Advent, Advent, kein Lichtlein brennt …

Frostige Niederlage

An einem eiskalten Dezembermontag liegt der Club frisch hinten, weil man gegen kühle Braunschweiger den gegnerischen Keeper nicht ins Schwitzen brachte und nach vorne keine zündenden Ideen entwickelte. In einem taktisch geprägten (= langweilig anzusehenen) Spiel ohne viele Höhepunkte gelang Braunschweig mit einem so schon 1000 mal gesehenen Angriffszug (= sollte man nicht überrascht von sein) das nicht unverdiente Führungstor, weil die Braunschweigern über das Spiel hinweg hinten defensiv kompakter standen und nach vorne den Tick ideenreicher waren. Vor allem bei Schöpf sollte man mal den Reset-Knopf drücken, der hatte von Anfang an heute nur Fehlzündungen.

Weiler war gefordert in der Halbzeit den Spielern Feuer unter dem Hintern und Geistesblitze im Kopf anzufachen, aber das gelang ihm allenfalls nur bedingt, nimmt man die engagiertere Anfangsphase der 2. Halbzeit dafür als ausreichend. Braunschweig tat nur das Nötigste, aber für den Club reichte das. Mit einfachsten Mitteln schaffte man es alle Offensivbemühungen zum Erliegen zu bringen. Die Mannschaft verwechselte ganz offenbar Disziplin mit Erstarren. Aber auch Weiler brachte dann keine Impulse mehr ins Spiel – weder durch Wechsel noch durch Umstellungen. Dittgen für Candeias, Ramirez für Füllkrug, Stark für Koch – allesamt wahrlich keine Harakiri-Aktionen.

Die Clubspieler, ob Rakovsky oder Schöpf, konstatierten nach dem Spiel brav, dass es nach vorne zu wenig war. Das ist richtig. Wer keine Chancen hat ist chancenlos.

Viele sahen das Spiel heute als final richtungsweisend, wenn man doch noch mal nach oben hätte wollen. Aber man muss auch mal feststellen, dass ein Team wie Braunschweig, das in der 2. Halbzeit wirklich in allen Belangen auch enttäuschte und nur noch destruktiv verteidigte, was eine bessere Mannschaft als der Club sicherlich bestraft hätte, derzeit auf dem 2. Platz ist. Wenn das bis zum Ende der Saison für einen Aufstiegsplatz reicht, dann würde einen das schon sehr wundern.

59 Gedanken zu „Advent, Advent, kein Lichtlein brennt …

  • Mal sehen, wie emotionalisierbar die Spieler heute sind.

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  • Oha.
    Sooo schlecht ist der Kick gar nicht.
    Der Club macht im Aufbau zu schnell und/oder zu oft leichte Fehler.
    Jetzt wird er dabei auch noch einen Tick hektischer…
    …das 0:2 ist so nur eine Frage des vorrückenden Sekundenzeigers…

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  • Mit angezogener Handbremse in Halbzeit 2 fährt Braunschweig die Punkte ein…

    Verschont mich mit:

    Weiler braucht erst noch Zeit.
    Braunschweig ist eine zu große Hausnummer.
    Das wird schon noch, am Ende stehen wir auf nem Aufstiegsplatz.
    Verletzten-, Schiri- oder Auswärtspech.
    Ansätzen von Optimismus.

    Ich habe sowas von fertig…

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  • und die sind jetzt 2. nach der unglaublich guten Mannschaft aus Ingolstadt?!

    Diese Liga ist mir echt ein Rätsel.

    So schlecht fand ich den Club jetzt gar nicht, wenn man von der nicht vorhandenen Offensive absieht…

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    • jonas: So schlecht fand ich den Club jetzt gar nicht, wenn man von der nicht vorhandenen Offensive absieht…

      Doch. Harmlos. Und deswegen schlecht.
      Und Braunschweig wollte auf Platz 2. Die gezeigte Dosis war für den Club absolut ausreichend.
      Spaßfreier Minimalismus, aber völlig ungefährdeter Sieg.

      @Alexander
      Daraus den Tabellenstand am Saisonende für Braunschweig abzuleiten, halte ich für mehr als gewagt.

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          • belschanov: Was hätte Weiler anders machen sollen? Den Torwart gegen einen Offensivspieler (war da überhaupt noch einer auf der Bank?) auswechseln?

            Also bspw. hätte ich nicht meine Offensivspieler (Füllkrug, Candeias, Koch) runtergenommen und durch Defensivspieler wie Stark, Ramirez und einen Nachwuchsspieler ersetzt, sondern vielleicht mal anders aufgestellt durch Umstellung. Warum nicht mal die 4er Kette beim Stand von 0:1 10 Minuten vor Schluss auflösen? Bulthuis und Celustka raus, Polak in die Dreierkette, vorne auf 3-4-1-2 umstellen mit Füllkrug und Sylvestr, dahinter Schöpf, Candeias und Koch über die Außen – oder Koch ins Mittelfeld und Pachonik auf Außen offensiv bringen. Ramirez offensiv kann man auch machen, aber doch nicht „statt“ eines Offensiven.

            Naja, bin ja auch kein Trainer. Ich hätte ja zumindest auch 7 Spieler auf die Bank gesetzt.

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            • Alexander Endl – Clubfans United,

              also…
              …Verbeek hätte sicher offensiver spielen lassen, nicht nur die letzten 10 Minuten. :mrgreen:

              Die Wechsel hab ich so recht auch nicht verstanden. Vielleicht erklärt Weiler noch, was er sich dabei gedacht hat.

