Chaos trifft Chaos

Am Montag gastiert der TSV 1860 München beim 1. FC Nürnberg, Anpfiff 20 Uhr 15.

Sechzig gegen den Club, das war einmal ein Spiel zweier Größen des deutschen Fußballs. Heute ist es eine Begegnung zweier Vereine, die im Schatten ihres klangvollen Namens in der zweiten Liga vor sich hin dümpeln – Kurs unbekannt. Schlagzeilen produzieren sie weniger durch sportliche Erfolge als durch Eskapaden abseits des grünen Gevierts. Bei den Münchner Löwen ist vor zwei Monaten die Vorstandschaft geschlossen zurückgetreten (klick) und der Club trudelt derzeit von einer Turbulenz (klick) in die andere (klick). Als Motto der anstehenden Begegnung zwischen den beiden Altmeistern könnte also gelten:

Chaos trifft Chaos.

Oder – im Prinzip synonym:

Tradition trifft Tradition.

Im Vorfeld des Spiels sprachen wir mit Claus Melchior, der nicht nur seit Jahrzehnten Anhänger der Löwen ist, sondern sich auch als Vereinshistoriker einen Namen gemacht hat. Zusammen mit Hardy Grüne hat er das Buch „Die Löwen – Die Fußballgeschichte des TSV München von 1860“ sowie dessen Vorläufer „Legenden in Weiß und Blau – 100 Jahre Fußballgeschichte des TSV 1860 München“ geschrieben (klick). Darüber hinaus ist Claus Autor von „111 Gründe, den TSV 1860 München zu lieben“ (klick) und Mitherausgeber einer einzigartigen Fußballzeitschrift, mit der wir auch gleich ins Interview einsteigen:

[Clubfans United] Du bist Mitherausgeber der vierteljährlich erscheinenden Fußballzeitschrift „Der tödliche Pass“ (klick). Was ist das Konzept dieser Zeitschrift?

[Claus] Der Untertitel unseres Blattes lautet: „Magazin zur näheren Betrachtung des Fußballspiels“. Und genau darum geht es. Entstanden ist das Heft aus einer medienkritischen Haltung in jener Zeit, als sich das Privatfernsehen des Fußballs bemächtigte. Wir wollen den Fußball als kulturelles und soziales Phänomen kritisch begleiten, oder – wie Johannes John, einer von uns Dreien – sagen würde: als Fortschreibung des Projekts der Aufklärung. Wobei es längst nicht mehr nur um Medienkritik geht, sondern um das Wirken aller Beteiligten: Verbände, Vereine, Ligen, Aktive und natürlich auch der Fans, die ja keineswegs über jede Kritik erhaben sind.

[Clubfans United] Diese Zeitschrift wird von Intellektuellen gemacht und wendet sich an Intellektuelle. Dass sich Intellektuelle in immer stärkeren Maß für Fußball interessieren, ist nach meiner Einschätzung und Erfahrung ein jüngeres Phänomen. Z.B. gab es unter den Lehrern, die ich am Gymnasium hatte, nur einige wenige, mit denen man sich über Fußball unterhalten konnte. Heute ist das anders. Woran liegt das?

[Claus] Wir richten uns keineswegs nur an Leute, die sich als Intellektuelle verstehen. Uns ist jeder interessierte Fußballfreund als Leser willkommen. In der Tat scheint das Stigma, mit dem Interesse am Fußball in Intellektuellenkreisen belegt zu sein schien, heute weitgehend verschwunden. Vielleicht hängt das mit einer gewissen Entideologisierung in den 1990ern zusammen, die es erlaubte, sich einerseits zur Liebe zum Spiel zu bekennen und es andererseits dennoch kritisch zu begleiten. Intellektuelle, die sich für Fußball interessierten, hat es wohl immer gegeben; heute sind es vielleicht auch deshalb mehr, weil der Fußball in seiner Bedeutung inzwischen derart überhöht wird (was macht z.B. der Schweinsteiger-Wechsel auf den Titelseiten selbst der seriösen Tagespresse?), dass es kaum mehr möglich ist, sich dem Phänomen zu entziehen. Und der Diskurs um den Fußball ist erheblich facettenreicher geworden, was Intellektuellen willkommen sein dürfte.

[Clubfans United] Du hast das Buch „111 Gründe, den TSV 1860 München zu lieben“ geschrieben. Was ist der Hauptgrund, diesen Verein zu lieben, oder – anders gefragt – was ist die spezifische „Identität“ dieses Vereins?

[Claus] 1860 war einmal der große Sportverein Münchens, dessen Sportler zahlreiche Meistertitel in den verschiedensten Sportarten geholt haben, und als solcher ist er seit weit über hundert Jahren tief in der Münchner Bevölkerung verwurzelt, was sich immer wieder zeigt, wenn die Not am größten ist. Inzwischen ist natürlich alles weitgehend auf Fußball reduziert. Auch dort liegen die großen Erfolge weit zurück, und im letzten halben Jahrhundert hat ein anderer Münchner Verein die Löwen weit überholt. Aber allen, die sich nicht mit dem DAX-Konzern unter den deutschen Vereinen identifizieren wollen, bieten die Löwen eine Heimat. Dazu kommt das Anarchische eines ausgewiesenen Chaosvereins.

[Clubfans United] Wer ist deiner Meinung nach der bedeutendste Spieler, den 1860 München jemals hervorgebacht hat bzw. der jemals bei 1860 spielte?

