (auch wenn er natürlich noch lernen muss).

    Ansonsten hat sich Drillo evtl. nicht ganz uneigennützig ins Gespräch gebracht. Evtl. war das Interview eine kleine Bewerbung für den Sammer-Posten?

    • 18.11.2014 um 10:22 Uhr
      Permalink

      block4,

      Nur den Mund aufmachen können, sollte da nicht das Kriterium sein, sondern auch Fachkompetenz. Und wenn möglich auch ein wenig kritische Distanz zu den aktuellen Entscheidungsträgern in unserem Verein. Das seh ich bei Schäfer nicht.
      Ehrgeiz schadet eher

  • 18.11.2014 um 10:12 Uhr
    Permalink

    Bei der Beurteilung der Rolle und Aufgabe von Sammer bei den Bayern bin ich inhaltlich eher bei Jürgen Klopp.Deshalb beurteile ich die Notwendigkeit einen Club-Sammer zu installieren eher defensiv.
    Wir könnten uns ja auch noch einen Oliver Bierhoff Grüssonkel leisten,warum denn nicht?
    Wichtiger wäre das die bereits vorhandenen Herren ihre Arbeit vernünftig machen-Kompetenz in sportlichen Fragen,Kompetenz im Nachwuchsbereich und Kompetenz bei der Auswahl und Begleitung von Mannschaft und Trainer
    Das würde mir schon vollkommen reichen

    • 18.11.2014 um 21:42 Uhr
      Permalink

      Christian-Berlin: Bei der Beurteilung der Rolle und Aufgabe von Sammer bei den Bayern bin ich inhaltlich eher bei Jürgen Klopp.Deshalb beurteile ich die Notwendigkeit einen Club-Sammer zu installieren eher defensiv.

      Einen zweiten Matthias Sammer brauchen wir sicher nicht.
      Aber einen Typen, der der Betriebsblindheit entgegenwirkt, so einen Typen kann der Club wahrlich gut gebrauchen.

      Das was Martin Driller skizziert ist um Längen brauchbarer als der Anti-Kurs von Oe auf der JHV.

      Wenn das eine Art Bewerbung war: Prüfen.

      Wenn ich mich recht erinnere hat er noch ganz gute Kontakte zu Möckel.

    • 18.11.2014 um 23:40 Uhr
      Permalink

      Christian-Berlin: Wichtiger wäre das die bereits vorhandenen Herren ihre Arbeit vernünftig machen-Kompetenz in sportlichen Fragen,Kompetenz im Nachwuchsbereich und Kompetenz bei der Auswahl und Begleitung von Mannschaft und Trainer
      Das würde mir schon vollkommen reichen

      Nicht zu vergessen: Die Verbesserung der miserablen Außendarstellung…

    • 18.11.2014 um 12:25 Uhr
      Permalink

      Alex:
      Mlapa fällt bis Jahresende aus https://twitter.com/NZ_…tus/534657617659179008

      Da war bestimmt die zu hohe Trainingsintensität schuld?

      Auch wenn es mir für Mlapa leid tut, weil eine Verletzung für einen Berufssportler immer doof ist, so dürfte spätestens jetzt auch dem Vorstand klar sein, dass er René Weiler einen neuen Stürmer (besser noch: Torjäger) in der Winterpause bescheren muss.

    • 18.11.2014 um 16:09 Uhr
      Permalink

      Alex:
      Mlapa fällt bis Jahresende aus https://twitter.com/NZ_…tus/534657617659179008

      Vielleicht kann man ihm bei der OP auch die angezogene Handbremse heraus operieren.

  • 18.11.2014 um 12:59 Uhr
    Permalink

    Man sollte echt versuchen, den Leihvertrag mit Mlapa im Winter wieder aufzulösen…

  • 18.11.2014 um 14:07 Uhr
    Permalink

    Also als Ergänzung und/oder Ersatz für den Sturm erhoff ich mir doch jemanden, der noch ein bisschen mehr verspricht als Colak…

    • 18.11.2014 um 14:58 Uhr
      Permalink

      Scramjet:
      Also als Ergänzung und/oder Ersatz für den Sturm erhoff ich mir doch jemanden, der noch ein bisschen mehr verspricht als Colak…

      Ich mir auch! Speziell wo es doch um die angepeilte Rückkehr in die 1. Liga geht.

      Andererseits, wir sind derzeit ein Abstiegskandidat in der 2. Liga, welcher für 2.-Ligaverhältnisse herausragende Offensiveknaller will da schon kommen? Da dürfte ein Colak voller Selbstbewußtsein keinesfalls schlechter als Mlapa spielen. Und er hätte den Vorteil, das er das Umfeld perfekt kennt.

  • 18.11.2014 um 14:25 Uhr
    Permalink

    Ginzcek gesundet gerade.
    Weiß schon, das geht nicht, aber den hätte ich z.B. gerne mal bei uns spielen gesehen, seine paar Einsätze passten leider nicht in meine Besuche.
    Was hatte ich mich gefreut, als er von Pauli nach Nürnberg kam.
    So’n Typ bräuchten wir wieder. Der Rasen ist ja scheinbar auch wieder in Ordnung, also keine Gefahr.

  • 18.11.2014 um 15:41 Uhr
    Permalink

    Keinesfalls schlechter als Mlapa wäre aber zuwenig.

    Wir benötigen einen Stürmer, der deutlich besser als Mlapa ist, wobei ich lieber für links Offensiv einen Spieler hätte und Füllkrug dann frei für den Sturm wäre.

  • 18.11.2014 um 15:49 Uhr
    Permalink

    Sammer? Wozu brauchen wir jemanden mit implantierten BILD-Mikrofon im Team?