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            • Alexander Endl – Clubfans United: Also bspw. hätte ich nicht meine Offensivspieler (Füllkrug, Candeias, Koch) runtergenommen und durch Defensivspieler wie Stark, Ramirez und einen Nachwuchsspieler ersetzt, sondern vielleicht mal anders aufgestellt durch Umstellung. Warum nicht mal die 4er Kette beim Stand von 0:1 10 Minuten vor Schluss auflösen? Bulthuis und Celustka raus, Polak in die Dreierkette, vorne auf 3-4-1-2 umstellen mit Füllkrug und Sylvestr, dahinter Schöpf, Candeias und Koch über die Außen – oder Koch ins Mittelfeld und Pachonik auf Außen offensiv bringen. Ramirez offensiv kann man auch machen, aber doch nicht “statt” eines Offensiven.

              Naja, bin ja auch kein Trainer. Ich hätte ja zumindest auch 7 Spieler auf die Bank gesetzt.

              Hat Weiler doch gut erklärt: er setzt nur Spieler auf die Ersatzbank, die er auch spielen lassen wird, keine, die dafür nicht taugen.
              Und zu deinen Umstellungsideen: ist dasselbe Problem wie bei Verbeek und auch bei Ismael: teilweise spielerisch begrenzte Spieler in einer Mannschaft begrenzen die Möglichkeiten einer Umstellung.
              Wenn man grade mal dabei ist, denen wenigstens eine Variante so beizubringen, daß sie das als Mannschaft hinbekommen, dann überfordert das vermutlich jeden Trainer, wenn er in 2 Wochen mit denen auch noch Umstellungen einüben soll.
              Klar wundern die Wechsel. Aber nur diejenigen, die immer noch nicht kapiert haben, daß den Trainern gar nichts anders übrig bleibt als am System festzuhalten mit teilweise Auswechselspielern, die eigentlich anderes spielen sollten.
              Nimms positiv: es zeigt, daß zumindest Ramirez Stark und Dittgen aus Sicht Weilers so felxibel sind, daß sie auch auf anderen Positionen noch ein Ersatz sein können.

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              • Beate60: Hat Weiler doch gut erklärt: er setzt nur Spieler auf die Ersatzbank, die er auch spielen lassen wird, keine, die dafür nicht taugen.

                Dann würde ich immer noch zumindest einen Jugendspieler mitnehmen, der es sich einfach verdient hat mal im Kader zu stehen, wenn auch ohne Einsatzchance.

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                • Alexander Endl – Clubfans United: Dann würde ich immer noch zumindest einen Jugendspieler mitnehmen, der es sich einfach verdient hat mal im Kader zu stehen, wenn auch ohne Einsatzchance.

                  Vielleicht hat es sich keiner verdient? Das Unentschieden gegen Heimstetten spricht doch Bände für das Leistungsniveau der 2. Mannschaft. Und vielleicht ist das auch Weilers Strategie um Baders Versuch, nicht zuviel Spieler nachverpflichten zu müssen zu bekämpfen?

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                • Beate60: Vielleicht hat es sich keiner verdient? Das Unentschieden gegen Heimstetten spricht doch Bände für das Leistungsniveau der 2. Mannschaft. Und vielleicht ist das auch Weilers Strategie um Baders Versuch, nicht zuviel Spieler nachverpflichten zu müssen zu bekämpfen?

                  Möglich, wenngleich das schon bitter ist, wenn man der U19 signalisiert, dass keiner es wert ist auch nur den Platz warmzuhalten…

                  Und in Richtung Bader glaube ich nicht, dass Weiler bereits so früh darauf angewiesen ist mit so „subtilen“ Botschaften zu arbeiten. Wenn er nicht in der Lage wäre da vorstellig zu werden und sich insoweit klar zu artikulieren, wäre es ganz sicher der falsche Mann.

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                • Alexander Endl – Clubfans United: Möglich, wenngleich das schon bitter ist, wenn man der U19 signalisiert, dass keiner es wert ist auch nur den Platz warmzuhalten…

                  Und in Richtung Bader glaube ich nicht, dass Weiler bereits so früh darauf angewiesen ist mit so “subtilen” Botschaften zu arbeiten. Wenn er nicht in der Lage wäre da vorstellig zu werden und sich insoweit klar zu artikulieren, wäre es ganz sicher der falsche Mann.

                  Dazu kommt eben selbst wenn der Wille da ist auf allen beteiligten Seiten, wie attraktiv ist denn der Club momentan für einen Spieler, der uns auch sofort weiterhelfen kann? Solche Spieler haben in der Regel verschiedene Optionen. Wir suchen ja in etwa das, was fast alle Mannschaften suchen, kreative Mittelfeldspieler, die den tödlichen Paß spielen können oder Stürmer die aus selbigem etwas machen.
                  Wer gibt denn einen solchen Spieler schon ab? und warum sollte der dann zu einem havarierten Verein gehen, wo es derzeit nichts zu glänzen gibt, weil man sowieso unter den ausgelobten Zielen bleibt, soviel ist schon mal sicher. Ich habe Zweifel ob man mit diesem Paket Qualität zum Club locken kann. Mit Geld wirft dieser Vorstand auch nicht um sich…es fehlen einfach die Argumente für gute Neuzugänge

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          • belschanov: Was hätte Weiler anders machen sollen? Den Torwart gegen einen Offensivspieler (war da überhaupt noch einer auf der Bank?) auswechseln?

            Da gebe ich dir Recht belschanov, vielleicht noch Mintal reaktivieren.

            Hat der Moderator bei Sport1 es ernst gemeint als er sagte , unsere Leistungsträger in der Offensive sind mit Gebhart und Mlapa verletzungsbedingt ausgefallen ? 0.0

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            • Holle: Hat der Moderator bei Sport1 es ernst gemeint als er sagte , unsere Leistungsträger in der Offensive sind mit Gebhart und Mlapa verletzungsbedingt ausgefallen ? 0.0

              Bei dem Namen Mlapa habe ich auch fast schon lachen müssen.
              Die Abwehr ist seit Weiler etwas unaufgeregter geworden (Hovland ist halt wieder gesund) und kompakter, nur ALLES andere war Abstiegs Niveau. So etwas 90 Minuten zu sehen, macht wirklich keinen Spaß da schau ich mir lieber die Jugend an.

