Clubcast Folge 27 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

Folge 27 des FCN-Podcast von und mit Clubfans United: Zweiter in der Rückrundentabelle – Wieder eine Perspektive?

Stefan und Alexander mit folgenden Themen: +++ Rückblick: Joker +++ Der Weiler Effekt+++ Ausblick: Karlsruhe +++

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95 Gedanken zu „Clubcast Folge 27 – Der 1. FC Nürnberg Podcast

  • Die Frage Aufstieg oder nicht stellt sich doch gar nicht, da liegen über zehn Millionen Euro dazwischen, natürlich will man den Aufstieg. Selbst wenn es gleich wieder runter gehen sollte.

    Allerdings würde ich, in der Haut eines sportlich Verantwortlichen, im Aufstiegsfall auf namhafte Neuverpflichtungen verzichten und mich auf Spieler konzentrieren, die man notfalls auch wieder mit in Liga zwei nehmen könnte. Sprich: Lieber drei Schöpfs holen und hoffen, dass zumindest einer davon funktioniert, als sich den nächsten Hasebe anzulachen, der beim Abstieg weg ist und den nächsten Kaderumbruch erfordert.

    Fürth hat das über Jahre hinweg sehr geschickt gemacht. Die wissen, dass es für sie nur gegen den Abstieg geht, die haben sich aber immer so aufgestellt, dass sie in der Bundesliga nicht komplett chancenlos waren, im Folgejahr aber für die zweite Liga gut aufgestellt waren und wieder um den Aufstieg mitgespielt haben.

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    • xxandl,

      Dann bräuchtest du allerdings eine sehr dicke Haut,wenn du fieses Ykonzept fahren wollen würdest?Auch wenn die Anhänger einer guten Kommunikation der Meinung sind das Alles vermittelbar ist.
      Ich glaube das gäbe einen Sturm der Empörung, wenn der Club aufsteigen würde und der Kader lediglich mit Perspektivspielern ergänzt würde (Schöpf ist zwar gut, aber jetzt auch nicht so das er verlässlich jedes Spiel liefern würde) und das Mantra ist :zur Not gehen wir halt wieder runter. ( und Fürth ist übrigens das Vorbild)
      Im Endeffekt hat die sportliche Leitung, bis auf den Missgriff beim Trainer, den jetzigen Kader genau so zusammen gestellt. Gerne steigen wir auf ,aber zur Not bleiben wir mit diesem Kader auch eine weitere Saison in der zweiten Liga.

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      • Christian-Berlin,

        Bis jetzt hat die Vereinsführung doch alles vermitteln können, inklusive Abstiege und Verabschiedung von Aufstiegsplänen nachdem sich Kader und Trainer als unzulänglich rausgestellt haben. Nie gab es einen Sturm der Entrüstung. Von der Mehrheit wurde alles verstanden.
        Aber realistische Wahrheiten sind nicht vermittelbar?

        Als Fazit könnte man also ziehen: die beste Strategie Fans bei der Stange zu halten, ist, erst zuviel versprechen und dann eine Erklärung präsentieren a la
        „Im Moment ist das Schlachtenglück uns hold, aber das ist nicht planbar. Also kann es auch wieder schiefgehen“.

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        • Beate60,

          ohne die ganz große Diskussion an der Stelle wieder aufzumachen ist und bleibt wohl die Gretchenfrage, ob es die optimale Lösung, sprich „langjährige stabile Bundesligapräsenz bei finanzieller Unabhängigkeit von Großinvestoren unter Verteidigung von Werten wie Spielphilosophie, Ethik, Respekt, Fairness und Integrität“ überhaupt geben kann in einem „Sport“, der längst zum knallharten Business verkommen ist, bei dem mindestens die anderen im Teich sich einen Dreck darum kümmern, ob die Regeln eingehalten werden.

          Wenn wir heute auf ehrliche Weise im Schweiße des Angesichts mal 2-3 Spieler quasi aus der Wiege nach oben bringen, werden sie dir abgeworben von Mannschaften, denen irgendwer das Geld in den *ups* gestopft hat. Die Spieler sind derart „gut beraten“, dass sie sich keine Verträge mehr andrehen lassen, die sie nicht zum Herrn des Geschehens macht. Und selbst wenn du das mal hinbekommst, dann ist dir immer noch nicht garantiert, dass dir deine Mannschaft aufgrund eines Seuchenjahres nicht auseinanderbricht und du dann wieder fast bei Null anfangen musst.

          Wie gesagt: Ich rede jetzt nicht über Fehler aktueller Protagonisten, ich rede davon, ob die Zukunft überhaupt rosig aussehen „kann“. Vielleicht mal 2-3 Saisons, ja, wie Augsburg, dann werden auch dort die Plünderungen ihre Spuren hinterlassen. Mainz erlebt es doch auch. Die Zukunft ist im wesentlichen maximal „Shades of Grey“, mal bisschen heller, mal zappenduster. So schaut’s doch aus. Außer man verkauft sich und seinen Verein a la Schalke mit Hab & Gut – und selbst dann ist man eben nur der Neureiche unter dem Geldadel, immer am Abgrund, nur halt ne Etage höher.

          Guten Morgen allerseits.

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          • Alexander Endl – Clubfans United,

            Ich versteh jetzt nicht, weshalb du diese Diskussion auf meinen Post beziehst, denn das war da ja gar nicht inkludiert.
            Ich hab lediglich Christians Aussage, daß mehr Realität Fans nicht vermittelbar ist, angezweifelt. Weil die Mehrheit der Fans, wie man bei uns sehen kann, doch auch nicht am Rad dreht, wenn das, was scheinbar versprochen wurde, sich dann nicht erfüllt.

            Zu deiner allgemeinen Frage:
            „langjährige stabile Bundesligapräsenz bei finanzieller Unabhängigkeit von Großinvestoren unter Verteidigung von Werten wie Spielphilosophie, Ethik, Respekt, Fairness und Integrität”

            Das wird man nicht beantworten können, solange man es nicht versucht. Und es ist auch zu offen formuliert. Die Frage ist schon, was du unter langjährig verstehst.

            Mainz hat es jetzt mindestens ein Jahr länger geschafft als wir, Genau wie Freiburg. Was sie nicht geschafft haben, ist, dauerhaft von den Abstiegsplätzen fern bleiben.

            Aber bislang hat Heidel ein ganz gutes Händchen in der Trainerwahl gehabt und seine überraschenden frühzeitigen Trainerentlassungen, wenn diese einen anderen pragmatischeren Weg verfolgen wollten, haben sich noch nicht als Fehlentscheidung entpuppt.

            Ich find allerdings dieses Hochstilisieren des neuen Mainzer Trainers nach nur einem erfolgreichen Spiel zum neuen Kulttrainer auch mal wieder typisch für die heutzutage leider praktizierte Übertreibung der Presse, aus singulären Ereignissen große Schlüsse zu ziehen und damit einen Druck aufbauen, der dann eben sehr schnell wieder alles in Frage stellt, wenn es auch mal wieder schlechtere Phasen gibt.

            Mainz hat zudem zumindest beim Stadionbau, soweit ich das beurteilen kann, mehr Unterstützung von Stadt oder Bundesland. Das ist sicher ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Ich find, auch Fürth kriegt von ihrem OB deutlich mehr Unterstützung als der Club. Auch wenn sich die Stadionbaupläne schnell wieder in Luft aufgelöst haben nach dem Abstieg.

            Was man bei Mainz jetzt wieder beobachten kann, ist, daß Heidel sehr viel Wert darauf legt, daß das Image, das seit Klopp aufgebaut wurde, nicht verloren geht. Mir ist das einfach sympathischer, wenn ich weiß, wofür mein Verein steht. Und wenn ich Ziele kenne und nicht mit dem heute so, morgen wieder ganz anders klarkommen muß. Ich find es auch positiv, daß Heidel bei seinen Entscheidungen die Frage der Attraktivität des Fußballs als Kriterium einbezieht.

            Allerdings seh ich durchaus, daß das auch in Mainz an einer Person hängt. Die aber bisher sehr konsequent und nachvollziehbar entschieden hat. Aber natürlich kann er irgendwann auch mal eine falsche Entscheidung treffen und damit vielleicht einen erneuten Abstieg provozieren.

            Die Frage ist darüberhinaus auch in Mainz, was passiert, wenn der mächtige Herr Heidel eines Tages geht. Wird er z.B. dafür Sorge tragen, daß die Nachfolge reibungslos gelingt und kann er es erreichen, daß der/die Nachfolger kompetent genug sind. Wird er einen NAchfolger bestimmen, der seine Ideen fortführt oder gibt es danach doch wieder neue Ideen, wie der Verein geführt wird. Auch das kann man nicht vorhersehen. Es hängt vermutlich davon ab, wie erfolgreich der Weg Heidels in den nächsten Jahren ist.

            Ich bin mir ziemlich sicher, auch die momentan erfolgreichen Vereine (FC Bayern, Barcelona …) werden nicht auf ewig eine erfolgreiche Fortschreibung ihrer Geschichte garantieren können. Auch da hängt der weitere Erfolg daran, ob die Nachfolger ähnlich erfolgreich agieren werden wie bisherund ob sie rechtzeitig neue Entwicklungen erkennen und angemessen darauf reagieren.

            Vielleicht ist die größte Gefahr bei allen Nachfolgern, daß sie durch Hervorheben vergangener Erfolge, an der sie keinen Anteil hatten, zu sehr auf Bewahren und zu wenig auf Fortentwicklung fokussiert werden. Und wenn das Bewahren zu sehr in den Fokus rückt, wird man vielleicht ängstlicher bei der Entscheidung, neue risikoreiche Wege auszuprobieren und riskiert damit, in einer Sackgasse zu landen.

            Nur muß man, nur weil man nun mal keine Glaskugel hat in der man die Zukunft sicher vorhersagen kann, deshalb jede längerfristige Planung von vornherein aufgeben? Heißt längerfristige Planung wirklich sich einzuschränken in seinen Handlungsmöglichkeiten?

            Ich denke „Nein“. Allerdings muß man dann eben keinen Plan festschreiben, der nicht veränderbar ist, sondern eine stetige Anpassung an die neuen Erkenntnisse und Entwicklungen als Teil des Plans erkennen.

            Und natürlich muß man auch bereit sein, den finanziellen Notwendigkeiten Rechnung zu tragen, notfalls mit Aufgabe vollkommener Selbstbestimmung.

            Und wenn man das nicht will, dann sollte man eben klar kommunizieren, daß man das derzeit tatsächlich als ein Entweder -Oder sehen muß: entweder eine höhere Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Arbeit, aber von Investoren mitbestimmt oder eine geringere Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Arbeit, dafür selbstbestimmt.

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            • Beate60: Ich versteh jetzt nicht, weshalb du diese Diskussion auf meinen Post beziehst, denn das war da ja gar nicht inkludiert.

              „Aber realistische Wahrheiten sind nicht vermittelbar?“ war wohl mein emotionaler Aufhänger.

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            • Beate60: Aber bislang hat Heidel ein ganz gutes Händchen in der Trainerwahl gehabt und seine überraschenden frühzeitigen Trainerentlassungen, wenn diese einen anderen pragmatischeren Weg verfolgen wollten, haben sich noch nicht als Fehlentscheidung entpuppt.

              Der letzte war es wohl. Der aktuelle muss das Gegenteil beweisen.

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              • Alexander Endl – Clubfans United: Der letzte war es wohl. Der aktuelle muss das Gegenteil beweisen.

                Aber der letzte das basierte ja nicht auf einer Entlassung sondern auf Tuchels hinwerfen, der sonst sicherlich immer noch Mainz Trainer wäre von Arbeitgeberseite aus. Klar ist aber auch ein Risiko hat man immer bei einer Personalie, das kann man aber mit Fachkompetenz minimieren. Das Händchen dafür kann man Bader nicht attestieren auch wenn es jetzt nach dem 5. Anlauf mit Weiler mal zu funktionieren scheint, zum Glück.

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                • juwe,

                  Aber der letzte das basierte ja nicht auf einer Entlassung sondern auf Tuchels hinwerfen, der sonst sicherlich immer noch Mainz Trainer wäre von Arbeitgeberseite aus.

                  Bei uns hat Hecking noch kurzfristiger hingeworfen, dagegen hatte Mainz lange Zeit sich vorzubereiten. Unser damaliger Trainer hat sogar 3 Wochen vorher noch öffentlich bei sport1 eine Trennung verneint.

                  Wobei diese Aktion im Nachhinein eher als Bewerbung auf den Trainerposten bei Wolfsburg verstanden werden kann.