    Dessen Stellenbeschreibung sieht so aus:
    – Produziere mindestens zwei Mal in der Woche eine BILD-Schlagzeile

    Nein, so einen sollten wir uns nicht leisten!

    Hmm, vielleicht wird jetzt Schäfer der neue Torwarttrainer? *DUCK UND WECH*

    • 18.11.2014 um 17:50 Uhr
      Permalink

      Woschdsubbn:

      Hmm, vielleicht wird jetzt Schäfer der neue Torwarttrainer? *DUCK UND WECH*

      Man muß nicht umbedingt alles können um es zu vermitteln

      Ein Fussball Kollege hat vom Training seines Sohnes (Leistungszentrum) erzählt, dass die Trainer einen langen Flugball verlangt haben. Vor gemacht hat ihn keiner. 😉

      Eine Chance hätte Schäfer sich meiner Meinung nach verdient.

      • 18.11.2014 um 20:13 Uhr
        Permalink

        Holle: Man muß nicht unbedingt alles können um es zu vermitteln

        Richtig, um ein guter Jockey zu sein, muss man vorher auch nicht Pferd gewesen sein. 😀

        Ernsthaft, grade Trainer wie Arrigo Sacchi, Carlos Alberto Parreira (gar keine Profierfahrung), Jose Mourinho, Arsene Wenger, Sven-Göran Eriksson (kaum Profierfahrung) zeigen ja, dass das auch nicht nötig ist, alles auf dem gleichen Level wie die Spieler zu können, wenn man als Trainer wirklich gut ist.

        Ob Schäfer allerdings von der Art der Vermittlung her n guter Trainer wäre?

        • 18.11.2014 um 20:28 Uhr
          Permalink

          Florian Zenger,

          Bei Schäfer dachte ich immer der hat schon quasi einen Nachfolgevertrag fürs Management?!

          Und irgendwie gefällt mir auch die Idee Schäfer neben Bader zu installieren. Der würde sich für die Aussendarstellung und PR ganz gut machen. Eine Art Sammer light und intern Bader mal ab und zu Paroli bieten, die nötige Macht dazu hat er ja jetzt schon fast.

        • 18.11.2014 um 21:02 Uhr
          Permalink

          Florian Zenger: Richtig, um ein guter Jockey zu sein, muss man vorher auch nicht Pferd gewesen sein.

          Ernsthaft, grade Trainer wie Arrigo Sacchi, Carlos Alberto Parreira (gar keine Profierfahrung), Jose Mourinho, Arsene Wenger, Sven-Göran Eriksson (kaum Profierfahrung) zeigen ja, dass das auch nicht nötig ist, alles auf dem gleichen Level wie die Spieler zu können, wenn man als Trainer wirklich gut ist.

          Ob Schäfer allerdings von der Art der Vermittlung her n guter Trainer wäre?

          Naja, müsste man halt mal ausprobieren. Manche Menschen überraschen mit Fähigkeiten die man nicht erwartet hätte.

          Außer Lehrer,die sind natürlich von Anfang an in allem gut 😛 😉

  • 18.11.2014 um 19:36 Uhr
    Permalink

    Danke für die Podcast, ich liebe es euch zu zuhören. TOP macht weiter so. (mehr wäre schön 😉 )

    Und irgendwann vll gibt es auch mal wieder bessere Zeiten beim Club, noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegben.

  • 18.11.2014 um 20:30 Uhr
    Permalink

    Schäfer hat – soweit ich weiß – einfach nur die Möglichkeit danach im Verein weiterzuarbeiten im Vertrag, in welcher Funktion steht da (wahrscheinlich) nicht drin.

    • 18.11.2014 um 21:28 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger:
      Schäfer hat – soweit ich weiß – einfach nur die Möglichkeit danach im Verein weiterzuarbeiten im Vertrag, in welcher Funktion steht da (wahrscheinlich) nicht drin.

      Na, wenn der Nuss nächsten Sommer aufhört, ist ein Platz für Wolf frei. Oder für Schäfer.

  • 19.11.2014 um 08:25 Uhr
    Permalink

    Nichtsdestotrotz gibt es scheinbar in allen Printmedien in unserer Stadt, Journalisten, die dem investigativen Journalismus nicht frönen, sondern sich lieber mit internen Informationen versorgen und darauf basierend ihre Artikel verfassen.
    Ich kann ja verstehen, daß auch Journalisten nicht davor gefeit sind, mit den Jahren den einen oder anderen, über den sie berichten sollen sympathischer oder unsympathischer zu finden, aber vielleicht haben manche mittlerweile wirklich ihre kritische Distanz für guten Journalismus einfach verloren?
    Ich frag mich auch wie das in Nürnberg gehandhabt wird. ich fand eine Aussage von G.Koch in einem Interview sehr bemerkenswert: Er hat gesagt, er habe in der Zeit seiner Arbeit als Radioreporter nie mit aktiven Fußballern eine Tasse Kaffee oder ein Bier getrunken habe. Um als Reporter und Journalist unabhängig und objektiv zu bleiben. Ob das bei uns auch so ist?

    http://www.buchszene.de/guenther-koch/
    Ich find das Interview, auch wenn schon alt (vor der WM 2006), insgesamt sehr interessant.
    Wahrscheinlich kennen es hier eh schon viele. Ich bin da erst jetzt drauf gestoßen.

  • 19.11.2014 um 08:41 Uhr
    Permalink

    Der Artikel von Laass in der NN dürfte jetzt hoffentlich allen deutlich machen, was wir in dieser Saison erwarten können: daß wir hoffentlich nicht absteigen, weil hoffentlich nicht zuviele der Leistungsträger zu oft ausfallen. In der nächsten Saison wird dann wieder angegriffen, wenn alles gut geht.