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  • Den Willen würde ich dem Team gar nicht absprechen. Aber die Truppe ist einfach zu limitiert. Sie haben aber alles gegeben. Mehr isses halt nicht… Ist nach dem Saisonverlauf aber keine Überraschung.

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  • Welche Erkenntnisse lassen sich aus dem hilflosen Gekicke ziehen? Darmstadt, die 2.! Und desweiteren:

    1) Diese Mannschaft hat mit dem Aufstieg nichts zu tun. NICHTS!

    2) Der Trainer kann gut reden, zaubern kann auch er nicht

    3) Die Abwehr steht durchaus ordentlich, aber ist immer wieder für einen Vollbock, eine entscheidende Unaufmerksamkeit gut

    4) Die Mannschaft ist unkreativ, komplett, von hinten bis vorne. Konter aus dem Abwehrkampf heraus gegen Offensivmannschaften wie Ingolstadt mögen noch klappen, aber sobald es um vorwärtsgerichtete Ideen geht, macht sich völlige Planlosigkeit breit. Auch Schöpf zeigt, dass er einfach noch zu jung und unerfahren ist, um hier die Mannschaft anzuführen. In solchen Spielen taucht er wie alle anderen völlig ab.

    5) Der Glubb ist die absolute Torungefährlichkeit. Bei Standards chancenlos, ungenaue Flanken und letzte Pässe, die Schüsse aus der 2. Reihe schreien nach Sondertraining.

    6) Selbst wenn in der Rückrunde der so unwahrscheinliche Direktaufstieg nicht angegangen werden soll, benötigen wir spätestens zur nächsten Saison Minimum 5 neue echte Verstärkungen. Mindestens! Soll es noch diese Saison irgendwie klappen, muss der halbe Kader ausgewechselt werden. Ihr meint, das wäre der Emotion geschuldet? Nein, ist ganz nüchtern betrachtet!

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  • Wie geht es jetzt kurzfristig weiter? Gegen die 60er droht ein ähnliches Spiel, die agieren ebenfalls aus einer sehr kompakten Abwehr. Was dem Glubb vor nicht lösbare Probleme stellt. Hör ich da schon wieder das Abstiegsgespenst heulen?

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    • block4:
      Wie geht es jetzt kurzfristig weiter? Gegen die 60er droht ein ähnliches Spiel, die agieren ebenfalls aus einer sehr kompakten Abwehr. Was dem Glubb vor nicht lösbare Probleme stellt. Hör ich da schon wieder das Abstiegsgespenst heulen?

      Also die 60er stehen noch hinter uns. Da müssen wir doch keine Angst vor dem Abstiegsgespenst haben.

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  • Sehen wir es wie der Junge vom Faninterview. Schanzer und RB nach oben, HSV/Werder oder VfB nach unten, Dynamo aus der 3., wen interessiert dann noch die Bayern+Retortenliga Eins.

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  • So wie es aussieht ist der Relegationsplatz zur Winterpause tatsächlich realistisch.

    :/

    CcBed

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    • Nick:
      So wie es aussieht ist der Relegationsplatz zur Winterpause tatsächlich realistisch.

      Hallo Nick, geht´s noch? Eine schlaflose Nacht wegen dem Hilflosenkick heute, gut, bin ich vom Glubb gewohnt. Aber dass du mir eine solche Tiefenangst einjagen willst, mehr als fies!

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      • block4: Hallo Nick, geht´s noch? Eine schlaflose Nacht wegen dem Hilflosenkick heute, gut, bin ich vom Glubbgewohnt. Aber dass du mir eine solche Tiefenangst einjagen willst, mehr als fies!

        Das war Ironie und bezog sich auf Platz 3.

        :mrgreen:

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  • Also wer nach den letzten Wochen noch an Aufstieg dachte, der möchte sich bitte eine andere Sportart suchen. Es geht nicht um die Tabelle und Abstände, sondern wie diese Mannschaft seit Saisonbeginn an spielt.

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    • Alex:
      Stanis Supermarktkarriere jetzt in sports inside auf WDR

      Danke!
      Hätte ich heute beinahe vergessen einzuschalten.
      Fast schon ein MUST SEE.

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      • Teo: Danke!
        Hätte ich heute beinahe vergessen einzuschalten.
        Fast schon ein MUST SEE.

        war wieder eine klasse Sendung! Stani sehe ich jetzt auch etwas anders.

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  • Das immer wieder einkehrende Entsetzen macht sich hier im Forum breit! Warum eigentlich? Das war genau das was zu erwarten war. Nicht mehr und nicht weniger. Das einzige an dieser wiedermal grotesk anmutenden Leistung des Clubs zur Hoffnung anmuted ist, das Bader angezählt wurde.
    Ich weiß das mögen hier viele nicht hören, aber ich könnte keinerlei Unterschied zwischen Ismaels und Weilers Art des Fußballs bzw. Taktik erkennen. Es war ja sogar so limitiert, das ein Aufbäumen der Mannschaft nicht im entferntesten zu sehen war.
    Keine Offensiven Außenspieler die in irgendeiner Weise Druck bringen konnten.
    Fehlpässe waren schon Pflicht für unseren gesamten Kader, die Spielweise ist nichtmal Destruktiv, sie ist gefährlich da Naiv! Niemand der Verantwortung übernimmt/übernehmen kann! Polak macht Fehlpass nach Fehlpass, die Ecken waren wirklich an miserabler Qualität nicht zu toppen.. Die Abwehr ist bis dato einer der wenigen Lichtblicke, obwohl auch die Böcke nach Böcken schießen…
    Ganz klar: Für den Club wird es jetzt richtig gefährlich. Der Kader wirkt in meinen Augen in der Tabelle stärker als er ist.

