So klug als wie zuvor – Noten zum Spiel in Braunschweig

Wirklich schlau wird man nicht aus diesem 1. FC Nürnberg 2014/15. Vor Wochenfrist noch hatte der Club den bislang noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Ingolstadt über weite Strecken im Griff und ihm die erste Saisonniederlage zugefügt. Am Montagabend nun folgte ein über weite Strecken plan- und ideenloser Auftritt beim neuen Tabellenzweiten, Eintracht Braunschweig. Von der klaren Linie, den klugen Entscheidungen und der sicheren Defensive war in Niedersachen nur noch eines über weite Strecken des Spiels zu sehen: Die sichere Defensive.

Doch da auch diese sich in Form der rechten Seite mehrere Aussetzer erlaubte, konnte der Abwehrverbund sich nicht für die eigentlich ordentliche Leistung belohnen. Einmal konnten die Gastgeber eben doch durchkombinieren und zum Torerfolg kommen. Da half es nichts, dass Dave Bulthuis auf der linken Seite Javier Pinola mehr als würdig vertrat und mit einer konzentrierten Leistung überraschte. Doch das wirklich Besorgnis erregende war nicht, dass die Braunschweiger zu einem Tor kamen, damit hatte man vor dem Spiel rechnen können.

Sorgen macht, dass der FCN zu keinem Zeitpunkt so aussah, als könnte er selbst ein Tor erzielen. Über 90 Minuten blieb das Spiel nach vorne fehlerbehaftet, uninspiriert und ideenlos. Das lag zum einen daran, dass sowohl Alessandro Schöpf als auch Jan Polak einen miserablen Tag erwischten, zum anderen aber auch daran, dass die gesamte Offensive an Bewegungsarmut litt. Überraschendes war auf dem Platz nicht zu finden, stattdessen war immer wieder das Hoch und Weit Ismael’scher Prägung zu sehen.

Was aber das Offensivspiel Weiler’scher Prägung ist, oder ob es letztlich genauso aussieht, darüber ist noch kein Urteil zu fällen. Ebenso ist es schwierig zu sagen, ob das Leistungsvermögen der Mannschaft des FCN nun das ist, das den Tabellenersten geschlagen hat, oder das ist, das beim Zweiten chancenlos blieb. Eine Überlegung, die man auch schon vor Wochen nach anderen Ergebnissen anstellen konnte. Man ist um mit Goethe zu sprechen nach den beiden Spielen unter Weiler „so klug als wie zuvor.“ Auch wenn der Dichterfürst mit dem armen Tor in der vorangehenden Zeile sicher keinen Fußballbezug herstellen wollte, eine treffende Beschreibung für den Club-Fan hat er damit dennoch gefunden.

Die Noten

Spielnote: 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4,00)*

In der ersten Halbzeit noch ein halbwegs gefälliges Spiel, das von einem engagierten FCN und spielerisch stärkeren Braunschweigern lebte, die sich einige Chancen herbei kombinierten. Nach dem Seitenwechsel dann ein dröges, phasenweise unansehnliches Spiel, das von der Spannung hätte leben können. Tat es aber eigentlich nicht, da der FCN kein Mittel fand, torgefährlich zu werden, obwohl die Eintracht das Spielen nahezu vollständig einstellte.

Schiriteam um Guido Winkmann: 11 Notenpunkte (2, numerisch: 2,00)

Tadellose Leistung, der zum „sehr gut“ lediglich die kniffligen Momente fehlten. Einzig ein Foul an Polak hätte mit Gelb bestraft werden können.

Trainer René Weiler: 5 Notenpunkte (4, numerisch: 4,00)

Scheint ein Mittel gefunden zu haben, die Defensive nach Fehlern nicht völlig in Hühnerhaufenmodus zu schicken. Trotz des Gegentors blieb die Abwehr organisiert und ruhig. Auch die Aufstellung von Bulthuis erwies sich als richtig, da so viele Braunschweiger Seitenwechsel am langen Niederländer hängen blieben. Offensiv dagegen wirkte nicht nur die Mannschaft, sondern auch ihr Trainer planlos. Hatte keinen gelernten Stürmer auf der Bank, brachte stattdessen zum zweiten Mal in der Schlussphase einen Verteidiger als Stoßstürmer. Möglicherweise ein „politisches“ Signal in Richtung Vorstand, doch bitte Stürmer zu kaufen, dennoch etwas zweifelhaft. Ebenso fraglich, warum Ramirez für Füllkrug kam, die Mannschaft es aber nicht schaffte die hohen Bälle abzustellen. Überhaupt sind die hohen Bälle ein leidiges Thema. Sind sie nun der Automatik-Modus auf den die Mannschaft ohne Zutun des Trainers schaltet? Oder kann mit dieser Mannschaft kein anderer Offensivfußball gespielt werden.

Die Spieler im Einzelnen:

Patrick Rakovsky 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Zwei gute Paraden, ein Wackler, beim Gegentor chancenlos.
Ondrej Celustka 2 Notenpunkte (5, numerisch: 5.00)
Verlor den spielentscheidenden Zweikampf, stand auch danach nicht sicher, entwickelt sich immer mehr zum Problemfaktor.
Jürgen Mössmer 7 Notenpunkte (3-, numerisch: 3.33)
Defensiv stabil, allerdings gerade nach der Pause auch kaum gefordert. Wurde teilweise gezwungen das Spiel zu machen, konnte dies aber nicht.
Even Hovland 8 Notenpunkte (3, numerisch: 3.00)
Machte ein souveränes Spiel, war allerdings auch an der Verschleppung des Spiels beteiligt.
Dave Bulthuis 9 Notenpunkte (3+, numerisch: 2.67)
Dass der viel gescholtene Bulthuis an diesem Abend bester Nürnberger war, sagt vieles aus. Zum einen, da auch er einmal erheblich wackelte, zum anderen, weil ihm diese Ehre v.a. zu Teil wird, weil er die Spieleröffnung der Braunschweiger über die Flügel unterband und physisch präsent war.
Jan Polak 2 Notenpunkte (5, numerisch: 5.00)
Mit vielen Fehlpässen und Ungenauigkeiten, dazu oft mit ungeschickter Zweikampfführung. So kein Stabilisator, sondern eher das Gegenteil.
Robert Koch 3 Notenpunkte (5+, numerisch: 4.67)
Nur unwesentlich besser als Polak, allerdings nur weil er bisweilen vor dem Tor auftauchte.
Daniel Candeias 1 Notenpunkte (5-, numerisch: 5.33)
Ist wegen seiner fehlenden Zweikampfbereitschaft höchst problematisch. Leitete so auch den Gegentreffer ein. Dazu offensiv völlig wirkungslos. In dieser Verfassung kein Startelfspieler.
Alessandro Schöpf 2 Notenpunkte (5, numerisch: 5.00)
Ungewohnt langsam am Ball und extrem entscheidungsunfreudig. Vergab mehrere gute Gelegenheiten durch zu langes Warten oder falsche Zuspiele.
Niclas Füllkrug 6 Notenpunkte (4+, numerisch: 3.67)
Bis zur Auwechslung noch bester Offensivakteur, da er viele Zweikämpfe in der Luft gewann und sich am Flügel zumindest phasenweise durchsetzte.
Jakub Sylvestr 3 Notenpunkte (5+, numerisch: 4.67)
Kam zu einer Halbchance, legte sich da den Ball aber zu weit vor, sonst nicht ins Spiel eingebunden. Litt zum einen unter der eindimensionalen Spieleröffnung, bewegte sich aber auch selbst zu wenig, um das Spiel mehrdimensionaler zu machen.
Cristian Ramírez 4 Notenpunkte (4-, numerisch: 4.33)
Kam für Füllkrug, womöglich als Signal, dass auf hohe Bälle verzichtet werden solle. Diese Wirkung verpuffte ebenso wie Ramirez' Antrittsschnelligkeit. War kaum ins Spiel eingebunden.
Maximilian Dittgen Note -
Kam für Candeias, sorgte für etwas mehr Schwung, am Ende aber auch ohne Durchschlagskraft.
Niklas Stark Note -
Wurde in die vorderste Spitze als Rammbock geworfen, war da wirkungslos.

*Das Benoten obliegt mit Beginn der Saison 2014/15 einem, der das beruflich macht. Das heißt nicht, dass es unbedingt besser ist, was da passiert, aber zumindest Übung im Benoten ist vorhanden. Zur besseren Differenzierung wird ab dieser Saison das bayerische Oberstufensystem verwendet, das statt den klassischen Noten Notenpunkte vergibt. Das Maximum sind 15 Notenpunkte, eine Eins Plus, also rechnerisch so etwas wie 0,67. Alle klassischen Notenstufen von Eins bis Fünf haben drei Abstufungen, also Plus, normal und Minus, so ist zum Beispiel die Note Drei aufgeteilt in neun Notenpunkte (+3), acht Notenpunkte (glatte 3) und sieben Notenpunkte (3-). Die einzige Note, die ohne Tendenz – und hoffentlich möglichst selten – vergeben wird, ist die Note 6. Ungenügend ist immer einfach ungenügend. Für eine genaue Auflistung siehe auch Wikipedia.

136 Gedanken zu „So klug als wie zuvor – Noten zum Spiel in Braunschweig

  • Die Noten gehen absolut in Ordnung, leider.

    Zumindest bei den schlechten Noten zeigt die Mannschaft eine gewisse Konstanz, von seltenen guten Tagen abgesehen.

    0

    0
  • Und jetzt sollen dieselben Personen, die so einen jämmerlichen Kader zusammen gekauft haben, Verstärkungen in der Winterpause zukaufen?

    Dazu passt auch Goethe:
    Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Der Tabellenstand ist hochverdient und spiegelt das Leistungsvermögen wieder.

    0

    0
    • Woschdsubbn,

      Der Tabellenstand ist hochverdient und spiegelt das >Leistungsvermögen wieder>

      Weiß nicht ob hochverdient, und der Club hat sich schon ein paar Mal selbst geschlagen, wenn auch diesmal nicht.
      Aber es macht schon lange keinen Spaß mehr FCN-Fan zu sein, vielleicht sollte man als FCN-Fan mal zum Gegner halten und es wird möglicherweise besser??
      Jedenfalls haben wir den Anschluß nach oben verloren, dafür gibts demnächst ein „Spitzenspiel“, tabellenmäßig im Abstiegskampf, gegen den zweiten Münchner Verein. Man hätte das vor der Saison erwartet, daß es bei diesem Duell dazu kommt (aber nicht von der anderen Seite der Tabelle). Schon bitter!?

      0

      0
  • Bin auch mit den Noten einverstanden. Zur Mannschaft selber die Sorge ist groß wie es zukünftig gegen Mannschaften funktionieren soll, die sich von Beginn an erstmal hinten reinstellen und auf Ballverluste vom FCN hoffen und das ist wohl die Mehrheit. Ich weiß nicht wie lange schon saisonübergreifend der Club kein Spiel mehr kreieren kann, das war letzte Saison schon der größte Makel, dass die Gegner eigentlich nur auf die Ballverluste warten und dann schnell umschalten und jetzt in der 2.Liga wieder.
    Das wird wohl nur über Personalien sprich neue Spieler zu lösen sein mit dieser Kaderzusammenstellung (wobei der ja erst komplett neu zusammengesellt wurde) würde auch ein Mourinho nicht mehr erreichen. Das reicht nur fürs hintere Mittelfeld.

    Fürs Stimmungsbild ich hoffe nur daß wir uns kurz vor Weihnachten nicht erneut von Fürth durchfotzen 🙂 lassen müssen im eigenen Stadion.

    0

    0
    • juwe: Ich weiß nicht wie lange schon saisonübergreifend der Club kein Spiel mehr kreieren kann, das war letzte Saison schon der größte Makel, dass die Gegner eigentlich nur auf die Ballverluste warten und dann schnell umschalten und jetzt in der 2.Liga wieder.

      Verbeek hatte eine Idee. Nur fehlten auch ihm die Spieler. Und ihm dann die Heckingsche Einsicht…

      0

      0
    • Alexander Endl – Clubfans United:
      Und wenn wir schon bei den Klassikern sind – Hesse hatte von Kaderplanung auch keine Ahnung: “Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…”

      Aber er wußte, wie man weiterkommt:
      „Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
      er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.

      Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
      und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.
      Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise
      mag lähmender Gewöhnung sich entrafffen. …
      Wohl denn Herz nimm Abschied und gesunde!

      0

      0
      • Beate60: Aber er wußte, wie man weiterkommt:
        “Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
        er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.

        Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
        und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.
        Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise
        mag lähmender Gewöhnung sich entrafffen. …
        Wohl denn Herz nimm Abschied und gesunde!

        Das klingt aber so gar nicht nach unserem Club. Da ist uns Clubfans doch Rilke viel näher:

        „Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
        so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
        Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
        und hinter tausend Stäben keine Welt.“

        0

        0
        • Alexander Endl – Clubfans United: Das klingt aber so gar nicht nach unserem Club. Da ist uns Clubfans doch Rilke viel näher:

          “Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
          so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
          Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
          und hinter tausend Stäben keine Welt.”

          Doch schon Schiller wusste:
          „Früh übt sich, was ein Meister werden will.“ Aber auch
          „Nur Beharrung führt zum Ziel, nur die Fülle führt zur Klarheit und im Abgrund wohnt die Wahrheit.“

          0

          0
  • Das wäre eigentlich ein typisches 0:0 Spiel geworden, wäre da nicht die eine entscheidende Abwehrschwäche gewesen.
    Der Optimist könnte nun sagen: wir waren gleichwertig mit dem jetztigen Tabellenzweiten.
    Der Realist: 2 Mannschaften haben sich weitgehend auf spielerisch schwachem Niveau neutralisiert.
    Der Pessimist: ein erneut ganz schwaches Spiel, da offensiv und spielerisch nichts abging.
    Fazit: Doch ein wenig klüger als zuvor!!!
    Tatsächlich weiß man jetzt, dass ein sofortiger Wieder- Aufstieg fast unerreichbar geworden ist, obwohl es keine Übermannschaft in Liga 2 gibt (auch die Tordifferenz ist ja sehr schlecht), und spielstarke Neuverpflichtungen unbedingt erforderlich sind.
    Da sollte man doch von Guardiola lernen, der immer allergrößten Wert auf ein spielstarkes und spielsicheres Mittelfeld legt (Polak auf der 6 defensiv noch ok, aber offensiv zu schwach, Schöpf momentan auch komplett überfordert).
    Wünschen wir mal den Verantwortlichen viel Glück + auch Sachverstand !!!

    0

    0
    • speedy: Wünschen wir mal den Verantwortlichen viel Glück + auch Sachverstand !!!

      Ich würde sagen vor allem Glück! der Sachverstand ist ja nach wie vor der gleiche.

      0

      0
      • juwe: Ich würde sagen vor allem Glück! der Sachverstand ist ja nach wie vor der gleiche.

        ok, ich wollte es nicht so explizit sagen,
        aber Glück steht wohl an erster Stelle…………..

        0

        0
    • speedy: Das wäre eigentlich ein typisches 0:0 Spiel geworden, wäre da nicht die eine entscheidende Abwehrschwäche gewesen.

      Da erinnere ich mich an Thomas Häßler: „Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum Gegentor ganz gut geklappt.“

      0

      0
    • speedy: Der Optimist könnte nun sagen: wir waren gleichwertig mit dem jetztigen Tabellenzweiten.

      der Optimist sagt nicht mehr viel. Das allwöchentlich wiedergekäute „der Kader ist limitiert und der Sportdirektor ist schuld“ langweilt ihn… :mrgreen:

      0

      0
      • Optimist: der Optimist sagt nicht mehr viel. Das allwöchentlich wiedergekäute “der Kader ist limitiert und der Sportdirektor ist schuld” langweilt ihn…

        und dann kommts noch dicker, bald spielt der Club wieder gegen Fürth und „Derby Folklore“ geht dir ja ebenso auf den „Sack“, wie du beim letzten hinreichend ausgeführt hast.

        0

        0
      • Optimist:

        der Optimist sagt nicht mehr viel. Das allwöchentlich wiedergekäute “der Kader ist limitiert und der Sportdirektor ist schuld” langweilt ihn…

        Der Kader ist gut und der Sportdirektor trägt keine Verantwortung. Es ist, wie es ist, und dafür, dass es so ist, kann niemand etwas. Es gibt keinen Grund zum Missmut. Der Ball rollt auch außerhalb der Bundesliga und ob der Gegner Leverkusen heißt oder Strullendorf, ist egal. Die Hauptsache ist doch, dass das Spiel Spaß macht. Wir lassen uns doch den Spaß nicht verderben. Wir sind doch keine miesepetrigen Miesmacher. Das Bier schmeckt doch auch in Strullendorf.

        0

        0
      • Optimist: der Optimist sagt nicht mehr viel. Das allwöchentlich wiedergekäute “der Kader ist limitiert und der Sportdirektor ist schuld” langweilt ihn…

        jeder Kader ist limitiert. Sogar die Bayern kamen in der Ch.-league (Halbfinale) an ihr Limit.

        optimistisch gesehen fehlen „imho“ dem Club nur 2 richtig gute Spieler:
        einer noch im Sturm und einer kreativ + spielsicher im Mittelfeld.
        Diese zu finden wird aber schwer genug.
        Ansonsten sehe ich die Limitierung für Liga 2 nicht so dramatisch…………….
        Langweilig wird dann eher das „Schattendasein“ im Niemandsland der 2. Liga, wenn nicht noch ein Wunder geschieht…….

        0

        0
  • Nur draufhauen ist halt langweilig.
    Verstärkungen tuen bitter not, da ja Wolfgang Wolf und Martin Bader auch beim Trainer sich bei transfermarkt.de bedient haben :), könnten wir doch jetzt mal ein paar sinnvolle Spieler vorschlagen.