    • 19.11.2014 um 08:48 Uhr
      Permalink

      Beate60:
      Der Artikel von Laass in der NN dürfte jetzt hoffentlich allen deutlich machen, was wir in dieser Saison erwarten können: daß wir hoffentlich nicht absteigen, weil hoffentlich nicht zuviele der Leistungsträger zu oft ausfallen. In der nächsten Saison wird dann wieder angegriffen, wenn alles gut geht.

      Richtig und deshalb den drei Leserbriefen folgen und endlich die Konsequenzen ziehen.
      Wie weltfremd und verantwortungslos muss man denn sein, um mit diesem, trotz bereits mehrjähriger Personalknappheit auch in der Breite erneut viel zu dünnen Personaldecke, um den Aufstieg mitspielen zu wollen?

      Diese geballte Aneinanderreihung von krassesten Fehlentscheidungen geht auf keine Kuhhaut und nicht mal mehr auf eine Clubfan-Haut. 🙁

  • 19.11.2014 um 09:08 Uhr
    Permalink

    Das Problem ist jedoch: Wir haben keine schlagkräftige Opposition im AR. GüKo macht leider eher mit peinlichen Auftritten von sich reden, Schamel trat mit Leuten auf, die er wohl zufällig in der Fußgängerzone getroffen hat und das wars dann schon. Die Mehrheit im AR ist nun zu neu und hat außer einem erhobenen Zeigefinger und einem ernsten Wangentätscheln (“Dududu!”) auch noch nichts zuwege gebracht.
    Mich erinnert das an die Zeit eines ehemaligen Bundeskanzlers, der konnte auch Bockmist über Bockmist produzieren und den bekamen wir dennoch fast nicht los.
    Jetzt hätten wir den dritten Vorstandsposten brauchen können und ihn schon mit einem Nachfolger besetzen können. 🙁

  • 19.11.2014 um 18:44 Uhr
    Permalink

    Mea culpa: Hatte nur den Montags-Artikel im Printkicker von Bernreuther im Kopf, in dem inhaltlich mehr oder minder genau das Gleiche stand.

    Natürlich ist das Fakt, dass der Sohn da arbeitet. Aber daraus irgendwelche Rückschlüsse über die Kicker-Berichterstattung ziehen zu wollen, ist nicht Fakt (siehe auch die angeführten Beispiele), sondern wilde Spekulation, ja fast schon Verleumdung.

    • 19.11.2014 um 19:51 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger:
      Mea culpa: Hatte nur den Montags-Artikel im Printkicker von Bernreuther im Kopf, in dem inhaltlich mehr oder minder genau das Gleiche stand.

      Natürlich ist das Fakt, dass der Sohn da arbeitet. Aber daraus irgendwelche Rückschlüsse über die Kicker-Berichterstattung ziehen zu wollen, ist nicht Fakt (siehe auch die angeführten Beispiele), sondern wilde Spekulation, ja fast schon Verleumdung.

      Also die Art und Weise wie jedesmal den entlassenen Trainern nachgetreten wird, um von den eigenen Fehlern der im Amt verbleibenden abzulenken, siehe Verbeek (plötzlich hatte die Mannschaft Angst vor ihm), siehe Ismael usw. und jedesmal will man von FCN Seite offiziell überhaupt nichts dazu gesagt haben, öffnet solchen Spekulationen aber Tür und Tor. Diese immer wieder gleichen Abläufe kann man ja nicht von der Hand weisen. Wer es ist im einzelnen ist, der solche Infos lanciert…schwer zu sagen von außen.

    • 19.11.2014 um 21:04 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger:
      Mea culpa: Hatte nur den Montags-Artikel im Printkicker von Bernreuther im Kopf, in dem inhaltlich mehr oder minder genau das Gleiche stand.

      Natürlich ist das Fakt, dass der Sohn da arbeitet. Aber daraus irgendwelche Rückschlüsse über die Kicker-Berichterstattung ziehen zu wollen, ist nicht Fakt (siehe auch die angeführten Beispiele), sondern wilde Spekulation, ja fast schon Verleumdung.

      Und für dich ist das was komplett anderes, wenn Journalisten irgendwelche Gerüchte oder subjektive Aussagen, die sie von jemand im Verein mitbekommen haben, dann zu einem bestimmten Zeitpunkt veröffentlichen anstatt die Gerüchte als Anlass zu nehmen, mal wirklich nachzuforschen und rauszufinden, was Fakt ist und was Lüge?

  • 19.11.2014 um 20:26 Uhr
    Permalink

    In der Sache geb ich Dir Recht, es ist auffällig, dass solche Dinge immer genau nach der Entlassung auftauchen (und da sind die Sachen mit Verbeek noch harmlos, das was da über Augenthaler, Oenning oder von Heesen plötzlich auftauchte war ja nicht mal fachlich).

    Allerdings ist da in meinen Augen keine einfache Kausalität zu suchen. Da spielen, denk ich mal, viele Faktoren eine Rolle: A) Die Journalisten können mit der Entlassung all das schreiben, was sie in den Monaten (von Jahren kann man bei uns ja nie reden) aufgeschnappt haben, was ihnen “off the record” erzählt wurde, sie aber nicht verwendet haben, ohne, dass einem direkter “Schaden” droht, weil die Person, um die’s geht, nicht mehr im Amt ist. B) Die Leute im Verein, die bis zur Entlassung ja nichts Schlechtes über einen leitenden Angestellten sagen sollen, können das nun auch tun ohne, dass es Konsequenzen gibt. C) Manches entwickelt sich tatsächlich erst gegen Ende der Amtszeit zur kritischen Masse und wird vorher nicht gesagt. Und wahrscheinlich ließen sich da auch noch D), E), F) und G) finden.