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                • juwe: Aber der letzte das basierte ja nicht auf einer Entlassung sondern auf Tuchels hinwerfen, der sonst sicherlich immer noch Mainz Trainer wäre von Arbeitgeberseite aus. Klar ist aber auch ein Risiko hat man immer bei einer Personalie, das kann man aber mit Fachkompetenz minimieren. Das Händchen dafür kann man Bader nicht attestieren auch wenn es jetzt nach dem 5. Anlauf mit Weiler mal zu funktionieren scheint, zum Glück.

                  Hecking war auch ne gute Wahl. Hans Meyer auch. Wiesinger spontan erstmal ne gute Idee, nur den Absprung hat man dann nicht geschafft. Ismael hätte auch klappen können, wenn man ihm einen Kader statt ein Potpourri gegeben hätte. Verbeek war an sich auch ne gute Sache. Oenning war auch ok, solange er gut betreut wurde. Die echte Fahrkarte war da nur von Heesen.

                  Das Problem war oft das Timing und die Rahmenbedingungen bzw. die Reaktionen auf Talfahrten.

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                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  Das ist falsch, denn die Zielvorgabe beinhaltet kontinuierliche Weiterentwicklung nicht kontinuierlichen Rückschritt. Da wäre ich schon längst zurückgetreten,weil mein Konzept schon mit Nichtwiederaufstieg endgültig gescheitert wäre.

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                • Beate60:
                  Alexander Endl – Clubfans United,

                  Das ist falsch, denn die Zielvorgabe beinhaltet kontinuierliche Weiterentwicklungnicht kontinuierlichen Rückschritt. Da wäre ich schon längst zurückgetreten,weil mein Konzept schon mit Nichtwiederaufstieg endgültig gescheitert wäre.

                  Ich hatte dich letztens so verstanden, dass man auch Rückschläge zum erreichen des Ziels hinnehmen muss. Lieber einen Rückschlag als das Ziel aus den Augen verlieren oder Kompromisse machen.

                  Da lag ich dann wohl daneben.

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                • Alexander Endl – Clubfans United: Ich hatte dich letztens so verstanden, dass man auch Rückschläge zum erreichen des Ziels hinnehmen muss. Lieber einen Rückschlag als das Ziel aus den Augen verlieren oder Kompromisse machen.

                  Da lag ich dann wohl daneben.

                  Ein Rückschlag wäre der Abstieg gewesen. Wenn ich das noch irgendwie hätte erklären können,hätte ich vielleicht erstmal weitergemacht. Aber wenn ich danach den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben hätte und wieder erfolglos geblieben wäre,hätte ich eingestanden ,dass ich das alles wohl nicht beherrsche und hätte einem kompetenten Menschen Platz gemacht.

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                • Beate60: Ein Rückschlag wäre der Abstieg gewesen. Wenn ich das noch irgendwie hätte erklären können,hätte ich vielleicht erstmal weitergemacht. Aber wenn ich danach den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben hätte und wieder erfolglos geblieben wäre,hätte ich eingestanden ,dass ich das alles wohl nicht beherrsche und hätte einem kompetenten Menschen Platz gemacht.

                  Da gehts dann los. Wenn man dann befürchtet, dass durch den eigenen Abgang der Weg verlassen wird, weil die, die in den Startlöchern stehen, alles anders machen werden, kaputt machen, wovon man überzeugt ist und für was man Jahre gekämpft hat. Und weil eigentlich auch gar keiner da ist, der einen zum Rücktritt auffordert, weil die auch keinen sehen, der den Weg weitergehen wird.

                  Brauchen wir jetzt einen, der alles auf den Kopf stellt, die lange erkämpfte finanzielle Gesundung riskiert, um dann vielleicht an der Aufgabe zu scheitern. Achselzuckend sein Bemühen aber Versagen einzugestehen und einen Scherbenhaufen zurückzulassen?

                  Ich gebe nicht meine Meinung wieder, versuche mich aber in die Rolle dessen zu versetzen, der vielleicht an der Stelle steht. Du hast Jahre gekämpft, weil du überzeugt vom Weg bist, hast Kompromisse gemacht, hast Siege gefeiert, wurdest verraten und verkauft, hast trotzdem weiter gemacht und hast jetzt nach großen Schritten voran einen zurück machen müssen. Schon stehen sie da, die, die alles besser wissen, nie in der Verantwortung standen, nicht x Jahre investiert haben, schlaflose Nächte, bittere Sorgen, herbe Enttäuschungen.

                  Wird der- oder diejenige gehen, nur weil sie selbst (unstreitig) Fehler gemacht hat und dabei das Ganze riskieren? Ich glaube das sind die Momente, wo Leute sagen: Ich würde ja gehen, aber ich fürchte für die Sache, was nach mir kommt.

                  Nein, ich glaube nicht, dass jemand seinen Hut in dem Moment nimmt. Und dass nicht, weil er am Stuhl klebt, sondern weil er Angst um das große Ganze hat.

                  Es wäre sicher schon mal ne große Hilfe, wenn einer sich mal hinstellen würde und eine echte Idee hätte, belastbare Pläne, klare Konzepte, überzeugende Programme und glaubhafte Mitstreiter. Wenn der dann das Umfeld mitnimmt, wird niemand mehr gegen einen Wandel sein. Versprochen.

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                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  1. würde ich von Anfang an eine Sollbruchstelle definieren wie auch beiden Trainern und Spielern, um für mich klar zu haben, ab wann meine Idee gescheitert ist. Und ich würde die so ansetzen, daß der Verein nach meinem Weggang noch Handlungsmöglichkeiten hat.

                  In unserem Fall wäre mit Sicherheit der letzte Punkt zu gehen, die Befürchtung, den sofortigen Wiederaufstieg nicht schaffen zu können. Weil mir klar wäre, daß jedes weitere Jahr 2. Liga, mich von meinem Ziel, dauerhaft erfolgreich in der 1. Liga zu spielen, entfernen würde.

                  2. Hätte ich kein Problem damit, – falls von meinem Nachfolger gewünscht -, ihm ehrenamtlich mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zur Seite zu stehen, wenn ich mich voll mit dem Unternehmen identifiziert habe.

                  3. Wäre ich überzeugt, daß es kein Weiter so geben kann, weil ich ja gescheitert bin. D.h. ich würde es begrüßen, wenn jemand mit neuen Ideen und einem neuen Plan das Unternehmen übernimmt und ihm helfen, daß der Übergang so sanft wie möglich erfolgt.

                  Das Problem dabei ist vermutlich, daß ich von mir ausgehe und ich eben kein machtbewußter Manager bin, der sich vielleicht schwerer vorstellen kann, daß jemand anderes bessere Ideen haben könnte. Und daß ich insofern auch nie in die Verlegenheit käme, ein solches Unternehmen zu führen, weil mir neben dem fachlichen Knowhow eben auch ein gewisses (vielleicht nötiges) Maß an Selbstüberschätzung fehlt.

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                • Beate60,

                  1. würde ich von Anfang an eine Sollbruchstelle definieren wie auch beiden Trainern und Spielern, um für mich klar zu haben, ab wann meine Idee gescheitert ist. Und ich würde die so ansetzen, daß der Verein nach meinem Weggang noch Handlungsmöglichkeiten hat.

                  Ich kenne niemand der nach dem Scheitern selbst geht. Das widerspricht allen menschlichen Handlungen, wenn dann will man erfolgreich abtreten. Nach einer Niederlage will man die Sache wieder gut machen.

                  Es ist auch nicht die Aufgabe einer Führungskraft zu entscheiden wann sie gescheitert ist, dafür gibt es andere Gremien. So etwas von einem Menschen zu verlangen erscheint mir reichlich übertrieben, oder naiv.

                  In unserem Fall wäre mit Sicherheit der letzte Punkt zu gehen, die Befürchtung, den sofortigen Wiederaufstieg nicht schaffen zu können. Weil mir klar wäre, daß jedes weitere Jahr 2. Liga, mich von meinem Ziel, dauerhaft erfolgreich in der 1. Liga zu spielen, entfernen würde.

                  Man soll aufgrund eines Gefühls (die Befürchtung, dass man den Wiederaufstieg nicht schafft) demissionieren. Wenn eine Führungskraft in einer schwierigen Situation hinschmeisst, dann ist sie keine gute Führungskraft. Natürlich ist es so, dass jedes Jahr 2. Liga uns zurückwirft, aber es ist noch lange kein Beweis, dass andere das besser machen.

                  Noch einmal, es ist nicht Aufgabe des Vorstands das eigene Scheitern zu definieren. Das ist Aufgabe des Aufsichtsrat.

                  2. Hätte ich kein Problem damit, – falls von meinem Nachfolger gewünscht -, ihm ehrenamtlich mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zur Seite zu stehen, wenn ich mich voll mit dem Unternehmen identifiziert habe.

                  Ich kann mir keinen Nachfolger vorstellen, der von der Erfahrung eines Vorgängers profitieren will, der nach eigener Meinung gescheitert ist. Von was soll er da profitieren? Mal ganz davon abgesehen, dass der Vorstand das ja nicht zum Spaß macht, sprich nach einer Demission wieder einen neuen Job braucht, der dann in der gleichen Branche ist, er also seinem Nachfolger gar nicht helfen darf, kann.

                  Das Problem dabei ist vermutlich, daß ich von mir ausgehe und ich eben kein machtbewußter Manager bin, der sich vielleicht schwerer vorstellen kann, daß jemand anderes bessere Ideen haben könnte. Und daß ich insofern auch nie in die Verlegenheit käme, ein solches Unternehmen zu führen, weil mir neben dem fachlichen Knowhow eben auch ein gewisses (vielleicht nötiges) Maß an Selbstüberschätzung fehlt.

                  Jeder Manager ist sich bewusst, dass es andere gibt, die auch gute Ideen haben, aber man muss schon von den eigenen Ideen überzeugt sein, wenn man seine Mitarbeiter begeistern will und im Falle eines Vereins ja auch noch die Fans und Mitglieder mitnehmen soll. Das hat mit Selbstüberschätzung nichts zu tun.

                  Ob diese Ideen richtig sind und in die richtige Richtung gehen, das muss dann der Aufsichtsrat feststellen. Man sollte immer dem Gremium die Entscheidung überlassen, das zuständig ist. Mit einer Vermischung von Verantwortlichkeiten hilft man keinem weiter, da hat am Ende dann keiner mehr Verantwortung.

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                • Armin Busch:
                  Beate60,

                  1.Ich kenne niemand der nach dem Scheitern selbst geht. Das widerspricht allen menschlichen Handlungen, wenn dann will man erfolgreich abtreten. Nach einer Niederlage will man die Sache wieder gut machen.

                  Es ist auch nicht die Aufgabe einer Führungskraft zu entscheiden wann sie gescheitert ist, dafür gibt es andere Gremien. So etwas von einem Menschen zu verlangen erscheint mir reichlich übertrieben, oder naiv.

                  2.Man soll aufgrund eines Gefühls (die Befürchtung, dass man den Wiederaufstieg nicht schafft) demissionieren. Wenn eine Führungskraft in einer schwierigen Situation hinschmeisst, dann ist sie keine gute Führungskraft. Natürlich ist es so, dass jedes Jahr 2. Liga uns zurückwirft, aber es ist noch lange kein Beweis, dass andere das besser machen.

                  Noch einmal, es ist nicht Aufgabe des Vorstands das eigene Scheitern zu definieren. Das ist Aufgabe des Aufsichtsrat.

                  Ich kann mir keinen Nachfolger vorstellen, der von der Erfahrung eines Vorgängers profitieren will, der nach eigener Meinung gescheitert ist. Von was soll er da profitieren? Mal ganz davon abgesehen, dass der Vorstand das ja nicht zum Spaß macht, sprich nach einer Demission wieder einen neuen Job braucht, der dann in der gleichen Branche ist, er also seinem Nachfolger gar nicht helfen darf, kann.

                  Jeder Manager ist sich bewusst, dass es andere gibt, die auch gute Ideen haben, aber man muss schon von den eigenen Ideen überzeugt sein, wenn man seine Mitarbeiter begeistern will und im Falle eines Vereins ja auch noch die Fans und Mitglieder mitnehmen soll. Das hat mit Selbstüberschätzung nichts zu tun.

                  Ob diese Ideen richtig sind und in die richtige Richtung gehen, das muss dann der Aufsichtsrat feststellen. Man sollte immer dem Gremium die Entscheidung überlassen, das zuständig ist. Mit einer Vermischung von Verantwortlichkeiten hilft man keinem weiter, da hat am Ende dann keiner mehr Verantwortung.

                  1.Vielleicht ist das ja das Problem, daß zuviele Menschen in verantwortlichen Positionen nicht erkennen, daß es nichts hilft, das Ganze wieder gut machen zu wollen, weil sie zu befangen sind und so die Gefahr der Verschmlimmbesserung besteht.

