Bader weg, alles gut?

Mit der Demission Martin Baders sind nicht alle Probleme beseitigt, ein zentrales Problem bleibt.

Und es hat Bumm gemacht: Bader-Bumm. Dass die Demission Martin Baders am Ende so schnell gehen würde, überraschte das gesamte Umfeld. Was am Ende den Ausschlag gab, ob es nun die Raststättenaffäre war, wie kolportiert wird, oder doch ein langer Prozess, der schon vor dem Freiburg-Spiel feststand, wie Martin Bader betont, bleibt zweitrangig. Das Faktum bleibt das gleiche. Nach elf Jahren verlässt Martin Bader den FCN. Das ist für alle ein Einschnitt. Gerade für Fans um die 30 und jünger gab es ihn im aktiven Bewusstsein fast gar nicht, den Club ohne Martin Bader Er war synonym mit dem FCN geworden und genau das wurde am Ende Teil des Problems.

Die Diskussionen der letzten Monate, um die Frage, wer dafür verantwortlich zu machen ist, dass der FCN sich binnen zwei Jahren von einem Mittelklassebundesligisten zu einem maximal Mittelklassezweitligisten entwickelt hat, kreisten um Martin Bader. Thomas Grethlein machte deutlich, dass jene monokausalen Erklärungen – das Versteifen auf Bader als Schuldigen für alle Probleme des FCN – einer der Gründe für die Trennung waren. Der FCN war gelähmt, weil die Fans dem Gesicht des Vereins und seinen Entscheidungen nicht mehr vertrauten. Allein deshalb war der Schritt notwendig und richtig. Doch die monokausalen Erklärungen der letzten Monate haben das zentrale Problem verdeckt: Nicht die Personen machen einen erfolgreichen Verein, sondern die Strukturen. So gesehen war Martin Bader nur ein Symptom, nicht aber die Ursache.

Das eigentliche Problem ist, dass der Verein auf anachronistische, ja fast schon archaische Weise organisiert ist. Die beiden zentralen Gremien des Vereins sind nicht von Fachleuten besetzt, sondern von (zum Teil interessierten) Laien. Damit ist zum einen die Mitgliederversammlung gemeint, die den Aufsichtsrat zu wählen hat, zum anderen der Aufsichtsrat selbst. Für beide Gremien gibt es keine Mindestqualifikationen; wer will, der darf. Während das bei einer Mitgliederversammlung in der Natur der Sache liegt, muss dies bei einem Aufsichtsrat nicht der Fall sein. Es ist beim FCN aber der Fall, da der Aufsichtsrat von den Mitgliedern gewählt wird.

Für die Vorstellung bleiben den Kandidaten neben der Online-Veröffentlichung des Lebenslaufs lediglich drei Minuten Redezeit. Somit sind diejenigen im Vorteil, die rhetorisch begabt und/oder gut vernetzt sind. Nur in einer solchen Struktur können Gerüchte über die Vorstellungsrunde von vereinsnahen Kandidaten bei einflussreichen und mitgliederstarken Fangruppen überhaupt entstehen. Die fachlichen Kenntnisse oder Fähigkeiten die Tätigkeit der Vereinsbosse zu überwachen, also Aufsicht zu führen, treten damit völlig in den Hintergrund. Eine längerfristige Auseinandersetzung mit Ideen, Plänen oder Ansichten lässt dieses Format nicht zu. Dass es darüber hinaus auch echte Fachleute abschreckt, die ihre Vorstellungen nicht auf drei Minuten wohlfeile Reden reduzieren wollen oder können, kommt erschwerend dazu.

Am Ende liegt die Entscheidung über die Zukunft des Vereins also stets in einer Vielzahl von Händen, in der Regel bis zu 4000 Händen. Der britische Ökonomen Stefan Szymanski sieht in seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Money and Football“ darin ein Problem: „Es gibt keine billige und verlässliche Art und Weise die Vorlieben und Wünsche einer derart heterogenen Gruppe wie Fans eines Vereins zu bündeln. Es ist daher offensichtlich, dass es in der Struktur eines mitgliedergeführten Vereins mit erheblichen Transaktionskosten verbunden ist, die Stimme der Fans effektiv erklingen zu lassen. Das Ergebnis ist in der Regel ein Fehlen von Führungsstrukturen. (…) Dieses Fehlen an Führungsstrukturen begünstigt eine Situation, in der die gewählten Vertreter Kontrolle über den Verein an sich reißen (…).“ Eine Beschreibung des FCN ohne den FCN zu kennen.

Dass er die Strukturen überprüfen werde, hat der Aufsichtsrat nach der Entlassung Valerien Ismaels angekündigt. Dies hat er getan und sich dabei auch der Personen entledigt, die diese Strukturen geschaffen haben. Möglicherweise werden nun Personen gefunden, die sich der Strukturen entledigen.

68 Gedanken zu „Bader weg, alles gut?

  • Man muss sich halt entscheiden, ob man nostalgisch in traditionsreichen Vereinsstrukturen weiter wurstelt oder eine wettbewerbsfähige Kapitalgesellschaft daraus macht. Nur muss das jetzt wirklich entschieden werden und wenn man sich auf letzteres festlegt, muss das auch schnell passieren. Dann könnte auch ein FCN wieder Bundesliga spielen. Das hat nix mit einem Ausverkauf des Fußballs zu tun. Zeiten ändern sich eben. Da geht man mit oder bleibt eben stehen.

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  • Es ist ja wohl kein Gerücht das Bader VOR den AR-Wahlen vor den Fanbeauftragten Werbung für SEINE Kandidaten gemacht hat. Jetzt wäre es zudem an der Zeit wirklich ALLE Steine am Valznerweiher umzudrehen. Dazu gehören logischerweise auch das Scouting und die Nachwuchsarbeit, sowie die Verbindungen zu diversen Spielerberatern. Ein Miso Brecko ist nicht ganz zufällig bei uns gelandet. Stefan Kutschke, Kevin Möhwald und Tim Leibold kommen (welch Überaschung) aus dem gleichen Stall. Und Strukturen müssen natürlich verändert werden. Eine Verkleinerung des AR und sportliche Kompetenz wären schon mal ein Anfang. Unsere Satzung wurde aber erst vor kurzem zu dem was sie jetzt ist: Ein Hemmschuh wenn es darum geht den Verein weiter zu entwickeln. Gerade die Fanclubs werden ihre „Pfründe“ in Sachen Mitspracherecht sicher hart verteidigen. Es bedarf daher sehr viel Überzeugungsarbeit um hier Änderungen bewirken zu können.