    So wie ich das überblicken kann, ist keine einzelne Quelle oder auch kein bewusstes Lancieren (erst recht nicht über irgendwelche einfachen Angestellten), sondern einfach das Wabern im Äther, das sich dann bei einer Entlassung manifestiert. Das was jeder Berichterstatter sich überlegen muss, ist, was er mit dieser Manifestation macht, ob er sie verwendet, wie er sie verwendet, wie er sie einordnet. Allerdings ist es (das kann ich dann auch verstehen) schwierig komplett drauf zu verzichten, wenn man täglich Zeilen zu füllen hat (und wahrscheinlich auch davon überzeugt ist, dass das, was man da zugetragen bekommen hat, für den Leser für die Einordnung der Vorgänge relevant ist).

    • 19.11.2014 um 20:31 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger:
      In der Sache geb ich Dir Recht, es ist auffällig, dass solche Dinge immer genau nach der Entlassung auftauchen … Oenning … plötzlich auftauchte war ja nicht mal fachlich).

      Du ahnst gar nicht, was so nicht auftauchte. Ein Zeitungsartikel einer großen deutschen, nennen wir es mal Zeitung war fertig und wurde nur wegen seines neuen Auftraggebers nicht gedruckt.

    • 19.11.2014 um 22:47 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger:

      Allerdings ist da in meinen Augen keine einfache Kausalität zu suchen. Da spielen, denk ich mal, viele Faktoren eine Rolle

      ist das jetzt eine normale Spekulation oder eine wilde?

      😛

  • 19.11.2014 um 21:18 Uhr
    Permalink

    Ja, es ist was komplett anderes.

    Das eine ist wilde Spekulation, die durch nichts zu erhärten ist außer durch eine Personenkonstellation. Das andere, was Du ansprichst, ist stets als das gekennzeichnet was es ist. Wenn da steht “aus Vereinskreisen”, “aus dem Umfeld”, etc. dann weiß man, dass Leute im/um den Verein was loswerden wollen ohne namentlich genannt zu werden. Da steht nirgendwo, dass es Fakt ist, sondern diese Floskeln weisen genau aus, es gibt Leute im Verein, die der genannten Auffassung sind. In der Regel ist das dann auch nicht nur einer, der das sagt, sondern mehrere, sonst schreibt man’s nicht. (Das ist zumindest der journalistische Standard, ob sich da alle dran halten, weiß ich nicht, dafür kenn ich die Leute nicht gut genug.)

    Bei vielem von dem geht’s auch nicht um Fakt und Lüge, sondern um Wahrnehmungen. Das, was der eine als forderndes Training wahrnimmt, nimmt der andere als zu hart wahr. Da gibt’s wie beim meisten Zwischenmenschlichen auch kein Fakt und Lüge.

    • 19.11.2014 um 22:47 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger: Bei vielem von dem geht’s auch nicht um Fakt und Lüge, sondern um Wahrnehmungen.

      Ich kann zum größten Teil nachvollziehen, was du über die Berichterstattung schreibst.

      Wenn es zwischen Kicker und Club familiäre Bande gibt, seien sie auch noch so peripher, dann kann man das aber durchaus auch als naheliegende Wahrnehmung interpretieren.

      Und in der anderen Ecke stehen durchaus (auch seriöse) Journalisten, die “politisch”, mit der Kraft ihrer Worte den hübschen Zusatz “aus Vereinskreisen” wählen, obwohl nicht wahr, um die Stimmungslage in diese oder jene Richtung zu lenken.
      Ist ja nicht so als wären das alles Heilige. 🙂

      • 19.11.2014 um 23:00 Uhr
        Permalink

        Weder noch, das Leben besteht nicht aus einfachen Kausalitäten, ich denke das wissen wir alle, bzw. sollten wir alle wissen. 😉

        Teo: Wenn es zwischen Kicker und Club familiäre Bande gibt, seien sie auch noch so peripher, dann kann man das durchaus auch als nahelliehgende Wahrnehmung interpretieren.

        Für eine derartige Wahrnehmung fehlt mir anscheinend die Fantasie. Also zumindest dahingehend, dass da viel bei rumkommt. Wer lang genug beim Kicker (oder sonstwo) arbeitet und über einen Verein schreibt, der braucht keine familiären Bande.

        Teo:Und in der anderen Ecke stehen durchaus (auch seriöse) Journalisten, die “politisch”, mit der Kraft ihrer Worte den hübschen Zusatz “aus Vereinskreisen” wählen, obwohl nicht wahr, um die Stimmungslage in diese oder jene Richtung zu lenken.
        Ist ja nicht so als wären das alles Heilige.

        Kommt vor, halt ich aber jetzt – nach eigenem Kenntnisstand – zumindest für Verbeek und Ismael für unzutreffend.

        An sich hast Du natürlich Recht, ich finde nur, man würde es sich arg einfach machen, wenn man meint, die einzige Art und Weise wie man erst jetzt an Bader das zweifeln anfangen kann, ist, dass man bislang Hofberichterstattung und Gefälligkeitsjournalismus geliefert hat oder dass da Unwahrheiten verbreitet worden sind wider besseres Wissen.

        (Sport)Journalismus ist an sich – Deutungsmacht hin oder her – nämlich schon auch undankbar. Schließlich hat man ein starkes Abhängigkeitsverhältnis, weil man ja in besonderem Maße von denen abhängig ist, über die man schreibt. Mehr als andersrum die von einem selber, weil Fußball spielen die ja trotzdem, auch wenn du nicht drüber schreibst.