[Claus] Zwei Weltmeister von 1990 haben für 1860 gespielt, Rudi Völler und Thomas Häßler, der eine zu Beginn seiner Karriere, der andere am Ende. Wirkliche Eigengewächse waren z.B. Meisterspieler von 1966 wie Fredi Heiß (klick) oder Manni Wagner (klick). Und vielleicht wird Kevin Volland ja noch der bedeutendste von allen.

[Clubfans United] In Nürnberg wird die Fanszene sehr stark von den Ultras dominiert, die mittlerweile ein so großer Machtfaktor im Verein sind, dass die Vereinsführung sich schwer tut, Entscheidungen zu treffen, die den Interessen der Ultras zuwiderlaufen. Ist das bei 1860 ähnlich?

[Claus] Bei den Löwen gibt es zwei Ultragruppierungen. Soweit ich es beurteilen kann, scheint mir ihr Einfluss deutlich geringer zu sein als beim Club. Die eine dieser Gruppen hat gerade dem Verein das Ultimatum gestellt, spätestens zur Saison 2016/17 ins Stadion an der Grünwalder Straße zurückzukehren, eine wohl etwas unrealistische Forderung, von der sich die demnächst neu zu bestimmende Vereinsführung kaum unter Druck setzen lassen wird.

[Clubfans United] 1860 und der Club sind klassische „Traditionsvereine“. Ich stelle mir in letzter Zeit immer wieder die Frage: Was ist das eigentlich, ein Traditionsverein? – und gebe die Frage an dich weiter.

[Claus] Gute Frage. Vielleicht Vereine, die bereits vor Einführung der Bundesliga eine bedeutende Rolle gespielt haben und auf Jahre der Erstklassigkeit zurückblicken können. Aber das kann natürlich keine ausschließliche Eintrittsberechtigung zu den beiden oberen Ligen sein, denn Vereine müssen auch die Chance haben, neuere Traditionen zu begründen. Und Bayer Leverkusen z.B. gibt es seit 1904 und der Verein spielt seit 1978 in der Bundesliga. Tradition geht meist auch mit einer historisch gewachsenen Fanbasis größeren Umfangs einher und ein Verein hat Mitglieder, denen zumindest gewisse Einflussmöglichkeiten verblieben sein sollten. Letztlich ist Tradition etwas Gelebtes, das man fühlen kann, wie mir gerade beim letzten Spiel unserer beiden Vereine im Mai in München wieder bewusst wurde.

[Clubfans United] Im Gegensatz zum Club, bei dem die Fußballabteilung noch als eingetragener Verein firmiert, ist die Fußballabteilung des TSV 1860 eine Kapitalgesellschaft. Ist dieser Schritt hin zur Kapitalgesellschaft reibungslos verlaufen oder gab es Konflikte zwischen der Vereinsführung und den Fans/Mitgliedern?

[Claus] Das ist nicht ganz richtig. 1860 hat immer noch eine Fußballabteilung, die Teil des e.V. ist und zwei Mannschaften in den Spielbetrieb der unteren Klassen entsendet. Ausgegliedert ist nur der Profifußball, was sicherlich zu erheblichen Teilen steuerliche Gründe hat, da der Profibetrieb immer die Gefahr birgt, die Gemeinnützigkeit des e.V. zu gefährden. Die Ausgliederung erfolgte bei 1860, wenn ich mich recht erinnere, kurz nach der Jahrtausendwende und wurde vom damaligen Präsidenten Karl-Heinz Wildmoser in gewohnt autokratischer Manier ziemlich geräuschlos durchgepaukt. Vermutlich war den Fans damals die Bedeutung dieser Maßnahme auch noch nicht recht bewusst. Man sollte sich allerdings vor dem Glauben hüten, bei einer Ausgliederung müssten automatisch Zustände eintreten wie jetzt bei 1860. Ein Verein, der diesen Schritt tut, sollte allerdings gut geführt sein und sich nicht in finanzieller Notlage befinden. Bei 1860 hat die Möglichkeit des Investoreneinstiegs die Insolvenz verhindert, die sonst vermutlich unausweichlich gewesen wäre. Aber da man die Anteile aus einer Position der Schwäche verkaufte, ist man letztlich nur von einer Notlage in die nächste geraten, zumal der Investor nur Etatlücken deckt, aber eigentlich nicht investiert.

[Clubfans United] Nicht nur beim Club ist kürzlich der Sportdirektor zurückgetreten (bzw. entlassen worden), sondern auch bei 1860. Könntest du dem FCN Poschner als neuen Sportdirektor empfehlen?

[Claus] Nein! (Ich hab‘ ja nix gegen den Club …)

[Clubfans United] Welche Zielsetzung wurde von der Vereinsführung des TSV 1860 für diese Saison ausgegeben und welche Erwartung hast du für diese Saison?

[Claus] Nach der letztjährigen Horrorsaison und bisher ohne signifikante Neuverpflichtungen kann das Ziel nur der Klassenerhalt sein; mehr erwarte ich auch nicht. Eine Vereinsführung, die ernsthaft Vorgaben machen könnte, gibt es bei 1860 zur Zeit nicht. Vom Aufstieg spricht jedenfalls niemand.

[Clubfans United] Wer ist gegenwärtig der beste Spieler des TSV 1860?

[Claus] Unter den ganzen grauen Mäusen? Über die gesamte letzte Saison betrachtet wohl Daniel Adlung, ein technisch nicht unbegabter Malocher und Antreiber.