    Kein Pass der gelungen erscheint. Der Club geht Chancenlos gegen schwache Braunschweiger unter!
    Ich habe wirklich keine Lust mehr diesen „Aufstiegsschwachsinn“ anzusehen!

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  • @Alexander:

    Die Auswechslung von Füllkrug muss verletzungsbedingt gewesen sein. Anders kann ich mir sie nicht erklären. Dass Candeias ausgewechselt wurde, ist für mich nachvollziehbar. In der derzeitigen Verfassung dürfte der eigentlich kein Kandidat für die Startelf sein.

    An taktische Umordnungen habe ich – das muss ich zugeben – mangels Motivation und mangels Emotionalisierbarkeit nicht gedacht. Diese Mannschaft regt mich nicht zum Nachdenken über taktische Varianten an.

    Was mir heute geboten wurde, war so limitiert, dass ich auf den Gedanken, konstruktiv mitzudenken, gar nicht kam.

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    • belschanov: An taktische Umordnungen habe ich – das muss ich zugeben – mangels Motivation und Emotionalisierbarkeit nicht gedacht. Diese Mannschaft regt mich nicht zum Nachdenken über taktische Varianten an.

      Das mit Füllkrug kann sein, mal abwarten. Aber das mit der Um/nordnung hätte vielleicht ja auch Braunschweig irritiert, die sonst ja schnell rausfanden, wie man das einfachst unterbinden kann. Warum man in aller Welt fast eine halbe Saison lang versucht Sylvestr aus dem Halbfeld mit hohen Bällen zu bedienen, ist mir ein vollkommenes Rätsel.

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  • Ketzerischer Standpunkt: Weiler wusste, dass nach vorne nichts gehen wird, wollte sich durch offensive Wechsel nicht die Tordifferenz noch mehr verhageln.

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      • Alex:
        Florian Zenger,

        Du musst für den unabwendbaren Aufstieg 2015 Opfer bringen. Lasst doch die Franken motzen, der Masterplan läuft.

        Du machst mich fix und fertig… 😉
        Ich behaupte mal, es ist noch keine Mannschaft aufgestiegen, die nach dem 15.Spieltag bereits mit 8 Niederlagen glänzen konnte, ja wahrscheinlich höchstens eine per Relegation, die am Ende 8 Pleiten zu verzeichnen hatte.

        Das hat schon eine Nuance von:

        http://m.youtube.com/watch?v=Tca-AkF2_6w

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    • Florian Zenger:
      Ketzerischer Standpunkt: Weiler wusste, dass nach vorne nichts gehen wird, wollte sich durch offensive Wechsel nicht die Tordifferenz noch mehr verhageln.

      Möglich. Von der Struktur des Kaders her (kaum offensive Optionen, kein kopfballstarker Stürmer, nur ein echter Flügelspieler im Kader, keine offensivdenkende Außenverteidiger) haben wir in Rückstand liegend kaum eine Chance gegen einen Gegner der nur noch hinten steht und auf Fehler wartet.

      Vor dem 1:0 hatten wir einige Halbchancen, weil die Braunschweiger mit abgelegten Bällen in den Rückraum Probleme hatten, nach dem Führungstreffer standen die Ketten viel enger und haben auch die Variante weggenommen. Das einzige was uns spontan viel gefährlicher machen könnte wären bessere Standards, an möglichen Abnehmern würde es nicht fehlen.

      Füllkrug hätte ich nicht rausgenommen, die anderen Wechsel finde ich okay. Aber mit Blick auf unsere Bank kann man sich das Wechseln auch ganz sparen.

      Btw: Nach dem heutigen Spiel beantrage ich eine Namensänderung. Rechts hinten verteidigt jetzt „Chandlustka“.

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  • Man sieht eben zum wiederholten mal sehr deutlich, geht bei Schöpf nichts, gibt es leider kein vernünftiges Spiel nach vorne. Seitdem Schöpf Bader den A**** gerettet hat mit 2-3 guten Spielen ist bei ihm wieder Pause. Das muß sich unbedingt ändern im Zuge einer Kader Retusche wie Weiler das nennt, also Neuverpflichtungen. A) muß Schöpf konstanter werden und B) braucht er noch Spieler neben sich die auch mal in die Bresche springen wenn bei ihm nichts geht. Also 1-2 kreativere Spieler, die aufbauen können, biedere Arbeiter haben wir genug.

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  • Bielefeld ist 2003/04, Aachen 2005/06 mit 9, Duisburg 04/05 und St. Pauli 2009/10 mit 10 und Frankfurt 04/05 sogar mit 11 Niederlagen direkt rauf. Ist noch alles drin. 😀

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    • Florian Zenger:
      Bielefeld ist 2003/04, Aachen 2005/06 mit 9, Duisburg 04/05 und St. Pauli 2009/10 mit 10 und Frankfurt 04/05 sogar mit 11 Niederlagen direkt rauf. Ist noch alles drin.

      Da unser Verein ja immer Rekorde jagt, wollen wir das also toppen. Mit wievielen Niederlagen werden wir das schaffen können? 12?

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  • Ein Auftritt, der mich ziemlich ratlos zurück lässt. Gut, wir sind diesmal nach Rückstand nicht auseinander gefallen, aber etwas mehr Gegenwehr gegen eine keineswegs wie eine Spitzenmannschaft auftretende Eintracht – vor allem in der 2. HZ – hätte ich mir schon erwartet. Viel mehr erwartet hatte ich mir auch von Schöpf (unnötige Zweikämpfe und Ballverluste im Aufbau) und Polak (kann mich an keinen angekommenen Pass erinnern) und die „Offensive“ stellt sich ohnehin seit Wochen von selbst auf – andernfalls hätte Candeias in seiner gegenwärtigen Form wohl keinerlei Chancen auf einen Einsatz in der Startelf… immerhin wirkt die Defensive einigermaßen stabilisiert, auch wenn ich die beiden AV nach wie vor als große Baustellen bzw. Schwachpunkte betrachte… die einzige Hoffnung kann nur sein, sich jetzt irgendwie in die Winterpause zu retten und dann mit frischem Personal neu anzugreifen, was angesichts der Tatsache, dass der heutige Gegner mit dieser Leistung jetzt auf Platz Zwei steht, nicht ganz aussichtslos erscheint…