        • 19.11.2014 um 23:10 Uhr
          Permalink

          Florian Zenger,

          Hilfe. Nein. Mir ging es nur um eine Ergänzung!

          Und was Harald Kaiser betrifft:
          Ich finde da nix schlimmes dran, wenn eine Quelle familiärer Natur ist.
          Dass er genug andere Vernetzungen haben muss leuchtet ein.
          Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mich mit seinem Club-Wissen in den Schatten stellt. Er ist einer der Autoren des Club-Kompendiums “Die Legende lebt”.

          Nochmal:
          Ich finde die Connection als Infobeschaffung völlig offensichtlich und legitim – die angedeutete Einflußnahme auf seine Texte dagegen sind eher zum Schmunzeln. ☺

        • 20.11.2014 um 11:29 Uhr
          Permalink

          Florian Zenger:

          …dass da viel bei rumkommt.

          So veraltet die Organisationsform unseres Vereins ist, so hautnah bewegt sich diese Ausdrucksweise am Puls des smarten Neusprechs/-schreibs.

    • 20.11.2014 um 01:47 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger:
      Ja, es ist was komplett anderes.

      Das eine ist wilde Spekulation, die durch nichts zu erhärten ist außer durch eine Personenkonstellation. Das andere, was Du ansprichst, ist stets als das gekennzeichnet was es ist. Wenn da steht “aus Vereinskreisen”, “aus dem Umfeld”, etc. dann weiß man, dass Leute im/um den Verein was loswerden wollen ohne namentlich genannt zu werden. Da steht nirgendwo, dass es Fakt ist, sondern diese Floskeln weisen genau aus, es gibt Leute im Verein, die der genannten Auffassung sind. In der Regel ist das dann auch nicht nur einer, der das sagt, sondern mehrere, sonst schreibt man’s nicht. (Das ist zumindest der journalistische Standard, ob sich da alle dran halten, weiß ich nicht, dafür kenn ich die Leute nicht gut genug.)

      Bei vielem von dem geht’s auch nicht um Fakt und Lüge, sondern um Wahrnehmungen. Das, was der eine als forderndes Training wahrnimmt, nimmt der andere als zu hart wahr. Da gibt’s wie beim meisten Zwischenmenschlichen auch kein Fakt und Lüge.

      Sorry, mich ärgert das jetzt schon geraume Zeit. Du unterstellst hier auch etwas. Wie kommst du darauf, daß das alles nur wilde Spekulation bei allen ist, die die momentane Situation beim Verein anders beurteilen als du oder Alex und andere, die hier eine andere Meinung vertreten?

      Nur weil diejenigen, die das schreiben keine Journalisten sind und nicht die Worte “wie aus Vereinskreisen bekannt” verwenden?

      Wenn ich jetzt also künftig schreib, wie aus Vereinskreisen zu hören oder zu lesen (was ja bei mir auch oft zutreffend ist), dann ist alles in Ordnung?

      Oder muß ich die restlichen Aussagen meinerseits, dann nochmal als Kommentar kennzeichnen, damit klar ist, daß ich hier das, was mir bekannt ist, interpretiere und werte?

      Oder darf das nur ein Journalist und bei allen anderen ist es trotzdem wilde Spekulation und Verbreitung von Verschwörungstheorien?

      Oder muß ich einfach wie du öfter darauf hinweisen, daß meine Aussagen nach meinem derzeitigen Kenntnisstand getroffen werden? Und damit ist dann klar, daß ich nicht wild spekuliere und Verschwörungstheorien entwickel, sondern eben aufgrund meiner Informationen zu diesen Aussagen komme?

      Das Problem ist doch einfach, daß du und andere hier offenbar mit anderen Leuten im Verein oder mit dem Verein nahestehenden Leuten zu tun haben als ich und wir unsere Aussagen deshalb auf unterschiedliche Informationen gründen, von denen aber vermutlich weder du noch ich sicher wissen, ob sie der objektiven Wahrheit entsprechen und nicht nur der subjektiven Wahrheit desjenigen, der uns da etwas mitteilt.

      Sodaß die Überzeugung, die sich für uns daraus entwickelt auf der ebenfalls subjektiven Einschätzung beruht, ob derjenige vertrauenswert ist oder nicht. Und auch da scheinen wir unterschiedliche Meinungen zu haben.

      Auch wenn du und Alexander oder Alex oder sonstwer darauf hinweisen, daß es alles ganz anders ist als ich und manch andere schreiben, heißt das doch nicht, daß ihr 100% sicher sein könnt, daß ihr recht habt und nicht wir?

      Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

  • 19.11.2014 um 23:07 Uhr
    Permalink

    Also wenn ich eines aus meiner nun etwas veränderten Wahrnehmung der Medienlandschaft nun sagen kann, dann sicher das, dass Gefälligkeitsartikel eher die absolute Ausnahme sind – und derzeit rund um den FCN wohl eher auszuschließen. Dazu muss man kein Insider sein, da reicht die Wahrnehmung der sehr heterogenen Berichterstattung. Allein der genannte kicker glänzte in den letzten Tagen vor allem durch fast schon bissige Kritik, die vor keinem im Verein halt machte.

    Dass einzelne Journalisten, manchmal auch ganze Redaktionen, insgesamt positiver oder negativer zum einen oder anderen stehen, ist schlicht normal. In so einer Medienlandschaft bin ich groß geworden, als die FAZ noch konservativ und der SPIEGEL ein linkes Blatt war. Warum soll sich jetzt einer verbiegen und auf Bader hauen, wenn er schlicht nicht davon überzeugt ist, dass das angebracht wäre? Nur um die Volksseele zu bedienen?