[Clubfans United] Welchen Club-Spieler würdest du aktuell gern im Löwen-Trikot sehen?

[Claus] Vielleicht Allesandro Schöpf. Oder wegen der Perspektive Niklas Stark.

[Clubfans United] Dein Tipp fürs Spiel?

[Claus] Nach der ordentlichen Leistung gegen Freiburg und dem überraschenden Pokalsieg lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und tippe auf ein 2:1 für die Löwen! (Obwohl den Clubspielern die Belastung einer weiteren Nachtsitzung auf einem Autobahnrastplatz am vergangenen Montag ja knapp erspart geblieben ist…)

[Clubfans United] Wir danken dir für das Interview und wünschen dem Spiel einen sportlich fairen Verlauf. Das Schlusswort gehört dir – frei nach dem Motto “Was du den Clubfans schon immer sagen wolltest, nur bist du nie danach gefragt worden…”

[Claus] Ich schließe mit einer eigenen Frage: Wäre die Welt nicht eine bessere, wenn der Club und die Löwen sich wieder in die Top 3 des bayerischen Fußball schieben und die Emporkömmlinge in ihr angestammtes Biotop verweisen würden? (Ich weiß, ihr seid Franken und keine Bayern, aber ihr versteht, was ich meine…)

Das Interview führte belschanov [Clubfans United] mit Claus Melchior am 12.08.2015 via E-Mail.

75 Gedanken zu „Chaos trifft Chaos

  • Sehr schönes Interview! In einem Punkt aber Widerspruch: Ich hab versehentlich „Am Montag verliert der TSV 1860 München beim 1. FC Nürnberg“ gelesen, das nehme ich einfach mal als gutes Omen✌🏼️😎!

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  • Bochum gewinnt in Freiburg und schießt nicht mal mehr Tore als wir.

    Dürfte eine kleine Genugtuung für Verbeek sein 🙂

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  • @belschanov: Klasse Interview, endlich mal ein nachdenklicher 60er als Gesprächspartner, sympathisch und mit interessanten Überlegungen.

    Die 60er-Fans sind in meinem Umfeld am Alpenrand gar nicht mal so wenige gegenüber den überall sichtbaren Erfolgsfans, nur etwas stiller, weil durch oft saudumme Niederlagen (kommt mir bekannt vor) und permanentes unprofessionelles Vereinsgeschleuder (erinnert mich entfernt an was) stimmungsmäßig spürbar zusammengestutzt. Die meisten äußern übrigens im Gespräch sogar Sympathie mit unserem Club – vielleicht eine Art Zusammenhalt von Vereinen, deren Tradition im umgekehrten Verhältnis zur finanziellen Potenz steht, oder anders ausgedrückt: früher war’s besser als heute.

    Ja, früher…

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  • Hey Löwe bis auf das mit den Punkten bin ich bei dir! 👍🏻 Ich wünsch euch so wie uns endlich mal Ruhe im Verein, kompetente Vorstände und irgendwann ein Duell in Liga 1. oder die Schlagzeile … Nachdem die 60er den FC Barcelona 2:1 und der Glubb den FC Bayern 5:0 im Halbfinale der CL besiegt haben, treffen die Altmeister im Finale aufeinander 😜! Schee wär s!

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  • Eine vom Block der 60er bis zur Nordkurve reichende Choreo mit der Schrift:Max Merkel wir danken Dir! Würde eindeutig zeigen was der Begriff Traditionsverein bedeutet.

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    • Christian-Berlin:
      Eine vom Block der 60er bis zur Nordkurve reichende Choreo mit der Schrift:Max Merkel wir danken Dir! Würde eindeutig zeigen was der Begriff Traditionsverein bedeutet.

      Christian, eine Spitzenidee! Genau das trifft es!

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  • Fußball ist jetzt und nicht vor 50 Jahren. Ich glaube es hilft gar nichts sich selbst zu beweihräuchern mit Vorkommnissen, die ein halbes Jahrhundert her sind. Das wirkt auf mich verzweifelt, was man bei den sportlichen Leistungen der letzten 2 Jahre aber auch verstehen kann.

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    • juwe:
      Fußball ist jetzt und nicht vor 50 Jahren. Ich glaube es hilft gar nichts sich selbst zu beweihräuchern mit Vorkommnissen, die ein halbes Jahrhundert her sind. Das wirkt auf mich verzweifelt, was man bei den sportlichen Leistungen der letzten 2 Jahre aber auch verstehen kann.

      Darum geht es nicht bei Rückverweisen auf die Geschichte wie etwa dem Max-Merkel-Gedenkvorschlag.

      Klar, weder ein Unternehmen noch ein Verein kann sich für seine Vergangenheit etwas kaufen. Nehmen wir den Verein mit Tradition: Er kann einen riesigen Marken-Vorsprung gegenüber anderen nutzen, indem er seine „gute“ Vergangenheit (auf eine andere zu verweisen wäre kontraproduktiv) mit der Gegenwart, in der er aufbaut, und seiner Zukunft, an der er seriös (!) und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar (!) arbeitet, überzeugend (!) miteinander verknüpft. Denn das reichert seine Marke an und stellt sie in den Zusammenhang „gestern- heute – morgen“. Dieser Zeitbogen, der das Leben ist, verbindet: Jeder Mensch, jede Organisation, jedes Land hat so etwas.