    Ich fang an:

    Colak zurück aus Polen im Tausch für Mlapa

    0

    0
  • Also wie du zu der Bewertung der Schirileistung kommst, ist mir schleierhaft. Selten eine schwächere Zweikampfbeurteilung gesehen und insgesamt extrem kleinliche Linie. Was Braunschweig auch sehr stark ausgenutzt hat, andauernd sind Leute nach Minimalkontakt zu Boden gegangen und haben den Freistoß bekommen, Celustka wurde so z.B. eine äußerst aussichtsreiche Situation weggepfiffen…

    Darf natürlich nicht über unsere eigene Leistung hinwegtäuschen, aber meiner Ansicht nach hat sich der Winkmann nahtlos in das allgemeine Notenniveau eingefügt, bzw. wie bei allen anderen: keine groben Schnitzer, aber viele kleine Fehler…

    0

    0
  • Sowohl vom Bandnamen passend,zum Bier und zur Situation beim Club:
    Einstürzende Neubauten:
    Neulich sass ich trunken in einem tiefen Loch,
    Bin gleich darin versunken,weiland trank ich wohl immer noch

    0

    0
  • Das klang damals ja noch alles ganz anders!
    www.nordbayern.de/nuern…-1.3638600

    „Man werde jetzt „an alle Grenzen gehen“, sagt Sportvorstand Martin Bader“

    Die Grenzen sind aber jetzt auf einem ganz schön niedrigen Niveau gezogen worden. Man verpflichtete hauptsächlich Spieler aus dem unteren Mittelfeld der zweiten Liga, der dritten Liga oder aus der Regionalliga.

    Da ist es doch klar: Mehr wie ein unterer Mittelfeldplatz in der zweiten Liga ist nicht drin.

    Dennoch schwafelten die Verantwortlichen damals aber sogar von einem 6.-10. Platz in der ersten Bundesliga, der dann schon bald erreicht werden soll.
    Ein Fall von krassem Realitätsverlust. In einer Firma mit dem Umsatz des FCN wären solche Geschäftsführer sicherlich bereits entfernt worden.

    Aber das festzustellen, macht einfach keinen Spaß, gelle Optimist?

    0

    0
    • Woschdsubbn,

      Leider hat der Club gestern genau gegen so eine Mannschaft,deren Art der Zusammenstellung du kritisierst,verloren!
      Und Braunschweig ist mit einem geringfügig ergänzten Drittligakader dann direkt in die erste Liga aufgestiegen,die sich dann als zu stark für so eine Mannschaft erwiesen hat.
      Paderborn hätte sicherlich auch nicht nur Top Zweitligaspieler letzte Saison,ihre mit Topverstärkung kam aus Cottbus(Zweitligaabsteiger…)

      Die Mischung und der Trainer macht den Unterschied,manchmal auch ein Lauf und daraus resultierende Euphorie, aber das klar erkennbare Patentrezept gibt es leider nicht..

      0

      0
    • Woschdsubbn: Aber das festzustellen, macht einfach keinen Spaß, gelle Optimist?

      Es steht doch längst fest, das will ich ja nicht mal in Abrede stellen, aber vom Wiederholen wird es nicht besser 😉

      Mich nervt halt einfach nur, wenn sich manche Leute überschlagen, immer eine noch geistlosere Variante des selben Themas zu finden. Das macht einfach keinen Spaß mehr. Die Betreiber geben sich alle Mühe, hier zu differenzieren (die meine ich auch ausdrücklich nicht), aber sonst bleibt nur die Hoffnung auf etwas Poesie…

      Da geht es gar nicht um wahr oder unwahr, sondern nur um die hängende Schallplatte. Die Älteren werden sich erinnern 😉

      0

      0
  • Pingback:Braunschweig oder: Das Virus - Der Club und ich

  • Da geht es gar nicht um wahr oder unwahr, sondern nur um die hängende Schallplatte. Die Älteren werden sich erinnern

    Aber die hängende Schallplatte ist doch die sich immer wieder wiederholende „Nichtleistung“ der Mannschaft.

    Wenn wir ehrlich sind, es gibt bisher keine großartige Entwicklung der Mannschaft. Natürlich kann Weiler diese noch nicht leisten, dafür ist er zu kurz da. Ich ahbe durchaus auch noch Hoffnung, dass die Leistung einmal besser wird, aber bisher eben nicht.

    Dass eine komplett neue Mannschaft zu Beginn der Saison noch nicht eingespielt ist, ist logisch, dass nach fast der Hälfte der Saison kaum eine Verbesserung da ist, das sollte aber schon zu denken geben.

    Und bitte lasse so Aussagen, dass die Postings anderer geistlos wären, Argumentation ad personam finde ich nicht gut. Ich bin zuletzt meist der Meinung, dass Deine Aussagen falsch oder herunterspielend sind, geistlos würde ich sie nicht nennen.

    0

    0
    • Armin Busch: Argumentation ad personam finde ich nicht gut.

      ich habe doch niemanden angesprochen… Und Dich am allerwenigsten, Du gibst Dir ja immer sichtlich Mühe, einen weiten Bogen zu spannen und alles zu belegen. Die Stammgäste sind da eher nicht gemeint, die bringen doch in den meisten Fällen differenzierte Betrachtungsweisen ein. Komischerweise fühlen sich immer die falschen angesprochen.

      Siehste, deshalb will ich zu dem Thema gar nicht mehr viel sagen, weil man sich immer gleich rechtfertigen muss, wenn man anders denkt…

      0

      0
  • @Christian der entscheidende Unterschied ist einfach, daß Mannschaften wie Paderborn und Brauschweig das Glück hatten einen Trainer zu finden, der einen Kader entwickeln konnte, mit dem man als Mannschaft bestehen kann. Zumindest in der 2. Liga. Beide Mannschaften kommen aber trotz Historie aus der 3. Liga. Und haben die Bescheidenheit gelernt.

    Wir dagegen haben es geschafft, uns allen Widrigkeiten und Fehlentwicklungen zum Trotz in der 1. Liga wieder festzukrallen in den letzten Jahren. Und haben es in dieser Zeit versäumt, den nächsten Schritt zu planen: nach wirtschaftlicher Konsolidierung (so sie denn überhaupt real war und nicht nur aus geschönten Zahlen bestand) die sportliche Konsolidierung anzugehen.

    Für den nächsten Schritt hätte es dreier Dinge bedurft, die die Verantwortlichen in unserem Verein anscheinend nicht erkannt haben: einen Plan, verbesserte sportliche Kompetenz bei der Zusammenstellung eines Kaders und die Bereitschaft, notfalls auch wieder ein finanzielles Risiko einzugehen, um den bestmöglichen sportlichen Erfolg zu erzielen.

    Oder aber man hätte irgendwann sagen müssen: wir sind an unsere Grenzen gekommen und wenn wir den Verein nicht wieder verschulden wollen, müssen wir einen gewaltigen Rückschritt in Kauf nehmen und in der 2. Liga mit guten talentierten Spieler in 2, 3 Jahren einen konkurrenzfähigen Kader entwickeln, der dann als Mannschaft auch in der 1. Liga wettbewerbsfähig ist.

    Das scheint aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation eine Lösung, die uns in den Abgrund reißen kann.

    Womit ich wieder bei der Frage bin, ob wir wirklich wirtschaftlich so gesundet waren in den letzten Jahren oder ob wir nicht nur durch erfolgreiche Transfers (wie so mancher Leukämiekranke bei Bluttransfusionen) kurzzeitig stärker und gesunder schienen als wir waren.

    0

    0
    • Beate60:
      der entscheidende Unterschied ist einfach, daß Mannschaften wie Paderborn und Brauschweig das Glück hatten einen Trainer zu finden, der einen Kader entwickeln konnte, mit dem man als Mannschaft bestehen kann. Zumindest in der 2. Liga.

      Das hatten wir auch, sogar in der ersten Liga. Nur ist derjenige halt inzwischen in Wolfsburg.

      0

      0
      • Florian Zenger: Das hatten wir auch, sogar in der ersten Liga. Nur ist derjenige halt inzwischen in Wolfsburg.

        Nein. Wir hatten einen, der dafür sorgen konnte, daß wir nicht abstürzen solange wir uns wirtschaftlich konsolidieren. Aber er hat bei uns keinen Kader entwickeln können, der saisonübergreifend Bundesligatauglichkeit nachwies.
        woran das lag, an den fehlenden finanziellen Möglichkeiten oder an dem Willen, mehr Risiko in Kauf zu nehmen, kann ich nicht beurteilen. Genausowenig wie ich einschätzen kann, ob Hecking, wenn er geblieben und die Saison erfolgreich abgeschlossen hätte, einen besseren Kader hätte zusammenstellen können als Wiesinger und Reutershahn. oder ob er da finanziell genauso eingeschränkt worden wäre wie in den Jahren davor.

        0

        0
    • Beate60: @Christian der entscheidende Unterschied ist einfach, daß Mannschaften wie Paderborn und Brauschweig das Glück hatten einen Trainer zu finden, der einen Kader entwickeln konnte, mit dem man als Mannschaft bestehen kann.

      Für mich ein klarer Fall von: Drüben ist das Gras grüner. In Paderborn wirkte 2011 noch André Schubert, dann kam Roger Schmidt (heute Bayer 04), dann Stephan Schmidt (übrigens gleiches Kaliber wie Ismael als Ex-U19-Coach der Wölfe), der 2013 nach einer ersten Negativserie schnöde gefeuert wurde. Es übernahm Rene Müller (Interim) und erst letztes Jahr kam André Breitenreiter. Wir zählen in drei Jahren auch mal locker 5 Übungsleiter. Kader in Ruhe entwickeln sieht bei mir auch anders aus.

      Wirklich anders ist nur Lieberknecht und Braunschweig (und vielleicht Heidenheim), aber – wie hier auch schon angesprochen – ist da die Erwartungshaltung an Team und Trainer auch eine andere. Ein Abstieg ist da einkalkuliert, ein Aufstieg wird gefeiert wie ein Lotto-Gewinn. Das hatten wir ja auch bei unseren Interview-Partnern immer so herausgehört: In Braunschweig weiß man, woher man kommt, und wohin man nicht mehr will.

      In Nürnberg ist das so eindeutig nicht, glaube ich… Man möchte gern in die Bundesliga, will aber (zu Recht!) nicht zu viel riskieren, kann sich mit der 2. Liga aber nicht arrangieren. Und genau so fühlt sich das dann auch an.

      0

      0
      • Alexander Endl – Clubfans United: Es übernahm Rene Müller (Interim) und erst letztes Jahr kam André Breitenreiter. Wir zählen in drei Jahren auch mal locker 5 Übungsleiter. Kader in Ruhe entwickeln sieht bei mir auch anders aus.

        Aber die sportliche Entwicklung ging rasant nach oben auch wenn man die 1.Liga nicht gleich halten konnte, aber wenn man betrachtet woher Braunschweig kommt. Darum geht es meines Erachtens..
        Ich persönlich würde sofort Martin Bader gegen Marc Arnold als sportlichen Leiter tauschen nur leider geht es nicht. :-/

        0

        0
        • juwe: Ich persönlich würde sofort Martin Bader gegen Marc Arnold als sportlichen Leiter tauschen nur leider geht es nicht. :-/

          Der Witz dabei ist, dass etliche Vereine sofort ihren derzeitigen sportlichen Leiter gegen Martin Bader eintauschen würden. :mrgreen:

          0

          0
          • Optimist: Der Witz dabei ist, dass etliche Vereine sofort ihren derzeitigen sportlichen Leiter gegen Martin Bader eintauschen würden. Das ist zumindest sportlich nicht gerade eine gute Reputation.

            Das halte ich für ein Gerücht, schließlich wurde in den Medien vieles genug breitgetreten, was wenig mit Erfolg zu tun hat eher im Gegenteil. Auch andere Vereine können Tabellen lesen. Auch Negativrekorde, Unruhen, Misstrauensanträge..bleibt in der heutigen Medienlandschaft ja niemanden verborgen.

            0

            0
      • Alexander Endl – Clubfans United:
        In Braunschweig weiß man, woher man kommt, und wohin man nicht mehr will.

        In Nürnberg weiß man auch, woher man kommt und wo man nicht sein will.

        Der Unterschied ist richtungsbedingt, mit allen psychologischen Folgen. Wer von unten kommt, der hat es immer leichter.

        Uns die eigentliche Zugehörigkeit zur zweiten Liga einzureden (was ich Dir nicht unterstellen will), wird keine Lösung sein und wir sollten das auch tunlichst vermeiden.

        0

        0
        • Nick: Uns die eigentliche Zugehörigkeit zur zweiten Liga einzureden (was ich Dir nicht unterstellen will), wird keine Lösung sein und wir sollten das auch tunlichst vermeiden.

          Vorweg, damit es nicht wieder zu Missverständnissen kommt: Ich will in die Bundesliga und bin mehr als unzufrieden mit Liga 2. Punkt.

          Nun zur Antwort: Aber mit welchem Anspruch? Wenn ich mir die Bundesliga ansehe, dann sind das eben nur eine Handvoll Plätze, für die wir uns unter normalen Umständen bewerben. Das sagte damals unser Freund aus Augsburg so schön: Wenn es normal läuft oben Porsche, unten Mofa. Auch Bader hat das zu Recht festgestellt: Wenn die anderen keine Fehler machen, muss sich ja das höhere Potenzial durchsetzen – das wäre sonst ja Magie. Und von unseren Verantwortlichen stets zu fordern aus weniger mehr zu machen als andere, ist doch etwas vermessen.

          Mal hier vollkommen außer Acht gelassen, ob wir nicht mehr Potenzial abrufen „könnten“, aber das ist ja wieder ein anderes Thema und zudem sehr langfristig zu sehen.

          Bleiben wir also dabei, dass in der 1. und 2. Bundesliga ca. 15 Clubs sind, die mehr Potenz haben, weil sie in den letzten Jahren sich viel aufgebaut haben, manche Gunst der Stunde nutzten, vom Land unterstützt werden oder schlicht einen Haufen sch*** auf alles vernünftige wirtschaften und sich so hoch verschuldet haben, dass keiner mehr sie fallen lassen kann. Köln, Hamburg, Berlin – das sind doch rein vom Umfeld keine Messlatten für uns, wenn nicht gewaltig was schief läuft. Dazu die Sponsoren-Clubs wie Lev, Wolfsburg, Hoffenheim.

          Wir sind in der Liga mit kleinen Städten wie Bremen etc. und konkurrieren Jahr für Jahr mit diesen Teams um die paar Restplätze, nebst Teams, die mal eine gute Phase haben und auf dem Erfolg ne Weile schwimmen können, wie aktuell Augsburg, Mainz und eben vor einiger Zeit Bremen. Der Erfolg dieser Teams ist aber „endlich“, weil für den Erhalt des Erfolgs immer neuer Erfolg dazukommen muss – versiegt der Strom, ist es auch schnell vorbei mit der Herrlichkeit.

          Und gegen dieses Umfeld müssen wir anschwimmen, konkurrieren. Das ist wahrlich nicht einfach und dafür gebührt dem FCN für die letzten 10 Jahre wirklich viel viel Respekt.

          Nun aber hat man seit Hecking mehrfach falsche Entscheidungen getroffen und die logische Konsequenz ist das, was wir nun haben. Einen Anspruch sehe ich da nicht – nur nackte Realität. Und die Frage: Können wir den Rest an Vorsprung gegen unsere Mitbewerber, den wir aus den Jahren der Erstliga-Zugehörigkeit noch haben (Bekanntheit, TV-Gelder, Ambition), noch rechtzeitig so viel rausholen, dass wir wieder einen der Plätze ergattern können. Und die Folgefrage: Trauen wir der aktuellen Führung zu, dass sie das wieder hinkriegt. Dafür spricht: Sie hat es über die Jahre hingekriegt, auch nach Rückschlägen (Abstieg/Wiederaufstieg). Dagegen spricht: Seit über einem Jahr keine mutmachende positive Entwicklung mehr.

          Darüber reden wir doch. Oder? Zumindest ich.

          Was hinter den Kulissen dabei abgeht ist etwas anderes – und zwar die Frage: Ist die Situation im Verein wirklich so, wie wir das glauben aufgrund der Außendarstellung. War die Erfolgsgeschichte (vor dem Niedergang) wirklich eine? Ist der Verein wirklich so konsolidiert, wie man das uns glauben macht? Wenn ja, dann reden wir nur darüber, warum man diesen Vorteil bisher nicht nutzen konnte und was man jetzt tun muss, um ihn zu nutzen. Wenn nein, dann wird der Aufsichtsrat bei seiner kritischen Beleuchtung hoffentlich dies aufdecken und uns allen reinen Wein einschenken. Ich gehe derzeit nicht davon aus, daher rede ich über Chancen und (bisher verpasste) Möglichkeiten.

          0

          0
          • Alexander Endl – Clubfans United: Bleiben wir also dabei, dass in der 1. und 2. Bundesliga ca. 15 Clubs sind, die mehr Potenz haben, weil sie in den letzten Jahren sich viel aufgebaut haben, manche Gunst der Stunde nutzten, vom Land unterstützt werden oder schlicht einen Haufen sch*** auf alles vernünftige wirtschaften und sich so hoch verschuldet haben, dass keiner mehr sie fallen lassen kann. Köln, Hamburg, Berlin – das sind doch rein vom Umfeld keine Messlatten für uns, wenn nicht gewaltig was schief läuft. Dazu die Sponsoren-Clubs wie Lev, Wolfsburg, Hoffenheim.

            Wir sind in der Liga mit kleinen Städten wie Bremen etc. und konkurrieren Jahr für Jahr mit diesen Teams um die paar Restplätze, nebst Teams, die mal eine gute Phase haben und auf dem Erfolg ne Weile schwimmen können, wie aktuell Augsburg, Mainz und eben vor einiger Zeit Bremen. Der Erfolg dieser Teams ist aber “endlich”, weil für den Erhalt des Erfolgs immer neuer Erfolg dazukommen muss – versiegt der Strom, ist es auch schnell vorbei mit der Herrlichkeit.

            Über kurz oder lang stellt sich dann auch die Frage, ob es wirklich noch attraktiv ist, einen der 5 Restplätze in der Krösus/Protegé/Retorten-Liga dauerhaft anzupeilen, um dann ständig gegen den Abstieg zu spielen, der angesichts der Kräfteverhältnisse zu 70% wahrscheinlich ist, während sich die zweite Liga zum Restsammelbecken für Traditionsvereine mit Fankultur entwickelt. Ob das dann noch Spaß macht, mit Mühe 30 Punkte zu erreichen und meistens die Hucke voll zu kriegen, ist fraglich. Jedenfalls läuft die Entwicklung klar in diese Richtung.

            Noch sind wir nicht so weit und unser Anspruch, 1. Liga spielen zu wollen ist legitim.