                  2. Es gubt auch emotionale Intelligenz und wenn bei mir ein Gefühl der Furcht spürbar wird, sollte mich das sensibel machen, um genauer hinzuschauen. Denn es könnte heißen, daß ich selbst das Vertrauen in meine Handlungsweiseverloren hab. Und ohne Selbstvertrauen kann ich auchbei niemand anderem Vertrauen erzeugen.

                  3. Natürlich ist es so, daß man besser nie alleine entscheiden sollte. Aber wenn das Gremium zu wenig kritisch ist oder sich bei bestimmten Themen nicht zuständig fühlt, bleibt doch gar nichts anderes übrig.

                  4. Natürlich gibt es viele Abläufe, vielleicht auch Kontakte, die man dem Nachfolger besser kommunizieren sollte. Die können doch auch für seine Beurtreilung der aktuellen Situation wichtig sein und ihm vielleicht helfen, Fehler nicht zu wiederholen.
                  Mit einem gesunden Selbstwertgefühl, sollte es kein Problem sein, sich das anzuhören. Verbeek und andere haben doch auch von gesprächen mit Meyer proftieren können.

                  Und um hier keine Mißverständnisse zu schüren: ich denke nicht, daß das der richtige Weg für Bader wäre/gewesen wäre. Ich seh das eher als eine extreme Gegenposition zu seinem Handeln. Und ich denke, der sinnvollste Weg liegt irgendwo dazwischen.

                  Ich könnte auch mit allen Wegen leben, wenn ich es so erklärt bekäme, daß ich den handelnden Personen wieder vertrauen kann.
                  Und das hab ich auch vor kurzem schon geschrieben: mir ist mittlerweile durchaus bewußt, daß dieser Vertrauensverlust nicht bei der Mehrheit der Fans, schon gar nicht der aktiven Fans eingetreten ist.

                  Aber ich als nichtorganisierter Fan kann doch wohl trotzdem sagen, was mir helfen würde, wieder Spaß am Fußball des 1.FCN zu kriegen. Und zwar auch wenn er verliert.

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                • Beate60,

                  Was bringt Dich eigentlich auf die fixe Idee, dass Dir als Außenstehende ein Verantwortlicher in irgendeiner Weise Rechenschaft über operative oder strategische Unternehmensentscheidungen Rechenschaft ablegen müsste und Dir die Beweggründe seiner Entscheidungsfindung darlegen sollte? Meines Wissens nach bist Du ja nicht einmal Mitglied. Ich finde es im Gegenteil klasse von Bader, dass er Dir auf Deine Anfragen per email ausführlich geantwortet hat. Das zeig mir, dass unser Management die Sorgen und Ideen unserer Fans wichtig nimmt. Dies zeigt meiner Meinung nach (zu mir können auch jederzeit unsere MA kommen, da bekommt man oft gute Anregungen) eine hohe Führungskompetenz.

                  Ich persönlich gehe gerne in die Oper, kam aber nie auf die Idee, vom Intendanten seine Entscheidungskiterien bezüglich Interpretation der Stückes und der Besetzung der Darstellung einzufordern.

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                • Alex,

                  Nachdem Beate bei der JHV war, sogar einen Antrag gestellt hat ist sie, oder war sie wohl doch Mitglied. Damit ist sie nicht Außenstehende sondern „Eignerin“ und der angestellte Vorstand hat selbstverständlich eine Berichtspflicht gegenüber den Eignern.

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                • Armin Busch:
                  Alex,

                  Nachdem Beate bei der JHV war, sogar einen Antrag gestellt hat ist sie, oder war sie wohl doch Mitglied. Damit ist sie nicht Außenstehende sondern “Eignerin” und der angestellte Vorstand hat selbstverständlich eine Berichtspflicht gegenüber den Eignern.

                  Falsch, Du bist als Mitglied kein Eigentümer des Unternehmens, da Du damit kein EK gezeichnet hat. Der Berichtspflicht wird meines Erachtens mehr als Genüge getan.

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                • Alex,

                  Ich persönlich gehe gerne in die Oper, kam aber nie auf die Idee, vom Intendanten seine Entscheidungskiterien bezüglich Interpretation der Stückes und der Besetzung der Darstellung einzufordern.

                  Ich gehe auch gern in die Oper und wenn ich das Stück schlecht finde, dann sage ich das auch so, dazu gehört auch eine Kritik der Besetzung.

                  Und bei Beates Kritik zur Kommunikation unseres Vereins bin ich sehr nah bei ihr. Hier wurden mit die größten Fehler in den letzten Jahren gemacht, was gerade im Bereich Showbusiness, zu dem der Profifußball heute gehört, natürlich besonders schlecht ist.

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                • Alex:
                  Beate60,

                  Was bringt Dich eigentlich auf die fixe Idee, dass Dir als Außenstehende ein Verantwortlicher in irgendeiner Weise Rechenschaft über operative oder strategische Unternehmensentscheidungen Rechenschaft ablegen müsste und Dir die Beweggründe seiner Entscheidungsfindung darlegen sollte? Meines Wissens nach bist Du ja nicht einmal Mitglied. Ich finde es im Gegenteil klasse von Bader, dass er Dir auf Deine Anfragen per email ausführlich geantwortet hat. Das zeig mir, dass unser Management die Sorgen und Ideen unserer Fans wichtig nimmt. Dies zeigt meiner Meinung nach (zu mir können auch jederzeit unsere MA kommen, da bekommt man oft gute Anregungen) eine hohe Führungskompetenz.

                  Ich persönlich gehe gerne in die Oper, kam aber nie auf die Idee, vom Intendanten seine Entscheidungskiterien bezüglich Interpretation der Stückes und der Besetzung der Darstellung einzufordern.

                  Muß vielleicht nicht, aber was hindert sie denn dran, das professionell zu tun?
                  Schließlich war Bader ja mitbeteiligt an der neuen Satzung. Und die hat die Latte in bezug auf Umgang mit den Mitgliedern schon sehr hoch gelegt: „oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung“. Mir ist nicht bekannt, daß das in anderen Vereinen so klar geregelt wurde.

                  Ja du hast Recht, es ist super, daß Vorstand und Aufsichtsrat in privaten Mails ganz normalen Mitgliedern ausführlich antworten oder die Fanorganisationen besuchen und dort Rede und Antwort stehen. Für mich ist allerdings nicht nachvollziehbar, weshalb man diese Informationen dann nicht öffentlich kommunizieren kann, weshalb offizielle Statements immer so nichtssagen formuliert werden.

                  Ich bin Mitglied eines Vereins. Ich glaube nicht, daß unsere Staatsoper als Verein geführt wird. Insofern vergleichst du Äpfel mit Birnen. Ganz abgesehen davon, daß das Opernpublikum bei Mißfallen manchmal ganz schön gnadenlos sein kann mit den Protagonisten. Da werden auch schon mal Intendanten rausgebuht.

                  Genau das möchte ich in unserem Verein eben nicht: daß man lautstark seinen Unmut kundtut. Ich wünsche mir stattdessen, daß man wirklich konstruktiv miteinander diskutieren kann. Das kann man aber nicht, wenn man nur spekulieren kann. Dann passiert, was hier auch immer passiert: es bilden sich zwei Lager, die ihre Überzeugungen widerkäuen, ohne Chance auf Annäherung, weil keine harten Fakten die Meinung untermauern.

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                • Beate60: Und die hat die Latte in bezug auf Umgang mit den Mitgliedern schon sehr hoch gelegt: “oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung”. Mir ist nicht bekannt, daß das in anderen Vereinen so klar geregelt wurde.

                  Naja, in Vereinen ist das eigentlich immer so, daß die MV entscheidet.

                  Analog zur Bundesrepublik Deutschland, in der auch das Volk der Souverän ist, ist aber beim Club die Mitgliederzahl einfach zu groß, um da ständig beim Cheffe Pläuschchen zu halten.

                  Demnach muß man eben Mainungsgruppen bilden, ähnlich den BI / Parteien etc., und am Ende gehen eben die Vertreter dieser Gruppen zum Pläuschchen. Daß es zwischen den Gruppen dann auch mal rund geht, liegt in der Natur der Sache.

                  Wie ich am Ende des Union-Notenfreds bereits wortreich ausgeführt habe, halte ich grundsätzlich relativ wenig von den Versuchen konstruktiver Mitarbeit.

                  Als Mitglied / Fan sehe ich meine Aufgabe eher darin, Ziele zu definieren und die Vereinsführung unter Druck zu setzen.

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                • Nick:
                  … aber beim Club ist die Mitgliederzahl einfach zu groß, um da ständig beim Cheffe Pläuschchen zu halten.

                  Sieht auch Mateschitz so und läßt sich allmächtig von seinem Statthalter Pontius Rangnick vertreten, der mit den Zweieinhalb „Vereins-Mitgliedern“ Rücksprache hält.

                  Ich erblicke das DFL-Logo und meine Magensäure kocht hoch! Natürlich geht die DFL seit Anbeginn mit dem Geschick von Politikern vor, holt nicht etwa zum großen Keulen aus, sondern wendet die subversive Salamitaktik an. Doch wenn ich früher und heute vergleiche, möchte ich der DFL mein Frühstücksmüsli entgegenwürfelhusten! Ganz zu schweigen von den trüben Aussichten auf Morgen…

                  Seit die DFL das Sagen hat werden die Interessen der ins Stadion gehenden Fans zunehmend beschnitten, die Spieltage und Anstoßzeiten immer stärker zerstückelt, die reichen Vereine reicher (liegt auch an CL) während die Armen arm blieben. Finanzschwache Traditionsclubs werden ignoriert, den kapitalstarken Betriebsmannschaft bzw. Investoren wird sukzessive der Boden bereitet. Diese werden öffentlich gelobt, hoffiert und als Vorbilder präsentiert. Das bischen Nebelkerzen werfen bei RB diente doch lediglich der Wahrung eines gewissen Scheins für die uninformierte Öffentlichkeit, 50+1 ist spätestens seit Hopp und RB Leipzig tot!

                  Die DFL folgt seit Jahren ausschließlich dem Geruch des Geldes. Kritiker werden mit der immer selben Totschlagargumention abgespeist:
                  Wir alle wollen deutsche Mannschaften im CL-Finale sehen und mit den anderen Top-Ligen mithalten. Das kostet massiv Geld. Um noch mehr zu erhalten, muss man für Sky die Spiele auf mehr Spieltage zu noch unmöglicheren Uhrzeiten verteilen. Führe ich diese Argumentationskette langfristig weiter, werden wir in 10 Jahren von Freitag bis Montag jeweils 2 Spiele haben (16 und 20 Uhr) sowie zusätzlich das Top-Spiel des Wochenendes, das Sky kurzfristig nach Wahl ansetzen kann. Die Sportschau wird eine kurze Tageszusammenfassung um 23 Uhr ausstrahlen und Sky als Monopolist Fantasiepreise für sein BuLi-Paket verlangen können.

                  Wollen wir das wirklich? ICH NICHT!

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                • block4,

                  … und die Stadion werden klinisch rein. Einen Vorgeschmack habe ich bei Arsenal FC erlebt.
                  Rings um den Bierstand vor dem Stadion war genau der Bereich markiert, innerhalb dessen man konsumieren durfte. Rings herum standen Schulter an Schulter(!) Ordner, die erst kurz zur Seite treten mussten, damit man durchkam.
                  Während der Halbzeitpause putzten auf der Toilette bei laufendem „Betrieb“(!) Reinigungskräfte um einen herum.
                  Vor uns auf den Plätzen waren Mittelamerikaner, die ihre Zeit damit verbrachten, mit dem Rücken zum Spielfeld Selfies zu schießen und diese via facebook und Co zu veröffentlichen.

                  Ach ja, etwas Fußball gab es bei der Sache auch, die 500 Fans von Stoke machten die Stimmung für das ganze Stadion.

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                • Alex,

                  So also sieht er aus, der Traum vom Erlebnis im Mutterland des Fußballs!

                  Aber, Hauptsache die TV-Einnahmen stimmen…

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                • block4:
                  Alex,

                  So also sieht er aus, der Traum vom Erlebnis im Mutterland des Fußballs!

                  Aber, Hauptsache die TV-Einnahmen stimmen…

                  Everton, QPR, Fulham und die ganzen 2.Liga Spiele waren hingegen ziemlich geil. Da ist die Kommerzialisierung noch nicht so fortgeschritten.

                  Nächstes Mal will ich zu Tottenham und Millwall.

