Eine Frage des Stils? – Pinola im Pro/Contra

Javier Pinola geht nach zehn Jahren. Der Abgang und sein Ablauf erregen die Gemüter. Alexander und Florian argumentiern Pro und Contra der Vorgehensweise des Vereins.

Pro

„Klassisch verzockt.“ So könnte man die Gefühlswelt beschreiben, die man wohl haben müsste, wenn man an Pinolas Stelle stünde. Denn: Was Pinola eigentlich wollte, das war wohl jedem klar – was er aber definitiv nicht wollte, das ist nun Realität. „Pinola muss bleiben (de.vu)“ hieß eine Fankampagne einst, jetzt heißt es „Pinola muss gehen“, das ist ein Schock für viele, vor allem für Pinola selbst. Schuld daran ist er aber letztendlich selbst. Vielleicht war es eine Mischung aus fataler Fehleinschätzung der Situation, dem unerschütterlichen Glauben an die „Club-Familie“ und einer südländischen Bazar-Mentalität, bei der ein erstes Angebot stets nur der Auftakt einer Verhandlung ist, bei dem jeder seine Position am Anfang bewusst überreizt, um am Ende auf einer freundlichen Mitte zu landen. Fußball ist aber kein Bazar und auch keine Familie, es ist Geschäft und ein knallhartes dazu. ‚Ein FCN kann sich einen Pinola leisten‘, sagte Bader bei der letzten Vertragsverlängerung sinngemäß, da waren die sportlichen Leistungen längst schon nicht mehr über jedem Zweifel erhaben, doch der Verein gab sich der Romantik hin und wurde dafür erst kritisiert und dann bestraft, denn Pinola verdiente viel, leistete aber bis in die Hinrunde in den Monaten (fast Jahren) davor herzlich wenig. Dass der Verein Pinola nun überhaupt schon wieder einen neuen Vertrag anbot, kann da durchaus als erneutem Tribut an die Vereins-Romantik gewertet werden, legitimiert durch engagierte (wenn auch nicht überragende) Leistungen der Rückrunde. Dass Pinola dann die Zeichen der Zeit nicht erkannte und sofort zuschlug, um seine letzten aktiven Jahre im Kreis der (Fußball-)Familie FCN zu verbringen, ist dann nicht nur ein Verzocken, es war der letzte Tropfen, der das Fass wohl zum Überlaufen brachte und zur Trennung führte. Gute Gelegenheiten sollte man nutzen, solange sie sich einen bieten – Pinola hatte seine nicht erkannt.

Contra

„Zwei Wochen Bedenkzeit sind doch nicht so viel nach zehn Jahren.“ Javier Pinola bringt es gegenüber den Nürnberger Nachrichten selbst bestens auf den Punkt. Die Ära Pinola endet, weil er einen Vertragsentwurf zu spät angenommen hat? Einen Vertragsentwurf, der, so Pinola, sein Gehalt auf 36% seines Erstligagehalts gedrückt hätte. Einen Vertragsentwurf, den er dennoch angenommen hätte. Dies womöglich sogar in dem Bewusstsein, dass es für seinen Herzensverein finanziell keine großen Spielräume gibt. Jemanden, der derart viel für den Verein geleistet hat und für den Verein auch finanzielle Abstriche gemacht hat, vor die Tür zu setzen, weil er nicht schnell genug zugesagt hat, ist stillos und unwürdig.

Pro

Helden dulden keine Vergleiche, aber wenn man welche anstellen wollte in jüngerer Zeit, dann hätte man Pinola wohl an Marek Mintal verweisen müssen. Der blieb auch gefühlt viel zu lange im Kader, wurde vom Ergänzungsspieler zum Joker und am Ende fast zum Maskottchen. Da er das selbst nicht wahrhaben wollte, wechselte er nach Rostock, wo ihm die Erkenntnis dann selbst kam: Man muss die Zeichen der Zeit erkennen. – Im Leistungssport spielen Sentimentalitäten nur außerhalb des Platzes eine Rolle. Wenn der Torjäger nicht mehr trifft und der Außenverteidiger nur noch hinterherläuft, dann kann das nicht durch Leistungen der Vergangenheit kompensiert werden. Das Hier und Jetzt zwingt zum Handeln. Pinola wurde nicht aus dem Ehrenvorstand verdrängt, Pinola stellte in den Kaderplanungen des FCN ein Problem dar. Ein Problem, das gelöst werden musste und bei dem man ihm für einen kurzen Moment sogar nochmal das Heft des Handelns in die Hand gab. Pinola war zu langsam für das Spielkonzept Weilers, erst in der Innenverteidigung stabilisierte er sich. Doch nur weil er dort wieder ordentlich agierte, war das noch lange kein Grund ihn dort auch spielen zu lassen, denn andere, jüngere, talentiertere drängten auch auf diesen Platz neben Hovland, der selbst bereits die Rolle des erfahrenen Leitwolfs inne hatte. Zudem blieb Pinola im Zentrum mit seiner oft ungestümen Art ein Sicherheitsrisiko. Einen Spieler dann im Kader zu haben, der absehbar die Teamchemie in Gefahr bringt, da sein Einsatz von Außen gefordert, vom Trainer aber vielleicht gar nicht mehr gewünscht war, ist für jeden Verein ein ständiger Gefahrenherd, der nur durch anhaltenden Erfolg im Griff ist. Doch Erfolg ist genau das, was dem Club abhanden gekommen ist – und ob Pinola dann als möglich Lösung oder (Mit-)Ursache synonym steht, hätte heute keiner wirklich sagen können.

Contra

Selbstverständlich gibt es sportliche Argumente, die für eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses sprechen. Pinola spielt mit 32 Jahren auf einer Position, die Schnelligkeit und Tempo bedarf, Attribute, die jenseits der 30 schnell abhanden kommen. Auch hat er eine Hinrunde gespielt, die viele Fragezeichen hinterließ. Gerade der Blick auf die Neuzugänge lässt allerdings den Schluss zu, dass der Kader um einige robuste Kämpfer ergänzt werden soll, die für das physische Spiel in der Zweiten Liga geeignet sind. Eine Beschreibung, die auch auf Pinola perfekt passen würde. Wenn Trainer Weiler, Abteilungsleiter Wolf und Sportvorstand Bader dies anders sehen, der Meinung sind, dass Pinola nicht in diesen neu strukturierten Kader passt, dann ist dies ihr gutes Recht – selbst wenn man dieser Einschätzung nicht zustimmen muss. Der Anstand im allgemeinen – und erst recht gegenüber einem verdienten Spieler – gebietet aber dies offen auszusprechen. Man hätte so Pinola den Abschied geben können, der ihm gebührt. Der Verein scheint dies auch zu spüren. Anders sind Ankündigungen der Bennenung eines Blocks nach Pinola und eines Abschiedsspiels nicht zu erklären.

Pro

Manche Wahrheiten sind so unangenehm, dass auch deren offenes Aussprechen es nicht besser macht. Umso mehr freuen sich dann die Verantwortlichen, wenn die Betroffenen die Zeichen der Zeit erkennen und selbst die richtigen Schlüsse ziehen. Gerade im Fußball ist die Entscheidung, den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören zu finden, wohl mit die schwerste, die man in seiner Karriere zu treffen hat. Als Xavi wohl merkte, dass er dem Barca-Spiel nur noch hinterläuft und von Rakitic überholt wurde, plante er mit seinem Verein den gemeinsamen Abgang. Als Lohn blieb ihm ein unvergessenes „Abschiedsspiel“ im Berliner Olympiastadion – von den Fans verehrt, noch einmal all seine Erfahrung einbringend und am Ende als Ikone verabschiedet. Für Pinola lag dieser Abschied auch auf dem Silbertablett: Herzergreifende Choreo der Fans, gefeiert im letzten Liga-Spiel, noch einmal durch eine letzte Kraftanstrengung das Schlimmste sportlich verhindert. Sogar einen Vertrag boten sie ihm nochmal an, ehrenhalber, den er aber nie hätte annehmen dürfen und auch eigentlich nicht hätte annehmen können. Auch wenn es Spekulation ist: So sahen das wohl auch die Verantwortlichen und planten schon mal anders. Was dann passierte, war sicher so nicht gewollt. Pinola meinte das ernst, verkannte, dass die Zeichen längst auf Abschied standen, dass das Vertragsangebot nur eine Ehrenbezeugung sein sollte, worüber man inhaltlich nicht spricht, aber doch dann allen Seiten klar sein musste. Statt Handschlag auf Augenhöhe mit goldener Ehrennadel, Aufstellung eines Denkmals (aka Block-Name) und goldene Brücke in den Ruhestand oder Altenteil in USA oder Dubai, wählte Pinola erst den Griff nach einem Strohhalm, den man ihm dann auch noch irritiert wegzog, und im Folgenden das offene Wehklagen über (s)eine Situation, bei der am Ende Verein und auch er selbst nur Schaden nehmen werden. Die Moral von der Geschichte? Man verzichtet künftig auf „goldene Brücken“ und rasiert das Denkmal schonungslos, wenn man sportlich davon überzeugt ist? Das kann wohl keiner wirklich ernsthaft fordern. Vielleicht bleibt also nur die Erkenntnis, dass bei manchen Spielern der „Wink mit dem Zaunpfahl“ nicht genügt und man wenigstens im Innenverhältnis hätte Tacheles reden müssen – sonst kommt sowas eben bei raus. Oder man hat einen Spieler auf der Payroll, den man gar nicht mehr wollte – doch dafür war Pinola dann nicht gedankenschnell genug. Vielleicht straft Pinola alle Lügen und blüht an anderem Ort nochmal auf. Die wahrscheinlichere Variante ist aber, dass er das Mintal-Schicksal wählt und dann irgendwann zur Club-Familie in anderer Funktion zurückkehrt. Bis dahin sollte er aber nicht zu viel Porzellan zerschlagen.