      Der Verein muss es schaffen, im Wettbewerb der Gegenwart zu bestehen und sich zugleich auf die Zukunft mit einem Leitbild vorzubereiten und die entsprechenden Maßnahmen zu treffen, etwa konsequente eigene Jugendarbeit, frühe Kontakte zu externen Talenten, umfassende Pflege der unterschiedlichsten Fanszenen, Akquise finanziell starker, attraktiver und zuverlässiger Sponsoren usw. Dann ist der Stolz auf die erfolgreiche Tradition etwas, dass auch in der Gegenwart und der Zukunft zu fühlen ist – vorwärtsgewandt.

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  • juwe,

    Dann hängen wir halt Poschner und Bader auf. Auf den Werbebanden gibt’s den Lauftext „Wir danken Ihnen“

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    • Maczabo:
      juwe,

      Dann hängen wir halt Poschner und Bader auf. Auf den Werbebanden gibt’s den Lauftext „Wir danken Ihnen“

      Irgendwas in die Zukunft gerichtetes 🙂

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    • Maczabo:
      juwe,

      Dann hängen wir halt Poschner und Bader auf. Auf den Werbebanden gibt’s den Lauftext „Wir danken Ihnen“

      Nein nein, die Lynchjustiz ist jetzt nicht mehr nötig. Sie gehen ja Beide freiwillig 😉

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  • Ich weiß nicht, weshalb wir mit unserem Unglück eigentlich keine entsprechende Marke aufbauen können?

    Zugkräftigere Schlagworte wie vom Rekordmeister zum Rekordabsteiger, wir sind DIE Fahrstuhlmannschaft schlechthin, die einzig sieglose Hinrunde, der einzige abgestiegene Meister und wir haben doch unzählige, weitere Negativrekorde aufgestellt, das ist und bleibt wirklich einzigartig!

    Damit muss man doch eine schlagkräftige Marke aufbauen können? Das ganze in Zusammenarbeit mit einem entsprechenden Sponsor (z.B. Fahrstuhlmannschaft mit einer Fahrstuhlfirma?). warum nicht?

    Mainz ist der Karnevalsverein, Leverkusen hat sich Vizekusen als Marke eintragen lassen und der Stadtteilverein Sankt Pauli verdient bundesweit viel Geld, nur allein mit seinem zur Marke gewordenen Image der vermeintlichen Andersartigkeit mit Piratenflagge und Co. NUR cleveres Marketing.

    Wo bleibt da nur ein gewieftes Marketingrezept vom Glubb!? Wofür steht der denn? Mit „Tradition“ lockt man doch keinem Sponsor mehr das Geld aus dem Geldbeutel.

    Das machen sogar die Fädder besser, wenn auch auf notwendigerweise ganz bescheidenen, niedrigen Budgetniveau, finde ich ihre schelmisch-witzigen Werbeplakate jeder bisherigen Clubwerbung überlegen.

    Das „Herzbumbern“ neulich war eher unfreiwillig lächerlich, so kam es bei mir jedenfalls an.

    Die Ausnahme bleibt das europaweit Aufmerksamkeit erregende „Ich bereue diese Liebe nicht“, aber nicht mal das kam doch meines Wissens vom Verein und der offiziellen Seite sondern von den Fans… nun hob, nachlegen oder dauerhaft damit was großes aufziehen. Nein, es schläft schon wieder ein.
    „Ich bereue diese Liebe nicht“ mit einem Kondomhersteller oder der Bundeszentrale für Aufklärung, wär das was?

    Auch hier hat man den Eindruck, dass die letzten 11 Jahre lang auf diesem Gebiet gar nichts passiert ist. Ein weiterer verschenkter und verschlafener Punkt auf der langen Liste. Jetzt steht halt eine seltsame Berliner Automatenaufsteller-Firma auf der Bandenwerbung und ein kleiner Möbelvertrieb auf dem Trikot. Mannomann.

    Wollen wir hoffen, das neues Personal auch frischen Wind mit bringt und nicht wieder „Ruhe“ einkehrt. Ruhe heisst für mich ein weiter so auf bescheiden-beschissenem Niveau. Ein Graus.

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    • Woschdsubbn: Zugkräftigere Schlagworte wie vom Rekordmeister zum Rekordabsteiger, wir sind DIE Fahrstuhlmannschaft schlechthin, die einzig sieglose Hinrunde, der einzige abgestiegene Meister und wir haben doch unzählige, weitere Negativrekorde aufgestellt, das ist und bleibt wirklich einzigartig!

      Ich fand schon immer, dass Hochtief zu uns perfekt als Sponsor passen würde.

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      • Alexander Endl – Clubfans United,

        Man kann nur hoffen, dass es wenigstens wieder zur Fahrstuhlmannschaft reicht. In den letzten 3 Jahren ging es ja nur „Tief“. In Windischeschenbach hat eine Firma vor Jahren versucht, das tiefste Loch der Erde zu bohren, die hätte da eher zum Club gepasst.

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    • Woschdsubbn:

      Wo bleibt da nur ein gewieftes Marketingrezept vom Glubb!? Wofür steht der denn? Mit „Tradition“ lockt man doch keinem Sponsor mehr das Geld aus dem Geldbeutel.

      Woschdsubbn, ich schätze deine Kommentare. Aber in dem Zusammenhang „Marke“ muss ich dich hier mal exemplarisch angreifen. Ist nicht persönlich gemeint.

      Lange vor unserer Zeit hat sich der 1. FCN irgendwann die Bezeichnung „der Club“ erworben.