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  • Nicht die Personen machen einen erfolgreichen Verein, sondern die Strukturen. So gesehen war Martin Bader nur ein Symptom, nicht aber die Ursache.

    Einspruch, natürlich sind Strukturen wichtig, aber ich denke schon am Ende sind es meist die Personen die den Unterschied ausmachen. Außerdem ist es ja auch so, dass eine Führungskraft erkennen sollte, wenn Strukturen das Fortkommen behindern und dann aktiv daran arbeiten dass sich die Strukturen verändern.

    Für mich hat sich Bader zu sehr in den Strukturen eingerichtet, hat diese mehr für sich genutzt, als diese darauf zu prüfen ob der Verein damit weiterkommt, bzw. klar aufzuzeigen wo unsere Strukturen Vorteile bieten, wo es aber auch Nachteile gibt.

    Insofern sind es am Ende für mich immer die Personen, die sicher auch mal an den Strukturen scheitern können, aber die Strukturen sind sicher nicht verantwortlich für die Entwicklung.

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  • Ein ganz wichtiger Schritt wurde zwar viel zu spät, aber immerhin jetzt getan. Viele schwere Schritte stehen nun an. Eigentlich bräuchte man jetzt den Sanierer, der die verschiedenen Schritte sortiert. Leider sehe ich im AR niemanden, der außer Organigramme malen, diese Rolle einnehmen kann. Ich bin der gleichen Meinung wie Schamel, dass die Fraktion im AR, die sich rückhaltlos mit Bader solidarisiert haben, den AR verlassen sollten. Ich hoffe als Bader-Nachfolger auf eine Lichtgestalt“, die durch seine (sportliche) Authorität erfolgreich für den Strukturwandel im Verein wirbt. so dass am Ende eine Reduktion des AR und eine Ausgliederung der Profiabteilung, steht.

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  • Es wird ja immer viel über die angeblich veralteten Strukturen geredet und dass man eine moderne Struktur bräuchte. Ich habe jedoch noch keine Ideen gesehen, wie eine solche Struktur aussehen sollte. Es wird zwar oft die Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft genannt, aber mir erschließt sich nicht, was sich dadurch aus führungstechnischer Sicht verbessern sollte.

    Ich frage mich dabei vor allem auch:
    Ist das Problem wirklich die Struktur, oder einfach nur, dass, wie Florian völlig richtig sagt, zu wenig kompetente Leute da sind, v.a. hinsichtlich des sportlichen?

    Denn am Ende läuft es doch bei sehr vielen Vereinen, egal ob nun „richtiger“ Verein oder einer mit ausgegliederter Profimannschaft, darauf hinaus, dass die Vereinsführung durch einen Aufsichtsrat gewählt wird, der wiederum von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Nehmen wir als Beispiel Borussia Mönchengladbach, da bestimmt die Mitgliederversammlung einen Aufsichtsrat, der wiederum das Präsidium wählt, und der gleichzeitig auch der Aufsichtsrat der Spielbetriebs-GmbH und als solcher deren Geschäftsführung wählt.

    Am Ende ist es also auch dort so, dass ein von Fans gewähltes Gremium über die komplette Vereinsführung bestimmt und diese auch kontrolliert.

    Und es sieht bei vielen anderen Vereinen ähnlich aus: Gerade die als in vielen Bereichen als Vorbild genommenen Freiburger sind wie wir ein eingetragener Verein, bei denen ein Aufsichtsrat von der Mitgliederversammlung gewählt wird, der wiederum die zwei hauptamtlichen Vorstände wählt (daneben gibt es einen ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden, der in erster Linie repräsentative Aufgaben hat). Diese, dem Club stark ähnelnde Struktur, hat sich Freiburg erst vergangenen Herbst gegeben.

    Mainz hat, wenn ich das richtig sehe, noch viel anachronistischere Strukturen, die schon eher der von einem Breitensportverein ähneln, wo die Mitgliederversammlung sowohl das Präsidium wie auch den Vorstand direkt wählt, des weiteren zwei Kassenprüfer und einen Beirat und Ältestenrat.

    Am Ende läuft es überall darauf hinaus, dass eine Mitgliederversammlung ein Gremium wählt, dass wiederum die operationelle Geschäftsführung bestimmt. Ausnahmen davon sehe ich eigentlich nur bei denjenigen, wo Investoren Anteile einer Spielbetriebs-Gesellschaft besitzen und dementsprechend Einfluss auf die Geschäftsführung durch Entsendung eigener Aufsichtsräte o.ä. haben.

    Ich persönlich sehe das mit den Strukturen immer als vorgeschobenes Argument. Was nützen mir andere Strukturen, eine Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft o.ä., wenn dort dann genauso gearbeitet wird wie jetzt auch?
    Wie heißt das Sprichwort, du kannst einem Affen einen Anzug anziehen, aber er bleibt dennoch ein Affe.

    Das viel Wichtigere ist doch, wie kriegt man mehr Kompetenz beim Club rein, vor allem auch auf der operationellen Ebene?

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  • Also, Blick nach vorn.

    Mir war das Thema Bader 9 Jahre egal, erst das Chaos nach der Wiesinger-Entlassung hat mich zu einem gemäßigten Gegner Baders gemacht. Wovon ich mich selbst eigentlich dank des Schmelzer-Interviews bei CEF vor irgendeiner Mitgliederversammlung wieder distanziert hatte, aber RV, LV, Pinola, Ultras, langsam war’s zuviel Chaos.