    Aber die bei weitem schlechteste Leistung bot einmal mehr der Sky-Kommentator…einfach nur unterirdisch

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  • Leute es ist doch immer wieder das gleiche schauspiel hier, unfassbar nervig, ich fasse mal zusammen:
    a) der Trainer ist genauso limitiert wie der Ismael
    b) die Mannschaft ist doch scheiße, total limitiert
    c) der Bader ist doch limitiert der ist an allem schuld
    d) eine Mischung aus a-c

    Ketzerischer Standpunkt II) die Fans und das Umfeld sind Teil der Limitation und selbst keinen deut besser.

    Begründung: Da wird jedes Spiel zu einem Endspiel erhoben, jeder kleiner Furz am Valznerweiher analysiert, interpretiert, kritisiert. Bei den einen eben etwas brachialer, hier im Forum (über-)differenziert, immer mit dem Verweis man spekuliere ja nur und nichts genaues weiß man nicht.

    Ich schlag mal was vor: Fahrt mal alle nen Gang runter und macht euer Seelenheil nicht immer von den Auftritten des Ruhmreichen abhängig, das hat hier schon bisschen was von Junkies, wo der Stoff mal gut und mal gepanscht ist, entsprechend dann die Reaktionen. Entscheidet euch: entweder ihr seid Opposition, dann aber auch konsistent. Oder ihr schreubt jetzt endlich mal die Ansprüche runter, wartet ein paar Spiele und die Zeit nach der Wintervorbereitung ab. Ändern könnt ihr allesamt eh nichts, warum dann immer negativ? Mit dem Club geht es leider bergab, die Lage ist heikel, aber dieser permanente Druck und die Überempfindlichkeit des Umfeldes ist sowas von schadhaft, kontraproduktiv und Teil der Misere.
    Wer ist denn im Moment erfolgreich? Zum einen die „blutleeren“ Retorten Clubs, die gar kein nenneswertes Umfeld (oder nur erfolgsfans) haben. Zum Anderen die Kleinen, die jedes Heimspiel einfach genießen und sich daran erfreuen was sie leisten, ohne bei einem Verlust gleich einzubrechen und die Weltordnung diskutieren zu müssen.

    Meine Meinung: Hemmschuh Nummer 1 ist die „Tradition“ und Glorifizierung der Vergangenheit, man ist einfach nicht bereit (im Umfeld) anzuerkennen, dass die glorreichen Zeiten vorbei sind und sich aus dem Erfolg der Vergangenheit keinerlei Effekte oder Ansprüche (!) für die jetzige Situation ableiten lassen! Nebeneffekte stattdessen: permanenter Frust hadern mit der Sitation und eine unfassbare Pessimismus Klimax/Besserwisserei. Man könnte von außen fast den Eindruck gewinnen, es ist Teil der Identität und schlechte Nachrichten kommen gar nicht so ungelegen, weil das für etliche Bestätigung generiert. Ich plädiere hier keineswegs für blinden, unkritischen Gehorsam oder Gefolgschaft a la Ultras (bis in den Tod u.ä.) (wobei anzumerken ist, dass diese Leute ihren Frieden gemacht haben mit dem Sportlichen und sich einfach nur selbst zelebrieren)
    Mein Tipp: Je früher alle realistischer, genügsamer und auch lockerer an den Verein und den Sport rangehen, desto positiver die Stimmung und ruhiger das Umfeld. Ich möchte zumindest mit keinem einzigen Verantwortlichen beim Club tauschen, arme Schweine sind das.
    Ihr mögt das verkürzt oder falsch halten, aber ich hab es mir heute gedacht, jedes Spiel fiebere ich mit, bin froh wenn Bälle ankommen und der Eindruck stimmt. Aber ist es das wert wenn man im Kopf (überzogene) Erwartungen hat und jede Niederlage trifft weil man doch der Club ist und zumindest in der zweiten Liga gewinnen MUSS? Man ist doch selbst nicht auf dem Rasen und auch in der Kurve geht der Einfluss gegen 0, es sind schon so viele Traditonsvereine untergegangen, warum nicht mal den Massstab korrigieren und Dankbar sein wenn der Wiederaufstieg irgendwann gelingen sollte. Die Struktur und das Umfeld lassen nunmal eine Positionierung und Entwicklung im Sinne Augsburgs, Mainzes oder Freiburgs einfach nicht zu, da sind die Leute froh und messen sich nicht an irgend einem Altbalast aus den 1920er Jahren. AUFWACHEN auch fürs eigene Wohl!

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    • Holzmichel: a) der Trainer ist genauso limitiert wie der Ismael

      das ist der falsche Rückschluß. Ich schreibe seit dem 4-5. Spieltag, dass kein Trainer der Welt mit diesem Kader aufsteigt. Ohne sinnvollen Umbau und daran glaube ich bei der sportlichen Leitung auch nicht wirklich, kann auch Weiler aus einem morschen Holz kein Möbel schnitzen.
      Ich glaube man kann es schaffen mit diesem Kader nicht abzusteigen. Das ist im Bereich des möglichen aber auch harte Arbeit.

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    • Holzmichel,

      Widerspruch! Tradition als Hemmschuh beim Club hieße, dass wir Leistungen eines Ex-Rekordmeisters erwarten, somit das Mitspielen um die Deutsche Meisterschaft. Wer bitte erwartet das? So realistisch dürfte hier jeder sein, dass wir solchen Utopien eben genau nicht nachhängen.

      Doch wenn du den Fussball als schönes Spiel liebst und dein Herz für den Club schlägt, der in einer der 10 größten Städte und Metropolregionen in Deutschland angesiedelt ist, dann kann es als Anspruch nur die 1. Liga geben. Niemals weniger.