      Ich weiß nicht wo und wann diese Bezeichnung entstanden ist, würde einfach mal auf die 20iger Jahre des letzten Jahrhunderts tippen.

      Dass sich dieser Begriff immer noch halbwegs gehalten hat, insbesondere nach mittlerweile fast 50 Jahren als graue Maus und Chaosverein und wasweißichnichhastenichgesehen finde ich erstaunlich.

      „VW, das Auto“ war mal ein erfolgreicher Werbespruch… „Club, das ist Fußball“ oder “ Fußball, das ist der Club“ hätte es vielleicht sein können, wer weiß?

      Was mich komplett ankotzt ist dass viele fränkischen Fans sich diese mWn fußballerisch weltweit einzigartige Markenbezeichnung selber dadurch kaputt machen, dass sie es angebracht finden das einzufränkeln und vom „Glubb“ sprechen.
      Man hat eigentlich schon eine Marke, man macht sie sich aber selber kaputt. Habe ich null Verständnis für.

      Von mir aus mag jeder das ja handhaben wie er will. Aber wenn jemand vom „Glubb“ spricht und gleichzeitig bemängelt dass wir keinen Markenwert haben, der wirft unser grösstes Pfund gedankenlos weg.

      Fränkisches understatement at its worst.

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      • troy_69,

        Ich nehme an, daß wir uns nicht die Exklusivrechte für „der Club“ gesichert haben. Insofern wird das wahrscheinlich schwierig, das zu vermarkten. Aber im Wesentlichen hast du Recht.
        Wobei ich auch „der Glubb“ als fränkische Version nicht so schlecht fände, wenn es denn irgendwann mal gelungen wäre, sich auf eine einheitliche Schreibweise zu einigen. Genau wie bei den Cluberern.
        Bei den Farben hat man auf 2 JHV´s Endlosdiskussionen über die RAL-Nummer geführt. Vielleicht auch mal wieder exemplarisch,wie der Club es immer wieder schafft, am wesentlichen vorbei zu schrammen und das Gold auf der Straße liegen zu lassen.

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        • Beate60:
          troy_69,

          Ich nehme an, daß wir uns nicht die Exklusivrechte für „der Club“ gesichert haben.

          „Wir sind der Club“ auf Textilien gehört einem Fürther.

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  • @Woschdsubbn: Du hast Recht, der Slogan „Ich bereue diese Liebe nicht“ ist Spitze, da ließe sich was draus machen. Der Verein muss an seiner Zukunft arbeiten, gezielt und nicht gestopselt. Und er muss – wie heute in der Politik die Bürgerbeteiligung – seine Fans an dieser Entwicklung der Zukunft beteiligen, weil sie eine GEMEINSAME Zukunft werden muss. Momentan ist sie es vom isolierten und intransparenten Handeln der Club-Verantwortlichen her überhaupt nicht!

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  • Positiver formuliert: Der Club gibt niemals auf, er kommt immer wieder zurück, steht wieder auf wenn er am Boden liegt. Der Club ist DER Comebacker, egal wieviel Pech (Pfosten, Latte, Verletzungen) und Falschbehandlung (Schiedsrichter, DFL) er auch abbekommen mag. Den Club kriegt keiner klein, nicht einmal er sich selbst.

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  • Woschdsubbn,

    Ich fände „IbdLn“ mit den Wörtern „bereuen“ und „nicht“ etwas zu negativ behaftet. Ein Bißchen wie „es gibt schlimmeres“ oder „doch nicht so mies wie viele denken“ ?

    Wenn man aber unsere „interessante“ Historie verkaufen möchte dann wäre nicht eine Versicherung (z.B. die Nürnberger!) passend für einen „Master of Desaster“ Verein ?

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  • Alexander Endl – Clubfans United,

    Dito. Waren die nicht mal als Stadion-Namensgeber im Gespräch und dann scheiterte es an fehlender Selbstironie? @JT: „Master of Desaster“ ist spitze! Griffig und auf den Punkt, dagegen ist „Meister der Herzen“ oder „Vizekusen“ schierer Kitsch, Lenor-gespülter Kinderkram😂!

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  • Mit der Anzahl von Vorständen und Aufsichtsräten kann man auch ein DAX-Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern führen. Aber beim Glubb gibt’s bald mehr Häuptlinge als Indianer. Wenn Stark und Petrak und Sylvestre verkauft sind, haben wir den von BLÖD gewünschten Transferüberschuss. Reinvestitionen erfolgen nun nicht mehr in die Mannschaft, sondern in weitere Vorstände, dann bleibt der Transferüberschuss erhalten. Wer wird eigentlich Vorstandsvorsitzender ? Denn einer muß ja die 5.000 mtl. und einmalig 15.000€ weiterhin bekommen, wo es dem Glubb ja so gut jetzt geht

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  • Der Text hätte eigentlich auf die Seite „Club in 2. Runde“ gehört

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  • belschanov,

    Wie wäre’s mit:

    1.FCN – gerade als Du dachtest, Du könntest wieder optimistisch ins Stadion gehen …

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  • Für das Marketing haben wir doch jetzt den St. Paulianer! Der war doch mittendrin und hat bspw. „Kalte Muschi“ als Produkt in und um das Stadion platziert. Ich hoffe da zukünftig wirklich auf ein bisserl mehr als Club-Senf! (Mein Lieblingsprodukt im Fanshop.)

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  • Man könnte ja auch „Ein Bundy gewinnt nie, aber ein Bundy gibt auch nie auf!“ recyceln.