    Was im Hintergrund gelaufen ist, ob der Rücktritt jetzt Teil einer sehr behäbigen und damit sehr fränkischen Umgestaltung des Vereins ist – wir werden es sehen. Der St. Paulianer gefällt mir eigentlich gut. Und vielleicht hat Grethlein jetzt genug Hausmacht und hat tatsächlich einen mittelfristigen Plan, der nur unter der weiterhin gruseligen Öffentlichkeitsarbeit verschüttet ist.

    Und schon flüstert mir wieder Thomas Hardy etwas ins Ohr… And yet to every bad there is a worse.

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  • Ich denke, daß das Entscheidende ist, daß sich kompetente Leute, die wirklich das Amt des Aufsichtsrates in einem Fußballverein ausfüllen können, finden, dies auch zu tun. Die Prozedur wie die Wahlen des Aufsichtsrates bei uns in den letzten Jahren ablaufen, sind hier das Manko.

    Gleichzeitig halte ich aber einen 9-köpfiges Aufsichtsrat, von dem jedes Jahr 3 ersetzt werden für einen Wasserkopf, der damit einfach auch unattraktiv für Fachkompetenz wird.

    Wer will sich sowas schon antun? Sowohl die Wahl als auch sich jedes Jahr erst wieder zusammenraufen,um dann irgendwann mal vielleicht entscheidungsfähig zu werden?

    Aus meiner Sicht wären wichtige Punkte bis zur nächsten Mitgliederversammlung (neben dem Finden eines kompetenten Nachfolgers für Bader):

    – sich überlegen, ob der Vorstand weiter aus zwei Personen mit der jetzigen Aufgabenverteilung bestehen soll oder ob man hier Verbesserungen erreichen kann. Auch durch eine weitere Veränderung/Verbesserung des Organigramms ( 😀 )

    -sich überlegen, wieviele Aufsichtsräte wirklich sinnvoll sind und wie kompetente Menschen am ehesten für dieses Gremium begeistert werden können. Z.B. würde ich die Voraussetzung 3 Jahre Mitglied beim 1. FCN ersatzlos streichen. Das ist kein Qualitätskriterium für Aufsichtsräte eher ein Ausschlußkriterium für Qualität.

    Auf den neuen Sportvorstand kommt ebenso wie auf den neuen Finanzvorstand in den nächsten Jahren viel Arbeit zu: alle Bereiche müssen auf Qualität und Effektivität der Mitarbeiter überprüft werden. Sicher wäre es sinnvoll, dabei auch zu überprüfen, ob manche Posten überhaupt weiter besetzt werden müssen. Die verlorengegangene Reputation in der Öffentlichkeit muß wieder gewonnen werden.

    Und last but not least: ich hoffe, daß jetzt endlich ein Konzept erarbeitet wird, wie man den Verein sportlich und finanziell wieder auf die Erfolgsstraße zu bringen gedenkt. Nur ein Stadion umzubauen kann da die Lösung nicht sein, sondern allenfalls die Konsequenz, wenn die neuen Weichen richtig gestellt wurden.

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  • Für mich ist Bader eben genau nicht das Symptom, sondern die Ursache für die Entwicklung der letzten Jahre. Er hat doch alle Strkturen implementiert und geschaffen, Führungs Positionen besetzt, die jetzt nicht gut funktionieren und aneinander vorbei arbeiten oder die nötige Kompetenz fehlt zumal zu einer Zeit, als der Aufsichtsrat so gesehen nur Beiwerk war ohne dabei korrigierend einzugreifen.

    Alles was wir noch haben insbesondere auch die Strukturen, entstand in den 11 Jahren unter Martin Bader. Er ist beleibe nicht das Symptom im Gegenteil. Für mich ist er der Architekt des sportlichen Status Quo beim FCN, das gilt es jetzt alles aufzuarbeiten.

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  • Einspruch, Juwe, in dem Satz steht ein „So gesehen“. Von der Warte der Strukturen gesprochen war Bader in der Endphase seines Schaffens ein Symptom der Strukturen, in einer anderen Struktur hätte sich das anders entwickelt. Er hätte den Verein nicht „so modern wie ein Faxgerät“ (Christoph Ruf, SpOn) führen können, wenn die Strukturen nicht dagewesen wären. Dass er diese Strukturen selber geschaffen hat, steht ja weiter unten, wenn es darum geht, was der Aufsichtsrat seit OKtober 2014 eliminiert hat. Die Person Martin Bader war mehr als Symptom, der Sportvorstand Martin Bader in seiner Machtfülle war aber nur Symptom der Strukturen.

    Wegen des „Nicht die Personen machen einen erfolgreichen Verein, sondern die Strukturen.“ Wie ich im Twitter-Dialog mit Olli Fritsch festgestellt habe, fehlt da eventuell ein nachhaltig. Denn genau das ist im Fußball in meinen Augen immer das Problem, es wird viel zu sehr auf einzelne Personen ausgerichtet, sind diese weg, bricht das System zusammen. So funktioniert nachhaltiges Arbeiten aber nicht. Deshalb müssen Strukturen da sein, die selbst einen mittelmäßig begabten Verantwortlichen aushalten, die aber mit einem guten Verantwortlichen den Verein abheben lassen.

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  • juwe:
    Für mich ist Bader eben genau nicht das Symptom, sondern die Ursache für die Entwicklung der letzten Jahre. Er hat doch alle Strkturen implementiert und geschaffen, Führungs Positionen besetzt, die jetzt nicht gut funktionieren und aneinander vorbei arbeiten oder die nötige Kompetenz fehlt zumal zu einer Zeit, als der Aufsichtsrat so gesehen nur Beiwerk war ohne dabei korrigierend einzugreifen.

    Alles was wir noch haben insbesondere auch die Strukturen, entstand in den 11 Jahren unter Martin Bader. Er ist beleibe nicht das Symptom im Gegenteil. Für mich ist er der Architekt des sportlichen Status Quo beim FCN, das gilt es jetzt alles aufzuarbeiten.

    So sieht’s aus!

    Bader hat das System geschaffen.
    Statt es zu entwickeln oder modifizieren hat er sich dahinter versteckt.
    Nun hat Baders System Bader überlebt – und dieses Symptom gibt es zu ändern.