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      • block4,

        block4 trifft es genau und wenn wir ,wie Holzmichel sagt, einen Gang runter schalten verliert der Club das letzte was er hat und verschwindet in der Belanglosigkeit.
        Im Übrigen haben nicht wir oder das Umfeld die Spieler gekauft und den Aufstieg als Ziel gesetzt. 😉

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    • Holzmichel: Begründung: Da wird jedes Spiel zu einem Endspiel erhoben, jeder kleiner Furz am Valznerweiher analysiert, interpretiert, kritisiert. Bei den einen eben etwas brachialer, hier im Forum (über-)differenziert, immer mit dem Verweis man spekuliere ja nur und nichts genaues weiß man nicht.

      Ist natürlich auch etwas so gewachsen. Jede Form absoluter Formulierung wurde angeprangert, da die Subjektivität nicht gekennzeichnet wurde. Und analysieren jedes Furzes gehört halt nun mal zu so einem Forum/Blog. Wir treffen uns deswegen ja virtuell hier, weil das private Umfeld den Schmarrn nicht mehr ertragen kann. Deswegen nennen wir das hier ja auch unter Hand Selbsthilfegruppe. „Ich bin der Alexander, und ich hab mit dem Spiel gestern ein Problem.“

      Holzmichel: Entscheidet euch: entweder ihr seid Opposition, dann aber auch konsistent.

      Auch da: Einspruch. Ich hab für meinen Teil vom ersten Tag an seit Abstieg gemotzt: Über die Wolffindung, Trainersuche, Kaderplanung, Kommunikation – und wurde dafür mehr als einmal hart kritisiert, man müsse doch nun mal endlich aufhören „konsistent“ zu sein (fränkisch: „drauf rumreiten“). Und im Grunde stimmt es ja auch, nutzt ja nix dauernd zu erwähnen, dass der Kader zu schwach ist, die Erwartungen der Fans selbst geschürt wurden und an der Kombination aus beidem Ismael mindestens mit gescheitert ist (inkl. 1-2 persönlicher Defizite, aber geschenkt).

      Holzmichel: Meine Meinung: Hemmschuh Nummer 1 ist die “Tradition” und Glorifizierung der Vergangenheit, man ist einfach nicht bereit (im Umfeld) anzuerkennen, dass die glorreichen Zeiten vorbei sind und sich aus dem Erfolg der Vergangenheit keinerlei Effekte oder Ansprüche (!) für die jetzige Situation ableiten lassen!

      Das ist ein ganz hervorragender Einwand und trifft im Kern das, was ich seit Wochen/Monaten als Artikel im Kopf habe. Vielleicht nutze ich die Steilvorlage und setze mich heute mal hin und schreib es runter. Denn genau DAS ist nämlich ein Punkt, über den man mal nachdenken sollte! Ich lass dazu von mir hören!

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      • Alexander Endl – Clubfans United,

        Dazu muß übrigens Watzke oderZorc auf der HV in Dortmund auch was gesagt haben in Richtung Fans: Nicht zu sehr kuscheln wegen vergangener Erfolge (die bei Dortmund ja noch nicht so lange her sind). Es geht um das Jetzt.
        Aber in bezug auf glorreiche Vergangenheit: deshalb gibt es soviele Fans des 1.FC Nürnberg. Und ich denke nicht, daß es der richtige Ansatz ist, zu sagen: Vergessen wir was im letzten Jahrhundert war und seien wir froh, daß wir in diesem Jahrhundert wenigstens vor Jahren mal einen Pokalsieg hatten. Begnügen wir uns mit der 2. Liga. Oder mit der 3.
        Trotz allem wäre der Verein rein theoretisch in der Lage gewesen, aus den Erfolgen in diesem Jahrhundert mehr zu machen. Und man sollte schon wenigstens hinschauen, weshalb das nicht geklappt hat. Denn daraus kann man ja schließlich auch lernen. Und es vielleicht beim nächsten Anlauf besser machen.
        Die Infrastruktur ist noch da für Erstklassigkeit. Bei den finanziellen Mitteln bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher. Aber ich finde, wir Fans hätten es zumindest verdient, daß das dann ehrlich kommuniziert wird. Und nicht daß wir verarscht werden mit dem Versprechen alles werde getan, um sofort wieder aufzusteigen.

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Ist natürlich auch etwas so gewachsen. Jede Form absoluter Formulierung wurde angeprangert, da die Subjektivität nicht gekennzeichnet wurde. Und analysieren jedes Furzes gehört halt nun mal zu so einem Forum/Blog. Wir treffen uns deswegen ja virtuell hier, weil das private Umfeld den Schmarrn nicht mehr ertragen kann. Deswegen nennen wir das hier ja auch unter Hand Selbsthilfegruppe. “Ich bin der Alexander, und ich hab mit dem Spiel gestern ein Problem.”

        Auch da: Einspruch. Ich hab für meinen Teil vom ersten Tag an seit Abstieg gemotzt: Über die Wolffindung, Trainersuche, Kaderplanung, Kommunikation – und wurde dafür mehr als einmal hart kritisiert, man müsse doch nun mal endlich aufhören “konsistent” zu sein (fränkisch: “drauf rumreiten”). Und im Grunde stimmt es ja auch, nutzt ja nix dauernd zu erwähnen, dass der Kader zu schwach ist, die Erwartungen der Fans selbst geschürt wurden und an der Kombination aus beidem Ismael mindestens mit gescheitert ist (inkl. 1-2 persönlicher Defizite, aber geschenkt).

        Das ist ein ganz hervorragender Einwand und trifft im Kern das, was ich seit Wochen/Monaten als Artikel im Kopf habe. Vielleicht nutze ich die Steilvorlage und setze mich heute mal hin und schreib es runter. Denn genau DAS ist nämlich ein Punkt, über den man mal nachdenken sollte! Ich lass dazu von mir hören!