Contra

Ein Abservieren durch die Hintertür eines extrem reduzierten Vertrags und auf den Außenstehenden willkürlich wirkende Fristen hinterlässt dagegen keinen guten Eindruck. Es wirkt tatsächlich als hätte der Verein nie damit gerechnet, dass Pinola dieses Angebot annehmen würde. Wenn man dieses Angebot nur ehrenhalber gemacht hat, dann hätte man es besser gar nicht gemacht. So verstört und verärgert man viele Fans, die sich wundern, warum der Verein es einmal mehr nicht geschafft hat, einen verdienten Spieler würdig zu verabschieden. Fußball ist ein Geschäft, das ist natürlich nicht zu leugnen, doch Pinola war stets einer, der diese Erkenntnis in den Hintergrund rücken ließ. Selbst im Abschied verliert er keine bösen Worte, obwohl man sie im nachsehen würde. Stattdessen sagt er nur: „Mein Herz tut weh“. Meines auch, Pino, meines auch. ¡Ya nos veremos!


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92 Gedanken zu „Eine Frage des Stils? – Pinola im Pro/Contra

    • Alexander Endl – Clubfans United:
      Es gibt wohl kaum was schwereres als einem Helden zu sagen, dass er seinen Platz für neue Helden freimachen muss, weil er sonst mehr schadet als nützt, wenn er bleibt.

      Im Kern richtig – nur: so schnell kommt kein Held mehr zum Club, schon dreimal nicht vom Format eines Pinolas.

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      • Teo: Im Kern richtig – nur: so schnell kommt kein Held mehr zum Club, schon dreimal nicht vom Format eines Pinolas.

        Er kam als Jungspund mit überragender Frisur, zur Clublegende wurde er auf dem Platz.

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  • Er hat den Vertrag innerhalb der verabredeten Frist angenommen und wurde abserviert.
    Wo kann da ein Zweifel bestehen, dass das eine riesige Sauerei ist?
    Das ist Wortbruch.

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    • chlodwig:
      Er hat den Vertrag innerhalb der verabredeten Frist angenommen und wurde abserviert.
      Wo kann da ein Zweifel bestehen, dass das eine riesige Sauerei ist?
      Das ist Wortbruch.

      Kann man eben so und so sehen, siehe oben.

      Im juristischen Sinne gibt es sogar einen § 118 BGB – Mangel der Ernstlichkeit (Scherzerklärung) – „Damit sind Willenserklärungen gemeint, die jemand abgibt, die daraus resultierenden Rechtsfolgen jedoch nicht möchte.“ Ist zwar etwas weit hergeholt und würde einer juristischen Überprüfung wohl nicht stand halten, aber wenn ich die Zahlen so höre, dass man mir einen Vertrag anbietet, der nach bereits erfolgter 40%iger Reduzierung eine nochmal um 40% niedrigeres Salär verheißt, dann würde ich an der Ernstlichkeit des Angebot ernsthaft zweifeln…

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      • Alexander Endl – Clubfans United: Kann man eben so und so sehen, siehe oben.

        Im juristischen Sinne gibt es sogar einen § 118 BGB – Mangel der Ernstlichkeit (Scherzerklärung) – „Damit sind Willenserklärungen gemeint, die jemand abgibt, die daraus resultierenden Rechtsfolgen jedoch nicht möchte.“ Ist zwar etwas weit hergeholt und würde einer juristischen Überprüfung wohl nicht stand halten, aber wenn ich die Zahlen so höre, dass man mir einen Vertrag anbietet, der nach bereits erfolgter 40%iger Reduzierung eine nochmal um 40% niedrigeres Salär verheißt, dann würde ich an der Ernstlichkeit des Angebot ernsthaft zweifeln…

        Nene. Das wurde offen anders kommuniziert. Auch von MB. Am Ende bleibt ein schäbiger Wortbruch.

        Und wenn man es 1000mal professionell, überfällig und richtig nennt, dass der beste Rückrundenkicker keinen Vertrag mehr bekommt – es war reine Pino- und Fan-Verarsche: Die Möhre hinhalten. Warten. Und dann trabt der Esel doch tatsächlich los… Da muss man sie schnell wegziehen…

        Diese zwei Dinge kriegen hier viele nicht getrennt:
        Sportliche Gesamtbewertung und Konsequenz
        und
        Vertragsangebot nach fristgerechter Annahme zurückziehen

        Und hier wird in der Breite von ganz vielen das zweite durch das erste legitimiert…
        Und das ist erschreckend…

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        • Teo: Vertragsangebot nach fristgerechter Annahme zurückziehen

          wird das schon als Tatsache akzeptiert? Ich habe da ernste Zweifel. Das ist auch nur eine Version einer leider undurchsichtigen Gemengelage….

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          • Optimist: Das ist auch nur eine Version einer leider undurchsichtigen Gemengelage….

            Und solche undurchsichtigen Gemengelagen anzurichten, darin ist die FCN Führung jedenfalls schon meisterlich

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            • juwe: Und solche undurchsichtigen Gemengelagen anzurichten, darin ist die FCN Führung jedenfalls schon meisterlich

              das hat wenig mit anrichten zu tun. Die Frage ist einfach, wem man bei kontroversen Äußerungen glauben WILL, denn unstrittig dürfte sein, dass jeder seine Wahrheit sieht. Welche ist also die objektive?

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          • Optimist: wird das schon als Tatsache akzeptiert? Ich habe da ernste Zweifel. Das ist auch nur eine Version einer leider undurchsichtigen Gemengelage….

            Mach mal halblang.
            Die beiden „Stellungnahmen“, sowohl auf FCN.de als auch das Pino-Interview erlauben, das man sie ergänzend liest ohne dass sie sich widersprechen.

            Nix Gemengelage.

            Man kann also beiden Seiten Glauben schenken.

            Was du da andeutest geht in die Richtung, dass ich dich fragen könnte:

            Wird Pino schon als Lügner diffamiert?

            Nicht deine Absicht, schon klar.
            Aber das suggerierst du mit deiner Replik…

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            • Teo,

              schon klar, ich sagte ja, jeder hat seine Wahrheit, seine Interpretation, die er für die richtige hält. Dass irgendwer bewusst die Unwahrheit erzählt, schließe ich aus.

              Mich nervt allerdings die inverse Don Corleone Version „wir machen ihm ein Angebot, dass er nicht annehmen kann“, denn das unterstellt eine fast schon hinterhältige Denkweise. Für mich undenkbar, dass man von Anfang an fest mit einer Absage rechnete. Wohl aber könnte man gedacht haben, dass man das Gehalt so weit reduziert, dass er notfalls auch kein vergoldeter Bankdrücker wäre, sondern ins Zweitliga-Gehaltsgefüge passt, entsprechend der erwarteten Durchschnittsperformance.

              Dass die Zeichen auf „Ungeduld“ stehen, war ja offensichtlich. Das sollte auch ihm nicht entgangen sein. Er hat wohl gedacht, dass er wie die letzten Verhandlungsrunden wieder 2 Monate Zeit bekommt, egal was gesprochen wird (ist ja nur Verhandlungstaktik…).

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  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein neuerlich um 40 Prozent reduziertes Angebot für Pinola immer noch mehr ist, als ihm jeder andere Zweitligist zahlen würde – und mehr als er wert ist.

    Nach dem Pokalsieg haben wir uns damals die Gehaltsstruktur völlig zerschossen, unsere Spitzenverdiener haben mehr als das doppelte dessen verdient, was die besten Leute in Freiburg (und anderen Vereinen dieser „Kategorie“) bekommen haben.