    Also die Journalisten, die ich bisher näher kennen lernen durfte, machten sich sehr viele Gedanken über journalistische Aufgabe und Rolle. Da wirft keiner seine Ideale über Bord, nur weil mal einer vom Verein anruft und Bittebitte sagt.

    Ich glaube eher, dass jetzt so peu a peu eben Details ans Tageslicht kommen, von Spielern, Verantwortlichen, im Umfeld, die vorher um des lieben Friedens Willen unterm Tisch geblieben waren. Ob das so gut immer ist, das ist dann ne andere Frage. Dass die Presse das dann nach Prüfung und von mehreren Quellen bestätigt aufgreift und verarbeitet, schlicht deren Job.

    • 19.11.2014 um 23:43 Uhr
      Permalink

      Alexander Endl – Clubfans United:

      In so einer Medienlandschaft bin ich groß geworden, als die FAZ noch konservativ und der SPIEGEL ein linkes Blatt war.

      Danke. Nein, DANKE! muss es heißen.

      Erst fiel die Mauer, dann holte der Club einen Titel und außerdem änderten sich auch noch die Paradigmen der Presseverortung…

    • 20.11.2014 um 02:09 Uhr
      Permalink

      Alexander Endl – Clubfans United,

      Das halt ich sogar für möglich, daß das in den seltensten Fällen Gefälligkeitsartikel sind. Aber es sind vielleicht Artikel von Journalisten, dier aufgrund der Nähe, die sich in den Jahren der Zusammenarbeit aufgebaut hat, manches auch nicht mehr kritisch distanziert sehen und deshalb bei manchen kritischeren Fans so rüberkommen als wären sie Hofberichterstatter?

      Ich mein das gibt es doch allenthalben: man kennt jemand gut oder glaubt es wenigstens ihn gut zu kennen und deshalb kann man sich einfach nicht vorstellen, daß derjenige auch Seiten hat, die man nie wahrgenommen hat. Und deshalb kommen einem dann die Behauptungen von Menschen, die demjenigen ganz offensichtlich nicht so nahestehen und ihm kritisch gegenüberstehen als vollkommen absurd vor?
      Aber das heißt doch nicht, daß die nicht doch auch Recht haben können? Weil eben viele Menschen ganz viele verschiedene Seiten haben und sie sich verschiedenen Menschen unterschiedlich zeigen.

      Und manchmal hilft es, diese verschiedenen Seiten zu einem ganzen Bild zusammen zu fügen, um manches, was einem vorher nicht erklärlich war, dann auf einmal zu verstehen.

      • 20.11.2014 um 08:56 Uhr
        Permalink

        Beate60,

        hochinteressantes Thema, das gleich mehrere spannende Dinge anspricht. Da ist zum einen die Schere im Kopf, die man bekommt, wenn man zu viel weiß und zu lange zusammenarbeitet, selbst wenn es auf zwei Seiten ist (hier Presse, da Verein). Aus Rücksicht auf die Protagonisten, weil man zu viel schon ahnt, wie es wohl gemeint sein könnte, oder weil man die Konsequenzen fürchtet, die man da auslösen könnte. Darüber kann man schon lange reden.
        Dann ist die Sache mit dem Journalismus an sich. Wie glaubhaft ist die deutsche Presse heute noch – wie seriös arbeitet man, wie viel solide handwerkliche Arbeit ist untergegangen im Zeitdruck des Internets, wo man nicht mal mehr bis morgen Zeit hat, bei ständigen Personalkürzungen, beim Bedarf nach Klicks als absolute Maxime.
        Und das ganze noch in Konkurrenz zu Social Media, wo alle noch schneller sein wollen und jeder behauptet was zu wissen, nur die wenigsten sich aber darum kümmern, ob das, was sie verbreiten, wirklich fundiert ist. In den sozialen Medien ist noch weniger gewährleistet, dass das, was da behauptet wird, überhaupt stimmt oder sich nur auf Hörensagen bezieht, auf Gerüchte, auf einseitige Informationen. Und dafür Verantwortung übernehmen will schon gar keiner. Allein deshalb genießen viele die Anonymität. Schnell kann man da sagen “Der Bader hat gestern beim Bäcker gesagt: Der Trainer war ne Pfeife” Wie? War gar nicht der Bader? Sah nur so ähnlich aus? Oder hat er doch nur sowas ähnliches gesagt, vielleicht aus dem Kontext gerissen?

        Dieses Gemenge ist es, was heute kaum mehr zu durchdringen ist – und auch “zu Recht!” skeptisch machen sollte – skeptisch gegenüber der Presse, vor allem aber gegenüber allem was in sozialen Medien steht. Früher war ne Ente ein kleiner Skandal, heute kriegt man es ja kaum noch mit – flugs ist der Artikel von gestern auch schon wieder geändert.

        Früher war klar: Eine Quelle reicht nicht, man muss recherchieren und sich bestätigen lassen. Alles andere war letztendlich Boulevard. Aufgeschnappt, aufgepeppt, rausgehauen – groß. fett, polarisierend. Heute muss ein Lokal-Redakteur, der eine gute Info bekommen kann, sich gut überlegen, ob er das gleich nutzt oder solide nochmal nachrecherchiert und dann meist feststellen muss, dass er dann nur noch dem Boulevard hinterherläuft.

        Wem ist heute zu glauben? Dem, der sich als glaubhaft erwiesen hat. Deshalb glauben wir auch der einen Presse mehr als der anderen – egal ob regionales Blatt oder Boulevard. Soziale Medien können da dann sogar sehr hilfreich sein und nicht nur Gerüchteschleudern – indem man sich selbst ein Bild macht und Nachrichten bewertet, unabhängig, mit genug Einblick, ohne vereinnahmt zu sein, mit der Mischung aus Außen- und ein bisschen Innensicht. Diese Glaubwürdigkeit kann man nicht einfordern, diese Glaubwürdigkeit muss man sich erarbeiten, verdienen.