            Aber die Zeit wird kommen, unser Anspruchsdenken zu revidieren und den Status als Fahrstuhlmannschft zu akzeptieren. Der nächste Schritt, der angepeilt wird, ist dann Jahr für Jahr die Klasse zu halten.

            Bin gespannt, wie lange das noch dauert. Nach RB und Audi werden andere folgen. Entweder man geht diesen Weg mit oder bleibt in der Traditionsliga.

            Und irgendwann hat die 2. Liga mehr Zuschauer als die Erste….

            0

            0
            • Optimist: Bin gespannt, wie lange das noch dauert. Nach RB und Audi werden andere folgen. Entweder man geht diesen Weg mit oder bleibt in der Traditionsliga.

              Und irgendwann hat die 2. Liga mehr Zuschauer als die Erste….

              Gerade das Beispiel Ingolstadt zeigt, daß es nicht nur mit dem großen Geld geht. Würde mich mal interessieren wer vor dieser Saison außer den eigenen dorthin tranferierten auch nur einen Spieler von Ingolstadt gekannt hat? In Ingolstadt zahlt sich derzeit die gute Arbeit von Hasenhüttl aus, das ist schon alles. Ingolstadt hat jahrelang kleine Brötchen gebacken! Das taugt als Beispiel für Sportkapitalismus einfach nicht.

              Das wird immer vergessen wieviel man nicht nur mit Geld, sondern auch mit guter (sportlicher) Arbeit erreichen kann, denn eines stimmt immer, gute Arbeit bringt auch sein eigenes Geld mit sich dann wird man für Sponsoren auch wieder interessant.

              Ich erspare hier jetzt Beispiele die jeder kennt.
              Eines der riesen Probleme ist eben in meinen Augen das Image des FCN, das so gut wie niemand von den großen Konzernen sich mit der Arbeit beim FCN identifizieren kann oder will. Woran liegt das nur?
              Ein Verein der von sich selbst sagt zumindest das Umfeld oft genug, der Club der is a Depp ist einfach unattraktiv da Millionen reinzuwerfen und für was auch.
              , damit kann kein Sponsor sein Image aufwerten.

              0

              0
          • Alexander Endl – Clubfans United,

            Uns die eigentliche Zugehörigkeit zur zweiten Liga einzureden, sollten wir tunlichst vermeiden usw.

            Sorry Alexander, sehe das wie Nick, aber noch eine Nuance stärker wie er so! Sorry, aber Bader hat den Fans hier seit Jahren eingeredet, mit was sie zufrieden sein sollen, was hier das Ziel ist und welche )wirtschaftlichen) Möglichkeiten hier sind, und das wir ja nicht auf Rosen gebettet sind, usw. usw.
            Das ist nur Blablabla, denn 1) Wer ist denn dafür zuständig, daß unsere Finanzen gut sind 2) Wer ist denn dafür zuständig, daß wir anderen Vereinen mithalten können 3) Wer ist denn dafür zuständig, daß wir Sponsoren bekommen oder wenigstens 1 bis 2 zahlungskräftige Sponsoren oder einen Investor. Wir haben Puma hier in der Region, wir haben Adidas in der Region, wir haben INA (Schäffler, superreich) in der Region. Hier sind Schöller, es gibt wirklich eine größere Auswahl von interessanten Firmen und Sponsoren…………………..!!!
            Aber wer ist hier Hauptsponsor, eine Firma mit 11 deutschen festangestellten Mitarbeitern.
            Sorry, aber die Gehirnwäsche (Propaganda)von Bader scheint ja bestens zu funktionieren, wenn ich mir das so anhöre…..
            Selber nichts auf die Reihe kriegen und dann uns (den Club) klein und schwachreden.
            Und das du den Club nicht in einer Vergleichsebene mit Hamburg, Köln und Berlin siehst, das ist einzig und allein den Verantwortlichen geschuldet (1-2). Aber wie Nick auch vermutlich denkt, man muß sich mit denen vergleichen, man muß sich immer am Besseren im Leben orientieren, doch um Gottes Willen nicht am oder an den Schlechten!!!!???
            Um das zu wissen, brauch ich kein Hochschulstudium und auch kein Fachabitur, das ist doch völlig klar!!
            Im übrigen sieht man an Vereinen (z.B. Ingolstadt) und es gibt viele andere Beispiele, was man erreichen kann, wenn man gut und intelligent arbeitet, auch Wolfsburg ist nicht allein wegen VW auf Tabbellenplatz 2 in der Fussballbundesliga, oder wie naiv wäre die Behauptung, daß die nur wegen VW so weit oben stehen………..!?
            Es muß eine neue Denkstruktur her, begreift das endlich, damit in Nürnberg wieder richtig erfolgreich Fussball gespielt wird, der letzte, der mir grad einfällt, war ein Dieter Hecking!!
            Und wer jetzt abstreitet, was ich gesagt habe, dem sage ich hier im Forum „wo und auf welchem Tabellenplatz und in welcher Liga steht Dieter Hecking jetzt“?? Auf Platz 2 in der 1. Liga.
            Ist doch wohl Beweis genug, daß wir hier motivierte, intelligente, hungrige Leute brauchen, keine Kaufleute, die besser in der Buchführung aufgehoben sind, als auf dem Vorstand oder dem Sportplatz….!!

            0

            0
            • alexander,

              ich mag gar nicht in Abrede stellen, dass es so ist, allein mir fehlt daran der Glaube. Der Glaube an die Sponsoren, die nur aus der Hecke springen, sobald der (ich ironisiere) „unfähige Bader“ weg ist. Warum sollten denn die Top-Sponsoren nicht schon seit Jahren einsteigen? Mir fehlt der Glaube an den sportlichen Erfolg auf Basis guter Arbeit, denn am Ende blieben nur die oben, wenn man mal mehr als 10 Jahre als Maßstab nimmt, die Potenz haben – und Potenz heißt nun mal vor allem Geld.

              Wolfsburg ohne Geld ist nix. Ich glaub man macht sich hier gar keine Vorstellung, wie viele Millionen VW da bisher schon reinsteckt und laufend nachschiebt. Klar muss man da dann auch was erst draus machen, aber das ein anderes Blatt.

              Ich glaube eher, dass wir diesen Traum nur gern glauben würden. Glauben, dass man nur irgendwas anderes machen muss, damit man auch an den Honigtöpfen naschen kann. Den Traum haben auch andere Vereine schon geträumt wie Duisburg oder Aachen, eben Vereine mit ähnlichen Voraussetzungen wie wir.

              Das ist kein Defätismus, das soll kein Abfinden mit Mittelmäßigkeit sein. Aber es ist die Anerkennung einer Situation und die Demut vor der Aufgabe. Wenn wir – wie aktuell Augsburg oder schon etwas länger Mainz – da mit einbrechen wollen, dann müssen wir das Momentum auf unsere Seite haben. Und genau das hatten wir in der Ära Hecking, wir spielten über unsere Verhältnisse. Aber wehe es gerät dann was aus den Fugen, dann ist das auch alles schnell wieder Schnee von gestern. So wird es Mainz gehen, so wird es Augsburg gehen. Mit dem Unterschied, dass hinter Augsburg auch ein Investor steckt und hinter Mainz das Land Rheinland-Pfalz. Wir wollen uns aber keinen Investor hingeben und das Land Bayern mag halt die Bayern lieber.

              Wir hatten es hier schon mal: Erfolg hat seinen Preis. Wenn wir mehr Erfolg wollen, müssen wir den Preis bezahlen. Dann müssen wir kapitalisieren und uns den Wünschen von Investoren/Sponsoren auch öffnen. Mit allen Konsequenzen. Du kannst nicht sagen: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

              Vielleicht ist das der Weg. Ich will das nicht ausschließen, bin nicht mal kategorisch dagegen. Aber dazu muss der Verein mal auf diese Linie gemeinsam kommen. In Hamburg ist man diesen Weg jetzt gegangen, das nannte sich HSVplus.

              0

              0
              • Alexander Endl – Clubfans United: ich mag gar nicht in Abrede stellen, dass es so ist, allein mir fehlt daran der Glaube. Der Glaube an die Sponsoren, die nur aus der Hecke springen, sobald der (ich ironisiere) “unfähige Bader” weg ist.

                Ich finde das auch zu sehr polemisiert, Bader weg ist ja nicht die ganze Lösung, mehr (sportliche) Kompetenz ist die Lösung und wie du selbst schreibst, passen muß es dann eben. Nur vielleicht oder sogar recht sicher steht Bader einer solchen Lösung im Weg (zu einer Entmachtung als sportlicher Leiter meinte er selbst ja quasi, „das gibt mein Vertrag nicht her“) also er wird wohl dieses entscheidende Kompetenzfeld nicht kampflos räumen.

                Die entscheidende Frage wäre natürlich, was kommt danach? und an dem Punkt kommt dann mein Optimismus zum tragen hoffentlich wird es dann besser! aber ich finde, man muß hier mit Augemaß aber mutig neue Wege beschreiten.
                Will mich auch nicht um Namen drücken, als Sportdirektor könnte ich mir zb. gut einen Frank Baumann aus Bremen vorstellen beispielsweise.

                Mit Bader weg, worauf das reduziert wird wird es noch nicht besser, sondern mit einer überzeugenden Lösung danach.

                0

                0
                • juwe: Die entscheidende Frage wäre natürlich, was kommt danach? und an dem Punkt kommt dann mein Optimismus zum tragen hoffentlich wird es dann besser! aber ich finde, man muß hier mit Augemaß aber mutig neue Wege beschreiten.
                  Will mich auch nicht um Namen drücken, als Sportdirektor könnte ich mir zb. gut einen Frank Baumann aus Bremen vorstellen beispielsweise.

                  Mit Bader weg, worauf das reduziert wird wird es noch nicht besser, sondern mit einer überzeugenden Lösung danach.

                  Ja, das ist eine Diskussionsgrundlage. Mit den drei entscheidenden Fragen, die du zum Teil auch ansprichst: Wer würde es sein? Welchen Weg will er (anders) gehen? Und wie aussichtsreich wäre das? – Nur mal ins Blaue gesprochen: Gründen wir hier eine Opposition, dann traue ich uns zu, mit all der Schwarmintelligenz ein Konzept aufzustellen, dass auf dem Papier nahezu genial klänge. Dann wirft man die Einflußmaschine an und schafft eine breite „sociale media“ Basis, die dank medialer Anbindung zu Richtung Aufmerksamkeit führt. Dann träte man an, vielleicht noch mit Platz 15 und einer Derby-Niederlage als Zugaben und bewegt in einer emotionalen Außerordentlichen MV die Anwesenden dazu, dem AR das Votum mitzuteilen, den Vorstand abzusetzen. Und dann…?

                  Ich hab das mal bewusst überspitzt. Was nutzt mir ein schlüssiges Konzept, wenn es faktisch keine Umsetzungsmöglichkeiten gibt. Vielleicht liegt es ja gar nicht an Bader, vielleicht macht er ja schon das Maximale daraus? Vielleicht fehlt gar nicht Bader die Kompetenz, sondern denen, die ihn beraten? Vielleicht ist das Umfeld, der Verein als Gesamtheit inkl. AR, Ultras, Umfeld, Sponsoren bereits so eingefahren, dass weder ein Bader noch ein anderer viel anders machen können – ohne alles auf den Kopf zu stellen und dabei zu riskieren, dass das, was man hat, auch verloren wird?

                  Ich glaube diese Fragen werden viel zu wenig gestellt. Und wenn es das ist, was der AR ankündigte zu untersuchen, dann bin ich sehr auf das Ergebnis gespannt.

                  0

                  0
                • Alexander Endl – Clubfans United: Ja, das ist eine Diskussionsgrundlage. Mit den drei entscheidenden Fragen, die du zum Teil auch ansprichst: Wer würde es sein? Welchen Weg will er (anders) gehen? Und wie aussichtsreich wäre das? – Nur mal ins Blaue gesprochen: Gründen wir hier eine Opposition, dann traue ich uns zu, mit allem der Schwarmintelligenz ein Konzept aufzustellen, dass auf dem Papier nahezu genial klänge. Dann wirft man die Einflußmaschine an und schafft eine breite “sociale media” Basis, die dank medialer Anbindung zu Richtung Aufmerksamkeit führt. Dann träte man an, vielleicht noch mit Platz 15 und einer Derby-Niederlage als Zugaben und bewegt in einer emotionalen Außerordentlichen MV die Anwesenden dazu, dem AR das Votum mitzuteilen, den Vorstand abzusetzen. Und dann…?

                  Ich hab das mal bewusst überspitzt. Was nutzt mir ein schlüssiges Konzept, wenn es faktisch keine Umsetzungsmöglichkeiten gibt. Vielleicht liegt es ja gar nicht an Bader, vielleicht macht er ja schon das Maximale daraus? Vielleicht fehlt gar nicht Bader die Kompetenz, sondern denen, die ihn beraten? Vielleicht ist das Umfeld, der Verein als Gesamtheit inkl. AR, Ultras, Umfeld, Sponsoren bereits so eingefahren, dass weder ein Bader noch ein anderer viel anders machen können – ohne alles auf den Kopf zu stellen und dabei zu riskieren, dass das, was man hat, auch verloren wird?

                  Ich glaube diese Fragen werden viel zu wenig gestellt. Und wenn es das ist, was der AR ankündigte zu untersuchen, dann bin ich sehr auf das Ergebnis gespannt.

                  Nein wir hier können das natürlich nicht 🙂 aber es gibt natürlich ein Stimmungsbild ab zum Verein.

                  Ich stimme dir völlig zu es fehlt einfach die Alternative einer sinnvollen kompetenten Opposition in und nahe um den Verein herum. Ich sehe da leider auch niemand, was mich aber auch irgendwie wundert.

                  Meine Hoffnung auf die Realität bezogen ist einfach, das mit der Zeit dort etwas wächst und vielleicht der neue AR etwas herausarbeitet und vielleicht soviel Courage hat sich auf dem Markt umzusehen.

                  0

                  0
              • Alexander Endl – Clubfans United:

                Wenn wir mehr Erfolg wollen, müssen wir… kapitalisieren und uns den Wünschen von Investoren/Sponsoren auch öffnen. Mit allen Konsequenzen…

                Vielleicht ist das der Weg. Ich will das nicht ausschließen, bin nicht mal kategorisch dagegen. Aber dazu muss der Verein mal auf diese Linie gemeinsam kommen. In Hamburg ist man diesen Weg jetzt gegangen, das nannte sich HSVplus.

                Was heißt hier „bin nicht mal kategorisch dagegen“? Soll das heißen, dass dir prinzipiell das Weitermurksen mit den Statuten eines Dorfvereins lieber ist?

                Der Schritt zur Kapitalgesellschaft hätte schon längst gemacht werden müssen. Die Vereinsführung hätte schon längst erkennen müssen, was die Gesetze des heutigen Profifußballs sind, und sie hätte den Mitgliedern deutlich vor Augen führen müssen, dass eine Umstruktierung der Fußballabteilung notwendig ist, wenn der 1. FC Nürnberg eine Rolle unter den 18 besten Fußballvereinen Deutschlands spielen will. Da nicht schon längst die notwendigen Schritte eingeleitet zu haben, werfe ich der Vereinsführung vor.

                Bader ist seit elf Jahren Sportdirektor des FCN. Erklärtes Ziel war damals die Etablierung in der Bundesliga. Dieses Ziel wurde verfehlt. Was stark damit zu tun hat, dass der FCN in puncto potentes Sponsoring keinen Schritt vorangekommen ist. Ich hoffe, der neue Aufsichtsrat kommt bei der Prüfung der Vereinsstrukturen zu dem Ergebnis, dass die Fußballabteilung endlich den Erfordernissen des Profisports gemäß aufgestellt werden muss.

                Im Augenblick ist der FCN von der Bundesliga weiter entfernt als bei Baders Amtsantritt…

                0

                0
                • belschanov: Was heißt hier “bin nicht mal kategorisch dagegen”? Soll das heißen, dass dir prinzipiell das Weitermurksen mit den Statuten eines Dorfvereins lieber ist?

                  Ich bin da einfach nicht so schnell wie du mit meinem Urteil, ob dieser Weg wirklich der richtige ist. In Hamburg tat man sich lange auch schwer damit und war wohl bis zum Schluss nicht wirklich einig, ob man sich da nicht gerade selbst das Grab schaufelte.

                  Sicher spült das alles gerade aktuell Geld in deine Kassen, aber der Prozess ist eben nicht mehr umkehrbar. Verkaufte Anteile sind weg und du hast insgesamt eben nur 100 Prozent – irgendwann sind die eben vergeben. Und dann? Rund um Berlin, Hamburg und auch in Frankfurt (auch dort hat man schon Anteile verkauft – für damals viel, für heutige Verhältnisse ein Handgeld) macht man sich da durchaus Gedanken. Und in München bspw. sehe ich den Einfluss der Top-Unternehmen bereits so gigantisch groß, dass ich gar nicht mehr genau weiß, wo die Verflechtung von Land, Wirtschaft und Sport endet. Die Causa Uli H. ließ da ja schon so manches nur erahnen …

                  Kann man so wollen, um des Erfolgs willen, muss man aber auch nicht zwingend, weil es kein zweites München geben kann – der Platz an der Sonne ist nun mal begrenzt und je mehr den Schritt gehen, desto weniger Effekt bekommt man auch für mehr Striptease.

                  Vielleicht (vielleicht!) muss man nur durchkommen. Muss die Phase überstehen, wie einst Familienunternehmen alle in AG sich umwandeln mussten, bis sie feststellten, dass der neue Vorstand den Gründer feuert, weil er nicht mehr ins Konzept passt. Heute kann es ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn ein Unternehmen noch in Familienbesitz ist, weil man sich bspw. um langfristigere Entwicklungen kümmern kann, statt in Quartalszahlen-Denke den Profit bis zum Ruin zu maximieren.

                  Nein, so eindeutig und klar, wie du das schreibst, sind mir die Zusammenhänge nicht. Deswegen kein „kategorisches“ Nein, denn ich kann die Folgen weder für das eine noch das andere wirklich vorstellen.

                  Sandhausen – um ein kleines Beispiel zu nennen – wäre heute in der Bundesliga und hätte deutsche und brasilianische Nationalspieler, als FC Kurpfalz. Man ist jetzt in der 2. Liga (ohne Hopp) – und dem Vernehmen nach glücklicher damit. Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß.