    Zudem war noch jede Vertragsverlängerung mit Pinola eine zähe Angelegenheit, zum Teil über Monate hinweg. Daher ist es völlig verständlich ihm jetzt eine enge Frist zu setzen.

    Wenn ich die bis zum letzten Tag ausreize, obwohl der Verein schon öffentlich bekannt gibt, sich anderwärtig umzusehen, darf ich mich anschließend nicht wundern, wenn sich die Verantwortlichen für einen Spieler entscheiden, der auch wirklich hier spielen will.

    Zumal ich Bader schon für so weit halte, dass er sich hier gemäß seines Angebotes verhalten hat und kein Rechtsbruch vorliegt. Pinolas Erzählungen sind schön, aber halt auch schön einseitig.

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    • xxandl: Zumal ich Bader schon für so weit halte, dass er sich hier gemäß seines Angebotes verhalten hat und kein Rechtsbruch vorliegt. Pinolas Erzählungen sind schön, aber halt auch schön einseitig.

      Ich will nicht den Bader Anwalt spielen, aber ich glaube dieser Version auch mehr. Es ändert dann faktisch nichts, aber ich glaube Bader ist ein so „korrekter“, dass er sich da nichts vorwerfen lassen würde. Würde da eher auf sowas wie „Freitag, 10:00 Uhr“ und dann kam Pinola um 12:00 mit dem „Ja“. Ist natürlich nur Spekulation, aber erscheint mir wahrscheinlicher. Bader hat sich für meinen Geschmack sogar eher viel zu oft „zu korrekt“ verhalten in manchen Belangen. Wenn ich da nur an Trainersuchen und die Sache mit der Loyalität denke, die uns schon manche Woche gekostet haben…

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  • Und wenn ein Leistungsträger wechselt,weil woanders mehr Geld oder sportlicher Ruhm zu holen ist,dann heißt es lapidar das seien die Mechanismen der Branche.Treue ,wo gibt es die denn noch-und meist ist das Machtverhältnis zu Gunsten des Spielers.
    Auch da bringt zu großes Wehklagen nicht viel.Andersherum muss das dann aber auch gelten.

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  • Nach den Erfahrungen würde ich als Spieler beim Club sofort verschwinden, wenn ich woanders auch nur ein minimal besseres Angebot bekomme!

    Hier liest man öfters Klagen, dass die Spieler nur noch kurz bei einem Verein sind, und dann sofort zum nächsten Verein weiter ziehen, wenn sie dort mehr verdienen.

    Pino war eine Ausnahme! Er war ein clubtreuer Spieler wie Mintal, die bessere Angebote von anderen Vereinen ausgeschlagen haben, um beim Club zu spielen !!!

    Nach dieser Aktion glaube ich nicht mehr daran, dass wir nochmal einen solchen Spieler bekommen, der mit dem Herzen für den Club spielt!

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    • Klaus:
      Nach den Erfahrungen würde ich als Spieler beim Club sofort verschwinden, wenn ich woanders auch nur ein minimal besseres Angebot bekomme!

      Hier liest man öfters Klagen, dass die Spieler nur noch kurz bei einem Verein sind, und dann sofort zum nächsten Verein weiter ziehen, wenn sie dort mehr verdienen.

      Pino war eine Ausnahme! Er war ein clubtreuer Spieler wie Mintal, die bessere Angebote von anderen Vereinen ausgeschlagen haben, um beim Club zu spielen !!!

      Nach dieser Aktion glaube ich nicht mehr daran, dass wir nochmal einen solchen Spieler bekommen, der mit dem Herzen für den Club spielt!

      Man hat beim Abstieg deutlich gesehen, dass die meisten Spieler nicht mehr mit den Gedanken beim Club waren, als es darum ging, in der 1.Liga zu bleiben. Da hat jeder schon fleißig Verträge bei anderen Vereinen ausgehandelt! Wenn wir 11 Spieler wie Pino gehabt hätten, wären wir nicht abgestiegen!
      So sieht es aus!

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      • Klaus: Wenn wir 11 Spieler wie Pino gehabt hätten, wären wir nicht abgestiegen!
        So sieht es aus!

        Dann hab ich damals aber einen anderen Pino am Platz gesehen… Pino war übrigens Platz 62 (von 80) aller benoteten Abwehr-Spieler beim kicker in der Saison 2013/2014 (Platz 80 war Hlousek) und ich erinnere mich noch ungern, wie man gerade auch in Fankreisen raunte, warum er überhaupt noch im Kader war.

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        • Alexander Endl – Clubfans United: Dann hab ich damals aber einen anderen Pino am Platz gesehen… Pino war übrigens Platz 62 (von 80) aller benoteten Abwehr-Spieler beim kicker in der Saison 2013/2014 (Platz 80 war Hlousek) und ich erinnere mich noch ungern, wie man gerade auch in Fankreisen raunte, warum er überhaupt noch im Kader war.

          Also von Kicker-Bewertungen halte ich gar nichts.
          Pino ist universal einsetzbar als Außen- oder Innenverteidiger und er war besser als die anderen Verteidiger beim Club. Er gab immer alles, hat um jeden Ball gekämpft. Für Platte war nur wichtig, wie seine Frisur sitzt und wie hoch sein neuer Vertrag bei Berlin dotiert ist. Ich würde Pino jedem Söldner vorziehen.

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          • Klaus: Also von Kicker-Bewertungen halte ich gar nichts.
            Pino ist universal einsetzbar als Außen- oder Innenverteidiger und er war besser als die anderen Verteidiger beim Club. Er gab immer alles, hat um jeden Ball gekämpft. Für Platte war nur wichtig, wie seine Frisur sitzt und wie hoch sein neuer Vertrag bei Berlin dotiert ist. Ich würde Pino jedem Söldner vorziehen.

            Jetzt beginnt die Verklärung aber schon früh…

            Pino hat ne solide Rückrunde gespielt, sein Engagement und Identifikation war immer untadelig. Aber sorry, sportlich müssen wir hoffentlich nicht diskutieren, dass Pinola nur in Vertragsverlängerungsform in den letzten 24 Monaten eine echte Verstärkung war. Ich mag den Jungen wirklich, ist ein toller Typ, aber sportlich werden wir ihn nicht vermissen. Er war eine Granate, als er jünger (und schneller) war, aber Einsatz kompensiert das nicht, sondern macht es nur noch riskanter.

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  • Es gab Tendenzen. 😀

    Wir hoffen, dass das Format gefällt, es ist uns über die Saison immer wieder vorgeschwebt und jetzt hat es sich angeboten, es zu testen.

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    • Florian Zenger:
      Es gab Tendenzen. 😀

      Wir hoffen, dass das Format gefällt, es ist uns über die Saison immer wieder vorgeschwebt und jetzt hat es sich angeboten, es zu testen.

      Das kann ich mir lebhaft vorstellen.
      Das einzige, was dem Format fehlt ist der dazu platzierte Abstimmungsbarometer, wer ist für PRO, wer für CONTRA?

      Weitermachen, unbedingt!

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      • Teo: Das kann ich mir lebhaft vorstellen.
        Das einzige, was dem Format fehlt ist der dazu platzierte Abstimmungsbarometer, wer ist für PRO, wer für CONTRA?

        Weitermachen, unbedingt!

        Ein Abstimmungsbarometer ist eine klasse Idee! Herr Helmer, übernehmen Sie.

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    • Super Idee. Die Pro-Punkte lesen sich sehr plausibel und gar nicht mal so sehr um die Ecke gedacht.

      Die Nachricht steckt mir jedoch immer noch in den Knochen und kann noch gar nicht richtig das Choas ordnen. Euer Beitrag hat Kopf, Herz und Bauch jedoch eine Richtung vorgegeben. Danke.

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    • Alexander Endl – Clubfans United:
      Ne Abstimmung kriegen wir hin. Jetzt voten!

      Fangen wir mal an. Muß Bader weg? 0900 – 19682007 + Endziffer
      1 ja
      2 weg mid dem Gaschber
      3 der glubb is mir zu blöd, schau mer edz die Bayern in der Dschäbienslieg an

      RUF MICH AN!

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  • das pinola bei jeder vertragsverhandlung gepokert hat ist ja bekannt und ja auch sein gutes recht.Dass seine beste zeit als fussballer hinter ihm liegt lässt sich auch nicht verleugnen.Da kann man sich dann auch schon mal bei den verhandlungen verzocken.Dass er jetzt aber den schwarzen peter komplett den clubverantwortlichen zuschiebt und sich bei den medien ausweint finde ich allerdings einer clublegende und fanliebling unwürdig

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    • auswärtssieger: das pinola bei jeder vertragsverhandlung gepokert hat ist ja bekannt und ja auch sein gutes recht.Dass seine beste zeit als fussballer hinter ihm liegt lässt sich auch nicht verleugnen

      Das gilt auch für seine Frisuren, was im Profifußball heutzutage ja durchaus ein Kriterium ist.