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  • Allerdings haben die Strukturen nichts mit den unglücklichen bis schlechten Entscheidungen zu tun, die er als Chef Sport verantworten muss.
    Sie haben auch nichts mit aktionistischen Trainerentlassungen als letzte Patrone gemein.
    Sie erklären auch nicht die ungesunde Nähe zu den Ultras (oder eben doch, wenn es um Machtsicherung geht).

    DAS sind die Punkte, die ihm zum „Verhängnis“ wurden.

    Die Strukturen wollte er nicht ändern, weil er keine Notwendigkeit sah, sein Bauwerk in Frage zu stellen. Verständlich, aber eben auch ein Indiz seiner Beratungsresistenz.

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    • Teo:
      Allerdings haben die Strukturen nichts mit den unglücklichen bis schlechten Entscheidungen zu tun, die er als Chef Sport verantworten muss.
      Sie haben auch nichts mit aktionistischen Trainerentlassungen als letzte Patrone gemein.
      Sie erklären auch nicht die ungesunde Nähe zu den Ultras (oder eben doch, wenn es um Machtsicherung geht).

      Gute Strukturen lassen solche Alleingänge (oder wahrgenommenen Alleingänge) halt gar nicht zu oder beraten in sportlichen Fragen anders/besser. Und die Ultra-Nähe stammt – wie Du selbst sagst – auch aus den Strukturen.

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      • Christian-Berlin:

        Warum der AR,der bei diesen Strukturen eminent wichtig ist,so schwach besetzt ist , das ist die entscheidende Frage.Die absente von sportlicher Kompetenz ist fast so auffällig wie das Fehlen potenter Sponsoren-beides in Franken scheinbar eher selten…

        Genau das ist auch meine Ansicht.
        Wie gesagt, jede Struktur kann nur so gut sein wie die Leute, die dort eingesetzt sind.

        Wenn der AR seine Aufgabe kompetent und gewissenhaft erfüllt, dann ist die jetzige Struktur völlig ausreichend.

        Florian Zenger: Gute Strukturen lassen solche Alleingänge (oder wahrgenommenen Alleingänge) halt gar nicht zu oder beraten in sportlichen Fragen anders/besser. Und die Ultra-Nähe stammt – wie Du selbst sagst – auch aus den Strukturen.

        Aber wie soll eine derartige Struktur aussehen, die quasi unabhängig davon ist, wie gut die Leute in den Kontrollorganen ihre Arbeit verrichten?

        Meiner Meinung nach bringt auch jede Strukturreform nichts, wenn da weiterhin so amateurhaft gearbeitet wird.

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        • Scramjet:
          Wenn der AR seine Aufgabe kompetent und gewissenhaft erfüllt, dann ist die jetzige Struktur völlig ausreichend.

          Kann er aber nicht, wenn die Struktur verhindert (und das ist ja meine These), dass da viel Kompetenz einzieht, bzw. es immer vom Glück abhängt, ob da jetzt jemand komptentes landet oder nicht, weil man das gar nicht erkennen kann in der „Bewerbungsphase“.

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          • Florian Zenger,

            Vielleicht reden wir auch etwas aneinander vorbei, was Struktur bzw. Strukturreform genau heißt.

            Bei Freiburg beispielsweise müssen die Kandidaten für den AR vom Ehrenrat vorgeschlagen werden. Das wäre vielleicht schon mal eine Verbesserung, wenn bei uns z.B. der Vereinsbeirat dafür zuständig wäre (ob das jetzt schon eine Strukturänderung ist, lass ich mal dahingestellt 😉

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            • Scramjet:
              Florian Zenger,

              Vielleicht reden wir auch etwas aneinander vorbei, was Struktur bzw. Strukturreform genau heißt.

              Bei Freiburg beispielsweise müssen die Kandidaten für den AR vom Ehrenrat vorgeschlagen werden. Das wäre vielleicht schon mal eine Verbesserung, wenn bei uns z.B. der Vereinsbeirat dafür zuständig wäre (ob das jetzt schon eine Strukturänderung ist, lass ich mal dahingestellt 😉

              Hätte uns zumindest den einen oder anderen Suppenkasper erspart

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  • Vor Bader gab es die Sonnenkönig-Präsidenten Ära,die keiner mehr wollte.Die Strukturen wurden doch auch vor diesem Hintergrund geschaffen.
    Warum der AR,der bei diesen Strukturen eminent wichtig ist,so schwach besetzt ist , das ist die entscheidende Frage.Die absente von sportlicher Kompetenz ist fast so auffällig wie das Fehlen potenter Sponsoren-beides in Franken scheinbar eher selten…

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  • Mir kommt der Aufsichtsrat wie ein Überbleibsel der Freien Reichsstadt Nürnberg übrig: Eine Art Fortsetzung des Patriziat von altgedienten Herren, deren wichtigste Qualifikationen für den Posten, eine Jahrzehnte dauernde FCN-Mitgliedschaft (= Einleitung der 3min Vorstellung), eine gute öffentliche Darstellung und eine überdurchschnittliche Rhetorik umfasst.
    Es gibt eben bisher dafür keine Stellenbeschreibung oder besondere -anforderung. Es ist ein Ehrenamt, wie bei jeden anderen Taubenzüchter oder Kleingartenverein auch. Das bringt die e.V. Struktur so mit sich.

    Die Anforderungen sind für einen zeitgemässen, mittelständischen Betrieb, wie es der FCN vielleicht sein sollte, sicherlich etwas zu wenig. Da könnte man sich als PR-Leuchtturmfigur den OB von Nürnberg vorstellen, aber der Rest sollte doch aus einem eher kleineren Expertenkreis der betroffenen Geschäftsfelder (z.B. Marketing, Sport, Finanzen, Nachwuchsförderung, Recht) gebildet werden, der den Vorstand regelmässig beaufsichtigt und vor dem sich der Vorstand auch rechtfertigen muss.

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  • Ich wüsste jetzt spontan nicht, welche Kompetenz ich im Aufsichtsrat versammeln würde.

    Nur weil da ein Jupp Heynckes säße, würden die Transfers nicht besser. Das ist bei jedem Konstrukt so. Der AR von Daimler hat sich auch nicht ins Tagesgeschäft einzumischen und der Laden läuft, obwohl da kein AR ein Auto entwickeln kann.