                  0

                  0
                • Alexander Endl – Clubfans United:

                  Sandhausen – um ein kleines Beispiel zu nennen – wäre heute in der Bundesliga und hätte deutsche und brasilianische Nationalspieler, als FC Kurpfalz. Man ist jetzt in der 2. Liga (ohne Hopp) – und dem Vernehmen nach glücklicher damit. Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß.

                  Das ist wohl wahr. Allerdings gab es in Sandhausen nie etwas anderes als Amateurfußball. Für die ist zweite Liga sowas wie für uns das Schnuppern an der EL. 15.000 Einwohner, die füllen gerade mal eine Kurve im Frankenstadion.

                  Ich würde mir auch wünschen, es sei eine Phase, durch die man mit Beharrlichkeit durchkäme. Allerdings kommt irgendwie jedes Jahr ein neuer Retortenverein und jedes Jahr bekommen zwei ein neues Stadion geschenkt oder zweistellige Millionenbeträge erlassen.

                  Irgendwas werden wir uns schon einfallen lassen müssen, damit wir nicht in 5-10 Jahren über die Vorzüge des Amateurfußballes reden müssen…

                  0

                  0
                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  natürlich gibt es da Gefahren und deshalb muss die Partnerwahl wohlüberlegt sein. Wichtig ist das, was Armin hier einmal gesagt hat, nämlich dass dieser Schritt in einer Phase getan wird, in der der Verein wirtschaftlich solide dasteht, und nicht, wie z.B. bei 1860 München, aus einer finanziellen Notlage heraus.

                  Wenn man von der Satzung her den Weg für einen Großinvestor freimacht, sollte es doch möglich sein, dass der 1. FC Nürnberg einen Partner findet. Der FCN hat – und das ist auch das Verdienst von Martin Bader! – nicht mehr das Image eines Skandalvereins, sondern gilt als seriös (stabile Finanzen…). Und er hat – aufgrund seiner Tradition – ein Fanpotential, das weit über das von Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen hinausgeht. Wenn man da etwas Richtiges aufbaut, geht mächtig die Post ab. Von daher sollte der Club bei der Partnersuche eigentlich gar keine so schlechten Karten haben, wie das hier oft behauptet wird. Hemmschuh ist die veraltete Vereinsstruktur.

                  0

                  0
                • belschanov,

                  Deinem Kommentar ist eigentlich nichts hinzuzufügen, du sagst genau das, was jedem Fan und jedem im Vorstand sowie Aufsichtsrat klar sein sollte!
                  Den Weg freimachen für eine Großinvestoren und Kontakte zur und innerhalb der fränkischen Wirtschaft.
                  Der Club hat in Deutschland und sogar in Europa einen Namen, wer das nicht weiß der soll sich mal genauer darüber informieren, Mainz 05 oder TSG Hoffenheim kennt keiner, aber den 1. FC Nürnberg, den kennt man, nicht so stark wie Borussia Dortmund oder natürlich FC Bayern, aber den 1. FC Nürnberg den kennt man, also hier ist ein großes Potenzial vorhanden, das noch nicht mal zu 15% ausgeschöpft wurde.

                  0

                  0
                • belschanov:
                  Alexander Endl – Clubfans United,

                  Wenn man von der Satzung her den Weg für einen Großinvestor freimacht, sollte es doch möglich sein, dass der 1. FC Nürnberg einen Partner findet. Der FCN hat – und das ist auch das Verdienst von Martin Bader! – nicht mehr das Image eines Skandalvereins, sondern gilt als seriös (stabile Finanzen…). Und er hat – aufgrund seiner Tradition – ein Fanpotential, das weit über das von Hoffenheim, Wolfsburg, Leverkusen hinausgeht. Wenn man da etwas Richtiges aufbaut, geht mächtig die Post ab. Von daher sollte der Club bei der Partnersuche eigentlich gar keine so schlechten Karten haben, wie das hier oft behauptet wird. Hemmschuh ist die veraltete Vereinsstruktur.

                  Im Bezug auf das Fanpotential: das können doch auch Vereine wie der FCK und ja, auch die von Dir genannten Löwen, aufweisen.
                  Wie Du in anderen Postings selber schon mal gesagt hast, mittel- und langfristig ist für das Faninteresse nur der sportliche Erfolg maßgeblich. Denn in diesem Punkt unterscheidet sich der Fan nicht vom Investor.

                  Falls der Club fünf weitere Jahre im sportlicher Niemandsland der 2. Liga vor sich hin dümpelt oder gar zwischenezeitlich in Liga 3 absteigt, dann sinkt das Zuschauerniveau bestimmt so z.B. auf das Niveau des KSC jetzt. Steigt im Gegenzug der KSC in die Bundesliga auf, wird sich deren Schnitt erhöhen.

                  Auf der anderen Seite hast Du dann noch Brause Leipzig, die ohne jede Tradition einen 26k Schnitt diese Saison haben und somit in der Zuschauertabelle direkt hinter dem Club stehen …

                  Alle Zahlen von www.weltfussball.de/zusch…14-2015/1/

                  0

                  0
                • Gerd: Im Bezug auf das Fanpotential: das können doch auch Vereine wie der FCK und ja, auch die von Dir genannten Löwen, aufweisen.

                  das würde ich so nicht unterschreiben.

                  Die Löwen haben schonmal einen übermächtigen Nachbarn, der eine Investition unrentabel macht.

                  Und was Kaiserslautern anbelangt sollten wir uns nicht kleiner machen als wir sind. Nürnberg ist Zentrum einer europ. Metropolregion, fünfmal so groß wie Kaiserslautern. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 4Mio. Leute. Soviel Einwohner hat zwar RP auch, aber da gibt es mit Mainz einen Bundesligisten, der vom Land gepampert wird.

                  0

                  0
                • Nick: das würde ich so nicht unterschreiben.

                  Die Löwen haben schonmal einen übermächtigen Nachbarn, der eine Investition unrentabel macht.

                  Und was Kaiserslautern anbelangt sollten wir uns nicht kleiner machen als wir sind. Nürnberg ist Zentrum einer europ. Metropolregion, fünfmal so groß wie Kaiserslautern. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 4Mio. Leute. Soviel Einwohner hat zwar RP auch, aber da gibt es mit Mainz einen Bundesligisten, der vom Land gepampert wird.

                  Die Tabelle lügt nicht.
                  Und der FCK zieht (s.o.) nun mal mehr Zuschauer als der Club, obwohl sie schon seit Jahren in der 2. Liga dümpeln; Metropolregion hin oder her.

                  Und was den übermächtigen Nachbarn betrifft, schon mal an ManCity gedacht?
                  Als in München Zugereister bin ich immer wieder erstaunt, daß die Löwen überhaupt Fans haben und wieviele das sind. 😉

                  0

                  0
                • Gerd,

                  Die Fans in England sind eh speziell. Mitte des Jahres waren wir bei Everton (gegen Man City). Auf der Fahrt zum Stadion eröffnete uns der Taxifahrer inbrünstig, dass nur echte Liverpooler zu Everton gehen, zum FC Liverpool hingegen nur Pakistani und Schwule. Ich lasse dies einfach unkommentiert stehen, das Fan Dasein und die folgendem Ansichten sind wohl nie objektiv und polititsch korrekt.

                  0

                  0
                • Gerd,

                  die Tabelle zeigt den Ist-Zustand, nicht das Potenzial. Lautern ist aufgrund der Geschichte ein ziemlich spezieller Fall, der gerade auch davon lebt, daß das Umfeld ein kleineres ist.

                  Die haben vielleicht aktuell einen größeren „harten Kern“ aber Ende der 90er mussten sie eben schmerzhaft erkennen, daß das gesamte Umfeld zu klein ist für größere Sprünge.

                  Es ist halt mehr als ein gefülltes Stadion. Alleine beim Merchandising haben die gegenüber dem Club 400.000 Nasen Nachteil. Die muß jeder Investor ausgleichen.

                  Es geht ja um Investoren und nicht um Selbstdarsteller oder private Gönner.

                  Was München anbelangt, denk mal an die Brausepanscher. Die hätten auch in Berlin einen Verein pampern können und RB Berlin wäre auch noch ein Stück werbewirksamer als RB Leipzig. Aber die hatten schon keinen Bock, sich mit der Hertha zu duellieren. Wer soll denn dann gegen die Bayern anstinken?

                  0

                  0
                • Nick:
                  Gerd,

                  Es ist halt mehr als ein gefülltes Stadion. Alleine beim Merchandising haben die gegenüber dem Club 400.000 Nasen Nachteil. Die muß jeder Investor ausgleichen.

                  Wie hast Du denn jetzt die 400.000 errechnet?
                  Doch hoffentlich nicht an Hand des Marketinggewäschs der 4-Millionen Metropol Region …
                  Da solltest als erstes Mal die nicht unerhebliche Zahl der Bauern Fanclubs in der Metropolregion abziehen. ;(

                  Was München anbelangt, denk mal an die Brausepanscher. Die hätten auch in Berlin einen Verein pampern können und RB Berlin wäre auch noch ein Stück werbewirksamer als RB Leipzig. Aber die hatten schon keinen Bock, sich mit der Hertha zu duellieren. Wer soll denn dann gegen die Bayern anstinken?

                  Du bist also per Du mit Matteschitz und in die Red Bull Pläne eingeweiht?
                  Was Du hier präsentierst sind allein wilde Theorien. Vielleicht haßt Matteschitz einfach auch bloß Berlin.

                  Fakt ist, daß „der Scheich“ in einer Stadt mit dem erfolgreichsten Verein der Premiere League Ära einen heruntergewirtschafteten, langjährigen Verliererclub gekauft hat und daraus einen Meister gebastelt hat und eben z.B. nicht Aston Villa (aus der zweitgrößten englischen Stadt).
                  Das ist also weder unloglich noch unmöglich, wenn auch unwahrscheinlich.

                  0

                  0
                • Gerd: Wie hast Du denn jetzt die 400.000 errechnet?
                  Doch hoffentlich nicht an Hand des Marketinggewäschs der 4-Millionen Metropol Region …

                  KL: Einwohner: 97.162 (31. Dez. 2013)[1]
                  N: Einwohner: 498.876 (31. Dez. 2013)[1]
                  L: Einwohner: 531.582 (31. Dez. 2013)[1]

                  Das sind die Leute, die man am einfachsten erreichen und emotionalisieren kann weil der Name der Stadt auf dem Trikot steht und weil sie mit den Öffentlichen zum Stadion oder Fanshop fahren können. Stefan Kuntz hat den Absturz der Lauterer übrigens selbst damit erklärt.

                  Gerd:
                  Du bist also per Du mit Matteschitz und in die Red Bull Pläne eingeweiht?

                  Was Du hier präsentierst sind allein wilde Theorien. Vielleicht haßt Matteschitz einfach auch bloß Berlin.

                  Die Gründe für die Entscheidung pro Leipzig waren in den letzten Jahren mehrfach in verschiedenen durchaus ernsthaften Print- und Onlinemedien in der von mir verkürzt dargestellten Form nachzulesen.

                  Fakt ist, daß “der Scheich”…

                  Das will ich ja gar nicht bestreiten. Der kann aber ganz anderes Risiko fahren als ein „herkömmlicher“ Investor und macht das auch ein wenig aus Jux und Dollerei. Es gehört doch in manchen Kreisen schon fast zum guten Ton, einen englischen Club zu besitzen.

                  Naja, nu lass uns ma nich streiten 😉

                  0

                  0
          • Alexander Endl – Clubfans United,

            Du hast im Grunde absolut Recht. Ich wollte Dir ja auch gar nicht unterstellen, die zweite Liga schönargumentieren zu wollen, oder beschwichtigen zu wollen.

            Es ging mir mehr darum, was in der Folge daraus wird. Aus der Diskussion um Tradition, um gepamperte Dorfclubs, Litfaßsäulen und Bilanzfälscher wird eine jedesmal Hängematte für bestimmte Herren im Verein.

            Natürlich muß man bei 15 potenten Konkurrenten den Abstieg einkalkulieren und es ist natürlich vermessen, von den Verantwortlichen zu fordern, permanent aus weniger mehr zu machen.

            Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

            Nimmt man die Nachteile bei sportlichen und v.a. finanziellen Rahmenbedingungen als Rechtfertigung für das Scheitern, dann müssen entsprechende Vorteile aber auch Erwartungen begründen dürfen und sich letztlich in Ergebnissen ausdrücken.

            An den Punkt gelangen wir aber gar nicht, weil schon vorher das Wort „Anspruchsdenken“ fällt, oder die Geschichte vom grüneren Gras erzählt wird (auf Platz 31! stehend).

            Das stinkt mir einfach. Auch, weil man die Wortwahl auch auf die Kritisierten anwenden kann.

            Ist es denn nicht vermessen, von 19jährigen Berufsanfängern den Aufstieg zu fordern?
            Ist es nicht vermessen, von einem Trainer im ersten Profijahr zu verlangen, mit einer Truppe aus Anfängern und Amateuren die „stärkste zweite Liga der Welt“ zu meistern?

            Das heißt aber Fehleinschätzung und wird mit Rahmenbedingungen oder den Läufen der Gegner begründet. Die Erwartung, daß einen gutbezahlten Manager 10+ Jahre Berufserfahrung befähigen, mit 14 Mio. Transfereinnahmen einen erfolgreichen Zweitligakader aufzustellen, das ist wieder Anspruchsdenken.

            In dem Zusammenhang kommt die Analyse einer mittelfristigen Zweitligazugehörigkeit zur Unzeit. Denn statt ein Ansporn zu sein, etwas zu ändern, wird es das nächste Ruhekissen sein, auf dem man sich am Valznerweiher bettet.

            0

            0
  • Der Plan war doch vor gar nicht allzu langer Zeit die wirtschaftliche Gesundung mit dem Label Ausbildungsverein zu bewerkstelligen -insofern ist dieser Plan auch aufgegangen.
    Auch hat es nie, wenn es auch nicht allen gepasst hat, an der Aussage gemangelt das die Zielvorgabe in der ersten Liga Konsolidierung im Bereich Platz 10 ist, und das aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,die mehr eigentlich gar nicht zulassen würden.
    Bei der Weiterentwicklung im sportlichen Bereich hat man sich dann allerdings verhoben und das obwohl man finanziell in neue Bereiche vorgestoßen ist.“Der Grieche“ ist glaube immer noch der teuerste Transfer.Vergleicht man das dann mit den teuersten Transfers der Konkurrenz und der Kaderwerten dann kann man halt schon erkennen wo die Decke ist nach der man sich streckt.
    Für die wirtschaftliche Konsolidierung ist und bleibt für Vereine unserer Kategorie ein Abstieg einfach ein halber Genickschuss-und bei uns sind es schon zwei innerhalb kürzerer Zeit

    0

    0
  • Seh ich anders. Hecking hatte ein klares Konzept und wusste wie er einen Kader zusammenstellen kann, der die Liga hält, nicht umsonst wurde mit ihm stets die Klasse gehalten, wenn er den Kader zu Saisonbeginn zusammenstellen konnte.* Das ist mMn sogar höher einzuschätzen als die Fähigkeit langfristig etwas entwickeln zu können (das war Hecking ja nie vergönnt hier, zeigt aber in Wolfsburg gerade, dass er auch das kann). Denn da muss quasi jede Entscheidung sitzen, wenn man entwickelt, darf man mehr Fahrkarten schießen.

    *Eine Fähigkeit, die in den letzten 10 Jahren kein anderer Club-Trainer (evtl. noch Wolfgang Wolf) bewiesen hat.

    0

    0
    • Florian Zenger,

      Ich weiß jetzt nicht, was da anders ist. Das schreib ich doch: daß Hecking nie die Chance hatte saisonübergreifend einen Kader zu entwickeln und daß er es mit seinen Fähigkeiten geschafft hat, jede saison einen Kader zu entwickeln, der die Liga halten konnte.

      Sieht man doch in Dortmund wie schwierig das ist, wenn man jede Saison wieder von vorne anfangen muß. Egal wie gut die einzelnen Spieler sind.

      Nur wenn man weiter kommen will, muß man irgendwann anfangen, einen Kader zu entwickeln, der auch mal saisonübergreifend zusammenspielen kann und darf nicht jede Saison die wichtigsten Spieler verkaufen.
      Ich hatte gedacht, finanziell hatten wir uns letzte Saison so konsolidiert, daß dieser nächste Schritt möglich gewesen wäre. Entweder war dies ein Trugschluß oder die Kaderentwicklung ist wegen der Verantwortlichen gescheitert. Und das Einzige, was ich mich rückblickend frag, ist, ob das mit Hecking anders gelaufen wäre oder ob er gegangen ist, weil er wußte, daß das eben bei uns in absehbarer Zeit nichts wird mit saisonübergreifender Kaderentwicklung.

      Und wenn letzteres der Fall ist, dann fühl ich mich betrogen von unseren Verantwortlichen. Denn die haben den Eindruck vermittelt, daß die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind für den nächsten Schritt.

      0

      0
  • @beate
    Das Hecking saisonübergreifend keinen Kader zusammenstellen konnte der saisonübergreifend Bundesligatauglich war glaubst Du jetzt aber selber nicht,oder?Schau doch mal etwas zurück, oder wenn es nicht an Hecking lag,muss es dann an Bader gelegen haben?!
    @Florian
    Das Hecking jetzt beweist das er etwas entwickeln kann-eigentlich nimmt es jetzt den Verlauf wie bei uns-Klasse halten,verbessern.Allerdings ohne das Verkäufen von Leistungsträgern.Und wenn man sich die Spieler ansieht,die dort kicken…da hast du drei vier Spieler die 50 Meter Diagonalpässe schlagen können und ebenso drei vier Spieler,die diese Passe so annehmen das der Ball am Fuß klebt und sofort verarbeitet werden kann
    Absolut nicht vergleichbar mit dem was wir kennen…
    Eine objektive Beurteilung eines Trainers ist einfach extrem schwer,außer alle trainieren den gleichen Kader

    0

    0
    • Christian-Berlin,

      Das „Hecking konnte nicht“ bezog sich nicht auf seine Fähigkeiten, sondern auf den Spielraum, den er in unserem Verein bekam.