        Ich habe gestern in Braunschweig die Redaktionskonferenz von Sky miterlebt,bei der sie sich um die Unterschiede zwischen Braunschweig und Nürnberg thematisch gekümmert haben .Dabei war eins der Gegensatzpaare Ruhe gegen Unruhe.
        Ich hab dann noch ein bisschen mitdiskutiert und wahrscheinlich trifft es das Thema Tradition/Anspruchsdenken.Die Ruhe in Braunschweig kommt aber einfach daher das die lange weg waren und es sich bei denen um einen Aufbau handelt und nicht um die Verhinderung eines Absturzes.In Nürnberg könntest du nie in die erste Liga aufsteigen und sagen:wir sind jetzt mal da,wir genießen das jetzt mal-und zwar aus dem einfachen Grund das der Club durchaus erfolgreich war und ist-immer gemessen an den Rahmenbedingungen und Möglichkeiten-wir könnten auch längst zum Beispiel Biielefeld oder Bochum sein!
        Ein weiterer Punkt im Gegensatzpaar Ruhe /Unruhe war Braunschweig hat genausoviele Spieler gehalten wie der Club abgegeben hat- auch da kann man sagen, der Club hätte einfach auch einige Spieler im Kader für die sich andere Mannschaften interessiert haben,was dann eben auch für die Kaderzusammenstellung der Vergangenheit spricht.

        Was mich unabhängig von Tradition beim Club nervt ist das die Spiele im seltensten Fall Spaß machen -manchmal bei Erfolg im Nachhinein,aber vom spielerischen her,sehr sehr selten

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  • Was ich etwas überheblich empfinde, dass viele schreiben Braunschweig wäre schlecht gewesen. Ich fürchte da sind die Erwartungen an die zweite Liga dann doch etwas zu hoch. Braunschweig hat sich sehr gut auf uns eingestellt und hat genau den Fehler nicht gemacht, den Lautern, Leipzig und Ingolstadt gegen uns gemacht haben. Es ist nicht notwendig gegen uns hoch zu stehen, im Gegenteil, wir haben bisher nur dann Chancen generiert, wenn wir in der gegnerischen Hälfte Platz hatten. Macht man gegen uns den Raum bis 10/20 Meter vor dem eigenen Strafraum dicht, dann wird es sehr unwahrscheinlich, dass wir Tore erzielen. Klar nimmt man sich selbst damit auch Chancen, ist aber auch nicht notwendig gegen uns viele Chancen zu kreieren, denn es gibt immer einen Fehler in der Abwehr, da muss man dann nur einigemaßen konsequent sein. Braunschweig hatte einen Lauf und mit Nielsen und Ryu zwei Stürmer, die davor recht treffsicher waren, auf die hat man auch gegen uns gesetzt.

    Und das war am Ende dann auch erfolgreich.

    Weiler hat auch recht, dass er nach dem 0:1 nicht groß aufgemacht hat. Im Moment geht es erst einmal darum Sicherheit ins eigene Spiel zu bekommen, ich sage es mal übertrieben, drei 0:0 hintereinander sind für uns aktuell wichtiger als ein 3:0, obwohl beides nur 3 Punkte ergibt. Jede neue Mannschaft muss erst einmal lernen hinten sicher zu stehen. Der alte Spruch von Stevens, die Null(hinten) muss stehen ist heute immer noch richtig. Gerade wenn man eine komplett neue Mannschaft hat, die sich erst noch finden muss.

    Hätten wir in der Schlussphase gegen Braunschweig hintenaufgemacht, auf eine nicht geübte Dreierkette gesetzt, hätten wir schlicht noch 2, 3 Kontertore gefangen und die Mannschaft damit noch weiter verunsichert.

    Natürlich haben wir ein offensives Kreativproblem, aber das ändert sich nicht, wenn man einfach mehr offensive Spieler vorne reinstellt, diese aber kein Zusammenspiel entwickeln können.

    Wer mit unserer Mannschaft immer noch glaubt, dass wir nun aber doch bitte mal 4, 5 Spiele am Stück gewinnen müssten, der ist aus meiner Sicht sehr naiv. Diese Mannscjaft ist neu zusammengestellt, kein Spieler war vorher ein Topspieler der zweiten Liga, ok Sylvestre, aber gerade beim Mittelstürmer ist das vielleicht am wenigsten notwendig.

    Die Mannschaft ist nicht eingespielt, weil Ismael obwohl er eine fast neue Mannscjaft bekam, trotzdemnoch Altlasten aus der Vergangenheit abarbeiten musste, siehe Torwarttausch und einige aktuellen Stammspieler erst während der Saison geholt wurden. Dazu kam, dass Ismael wohl die Spieler zu Beginn überschätzt hat, bzw. die Liga unterschätzt hat, „Anfängerfehler“. Mit den vielen Niederlagen und vielen Gegentoren bekam die Mannschaft noch wenige Sicherheit, es entwickelt sich eine Abwärtsspirale, siehe auch aktuell Dortmund, eine solche zu durchstoßen ist nicht einfach.

    Wenn die Spieler in ein Spiel gehen und sich immer wieder sagen, bitte nicht jetzt schon wieder einen Fehler machen, dann entwickeln die Spieler keine Sicherheit. Wenn dann die Spieler auch noch fußballerisch limitiert sind, sei es weil sie aus der Jugend kommen und noch körperlich und psychisch zulegen müssen, sei es weil sie keine großen Fußballer sind, ich nenne mal Koch stellvertretend, oder weil sie Probleme mit dem Alter haben, Polak, Pinola, dann wird diese Mannschaft nie die liga rocken.