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    • auswärtssieger,

      Es lässt sich eben leichter die Schuld bei anderen suchen, als sich einzugestehen, dass man sich beim Pokern und Bluffen ganz einfach verzockt hat.

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  • Mir geht in eurer Diskussion (die ich natürlich interessiert verfolge) ein wesentlicher Punkt unter:
    „BILD: Wie geht es jetzt weiter?

    Pinola: „Keine Ahnung. Ich habe ein Drittel meines Lebens hier in Nürnberg verbracht. Die Stadt ist ein Teil von mir. Ich habe ja alle Anfragen abgelehnt, weil ich unbedingt hier bleiben wollte.“

    Genau deshalb glaube ich Pinolas Version. Denn so würde er nicht handeln, wenn es da irgendeine Unklarheit gegeben hätte und er vermuten müßte, daß der Verein auch noch am Überlegen ist.

    So wie ich das verstehe, hat Pinola zugesagt und allen anderen Interessenten abgesagt. Weil er davon ausging, daß mit seiner Zusage am Freitag auch alles klar ist. Und am Dienstag erfährt er, daß er sich da geirrt hat. Ich vermute, da hat er auch keine Chance mehr 4 Tage später in diesen anderen Vereinen anzurufen und zu sagen:“ nehmt mich doch bitte jetzt doch. Der Club mag mich nicht mehr.“

    Im übrigen finde ich auch nachvollziehbar, daß man mit seiner Zusage zögert, wenn man nicht weiß, ob der Verein wirklich die Lizenz bekommt und anderswo finanziell attraktive Angebote hat. Denn die erledigen sich eben, wenn offiziell wird, daß man sich für den Club entschieden hat.

    Und für so anspruchsvoll halte ich Pinola schon trotz aller Liebe zum Club, daß er nicht auch noch in die 3. Liga mitgehen wollte, sondern dann eben anderswo noch einmal in einer guten Mannschaft sein Glück versuchen wollte.

    Daß jetzt allen Ernstes Weiler zugeschrieben wird, daß er Mintal als Stürmertrainer haben will, zeigt im übrigen, wie in diesem Verein alle instrumentalisiert werden.
    Diese Idee mit Mintal wurde vom Verein bereits kommuniziert als er sich als Cotrainer aus der Profimannschaft zurückzog, um für seinen Trainerschein mehr Zeit zu haben. Zu dem Zeitpunkt war Weiler noch kein Trainer.

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  • Pro oder Contra? Wieso ODER? UND! Irgendwie haben bei Lager recht.

    Bader hat den Aufstieg in der kommenden Saison nicht zum Saisonziel erklärt (ihn natürlich auch nicht untersagt). Wenn somit der mittelfristige Aufbau einer Mannschaft angegangen werden soll, ist der Verzicht auf einen 32jährigen mit Schnelligkeitsdefiziten sportlich absolut nachvollziehbar!

    Pino mit einem reduzierten Vertragsangebot zu locken, von dem man evtl. hoffte, dass er es nie annehmen würde, ist stillos (auch ein wenig feige). Und als er es dann überraschend annahm, dieses wieder zurück zu ziehen, empfinde ich als regelrecht fies.

    Bei aller Hochprofessionalität im Berufsfussball, wir sprechen immer noch über den Umgang mit Menschen mit Gefühlen und nicht über Fussballmaschinen. Morgens geht Pino aus dem Haus um den Vertrag zu unterschreiben, die Familie bester Laune weil sie nicht umziehen müssen, die Kinder ihre Freunde nicht verlieren. 4 Stunden später kehrt Pino heim und alles ist anders. Die Stimmung im Hause Pinola kann man sich vorstellen.

    MB, war das nötig? Wenn Zweifel an Pino bestanden haben, dann muss man sich trennen, sauber, klar und im Guten. Dann hätte man Pino nach 10 Jahren FCN den verdienten Abschied im letzten Spiel bereiten und ihn offiziell verabschieden können! Ein Abgang durch das große Stadiontor statt den Lieferantenausgang. Doch so, mit diesem bitteren Beigeschmack? Und dem halbseidenen Zuckerl, dass er irgendwann nach Ende seiner Karriere (vorher dürfte er als Profi keine Zeit haben) ein Abschiedsspiel erhält? Ach komm, das ist wieder einmal ganz schwach! Da halte ich es mit Weiler, lieber die Wahrheit aussprechen, auch wenn diese unangenehm ist.

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  • Ja, ich kann man nicht entscheiden.

    Natürlich rückten die sportlichen Mankos von Pinola immer mehr in den Vordergrund.
    Nun haben wir wieder keinen mehr, der einen Einwurf machen will. Der argentinische Derwisch rannte ja immer sofort überaus motiviert hin und griff sich jeden Einwurfball auf seiner Spielseite.

    DAS SCHLIMMSTE finde ich allerdings:
    Die letzte Identifikationsfigur verlässt nun das Spielfeld und eine Neue ist bei weitem noch nicht in Sicht!
    Wen soll man da denn nun auf dem Platz anfeuern?
    Wir brauchen wenigstens einen neuen Helden in der Mannschaft.
    Unvergessen, die Pi-no-la Rufe, wenn man den Eindruck hatte, die Mannschaft kämpft nicht mit letzten Einsatz… er war einfach unser immer 100% Einsatzidol.

    Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: Einerseits hat Pino vielleicht etwas zuviel spanische Lebenseinstellung bei den Verhandlungen gezeigt. Andererseits ist es erneut saudumm für unsere Verantwortlichen, die Trennung in dieser Weise und sicher nicht ohne Makel durchführen zu können.

    Die ganz wenigen, verdienten Spieler erhalten beim Glubb der letzten Jahre meistens eher einen komischen, unverdienten Abschied. Ich sage nur Galasek.

    So etwas hätte man sicher diplomatischer Regeln können.

    Großes Lob an CU jedenfalls für dieses „Streitgespräch“! Tausend Dank dafür.

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    • Woschdsubbn:
      DAS SCHLIMMSTE finde ich allerdings:

      Die letzte Identifikationsfigur verlässt nun das Spielfeld und eine Neue ist bei weitem noch nicht in Sicht!
      Wen soll man da denn nun auf dem Platz anfeuern?
      Wir brauchen wenigstens einen neuen Helden in der Mannschaft.

      Unvergessen, die Pi-no-la Rufe, wenn man den Eindruck hatte, die Mannschaft kämpft nicht mit letzten Einsatz… er war einfach unser immer 100% Einsatzidol.

      Auch in der Hinsicht muss man leider sagen, dass doch bald keiner mehr nach Pinola krähen wird.

      Am Ende steht und fällt doch eh alles mit dem sportlichen Erfolg, läufts gut, ist eh alles in Butter, und den Spielern, die gerade richtig gut sind, wird eh immer zugejubelt. Egal ob sie 10 Jahre oder 10 Wochen im Verein sind.

      Läuft es aber schlecht, oder zumindest nicht sonderlich gut, bringen dir auch die Identifikationsfiguren nichts. Sie können dann teilweise sogar auch für Kontroversen sorgen, wenn ich nur an die ganzen Diskussionen um die Nibelungentreue zu Baders Lieblingen denke, gerade Pino stand hier oft zur Debatte, viele wollten ihn schon längst weghaben, weil er dem ach so begabten Plattenhard im Weg stünde. Vor zwei Jahren (oder waren es drei?) musste sich Bader geradezu dafür rechtfertigen, dass er mit Pino verlängert hat. Da fanden viele, dass er der Weiterentwicklung im Weg stünde.

      Und jetzt soll es auf einmal ohne ihn nicht mehr gehen?

      Es ist ja eine nette Geschichte, der Pokalheld, der immer vollen Einsatz bringt usw.

      Am Ende ist er aber halt doch nur ein Spieler.
      Und Kämpfernaturen, die auch andere mitreißen können, haben wir auch so noch im Kader.

      Burgstaller z.B. Haut sich mehr rein, als wirklich sinnvoll ist, kassiert zumindest zuviele gelbe Karten. Und dann schießt der auch noch viele Tore!
      Meinst du nicht, dass der ein großes Helden-Potenzial hat? Oder wenn ein Sylvestr seine Torgefährlichkeit wieder entdeckt und 20 Buden macht? Oder sich Schöpf mal wieder durch die gegnerische Abwehr schwanzt wie gegen Lautern?

      Wie gesagt, kommt alles drauf an, wie es sportlich läuft. Läuft die Saison wieder bescheiden, werden sicher viele Pino nachweinen und rummaulen, dass es mit ihm doch bestimmt besser wäre.
      Spielen wir um den Aufstieg, interessiert Pino keine Sau… Mag herzlos klingen, ist aber so.