    Gleich wie eine neue Struktur aussähe, es wäre immer der Verein zu 51% beteiligt und da muß dann irgendwer irgendwohin gewählt werden. Solange die Mitgliederschaft so ist wie sie ist, die einen wollen Schalala, die anderen schreien Mimimi, da klebt ein FCN Aufkleber auf dem Bushäuschen, was sollen denn die Leute denken, solange sitzen halt Kaninchenzüchter in den Gremien.

    Das große Problem war doch, daß der AR in den letzten Jahren MB in Demut und Dankbarkeit zu Füßen lag. Die haben ja nicht nur ihre Kontrollfunktion offenbar vernachlässigt, die haben ihn auch nicht unterstützt. Nur so konnte sich doch die Situation erst so zuspitzen.

    Wie handlungsfähig das Konstrukt sein kann, zeigt sich doch in den letzten Monaten. Dafür, daß das angeblich alles Bader-Buddys waren / sind, haben die ganz schön aufgeräumt.

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    • Nick: Wie handlungsfähig das Konstrukt sein kann, zeigt sich doch in den letzten Monaten. Dafür, daß das angeblich alles Bader-Buddys waren / sind, haben die ganz schön aufgeräumt.

      Ich finde auch, dass der AR deutlich an Kontur gewonnen hat.

      Der nächste nötige Schritt wäre, Möckel zu entsorgen und die Struktur im NLZ zu hinterfragen und ggf. einzugreifen. Ob Zietsch da was falsch macht, kann ich nicht beurteilen.

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  • Was man allerdings wirklich kritisieren kann ist der permanente Wahlkampf bei uns, jede Hauptversammlung wird von der AR-Wahl überschattet. Dieser jährliche Austausch von einem Drittel der Mitglieder des AR sollte schnellstens überdacht werden. Der AR sollte aus meiner Sicht kleiner sein und auf 3 Jahre gewählt werden. Ich halte es für weniger problematisch, wenn der gesamte Aufsichtsrat ausgetauscht werden sollte, was ja nur passiert, wenn sich ein Mitglied etwas zu schulden kommen ließ, sonst wird ein verdienter Aufsichtsrat doch fast immer wiedergewählt.

    Dann hätte man 2 Jahreshauptversammlungen ohne AR-Wahl und könnte da auch mal über inhaltliches reden.

    Ansonsten denke ich nicht, dass man allein durch andere Strukturen andere Aufsichtsräte bekommt, man muss ja auch so ehrlich sein, dass wir in den letzten Jahren auch nicht die Überflieger als Spieler hatten, die dann quasi natürliche Kandidaten für den Aufsichtsrat wären und dort dann die fehlende sportliche Expertise hineinbringen würden. Klar ein Köpke wäre schon einer, den ich dort gerne sehen würde, aber solange er bei der Nationalelf ist wird er sich den Posten in Nürnberg nicht antun, fürchte ich.

    Mal ganz davon abgesehen, dass er es überhaupt wollen würde, ich kenne keine Aussage von ihm die darauf schließen ließe.

    Ich hoffe, dass Meeske uns in Sachen Sponsoring und Kontakt zu Firmen und Marketing-Agenturen voranbringt, das könnte dann vielleicht auch dazu führen, dass sich ein Unternehmer im Verein engagieren würde.

    Am Ende würde ich aber klar sagen, dass es bei uns nicht die Strukturen waren, die uns behindert haben, es waren die Personen, die teilweise persönliche Nähe zwischen Vorstand und AR, die eine effektive Kontrolle verhindert hat.

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    • Armin Busch,

      was kann Köpke denn? Nicht mißverstehen, ich halte sein Andenken in großen Ehren, aber was könnte er beim Club übernehmen können? Torwarttrainer, ja sicher, aber welche Qualifikationen hat er denn im Management erworben?

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      • zabomors,

        Köpke wäre ein vorzügliches Aushängeschild und würde Türen öffnen, von denen der Club heute nur träumen kann.

        Womit er auf Management-Ebene verschenkt wäre.

        Vielleicht könnte man tatsächlich eine Art Ehrenrat schaffen. Oder ihn einfach so anhauen.

        Ey, Andy, wink amol…

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      • zabomors,

        Köpke hat auch über die N11 gute Kontakte zu vielen Vereinen, hat selbst auf höchstem Niveau gespielt, ich denke schon, dass er einer wäre, der sportliche Kompetenz einbringen könnte.

        Dazu hat er einen untadeligen Ruf, wäre also auch einer, der in die Gesellschaft hinein für den FCN Werbung machen könnte, außerdem könnte man im Stadion wieder singen „Andi wink amol“, wenn er auf der Haupttribüne sitzt ;-).

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      • zabomors:
        Armin Busch,

        was kann Köpke denn? Nicht mißverstehen, ich halte sein Andenken in großen Ehren, aber was könnte er beim Club übernehmen können? Torwarttrainer, ja sicher, aber welche Qualifikationen hat er denn im Management erworben?

        Er muß gar nicht so viel können, sondern er wäre das, was uns am meisten fehlt ein Gesicht nach außen, daß den Club präsendiert und sein Netzwerk einbringt.
        Allerdings halte ich es für unvorstellbar und auch unlogisch, daß Köpke die Komfortzone DFB gegen den FCN eintauscht. Das wäre ein reines Hirngespinst 🙂
        Vielleicht hätte es eine ganz kleine Chance geben, wenn man mit seinem Sohn etwas werthaltiger umgegangen wäre.

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  • Natürlich hoffen wir, dass der tiefe Fall jetzt zu Ende ist, der tiefste Punkt im Sumpf erreicht ist. Jetzt muss man versuchen, aus diesem Loch oder Sumpf nicht nur irgendwie, sondern gezielt und möglichst schnell wieder heraus zu kommen. Ein Vorteil ist vorallem, dass jetzt kompetente Leute, die wegen Martin Bader nicht mehr zum Club gehen konnten oder wollten wieder ein Thema werden könnten.