      Um es noch mal deutlich zu machen: ich glaube, daß die finanzielle Konsolidierung nach dem Wiederaufstieg ein guter Plan war. Nur muß man erkennen, wann der nächste Schritt sinnvoll ist. Letztlich ist die Frage, ob wir in der letzten Saison mit Hecking nicht auch schon diesen nächsten Schritt hätten gehen können, wenn …
      Wir werden es nie erfahren.
      Aber was wir wissen ist, daß wir stattdessen wieder zurückgegangen sind. Und jetzt finanziell und sportlich nicht besser dastehen als bei unserem letzten Abstieg, leider eher sogar fürchten müssen, schlechter, wenn man nicht so optimistisch wie Alex ist.

      0

      0
  • Es klang wegen Deines „Nein“ so als würdest Du nicht denken, dass Hecking das Entwickeln könnte. Aber alles klar. Hecking war perfekt für den Club, der wusste genau wie man aus den wenigen Mitteln das Maximum rausholt, noch dazu hat er ein Gegengewicht zu Bader im Verein erzeugt und Mannschaften führen können und so auch die „Spielermafia“ (um mal mit Broich zu sprechen) im Schach halten können. Hecking war unser Breitenreiter, Weinzierl, o.ä. Einer, der genau zum Verein gepasst hat, blöd nur, dass der auch zu anderen Vereinen passt. Das werden Augsburg und Paderborn aber auch noch erleben, zweimal in Folge bei Trainer n glückliches Händchen zu haben, schaffen wenige (z.B. Mainz).

    0

    0
    • Florian Zenger,

      Ja
      und wenn du schon die Spielermafia ansprichst: vielleicht hat er sich auch an manchen Spielerzwisten aufgerieben, die nicht hätten sein müssen, wenn die Führung nicht der Meinung wäre, daß das ausschließlich Aufgabe des Trainers ist, solche Spannungen und Machtansprüche innerhalb des Kaders und vielleicht auch gegenüber dem Trainer in Griff zu kriegen.

      0

      0
  • Da hab ich es wohl genauso falsch verstanden wie Florian,Beate.Nur was letztlich übrig bleibt ist das der Club einen Trainer braucht wie Hecking,der aus dem was ihm zur Verfügung gestellt wird das Beste macht.
    Anders gesagt was Verbeek mit dem derzeitigen Kader von Wolfsburg auf die Beine stellen würde und spielen ließe ,würd ich mir gern ansehen-das nur am Rande…
    Ob die Vereinsführung beim Club den nächsten Schritt/mehr finanzielles Risiko einfach nur stur nicht gehen wollte,oder nicht gehen konnte?
    Ich denke letzteres

    0

    0
    • Christian Berlin,

      Wenn dieser Schritt nicht möglich war, wurden wir belogen. Wenn er möglich war, schlecht geplant und durchgeführt. Das Ergebnis ist dasselbe: Rückschritt.

      wobei ich zu letzterer Interpretation tendiere, weil sonst Kyiotake zu halten null Sinn gemacht hätte

      0

      0
      • Beate60,

        Vorsicht mit der Idee eine Mannschaft saisonübergreifend zu entwickeln. Mag sein dass Bayern das kann, aber sonst? Selbst Dortmund, die wahrlich nicht wenig Geld bewegen, mussten in den letzten Jahren jede Saison ihren besten Spieler gehen lassen.

        Dass Dir die besten Spieler weggekauft werden, ist aus meiner Sicht nicht zu verhindern, außer 50+1 fällt und ein Scheich kommt und scheißt uns mit Geld zu.

        Aber trotzdem kann man versuchen eine Mannschaft besser zu machen und einen Teil der Spieler kann man natürlich auch halten, aber in heutiger Zeit wird es immer notwendig sein, Abgänge zu kompensieren, dafür ist einfach zu viel Geld im Spiel. Sportlicher Erfolg ist heute sicher kein Argument mehr bei einem Verein zu bleiben, auch bei Bayern spielen die meisten nicht, weil man dort Meister wird, sondern weil man dort viel Geld verdient.

        0

        0
        • Armin Busch:
          Beate60,

          Vorsicht mit der Idee eine Mannschaft saisonübergreifend zu entwickeln. Mag sein dass Bayern das kann, aber sonst? Selbst Dortmund, die wahrlich nicht wenig Geld bewegen, mussten in den letzten Jahren jede Saison ihren besten Spieler gehen lassen.

          Dass Dir die besten Spieler weggekauft werden, ist aus meiner Sicht nicht zu verhindern, außer 50+1 fällt und ein Scheich kommt und scheißt uns mit Geld zu.

          Aber trotzdem kann man versuchen eine Mannschaft besser zu machen und einen Teil der Spieler kann man natürlich auch halten, aber in heutiger Zeit wird es immer notwendig sein, Abgänge zu kompensieren, dafür ist einfach zu viel Geld im Spiel. Sportlicher Erfolg ist heute sicher kein Argument mehr bei einem Verein zu bleiben, auch bei Bayern spielen die meisten nicht, weil man dort Meister wird, sondern weil man dort viel Geld verdient.

          Man kann zum Beispiel wirklich vorausschauend planen, indem man den potentiellen Nachfolger eines wahrscheinlichen Abgangs eines wichtigen Spielers in der 2. Mannschaft ausbildet und zwar nach einem vergleichbaren Spielsystem.
          Natürlich gibt es trotzdem keine Sicherheit. Aber das was bei uns ist, ist; man verpflichtet Spieler und Trainer ohne daß erkennbar ist, welches System oder welche Systeme der Verein gerne gespielt haben will. In dieser Saison rätseln wir doch jetzt noch drüber.

          0

          0
  • Bevor die Vereinsführung nicht nach außen kommuniziert, dass zweite Liga für den 1. FC Nürnberg in Ordnung ist, sollte es der Fan nicht tun.

    0

    0
  • Die weit überwiegende Anzahl der Jahre seiner Vereinsgeschichte gehörte der 1. FC Nürnberg der höchsten deutschen Spielklasse an. Die Zugehörigkeit zur ersten Liga ist integraler Bestandteil seiner Tradition!

    Mal wieder typisch: Weil die Vereinsführung nicht fähig ist, einen Kader hinzustellen, der realistische Aufstiegschancen hat, empfiehlt man mir, mich aus Traditionsgründen mit der zweiten Liga zu arrangieren.

    Die Diskurse hier werden immer absurder.

    0

    0
  • Ich kann nicht heraus lesen das man sich mit der zweiten Liga aus Traditionsgründen arrangieren sollte.Die Diskussion das in Bälde die namhafteren, ergo die traditionsreicheren Mannschaften alle in der zweiten Liga spielen und die Erste eine Ansammlung von Sponsorenmannschaften und Liebhaberprojekten reicher Industrieller sein wird,gibt es nicht nur bei uns.ich empfehle da mal den Artikel aus der aktuellen 11Freunde:ich hätte einen Alptraum
    Das ändert allerdings nichts daran das solche Überlegungen viel mit „schönsaufen“ zu tun hat.Im Endeffekt geht es ,trotz unterschiedlicher Vorraussetzungen, um sportlichen Erfolg-und da steht Erste vor Zweiter

    0

    0
  • Ach Juwe, warum ist Audi Teilhaber am Stadion und am Verein? Wegen der tollen sportlichen Leistung? Ingolstadt war bis vor 2 Jahren Fahrstuhlmannschaft zwischen Liga 2 und 3. ist das eine Leistung mit der sich ein Premiumhersteller wie Audi identifiziert? Nein sicher nicht. Bei VW scheint man sehr fußballafin, siehe Topmanagement im Vorstand von VW und den Bayern.

    Audi unterstützt Ingolstadt sicher nicht aufgrund der sportlichen Leistung, sondern aufgrund der Geographischen Nähe.

    Aber im Moment ist es wohl so, dass man dort mit dem Geld das richtige macht.

    0

    0
    • Armin:

      Audi unterstützt Ingolstadt sicher nicht aufgrund der sportlichen Leistung, sondern aufgrund der Geographischen Nähe.

      Aber im Moment ist es wohl so, dass man dort mit dem Geld das richtige macht.

      Der Wert der Mannschaft des FC Ingolstadt ist in etwa die Hälfte des Marktwertes des FCN Kaders. Woran liegt es also, daß der FC Ingolstadt so viel besser ist, am Geld von Audi?!

      0

      0
      • juwe,

        Das mit dem Marktwert ist so eine Sache, das richtet sich ja auch sehr stark am sportlichen Erfolg aus, dazu kommt, dass Ingolstadt bei weitem nicht das Geld aus zuschauereinnahmen und Fernsehgelder hat, wie wir es haben, sprich um ähnliche finanzielle Verhältnisse wie wir zu haben, benötigen die sehr viel externes Geld von Audi. Dazu hat Ingolstadt eine eingespielte Mannschaft.

        Die aktuelle Situation als Beleg für deren gloreiches sportliches Konzept zu sehen halte ich dann doch für zu einfach gedacht.

        Die sportliche Führung bei Dortmund ist ja nicht weniger kompetent, weil Dortmund jetzt auf Platz 18 steht, als letztes Jahr, als sie Zweiter wurden. Das ist mir alles viel zu schwarz weiß gedacht. Sportlicher Erfolg lässt sich halt nur zum Teil planvoll gestalten, es gibt immer auch den Teil Zufall und Glück. Das darf man nie vergessen.

        Damit sage ich nicht, dass man als Vereinsleitung keinen Einfluss hätte.

        Ich bin ja ähnlich wie Alexander in seinem Kommentar oben durchaus der Meinung, dass man beim FCN viel falsch gemacht hat, aber man ist auch nicht allein am sportlichen Niedergang schuld. Bzw. es war nicht alles vermeidbar. Es gibt auch externe Faktoren, die man nur schwer beeinflussen kann, dazu gehört halt auch zum Teil die wirtschaftliche Situation.

        Da empfinde ich solche Kommentare, wie gute Arbeit schafft sich das Geld immer selbst als recht naiv. Ganz so einfach ist es leider doch nicht. Aktuell schafft es unsere sportliche Leitung aber leider auch nicht unsere wirtschaftliche Kraft auf das Spielfeld zu bringen und mir fehlt da leider etwas die Kritikfähigkeit, zu suchen woran das liegt.

        Kann natürlich intern ganz anders sein, allein mir fehlt da etwas der Glaube, dass es so ist, dafür passieren ähnliche Fehler zuletzt zu oft.

        0

        0
        • Armin: Ich bin ja ähnlich wie Alexander in seinem Kommentar oben durchaus der Meinung, dass man beim FCN viel falsch gemacht hat, aber man ist auch nicht allein am sportlichen Niedergang schuld. Bzw. es war nicht alles vermeidbar. Es gibt auch externe Faktoren, die man nur schwer beeinflussen kann, dazu gehört halt auch zum Teil die wirtschaftliche Situation.

          Ich halte das schlichtweg für Ausflüchte, es gab keine bösen Masterfaktoren. Es fällt doch auf, daß dieses sportliche (Kompetenz) Defizit so krass zutage tritt, seitdem Hecking nicht mehr beim Club ist. Hecking war der Regulator für die fehlende sportliche Kompetenz der Vereinsführung und ganz konkret für Martin Bader. Seit die Kompetenz Heckings nicht mehr zur Verfügung steht geht es bergab und werden nahezu wahllos Trainer und Spieler verpflichtet, schlimmer als zu schlimmsten Zeit in der weiteren Club Vergangenheit.
          Die Kompetenz, die wir derzeit haben, reicht für das, was wir aktuell sehen und für den momentanen Tabellenplatz in der 2.Liga. Da braucht man als Ausflucht keine riesen Veränderungen im Profifußball anführen. Das mag es geben, aber hat mit dem Niedergang beim FCN überhaupt nichts zu tun. Der ist selbstgemacht. Es reicht einfach nicht für mehr.

          Ich glaube realistische betrachtet kann man sich auf einige Jahre 2.Liga einrichten, bis woher auch immer mehr sportliche Kompetenz am Valznerweiher einzieht..Hoffentlich

          0

          0
      • juwe,

        Tja, warum macht Ingolstadt aus wenig viel, zumindest bisher, warum wohl?
        Oder warum macht Augsburg aus wenig viel (Platz 5 in der 1.Bundesliga)?
        Die haben gute Leute, haben einen Stefan Reuter geholt, aber unser netter Vorstand Martin Bader wollte Reuter ja nicht, weil er Angst hatte, Angst um seine Kompetenzen, und das Resultat dürfen wir Fans jetzt sehen, dank Herrn Bader!!
        Das gleiche Spiel letztes Jahr, als Gross zum Club kommen sollte, wieder sah Bader einen Mann, der mehr Kompetenzen wollte und obwohl eigentlich überhaupt keine Gefahr für Bader war, sah er wieder seine (M. Baders) Kompetenzen in Gefahr, das Ende vom Lied, Gross kam nicht und der Club stieg ab in Liga2.
        Mit seiner Art hat Bader den Club zu einem Provinzverein gemacht, auch dank seines Vermarkters Sport-five! Aber auch ein „Provinzverein“ kann sich an guten Erstligaklubs orientieren und nicht an mäßigen Zweitligisten!

        0

        0
        • alexander: Tja, warum macht Ingolstadt aus wenig viel, zumindest bisher, warum wohl?

          Da empfehle ich den Artikel neulich in der NN. Ingolstadt ist ein Werksclub.

          alexander: Die haben gute Leute, haben einen Stefan Reuter geholt, aber unser netter Vorstand Martin Bader wollte Reuter ja nicht, weil er Angst hatte, Angst um seine Kompetenzen, und das Resultat dürfen wir Fans jetzt sehen, dank Herrn Bader!!

          Ach der Reuter. Sicher kein schlechter Mann, aber auch kein Wundermann. In München hat er auch nix bewegt, in Augsburg passte es, Glückwunsch dazu. In Nürnberg würde man vielleicht sagen, dass er nur das Glück hatte Weinzierl zu finden. Reuter muss mal 5-10 Jahre Erfolg haben, bevor ich vor dem Namen weiche Knie bekomme. Dennoch: Respekt vor der aktuellen Leistung.

          alexander: Das gleiche Spiel letztes Jahr, als Gross zum Club kommen sollte, wieder sah Bader einen Mann, der mehr Kompetenzen wollte und obwohl eigentlich überhaupt keine Gefahr für Bader war, sah er wieder seine (M. Baders) Kompetenzen in Gefahr, das Ende vom Lied, Gross kam nicht und der Club stieg ab in Liga2.

          Das für mich schon ne sehr arg verkürzte und dazu noch polemisierte Sichtweise. Keiner von uns weiß, warum Gross nicht kam – es liegt näher, dass es an der Indiskretion von Schramm lag. Und ob Gross uns geholfen hätte, das auch reine Spekulation. Bader hatte mit Hecking im Übrigen einen starken Mann an der Seite, der sich nix sagen ließ.

          Ich kann die Diskussion gern führen, ob Bader zuletzt bei der Trainerwahl eher den einfacheren Weg ging wie auch bei Wolf – aber diese pauschalierenden Rundumschläge im Rückblick, wo Meinung, Halbwissen und unbestätigte Vorwürfe zu einem Bündel geschnürt werden, damit kann ich nix anfangen.

          0

          0
          • Alexander Endl – Clubfans United,

            Im Moment hab ich HOffnung, daß wir uns bei Diskussionen wieder mehr der Gegenwart und Zukunft zuwenden können. Was die Bild heute schreibt, daß jetzt für vorne nach einem Zielspieler gefahndet wird, nicht mehr nach einem Pekhart reloaded, ist die Grundlage dieser Hoffnung.
            Vielleicht haben Bader und Wolf insofern die richtige Entscheidung getroffen als sie sich mit Weiler einen ins Boot geholt haben, der es versteht, seine Vorstellungen auch gegen Widerstände durchzusetzen und keine Scheu hat, dafür an die Öffentlichkeit zu gehen (im Gegensatz zu Valerien und Verbeek, vielleicht auch die früheren Trainer).
            Damit aber auch noch mal ein Wort zu den bisher Verantwortlichen: offenbar ist bisher keiner auf die Idee gekommen, daß man auch nach solch einem Stürmertypen suchen kann, sondern hat sich bei den jahrelangen Beobachtungen auf Stürmertypen wie Silvestr und Pekhart (Mlapa) beschränkt. sonst müßten sie ja jetzt nicht mit der Fahndung nach solch einem Spielertypen anfangen. Da frag ich mich schon, wieso das so ist.

            Vielleicht ist es aber auch gut, wenn diesmal kein jahrelang beobachteter Spieler verpflichtet wird, sondern einer bei dem Weiler, bei dem Weiler sofort spontan „Den will ich“ sagt, sobald er ihn sieht.
            Ich hoffe jedenfalls, daß er vor den Verhandlungen genau hinschaut und wenn er ihn will, daß er ihn kriegt, egal was er letzten Endes kostet.
            Und ich hoffe, daß das bei den anderen nötigen Nachverpflichtungen genauso abläuft: Weiler definiert, welchen Spielertyp er will, die Scouts suchen ihn und Weiler entscheidet, ob er der Richtige ist oder nicht.