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      • Scramjet: Auch in der Hinsicht muss man leider sagen, dass doch bald keiner mehr nach Pinola krähen wird.

        Am Ende steht und fällt doch eh alles mit dem sportlichen Erfolg, läufts gut, ist eh alles in Butter, und den Spielern, die gerade richtig gut sind, wird eh immer zugejubelt. Egal ob sie 10 Jahre oder 10 Wochen im Verein sind.

        Läuft es aber schlecht, oder zumindest nicht sonderlich gut, bringen dir auch die Identifikationsfiguren nichts. Sie können dann teilweise sogar auch für Kontroversen sorgen, wenn ich nur an die ganzen Diskussionen um die Nibelungentreue zu Baders Lieblingen denke, gerade Pino stand hier oft zur Debatte, viele wollten ihn schon längst weghaben, weil er dem ach so begabten Plattenhard im Weg stünde. Vor zwei Jahren (oder waren es drei?) musste sich Bader geradezu dafür rechtfertigen, dass er mit Pino verlängert hat. Da fanden viele, dass er der Weiterentwicklung im Weg stünde.

        Und jetzt soll es auf einmal ohne ihn nicht mehr gehen?

        Es ist ja eine nette Geschichte, der Pokalheld, der immer vollen Einsatz bringt usw.

        Am Ende ist er aber halt doch nur ein Spieler.
        Und Kämpfernaturen, die auch andere mitreißen können, haben wir auch so noch im Kader.

        Burgstaller z.B. Haut sich mehr rein, als wirklich sinnvoll ist, kassiert zumindest zuviele gelbe Karten. Und dann schießt der auch noch viele Tore!
        Meinst du nicht, dass der ein großes Helden-Potenzial hat? Oder wenn ein Sylvestr seine Torgefährlichkeit wieder entdeckt und 20 Buden macht? Oder sich Schöpf mal wieder durch die gegnerische Abwehr schwanzt wie gegen Lautern?

        Wie gesagt, kommt alles drauf an, wie es sportlich läuft. Läuft die Saison wieder bescheiden, werden sicher viele Pino nachweinen und rummaulen, dass es mit ihm doch bestimmt besser wäre.
        Spielen wir um den Aufstieg, interessiert Pino keine Sau… Mag herzlos klingen, ist aber so.

        Gebe Dir völlig recht! Wenn wir aufsteigen sollten, werden die Fans sogar mit Bader wieder Frieden schließen.

        Aber es geht eigentlich doch gar nicht um Pinos Abschied an sich, sondern um das Wie!

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  • Unabhängig von Pro und Contra Pinola (ich tendiere da eher zu einem Contra also Trennung)aber mich überzeugt die Nachfolgelösung Sepsi aus der rumänischen Liga mit auch schon auf die 30 Jahre zugehend nicht wirklich. Seit seinem Abgang 2011 bei Benfica wurde er 5 mal in der rumänischen Liga zwischen den Vereinen hin und wieder her transferiert.
    Vielleicht erhofft man sich mal wieder einen vor allem günstigen Pinola Ersatz, also es deutet schon einiges darauf hin.
    Das sind halt Werdegänge, wie man sie von Marco Antonio oder Candeias auch kannte aus einer fremden Liga eher schwachen Liga kommend. Also überzeugend finde ich die Lösung nicht.

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  • Bei allem Respekt vor dem Spieler und Menschen Pinola:

    Ich halte seine Version für unglaubwürdig. Hätte seitens des Vereins ein bindendes Angebot vorgelegen und hätte es Pino fristgerecht angenommen, dann wäre der Vertrag zustande gekommen. Das weiß auch Pinos Berater, der sicherlich mit Rechtsanwälten zusammenarbeitet. Ich bin wahrlich kein Befürworter von MB, aber ihm hier „Wortbruch“ zu unterstellen, halte ich für abwegig. Sollte ich falsch liegen, sehen sich der Club und Pino vor dem Arbeitsgericht wieder (Meyer läßt grüßen).

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  • Was ist denn eigentlich das Ziel für die kommende Saison, die 2.Liga zu festigen, sind das die neuen Ziele?….Für mich sieht das ganze Konstrukt trotz deutlichem Verfehlen des Saisonzieles nach einem „Weiter so“ aus. Mit Kutschke, 3 Regionalligaspielern, einem Wandervogel aus der rumänischen Liga..usw.

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    • juwe:
      Was ist denn eigentlich das Ziel für die kommende Saison, die 2.Liga zu festigen, sind das die neuen Ziele?….Für mich sieht das ganze Konstrukt trotz deutlichem Verfehlen des Saisonzieles nach einem „Weiter so“ aus. Mit Kutschke, 3 Regionalligaspielern, einem Wandervogel aus der rumänischen Liga..usw.

      Bader gab einem Journalisten auf die Frage ob das Saisonziel nur Aufstieg heissen könne, sinngemäß folgende Antwort:
      Wir sollten aufhören von Aufstieg zu reden und erst einmal die Entwicklung der Mannschaft abwarten. Aber klar ist, dass der FCN im Hinterkopf irgendwo immer das Ziel 1. Liga haben muss. Wenn nicht dieses Jahr, dann eben im nächsten.

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      • block4: Wir sollten aufhören von Aufstieg zu reden
        … Aber klar ist, dass der FCN im Hinterkopf irgendwo immer das Ziel 1. Liga haben muss

        Was eine sorry ..Schwachsinns Aussage (von Bader) in sich ist, wenn man es als Ziel immer im Hinterkopf haben möchte, na dann muß man das auch versuchen, ansonsten braucht man davon auch nicht zu schwafeln. Typische Gummi Rückrat Aussage, alles wie bekannt..

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        • juwe: Was eine sorry ..Schwachsinns Aussage (von Bader) in sich ist, wenn man es als Ziel immer im Hinterkopf haben möchte, na dann muß man das auch versuchen, ansonsten braucht man davon auch nicht zu schwafeln. Typische Gummi Rückrat Aussage, alles wie bekannt..

          Sehe ich ähnlich.

          Aber das finde ich allgemein auch immer lächerlich, wenn Verantwortliche/Trainer/Spieler bei den Zielen so tief stapeln, nur um sich später ja nichts vorwerfen lassen zu müssen…

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      • block4: Bader gab einem Journalisten auf die Frage ob das Saisonziel nur Aufstieg heissen könne, sinngemäß folgende Antwort:
        Wir sollten aufhören von Aufstieg zu reden und erst einmal die Entwicklung der Mannschaft abwarten. Aber klar ist, dass der FCN im Hinterkopf irgendwo immer das Ziel 1. Liga haben muss. Wenn nicht dieses Jahr, dann eben im nächsten.

        Na das sagt doch schon alles. Mehr muss man dazu nicht sagen.

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  • Die einzig akzeptable Bader-Aussage wäre „nicht nur will ich in die erste Liga – ich garantiere sogar, dass wir aufsteigen“. Aber das kann er schlecht sagen, nachdem er einen Rumänen, der eh nix kann, verpflichtet hat. Kein Wunder, dass er sich so windet.

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  • Vielleicht ist er ja prinzipiell kein schlechter, aber ich verstehe auch bzgl Anforderungsprofil die Personalie Kutschke nicht, man hat gesehen letzte Saison, daß wir ein sehr großes Problem haben selbst bei Feldüberlegenheit Tore zu erzielen (leider sehr oft) und dann holen wir einen Stürmer, der für seine gute Defensivarbeit bekannt ist, das Knipsen aber nie so sein Ding war – Pekhart reloaded?

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    • juwe: Vielleicht ist er ja prinzipiell kein schlechter, aber ich verstehe auch bzgl Anforderungsprofil die Personalie Kutschke nicht, man hat gesehen letzte Saison, daß wir ein sehr großes Problem haben selbst bei Feldüberlegenheit Tore zu erzielen (leider sehr oft) und dann holen wir einen Stürmer, der für seine gute Defensivarbeit bekannt ist, das Knipsen aber nie so sein Ding war?

      Gerade in der Hinsicht kann ich die Verpflichtung gut verstehen, aber nur, wenn man dann auch das System entsprechend umstellt (auf ein 4-4-2).

      Das Problem war ja oft, dass die Gegner tief standen, wenig Raum vorhanden war, gerade Sylvestr so nicht gut angespielt werden konnte.

      Ein zweiter Stürmer, gerade einer der Marke Kutschke, sollte hier mehr Räume schaffen können, indem er gegnerische Verteidiger bindet.

      Und gerade seine Defensivstärke sollte helfen, dass man eben auch weniger darauf angewiesen ist, seine Angriffe über einen Spielaufbau gegen eine tiefstehende Mannschaft einzuleiten, sondern öfters mal auch den Ball in der gegnerischen Hälfte zu erorbern und schnell zu kontern.