        Wir bei CU geben uns viel Mühe, dass wir uns nicht von jeder Schlagzeile umhauen lassen, uns nicht manipulieren lassen. Wir haben uns Eigenständigkeit bewahrt und diskutieren größere Themen sehr kritisch und kontrovers intern, manchmal im größeren, manchmal im ganz kleinen Kreis, bevor wir einer Meldung glauben schenken und das hier auch so zum Ausdruck bringen. Das ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber mehr als nur eine Meinung vom Frühstückstisch nach Lektüre der Morgenzeitung.

        Und wenn bspw. Florian oder Stefan was andeuten, dann unterschreib ich das in der Regel blind, dass da was dran ist, auch wenn ich nicht immer der gleichen Meinung bin. Dazu gibt es aber auch hier Kommentatoren – ich will keine Namen nennen 🙂 – denen ich bspw. auch mehr Gewicht beimesse als anderen, weil ich aus persönlichem Kontakt bestimmte Hintergründe kenne. Das soll die anderen nicht abwerten, aber soll erklären, dass uns diese Aufgabe, uns selbst ein Bild zu machen, wem wir glauben, keiner abnehmen kann. Und wer dann noch an die “Front” tritt und seine Meinung in Form von Artikeln formuliert und sich damit angreifbar, rückwirkend zitierbar und auch überprüfbar macht, der weiß, dass das nochmal ne andere Qualität an Herausforderung ist wie ein Kommentar, den ich sehr sehr zu schätzen weiß, an dem sich aber viele morgen schon selbst nicht mehr erinnern wollen (frei dem Motto: Was interessiert mich mein …”).

        Unsere Medienlandschaft hat sich verändert. Wer nur schnell und viel will, wird reiche Beute finden. Wer Qualität sucht, wird es immer schwerer haben. Die Freiheit der Presse und die sozialen Medien bedeutet heute mehr denn je die Verantwortung jeden einzelnen sich Informationen selbst zusammenzusuchen und zu bewerten. Daran – das sage ich ohne Polemik – scheitern viele, weil ihnen dafür Zeit, Muße oder auch die Fähigkeit dazu fehlt. Deswegen bilden sich Echo-Räume der eigenen Meinung, wo man sich wohlfühlt, wo alles wieder stimmig wirkt – die aber nur selten der Realität entsprechen, die eben selten einfach und klar ist, sondern eben fast immer kompliziert und vielschichtig.

        • 20.11.2014 um 10:29 Uhr
          Permalink

          Alexander Endl – Clubfans United,

          Ein großes Lob für Eure Arbeit! Journalistische Qualität, wie Ihr sie bietet, ist im der Sportberichterstattung leider kaum mehr zu finden. Exemplarisch die Zwischentöne im letzen Podcast, brillant!

  • 20.11.2014 um 07:47 Uhr
    Permalink

    “Sicher ist, dass nichts sicher ist.
    Und selbst das nicht.”

    – J. Ringelnatz –

    Ceterum censeo pilam esse ludendam.

    ?

  • 20.11.2014 um 08:22 Uhr
    Permalink

    Beate, beim konkreten Fall bleib ich hart, weil mir so eine mechanistische Interpretation der Umstände zutiefst zuwider ist. Möglicherweise wäre schmunzeln so wie Teo da die bessere Strategie. 😉

    Beim Rest (also beim viel, viel größeren Ganzen) bin ich bei Dir, ich versuche eigentlich immer durch meine Zusätze klar zu machen, dass die Interpretation meine eigene, und wirklich nur meine eigene, ist. Von der bin ich in der Regel auch überzeugt, wenn ich sie äußere, das heißt aber nicht, dass ich sie nicht ändern kann, wenn neuer Input dazu kommt. Ich hab’s ja schon gesagt, wenn’s um zwischenmenschliche Beziehungen geht, dürfte es an sich eh keine Wahrheit, sondern nur Auslegungen geben. Ich hoffe es kommt rüber, dass das, was ich hier äußere auch wirklich nur Auslegungen sind, zusammengesammelt aus dem, was ich höre/lese/an mich herangetragen wird. Natürlich kann das auch anders sein. Oder ums auf dem hier wieder in Mode kommenden Latein zu sagen: Errare humanum est.

    So nebenbei: Dieses “Ihr” und “Wir”-Lagerdenken braucht’s eigentlich gar nicht, weil man ja trotz unterschiedlicher Interpretationen zum selben Schluss kommen kann. Glaub das wird an einer Stelle im Podcast auch ganz deutlich. Also am besten Podcast nochmal hören! 🙂

  • 20.11.2014 um 10:48 Uhr
    Permalink

    Beate60 / Florian,

    ihr argumentiert beide schlüssig und nachvollziehbar. Wer recht hat? Beide!

    Natürlich wird der Kicker-Redakteur seine Wortwahl genau wählen, wenn er den Chef seines Sohnes angreift. Schließlich will er seinem Sohn nicht beruflich schaden. Aber, der Kicker steht doch ohnehin nicht für Bildeske Boulevardschreierei, sondern für eher nüchterne, ausgewogene Berichterstattung. Wenn man dies zu Grunde legt und den Kicker genau liest, war hier schon eine seit Jahren nicht gekannte Schärfe contra MB enthalten.