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    • belschanov:
      Noch besser wohl:

      …und wenn es Nacht wird, siehst du neun Sterne. FCN

      Oder auch: Neun Sterne, und dann Gute Nacht.

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  • Vielleicht auch nicht schlecht, „neun im Weggla“
    Einmal vor dem Spiel und einmal danach. Bei denen kleinen Dingern, macht das die dreifach Menge. Also auch mehr Umsatz.

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    • Jones,

      Heutzutage muß es schon etwas provokanter sein, wie : Heißer Dreier im Weggla oder sowas 😉

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  • Woschdsubbn:
    Ich weiß nicht, weshalb wir mit unserem Unglück eigentlich keine entsprechende Marke aufbauen können?

    Zugkräftigere Schlagworte wie vom Rekordmeister zum Rekordabsteiger, wir sind DIE Fahrstuhlmannschaft schlechthin, die einzig sieglose Hinrunde, der einzige abgestiegene Meister und wir haben doch unzählige, weitere Negativrekorde aufgestellt, das ist und bleibt wirklich einzigartig!

    Damit muss man doch eine schlagkräftige Marke aufbauen können? Das ganze in Zusammenarbeit mit einem entsprechenden Sponsor (z.B. Fahrstuhlmannschaft mit einer Fahrstuhlfirma?). warum nicht?

    Mainz ist der Karnevalsverein, Leverkusen hat sich Vizekusen als Marke eintragen lassen und der Stadtteilverein Sankt Pauli verdient bundesweit viel Geld, nur allein mit seinem zur Marke gewordenen Image der vermeintlichen Andersartigkeit mit Piratenflagge und Co. NUR cleveres Marketing.

    Wo bleibt da nur ein gewieftes Marketingrezept vom Glubb!? Wofür steht der denn? Mit „Tradition“ lockt man doch keinem Sponsor mehr das Geld aus dem Geldbeutel.

    Das machen sogar die Fädder besser, wenn auch auf notwendigerweise ganz bescheidenen, niedrigen Budgetniveau, finde ich ihre schelmisch-witzigen Werbeplakate jeder bisherigen Clubwerbung überlegen.

    Das „Herzbumbern“ neulich war eher unfreiwillig lächerlich, so kam es bei mir jedenfalls an.

    Die Ausnahme bleibt das europaweit Aufmerksamkeit erregende „Ich bereue diese Liebe nicht“, aber nicht mal das kam doch meines Wissens vom Verein und der offiziellen Seite sondern von den Fans… nun hob, nachlegen oder dauerhaft damit was großes aufziehen. Nein, es schläft schon wieder ein.
    „Ich bereue diese Liebe nicht“ mit einem Kondomhersteller oder der Bundeszentrale für Aufklärung, wär das was?

    Auch hier hat man den Eindruck, dass die letzten 11 Jahre lang auf diesem Gebiet gar nichts passiert ist. Ein weiterer verschenkter und verschlafener Punkt auf der langen Liste. Jetzt steht halt eine seltsame Berliner Automatenaufsteller-Firma auf der Bandenwerbung und ein kleiner Möbelvertrieb auf dem Trikot. Mannomann.

    Wollen wir hoffen, das neues Personal auch frischen Wind mit bringt und nicht wieder „Ruhe“ einkehrt. Ruhe heisst für mich ein weiter so auf bescheiden-beschissenem Niveau. Ein Graus.

    Ich sag nur Christkindlmarkt und kein Stand vom Glubb dabei ham wir 2 Japaner gehabt ! Sogar die Westvorstadt verkauft Tee auf der Kärwa….

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  • Das mim Christkindlesmarkt liegt aber net am Verein, sondern an der Stadt. (Motto: „Da wollen so viele einen Stand, da muss der FCN sich hinten anstellen“)

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  • Florian Zenger:
    Das mim Christkindlesmarkt liegt aber net am Verein, sondern an der Stadt. (Motto: „Da wollen so viele einen Stand, da muss der FCN sich hinten anstellen“)

    Gutes Beispiel für Deinen erwähnten fehlenden 100% igen Rückhalt der Stadt

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  • Aber echt, auch wenn es eventuell nicht passt, bei denen vielen Besuchern muss sich doch die Marke FCN präsentieren!!!
    Die Stadt würde ja auch wieder davon präsentieren. Eigentlich unglaublich wieviel Geld da wieder liegen bleibt!!!
    Habe mich schon gewundert wie ich im Dez. 2013 gegen Mainz (habe knapp 300 km Anfahrt)da war, und keine 30000 Zuschauer. Das war ja noch in der 1. Liga. Wenn man sich auf den Christkindelsmarkt anständig präsentiert, muss da doch mehr drin sein!!! Gerade bei Tages und Wochenends-Tourismus. Heute abend spielt der neunfache deutsche Meister!!! Keine Ahnung, aber es ist vieles im Merchandising, Tickets sicher nicht ausgenutzt.
    Vielleicht hift kalte Muschi weiter.

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  • Das scheint ja der AR auch erkannt zu haben, weil man sich mit Meeske einen Spezialisten in genau den beiden Gebieten, auf denen was passieren muss (Vermarktung und Stadion), ins Boot holt.

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    • Florian Zenger:
      Das scheint ja der AR auch erkannt zu haben, weil man sich mit Meeske einen Spezialisten in genau den beiden Gebieten, auf denen was passieren muss (Vermarktung und Stadion), ins Boot holt.