      Aber wie gesagt, sinnvoll erachte ich es nur, wenn man dann auch mit Doppelspitze spielt.

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      • Scramjet: Aber wie gesagt, sinnvoll erachte ich es nur, wenn man dann auch mit Doppelspitze spielt.

        Ich kann es nicht ganz teilen, wie ein Stürmer von dem auch Hecking sagt, guter Charakter aber technische nicht gerade der Filigrantechniker, wie der helfen soll gegen eine tiefstehende gut gestaffelte Abwehr Räume aufzutun, die Lösung á la Koller er ist groß, also hoch und weit, kanns doch nicht sein, die Räume für Sylvestre schafft.

        Dass es so ganz selten funktioniert, haben wir doch schon so oft gesehen.

        Um tief stehende Mannschaften zu knacken,stelle ich mir einen dribbelstarken Stürmer vor, der solche Abwehrverbände aufreißen kann, daß der nächste Verteidiger aushelfen muß und so Räume entstehen in die andere wie zb. Sylvestre stoßen können.

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        • juwe: Ich kann es nicht ganz teilen, wie ein Stürmer von dem auch Hecking sagt, guter Charakter aber technische nicht gerade der Filigrantechniker, wie der helfen soll gegen eine tiefstehende gut gestaffelte Abwehr Räume aufzutun, die Lösung á la Koller er ist groß, also hoch und weit, kanns doch nicht sein, die Räume für Sylvestre schafft.

          Kutschke schafft abprallende/abgelegte Bälle, die Sylvestr bzw. die OM-Spieler verwerten, so ist´s evtl.gedacht. Oder er schafft Weiler eben eine weitere Alternative bezüglich des Spielsystems. Und wie Weiler zu glauben scheint, eine qualitativ höhere als Mlapa, sonst hätte er ihn nicht geholt.

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  • Die Idee hinter Kutschke ist, dass er Lücken reißen soll, die der restlichen Offensive helfen zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. Das Problem letztes Jahr war ja schon auch, dass wir zwar überlegen waren, aber so richtig eindeutige Chancen recht wenige. Das soll Kutschke ändern, weil man hofft, dass Burgstaller, Blum, Sylvestr durch ihn und sein Binden von Abwehrspielern, durch sein Ermüden des Gegners mehr Gelegenheiten bekommen. Ob das funktioniert, frag ich mich auf, es ist aber zumindest planvolles Handeln.

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    • Florian Zenger: Die Idee hinter Kutschke ist, dass er Lücken reißen soll, die der restlichen Offensive helfen zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. Das Problem letztes Jahr war ja schon auch, dass wir zwar überlegen waren, aber so richtig eindeutige Chancen recht wenige.

      Das geht meines Erachtens so nicht, das haben wir doch nun schon wie oft gesehen? (hoch und weit auf irgendeinen großen), siehe Pekhart, Koller usw., zum aufreißen einer massiven Abwehr braucht man andere Spielertypen, flink und beweglich, die das auch eng mit dem Ball auf dem Boden können.

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      • juwe,

        Wer sagt denn, dass „hoch und weit“ die alleinige Devise für die kommende Saison sein soll?

        Wir haben ja auch Gislason verpflichtet, zudem mit Sepsi einen den Berichten nach sehr schnellen LV. Und auch sonst einige schnelle Spieler im Kader, v.a. Blum und Burgstaller, aber auch Schöpf ist nicht der langsamste.

        Aber gerade diese Spieler haben es eben nicht geschafft, die gegnerischen Abwehrreihen auseinanderzureißen, um die nötigen Räume zu schaffen. Da gibt es halt auch einen Unterschied zwischen erster und zweiter Liga, in der es nochmal um einiges körperbetonter zur Sache geht und sich die Spieler mehr im direkten Duell durchsetzen müssen. Da kann ein Stoßstürmer vom Typ Brecher durchaus sinnvoll sein. Es gibt v.a. auch weitere Optionen, man wird viel flexibler, wenn man noch einen zusätzlichen Stürmertyp im Kader hat. Und es muss ja nicht gesagt sein, dass man immer nur ihn mit hohen langen Bällen suchen muss.

        Dazu auch aus dem heutigen kicker:

        Kutschke: Ein Mann für die „Drecksarbeit“

        Eine zentrale Rolle ist für Stefan Kutschke vorgesehen. Ein wuchtiger Stoßstürmer stand ganz oben auf der Club-Agenda – ein Profil, das auf den 26-Jährigen passt: „Die 2. Liga ist extrem athletisch und körperbetont, das kommt meinem Spielstiel und meiner Größe entgegen“, findet Kutschke. „Nürnberg hat einen Stürmer mit diesen Eigenschaften gesucht. Ich bin auf dem Platz oft für andere da, derjenige, der die Drecksarbeit macht.“ Ein typischer Knipser ist der 1,94-Meter-Mann hingegen nicht, zuletzt schoss er in zwei Jahren für Wolfsburg und Paderborn nur zwei Tore in 27 Spielen.

        Ob Kutschke eine gute Wahl für diese Rolle ist, bleibt abzuwarten – mein Topkandidat wäre er nicht gewesen.
        Der Idee, die dahintersteckt, stimme ich aber voll und ganz zu. Ich denke, dass v.a. Sylvestr enorm profitieren kann, wenn er als hängende Spitze hinter einem Stoßstürmer auflaufen kann, und auch sonst Spieler wie Blum, Burgstaller oder Schöpf noch mehr Zug zum Tor entwickeln können.

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        • Scramjet:
          juwe,

          Wer sagt denn, dass „hoch und weit“ die alleinige Devise für die kommende Saison sein soll?

          Wir haben ja auch Gislason verpflichtet, zudem mit Sepsi einen den Berichten nach sehr schnellen LV. Und auch sonst einige schnelle Spieler im Kader, v.a. Blum und Burgstaller, aber auch Schöpf ist nicht der langsamste.

          Aber gerade diese Spieler haben es eben nicht geschafft, die gegnerischen Abwehrreihen auseinanderzureißen, um die nötigen Räume zu schaffen. Da gibt es halt auch einen Unterschied zwischen erster und zweiter Liga, in der es nochmal um einiges körperbetonter zur Sache geht und sich die Spieler mehr im direkten Duell durchsetzen müssen. Da kann ein Stoßstürmer vom Typ Brecher durchaus sinnvoll sein. Es gibt v.a. auch weitere Optionen, man wird viel flexibler, wenn man noch einen zusätzlichen Stürmertyp im Kader hat. Und es muss ja nicht gesagt sein, dass man immer nur ihn mit hohen langen Bällen suchen muss.

          Dazu auch aus dem heutigen kicker:

          Ob Kutschke eine gute Wahl für diese Rolle ist, bleibt abzuwarten – mein Topkandidat wäre er nicht gewesen.
          Der Idee, die dahintersteckt, stimme ich aber voll und ganz zu. Ich denke, dass v.a. Sylvestr enorm profitieren kann, wenn er als hängende Spitze hinter einem Stoßstürmer auflaufen kann, und auch sonst Spieler wie Blum, Burgstaller oder Schöpf noch mehr Zug zum Tor entwickeln können.

          Na ja ich habe da Zweifel, man muß Bälle vorne auch behaupten können, um dann Lücken zu reißen und nicht gleich wieder verlieren oder 2m abprallen lassen :), wie so oft gesehen diese Saison. Ob ausgerechnet Kutschke da Abhilfe schafft bei seiner Beschreibung. Mir fehlt der Glaube – nicht jeder ist ein Stroh-Engel und der tat sich in der 2.Liga schon auch deutlich schwerer 🙂

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          • juwe: Na ja ich habe da Zweifel, man muß Bälle vorne auch behaupten können, um dann Lücken zu reißen und nicht gleich wieder verlieren oder 2m abprallen lassen :), wie so oft gesehen diese Saison. Ob ausgerechnet Kutschke da Abhilfe schafft bei seiner Beschreibung. Mir fehlt der Glaube – nicht jeder ist ein Stroh-Engel und der tat sich in der 2.Liga schon auch deutlich schwerer

            Wie gesagt, die Idee kann ich gut verstehen, bzw. ist sogar das, wo ich mir selber immer wieder gedacht habe, dass es uns helfen würde.

            Was das dafür auserkorene Personal betrifft, bleibt abzuwarten. Wunder sollten wir uns sicherlich nicht erwarten. Einen ähnlichen Flop wie bei Mlapa erwarte ich allerdings genauso wenig…

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            • Scramjet: Wie gesagt, die Idee kann ich gut verstehen, bzw. ist sogar das, wo ich mir selber immer wieder gedacht habe, dass es uns helfen würde.