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                • Alexander Endl – Clubfans United:
                  Alex,

                  gegen saubere Toiletten hatte ich aber noch nie was einzuwenden…

                  ich auch nicht, dennoch finde ich es befremdlich, wenn neben mir jemand putzt, während ich das sozusagen ausführende „Organ“ in der Hand halte 😉

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                • während ich das sozusagen ausführende “Organ” in der Hand halte

                  ich brauche dazu natürlich mindestens zwei Hände 😀

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                • block4: Sieht auch Mateschitz so und läßt sich allmächtig von seinem Statthalter Pontius Rangnick vertreten, der mit den Zweieinhalb “Vereins-Mitgliedern” Rücksprache hält.

                  So kann man der Lagerbildung natürlich auch entgegenwirken 😀

                  Ich freu mich übrigens auch schon wieder ungemein auf Samstag Mittag. Warten wir mal ab bis die DFL China als Markt entdeckt. Dann geht es morgens um acht los, damit die Shanghaier Mittelschicht die Bundesliga zum Nachmittagstee genießen kann.

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                • Nick: Analog zur Bundesrepublik Deutschland, in der auch das Volk der Souverän ist, ist aber beim Club die Mitgliederzahl einfach zu groß, um da ständig beim Cheffe Pläuschchen zu halten.

                  Ich muss sogar sagen, dass es mich wundert, wie viel Herzblut offenbar in die Beantwortung von Anfragen gesteckt wird. Das muss ja enorme Zeit kosten. Umso mehr wundere ich mich, warum man es sich da nicht wirklich einfacher macht und das ökonomisch über die klassische Kommunikation löst und die Fragen einfach stellvertretend klärt, bevor sie einen per E-Mail zuballern. Heute hat man doch genug Möglichkeiten, kann bspw. die sozialen Medien nutzen und einen Social Media Manager beauftragen, der in einer geschickten Rolle irgendwo zwischen Verein und Fanbasis Fragen und Antworten bündelt und so für Ausgleich sorgt, bevor Hinz und Kunz per Mail aufschlagen.

                  Vielleicht steckt da kommunikationstaktisches Kalkül dahinter, lieber unter der Hand offen reden, um die Volksseele zu bedienen, aber öffentlich nix sagen, um nicht daran festgemacht werden zu können, aber richtig erschließen tut es sich mir nicht, denn letztendlich wird ja doch alles weiterverbreitet.

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                • Armin Busch: Man soll aufgrund eines Gefühls (die Befürchtung, dass man den Wiederaufstieg nicht schafft) demissionieren. Wenn eine Führungskraft in einer schwierigen Situation hinschmeisst, dann ist sie keine gute Führungskraft. Natürlich ist es so, dass jedes Jahr 2. Liga uns zurückwirft, aber es ist noch lange kein Beweis, dass andere das besser machen.

                  Da sehe ich auch so.

                  Zudem gibt es in jeder Saison immer mindestens zwei Vereine (nur mal die Absteiger aus der ersten Liga zu nennen) bei denen anscheinend die Verantwortlichen auch nicht so gut planen oder vorhersehen können.

                  Und trotz des Abstiegs bin ich immer noch pro Bader. Denn der hat in den letzten 10 Jahren mehr richtig gemacht als andere 50 Jahre vorher.

                  Und wer bitte schön, ist denn da, der es besser machen könnte?

                  Und ob er es dann wirklich kann, steht auch in den Sternen.

                  @Beate, schau dir mal die vielen anderen Traditionsvereine an, denen geht es doch nicht viel besser. Z.B. Köln, Düsseldorf, HSV oder auch St. Pauli, 1860 München, Bochum, Darmstadt usw.

                  Und Stuttgart, die eigentlich die besten Voraussetzungen haben und einen Trainer der freiwillig gekommen ist, weil er einen Plan hatte oder einen „Stuttgarter Weg“ sah?

                  Meiner Meinung ging das für beide Seiten (Trainer und Verein) gewaltig in die Hose.

                  Und ich bin überzeugt, dass auch der DFB nicht traurig darüber ist, wenn Traditionsvereine in der 2. Liga spielen. Die bringen auch da noch genügend Zuschauer und für Sky (einigermaßen) attraktive Paarungen.

                  Es ist kein Zufall, dass wir letzte Saison so viele Fehlentscheidungen der Schiedsrichter erleiden mussten.

                  Nur ein, zwei bessere Entscheidungen, ich denke da nur an das Spiel gegen Hannover, (zwei Meter Abseits) hätten wir zwei Punkte mehr und zum Ende hin weniger Panik bekommen.

                  Ich glaube jetzt nicht an einer Verschwörungstheorie, aber dem DFB spielt das sicher in die Karten.

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                • silberadler:

                  Es ist kein Zufall, dass wir letzte Saison so viele Fehlentscheidungen der Schiedsrichter erleiden mussten … Ich glaube jetzt nicht an einer Verschwörungstheorie, aber dem DFB spielt das sicher in die Karten.

                  Wenn „kein Zufall“ stimmt, war es Manipulation („Verschwörungstheorie“…). Wenn es keine Verschwörung war, war es Zufall (in Form von zufälligen falschen Tatsachenentscheidungen der Unparteiischen). „Kein Zufall“ und zugleich keine Manipulation ist unlogisch.

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                • belschanov: Wenn “kein Zufall” stimmt, war es Manipulation (“Verschwörungstheorie”…). Wenn es keine Verschwörung war, war es Zufall (in Form von zufälligen falschen Tatsachenentscheidungen der Unparteiischen). “Kein Zufall” und zugleich keine Manipulation ist unlogisch.

                  Sorry @Belschanov, du kannst dich sicher besser ausdrücken. Weißt aber sicher was ich meine.

                  Hätte vielleicht schreiben sollen „Es ist irgendwie schon ein komischer Zufall …“

                  😉

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                • silberadler:

                  Es ist kein Zufall, dass wir letzte Saison so viele Fehlentscheidungen der Schiedsrichter erleiden mussten.

                  Noch größer wird der „Zufall“, wenn man den Zeitraum seit Gründung der DFL betrachtet! Seitdem fallen mir spontan 3 Abstiege ein, die zu einem nicht unerheblichen Teil auch auf regelmäßige Fehlpfiffe der „Unparteiischen“ gingen.

                  Das Schiedsrichterwesen blieb weiterhin dem DFB unterstellt. Auffällig aber: Das Thema Schiri-Fehlentscheidungen wurde erst ein Thema, nachdem sich beim DFB ein Funktionär in den Ruhestand verabschiedete, der bekanntermaßen ein glühender Club-Fan war! Kann sich jemand noch an dessen Namen erinnern?

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                • Beate60,

                  Ein Rückschlag wäre der Abstieg gewesen. Wenn ich das noch irgendwie hätte erklären können,hätte ich vielleicht erstmal weitergemacht. Aber wenn ich danach den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben hätte und wieder erfolglos geblieben wäre,hätte ich eingestanden ,dass ich das alles wohl nicht beherrsche und hätte einem kompetenten Menschen Platz gemacht.

                  So weit sind wir aber noch nicht, noch können wir ja aufsteigen ;-).

                  Und warum ist der Abstieg ein Rückschritt, unser Etat liegt im Bereich der Top 25 in Deutschland, wir haben keinen Etat der im Mittelfeld der ersten Liga liegen würde. Woher kommt der Anspruch, dass wir erste Liga spielen MÜSSEN?

                  Natürlich wollen wir das, ich bin ganz sicher, dass auch Bader das unbedingt will, aber wir müssen dafür eben besser arbeiten als viele andere Vereine, müssen unseren Standortnachteil mit hochwertiger Arbeit kompensieren. Das hat in den letzten 10 Jahren 8 Jahre geklappt, der letzte Abstieg konnte innerhalb eines Jahres korrigiert werden, danach landeten wir auf den Plätzen 16, 6, 10, 10, vor allem die drei Jahre vor dem Abstieg waren grandios erfolgreich für unsere Verhältnisse.

                  Ja dann kam ein Jahr das vieles wieder kaputt machte, aber eigentlich muss man sagen, dass wir da nur wieder auf den Boden der Realität gefallen sind.

                  Dass in der Abstiegssaison Fehler gemacht wurden, keine Frage, vieles wurde auch hier benannt, dass teilweise auch panikartige Entscheidungen getroffen wurden, die dann leider in die Hose gingen. Aber muss man nicht auch dafür Verständnis haben? Immerhin hat Bader selbst erlebt wie weit den Club der letzte Abstieg zurückgeworfen hat. Muss man da nicht alles, auch verrücktes tun, um das zu verhindern?

                  Profisport ist eben nicht so planbar wie ein Wirtschaftsunternehmen, beim Sport kommen Formschwäche dazu, Verletzungen, und Pech, Lattentreffer oder drin, das lässt sich nicht planen.

                  Ich hätte mir etwas mehr Ruhe in der letzten Saison gewünscht, ich hätte mir einen besseren Wechsel des Trainers von Wiesinger zum Nachfolger gewünscht, ich glaube das wäre auch möglich gewesen. Aber ich traue mir keine Aussage zu, dass man mit ein wenig guter Arbeit in Nürnberg locker in der Lage sein müsste in der ersten Hälfte der ersten Liga zu spielen. Womit sollte das begründet werden?

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                • Alexander Endl – Clubfans United: Hecking war auch ne gute Wahl. Hans Meyer auch. Wiesinger spontan erstmal ne gute Idee, nur den Absprung hat man dann nicht geschafft. Ismael hätte auch klappen können, wenn man ihm einen Kader statt ein Potpourri gegeben hätte. Verbeek war an sich auch ne gute Sache. Oenning war auch ok, solange er gut betreut wurde. Die echte Fahrkarte war da nur von Heesen.

                  Korrekt. Wobei das kuriose bei Heesen war (wenn ich mich richtig erinnere) daß bundesweit alle sogenannten Experten (oder die sich dafür halten) diese Trainer-Wahl über den grünen Klee lobten.

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              • Alexander Endl – Clubfans United: Der letzte war es wohl. Der aktuelle muss das Gegenteil beweisen.

                Scheint genau wie bei Anderson,daß man erst ganz zufrieden mit ihm war bis er um des Erfolges willen die Art zu Spielen veränderte, aus Heidels Sicht in Richtung unattraktiven Fußball und damit auch noch erfolglos war.

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                • Beate60: Scheint genau wie bei Anderson,daß man erst ganz zufrieden mit ihm war bis er um des Erfolges willen die Art zu Spielen veränderte, aus Heidels Sicht in Richtung unattraktiven Fußball und damit auch noch erfolglos war.

                  Vorweg: Ich bin durchaus ein Freund des Mainzer Wegs und schätze Heidel. Aber man darf das auch nicht zu sehr romantisieren. Heidel hat darin auch einfach ein Geschäftsmodell gesehen: Wenn du schon nicht mithalten kannst, dann liefer wenigstens Spektakel. Genau so hab ich das zumindest aus nem längeren Interview damals bei Anderson in Erinnerung. Lieber rauf und runter mit Krawumms und viel Aufregung, als solide ums Überleben kämpfen. Damit kommt man in die Medien, das zieht Zuschauer, das hat aber sportlich auch nur bedingt einen Sinn. Die Spielphilosophie ist insoweit – mal übertrieben formuliert – auch einfach eine clevere Marketingidee.

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                • Alexander Endl – Clubfans United: Vorweg: Ich bin durchaus ein Freund des Mainzer Wegs und schätze Heidel. Aber man darf das auch nicht zu sehr romantisieren. Heidel hat darin auch einfach ein Geschäftsmodell gesehen: Wenn du schon nicht mithalten kannst, dann liefer wenigstens Spektakel. Genau so hab ich das zumindest aus nem längeren Interview damals bei Anderson in Erinnerung. Lieber rauf und runter mit Krawumms und viel Aufregung, als solide ums Überleben kämpfen. Damit kommt man in die Medien, das zieht Zuschauer, das hat aber sportlich auch nur bedingt einen Sinn. Die Spielphilosophie ist insoweit – mal übertrieben formuliert – auch einfach eine clevere Marketingidee.

                  Da widersprech ich dir doch gar nicht.
                  Es geht mir auch weniger um Romantik als um nachvollziehbare Kriterien, die sein Handeln bedingen.
                  Einen Typen wie Tuchel oder den jetzigen Trainer holen, weil man dem aktuell verantwortlichen Trainer nicht vertraut und dieser das Marketingkonzept kaputt zu machen droht.
                  Es kommt einfach überzeugender rüber, weil der neue Trainer dem Kriterium zu entsprechen scheint: er scheint dem Maketingkonzept Heidels eher zu entsprechen.

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                • Beate60: Da widersprech ich dir doch gar nicht.
                  Es geht mir auch weniger um Romantik als um nachvollziehbare Kriterien, die sein Handeln bedingen.
                  Einen Typen wie Tuchel oder den jetzigen Trainer holen, weil man dem aktuell verantwortlichen Trainer nicht vertraut und dieser das Marketingkonzept kaputt zu machen droht.
                  Es kommt einfach überzeugender rüber, weil der neue Trainer dem Kriterium zu entsprechen scheint: er scheint dem Maketingkonzept Heidels eher zu entsprechen.