      Wobei ich schon gespannt bin, auf welcher JHV dann ein Video präsentiert wird, das Meeske mit Paulischal und die kalte Muschi schlürfend zeigt. Und dann wird noch seine Mitgliedschaft bei ST.Pauli angeprangert. Und seine sofortige Ablösung gefordert. Weil er im Vorfeld nicht ganz so offen war für Fanbelange. :mrgreen:

      Im übrigen Woschdsubbn: IBDLN war eine Aktion der Ultras und Bader wurde dafür gelobt (auch von mir), daß er das akzeptiert hat, das nicht zu vermarkten. Weil die eben gegen Kommerz sind. Ich finde, das muß man akzeptieren.

      Und sich als Verein eben selbst einen guten Spruch ausdenken. Und das Marketing drumrum aufbauen. Daß das all die Jahre nicht passiert ist, insbesondere nicht nach dem Pokalsieg, das ist der Skandal.

      Und daß wir immer noch im Centrum nur einen abseits gelegenen Ramschladen haben, dafür aber ein Lager im Industriegebiet groß gefeiert wird als Neueröffnung.

      Ja, ich hoffe sehr, daß da mit Meeske endlich was in Gang kommt. Daß wenigstens die Basics stimmen.

      Auch wenn auf dem Christkindlesmarkt dem Club kein Stand überlassen wird, weil man fair sein will bei der Vergabe, so gibt es ja durchaus die Möglichkeit im Umfeld so präsent zu sein, daß das den Besuchern auffällt.
      Oder man streitet mal mit der Stadt ob die 10 Glühweinbude wirklich auch noch sein muß. Oder ob ein Billigschmuckstand wirklich besser zum Konzept der Stadt passt.

      Oder man dient sich dem Sockenverkäufer an und zahlt ihm was, daß er ein en Teil seines Standes für Clubsachen Verwendung abtritt. Wenn man nicht man für solch eine Umwidmung bei der Stadt Unterstützung fände, versteh ich die Welt nicht mehr. Denn dann hat man seine Hausaufgaben überhaupt nicht gemacht. Schließlich ist die Stadt doch stolz darauf, wieviel Events man auf den Hauptmarkt holt und damit das Image der Stadt „verbessert“. Da muß ein Marketingchef doch wohl überzeugende Argumente finden, die bei der Stadt auf offene Ohren stoßen.

      Vielleicht möchte die Stadt ja künftig auch gerne Spiele der U21 kostenlos auf dem Hauptmarkt präsentieren? Mit Rollrasen, der jedesmal danach wieder abgebaut wird? Vielleicht könnte Meeske ja für dieses Event einen Sponsor finden, der mit entsprechenden Geldzuwendungen die Stadt davon überzeugt?

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      • Beate60: Vielleicht möchte die Stadt ja künftig auch gerne Spiele der U21 kostenlos auf dem Hauptmarkt präsentieren? Mit Rollrasen, der jedesmal danach wieder abgebaut wird? Vielleicht könnte Meeske ja für dieses Event einen Sponsor finden, der mit entsprechenden Geldzuwendungen die Stadt davon überzeugt?

        die Idee ist eigentlich super! Oder wie wäre es mit einem international besetzten U19-Mini-Turnier in der Vorbereitungszeit? So wie der U14-Cup, nur eben mit nur 4 Mannschaften (U19 von Bayern, Manchester, Real, oder eben Eindhoven und Sparta Prag, wenn es mit den ganz großen Namen nicht klappt, was auch immer). Das über 2 Tage wie das Volleyball-Event hätte schon was….

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        • Optimist: die Idee ist eigentlich super! Oder wie wäre es mit einem international besetzten U19-Mini-Turnier in der Vorbereitungszeit? So wie der U14-Cup, nur eben mit nur 4 Mannschaften (U19 von Bayern, Manchester, Real, oder eben Eindhoven und Sparta Prag, wenn es mit den ganz großen Namen nicht klappt, was auch immer). Das über 2 Tage wie das Volleyball-Event hätte schon was….

          Neeeeeeeeeeeeeeeein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das war ironisch gemeint!!!!!!!!!!!!!
          Mir reichen diese sinnbefreiten Sportevents am Hauptmarkt, die als Sportereignis vor toller Kulisse verkauft werden und in Wahrheit die Frauenkirche verschandeln, Touristen vertreiben und den Markt über Wochen nicht nutzbar machen.
          Wo wohnst du denn? Gibt es da nicht einen Platz, wo man so ein Event auch stattfinden lassen könnte?

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          • Beate60,

            naja, bei mir im Garten – halt, nein, da passt so ein Spielfeld nicht ganz rein 😀

            Geboren, aufgewachsen, sozialisiert und verwurzelt in der schönsten Stadt des Universums, wo sonst?

            Ich komme aber selten auf dem Hauptmarkt vorbei, daher stören mich solche Events auch nicht 😉

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  • Immerhin hängt die FCN Fahne vorm Empfangs Gebäude des staedt, Klinikums und die Feuerwehr gegenueber der messe hisst auch bei den Heimspielen brav 3 bis 4 Fahnen von unserem Ruhmreichen.

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    • josch:
      Immerhin hängt die FCN Fahne vorm Empfangs Gebäude des staedt, Klinikums und die Feuerwehr gegenueber der messe hisst auch bei den Heimspielen brav 3 bis 4 Fahnen von unserem Ruhmreichen.