            0

            0
          • juwe,

            Tja, warum macht Ingolstadt aus wenig viel, zumindest bisher, warum wohl?
            Oder warum macht Augsburg aus wenig viel (Platz 5 in der 1.Bundesliga)?
            Die haben gute Leute, haben einen Stefan Reuter geholt, aber unser netter Vorstand Martin Bader wollte Reuter ja nicht, weil er Angst hatte, Angst um seine Kompetenzen, und das Resultat dürfen wir Fans jetzt sehen, dank Herrn Bader!!
            Das gleiche Spiel letztes Jahr, als Gross zum Club kommen sollte, wieder sah Bader einen Mann, der mehr Kompetenzen wollte und obwohl eigentlich überhaupt keine Gefahr für Bader war, sah er wieder seine (M. Baders) Kompetenzen in Gefahr, das Ende vom Lied, Gross kam nicht und der Club stieg ab in Liga2.
            Mit seiner Art hat Bader den Club zu einem Provinzverein gemacht, auch dank seines Vermarkters Sport-five! Aber auch ein „Provinzverein“ kann sich an guten Erstligaklubs orientieren und nicht an mäßigen Zweitligisten!
            Alexander Endl – Clubfans United,

            Das ist ja die Taktik von oben hier gelenkt, das die Leute nichts wissen sollen,( DAS HAST DU SELBST MAL IN ÄHNLICHER ART ODER EIGENTLICH GENAU SO ARTIKULIERT!!), und nur das fertige Produkt serviert bekommen.
            Es gibt doch nicht erst seit 1/2 Jahr eine Desinformation oder eine Mini-Information von oben (Vorstand), warum wohl??
            Kannst du dir als intelligenter Mensch nicht denken? Damit hab ich (wenn du nachdenkst) weite Teile deines Kommentars (ich möchte sagen nicht widerlegt, aber wohl beantwortet)!!!
            Und im übrigen, liber Alexander, hätte es ein Gross oder ein anderer kaum schlechter machen können, als es in den letzten 1 1/2 Jahren gelaufen ist oder…………..? Und zu Reuter, er ist hier in Dinkelsbühl aufgewachsen, er ist Franke, er ist hier verwurzelt, hätte er es noch schlechter machen können, als die jetzigen Leute, die im Vorstand o. woanders sitzen? Das ist keine Polemik, das sind Fakten! Wer Polemik unterstellt, unterstellt auch jedem ständig Verschwörungstheorie, wem Interesse an der Wahrheit liegt, die Wahrheit läßt sich nicht belügen, auch nicht durch unterschwellige Anfeindungen und Aussagen, die Wahrheit wird und bleibt immer die Wahrheit. Auch wenn Sie für manche hier im Forum unbequem ist.
            Ich sage es auch nicht gern Nehgatives, ich schreibe lieber Positives (auch über Vorstände), aber die Wahrheit trauen sich ja nicht viele sagen, lieber wird schöngeredet, was der objektive Mensch nicht mehr schönreden kann.
            Das heißt nicht, das Bader für alle Desaster verantwortlich ist, auch nicht persönlich für die Gegentore-Flut, das ist keine persönliche Verantwortung, aber diue Grundtendenz der Problematiken, die erkennt, doch schon ein 17-jähriger Realschüler, da braucht man kein Fachmann und schon kein Sport-Fachmann zu sein, um diese zu erkennen!!!!!!!
            Ihr macht es euch auch manchmal zu leicht, man kann nicht alles erkennen uznd nicht alle Schuld auf einen schieben, da sind schon noch zweite und dritte Leute auch beteiligt, aber ein Großteil an Fakten ist so leicht zu erkennen, und die Desinformation, die war über (überoffensichtlich)! Sorry, aber man muß die Dinge offen ansprechen, ohne zu beleidigen, aber wenn welche ihre eigenen Fehler nicht erkennen, dann muß man sie deutlich oder extrem deutlich ansprechen. Wenn sie selbst nicht lernwillig und ihre Fehler nicht einsehen wollen.

            0

            0
            • alexander: Ihr macht es euch auch manchmal zu leicht, man kann nicht alles erkennen uznd nicht alle Schuld auf einen schieben, da sind schon noch zweite und dritte Leute auch beteiligt, aber ein Großteil an Fakten ist so leicht zu erkennen, und die Desinformation, die war über (überoffensichtlich)! Sorry, aber man muß die Dinge offen ansprechen, ohne zu beleidigen, aber wenn welche ihre eigenen Fehler nicht erkennen, dann muß man sie deutlich oder extrem deutlich ansprechen. Wenn sie selbst nicht lernwillig und ihre Fehler nicht einsehen wollen.

              Genau das hätte ich an der Stelle nun genau andersrum gesehen mit der Schuldzuweisung und dem zu einfach machen. Wer auch immer mit „ihr“ gemeint war… das Problem unserer Diskussion ist ja eher, dass es sich keiner gerade zu leicht macht und versucht mit Argumenten zu überzeugen. Ich für meinen Teil hab nicht mal eine festgelegte Meinung (zur Lösung), nur eine Sicht der Dinge.

              0

              0
            • belschanov,
              alexander,

              nur mal aus Neugier: Welcher „Großinvestor“ im deutschen Fußball wäre denn gerade genehm von den derzeit aktiven Investoren der Liga? Also wenn man sich einen aussuchen könnte von denen, die schon aktiv sind? Volkswagen? Entega? Evonik? Gazprom? Kühne? Hopp? RB? Oder KKR? Würde mich wirklich mal interessieren,

              0

              0
              • Alexander Endl – Clubfans United,

                Es wär ja schon hilfreich, wenn man wenigstens Puma oder Adidas ins Boot holen würde, also nicht mit einem Mini-Vertrag.
                Oder wenn mal nach Herzogenaurach zur INA geht, die ist ja sehr aktiv, die Dame (Schäffler), siehe Conti, also da geht schon was, aber muß halt was tun, von nichts kommt nichts, wenn man nichts macht, dann passiert auch nichts.
                Und wenn gar nichts geht, dann muß man halt einen Mann hinzuholen, der die nötigen Kontakte hat (A. Köpke als Zugpferd) und wenn der keine Zeit hat, dann geht man halt etwas später mit ihm dort zu den Firmen oder man nimmt jemand anderen mit, der im Fussball einen Namen hat. Und wenn das nicht geht, nimmt man zur Not halt einen Nicht-Nürnberger mit, der einen bekannten Namen und gute Kontakte zur Wirtschaft und zu großen Unternehmen hat.
                Ich komm zwar aus der Werbebranche und hab auch Ahnung von dem Bereich, aber das wußte ich auch schon, bevor ich meine Ausbildung als Werbekaufmann abgeschlossen habe, das ist doch Fachhochschulausbildung, das sollte jeder wissen, der kfm. Ausbildung hat oder mit Marketing zu tun hat!

                0

                0
                • belschanov,
                  alexander,

                  ich weiß, dass es nicht unsere Kompetenz und Aufgabe ist, sowas zu suchen und zu beurteilen. Versuche scheitern ja meist, weil bspw, die von alexander benannten Sponsoren ja auch gar nicht in Frage kommen. adidas z.B. tritt überhaupt nicht als Sponsor auf – kategorisch nicht -, sondern nur als Sportartikel-Ausstatter. Und das Thema Conti und Schaeffler und Conti hatten wir ja schon – die „Dame“ zog es eben vor sich lieber in München unter die Großen zu mischen als den Kleinen zu helfen.

                  Meine Frage war ja deshalb: Welcher aktive Sponsor würde denn so passen? Daraus könnte man dann ja ein Profil ableiten.

                  0

                  0
                • Alexander Endl – Clubfans United:
                  belschanov,
                  alexander,

                  Meine Frage war ja deshalb: Welcher aktive Sponsor würde denn so passen? Daraus könnte man dann ja ein Profil ableiten.

                  Die Auswahl ist ja durchaus begrenzt.

                  Einziges Unternehmen mit dem nötigen Kleingeld ist wahrscheinlich die Nürnberger Versicherung, die sich bekanntermaßen ziert.

                  Wobei die eigentlich ein idealer Partner für ein Stadionprojekt wäre. Es muß ja kein 200 Mio. Prachtneubau sein. Eine neue HT mit Logen in ausreichender Zahl wäre ein Anfang, der für alle Seiten im überschaubaren Rahmen bliebe.

                  Die GfK oder Schöller könnten ein paar Mio. fürs NLZ springen lassen. Dann werden im Verein 6 Mio. frei für den Umbau der HT.

                  Siemens und Bosch fielen mir noch ein. Siemens könnte sich mal auf seine Geschichte besinnen und Bosch ist Automobilzulieferer, das passt dann zum VW-Konzern, der ja jetzt unseren Trainer hat 😉

                  0

                  0
                • Nick: Einziges Unternehmen mit dem nötigen Kleingeld ist wahrscheinlich die Nürnberger Versicherung, die sich bekanntermaßen ziert.

                  Die wollen aber nicht, wenn ich das richtig mitbekommen hab – die machen mehr in Randsport und Jugend:
                  www.nuernberger.de/ueber…index.html

                  Und Siemens machte nur in groß (Real Madrid), hat aber zuletzt das Fußball-Sponsoring komplett eingestellt:
                  www.faz.net/aktue…28769.html

                  Schöller gehört zu Nestlé und deren Sponsoring-Aktivitäten sehen ganz anders aus:
                  www.nestle.ch/de/ne…sponsoring

                  Bei der Gfk fand ich gar kein Sport-Sponsoring, deren Fokus dürfte auch eher Wissenschaft und Forschung sein. Aber das nur Spekulation.

                  Und wie der Club ins Portfolio von BOSCH passen wird?
                  www.bosch-home.com/ch/de…ionen.html

                  Es ist wirklich nicht so einfach. Die Firmen haben alle klare Sponsoring-Zielrichtungen, die zur Unternehmensphilosophie passen müssen. Und da es ja um durchaus relevante Summen geht 3-6 Mio. Euro, überlegt man sich gleich zweimal, ob man sich da sinnvoll einbringt. Wolf Möbel hat sich da mal vorgewagt – und muss von den Fans doch einiges an Häme einstecken (nicht unser Anspruch, jaja). NKD hatte es auch nicht einfach und Areva bekam sogar richtig Negativ-Publicity.

                  0

                  0
                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  ich muß zugeben, daß eigentlich nur die Nürnberger wirklich ernstgemeint war, mit klarem Bezug zu einem Stadion(umbau)projekt.

                  Einfach deshalb, weil ein paar tausend qm Immobilie dort immer ins Portfolio passen. Da das Stadion auch weiterhin der Stadt gehören wird, müssten sie sich auch nicht unbedingt als Sponsor des FCN sehen, sondern könnten als Teilhaber einer neuen Betreibergesellschaft auftreten.

                  Das Achteck liegt verkehrsgünstig, zwischen Messe und Dutzendteich, da sollte sich doch ein Teil der geschaffenen Luxusabteile auch abseits des Fußballes vermarkten lassen.

                  Ich glaube jedenfalls, daß so ein Konstrukt die einzige Möglichkeit ist, irgendwo den Fuß in die Tür zu bekommen. Für so Aktionen wie in Ingolstadt oder gar Hoffenheim sind wir die falsche Adresse. Da passt der Club einfach nicht ins Schema des kleinen, unbekannten Vereines, mit dessen Entwicklung man Publicity machen kann. Da reicht einfach ein Platz 10 in der ersten Liga. Schon toll, was die geschafft haben. Bei uns nimmt doch den Platz 10 keiner wahr und selbst bei einer EL-Teilnahme gibt es nicht halbsoviel Aufmerksamkeit.

                  Das dürfte einer der Punkte sein, warum sich S5, Bader und Woy so schwer tun. Wir stecken irgendwo im Niemandsland der öffentlichen Wahrnehmung.

                  Die kann man aber beeinflussen…

                  0

                  0
                • Alexander Endl – Clubfans United:
                  belschanov,
                  alexander,

                  Meine Frage war ja deshalb: Welcher aktive Sponsor würde denn so passen? Daraus könnte man dann ja ein Profil ableiten.

                  Ich konnte im Netz nichts dazu finden, aber wenn Nintendo sponsort könnten die bei uns gleich noch 2-3 Supermarios mitliefern. 😀
                  Großostheim ist übrigens noch (knapp) in Unterfranken 😉

                  0

                  0
              • Alexander Endl – Clubfans United,

                es sollte ein Investor sein, der (halbwegs) „sozialverträglich“ ist. Ihn zu suchen, um ihn zu werben ist die Sache der Vereinsführung. Ich kenne mich in diesem Milieu nicht aus, aber Bader hat ja Sportökonomie studiert und ist ja jetzt schon länger im Geschäft.

                0

                0
  • Das mit dem durchgängigen System ist sicherlich ein guter Ansatz.
    Aber auch da gelingt das nicht immer auf gleichem Niveau Ersatz zu finden,weil die Gefahr Leistungsträger weggelaufen zu bekommen betrifft hinter Bayern Alle.
    Und die zwei systematischsten Vereine Freiburg und Mainz(da ist der eigene Nachwuchs aber auch nicht der Kern der Mannschaft) verlieren auch ständig an Boden wenn sie mal wieder leer gekauft wurden.

    0

    0
    • Christian-Berlin,

      Ich behaupte doch nicht, daß es einfach ist. Ich denke, das ist es für keinen Verein. Auch nicht für den FC Bayern. Aber ich kann bei uns beim besten Willen kein stringendes Konzept mehr erkennen. Boch nicht mal für eine Halbsaison. Und ich bin überzeugt, daß es diese Konzeptlosigkeit fast schon unmöglich macht, den Absturz aufzuhalten.

      Und natürlich wäre Grundvoraussetzung, daß ein Konzept wie ich es befürworte, klappen kann, daß Leute mit sportlichem Sachverstand die Weichen stellen. Die muß aber unser Aufsichtsrat suchen. Und das tun die offenbar nicht. Die verlassen sich offensichtlich weiter ausschließlich auf Martin Bader.

      0

      0
      • Beate60,

        Beate, wann hatten wir kompetente Leute?? Ich nenne mal 2 Namen, Meyer und Hecking, da hatte Bader einfach Glück, daß die den Erfolg ausmachten, denn auch ein Michael A. Roth hat vom Fussball rel. wenig Ahnung (hat er so glaub ich, auch selbst mal zugegeben). Aber Roth ist emotional und vom Herzen sehr stark dabei, da hat man auch mal Glück, siehe Pokalsieg!
        Ich glaub einfach mit Bader ist kein echter Clubberer da, wenn einer schon sagt, …naja, der Aufsichtsrat muß halt entscheiden, klingt mir alles planmäßig und auf finanzieller Absicherung bedacht, so wie er meint, der Club muß jeden Cent und Euro umdrehen.
        Wir brauchen das Gegenteil von Bader, Leute wie Sammer oder Hoeneß, oder einen O. Kahn, der hier mal den Leuten sagt, wo der Hammer hängt und nicht einer wie Bader. Wenn M.B. ehrlich wäre, würde er zugeben, daß er keine Strategie im Sport und im Sponsoring hat, wer sich auskennt, der weiß auch, daß die beim DFB den Bader nicht ernst nehmen bzw. kaum zur Kenntnis nehmen (auch in 1.Liga). Nürnberg ist sportlich zur Lachnummer geworden in Deutschlands Fussball und wirtschaftlich so Originalkommentar Bader: Wir können nicht mit Mainz mithalten…….! Daß ich nicht lache, nein da lach ich nicht mehr, wirklich nicht, eher lachhaft…!!

        0

        0
  • Weil weiter oben zum wiederholten Mal die Hecking-Diskussion geführt wurde: natürlich hat er aus den genannten Gründen sowohl als Person wie auch fachlich zum Club gepasst, aber was kannst Du gegen – vermutlich gegen das doppelte Gehalt – und die um rund 350 km verminderte geographische Nähe zur Familie (und das hat er auch bei uns immer betont, WIE wichtig ihm das ist) machen? Nichts! Insofern halte ich alle anderen angeführten vermeintlichen Gründe (wie die Perspektiven bzw. Kader-Entwicklung bzw. nächsten Schritt machen)für nicht maßgeblich oder wenig stichhaltig…

    Wichtiger als die die nicht mehr zu verändernde Vergangenheit (über die man natürlich gleichwohl trefflich streiten kann und es hier auch tut) halte ich den Blick auf die Gegenwart und die nähere Zukunft… und da sehe ich – vielleicht im Moment noch zu optimistisch – RW als einen Typen, der für den CLUB den Breitenreiter oder Weinzierl geben wird… und seine Arbeit wird aller Wahrscheinlichkeit in dieser Saison und mit diesem Kader wohl noch keine Früchte in Richtung Aufstieg tragen… es ist ja genau das Dilemma, in dem wir als Fans genauso stecken wie die sportliche Leitung: Gehen wir ins Risiko oder riskieren wir die „Konsolidierung“ auf ungewisse, womöglich lange, vielleicht zu lange Dauer… das Spiel in Braunschweig lieferte Argumente für beide Sichtweisen… wirklich und entscheidend wegweisend, gerade weil symbolisch so aufgeladen, wird erst das letzte Pflichtspiel im Kalenderjahr sein…

    0

    0
  • Bei Ingolstadt von wenig zu sprechen…das seh ich komplett anders. Audi steckt da fett mit drin, deren Plan ist es in 3 Jahren in der buli international zu spielen. Ein neuer Werksverein der quattro gmbh. Da steckt schon mehr Geld und Management drin als bei uns. Arme Traditionsklubs. Schaut euch die Tabelle der 1. liga an…Traditionsvereine, die als echter e.v. geführt werden stehen am Scheideweg, wenn dann auch noch schlecht gemanaged wir wie beim Glubb dann ist klar wohin die Reise geht.

    0

    0
    • Carsten67: Bei Ingolstadt von wenig zu sprechen…das seh ich komplett anders.

      Ich würde im Vergleich zum FCN faktisch von „wenig“ sprechen, wenn man sieht, daß der Kader des FCI grob den 1/2 Marktwert des FCN Kaders hat. Die treffen im Sportmanagment derzeit einfach die besseren Entscheidungen und Einschätzungen. Daß der FCN seinen kompletten Kader in die Tonne tritt und neu bestellt mit vielen Rätseln ist ja eine Entscheidung für die Ingolstadt nichts kann und noch viel weniger Audi. Da ist es doch geradezu absurd sich hinzustellen und zu sagen … die haben ja Audi, daran liegts.

      Würde, wie immer behauptet wird, Audi mit aller Macht in die 1.Bundesliga wollen, würde das wohl völlig anders aussehen. Die schaffen das sportlich mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln…mit guter Arbeit.

      0

      0
      • juwe: Ich würde im Vergleich zum FCN faktisch von “wenig” sprechen, wenn man sieht, daß der Kader des FCI grob den 1/2 Marktwert des FCN Kaders hat. Die treffen im Sportmanagment derzeit einfach die besseren Entscheidungen und Einschätzungen. Daß der FCN seinen kompletten Kader in die Tonne tritt und neu bestellt mit vielen Rätseln ist ja eine Entscheidung für die Ingolstadt nichts kann und noch viel weniger Audi. Da ist es doch geradezu absurd sich hinzustellen und zu sagen … die haben ja Audi, daran liegts.

        Würde, wie immer behauptet wird, Audi mit aller Macht in die 1.Bundesliga wollen, würde das wohl völlig anders aussehen. Die schaffen das sportlich mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln…mit guter Arbeit.

        Ketzerische Frage: Kann man ein Sportmanagement (in der 2. Liga), daß Pekhart verpflichtet, als gut bezeichnen? 😉

        0

        0
        • Gerd: Ketzerische Frage: Kann man ein Sportmanagement (in der 2. Liga), daß Pekhart verpflichtet, als gut bezeichnen?