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  • Ich denke es ist wie immer, wenn man Altverdiente ins Boot holt. Das ist einerseits eine schöne Geste und kann funktionieren, wie bei SFCB, (die sich das aber auch leisten können, ein paar Veteranen auf irgendwelchen Pöstchen rumdoktern zu lassen), andererseits schaffts Du damit einen Klüngel.
    Ich weiß vermutlich deutlich weniger als Ihr vor Ort, was sich vor allem im NLZ alles tummelt, was eher wegen einer gut funktionierenden Seilschaft dort weilt, als durch Sachkompetenz.
    Mit Klüngel haben alle Vereine ihre Probleme, i.P. jede Firma, jeder Betrieb, da muss einfach von Zeit zu Zeit durchgelüftet werden. Und Lüften geht immer dann am besten, wenn ganz oben eine Luke offen ist.
    Das ist die Chance, nein, die Pflicht das in dieser Saison nun zu tun.

    Ich freue mich schon, wenn jetzt in Kürze wieder so Namen wie Köpke, Schäfer, Mintal, Galasek, Wirsching et al.

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    • zabomors,

      Mit Galasek wirds wohl nichts. Der ist Trainer in Weiden, zufrieden und will dort was erreichen.

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  • Wenn man den Kommentar in der heutigen Ausgabe der Bild (hier schon verlinkt) liest, dann steht uns angesichts der angespannten finanziellen Lage das böse Erwachen wohl noch bevor.

    Zitat:
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    Heftig diskutiert wurde am Montag im Aufsichtsrat ebenfalls die finanzielle Lage des Club. Ein Mitglied des Kontrollgremiums gestern zu BILD: „Die Verbindlichkeiten sind weiter angestiegen. Ich mache mir große Sorgen.“ Grethlein will aber die Club-Fans beruhigen: „Natürlich geht es uns finanziell nicht richtig gut, aber wir haben in der Lizenzierung ja einen Liquiditätsnachweis für die ganze Saison nachgewiesen.“

    Richtig beruhigend klingt das nicht.
    —-

    Na dann hoffen wir mal, das wir die Saison zu Ende spielen können. Mehr kann ich aus der Aussage Grethleins nicht ersehen…

    Wie schätzt ihr das ein?

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  • Es fehlen Fakten, Fakten, Fakten, so wäre es nur Spekulation.
    Richtig finde ich, dass Bader aus dem operativen Geschäft sofort aussteigen müsste, sprich keine Transfers mehr verantworten darf.

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    • zabomors:
      Es fehlen Fakten, Fakten, Fakten, so wäre es nur Spekulation.
      Richtig finde ich, dass Bader aus dem operativen Geschäft sofort aussteigen müsste, sprich keine Transfers mehr verantworten darf.

      Was für Transfers sollen denn jetzt noch kommen bis Ende September? Ich sehe das Problem nicht, die Kassen sind mutmaßlich eh leer. Es wird schon kein Charisteas mehr kommen unter Bader.

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  • Andere Frage: Jetzt, wo Molde rausgeflogen ist, wäre doch Linnes wieder zu haben? Aber der Zug ist wohl abgefahren. Mit ein wenig Restkapital würde ich ihn trotzdem holen, denn ein 31-jähriger ist ja nicht gerade ein Versprechen für die Zukunft, aber ohne Geld….

    Schade eigentlich!

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  • Sind ja nicht ganz raus aus dem internationalen Geschäft, sondern nur in die EL „abgestiegen“, da geht’s jetzt übernächste Woche und die Wiche drauf in die Playoffrunde um den Einzug in die Gruppenphase.

    Ich wüsste da schon, zwei für die es etwas Geld gäbe. (Wobei Rakovsky zur Zeit ja gebraucht wird und Stark hergeben, wäre evtl. zu sehr Tafelsilber verscherbeln)

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    • Florian Zenger:
      Sind ja nicht ganz raus aus dem internationalen Geschäft, sondern nur in die EL „abgestiegen“, da geht’s jetzt übernächste Woche und die Wiche drauf in die Playoffrunde um den Einzug in die Gruppenphase.

      Ich wüsste da schon, zwei für die es etwas Geld gäbe. (Wobei Rakovsky zur Zeit ja gebraucht wird und Stark hergeben, wäre evtl. zu sehr Tafelsilber verscherbeln)

      Hallo, ich glaube ich lese nicht richtig!
      Tafelsilber verscherbeln? Käme diese Aussabe von MB, würde man diesen doch am liebsten lynchen.
      Stark im Moment als Tabelsilber zu bezeichnen ist wohl im Moment bei dessen gegenwärtigen Zustand auch sehr frabwürdig.

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  • Stark nicht als Tafelsilber zu bezeichnen, wäre schon etwas seltsam. Kapitän der U19-Europameister, U20-/U21-Nationalspieler, dazu wie er beweist, in der Defensive flexibel einsetzbar. Potential ist da definitiv da und bei Spieler in diesem Alter bezahlt man Potential nicht Form.

    Stimmen die Aussagen über die Finanzprobleme, dann ist es wirtschaftlich fast nötig, Stark jetzt noch zu verkaufen. Nicht nur um Geld in Kassen zu spülen, sondern auch, weil der Preis natürlich sinkt, sobald die Käufer wissen, dass der FCN das Geld dringend braucht. Wundern würde mich der Transfer deshalb absolut nicht.

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    • Florian Zenger,
      Mir gings da auch eher um den Kommentar:
      (Sorry hatte vergessen zu zitieren)

      Realist: Hallo, ich glaube ich lese nicht richtig!
      Tafelsilber verscherbeln? Käme diese Aussabe von MB, würde man diesen doch am liebsten lynchen.
      Stark im Moment als Tabelsilber zu bezeichnen ist wohl im Moment bei dessen gegenwärtigen Zustand auch sehr frabwürdig.