              Die Idee ist ungefähr doppelt so alt wie Horst Hrubesch nur leider ist Kutschke ja offensichtlich kein Knipser 🙂

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  • Ich denke, die Idee ist, dass er Abwehrspieler binden und aufreiben soll. Letztlich muss man sehen, wie Weiler das vorhat, ob Kutschke eher ala Schroth mit dem Rücken zum Tor spielen soll und die Verteidigung rausziehen und mit Pässen auf Außen überspielen soll (wobei er da ja technisch zu schlecht sein könnte) oder ob er eher vorwärts verlängern soll. Bin aber auch skeptisch.

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  • Ich sehe das etwas anders. Machen, nicht reden!
    Was interessieren mich irgendwelche Aussagen, Geschwafel hat man bei anderen Vereinen genug (HSV, etc.) Mich interessiert es nicht die Bohne, ob ein Verantwortlicher den Aufstieg anpeilt oder von seinem Furunkel am Hintern erzählt. Die Wahrheit liegt allein auf dem Platz.

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    • Alex:
      Ich sehe das etwas anders. Machen, nicht reden!
      Was interessieren mich irgendwelche Aussagen, Geschwafel hat man bei anderen Vereinen genug (HSV, etc.) Mich interessiert es nicht die Bohne, ob ein Verantwortlicher den Aufstieg anpeilt oder von seinem Furunkel am Hintern erzählt.Die Wahrheit liegt allein auf dem Platz.

      Die war diese Saison ja noch schlimmer als das Geschwafel, wenn ich zb. nur an Fürth denke.
      Mich verwundert einfach nur, daß die Verantwortlichen auch nach dieser Saison wieder unbeirrt weiterwursteln dürfen. Jedes Unternehmen hätte sowas vor die Tür gesetzt.

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  • Etwas offtopic..
    Sehe gerade den Bericht über den Wechsel von Drmic nach BMG. Finde das ist ein richtiger und sehr wichtiger Schritt für ihn.

    Hoffe allerdings, dass unser Herr Bader auch ne Klausel im Vertrag verankert hat, dass wir bei einem Weiterverkauf mitverdienen 🙂

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    • Almo:
      Etwas offtopic..
      Sehe gerade den Bericht über den Wechsel von Drmic nach BMG. Finde das ist ein richtiger und sehr wichtiger Schritt für ihn.

      Hoffe allerdings, dass unser Herr Bader auch ne Klausel im Vertrag verankert hat, dass wir bei einem Weiterverkauf mitverdienen

      Ja, hab ich gestern schon positiv mit einem Kollegen, der Galdbach-Fan und -Mitglied ist, diskutiert. Der passt viel besser zum dortigen Spielstil und zum Trainer wie zu Vizekusen. Beide sind ja Schweizer. Das hat auch der Kicker bemerkt, das die Schweizer in der Bundesliga groß in kommen sind und ein Feature daraus gebastelt.
      Nur wir bekommen unsere Spieler trotz Schweizer Trainer aus den Fußballhochburgen Dresden, Rumänien und aus der Nähe von Grönland. :/ 😉

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    • Almo:
      Etwas offtopic..
      Sehe gerade den Bericht über den Wechsel von Drmic nach BMG. Finde das ist ein richtiger und sehr wichtiger Schritt für ihn.

      Hoffe allerdings, dass unser Herr Bader auch ne Klausel im Vertrag verankert hat, dass wir bei einem Weiterverkauf mitverdienen

      An einem Minus mitverdienen? 🙂 kenne die Zahlen nicht, aber kann mir kaum vorstellen, daß er im Preis bei Leverkusen gestiegen ist.

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      • juwe: An einem Minus mitverdienen? kenne die Zahlen nicht, aber kann mir kaum vorstellen, daß er im Preis bei Leverkusen gestiegen ist.

        Doch, es wird von 10 Mio Ablöse gesprochen.

        Ich denke nicht, dass man die Ablöse, die Leverkusen gezahlt hat, als Grundlage nehmen und von einer Wertsteigerung sprechen.

        Vielmehr hat ihn Leverkusen doch für weiter unter seinem Wert bekommen, durch unseren Abstieg.

        Könnte mir gut vorstellen, dass Drmic in Gladbach voll durchstartet. Ins Spielsystem von Favre passt er wunderbar rein.

        Was das allerdings damit zu tun haben soll, dass er Schweizer ist, wie auch schon zu lesen war, und warum Leute hier Transfers von Schweizer Spielern erwarten, und denken, das wären automatisch gute Transfers, nur weil wir auch einen Schweizer Trainer haben, das erschließt sich mir nicht.
        Auch allgemein verstehe ich nicht, warum Nationalität bzw. Herkunftsland einen Einfluss auf die Qualität eines Spielers haben sollen.

        Wäre schön, wenn entsprechende Kommentatoren das mal erläutern könnten.

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        • Scramjet, gerne:

          http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/628716/2/slideshow_die-schweizer-stuermen-die-bundesliga.html

          Also für mich würde es schon nahe liegen, daß ein schweizer Trainer auch den einen oder anderen schweizer Spieler „mitbringt“.
          Natürlich verlange ich das nicht, aber so etwas ist doch durchaus auch üblich in der Branche. Und ich denke ein Spieler aus der ersten Liga dort, würde in der 2. Bundesliga auch gut bestehen können.

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          • Woschdsubbn,

            Das ist ja schön und gut.

            Trotzdem sagt es doch nichts darüber aus, welche Qualität die Spieler haben.

            Einen Spieler zu kritisieren, weil er aus Rumänien kommt und fragen, warum man nicht lieber einen aus der Schweiz verpflichtet, worin soll da die Begründung liegen? Nur weil andere Schweizer Spieler gut sind?

            So vor 3 oder 4 Jahren waren sie alle verrückt nach Japanern. Mittlerweile herrscht dann doch ziemliche Ernüchterung, dass nicht jeder gleich der nächste Kagawa ist…
            Warum soll also jeder Schweizer gleich der nächste Drmic oder Xhaka sein?

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        • Scramjet:

          und warum Leute hier Transfers von Schweizer Spielern erwarten, und denken, das wären automatisch gute Transfers, nur weil wir auch einen Schweizer Trainer haben, das erschließt sich mir nicht.

          Naja, grundsätzlich unlogisch ist der Gedanke auch nicht. Weiler war Trainer in der ersten schweizer Liga, insofern kennt er die Spieler dort natürlich schon relativ gut.

          Ob man davon und von den Kontakten, die sich daraus ergeben, dann tatsächlich profitieren kann, steht auf einem anderen Blatt. Die Ligen sind heute schließlich „durchbeobachtet“ und die Berater tingeln durch ganz Europa.

          Edith sagt: Jetzt war ich mit der Antwort zu langsam 😉

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  • Schade, wer diesen Text verfasst hat, hat Pinola nicht 1 Minute spielen sehen! Ihn persönlich gekannt schon mal gar nicht! Ganz schwacher Text

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    • Alex: Schade, wer diesen Text verfasst hat, hat Pinola nicht 1 Minute spielen sehen! Ihn persönlich gekannt schon mal gar nicht! Ganz schwacher Text

      Wie ich fundierte, sachlich gut begründete Beiträge doch zu schätzen weiß.

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  • Wie funktioniert Transfermarkt?
    Sagen die sich in Gladbach jetzt:Mann,da kommt ein Stürmer, der sich in Leverkusen nicht durchsetzen konnte?
    Normalerweise verstärken sich Mannschaften aus einer Liga tiefer oder aus der gleichen Liga,da in den meisten Fällen ,mit Spielern,die sich (noch) nicht durchsetzen konnten.
    In ganz seltenen Fällen verstärken sich Mannschaften in einer Liga über Ihnen und wenn, dann mit Spielern von der Ersatzbank.
    Nur in den größten Ausnahmen kaufen kleinere Vereine Leistungsträger aus einer Liga über sich!
    So und jetzt zum Club.
    Woher kommt das Drama ,wenn der Club sich genau so verhält wie fast alle anderen Auch?Stichwort 3.Liga Kicker, rumänische Liga.
    Spieler aus der ersten Liga bekommt der Club wenn als Leihe, und wenn dann jetzt noch nicht und nur wenn der Spieler erkennt,das er bei seinem Team keine Chance hat.über die Ybeliebtheit eines aus Leihen bestehenden Kaders müssen wir hier wohl nicht mehr diskutieren…
    Was macht es aus ,bei den Kennern unter den Clubfans,das sie genau erkennen können:so wird das nix!
    Mal abgesehen davon das das kaum einer gemacht haben wird,aber letzte Saison-Kader Ingolstadts? Ein klar erkennbarer Aufstiegskader?
    Und dann noch dieser 3.Ligakader,der jetzt erstklassig ist-aus Darmstadt!