      Das finde ich klasse. Aber da warte ich beim Nürnberger Publikum auf die Kritiker mit dem Hinweis „Die Fahne hoch, …“. Hier gibt es doch immer was zu meckern, Franken halt 😀

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  • Hatte St. Pauli in der Zeit von Meeskes Schaffen eigentlich einen Vertrag mit Sportfive o.ä.?

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  • Die Fahne am Klinikum hat soweit ich weiß wenig mit Lokalpatriotismus zu tun.

    Die sind Partner für alle medizinischen Angelegenheiten. Die Checks vor der Vertragsunterzeichnung werden dort durchgeführt und auch bei Verletzungen geht’s erstmal nach Langwasser.

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      • Florian Zenger,

        das ist quasi die einzige verantwortungsvolle Position beim Club, die nicht durch zwei Vollzeitkräfte plus Assistenz besetzt ist. 😉

        Wobei, genug zu tun hat er ja bei den ganzen Fußkranken, die da in den letzten Jahren vom Club verpflichtet wurden. Die hatten ja teilweise öfter Krankenhauskleidung an als das Club-Trikot.

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  • Die Verschwörungstheorie(?) von Bomber Manolo erscheint mir im übrigen gar nicht so abwegig.

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    • Beate60:
      Die Verschwörungstheorie(?) von Bomber Manolo erscheint mir im übrigen gar nicht so abwegig.

      absolut, dachte ich mir auch.

      Naja, wenn es der Sache dient…. 😉

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      • Toller Artikel, Bomber Manolo mit einer denkbaren Antwort auf die Fragen nach: Wem oder was nützt dieses aktuelle, künstlich gefütterte Affentheater?

        Hmm, Glubb finde ich fei gut. Das war damals bei einer Auswärtsfahrt in Sankt Pauli einem sitzbenachbarten Hamburger gleich sehr einleuchtend, als ich ihm erklärte, was die FCN-Fans da rufen. Mir deucht, Glubb steht auch genauso auf manchem Schal, Mütze oder anderen Fanutensilien.

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      • Optimist: absolut, dachte ich mir auch.

        Naja, wenn es der Sache dient….

        Wenn es der Sache dient und nicht in einem ähnlichen Chaos mündet wie beim HSV oder bei den 60ern. Aus meiner Sicht täten wir gut daran, uns ein vernünftiges Vereinsmodell zu überlegen, vielleicht in der Art wie es Roth empfohlen hat: einem starken Mann an der Spitze, den man aber, wenn er Mist baut auch wieder los werden kann, von dem wir nicht (nie mehr) finanziell abhängig sind.
        Dazu müßte Meeske aber in Sachen Sponsoring gute Arbeit leisten.
        Und dann frag ich mich halt schon, wer wären den diejenigen, die da auf eine Kapitalgesellschaft zusteuern und haben die sich absichtlich dämlich angestellt? Schließlich hat Bader schon vor Jahren ganz offen gesagt, daß die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft mit den Fans nur machbar wäre, wenn der Club finanziell oder sportlich am Boden wäre.

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  • Das Spiel „Not gegen Elend“ „FCN gegen 1860“ steht kurz bevor. Es müsste aber „Not“ gewinnen, da die 60er in der Summe tiefer im Sumpf stecken wie der Club. Es wird wohl eine harte Kiste und ich hoffe, dass die Clubfans zufrieden das Stadion verlassen werden. Der Glaube versetzt Berge.

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  • bin heute mal wieder mit meinem Enkel – 10 Jahre und erklärter Fan der SpVgg – im Stadion.
    Also bitte ein wie auch immer erspieltes oder erwürgtes 2:1, sonst wird der Heimweg grausam ;->

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    • Josch:
      bin heute mal wieder mit meinem Enkel – 10 Jahre und erklärter Fan der SpVgg – im Stadion.
      Also bitte ein wie auch immer erspieltes oder erwürgtes 2:1, sonst wird der Heimweg grausam ;->

      Also ich finde, da braucht es eher mal ein wirklich gutes Spiel, damit dein Enkel so richtig vom Glauben abfällt. Gibt ja so Bekehrungen vom Saulus zum Paulus 😀

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      • Beate60: Also ich finde, da braucht es eher mal ein wirklich gutes Spiel, damit dein Enkel so richtig vom Glauben abfällt. Gibt ja so Bekehrungen vom Saulus zum Paulus 😀

        Oder a Schelln 😀

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    • Josch:
      bin heute mal wieder mit meinem Enkel – 10 Jahre und erklärter Fan der SpVgg – im Stadion.
      Also bitte ein wie auch immer erspieltes oder erwürgtes 2:1, sonst wird der Heimweg grausam ;->

      Und, isser jetzt 60er geworden?

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  • 20:15 Uhr? Da kommt der 10 jährige Enkel aber spät heim! Dann drücken wir die Daumen doppelt für ein schönes UND erfolgreiches Spiel.

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  • Alex,

    Quasi schwarz-rote Pädagogik (als ersten Test für Leidensfähigkeit)👊🏼

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    • Markazero,

      Wieso,lässt ihn doch-mit 10 kann er das Ausmaß an Durchschnittlichkeit noch gar nicht erkennen,das da auf ihn zukommt in seinem Fürther Fandasein

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  • Komische Aufstellung….

    Mit 3 Sechsern?

    Mit Sechsern gegen die Sechzger?

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  • 6 6 6, the number of the beast!
    Hell and fire was spawned to be released.

    Eine sehr bedroliche Taktik. Mit Eddie an unserer Seite KANN nix schiefgehen. 😀

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