                  Dann sind wir da d’accord

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            • Beate60: Mainz hat zudem zumindest beim Stadionbau, soweit ich das beurteilen kann, mehr Unterstützung von Stadt oder Bundesland. Das ist sicher ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Ich find, auch Fürth kriegt von ihrem OB deutlich mehr Unterstützung als der Club. Auch wenn sich die Stadionbaupläne schnell wieder in Luft aufgelöst haben nach dem Abstieg.

              Wobei man sich fragen muss, was denn eigentlich richtig wäre. Ehrlich gesagt ist der Nürnberger Weg für mich der richtige. Warum soll eine Stadt, die ihre Ausgaben weiß Gott besser investieren kann als in die Unterstützung eines Fußball-Unternehmens, hier überhaupt aktiv werden? Man sollte im Gegenteil solche Engagements grundsätzlich in Frage stellen, zumindest dann, wenn der Profi-Betrieb kein Verein mehr ist sondern eine Kapitalgesellschaft.

              Das sind doch immer genau die zwei Seiten der Medaille: Der Irrsinn und der Irrsinn, den man mitmachen muss, um vom Irrsinn nicht überrollt zu werden. Helfen kann da nur eine Solidargemeinschaft oder eine übergeordnete Instanz, die Irrsinn im Zaum hält. Dumm nur, wenn die Solidargemeinschaft vom Branchenprimus nach Belieben dominiert wird, weil insgeheim alle keinen fairen Ausgleich wollen, sondern nur selbst gern oben wären. Und ebenso dumm, dass die übergeordnete Instanz selbst das Sprichwort „Den Bock zum Gärtner machen“ eine neue Dimension gab.

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              • Alexander Endl – Clubfans United,

                Hinterher ist man immerklüger. Aber beim Stadionumbau hätte die Stadt besser auf die Tartanbahn verpflichtet. Ich bezweifel jedenfals, daß in den vergangenen 10 Jahren damit viel Geld verdient wurde.

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                • Beate60:
                  Alexander Endl – Clubfans United,

                  Hinterher ist man immer klüger. Aber beim Stadionumbau hätte die Stadt besser auf die Tartanbahn verzichtet. Ich bezweifel jedenfals, daß in den vergangenen 10 Jahren damit viel Geld verdient wurde. Mit mehr Logen hätte sie da in diesen Jahren sicher mehr Geld bekommen.

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                • Beate60

                  Auf die Tartanbahn zu verzichten hätte einen weitaus aufwändigeren Umbau und damit deutlich höhere Kosten nach sich gezogen.

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                • Claus:
                  Beate60

                  Auf die Tartanbahn zu verzichten hätte einen weitaus aufwändigeren Umbau und damit deutlich höhere Kosten nach sich gezogen.

                  Zudem hat man das Stadion als städtisches Stadion nicht allein für den FCN umgebaut, sondern für die WM. Das Stadion ist ein Veranstaltungsort der Stadt, so wahrscheinlich auch mit den Mitteln bewilligt und Fördermittel eingesetzt, ein Veranstaltungsort, der neben Fußball auch Leichtathletik, anderen Sport, und Konzerte zur Verfügung gestellt wird. Vom FCN ist da keine Rede, der FCN ist da schlicht nur Nutzer:

                  http://www.nuernberg.de/imperia/md/stadtrecht/dokumente/8/830/830_200.pdf

                  Übrigens ein Konstrukt, das auch der Eintracht in Frankfurt zu schaffen macht. Zwar ist das alles schon viel viel besser als in Nürnberg, aber letztendlich ist das Stadion eben das der Stadt – und so fühlt es sich auch an, wenn man in den Katakomben ist (kein Eintracht-Flair, nüchternen Zweckbau) und so hinderlich ist es auch in der wirtschaftlichen Verwertung.

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                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  Übrigens ein Konstrukt, das auch der Eintracht in Frankfurt zu schaffen macht. Zwar ist das alles schon viel viel besser als in Nürnberg, aber letztendlich ist das Stadion eben das der Stadt – und so fühlt es sich auch an, wenn man in den Katakomben ist (kein Eintracht-Flair, nüchternen Zweckbau) und so hinderlich ist es auch in der wirtschaftlichen Verwertung.

                  Man muss aber eben auch sagen, dass die Eintracht um 2000 keinerlei Geld hatte ein Stadion zu bauen und damals nur aufgrund der Finanzierung von „Staatsfirmen“ wie Fraport, Mainova etc. überhaupt überleben konnte. Hätte die Stadt das WM-Stadion nicht gebaut, hätte es in Frankfurt keines gegeben. Und die Stadt ein Stadion gebaut, das perfekt zur Eintracht passt.

                  Ja die Eintracht erwirtschaftet heute nicht so viel Geld aus dem Stadion, wie Vereine denen das Stadion gehört, aber würde die Stadt Nürnberg dem Club ein solches Stadion hinstellen, würde ich auch nicht nein sagen.

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                • Claus: Beate60Auf die Tartanbahn zu verzichten hätte einen weitaus aufwändigeren Umbau und damit deutlich höhere Kosten nach sich gezogen.

                  Ich hab mich schon öfters gefragt, wo beim Umbau eigentlich das Ganze Geld verbuddelt wurde.

                  Denn es hat immer noch 56 Mio gekostet, der Umbau des Stuttgarter Stadions zwischen 2009 und 2011 hat 60 Mio gekostet, der faktische Neubau des Stadions in Hannover 65 Mio, beides auch jeweils ein Umbau vom Mehrzweck- zum reinen Fußballstadion…

                  Da hat man in Nürnberg viel falsch gemacht, und es wäre vermutlich jetzt sehr viel besser, wenn man den Verein nicht einfach übergangen hätte…

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                • Scramjet

                  Ich habe jetzt nicht die Details der von Dir erwähnten Umbauten parat, aber das Hauptproblem in Nürnberg heißt Grundwasser. Normalerweise (einfachste und billigste Methode) senkt man die Spielfläche ab und verlängert die Tribünen nach unten, um die Tartanbahn loszuwerden. Genau das geht in Nürnberg nicht (dann könnte man nur noch Wasserball spielen), d. h. die Tribünen müssten völlig neu gebaut werden, dazu kommt dann noch der Denkmalschutz.
                  Mich würden ja doch mal Details aus der Machbarkeitsstudie interessieren, besonders das wie.

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                • Claus,

                  Das hat man aber zumindest in Hannover und Stuttgart nicht so gemacht, bzw. nur teilweise, und auch bei teureren Umbauprojekten wie in Frankfurt oder Köln nicht.

                  In Hannover wurde nur eine Tribüne, die Westtribüne, stehen gelassen, das Spielfeld direkt an diese herangerückt und die übrigen Tribünen abgerissen und direkt am verlegten Spielfeld neu gebaut.

                  In Stuttgart wurde das Spielfeld tiefer gelegt und Haupt- und Gegengerade nach unten bis zum Spielfeld verlängert. Die Kurven wurden aber abgerissen und neu gebaut.

                  Für uns bietes sich ein Vorgehen analog zu dem in Hannover an, bzw. hätte sich damals schon angeboten, unter Erhaltung der denkmalgeschützten Haupttribüne. Das ist ja offensichtlich auch der Plan der Vereinsoberen. Alles andere, auch das Vorgehen in Stuttgart, ist eh ein eher schlechter Kompromiss, weil ein sehr großer Teil der Plätze ja genauso weit vom Spielfeld entfernt bleibt, wie vorher (v.a. die Oberränge auf Haupt- und Gegentribüne).
                  Aber das Beispiel Hannover zeigt halt, dass man auch mit relativ geringen Mitteln was sehr anständiges erreichen kann.

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                • Scramjet

                  Deswegen war es bei den anderen ja auch teurer, Mehrkosten von 9 Mio. kann sich Nürnberg normalerweise nicht leisten.
                  Der Umbau 2003 kam nur zustande, weil sich das Land Bayern massiv beteiligte, wahrscheinlich nur, weil Nürnberg von 1996-2002 einen CSU-OB hatte, den einzigen bisher in seiner Geschichte.

                  Wie gesagt, mich würden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie interessieren, auch die Preise der Alternativen.

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                • Scramjet:

                  Denn es hat immer noch 56 Mio gekostet, der Umbau des Stuttgarter Stadions zwischen 2009 und 2011 hat 60 Mio gekostet, der faktische Neubau des Stadions in Hannover 65 Mio, beides auch jeweils ein Umbau vom Mehrzweck- zum reinen Fußballstadion…

                  Der Umbau war in Wahrheit noch teurer, angeblich ca. 20%, wie ich aus gut informierten Kreisen weiß! Damit der Umbau genehmigt wird, wurden die Kosten aufgrund politischen Drucks seitens der Verwaltung deutlich nach unten korrigiert.

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            • Beate60: Nur muß man, nur weil man nun mal keine Glaskugel hat in der man die Zukunft sicher vorhersagen kann, deshalb jede längerfristige Planung von vornherein aufgeben? Heißt längerfristige Planung wirklich sich einzuschränken in seinen Handlungsmöglichkeiten?

              Nun ja, ich sehe das gar nicht so sehr mirakulös in der Glaskugel. Hoffenheim, RB, Ingolstadt, Wolfsburg, bald: Würzburg? – das sind keine Vorhersagen, das sind reale Konkurrenten, die vollkommen unproblematisch aus dem Ärmel Gelder als Investition aufrufen können, die wir schon zum überleben brauchen. 14 Mio. Transfereinnahmen und keinen Knopf mehr in der Tasche – brauchen wir da eine Glaskugel um in die Zukunft zu blicken?

              Planen heißt nämlich auch, sich seiner Möglichkeiten gewahr zu werden. Auf ein unerreichbares Ziel hinzuarbeiten macht dem guten alten Sisyphos alle Ehre. Wir wollen eine Kugel auf einen Berg rollen, die wir nie dahin bringen können. Das ist für mich ja noch viel frustrierender als sich im Rahmen seiner Möglichkeiten realistische Ziele zu stecken.

              Man merkt schon, die Saison hat meine Erwartungen auch ganz erheblich nivelliert. Ich dachte nämlich auch, es gäbe diese Chance, die Chance sich zu „etablieren“, Schritt für Schritt sich den Erfolg zu erarbeiten. Aber heute glaub ich, dass es eine 2-Klassen-Gesellschaft gibt, bei der es immer noch besser ist, der letzte in der 1. Klasse zu sein als der 1. in der 2. Klasse, mag sich das im Ergebnis manchmal auch noch überschneiden. Der FCN ist aber derzeit eben 2. (Geld-)Klasse und wird das auch immer bleiben, wenn sich im Fußball-Biz strukturell nicht etwas gewaltiges ändert (was nicht zu erwarten ist) oder der Club selbst sich hingibt, mindestens aber sich selbst grundsätzlich neu erfindet, bspw. indem er sich im Stadionbereich komplett auf eigene Füße stellt und er so einen Schlüssel findet zu einem Quantensprung in den Einnahmen (Ausgang offen).

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              • Alexander Endl – Clubfans United,

                Auch Geldvereine können wieder scheitern. Es braucht an der Spitze von Firmen wie dem VW-Konzern nur jemand sitzen, der Fußball ähnlich unsexy findet wie es die Leitung der Nürnberger Versicherungen offenbar tat(tut?) und schon wird der Geldhahn zugedreht. Zumal wenn sich diese Geldinvestierspirale immer weiter nach oben dreht und eine Saison mal schlechter als erwartet verläuft. Irgendwann ist dann dem einen oder anderen Manager der Firmen vielleicht doch das Risiko zu groß.

                Und die Investitionen haben sich bei RB ja diese Saison auch nicht gelohnt. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß sie den Aufstieg in der nächsten Saison schaffen. Aber schon allein die Tatsache, daß man, um dauerhaft zu Überleben, schon auch Einnahmen aus den internationalen Töpfen braucht, zeigt doch, daß das irgendwann auch mal eng wird. Mehr als 7 europäische Plätze wirds wohl nicht geben. Europäisch mitzuspielen bedingt, auch einen breiteren Kader, nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ. Da dürften irgendwann auch mal die geeigneten Spieler knapp werden.
                Und wenn die restlichen 11 Mannschaften im Vergleich zu den Spitzenmannschaften leistungsmäßig immer mehr abfallen, wird es auch immer unattraktiver, diese Spiele anzusehen. D.h. dann gibt es noch ein paar Spitzenspiele, die die hohen Fernsehgelder reinbringen müssen mit Werbeeinnahmen. Was dann vermutlich dazu führt, daß z.B. Sky den Werbeblock immer weiter ausweitet…

                Aber noch ist es mit Sicherheit wahrscheinlicher, daß solche Geldvereine auch langfristig Erfolg haben als daß ein finanziell klammer Verein wie der unsere nach zwei, drei Saisonen, die er weit hinter den Erwartungen zurückblieb, so abstürzt wie Aachen und co.