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    • Christian-Berlin,

      Ich finde es kein Drama, wenn man sich von unten bedient. Im Gegenteil: alles Andere kostet entweder zu viel, oder man bekommt eben die Leute, die man eigentlich nicht haben will. Was mich eher stört, dass man von unten Leute holt, die sich nachweislich nicht für oben empfohlen haben. Da spreche ich nicht über Sepsi, denn der Vergleich bzw. die Reputation sind schwer einzuschätzen. Das passt für mich. Genauso wie der Isländer. Ich ärgere mich jedoch über den Kutschke-Transfer. Anstatt den Torschützenkönig der 3.Liga bzw. einen Top-Spieler – wie z.B. Eilers aus Dresden – zu verpflichten, holen wir einen Kutschke, der als Mittelstürmer ganz offensichtlich torungefährlich ist. Wir holen daneben einen Baumann, der in der 3.Liga nicht einmal bei Dresden Stammspieler war oder gar als Joker überzeugt hat. Über Ramirez und Füllkrug wurde bereits genug gesprochen.

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  • Alex:
    Schade, wer diesen Text verfasst hat, hat Pinola nicht 1 Minute spielen sehen! Ihn persönlich gekannt schon mal gar nicht! Ganz schwacher Text

    ist nicht von mir! Könnstest Du vielleicht noch nen Buchstaben einfügen, sonst wird es mit der Zuordnung der Beiträge unübersichtlich 🙂

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    • Alex: ist nicht von mir! Könnstest Du vielleicht noch nen Buchstaben einfügen, sonst wird es mit der Zuordnung der Beiträge unübersichtlich

      Ach so, ich dachte schon Du wärst von der Couch gefallen, auf dem Kopf gelandet und stammelst jetzt irgendwelche zusammenhanglose Sätze vor dich hin 😛 😉

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    • Woschdsubbn,

      Muss ja nicht auf dich bezogen sein,Juwe,Markazero,Klaus,sind doch ganz außer sich vor Begeisterung,ob der Kaderplanung.

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  • Scramjet: Doch, es wird von 10 Mio Ablöse gesprochen.

    Ich denke nicht, dass man die Ablöse, die Leverkusen gezahlt hat, als Grundlage nehmen und von einer Wertsteigerung sprechen.

    Vielmehr hat ihn Leverkusen doch für weiter unter seinem Wert bekommen, durch unseren Abstieg.

    Könnte mir gut vorstellen, dass Drmic in Gladbach voll durchstartet. Ins Spielsystem von Favre passt er wunderbar rein.

    Was das allerdings damit zu tun haben soll, dass er Schweizer ist, wie auch schon zu lesen war, und warum Leute hier Transfers von Schweizer Spielern erwarten, und denken, das wären automatisch gute Transfers, nur weil wir auch einen Schweizer Trainer haben, das erschließt sich mir nicht.
    Auch allgemein verstehe ich nicht, warum Nationalität bzw. Herkunftsland einen Einfluss auf die Qualität eines Spielers haben sollen.

    Wäre schön, wenn entsprechende Kommentatoren das mal erläutern könnten.

    Ich bitte ebenfalls nochmal um Vorschläge aus welcher Liga, welchem Land, welcher Nationalität und welchem Alter Spieler sein dürfen, (gerne auch noch die körperliche Statur)die es wert sind beim FCN zu spielen! Das ist jetzt absolut ernst gemeint!ich blicke bei manchen Argumenten nicht durch!

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  • Oh Mann. Hier sind einfach inzwischen zuviele völlig spaßbefreite Leute unterwegs, die sich einfach jedem Gedanken verweigern (wollen) und alles negieren und noch den letzen Beitrag sezieren. Das macht mir keinen Spaß mehr.
    Ich mach mal Pause… cu CU.

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    • Woschdsubbn: Ich mach mal Pause… cu CU.

      Das ist aber wirklich sehr schade. Ich hatte mich schon so auf die weiteren Einkaufstipps gefreut…

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    • Woschdsubbn:
      Oh Mann. Hier sind einfach inzwischen zuviele völlig spaßbefreite Leute unterwegs, die sich einfach jedem Gedanken verweigern (wollen) und alles negieren und noch den letzen Beitrag sezieren. Das macht mir keinen Spaß mehr.
      Ich mach mal Pause… cu CU.

      Komme etz, wo bleiben die Haushalttips? Habe mir deshalb extra eine Kittelschürze gekauft. Ich warte…

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  • Holle: Ach so, ich dachte schon Du wärst von der Couch gefallen, auf dem Kopf gelandet und stammelst jetzt irgendwelche zusammenhanglose Sätze vor dich hin 😛 😉

    Aktuell nicht möglich, Optimist, Alex u ich sitzen zu dritt auf einem 2-Mann-Sofa. Da fällt keiner runter. Gleichzeitig studieren wir die Schweizer Kantone, aus welchen wir Zugänge vorschlagen könnten. 😋

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    • Killer: Aktuell nicht möglich, Optimist, Alex u ich sitzen zu dritt auf einem 2-Mann-Sofa. Da fällt keiner runter. Gleichzeitig studieren wir die Schweizer Kantone, aus welchen wir Zugänge vorschlagen könnten. 😋

      Hoffentlich wird das was. Ich seh euch schon bei Käsefondue und Kräuterschnaps sitzen.Am Ende wird dann Simon Ammann als Libero verpflichtet 😀

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      • Holle:Am Ende wird dann Simon Ammann als Libero verpflichtet😀

        Der Libero läßt noch auf sich warten. Der Maddin am Montag Wolfs Navi im Auto auf Finnisch umgestellt. Seitdem versucht dieser, das nächste Scoutingziel zu finden. Egal, was er eingibt, Hintertupfingen findet er nicht.

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        • Alex,

          Ich flieg jetzt nach Jerewan,mal sehn was die Armenier so drauf haben.vielleicht entdeck ich einen Geheimtipp?die Porrugiesen dürften durch die Bank zu teuer sein

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  • Der Beitrag bei Kicker online :oben ohne, sei Allen Freunden des Hauses Sportfive empfohlen.HERTHA sucht seit Weihnachten nach einem Trikotsponsor-und findet nichts.Und, dort wo immer Alles Besser läuft-in Mainz suchen sie seit 2014 einen Trikotsponsor und da sich bisher nichts getan hat, holen Sie Sportfive als Hilfe ins Haus.
    Auch interessant, dank des neuen TV Vertrags bekommt der letzterer Premier League mehr als Bayern München.
    Möchte gar nicht wissen,wie lang die Schlange ist bei der sich der Clubhinten anstellen muss.

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    • Christian-Berlin,

      Der interessante Aspekt dabei ist auch, dass die Sponsorensuche, zumindest im Falle von Mainz, offenbar nicht automatisch besser läuft, wenn man sie selber macht.

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  • Christian-Berlin,

    Ich bin vor allem ganz außer mir vor Begeisterung, mit welcher Leidenschaft Neuzugänge (jetzt schon? So früh? Wir sind doch sonst immer die Letzten, die Spieler verpflichten?!?) zerlegt werden. Der Club emotionalisiert wieder, das lässt doch hoffen! Und @Wochdsubbn: Tu quoque? Sollen wir zusammenlegen und Dir wenigstens einen Modell-Heli spendieren, damit Du nicht in Schweigen verfällst? Sag’s, wir machen’s! @Alex (den im Killer-Optimist-Schraubstock): Ist mir zu eng bei Euch, ich stell mir einfach ein Höckerchen daneben. Hab heute übrigens bemerkt, dass vor 10 Jahren Wolf entlassen und Meyer engagiert worden ist. Schnelllebig, das Fußball-Geschäft, es fühlte sich an wie ne Meldung aus dem letzten Jahrtausend…

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    • Markazero,

      Sehr interessant auch wie derzeit die Fähigkeiten über die Nationalität bestimmt wird.
      Die beiden Österreicher sind ja auch nicht mit Pogatetz zu vergleichen 😉

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    • Markazero:
      Christian-Berlin,

      @Alex (den im Killer-Optimist-Schraubstock): Ist mir zu eng bei Euch, ich stell mir einfach ein Höckerchen daneben.

      Pah, da wäre genug Platz für uns vier. Wir sind alle schlank und rank und nicht so rausgfressn wie viele Franken. Der Maddin mag das nämlich nicht, seit der Jacques etwas propper von seinem Häuslebau in der Sommerpause zurückkam.
      Der Aschenbecher steht beim Maddin übrigens auf dem Balkon, der Kräuterschnaps in der linken Schreibtischschublade und Kosakenzipfel und Eierlikör sind in der Minibar (Wandschrank Eiche rustikal unten links).

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