      Klar werden wir uns damit irgendwann befassen müssen.
      Aber gerade bei einem Jungen aus der Region, der seit zig Jahren bei uns spielt, sollten wir ein paar Argumente haben, warum er mit dem nächsten Schritt zu einem größeren Verein noch etwas warten sollte..
      Vielleicht ist das ja auch einfach nur Wunschdenken. Aber ich finde eben, dass man gerade bei solchen Kickern (Stammspieler aus der Jugend heraus) viele Hebel in Bewegung setzen sollte, da diese Spieler im Normalfall auch gut für eine Außendarstellung sind. (z.B. Fanliebling, da selbst ausgebildet usw.)

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  • Denke, man wird abwarten ob man im DfB-Pokal weiter kommt…

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  • Stark ist auf jeden Fall unser einziger Spieler, der für teuer Geld zu verkaufen wäre.
    ABER!
    Meiner Meinung nach darf Stark absolut nicht verkauft werden!
    Ständig wird über die Durchlässigkeit aus der eigenen Jugend gesprochen. Hier bekommt man nichts auf die Reihe, verstärkt nur andere Vereine und dann soll der EINZIGE Jugendspieler in der ersten Elf verkauft werden, weil es uns Geld bringen würde?
    Die aktuelle Form mal ausgeschlossen ist Stark ein junger talentierter Spieler (der auf der IV-Position in der NM bessere Spiele macht als bei uns im ZM), der aus der eigenen Jugend kommt – Potential für mehr hat und auch noch hier aus der Region kommt.

    Er ist immer noch ein Talent, das darf man bei der Beurteilung nicht vergessen. Er braucht einfach jemand erfahrenen und einen !!!stabilen!!! Nebenmann, an dem er sich orientieren kann.
    Gerade junge Spieler profitieren davon enorm. Das sollte bei der meiner Meinung nach zu kritischen Beurteilung von Stark immer im Auge behalten.

    Aus meiner Sicht wäre es grob fahrlässig einen Spieler, der das Potential hier zu Identifikationsfigur, Publikumsliebling und Leistungsträger hat(wenn man ihn richtig fördert), als „Tafelsilber“ zu verscherbeln, damit die Mannschaft in der Offensive verstärkt werden kann.
    Eher würde ich den Rotstift bei anderen Positionen ansetzen.

    Problem an der Sache ist, dass wir hier in Nbg alle guten Spieler irgendwann mal verlieren werden. Das liegt an der kompletten Finanz-und Strahlkraft anderer Vereine in diesem Land.
    Trotzdem finde ich wir sollten versuchen Stark so lange wie nur irgend möglich in unseren Reihen zu halten.

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    • Almo,

      Das liegt aber leider nicht in unserer Macht, zum einen werden wir spätestens zur nächsten Saison Geld brauchen, dann werden wir sowieso Schöpf oder Stark verkaufen müssen, vielleicht auch beide.

      Aber selbst wenn wir es nicht müssten, solche Spieler sind von uns nicht zu halten, da dürfen wir keinesfalls riskieren, dass sie ablösefrei gehen.

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    • Almo,

      Stark soll nicht (nur) verkauft werden, weil er uns Geld bringt, sondern v.a. weil er ein ansoluter Mitläufer ist und sich auch im letzten Jahr kein bisschen weiterentwickelt hat. Ein maßlos überschätzter und in Franken – weil er das einizige Eigengewächs der letzten Jahre ist, dass den Sprung zum sagen wir mal pro Stark „Stammspieler geschafft hat – gehypter Spieler. Ich habe bisher max. 2 wirklich gute Spiele von ihm gesehen: vorletztes Jahr im Heimspiel gegen Stuttgart und das 2. habe ich vergessen…

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      • André,

        Dir ist aber schon aufgefallen, daß der Kerl als 18/19/20jähriger in völlig desolaten Mannschaften spielen durfte, in denen auch ein Schweinsteiger oder Khedira alt ausgesehen hätte?

        Der DFB muß auch ein Haufen Ahnungsloser sein, daß die den jedesmal mitnehmen.

        Ich finde es jedenfalls unangemessen, einen 20jährigen permanent derart runterzuputzen.

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  • Jetzt ist es fix, Bochum hat Mlapa verpflichtet. Verbeek ist ja recht geschickt mit den Händen (Blockhütte, Motorrad) vielleicht gelinkt es ihm ja die die angezogene Handbremse bei Mlapa auszubauen.

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    • juwe:
      Jetzt ist es fix, Bochum hat Mlapa verpflichtet. Verbeek ist ja recht geschickt mit den Händen (Blockhütte, Motorrad) vielleicht gelinkt es ihm ja die die angezogene Handbremse bei Mlapa auszubauen.

      Also wenn Verbeek das hinbekommt und Mlapa sich auf einmal zum überzeugenden Stammspieler oder gar Goalgetter in Bochum entwickelt, dann erwarte ich von allen hier im Blog, die mich der sentimentalen Schwärmerei für Verbeek beschuldigt haben, ein großes sorry. :mrgreen:

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        • Armin Busch:
          Beate60,

          Und was machst Du, wenn Verbeek es nicht hinbekommt und Mlapa weiterhin sein Phlegma pflegt ;-)?

          Dann gesteh ich ein,daß auch er seine Schwächen hat und das mit der 10.Meisterschaft auch mitihm hätte schiefgehen können. 🙂

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          • Beate60: Dann gesteh ich ein,daß auch er seine Schwächen hat und das mit der 10.Meisterschaft auchmitihm hätte schiefgehen können.

            So billig kommst Du uns nicht davon. Ich würde sagen Du mußt in dem Fall für CU einen Artikel über Martin Bader verfassen in dem Du nur seine Erfolge erwähnen darfst.
            Oder alternativ wäre für mich auch eine Einladung zum Podcast denkbar in der Du dich dann aber nur positiv über den scheidenden Vorstand äußern mußt 😀

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      • Beate60: Also wenn Verbeek das hinbekommt und Mlapa sich auf einmal zum überzeugenden Stammspieler oder gar Goalgetter in Bochum entwickelt, dann erwarte ich von allen hier im Blog, die mich der sentimentalen Schwärmerei für Verbeek beschuldigt haben, ein großes sorry.

        Darf ich Dir eine Frage stellen? Wieviele Minuten hast Du in der letzten Saison Mlapa live im Stadion (also nicht im TV oder Zusammenfassungen, sondern in echt) spielen sehen?