                Ja, Planen heißt, sich seiner Möglichkeiten bewußt zu sein. Es sollte aber auch heißen, kreativ sein beim Finden von Lösungen und alle Möglichkeiten ausloten wie man zum gewünschten Erfolg kommen kann.

                Und sich irgendwann auch mal entscheiden für einen Weg.

                Ich würde mir wünschen, daß unser Verein sich entscheidet, ein Markenkonzept zu entwickeln und den sportlichen Erfolg planvoll anzugehen und damit für potentielle Geldgeber attraktiver zu werden. Und als Ziel, dauerhafter verbleib in der 1. Liga ausgibt mit Tendenz zu Plätzen unter den ersten 10 Mannschaften in Deutschland.

                Daß das nicht in 1, 2 Jahren erreicht wird ist klar, aber unmöglich ist es nicht.

                Für mich ich der Slogan „Ich bereue diese Liebe nicht“ immer noch sehr attraktiv. Und es ist noch nicht gesagt, daß diese Liebe einem Verein gehört, der nicht zu mehr fähig ist als als Fahrstuhlmannschaft zwischen den Ligen herumzupendeln. Oder gar nur mehr zu Plätzen in der 2. oder 3. Liga taugt.

                Um mehr zu erreichen,muß man aber auch mehr wollen.

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                • Beate60: Auch Geldvereine können wieder scheitern. Es braucht an der Spitze von Firmen wie dem VW-Konzern nur jemand sitzen, der Fußball ähnlich unsexy findet wie es die Leitung der Nürnberger Versicherungen offenbar tat(tut?) und schon wird der Geldhahn zugedreht. Zumal wenn sich diese Geldinvestierspirale immer weiter nach oben dreht und eine Saison mal schlechter als erwartet verläuft. Irgendwann ist dann dem einen oder anderen Manager der Firmen vielleicht doch das Risiko zu groß.

                  Korrekt. Und der „Verein“ wird dann auch abschmieren und Ruinen hinterlassen. Bringt einen nur nicht weiter, weil sie auf dem Weg nach oben dich in den Senkel gestellt haben. Einer weg, kommt halt ein anderer nach.

                  Beate60: Und die Investitionen haben sich bei RB ja diese Saison auch nicht gelohnt. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß sie den Aufstieg in der nächsten Saison schaffen. Aber schon allein die Tatsache, daß man, um dauerhaft zu Überleben, schon auch Einnahmen aus den internationalen Töpfen braucht, zeigt doch, daß das irgendwann auch mal eng wird. Mehr als 7 europäische Plätze wirds wohl nicht geben. Europäisch mitzuspielen bedingt, auch einen breiteren Kader, nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ. Da dürften irgendwann auch mal die geeigneten Spieler knapp werden.
                  Und wenn die restlichen 11 Mannschaften im Vergleich zu den Spitzenmannschaften leistungsmäßig immer mehr abfallen, wird es auch immer unattraktiver, diese Spiele anzusehen. D.h. dann gibt es noch ein paar Spitzenspiele, die die hohen Fernsehgelder reinbringen müssen mit Werbeeinnahmen. Was dann vermutlich dazu führt, daß z.B. Sky den Werbeblock immer weiter ausweitet…

                  Leider ist der Mensch aber so, dass er sich nicht um das kümmert, was nach ihm passiert, solange er selbst oben steht und vom Status Quo provitiert. Ich erinnere nur an die Wehklage aus München, dass Dortmund ohhhh so abfällt, man brauche ja einen starken Konkurrenten – um dann Götze und Lewandowski abzuwerben. So viel dazu. Solange das Establishment das Sagen hat, wird immer ein System manifestiert, das die Verhältnisse betoniert. Financial Fairplay ist in dem Sinne ja auch, das pfeifen die Spatzen von den Dächern, eher ein Schutz der Reichen vor noch mehr Emporkömmlingen, aber kein Maßnahme die Kleinen zu unterstützen.

                  Beate60: Ja, Planen heißt, sich seiner Möglichkeiten bewußt zu sein. Es sollte aber auch heißen, kreativ sein beim Finden von Lösungen und alle Möglichkeiten ausloten wie man zum gewünschten Erfolg kommen kann.

                  Da sind wir doch alle d’accord. Das ist unser aller Wunsch. Den Club seine Werte zu erhalten, finanziell gut aufgestellt, unabhänging, in der Bundesliga und attraktiven Fußball spielen sehen. Nur sehen wir eben, dass es so offenbar nicht geht. Dass die „kreativen Lösungen“ offenbar bisher nicht gefunden werden – wenn es sie denn überhaupt gibt.

                  Wenn du junge talentierte Spieler willst, musst du Geld haben oder bekommst sie nur geliehen. Das Scouting heute beginnt in der Jugend, da ist kaum noch ein deutscher Spieler unter 18, der nicht schon bei allem am Zettel steht. Beim Verein meines Sohnes im Vorort von Frankfurt gehen seit der F-Jugend die Scouts ein und aus – kaum ein Spieler, der nicht mindestens ein Probetraining bei einem Kaderverein hatte oder beim DFB-Sichtungstraining war oder ist. Und wenn du junge Spieler ausbildest, musst du damit rechnen, dass sie eben weiterziehen, wenn du nach oben nix zu bieten hast – ergo entweder Kohle oder internationalen Fußball oder eben die Option schnell und billig zu gehen, wenn der größere Fisch anklopft.

                  Wenn du Geld aus Marketing haben willst, musst du Medien auf dich ziehen und Erfolg haben. International spielen, tolle Spieler haben, attraktiv und erfolgreich sein.

                  Wenn du Sponsoren-Gelder willst, musst du denen was anbieten, was ihr Invest lohnt. Also entweder eine attraktive Plattform für ihren Namen, ein Umfeld im Stadion, das für sich und ihre Geschäftspartner attraktiv ist um zu glänzen (ohhh, Konferenz in der Allianz-Arena — ähhh, Business-Seat im Spiel gegen Sandhausen?) Oder du musst Inverstoren die Option bieten, dass ihr Invest sich auszahlt – dazu wollen die aber entweder Kontrolle (wer gibt sein Geld gern aus der Hand) oder Einfluß (am liebsten steuert man seine Geschicke ja selbst mit).

                  Ich verstehe ehrlich gesagt immer nicht so genau, was denn an diesen (meiner Ansicht nach) faktischen Gegebenheiten zu rütteln ist. Und an diesen Fakten muss man eben entlang planen. An den Stellschrauben drehen, die man in der Hand hat.

                  Der FCN hat das sogar getan oder geplant: Rahmenbedingungen für Talente verbessern, um solche Talente überhaupt mal vom FCN zu begeistern. Und ein Stadion in Angriff nehmen, das hier mehr Gestaltungsspielraum bietet. Der Abstieg hat da allem natürlich ganz schwer in die Parade gefahren. Da waren sportliche Fehlentscheidungen dabei, Pleiten, Pech und Pannen – wir hatten das ja aufgearbeitet.

                  Aber mit Blick auf die Perspektive sehe ich derzeit nach wie vor keinen, der mir irgendwie auch nur die Vision bieten kann, an den Säulen vorbeizukommen, die den FCN eben hindern. Außer man öffnet sich eben für Geld von außen. Aber ob man damit perspektivisch wirklich weiter kommt oder sich nur das Grab schaufelt – das möchte ich heute nicht zu entscheiden haben.

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                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  Was mir beim FCN fehlt, wenn ich die vergangenen Jahre zurückblicke, ist, sich neue Geldquellen zu erschließen, weil man erkennt, daß es ohne diese nicht geht.
                  Stattdessen entwickelt man eine Satzung, die es den Traditionalisten in unserem Verein möglich macht, zu verhindern, daß mögliche Investoren das gewünschte Mitgestaltungsrecht bekommen.

                  Das Einzige, was man vorangetrieben hat, waren Stadionumbaupläne. Ich bin gespannt, ob der Verein in dieser Woche in die Betreibergesellschaft aufgenommen wird. Wohl die Grundvoraussetzung, um mit dem Stadion mittelfristig mehr Einnahmen erzielen zu können.

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                • Beate60:
                  Alexander Endl – Clubfans United,

                  Was mir beim FCN fehlt, wenn ich die vergangenen Jahre zurückblicke, ist, sich neue Geldquellen zu erschließen, weil man erkennt, daß es ohne diese nicht geht.
                  Stattdessen entwickelt man eine Satzung, die es den Traditionalisten in unserem Verein möglich macht, zu verhindern, daß mögliche Investoren das gewünschte Mitgestaltungsrecht bekommen.

                  Das Einzige, was man vorangetrieben hat, waren Stadionumbaupläne. Ich bin gespannt, ob der Verein in dieser Woche in die Betreibergesellschaft aufgenommen wird. Wohl die Grundvoraussetzung, um mit dem Stadion mittelfristig mehr Einnahmen erzielen zu können.

                  Korrekt! Aber damit attestierst du den Verantwortlichen ja eben doch Strategie und Planung. Nur eben nicht in die „gewünschte“ Richtung. Man hat sich aktiv entschieden, sich Investoren zu verschließen, die Vereinsstrukturen zu bewahren – und zieht das auch bei kurzfristigen Misserfolgen durch, übrigens genau so wie die wirtschaftliche Konsolidierung. Und genau diese Stringenz macht man (ich auch) ihnen doch zum Vorwurf. Warum man jetzt nicht mal alle fünf gerade sein lässt und „mal Geld in die Hand nimmt“.

                  Rein nüchtern betrachtet müsste man doch sagen: Der Verein macht genau das, was du forderst. Man hat einen langfristigen Plan (NLZ, Stadion, Vereinswesen) den man auch bei Rückschlägen verteidigt und weiterverfolgt. Nur passt dir der Plan nicht, du hättest gern einen anderen. Kann man das so zusammenfassen?

                  Dann sind wir aber in Glaubens“kriegen“, was der richtige Weg zur Erlösung ist, nicht in Fragen fehlender Führungslinie und mangelnder Planung.

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                • Alexander Endl – Clubfans United: Korrekt! Aber damit attestierst du den Verantwortlichen ja eben doch Strategie und Planung. Nur eben nicht in die “gewünschte” Richtung. Man hat sich aktiv entschieden, sich Investoren zu verschließen, die Vereinsstrukturen zu bewahren – und zieht das auch bei kurzfristigen Misserfolgen durch, übrigens genau so wie die wirtschaftliche Konsolidierung. Und genau diese Stringenz macht man (ich auch) ihnen doch zum Vorwurf. Warum man jetzt nicht mal alle fünf gerade sein lässt und “mal Geld in die Hand nimmt”.

                  Rein nüchtern betrachtet müsste man doch sagen: Der Verein macht genau das, was du forderst. Man hat einen langfristigen Plan (NLZ, Stadion, Vereinswesen) den man auch bei Rückschlägen verteidigt und weiterverfolgt. Nur passt dir der Plan nicht, du hättest gern einen anderen. Kann man das so zusammenfassen?

                  Dann sind wir aber in Glaubens”kriegen”, was der richtige Weg zur Erlösung ist, nicht in Fragen fehlender Führungslinie und mangelnder Planung.

                  Ja und nein

                  Nein der Verein, macht das,was Armin immer auch bei meinem Ansatz rausliest, ich so aber nie schreibe: er ist unflexibel und hält an dem Vereinskonstrukt einer Idee fest, ohne dann aber weiter damit zu planen. Die Idee an sich ist doch noch kein Plan. In meinen Augen auch keine Philosophie.

                  Sonst müssten die Verantwortlichen zu dem Ergebnis kommen,dass der Verein ohne Erschließung neuer Geldquellen und ohne gut zu vermarkende sportliche Idee oder ohne einem exklusiven Nürnberger Weg als klassischer Verein nicht überlebensfähig sein wird. Und diesen Weg beschreiben und erklären können.

                  Ja da war eine Idee (Tradition,gegen Kommerz,Mitgliederversammlung als höchstes Vereinsorgan). Man misst den Erfolg der Idee(als Verein bestehen) an der finanziellen Erfolgsbilanz ohne den sportlichen Erfolg in die Wertung einzubeziehen.

                  Wenn du es ganz eng siehst, hast du natürlich Recht. Auch da steckt eine Philosophie dahinter. Nach dieser Philosophie wäre unser Verein auch erfolgreich,wenn er in der 3.Liga ohne Schulden die Saison abschließen würde.