    Beate, wenn wir das letzte Quäntchen Zweifel an der journalistischen Unabhängigkeit ausschließen wollen hieße dies, dass der 1. FCN keine Verwandten bzw. privat oder geschäftlich nahestehende Personen von Journalisten einstellen dürfte. Selbst wenn diese für die entsprechenden Posten bestens geeignet wären. Schon ein erheblicher Eingriff in das Innenleben des Clubs, genauso aber auch ins Arbeitsrecht.

    So würde ich hier Alexander zustimmen. Allen voran die Printjournalisten haben es derzeit schwer, dennoch sollten wir ein gewisses Vertrauen in diese besitzen. Auch wenn sie eine andere Meinung als wir selbst vertreten.

  • 20.11.2014 um 11:20 Uhr
    Permalink

    Bin ich froh das ab Sonntag wieder über Fussball im engeren Sinne diskutiert werden kann!
    Gibt es Anzeichen das der neue Trainer schon was bewirkt hat.welche Spieler scheinen gesetzt?Gibt es Anzeichen für ein Spielsystem?
    Alles andere sollte man als gegeben akzeptieren-durch drüber schreiben und diskutieren,in unserer Runde,ändert sich am Status quo -nix

  • 21.11.2014 um 09:08 Uhr
    Permalink

    Interessanter NZ Artikel s.o. “Weiler schreibt am eigenen Drehbuch” Ich kann ja soweit folgen, daß der Trainer ein System finden muß zu dem die zur Verfügung stehenden Spieler passen müssen. Aber die Aussage

    “Es gibt kein festes System, die Spieler sollen ihr eigenes System entwickeln. Es gibt viel Bewegung, das ist nicht einfach, ich hoffe, dass wir das bald verstehen”, sagt beispielsweise Jan Polak”

    ..zum gegenwärtigen Zeitpunkt wirft das bei mir doch einige Fragezeichen auf. Jeder Spieler soll also sein eigenes System entwickeln. Und sagt er dann dem Nebenspieler irgendwann bescheid, wenn er sein System gefunden hat? 🙂

    2 Tage sind ja noch Zeit bis eine sehr gute eingespielte Mannschaft der Tabellenführer Ingolstadt nach Nürnberg kommt, ich hoffe bis dahin hat jeder sein System für sich gefunden. Es klingt auf jeden Fall interessant, das habe ich so auch noch nicht gehört(gelesen)

  • 21.11.2014 um 09:38 Uhr
    Permalink

    Aussagen sind spannend, aber nen Trainer mit spannenden Aussagen hatten wir ja vor nicht allzu langer Zeit schon einmal.

    Ernsthaft: Ich hoffe, dass das heißt, dass nicht jeder Spieler ein eigenes System entwickelt, sondern, dass die Spieler als Gesamtheit ein System entwickeln, das dann umgesetzt wird. Quasi ein System, das darauf ausgerichtet ist, dass jeder seine eigenen Stärken am besten kennt und diese dann auch in dieses gemeinsam entwickelte System einbringen kann.

    • 21.11.2014 um 09:47 Uhr
      Permalink

      Florian Zenger: Ernsthaft: Ich hoffe, dass das heißt, dass nicht jeder Spieler ein eigenes System entwickelt, sondern, dass die Spieler als Gesamtheit ein System entwickeln, das dann umgesetzt wird. Quasi ein System, das darauf ausgerichtet ist, dass jeder seine eigenen Stärken am besten kennt und diese dann auch in dieses gemeinsam entwickelte System einbringen kann.

      Ich sehe das eher nach einer kreativen Spielanlage, wenn es nach vorne geht, kombiniert mit dem auch von dir gefordertem Default-Plan. Also ein Grundmuster an Bewegungsabläufen und Positionswechseln, die im Spiel situativ gewechselt werden können. Entscheidend ist nicht wer das Kommando dann gibt, entscheidend ist, dass alle wissen, was zu tun ist, wenn einer die Initiative ergreift – also bspw. Schöpf in die Tiefe geht oder Candeias die Seite wechselt.

      So stelle ich mir das vor. Dass das kreative Chaos nicht in der Defensive gemeint ist, das sollte bei Weiler eh klar sein, wenn man seine Aussagen hört.

  • 21.11.2014 um 10:46 Uhr
    Permalink

    Das klingt nach Tuchel und Mainz.

  • 21.11.2014 um 12:31 Uhr
    Permalink

    Na dann bin ich mal gespannt wie der polyvalente produktive Clubkader Systeme entwickelt um Ingolstadt Paroli zu bieten und ob sich VI denkt: tu me trappe Sur le Systeme

  • 21.11.2014 um 15:18 Uhr
    Permalink

    Wenn man mal so insgesamt unsere früheren Sponsoren revue passieren lässt…

    Areva fast pleite
    NKD letztes Jahr grad so die Pleite abgewendet
    ARO auch in starken wirtschaftlichen Problemen
    Grundig gibts eigentlich nur noch als Handelsmarke
    AEG ebenfalls…
    Reflecta… Heut weiß ja kaum einer mehr, was Dias überhaupt sind
    Entrium –> von Diba übernommen
    Viag Interkom –> von o2 übernommen
    Patrizier gibts so auch nicht mehr…

    Schaut net so toll aus, die Historie unserer Hauptsponsoren. Die meisten gibt es entweder gar nicht mehr, in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr, oder haben/hatten zumindest mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.
    Einzig Adecco geht es doch wirklich gut. Mister & Lady gibt es zwar auch noch, Trigema ebenfalls, aber als sonderlich gut laufende Unternehmen fallen die jetzt auch nicht gerade auf…

    Ich hoff mal, der Herr Wolf weiß, worauf er sich da eingelassen hat 😉

Kommentare sind geschlossen.