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          • Woschdsubbn: Den musste man nicht live sehen.

            Darauf gebe ich Dir bei Deinem nächsten Stadionbesuch, sofern es denn jemals wieder dazu kommt, ein Getränk Deiner Wahl aus. Darf auch gerne hinterher im LBP sein…

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            • Beate60, das waren noch Zeiten, als ein bodenständiges „Bader raus“ auch von mir nicht ernst gemeint war. Leider wurde daraus dann nach weiteren, unsäglichen 2.5 Jahren etwas ebenso herzlich UND ernst gemeintes.
              Die Stagnation wurde zum Rückschritt und wenn man sieht, was da Mainz aufzieht und in der Premier League im Vergleich zur ersten Bundesliga passiert, dann ist die 2. deutsche Bundesliga international längst auf einem ganz hinteren Rang gerutscht. Willkommen in der internationalen C-Kreisklasse.

              Manni der Libero, wann immer und wo immer!?
              Hmm, aus welchem Film war das Zitat nochmal?

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        • Manni der Libero: Darf ich Dir eine Frage stellen? Wieviele Minuten hast Du in der letzten Saison Mlapa live im Stadion (also nicht im TV oder Zusammenfassungen, sondern in echt) spielen sehen?

          Ich dachte ja das smiley steht für Ironie. Und ihr versteht, daß ich auch sehr verwundert bin.

          Das mit den Erfolgen Baders: ich glaub, das kann man hier schon nachlesen von mir, wenn man da Erinnerungshilfen braucht. Aus der VorVerbeekZeit.

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  • Vorsicht auf dem Frankenschnellweg – Heute nachmittag fahr ich, fast selbstlos, Hilfsgüter nach „Michlaa“, überall liest man ja davon, daß die Regionen um Würzburg und Bamberg unter schrecklicher Trockenheit leiden:

    – Brohdwerschd vom Innungsmassda
    – Bier vom Brehmers Gerch foh Gräfenberch (✝)
    – a Baddiefässler Moggerla aus der Kohlenmühle vom Hufnagels Loddar

    Männerwochenenden sind immer so herrlich entspannt und dienen zum Kraft schöpfen für die neue Sähsong, eine Kurz-Reha vom Glubb. 😀

    Wiesinger ist ja weit hinten und unten im Fußball gelandet. Immerhin hat er gelernt, daß die Fans es nicht gerne sehen, wenn er wie eine Salzsäule am Spielfeldrand steht. Er hat sich so sehr aufgeregt, daß er sogar des Feldes verwiesen wurde. Das war damals, als er Glubbtrainer war, undenkbar.

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  • So, immerhin können wir nicht mehr kurz vor Weihnachten gegen die Fürther ausscheiden, läuft.

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    • zabomors:
      So, immerhin können wir nicht mehr kurz vor Weihnachten gegen die Fürther ausscheiden, läuft.

      Ja, und nicht einmal einen neuen Negativrekord können wir aufstellen. Ja, es gibt wirklich noch einen, den wir noch nicht halten. Aber der ist dieses Jahr noch unantastbar. Gladbach hat es einst geschafft, 5 mal in Folge gegen unterklassige Teams rauszufliegen….

      Auch Pokaldeppen gibt es inzwischen einige, die brauchen uns nicht mehr. Fädd, Union, Hoppenheim und mal sehen, wen es heute trifft :mrgreen:

      Nein, die Vorzeichen sind gut, ich habe ein gutes Gefühl, dass es diesmal weiter geht!

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  • Gut das jetzt alle wissen das wir den Sylvestre verkaufen wollen-schön mit Preisschild in die BILD gestellt.Na dann schauen wir mal welcher Fisch da anbeißt
    Und dann schnell den Superstürmer kaufen,den ihr bisher nicht gefunden habt,oder?
    Läuft ja super mit dem neuen Profi am Ruder.
    Verkauft am Besten alles was kein Mittelfeldspieler ist,die kann man nämlich beliebig auf allen Positionen einsetzen.

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    • Christian-Berlin,

      Den brauchen wir nicht mehr ins Schaufenster über die BILD stellen. Diese Gespräche laufen doch längst. Die BILD-Veröffentlichtung soll nur den Druck noch verstärken und sicherstellen, dass der Spieler nicht in der Transferperiode geht. Ein Mann für Darmstadt oder Kaiserslautern.

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  • Dass Sylvestr nicht ins System einer offensiv agierenden Mannschaft passt, war bereits zu erkennen, als er noch für das Konterteam von Aue spielte. Spätestens mit Abschluss der letzten Saison hätte aber auch dem letzten Verantwortlichen beim Club klar sein müssen, dass Sylvestr der falsche Stürmertyp für ein potentielles Aufstiegsteam ist. Es wird spannend, wen Wolf/Weiler jetzt ausgraben, wo die Saison bereits läuft, Celustka/Candeias lassen grüßen. Einen Mittelstürmer Marke Killer, der ohne Eingewöhnungszeit sofort die Mannschaft verstärkt, suchte zuletzt die halbe Liga. Und kosten bzw. verdienen sollte er bestenfalls auch nichts…

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  • …ach ja, den KSC habe ich vergessen. Gegen Reutlingen, 5. Liga. Auch die größte Blamage dieser Runde ist nicht für uns erreichbar. Läuft!

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    • Optimist:
      …ach ja, den KSC habe ich vergessen. Gegen Reutlingen, 5. Liga. Auch die größte Blamage dieser Runde ist nicht für uns erreichbar. Läuft!

      Findest du es nicht auch erschreckend, wie wenig es braucht, um einem Clubfan das Wochenende zu retten?

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    • Optimist:
      …ach ja, den KSC habe ich vergessen. Gegen Reutlingen, 5. Liga. Auch die größte Blamage dieser Runde ist nicht für uns erreichbar. Läuft!

      wobei da die Begleitumstände auch anderen Teams Probleme bereitet hätten.

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  • Habe gestern 60 gegen die TSG geguggt. München war stark, stabil. Gut, Hoffenheim brachte aber auch gar nix zustande. Bin aber schon auf kommenden Freitag gespannt …

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