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                • Beate60: Ja da war eine Idee (Tradition,gegen Kommerz,Mitgliederversammlung als höchstes Vereinsorgan). Man misst den Erfolg der Idee(als Verein bestehen) an der finanziellen Erfolgsbilanz ohne den sportlichen Erfolg in die Wertung einzubeziehen.

                  Wenn du es ganz eng siehst, hast du natürlich Recht. Auch da steckt eine Philosophie dahinter. Nach dieser Philosophie wäre unser Verein auch erfolgreich,wenn er in der 3.Liga ohne Schulden die Saison abschließen würde.

                  Korrekt.

                  Nach „deiner“ Philosophie wäre es das aber auch, wenn wir in der 3. Liga weiter unserer Spielphilosophie folgen. Oder ist das falsch? Oder falscher als das andere?

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                • Alexander Endl – Clubfans United,

                  Ja das ist wohl die Krux.Ich bin mir auch nicht sicher welcher saure Apfel mir lieber wäre.
                  So wie RB den Jugendbereich im Osten plündert kommt ein Faktor noch oben drauf.Die Jugendspieler pfeifen auf Tradition, die wissen was Sie wollen und wählen nach dem was geboten wird.

                  Und Beate,wenn du schreibst:
                  Ich würde mir wünschen, daß unser Verein sich entscheidet, ein Markenkonzept zu entwickeln und den sportlichen Erfolg planvoll anzugehen und damit für potentielle Geldgeber attraktiver zu werden. Und als Ziel, dauerhafter verbleib in der 1. Liga ausgibt mit Tendenz zu Plätzen unter den ersten 10 Mannschaften in Deutschland.

                  Das Ziel dauerhafter Verbleib in der ersten Liga hatten wir und das hat auch niemand aufgegeben-hoffe ich…und zwischen Konsolidierung in der ersten Liga und Tendenz zu den ersten 10 Plätzen passt auch nicht viel dazwischen.

                  Es hat halt nicht geklappt! Das Markenkonzept Erstligisten und Traditionsverein ist allerdings jetzt auch nicht wahnsinnig originell.

                  Die Kampagne :ich bereue diese Liebe nicht-war für den Moment gut und hat sicherlich auch einiges an Anerkennung (eher für die Fans ) gebracht, aber für mich hat das trotzdem einen faden Beigeschmack- da schwingt mir immer zuviel von der Club is a Depp mit.
                  Würde alles Super laufen würde auch niemand (sich ). Fragen ob er eine Liebe bereut

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                • Christian-Berlin: Die Jugendspieler pfeifen auf Tradition, die wissen was Sie wollen und wählen nach dem was geboten wird.

                  Ich muss da auch einhaken, auch wenn es aus dem Kontext gerissen ist.

                  Was heißt schon „pfeifen auf Tradition“. Wisst ihr, wie die Traditionsmannschaften von heute mit den Kindern und Jugendlichen umgehen, bis sie mal vor dem Tor der Profi-Kader stehen? Da verlierst du auf dem Weg aber jede Romantik und auch verständlicherweise jede Emotionalität. Was da an „Talenten“ verbraten wird, erst angeworben, dann ausgemustert, fallen gelassen, abgestoßen. Bis du mal durch die Jugendjahre gekommen bist, hat Fußball nichts mehr mit dem zu tun, was du als Fan so kennst – allenfalls bleibt sogar noch die Schere, dass du im Kopf zwischen deinem Sport und deinem Fansein trennen kannst.

                  Aber ich kann vollstens verstehen, dass da keine Sentimentalitäten übrig bleiben. Bis zur C-Jugend, sagt ne Faustformel, wird jeder Spieler einer Mannschaft bei einer Kadermannschaft zweimal ersetzt. Und ob du dann beim FSV oder der Eintracht kickst, ist da auch relativ egal – eher ne Frage, wer dich unbedingt möchte.

                  Die Kinder von heute lernen ab ganz klein, dass „Mannschaftsgeist“ eher noch was für Dorfclubs ist, sobald einer kicken kann, hat er mit 14 oder 15 Jahren sicher schon 3-5 Vereine in der Vita. Du bist Einzelkämpfer in einem Teamsport, musst dich ständig behaupten gegen andere, wirst aussortiert, musst dich selbst weiterentwickeln.

                  Die Jugend, die da auf die Vereine zurollt, sind keine undankbaren Gören, die auf die Tradition „pfeifen“, sondern das Produkt ihrer eigenen Auswahlverfahren, die sicher das maximale an Leistung hervorbringen, aber sicher nicht das maximale an Gemeinsinn. Das sind top-ausgebildete Leute, die aber auch darauf gedrillt sind, sich durchzusetzen und für sich das Maximale herauszuholen. Eben das Produkt unserer Gesellschaft.

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            • Beate60,

              Nur muß man, nur weil man nun mal keine Glaskugel hat in der man die Zukunft sicher vorhersagen kann, deshalb jede längerfristige Planung von vornherein aufgeben? Heißt längerfristige Planung wirklich sich einzuschränken in seinen Handlungsmöglichkeiten?

              Ich denke “Nein”. Allerdings muß man dann eben keinen Plan festschreiben, der nicht veränderbar ist, sondern eine stetige Anpassung an die neuen Erkenntnisse und Entwicklungen als Teil des Plans erkennen.

              Das ist aber nun allerschönstes Managementsprech, der flexible Plan der langfristige Ziele und kurzfristiges Handeln unter einen Hut bringt. Diese Aussage wird auch Bader unterschreiben können und jeder andere Manger, nicht nur im Fußball auch, das ist dann so schwammig, dass es immer hinhaut.

              Für mich muss man sich schon entscheiden ob man eine langfristige Vereinsphilosophie hat, die auch das Spielsystem beinhaltet, oder ob man eher kurzfristig und flexibel nach der jeweiligen Lage entscheidet.

              Ich denke beide Strategien können erfolgreich sein und am Ende hängt es dann meist doch an den handelnden Personen und ein Quentchen Glück ist auch notwendig.

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              • Armin Busch: Für mich muss man sich schon entscheiden ob man eine langfristige Vereinsphilosophie hat, die auch das Spielsystem beinhaltet, oder ob man eher kurzfristig und flexibel nach der jeweiligen Lage entscheidet.

                Für mich schließt sich das nicht aus, man kann doch eine Basis Philosophie haben und trotzdem flexibel handeln, was man in dem Geschäft auch muß, deswegen muß man doch dann nicht alles in Frage stellen.

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              • Armin Busch:
                Beate60,

                Das ist aber nun allerschönstes Managementsprech, der flexible Plan der langfristige Ziele und kurzfristiges Handeln unter einen Hut bringt. Diese Aussage wird auch Bader unterschreiben können und jeder andere Manger, nicht nur im Fußball auch, das ist dann so schwammig, dass es immer hinhaut.

                Für mich muss man sich schon entscheiden ob man eine langfristige Vereinsphilosophie hat, die auch das Spielsystem beinhaltet, oder ob man eher kurzfristig und flexibel nach der jeweiligen Lage entscheidet.

                Ich denke beide Strategien können erfolgreich sein und am Ende hängt es dann meist doch an den handelnden Personen und ein Quentchen Glück ist auch notwendig.

                Nein, es geht ein sowohl als auch. Wenn man einen Plan hat, sich langfristig weiter zu entwickeln, schließt das weder aus,kurzfristig Rückschritte zu machen (manchmal sogar gewollt, weil die positive Entwicklung zu schnell und damit nicht nachhaltig genug war) noch kann das heißen, daß man sich für einen Weg entscheidet und den dann bis zum bitteren Ende weitergeht. Wenn man vorher nicht erkennen konnte, daß auf dem Weg ein unüberbrückbarer Abgrund wartet, kann man doch einen Umweg suchen und muß trotzdem das Ziel nicht verändern.
                Man braucht halt dann länger.
                Und wenn sich auf dem weg zum Ziel jemand eine neue Methode entwickelt hat, die es leichter macht, dorthin zu kommen oder die bisherigen Methoden sich als nicht hinreichend erweisen, dann muß man doch drauf reagieren können.

                Unser Verein hat das schon oft genug gemacht, sich neuen Entwicklungen zu lange zu verschließen und an alten bewährten Konzepten festhalten zu wollen. Irgendwann muß man doch lernen, daß vorausschauendes Denken, Flexibilität im Planen und Vorreiter einer Entwicklung sein erfolgsversprechender ist.
                Das ist aber nicht gleichbedeutend mit auf kurzfristige Entwicklungen reagieren und ständig alles über den Haufen schmeißen, wenn die Tagesergebnisse nicht stimmen. Weil man immer auch im Blick behalten muß, ob die kurzfristigen Veränderungen nicht mittel- oder langfristig mehr Schaden als Nutzen erwarten lassen.

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    • xxandl,

      Fürth hat das über Jahre hinweg sehr geschickt gemacht. Die wissen, dass es für sie nur gegen den Abstieg geht, die haben sich aber immer so aufgestellt, dass sie in der Bundesliga nicht komplett chancenlos waren, im Folgejahr aber für die zweite Liga gut aufgestellt waren und wieder um den Aufstieg mitgespielt haben.

      Sorry, aber hier von über Jahre perfekt gemacht zu sprechen, halte ich dann doch für sehr euphemistisch, Fürth war einmal in der ersten Liga und dort komplett chancenlos.

      Fürth würde ich nun nicht als Vorbild sehen wollen.

      Die Frage Aufsteigen oder nicht, die hier aufgeworfen wurde halte ich für komplett unsinnig. Was ist denn der Grund, dass man in der Bundesliga spielt, der maximale Erfolg, was dann nächste Saison ist, wird man sehen.

      Warum sollten wir keine Mannschaft haben, die in der ersten Liga mithalten kann, aber andere Vereine, die Aufsteigen schon? Klar ist die Kluft zwischen erster und zweiter Liga in den letzten Jahren größer geworden, um so wichtiger, dass wir so schnell wie möglich wieder in die erste Liga kommen.

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      • Armin Busch:
        xxandl,

        Sorry, aber hier von über Jahre perfekt gemacht zu sprechen, halte ich dann doch für sehr euphemistisch, Fürth war einmal in der ersten Liga und dort komplett chancenlos.

        Fürth würde ich nun nicht als Vorbild sehen wollen.

        Warum sollten wir keine Mannschaft haben, die in der ersten Liga mithalten kann, aber andere Vereine, die Aufsteigen schon?

        Wir haben aber – ligenunabhängig – doppelt so viel Budget wie die Fürther. Daher haben wir andere Möglichkeiten, am Prinzip ändert das aber nichts.

        Ich sehe außer RB Leipzig (oder Ingolstadt wenn Audi ernsthaft Geld investiert) keinen Verein in Liga zwei, der sich – dauerhaft – in Liga eins behaupten würde. Auch uns nicht, dafür fehlt im Moment die Substanz.

        Und dann sehe ich eben zwei Möglichkeiten: a) Ich versuche unbedingt in Liga 1 zu bleiben und plane Jahr für Jahr und stehe wenn es schief geht wieder vor einem Scherbenhaufen oder b) ich gehe perspektivisch vor und sage offen, dass wir in einer Position sind in der wir auch mit einem Abstieg rechnen müssen und richte den Verein so aus, dass man trotz Abstiegs einen Gutteil der Mannschaft halten kann und trotzdem eine Entwicklung stattfindet.

        Ich für meinen Teil würde lieber mein Glück mit den Gündogans, Diekmeiers, Schöpfs dieser Welt versuchen, als einen auf Cottbus zu machen und mich mit zehn 30-Jährigen Osteuropäern im Team an den Klassenerhalt zu klammern.

        Aber da landen wir jetzt schon wieder bei der Philosopie-Frage – und der Einschätzung, wo ein Verein wie der Club in Deutschland eigentlich steht, stehen sollte und in den nächsten Jahren realistischerweise stehen kann.

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    • xxandl: Die Frage Aufstieg oder nicht stellt sich doch gar nicht, da liegen über zehn Millionen Euro dazwischen, natürlich will man den Aufstieg. Selbst wenn es gleich wieder runter gehen sollte.

      Allerdings würde ich, in der Haut eines sportlich Verantwortlichen, im Aufstiegsfall auf namhafte Neuverpflichtungen verzichten und mich auf Spieler konzentrieren, die man notfalls auch wieder mit in Liga zwei nehmen könnte. Sprich: Lieber drei Schöpfs holen und hoffen, dass zumindest einer davon funktioniert, als sich den nächsten Hasebe anzulachen, der beim Abstieg weg ist und den nächsten Kaderumbruch erfordert.

      Fürth hat das über Jahre hinweg sehr geschickt gemacht. Die wissen, dass es für sie nur gegen den Abstieg geht, die haben sich aber immer so aufgestellt, dass sie in der Bundesliga nicht komplett chancenlos waren, im Folgejahr aber für die zweite Liga gut aufgestellt waren und wieder um den Aufstieg mitgespielt haben.