          Das ist eine gute berechtigte Frage, vielleicht wollten sie sich, wenn mal gar nix geht im Spiel, auch so eine Leuchtturm Option schaffen, quasi..schießt ihm den Ball an den Kopf. 😡 der ein oder andere Abpraller könnte..

          0

          0
  • Schade, wir waren hier schon mal weiter, jetzt kommen wieder so pauschale Vorwürfe, Bader wäre kein Clubberer und ohne Leidenschaft dabei. Leidenschaft drückt sich nicht in polemischen und durchgeknallten Aktionen aus. Das erinnert mich immer an das Lob der Fans für Spieler, die vogelwild über den Platz rennen, weil die doch Leidenschaft zeigen. Dass solche Spieler mit jeder Aktion den Erfolg der Mannschaft gefährden wird dann nicht gesehen und es kommen so Ausagen, wie „der hat wenigstens gekämpft“.

    Nein, gerade ein solches Verhalten hilft der Mannschaft und damit dem Verein am allerwenigsten, genauso ist es an der Vereinsspitze, auch da will ich keine vogelwilden Aktionen, die nur Aktionismus sind.

    Natürlich hat Bader Fehler gemacht, aber jetzt unrealistische Forderungen zu stellen und Heckings aktuellen sportliche Erfolg mit uns zu vergleichen, da wird es dann halt schon unrealistisch. Oder potentielle Sponsoren zu nennen, die alle schon durchdiskutiert waren und als wenig hilfreich erkannt. Schöller gehört zu Nestle, das ist schon lange keine Firma aus der Region mehr.

    Ich bin auch nicht glücklich mit den Ergebnissen der Sponsorensuche von Sportfive, aber wenn ich mir andere Vereine ansehe, auch deutlich erfolgreichere, dann stehen da die großen Firmen auch nicht Schlange, um Sponsor zu werden. Bei Mainz prangt Entega auf der Brust, ein lokaler, staatlicher Energieversorger an dem die Stadt Nürnberg auch noch beteiligt ist. Wo bleibt denn da der Fanaufstand, dass die Nürnberger mit ihren Stromkosten Bundesliga in Mainz finanzieren?

    Wenn Bader keine Leidenschaft für unseren Verein hätte, wäre er schon lange weg. Auf dieser Ebene brauchen wir nicht zu diskutieren. Auch nicht, dass Bader keinen Erfolg wollte. Bleibt die Frage warum wir in Umbruchsituationen immer wieder in Krisen schlittern, das war nach dem Pokalsieg so und nach dem Abgang von Hecking. Bader scheint häufig ein Plan B zu fehlen, aber diesen sollte er in seiner Position immer im Hinterkopf haben, denn das gerade das sind Dinge, die einen guten Vorstand auszeichnen.

    Was mir persönlich nicht gefällt, ist dass selten die eigenen Fehler thematisiert werden und so auch aus meiner Sicht nicht wirklich begriffen werden und deshalb immer wieder in ähnlicher Manier passieren.

    Ich sehe keine Fehlerkultur in unserem Verein, sprich Fehler werden nicht klar benannt und dazu gehört für mich auch eine kommunikation nach außen, zu den Mitgliedern, zu den Fans. Wir sind so stolz darauf noch ein echter Verein zu sein, auch Bader betont das immer wieder, aber dann muss man die fans doch gerade in Krisensituationen auch aktiv mitnehmen. Leider habe ich bei Bader da das Gefühl, dass er eher dazu neigt sich einzuigeln. Für mich ist das ein Fehler, dadurch gerät unsere Führung in Krisen immer in eine Wagenburgmentalität, die Input von außen verhindert und aus meiner Sicht dazu führt, dass man sich in Krisen immer wieder ähnlich verhält, keine neuen Wege geht.

    Aus einer Krise kommt man aber nicht mit der gleichen Strategie heraus, die einen in die Krise geführt hat.

    Trotzdem müssen wir schon auch realistisch bleiben, natürlich haben wir in Nürnberg die Option Bundesligafußball zu erhalten, ob das in der Vereinsstruktur geht, das muss man aber schon diskutieren und da werfe ich Bader auch vor, dass er aus internen Gründen dieses Thema unterdrückt hat, weil ihm schon klar ist, dass er damit mehr Probleme in einer JHV bekommen würde als mit spirtlich schlechter Leistung. Da hätte er sehr gute Argumente gebraucht, warum man sich evtl. heute anders aufstellen muss, oder warum wir das nicht müssen, dann müssen aber auch Argumente her, wie wir Geld generieren ohne, dass wir einen Investor benötigen. Wenn selbst Bayern München Investoren benötigt, dann tue ich mir schwer zu glauben wir in Nürnberg benötigen das nicht.

    Diese Diskussion erwarte ich mir schon von einem Vorstand, denn wohin der Weg um uns herum geht, das sieht man ja. Große Konzerne, wie reiche mäzene wollen für ihre Kohle heute wohl Anteile und institutionalisierten Einfluss auf den Verein. Ein Mateschitz ist eben kein Jägermeister in den 70ern, denen das logo auf der brust genügte, wobei auch die schon eine Änderung des Vereinsnamens wollten. Ich glaube die gab es sogar.

    VW beteilgt sich via Audi heute auch an den Bayern, bzw. kauft sich eine Bundesligaverein vor der eigenen Haustüre zusammen, auch denen genügt es nicht „nur“ Sponsor zu sein. Fußballsponsoring ist so teuer geworden, dass man als Sponsor Einfluss auf das Produkt haben will, dass für einen wirbt. Bisher können wir das niemandem anbieten. Und das sollte man eben ehrlich diskutieren, aber diese Diskussion wird nübei uns seit Jahren untedrückt. Dann kann man am Ende immer noch zu dem Ergebnis kommen, dass wir lieber Verein bleiben wollen und uns die zweite und die dritte Liga als sportliche Umgebung genügen, aber dann ist das auch geklärt. Aktuell träumen die Fans davon, dass man mit der richtigen Strategie auch als kleiner verein in der ersten Liga erfolgreich sein kann. Wenn ich mir die Realität um uns herum so ansehe, befürchte ich, dass das ein Traum bleibt.

    0

    0
    • Armin: VW beteilgt sich via Audi heute auch an den Bayern, bzw. kauft sich eine Bundesligaverein vor der eigenen Haustüre zusammen, auch denen genügt es nicht “nur” Sponsor zu sein. Fußballsponsoring ist so teuer geworden, dass man als Sponsor Einfluss auf das Produkt haben will, dass für einen wirbt. Bisher können wir das niemandem anbieten. Und das sollte man eben ehrlich diskutieren, aber diese Diskussion wird nübei uns seit Jahren untedrückt. Dann kann man am Ende immer noch zu dem Ergebnis kommen, dass wir lieber Verein bleiben wollen und uns die zweite und die dritte Liga als sportliche Umgebung genügen, aber dann ist das auch geklärt. Aktuell träumen die Fans davon, dass man mit der richtigen Strategie auch als kleiner verein in der ersten Liga erfolgreich sein kann. Wenn ich mir die Realität um uns herum so ansehe, befürchte ich, dass das ein Traum bleibt.

      Also sorry ich halte es schlicht für Humbug so ein Gespenst an die Wand zu malen als Verein würde man von einem potenten Sponsor fast entmündigt und daher bliebe nur noch die Option 2. oder 3. Bundesliga zu spielen.

      Glaubst du ein Sammer oder Hoeneß lassen sich von der Telekom oder VW vorschreiben wen sie in ihren Kader holen? ..nur als Beispiel.

      Wir müssen einem Sponsor nicht das operative Geschäft anbieten sondern, daß wir selbiges sportlich auch können mit guter Arbeit.

      Wenn wir wie du behauptest ein „kleiner Verein“ sind, was sind denn dann Paderborn, Freiburg, Augsburg, Mainz, Bremen, Hannover ? ..das hat damit gar nichts zu tun, weil es genug Beispiele gibt in der 1. Liga und ganz hinten stehen derzeit ja tendentiell die „großen Vereine“ was diese These ebenso widerlegt.

      0

      0
  • Für mich ist das Problem im Moment nicht Bader oder Woy, sondern der Aufsichtsrat.

    Das Thema Sponsoring, Veränderung der Vereinsstruktur ist ein Thema, bei dem ich unserem Aufsichtsrat gerne Zeit gebe, um
    a) die richtigen Schlüsse zu ziehen, wieso so wenig Interesse an unserem Verein besteht und
    b) wie man das sinnvollerweise verbessert.

    Wobei natürlich wünschenswert wäre, wenn auch hier in dieser Saison schon Weichen in eine erfolgreichere Zukunft, insbesondere beim Marketing gestellt werden würden.

    Und wenn dann die Mehrheit der Mitglieder auf der nächsten JHV nicht bereit ist, diesen Weg mitzugehen, weil sie lieber die Tradition hochhalten will als die nötigen finanziellen Mittel für erfolgreichen Erstligafußball zu akquirieren, dann werd ich das auch schweren Herzens akzeptieren.

    Anders ist das aber bei Personalentscheidungen an der Führungsspitze. Und im sportlichen Bereich. Hier müßte aus meiner Sicht der Aufsichtsrat in dieser Krisenzeit viel aktiver sein. Und das auch nach Außen demonstrieren, um den Mitgliedern, die die Aufsichtsräte gewählt haben, zu beweisen, daß sie zurecht das Vertrauen bekommen haben.

    Ich denke, daß jeder Fan des 1. FCN diesen Abwärtstrend seit fast 2 Jahren mitbekommen hat und sich so seine Gedanken gemacht hat, woran es liegen könnte.

    Und wenn er sich dann in den Aufsichtsrat wählen läßt (oder schon drin ist), sollte er schnellstmöglich seine Hypothesen überprüfen. Und dafür eben auch erstmal alle Freizeit opfern. So wichtig sollte es jedem Aufsichtsrat sein, den 1.FCN schnellstmöglich aus der Krise herauszuführen.

    Ich denke, es ist dem Amt angemessen, da nicht zu denken, das kann man wie in Aufsichtsräten großer Firmen handhaben, bei denen alles gut läuft. Und es reiche auch in solch einer Krisenzeit, sich einmal im Monat zusammenzusetzen.

    Was hilft es dem Verein, wenn man im Mai oder noch schlimmer bis zur nächsten JHV zu der Erkenntnis kommt, daß man den Vorstand tauschen muß, weil man bis dahin in Ruhe alles analysiert hat? Oder andere Stellen neu besetzt werden müssen?

    Bis dahin sollten die Planungen für die nächste Saison schon wieder begonnen worden sein oder abgeschlossen sein. Und außerdem dauert es ja auch noch, personelle Alternativen zu überzeugen, diesen Job anzunehmen. Und man muß sie vorher finden.

    Ich halte auch den Denkansatz für falsch, daß aktuell in dieser Krisenzeit der Trainer die informellen Hierarchien in Griff kriegen muß, wenn er ein guter Trainer ist. Er sollte von solchen Grabenkämpfen verschont bleiben, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

    Ich bin auch der Meinung, daß man dem Trainer die Scoutingmitarbeit abnehmen und ihm stattdessen sportliche Kompetenz zur Seite stellen müßte, damit er sich voll und ganz auf seine Hauptaufgabe konzentrieren kann: die Entwicklung einer Mannschaft, die durch Kampf, Willen und Können jeden Gegner schlagen kann.

    Es reicht eben auch nicht, daß manche Spieler bei Spitzenmannschaften den Ehrgeiz an den Tag legen, zu beweisen, daß man diese schlagen kann, ansonsten aber nicht.

    Auch hier ist es aber nötig, daß der Trainer qualitativ gute Alternativen hat, um notfalls aus disziplinarischen Gründen einen vermeintlichen Stammspieler auch mal auf die Bank zu setzen.

    Ich find es gut, daß Weiler da auch öffentlich erkennbaren Druck macht. Aus meiner Sicht könnten aber auch hier die Aufsichtsräte den Trainer entlasten und ihm diese Arbeit abnehmen. Damit er den Kopf frei hat für seine eigentliche Aufgabe.

    0

    0
  • Die Rahmenbedingungen haben sich natürlich in den letzten 10 Jahren stark geändert und man sollte Erklärungen auch nicht immer als Ausreden diffamieren.

    Heute ist es z.B. kaum noch möglich Expansion über Kredite zu finanzieren, Basel 2 und 3 lassen grüßen. Auch das ist ein Grund warum man heute versuchen muss Eigenkapital zu generieren, also Investoren statt Kreditgeber zu suchen. Um aber Investoren zu bekommen muss man Anteile verkaufen können, was bei einem Verein eben nicht möglich ist.

    Sicher spült das alles gerade aktuell Geld in deine Kassen, aber der Prozess ist eben nicht mehr umkehrbar. Verkaufte Anteile sind weg und du hast insgesamt eben nur 100 Prozent – irgendwann sind die eben vergeben.

    Solange 50+1 gilt kann man sogar nur 50-1 an Anteilen verkaufen und nicht 100%, allerdings besteht natürlich immer die Möglichkeit mittels Kapitalerhöhung weiteres Kapital zu generieren, auch wenn die 50-1 Anteile bereits verkauft sind. Nur muss der Verein dann eben auch die Kapitalerhöhung mittragen können, was nicht ganz einfach ist.

    Übrigens wäre es sehr einfach dem FCN Eigenkapital zuzuführen, das Vereinsgelände am Valznerweiher müsste nur zu Bauland ausgewiesen werden. Vielleicht sollte man darüber mal intensiver mit dem AR-Mitglied Maly reden?

    0

    0
    • Armin Busch:
      Übrigens wäre es sehr einfach dem FCN Eigenkapital zuzuführen, das Vereinsgelände am Valznerweiher müsste nur zu Bauland ausgewiesen werden. Vielleicht sollte man darüber mal intensiver mit dem AR-Mitglied Maly reden?

      Bekam der Verein dies nicht auf Erbpachtbasis? Ansonsten wäre das eine super Idee.

      0

      0
  • Ich finde diese ganzen Quervergleiche nach wie vor wenig hilfreich.
    Es ist ja eben nicht so, dass es sich dabei um grundsätzliche, langfristige Beobachtungen handeln würde, sondern ziemlich kurzfristige.
    Ingolstadt z.B. hat bis zu dieser Saison auch aus sehr viel nur sehr wenig gemacht, bei der finanziellen Austattung, die sie dank Audi genießen, hätte schon in den Vorjahren sehr viel mehr drin sein müssen als nackter Abstiegkampf (und auchjetzt ist das gar nicht mal so wenig, woraus man jetzt viel macht).

    Umgekehrt haben wir jahrelang ebenfalls mit sehr wenig sehr viel erreicht. Paradoxerweise war unser bestes Jahr gerade das, indem wir so ziemlich das geringste Budget hatten. Und sind andererseits dann abgestiegen, als wir am kräftigsten investiert haben…

    Man sollte sich weniger fragen, was andere Vereine anders machen, sondern vielmehr, was man selber anders macht, bzw. was sich geändert hat im Gegensatz zu den erfolgreichen Spielzeiten.

    0

    0
    • Scramjet,

      Scramjet…….Man sollte vielmehr fragen, was man anders macht …

      Einfache Antwort
      Ein extrem motivierter Präsident, der viel Herzblut und Zeit einbrachte (M.Roth), mit einem Top-Trainer (Meyer) und den jetzigen Leuten im Vorstand, die seriöser rüberkamen und transparenter und informierender rüberkamen und sich nicht einen Fehler nach dem anderen leisten. (z.B Trainerwechsel 2013/2014).

      Geblieben ist aber seit langem, daß die Vermarktung und Sponsoren hier in Nürnberg auf niedrigem, eigentlich jetzt sogar auf niedrigstem Niveau sind!!?
      Und das bei den renommierten und international bekannten Firmen Frankens, ich hoffe das sich da im Aufsichsrat auch mal was ändert bzw. tut in diesem Bereich.

      0

      0
      • alexander: Scramjet, Scramjet…….Man sollte vielmehr fragen, was man anders macht …Einfache AntwortEin extrem motivierter Präsident, der viel Herzblut und Zeit einbrachte (M.Roth), mit einem Top-Trainer (Meyer) und den jetzigen Leuten im Vorstand, die seriöser rüberkamen und transparenter und informierender rüberkamen und sich nicht einen Fehler nach dem anderen leisten. (z.B Trainerwechsel 2013/2014). Geblieben ist aber seit langem, daß die Vermarktung und Sponsoren hier in Nürnberg auf niedrigem, eigentlich jetzt sogar auf niedrigstem Niveau sind!!?Und das bei den renommierten und international bekannten Firmen Frankens, ich hoffe das sich da im Aufsichsrat auch mal was ändert bzw. tut in diesem Bereich.

        Sorry, aber das ist einfach nur naiv…

        Und reichlich vergangenheitsverklärend, die frühere Riege um Roth und Konsorten standen ganz sicher nicht für Seriosität und Transparenz, vielmehr für seine selbstherrliche Art (Stichwort Sonnenkönig) und seine autoritäre und impulsive Art (Stichwort Hirn durchpusten)…
        Und für den Toptrainer war im übrigen der gleiche Sportdirektor verantwortlich, der jetzt als Wurzel allen Übels gilt…

        Und die Vermarktung war damals auch ganz sicher nicht besser, ganz im Gegenteil, die konzentrierte sich größtenteils auf ARO…

        0

        0
        • Scramjet: Sorry, aber das ist einfach nur naiv…

          Und reichlich vergangenheitsverklärend, die frühere Riege um Roth und Konsorten standen ganz sicher nicht für Seriosität und Transparenz, vielmehr für seine selbstherrliche Art (Stichwort Sonnenkönig) und seine autoritäre und impulsive Art (Stichwort Hirn durchpusten)…

          Woher kommt eigentlich diese Unverfrorenheit Roth als unseriös darzustellen (bitte nicht verwechseln mit der Schmelzer, Böbel Ära), der im Gegensatz zu Bader mit recht hohem eigenen persönlichem Risiko den FCN von der 3.Liga bis in die 1. Bundesliga zurückgeführt hat.
          Bader genau umgekehrt hat den Verein von der 1. Bundesliga zurück an den Rand hin zur dritten Liga geführt.
          Und wenn ich an Spieler Namen denke…da gefällt mir mittlerweile besser welche Spieler wir unter Roth hatten als unter Martin Bader. Klar war Roth nicht so ein aalglatter Dampfplauderer wie Bader, der nur nebenbei von Herr Roth nach Nürnberg geholt wurde.
          Also nur weil Roth etwas poldrig war und vielleicht auch optisch nicht jedem gefallen hat, kann man doch nicht alles schlecht reden, schlecht ist was momentan passiert, wenn ein Kader so schlecht zusammengestellt ist daß der aktuelle Trainer freiwillig nur 17 Spieler zum Auswärtsspiel mitnimmt. Das ist ein Offenbarungseid, an so etwas kann ich mich überhaupt nicht erinnern.