    Deshalb empfinde ich das ständige Schielen nach oben als höchst gefährlich, mit dieser Mannschaft geht es erst einmal darum, in der zweiten liga anzukommen und dort solide und konstant zu spielen, alles andere sind Hirngespinste. Es geht jetzt erst einmal darum hinten sicherer zu stehen, wenn wir mal zwei, drei Spiele am Stück kein Gegentor bekommen, dann kann man weitersehen und sich um die Offensive kümmern. Das mag im ersten Moment nach wenig klingen, aber ich bin der Meinung, wenn Weiler, das jetzt bis zur Winterpause hinbekommt, dann hat er wahnsinnig viel geleistet.

    Träumereien bringen uns jetzt sicher nicht weiter, die Mannschaft ist eine mittelmäßige Zweitligamannschaft, das muss sie jetzt hinbekommen und auch nach der Winterpause wird es um nicht viel mehr gehen. Sollten wir Glück haben und die Mannschaft sich schneller stabilisieren als es erwartbar ist und am Ende d Saisontut sich echt nich eine Option nach weiter oben auf, noch läuft ja keine Mannschaft dem Rest der Liga davon, dann können wir 4, 5 Spieler vor dem Ende vielleicht tatsächlich noch einmal mehr anstreben, realistisch ist das aber nicht.

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  • Möglich, wenngleich das schon bitter ist, wenn man der U19 signalisiert, dass keiner es wert ist auch nur den Platz warmzuhalten…

    Was soll es bitte bringen den Platz auf der Bank „warm zu halten“, welches Signal sende ich denn da an die Mannschaft? Beim FCN brauchen wir auch Spieler, die die Bank warm halten, ohne Chance auf einen Einsatz? Oder was hilft es einem Jugendspieler ihn auf die Bank zu setzen und ihm gleichzeitig zu sagen, dass er aber sowieso nicht spielen wird, weil er zu schlecht ist? Oder ich verrate es ihm nicht, dass er noch lange nicht an der ersten Mannschaft dran ist, dann glaubt der Spieler, dass er schon viel weiter ist.

    Und in Richtung Bader glaube ich nicht, dass Weiler bereits so früh darauf angewiesen ist mit so “subtilen” Botschaften zu arbeiten. Wenn er nicht in der Lage wäre da vorstellig zu werden und sich insoweit klar zu artikulieren, wäre es ganz sicher der falsche Mann.

    Ich sehe eine solche Strategie schon als sinnvoll an, es nützt doch nichts, dem Sportchef immer nur intern klar zu sagen, dass der Kader nicht genügt, aber nach außen so zu tun, als hätte man genug gute Spieler. Vor allem wenn man weiß, dass Bader gerne darüber redet, dass alles im Team besprochen und entschieden ist. Dann ist es nämlich am Ende der Trainer, der die Spieler nicht gut genug gemacht hat, der die Spieler nicht erreicht.

    Weiler war ja auch mal Sportchef, der kennt das Business auch von der anderen Seite und Weiler ist nicht doof. Ich bin sicher, dass er erkannt hat, dass die sportliche Leitung auch etwas Druck von außen braucht um adäquat zu handeln. Wenn man als Trainer klar kommuniziert, dass nicht ausreichend ligataugliche Spieler im Kader sind.

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    • Armin Busch:
      Weiler war ja auch mal Sportchef, der kennt das Business auch von der anderen Seite und Weiler ist nicht doof. Ich bin sicher, dass er erkannt hat, dass die sportliche Leitung auch etwas Druck von außen braucht um adäquat zu handeln. Wenn man als Trainer klar kommuniziert, dass nicht ausreichend ligataugliche Spieler im Kader sind.

      Richtig! Von einem guten Trainer muß man erwarten, dass er Defizite nicht totschweigt, sondern klar kommuniziert. Das ist kein Handeln gegen irgendeine Person oder ein Kampf gegen ein Verschweigen, sondern seine sportliche Einschätzung.
      Mich hat die Verpflichtung von Mlapa auch nicht vom Hocker gerissen (zumal wir zuvor an Schieber dran waren), aber mir macht doch ernsthaft keiner weis, das er allein und nicht die gesamte sportliche Leitung dessen gezeigtes Leistungsvermögen vorhergesagt hätte.
      Ich würde den Jungen gerne mal unter Weiler spielen sehen. Bulthuis wurde von einigen ja auch alle Fähigkeiten abgesprochen, gestern unter dem neuen Trainer war er meiner Meinung nach der beste Mann.

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      • Alex: Richtig! Von einem guten Trainer muß man erwarten, dass er Defizite nicht totschweigt, sondern klar kommuniziert. Das ist kein Handeln gegen irgendeine Person oder ein Kampf gegen ein Verschweigen, sondern seine sportliche Einschätzung.

        Weiler ist aber Schweizer die sind etwas subtiler und nicht so direkt, aber Bader würde das schon verstehen was gemeint ist 🙂

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  • Weilers Aussage „Bis zur Winterpause müssen wir mit den Spielern zurecht kommen, die im Moment zur Verfügung stehen und daraus was machen. Das kann ich nicht ändern.“
    ist doch klar genug..

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    • Beate60:
      Weilers Aussage “Bis zur Winterpause müssen wir mit den Spielern zurecht kommen, die im Moment zur Verfügung stehen und daraus was machen. Das kann ich nicht ändern.”
      ist meiner Meinung nach an Direktheit nicht zu überbieten.

      Nö, einen Binsenweisheit, da der Transfermarkt erst am 01.01.2015 öffnet.
      Er könnte auch sagen, wenn es regnet ist es nass.

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      • Alex: Nö, einen Binsenweisheit, da der Transfermarkt erst am 01.01.2015 öffnet.
        Er könnte auch sagen, wenn es regnet ist es nass.

        Okay man kann es also trotzdem noch nicht verstehen, was Weiler damit sagen will.

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  • Weiler saß gestern auf der Bank wie einst Wiesinger, ohne Emotion, lassen wir halt mal das Spiel einfach laufen.
    Und welche Spieler sollen wir denn im Winter wegschicken ?

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