      Das ist aber doch gar nicht die Fürther Strategie, was du da beschreibst. Eher vielleicht die von Freiburg.

      Die Fürther Philosophie basiert doch gerade darauf, jedes Jahr die besten Spieler zu verkaufen, um Transfererlöse zu generieren, wodurch man praktisch jedes Jahr einen Umbruch zu verkraften hat. Das haben sie auch sehr oft sehr gut geschafft.

      Und Fürth hat in seiner Erstligasaison durchaus die üblichen Register gezogen, um einen Abstieg zu vermeiden, hat den Aufstiegstrainer gefeuert, in der Winterpause den teuersten Transfer der Vereinsgeschichte getätigt und etliche Leihspieler geholt. Und auch vor der Saison hat man mit Fall und Stieber die zu diesem Zeitpunkt teuersten Transfers der Vereinsgeschichte getätigt. Da hat man also durchaus sehr viel investiert, um eben nicht einfach nur mal „Hallo!“ in der ersten Liga zu sagen.

      Und nach dem Abstieg war der Umbruch mit insgesamt 23 (!) Abgängen, darunter ein Großteil der Leistungsträger bzw. wichtigsten Perspektivspielern wie Prib, Klaus, Geis, Schmidtgal, Nehrig, Sararer und Grün doch ein Komplettumbruch.

      Steht dem unsrigen eigentlich in nichts nach. Nur dass ihre Transfereinnahmen nicht einmal ein Drittel der unsrigen waren…

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  • Passend zum Thema Komminikation gibts morgen in einer Woche im Fußballtalk im Südpunkt das folgende Thema:

    Do., 05.03.2015, 19.30 Uhr. Eintritt frei

    südpunkt (Großer Saal), Pillenreutherstraße 147, 90459 Nürnberg

    »Von Hofberichterstattern und Nestbeschmutzern – wer gibt beim Club den Ton an?«

    Das Leben als Clubfan bleibt eine emotionale Achterbahnfahrt. Ob Abstiegskampf oder Pokalsensation, Aufbruchsstimmung oder Zweitliga-Tristesse, stets schlägt sich der Status des Vereins auch auf die fränkische Fanseele nieder. Doch wodurch genau wird die Gefühlslage eigentlich bestimmt?

    Unterschiedlichste Medien mischen mit, wenn es darum geht, die neuesten Infos zum Tagesgeschäft beim FCN anzubieten und einzuordnen. Schnell stellt sich die Frage, wer die Deutungshoheit über die Situation des Vereins hat. Greift die örtliche Presse die Befindlichkeiten der Club-Fans am besten auf? Oder ist vielmehr der Einfluss von Fanmedien entscheidend für die in der Anhängerschaft vorherrschende Stimmung? Was tut der Verein, um seine Sicht der Dinge darzustellen und die Fans zu informieren? Und geht es bei anderen Bundesligisten vielleicht noch ganz anders zur Sache?

    Zwischen Hofberichterstattung und Nestbeschmutzung präsentiert sich das mediale Umfeld eines Proficlubs in unzähligen Facetten. Grund genug der Frage nachzugehen, wer das Meinungsbild rund um den FCN eigentlich bestimmt. Oder kurz gesagt: „Wer gibt beim Club den Ton an?“

    Stellvertretend für Verein, Fans und Medien kommen auf dem Podium zu Wort:

    Katharina Wildermuth (Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 1. FC Nürnberg)

    Hans Böller (Leitung Sport, Nürnberger Nachrichten)

    Christian Mössner (Fanzine Ya Basta!)

    Sebastian Kayser (Bild-Zeitung, ehem. Nürnberg, Berlin) [angefragt]

    Moderation: Anja Bühling (Journalistin)

    http://www.fussball-kultur.org/veranstaltungen/termine-der-akademie/termine-der-akademie/news/von-hofberichterstattern-und-nestbeschmutzern-wer-gibt-beim-club-den-ton-an.html

    Könnte sehr interessant werden, es wäre sehr schön, wenn jemand, der sich das anhört, hier ein Resumee geben könnte!

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  • Es wird ja immer wieder von der Kluft gesprochen, wie Alexander im Podcast ausführt, die weiter aufgeht. In Bezug auf unsere eigene Situation, liegt es nicht wesentlich an Sportfive, daß wir an die wirklich potenten Investoren gar nicht selbst rankommen, weil wenn ein solcher potenter Geldgeber sich entschließt richtig Millionen ins Sportmarketing zu investieren, ihm doch Sportfive die ja erstmal ein Eigeninteresse haben, sagen würden, warum der FCN wir haben auch andere Mandanten wie Leverkusen oder Dortmund solche Kathegorien, wo sich insgesammr größere Volumen umsetzen ließe. Konflikt Eigeninteresse / mehrere Mandanten können wir jemals mit Sportfive einen richtig guten Sponsor finden? Ich glaube nicht, weil die logischerweise die großen zu den großen führen werden um prozentual selber mehr daran zu verdienen.

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    • juwe:
      Es wird ja immer wieder von der Kluft gesprochen, wie Alexander im Podcast ausführt, die weiter aufgeht. In Bezug auf unsere eigene Situation, liegt es nicht wesentlich an Sportfive, daß wir an die wirklich potenten Investoren gar nicht selbst rankommen, weil wenn ein solcher potenter Geldgeber sich entschließt richtig Millionen ins Sportmarketing zu investieren, ihm doch Sportfive die ja erstmal ein Eigeninteresse haben, sagen würden, warum der FCN wir haben auch andere Mandanten wie Leverkusen oder Dortmund solche Kathegorien, wo sich insgesammr größere Volumen umsetzen ließe. Konflikt Eigeninteresse / mehrere Mandanten können wir jemals mit Sportfive einen richtig guten Sponsor finden? Ich glaube nicht, weil die logischerweise die großen zu den großen führen werden um prozentual selber mehr daran zu verdienen.

      Denkbar, dass sowas mitspielt. Andererseits ist das Budget bspw. für den Hauptsponsor ja offenbar nur bedingt Ursache der Gesamtlage – sprich: 2-3 Mio mehr im Jahr machen das Kraut offenbar nicht fett…

      Die Frage ist doch (berechtigt): Warum kann man in Leverkusen bspw. mehr machen. Weil sie dort offenbar auch bereit sind mehr mit sich machen zu lassen. Das ist doch vielleicht der Punkt: Wie sehr öffnet man sich für die Interessen von Sponsoren? Ich stelle mir gerade schon wieder launige FCN-Fans vor, die mit Sponsoren-Klatschpappen vom Massengeflügelhalter oder Urwaldabholzer, Kernkraftbetreiber oder Minderjährigearbeitnehmeausbeuter begeistert das Team unterstützen.

      Die Frage ist nicht (allein) Sportfive… die Frage ist der FCN und sein Umfeld. Sind wir überhaupt bereit? Oder muss jemand anders für uns diese Entscheidungen fällen. Dann können wir wenigstens wieder motzen.

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  • Alexander Endl – Clubfans United: Denkbar, dass sowas mitspielt. Andererseits ist das Budget bspw. für den Hauptsponsor ja offenbar nur bedingt Ursache der Gesamtlage – sprich: 2-3 Mio mehr im Jahr machen das Kraut offenbar nicht fett…

    Die Frage ist doch (berechtigt): Warum kann man in Leverkusen bspw. mehr machen. Weil sie dort offenbar auch bereit sind mehr mit sich machen zu lassen. Das ist doch vielleicht der Punkt: Wie sehr öffnet man sich für die Interessen von Sponsoren? Ich stelle mir gerade schon wieder launige FCN-Fans vor, die mit Sponsoren-Klatschpappen vom Massengeflügelhalter oder Urwaldabholzer, Kernkraftbetreiber oder Minderjährigearbeitnehmeausbeuter begeistert das Team unterstützen.

    Die Frage ist nicht (allein) Sportfive… die Frage ist der FCN und sein Umfeld. Sind wir überhaupt bereit? Oder muss jemand anders für uns diese Entscheidungen fällen. Dann können wir wenigstens wieder motzen.

    Wir waren doch schon mal auf dem Weg dorthin, z.B. im Sponsoring: Easy-Credit-Stadion , wollen wir aber nicht! stattdessen Aktion: Max-Morlock-Stadion jetzt! Areva: doof! NKD: doof! Wolfmöbel: zu billig! Ich glaube der Anteil der Mitglieder bzw. der Anhänger ist nicht unerheblich an der Situation. alles auf S5 zu schieben ist hier zu einfach. Beate spricht immer vom Plan: hatten wir den nicht auch schon, gab es hier keine Erfolge bzw. Ziele? 6.10.10 und dann investierte man sogar in die Offensive, dass was von allen erwartet wurde. Was raus kam haben wir alle schon ausführlichst durch gekaut. Keinem reichte es mehr, wenn Bader von der grauen Maus sprach, oder das es zuerst immer gg den Abstieg geht. Das wollte keiner mehr hören. Evtl. sieht Bader die Situation seit Jahren realistischer!? Ich denke es gibt keine Alternative zur 1. Liga u die muss man irgendwie halten. Eine Philosophie daraus zu machen wie das am schönsten aussehen soll, kann sich auch ein Verein wie Mainz nicht leisten. sollte es die auch mal wieder erwischen wird es auch für die schwerer wieder zurück zu kommen.

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  • Der Satz des Podcasts für mich:
    „Ein Aufstieg ist kein Betriebsunfall.“
    Den sollten sich einige Leute ausdrucken und an die Wand hängen, am besten neben die Weiler- und Rückrundentabelle.

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  • Damit es beim Cruisen mit dem CU Bentley auch Fahrziele für den erkrankten Herrn Endl gibt, habe ich mir erlaubt, ihm einige Adressen für den Erhalt fränkischer Biere in seinem selbsterwählten, hessischem Exil zu zumailen. Krug, Meister oder gar Schinner aus der belschanov-Stadt ist auch in der Diaspora kaufbar und aufgewärmt und mit Preiselbeeren versetzt auch ohne ärztliches Rezept als Medikament sehr geniessbar und empfehlenswert.
    Prost und gute Besserung!

    P.S.: Hier wimmelts vor Franken. Das erleichtert die Projektsituation erheblich.

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  • Und um es klar zu sagen, weil man meine letzten Postings vielleicht als Verteidigungsreden pro Bader verstehen kann. Ich bin im Moment nicht überzeugt, dass Bader optimal für uns ist. Es gibt für mich durchaus gute Gründe, die für eine Ablösung Baders sprechen.

    Aber mir fehlen schlicht ausreichend Informationen dies zweifelsfrei beurteilen zu können. Und ich sehe aktuell auch keine überzeugende Alternative zu Bader.

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    • Armin Busch,

      Ich habe das nicht in bezug auf Bader geschrieben, sondern in der Ichform. Und es war Alexanders Post, mal allgemeiner drüber Nachzudenken geschuldet.

      Um es auch noch zurechtzurücken: diese Aussage bzgl. Selbstüberschäzung hab ich nicht als negative Wertung gemeint. Man könnte es auch gesunder Narzissmus nennen.
      Und natürlich ist es so, daßFührungspersönlichkeiten solche Eigenschaften brauchen und daß sie vermutlich deshalb eben andere Entscheidungen treffen als ich das tun würde.

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  • 29.000 Zuschauer ist natürlich eine jämmerliche Kulisse… da ist Drmic schon was anderes gewöhnt. Stellt Euch vor der Glubb würde CL gegen Athletico Madrid spielen….

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    • Woschdsubbn:
      29.000 Zuschauer ist natürlich eine jämmerliche Kulisse… da ist Drmic schon was anderes gewöhnt. Stellt Euch vor der Glubb würde CL gegen Athletico Madrid spielen….

      Waren bei uns 46 000 😉

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      • KUZ: Waren bei uns 46 000

        Das sollte man bei einem möglichen Stadionumbau durchaus berücksichtigen.

        So einen 30000 Zuschauer Schuhkarton hat man ja schon gegen Union voll. Und das nach einem 1:2 in Frankfurt samt Beerdigung aller Aufstiegsträume…

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  • Und der DFB hat weder mit der Vermarktung der ersten noch der zweiten Liga etwas zu tun. Aber man spinnt sich lieber eine Verschwörungstheorie zusammen als zu akzeptieren, dass es einfach nicht gelangt hat.

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  • OT: 1986 sah ich Dank der Schulplatzmiete Baal. Da haben sie auf Schrottautos rumgevö..lt. Verstanden habe ich es nicht, aber hej, ich war 16 und habe Busen gesehen 😄. Fiel mir gerade wieder ein, ich fand es toll 😉

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