          0

          0
          • juwe,

            Ich habe mich allein auf die Außenwirkung bezogen, also die angebliche Seriosität und Transparenz unter Roths Ägide.
            Und die war katastrophal, das Auftreten vom Roth war nicht selten geradezu peinlich.
            Und das wird auch nicht dadurch auf einmal toll, nur weil die aktuelle sportliche Führung schlechte Arbeit abliefert. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

            Und wieso du mir „unverfrorenheit“ unterstellst, und dass ich alles schlechtreden würde, da weiß ich auch nicht, wie du dazu kommst. Zu Roths übrigen Arbeit habe ich nämlich überhaupt nichts geschrieben, da hast du nur jede Menge selbst rein interpretiert.

            0

            0
          • juwe,

            Sorry das ist einfach nur naiv…..

            Juwe,
            sehr guter Kommentar,
            ich sehe vieles genauso oder ähnlich wie du, man muß natürlich einem anderen eine andere Meinung lassen, sei sie auch noch so falsch (Scramjet), aber natürlich ärgert es , wenn Dinge so klar ersichtlich sind, anhand von erzielten Leistungen Pokalsiegen, Tabellenplätzen oder Ligazugehörigkeiten und ständig sich wiederholenden Aussagen. Es kann nicht jeder Mensch gleich denken, genau so wie nicht jeder den gleichen Intelligenzquotienten hat..!
            Heuztutage gilt ja auch schon jeder als Verschwörer, der nach Wahrheit sucht und nicht das von anderen Propagierte nacherzählt!

            0

            0
        • Scramjet,

          SORRY, aber lesen solltest du schon können, das ist hoffentlich nicht zuviel verlangt….!?
          Ich habe gesagt, daß die Leute, die jetzt da sind, damals noch transparenter und informierender waren, Punkt!
          Und den Pokalsieg und teilnahme am UEFA-Cup wurden damals erreicht, und nicht vom „Heiligen Geistgebracht“, sondern wurden als Teamleistungs erzielt, von guten Leuten, die Ahnung haben oder zumindest sehr motiviert waren!!!
          Einzig die Aussage, daß Roth selbstherrlich oder impulsiv war, würde ich zwar nicht so wiederholen, aber auch nicht bestreiten, ich würde dazu keine zwingende Aussage treffen, denn auch wenn man Roth sicher auch
          kritisieren darf, so war einfach mehr Herz und Engagement für mich erkennbar (für dich möglicherweise halt nicht, ist ja deine Sache ob du das so siehst oder nicht!?)
          Und die Vermarktung habe ich in meinem Schlußkommentar ja auch nochmal ausdrücklich in die Kritik genommen!!!!!
          Also ich denke du hast den Kommentar einfach nicht gelesen oder keine Ahnung was du bei deinem Antwort-Kommentar dir gedacht hast…….?
          Entschuldige, aber antworte bitte nicht mehr, weil du scheinst meinen vorherigen Kommentar ja nicht gelesen oder nicht verstanden zu haben, DANKE!

          0

          0
    • Scramjet:
      Ich finde diese ganzen Quervergleiche nach wie vor wenig hilfreich.

      ich eigentlich auch.

      Allerdings komme ich da auch sehr schnell wieder zur Einseitigkeit. Es ist kein Wunder, daß Hoffenheim über uns spielt, die haben ja mehr Geld. Jetzt haben wir mehr Geld, aber es wäre wieder ein Wunder, würden wir uns damit gegen die Kleinen durchsetzen.

      Scramjet:
      Man sollte sich weniger fragen, was andere Vereine anders machen, sondern vielmehr, was man selber anders macht, bzw. was sich geändert hat im Gegensatz zu den erfolgreichen Spielzeiten.

      Kann es denn nicht sein, daß der Fehler darin lag, in bestimmten Situationen gerade nichts anders gemacht zu haben?

      Pokalsieg, dreimal den Meister geschlagen -> Abstieg
      Zweimal souveräner Klassenerhalt -> Abstieg

      Die Situation jetzt ist nicht viel anders. Wir sind der Absteiger mit dem großen Namen und prall gefüllter Kriegskasse, wieder gibt es auf den Sack. Das erinnert an die letzte Zweitliga-Saison. Da brauchte es auch den Totalabsturz, bis es wieder lief.

      Die Ursache dürfte tatsächlich bei unseren Verantwortlichen zu suchen sein. Es ist ein Unterschied zwischen Sanierung und Weiterentwicklung.

      Das soll jetzt kein Vorwurf sein, man kann nicht alles können. Man muß es nur erkennen und daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen.

      0

      0
  • Die viel wichtigere Frage ist doch: Welcher Großinvestor würde sich überhaupt für den Club interessieren?

    Ganz ehrlich, objektiv betrachtet sähe ich da attraktivere Ziele…

    0

    0
  • Übrigens hat Roth dem Verein nur ein Darlehen gegeben, sprich er hat all sein Geld zurückbekommen. Richtig ist natürlich auch, dass zu diesem Zeitpunkt kaum ein anderer dem Verein Geld geliehen hätte, insofern war er zu dem Zeitpunkt natürlich unser Retter. Dafür werde ich ihm auch immer dankbar sein.

    Trotzdem werde ich mir sicher keine Phase wie unter Roth zurückwünschen, seriös hat das nie gewirkt. Und viele öffentliche Aussagen von ihm damals haben auch nicht dazu beigetragen, dass das Image des Vereins positiv beeinflusst worden wäre.

    0

    0
  • Tretet mal wieder auf die Bremse, wird schon wieder persönlich. Sich gegenseitig fehlende Einsicht, unzureichende Auseinandersetzung mit den (eigenen) Argumenten und generell allen fehlende Intelligenz zu unterstellen, um die (eigene) „offensichtliche“ Wahrheit erkennen, hilft nicht weiter und führt nur zu Krawall. Das brauchen wir nicht.

    In Sachen Roth: Er stand für eine andere Zeit, eine Zeit der Sonnenkönige (wie auf Schalke), Machern (Callmund) und Patriarchen – starken Männern mit nicht immer unproblematischen Interessensvermischungen. Ich halte es bei Roth mal salomonisch: Er hatte seine Verdienste, aber es ist gut, dass es dann auch mal endete. Vielleicht werden wir das ja auch mal über die Ära Bader sagen, wer weiß…

    0

    0
  • Sponsoren, vielleicht eine Aufzugfirma: ThyssenKrupp oder Schmitt + Sohn.
    „Es geht runter und dann wieder rauf“ Da könnte man den Titel Fahrstuhlmannschaft doch mal fürs Marketing nutzen 🙂 Fände ich keine schlechte Idee so mit einem Augenzwinkern

    0

    0
    • juwe:
      Sponsoren, vielleicht eine Aufzugfirma: ThyssenKrupp oder Schmitt + Sohn.
      “Es geht runter und dann wieder rauf” Da könnte man den Titel Fahrstuhlmannschaft doch mal fürs Marketing nutzen Fände ich keine schlechte Idee so mit einem Augenzwinkern

      Fände ich ehrlich gesagt auch nicht schlecht. Oder HochTief. Sowohl ein Augenzwinkern vom Verein als auch ein klasse Marketing für die Firmen.

      0

      0
    • juwe:
      Sponsoren, vielleicht eine Aufzugfirma: ThyssenKrupp oder Schmitt + Sohn.
      “Es geht runter und dann wieder rauf” Da könnte man den Titel Fahrstuhlmannschaft doch mal fürs Marketing nutzen :-) Fände ich keine schlechte Idee so mit einem Augenzwinkern

      Da fand ich schon immer Hochtief passend zu uns. 🙂

      0

      0
  • Ist es eigentlich symptomatisch zu verstehen das am 15.Spieltag immer noch nicht von allen Spielern ein Photo zur Verfügung steht?oder ist die Verwendung von quasi Fahndungsphotos lediglich ein künstlerischer Ausdruck,weil man immer noch bei diesen Spielern nach ihrem wahren Potenzial fahndet?
    Oder fehlt Euch lediglich die Emotionalisierbarkeit für diesen Kader?

    0

    0
    • Christian-Berlin:
      Ist es eigentlich symptomatisch zu verstehen das am 15.Spieltag immer noch nicht von allen Spielern ein Photo zur Verfügung steht?oder ist die Verwendung von quasi Fahndungsphotos lediglich ein künstlerischer Ausdruck,weil man immer noch bei diesen Spielern nach ihrem wahren Potenzial fahndet?
      Oder fehlt Euch lediglich die Emotionalisierbarkeit für diesen Kader?

      Uns fehlt Zeit & Gelegenheit. Der passionierte Fotograf (ich) ist leider zuletzt zu selten in Nürnberg gewesen um Bilder zu machen. Und die vor Ort sind mehr mit anderen Sachen beschäftigt.

      Aber in der Tat – ich hätte es auch gern anders … seufz

      0

      0
  • Rein objektiv war Leipzig schon genial als Standort, ein leeres WM-Stadion, damit hast Du Stadt und Land auf Deiner Seite. Eine Fußball-Fanwelt, die komplett enttäuscht ist von den Traditionsvereinen, weil dort der harte Kern sich mehr für private Scharmützel als für Fußball interessiert. Dazu ein aufstrebendes wirtschaftliches Umfeld, viele junge Menschen die zuziehen und als Fans zu gewinnen sind.

    Berlin bietet nicht mal die Hälfte der Gründe.

    Aber viel wichtiger als die Frage nach dem Sponsor ist unsere Außendarstellung. Wer sind wir? Klar wir sind der Club, der Ruhmreiche etc. aber welche Geschichte, welche Idee transportieren wir heute. Für was steht unser Verein in der Gegenwart?

    Solange wir keine Idee leben, werden wir für keinen Sponsor wirklich interessant sein.

    Die Bayern stehen für Erfolg und Laptop und Lederhose, das ist der vereingewordene Werbespruch der CSU-Mehrheit in Bayern und darüber hinaus.

    Mainz ist der Karnevalsverein, immer alles mit einem Augenzwinkern, Stimmung, Vollgasfußball und Asterix, der die Großen ärgert.

    Dortmund ist der Echte Fußball, die Süd, der Ruhrpott, eine Mannschaft die zusammensteht, wahre Liebe.

    Schalke ist die Skandalnudel, immer für eine Überraschung gut, immer ein bisschen zuviel. Aber auch mit dem Herz am rechten Fleck. Duelliert sich natürlich mit dem Nachbar wo der richtige Fußball noch zuhause ist.

    St. Pauli das ist der linke Großstadt-Kiez-Club. Die T-Shirts kannst du auch tragen, wenn Du mit Fußball nichts am Hut hast. Neben Pauli hast Du auch Shirts von den Ramones, Che Guevara und den Beatsteaks zuhause.

    Aber elche Geschichte erzählen wir? Nicht welche Geschichte haben wir mit den Helden der 1920er Jahre. Gerade die 1920er Jahre machen uns doch heute die Kommunikation so schwer. Damals der FCBayern und heute der „Depp“. Das ist keine erfolgreiche Geschichte, auf alte Erfolgehinzuweisen ist nur sinnvoll, wenn man aktuell auch erfolgreich ist, sonst ist das eher hinderlich.

    Stehen wir z.B. für Franken gegen Bayern? Hat den Nachteil, dass wir dann von der Landespolitik wenig erhoffen dürfen.

    Stehen wir für die Provinz? Vielleicht nicht sehr sexy? Kann aber durchaus kuschelig sein, Landlust ist als Zeitschrift sehr erfolgreich, wir könnten das in Fußball sein. Bei uns ist die Welt noch in Ordnung, werden Traditionen hoch gehalten, guter Wein, gutes Bier, gutes Essen. Landbier, Landbrot, Landbutter …

    So eine Geschichte wäre auch mit Franken gut kommunizierbar, Worte wie Heimat, Zuhause, kuschelig, Kaminfeuer …

    Aber das muss man dann auch konsequent im Verein leben. Das neue Stadion sollte dann auch so ein wenig nach Fachwerk aussehen 😉.

    Also welche Geschichte erzählen wir als Verein heute?

    0

    0
    • Armin,

      Die Geschichte, wie man zweimal in seiner Geschichte aus einer scheinbar guten Ausgangsposition in die 3. Liga absteigen kann, wird hoffentlich nach dieser Saison nicht zu erzählen sein.

      Aber wenn doch kann man daraus ja so eine Sisyphosgeschichte machen.

      0

      0
    • Armin:
      Also welche Geschichte erzählen wir als Verein heute?

      Denn man sich viele der Fans anhört, schreiben wir folgende Geschichte:
      – Die Sponsoren sind alle doof (Easy Credit, Areva, Wolf Möbel etc)
      – Stadiennamen sind alle doof
      – Die Vereinsführung lügt und ist doof
      – Die Wahlen sind alle doof und manipuliert
      – Fußball ohne Pyrotechnik ist doof

      Also perfekte Voraussetzungen für ein seriöses und langfristiges Sponsoring

      0

      0
      • Alex: Denn man sich viele der Fans anhört, schreiben wir folgende Geschichte:
        – Die Sponsoren sind alle doof (Easy Credit, Areva, Wolf Möbel etc)
        – Stadiennamen sind alle doof
        – Die Vereinsführung lügt und ist doof
        – Die Wahlen sind alle doof und manipuliert
        – Fußball ohne Pyrotechnik ist doof

        Also perfekte Voraussetzungen für ein seriöses und langfristiges Sponsoring

        ach was,

        Edith sagt:
        Mist, wie geht denn das mit den Videos?

        Ah, so geht das^^

        0

        0
      • Alex: Denn man sich viele der Fans anhört, schreiben wir folgende Geschichte:
        – Die Sponsoren sind alle doof (Easy Credit, Areva, Wolf Möbel etc)
        – Stadiennamen sind alle doof
        – Die Vereinsführung lügt und ist doof
        – Die Wahlen sind alle doof und manipuliert
        – Fußball ohne Pyrotechnik ist doof

        Also perfekte Voraussetzungen für ein seriöses und langfristiges Sponsoring

        Sturm ohne Torchancen.. auch doof

        Langfristiges Sponsoring ja, seriös muß es nicht zwingend sein 🙂 Ist doch wurst woher die Kohle kommt. (Die Bayern haben doch auch ihre Satzung für Uli geändert, unbescholten muß man nicht mehr sein 🙂

        0

        0
        • juwe,

          Unsere Schalker Freunde könnten ja mal bei Putin nachfragen, wie wir ihm behilflich sein können 😀

          0

          0
    • @armin: solltest beim club im marketing anfangen, die sind ja eigentlich genau für selbige legendenbildung zuständig…;-)
      gut zusammengefasst!
      Armin,

      Armin:
      Rein objektiv war Leipzig schon genial als Standort, ein leeres WM-Stadion, damit hast Du Stadt und Land auf Deiner Seite. Eine Fußball-Fanwelt, die komplett enttäuscht ist von den Traditionsvereinen, weil dort der harte Kern sich mehr für private Scharmützel als für Fußball interessiert. Dazu ein aufstrebendes wirtschaftliches Umfeld, viele junge Menschen die zuziehen und als Fans zu gewinnen sind.

      Berlin bietet nicht mal die Hälfte der Gründe.

      Aber viel wichtiger als die Frage nach dem Sponsor ist unsere Außendarstellung. Wer sind wir? Klar wir sind der Club, der Ruhmreiche etc. aber welche Geschichte, welche Idee transportieren wir heute. Für was steht unser Verein in der Gegenwart?

      Solange wir keine Idee leben, werden wir für keinen Sponsor wirklich interessant sein.

      Die Bayern stehen für Erfolg und Laptop und Lederhose, das ist der vereingewordene Werbespruch der CSU-Mehrheit in Bayern und darüber hinaus.

      Mainz ist der Karnevalsverein, immer alles mit einem Augenzwinkern, Stimmung, Vollgasfußball und Asterix, der die Großen ärgert.

      Dortmund ist der Echte Fußball, die Süd, der Ruhrpott, eine Mannschaft die zusammensteht, wahre Liebe.

      Schalke ist die Skandalnudel, immer für eine Überraschung gut, immer ein bisschen zuviel. Aber auch mit dem Herz am rechten Fleck. Duelliert sich natürlich mit dem Nachbar wo der richtige Fußball noch zuhause ist.

      St. Pauli das ist der linke Großstadt-Kiez-Club. Die T-Shirts kannst du auch tragen, wenn Du mit Fußball nichts am Hut hast. Neben Pauli hast Du auch Shirts von den Ramones, Che Guevara und den Beatsteaks zuhause.

      Aber elche Geschichte erzählen wir? Nicht welche Geschichte haben wir mit den Helden der 1920er Jahre. Gerade die 1920er Jahre machen uns doch heute die Kommunikation so schwer. Damals der FCBayern und heute der “Depp”. Das ist keine erfolgreiche Geschichte, auf alte Erfolgehinzuweisen ist nur sinnvoll, wenn man aktuell auch erfolgreich ist, sonst ist das eher hinderlich.

      Stehen wir z.B. für Franken gegen Bayern? Hat den Nachteil, dass wir dann von der Landespolitik wenig erhoffen dürfen.

      Stehen wir für die Provinz? Vielleicht nicht sehr sexy? Kann aber durchaus kuschelig sein, Landlust ist als Zeitschrift sehr erfolgreich, wir könnten das in Fußball sein. Bei uns ist die Welt noch in Ordnung, werden Traditionen hoch gehalten, guter Wein, gutes Bier, gutes Essen. Landbier, Landbrot, Landbutter …

      So eine Geschichte wäre auch mit Franken gut kommunizierbar, Worte wie Heimat, Zuhause, kuschelig, Kaminfeuer …

      Aber das muss man dann auch konsequent im Verein leben. Das neue Stadion sollte dann auch so ein wenig nach Fachwerk aussehen 😉.

      Also welche Geschichte erzählen wir als Verein heute?

      0

      0

Kommentare sind geschlossen.